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LICCON 2 • Datenbus Ordner

Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Liebherr-Werk Ehingen GmbH - Technische Schulung


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Nur für LIEBHERR-Servicepersonal
LICCON 2 • Datenbus Ordner

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 / Hardware

Kapitel 2 / Software

Kapitel 3 / Anhang A

Kapitel 4 / Anhang B

Liebherr-Werk Ehingen GmbH - Technische Schulung


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Nur für LIEBHERR-Servicepersonal
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Allgemeine Hinweise:

Der LICCON2 Datenbusordner dient ausschließlich Übungszwecken und unterliegt


ständigen Veränderungen.
Der LICCON2 Datenbusordner beinhaltet nicht sämtliche notwendigen Montage-,
Betriebs- und Sicherheitshinweise, um den Kran montieren und betreiben zu können.
Das Studium der Bedienungsanleitung ist vor Betrieb des Kranes zwingend notwendig,
um ein umfassendes Verständnis über die Bedienung, Sicherheitsvorschriften und
Warn-hinweise zu erlangen.
Der Datenbusordner ersetzt in keinem Falle Sicherheitsbestimmungen, welche sich z.B.
aus der Bedienungsanleitung, der Technischen Dokumentation oder den gesetzlichen
Bestimmungen ergeben.

Die Liebherr-Werk Ehingen GmbH schließt für sich und alle zur Liebherr-International
AG (Bulle/Schweiz) gehörenden Gesellschaften eine Haftung für Schäden, die aus der
Nutzung des LICCON2 Datenbusordners entstehen können, aus, soweit die Schäden
nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handlung von Liebherr beruhen
oder soweit es sich nicht um Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit handelt oder
soweit nicht Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Gleiches gilt
auch für die Erfüllungsgehilfen von Liebherr.

Der LICCON2 Datenbusordner ist urheberrechtlich geschützt. Das Kopieren und die
Weitergabe der Inhalte ist nicht erlaubt. Es ist verboten, den LICCON2 Datenbusordner
zu verkaufen oder zu modifizieren.

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Datenbus Ordner Änderungsliste

Stand Muli 11:

• Textmeldungen am Bedienpult erscheinen in der eingestellten Landessprache.

• Neue Tastenkombination + + zum laden der BSE CW-Werte vom


OnBoard-Flash in den flüchtigen RAM-Speicher. Somit können CW-Einstellungen
trotz Kartentausch beibehalten werden.

• Neue Übersicht zum Up- und Download der Korrekturkoeffizienten wurde erstellt
siehe Software-Teil / „Korrekturkoeffizienten (CW) der Kranabnahme (LMB, Durch
biegung...).

• Neue Autorisierungsebene für Supervisor (Ebene3). Der Krancode für die


Autorisierungsebene 3 kann nicht selbst berechnet werden.

• Systemsoftware laden (Download) mit + kann nur noch in Ebene III


(Supervisor) durchgeführt werden.

• Neue TEs besitzten andere Touch-Controller, werden mit aktueller Systemsoftware


ausgeliefert (TASTATUREINHEIT LSB-TE PROG. id. Nr. 963792208) und sind
abwärtskompatibel.

Hinweis:
Wird ein neues TE (TASTATUREINHEIT LSB-TE PROG. id. Nr. 963792208) in
Muli 8 oder darunter eingebaut, so darf kein Systemdownload durchgeführt werden.

• Fehlende optionale LSB-Geber werden statisch blau dargestellt.

• Der EAM-Download ist weiterhin der Autorisierungsebene 2 möglich.


Hierbei wird die Applikations- und Systemsoftware geladen.

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1 Hardware / Stand Muli 11
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Inhaltsverzeichnis

Komponenten ............................................................................................................................ 3
Übersicht am Beispiel LTC 1055-3.1 ....................................................................................... 3
BSE Bedien-, Anzeige und Steuer-Einheit / LICCON Konsole ............................................. 4
Aufgabe: ................................................................................................................................. 4
Aufbau: ................................................................................................................................... 4
Funktion: ............................................................................................................................... 10
BSE-Testprogramm ................................................................................................................ 11
PCMCIA-Karte ........................................................................................................................ 13
Aufgabe: ............................................................................................................................... 13
Aufbau: ................................................................................................................................. 13
LSB-Stromquelle 4-fach ....................................................................................................... 14
Aufgabe: ............................................................................................................................... 14
Aufbau: ................................................................................................................................. 14
LSB Übersicht am Beispiel LTC1055-3.1 .............................................................................. 15
CAN Übersicht am Beispiel LTC1055-3.1 ............................................................................. 16
UEA Universelles Ein- Ausgangsmodul / Autonome Steuerbaugruppe ............................ 17
Aufgabe: ............................................................................................................................... 17
Aufbau: ................................................................................................................................. 17
Funktion: ............................................................................................................................... 25
TE-Modul - Tastatur Einheit .................................................................................................. 26
Aufgabe: ............................................................................................................................... 26
Aufbau: ................................................................................................................................. 26
Funktion: ............................................................................................................................... 30
TE-Testprogramm .................................................................................................................. 31
EAM 3, 4 und 5 ....................................................................................................................... 32
Aufgabe: ............................................................................................................................... 32
Aufbau: ................................................................................................................................. 32
Bus-Teilnehmer ..................................................................................................................... 36
Druckgeber DK ...................................................................................................................... 36
Längengeber LG .................................................................................................................... 37
Neigungsaufnehmer NG ........................................................................................................ 38
Meisterschalter MS ............................................................................................................... 39
Induktivgeber IA / ID ............................................................................................................... 41
Doppelinduktivgeber DI .......................................................................................................... 42
Winkelgeber WG ................................................................................................................... 43
Hub-Oben Endschalter HO .................................................................................................... 44
Drehgeber DR ....................................................................................................................... 45
Scheinwerferverstellung SV ................................................................................................... 46
Windendrehgeber WD ........................................................................................................... 47

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Komponenten

Übersicht am
Beispiel LTC
1055-3.1

BSE

-X4 -X5
LSB1 LSB2 LSB3 LSB4 LSB5 LSB6 LSB7 LSB8
(LSB A) (LSB B) (LSB C) (LSB D) (LSB E) (LSB F) (LSB G) (LSB H)

LSB Platine 1 LSB Platine 2


LSB1.1 LSB2.1 LSB3.2 LSB4.1 LSB5.1 LSB6.1 LSB7.1 LSB8.1

UEA 5 UEA 4

UEA 1

UEA 2

UEA 3

TE 1 rechts TE 2 links

E/A Modul 3 E/A Modul 4 E/A Modul 5

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Komponenten

BSE Bedien-, Anzeige und Steuer-Einheit / LICCON Konsole

Aufgabe:

Die „LICCON-Konsole LCD3 BSE-LSB“ - nachfolgend BSE genannt - ist die zentrale
Bedien - / Anzeige und Steuereinheit in LIEBHERR-Mobilkrane neuer Generation.
Sie dient als Bedieneinheit für den Kranfahrer und als zentrales Steuerungs und
Überwachungssystem.
Aufbau:

Das Herzstück der BSE besteht aus einem Controllerboard MPC (Power PC), und aus
zwei DSP Rechnerbaugruppen (DSP0, DSP1).
Um eine hohe Sicherheit und Verfügbarkeit zu gewährleisten, sind diese 3 leistungsfähi-
gen 32-Bit-Prozessorsysteme unabhängig voneinander für sich funktionsfähig.
D. h., jedes der drei Prozessorsysteme verfügt über eine eigene Stromversorgung/
Netzteil und über einen separaten Systemanschluss.
Auf den Prozessor Platinen befinden sich außerdem Schnittstellen, Steckeranschlüsse
und ein PCMCIA-Slot.
Die gesamte Elektronik ist in einem kompakten Alu-Gehäuse samt Frontplatte mit inte-
grierter Folientastatur und LC-Farbdisplay untergebracht.
Für ausgewogene Temperaturverhältnisse im Inneren sorgt ein ausgeklügeltes Lüftungs-
und Heizungssystem.

Blockschaltbild:
+24V
X4
Systemstecker
PWR_HS

X3
OUT0-1
KL.15
KL.30

IN0-2

Stecker
LC-Display Tastatur
COM3

NT LSB_A
Systemstecker

DSP0 LSB_B
Watchdog Rechner 2 LSB_C X4
Speicher- PCMCIA- LSB_D
karte Slot
MPC
Watchdog Rechner 1

LSB_E
Systemstecker

NT DSP1 LSB_F
Watchdog Rechner 3 LSB_G X5
OUT0-1

LSB_H
COM1/TTY

COM2/RS232
KL.15
KL.30

IN0-3

USB
Ethernet

NT
PWR_HS
KL.15
KL.30

OUT0-1
IN0-2

Systemstecker Stecker
X1 X2
+24V Systemstecker
X5
+24V

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PCMCIA-Karte:
PCMCIA-Card 128MB - kompatibel zu
PCMCIA Version 2.1 und zu I-O
Karten vom Typ I,II und III

Auswurf Button

Steckerübersicht:
Masseanschluß
LSB A-D (1-4), analoge analoge und digitale Eingänge, COM3 (Modem)
Eingänge, intelligente COM1, COM2, intelligente Aus-
Schaltausgänge, Spannungs- gänge, Ausgang Buzzer,
versorgung DSP0 Spannungsversorgung MPC

X4 X1 X3

X5 X2

LSB E-H (5-8), analoge Eingänge, intelligente USB / Ethernet


Schaltausgänge, Spannungsversorgung DSP1
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Typenschild:

Frontplatte mit
Folientastatur

Gehäuse

Heizwiderstand

Id.Nr. zur
Ersatzteilbestellung

Merkmale:

• Drei eigenständige Rechnersysteme (auf zwei Boards)


• Drei separate Stromversorgungen
• Watchdog-Funktion (separat für jedes Rechnersystem)
• LC-Farbdisplay TFT (640x480Pixel) 256 Farben
• Folientastatur in vertrautem Design
• PCMCIA-Slot (Für Speicherkarte)
• Serielle Schnittstellen (COM1, COM2, COM3, USB, Ethernet)
• 10 Eingänge (3x Digital, 7x Analog)
• 6 Schaltausgänge (Digital)
• 8 LSB-Interfaces (Liebherr-System-Bus)
• 5 Steckeranschlüsse (DSub)
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Die BSE besteht aus folgenden vier Einzelkomponenten:

PCMCIA-Karte:
Speichermedium mit Flash-Speicher. Auf ihr ist das Linux-Betriebssystem, die Applikati-
ons-, Systemsoftware, Traglasttabellen und CW-Werte gespeichert.
Auf der PCMCIA-Karte sind somit die Werte der an der LICCON1 bisher verbauten
Common- und Programmspeicherkarten gespeichert.

MPC:
Controllerboard MPC823e mit der Schnittstelle zur Tastatur, zum LC-Display, zur
PCMCIA-Karte, zu DSP0 und DSP1 der BSE.

DSP0:
Rechnerbaugruppe mit 4 LSB-Datenbusse (LSB-A bis LSB-D)

DSP1:
Rechnerbaugruppe mit 4 LSB-Datenbusse (LSB-E bis LSB-H)

Schaltplanauszug der BSE LTC1055-3.1:


Power-Down Überwachung Power-Down Überwachung

X1
16 L IE BH ERR

-A361 30.3
7

4
8

5
9

6 30.1
X4
2 1 2 3 DC 7
15.1
DC DISPLAY , O P
8
15.3 SGND.1
TASTATUR DC
1 15.4 6
14
DC
SGND.3 LSB-A
3 SGND.4 SGND LSB-B 9
SHIFT F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 ENTER COM1-4
4 SGND.5 SGND LSB-C 10
(LSB.A-D)
5 LSB-D 11

A0.0 OUT0 12
23 24V.1
1A
A0.1 15
24 OUT1 OUT0 A0.0
1
DSP0
E0.1
1A
18 E0.2 A0.1
EINGØNGE
19 OUT1 2
E0.3 DIGITAL
20

E0.0 EINGANG 0-10V A MPC E0.0


6
ANALOG D A 0-10V E0.1 3
EINGANG
D ANALOG 4
CPU
RXD- E0.2
MCBSP0 MCBSP1
10 RXD+ 5
COM1
11 TXD-
SPI

(TTY) LOGIK
12 TXD+
13 E0.0
X5
MCBSP0 MCBSP1
LSB A 0-10V E0.1 3
COM1 EINGANG
8
(LSB) D ANALOG E0.2 4
5

RXD 24V.2
COM2
7 TXD 15
(RS232)
9
DSP1
OUT0 A0.0
1
1A
KEY2 SCHLÛSSELSCHALTER A0.1
15 E0.4 OUT1 2
17 LSB-E
BUZZ LSB-F 9
AUSGANG COM5-8
25 10
Buzzer (LSB.E-H) LSB-G
LSB-H 11
USB Ethernet COM3 12
SGND
(MODEM)
SGND.2
PCMCIA
PROGRAMM- / DC 6
15.2
DATENSPEICHER
GND-USB
+5V-USB

CARD 8
SGND.7

SGND.8

SGND SGND 30.2


Flashcard DC
TX+
TX-
RX+
RX-

RXD
TXD
DTR

DSR
RTS
CTS

7
D-
D+

CD

RI

X2 1 2 3 4 9 10 11 12 13 X3 1 2 3 4 5 6 7 8 9

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 8 7 6 5 4 3 2 1 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 6 7 8

X1 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
X2 15 14 13 12 11 10 9
X3 6 7 8 9
X4,X5 9 10 11 12 13 14 15

Power-Down Überwachung

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Eingänge

Eigenschaften
• Überlastschutz
• Tiefpass-Filtercharakteristik (EMV)
• 24V-tolerant (Analogeingänge)
• Die erfassten Spannungswerte der Analogeingänge werden per
Software auf einen digitalen Status abgebildet.

Anwendung
• Überwachung der Schaltausgänge

Intelligente Schaltausgänge

Eigenschaften
• Strombegrenzung
• Kurzschlussschutz
• Überlastschutz
• ESD-Schutz
• Unterspannungsabschaltung
• Übertemperaturabschaltung

Anwendung
• Zuschaltung von LSB-Teilnehmer
• LMB-Abschaltung

Serielle Schnittstelle COM1

Eigenschaften
• TTY/20mA-Stromschleife
• 4-Draht-Interface (2x TXD, 2x RXD)
• Überspannungsschutz, Kurzschlussschutz
• Empfänger ist galvanisch getrennt (Optokoppler)
• Sender-Diagnose (Strommessung, Spannungsmessung)

Anwendung
• Funkfernsteuerung (HBC)
• Trackball (Kraneinsatzplaner)

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Serielle Schnittstelle COM2

Eigenschaften
• RS232-Spezifikation

Anwendung
• Krandatenlogger

Serielle Schnittstelle COM3

Eigenschaften
• RS232-Spezifikation
• Separater 9pol. DSub-Stecker
• Kann nur alternativ zu Ethernet betrieben werden

Anwendung
• Ferndiagnose über GSM-Modul

Ethernet Schnittstelle

Eigenschaften
• LAN-fähig (Local Area Network)
• Separater 15pol. DSub-Stecker
• Kann nur alternativ zu COM3 betrieben werden

Anwendung
• Anbindung an die Entwicklungstools Coryo und SofCoS sowie an den
Software-Downloader über das kabelgebundene LWE-LAN oder
LWE-Wireless-LAN (Funk-LAN)
• Vorort-Diagnose über Notebook/Laptop mit Crossover-Kabel über
RJ45 Schnittstelle

LSB Schnittstelle LSB-A bis LSB-D (DSP0) / LSB-E bis LSB-H (DSP1)

Eigenschaften
• Liebherr System Bus mit V24 Protokoll mit überlagertem LSB-Protokoll
• Störsicheres Sensor- / Aktuator-Bussystem
• 1 Drahtsystem im 24V Protokoll mit Kontstantstromquelle

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Funktion:
Die Bedien- und Anzeigefunktionen werden von dem Controllerboard und der
dazugehörigen Folientastatur mit LC-Farbdisplay unterstützt.
Die Steuerungs- und Überwachungsaufgaben werden von den 2 DSP-
Rechnerbaugruppen übernommen.
Die Kommunikation der beiden Rechnerbaugruppen erfolgt über eine serielle Kopplung.
Des weiteren verfügt die BSE über diverse Kommunikationsschnittstellen und I/O-Ports.
Die Rechner besitzen ein Linux Betriebssystem.
DSP0 und DSP1 sind für die Steuerung zuständig.
Die BSE funktioniert als LSB-Master. Alle anderen Teilnehmer mit Ausnahme der
Unterwagen EA-Module sind Slaves.

Helligkeitsverstellung der Hintergrundbeleuchtung am Monitor:

+ - Helligkeit in 6 Stufen verstellbar


+ - Nachtdesign in 6 Stufen verstellbar

Der Umgebungs-Helligkeitssensor wird zur Steuerung der Beleuchtung der TE-Module


genutzt.

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Komponenten

BSE Bedien-, Anzeige und Steuer- BSE-Testprogramm (Bild1):


Einheit / LICCON Konsole
BSE-Testprogramm
Mit betätigter Tastenkombination
+ (Bild1) Zündung einschalten um
das BSE-Testprogramm (Bild2) zu
starten.

Durch Betätigen der Taste „other


tests“ (Bild2) gelangt man zur Startseite
weiterer Tests (Bild3) wie z.B. den Pixel-,
Tastatur-, Lüfter- und Heizungstest.

BSE-Testprogramm - Selftest (Bild2):

Hinweis:
• Das BSE-Konfigurationstool schließt
sich automatisch nach einer kurzen
Zeit, wenn kein Test gestartet wird oder
wenn ein Test erfolgreich beendet wird.

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

BSE-Testprogramm / Startseite weiterer Tests (Bild3):

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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BSE-Testprogramm / Tastaturtest (Bild4):

Pixeltest
Durch Betätigen der Taste „screen
test“ wird der Pixeltest gestartet. Mit den
Blättern Tasten oder kann zwi-
schen 5 Bildern gewechselt werden.

Tastaturtest
Durch Betätigen der Taste „keyboard
test“ wird der Tastaturtest (Bild4)
gestartet.
In diesem Test kann jede Taste der BSE F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
auf ihre Funktion getestet werden.

Lüftertest
Durch Betätigen der Taste „fans and
heater“ wird der Lüfter- und Heizungstest
geöffnet.
In diesem Test kann der interne, sowie
der externe Lüfter und die Heizung
manuell über die Tasten bis ein-
und ausgeschaltet werden.

Mit der Taste „previous“ kommt man


eine Ebene zurück.

Mit der Taste wird das BSE-Test-


programm beendet.

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Komponenten

PCMCIA-Karte

Aufgabe:

Die PCMCIA-Karte ist das austauschbare Speichermedium für die Traglasttabellen,


Geber-Informationen, Screenshots, CW-Werte und die verschiedenen Software-Arten.
Die PCMCIA-Karte bleibt nach dem Update im Karteneinschub der BSE eingesteckt, bis
mit einer neuen Karte ein MULI-Update vollzogen wird. Hierbei wird die alte PCMCIA-
Karte durch die neue PCMCIA-Karte ausgetauscht.

Aufbau:

Krannummer

Programmcounter

MULI-Stand (Musterlisten-Stand)

Ident. Nummer der Karte

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Komponenten

LSB-Stromquelle 4-fach

Aufgabe:
Die LSB-Stromquelle (4-fach) dient dazu das Übertragungsmedium (1-Drahtbusleitung)
von vier separaten LSB-Datenbussen mit nahezu konstantem Strom zu versorgen.

Aufbau:

LSB-Stromquelle A410 (LTC1055-3.1):


A410

-X4 -X8 -X12 -X16


LSB1.3 LSB2.3 LSB3.3 LSB4.3

Grüne LED leuchtet:


-X3 -X7 -X11 -X15 Spannungsversorgung +24V
LSB1.2 LSB2.2 LSB3.2 LSB4.2 am jeweiligen LSB-Datenbus
ist vorhanden.

