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Betriebsanleitung VERITRON ®-Doppelstromrichter

Operating Instructions Regenerative Controllers


Typen AAD 6101 A … 8001 A
Types 6131 A … 8031 A
6151 A … 8051 A

Druckschrift Nr.
Publication No.
D EA 1552 84 b D, E

Hierzu Schaltplan: Appertaining set of diagrams:


GNT2 005 974 für AAD 61..A – 68..A GNT2 005 974 for AAD 61..A – 68..A
GNT2 005 973 für AAD 70..A, 71..A GNT2 005 973 for AAD 70..A, 71..A
GNT2 005 972 für AAD 80..A GNT2 005 972 for AAD 80..A

Wichtige Hinweise: Important!

®
Diese Betriebsanleitung gilt für VERITRON -Stromrichter These operating instructions apply to Type AAD 6..1 8..1 A
®
Ader Typenreihe AAD 6..1 A - 8..1 A, die zur Drehzahlre- VERITRON Regenerative Controllers for armature supply of
gelung von Gleichstrommotoren eingesetzt werden. DC motors.

Schützen Sie das Gerät vor unzulässiger Beanspru chung. Avoid inadmissible overloading of the controller. Be careful
Fassen Sie das Gerät nur so an, daß Sie keine Bauele - not to bend any components. Do not alter the insulating
mente verbiegen und/oder Isolationsabstände ver ändern. distances. Avoid touching the electronic components,
conductor
Vermeiden Sie das Berühren elektronischer Bauele -
mente, Leiterbahnen und Kontakte. Beachten Sie ent - Follow the indicated sequence of operations during start up.
sprechende Hinweisschilder. For signal voltage measurements a moving -coil instrument
with a min. internal resistance of 10 kW/V is to be used.
Bei der Inbetriebnahme sollte die angegebene Arbeitsrei -
henfolge eingehalten werden. Für die Messungen der When working on live units, adhere to the applicable
Signalspannungen ist ein Drehspuleninstrument zu verwend- safety instructions (er g. VBG 4).
en, dessen Innenwiderstand mindestens 10 k W/V
beträgt.

Bei Arbeiten an unter Spannung stehenden Geräten sind


die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (z. B. VBG 4)
zu beachten.

ABB Drives
ABB
ASEA BROWN BOVERI
Inhaltsverzeichnis

Seite

1. Vorbereitende Arbeiten 3

1.1. Allgemeine Überprüfungen des Motors 3

1.2 Kontrollen und Einstellmaßnahmen bei spannungsfreier Anlage, z.B. Netzsicherungen entfernt 3

1.3. Drehzahl-Istwert-Anpassung 5

1.4. Impulsverschiebung in die Wechselrichtergrenzlage mit Reglersperre 5

1.5. Feldversorgung 6

1.6. Überwachungs- und Verriegelungsfunktionen überprüfen 6

2. Einstell- und Optimierungsarbeiten 7

2.1. Prüfung des Antriebs bei kurzzeitigem Drehen des Motors 7

2.2. Drehzahlistwert-Überwachung (Tachoüberwachung) 7

2.3. Strombegrenzung 8

2.4. Zeitverhalten 8

2.5. Stromregler 8

2.6. Drehzahlregler
12

3. Störungsursachen 17

3.1. Motor dreht sich nicht 17

3.2. Motordrehzahl geht unter Belastung zurück 18

3.3. Motor erreicht max. Drehzahl nicht 18

3.4. Motor beschleunigt schon bei kleiner Sollwertvorgabe auf max. Drehzahl 18

3.5. Drehzahl pendelt nach Last- oder Sollwertänderung oder Motor läuft ruckweise 18

4. Montagehinweise zum Austausch von Thyristormodulen und Thyristoren 19

5. Klemmenbelegung 22

6. Bestückung 24

Remark:
English version see page 26
Reglerplatte AF 6002 Hinweis: Bestückungsänderungen können in der Tabelle auf dem Beilageblatt eingetragen werden.

Note: Changes of R-C elements can be entered in the table on the separate sheet.
Anordnung der Potentiometer und Leuchtdioden
1. Vorbereitende Arbeiten

1.1. Allgemeine Überprüfungen des Motors

□ Schraubverbindungen.

□ Anker-und Feldanschlüsse.

□ Falls eine Hilfsreihenschlußwicklung (D1 - D2) vorhanden ist, ist diese nicht anzuschließen.

□ Kohlebürsten: Zustand, Auflage, Anpreßdruck.

□ Betriebsbereitschaft: Öl, Bremse, Klemmung, Getriebe usw..

1.2. Kontrollen und Einstellmaßnahmen bei spannungsfeier Anlage, z.B. Netzsicherungen entfernt

□ AAD-Gerät auf evtl. Beschädigungen durch Transport oder Montage überprüfen. Richtigen und festen Anschluß der Haupt- und Steuerleitungen
überprüfen.

□ Zusatzeinrichtungen (s.a. mitgelieferte Unterlagen). Zunächst Gerät ohne Zusatzeinrichtungen in Betrieb nehmen (außer bei Feldschwächgerät
GLB). Zusatzeinrichtungen montieren. Inbetriebnahme der Zusatzeinrichtungen.

□ Netzeinspeisung und Absicherung der Anlage kontrollieren; max. Strom berücksichtigen. Schutzmaßnahme überprüfen (Geräteerdung).

□ Vorhandene thermische Auslöser in den Drehstromleitungen einstellen.


Gleichstrommotor: Ith = 0,82 - INenn-Motor
Motor-Fremdlüfter: s. Leistungsschild

□ Anschlußspannung

Die Nennanschlußspannung der Geräte beträgt:

Typ AAD . . 01 A: 380 V, 415 V oder 440 V


Typ AAD . . 31 A: 230 V, 208 V, 260 V
Typ AAD . . 51 A: 500 V oder 460 V

Der fett gedruckte Wert ist der übliche Auslieferungszustand bei ABB, Einstellung siehe auch Baugruppe AM 60 . . „Netzteil“.

Umstellung auf eine andere Nennanschlußspannung UvT

Alternative Nennanschlußspannung (z.B. von 380 V auf 415 V)

□ Drahtbrücke, R57/AF 6002 (Bereich I-Regler) entsprechend Angaben in untenstehender Tabelle umlöten (EMK-Anpassung)

□ Befestigungsschrauben lösen und Steuerteil herausklappen. Auf Trafobaugruppe AM 60.. Brücken (oben am Rand) umlöten:

AAD Nenn- Brücke Widerstand Brücken Bemerkungen


anschluß- AF 6002 R57/AF 6002 AM 60..
spannung
. . 01 A 380 V ~ 106 1-3 Auslieferungszustand bei ABB

(AM 6003) 415 V ~ 105 nicht eingebaut 1-4 vom Anwender ändern

440 V ~ 104 1-5 vom Anwender ändern

. . 31A 208 V ~ 103…106 22 kW 1-3 vom Anwender ändern

(AM 6032) 230 V ~ nicht 27 kW 1-4 Auslieferungszustand bei ABB

260 V ~ eingebaut 33 kW 1-5 vom Anwender ändern

380 V ~ 68 kW 1-6 nicht für Leistungsteil zulässig, nur für

Steuerteil

. . 51 A 460 V ~ 104 1-5 vom Anwender ändern

(AM 6052) 500 V ~ 103 nicht eingebaut 1-6 Auslieferungszustand bei ABB
Getrennte Versorgung von Leistungsteil und Steuerteil

Hierbei ist es möglich, zunächst den Steuerteil einzuschalten und erst nach Betrieb der Hilfsbetriebe und bestimmter Anlageneinrichtungen
den Leistungsteil einzuschalten. Bei einer Störung braucht nur der Leistungsteil abgeschaltet werden, die Störungsmeldung auf dem Steuerteil
bleibt erhalten.

□ Befestigungsschrauben lösen und Steuerteil herausklappen. Auf Trafobaugruppe


AM 60 . . die Brücken zwischen den Klemmen R3, S3, T3 und den Steckern R2, S2, T2
entfernen. Die Zuleitungen für den Steuerteil an den Klemmen R3, S3, T3 anschließen.

Achtung! Phasenzuordnung Leistungsteil - Steuerteil beachten,


AK1 = R3, AK 2 = S3, AK3 = T3

Netzspannung entspricht Nennanschlußspannung, Motorspannung erheblich


kleiner als empfohlene Motorspannung

□ Im Leistungskreis einen Transformator einsetzen.

□ Steuerteil mit der vorgesehenen Anschlußspannung versorgen, Befesti-


gungsschrauben lösen und Steuerteil herausklappen. Auf Trafobaugruppe
AM 60 . . die Brücken zwischen den Klemmen R3, S3, T3 und den Steckern
R2, S2, T2 entfernen. Die Zuleitungen an den Klemmen R3, S3, T3 anschließen
(s. Bild 1./2).

Achtung! Phasenzuordnung Leistungsteil - Steuerteil beachten.

Brücken 103 . . . 106 / AF 6002 vom Anwender entfernen.

□ Widerstand R57 /AF 6002 (Bereich I-Regler) ermitteln und einlöten:

UV = Versorgungsspannung
Leistungsteil

Der ermittelte Widerstandswert ist möglichst genau anzunähern.

UV
V/3~ 105 – 117 114 – 126 123 – 136 134 – 148 146 – 162 156 – 173 167 – 185 177 – 195 192 – 212

R57
kW 10 22 // 22 12 27 // 27 15 33 // 33 18 39 // 39 22

UV
V/3~ 201 – 222 219 – 243 239 – 265 249 – 275 274 – 302 301 – 333 328 – 362 356 – 394

R57
kW 47 // 47 27 56 // 68 33 39 47 56 68

□ Frequenz

Die Geräte können mit einer Netzfrequenz von 50 Hz . . . 60 Hz (± 5 %) ohne Umstellmaßnahmen betrieben werden.
□ Sollwert

Eingang für den Hauptsollwert ist Klemme X1:5 (max. zul. 12 V)

Sollwertspannung = 10 V, ABB-werksmäßig eingestellt

Sollwertanpassung

Sollwertspannung R102/AF 6002 R229/AF 6002 Bemerkung


< 10 V entspr. Bild 1./3 ausgelötet
10 V ausgelötet ausgelötet Auslieferungszustand bei ABB
> 10 V ausgelötet entspr. Bild 1./4
15 V ausgelötet ausgelötet in Reihe um Potentiometer Widerstand
von 1/2 RPot erforderlich

Bild 1./3 Widerstand R102 in Abhängigkeit vom Bild 1./4 Widerstand R229 in Abhängigkeit vom Sollwert
Sollwert (< 10V ) (> 10V … 12 V)

Externe Sollwertvorgabe

□ Sollwertleitungen von einer übergeordneten Steuereinrichtung (z.B. NC) an X 1:5, X1:15 abklemmen. Für die Inbetriebnahme kann die interne
Sollwertspannungsquelle benutzt werden; hierzu Anschluß wie in Bild 2.1 angegeben (S. 7) herstellen.

