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Berichtigung 1:2005-05 zum DAfStb-Heft 525

Erläuterungen zu DIN 1045-1

Ausgabe September 2003

Vertriebs-Nr. 65725

Beuth Verlag GmbH · Berlin · Wien · Zürich

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DAfStb-Heft 525, Ausgabe 2003-09

 

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-

 

Das Berichtigungsblatt zu Heft 525 berücksichtigt die Änderungen der zweiten Berichtigung, DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06 sowie eine Reihe von Normauslegungen in beiden Teilen des Heftes.

11

 

Vorwort

Bei der Auflistung der Zuarbeit zu Heft 525 werden folgende Autoren ergänzt:

Univ.-Prof. Dr.-Ing. H.-S. Müller, Institut für Massivbau und Baustofftechnolgie, Abteilung Baustofftechnologie, Universität Karlsruhe

Dr.-Ing. Frank Fingerloos, Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein E.V.

 

Berichtigungen zu Teil 1 des Heftes 525

19

 

Literatur zu Abschnitt 5 wird ergänzt:

[H5-5]

Grünberg, J.: Grundlagen der Tragwerksplanung - Sicherheitskonzept und Bemessungsregeln für den konstruktiven Ingenieurbau ,

Erläuterungen zu DIN 1055-100, Beuth Verlag 2004

21, zu 6.2

Druckfehlerberichtigung:

Die Berichtigung von Tabelle 3 ist vollständig in DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06 enthalten. Die Druckfehlerberichtigung mit dem Auszug aus Tabelle 3 wird gestrichen.

Der Hintergrund für die Überarbeitung der informativen Beispiele in Spalte 3 ist die formale Anpassung an DIN 1045-2, Tabelle 1. Die Beispiele in Spalte 3 können nicht vollständig sein und werden daher ausdrücklich als "informativ" bezeichnet.

In der Tabelle 3 (DIN 1045-1, Ausgabe Juli 2001) sind für die Expositionsklassen XF und XM die Mindestbetonfestigkeiten unvollständig angegeben; die Fußnoten sind ebenfalls unvollständig. Tabelle 3 muss an den entsprechenden Stellen wie folgt sein:

Bauteile in Wasserwechselzonen und Bauteile im Spritzwasserbereich von taumittelbehandelten Straßen sollten nach wie vor den Expositionsklassen XC4 bzw. XD3 zugeordnet werden. Schwimmbecken ohne Sole dagegen brauchen in der Regel nicht in XD2 eingeordnet werden.

24

Literatur zu Abschnitt 6 wird berichtigt:

Literatur zu Abschnitt 6 wird berichtigt:

[H6-3] DBV-Merkblatt: Betondeckung und Bewehrung. Fassung 1997.

[H6-3]

DBV-Merkblatt: Betondeckung und Bewehrung. Fassung Juli 2002.

27, zu

Druckfehlerberichtigung:

Diese Berichtigung ist vollständig in DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06 enthalten (einschließlich Bild H7-2). Die Druckfehlerberichtigung wird gestrichen.

7.3.1 (4)

Die Höhe des mitwirkenden Gurtbereichs in Bild 4 ist falsch dargestellt. Außerhalb der wirksamen Stegbreite (b w +b v ) ist der mitwirkende Gurtbereich mit der Höhe h f anzusetzen. Die kleine Fläche außerhalb der unter 45° geneigten gestrichelten Linie darf nicht schraffiert sein (siehe Bild H7-2).