-X2 -X6 -X10 -X14 Rote LED flackert:


LSB1.1 LSB2.1 LSB3.1 LSB4.1 Der jeweilige
LSB-Datenbus
ist aktiv
-X1 -X5 -X9 -X13
LSB 1 LSB 2 LSB 3 LSB 4
(LSB-A) (LSB-B) (LSB-C) (LSB-D)
LSB (4)

GND (1) 24V (2)

Fehlerdiagnose der LEDs auf der LSB-Stromquelle:


rote LED „AUS“: Kurzschluss der Datenleitung gegen Masse oder 24V
grüne LED „AUS“: Spannungsversorgung ist unterbrochen

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(2-5)
T : TELEAUSLEGER =D+K-P308 TE 2 LINKS : 2 10 21 24 27 29 27 26
HEIZUNG , GEBLÄSE, =D+K-A82
RS : ROLLENSATZ =D+S-A411 =D+K-S312 =D+D-B517 =A+A-S931 =A+A-S935 =A+A-B941 =A+A-S940 =A+A-S945 =A+A-B921
KLIMAANLAGE , * * * *
KS : KLAPPSPITZE LSB8 TACHO HINTERACHSLENKUNG , ARMLEHNE UNTEN WIPPZYLINDER ZUBEHÚR
LSB8.1 TE 2 T RS KS DKS
BALLASTIERUNG,
DKS: DOPPELKLAPPSPITZE LSB .X14 p
SCHEINWERFER. F1 F2 F3 F4 LSB LSB 2.HO LSB (2) LSB LSB (2) LSB (3) LSB

CAN
LSB8.2 *
.X13 .X15 CAN4 CAN-B LSB CAN-A (4)
24V LSB8.3 *
=D+K-A361 LSB .X16
-X917 -X920R -X921 -X920H -X922
LICCON 2

-X921 -X922-X920Y
LIEB HERR (2-5) * -X920W
-X920 -X920Z
789

456
-1A4 Y-
12 3 LSB7 TE 1 RECHTS :
2 9 10 11 25 ADAPTER
LICCON OP
LSB7.1 ARRETIERUNG, =D+K-A81
CAN1 (2-5)
LI EBHERR LSB .X10 =D+K-B302 =D+D-S445 =D+D-S446 =D+D-B520
COMPUTED ACHSFEDERUNG ,
LSB7.2
CONTROLLING .X9 .X11 ABSTÜTZUNG , MS 2 DREHGEBER =D+S-A2 4 2 10 19 21 29 28 =D+S-A5 4 =D+S-A25 2 (2-5)
TE 1
24V LENKUNG , FAHREN,
LSB .X12 =D+D-S429 =A+A-M909 =D+D-B507 =A+A-B929 =A+A-S930
SHIFT F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 ENTER PUMPE 9 , DREHEN , HUBWERK 1
DIFFERENTIALSPERREN F1 F2 F3 F4 LSB LSB LSB LSB
ABWIPPEN , STELLANTRIEB LH_ECU 5 HUBWERK 2
CAN-A LSB CAN-B DRUCK TELE
PUMPE 7 ROLLENKOPF SCHALTSCHRANK
LSB_UEA 4 M T LSB_UEA 5
p MOTOR
SCHALTSCHRANK SCHALTSCHRANK
LSB LSB LSB (1) LSB

CAN-B
CAN-AL LSB-A SB-B LSB CAN CAN-A CAN-B LSB-A LSB-B
LSB6
1 Hardware / Stand Muli 11

LSB6.1
LSB .X 6
.X5 LSB6.2 -X917
.X5 .X 7
8 24V
LSB-H LSB .X 8
12 7
LSB-G =D+S-A23 2 (2-5) 11 10 16 17 18 19 20 21 29 30 CAN1
11 6
LSB-F CAN1 =A+A-S902 =A+A-S901 =A+A-S918 =A+A-S919 =A+A-S912 =A+A-S914 =A+A-S913 =A+A-S915 =A+A-B909 =A+A-B910 CAN6
PUMPE 7 ,

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10 5 LOAD-SENSING ,
LSB-E LSB5 VERBOLZUNG , ZUBEHÖR
AUSWAHL TELE 1-6
9

Nur für LIEBHERR-Servicepersonal


LSB5.1 LSB_UEA 3 LG
.X 2
• Datenbus Ordner

LSB SCHALTSCHRANK
LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB

CAN-B
LSB5.2 CAN-A LSB-A LSB-B
DSP1 .X1 .X 3 =D+S-A21 2 (2-5) 20 21
24V LSB5.3 LINKS RECHTS LINKS RECHTS
LSB .X 4 =D+D-B554 =D+D-B504
PUMPE 4 , HUBWERK 1 ,
ANTRIEB ACHSE 1 ,
MOTORBREMSE
PUMPE 4 PUMPE 4
POWER LSB_UEA 1
=D+S-A410 SCHALTSCHRANK
p p
LSB LSB
CAN-A
CAN-B

PC LSB-A LSB-B

- 15 -
LSB4.1
LSB .X14
LSB4.2
DSP0 .X13 .X15
.X4 24V
LSB .X16 9 20 21 22 23 =D+S-A2 2 2 (2-5)
4
LSB4
LSB-D =D+K-B301 =D+D-B551 =D+D-B501 =D+D-B555 =D+D-B505 CAN1 PUMPE 1, ANTRIEB ACHSE 3
12 3 PUMPE 5, ANTRIEB ACHSE 2
LSB-C -1A4 MS 1 PUMPE 1 PUMPE 1 PUMPE 5 PUMPE 5
11 2 LSB_UEA 2
LSB-B p p p p SCHALTSCHRAN K
10 LSB LSB LSB LSB LSB
CAN-B

1 LSB3.1 CAN-A LSB-A LSB-B


LSB-A LSB .X10
9 CAN6
LSB3.2
.X9 .X11
24V
LSB .X12
LSB3
16
LSB2.1 CAN3
=U+F-B100
LSB Übersicht am Beispiel LTC1055-3.1

+Y
.X 6 -X +X CAN2
XX LSB-ADRESSE LSB LSB2 -Y
LSB
.X5 .X 7 6 7 20 19 23 22 18
24V (6-9) (10-13) (2-5)
TE : TASTATUREINHEIT LSB .X 8 =D+D-B601 =D+D-B602 =D+D-B510 =U+F-B12 =U+F-B123 =U+F-B122 =U+F-B14

LS : LOAD-SENSING WINDE 1 WINDE 2 XL p3 LG3 (2) LG2 p2 =U+F-A14 6 CAN5 =U+F-A15 10 =U+S1-A13 2 =U+S1-A60 =U+S1-A59
** LSB LSB (3) ** LSB LSB
LG : LØNGENGEBER INC INC p
CAN LSB-A LSB-B CAN LSB-A LSB-B CAN LSB-A LSB-B CAN CAN
LSB LSB LSB
E/A-MODUL 4 E/A-MODUL 5 E/A-MODUL 3 ABV 2 ABV 1
ABSTÛTZKASTEN LINKS CAN SCHALTSCHRANK UW ABSTÛTZKASTEN RECHTS
*
* OPTION LSB .X 2 (4) (1) VENTILE * *
LSB1.1 20 24 21 17 ABSTÛTZUNG , HINTERACHSLENKUNG ACHSFEDERUNG , ABSTü TZUNG ,
.X1 .X 3 =U+F-B11 =U+F-B124 =U+F-B121 =U+F-B13 ACHSFEDERUNG , FERNLENKUNG , ACHSFEDERUNG ,
LSB1.2 HINTERACHSLENKUN G DIFFERENTIALSPERREN HINTERACHSLENKUNG
24V
LSB .X 4 p4 LG4 LG1 p1
LSB LSB LSB LSB
LSB1 * * * *
24V LED GN => VERSORGUNG +24V M
=U+F-A10 =U+F-A9
LSB LED RD => LSB-BUS AKTIV ABSTÜTZSTEUEREINHEIT =U+F-M2 ABSTÜTZSTEUEREINHEI T
LINKS LENKMOTOR RECHTS
VORDERACHSE
Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1
CAN4
=D+K-P308 TE 2 LINKS : 2
T : TELEAUSLEGER 10 21 24 27 29 27 26
HEIZUNG , GEBLÄSE, =D+K-A82
RS : ROLLENSATZ =D+S-A411 =D+K-S312 =D+D-B517 =A+A-S931 =A+A-S935 =A+A-B941 =A+A-S940 =A+A-S945 =A+A-B921
KLIMAANLAGE , * * * *
KS : KLAPPSPITZE TACHO HINTERACHSLENKUNG , ARMLEHNE UNTEN WIPPZYLINDER ZUBEHÚR
LSB8.1 TE 2 T RS KS DKS
.X14
BALLASTIERUNG,
DKS: DOPPELKLAPPSPITZE LSB p
SCHEINWERFER. F1 F2 F3 F4 LSB LSB 2.HO LSB (2) LSB LSB (2) LSB (3) LSB

CAN
LSB8.2 *
.X13 .X15 CAN4 CAN-B LSB CAN-A (4)
24V LSB8.3 *
=D+K-A361 LSB .X16
LICCON 2

-X917 -X920R -X921 -X920H -X922


-X921 -X922-X920Y
LIEBHERR * -X920W
-X920 -X920Z
789

456
Y-
12 3 TE 1 RECHTS :
2 9 10 11 25 ADAPTER
LICCON OP
CAN1
LSB7.1 ARRETIERUNG, =D+K-A81
LI EBHERR LSB .X10 =D+K-B302 =D+D-S445 =D+D-S446 =D+D-B520
COMPUTED ACHSFEDERUNG ,
LSB7.2
CONTROLLING .X9 .X11 ABSTÜTZUNG , MS 2 DREHGEBER =D+S-A2 4 2 10 19 21 29 28 =D+S-A5 4 =D+S-A25 2
TE 1
24V LENKUNG , FAHREN,
LSB .X12 =D+D-S429 =A+A-M909 =D+D-B507 =A+A-B929 =A+A-S930
SHIFT F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 ENTER PUMPE 9 , DREHEN , HUBWERK 1
DIFFERENTIALSPERREN F1 F2 F3 F4 LSB LSB LSB LSB
ABWIPPEN , STELLANTRIEB LH_ECU 5 HUBWERK 2
CAN-A LSB CAN-B DRUCK TELE
PUMPE 7 ROLLENKOPF SCHALTSCHRANK
LSB_UEA 4 M T LSB_UEA 5
p MOTOR
SCHALTSCHRANK SCHALTSCHRANK
LSB LSB LSB (1) LSB

CAN-B
CAN-AL LSB-A SB-B LSB CAN CAN-A CAN-B LSB-A LSB-B
1 Hardware / Stand Muli 11

LSB6.1
LSB .X 6
.X5 LSB6.2 -X917
.X5 .X 7
8 24V
LSB-H LSB .X 8
12 7 CAN1
LSB-G =D+S-A23 2 11 10 16 17 18 19 20 21 29 30
11 6
=A+A-S902 =A+A-S901 =A+A-S918 =A+A-S919 =A+A-S912 =A+A-S914 =A+A-S913 =A+A-S915 =A+A-B909 =A+A-B910

Liebherr-Werk Ehingen GmbH - Technische Schulung


LSB-F CAN1 PUMPE 7 ,
CAN6
10 5 LOAD-SENSING ,
CAN3
LSB-E VERBOLZUNG , ZUBEHÖR
AUSWAHL TELE 1-6

Nur für LIEBHERR-Servicepersonal


9
• Datenbus Ordner

LSB5.1 LSB_UEA 3 LG
LSB .X 2
SCHALTSCHRANK
LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB LSB

CAN-B
LSB5.2 CAN-A LSB-A LSB-B
DSP1 .X1 .X 3 =D+S-A21 2 20 21
24V LSB5.3 LINKS RECHTS LINKS RECHTS
LSB .X 4 =D+D-B554 =D+D-B504
PUMPE 4 , HUBWERK 1 ,
ANTRIEB ACHSE 1 ,
MOTORBREMSE
PUMPE 4 PUMPE 4
POWER LSB_UEA 1
=D+S-A410 SCHALTSCHRANK
p p
LSB LSB
CAN-A
CAN-B

PC LSB-A LSB-B

- 16 -
LSB4.1
LSB .X14
LSB4.2
DSP0 .X13 .X15
.X4 24V
LSB .X16 9 20 21 22 23 =D+S-A2 2 2
4
LSB-D =D+K-B301 =D+D-B551 =D+D-B501 =D+D-B555 =D+D-B505 CAN1 PUMPE 1, ANTRIEB ACHSE 3
12 3 PUMPE 5, ANTRIEB ACHSE 2
CAN6
LSB-C MS 1 PUMPE 1 PUMPE 1 PUMPE 5 PUMPE 5
11 2 LSB_UEA 2
LSB-B p p p p CAN1 SCHALTSCHRAN K
10 LSB LSB LSB LSB LSB
CAN-B

1 LSB3.1 CAN-A LSB-A LSB-B


LSB-A LSB .X10
9 CAN6
LSB3.2
.X9 .X11
24V
LSB .X12

16
LSB2.1 CAN3
=U+F-B100
CAN Übersicht am Beispiel LTC1055-3.1

+Y
.X 6 -X +X CAN2
XX LSB-ADRESSE LSB -Y
LSB CAN2
.X5 .X 7 6 7 20 19 23 22 18
TE : TASTATUREINHEIT 24V
LSB .X 8 =D+D-B601 =D+D-B602 =D+D-B510 =U+F-B12 =U+F-B123 =U+F-B122 =U+F-B14
CAN5
LS : LOAD-SENSING WINDE 1 WINDE 2 XL p3 LG3 (2) LG2 p2 =U+F-A14 6 CAN5 =U+F-A15 10 =U+S1-A13 2 =U+S1-A60 =U+S1-A59
** LSB LSB (3) ** LSB LSB
LG : LØNGENGEBER INC INC p
CAN LSB-A LSB-B CAN LSB-A LSB-B CAN LSB-A LSB-B CAN CAN
LSB LSB LSB
E/A-MODUL 4 E/A-MODUL 5 E/A-MODUL 3 ABV 2 ABV 1
ABSTÛTZKASTEN LINKS CAN SCHALTSCHRANK UW ABSTÛTZKASTEN RECHTS
*
* OPTION LSB .X 2 (4) (1) VENTILE * *
LSB1.1 20 24 21 17 ABSTÛTZUNG , HINTERACHSLENKUNG ACHSFEDERUNG , ABSTü TZUNG ,
.X1 .X 3 =U+F-B11 =U+F-B124 =U+F-B121 =U+F-B13 ACHSFEDERUNG , FERNLENKUNG , ACHSFEDERUNG ,
LSB1.2 HINTERACHSLENKUN G DIFFERENTIALSPERREN HINTERACHSLENKUNG
24V
LSB .X 4 p4 LG4 LG1 p1
* LSB * LSB * LSB * LSB
24V LED GN => VERSORGUNG +24V M
=U+F-A10 =U+F-A9
LSB LED RD => LSB-BUS AKTIV ABSTÜTZSTEUEREINHEIT =U+F-M2 ABSTÜTZSTEUEREINHEI T
LINKS LENKMOTOR RECHTS
VORDERACHSE
Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1
LICCON 2 • Datenbus Ordner
1 Hardware / Stand Muli 11
Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Komponenten

UEA Universelles Ein- Ausgangsmodul / Autonome Steuerbaugruppe

Aufgabe:

Die autonome (eigenständige) Steuerbaugruppe UEA (Universelles Ein-


Ausgangsmodul), wird bei allen neuentwickelten Krane mit LICCON2 als Ein- und
Ausgangsstufe mit Eigenintelligenz und für unterlagerte Regelkreise eingesetzt.

Aufbau:
Jedes UEA besitzt 2 Prozessoren. Den ST10 Prozessor (Applikationen, Power down)
und einen PIC Prozessor (BUS-Ankopplung, Watchdog).
Id.Nr. zur
Ersatzteilbestellung
Typenschild:

Hinweis:
Das UEA Modul
muss mindestens
die Firmware
0101.0209
besitzen

-X1 Endstufenstecker

-X2 Eingangsstecker

-X3 Busstecker

rote LED flackert mit hoher Frequenz: grüne LED leuchtet statisch:
LSB-Bus läuft Download ist aktiv
rote LED blinkt: grüne LED blinkt:
UEA-Modul läuft über reset Downloadmodus ist „EIN“
(UEA hat Adresse 0)

Liebherr-Werk Ehingen GmbH - Technische Schulung


- 17 -
Nur für LIEBHERR-Servicepersonal
LICCON 2 • Datenbus Ordner
1 Hardware / Stand Muli 11
Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Schaltplanauszug UEA - LTC1055-3.1:


RD
X2 1 2 4 5 7 8 10 11 3 6 17 16 X3 8 3 2 1 5 4 9 X3 6 12 10 X3 14 15 X3 11 13 7 X2 18 19 20 21 9

GNDLSB-A
LSB-A

LSB-B
VLSB-A

VLSB-B

GNDLSB-B
Ie1

Ie2

Ie3

Ie4
E0.1

E0.11
E0.0

E0.2
E0.3
E0.4
E0.5
E0.6
E0.7

E0.8
E0.9

E0.10
0(24V)
UBATT

LSB-B
RCAN-A
CANL-A
CANH-A

CANL-B
CANH-B
RCAN-B
CAN-GND

GNDMESS

UBatt
500R

500R

500R

500R
R2

R3

R4
R1

24V/2A

24V/2A
NTGND NTGND NTGND NTGND

VM CAN-A CAN-B LSB-A LSB-B


EINGØNGE Ex
E
VM

GND
LSB

LSB

GND
LSB
CANL
CANH

CANL
CANH

VLSB

VLSB
CANGND

CANGND

INK1A
INK1B

INK2A
INK2B

UBatt
GNDMESS
ANALOG +10mA B
KONFEx
(D/+) C
KONFEx
I=þ10mA CANL CANH CANL CANH
-10mA C
GND R=25K B KONFEx EINGØNGE CPU2
(D/-) E
24V

LSBEN

LSBEN
U=0-10,24V NTGND RXD TXD RXD TXD

RXD

TXD

TXD

RXD
ANex NTGND

LSB2+
LSB1+
24VCAN

24VCAN

VDD+
VDD-

EPIC

Vbb2
VM

Vbb1
VDD

VDD

VDD

GND

VDD

GND
GND
ANe0 ANe1 ANe2 ANe3 ANe4 ANe5 ANe6 ANe7 NTGND
0(24V) +
- 5V
VDD+
GND VDD+ VDD-

TXD TXD RXD RXD

Vbb1
VDD+
VDD-

Vbb2
LSB1+
LSB2+
BR1

DELAY
RXD RXD TXD TXD
LSBEN NTGND LSBEN
VDD+ VDD+ VDD- VDD+
ANex KONFEx CAN-Ax CAN-Bx SCIx VM SCIx EPICx

VDD VDD

GN Download
T3EUD
RSTOUTN
CPU1 ST10 SPIx
STNTx
SPIx
STNTx
CPU2 PIC GND
GND
PWMx DIGax Imx DIGbx Umx
DIGa0
DIGb0

DIGa2
DIGb2

DIGa3
DIGb3

DIGa4
DIGb4

DIGa5
DIGb5

DIGa6
DIGb6

DIGa7
DIGb7
DIGa1
DIGb1
PWM0

PWM2

PWM3

PWM4

PWM5

PWM6

PWM7
PWM1
Um0

Um2

Um3

Um4

Um5

Um6

Um7
Im0

Im2

Im3

Im4

Im5

Im6

Im7
Um1
Im1

& & & & & & & &


VDD+ VDD+
VDD- VDD-
0(24V)
4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99
35K

35K

35K

35K

35K

35K

35K

35K
R400

R400

R400

R400

R400

R400

R400

R400
GND
NTGND

NTGND A0 A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7
0-2A 0-2A 0-2A 0-2A 0-2A 0-2A 0-2A 0-2A
0(24V)
0(24V)
0(24V)
0(24V)

Vbb2
Vbb1
A0.0

A0.2

A0.3

A0.4

A0.5

A0.6

A0.7
A0.1

Vbb1 Vbb2

X1 1 3 8 18 X1 10 X1 11 X1 12 X1 13 X1 4 5 6 9 X1 14 X1 15 X1 16 X1 17

Ein- / Ausgangsübersicht:

• 8 Ausgänge 16 mA - 2047 mA (1mA)


• 8 Eingänge 0 mV – 10230 mV (10 Bit)
• 2 INK-Zähler 2,5 kHz
• 2 CAN-Busse
• 2 LSB-Busse (nur LSB-Anschluss LSB_B wird genutzt)

Versorgungsspannungen
• 1 x Elektronikversorgung (Ubatt)
• 2 x LSB-Versorgung je 1Pin (VLSBx)
• 2 x Endstufenversorgung je 2Pin (Vbbx)
• GND

Liebherr-Werk Ehingen GmbH - Technische Schulung


- 18 -
Nur für LIEBHERR-Servicepersonal
LICCON 2 • Datenbus Ordner
1 Hardware / Stand Muli 11
Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Analogeingänge E0.0-E0.7

Eigenschaften
• Geschützt gegen pos. und neg. Überspannungstransienten
• Tiefpass-Filtercharakteristik (EMV)
• 24V-tolerant
• Relativ niedriger Eingangswiderstand (25K)
(Muss bei der Erfassung von Sensorsignalen beachtet werden).
• Die erfassten Spannungswerte der Analogeingänge werden per
Software auf einen digitalen Status abgebildet.