1.3. Drehzahl Istwert-Anpassung

Die Istwertspannung (Tachospannung) ist von der Motordrezahl und dem Tachokennwert (Spannung UT bei 1000 min -1)
abhängig:

UT in Volt = Tachospannung bei 1000 min -1

nmax in min -1 = max. Betriebsdrehzahl

□ Anpassung

UT max Anschluß Brücke 114/AF 6002


Istwertleitungen
10 V . . . 33 V X1:8, X1:9 einzulöten vom Anwender
30 V . . . 95 V X1:8, X1:9 entfernt, Auslieferungszustand bei ABB
90 V . . . 280 V X1:29, X1:28 entfernt, Auslieferungszustand bei ABB

Der genaue Drehzahl-Abgleich wird bei laufender Maschine am Potentiometer R3/AF 6002 vorgenommen; Prüfung der tatsachlichen Drehzahl mit
einem Drehzahlmesser an der Motorwelle.

1.4. Halt mit verzögerter Reglesperre X1:13

Wird der Eingang Klemme X1:13 nicht angesteuert, so werden unabhängig von dem an X1:5 anstehenden Sollwert die Regler gesperrt. Bei einem
Startbefehl (X1:13 mit +24V, z.B. X1:10 verbinden) läuft der Antrieb unverzögert an. Bei Wegnahme des Startbefehls (Halt) wird der Sollwert auf
Null geschaltet und nach Ablauf einer einstellbaren Verzögerungszeit (Bremszeit tV) werden die Regler gesperrt und die Zündimpulse in die
Wechselrichtergrenzlage geschoben.

Bremszeit: tV ≈ 600 ms * C115 / AF 6002 (µF)


Auslieferungszustand: C115 = 10 µF, tV ≈ 6 s

Wird die Funktion nicht benötigt, sind die Klemmen X1:10 - 13 zu brücken.
1.5. Impulsverschiebung in die Wechselrichtergrenzlage mit Reglersperre (im folgenden als Kurzform: WR-Befehl)

Kontrollieren, welche Schaltungsvariante hierzu vorgesehen ist. ABB-werksmäßig eingestellt für aktive Schaltmaßnahme
(Bild 1./5). Bei passiver Schaltmaßnahme (Bild 1./6, Bild 1./7) Brücke 113/AF 6002 (Bereich Überwachung) entfernen.

mit Brücke 113/AF 6002 ABB-werksmäßig eingebaut: Brücke 113/AF 6002 entfernt vom Anwender:

gez. Kontaktlage = WR-Befehl und Reglersperre, 0 V = WR-Befehl und Reglersperre,


geschl. Kontakt = Impulsfreigabe 24 V = Impulsfreigabe

Bild 1./5 Vorgabe des WR-Befehls durch Kontakt Anmerkung: Bei Ansteuerung mit einem Elektroniksignal, welches nicht aktiv
(drahtbruchsichere Schaltung) Null schalten kann, ist die Brücke, 113/AF6002 vom Anwender zu entfernen
und der Stützpunkt 113/2 mit 0V zu verbinden.

Bild 1./6 Vorgabe des WR-Befehls und Reglersperre


durch Elektroniksignal

Bild 1./7 Vorgabe des WR-Befehls und Reglersperre durch Kontakt


(nicht drahtbruchsichere Schaltung)
gez. Kontaktlage = WR-Befehl und Reglersperre geöffn.
Kontakt = Impulsfreigabe

□ Zusätzliche Möglichkeit für Vorgabe der Reglersperre während der Inbetriebnahme vorsehen (z.B. nach Bild 1./5).

□ Not-Aus-Schaltmaßnahme für die Inbetriebnahme vorsehen.

□ Potentiometer R5/AF 6002 (Vp) auf Mitte, Potentiometer R3 (n) auf Minimum stellen

1.6. Feldversorgung

□ Sicherungen in Drehstromleitungen zum AAD-Gerät entfernen.


□ Anlage einschalten und Erregerstrom im kalten Zustand des Motors einstellen. Evtl. vorhanden, Feldstromüberwachung überprüfen.

Geregelte Feldversorgung

Besonders geeignet für eine geregelte Feldversorgung ist das Feldschwächgerät Typ GLB. Die Ausführung mit einem Nennstrom von 5,5 A
(GLB 0201) ist im AAD 6 . . 1 integrierbar das Gerät mit 15 A - (GLB 0501) ist extern anzuordnen.

Ausführliche Angaben für die Montage und die Inbetriebnahme enthält die mitgelieferte Betriebsanleitung GNV 990 2469.

1.7. Überwachungs- und Verriegelungsfunktionen überprüfen

□ DS-Sicherungen für AAD wieder einsetzen.

□ WR-Befehl mit Reglersperre vorgeben.


□ Antrieb einschalten

Das Netzschütz darf nur anziehen, wenn die Überwachungseinrichtungen von z.B. Feldversorgung, Motor-Fremdlüfter den ordnungsgemäßen
Betriebszustand gemeldet haben.

Phasenfolge beachten: An den Anschlüssen AK1, AK2, AK3 muß die Phasenfolge einem Rechtsdrehfeld entsprechen. Bei getrennter
Versorgung von Leistungsteil und Steuerteil ist auf die richtige Phasenzuordnung zu achten! Bei einem Linksdrehfeld (H1 dunkel, H2 an) sind zwei
Drehstromanschlüsse zu tauschen. Leuchtet nach dem Zuschalten die LED H1 nicht, liegt eine Störung vor, die zu beseitigen ist; nähere Angaben
s. 3. Störungsursachen.

□ Antrieb abschalten.

2. Einstell- und Optimierungsarbeiten

Achtung! Bei eingeschaltetem Gerät keine Änderungen auf der Elektronik durchführen.

2.1. Prüfung des Antriebs bei kurzzeitigem Drehen des Motors

□ Antrieb für Leerlaufbetrieb einrichten.

□ Strombegrenzungswert auf etwa 5 % Idn einstellen; dazu Brücke P7 - P8/AF 6002 (Bereich n-Regler) einlöten.

□ Potentiometer für Sollwertvorgabe anschließen und ca. 15 % pos. Drehzahlsollwert einstellen.

Bild 2./1 Anschluß zur Prüfung bei kurzzeitigem Drehen des Motors

Achtung! Bei betriebsmäßigen Sollwertspannungen kleiner 10 V darf die vorzugebende Spannung nsoll, den betriebsmäßig vorgesehenen
max. Sollwert nsoll max nicht überschreiten.

□ Gerät einschalten, Reglersperre aufheben und Motor beobachten

Läuft der Motor kurz an und schaltet das Gerät ab (H2, H3 an), fehlt der Drehzahlistwert oder ist falsch gepolt. Lauft der Motor nicht an und es
fließt Strom:

· Blockierung (z.B. Bremse eingelegt)


· Feld fehlt
· Strom reicht für Anlauf nicht aus; Strombegrenzungswert auf etwa 40 % I dn erhöhen, dazu Widerstand R92/AF 6002 von 22 kW einlöten
und Brücke P7 - P8/AF 6001 entfernen.

□ Drehrichtung entsprechend Sollwertpolarität prüfen; bei falscher Drehrichtung Ankerkreis oder Feldkreis und Istwertleitungen umpolen (Antrieb
dazu abschalten!)

□ Sollwert langsam ändern: Motordrehzahl muß kontinuierlich folgen.

□ Bei Antrieben, die in beiden Drehrichtungen arbeiten, Sollwert umpolen: die Motordrehrichtung muß sich ändern.

□ Antrieb abschalten.

2.2. Drehzahliswert-Überwachung (Tachoüberwachung N 15.4)

Bei einer Sollwertvorgabe und fehlendem oder falsch gepoltem Drehzahlistwert spricht die Tachoüberwachung an:

· LED H3 (rot) an
· 0 V-Ausgabe an X1:25 (+24 V bei vorhandenem Istwert, Belastbarkeit ≥ 600 W bei 20°C)
· Ausgabe des WR-Befehls und Reglersperre, der Antrieb "läuft aus". Gleichzeitig Löschen der Meldung "Betriebsbereit"
(LED H1 bleibt an), Signal an X1:25 wechselt auf 0 V.

□ Soll bei angesprochener Tachoüberwachung die BetriebsbereitmeIdung bestehen bleiben, so ist die Brücke 112/Bereich Über-
wachung auszulöten

□ Soll die Tachoüberwachung grundsätzlich unwirksam sein, so sind auf dem BestückungspIatz Sp die Stifte 38 und 0 V zu verbinden.
□ Prüfung der Tachoüberwachung

□ Not-Aus-Taster betriebsbereit halten

□ Etwa 10 % Sollwert vorgeben.

□ Antrieb einschalten.

□ Leitung mit Brücke 114/1 verbinden und gegen X1:9 (0 V) tippen (entspricht Istwertunterbrechung): das Gerät muß abschalten und die Störung
mit LED's H2, H3 anzeigen.

□ Meldung löschen: Gerät ab und wieder einschalten.

□ Antrieb abschalten.

2.3. Strombegrenzung

Die Strombegrenzung ist auf den Nennstrom eingestellt und kann mit dem Widerstand R92/AF 6002 gemeinsam für beide Stromrichtungen bis auf
Null herabgesetzt werden.

Idn = Geräte-Nennstrom
IGrenz
= Strombegrezungswert

Auslieferungszustand bei ABB: R92 gebrückt

Bild 2./2 Strombegrenzungswert in Abhängigkeit von R92 Bild 2./3 Strombegrenzungswert II in Abhängigkeit von R144

Der Strom für die Richtung II kann mit dem Widerstand R144/AF 6002 auf einen kleineren Wert als für Richtung I eingestellt werden (s. Bild 2./3)

□ Antrieb abschalten.

□ Ermittelte Widerstände R92 und ggf. R144/AF 6002 (Bereich n-Regler) einlöten und ggf. Brücke P7 - P8/AF 6002 entfernen.

2.4. Zeitverhalten

Grundsätzliche Abgleichreiheinfolge:

Zuerst Stromregler, danach Drehzahlregler abgleichen. Befindet sich ein weiterer Regler für andere Regelgrößen (z.B. Druck, Kraft, Weg) vor dem
Drehzahlregler, wird er zuletzt abgeglichen.

2.5. Stromregler N4

□ Feldversorgung abklemmen, evtl. vorhandene Feldstromüberwachung überbrücken. Wenn möglich, Motor mechanisch blockieren.

□ Beschaltung vom Drehzahlregler an R89/2 und C31/2 (Bereich n-Regler) unterbrechen.

□ Oszillograph an R93/1 (Bereich n-Regler) und 0 V anschließen.

□ Taster (Offner) oder Schalter (Stellung geschlossen) an X1:15 – X1:16 anschließen (Drehzahlregler 1:1 beschaltet).

□ Potentiometer für Sollwertvorgabe anschließen.

□ Verbindung AAD/X1:17 - GLB/X1:14 - falls vorhanden - lösen.


Bild 2./4 Anschluß für Optimierungsmaßnahmen des Stromreglers

2.5.1. Stromregler-Bypass N8.1 nur erforderlich bei Antrieben, die mit kleinem Lastmoment betrieben werden (nahezu Leerlauf)

Um ein unzulässiges Überschwingen des Stromes nach einem Last- oder Sollwertsprung zu vermeiden, wird die Beschaltung des Stromreglers bei
Betrieb mit nichtlückendem Strom optimiert. Diese Einstellung hat bei kleiner Last mit lückendem Strom eine sehr träge Stromregelung zur Folge.
Bei lückendem Strom erhält der Stromregler eine P Beschaltung als Bypass die Stromregelung wird dadurch beschleunigt.