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3

36, zu

b) Rissbildung ( sr < s 1,3 sr )

 

Es wird ein Minuszeichen vor dem Bruchstrich eingefügt:

 

8.5.1

(9)

b) Rissbildung ( sr < s 1,3 sr )

   

β

t

(

σ

s

− σ

sr

)

(

+ 13

,

⋅ σ

sr

− σ

s

)

(

 

)

 

ε

 

=

ε

s2

 

ε

sr2

− ε

sr1

 

(

 

)

 

sm

 

0,3

σ

sr

=

t

s

sr

)

(

+ 1,3

sr

s

(

 

)

   

sm

s2

0,3

sr

sr2

sr1

39, zu

Ein Nachweis nach diesem Absatz ist besonders in Sonderfällen

Absatz (7) wird ergänzt:

 

8.6.1

(7)

angebracht, wenn die Tragfähigkeit des Druckgliedes in sehr erheblichem Maße durch die Bauteilsteifigkeit im gerissenen Zustand begrenzt wird. Dies ist bei zunehmender Schlankheit und abnehmender planmäßiger Lastausmitte der Fall. Nach 8.6.8 (6) sollten die Schnittgrößen am verformten System für genauere Nachweise der Kippsicherheit ebenfalls nach 8.6.1 (7) ermittelt werden.

Der E-Modul des Betonstahls E s (Mittelwert) braucht wegen der geringen Streuung nicht durch γ s geteilt zu werden.

57, zu

Der Zusammenhang zwischen E c0 und E cm kann mit folgender Beziehung

Der Zusammenhang zwischen E c0m und E cm kann mit folgender Beziehung beschrieben werden [H9-8]:

9.1.3

(1)

beschrieben werden [H9-8]:

   

E

cm

=

i

E

c0

 

(H.9-1)

 

E

cm

=

i

E

c0m

 

(H.9-1)

 

57, zu

Druckfehlerberichtigung: Die in Tabelle 9 der Norm angegebenen Werte

Die Druckfehlerberichtigung wird ersetzt:

 

9.1.3

(2)

für den Elastizitätsmodul sind mittlere Werte des Tangentenmoduls im Ursprung der Spannungsdehnungslinie für einen Beton im Alter von 28 Tagen und sind daher mit E c0m zu bezeichnen. Die Bezeichnung des Elastizitätsmoduls in Zeile 7 ist entsprechend zu ändern, die Fußnote b ist zu streichen. In Tabelle 10, Zeile 7 ist die Bezeichnung des

Elastizitätsmoduls sinngemäß auf E lc0m zu ändern. In Zeile 7, Spalte 1-11 muss es heißen: η E E c0m ; die Fußnote b ist zu streichen 1

Richtwerte für die mittleren Elastizitätsmoduln als Sekantenmoduln E cm und E lcm und als Tangentenmoduln E c0m und E lc0m dürfen Tabelle 9 und Tabelle 10 entnommen werden.

 

In den Tabellen 9 und 10 wurden dafür jeweils zwei Zeilen für E c0m und E cm aufgenommen (s. DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06).

1 Im DIN-Fachbericht 102 wurde vereinfachend die ursprüngliche Definition belassen.

59, zu

 

In Abschnitt 9.1.4 darf in den Gleichungen H9-5, H9-16, H9-17, H9-18 und im Text für E c0 der mittlere Elastizitätsmodul E c0m oder E lc0m nach Tabelle 9 oder Tabelle 10 verwendet werden.

9.1.4

67, zu

Der Endwert des Trocknungsschwindens ε cds nach Bild 21 ergibt sich

Der theoretische Endwert des Trocknungsschwindens ε cds ergibt sich aus Gl. (H.9-22) mit β ds (t – t s ) = 1,0.

9.1.4

(11)

aus Gl. (H.9-22) mit β ds (t – t s ) = 1,0.

