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"Al. I.

Cuza" Universitaet, Iasi


Studienfächer: Germanistik – 5. Semester
Referentin: Nicoleta Axinia
Dozentin: Cornelia Cujba
Datum: 08.02.2011

Wortschatzerweiterung

Inhalt

I. Einleitung
II. Wortschatzerweiterung durch Wortbildung
1. Die Ableitung
2. Die Zusammensetzung
3. Űbergang in eine neue Wortart
4. Kurzwortbildung
III. Wortschatzerweiterung durch Entlehnung aus fremden
Sprachen
IV. Abschluβ – Der Wortschatz als Kode der Gesellschaft

Wortschatzerweiterung

I. Einleitung

Der Wortschatz ӓndert stӓndig seine Elementen. Die Gesellschaft mit aller ihren
Gebieten entwickelt sich gleichzeitig. Daraus folgt die kompakte Abhӓngigkeit zwischen
diese zwei Zweige, die unseres Leben immer direkt beeinfluβen. Auf diese Weise
wird der Wortshcatz ein Mittel der Verstӓndigung des Volkes, des Schӧpfers und
Trӓgers der Sprache. Die Lexikologie beschӓftigt sich mit dem Studium des
Wortschatzes. Sie ist eine selbststӓndige sprachliche Wissenschaft, deren Bezeichnung
aus dem Grichieschen∗ stammt: “lexis” bedeutet “das Wort”, “logos”- “Kunde”, “Lehre”.
Ihre Gegenstand bildet die Erforschung des Wortbestandes der Sprache und seiner
stӓndigen Verӓnderungen.
Diese Referat bietet die wesentliche Kenntnisse ueber Arten von
Wortbildung( Etynologien,Definitionen, Klassifikationen, Beispiele), die aus
wissenschaftliche Quellen stammen. Aber jede Unterkapitel enthaelt eine Konklusion, die
die Anwendung des Wortschatzes in vershiedener Gebieten der Gesellschaft beschreibt,
als Argumente fuer die Idee des Abschluss. So sehen wir, dass man seine Sprache als
symbolischen System beschreiben und verstehen kann.

II. Wortschatzerweiterung durch Wortbildung

Wort= sprachliche Äuβerung des Menschen mit Bedeutungsgehalt, kleinster


selbststӓndiger Redeteil.∗ Der Wortschatz ist die Gesamtheit der Wӧrter einer Sprache.
Was für Wӧrter gibt es in dem Wortschatz und wie erscheinen sie ? Kӧnnten wir durch
die Beschreibung der Mekanismen der Sprache leiser und wirksamer sie verstehen und
benutzen? Wӧrter, welche Personen, Dinge, Eigenschaften usw. bezeichnen, sichern eine
Verbindung zwischen Elementen oder Gefügen.
Wortbildungslehre= beschreibt die verschiedenen Mӧglichkeiten der Entstehung
neuer Wӧrter aus vorhandenem Wortmaterial∗ Der Wortschatz einer Sprache ist ein
mobiles System, in permanenter Umwandlung, das alte Elementen verliert und neue
gewinnt. Alte Wӧrter verschwinden mit überholten Wirklichkeiten. Der groβe
Unterschied zwischen die Interessen der Forschung und die stӓndige Erweiterung der
Kenntnisse verursachen, heute mehr wie früh, viele neue Bezeichnungen für Gegenstӓnde
und ihre Bezieungen. Neue Wӧrter entstehen durch die folgenden internen Mittel:
Ableitung, Zusammensetzung, Űbergang in eine neue Wortart oder Kurzwortbildung.
Wӧrter werden auch importiert (Fremdwӧrter).