Ein sehr gutes Verhalten im Leerlauf oder bei Stillstand wird durch Pulsbetrieb mit kleinem Strom (Nullstrom) erreicht. Der Nullstrom ist mit dem
Widerstand R56 (Bereich I-Regler) einstellbar. ABB-werksmäßig eingestellt ist R56 = 100 kW = Stromistwert von ca. 50 mV Spitze, gemessen an
R93/1 (Bereich I-Regler).

Anmerkung: Je niederohmiger R56, desto kleiner ist der Nullstrom; der Platz R56 darf deshalb nicht unbestückt bleiben!

Bild 2./5 Nullstrom, Meßpunkt R93/1

□ Sollwert Null vorgeben

□ Anlage einschalten und Nullstrom, messen: der Nullstromspitzenwert soll im Bereich von 25 … 100 mV liegen; ggf. R56/AF 6002 bei
ausgeschaltetem Gerät auswechseln.

□ R-Dekade an R12/AF 6002 (Bereich I-Regler). anschließen und Widerstand zwischen 1 … 4,7 kW einstellen.

□ Antrieb einschalten und gerade nicht lückenden Strom einstellen

Bild 2./6 gerade nicht lückender Strom

□ Kondensator C5/AF 6002 (Stromregler-Rückführung) überbrücken, derStrom wird kleiner.

□ R-Dekade an R13/AF 6002 (Bereich I - Regler) anschließen und mit 820 kW beginnend so lange verringern, bis der Strom wieder die
Lückgrenze erreicht.

□ Widerstand R12 solange erhöhen, bis der Strom gerade beginnt, kleiner zu werden.

□ Antrieb abschalten, Brücke von C5/AF 6002 entfernen und ermittelte Widerstände R12 und R13 auf AF 6002 einlöten.

Hinweis: Wird bei der nachfolgenden Stromregleroptimierung der Widerstand R42/AF 6002 geändert, ist die Bypass-Einstellung nochmals zu
überprüfen.
2.5.2. Stromregleroptimierung

Auslieferung bei ABB: PI-Beschaltung. R42/AF 6002 = 33 kW, C5/AF 6002 = 1 µF

□ Anschlußmaßnahmen wie in Bild 2./4 beibehalten.

□ Beschaltung an R42/1 und C5/1 (Bereich Stromregler) unterbrechen.

□ An R42/1, 2 eine R-Dekade, an C5/1, 2 eine C-Dekade anschließen und R = 33 kW, C = 1 µF einstellen.

Achtung! Widerstand und Kondensator dürfen auf der Dekade nicht verbunden sein. Die Verbindungsleitungen vom Stromrichter zur
Dekade sind so herzustellen, daß sie sich während der Abgleichmaßnahmen nicht lösen können. Bei eingeschaltetem Gerät
keine Lötarbeiten durchführen.

Bild 2./7
Anschluß der R- und C-Dekade für die Stromregleroptimierung

□ Anlage einschalten und gerade nicht mehr lückenden Strom einstellen.

□ Mehrmals Strom-Sollwertsprünge durch Öffnen des Taster, oder Schalters im X1:15 – X1:16 vorgeben:
Beschaltung ermitteln, bei der der Stromverlauf dem angegebenen in Bild 2./8 entspricht. Vor der Umschaltung auf andere
Beschaltungswerte sollte jeweils Reglersperre vorgegeben werden.

Achtung! Den max. Strom bei stehender Maschine nur kurzzeitig (bis max. 10 s) vorgeben, um eine unzulässige Kollektorerwärmung zu
vermeiden.

Bild 2./8
Stromistwert bei Ankerspeisung, optimaler Verlauf bei sprunghafter
Änderung das Sollwertes von Vorgabe für gerade nicht lückendem
Strom auf Strombegrenzungswert.

Abweichendes Verhalten

Bild 2./9 Bild 2./10


P-Verstärkung zu klein: P-Verstärkung zu groß:
R42 vergrößern. R42 verkleinern.
Bild 2.11 Bild 2.12
I-Verstärkung zu groß: P und I Verstärkung zu klein:
C5 vergrößern. R42 vergrößern, C5 verkleinern.

Bild 2./13
P-Verstärkung zu klein und I-Verstärkung zu groß:
R42 und C5 vergrößern.

□ Antrieb abschalten.

□ Ermittelten Widerstand R42/AF 6002 und Kondensator C5/AF 6002 einlöten.

Hinweise: Ein späteres Erhöhen der Strombegrenzungswerte um mehr als 10 % kann eine neue Optimierung erforderlich machen, Ein
Herabsetzen ist weniger bedeutend, verschlechtert aber das dynamische Verhalten.

Bei einer Änderung von R42/AF 6002 ist die Bypasseinstellung nochmals zu überprüfen (s. 2.5.1).

2.5.3. Begrenzung der Stromanstiegsgeschwindigkeit (di/dt-Begrenzung), nur bei Bedarf einstellen

Die zulässige Stromanstiegsgeschwindigkeit di/dt für den Ankerstrom hängt von der elektrischen und magnetischen Auslegung des Motors ab.
Motoren heutiger Bauart vertragen im allgemeinen ohne Kollektorfeuern die Stromanstiegsgeschwindigkeit von ca. 100 Idn/Sek. Eine zusätzliche
di/dt-Begrenzung könnte erforderlich werden bei

- Motoren älterer Bauen


- ungeblechten Motoren
- großem Stromüberlastfaktor des Motors
- großem Feldstellbereich

Die Begrenzung beruht auf der Integration des Strom-Sollwerts (C4/AF 6002). Der zulässige di/dt-Wert kann dem Datenblatt des Motor-Herstellers
entnommen werden oder läßt sich anhand des ReversierverhaItens ermitteln (2.6.3.).

Richtwerte: 0,22 µF ... 1 µF, kleine Kapazität bewirkt hohes di/dt,


Auslieferungszustand bei ABB: 0,47 µF
2.5.4. Meldung Strom an der Strombegrenzung oder Überstrom

Alternativ können gemeldet werden:

· Strom an der Strombegrenzung (ABB-werksmäßig eingestellt)


· Überstrom
· Überdrehzahl

Strom an der Strombegrenzung

□ Brücke 110/AF 6002 (Bereich n-Regler) eingelötet (Auslieferungszustand bei ABB):


Id = IGrenz : keine Spannung an X1:27
Id < IGrenz : +20 . . . +30 V an X1:27
Belastbarkeit > 600 W bei 20°C

Überstrom (einstellbar 63 % . . . 100 % Idn)

□ Brücke 110/AF 6002 (Bereich n-Regler) entfernen


□ Widerstand R93/AF 6002 (Bereich n-Regler) für Überstrom-Ansprechwert ermitteln und einlöten:

ldn = Geräte Nennstrom


ldü = Überstrom-Ansprechwert

Um ein Ansprechen bei Beschleunigungs- und Bremsvorgängen sowie bei Lastschwankungen zu verhindern, erfolgt die Meldung verzögert durch
C65/AF 6002 (Bereich Überwachung):

tV = Verzögerungszeit der Überstrommeldung

Id > ldn : keine Spannung an X1:27


Id < ldn : +20 ...+30 V an X1:27
Belastbarkeit: = 600 W bei 20°C

2.5.5. Stromistwertausgabe

Der Stromistwert kann an X1:1 normiert auf 10V bei Strombegrenzungswert ausgegeben werden:

□ Widerstand R14/AF 6002 (Bereich I-Regler) ermitteln und einlöten:

Idn = Geräte-Nennstrom
IGrenz = Strombegrenzungswert

ABB-werksmäßig eingebaut R14 - 390 kW = ca. 10 V an X1:1 bei IGrenz = Idn

2.6. Drehzahlregler N1/AF 6001

2.6.1. Vorbereitungen für drehzahlgeregelten Betrieb

□ Feldversorgung wieder anschließen, bei vorhandener Feldstromüberwachung Brücke wieder entfernen. Mechanische Blockierung wieder
aufheben, Antrieb für Leerlauf einrichten.
□ Schalterverbindung X1:15 – X1:16 entfernen.
□ Widerstand R89 und Kondensator C31/AF 6002 wieder einlöten.
□ Potentiometer R5/AF 6002 auf Mittelstellung stellen.
□ Sollwertpotentiometer wie in Bild 2./1 (Seite 7) anschließen.
□ Ggf. Verbindung AAD/X1:17 - GLB X1:14 wieder herstellen.

2.6.2. Einstellung der Drehzahl bei Motoren mit konstanter Erregung

□ Spannungsmesser an Am 1 (+) und Km 1 (-) anschließen.


□ Sollwertpotentiometer auf "NulI" stellen.
□ Antrieb einschalten.
□ Langsam vollen Drehzahlsollwert vorgeben und nach Hochlauf des Motors mit R3/AF 6002 gewünschte Nenndrehzahl anhand der
Anker-Nennspannung einstellen.
Die Ankerspannung ist ein ungefähres Maß für die Drehzahl; für eine genauere Einstellung Motordrehzahl mit mechanischem Drehzahlmesser
überprüfen und evtl. an R3/AF 6002 korrigieren.

Achtung! Folgende max. zulässige Ankerspannungen dürfen nicht überschritten werden:

UvT/V/3 ~ 230 380 415 440 460 500


UA max/V - 240 400 440 460 500 520
2.6.3. Geregelter Feldschwächbetrieb, Einstellung von Ablösepunkt Ankerstellbereich/Feldstellbereich

□ Maßnahmen entsprechend Betriebsanleitung für Feldschwächgerät durchführen.

□ Prüfung des Reversierverhaltens vom Motor

□ Mehrmals Sollwertsprünge von:

Nenndrehzahl →0
halber
Feldschwächbereich
→0
max. Drehzahl →0

vorgeben und Kollektor beobachten, bei Bürstenfeuer ist die Ursache zu ermitteln, (Ankerspannung und Stromgrenze, sowie Stromistwert
beobachten),

2.6.4. Zeitverhalten des Drehzahlreglers

ABB werksmäßige Beschaltung:

R89 = 220 kW, C31 = 4,7 µF


P-Verstärkung mit Potentiometer R5 zwischen VP = 7 ... 75 einstellbar
Nachstellzeit: 1034 ms
Integrierzeit: 966 ms

Ein zusätzliches D-Zeitverhalten wird durch Einlöten des Widerstandes R90/AF 6002 und Kondensator C33/AF 6002 erreicht.

Die "l-Verstärkungsunterdrückung" sorgt dafür, daß sich bei Betrieb an der Stromgrenze die neue Drehzahl ohne Überschwingen einstellt.

2.6.5. Drehzahlregleroptimierung

□ Potentiometer mit Umschalter und Oszillograph entsprechend Bild 2./14 anschließen.

Bild 2/14 Anschluß für Drehzahlregleroptimierung

□ Antrieb einschalten.

□ Offset-Abgleich vornehmen: Sollwert "Null“ vorgeben und mit Potentiometer R156/AF 6002 Drehzahl "Null" einstellen; ggf. noch X1:14 und
X1:9 (0 V) verbinden.

□ Kleine Sollwertsprünge (möglichst bei Leerlauf) vorgeben. Der Strom sollte nach Möglichkeit während des Hochlaufs nicht die
Strombegrenzung erreichen.

