Sie sind auf Seite 1von 5

1

Intimität mit Jesus - Teil 4

Folie 1: Zusammenfassung der ersten drei Teile:

Teil 1 Daniel:

Gott fragt schon ganz am Anfang des Dramas: 'Mensch, wo bist du?'
Also ein Sehnsucht Gottes nach uns, keine Gleichgültigkeit, der Ton
macht die Musik. Nicht: 'Ist mir doch egal, selber Schuld dass ihr von den
Äpfeln gegessen habt' Anteilnahme und Liebe zu seinem Geschöpf
nach 'seinem Bilde'.

Und wir als Nachfolger Jesu stimmen 'begeistet' in den Chorus des
ewigen Anbetungsliedes von Offenbarung 22,17: 'Der Geist und die
Braut rufen: Komm Herr Jesus'. Das ist die Antwort auf den Ruf.

Wir haben gelernt dass dieses Suchen, Sehnen und Erfahren der engen
Gemeinschaft zurecht ein Grundwert des GBH Fr. ist.

Auslegung des Propheten Hosea. Vieles was wir im Hohenlied


wiederfinden. Das Bild der Braut. Gott wirbt wieder und wieder um die
abgefallenen Herzen der fett- und faul gewordenen Israeliten.

Teil 2 Rainer:

Bild von der innen warm leuchtenden Kapelle in einer eisigen


Landschaft. Eine Herberge für die Gegenwart Gottes sein. Grenzen
der beschreibenden Möglichkeiten.

Gott ist gesund und heil in sich, der ganz Andere, der Heilige. Sonst
könnten wir ihm nicht vertrauen, Gott hat keine defizitären oder fehlerhaft
Anteile. Gott hat kein Helfersyndrom, er braucht sich nicht von einer
ungesunden Anbetungsabhängigkeit ernähren, er ist vollkommen
transzendent und immanent.

Gegenüberstellung Religion (die Regeln halten, Perspektive des Zwangs)


und Gott kennen, ein Liebhaber und Gottesjäger sein.

Was für ein Wesen ist Gott: Die intakte, perfekte Familie. Der Vater,
der Sohn, die Ruach. Hineingenommen in die Dreieinigkeit
2

Teil 3 Rainer:

Er- leben. Wir werden ermutig zu 'bleiben im Haus des Herrn'. Psalm
27. Es geht nicht um die religiöse Fassade sondern um 'den
verborgenen Menschen des Herzens', der geheimnisvolle Christus
in dir und in mir.

Nach diesem streckt Gott seine Hände aus, so wie das in dem
Christusbild hier in der Kirche zum Ausdruck gebracht wird.
---
Noch einmal sagen: Die Bibel und Kirchengeschichte sind voll davon,
nicht nur das Hohelied. Es geht immer um Sehnsucht nach Nähe, um
authentische Begegnung, ein Gott der uns wahrnimmt und und in einer
dynamischen Beziehung sich uns nähert. - Hinweis auf die Lehrserie:
'Schätze christlicher Mystik'

Folie 2: Einstieg: Das Bild der Ehe und Gemeinde

Paulus spricht hier von einem Geheimnis, darüber redet man nicht
leichtfertig. Du heiratest ja auch nicht mal zum Witz jemanden...

Es ist ein Bild, es versucht eine Wahrheit anschaulich zu vermitteln. Im


Himmel werden wir sein wie die Engel. Lukas 20, 34-36 Die Frage der
Sadduzäer, Jesus: Ihr habt keine Ahnung ( Bei allen Synoptikern ) 'The
Message' In der neuen Welt Gottes: 'All our intimacies will be with
God'

In Intimität und Nähe zu Gott zu leben ist nicht nur ein Privileg sondern
auch eine Verantwortung. ASP, dort haben wir auch gelernt dass wir
Gott keine Schlachtopfer sondern unser Reden, unsere Worte bringen.
Wir werden ermutigt unsere Sehnsucht, unser Verlangen und unsere Liebe
in angemessenen Worten zum Ausdruck bringen, das gefällt Gott,
Worte die von Herzen kommen.

Eine zu süßliche oder erotisch aufgeladene Sprache ist nicht hilfreich.

Frühstückstisch: dünne Scheibe Brot, halbes Pfund Butter und ein Glas
Honig... die richtigen Anteile.

Erfahrung aus dem Pflegeheim: Schlagersendungen im ZDF. Das Grauen.


Unglaubwürdig. Google mal 'deutsche Schlagertexte'.
3

Dann kamst du, und mit dir kam die Liebe, eine Liebe für's ganze Leben.
Nie zuvor wollt' ich glauben, daß es so was je für mich gibt. Dann kamst
du, und da hab' ich dir für immer, mein Herz gegeben.

Da nahm er seine Gitarre, und sang nur für sie allein. Er sang seine
Liebeslieder, bis tief in die Nacht hinein.

Und dann immer der gleiche Drumcomputer dazu...