1.Die Ableitung

Die Ableitung ist ein Mittel der Worterbildung, die durch Ablaut und/oder
Anfügung von Affixen erfolgt. Dieser Prozess ist in allen indoeuropӓischen Sprachen
sehr verbreitet. Man muss einen Hauptunterschied zwischen Komposition und Derivation
erklӓren: die umnittelbare Konstituenten der Kompostia komplexe Wӧrter vorkommen in
gleicher Funktion und Bedeutung auch ungebunden. Aber in Derivation kann eine der
zwei unmittelbaren Konstituenten nur gebunden(d. h. innerhalb komplexer Worter)
vorkommen∗.
Es gibt ein entwickeltes System der Ableitung der deutschen Sprache: die
Wortbildung mit Hilfe von Affixen. Unter Affixen verteht man wortbildene Morpheme,
mit deren Hilfe neue Wӧrter gebildet werden. Man unterscheidet zwei Arten der Affixe:
Suffixe und Prӓffixe. Ein wortbildendes Morphem, das am Ende des Wortes zur Wurzel
oder zum Stamm hinzugefügt wird heiβt Suffix(Freund, freundlich, Freundlichkeit).
Ein wortbildendes Morphem, das am Anfang des Wortes zum Wurzel oder zum Stamm
hinzugefügt wird heiβt Prӓffix(kennen, erkennen, anerkennen).
Neue Wӧrter mit neue Bedeutungen entstehen auf diese Weise mit Hilfe der
Affixen. Ihre Klassifikation ist relevant für eine leichter Anerkennung des Sinnes des
Wortes:
b) Affixe, die aus selbststӓndigen Wӧrter entstanden sind.
So wird das Suffix –schaft auf das althochdeutsche Substantiv scaft mit der Bedeutung
“Zustand” “Eigenschaft” zurückgeführt( friuntscaft= “der Zustand des Freunseins”).
Noch viele ӓltere und jüngere Bildungen dieser Art erscheinen: Feindschaft,
Mutterschaft, Bereitschaft. Die Suffixe der Adjektive haben sich ebenfalls aus
selbststӓndigen Wӧrter entwickelt: -lich <= ahd. lîhhi mit der Bedeutung “Kӧrper”,
“Gestalt”(freundlich=derjenige, der die Gestalt eines Freundes hat). Ähnlich ist die
Entwicklung folgender Wӧrter: mӓnnlich, weiblich, kindlich. Die Entwicklung der
Suffixe lӓβ sich auch in anderen Fӓllen verfolgen: -bar(Fruchtbar<= Frucht
tragend): dankbar, wunderbar, dienstbar, -tum, -ig, -sam, -haft.
Dasselbe bezieht sich auf die Prӓffixe: be- <= ahd. bî mit der Bedeutung “um”, “herum”,
“nach allen Seiten”( besprechen, betrachten, beobachten). Das Prӓffix er- <= ahd. ir ar ur
mit der Bedeutung “aus”(erinnern= “aus dem Innern”, erwӓhlen=”auswӓhlen).
c) Affixe, die aus Fremdsprachen entlehnt sind
Prӓffixe: in- indirect, a- amoral, re- rekonstruieren, anti- Antifaschist, neo-
Neorealismus, e- enorm.
Suffixe: -ist Kommunist, -ismus Materialismus, -tion Revolution, -ӓr Revolutionӓr, -ie
Melodie, anz Ambulanz, enz- Audienz, tӓt- Solidaritӓt∗.
Der zweite Weg der Entstehung der Affixe, eigentlich der Suffixe, ist die
Neuverteilung der Stӓmme. Auf diese Weise sind folgende Suffixe entstanden: Suffixe
der Substantive: -ling(Jüngling), -ler, -ner, -aner, -keit, -igkeit(Herzlosigkeit). Suffixe der
Adjektiven: -ern(holzern), der Verben: -eln(lӓcheln), -sen, -zen(jauchzen),
-igen(reinigen).
Wechsel der Wurzelvokale dient auch als wortbildendes Mittel. Eine ziemlliche
bedeutende Gruppe von Substantiven mit den Suffixen –e, -t(-st) gehӧrt zum weiblichen
grammatischen Geschlecht: Gabe-geben, Zunft-ziemen, Flucht-fliehen.

2. Die Zusammensetzung

Die Zusammensetzung ist die Bildung neuer Wӧrter durch den Bund der Stӓmme.
In die deutsche Sprache erscheinen die neue Bezeichnungen der Gegenstӓnde aus
vorhandenen sprachlichen Elementen(z. B. Fernsehen, Augenarzt). Die Tendenzen zur
Zusammensetzung lassen sich in den alten Perioden der Sprachentwicklung verfolgen.
Sie werden mit der Zeit, in der Art einer linguistischen Gesetzes, de Spezifik des
deutschen Wortbildungsystems charakterisiert.
Die Komponenten des zusammengesetztes Wortes sind so eng verbunden, dass
sie als selbststӓndige Einheit aufgefaβt werden. Die strukturelle Form wird auf
folgende Weise charakterisiert∗:

-phonetisch: durch die Hauptbetonung der ersten Komponente ‘Arbeits,plan


-orthographisch: durch die Zusammenschreibung
-gramatisch: durch ein grammatisches Merkmal für den ganzen Komplex(bei der
Komponenten ihre eigene grammatische Charakteristik)- der Wollstoff- des Wollstoffes

Was hat die Originalitӓt der Entwicklung der Zusammensetzung in der deutsche
Sprache bedingt? Die frühere Epochen der Sprachentwicklung haben eine deutsche
syntaktische Konstrution gegeben, nӓmlich: Adjektiv+Substantiv.
“…der valke den du ziuhest, daz ist ein edel man” (Das Nibelungenlied)Aus der
syntaktischen Konstruktion edel man hat sich das zusammengestzte Wort der Edelmann
entwickelt. Nach Analogie entstehen spӓter verschiedene andere Zusammensetzungen:
Rotwein, Schwarzbrot, Neuerbauer.
“Stockfinstere Tunnel kamen” (Th. Mann) Wӧrter wie stockfinstere, stockdunkel,
stocktaub, wo die Bedeutung des Wortes Stock verlorengegangen ist, entstehen
gleichfalls∗. So finden wir auch in dem reichen und bunten Gebiet der Literatur Hinweise
in Bezug auf die Erklӓrung des Systems der Zusammensetzung und seine Rolle. Die alte
oder neue Literatur wird eine der wichtigsten Quellen, die die Regeln dieses Prozess im
Laufe der Zeit beeinfluβen und begleiten.

3. Űbergang in eine neue Wortart

Der Űbergang in eine neue Wortart(die Konversion.


Konvertierung) bildet auch eine Art der Wortbildung. Die “Wortart” bedeutet
“Wortklasse, die eine allgemeine grammatische Kategorie und eine bestimmte
syntaktische Aufgabe im Satz vereinigt”. Die Wortarten sind aber nicht voneinander
isoliert. Űbergӓnge aus einer Wortart in eine andere sind mӧglich.
Die grӧβte Bedeutung für diese Art von Wortbildung hat die
Substantivierung. Dieses Prozess ist der Űbergang der Wӧrter verschiedener
Wortklassen( Verben, Adjektiven, Prӓpositionen) in die Klasse des
Substantivs. Substantivierte Infinitve(leben=>das Leben, gehen=>das Gehen),
Adjektive(krank=>der Kranke, besser=>der Bessere) bekommen die grammatische
Bedeutung eines Substantivs, treten in dessen syntaktischen Funktionen auf und erhalten
alle morphologischen Merkmale des Substantivs( Geschlecht, Zall, Fall).
Die Umgangsprache zeigt besondere Situationen, wo man relevante Beispiele in
Bezug auf den Űbergang in eine neue Wortart findet. Hier kӧnnen
adjektivierten Partizipien in die Wortart folgende Wӧrter dienen: unerwartet,
vollkommen, umgekehrt, anscheinend, auffalend z. B. “Dieses Mӓdchen ist auffalend
schӧn!”, “Vergebens habe ich auf dich gewartet!” Die Adverbien auffalend und
vergebens haben ihren semantischen Zusammenhang mit den Verben auffalen und
vergeben verloren∗.
Schlieβlich kann man sagen, dass ein besondere Teil der
Kommunikation, wie die Umgangssprache, benutzt die Wortbildungen aller Art
erfolgreich. Interessant ist, dass die Geschwindigkeit des Prozess der
Wortschatzerweiterung erstaunlich groβ ist. Das passiert, wenn man etwas ausdrucksvoll
mitteilen will. Neue Wӧrter mit neuer Bedeutungen erscheinen gleichzeitig mit der
Tendenzen, die von dem sprachlichen Gebrauch der Gesellschaft diktiert werden.
4. Kurzwortbildung