 

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67, zu

   

9.1.5

(1)

9.1.5 (1) E c0m E c0m / k
E c0m E c0m / k
E
c0m
E c0m / k
 

Bild H9.5 - Spannungs-Dehnungs-Linie für die Schnittgrößen- und die Verformungsermittlung

Bild H9.5 - Spannungs-Dehnungs-Linie für die Schnittgrößen- und die Verformungsermittlung

67, zu

Der Ausdruck 1,1E cm (mit E cm gleich Sekantenmodul bei einer Spannung

 

9.1.5

(1)

σ c 0,4f cm ) in Gl. (64) bestimmt die Steigung der Linie und damit den Elastizitätsmodul im Ursprung der Spannungs-Dehnungs-Linie. Der Vergleich des Faktors 1,1 mit dem Reziprokwert von α i nach Gl. (H9.2) zeigt, dass mit dieser vereinfachten Annahme die Steifigkeit unter Gebrauchsspannungen für höherfeste Betone etwas überschätzt wird. Für genauere Untersuchungen sollte deshalb E cm = E c0 /1,1 , mit einem im Versuch ermittelten E c0 , eingesetzt werden.

Der Ausdruck E c0m (mit E c0m gleich Tangentenmodul im Ursprung der Spannungs-Dehnungs-Linie) in Gl. (64) bestimmt die Steigung der Linie.

67, zu

Bei nichtlinearen Verfahren der Schnittgrößenermittlung nach 8.5.1(3) ist

Bei nichtlinearen Verfahren der Schnittgrößenermittlung nach 8.5.1(3) ist die Spannungs-Dehnungs-Linie nach Bild 22 unter Ansatz von Mittelwerten der Baustoffkenngrößen anzuwenden. Bei Bauteilen mit vollständig überdrückten Querschnitten kann die Streuung des Elastizitätsmoduls einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf das Tragverhalten des Bauteils haben (z. B. bei stabilitätsgefährdeten Bauteilen). Entsprechend 8.5.1(4) sollte deshalb 85% von E c0m eingesetzt werden.

9.1.5

(1)

die Spannungs-Dehnungs-Linie nach Bild 22 unter Ansatz von Mittelwerten der Baustoffkenngrößen anzuwenden. Bei Bauteilen mit vollständig überdrückten Querschnitten kann die Streuung des Elastizitätsmoduls einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf das Tragverhalten des Bauteils haben (z. B. bei stabilitätsgefährdeten Bauteilen). Entsprechend 8.5.1(4) sollte deshalb E cm = 0,85E c0 /1,1 eingesetzt werden.

77, zu

 

Im letzten Satz muss auf 13.11(2) anstatt auf 13.11(1) verwiesen werden.

10.3.2 (3)

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2

 

3

79, zu

Diese beanspruchungsabhängig ermittelte Druckstrebenneigung wird

Im letzten Spiegelstrich der Erläuterung muss es heißen:

10.3.4

(3)

begrenzt:

θ 18,5° (26,5°):Diese Untergrenze entspricht ungefähr dem Druckstrebenneigungswinkel bei Bauteilen mit Mindestbügelbewehrung.

θ 60°: Druckstrebenwinkel größer als 45° (cotθ < 1,0) sollten nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Bei Längszugbelastung sollte

 

1,0

cot

1,2 − 1,4 f cd cd 1 − V V Rd,c Ed
1,2
1,4
f
cd
cd
1 − V
V
Rd,c
Ed

eingehalten werden.

θ 60°:Druckstrebenwinkel größer als 45° (cot θ > 1) sollten nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Bei Längszugbelastung sollte (cot θ = 1) eingehalten werden.

 

80, zu

zu Gl. (76)

zu Gl. (74)

 

10.3.4

(76)

Gl.

zu β ct

Durch die Vereinheitlichung des Bemessungskonzeptes für Querkraft wurde der Rauigkeitsfaktor β ct aus Gl. (84) hier eingeführt, um die Querkraftbemessung von Bauteilen mit Fugen senkrecht zur Bauteilachse zu ermöglichen (siehe Erläuterungen zu 10.3.6) Die Notwendigkeit

zu β ct

Durch die Vereinheitlichung des Bemessungskonzeptes für Querkraft wurde der Rauigkeitsfaktor β ct aus Gl. (84) hier eingeführt, um die Querkraftbemessung von Bauteilen mit Fugen senkrecht zur Bauteilachse zu ermöglichen (siehe Erläuterungen zu 10.3.6)

