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1. Beschreiben sie den Bau einer markhältigen Nervenzelle.

2. Was versteht man unter einem Ruhepotential und wie kommt es zustande?
Elektrische Spannung (Polarisation) an der Membran zwischen Zellinnerem (-)
und -äußerem (+) eines Neurons, das vorliegt, wenn kein Aktionspotenzial
weitergeleitet wird.

3. Was versteht man unter einem Aktionspotential? Wie wird es gebildet?


Eine plötzliche Veränderung (Depolarisation und Repolarisation) in den
elektrischen Eigenschaften in der Membran eines Axons

4. Beschreiben sie den Bau, Aufgabe und die Funktion einer Synapse. Nennen sie
ein Synapsengift. Worin liegt der Unterschied zwischen Transmitter und
Synapsengift?
Enden eines Axons, dort wird Neurotransmitter in den Synaptischen Spalt
geschüttet, um eine Erregung zu übertragen
Gitft: Botulinumtoxin
Transmitter: Überträgerstoff mit dem synaptischer Spalt überwunden wird -->
chemische Synapse
Synapsengift: verhindert die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin
in den synaptischen Spalt. Das Gift blockiert an der präsynaptische Membran
die Exozytose der synaptischen Vesikel mit der Membran. Dadurch werden
abhängig der Schwere der Vergiftung weniger bis keine Neurotransmitter
mehr freigesetzt. Infolge werden auch keine Aktionspotentiale mehr
weitergeleitet und es kommt zur Lähmung der Muskulatur.

5. Optischer Sinn: Wie gelangen die elektromagnetischen Strahlen (Licht) bis zu


den Sinneszellen und was bewirken sie dort? In welchen Wellenbereich
können wir sehen?
Die Hornhaut:
Das „Fenster des Auges" (lat. Cornea), die Kuppel ist ca. 0,5 mm dick und
bündelt das eintretende Licht mit einer Brechkraft von 43 Dioptrin.
Die Linse:
Bündelt das ankommende Licht, sodass auf der Netzhaut ein scharfes Bild
entsteht. Dank Akkomodation wird die Schärfe angepasst. Die Linse ist durch
den Ziliarmuskel elastisch.
Der Sehnerv:
Leitet die Informationen der Netzhaut an das Gehirn weiter. Er besteht aus
rund einer Millionen Axonen. (lat. Nervus opticus)
Stäbchen:
Zellen mit einem stabförmigen Fortsatz; sie sind für den Hell- /
Dunkelunterschied verantwortlich und erkennen ihn.
Zapfen:
Zellen mit einem zapfenförmigen Fortsatz; sie erkennen die Farben. Dabei
unterscheidet man zwischen kurzwelligen, mittelwelligen und langwelligen
Farben.
Primär visueller Cortex:
Zellen mit einem zapfenförmigen Fortsatz; sie erkennen die Farben. Dabei
unterscheidet man zwischen kurzwelligen, mittelwelligen und langwelligen
Farben.

6. Beschreiben Sie den Bau des menschlichen Auges. Nennen sie kurz die
Aufgabe der Bauteile.
Hornhaut:
Das „Fenster des Auges" (lat. Cornea), die Kuppel ist ca. 0,5 mm dick und
bündelt das eintretende Licht mit einer Brechkraft von 43 Dioptrin.

Lederhaut:
Ist das weiße im Auge (lat. Sclera), sie schützt das Auge vor Verletzungen.

Netzhaut:
Der lichtempfindliche Bereich des Auges (lat. Retina), besteht aus 127
Millionen Lichtrezeptoren.

Regenbogenhaut:
Ist die farbige Blende des Auges, auch Iris genannt. Durch die dort
verlaufenden Muskeln kann sich die Pupille den Lichtverhältnissen anpassen.

Linse:
Bündelt das ankommende Licht, sodass auf der Netzhaut ein scharfes Bild
entsteht. Dank Akkomodation wird die Schärfe angepasst. Die Linse ist durch
den Ziliarmuskel elastisch.

Pupille:
Öffnung in der Mitte der Iris, sie ist entsprechend der Lichtverhältnisse größer
oder kleiner – Pupillenregulierung

Kniehöcker:
Hier (lat. Corpus geniculatum) werden Informationen aus
Geschichtsfeldhälften an das Auge zurückgeleitet.

Sehnervenkreuzung:
(lat. Chiasma opticum), Ort des Wechsels einiger Fasern der Nervensträngen
in die jeweils andere Gesichtsfeldhälfte.

Sehnerv:
Leitet die Informationen der Netzhaut an das Gehirn weiter. Er besteht aus
rund einer Millionen Axonen. (lat. Nervus opticus)

Stäbchen:
Zellen mit einem stabförmigen Fortsatz; sie sind für den Hell- /
Dunkelunterschied verantwortlich und erkennen ihn.

Zapfen:
Zellen mit einem zapfenförmigen Fortsatz; sie erkennen die Farben. Dabei
unterscheidet man zwischen kurzwelligen, mittelwelligen und langwelligen
Farben.