Anwendung
• Messung von Spannungen (Temperatursensor, Drucksensor usw.)
• Erfassung von digitalen Signalen (Endschalter, sonstige Schalter)

Schaltplanauszug UEA5 (LTC1055-3.1):


=D+S-A25 LSB-UEA 5 10024752

SIGNAL TYP BLATT BESCHREIBUNG STECKER PIN SIGNAL TYP BLATT BESCHREIBUNG STECKER PIN

E0.0 A A25.E0.0 /111.2 DRUCKGEBER 1 PUMPE 5 ( HW2 HEBEN ) X2 1


NTGND.1 A25.NTGND.1 /66.6 MASSE NETZTEIL X1 1
E0.1 D/- A25.E0.1 /154.7 SPEISEDRUCK HUBWERK 2 X2 2
NTGND.2 A25.NTGND.2 /66.7 MASSE NETZTEIL X1 3
E0.2 A A25.E0.2 /112.2 DRUCKGEBER 1 PUMPE 4 ( HW1 HEBEN ) X2 4
NTGND.3 A25.NTGND.3 /66.8 MASSE NETZTEIL X1 8
E0.3 D/- A25.E0.3 /153.8 SPEISEDRUCK HUBWERK 1 X2 5
NTGND.4 A25.NTGND.4 /66.8 MASSE NETZTEIL X1 18
E0.4 A A25.E0.4 /111.3 DRUCKGEBER 2 PUMPE 5 ( HW2 SENKEN ) X2 7
E0.5 A/500R A25.E0.5 /112.3 DRUCKGEBER 2 PUMPE 4 ( HW1 SENKEN ) X2 8
NTGND.5 A25.NTGND.5 /66.8 MASSE NETZTEIL X3 15
UBATT A25.UBATT /64.7 BATTERIESPANNUNG X3 14 E0.6 - FREI - X2 10
E0.7 D/- A25.E0.7 /149.6 SITZKONTAKT X2 11
VBB1.1 A25.VBB1.1 /64.7 VERSORGUNG A0.0-A0.3 X1 4
A25.VBB1.2 /64.8 R1 A25.R1 /111.1 R1=500R (E0.0) X2 3
VBB1.2 VERSORGUNG A0.0-A0.3 X1 5
R2 R2=500R X2 6
A25.A0.0 /111.3 R3 A25.R3 /111.4 R3=500R (E0.4) X2 17
A0.0 A PUMPE 5 HUBWERK 2 HEBEN X1 10
A25.A0.1 /111.6 R4 A25.R4 /112.3 R4=500R (E0.5) X2 16
A0.1 A PUMPE 5 HUBWERK 2 SENKEN X1 11
A0.2 D A25.A0.2 /154.5 BREMSE HUBWERK 2 X1 12
A25.A0.3 /154.8 E0.8 D A25.E0.8 /152.2 RICHTUNG MS2Y+ X2 18
A0.3 D DRUCK HUBWERK 2 / HW2 - NICHT FAHREN X1 13
E0.9 D A25.E0.9 /152.1 RICHTUNG MS2Y- X2 19
A25.VBB2.1 /64.7 E0.10 D A25.E0.10 /151.5 RICHTUNG MS1Y+ X2 20
VBB2.1 VERSORGUNG A0.4-A0.7 X1 6
A25.VBB2.2 /64.8 E0.11 D A25.E0.11 /151.4 RICHTUNG MS1Y- X2 21
VBB2.2 VERSORGUNG A0.4-A0.7 X1 9

A25.A0.4 /111.6 GNDMESS A25.GNDMESS /66.6 MASSE MESSEINGØNGE X2 9


A0.4 D UMSCHALTUNG PUMPE 5 ( HUBWERK 2 ) X1 14
A0.5 A A25.A0.5 /112.3 PUMPE 4 HUBWERK 1 HEBEN X1 15
A0.6 A A25.A0.6 /112.6 PUMPE 4 HUBWERK 1 SENKEN X1 16 GNDLSB-A LSB-A MASSE X3 6
A25.A0.7 /153.5 VLSB-A A25.VLSB-A /75.1 LSB-A VERSORGUNG X3 10
A0.7 D BREMSE HUBWERK 1 X1 17
LSB-A LSB-A SIGNAL X3 12
N. C. X1 2
GNDLSB-B A25.GNDLSB-B /75.2 LSB-B MASSE X3 7
N. C. X1 7
VLSB-B A25.VLSB-B /75.3 LSB-B VERSORGUNG X3 11
LSB-B A25.LSB-B /75.4 LSB-B SIGNAL X3 13
N. C. X2 12
N. C. X2 13
N. C. X2 14 RCAN-A ABSCHLUSSWIDERSTAND 121R CAN-A X3 8
CANH-A A25.CANH-A /77.7 CAN-BUS A SIGNAL High X3 2
N. C. X2 15
CANL-A A25.CANL-A /77.8 CAN-BUS A SIGNAL Low X3 3
CANGND A25.CANGND /66.8 CAN-BUS MASSE X3 1
CANH-B A25.CANH-B /81.4 CAN-BUS B SIGNAL High X3 4
CANL-B A25.CANL-B /81.5 CAN-BUS B SIGNAL Low X3 5

Eingangs-Typen RCAN-B ABSCHLUSSWIDERSTAND 121R CAN-B X3 9

Analogeingänge:
A Analoger Eingang
A/+ Analoger Eingang, positive Stromquelle aktiv
A/500R Analoger Eingang, mit 500 Ohm resultierenden Widerstand, parallel zur Masse

Analogeingang als Digitaleingang genutzt:


D Digitaler Eingang
D/- Digitaler Eingang, negative Stromquelle aktiv
D/+ Digitaler Eingang, positive Stromquelle aktiv
D/500R Digitaler Eingang, mit 500 Ohm resultierenden Widerstand, parallel zur Masse
Liebherr-Werk Ehingen GmbH - Technische Schulung
- 19 -
Nur für LIEBHERR-Servicepersonal
LICCON 2 • Datenbus Ordner
1 Hardware / Stand Muli 11
Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Prinzipschaltbild Analogeingang mit positiv geschalteter Stromquelle:


Beispiel am LTC1055-3.1:
10mA (Brems-Druckgeber –B511)

D 2,0 BAR = 51 OHM


4,0 BAR = 86 OHM
6,0 BAR = 122 OHM
8,0 BAR = 152 OHM
10,0 BAR = 180 OHM
A
25K 510
X2

-B511

-10mA X1

Hinweis:
+S +S
-X422 17 -X422 13
/202.6 /202.6

Eingangstyp A/+
Stromquelle +10mA ist aktiv
+S
-XM401.X2 5 MX2L5 /158.6
/58.1
+S
-A22.X2 4
/199.4
A22.E0.2 /14.6
LSB-UEA 2
BREMSDRUCK
BREMSKREIS I

Prinzipschaltbild Analogeingang mit Signal vom Analogen Geber 4-20mA:


Beispiel am LTC1055-3.1:
(Druckgeber Pumpe1 rückwärts –B551)
4...20
10mA mA

D B3.20 /35.2

ADRESSE "20"

DRUCKGEBER 2
PUMPE 1 RÛCKWØRTS
A
25K 500
510 1
750/
p

500bar
-B551

-10mA
4-20mA
+24V

1
GND
LSB

-B551.X 1 3 4 2
2 4 2
BN
BU
BK
WH

Hinweis:
Eingangstyp A/500Ω
+S
-X407 18
/201.1

Brücke auf 510Ω Widerstand muss


vorhanden sein.
Der daraus resultierende Gesamtwiderstand des
Eingangs entspricht 500Ω.
+S +S
-A22.X2 7 -A22.X2 6
500R
/199.4 /199.4
.6 A22.E0.4 /14.6 A22.R2 /14.6
LSB-UEA 2 LSB-UEA 2
1 DRUCKGEBER 2 R2=500R
ØRTS PUMPE 1 RÛCKWØRTS (E0.4)

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- 20 -
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Prinzipschaltbild Digitaleingang:

Beispiel am LTC1055-3.1:
24 V (Überbrückung LMB / Hub Oben)

SCHLÛSSELSCHALTER
10mA SIGNAL
10mA MONITOR
A361.E0.4 /22.2
+K
-A361.X1 17
D /204.4

+S
-X415 17
A
A /202.3
25K
25K 510
500
510
+S

-10mA
K -A23.X2
/199.1
7

-10mA A23.E0.4 /15.6


LSB-UEA 3
ÛBERBRÛCKUNG
LMB / HUB OBEN

Hinweis: 86+

Eingangstyp D +S
-K434

85-

MX1L2 /49.2

Prinzipschaltbild Digitaleingang mit negativ geschalteter Stromquelle:

24 V
Beispiel am LTC1055-3.1:
(Druckschalter Betriebsbremse –S411)
10mA
+S
-X422 9
/202.6
D

A
25K 510
X1
-S411 P
0,5bar X2

-10mA

Hinweis: +S

Eingangstyp D/-
-X422 10
/202.6

Stromquelle -10mA aktiv


+S
-A21.X2 10
/199.1
A21.E0.6 /13.6
LSB-UEA 1
DRUCKSCHALTER
BETRIEBSBREMSE

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Prinzipschaltbild Digitaleingang mit positiv geschalteter Stromquelle:

Beispiel am LTC1055-3.1:
10mA
(Stößelschalter Ballastierung)

D
BALLASTIERZYLINDER R2=500R
UNTEN (E0.4)
LSB-UEA 4 LSB-UEA 4
A24.E0.4 /16.6 A24.R2 /16.6
A +S +S
500R

25K 510 -A24.X2 7 -A24.X2 6


/199.4 /199.4
*1 STROMQUELLE 11mA (SPF=0)
*2 STROMQUELLE 10mA (SPF>0)

-10mA

Hinweis: +S
-X410 6 4 8
+S
-X410 3 5 7

Eingangstyp D/+ 1
/201.1 /201.1

Stromquelle +10mA aktiv

BU
BN

BK
WH

BU
BN

BK
WH
4 2

3 1 3 1
*1 *2 3

178R

178R
E0.4 [V] BEMERKUNG -S430 -S431
LINKS RECHTS 11mA 10mA

0 0 9,46 8,60 NICHT UNTEN


2 4 2 4
0 1 7,48 6,80 FEHLER
1 0 7,48 6,80 FEHLER
1 1 5,50 5,00 UNTEN

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Universaleingänge E0.8 - E0.11

Eigenschaften:
• Geschützt gegen pos. und neg. Überspannungsspitzen
• Schaltschwellen mit Hysterese
• Tiefpass-Filtercharakteristik (EMV)

Anwendung
• Erfassung von digitalen Signalen (Endschalter, sonstige Schalter)
• Erfassung von Pulssignalen (Inkrementalgeber)

Beispiel: Digitaleingang mit 500Ω Widerstand.

Beispiel am LTC1055-3.1:
(Druckschalter Luftfilter)
+S
-X404 13
/201.1

X1

-S410 P -60mbar
X2

LUFTFILTER
OK

+S
-X404 14
/201.1

+S +S
-A22.X2 21 -A22.X2 17
500R
/199.4 /199.4
A22.E0.11 /14.6 A22.R3 /14.6
LSB-UEA 2 LSB-UEA 2
DRUCKSCHALTER R3=500R
LUFTFILTER (E0.11)

LUFTFILTERVERSCHMUTZUNG

Hinweis:
Eingangstyp D/500Ω
Brücke auf 510Ω Widerstand muss
vorhanden sein.
Der daraus resultierende Gesamtwiderstand
des Eingangs entspricht 500Ω.

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Leistungsausgänge PWM A0.0 - A0.7

Eigenschaften
• Rückmessung des Ist-Stroms
• Schaltstrom 16mA-2048mA
• PWM-Frequenz 1000Hz
• Rückmessung der Ausgangsspannung
• Für induktive und Ohmische Lasten

Anwendung
• zur Ansteuerung von Proportionalventilen

Hinweis:
Der Ausgangsstrom wird über Shunt-Widerstände gemessen und entsprechend der
Vorgabe geregelt. Aus Sicherheitsgründen ist ein externer Watchdog zur
Programmlaufzeit-Überwachung und zur Abschaltung der Ausgänge im PIC
Prozessor integriert.

Prinzipdarstellung Ausgänge:

Spannungsmessung
PIC
27V
F452
Spannungsmessung

WDI Dig-PIC V LSB


Bus
WDI

T1

SPI

RESN Dig-C167
Test T1

PWM-Vorgabe T2
ST10-
F269 Strommessung
V
R LAST

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Serielle Bussysteme CAN1 / CAN2

Eigenschaften:
• 2-Draht-Interface
• Überspannungsschutz, kurzschlussfest
• Endwiderstände 121 Ohm integriert
(Endwiderstände für Endteilnehmer am linearen Bus)

Anwendung:
• Vernetzung und Kommunikation mit anderen Steuerungskomponenten.

LSB-Schnittstelle LSB-A und LSB-B

Eigenschaften
• Liebherr-System-Bus konform
• 3-Draht-Interface (TXD/RXD, Versorgung, Masse)
• Überspannungsschutz, kurzschlussfest, verpolsicher

Anwendung
• Vernetzung und Kommunikation mit anderen Steuerungs-
komponenten.

Funktion:
Jedes UEA besteht aus zwei Prozessoren.
Bei der CAN Abfrage wird das UEA Modul als Gateway benutzt.
Das UEA kann mit Applikationen selbständig laufen, der Monitor übernimmt hierbei nur
die Kontrollfunktion.
Jedes UEA ist ein Slave, welches direkt vom Monitor kontrolliert wird.

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Komponenten

TE-Modul - Tastatur Einheit

Aufgabe:
Die Tastatureinheiten sind kombinierte Anzeige- und Bedienelemente.
Über das Touch-Display können unterschiedliche Programme aufgerufen werden.
In diesen Menüs werden verschiedene Kranfunktionen an- beziehungsweise vorgewählt,
ein - und ausgeschaltet oder direkt angesteuert.

TE2 TE1
(links) (rechts)

Aufbau:
Das TE-Modul ist mit 12 Touchfeldern belegt und besitzt 4 Funktionstasten.
Das Touch-Panel ist ein eigenständiger Rechner mit Ein-und Ausgängen sowie LSB und
CAN Anbindung.
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Typenschild:

Id.Nr. zur
Ersatzteilbestellung

Anschlüsse:

Ansicht TE von unten

Spannungsversorgung,
CAN A, CAN B, LSB,
X3
digitale Eingänge,
analoge Eingänge.

Ausgänge plusschaltend,
PWM plusschaltend und
Ausgänge masseschaltend.
X1

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Schaltplanauszug TE - LTC1055-3.1:
X3 13 15 14 2 X3 12 3 4 5 X3 6 7 X3 8 X1 13 12 11 10 X1 19 X1 20 21 22 23 24 25

15

31
30

E0.1
30b

E0.8

E0.9

E0.2

E0.3

E0.4

E0.5
E0.11
E0.10

A0.13

E0.0
LSB-A
RCAN-B
CANL-B
CANH-B
CANGND

CANL-A
CANH-A
GND GND GND
ANALOG DIGITAL SCHIRM

REF-10V
TASTER

1K238

1K238

1K238

1K238

35K

35K

35K

35K

35K

35K
HYSTERESE >0,65V
EIN = 2,95...6,1V

VCC
AUS = 1,6....3,8V

KONTROLLE TXD-
Umin 15 LSB
F1 F2 F3 F4 CAN-B CAN-A LSB

1K80

1K80

1K80

1K80

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99
10K

10K

10K

10K
RXD-
CANL CANH CANL CANH & LSB
+ RS RS

0-36V / 0-10V ANALOG


OFF

EINGØNGE DIGITAL
RXD TXD RXD TXD
10K

EINGØNGE ANALOG
-
CLOCK Uref
NETZTEIL

0-36V / 0-10mA
10K

f=0...4kHz
+5V +20V ENABLE
VCC

TEMP SUMMER TAKT F1 F2 F3 F4 NACHLAUF LIE B H E R R NMI CAN-B CAN-B CAN-A CAN-A RXD TXD LSB- UDE0 UDE1 UDE2 UDE3 UREF REF-ON AE0 AE1 AE2 AE3 AE4 AE5
IN IN IN IN RXD TXD RXD TXD ENA

LCD
"Touch" CPU
F1 F2 F3 F4

LED- AUDIO RESET CLK A8 A9 LOWSIDE-


A0 A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A10 A11
ON PWM OUT OUT PWM PWM CURRENT

WD

4K99

4K99
35K

35K
VCC ENABLE UBatt UBatt UBatt UBatt UBatt

IN0 IN1 IN2 IN3 IN4 IN5 IN6 IN7 IN8 IN9
S S D D
OUT0 OUT1 OUT2 OUT3 OUT4 OUT5 OUT6 OUT7 OUT8 OUT9
YE YE YE G G G G
0-2A 0-2A 0-2A 0-2A 0-2A
D D S S
4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99

4K99
35K

35K

35K

35K

35K

35K

35K

35K

35K

35K
YE GN 0R068
SHUNT

A0.10 MASSE

A0.11 MASSE
A0.8 PWM

A0.9 PWM
A0.0-0.7

A0.8-0.9
( -I<3A)

( -I<3A)

A0.10-0.11
ANALOG

( -I<3A)
A0.15

A0.0

A0.2

A0.3

A0.4

A0.5

A0.6

A0.7
A0.1

MASSE
+24V

+24V

GND
X3 11 X3 1 9 X1 18 17 X1 16 15 X1 3 4 X1 5 6 X3 10 X1 7 8 X1 9 X1 14 X1 2 1

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 1 2 3 4 5 6 7 8

-A81, -A82 X1 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
X3 9 10 11 12 13 14 15

Analogeingänge

Eigenschaften
• Überspannungsschutz
• Tiefpass-Filtercharakteristik (EMV)
• 24V-tolerant
• Relativ niedriger Eingangswiderstand (25K)
(Muss bei der Erfassung von Sensorsignalen beachtet werden).
• Die erfassten Spannungswerte der Analogeingänge werden per
Software auf einen digitalen Status abgebildet.

Anwendung
• Messung von Spannungen (Temperatursensor, Drucksensor usw.)
• Erfassung von digitalen Signalen (Endschalter, sonstige Schalter)

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Universaleingänge (Digitaleingänge)

Eigenschaften
• Überspannungsschutz
• Schaltschwellen mit Hysterese
• Tiefpass-Filtercharakteristik (EMV)

Anwendung
• Erfassung von digitalen Signalen (Endschalter, sonstige Schalter)
• Erfassung von Pulssignalen (Inkrementalgeber)

Intelligente Schaltausgänge (plusschaltend)

Eigenschaften
• Strombegrenzung
• Kurzschlussschutz
• Überspannungsschutz
• Überlastschutz
• Übertemperaturabschaltung
• Unterspannungsabschaltung
• ESD-Schutz

Anwendung
• Ohmsche, induktive oder kapazitive Lasten

Intelligente Schaltausgänge (masseschaltend)

Eigenschaften wie Intelligente Schaltausgänge (plusschaltend), jedoch ohne


Unterspannungsabschaltung

Serielle Bussysteme CAN1/CAN2

Eigenschaften
• 2-Draht-Interface
• Überspannungsschutz, kurzschlussfest
• Endwiderstände 121 Ohm integriert
(Endwiderstände für Endteilnehmer am linearen Bus)

Anwendung
• Vernetzung und Kommunikation mit anderen Steuerungskomponenten.

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Serielles Bussystem LSB

Eigenschaften
• Liebherr-System-Bus konform
• 1-Draht-Interface (TXD/RXD)
• Überspannungsschutz, kurzschlussfest, verpolsicher
• Geschützt gegen Spannungsaufschaltung

Anwendung
• Vernetzung und Kommunikation mit anderen Steuerungskomponenten.
Funktion:
Die verschiedenen angewählten Funktionen sind an einer Doppelumrahmung der
Symbole im Display zu erkennen und werden am TE-Modul durch die Touch-Funktion
angewählt.
An- oder vorgewählte Funktionen werden am Touch-Display mit „fetter Symbol-
umrahmung“, angezeigt.
Durch Aussteuern des Meisterschalters in die vorgegebene Richtung mit betätigter
Totmann-Taste, oder mit den Funktionstasten bis wird die ausgewählte Funktion
ausgeführt.
Ausnahme: Gangauswahl D, N und R wird direkt angesteuert.
Die Taste dient zum Umschalten der unterschiedlichen Menüs.

Beispiel unten:
Mit der Funktionstaste wird der Motor gestoppt.
Mit der Taste können die angewählten Funktionen in fetter Symbolumrahmung
ein- und ausgeschaltet werden.

