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Elektrotechnik

Grundlagen &
Kurzzeichen von Leitungen · Kennfarben von Adern · Kennzeichen von Leitern 43
43.4 Buchstaben-Kurzzeichen für nicht harmonisierte Starkstromleitungen (Auswahl)

Kommunikation
Technische
Kurz- Bedeutung Beispiele Kurz- Bedeutung Beispiele
zeichen zeichen
F Flachleitung NYIF N genormte Leitung N....
FF feinstdrähtig NSLFFÖU O Leitung ohne Schutzleiter NYM-O
G Gummiisolation N4GA S Sonderleitung NSGAÖU

Werkstoff-
I Stegleitung NYIF Y Kunststoffisolierung NYM

kunde
J Leitung mit grüngelbem NYM-J Ö ölfest NSSHÖU
Schutzleiter U Umhüllung unbrennbar NSSHOU
M Mantelleitung NYM W erhöhte Wärmebständigkeit NYFAW

Fügetechniken
Trenn- und
Rohrarmaturen
Rohre und
installation
Sanitär-
Klempner-
arbeiten
Gas-/Flüssiggas-
installation
Trinkwasser-
erwärmung
Erneuerb. Energie
Heizungstechnik
Lüftungs- und
Klimatechnik
Elektrotechnik
Grundlagen &
Verlegearten von Kabeln und isolierten Leitungen 47
47.3 Verlegearten von Kabeln und isolierten Leitungen

Kommunikation
Technische
RK spez. Wärmeleitwiderstand a Abstand Mantelleitungen E-Installationsrohr
d Durchmesser Aderleitung Stegleitung E-Installationskanal
Verlegeart Erläuterungen
Verlegung in wärmegedämmten Wänden (RK ≤ 0,1 K ⋅ m/W):

Werkstoff-
A1 • Aderleitungen im Elektroinstallationsrohr

kunde
• Aderleitungen in Formleisten oder Formteilen

A2 mehradrige Kabel oder mehradrige Mantelleitungen

Fügetechniken
• im Elektroinstallationsrohr

Trenn- und
• in einer wärmegedämmten Wand

Verlegung in Elektroinstallationsrohren:
B1 • Aderleitungen im Elektroinstallationsrohr auf oder in der Wand (bei
RK ≤ 2 K ⋅ m/W)

Rohrarmaturen
• Aderleitungen, einadrige Kabel oder Mantelleitungen im Elektroinstallations-

Rohre und
kanal, Fußbodenleistenkanal
B2 mehradrige Kabel oder Mantelleitungen im
• Elektroinstallationsrohr auf der Wand
• Elektroinstallationskanal
• Sockelleisten- oder im Unterflurkanal

installation
Sanitär-
Verlegung direkt auf dem Untergrund (Wand):
C d • ein- oder mehradrige Kabel oder Mantelleitungen auf oder in der Wand oder
unter der Decke oder mit einem Abstand a ≤ 0,3 ⋅ d von der Wand
• Stegleitungen im oder unter Putz
a Æ 0,3 • d
• Kabel und Mantelleitung direkt im Mauerwerk oder Beton bei einem spez.
Wärmeleitwiderstand von RK ≤ 2 K ⋅ m/W,

Klempner-
arbeiten
• Kabel oder Mantelleitung auf nicht gelochter Kabelwanne
Verlegung in der Erde:
D mehradriges Kabel oder mehradrige ummantelte Installationsleitungen im Elek-
troinstallationsrohr oder im Kabelschacht in der Erde

Gas-/Flüssiggas-
installation
Verlegung frei in der Luft:
E d • mehradriges Kabel oder Mantelleitungen frei in der Luft mit einem Mindest-
abstand a ≥ 0,3 ⋅ d zur Wand
• mehradriges Kabel oder Mantelleitung auf gelochter Kabelwanne oder Ka-
Trinkwasser-
erwärmung

a Æ 0,3 • d
belkonsolen
F oder • einadrige Kabel oder einadrige Mantelleitungen mit gegenseitiger Berührung
verlegt und mit einem Mindestabstand a ≥ 1 ⋅ d zur Wand
d

• einadrige Kabel oder Mantelleitungen auf Kabelkonsole oder gelochter Kabel-


aÆd aÆd
wanne (auch Verlegeart G möglich)
Erneuerb. Energie
Heizungstechnik

G • einadrige Kabel oder einadrige Mantelleitungen mit gegenseitigem Abstand


Æd a ≥ 1 ⋅ d verlegt und einem Mindestabstand a ≥ 1 ⋅ d zur Wand
d

d
• blanke Leiter oder Aderleitungen auf Isolatoren
aÆd aÆd
Lüftungs- und
Klimatechnik
Elektrotechnik
Grundlagen &