Zonulafasern:
Aufhängebänder der Linse (lat. Zonula ciliaris); verbinden den Strahlenkörper
mit der Linse und stellen diese passend ein= Akkommodation.

Glaskörper:
(lat. Corpus vitreum) füllt den Bereich zwischen Netzhaut und Linse aus. Er
besteht aus einer durchsichtigen und gelartigen Substanz.

Gelber Fleck:
(lat. Macula lutea), liegt im Zentrum der Netzhaut, neben der Einmündung des
Sehnervs. Der Name hat er von dem gelben Farbstoff Lutein, welcher dort
besonders angehäuft ist.

Papille: Auch blinder Fleck genannt, ist die Stelle an der Netzhaut, wo keine
Lichtrezeptoren vorhanden sind, da hier der Sehnerv eintritt.

7. Was versteht man unter Akkommodation und Adaptation? Beschreiben Sie


den Vorgang.
Akkomodation:
Anpassung der Augenlinse an verschiedene Entfernungen. In Dioptrie
angegeben.

Adaptation:
Anpassung an verschiedene Helligkeit. Bei der Adaption wird zuerst die Weite
der Regenbogenhaut (Iris) verändert, wodurch die Empfindlichkeit des Auges
an die Lichtstärke angepasst wird.

8. Beschreiben Sie den Aufbau der Netzhaut. Was passiert durch das Licht in den
Sehzellen? Wie sieht das Bild auf der Netzhaut aus? Was passiert im Gehirn?
Netzhaut:
Die Netzhaut befindet sich auf der Innenseite des Auges. Sie ist zum einen
über feine Blutgefäße, die sie versorgen, an der umgebenden Aderhaut fixiert
und wird zugleich durch den Glaskörper an die Außenseite des Augapfels
gedrückt. Im Zentrum (an der der Pupille gegenüberliegenden Seite) befindet
sich die Makula (Gelber Fleck). Im Zentrum der Makula befindet sich die
Fovea, der Ort des schärfsten Sehens.

Die Netzhaut besteht aus 6 Zellschichten


Ganglienzellen (leiten Nervenimpulse ans Gehirn), ca. 1 Millionen pro Auge
Amakrinzellen (Verarbeiten Informationen der Bipolar und Horizontalzellen )
Bipolarzellen (Verstärken und bündeln Informationen der Horizontalzellen
und Fotorezeptoren)
Horizontalzellen (Verstärken und bündeln Informationen der
Fotorezeptoren)
Fotorezeptoren (wandeln Lichtfotonen in Nervenimpulse um), ca. 126
Millionen pro Auge
Retinales Pigmentepithel (RPE): Absorbieren von überschüssigem Licht,
Abgrenzung der Fotorezeptoren von der stark durchbluteten Aderhaut.

Funktion der Netzhaut (Retina):


Die von den Dingen reflektierte Lichtinformationen werden von den
Sinneszellen (Fotorezeptoren) in elektrische Impulse umgewandelt, die von
den Nervenzellen des Gehirns verarbeitet werden können

9. Mit welchen Sinneszellen können wir Farben sehen und welche Grundfarben
sehen wir?
Mit den Zapfen
Grün, Blau, Rot

10. Welche Sinne gehören zu den mechanischen Sinnen und


wo befinden sie sich?
Gehörsinn: Ohr: Sinneszellen im Innenohr

Sehsinn: Auge: Sinneszellen in der Netzhaut

Geruchsinn: Nase: Sinneszellen im Riechfeld der Nasenschleimhaut

Geschmackssinn: Mund: Sinneszellen auf den Geschmackszellen der Zunge


und dem Gaumen

Gleichgewichtssinn: Sinneszellen im Innenohr

Temperatursinn: Sinneszellen in der äußeren Haut und Schleimhaut

Druck/Berührungssinn: Sinneszellen und freie Nervenenden in der Haut und


inneren Organen
11. Beschreiben Sie den Bau des Ohrs und welche Aufgaben erfüllen die Bauteile?

12. Welche Aufgabe haben die Gehörknöchelchen?

13. Gehörsinn: Wie wird der Schall bis zu den Sinneszellen geleitet? Welche
Frequenzen können wir hören?

14. Beschreiben Sie den Bau, die Aufgabe und die Funktion des Dreh- und
Lagesinns.

15. Geruchsinn: Beschreiben Sie dessen Bau. Wo befindet er sich? Wodurch


unterscheidet er sich vom Geschmacksinn?

16. Welche Geschmacksrichtungen können wir schmecken? Beschreiben Sie den


Bau der Geschmacksknospen.

17. Beschreiben Sie den bau des menschlichen Gehirns. Erklären Sie die Aufgaben
der einzelnen Teile.

18. Beschreiben Sie Bau und Funktion des Rückenmarks.

19. Erklären Sie die Aufgabe und den Bau des vegetativen Nervensystems.

20. Vergleichen Sie Mitose und Meiose. Beschreiben sie den Teilungsprozess.

21. Erklären Sie vor und Nachteile der geschlechtlichen und ungeschlechtlichen
Fortpflanzung.

22. Beschreiben Sie die Embryonale Entwicklung des Menschen. Welche Organe
entstehen aus welchen Leimblättern.