□ Drehzahlregler-Ausgangsspannung (=Isoll) beobachten. Bei optimaler Beschaltung entspricht der Verlauf dem in Bild 2./15.

□ Bei abweichendem Verhalten Reglerverhalten mit Potentiometer R5/AF 6002 verändern:

Schwingen von Isoll (s. Bild 2./16): R5 in Richtung Minimum drehen (P-Verstärkung kleiner).

Träges Regelverhalten (s. Bild 2./17: R5 in Richtung Maximum drehen (P-Verstärkung größer).

Sollte mit R5/AF 6002 kein optimales Regelverhalten einstellbar sein, muß die Beschaltung R89/AF 6002 und C31 /AF 6002 geändert werden:
R89/2 und C31/2 ablöten und eine RC-Dekade anschließen. Passenden Widerstand R89 und Kondensator C31 ermitteln und bei ausgeschaltetem
Gerät einlöten.
obere Kurve:
Drehzahlregler-Ausgangsspannung,
Meßpunkt X1:16

untere Kurve:
Drehzahlistwert
Meßpunkt Pin 35/SP

Bild 2./15
Optimaler Verlauf bei sprunghafter Änderung des Sollwertes

obere Kurve:
Drehzahlregler-Ausgangsspannung

untere Kurve:
Drehzahlistwert

Bild 2./16
Schwingen, I-Verstärkung verkleinern durch größeren Kondensator C31, P-Verstärkung mit Potentiometer R5 verändern

obere Kurve:
Drehzahlregler-Ausgangsspannung

untere Kurve:
Drehzahlistwert

Bild 2./17
Träges Regelverhalten, I-Verstärkung vergrößern durch kleineren Kondensator C31, P-Verstärkung mit Potentiometer R5 vergrößern
2.6.6. Meldung Drehzahl kleiner Minimal-Drehzahl

Bei Unterschreiten einer minimalen Drehzahl wird eine Meldung ausgegeben:

LED H8 (grün) an

+24 V-Ausgabe an X1:24, Belastbarkeit ≥ 700 W bei 20°C

Der Ansprechwert ist vom Widerstand R190/AF 6002 (Bereich Überwachung) abhängig:

nmin - Ansprechwert für Stillstandsmeldung

nmax – max. Betriebsdrehzahl

Bild 2./18 Ansprechschwelle "Minimal-Drehzahl" in Abhängigkeit von R190

□ Widerstand R190/AF 6002 ermitteln und einlöten; Ansprechschwelle überprüfen.

2.6.7. Stillstandslogik

Das Stillstandssignal kann mit dem Drehzahlerreicht-Signal verknüpft werden, so daß aus der Stillstandserfassung eine Stillstandslogik wird. D. h.,
unterschreiten der Drehzahlistwert und der Drehzahlsollwert die jeweilige Meldeschwelle, kommt es zur Ausgabe der Meldung nist = nsoll = 0.

Bei einer Sollwertvorgabe größer als die Ansprechschwelle wird die Stillstandsmeidung wieder unterdrückt.

□ Ggf. Stillstandslogik aktivieren.

Erforderliche Maßnahme Diode V 411/AF6002 einlöten

V 411

Ansprechschwelle Drehzahlsollwert abhängig von R191 /AF 6002,


ca. 60 mV bei R191 = 220 kW

Ausgabe der Stillstandsmeldung +24 V an X1:24


Belastbarkeit ≥ 600 W bei 20°C

2.6.8. Dehzahl-Erreicht-Meldung N13.1

Der Drehzahlistwert wird mit dem Drehzahlsollwert verglichen. Sobald die Abweichung den mit R191/AF 6002 eingestellten Wert unterschreitet,
kommt es zur Meldung "Drehzahl-Erreicht":

Relaistreiberausgang X1:26 “1“ = +20 V . . . +30 V


und X18:2

Belastbarkeit: ≥ 600 W bei 20°C

Einstellung Ansprechwert: mit R191 /AF 6002, die prozentuale Ansprechempfindlichkeit bleibt gleich in einem weiten
Drehzahlbereich

Auslieferungszustand bei ABB:

□ Erforderlichen Widerstand R191 ermitteln und einlöten.


2.6.9. Überdrehzahl-Meldung

Wird die Meldung Strom an der Strombegrenzung oder Überstrom nicht benötigt, ist alternativ eine Drehzahlüberwachung möglich. Aktivierung der
Überwachung: vom Anwender Brücke 110/AF 6002 entfernen und Widerstand R215/AF 6002 einlöten, Widerstand R93/AF 6002 darf nicht
eingelötet sein.

□ Erforderlichen Widerstand R215/AF 6002 ermitteln und einlöten.

nist = nGrenz : keine Spannung an X1:27


nist < nGrenz : + 20 . . . +30 V an X1:27 Belastbarkeit ≥ 600 W bei 20°C

□ Ansprechschwelle prüfen.
3. Störungsursachen

3.1 Motor dreht sich nicht

Netzschütz hat abgeschaltet durch Schalten eines Meldekontaktes in der Überwachungsschleife oder keine Gleichspannung durch Vorgabe des
Sperrbefehls.

Mögliche Ursachen:

□ anlagenseitige Überwachungen haben angesprochen

□ thermischer Auslöser vom Motor hat angesprochen

□ Feld fehlt

□ Thermoüberwacher F100 /AAD-Gerät hat angesprochen z.B. Behinderung der Luftzufuhr, Lüfter ausgefallen

□ Motor Fremdlüfter ausgefallen

□ Relais für “Betriebsbereit“ (Anschluß X1:23) hat abgeschaltet

□ Relais für “Tacho, GS-Sicherungen defekt“ (Anschluß X1:25) hat abgeschaltet

□ Relais für “Überstrom“ oder “Überdrehzahl“ (Anschluß X1:27) hat abgeschaltet

Meldung auf AF 6002

LED's an* LED's aus Fehler,

H1, H2, H8 H3 · an X1:11 externen WR-Befehl vorgeben

H1, H2, H3, H8 · Sicherung im GS-Kreis defekt:


H1, H2, H3, H8 - Kurzschluß im GS Kreis
H1, H2, H3, H8 - Erdschluß
H1, H2, H3, H8 - Netzausfall während Wechselrichterbremsung
H1, H2, H3, H8 - bei Feldschwächbetrieb Ablösepunkt Ankerstellbereich/Feldstellbereich falsch eingestellt
H1, H2, H3, H8 · Drehzahlistwert fehlt, falsch angepaßt oder falsch gepolt
H2, H3, H8 H1 · Kurzschluß -15 V gegen 0 V
H2, H8 H1, H3 · Kurzschluß -24 V gegen 0 V
H2, H8 H1, H3 · Linksdrehfeld
H2, H8 H1, H3 · Phase fehlt
H2, H8 H1, H3 · Sicherung vom Oberspannungsschutz defekt, F71, F72, F73 (ab AAD 65 . . )
H2, H8 H1, H3 · Sicherung im DS-Kreis defekt:
H2, H8 H1, H3 - Kurzschluß
H2, H8 H1, H3 - Erdschluß
H2, H8 H1, H3 - Netzausfall während Wechselrichterbremsung
H2, H8 H1, H3 - bei Feldschwächbetrieb Ablösepunkt falsch eingestellt
H2, H8 H1, H3 - Thyristor defekt
H6 oder H7 H1, H2, H3, H8 · Kurzschluß +24 V gegen 0 V
H6 oder H7 H3 · Kurzschluß +15 V gegen 0 V
(schwach leuchtend)

* Meldungen bleiben nach Abschalten des Netzschützes erhalten, wenn Steuerteil und Leistungsteil getrennt versorgt erden.
3.2. Motordrehzahl geht unter Belastung zurück

Mögliche Ursachen:

□ Strombegrenzungswert zu niedrig eingestellt

□ Feldstrom zu niedrig eingestellt

□ Hilfsreihenschlußwicklung (D1 - D2) mit angeschlossen

□ Überlast

□ Bürsten des Motors nicht in neutraler Zone

3.3. Motor erreicht max. Drehzahl nicht

Mögliche Ursachen:

□ wie unter 3.2. angegeben

□ falscher Drehzahlistwertabgleich R3/AF 6002

□ Sollwertspannung zu niedrig

3.4. Motor beschleunigt schon bei kleiner Sollwertvorgabe auf max. Drehzahl

Mögliche Ursachen:

□ zu hohe Sollwertspannung

□ Unterbrechung am Sollwertpotentiometer, 0 V-Verbindung fehlt

3.5. Drehzahl pendelt nach Last- oder Sollwertänderung oder Motor läuft ruckweise

Mögliche Ursachen:

□ Drehzahlregler N1/AF 6002 ungünstige Beschaltung eingestellt

□ Stromregler N4/AF 6002 ungünstige Beschaltung eingestellt

□ Kupplung vom Tachogenerator hat Spiel


4. Montagehinweise zum Austausch von Thyristormodul en

4.1. AAD 6 . . A

□ Anlage abschalten.

□ Lufterbaugruppe, falls vorhanden, abbauen.

□ Befestigungsschrauben (rechte und linke Vorderkante vom Gerät) löse, und Steuersatz herausklappen.

□ Kreuzschlitzschrauben der Befestigungsplatte “Überspannungsschutz“ lösen. Platte vorsichtig nach vorne ziehen, bis der Leistungsteil von oben
zugänglich ist.

□ Zündleitungen vom auszutauschenden Modul markieren (Zuordnung zu Thyristor 1 und 2)und abziehen.

Zündanschluß-Leitungen für die Module gelb Gate


rot Hilfskathode

□ Anschlußschrauben des Moduls herausdrehen.

□ Bei Austausch von Modul V13/V26, Anschlußschrauben der Module V14/V21 und V16/V23 halb herausdrehen. Bei Austausch von Modul
V15/V22, Anschlußschrauben der Module V16/V23 und V12/V25 halb herausdrehen.

□ Befestigungsschrauben des Moduls herausdrehen.

Hinweis: Die Befestigungsschrauben lasen sich mit einem Klemmschraubendreher bequem entfernen und einsetzen.

□ Modul nach oben herausziehen.

□ Kühlfläche säubern.

□ Auf Metallboden vom Austauschmodul dünn Wärmeleitpaste DC 340 auftragen.


Modul zur Befestigungsstelle führen

Achtung! Einbaulage beachten:

obere Module Hilfsanschlüsse oben


untere Module Hilfsanschlüsse unten

□ Anschlußschrauben eindrehen; ggf. bei der mittleren Schraube Flachstecker für Hilfsanschluß unterlegen.

Befestigungsschrauben eindrehen und gut anziehen, Anzugsdrehmoment 4,5Nm ±10 %

□ Anschlußschrauben festdrehen und sämtliche Schrauben aller Module anziehen.

□ Zündleitungen aufstecken, dabei auf richtige Zuordnung zu Thyristoren 1 und 2 achten.

□ Befestigungsplatte “Überspannungsschutz“ befestigen.

□ ggf. Lüfterbaugruppe montieren, Steuersatz hochklappen und mit Befestigungsschrauben befestigen.


4.2. AAD 70 . . . 71 . . A

□ Anlage abschalten.

□ Befestigungsschrauben (rechte und linke Vorderkante vom Gerät) lösen und Steuersatz herausklappen.