Und dagegen: Bernhard von Clairvaux (1091 - 1153), französischer


Zisterzienser-Abt und Theologe:

Den Garten des Paradieses (also der Intimität) (be)tritt man nicht mit
den Füßen, sondern mit dem Herzen.

Die Seele, die Gott liebt, sucht keinen anderen Lohn für ihre Liebe als Gott
selbst. Sucht sie aber einen anderen Lohn, dann liebt sie diesen Lohn,
nicht aber Gott.

Gott verlangt, gefürchtet zu werden als Herr, geehrt zu werden als Vater
und geliebt zu werden als Bräutigam. Was ist das Höchste, das Beste
davon? Gewiß die Liebe.

Folie 3: Das letzte Abendmahl, ich habe mich gesehnt.

Genesis und Jesus: Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit den


Menschen. Als Jünger Jesu sind wir mit eingeladen zum Abendmahl mit
Jesus, verschlossene Tür, nur der innere Kreis, die Menge bleibt draußen,
obwohl er genau wußte wie seine Jünger ticken.

Bild Audienz bei einem Staatsoberhaupt, vertrauliche Besprechung,


Essen und:

Folie 4: Die Fußwaschung ist etwas intimes. Da berührt jemand deine


Füße. Rainer beim ASM.

Folie 5: Nicht mehr Diener sondern Freunde:

Ich habe euch anvertraut was ich vom Vater gehört habe ( Da ist das Wort
Vertrauen drin, die Geheimnisse des Reiches Gottes )

Folie 6: Synonyme für Intimität


4

Folie 7: Definition von Intimität

Das Konzept 'Vom Rand am meisten entfernt' kennen wir in unserer


Sprache nicht, wir kennen nur 'das Zentrum' oder 'die Mitte'.

Folie 8: Intimsphären

Verletzung: Bus Schienenersatzverkehr. Kann es wahr sein dass Gott


uns in seine Intimsphäre lässt?

Folie 9: Naht euch... ( Chorus: Dir zu nahn ist mein größtes Glück )

Was können wir tun um die Intimität zu begünstigen? Es ist ein Prozess,
eine Bewegung.

Folie 10: Die zwei Kreise

Der Kampf, die Ursünde 'sollte Gott wirklich gesagt haben?' sollte er
wirklich alles gegeben haben, seinen einzigartigen geliebten Sohn Jesus
Christus. Intimität oder Entfremdung

Gen.50, 15...Weil ihr Vater nun tot war, bekamen Josefs Brüder Angst.
»Was ist, wenn Josef sich jetzt doch noch rächen will und uns alles
Böse heimzahlt, was wir ihm angetan haben?« 20 Ihr wolltet mir Böses
tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen. Durch meine hohe
Stellung konnte ich vielen Menschen das Leben retten.21 Ihr braucht
also nichts zu befürchten. Ich werde für euch und eure Familien
sorgen.« So beruhigte Josef seine Brüder und redete ihnen freundlich
zu.
--- 2 Dinge die Intimität fördern ---

Folie 11: Das stille Kämmerlein, der einsame Ort, ohne den geht es nicht.

'Alle suchen dich' Du kommst ins GBH und gleich im Eingangsbereich


kommt jemand 'Alle...

Folie 12: Wer BEKENNT

Unabhängig von gefühlter Nähe Gottes oder nicht, ganz ohne Beachtung
deiner seelische Befindlichkeit, ob Gott nah oder fern erscheint: Ein
einfaches JA beten: Jesus, du bist der Sohn Gottes
5

Folie 13: ...die gleiche enge Geminschaft

Wie wir mit Gott und unseren Geschwistern umgehen kann man nicht
voneinander trennen. Viele pseudogeistlichen Überdrehungen kann man
damit aufdecken. 'Der Herr hat mir gesagt' und gleichzeitig eine
Gleichgültigkeit und Herzenskälte. Reality Check. Kann man verzückt
und gleichgültig sein?

Folie 14: wie kann er...

D.h. nicht dass wir alle auf einmal Mutter Teresa nachahmen müssen, es
kann auch heißen dass du in der Verborgenheit für deine Geschwister
betest. Manschmal ist es auch so dass wir Menschen die etwas zu
verschenken haben, die lieben möchten nicht den Raum geben weil sie
nicht in unsere Schublade passen.

Das alles wirkt sich aus in einer Kultur der Wertschätzung wie wir es im
GBH erleben, eine direkt Folge des Gebets. Das fördert ganz praktisch
und konkret die Intimität mit Gott.

Es ist ein Geheimnis:

Höflichkeit, Warmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, einander Freiheit


geben, Annahme, selbst ein verborgenes Gebetsleben führen, sich
freuen über die Erfolge anderer, Verantwortung übernehmen...

Wie wir im GBH Freiburg miteinander umgehen fördert oder


hemmt maßgeblich die Qualität der Intimität die wir mit Jesus
Christus dem Sohn Gottes genießen können.

Folie 15: Segensgebet des Paulus 2.Kor 13,14