 

zu α c

zu Gl. (76)

 
 

zu α c

Die Notwendigkeit

 

85, zu

Die Formel für die Ermittlung von v Rd,ct wurde aus der Gl. (70) für ρ l = 1%

Die Formel für die Ermittlung von v Rd,ct wurde aus der entsprechenden Formel in ENV 1992-1-3 unter Einbeziehung der Rauigkeitsbeiwerte nach Tabelle 13 hergeleitet, wobei für die Bemessung der Schubfuge zwei Anteile (der Haftverbund 0,042 η 1 β ct ⋅ ƒ ck 1/3 und die Rissreibung µ σ Nd ) angesetzt werden dürfen.

10.3.6

(3)

unter Einbeziehung der Rauigkeitsbeiwerte der Tab. 13 hergeleitet, jedoch ist bei der Bemessung der Schubfuge im Hinblick auf die Oberflächenrauigkeit darauf zu achten, dass zwei Anteile (der Haftverbund 0,042 η 1 β ct f ck 1/3 und die Rissreibung µ σ Nd ) angesetzt werden dürfen.

86, zu

Zur Ermittlung der Bewehrung dienen die Gln. (85) und (86). Für die

Zur Ermittlung der Bewehrung dienen die Gln. (85) und (86). Für die Ermittlung der Druckstrebenneigung nach Gl. (86) darf die Längsnormalspannung σ cd im Gesamtquerschnitt nicht angesetzt werden, die parallel zur Verbundfuge wirkt und deshalb die Schubtragfähigkeit nicht verändert. Die Normalspannung rechtwinklig zur Fuge wird in Gl. (85) zur Ermittlung der Bewehrung benötigt, darf aber nur angesetzt werden, wenn sie immer zeitgleich mit der Querkraftbeanspruchung wirkt (d. h. der selben Einwirkungskombination entspringt). In Gl. (86) darf v Rd,ct nach Gl. (84) nur ohne Berücksichtigung von σ Nd verwendet werden, da der Reibungsanteil µ σ Nd schon in Gl. (85) enthalten ist. Die Druckstrebenneigung von 45 ° (cot θ 1,0) ist als obere Grenze der Tragfähigkeit anzusehen.

10.3.6

(5)

Ermittlung der Druckstrebenneigung nach Gl. (86) ist die Längsnormalspannung im Gesamtquerschnitt anzusetzen, die parallel zur Fuge wirkt. Die Normalspannung rechtwinklig zur Fuge wird in Gl. (85) zur Ermittlung der Bewehrung benötigt, darf aber nur angesetzt werden, wenn sie immer zeitgleich mit der Querkraftbeanspruchung wirkt (d. h. der selben Einwirkungskombination entspringt). Dabei können sich aus dem Ansatz von zwei Druckkräften für die Fuge rechnerisch höhere Tragfähigkeiten als für das umgebende Bauteil ergeben. In diesem Fall stellt die Tragfähigkeit des Gesamtquerschnittes die obere Schranke dar.

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2

3

86, zu

 

Bei der Ausbildung einer verzahnten Fuge sollte das Verhältnis von Zahnbreiten h 1 und Zahnabständen h 2 im Bereich 0,8 h 1 /h 2 1,2 liegen.

Bei der Ausbildung einer verzahnten Fuge sollte das Verhältnis von Zahnbreiten h 1 und Zahnabständen h 2 im Bereich 0,8 h 1 /h 2 1,25 liegen.

10.3.6,

Bild 35a

86, zu

 

Ergeben sich bei der Anwendung der Gl. (86) Mindestdruckstrebenwinkel von θ > 45°, so ist θ = 45° zu setzen.

Ergeben sich bei der Anwendung der Gl. (86) Winkel von θ > 45° (cot θ 1,0), so ist der Ansatz der Verbundbewehrung nach den Regeln der DIN 1045-1 nicht zulässig.