60 Prüfprotokoll, Messprotokoll

60.3 Prüfprotokoll, Messprotokoll


Kommunikation
Technische

Prüfer: Prüfdatum: KD-Nr.: OJ-Nr.: Gebäudeart:


Auftraggeber: Standort der Anlage:
Bestand der Anlage
1. Netzsystem  TN-C  TN-C 6. Blitzschutz vorhanden  nein  ja
 TT  IT 7. Anzahl der Stromkreise
Werkstoff-

2. Netzeinspeisung  fremd  eigen 8. Mängel vorhanden  nein  ja


kunde

3. Netzersatz  nein  ja 9. Dokumentation vorhanden  nein  ja


4. RCD (FI)  nein  ja  teilweise
5. Isolationsüberwachung  nein  ja
Prüfungsumfang
Fügetechniken

Isolationsmessung  nein  ja Leitungsarten  nein  ja


Trenn- und

Überstromschutzorgane: Leitungsquerschnitte  nein  ja


richtige Zuordnung geprüft  nein  ja Berührungsschutz  nein  ja
RCD (FI) geprüft  nein  ja Beschädigung elektrischer  nein  ja
Verlegesysteme  nein  ja Betriebsmittel
Notbeleuchtung  nein  ja Anzahl Fahrbahnleuchten
Rohrarmaturen
Rohre und

Prüfergebnis: Es wurden Mängel festgestellt.


Die festgestellten Mängel sind auf den folgenden Seiten
aufgeführt und abzustellen.
Datum/Unterschrift des Prüfers
Messprotokoll elektrischer Anlagen
Verteiler/Schaltschrank: Dokumentation vorhanden:  ja  nein  teilw.
installation
Sanitär-

.................................................. Dokumentation nachvollziehbar:  ja  nein  teilw.


.................................................. Dokumentation vollständig:  ja  nein
Überstromschutzorgan In

Fehlstromschutzschalter
Durchgängigkeit des

Isolationswiderstand

Allgemeiner Mangel
Kurzschlussstrom Ik
Klempner-

Nennspannung U0
arbeiten

Bezeichnung/
Fehlerschleife Zs
Schutzleiters PE

Erhöhte Gefahr

Standort
Impedanz der

RIso L-N / RIso PE

Brandgefahr
IM / IAN / UΔN
Stromkreis
Lfd. Nr.:
Gas-/Flüssiggas-
installation

1 V A  M M A/(V) A 1 2 3
...
n
Mängelliste
Trinkwasser-
erwärmung

Mängel: Erhöhte Gefahr  Brandgefahr  Allgemein Bemerkungen: .............................


Stromkreis-Nr.: ........................ Mangel: ........................................ Durchgeführte Sofortmaßnahme:
Anlagenteil: ........................ ........................................ .....................................................
Erneuerb. Energie
Heizungstechnik

Hinweise/Empfehlungen: .................................................................................................................
.................................................................................................................
.................................................................................................................
Lüftungs- und
Klimatechnik
Elektrotechnik
Grundlagen &
Prinzipschaltbilder lt. TRGI 65
65.4 Prinzipschaltbilder für die Vorrangschaltung der Gasgeräte und der Luftabsaugung

Kommunikation
Technische
a) Steuerung der Vorrangschaltung der Gasgeräte Art B durch
Relais/Schutz anschlussfertiges Gerät

230 V 50 Hz 230 V 50 Hz
L L
ª S1 ª S1

Werkstoff-
kunde
K1 K1 Steuergerät
A1 für Gasgerät

Steuergerät
A1 für Gasgerät

Fügetechniken
K1 K1 Entlüf-

Trenn- und
Entlüf- Stellgerät tungs-
Stellgerät tungs- K1 Y1 für die M2 einrich-
Y1 für die K1 M2 einrich- Gaszufuhr tung
Gaszufuhr N
tung Für diese Schaltung muss das Gasgerät werkseitig
N vorbereitet werden.