□ Defekter Thyristor in oberer Hälfte:


Km-Schiene lösen; dazu 3 Schrauben (SW 13 mm) mit Steckschlüssel herausdrehen.
Defekter Thyristor in unterer Hälfte:
Am und Km-Schiene losen; dazu jeweils 3 Schrauben (SW 13 mm) mit Steckschlüssel herausdrehen.

□ Vom auszutauschenden Thyristor und den in der gleichen Reihe daneben befindlichen Zündleitungen von Impulsübertragern abziehen.

□ lmpulsübertragerplatten abbauen; hierzu je 2 Kreuzschlitzschrauben herausdrehen.

□ Verspannschrauben (AAD 70 . . : SW 8 mm, AAD 71 . . : SW 10 mm) der 3 Thyristoren mit Steckschlüssel herausdrehen; dazu Schrauben von
jeder Spannkappe kreuzweise jeweils bis zu 1/2 Umdrehung lösen.

□ Spannkappen vorsichtig abnehmen; dabei darauf achten, daß die Spannfeder(n) und ggf. Stahlplatte(n) nicht herausfallen. Verbindungsschiene
abnehmen.

□ Defekten Thyristor herausnehmen.

□ Kontaktfläche des Kühlers reinigen.

□ Zündleitungen auf Austausch-Thyristor stecken.

□ Auf Kühlerseite des Austausch-Thyristors dünn Kontaktfett Bechern Rhus SU2 auftragen.

□ Thyristor auf Kühler legen. Achtung! Auf Zentrierung und Einbaulage (Polarität) des Thyristors sowie Stellung da, Zündanschlüsse (links)
achten.

□ Thyristor eine halbe Umdrehung nach rechts und links drehen, um die Paste gleichmäßig zu verteilen.

□ Bauteil, gemäß obiger Skizze einlegen und Gs-Schiene auflegen. Gewinde der Schrauben dünn mit Molykote einfetten und wechselseitig mit
je 1/2 Umdrehung anziehen, bis Spannkappen auf Kühlkörper aufliegen.

□ Am und Km-Schiene befestigen.

□ Übertragerplatten befestigen.

□ Zündleitungen auf Impulsübertrager stecken.

□ Steuersatz hochklappen und mit Befestigungsschrauben befestigen.


4.3. AAD 80 . .

□ Anlage abschalten.

□ Befestigungsschrauben (rechte und linke Vorderkante vom Gerät) lösen und Steuersatz herausklappen.

Austausch eines Einschubs

□ Beim auszutauschenden Einschub Sekundärleitungen der Impulsübertrager (gehen zum Steuersatz) abziehen. Beim mittleren Einschub
zusätzlich Leitungen vom Thermoelement abziehen.

□ Mit Rohrsteckschlüsseln SW 13 mm Befestigungsschrauben in den Bohrungen der Frontplatten herausdrehen.

□ Einschub herausziehen.

□ Aus Einschub 3 Kupferrohre mit Schrauben und Isolierrohren herausziehen und in auszutauschenden Einschub einsetzen.

□ Einschub einschieben und mit 3 Schrauben befestigen.

□ Leitungen auf Impulsübertrager stecken.

□ Beim mittleren Einschub noch zusätzlich Leitungen auf Thermoschalter stecken

□ Steuersatz hochklappen und Rändelschrauben festdrehen.

Austausch eines Thyristors

□ Einschub, wie oben beschrieben, ausbauen.

□ An den Frontplatten 4 Hutmuttern lösen und Frontplatten abheben.

□ Einschub so hinlegen, daß Blattfedern der Verspannungen von oben zugänglich sind.

□ Muttern beider Verspannungen abschrauben; dabei wechselseitig bis 1/3 Umdrehungen lösen.

□ Beide Kühlerflächen abheben.

□ Auszutauschenden Thyristor herausnehmen:

Thyristor befindet sich oben Zündleitungen abziehen und Thyristor herausnehmen.


Thyristor befindet sich unten von beiden oberen Thyristoren Zündleitungen abziehen und Thyristoren herausnehmen. Kupferplatten
herausnehmen. Zündleitungen vom auszutauschenden Thyristor abziehen und diesen herausnehmen.

□ Sämtliche offenliegenden Kontaktplatten sowie Kontaktflächen der ausgebauten Thyristoren reinigen.

□ Zündleitungen auf Austausch-Thyristor stecken.

□ Auf Kontaktflächen des (der) Thyristors (Thyristoren) dünn Kontaktfett Bechern Rhus SU2 auftragen.

□ Thyristor(en) entsprechend nachstehender Skizze einlegen. Achtung! Auf Zentrierung und Einbaulage (Polarität) des (der) Thyristors
(Thyristoren) sowie Stellung der Zündanschlüsse achten.
5. Klemmenbelegung

Klemmenbelegung der Klemmleiste X1: und Stiftleisten X17/18

Nr. Funktion
X1:1 Ausgang Stromistwert (+ 10 V = IdN: belastbar mit 3 mA)
2 Verbindung zum Subprint-Platz (Punkt 2)
3 Verbindung zum Subprint-Platz (Punkt 3)
4 Ausgang +15 V, stabilisiert, belastbar mit 100 mA
5 Eingang * Hauptsollwert-Eingang (Umax = 15 V)
6 0 V (Reglererde RE)
7 Ausgang -15 V, stabilisiert, belastbar mit 100 mA
8 Eingang * Istwerteingang für UT - 10 . . . 33 V oder 30 . . . 95 V
9 0 V (Reglererde RE)
10 Ausgang +24 V, unstabilisiert, belastbar mit 350 mA abzüglich Belastung an X1:4
11 Eingang Reglersperre (+24 V = Regler frei; offen = Reglersperre)
12 Gerätemasse GE (als Schirmerde für Schirmleitungen)
13 Eingang +24 V = Start, offen = Halt mit verzögerter Reglersperre
14 Eingang ** n-Regler Gleichtakt-Bezugspunkt für externe Sollwerte
15 Eingang * Zusatzsollwert-Eingang (Umax = 15 V)
16 Ausgang Drehzahlregler-Ausgang (±10 V = +Isoll max)
17 Eingang ** Zusatzeingang für Stromregler
18 Gerätemasse GE (als Schirmerde für Schirmleitungen)
19 Eingang Externe Strombegrenzung 1 und 11 und Verbindung zum Subprint-Platz (Punkt 19)
20 0 V (Reglererde RE)
21 Verbindung zum Subprint-Platz (Punkt 21)
22 Verbindung zum Subprint-Platz (Punkt 22) und X18:1 über einen einlötbaren Widerstand
23 Ausgang Relaistreiberausgang “Betriebsbereit“ = 1 (+24 V)
24 Ausgang Relaistreiberausgang “Stillstand“ = 1 (+24 V)
25 Ausgang Relaistreiberausgang “Tachoausfall“ = 0 (0 V)
26 Ausgang Relaistreiberausgang “Drehz.-Erreicht“ = 1 (+24 V)
27 Ausgang Relaistreiberausgang “Überstrom“ = 0 (0 V)
28 0 V (Reglererde RE)
29 Eingang * Istwerteingang für UT = 90 . . . 280 V
X 17: 1 Ausgang = X1:23 (“Betriebsbereit“)
2 Ausgang = X1:24 (“Stillstand“)
3 Ausgang = X1:25 (“Tachoausfall“)
4 0 V (Reglererde RE)
5 0 V (Reglererde RE)
X 18:1 Ausgang Verbindung zum Subprint-Platz (Punkt 22)
2 Ausgang = X1:26 (“Drehzahl-Erreicht“)
3 Ausgang = X1:27 (“Überstrom“)
4 0 V (Reglererde RE)
5 0 V (Reglererde RE)
X20:1 Ausgang +24 V = Richtung II, ca. +1 V = Richtung I
2 Ausgang +24 V = Richtung I, ca. +1 V = Richtung II
3 Eingang +15 V = Impulse unterdrückt
4 0V
5 0V

* Leitungen verdrillen, länger als 2 m abgeschirmte Kabel verwenden

** abgeschirmte Kabel verwenden


Stiftleisten X14: und X15: auf der Reglerplatte AF 6002
(für Anwendungszusätze und Elektronik-Testzwecke)

Stift- Meßwert bzw.


leiste Funktion Eingangs-
X14 Signalwert
1 Strombegrenzung II 0 . . . -10 V
2 Strombegrenzung III 0 . . . +10 V
3 0 V-Bezugspotential 0V
4 +Iist (Achtung: nicht kurzschlußfest) 0 . . . +2 V
5 ±EMK 0 . . . ±10 V
6 ±nist 0 . . . ±10 V
7 unbelegt (Lötauge)
8 0 V (Reglererde RE) 0V
9 - 24 V (unstabilisiert) -20 -32 V
10 +24 V (unstabilisiert) +20 +32 V
11 -15 V (stabilisiert) -15 . . . -15,6 V
12 +15 V (stabilisiert) +15 . . . +15,6 V
13 Strombegrenzungs-Meldung -14 V / +14 V
14 unbelegt (Lötauge)
15 Reglererde - Signalausgang -14 V / +14 V
16 Reglererde - Signaleingang +13 . . . 15 V/(0 . . . +8 V)
Stift
leiste
X 15:
1 nsoll - Haupteingang 0 . . . ±15 V
2 = X:13 - Punkt 13 (Subprintplatz)
3 unbelegt (Lötauge)
4 n-Regler-Mischpult *
5 n-Regler-Rückführung-Mitte *
6 n-Regler Rückführung - VP *
7 n-Regler-Ausgang (= ± Isoll) 0 . . . ±10 V
8 Eingang auf Isoll - Polaritätswender 0 . . . ±10 V
9 Isoll - Haupteingang 0 . . . -10 V
10 I-Regler-Mischpunkt *
11 I-Regler Rückführung-Mitte *
12 I-Regler-Ausgang (= USt vor EMK-Steuerung) -14 . . . -2 . . . +2 . . . +14 V
13 unbelegt (Lötauge)
14 = X1:15 – Punkt 15 (Subprintplatz)
15 ±Isoll - Signal für den Richtungsmelder 0 . . . 110 V
16 Umschaltpause Signalausgang (= X11:2) 0 V / -14 V

* = Kein Meßwert angebbar (Stift für Reglerabgleich vorgesehen)

-14 V / +14 V = der jeweils fettgedruckte Wert entspricht dem Wert während der angegebenen Funktion (z.B. Strombegrenzungs-Meldung)
6. Bestückung

Thyristormodule V11 . . . V26

AAD 6101 A: MCC 18-12io1 6131 A: MCC 18-08io1 6151 A: MCC 18 15io1
AAD 6201 A: MCC 25-12io1 6231 A: MCC 25-08io1 6251 A: MCC 25 15io1
AAD 6301 A: MCC 40-12io1 6331 A: MCC 40-08io1 6351 A: MCC 40-15io1
AAD 6401 A: MCC 40-12io1 6431 A: MCC 40-08io1 6451 A: MCC 40 15io1
AAD 6501 A: MCC 55-12io1 6531 A: MCC 55 08io1 6551 A: MCC 55 15io1
AAD 6601 A: MCC 55-12io1 6631 A: MCC 55-08io1 6651 A: MCC 55-15io1
AAD 6701 A: MCC 65-12io8 6731 A: MCC 65-08io8 6751 A: MCC 65-15io8
AAD 6801 A: MCC 90-12io1 6831 A: MCC 90-08io1 6815 A: MCC 90-15io1

Thyristoren

7001 A: 12 x CS 250-12io1 AAD 7031 A: 12 x CS 250-08io1 7051 A: 12 x CS 250-15io1


7101 A: 12 x CS 400-12io2 AAD 7131 A: 12 x CS 400-08io1 7151 A: 12 x CS 400-15io2
8001 A: 12 x CS 400-12io2 AAD 8031 A: 12 x CS 400-08io1 8051 A: 12 x CS 400-15io2

Die Weiterentwicklung unserer Geräte kann zu anderen Bestückungen führen. Als Ersatzteil sind daher die im Gerät
eingebauten bzw. mitgelieferten Bauelemente zu bestellen.