Fehleranzeige für
Darstellungsbeispiel TE (rechs): Fahrbetrieb

Doppelumrahmung

fette Symbolumrahmung
(an oder vorgewählt)
Einfachumrahmung

F1 F2 F3 F4

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TE Programme:

TE2 (links)

F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4

• Meisterschalterbelegung • Ballastierfunktionen • Arbeitsscheinwerfer • Lüftung • Hinterachslenkung


MS links • Kabine drehen / kippen - Betriebsart 1 (manuell) • Klimaanlage
• Drehwerksbremse • Podest ein- / ausfahren - Betriebsart 2 • Heizung
• Aufwippen bei Überlast • Klappspitze ein- / ausklappen (Last verfolgend) • Zusatzheizung
- Betriebsart 3
(Arbeitsbereich fixierend)

TE1 (rechts)

F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4 F1 F2 F3 F4

• Fahrbetrieb • Meisterschalterbelegung • Fahrprogramme • Schiebeholmauswahl • Achsfederung


• Differentialsperren MS rechts • Differentialsperren • Stützenauswahl • automatischer
• Geländegang Ein / Aus • Fahrbetrieb • Geländegang Ein / Aus • Abstützautomatik Ein / Aus Achsausgleich
• Motor Aus • Drehbühnenarretierung • Motor Aus • Schiebeholmbeleuchtung • automatisches
Nivellieren
• Achsblockierung
• Kranarbeitsrichtung

Meisterschalterbelegung:
TE2 TE1

Hubwerk I

Hubwerk I + II

Hinweis:
Die Meisterschalterbelegung kann nur geändert werden, wenn das
optionale Zubehör (HW II oder Hydraulisch verstellbare Klappspitze) ange-
baut und angeschlossen ist.
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Touchtest (Bild1):
TE-Testprogramm
32
In TE-Testprogramm kann die
Funktionalität und die Tastenzuordnung 1 2 3 4
der 12 Touch-Felder getestet werden.
Um das TE-Testprogramm zu laden
muss die Taste beim Hochlaufen der 5 6 7 8
LICCON2 bis zum ersten Piepston der
BSE betätigt werden.
Danach muss die Taste nochmals
9 10 11 12
betätigt werden um das TE-
Testprogramm zu starten.
Die Funktionstasten – können F1 F2 F3 F4
durch Betätigen überprüft werden und
verhalten sich wie folgt:
TE-Testprogramm ausschalten
Dauerton
Langer Piepintervall
Kurzer Piepintervall

Auf Feld 12 wird das momentan betätigte


Touch-Feld zur Kontrolle angezeigt.

Auf Feld 4 befindet sich ein Counter der


die System-Umlaufzeit anzeigt.
Die System-Umlaufzeit ist jedoch so
schnell, dass fast kein fester Zahlenwert
erkennbar ist.

Das komplette Touchfeld ist in ein X/Y


Koordinatensystem mit 320x240 Pixel
aufgeteilt.
Bei Berührung des Touch-Felds werden
die entsprechenden X/Y-Koordinaten in
den Feldern 6 und 7 dynamisch
angezeigt.
Gleichzeitig wird in Touch-Feld 10 und 11
statisch angezeigt welches Feld zuerst
berührt wurde.

Der Test kann über Zündung „AUS“


beendet werden.
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- 32 -
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Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Komponenten

EAM 3, 4 und 5

Aufgabe:

Um elektrische Funktionseinheiten (hydraulische Abstützung, Achsfederung, Hinterachs-


lenkung, Fernlenkung, und Differentialsperren) in das LICCON2-System zu integrieren
wurde auf das altbewährte E/A Modul zurückgegriffen.
Der Software-Download erfolgt über den LSB-Datenbus. Die Steuerungen und Regelun-
gen laufen selbstständig auf den E/A-Modulen und werden von der BSE kontrolliert.
• CAN-, LSB- und SPI-Schnittstelle,
• Direkte Ansteuerung von elektrischen Funktionseinheiten,
• Verbindung der elektrischen Funktionseinheiten im Unterwagen
(z.B. Bedieneinheit, Abstützvorrichtung,...)
und mit der LICCON-BSE im Oberwagen
• Haupt- und Nebenfunktionen.

Aufbau:

Id.Nr. zur
Ersatzteilbestellung

-X5

-X4

-X1

-X2

-X3

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- 33 -
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Ersteller: lwepir0 / Ausgabe: 14.07.06 / Version: 1

Identnummer

Serien-Nr.
Firmware-Version
LWE Spezifikationsausgabe
Prüfungsnummer:
0 - nur Sichtkontrolle
1 - In Circuit + Funktion
2 - Funktion mit Tester
Temperaturtest Zähler 3 - Funktion mit LICCON

Schaltplanauszug E/A Modul - LTC1055-3.1:

.X1 18 .X2 12 14 16 18 .X2 11 13 15 17 .X2 2 3 5 7 9 .X2 4 6 8 10 .X2 1

A1.1
E0.1

A1.0
A1.3

A1.2
E0.10
E0.11

E0.9

E0.8

E0.3

E0.2

E0.7

E0.6

E0.5

E0.4
E0.0

GND
GNDMESS

SPIMOSI
8

High >4V

High >4V

High >4V

High >4V
Low <2V

Low <2V

Low <2V

Low <2V

4...20mA

4...20mA

4...20mA

4...20mA
0...10V

0...10V

0...10V

0...10V

0...10V

0...10V

0...10V

0...10V

SPIRSTN
7

10mA

10mA

10mA

10mA
SPI

4 UNIVERSAL-EINGØNGE

4 SPANNUNGS-EINGØNGE

4 KONST.STROMQUELLEN

SPIMISO
6

4 STROM-EINGØNGE

SPICS
5

500

500

500

500

20K

20K

20K

20K

15 13
VCCNT.1
VCCNT.2
4

16 14
SPISCK GNDNT.1
3

GNDNT.2
SHUNT
NETZTEIL
24VINT

SPIGND
.X1
2

0,1

24VINT
SPI24V GNDNT.3
1

2
.X4

GND
.X3

MIKROCONTROLLER
CANL
6

17
CAN

VCCBATT
CANH
.X1
5

EXTERNER
WATCHDOG
4

TEMP
3

16x

CANGND
2

11

CAN24V VCCA.2
1

D VCCA.1
.X5

D
9

24VINT
G G
.X1

D D D D D D D D D D
S S G G G G G G G G G G
10

LSBH-A D S S S S S S S S S S
D
LSB-A

10 12

G G GNDA.2
GND.LSB-A S GNDA.1
8

S
.X1

High>4V High>4V High>4V High>4V High>4V High>4V High>4V High>4V


LSBH-B Low<2V Low<2V Low<2V Low<2V Low<2V Low<2V Low<2V Low<2V
6

LSB-B

24V/8A 24V/8A 24V/8A 24V/8A 24V/2A 24V/2A 24V/2A 24V/2A 24V/2A 24V/2A 24V/2A 24V/2A
VCCA.10

GNDA.10
VCCA.11

GNDA.11
VCCA.9
VCCA.8

GNDA.9
GNDA.8

GND.LSB-B
A0.10
A0.11
4

A0.0
A0.9

A0.8

A0.7

A0.6

A0.5

A0.4

A0.3

A0.2

A0.1
.X3

.X1 7 5 3 1 .X1 8 .X3 12 14 .X1 6 .X3 16 .X1 4 2 .X3 18 3 5 7 9 11 13 15 17

.X2 .X4 .X5

-A13, -A14, -A15


.X3 .X1

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- 34 -
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1 Hardware / Stand Muli 11
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Eingangs/Ausgangs-Modul (EAM) - Steckerbelegung - Kontroll-LEDs

-X6_2 / Eingange / Konstantstromquellen: -X6_4 / SPI-Bus -X6_5 / CAN-Bus


• 4 Universal-Eingänge (auch digital möglich) zur Anzeige- oder • CAN 24V (Pin 1)
(Pin 12,14,16,18) Tastatureinheit • CANGND (Pin2)
• 4 Strom-Eingänge (500Ohm gegen Masse) • CANH (Pin 5)
(Pin 11,13,15,17) • CANL (Pin 6)
• 4 Spannungs-Eingänge (20kOhm gegen Masse)
(Pin 3, 5, 7, 9)
• 4 Konstantstromquellen mit I=10mA
(Pin 4, 6, 8, 10)

15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0

-X6_3 LSB -X6_1 - Spannungsversorgung:


• VUB (Pin 1, 3, 5, 7, 9 ,11, 13, 15, 17)
• LSB-A, LSB-B
• GND (Pin 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18)

-X6_3 - Aus- / Eingänge: LED-Fehleranzeige:


• 4 Hochstromausgänge (8A)
• 2 Halbbrückenausgänge (Pin 12, 14)
• 2 Normale Ausgänge (Pin 16, 18)
• 8 digitale Ein- oder Ausgänge (2A) 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00
• (Pin 3, 5, 7, 9, 11, 13,15, 17)

z.B.: -X6 4 2 = EAM 4

HINWEIS:
• Die Steckerbelegungen sind seitlich am Gehäuse
aufgedruckt.
• Diese stimmen jedoch nicht komplett mit der
Belegung am LTC1055-3.1 überein
(vergleiche Schaltplan).
• Die mittlere Zahl der Steckerbezeichnung gibt
die Nr. des EA-Moduls an.

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Fehlercode und Statusanzeige mittels LED


Fehler/ Bedeutung
Led Farbe Modul
Status statisch blinkend LED-Kennung in SW
kein Fehler (LED 50% hell)
15 rot HW-Watchdog Fehler zeitweiser Fehler
Betriebszustand
14 rot HW-Fehler Fehler Box tauschen - LED_ERROR_HW
13 gelb HW-Fehler Status Ausgangstufe defekt - LED_STATUS_OUT
12 gelb HW-Fehler Status Initialisierung - LED_STATUS_INIT
11 gelb HW-Fehler Status Appl-/Treiber-Watchdog Illegal Interrupt LED_STATUS_ILLINT
10 grün - - - -
9 grün - - SW-Überwachung - LED_SW_ERROR
8 grün int. Watchdog Fehler CPU-Reset - LED_CPU_RESET
7 rot LSB1 Treiber Fehler Dauerfehler am LSB1 zeitweise Störung am LSB1 LED_ERROR_LSB1
6 gelb LSB1 Treiber Status LSB1 Bus off Download über LSB1 LED_STATUS_LSB1
5 rot LSB2 Treiber Fehler Dauerfehler am LSB2 zeitweise Störung am LSB2 LED_ERROR_LSB2
4 gelb LSB2 Treiber Status LSB2 Bus off Download über LSB2 LED_STATUS_LSB2
3 rot CAN Treiber Fehler Dauerfehler am CAN zeitweise Störung am CAN LED_ERROR_CAN
2 gelb CAN Treiber Status alle Teilnehmer fehlen am CAN ein/mehrere Teilnehmer fehlen am CAN LED_STATUS_CAN
1 rot SSC Treiber Fehler Dauerfehler am SPI
SSC zeitweise Störung am SSC
SPI SPI
LED_ERROR_SSC
0 gelb SSC Treiber Status - - SPI
LED_STATUS_SSC

Kein Fehler:
LED 15

.
E/A-Modul .
.

LED 0

Erläuterung :
Led 12: statisch an bei Fehler Register-Test, Ram- Test, ROM-Test, Test des externen
Watchdogs (Dieser schlägt auch fehl wenn Kurzschluss nach Plus an einem der
Ausgänge AA0 bis AA3) , Prüfung auf korrekte Firmware, Prüfung auf korrekte
Krankonf, Fehler bei CPU-Test
Led 9: statisch an bei Userstack Overflow, Fehler in Programmablauf System-Boot, bei nicht
korrekter XOR-Checksumme sicherheitsrelevante Variablen HA-Lenkung (nur
EAM3/EAM4)
Led 8: statisch an wenn CPU-Reset erfolgt ist nach Ablaufen des internen Watchdogs. Ursache
kann ein abgelaufener Task-Watchdog sein oder Fehler in Programmablauf Applikation
(nur bei EAM3/EAM4)

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Druckgeber DK Druckgeber DK 400bar (ID.Nr.: 692312508):

Aufgabe: B6.21 /38.4

Der Druckgeber wandelt die physikalische ADRESSE "21"

Kraft (Hydraulikdruck von z.B. 0-750bar) PUMPE 7 (X)


in ein digitales Signal um.
p
Druckgeber werden z.B. zur Erfassung 7
400/
von folgenden Drücken eingesetzt: -B507
400bar

4-20mA
• Wippzylinder Druck

+24V
GND
LSB
• Pumpendrücke / Lastmeldedrücke -B507.X 1 3 4 2

• Stützkraftdrücke

BN
BU
BK
WH
Funktion:
Druckgeber besitzt ein analoges Signal
(4-20mA) und ein reines Bussignal. Druckgeber DK 750/500bar (ID.Nr.: 692314908):
Ein Transistor dient als Bus-Sendeteil und
schaltet die Busleitung nach Masse.
Das Empfangsteil dient zur Pegelwandlung ADRESSE "21"

der Bussignale. DRUCKGEBER 1


Der LSB-Druckgeber liefert einen Geberwert PUMPE 4 VORWØRTS

als Druck [bar/10] oder [bar/100] sowie die p


4
aktuell gemesseneTemperatur im Sensorkopf. 750/
500bar
Die Werte der Meßzelle werden temperatur- -B504

4-20mA
kompensiert. Der Druckwert wird in ein B4.21 /36.7

+24V
GND
LSB
Analogsignal von 4 bis 20 mA umgerechnet. -B504.X 1 3 4 2

Der Geber liefert seine Messwerte in einem


Datentelegramm mit variabler Länge.
BN
BU
BK
WH

Anwendungen (am LTC1055-3.1):


• 400bar: Wippzylinder, Load-Sensing
• 750-500bar: Fahrbetrieb, Winden Druckgeber DK 750/750bar (ID.Nr.: 692312808):
(Pumpendrücke)
• 750-750bar: Stützdruckgeber
=U
-B13.X 1 2 3 4
/194.6
Hinweis:
+24V

GND
LSB
4-20mA

In manchen Fällen wird der analoge =U


-B13
Signalausgang (4-20mA) genutzt. p
Beim Druckgeber der Winde z.B. für das 750bar
Druckwertspeicher Signal.
B2.17 /34.1
Die Bezeichnung 750/500bar gibt an,
ADRESSE "17"
dass der Maximaldruck für die LSB-
Auswertung 750bar und für die analoge DRUCKAUFNEHMER
Auswertung 500bar beträgt. HINTEN RECHTS

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Komponenten

Bus-Teilnehmer Längengeber Telezylinder LG:

Längengeber LG

Aufgabe:
Absolute Längengeber werden für die
exakte Längenbestimmung eingesetzt.
Der Bus-Längengeber wandelt z.B. eine
Messlänge von 0-15000mm in ein digita-
les Signal um.
Beispiele:
• Telezylinder Schaltplanauszug Längengeber
• Schiebeholm Telezylinder LTC1055-3.1:

Funktion:
LØNGE ZYLIND ER

Das Längenmesskabel wird zwangsweise ADRESSE "30"

B5.30 /37.8

einlagig auf die Seiltrommel aufgewickelt.


Das Ab- oder Aufwickeln des Seils =A
-B910
s

bewegt die Achse des Gerätes. LSB

An der Achse sitzt eine 8bit-


=A 24V LSB 0V
-B910.X 1 2 3

Codierscheibe, welche den Absolutwert


des Drehwinkels pro Umdrehung
ermittelt.
Drei weitere 2bit-Codierscheiben ermitteln Längengeber Schiebeholm LG:
die absolute Anzahl der Umdrehungen.
Die Informationen werden vom
Microcontroller ausgewertet.
Eine 2-farbige LED-Anzeige gibt
Informationen über die verschiedenen
Zustände des Gebers.
Die Richtung und die Nullposition sind
einstellbar.
Die Seillänge wird direkt mit einer
einstellbaren Auflösung z.B. in cm
ausgegeben.
Schaltplanauszug Längengeber
Schiebeholme LTC1055-3.1:

=U
-B122.X 1 2 3 4

/194.7
BN

BK

BU

+24V LSB 0V

=U LSB
-B122

Hinweis: (mm)
s

Wird bei einem absoluten Längengeber


bei Spannungsverlust die Ausziehlänge
B1.22 /33.4

ADRESSE "22"

geändert, so zeigt er wieder bei Erhalt der LØNGENGEBER

Spannung den richtigen Wert an. VORNE RECHTS

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Neigungsaufnehmer NG Neigungsgeber NG (Bild1):

Aufgabe:
Der absolute Neigungsgeber wird z.B.
eingesetzt um den Mobilkran lotrecht
abzustützen.

Aufbau:
Der Neigungsgeber besitzt zwei
getrennte Pendelsysteme (eines für die
X- und eines für die Y- Achse) mit je
einem Microcontroller.
Die Pendelsysteme sind Redundante
(zweichfach ausgeführte), induktive,
ölgedämpfte Systeme und besitzen
getrennte Auswertungssysteme. Schaltplanauszug LTC1055-3.1:

Funktion: 15F21L2 /57.6


LSB2.1 /74.1

Einer der beiden Microcontroller ist der


Master und besitzt einen LSB-Treiber und =U+S1
-XM1.X6 11

eine LSB-Schnittstelle. /59.4

Dieser holt sich die Winkel-Informationen =U+S1


M1L11 /86.4

des anderen Microcontrollers und verarbei- -X12


/196.1
1 2 3

tet diese in ein Digitalsignal.


Der Neigungswinkel beträgt ±5°.
YE

GN

BN

Für die optische Anzeige eines Fehlers,


sowie auch für die Ausrichtung des Kranes =U

wird eine zweifarbige von außen sichtbare -B100.X 1 2 3

/194.6

LED-Anzeige eingesetzt.
24V LSB 0V

LED-Anzeige:
X/Y - Neigungsaufnehmer
PE-W10 / XY / LSB1 / 01 / F

-gelb konstant: Neigungswinkel: þ5³


Ein interner Dauerfehler liegt vor (Geber defekt). (1) (4)
+Y
-grün konstant: Y
Das Fahrzeug ist nivelliert. =U
-X +X
-rot konstant: -B100
X
Mindestens der Winkel einer Achse ist nicht
-Y (3)
nivelliert, aber beide Winkel sind innerhalb +/- 5°. 1
(2)

-rot blinkend im 1-Sekunden Takt: br


sw
2
+24V DC
LSB
Mindestens der Winkel einer Achse liegt bl
3
4
0V
2 1
X=0³ ==> I=12mA
außerhalb +/- 5°. 3 4
Y=0³ ==> I=12mA

1898Z50-00:50001

Hinweis: B2.16 /34.3

Wird bei einem absoluten Neigungsgeber ADRESSE "16"

bei Spannungsverlust die Neigung


geändert, so zeigt er wieder bei Erhalt der
Spannung den richtigen Wert an.
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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Meisterschalter MS Meisterschalter MS (Bild1):

Aufgabe:
Mit Auslenkung der Meisterschalter
können z.B. folgende Funktionen
gesteuert werden:

•Hubwerk I und II Heben / Senken


•Drehen Links / Rechts
•Ein- / Austeleskopieren
•Auf- / Abwippen
.
.
.

Funktion:
Der Meisterschalter ist als kombinierter LSB-Aktor/Sensor aufgebaut.
Je nach Meisterschalterauslenkung wird ein digitales Signal erzeugt.
Die Auswertelektronik im Meisterschalter ist redundant aufgebaut.
Ein Geberselbsttest überprüft zyklisch die elektrischen Eingangssignale auf Gleichheit.
Eine Richtungsumkehr wird erkannt und angezeigt (rx und ry).
Für eine feinfühlige Windensteuerung ist ein Vibrationsgeber eingebaut.
Bei geringer Auslenkung Winden-Ansteuerung taktet der Vibrationsgeber mit niedriger
Frequenz. Die Frequenz steigt proportional bis zur Meisterschalterauslenkung von ca.
50%. Ab ca. 50% der Meisterschalterauslenkung hört der Vibrationsregler auf zu takten.
Die Richtungskontakte X-, X+, Y- und Y+ sind je nach Meisterschalterauslenkung aktiv.

Belegung des Meisterschalters:


x = Analogwert X-Richtung 7 Bit (0 .. 100 %)
y = Analogwert Y-Richtung 7 Bit (0 .. 100 %)
T = Totmannkontakt (Überbrückung Sitzkontakt) 0 = offen 1 = geschlossen
s1..s3 = zusätzliche Schaltkontakte am Meisterschalter
(Handgas, Schnellgang und Horn)
X- = Richtungsbit X-Auslenkung links
X+ = Richtungsbit X-Auslenkung rechts
Y- = Richtungsbit Y-Auslenkung heben
Y+ = Richtungsbit Y-Auslenkung senken

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Totmann,
(Überbrückung Sitzkontakt)

Schnellgang Handgas

Windendrehmelder
(Vibrationsschalter) Horn Meister-
schalter

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Induktivgeber IA / ID Induktivgeber IA (Bild1):

Aufgabe:
Induktive Näherungsschalter werden z.B.
zur Positionsmessung eingesetzt.

LED
Aufbau:
Der Sensor bietet durch seinen analogen Abtastbereich die Möglichkeit,
Arbeitspunktverschiebungen frühzeitig zu erkennen und zu diagnostizieren.
Damit ist eine voreilende Fehler- und Ausfallerkennung möglich. Die Montage des
Sensors kann ohne oder mit einer Hülse zur Vorbedämpfung erfolgen.
Der Induktivgeber kann im Analogmodus IA (Typen-Kennung Dezimal 49) oder im
Digitalmodus ID (Typen-Kennung Dez 01) betrieben werden.