Rohrarmaturen
Rohre und
Gas-Druckwächter Wasserströmungsschalter

230 V 50 Hz 230 V 50 Hz
L L
ª Heizanforderung S1
M1 mechanische Abgas- S1

installation
klappe mit Endschal-

Sanitär-
M ter als Schließer
Düsendruck
Abgas

K1 K1
B1
Steuergerät Entlüf-
A1 für Gasgerät K1 M2 tungs-
einrich- Gas-Druckwächter

Klempner-
Stellgerät für

arbeiten
Y1 tung
die Gaszufuhr zur Düse
N Entlüftungs-
Schaltbild gilt auch bei Verwendung einer Verbrenn- M2 einrichtung
ungsluft-Verschlussklappe nach DIN 32732, anstatt
einer mechanisch gesteuerten Abgasklappe. N

Gas-/Flüssiggas-
installation
mechanisch betätigte Abgasklappe bzw. Verbren- mechanisch betätigte Abgasklappe bei merfach be-
nungsluft-Verschlussklappe legten Abgasanlagen

230 V 50 Hz 230 V 50 Hz
L L
ª Heizanforderung S1
S1 M1 mechanisch gesteu-
Trinkwasser-
erwärmung

erte Abgasaklappe
M dichtschließend
Wasserentnahme

Abgas

K1 K1
B1
Entlüf-
A1 Steuergerät K1 M2 tungs-
Erneuerb. Energie
Heizungstechnik

für Gasgerät
einrich-
Wasser- Stellgerät für tung
Strömungsschalter Y1 die Gaszufuhr
Entlüftungs- N
M2 einrichtung
Dichtschließende Abgasklappen können nicht bei Gasgerä-
N ten mit ständig brennender Zündflamme verwendet werden.
Lüftungs- und
Klimatechnik
Elektrotechnik
Grundlagen &
Prinzipschaltbilder lt. TRGI 65
65.4 Prinzipschaltbilder für die Vorrangschaltung der Gasgeräte und der Luftabsaugung

Kommunikation
Technische
b) Steuerung der Vorrangschaltung der luftabsaugenden Einrichtung bei Gasgeräten Art B durch
Relais/Schutz

Werkstoff-
230 V 50 Hz

kunde
L
S1

Fügetechniken
Trenn- und
Steuergerät
A1 für Gasgerät

Rohrarmaturen
Stellgerät für Entlüftungs-

Rohre und
Y1 die Gaszufuhr M2 einrichtung

installation
Sanitär-
mechanisch betätigte Abgasklappe bzw. Verbrennungsluft-Verschlussklappe

230 V 50 Hz

Klempner-
arbeiten
L
S1
ª
M3 Verbrennungsluft-
Gas-/Flüssiggas-
Verschlussklappe mit
installation
Zuluft

M Endschalter als Schließer

K1 K1 K2
K2

A1 Steuergerät
Trinkwasser-
erwärmung

für Gasgerät
Stellgerät für Entlüftungs-
Y1 die Gaszufuhr M2 einrichtung
N
Erneuerb. Energie
Heizungstechnik
Lüftungs- und
Klimatechnik
Elektrotechnik
Grundlagen &
Prinzipschaltbilder lt. TRGI 65
65.4 Prinzipschaltbilder für die Vorrangschaltung der Gasgeräte und der Luftabsaugung

Kommunikation
Technische
c) Beispiele für den gleichzeitigen Betrieb des Gasgerätes und der luftabsaugenden Einrichtung
230 V 50 Hz
L
ª S1

M4 Verbren-

Werkstoff-
Zuluft

kunde
M nungsluft-
Verschluss-
Steuergerät klappe
A1 für Gasgerät

Fügetechniken
Entlüf-

Trenn- und
Stellgerät tungs-
Y1 für die M2 einrich-
Gaszufuhr
tung
N
Verbrennungsluft-Verschlussklappe nach DIN 32732
stromlos geschlossen oder Fensterkontakt. Bei

Rohrarmaturen
Fensterkontakt entfällt der Stellantrieb M4.

Rohre und
230 V 50 Hz
L
Heizanforderung
ª S1
Verbrennungs-
M3 luft-Verschluss-
Zuluft

klappe mit End-

installation
Sanitär-
M schalter als
Schließer

K1 K2
K1 K2

Steuergerät

Klempner-
A1 für Gasgerät

arbeiten
Stell- Entlüf-
gerät tungs-
Y1 für die M2 einrich-
Gas-
tung
Gas-/Flüssiggas-
zufuhr
N
230 V 50 Hz installation
L
Heizanforderung
ª S1
Verbrennungsluft-
M3 Verschlussklappe
Zuluft

M
Trinkwasser-
erwärmung

K1
K1 K2
M1 K2
M Abgas-
Abgas

klappe
M2
Erneuerb. Energie

A1 Steuergerät
Heizungstechnik

für Gasgerät Entlüf-


Stellgerät tungs-
Y1 für die einrich-
Gaszufuhr tung
N
Anmerkung: Bei Gasgeräten ohne Feuerungsautomat
jedoch mit Zündsicherung entfällt A1, so
dass der Anschluss direkt an Y1 erfolgt.
Lüftungs- und
Klimatechnik