Thermoschalter F100

Gerätetyp Kennzeichnung (Aufdruck) Ident-Nr.


AAD 61 . . A 298-948-L85C GJT 116 005 P34
AAD 62 . . A 298-910-L90C GJT 116 005 P24
AAD 63 . . A 298-911-L100C GJT 116 005 P25
AAD 64 . . A 298-921-L70C GJT 116 005 P30
AAD 65 . . A 298-914-L80C GJT 116 005 P23
AAD 66 . . A 298-913-L60C GJT 116 005 P28
AAD 67 . . A 298-913-L60C GJT 116 005 P28
AAD 68 . . A 298-915-L65C GJT 116 005 P29

AAD 70 . . A 298-921-L70C GJT 116 005 P30


AAD 71 . . A 298 920-L75C GJT 116 005 P31

AAD 80 . . A 298-921 L70C GJT 116 006 P30

Überspannungsschutz

AAD 61 . . A, 64 . . A AAD 65 . . A bis 68 . . A AAD 7.01A, 7.031A AAD 7051A,7151A,


8001A, 8031A 8051A
Eingebaute Sicherungen keine Siba 6 A 500 V, 25 A/660 V, 14 x 51 mm, Ferraz 6.600 C
F71, F72, F73 (3 Stück je Gerät) (1) GNN 676 953 P1 Pg/1425, Ident-Nr. GNN 976 679 P11
Eingebaute Dioden Bücke 3 x DS17 – 14 A, 3 x DS17 - 16 A,
E50-D8 500/670-35 Ident-Nr. Ident-Nr.
Ident-Nr. GNT 7 067 005 P7 GNB 1 106 000 R5 GNB 1 106 000 R6

3 x DSI17 - 14 A, 3 x DSI17 – 16 A,
Ident-Nr. Ident-Nr.
GNB 1 117 000 R5 GNB 1 117 000 R6

(1) bei einem Defekt sprechen die Halbleitersicherungen in den DS-Leitungen an

Lüfter

Gerät Lüfter Anschlußspannung


AAD 64 . . , 65 . . A W2S 105-AA01 -97, GNT 7 054 010 P1 220 . . . 230 V/1 ~, 50/60 Hz
AAD 66. . - 68 . . A R2E 180-AF01-05, GNT 7 054 970 P1 220 . . . 230 V/1 ~, 50/60 Hz
AAD 7. . 1, 8 . . 1 A R2E 225-AC01-13 (nach LV 420) GNT 7 054 015 P1 220 . . . 230 V/1 ~, 50/60 Hz
VERIMAT® - Steuer- und Regeleinrichtung

Gesamtsteuersatz Typ AD 6002 für AAD 6101 A - 6801 A


Typ AD 6032 für AAD 6131 A - 6831 A
Typ AD 6052 für AAD 6151 A - 6851 A
Typ AD 7002 für AAD 7001 A - 8001 A
Typ AD 7032 für AAD 7031 A - 8031 A
Typ AD 7052 für AAD 7051 A - 8051 A

Reglerplatte (Frontplatte) Typ AF 6002 bei allen Geräten

Steuersatz (2. Platte) Typ AE 6003 für AAD 61.1A - 68.1A


Typ AE 6004 für AAD 70.1A - 80.1A

Netzteil (Rückseite Elektronik-Wanne) Typ AM 6203 für AAD 6.01A - 8001A


Typ AM 6032 für AAD 6.31A - 8031A
Typ AM 6052 für AAD 6.51A - 8051A
Table of contents

Page

1. Preliminary checks 28

1.1 General checks of Motor 28

1.2 Checks and adjustments with power off (e.g. with line fuses removed) 28

1.3 Speed feedback adaption 30

1.4 Stop with delayed regulator blocking 31

1.5 Displacement of pulses to inverter limit position with regulator blocking 31

1.6 Field supply 32

1.7 Checking of monitoring and interlocking functions 32

2. Adjustment and optimization procedures 33

2.1 Inspection of drive during short -time run of motor 33

2.2 Speed feedback monitoring (tach monitor ) 34

2.3 Current limit 34

2.4 Optimization of regulators 35

2.5 Current regulator 35

2.6 Speed regulator 40

3. Trouble-shooting 45

3.1 Motor does not turn 45

3.2 Motor speed decreases under load 46

3.3 Motor does not accelerate to max. speed 46

3.4 Motor accelerates to max. speed even after small reference has been present 46

3.5 Hunting occurs after load and reference changes or motor operation is jerky 46

4. Replacement of thyristor modules 47

5. Wiring of terminals 50

6. Components 52
Arrangement of potentiometers and LED’S
1. Preliminary checks

1.1 General checks of motor

□ Inspect mounting bolts for proper tightness.

□ Check armature and field connections

□ lf a series field is available in the motor, it must be disconnected.

□ Check brushes for contact area condition and pressure.

□ Check readiness for operation, e.g. oil, brake, ball-screw clamps, gear box, etc.

1.2 Checks and adjustments with power off (e.g. with line fuses removed)

□ Check AAD unit for shipping and mounting damage. Check main and control leads for proper and tiqht connection.
□ Check optional accessories (including documentation supplied). For start-up use unit without accessory equipment at first (does not apply to field
weakening PCB GLB). Then, install the accessory equipment and begin with start-up of this equipment.

□ Check for proper power supply and check that the equipment is properly protected (heed max. current). Inspect protective measures (grounding
of equipment).

□ Adjust the thermal trips in the three-phase lines.


DC motor: Ith = 0.82 * Irated motor
Motor cooling fan: see nameplate.

□ Supply voltage

Rated supply voltages of the individual controllers


Type AAD . . 01A 380 V, 415 V or 440 V
Type AAD . . 31A 230 V, 208 V, 260 V
Type AAD . . 51A 500 V or 460 V

The underlined value indicates the voltage for which the equipment is usually supplied by ABB. For adjustments see also component AM 60 . .
“Power pack”.

Adjustments for adaption to other supply voltaqes UVT

Alternative supply voltage (e.g. adaption from 380 V to 415 V)

□ Change jumper R57/AF 6002 (PCB area: current regulator) as instructed in the table below (EMF adaption)

□ Loosen knurled-head screws and swing out electronic section. Change jumpers on transformer module AM 60 . . (at upper edge):

AAD Rated Jumper Resistor Jumpers Notes


supply AF 6002 R57/AF 6002 AM 60 . .
voltage
. . 01A 380 V a.c. 106 not 1-3 as-delivered condition
(AM 6003) 415 V a.c. 105 installed 1-4 to be changed by user
440 V a.c. 104 1-5 to be changed by user
. . 31A 208 V a.c. 103 . . . 106 22 kW 1-3 to be changed by user
(AM 6032) 230 V a.c. Not 27 kW 1-4 as-delivered condition
260 V a.c. installed 33 kW 1-5 to be changed by user
380 V a.c. 1-6 applies to electronic section only, not
to power section
. . 51A 460 V a.c. 104 not 1-5 to be changed by user
( AM 6052) 500 V a.c. 103 installed 1-6 as-delivered condition
Separate supply of power section and electronic section

Since power section and electronic section are supplied separately, it is possible to switch on the electronic section only. The power section can be
switched on after the auxiliaries and other items of equipment have reached the operating state. In the event of fault only the power section has to
be switched off; the fault signal of the electronic section is maintained.

□ Loosen knurled-head screws and swing out electronic section. Remove jumpers between
terminals R3, S3, T3 and plugs R2, S2, T2 on transformer module AM 60 . . . Connect
the electronic section leads to terminals R3, S3, T3.

Important! Note proper phase sequence of power and electronic section.


AK1 = R3, AK2 = S3, AK3 = T3

Line voltage corresponds to rated supply voltage, motor voltage considerably smaller than
recommended

□ Place transformer into power circuit.


□ Supply electronic section with the indicated supply voltage. Loosen knurled-head screws
and swing out electronic section. Remove jumpers between terminals R3, S3, T3 and
plugs R2, S2, T2 on transformer module AM 60 . . . Connect leads to terminals R3, S3,
T3 (see Fig. 1./2).

Important! Note proper phase sequence of power and electronic section.

Jumper 103 . . .106 / AF 6002 is to be removed by user,

□ Calculate size of resistor R57 / AF 6002 (PCB area: current regulator) and solder in:

UV = supply voltage of power section

The resistor installed should approximate the calculated value as closely as possible.

UV
---------------- 105 – 117 114 – 126 123 – 136 134 – 148 146 – 162 156 - 173 167 – 185 177 – 195 192 – 212
V/3 ph
R57
----------- 10 22 // 22 12 27 // 27 15 33 // 33 18 39 // 39 22
kW

UV
---------------- 201 – 222 219 – 243 239 – 265 249 – 275 274 – 302 301 – 333 328 – 362 356 - 394
V/3 ph

R57
----------- 47 // 47 27 56 // 68 33 39 47 56 68
kW

□ Frequency

The units can be operated with a system frequency ranging from 50 Hz to 60 Hz (±5 %) without the need for any adjustment measures.
□ Speed reference

The input for the main reference is terminal X1:5 (max. admissible value 12 V).
Voltage of speed reference signal = 10 V (factory-adjusted)
Adaption of speed reference

Signal voltage R102/AF 6002 R229/AF 6002 Remark


< 10 V refer to Fig. 1./3 removed
10 V removed removed as-delivered condition
> 10 V removed refer to Fig. 1./4
in series with the external
15 V removed removed potentiometer (pot) a resistor of 1/2
Rpot must be connected

Fig. 1, / 3 Resistance R102 as a function of speed Fig. 1. / 4 Resistance R229 as a function of speed
reference ( < 10 V) reference ( > 10 V ... 12 V)

Operation with external speed reference

□ Disconnect reference leads from superordinated control system (e.g. numerical control) at X1:5, X1:15. For start-up the internal reference signal
voltage source can be used; in this case connection must be implemented as indicated in figure 2./1 (page 7).

1.3 Speed feedback adaption

The feedback voltage (tach voltaqe) depends on the motor speed and the tach rating (voltage UT at 1000 min -1).

UT in volts = tach voltage at 1000 min -1

Nmax in min -1 = max. operating speed

□ Adaption

UT max Connection of Jumper 114 / AF 6002


Feedback line
10 V . . . 33 V X1:8, X1:9 to be soldered in by user
30 V . . . 95 V X1:8, X1:9 removed, as-delivered condition
90 V . . . 280 V X1:29, X1:28 removed, as-delivered condition

Fine balancing of speed is performed on pot R3/AF 6002, with the motor running; measuring of actual speed with an RPM meter at the motor shaft.
1.4 Stop with delayed regulator blocking at X1:13

lf the input at terminal X1:13 is not used, the regulators are blocked irrespective of the reference applied to X1:5. lf a starting command is given
(connect X1:13 to +24 V, e.g. X1:10), the drive starts without any delay. lf the starting command (stop) is removed, the reference is switched to
zero, the regulators are blocked after elapse of an adjustable delay time (braking time tV) and the firing pulse are displaced to the inverter limit
position.