10.3.6,

Gl. (86)

100, zu

11.2.1(9),

Da sachlich aber lediglich eine Sicherstellung von

Betondruckspannungen in der Umgebung des Spannglieds erforderlich ist, kann im Bauzustand und in besonderen Fällen auch im Endzustand

Da sachlich aber lediglich eine Sicherstellung von Betondruckspannungen in der Umgebung des Spannglieds erforderlich ist, kann von der Forderung der Erfüllung des Dekompressionsnachweises für den abliegenden Querschnittsrand abgewichen werden.

4.

Ab-

satz,

 

2.

Satz

von der Forderung der Erfüllung des Dekompressionsnachweises für den abliegenden Querschnittsrand abgewichen werden.

100, zu

 

Als ausreichender Wert für den Abstand der Dekompressionslinie vom

Als ausreichender Wert für den Abstand der Dekompressionslinie vom

11.2.1(9),

4.

satz, letz-

Ab-

äußeren Rand des Spannglieds wird der größere Wert von 50 mm oder 1/10 der Querschnittshöhe angesehen, ohne weitere Variationen der Einwirkungen und der Geometrie berücksichtigen zu müssen.

äußeren Rand des Spannglieds wird der größere Wert von

der Querschnittshöhe angesehen, ohne weitere Variationen der Einwirkungen und der Geometrie berücksichtigen zu müssen.

oder 1/10

100 mm
100 mm

ter Satz

103, zu

 

Bei einer Rissbildung infolge überwiegend indirekten Einwirkungen

Dieser Absatz ist zu streichen.

11.2.3

(4)

(Zwang) entspricht die aufzunehmende Stahlzugkraft der Betonzugkraft im Wirkungsbereich der Bewehrung. Damit ergibt sich die Betonstahlspannung zu σ s = A c,eff f ct,eff /A s . Dies gilt ebenfalls für die Ermittlung der Betonstahlspannungen für den Nachweis nach 11.2.4.

108, zu

   

Neuer Absatz wird eingefügt:

12.3.1

Die Biegerollendurchmesser der Tabelle 23, Spalten 1 und 2, sind auch für Bügel zulässig.

108, zu

   

Neuer Absatz wird eingefügt:

12.3.2

(2)

Die Druckfehlerberichtigung DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06 berichtigt die maximale Querkraft im Bereich der Rückbiegestelle auf 0,30 V Rd,max bei Bauteilen mit Querkraftbewehrung senkrecht zur Bauteilachse und 0,20 V Rd,max bei Bauteilen mit Querkraftbewehrung in einem Winkel α < 90° zur Bauteilachse. Dies entspricht etwa der maximalen Auslastung im bisherigen Erfahrungsbereich von DIN 1045:1988. Zur Vermeidung von Unstetigkeiten in den Funktionswerten darf zwischen 0,30 V Rd,max für α = 90° und 0,20 V Rd,max für α = 45° linear interpoliert werden.

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3

 

109, zu

Druckfehlerberichtigung: Tabelle 26, Spalten 2 und 3 sind entgegen der

Die Druckfehlerberichtigung wird ersetzt durch DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06.

12.6.1

(1)

Druckfehlerberichtigung DIN 1045-1 Ber 1:2002-07 nicht in Zeile 1, sondern in Zeile 3 mit Fußnote c zu versehen: 0,7 c (Spalte 2), 0,7 c (Spalte 3).

111, zu

Druckfehlerberichtigung: Im 2. Spiegelstrich muss es s 10 d s anstelle von s 12 d s heißen.

Die Druckfehlerberichtigung ist in DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06 enthalten.

12.8.3

(1)

113

Literatur zu Abschnitt 12

 

Literatur zu Abschnitt 12

 

[H12-1]

DBV-Merkblatt "Rückbiegen von Betonstahl und Anforderungen

[H12-1]

DBV-Merkblatt "Rückbiegen von Betonstahl und Anforderungen an

an Verwahrkästen"; Fassung März 2002.