Die Kurzwortbildung ist eine auβerordentlich produktive


Wortbildungsart im Deutschen. Bei der Bildung von Kurzwӧrtern
unterscheidet man folgende Typen: Initialwӧrter (ARD= Allgemeiner
Rundfunk Deutschands), Silbenwӧrter(Kripo= Kiminalpolizei) und
Kurzwӧrter(Bus= Omnibus)∗.
Es gibt auch andere Mӧglichkeiten der Abkürzung: der O-Wagen aus
abgebordeter offener Wagen, das Fewa aus die Feinwaschmittel. Aber die sind die letzten
Abkürzungsarten selten im Gebrauch. Die Abkürzungung nach den ersten Buchstaben
der Art KPD=Kommunistische Partei Deutschlands ist für die deutsche Sprache am
produktivsten. Verschiedene Gebiete der Gesellschaft benutzten solche Bezeichnungen
aus Abkürzungen: das politische Leben(SED=Sozialistische Einheitspartei
Deutschlands), Wirtschaft(DM= Deutsche Mark, B-Laden= Biligkeitsladen),
Militӓrterminologie(HKL= Hauptkampflinie) und Technik(U-Bahn=Untergrundbahn)∗.
So sehen wir nochmals, dass jede Partikeln eines Wortes viel mehr als eine
Buchstabe oder eine Silbe wird. Jede versteckt etwa Informationen, deren Erkenntnis
wichtig fur ein richtigen Verstӓndnis der Sprache und der Gesellschaft ist. Daher ist das
Studiums der Lexikologie(der Wortschatzerweiterung einbegriffen) ziemlich Ernst
untersucht.

III. Wortschatzerweiterung durch Entlehnung aus fremden


Sprachen

Alle Vӧlker haben im ihren wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben


Verhӓltniss miteinander, was zur einer stӓndigen gegenseitigen Beeinfluβung der
Sprachen führt. Was Deutschland anbetrifft, es stand in den ӓltesten Perioden seiner
historischen Entwicklung in engen Bezieungen zu anderen Vӧlkern(rӧmisch, keltisch:
Reich<=ahd. rîhhi kelt. Rîg, slawisch: Ortsnamen auf –itz, -ow, -in, -au Ostritz, Grabow,
Kamin, Libau. Das findet eine deutliche Widerspielung in der Entwicklung des deutschen
Wortschatzes. Auβer den griechischen( Őkologie, Enziklopedie),
lateinischen( Innovation), franzӧsischen( kokett<=coquet,
Mӧbel<=meuble), italienischen( Oper, Sopran, Fassade), englischen(Import, Leader)
lassen sich in dem deutschen Wortschatz auch andere Lehnwӧrter: türkische( Odaliske),
arabische( Balsam, Zucker), afrikanische( Zebra, Gnu) oder japanische( Harakiri,
Kimono)∗.
Es muss daher betont werden, dass die Entlehnung der Wӧrter aus verschiedenen
Sprachen im Laufe der langen Periode passiert. Sie war noch ein sehr produktives Mittel
der Wortschatzerweiterung und sie ist auch heutzutage.

IV. Abschluβ – Der Wortschatz als Kode der Gesellschaft


Űber das Verhӓltnis des Redners zur seiner Sprache lӓβt sich folgendes
sagen: jede Komponente der Wӧrtern funktioniert wie ein Symbol. Auf
diese Art wird die Sprache selbst ein Kode. In dieser Hinsicht versuchen
alle Erklӓrungen von Wortschatzerweiterung, die in diesem Referat aufgezӓhlt
werden, diesen Kode zu entziffern. Das ist notwendig für einen leichten, richtigen und
wirksamen Gebrauch und Verstӓndnis der Sprache.
Eine nicht unbedeutende Rolle spielt die Idee, dass die Sprache ein treuer
Spiegel unserer Gesellschaft ist. Folglich kann man feststellen, dass wenn jemand die
Kultur und die Art des Lebens eines Volkes verstehen will, sollte er die Vergangenheit,
die Gegenwart und die Zukunft seines Wortschatzes. Es gibt Hinweise in Bezug auf die
“Biegsamkeit” der Mentalitӓt eines Volkes( im Fall der deutschen Sprache geht es um die
Freiheit der Zusammensetzung), seine Tendenzen der Wissenschft( viele Abkürzungen
im Gebiet der Technik) oder die Beeinfluβen in seiner Kunst( viele
Entlehnungen von Italienisch) und in seiner Mode( franzӧsishe
Begriffe).
“Eine fremde Sprache macht sich nicht geltend durch Feuer und Schwert, sondern
durch ihre Reichtum und Űberlegenheit”

A.S. Puskin, Die literarische Arbeit

Bibliographische Angaben