Braking time: tV ≈ 600 ms . C115 / AF 6002 (µF)


State of delivery: C115 = 10 µF, tV ≈ 6 s

lf this function iS not required, the terminals X1:10 - 13 must be bridged.

1.5 Displacement of pulses to inverter limit position with regulator blocking


(in the following referred to as regulator blocked)

Check which circuit configuration suits your application. The as-delivered condition of the circuit provides for active switching by means of a
contact (Fig. 1. / 5). For passive switching, i.e. presetting of inverter command and regulator blocking by electronic signal (Fig. 1. / 6 and
Fig. 1. / 7), jumper 113 / AF 6002 (PCB area monitoring) must be removed.

Jumper 113 / AF 6002 factory-installed: Jumper 113 / AF 6002 to be removed by user:

Drawn contact position = inverter command and 0V = inverter command and regular blocked
regulator blocked
24 V = pulse release
Contact closed = pulse release
Remark: in the case of actuation by means of an electronic signal,
Fig. 1./5 Inverter command by way of contact which is not able to actively switch to zero, jumper 113 / AF 6002
(fail-safe circuit) must be removed by the user and solder point 113 / 2 must be
connected with 0 V,

Fig. 1./6 Inverter command and regulator blocking by


electronic signal

Drawn contact position = inverter command and


regulator blocked
Contact closed = pulse release

Fig. 1./7 Inverter command and regulator blocking by


means of contact (circuit not fail safe)
□ Additional provision for presetting of regulator blocking command during start-up (e.q. as shown in Fig. 1./5) is to be incorporated.

□ Provision is to be made for emergency stop during start-up

□ Set pot R5 / AF 6002 (VP) on 12 o'clock position and pot R3 (n) on min.

1.6 Field supply

□ Remove fuses from the three-phase lines of the AAD controller.

Uncontrolled field supply

□ Switch the system on and adjust field current while motor is in cold condition. Inspect field current monitor (if installed).

Controlled field supply

The type GLB field weakening PCB lends itself particularly well to controlled field supply. The version with a rated current of 5.5 A d.c. (GLB 0201)
can be integrated into the AAD 6..1, whereas the version with 15 V d.c. (GLB 0501) must be installed separately.

The operating instructions GNV 990 2469 supplied herewith contain detailed information for installation and start-up.

1.7 Checking of monitoring and interlocking function

□ Reinstall three-phase fuses of AAD unit.

□ Preset inverter command with regulator blocking.

The line contactor should pull up only if the monitors, e.g, the field supply and motor fan monitor, have signalled readiness for operation.

Note proper phase sequence: At terminals AK1, AK2, AK3 the phase sequence must correspond to a clockwise rotating field.
With power section and electronic section being supplied separately, attention must be paid to the proper
phase sequence !

In the case of a counterclockwise rotating field (H1 dark, H2 lit) two three-phase wires must be interchanged
and reconnected. lf, after reconection LED H1 does not come on, there must be a fault. For fault elimination
see 3. TROUBLE- SHOOTING.

□ Switch the drive off.


2. Adjustment and optimization procedures

Important! Do not perform any changes on the electronic with the unit switched on.

2.1 Inspection of drive during short-time run of motor

□ Prepare motor for no-load operation


□ Set current limit to approx. 5% of Idn; solder in jumper P7 - P8 / AF 6002 (PCB area: speed regulator).
□ Connect reference pot and set it to approx. 15% (positive).

Fig, 2. / 1 Connection for checking of drive during short run of motor

Important! lf voltages smaller than 15 V are used for the speed reference during operation, the preset voltage
for nref must not exceed the nref max value intended for normal operation.

□ Switch unit on, cancel regulator blocking command and observe motor:
lf the motor accelerate, for a short time, and then the AAD unit switches off (LEDs H2 and H3 lit),
there is no tach feedback or the tach feedback has the wrong polarity.

If the motor does not start (while there is current flow):

· Motor may be mechanically blocked (e.g. brake applied).


· Field loss.
· Current not sufficient for acceleration; increase current limit to about 40% of Idn; for this purpose solder in resistor R92/AF 6002 (22 kW ) and
remove jumper P7 - P8/AF 6002.

□ Check sense of rotation in accordance with reference polarity; in the case of wrong sense of rotation, change polarity of amature circuit or field circuit
and tach feedback lines (for doing so, switch drive off!).

□ Change speed feedback slowly: motor speed should follow.


□ lf drive operates in both senses of direction, reverse polarity of speed reference: now the motor should turn in the other direction.
□ Switch the drive off.
2.2 Speed feedback monitoring (tach monitor N15.4)

The tach monitor responds in cases where no speed feedback or feedback with wrong polarity is provided after presetting
of the speed reference

§ LED H3 (red) lit.

§ 0 V output at X1:25 (+24 V when there is a feedback, load capacity ≥ 600W at 20°C).

§ Output of inverter command, the regulator is blocked, and the drive coasts to rest. Simultaneously the “Ready for operation“ signal is
cancelled (LED H1 remains lit), signal at X1:25 changes to 0 V.

□ If in cases where the tach monitor responds, the “Ready for operation" signal is to be maintained , jumper 112 (PCB area: monitoring) must be
removed.

□ lf the tach monitor is to remain ineffective pins 38 and 0 V (space Sp) are to be connected.

□ Checking of tach monitor

□ Make sure that emergency stop pushbutton is operational.

□ Preset speed reference of approx. 10%.

□ Switch drive on.

□ Connect a piece of wire with jumper 114/1 and touch to X1:9 (0 V) (equivalent to tach loss). Now the AAD should switch off and LED's H2 and
H3 should be lit.

□ Cancel the signal by switching the unit off and then on.

□ Switch unit off.

2.3 Current limit

The current limit is adjusted to rated current and can be reduced for both directions of rotation down to zero by means of resistor R92/AF 6002.

Idn = rated current of AAD

Ilimit = current limit

Fig. 2. / 2 Current limit I as a function of R92 Fig. 2. / 3 Current limit II as a function of R144

The current for direction II can be adjusted to a smaller value than for direction I by means lf resistor R144/AF 6002 (see Fig. 2./3)

□ Switch drive off.

□ Solder in resistors R92 and, if required, R144/AF 6002 with the calculated resistance values (PCB area: speed regulator) and, if necessary
remove jumper P7 - P8/AF 6002.
2.4 Optimization of regulators

Basic optimization procedure:

First current regulator then speed regulator. If there comes another regulator for controlling other variables (such as pressure, force, travel) before
the speed regulator, it should be optimized last.

2.5 Current regulator N4

□ Disconnect field supply, bridge field current monitor (if installed). lf possible, block motor mechanically.
□ Interrupt R-C network of speed regulator at R89/2 and C31/2 (PCB area: speed regulator).
□ Connect oscillograph to R93/1 (PCB area: speed regulator) and 0 V.
□ Connect pushbutton (NC contact) or switch (closed type) to X1:15 – X1:16 (speed regulator arranged for 1:1 amplification).
□ Connect pot for reference settinq.
□ Remove connection AAD/X1:17 - GLB/X1:14 - lf any.

Fig. 2. / 4 Connection for optimization of current regulator.

2.5.1 Current regulator bypass N8.1

Only required for drives operating with small load torque (nearl no-load operation).

In order to avoid overshooting of the current after sudden load or reference changes, the R-C network of the current regulator is optimized during
operation with continuous current flow. This adjustment leads to a very slow response of the current regulator in the event of small loads and
intermittent flow of current. Therefore, a P circuit is used as a bypass during operation with intermittent current flow in order to improve the dynamic
response of the current regulator.

Excellent response at no-load or zero-speed is achieved by pulse operation with a small current (zero-current). The zero-current can be adjusted
with resistor R56 (PCB area: current regulator). The factory-adjusted value of R56 is 150 kW which corresponds to a current feedback of approx. 50
mV (peak), measured at R93/1 (PCB area: current regulator).

Note: The lower the resistance of R56, the smaller the zero-current; therefore, the space of R56 must not remain unoccupied.
Fig. 2. / 5 Zero current, measuring point R93/1

□ Preset reference value zero.


□ Switch the drive on and measure zero-current: the zero-currrent peak value should be within the range of 25 to 100 mV; if required, replace
R56/AF 6002 with the unit disconnected.
□ Connect variable resistance source to R12/AF 6002 (PCB area: current regulator) and adjust resistance between 1 and 4,7 kW .
□ Switch the drive on and preset a value where the current flow just becomes continuous.

Fig. 2. / 6 Current flow just becoming continuous

□ Bridge capacitor C5/AF 6002 (current regulator feedback), thus decreasing the current.
□ Connect variable resistance source to R13/AF 6002 (PCB area: current regulator) and reduce it, starting with 820 kW, until the current has
reached the limit for continuous flow again.
□ Increase resistance of R12 until the current flow just begins to decrease.
□ Switch the drive off, remove jumper from C5/AF 6002 and solder in the determined resistances R12 and R13 on AF 6002.

Remark: If during the subsequently performed current regulator optimization resistance R42/AF 6002 is changed, the bypass adjustment
must be checked again.

2.5.2 Current regulator optimization

As-delivered condition: PI circuit . R42/AF 6002 = 33 kW, C5/AF 6002 = 1 µF

□ The adjustment as indicated in Fig. 2./ 4 is not to be altered.


□ Interrupt R-C network as R42/1 and C5/1 (PCB area: current regulator).
□ Connect resistance source to R42/1, 2 and capacitance source to C5/1, 2 and set to R = 33 kW and C =1 µF.

Important! Resistor and capacitor must be disconnected from the sources. The connections must be such that they cannot work loose during
the balancing procedure. Do not perform any soldering work while the unit is switched on

Fig. 2. / 7 Connection of R-C sources for current regulator optimization


□ Switch system on and set reference not to a value where the current just becomes continuous.

□ Preset several abrupt changes in current reference by operating the pushbutton or switch at X1:15 - X1:16: determine R-C network at which the
current curve looks like the curve shown in Fig. 2. / 8. Before changing over to then R-C element values, the regulator blocking command should
be applied.

Important! Avoid presetting the max. current for more than 10 s while the motor is or zero speed; otherwise commutator overheating may be
the consequence

Deviating curves Fig. 2. / 8


Current feedback with armature supply, optimal curve with abrupt
current reference changes (changeover from just continuos current to
current limit)

Fig. 2. / 9 Fig. 2. / 10
Proportional amplification too small: Proportional amplification too large:
increase value of R42 reduce value of R42

Fig. 2. / 11 Fig. 2. / 12
Integral amplification too large: Proportional and integral amplification too small:
increase value of C5 increase value of R42 and reduce value of C5
Fig. 2. / 13

Proportional amplification too small and integral amplification too large:


Increase value of R42 and C5

□ Switch drive off.


□ Solder in resistor R42/AF 6002 and capacitor C5/AF 6002 with the required values.