Funktion:
Der Sensorkopf arbeitet auf induktiver Basis. Die von einem Oszillator erzeugte
hochfrequente Schwingung wird in einer Spule in ein elektromagnetisches Wechselfeld
umgewandelt. Sobald ein geeignetes Material in den Bereich dieses Feldes eintaucht,
wird ein Teil der Energie durch Wirbelstromverluste in Wärme umgewandelt. Dadurch
ändert sich die Stromaufnahme des Oszillators. Dieser Effekt wird von einem Prozessor
gemessen. Bei der Auswertung wird sowohl der Schaltzustand als auch der korrekte
Einbau und die Funktion überwacht. Die Lage des Sensors zur Betätigungsfläche ist über
den Bus abfragbar. Eine Verknüpfung der LED im Sensor mit den Schaltschwellen kann
über den Bus programmiert werden. Damit ist diese LED als Schaltzustandsanzeige, als
Einstellhilfe und auch zur Diagnose nutzbar.

Schaltplanauszug
LTC1055-3.1: Analoge Wegmessung bei axialer Bedämpfung: Zustand:
ARMLEHNE A A A A Tatsächl. Digitalwert
UNTEN Rückgabe-wert Abstand [mm] Bemerkung (ausschalten) (einschalten) 0
ADRESSE "10"
0 < 1,2 gültiger Wert für „Digital 1“ 1 1
1 1,2...1,6 gültiger Wert für „Digital 1“ 1 1
B8.10 /40.2 1
2* 1,6...1,9 gültiger Wert für „Digital 1“ 1 1
+K
3* 1,9...2,2 gültiger Wert für „Digital 1“ 1 1
-S312 4 2,2...2,5 gültiger Wert für „Digital 1“ 1 1 2
LSB 5 2,5...2,8 1 1
+K 24V LSB 0V 6 2,8...3,1 1 1
-S312.X 1 4 3
1 7 3,1...3,4 Schaltschwelle 1 0 2 oder 3
8 3,4...3,8 0 0
4 2
BN

BK

BU

9 3,8...4,1 0 0
3 A (10) 4,1...4,4 gültiger Wert für „Digital 0“ 0 0
B* (11) 4,4...4,8 gültiger Wert für „Digital 0“ 0 0
3
C (12) 4,8...5,2 gültiger Wert für „Digital 0“ 0 0
+S
-X434
D (13) 5,2...5,8 0 0
4
13 15 17
/202.1 E (14) 5,8...6,3 Fehler 0 0
F (15) > 6,3 Fehler 0 0
LSB8.1+ /73.5 5
LSB8.1 /73.5
LSB8.1- /73.5

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Doppelinduktivgeber DI Doppelinduktivgeber DI (Bild1):

Aufgabe:
Der Doppel-Induktivgeber wird z.B. zur
Telepositionsermittlung (Spurschalter) beim
neuem Telematik-System verwendet.

Aufbau:
Er besteht aus zwei Näherungsschaltern
die in einem Gehäuse verbaut sind.
Die beiden Näherungsschalter besitzen
jedoch nur eine Adresse.
Der Sensor besitzt einen Notschaltaus-
gang, der bei Ausfall der Sensoren zur
Spurfindung dient. Dies funktioniert jedoch
nur wenn mindestens ein Dummy-Blech
erkannt wird.

Funktion:
Der Sensorkopf arbeitet auf induktiver Basis. Eine von einem Prozessor erzeugte
Schwingung wird in einer Spule in ein elektromagnetisches Wechselfeld umgewandelt.
Sobald ein geeignetes Material in den Bereich dieses Feldes eintaucht, ändern sich die
elektrischen Kennwerte der Spule. Dadurch ändert sich die Stromaufnahme. Dieser
Effekt wird von einem Prozessor gemessen. Bei der Auswertung wird der Schaltzustand
überwacht.
Die Schaltzustände werden über zwei duo LEDs, mit den Farben rot (RD) und grün (GN)
angezeigt. Leuchtet eine duo LED rot und grün gleichzeitig, so ist ein orange (OG) zu
erkennen (Funktion siehe Tabelle - LED Anzeige).

Schaltplanauszug LTC1055-3.1:

n
LED Anzeige:
LINKS ZANGE IN TELE RECHTS
L1 L2 FUNKTION
-S902 -S901
SPURSENSOR RECHTS
- - KEINE SPANNUNG L2 L2

GN SENSOR 1 NICHT GESCHALTET


L1 6 L1

OG
YE SENSOR 1 GESCHALTET ADRESSE "10"
L2 L2
RD SENSOR 1 STÚRUNG L1 5 L1
B5.10 /37.1
GN SENSOR 2 NICHT GESCHALTET
YE
OG SENSOR 2 GESCHALTET Fe 1 2 L2 L2

RD SENSOR 2 STÚRUNG
L1 4 L1

=A
RD RD STÚRUNG GERØT
-S901 L2 L2
L1 3 L1

+S

Anzeige des
L2 L2
-X441 2
=A 24V LSB GND L1 2 L1
/201.3
-S901.X 1 4 3 2
+S +S Notausgangs über /206.5 L2 L2
-A23.X2 4 -X438 6 L1 1 L1
/199.1 /202.6
Kontrollleuchte
BN
BK
BU

WH

A23.E0.2 /15.6

Dachkonsole
+K X1
LSB-UEA 3
ZYLINDER -H388.H2
POSITION X2 GK
Notausgang
-H388.H2 /44.3
NOTBETRIEB !

MDKL2 /95.2 =0 =1

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Winkelgeber WG Winkelgeber (Bild1):

Aufgabe:
Absolut Winkelgeber werden z.B. zur
Erfassung der Neigung und Durch-
biegung des Auslegers eingesetzt.

Aufbau:
Der Geber ist ein 16Bit Info-Gerät

Funktion:
Die Neigung des Gerätes bewegt die
Achse und eine 11bit-Codierscheibe, die
den Absolutwert des Winkels ermittelt.
Das Winkelmesssystem besteht aus
einem ölgedämpften Pendelsystem mit Schaltplanauszug LTC1055-3.1:
angekoppeltem digitalen Absolut-Geber.
Der Microprocessor sorgt für die TELE GRUNDKÚRPER

Ankopplung an das LSB-Bussystem, und ADRESSE "29"


ermöglicht die Nullung des B5.29 /37.8
Neigungsgebers.
Die Datenausgabe erfolgt direkt in =A 90³
Winkelgraden und wird als Zahl mit einer -B909
LSB
Auflösung von 0,01° auf Abfrage
ausgegeben. =A
-B909.X
24V
1
LSB
2
0V
3
Das Messsystem ist also für alle Bereiche
≤ 360° einsetzbar.
Eine 2-farbige LED-Anzeige gibt
Informationen über die verschiedenen
Zustände des Gebers.
Die Richtung, die Art der
Datenverarbeitung (mit oder ohne LED-Anzeige:
Mittelwert) und die Nullposition sind -gelb konstant:
einstellbar. Ein interner Dauerfehler liegt vor
Eventuelle Fehler werden durch (Geber defekt).
entsprechende Bits im STATUS angezeigt. Er wird nach jedem Selbsttest gelöscht
-gelb blinkend:
Neigungsgeber besitzt Adresse 0 oder eine
nicht vorgesehene Adresse
-rot blinkend:
Hinweis:
Winkel negativ
Wird bei einem absoluten Winkelgeber bei
-grün blinkend:
Spannungsverlust der Winkel geändert, so
Winkel positiv
zeigt er wieder bei erhalt der Spannung
den richtigen Wert an.

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Hub-Oben Endschalter HO Hub-Oben Endschalter (Bild1):

Aufgabe:
Der Hub-oben Endschalter wird z.B. zur
Erfassung der obersten Arbeitsstellung
der Hakenflasche eingesetzt.
Er schaltet das Austeleskopieren, das
Aufspulen der Winde und das Abwippen
bei Erreichen der Endstellung ab.

Funktion:
Ein Seilzug mit Öse ist an der
Schaltstange, befestigt und dient als
Betätiger.
Eine Druckfeder schiebt die Schaltstange
in die Endstellung AUS.

Durch den Zug des


Hubendschaltergewichts wird die
Druckfeder zusammengedrückt und die
Schaltstange in die Endstellung EIN
gebracht.

Hinweis:
Bricht die Feder ab, so ist die Betätigung Schaltplanauszug LTC1055-3.1:
der Schaltstange in die Stellung AUS
BU

BK
WH
BN

1
immer noch gewährleistet.
4 2 =A
-S930.X 3 4 2 1
Wird die Hakenflasche nach oben /206.5 0V LSB S +24V

gezogen, so wird das 3

=A LSB
Hubendschaltergewicht angehoben. Die -S930
Druckfeder kann sich entspannen und (1)
schiebt die Schaltstange in die
Endstellung AUS.
1 B6.28 /38.7
Die Anbindung an das Liebherr-Bus-
System LSB erfolgt über einen
Mikroprozessor.
AUSLEGERKOPF
RECHTS
Hinweis:
Der Hub-oben Endschalter beisitzt die
ADRESSE "28"
Möglichkeit das 4-20mA Signal des
Windgebers in ein Bussignal
umzuwandeln.

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Komponenten

Bus-Teilnehmer Drehgeber DR (Bild1):

Drehgeber DR
Aufgabe:
Absolut Drehgeber werden zur Erfassung
des absoluten Drehwinkels eingesetzt.
Der erfasste Wert wird in ein Digitalsignal
umgewandelt.

Beispiele:
• Position der Drehbühne
• TY-Winkel der TY-Abspannung

Funktion: Schaltplanauszug LTC1055-3.1:


Eine Drehung des Oberwagens bewegt AUSLEGERRICHTUNG

die Achse und eine 11bit-Codierscheibe, ADRESSE "25"


-

die den Absolutwert des Winkels ermittelt. B7.25 /39.7

Das Winkelmesssystem besteht aus


0-360³

einem ölgedämpften Pendelsystem mit


-B520
LSB

angekoppeltem digitalen Absolut-Geber. + LSB -

Der Microprocessor sorgt für die


BN

BK

BU

Ankopplung an das LSB-Bussystem, und -B520.X


/194.6
1 2 3

ermöglicht die Nullung des Drehgebers.


Die Datenausgabe erfolgt direkt in +S
-X403 7 8 9

Winkelgraden. /201.1

Das Messsystem ist also für alle Bereiche LSB7.2+ /73.3


LSB7.2 /73.3

≤ 360° einsetzbar. LSB7.2- /73.2

Eine 2-farbige LED-Anzeige gibt


180³

Informationen über die verschiedenen


Zustände des Gebers.
Der Winkel wird von 0° bis 360° mit einer
Auflösung von 0,01° auf Abfrage 270³ 90³

ausgegeben.
Die Richtung, die Art der
Datenverarbeitung (mit oder ohne
Mittelwert) und die Nullposition sind
einstellbar.
360³

Eventuelle Fehler werden durch


entsprechende Bits im STATUS LED FUNKTION SIGNAL
angezeigt.
YE FEHLER

YE ADRESSE = 0 UND
Hinweis: BEWEGUNGEN

Wird ein absoluter Drehgeber bei GN ADRESSE > 0 UND


BEWEGUNGEN
Spannungsverlust gedreht, so zeigt er bei (WINKEL +)

erhalt der Spannung wieder den richtigen RD ADRESSE > 0 UND


BEWEGUNGEN
Wert an. (WINKEL -)

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Komponenten

Bus-Teilnehmer

Scheinwerferverstellung SV Scheinwerferverstellung SV (Bild1):

Aufgabe:
Die Antriebseinheit dient zur Verstellung
eines oder zwei am Ausleger
angebrachter Arbeitscheinwerfer.

Funktion:
Die Scheinwerfer sind durch die
Steuereinheit schaltbar und werden von
einem Gleichstrommotor verstellt.
Die Winkelstellung des Antriebs wird über
einen internen Rückmeldegeber
(Leitplastik-Potentiometer) auf einen
vorgegebenen Sollwert geregelt.

Die Antriebseinheit kann in 3 Betriebsarten Schaltplanauszug LTC1055-3.1:


betrieben werden: -XM401.X1 10
/58.1

• Betriebsart Manuell MAS.2 /58.3 -X442


/201.3
9 11 1 3 8 6 5 7 2 4 10 12

• Betriebsart Lastverfolgend
• Betriebsart Arbeitsbereichsverfolgend
=A+A
-XM909 MV
H1+ H1- X1- X1+ GND +24V AB AUF EIN LSB X2+ X2- H2- H2+

Bevor im Menü „Arbeitsscheinwerfer“ des 9-36V


DC 5V
DC
LSB

TE2 (links) eine geregelte Betriebsart


=A+A
-M909 MCU
DIAG DIAG
DIAG

angewählt wird, ist die Ausgangsposition =A+A


-E907
X1
M

des Arbeitsscheinwerfers manuell


42W X2 I<=1A

BREITSTRAHLER

auszuwählen. ADRESSE "19"

B6.19 /38.3

LSB-TE 2
Hierzu muss in der Betriebsart
„Arbeitsscheinwerfer manuell“ der
Scheinwerfer durch Auslenken des
Meisterschalters (links) auf die
gewünschte Position eingestellt werden. F1 F2 F3 F4

( LINKS )

Dann kann die „Betriebsart Arbeits- BETRIEBSART " LAST "

bereich“ oder „Betriebsart Last“ BETRIEBSART " MANUELL "

ausgewählt werden. BETRIEBSART " ARBEITSBEREICH "


=> GEWØHLT

F4 => SCHEINWERFER " EIN / AUS "

Hinweis:
Im Fahrbetrieb muss die Scheinwerfer-
SCHEINWERFER " AUS "

verstellung auf Handbetrieb eingestellt SCHEINWERFER " EIN "

sein. F1 => BILDWECHSEL

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Komponenten

Bus-Teilnehmer Windendrehgeber WD (Bild1):

Justier-Taster
Windendrehgeber WD
für das
Aufgabe: mechanische
Absolut Windendrehgeber dienen zur Nullen
Berechnung der absoluten Anzahl von verbirgt sich
Umdrehungen und der Windendrehzahl. hinter der
Aufbau: Schlitz-
Der Windendrehgeber hat ein absolutes schraube
optisches Drehweg-Messsystem.
Er besitzt eine Hauptscheibe und 5 Mess- LED1
scheiben und ist von der Arbeitsweise mit
einem Tacho vergleichbar.
Funktion:
Schaltplanauszug LTC1055-3.1:
Der Geber ermittelt die absolute Anzahl BREMSE

der Seilwicklungen auf der Winde mit 640


LSB1.1+ /70.1 LSB1.1 /70.2 B504L /112.2 HUBWERK 1
LSB-UEA 5
A25.A0.7 /17.2

Inkrementen pro Windenumdrehung


+S
-A25.X1 17
/199.1

(Absolutgeber). Der Geber zählt maximal +S


-X413 1
+S
-X413 9
+S
-X413 3
+S
-X413 7
+S
-X413 8
+S
-X413 5

1024 Windenumdrehungen und beginnt


/201.1 /201.1 /201.1 /201.1 /201.1 /201.1
PK

RD

WH

BK

GY

BN
dann wieder bei 0. Dies ergibt: 1024 x 1

24V
9

PWM+
3

LSB
7

p1
8

p2
Mess-
5

BREM+

640 = 655.360 Inkremente mit einer


200mA einrichtung
500R 500R

1 LSB
4-20mA 4-20mA
WINDENDREHGEBER

Genauigkeit von +/-1 Inkrement.


PRU
MIKROPROZESSOR
-B601 ADRESSE "6" 0R022

Zudem wird die Drehzahl ermittelt.


Strommessung seriell
640/Umdr. Netzteil
Powerdown
B1.6 /33.3
Nullen

PWM- Reset BREM-

Er besitzt eine integrierte Sicherheitsab- 2


GND
4
0-2A
10
Watchdog
*
LED1 LED2
EEPROM
seriell 6
2A

schaltung bei 3 Restwicklungen (frei


YE

GN

BU

VT
justierbar) und ist für die Ausgabe von
+S +S +S +S
NULLAGE WINDENDREHGEBER B
-X413 2 4 -X413 10 -X413 6 -XNOT1 1
S
/201.1 /201.1 /201.1 /203.1
=> <=

verschiedenen Fehlern zuständig. TASTE

LED1
+S
-X413
/201.1
14

Der WD ersetzt den bisherigen


+S YE RD GN

-XM401.X1 4
0 1 2 3 4 sec.
/58.1 1
BESTØTIGUNG
LED 2sec.

Spindelendschalter an den Winden. -Y321


* LED1 GN/RD ADRESSE >0 UND BEWEGUNGEN DER ACHSE
2
I=1,36A

Mechanische Justieren des WD:


LED1 YE ADRESSE =0 UND BEWEGUNGEN DER ACHSE
LED1 YE GEBER DEFEKT
-XM304.3 3
/205.7
1

Um den Windendrehgeber zu justieren, BREMSE

muss die Winde in der Justierposition


(3 vollständige Wicklungen) stehen.
Hierfür muss die Justier-Taste eine
definierte Zeit (min. 1 sec. - max. 1,5 sec.)
betätigt werden. Beim Justieren des Gebers
wird die aktuelle Stellung der Geberwelle
d.h. der Inkrementalzähler-stand der
Hardware gemerkt und auf das „interne EEPROM“ dauerhaft gespeichert
Hinweis:
Wird ein absoluter Windendrehgeber bei Spannungsverlust gedreht, so zeigt er bei erhalt
der Spannung den richtigen Wert an.
Justieren des Windendrehgebers im Remote Diagnostics Programm siehe:
LSB Diagnose / Teilnehmer Nullen und Elektronik-Schaltplan.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt Seite 1 Inhalt Seite 2

Übersicht Anwenderprogramme ...................................................................................................... 3


Hochbooten ..................................................................................................................................... 3
Betriebsbilder .................................................................................................................................. 4
Fahrbetriebsbild Maximalbelegung: ................................................................................................ 4
Fahrbetrieb ..................................................................................................................................... 5
Kranbetriebsbild.............................................................................................................................. 6
Rüstbild .......................................................................................................................................... 6
Arbeitsbereichsbegrenzung: ........................................................................................................... 7
Teleskopierbild: ............................................................................................................................... 7
Stützkraftüberwachung: .................................................................................................................. 7
Überwachungsfeld .......................................................................................................................... 8
Störung oder Fehlermeldung .......................................................................................................... 9
Steuerung ohne Motor .................................................................................................................. 10
Geschwindigkeitsreduzierung Meisterschalter .............................................................................. 11

BSE-Testsystem .............................................................................................................................. 12
Startseite des BSE-Testsystems .................................................................................................. 12
Spracheinstellung ..................................................................................................................... 12
Service Ebenen / Autorisierung ................................................................................................... 13
Service-Ebene 0 ........................................................................................................................... 13
Service-Ebene 1 ........................................................................................................................... 14
Service-Ebene 2 ........................................................................................................................... 16
Service-Ebene 3 ........................................................................................................................... 18
Screenshots .................................................................................................................................. 19
Uhr - Umstellung Zeitzonen ......................................................................................................... 20
Fehleranzeige ................................................................................................................................ 21
Tastenfunktionen .......................................................................................................................... 21
Parameter anzeigen / Unterscheidung aktiver und inaktiver Fehler .............................................. 23
System ........................................................................................................................................... 25
System allgemein (Service-Ebene 0) ............................................................................................ 25
Bedeutung der Farben und Blinkzustand der LSB-Busteilnehmer: ........................................... 26
Kurzschluss am Busstrang: ...................................................................................................... 27
System mit Service-Ebene 1 ........................................................................................................ 28
System mit Service-Ebene 2 ........................................................................................................ 29
System mit Service-Ebene 3 ........................................................................................................ 30
Up- und Downloadvarianten ........................................................................................................ 31
Allgemein: ..................................................................................................................................... 31
Symboldarstellung / Up- und Download: ................................................................................... 31
Software-Arten ......................................................................................................................... 32
Speicherort der Software und Informationen: ........................................................................... 33
Download (laden) der Applikationssoftware .................................................................................. 34
Download (laden) der System- und Applikationssoftware ............................................................. 36
CW-Daten laden und speichern .................................................................................................... 38
Speicherbereiche der PCMCIA-Karte ....................................................................................... 38
Erläuterung CW laden und speichern (Up- und Download) allgemein ...................................... 39
Speichern (Upload) von CW´s: ................................................................................................. 40
Laden (Download) von CW´s: .................................................................................................. 41
Erläuterung und Übersicht zu Default CW-Werte: .................................................................... 42
Laden (Download) der BSE CW-Daten: ................................................................................... 43
Laden (Download) der Original CW-Daten: .............................................................................. 45
Korrekturkoeffizienten (CW) der Kranabnahme (LMB, Durchbiegung...): ..................................... 46
Speichern (Upload) von Informationen der Bus-Geber „i“: ............................................................ 48

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Inhalt Seite 1 Inhalt Seite 2


LICCON Remote Diagnostics System ............................................................................................ 49
Startseite des Remote Diagnostics System ................................................................................ 49
Autorisierung ................................................................................................................................ 50
Autorisierung - allgemein .............................................................................................................. 50
Autorisierungsebene 0 - ohne Tagescode .................................................................................... 50
Autorisierungsebene 1 - Eingabe von Tagescode 1 ...................................................................... 51
Autorisierungsebene 2 - Eingabe von Tagescode 2 ...................................................................... 53
System Spezial .............................................................................................................................. 55
Steuerung ..................................................................................................................................... 55
Testprogramme ............................................................................................................................ 57
Systeminformation ........................................................................................................................ 61
System-Uhr .............................................................................................................................. 62
Status-Worte ............................................................................................................................ 63
Kranzustand ............................................................................................................................. 66
Ein- / Ausgänge ........................................................................................................................ 68
LMB Kranabnahme ....................................................................................................................... 71
Privates Diagnosebild erstellen und anzeigen .............................................................................. 72
Privates Diagnosebild erstellen ................................................................................................ 72
Privates Diagnosebild anzeigen ................................................................................................ 73
Fehlerkeller .................................................................................................................................... 74
LSB Diagnose ................................................................................................................................ 75
LSB-Übersicht .............................................................................................................................. 75
Merkmale ................................................................................................................................. 75
Typenkenner:............................................................................................................................ 75
Zeichenerklärung: ..................................................................................................................... 76
Teilnehmer Detaildarstellung ........................................................................................................ 76
Teilnehmer Datenansicht .......................................................................................................... 77
Teilnehmer Infoansicht ............................................................................................................. 78
Standardwerte (Defaultwerte) zuweisen ....................................................................................... 79
Teilnehmer Nullen ......................................................................................................................... 80
Adresse automatisch zuweisen .................................................................................................... 81
Adresse manuell zuweisen ........................................................................................................... 82
Bus-Reset .................................................................................................................................... 83
Teilnehmer Simulieren .................................................................................................................. 84
Inhaltsverzeichnis ......................................................................................................................... 87
Einstellen der Landessprache ..................................................................................................... 88
Programme stoppen und starten ................................................................................................. 89

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Übersicht Anwender-
programme
Hochbooten

Lenkung Lenkung
verkoppelt entkoppelt

Piep Ton ertönt!