Verwahrkästen"; Fassung März 2003.

113, zu

13.1.1

(1)

M

As,min

=

M

cr

=

f

ctm

+

N

W

c

(H.13-1)

 

M

As,min

=

M

cr

=

f

ctm

N

W

c

(H.13-1)

   

A

c

     

A

c

 
 

Bei der Ermittlung der Mindestbewehrung ist die Normalkraft ebenfalls zu berücksichtigen:

min A s = (M cr /z + N) / f yk

 

115, zu

Druckfehlerberichtigung: In Gleichung (153) muss es V Ek anstelle von V Ed

Die Druckfehlerberichtigung wird ersetzt durch DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06.

13.3.2

(12)

heißen.

117, zu

Die Druckfehlerberichtigung DIN 1045-1 Ber. 1:2002-07 ist so zu

Die Erläuterung ist zu streichen. Es muss statt dessen heißen:

13.7.1

(3)

verstehen, dass die angegebene Bewehrung im allgemeinen auf jeder Wandaußenseite liegen sollte, d. h. auch die Höchstbewehrung darf im Sinne von 13.1.1 insgesamt den Wert 0,08 A c nicht übersteigen.

Die angegebenen Mindest- und Maximalwerte der Bewehrung beziehen sich auf die Summe der lotrechten Bewehrung der Wand. Wird der Mindestwert der Bewehrung maßgebend, sollte die Hälfte der Mindestbewehrung an jeder Außenseite liegen. Der Maximalwert der Bewehrung gilt außerhalb der Stoßbereiche. In Stoßbereichen darf der Grenzwert verdoppelt werden.

117, zu

Druckfehlerberichtigung: 13.7.1 (8) muss heißen: Der Abstand zwischen

Die Druckfehlerberichtigung ist in DIN 1045-1 Ber. 2:2005-06 enthalten.

13.7.1

(8)

zwei benachbarten lotrechten Stäben sollte nicht über der 2fachen Wanddicke oder 300 mm liegen (der kleinere Wert ist maßgebend).

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Berichtigungen zu Teil 2 des Heftes 525
197, zu
Dies ist auf die Zunahme des Bewehrungsgrades und somit Abnahme
Der letzte Satz oberhalb von Bild 3 muss lauten:
2.4
des Rissabstandes bei aufzunehmender Kraft F s zu erklären.
Dies ist auf die Zunahme des Bewehrungsgrades und somit Abnahme des
Rissabstands bei größer werdender aufzunehmender Kraft zurückzuführen.
Die in Tabelle 20 angegebenen Grenzdurchmesser können deshalb zur
Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen der von Stahl
aufzunehmenden Kraft F s und der Risskraft der wirksamen Zugzone F cr
vorgenommen werden.
Der erste Satz unterhalb des Bildes 3 muss lauten:
Die in Tabelle 20 angegebenen Grenzdurchmesser können deshalb zur
Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen der vom Stahl aufzunehmenden
Kraft F s und der Risskraft der wirksamen Zugzone F cr modifiziert werden.
211, zu
Bild 2
Ohne Mindestquerkraftbewehrung dürfen zweiachsig gespannte Platten
und einachsig gespannte Platten mit b/h > 5 ausgeführt werden. Da
plattenartige Bauteile durch Umlagerungsmöglichkeiten lokale Fehlstellen
ausgleichen, kann hier ohne Anordnung einer
Mindestquerkraftbewehrung ein duktiles Bauteilversagen vorausgesetzt
werden. Für den Übergangsbereich einachsig gespannter Platten mit
5 ≥ b/h ≥ 4 gelten folgende Interpolationsregeln:
Ohne Mindestquerkraftbewehrung dürfen zweiachsig gespannte Platten und
einachsig gespannte Platten mit b/h > 5 nur ausgeführt werden, wenn keine
Querkraftbewehrung erforderlich ist (v Ed ≤ v Rd,ct ). Da plattenartige Bauteile
durch Umlagerungsmöglichkeiten lokale Fehlstellen ausgleichen, kann hier
ohne Anordnung einer Mindestquerkraftbewehrung ein duktiles
Bauteilversagen vorausgesetzt werden. Für den Übergangsbereich einachsig
gespannter Platten mit 5 ≥ b/h ≥ 4 gelten folgende Interpolationsregeln:
ρ
1,0
ρ
1,0
w,min
w,min
für V
> V
für V
> V
Ed
Rd,ct
Ed
Rd,ct
0,6
ρ
0,6
ρ
w,min
w,min
für V
< V
für V
≤ V
Ed
Rd,ct
Ed
Rd,ct
b/h
b/h
4
5
4
5
Bild 2 - Interpolationsregeln für die Mindestquerkraftbewehrung bei
einachsig gespannten Platten
Bild 2 - Interpolationsregeln für die Mindestquerkraftbewehrung bei
einachsig gespannten Platten