Fahrbetriebsbild Maximalbelegung:

Lenkung Lenkung
verkoppelt entkoppelt
+ Drehbühne
verbolzt

Fahrbetrieb im Fahrmode: Fahrbetrieb im Kranmode:


Lenkung
verkoppelt
Lenkung + Drehbühne
entkoppelt verbolzt

Fahrbetrieb im Kranmode:

Lenkung
verkoppelt
Rüstbild:
+ Drehbühne
verbolzt

Lenkung
verkoppelt +
+ Drehbühne
verbolzt +
Kranbetriebsbild:

Steuerung ohne Motor:

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Übersicht Anwenderprogramme

Betriebsbilder
LTC 1055-3.1 / Fahrbetrieb Maximalbelegung (Bild1):
Fahrbetriebsbild Maximalbelegung:
Kontrollanzeigenfeld:

Abblendlicht / Standlicht

Fernlicht

Nebelscheinwerfer

Nebelschlussleuchte

Rundumkennleuchte

Feststellbremse
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Motorbremse

ABS-Kran

Lenkkreis I

Run-Fahrmode aktiv / Lenkung verkoppelt

Run-Kranmode aktiv / Lenkung entkoppelt

Run-Kranmode aktiv / Lenkungsentkopplung


in Zwischenstellung
Run-Kranmode aktiv / Abweichung des vorgegebenen
Lenkradwinkels zum aktuellen Winkel der Räder zu groß
Fahrtrichtung Kran links / rechts

Fahrtrichtung Anhänger links / rechts

Warnblinkanlage

Anzeige Fahrprogramme / Differentialsperren

Fehler aktive Hinterachslenkung

Hydraulische Bremse

ABS Anhänger

Lenkkreis II

Geländegang

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LTC 1055-3.1 / Fahrbetrieb im Fahrmode (Bild2):

Fahrbetrieb

Um den Tageskilometer oder Etappen-


kilometer zu löschen muss die -
Taste und die - Taste gleichzeitig
gedrückt werden.
Umschaltung zwischen dem Tages-
kilometer und den Etappenkilometer E1
und E2 erfolgt über die Taste .

Hinweis: F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Die Umschaltung kann nur erfolgen,
wenn kein aktiver Fehler vorhanden
ist. LTC 1055-3.1 / Fahrbetrieb im Kranmode (Bild3):

Tempomatgeschwindigkeit (Bild2)

Temposetgeschwindigkeit (Bild3)
(Maximalgeschwindigkeit Vmax)

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Maximalgeschwindigkeiten Vmax:
Rückwärtsgang 10Km/h
Lenkung entkoppelt 10Km/h
Fahrprogramm 2-6 15Km/h
Geschwindigkeitsreduzierung bei
Fehler „aktive Hinterachslenkung“ auf 40 Km/h
Geländegang eingelegt 30Km/h
Querdifferentialsperre eingelegt 40Km/h
Lenkung gekoppelt 75Km/h

Hinweis:
Die Hinterachslenkung ist im Fahrprogramm 1 ab 25km/h auf 0° (blockiert).
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Kranbetriebsbild
LTC 1055-3.1 / Kranbetriebsbild (Bild4):
Durch Betätigen der Taste
„Kranbetriebsbild“ gelangt man in das
Kranbetriebsbild (Bild4)

- Einheiten umschalten
(t/lbs - m/ft)

Rüstbild
Durch Betätigen der Taste gelangt
man in das Rüstbild (Bild5)
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

+ - zur ersten B - Berechnungsgrundlage DIN


Tabellenspalte LTC 1055-3.1 / Rüstbild (Bild5):
+ - zur letzten
Tabellenspalte
2X - 7 Spalten nach links
2X - 7 Spalten nach rechts
- Einheiten umschalten
(t/lbs - m/ft)
- für die Kranabnahme
hinterlegte Traglast-
werte (!) EIN / AUS
+ - Berechnungsvorschrift
DIN (B) / PCSA (D) F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Hinweis:
Ist die Berechnungsvorschrift auf DIN eingestellt erscheint im Rüstbild in der Kopfzeile
ein B. Bei PCSA als Berechnungsvorschrift ein D.

DIN = Deutsches Institut für Normung


PCSA = Power Crane & Shovel Association.

Anzeige Autorisierungsebenen:
Ebene 0 -> kein Smiley
Ebene 1 -> (nur lesen)
Ebene 2 -> (lesen und schreiben)
Nähere Beschreibung siehe Kapitel Testsystem / System / Autorisierungsebenen
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LTC 1055-3.1/ Arbeitsbereichsbegrenzung (Bild6):

Arbeitsbereichsbegrenzung:
Durch Betätigen der Taste gelangt
man zur Arbeitsbereichsbegrenzung
(Bild6)
Rechter Anschlag wird schwarz,
der linke Anschlag wird rot dargestellt.
Der Ausleger wird grün dargestellt.

= Einheiten umschalten
(t/lbs - m/ft)
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Teleskopierbild: LTC 1055-3.1 / Teleskopierbild (Bild7):


Durch Betätigen der Taste gelangt
man in das Teleskopierbild (Bild7)

grün = verbolzt
gelb = entbolzt
rot = fehlerhaft

= Einheiten umschalten
(t/lbs - m/ft)

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Stützkraftüberwachung:
LTC 1055-3.1 / Stützkraftüberwachung (Bild8):
Durch Betätigen der Taste gelangt
man zur Stützkraftüberwachung (Bild8)

= Einheiten umschalten
(t/lbs - m/ft)

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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LTC 1055-3.1 / Überwachungsfeld Fahrmode (Bild9):

Überwachungsfeld
Durch Betätigen der Taste wird im
Fahrmode (Bild9) oder Kranmode (Bild10)
das Überwachungsfeld eingeblendet.

Kontrollanzeige: Zustand:

Kraftstoffvorrat grün: Kraftstoffvorrat ca. 10% -100%


rot: Kraftstoffvorrat < 10%

Kühlmittel- grün: Kühlmitteltemperatur O.K.


temperatur rot: Kühlmitteltemperatur zu hoch

Druckluftvorrat grün: Druck im Bremskreis I = O.K.


Bremskreis I rot: Druck im Bremskreis I < 5,5bar F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Druckluftvorrat grün: Druck im Bremskreis II = O.K. LTC 1055-3.1 / Überwachungsfeld Kranmode (Bild10):
Bremskreis II rot: Druck im Bremskreis II < 5,5bar

Ladekontroll- grün: Lichtmaschine O.K.


leuchte rot: Lichtmaschine lädt nicht

Kühlmittel- grün: Kühlmittelstand O.K.


stand rot: Kühlmittelmangel

Motor-Öldruck grün: Motor-Öldruck O.K.


rot: Motor-Öldruck zu niedrig

Druckluftvorrat grün: Druck im Bremskreis III = O.K.


Kreis III rot: Druck im Bremskreis III < 5,5bar

Bordspannung grün: Batteriespannung O.K.

Hydrauliköl- grün: Hydrauliköltemperatur O.K.


temperatur rot: Hydrauliköltemperatur zu hoch

Ladeluft- grün: Ladelufttemperatur O.K.


temperatur rot: Ladelufttemperatur zu hoch F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Luftfilter- grün: Luftfilter O.K.
anzeige gelb: Luftfilter verschmutzt

LTC 1055-3.1 / Überwachungsfeld (Bild11):

Durch Betätigen der Tasten „abwärts


blättern“ und „aufwärts blättern“ kann
zwischen den einzelnen Überwachungs-
funktionen gewechselt werden (Bild11).

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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LTC 1055-3.1 / Warnsymbol (Bild12):

Störung oder Fehlermeldung

Tritt ein Warnereignis an einer oder an


mehreren Überwachungsfunktionen ein,
dann wird dies im Überwachungsfeld
durch das Warnsymbol 2x angezeigt
(Bild12).
Das Warnsymbol erscheint statisch in der
Farbe der Überwachungsfunktion, die das
Warnereignis ausgelöst hat.

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Bei Betätigen der Taste erscheint das
Überwachungsfeld mit den Überwachungsfeld Druckluftvorrat Kreis III (Bild13):
Überwachungsfunktionen (Bild13).
Die Überwachungsfunktion die das
Warnereignis ausgelöst hat wird rot oder
gelb dargestellt.

Um analoge Werte anzuzeigen kann mit


den Funktionstasten „abwärts“ und
„aufwärts“ auf die gewünschte
Überwachungsfunktion gewechselt
werden.

Um die Einzelkontrollanzeige wieder


F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
auszublenden und zurück in das
allgemeine Überwachungsfeld zu
Fehlermeldung Druckluftvorrat Kreis III (Bild14):
wechseln muss die Taste oder
betätigt werden (Bild14).

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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Steuerung ohne Motor

„Steuerung ohne Motor“ wird durch Steuerung ohne Motor / Kranbetriebsbild (Bild15)
gleichzeitiges Betätigen der „Ctrl“ und
„Kranbetriebsbild“ - Taste im
Kranbetriebsbild oder im Teleskopierbild
angezeigt.
Durch erneutes Betätigen der +
- Taste wird die Steuerung ohne Motor
abgeschaltet (Bild15).

Hinweis:
Ist die Steuerung ohne Motor aktiv, sind
alle Ausgänge freigeschaltet.
Als Warnhinweis, dass die Steuerung
ohne Motor aktiv ist, erscheint ein F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Warnsymbol mit Schraubenschüssel-
Symbol.
Steuerung ohne Motor wird nur zum
Durchschalten benötigt.

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LTC 1055-3.1 / Geschwindigkeitsreduzierung


Meisterschalter - Drehwerk eingespannt (Bild16):
Geschwindigkeitsreduzierung
Meisterschalter

Durch gleichzeitiges Betätigen der beiden


inneren Tasten 404 und 422 des Meister-
schalters wird das Einstellfenster
„Geschwindigkeitsreduzierung Meister-
schalter“ eingeblendet (Bild16 und
Bild17).
Das Einstellfenster wird nach 10s
geschlossen, wenn in dieser Zeit kein
Zugriff auf die Geschwindigkeits-
reduzierung einer Kranfunktion erfolgt.
Das Fenster kann auch innerhalb der 10s F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
durch Betätigen der Tasten 404 oder 422
Drehwerk eingespannt
an den Meisterschaltern geschlossen
werden.
LTC 1055-3.1 / Geschwindigkeitsverstellung
Meisterschalter - Drehwerk freidrehend (Bild17):
Die Geschwindigkeitsreduzierung wird
durch die Meisterschalterauslenkung
verstellt. Hierfür muss die entsprechende
Meisterschalterbelegung am
entsprechenden Touch Panel aktiv sein.

/ links / rechts

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Drehwerk freidrehend
Umschaltung Einstellfenster Geschwindigkeits-
Drehwerk reduzierung öffnen
eingespannt /
freidrehend

Durch Betätigen des Tasters 402 am linken Meisterschalter (MS2) kann das Drehwerk
zwischen eingespannt und freidrehend umgeschaltet werden (Bild17).

Meisterschalterauslenkung < 90% -> Geschwindigkeitsverstellung in 1% / 2% Schritten


Meisterschalterauslenkung > 90% -> Geschwindigkeitsverstellung in 10% Schritten

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BSE-Testsystem

Startseite des BSE-Testsystems

Nach dem Hochbooten der LICCON gelangt man durch Betätigen der - Taste „Test-
system“ auf die Start-Seite des LICCON BSE-Testsystems.

Versionsnummer Krannummer Kranbezeichnung mit Exportdatum der


der BSE-Testsystem der Software auf Krantypennummer Softwareauslieferung
Software der PCMCIA-Karte

aktuelles Datum

Programmcounter
(Anzahl der Änderung der Krankonfiguration Infos der PCMCIA-Karte
und Muliausführung)

aktueller Muli-Stand auf PCMCIA-Karte


Krannummer
des Monitors
Infos der BSE
Version der
Visualisierungs-Software
IP-Adresse des
Rechners
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 (Defaultadresse für
lokale Verbindung)
Hinweis:
Die Krannummer des Monitors und die Krannummer der Software auf der PCMCIA-Karte
müssen identisch sein. Jede BSE besitzt eine IP-Adresse.
Mit den Tasten F1- F4 und F6 kommt man in verschiedene Untermenüs.
BSE-Testsystem Start-Seite / englisch (Bild1):
Spracheinstellung

Mit der - Taste „Blättern links“ oder der


-Taste „Blättern rechts“ (Bild 1) kann
die Monitoranzeige auf verschiedene
Sprachen umgestellt werden.
Der blaue Rahmen und der Text unter den
Flaggen zeigt die eingestellte Sprache an.

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BSE-Testsystem

Service Ebenen / Autorisierung

Service-Ebene 0

Allgemeine Möglichkeiten im BSE-Testsystem (Service-Ebene 0)

• Änderung der Spracheinstellung


• Anzeige der Systemübersicht mit Status aller am LSB-Bus befindlichen Module und
Busteilnehmer (Die Busteilnehmer können hierbei lediglich angewählt werden)
• Fehler im Fehlerkeller anzuzeigen
• Fehler im Fehlerkeller einzeln zu löschen
• alle Fehler im Fehlerkeller zu löschen
• die Fehleranzeige im Fehlerkeller zu aktualisieren
• Uhrzeiteinstellung anzeigen
• Screenshots erzeugen und abrufen

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BSE-Testsystem

Service Ebenen / Autorisierung BSE-Testsystem Start-Seite (Bild1):

Service-Ebene 1

Mit der Taste „Service-Ebene“ gelangt


man zur Tagescodeeingabe.

Hinweis:
Zur Berechnung von Tagescode 1 muss
die Krannummer und das im Testsystem
angezeigte Datum in den Tagescode-
rechner eingegeben werden.

Den berechneten 4-Stelligen Tagescode


F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
eingeben und mit bestätigen um
in die Service-Ebene 1 zu wechseln. Service Ebene - Tagescodeeingabe Code1 (Bild2):

Achtung:
Die Eingabe des Tagescodes darf nur von
autorisierten Personen durchgeführt
werden.

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Service Ebene - Tagescodeeingabe Code 1 (Bild3):

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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Ein Smiley (Bild3) erscheint rechts oben Service Ebene - Service-Ebene 1 (Bild4):
bei erfogreicher Tagescodeeingabe.

Anzeige Autorisierungsebenen:
Ebene 0 -> kein Smiley
Ebene 1 -> (nur lesen)

Hinweis:
Durch die Eingabe eines falschen
Tagescodes oder nach 0:00 Uhr wird die F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Service-Ebene 1 automatisch auf die
Service-Ebene 0 zurückgesetzt.

Achtung:
Wird dreimal hintereinander ein falscher
Tagescode eingegeben, so wird der
Zugang zur Service Ebene gesperrt.
Die LICCON muss dann neu
hochgebootet werden.

Möglichkeiten der Service-Ebene1 im BSE-Testprogramm:

• CW´s der angewählten Module können auf die PCMCIA-Speicherkarte


gespeichert werden.
• Informationen der angewählten Geber können auf die Speicherkarte gespeichert
werden.
• Zeitzonenumstellung und Uhrumstellung ist möglich

Hinweis:
Wird im BSE-Testsystem eine Service-Ebene freigeschaltet, so wird diese gleichzeitig
auch im Remote Diagnostic System aktiviert.

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BSE-Testsystem

Service Ebenen / Autorisierung BSE-Testsystem Start-Seite / Service-Ebene 1 (Bild1):

Service-Ebene 2

Hinweis:
Für die Freischaltung der Service-Ebene 2
muss zuvor die Service-Ebene 1
freigeschaltet werden.

Mit der Taste „Service Level“ gelangt


man zur Tagescodeeingabe (Bild2).

Hinweis:
• Für die Freischaltung der
Service-Ebene 2 muss ein F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
zweiter Tagescode in Abhängigkeit von
Tagescode 1 berechnet werden. Service-Ebene - Tagescodeeingabe Code 2 (Bild2):
Hierfür wird der zuvor ermittelte
Tagescode 1 als Krannummer
(00000+Code1) und das im
Testsystem eingestellte Datum in den
Tagescoderechner eingegeben.

Den berechneten 4-Stelligen Tagescode


eingeben (Bild3) und mit
bestätigen um in die Service-Ebene 2
(Bild4) zu wechseln.

Achtung: F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Die Eingabe des Tagescodes darf nur von
autorisierten Personen durchgeführt Service-Ebene - Tagescodeeingabe Code 2 (Bild3):
werden.
Wird dreimal hintereinander ein falscher
Tagescode eingegeben, so wird der
Zugang zur Service Ebene gesperrt.
Die LICCON muss dann neu
hochgebootet werden.

Bereits nach einer Fehleingabe wird alles


auf die Service-Ebene 0 zurückgesetzt.

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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BSE-Testsystem Service Level - Tagescode (Bild4):

Zwei Smileys (Bild4) erscheinen rechts


oben bei erfogreicher Tagescodeeingabe.

Anzeige Autorisierungsebenen:
Ebene 0 -> kein Smiley
Ebene 1 -> (nur lesen)
Ebene 2 -> (lesen und schreiben)

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Hinweis:
Durch die Eingabe eines falschen Tagescodes oder nach 0:00 Uhr werden die Service-
Ebenen 2 automatisch auf die Service-Ebene 0 zurückgesetzt.

Möglichkeiten der Service-Ebene2 im BSE-Testprogramm:

• *CW´s der angewählten Module können auf die PCMCIA-Speicherkarte gespeichert


werden.
• CW-Daten der ausgewählten Module können mit den evtl. vorhandenen Daten der
PCMCIA-Speicherkarte geladen werden.
• Default CW-Daten können von der PCMCIA-Karte auf die einzelnen Module geladen
werden.
• *Informationen der angewählten Geber können auf die Speicherkarte geladen werden.
• *Zeitzonenumstellung und Uhrumstellung ist möglich.
• Die Applikationssoftware kann von der PCMCIA-Speicherkarte auf die angewählten
Module gespeichert werden.
• Die EA-Module können gelöscht werden.

* = Funktionsumfang der Service-Ebene 1

Hinweis:
Wird im BSE-Testsystem eine Service-Ebene freigeschaltet, so wird diese gleichzeitig
auch im Remote Diagnostic System aktiviert.

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BSE-Testsystem Service Level - Tagescode (Bild1):

Service-Ebene 3

Drei Smileys (Bild1) erscheinen rechts


oben bei erfogreicher Tagescodeeingabe.

Anzeige Autorisierungsebenen:
Ebene 0 -> kein Smiley
Ebene 1 -> (nur lesen)
Ebene 2 -> (lesen und schreiben)
Ebene 3 -> nur für Supervisor F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Hinweis:
Durch die Eingabe eines falschen
Tagescodes oder nach 0:00 Uhr werden
die Service-Ebenen 3 automatisch auf die
Service-Ebene 0 zurückgesetzt.

Möglichkeiten der Service-Ebene 3 im BSE-Testprogramm:


• *CW´s der angewählten Module können auf die PCMCIA-Speicherkarte gespeichert
werden.
• *CW-Daten der ausgewählten Module können mit den evtl. vorhandenen Daten der
PCMCIA-Speicherkarte geladen werden.
• *Default CW-Daten können von der PCMCIA-Karte auf die einzelnen Module geladen
werden.
• *Informationen der angewählten Geber können auf die Speicherkarte geladen werden.
• *Zeitzonenumstellung und Uhrumstellung ist möglich.
• *Die Applikationssoftware kann von der PCMCIA-Speicherkarte auf die angewählten
Module gespeichert werden.
• Die Systemsoftware mit der Applikationssoftware kann von der PCMCIA-Speicherkarte
auf die angewählten Module gespeichert werden.
• *Die EA-Module können gelöscht werden.

* = Funktionsumfang der Service-Ebene 1 und 2

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BSE-Testsystem

Screenshots BSE Testsystem Startseite (Bild1):

Screenshots sind Momentaufnahmen des


Monitors. Diese können am Monitor
betrachtet werden.
Auch Blinkzustände werden in den
Screenshots dargestellt.
Somit kann z.B. die Anzeige von einem
Fehlerzustand eingefroren und zu einem
Späteren Zeitpunkt wieder abgerufen
werden.

Screenshot:
Auslösen durch gleichzeitiges Betätigen
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
der , der und der - Taste.

Bei erfolgreichem Screenshot ist ein BSE Testsystem Screenshot (Bild2):


Doppel-Piepton zu hören.

Mit der Taste „SCREEN SHOTS“


(Bild1) wird immer der Erste der
gespeicherten „Screenshots“ lokal am
Monitor angezeigt (Bild2).

Mit den Pfeiltasten oder kann


zwischen den einzelnen Screenshots
umgeschaltet werden.
Mit den Tasten bis oder
gelangt man zurück zum System.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Hinweis:
Damit es zu keinerlei Verwechslungen zwischen einem Screenshot und der
Originalanzeige kommt wird in einem lokal angezeigten Screenshot eine Textzeile
eingeblendet.
Sie erscheint ca. 2sec. zeitverzögert um die darunter verdeckten Texte entziffern zu
können.
Diese Textzeile enthält die Nummer, das Datum und die Uhrzeit des erstellten
Screenshots.
Es sind maximal 10 Screenshots hintereinander möglich. Jeder weitere Screenshot
überschreibt den ältesten.
Diese Screenshots können über eine FTP- Verbindung auf einen PC heruntergeladen
und von dort auch gelöscht werden (siehe Anhang B - Verbindungsarten zur
BSE / Software).
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BSE-Testsystem

Uhr - Umstellung Zeitzonen BSE Testsystem Startseite (Bild1):

Mit der Taste „UHR“ (Bild 1) kann die


Uhr und das Datum verstellt, und die MET 14:07:01 2005-02-15
Uhrzeit auf jede Zeitzone eingestellt
werden. Zeitzone Uhrzeit Jahr Monat Tag
Hierfür muss die Autorisierungs-
ebene 1( ) freigeschaltet werden.

Uhrzeit verstellen:
Zur Verstellung der Uhrzeit und des
Datums die -Taste betätigen.
Die Stundenanzeige beginnt zu F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
blinken (Bild2).
Über die Zifferntasten muss nun der Wert
für die Stunden, Minuten, Sekunden, Umstellung der Uhrzeit (Bild2):
Jahr, Monat und Tag nacheinander
eingegeben und jeweils mit
bestätigt werden.

Mit der Taste „O.K.“ muss das neue


Datum bestätigt werden.

Zeitzone verstellen:
Die Taste und die Taste dienen
zur Verstellung des • Cursors und somit F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
zur Auswahl der Zeitzone (Bild3).
Umstellung Zeitzonenverstellung (Bild3):
Die Verstellung der Zeitzone muss mit
der Taste „O.K.“ bestätigt werden.

Mit der Taste gelangt man zurück zur


Startseite des BSE Testsystems.

Hinweis:
Die Abkürzung für die Zeitzonen steht
links neben dem Datum.
Nach erfolgreicher Umstellung wird die
Abkürzung für die neu eingestellte
Zeitzone angezeigt. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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BSE-Testsystem

Fehleranzeige BSE-Testsystem Start-Seite (Bild1):

Tastenfunktionen
Betätigt man auf der BSE-Testsystem
Start-Seite (Bild 1) die Taste so
gelangt man zur Fehleranzeige des
Gesamtsystems.
Die aktiven Fehler werden hierbei aus den
Fehlerkellern der einzelnen Module ausge-
lesen und am Monitor (Bild2) angezeigt.
+aktiver Fehler
-inaktive Fehler
LICCON-ERROR-Code (E = Systemfehler) Fehlertext
(B= Bedienfehler)
Fehlerbeschreibung
+E1D7FF1 LSB-BSE1:Umschaltung Betriebsart
15 : 12 / 1 Signal von Lenkungsverriegelung fehlerhaft / fehlt

Fehlerhäufigkeit
Uhrzeit des letzten Fehleranzeige / Gesamtsystem (Bild2):
Auftretens

Mit der Taste „aktualisieren“ werden


die aktiven Fehler aus den Fehlerkellern
neu ausgelesen und angezeigt (Bild2).
Es erscheint zu jedem Fehler:
• der LICCON-ERROR-Code
• der Fehlertext
• die Uhrzeit an welcher der Fehler das
lezte mal aufgetreten ist.
Hinweis:
Ist die Anzeige 00:00 so ist der Fehler
bereits beim Hochlaufen der LICCON
aufgetreten.
• Die Fehlerhäufigkeit F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
• Fehlerbeschreibung
Mit der Taste und der Taste kann Cursor
der Auswahl-Cursor verschoben werden.
3/5
Mit der Taste „Seitenweise
Blättern“ kann zwischen den mit dem Cursor
vorhandenen Fehlerseiten gewechselt ausgewählter Fehler
gesamte Fehleranzahl
werden.
Die Anzeige oben rechts (z.B. 4/5) dient
zur Orientierung).
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Fehleranzeige / Gesamtsystem (Bild3):

Hinweis:
Beim Ausschalten der Zündung werden
alle Fehlermeldungen (aktive und
inaktive) in den Fehlerkellern gelöscht.

Mit der Taste „Fehler löschen“


(Bild3) kann der mit dem Cursor markierte
Fehler einzeln gelöscht werden.

Hinweis:
Es können hiermit auch aktive Fehler in
der Anzeige gelöscht werden. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Die gesamte Anzahl der Fehler verringert
sich somit. Fehleranzeige / Gesamtsystem (Bild4):

Hinweis:
Aus dem Fehlerkeller (bzw. der
Fehleranzeige) mit einzeln gelöschte
aktive Fehler (Bild3) können jederzeit mit
der Taste „aktualisieren“ (Bild2) Hexadezimale Nummerierung
wieder eingelesen werden.

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Fehleranzeige / mit Parameter, (Bild5):

Liegt kein Fehler vor, oder wurden alle


Fehler einzeln gelöscht, so erscheint die
Meldung: „Hurra! KEIN FEHLER !“
(Bild5)

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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Parameter anzeigen / Unterscheidung Fehleranzeige / Gesamtsystem (Bild6):


aktiver und inaktiver Fehler

Zur Anzeige der Parameter und der


inaktiven Fehler (Bild7) die Taste
„Parameter anzeigen“ (Bild6) betätigen.

Hinweis:
Die gesamte Anzahl der Fehler erhöht
sich um die inaktiven Fehler.
Eine dritte Zeile pro aktiven (+) und
inaktiven (-) Fehler erscheint. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
In ihr werden die fehlerspezifischen Para-
meter und das Datum beim Fehleranzeige / mit Parameter, (Bild7):
auftreten des Fehlers angezeigt.

- EB19481 - inaktiver Fehler


+EB28FA1 - aktiver Fehler

Mit der Taste „alle Fehler löschen“


(Bild7) wird der Fehlerkeller aller Module
gelöscht.
Anschließend werden wieder alle aktiven
Fehler (+) automatisch eingelesen.
Somit werden alle inaktiven Fehler F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
gelöscht. Fehleranzeige / mit Parameter, englisch (Bild8):

Mit der Taste „Zurück“ kommt man


wieder zurück zur BSE-Startseite.

Hinweis:
Die Fehlermeldungen können über die
Sprachumschaltung auch in anderen
Sprachen angezeigt werden (Bild8).

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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Hinweis: Fahrbetrieb mit aktiven Bedienfehler (Bild9):


Liegt ein aktiver Fehler vor, so wird die
Fehlerart (Bedienfehler oder
Systemfehler) und Fehlerpfad (Modul
oder Rechnereinheit) im Hupensymbol rot
angezeigt.
Sind mehrere Fehler vorhanden, so wird
die Fehlerart und der Fehlerpfad des
Moduls angezeigt, in dem der Fehler mit
der höchsten Priorität vorliegt.
Durch zweimaliges Betätigen der -
Taste wird der Fehlerkeller der
entsprechenden Rechnereinheit oder des
Moduls angezeigt.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Hinweis:
Wird in diesem Fall in der Fehleranzeige Kranbetrieb mit aktivem Systemfehler (Bild10):
die Taste „Alle Fehler löschen“
betätigt, so werden alle inaktiven Fehler
der geöffneten Rechnereinheit oder des
geöffneten Moduls gelöscht.

(B!) - Anzeige Bedienfehler (Bild9)


(E!) - Anzeige Systemfehler (Bild10)

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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BSE-Testsystem

System BSE-Testsystem Start-Seite (Bild1):

System allgemein (Service-Ebene 0)

Mit der Taste „System“ (Bild 1)


gelangt man in die System Ebene
(Bild 2). In dieser Serviceebene
werden die angeschlossenen LSB-
Busteilnehmer angezeigt.

Aufbau des Programm Systems:


Der übergeordnete MPC
(Controllerboard) ist oben angeordnet.
Ihm sind zwei Rechnereinheiten DSP0
und DSP1 untergeordnet. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Jede Rechnereinheit enthält
System Ebene - Auswahl Busstrang LSB A (Bild 2):
4 Busstränge.
DSP0 enthält LSB A - LSB D,
DSP1 enthält LSB E - LSB H.
An den Bussträngen hängen mehrere
Busteilnehmer.
Jeder anwesendheitspflichtige
oder optionale Busteilnehmer besitzt
eine Bus-Adresse, einen Typenkenner
und eine Typenziffer.
Auswahl-
Rahmen

Busstrang
LSB C
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Mit den Pfeil-Tasten , , und System Ebene - Auswahl Windendrehgeber 1 (Bild 3):

kann ein roter Rahmen / Cursor


bewegt werden.
Somit kann der MPC, DSP0, DSP1 ein
Busstrang (LSB A - LSB H) oder jeder
einzelne Busteilnehmer ausgewählt
werden (Bild 2).

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Bus-Adresse Typenziffer
Typenkenner

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Hinweis: optionaler Teilnehmer fehlt


Der Zustand der Busteilnehmer wird
durch Farbe dargestellt. Fehler im Fehlerkeller der Module oder Rechner-
Zusätzlich können Busteilnehmer statisch einheiten (gelb statisch)
oder blinkend dargestellt werden.
Teilnehmer ist o.k.
(grün statisch)
Bedeutung der Farben und Blinkzustand System Ebene - Zustand der
der LSB-Busteilnehmer: LSB-Busteilnehmer (Bild 4):

grün statisch -> Teilnehmer ist o.k.


UEA04

blau statisch -> optionaler Teilnehmer


WG03 fehlt

gelb statisch -> Fehler im Fehlerkeller


DSP1 der Module oder
Rechnereinheiten

rot statisch -> Teilnehmer ist F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8


NG01
fehlerhaft
Anwesenheitspflichtiger
Teilnehmer fehlt (rot blinkend)

rot blinkend -> Anwesenheitspflichtiger Teilnehmer ist fehlerhaft


(rot statisch)
Teilnehmer fehlt
LG05 falscher Typkenner an vorgegebener Adresse
(rot blinkend / nur Typenkenner)
rot blinkend -> falscher Typkenner an
(nur Typenkenner) vorgegebener Adresse
(falscher Teilnehmertyp)
DK

BX -> EAM mit Software der LICCON1(EAM mit nur einer Adresse und somit falscher Software)
BS -> EAM mit Master-Software der LICCON1(EAM mit nur einer Adresse und somit falscher Software)
?? -> Ein unbekannter Teilnehmer

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BSE-Testsystem

System rot blinkend!

Kurzschluss am Busstrang: System Ebene - Kurzschluss an LSB E (Bild 5):


Bei einem Kurzschluss zwischen LSB
und Masse oder zwischen LSB und 24V
werden alle am LSB-Bus
angeschlossenen Busteilnehmer zu
fehlenden Teilnehmern (rot blinkend).

Hinweis:
Befinden sich zwei LSB-Geber mit
gleicher Adresse am selben LSB, so
wird die Teilnehmer-Adresse rot blinkend.

LSB1 LSB2 LSB3 LSB4


-A410

Zur Kontrolle sollte die rote LED auf der


Busplatine betrachtet werden.

LSB5 LSB6 LSB7 LSB8

leuchtet = 24V o.k.


-A411

24V LED GN
LSB LED RD

leuchtet = LSB o.k.

LSB

GND 24V

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BSE-Testsystem

System

System mit Service-Ebene 1 System mit Autorisierungsebene 1 (Bild1):

Hinweis:
Die Tasten F6 und F7 sind freigeschaltet
(Bild1).

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Möglichkeiten der Service-Ebene 1:

• Mit der Tastenkombination + werden die jeweiligen CW´s (abhängig von der
Cursor-Auswahl) auf der PCMCIA-Speicherkarte gespeichert. Ist der MPC ausgewählt
werden parallel dazu die MPC-CWs vom RAM-Speicher zusätzlich in den OnBoard-
Flash kopiert.

• Mit der Taste werden Informationen der ausgewählten Geber auf die PCMCIA-
Speicherkarte gespeichert.

Hinweis:
Siehe Anhang B - Austausch von
Komponenten und Softwaredownload.

• = Kommt bei Service-Ebene 1 hinzu


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BSE-Testsystem

System System mit Autorisierungsebene 2 (Bild1):

System mit Service-Ebene 2

Hinweis:
Die Tasten F5, F6 und F7 sind
freigeschaltet (Bild1).

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

Möglichkeiten der Service-Ebene 2:

• Mit der Taste ( ) wird die Applikationssoftware von der PCMCIA-Speicherkarte


auf die ausgewählten Module gespeichert.

• Mit der Tastenkombination + ( ) wird das ausgewählte EA-Modul gelöscht.

• Mit der Taste ( ) werden die CW-Daten von der PCMCIA-Speicherkarte auf die
ausgewählten Module geladen.

• Mit der Tastenkombination + werden die jeweiligen CW´s (abhängig von der
Cursor-Auswahl) auf der PCMCIA-Speicherkarte gespeichert. Ist der MPC ausgewählt
werden parallel dazu die MPC-CWs vom RAM-Speicher zusätzlich in den OnBoard-
Flash kopiert.

• Mit der Tastenkombination + ( ) werden die Default CW-Daten von der


PCMCIA-Speicherkarte auf die ausgewählten Module geladen.

• Mit der Tastenkombination + + ( ) werden CW-Daten vom OnBoard-


Flash des MPCs in den flüchtigen RAM-Speicher gespeichert.

• Mit der Taste ( ) werden Informationen der ausgewählten Geber auf die PCMCIA-
Speicherkarte gespeichert.

• = Kommt bei Service-Ebene 2 hinzu

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BSE-Testsystem

System System mit Autorisierungsebene 3 (Bild1):

System mit Service-Ebene 3

Hinweis:
Die Tasten F5, F6 und F7 sind
freigeschaltet (Bild1).
Dieser Tagescode kann nicht selbst
berechnet werden.
Bei Problemen die einen System-
software-Download erfordern, muss die
Technik Gruppe des LIEBHERR
Kundendienstes informiert werden.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Möglichkeiten der Service-Ebene 3:

• Mit der Taste ( ) wird die Applikationssoftware von der PCMCIA-Speicherkarte


auf die ausgewählten Module gespeichert.

• Mit der Tastenkombination + ( ) wird das ausgewählte EA-Modul gelöscht.

• Mit der Tastenkombination + ( ) wird die System- und Applikations


software von der PCMCIA-Speicherkarte auf die ausgewählten Module gespeichert.

• Mit der Taste ( ) werden die CW-Daten von der PCMCIA-Speicherkarte auf die
ausgewählten Module geladen.

• Mit der Tastenkombination + werden die jeweiligen CW´s (abhängig von der
Cursor-Auswahl) auf der PCMCIA-Speicherkarte gespeichert. Ist der MPC ausgewählt
werden parallel dazu die MPC-CWs vom RAM-Speicher zusätzlich in den OnBoard-
Flash kopiert.

• Mit der Tastenkombination + ( ) werden die Default CW-Daten von der


PCMCIA-Speicherkarte auf die ausgewählten Module geladen.

• Mit der Tastenkombination + + ( ) werden CW-Daten vom OnBoard-


Flash des MPCs in den flüchtigen RAM-Speicher gespeichert.

• Mit der Taste ( ) werden Informationen der ausgewählten Geber auf die PCMCIA-
Speicherkarte gespeichert.

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• = Kommt bei Service-Ebene 2 hinzu - 30 -
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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten

Allgemein:

Symboldarstellung / Up- und Download:

PCMCIA Karte

Upload (Daten speichern)


Download (Daten laden)

Busgeber IA E / A Modul UEA TE

Upload (Daten speichern): Speichern von Informationen von den


Busteilnehmern auf die PCMCIA-Karte

Download (Daten laden): Laden von Informationen von PCMCIA-Karte


auf die Busteilnehmer.
Hinweis:
Die PCMCIA-Karte muss während des Betriebs immer eingesteckt bleiben.

Möglichkeiten des UP- und Downloads:

• Info Upload der Geberinformationen (nur Upload)


• Common Words CWs (Up- und Download)
• Default Common Words CWs (nur Download)
• Applikationssoftware (nur Download)
• System- und Applikationssoftware (nur Download)

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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten

Allgemein:

Software-Arten

Applikationssoftware:
Anwenderprogramme zur Steuerung (SPS) wie z.B. Drehwerksprogramm.
Jedes SPS Modul besitzt seine eigene Applikationssoftware.
Die Applikationssoftware beinhaltet die Konfiguration (K) AWL (A) und bei den TEs auch
die Visualisierungssoftware (Q).

Systemsoftware:
Die Systemsoftware ist das jeweilige Betriebssystem der Module.
Jedes Modul besitzt eine eigene Systemsoftware.
Zur Systemsoftware gehören Betriebssysteme (Linux für den MPC wie z.B. Windows am
PC), Systemnahe Software und Interpretersoftware (Übersetzungsprogramme die den
Quellcode in eine Maschinensprache übersetzen).
Es sind Programme, welche zusammen mit dem Betriebssystem die grundsätzliche
Nutzung eines Rechners, Moduls und Prozessors ermöglichen oder vereinfachen.

Betriebssystem LINUX:
Das Betriebssystem ist das Basisprogramm der BSE (MPC) und befindet sich auf dem
On Board Flash des MPC. Es ist nur 1x vorhanden und wird nach jedem
Einschalten der LICCON2 gebootet. Es ist mit Windows an einem PC vergleichbar.
Das Betriebssystem Linux wird durch eine spezielle Prozedur in den On Board Flash des
MPC geladen (siehe Kapitel Anhang B / Linux System Download).

Firmware:
Als Firmware bezeichnet man eine fest installierte Software, die direkt im Gerät
gespeichert ist. Sie ist nicht download-fähig. Die Grundfunktionen der Firmware bestimmt
Ein- und Ausgaberoutinen, sowie elementare Funktionen zur Steuerung des Geräts.
Die Firmware ist hardwareabhängig und vom Hersteller vorgegeben.
Die Daten werden hierzu in einem fest im Gerät eingebauten Baustein, dem so
genannten EPROM eingelesen.