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1

 

2

 

3

S. 220

5 Rahmeninnenknoten In ausgesteiften Rahmen, bei denen alle horizontalen Kräfte von den aussteifenden Bauteilen aufgenommen werden, kann für die Innenstützen die Rahmenwirkung vernachlässigt werden, wenn das Stützweitenverhältnis benachbarter Felder 0,5 < l eff,1 / l eff,2 < 2,0 beträgt. Bei unausgesteiften Rahmen ist stets das Gesamtsystem zu untersuchen. Die Rahmeninnenknoten erfahren dann aus den Horizontallasten und aus feldweiser Verkehrslast antimetrische Momente. Diese erzeugen im Knotenbereich große Querkräfte und Verbundspannungen, die den Bruchzustand auslösen können [5]. Daher ist einerseits die Knotenquerkrafttragfähigkeit mit Gleichung (3) nachzuweisen und anderseits die Verankerung der Riegelzugbewehrung im Knotenbereich zu überprüfen.

5 Rahmeninnenknoten In ausgesteiften Rahmen, deren Horizontallasten von den Wänden und Kernen aufgenommen werden, kann für die Innenstützen die Rahmenwirkung vernachlässigt werden, wenn das Stützweitenverhältnis benachbarter Felder 0,5 < l eff,1 / l eff,2 < 2,0 beträgt. Während der Riegel für Biegung mit Längskraft und Querkraft zu bemessen ist, wird die erforderliche Stützenbewehrung gerade durch den Knoten hindurchgeführt (Bild 7a). Unter beidseitig negativer Momentenbeanspruchung wird das rechnerische Riegelbruchmoment unabhängig vom mechanischen Bewehrungsgrad erreicht [5]. Bei hoher Ausnutzung der Stützendruckbewehrung ist eine enge Verbügelung der Stützenanschnitte vorzusehen.

Bei unausgesteiften Rahmen ist stets das Gesamtsystem zu untersuchen. Die Rahmeninnenknoten erfahren dann aus den Horizontallasten und aus feldweiser Verkehrslast antimetrische Momente mit einem Vorzeichenwechsel im Riegel innerhalb des Knotenbereichs. Der Vorzeichenwechsel erzeugt im Knotenbereich große Querkräfte und Verbundspannungen, die das Versagen auslösen können [5]. Daher ist einerseits die Knotenquerkrafttragfähigkeit mit Gleichung (3) nachzuweisen und anderseits die Verankerung der Bewehrung im Knotenbereich zu überprüfen.

und 221

V jh = (|M beam,1 |+|M beam,2 |) /z beam - |V col | γ Ν 0,25 ƒ cd b eff h col

(3)

V jh = (|M beam,1 | + |M beam,2 |) / z beam - |V col |

γ N 0,25 f cd b eff h col

(3)

Mit:

Mit:

ƒ cd = ƒ ck / γ c (Der Dauerstandsbeiwert α ist in Gleichung (3) enthalten) α = Dauerstandsbeiwert gemäß DIN 1045-1 Abschnitt 9.1.6 M beam,1 und M beam,2 : antimetrische Biegemomente in Riegel 1 und 2 γ Ν = Einfluss der quasi ständigen Stützennormalkraft N Ed,col

f cd = f ck / γ c (Der Dauerstandsbeiwert α ist in Gleichung (3) enthalten) α = Dauerstandsbeiwert gemäß DIN 1045-1 Abschnitt 9.1.6 M beam,1 und M beam,2 : antimetrische Biegemomente (unterschiedliche Vorzeichen) in Riegel 1 und 2 (in Gleichung 3 sind die Beträge einzusetzen)

 

 

N

Ed col

 

 

γ Ν

= Einfluss der quasi ständigen Stützennormalkraft N Ed,col

 
 

= 15 ,

1

0 , 8

,

10

,

 

 

N

 

 
   

A

c col

 

⋅ ƒ

ck

   

15 ,

 

1

 

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10

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=

A

c col

,

 

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ck

Gleichung (3) gilt für ein Verhältnis 1,0 h beam /h col 1,5

Gleichung (3) gilt für ein Verhältnis 1,0 h beam /h col 1,5. Die Stützen- und Riegelbewehrung ist gerade durch den Knoten hindurchzuführen. Kann die Verankerung im Knotenbereich nicht nachgewiesen werden, so ist eine

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DAfStb-Heft 525, Ausgabe 2003-09

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Beam 1 Beam 2 F c Bild 7 - Stabwerkmodell und typische Bewehrungsführung in Rahmeninnenknoten
Beam 1 Beam 2 F c
Beam 1
Beam 2
F
c
Beam 1 Beam 2 F c Bild 7 - Stabwerkmodell und typische Bewehrungsführung in Rahmeninnenknoten unter

Bild 7 - Stabwerkmodell und typische Bewehrungsführung in Rahmeninnenknoten unter antimetrischer Belastung

Die Stützen- und Riegelbewehrung ist gerade durch den Knoten hindurchzuführen. Kann die Verankerung im Knotenbereich nicht nachgewiesen werden, so ist eine gerade Zulagebewehrung gemäß Bild 7 rechts anzuordnen. Der Knotenbereich muss mit dem gleichen Bügelbewehrungsgrad wie die Stütze ausgeführt werden.

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gerade Zulagebewehrung gemäß Bild 7b rechts anzuordnen. Der Knotenbereich muss mit dem gleichen Bügelbewehrungsgrad wie die Stütze ausgeführt werden. Die Bewehrungsform gemäß Bild 7b stellt gegenüber der DIN 1045:1988-07 eine erhebliche Vereinfachung dar, weil die bisher erforderliche Schrägbewehrung für den Fall der antimetrischen Belastung zukünftig entfallen kann. Ein ausführliches Bemessungsbeispiel für einen Innenknoten mit Vorzeichenwechsel der Riegelmomente enthält Heft 532 des

DAfStb [5].

der Riegelmomente enthält Heft 532 des DAfStb [5]. Beam 1 Beam 2 Bild 7a - Stabwerkmodell
Beam 1 Beam 2
Beam 1
Beam 2

Bild 7a - Stabwerkmodell und typische Bewehrungsführung in Rahmeninnenknoten unter beidseitig negativen Riegelmomenten (unverschieblicher und ausgesteifter Rahmen)

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Beam 1 Beam 2
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Beam 1
Beam 2
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3       Beam 1 Beam 2     Bild 7b - Stabwerkmodell und typische
3       Beam 1 Beam 2     Bild 7b - Stabwerkmodell und typische
3       Beam 1 Beam 2     Bild 7b - Stabwerkmodell und typische

Bild 7b - Stabwerkmodell und typische Bewehrungsführung in Rahmeninnenknoten unter wechselseitiger (antimetrischer) Momentenbeanspruchung (verschieblicher Rahmen)