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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten

Allgemein:

Speicherort der Software und Informationen:

BSE

MPC PCMCIA-Karte
Firmware (F)
LINUX - Systemsoft- Betriebssystem (Linux)
Sind für
ware (S) Systemsoftware
jedes Modul
Applikationssoftware einzeln Applikationssoftware
- Visualisierung (Q) vorhanden! Geber Informationen
- Konfiguration (K) Screenshots
- Programme CW-Werte

Werte wie:
Traglasttabelle,
DSP0 DSP1 Telestatus,
Firmware (F) Firmware (F) Rüstzustand...
Systemsoftware (S) Systemsoftware (S)
Applikationssoftware Applikationssoftware
- Konfiguration (K) - Konfiguration (K)
- AWL (A) - AWL (A)

LSB- A B C D E F G H

UEA TE EAM Busteilnehmer


2xFirmware (F) Firmware (F) Firmware (F) Firmware (F)
2xSystemsoftware (S) Systemsoftware (S) Systemsoftware (S)
Applikationssoftware Applikationssoftware (mit integrierter
- Konfiguration (K) - Konfiguration (K) Applikationssoftware)
- AWL (A) - AWL (A) - Konfiguration (K)
- Visualisierung (Q)

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BSE-Testsystem Download der Applikationssoftware (Bild1):

Up- und Downloadvarianten

Download (laden) der Applikations-


software

Download der Applikationssoftware muss


bei Modultausch oder bei Muli-Änderung
durchgeführt werden, bei der sich nur die Geber Kurzbeschreibung
Applikationssoftware geändert hat.
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“

Hinweis:
Für den Download der Applikations-
software muss die Autorisierungs- F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Ebene 2 ( ) freigeschaltet sein .
Download der Applikationssoftware (Bild2):

Das gewünschte Modul oder Rechner-


einheit evtl. mit den Tasten -
auswählen.

Hinweis:
Wird keine Auswahl getroffen, so werden
alle Module und Rechnereinheiten
ausgewählt.

UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“


Mit der Taste (Bild1) erscheint der APPLIKATIONS-SOFTWARE LADEN 0 / 0 P ENTER 0/1
Text: „APPLIKATIONS-SOFTWARE
LADEN“ (Bild2).
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Hinweis:
Ein zusätzlicher grüner Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung. Ist das Modul
nicht vorhanden, so erscheint die Mel- Download der Applikationssoftware (Bild3):
dung: „NICHT ANGESCHLOSSEN“.
Wurde eine falsche Auswahl getroffen
kann mit einer beliebigen Taste (außer
Enter) der Vorgang abgebrochen werden.
Wird innerhalb 5 Sekunden keine Taste
betätigt, erlischt die Auswahl ebenso.

Mit Betätigen der - Taste (innerhalb


UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
5 Sekunden) wird die Applikationssoftware START... 0/0 P UEA02 1/1
von der PCMCIA- Speicherkarte auf die
angewählten Module gespeichert.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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Hinweis: Download der Applikationssoftware (Bild4):


Durch die Meldung „START“ (Bild3) wird
das Löschen der alten Software angezeigt.

Der Fortschritt des Downloads der


einzelnen Software-Teilen wird unten links
durch einen Balken angezeigt (Bild4).
Der Vorgang ist erst beendet, wenn die
Meldung „FERTIG“ einmal kurz aufblinkt
und der Balken erlischt.

UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“


C143XXXX UEA02 S0 A00V006.L 760 / 890
Jetzt LICCON ausschalten und erneut P UEA02 1/1
hochbooten (TE02 muss komplett
erloschen sein). F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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Up- und Downloadvarianten Download der System- u. Applikationssoftware (Bild1):

Download (laden) der System- und


Applikationssoftware

Download der System- und Applikations-


software muss bei einer Muli-Änderung
durchgeführt werden, bei der sich System-
und Applikationssoftware geändert haben.
Geber Kurzbeschreibung
Hinweis:
Für den Download der System- und UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
Applikationssoftware muss die
Autorisierungsebene 3 ( )
freigeschaltet sein. Dieser Tages-
code kann nicht selbst berechnet F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
werden, sondern muss beim LIEBHERR
Kundendienst-Technik erfragt werden. Download der System- u. Applikationssoftware (Bild2):

Das gewünschte Modul oder die


Rechner-einheit evtl. mit den Tasten
- auswählen.

Hinweis:
Wird keine Auswahl getroffen, so werden
alle Module und Rechnereinheiten ausge-
wählt.
Durch gleichzeitiges Betätigen der
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
und - Taste (Bild1) erscheint SYSTEM- u. APPLIKATIONS-SOFTWARE LADEN
0/ 0 P ENTER 0/1
der Text: „SYSTEM u. APPLIKATIONS-
SOFTWARE LADEN (Bild2).
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Hinweis:
Download der System- u. Applikationssoftware (Bild3):
Ein zusätzlicher grüner Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung. Ist das Modul nicht
vorhanden, so erscheint die Meldung:
„NICHT ANGESCHLOSSEN“.
Wurde eine falsche Auswahl getroffen
kann mit einer beliebigen Taste (außer
Enter) der Vorgang abgebrochen werden.
Wird innerhalb 5 Sekunden keine Taste
betätigt, erlischt die Auswahl ebenso.
Mit Betätigen der - Taste (innerhalb
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
5 Sekunden) wird die System- und START... 0/0 P UEA02 1/1
Applikationssoftware von der PCMCIA-
Speicherkarte auf die angewählten Module
gespeichert. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
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Hinweis: Download der System- u. Applikationssoftware (Bild4):


Durch die Meldung „START“ (Bild3) wird
das Löschen der alten Software angezeigt.

Der Fortschritt des Downloads wird hierbei


unten links durch einen Balken angezeigt
(Bild4). Der Vorgang ist erst beendet, wenn
die Meldung „FERTIG“ einmal kurz auf-
blinkt und der Balken erlischt.

UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“


Jetzt LICCON ausschalten und erneut XXXXXXXX UEAXX SX S00V006.L
hochbooten (TE02 muss komplett
760 / 890 P
UEA02 1/1
erloschen sein).
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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Up- und Downloadvarianten

CW-Daten laden und speichern

Speicherbereiche der PCMCIA-Karte

Hinweis:
Die PCMCIA Speicherkarte ist in verschiedene Speicherbereiche aufgeteilt.
In einigen Speicherbereichen liegen die CW-Werte welche wiederum in mehrere
Speicherbereiche unterteilt sind (Bild1).

Bild 1: CW Speicherbereiche

hda1
Alle Default CWs
(Anfangs- Endströme und
Korrekturkoeffizienten)

hda6
Korrekturkoeffizienten
(CW) der Kranabnahme

hda8
Sicherungskopie aller
aktuellen CWs

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Up- und Downloadvarianten

CW-Daten laden und speichern

Erläuterung CW laden und speichern (Up- und Download) allgemein

Bei Änderung der Anfang- und Endströme in einem der Spezialbilder im „Remote
Diagnostics System“ werden die CWs lokal auf den jeweiligen Modulen gespeichert.
Die Applikationssoftware greift auf diese lokal gespeicherten CWs der Module zurück.
Bei Ausfall des Moduls stehen diese CW Daten nicht mehr zur Verfügung.
Deshalb müssen die lokalen CWs im hda8 Bereich der PCMCIA-Karte gesichert werden.
Bei Austausch eines defekten Moduls können somit die aktuell gültigen CWs aus dem
hda8 Bereich der PCMCIA-Karte auf das neue Modul geladen werden.

PCMCIA-Karte

hda8-Bereich
Sicherungskopie
aller aktuellen CWs
CW-Speicher des
letzten CW-uploads
der UEAs
(geänderte Werte).

+
(laden) (speichern)

Hinweis:
Ob die CW-Daten eines,
mehrerer oder aller UEAs UEA
geladen bzw. gespeichert lokaler
werden, hängt von der CW-Speicher
Auswahl (Cursor) für den
Hinweis:
CW Download im Hier sind Standardwerte, CW- Defaultwerte
BSE Testsystem / oder über das Remote Diagnostic Pro-
System ab. gramm geänderte CW-Werte gespeichert.

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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten Upload von CW´s (Bild1):

CW-Daten laden und speichern

Speichern (Upload) von CW´s:

Hinweis:
Für den Info-upload muss die Autorisie-
rungsebene 1 ( ) freigeschaltet sein.
Das gewünschte Modul oder Rechner- Geber Kurzbeschreibung
einheit evtl. mit den Tasten -
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
auswählen.
Hinweis:
Wird keine Auswahl getroffen, F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
so werden alle Busteilnehmer und
Rechnereinheiten ausgewählt. Upload von CW´s - Auswahl UEA02 (Bild2):

Durch Betätigen der Tastenkombination


+ erscheint der Text: „CW-
DATEN SPEICHERN“ (Bild2).

Hinweis:
Ein zusätzlicher roter Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung.
Wurde eine falsche Auswahl getroffen
kann mit einer beliebigen Taste (außer
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
Enter) der Vorgang abgebrochen werden. CW-DATEN SPEICHERN 0/ 0 C ENTER 0/1
Wird innerhalb 5 Sekunden keine Taste
betätigt, erlischt die Auswahl ebenso.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Mit Betätigen der - Taste werden
CW´s der angewählten UEA-Module auf Upload von CW´s - Auswahl UEA02 (Bild3):
die PCMCIA-Speicherkarte gespeichert.
Hinweis:
Der Fortschritt der einzelnen Uploads wird
hierbei unten links durch einen Balken
angezeigt (Bild3). Der Vorgang ist erst
beendet, wenn die Meldung „FERTIG“
einmal kurz aufblinkt und der Balken
erlischt.
Achtung:
Bei jeder Änderung eines CW-Wertes auf
einem UEA-Modul müssen die CW-Werte UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
auf die PCMCIA-Karte (im hda8) gespei- 23 / 256 C UEA02 1/1
chert werden. Ansonsten kann die Ände-
rung bei einem Modul-Ausfall nicht von F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
der Karte geladen werden (Datenverlust).
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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten Download von CW´s (Bild1):

CW-Daten laden und speichern

Laden (Download) von CW´s:

Hinweis:
Für den Download der CW-Daten ist, die
Freischaltung der Autorisierungs-
ebene 2 ( ) notwendig. Geber Kurzbeschreibung
Das gewünschte Modul oder Rechner- UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
einheit evtl. mit den Tasten -
auswählen.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Hinweis:
Wird keine Auswahl getroffen, so werden Download von CW´s (Bild2):
alle Module und Rechnereinheiten
ausgewählt.

Mit der Taste (Bild1) der Text:“


CW-DATEN LADEN“ (Bild2).
Hinweis:
Ein zusätzlicher grüner Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung.
Wurde eine falsche Auswahl getroffen
kann mit einer beliebigen Taste (außer
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
Enter) der Vorgang abgebrochen werden. CW-DATEN LADEN 0/ 0 C ENTER 0/1
Wird innerhalb 5 Sekunden keine Taste
betätigt, erlischt die Auswahl ebenso.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Mit Betätigen der - Taste werden
Download von CW´s (Bild3):
die ausgewählten UEA-Module mit den
Daten der PCMCIA-Speicherkarte
geladen
Hinweis:
Der Fortschritt des Downloads wird
hierbei unten links durch einen Balken
angezeigt (Bild3). Der Vorgang ist erst
beendet, wenn die Meldung „FERTIG“
einmal kurz aufblinkt und der Balken
erlischt.
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
Achtung: 000056226 UEA02.CW 1/ 1 C UEA02 1/1
Wenn keine gespeicherten CW-Daten
vorhanden sind erscheint die Meldung: F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
„Keine gespeicherten CW-DATEN“.
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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten

CW-Daten laden und speichern

Erläuterung und Übersicht zu Default CW-Werte:

Hinweis:
Sollte der Kran unsachgemäß verstellt worden sein, besteht die Möglichkeit die CWs
des Gesamtsystems oder nur die CWs eines Moduls auf die Werkseinstellung
zurückzusetzen.

BSE

PCMCIA-Karte

hda1-Bereich hda8-Bereich
CW-Speicher Sicherungskopie
für CW-Defaultwerte. aller aktuellen CWs
(von der Kranabnahme CW-Speicher des
eingestellte Original letzten CW-uploads
CW-Daten / der UEAs
Werkseinstellung) (geänderte Werte).

+ +
(laden der CW- (laden) (speichern)
Defaultwerte)

UEA1 UEA5
lokaler Hinweis: lokaler
CW-Speicher Ob die CW-Daten der BSE, CW-Speicher
eines UEAs oder TE´s geladen
Hinweis: bzw. gespeichert werden, hängt Hinweis:
Hier sind Standardwerte, von der Auswahl für den CW Hier sind Standardwerte,
CW-Defaultwerte oder download im CW-Defaultwerte oder
über das Remote BSE-Testsystem / System ab. über das Remote
Diagnostic Programm Diagnostic Programm
geänderte CW-Werte
gespeichert. ............ geänderte CW-Werte
gespeichert.

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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten Laden der BSE-CW Daten / Auswahl MPC (Bild1):

CW-Daten laden und speichern

Laden (Download) der BSE CW-Daten:

Hinweis:
Für den Download der BSE CW-Daten
muss die Autorisierungsebene 2 ( )
freigeschaltet sein.

BSE 1: Monitor Bedien- und Steuer-Einheit


Den MPC mit der Taste - auswählen.

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Mit der Tastenkombination
+ + - Taste (Bild1) Laden der BSE-CW Daten / Auswahl MPC (Bild2):
erscheint der Text: „BSE CW-DATEN
LADEN“ (Bild2).

Innerhalb ca. 5 Sekunden zur Bestätigung


die Taste betätigen (Bild2).

Hinweis:
Ein zusätzlicher grüner Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung. BSE 1: Monitor Bedien- und Steuer-Einheit
Wurde eine falsche Auswahl getroffen BSE CW-DATEN LADEN 0/ 0 C ENTER 2/3
kann mit einer beliebigen Taste (außer
Enter) der Vorgang abgebrochen werden. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Wird innerhalb 5 Sekunden keine Taste
betätigt, erlischt die Auswahl ebenso.
Laden der BSE-CW Daten / Auswahl MPC (Bild3):

Die richtige Krannummer über die Tasten


bzw. falls notwendig auswählen
(Bild3).

Hinweis:
Wurde der Monitor bisher nur mit Soft-
ware der selben Krannummer betrieben
sind auch nur einmal BSE CW-DATEN
Ausgewählte MPC-CWs
vorhanden (1/1). Somit entfällt die Aus- Krannummer
Anzahl vorhandenen MPC-CWs
wahl der Krannummer über bzw. . BSE 1: Monitor Bedien- und Steuer-Einheit
056202 MPC.CW (2/3) 0/0 P MPC 2/3

F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8

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Durch erneutes Betätigen der -


Taste (innerhalb 5 Sekunden) werden die
momentanen BSE CW-Daten
(Korrekturwerte der Kranabnahme) vom
OnBord-Flash der BSE in den flüchtigen
RAM-Speicher des MPC zu geladen

Hinweis:
Der Fortschritt des Downloads wird BSE 1: Monitor Bedien- und Steuer-Einheit
hierbei unten links durch einen Balken 7/ 8 C MPC 2/3
angezeigt (Bild3).
Der Vorgang ist erst beendet, wenn die
Meldung „FERTIG“ einmal kurz aufblinkt F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
und der Balken erlischt.

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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten Download der Original CW´s / Auswahl UEA02(Bild1):

CW-Daten laden und speichern

Laden (Download) der Original


CW-Daten:
Hinweis:
Für den Download der Default CW-Daten
muss die Autorisierungsebene 2 ( )
freigeschaltet sein. Geber Kurzbeschreibung

Das gewünschte Modul oder UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“

Rechnereinheit evtl. mit den


Tasten - auswählen.
F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Hinweis:
Wird keine Auswahl getroffen, so werden Download der Original CW´s / Auswahl UEA02 (Bild2):
alle Module und Rechnereinheiten
ausgewählt.
Mit der Tastenkombination +
(Bild1) erscheint der Text: „ORIGINAL
CW-DATEN LADEN“ (Bild2).
Hinweis:
Ein zusätzlicher grüner Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung.
Wurde eine falsche Auswahl getroffen
UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
kann mit einer beliebigen Taste (außer ORIGINAL CW-DATEN LADEN 0/ 0 C ENTER 0/1
Enter) der Vorgang abgebrochen werden.
Wird innerhalb 5 Sekunden keine Taste
betätigt, erlischt die Auswahl ebenso. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Download der Original CW´s / Auswahl UEA02 (Bild3):
Mit Betätigen der - Taste werden
die momentanen CW-Daten mit den
Default CW-Daten (Werkseinstellung)
überschrieben

Hinweis:
Der Fortschritt des Downloads wird hierbei
unten links durch einen Balken angezeigt
(Bild3). Wenn keine gespeicherten CW-
Daten vorhanden sind erscheint die Mel-
dung: Keine gespeicherten CW-DATEN. UEA 2: Universal E/A „Achse 1 / Achse 3“
Der Vorgang ist erst beendet, wenn die 1/ 1 C UEA02 1/1
Meldung „FERTIG“ einmal kurz aufblinkt
und der Balken erlischt. F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
Achtung: Beim laden der Default CW Daten werden die aktuellen CW-Daten überschrieben.
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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten

CW-Daten laden und speichern

Korrekturkoeffizienten (CW) der Kranabnahme (LMB, Durchbiegung...):


Im MPC sind die Korrekturkoeffizienten der Kranabnahme abgelegt. Dieser Speicher ist
allerdings ein flüchtiger Speicher (RAM). Das heißt bei jedem Ausschalten der Zündung
werden die CW-Daten des MPCs gelöscht.
Damit bei Neustart der LICCON trotzdem CW-Daten vorhanden sind, werden diese
automatisch bei Zündung „AUS“ in einen festen CW-Speicherbereich (hda6) auf der
PCMCIA-Speicherkarte abgelegt.
Somit werden die Korrekturkoeffizienten bei jedem LICCON-Start von der PCMCIA-Karte
in den flüchtigen Speicher (RAM) des MPCs geladen.

Bei Austausch der PCMCIA-Karte ist der hda6 Bereich der neuen PCMCIA-Karte leer.
Beim nächsten Hochbooten würde die LICCON mit falschen, zu Null gesetzten Korrektur-
koeffizienten arbeiten.

Um dies zu verhindern, müssen vor Kartentausch und nach jeder Änderung der LMB
Korrekturkoeffizienten die gültigen Korrekturkoeffizienten des MPC mit + in den
hda8-Bereich der PCMCIA-Karte und in den festen Speicher (OnBord-Flash) zusätzlich
gespeichert werden.
Nach Kartentausch müssen die BSE CW-Daten aus dem OnBoard-Flash mit
+ + in den RAM-Speicher geladen werden.
Die gültigen Korrekturkoeffizienten werden beim nächsten Ausschalten der LICCON in
den hda6-Bereich der neuen PCMCIA-Karte gespeichert. Sie stehen somit bei jedem
Hochbooten zur Verfügung.

Wurden die CW-Werte am Kran komplett verstellt und in den OnBoard-Flash


gespeichert, so können die Default-Korrekturkoeffizienten der Kranabnahme über
+ wieder hergestellt werden.

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BSE
OnBoard-
Flash
+ +
BSE CW-Daten
(BSE CW-Werte)
laden

Module
hda1-
Alle Default CWs MPC
(Anfangs- Endströme und +
Korrekturkoeffizienten) Original CW-Daten laden
flüchtiger
RAM-
Zündung „AUS“ Speicher
hda6 - Korrektur- Zündung AUS
+
koeffizienten (CWs)
CW-Daten
der Kranabnahme LICCON2 Start
speichern

Nachträgliche
Änderung der
Korrekturkoeffizienten
hda8 - Sicherungskopie
aller aktuellen CWs CW-Daten laden
Module

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BSE-Testsystem

Up- und Downloadvarianten Informations-upload - Auswahl UEA02 (Bild1):

Speichern (Upload) von Informationen


der Bus-Geber „i“:
Hinweis:
Für den Info-upload muss die Autorisie-
rungsebene 1 ( ) freigeschaltet sein.

Mit den Tasten - nichts auswählen


Geber Kurzbeschreibung
(Der Cursor darf nicht zu sehen sein).
Tele verbolzt
Hinweis:
Wird keine Auswahl getroffen, so werden
alle Busteilnehmer und Rechnereinheiten F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
ausgewählt.
Informations-upload - Auswahl UEA02 (Bild2):
Mit der Taste (Bild1) erscheint der
Text: „GEBER INFO SPEICHERN“
(Bild2).

Hinweis:
Ein zusätzlicher roter Pfeil kennzeichnet
die Datenflussrichtung. Wurde eine
falsche Auswahl getroffen kann mit einer
beliebigen Taste (außer Enter) der Vor-
gang abgebrochen werden.
Tele verbolzt
GEBER-INFO SPEICHERN
0/ 0 I ENTER 0/1
Mit Betätigen der - Taste werden
Informationen der angewählten Geber auf F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
die PCMCIA-Speicherkarte gespeichert
Informations-upload - Auswahl UEA02 (Bild3):
bis die Meldung „FERTIG“ erscheint.

Hinweis:
Der Geber Info-upload muss nach jedem
Busgebertausch durchgeführt werden.
Hierbei wird die Busnummer mit Adresse,
die Identnummer, Seriennummer, Jahr
und Monat der Herstellung, Spezifikation
und Signatur auf die PCMCIA-Karte
gespeichert.
Der Auslieferungszustand der Geber und
eventuelle nachfolgende Tauschaktionen Tele verbolzt 1/ 1 I IA01 1/1
000056226 IA01 00.INF
werden somit protokolliert.
Beispiel: F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8
LSB:G ADR:10
ID:692308708 SN:7828 HJ:4 HM:10 SPF:9 SIG:0
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