Notes: If later on the current limit is increased by more than 10%, the optimization procedure may have to be repeated. This is not necessary
in the case of a current reduction, which may, however, affect the dynamic control response.
In the case of any change of R42/AF 6002 the bypass adjustment must be checked pure more (see 2.5.1).

2.5.3 Limitation of rate of rise of current (di/dt adjust only when required)

The admissible rate of rise of the armature current di/dt depends on the electrical and magnetic design data of the motor. In general it can be said
that today's motors are capable of handling the rate of rise of the current (approx. 100 Idn/s) of conventional current regulator R-C networks. A
limitation of the rate of rise might become necessary in the case of

- Motor of older design


- unlaminated motors
- motors with high overload factor motor
- motors with wide field setting range

Limitation is achieved by integration of the current reference (C4/AF 6002), The admissible di/dt value can be taken from the data sheet of the
motor manufacturer or can be determined from the reversing behaviour of the motor (see 2.6.3).

□ Guide values: 0.22 µF to 1 µF small capacitance results in high di/dt. As delivered by ABB: 0.47 µF
2.5.4 “Current at limit” or “Overcurrent” signalling

Two alternative signals can be supplied:

§ current at current limit (factory-adjusted)


§ overcurrent
§ overspeed

Current at current limit

□ Jumper 110/AF 6002 (PCB area: speed regulator) soldered in (as-delivered condition):

Id = Ilimit: no voltage at X1:27


Id < Ilimit: +20 V … +30 V at X1:27
Load capacity: = 600W at 20°C

Overcurrent (adjustable 63% ... 100% Idn)

□ Remove jumper 110/AF 6002 (PCB area: speed regulator)


□ Determine the required value of resistor R93/AF 6002 (PCB area: speed regulator) for overcurrent response value and solder in:

Idü = overcurrent response value


Idn = raten current of unit

Fig. 2. / 14

In order to prevent a response during acceleration and deceleration or when the load is fluctuating, the signals are supplied, delayed by C65/AF
6002 (PCB area: monitoring):

tV = delay of overcurrent signal

Id > Idü : no voltage at X1:27


Id < Idü : 20 V … +30 V at X1:27
Load capacity: = 600W at 20°C

2.5.5 Current feedback output

The current feedback signal can be put out at X1:1, with the current limit corresponding to a 10 V signal:

□ Determine value of resistor R14/AF 6002 (PCB area: current regulator) and solder in.

Idn = rated current of unit


Ilimit = current limit

Factory-installed: R14 = 390 kW = approx. 10 V at X1:1 with I limit = Idn


2.6 Speed regulator N1/AF 6002

2.6.1 Preparation of speed-regulator operation

□ Reconnect field supply; remove jumper of field current monitor (if installed). Cancel the mechanical blocking. Adjust drive for no-load operation.
□ Remove connection between X1:15 and X1:16.
□ Solder in resistor R89 und capacitor C31/AF 6002.
□ Set R5/AF 6002 on 12 o'clock position
□ Connect reference pot as illustrated in Fig. 2. / 1 (Page 8).
□ lf necessary, reestablish connection AAD/X1:17 - GLB/X1:14 .

2.6.2 Speed adjustment of motors with constant excitation

□ Connect voltmeter to Am 1 (+) and Km 1 (-).


□ Set reference pot to “zero”
□ Switch drive on.
□ Slowly preset max. speed reference and adjust the desired speed with R3/AF 6002 by way of the rated armature voltage,

The armature serves as an approximate measure for the speed; however, for more accurate adjustment measure the motor speed with an RPM
meter and make the necessary corrections (if any) on R3/AF 6002.

Important! The following max. armature voltaqes must not be exceeded:

UvT / 3 ph 230 380 415 440 460 500


UA max / V d.c. 240 400 440 460 500 520

2.6.3. Controlled field weakening, adjustment of crossover point between armature and field control range

□ Follow procedure indicated in operating instructions for the field weakening PCB.
□ Check behaviour of motor during reversing
□ Provide several abrupt reference settings:
- from rated speed to zero
- from half field weakening range to zero
- from max. speed to zero
- Observe the commutator while applying these abrupt reference changes. If sparking occurs at the brushes, change the
rate of rise of the current di/dt (see 2.5.3).

2.6.4 Time response of speed regulator

As-delivered condition: R89 = 220 kW, C31 = 4.7 µF


Proportional amplification can be adjusted between VP = 7 ... 75 on pot R5
Reset time: 1034 ms
Integral action time: 966 ms

An additional derivative control action can be achieved by soldering in resistor R90/AF 6002 and capacitor C33/AF 6002. By means of “Integral
amplification suppression" it is ensured that the new speed is reached without overshooting during operation at the current limit.
2.6.5 Speed regulator optimization

Connect pot with changeover switch, and oscillograph as illustrated in Fig. 2. / 15.

Fig. 2. / 15 Connection for speed regulator optimization

□ Switch drive on.


□ Perform offset voltage balancing:
Preset "zero" reference and adjust "zero" speed by means of potentiometer R156/ AF 6002; if required, also can connect X1:14 wiith X1:9 (0 V).

□ Apply small reference changes (at no-load if possible). The current should not reach the current limit during acceleration.
□ Observe output voltage of speed regulator (= Iref). lf the R-C network is optimal, the curve obtained should correspond to that shown in
Fig. 2. / 16.
□ In the case of deviations, optimize control response by adjusting pot R5/AF 6002:
lf Iref is oscillating (see Fig. 2. / 17): turn pot R5 counterclockwise (proportional amplification smaller).

If the dynamic response is slow (Fig. 2. / 18): turn pot R5 clockwise (proportional amplification larger).

If the control response cannot be optimized by adjusting pot R5/AF 6002, the R-C network R89/AF 6002 and C31/AF 6002 have to be modified:
remove R89/2 and C31/2 and connect variable R-C sources. Determine the required resistance of R89 and the required capacitance of C31.
Solder in the required resistor and capacitor while the unit is switched off.
upper curve:
speed regulator output voltage,
measuring point X1:16

lower curve:
speed feedback,
measuring point pin 35/SP

Fig. 2. / 16
Optimal curve with abrupt change in reference

upper curve:
speed regulator output voltage

lower curve:
speed feedback

Fig. 2 . / 17
Overshoot: decrease internal amplification by increasing the value of capacitor C31; change proportional amplification with pot R3

upper curve:
speed regulator output voltage

lower curve:
speed feedback

Fig. 2. / 18
Slow control response: increase integral amplification by decreasing the value of capacitor C31; increase proportional amplification with pot R3.
2.6.6 "Speed lower than min. speed” signal

Whenever the speed falls below a min. value, a signal is provided:

§ LED H8 (green) lit


§ +24 V-output at X1:24, load capacity 50 mA to 0 V

The min. value at which the signal is supplied depends on resistor R190/AF 6002 (PCB area: monitoring):

nmin = value at which zero-speed signal is provided

nmax = max. operating speed

Fig. 2. / 19

□ Determine value of resistor R190/AF 6002 and solder in; check threshold value.

2.6.7 Zero-speed logic

The zero-speed signal can be combined with the “speed reached” signal, so that zero-speed detection becomes a zero-speed logic. This means
that the signal nfb = nref = 0 is initiated, if both the speed feedback and speed reference have fallen below the respective signal threshold,

If a reference larger than the threshold value is preset, the zero-speed signal is suppressed again.

□ lf repuired, activate zero-speed logic.

Necessary measure solder in diode V 411/AF 6002

V 411

Threshold value off speed reference depends on R191/AF 6002,


about 60 mV for R191 = 220 kW

Initiation lf zero-speed signal +24 V to X1:24

Load capacity ≥ 600 W at 20° C

2.6.8 “Speed reached“ signal N13.1

The speed feedback is compared with the speed reference. As soon as the deviation becomes smaller than value adjusted by means of
R191/AF 6002, the “Speed reached” signal is provided:
Relay driver outputs X1:26 and X18:2 “1” = +20 V to +30 V

Load capacity: ≥600 W at 20°C


By means of R191/AF 6002, the
percental response sensitivity
remains constant for a wide speed range

Adjustment of threshold value:

As delivered by ABB :

□ Determine resistance R191 and solder in.

2.6.9 "Overspeed" signal

lf the signal "Current at limit" or "Overcurrent" is not required, speed monitoring is possible as alternative.

Activation of the monitor: jumper 110/AF 6002 to be removed and resistor R215/AF 6002 to be soldered in by user,
resistor R93/AF 6002 must not be soldered in.

Fig. 2. / 20

Determine resistance R215/AF 6002 and solder in.

nfb = nlimit : no voltage at X1:27


nfb < nlimit : +20 ... 30 V at X1:27

Load capacity ≥ 600 W at 20° C

□ Check response threshold.


3. Trouble-shooting

3.1 Motor does not turn

Line contactor has switched off due to the operation of a pilot contact in the monitoring circuit; or no DC voltage
because blocking command has been preset.

Possible causes:

□ User installed monitors have operated.


□ Thermal trips (motor/AAT unit) have operated.
□ Field loss.
□ Temperature monitor F100/AAD unit has operated, e.g. air supply obstructed, fan failure.
□ Motor fan has failed.
□ “Ready for operation” relay has switched off (terminal X1:23)
□ “Tach fuses, DC fuses blown” relay has switched off (terminal X1:25).
□ “Overcurrent” or “0verspeed” relay has switched off (terminal X1:27).

Signal on AF 6002

LED's lit * LED’s dark * Fault


H1, H2, H8 H3 § preset external inverter command at X1:11

H1, H2, H3, H8 § use in the DC circuit blown:

“ - short circuit in the DC circuit

“ - ground fault

“ - line fault during inverter braking


- operation with field weakening: crossover point between armature and field control range wrongly

adjusted

H1, H2, H3, H8 § speed feedback not there, wrong polarity or wrongly adapted
H2, H3, H8 H1, § short circuit -15 V to 0 V
H2, H8 H1, H3 § short circuit -24 V to 0 V, fuse F2/AM 60.. blown

“ “ § counterclockwise rotating field

“ “ § phase loss

“ “ § fuse of smubber circuit blown. F71, F72, F73 (starting with AAD 65..)

“ “ § fuses in the 3-phase circuit blown:

“ “ - short circuit

“ “ - ground fault

“ “ - line fault during inverter braking

“ “ - operation with field weakening: crossover point wrongly adjusted

“ “ - thyristor defective
H6 or H7 H1, H2, H3, H8, § short circuit +24 V to 0 V, fuse F1/AM 60.. blown
(Iow intensity)

“ H3 § short circuit +15 V to 0 V, fuse F1/AM 60.. blown

* lf electronic action and power section are supplied separately, the signals are maintained after the line contactor switches off.
3.2 Motor speed decreases under load

Possible causes:
□ Current limit set too low.
□ Field current too low.
□ Series field (D1 - D2) connected.
□ Overload.
□ Brushes of motor not in neutral

3.3 Motor does not accelerate to max. speed

Possible causes:
□ See under 3.2.
□ Speed feedback not properly balanced on R3/AF 6002.
□ Voltage of speed reference too low.

3.4 Motor accelerates to max. speed even after small reference has been preset

Possible causes:
□ Voltage of speed reference too high,
□ Open circuit on reference pot; no 0 V connection.

3.5 Hunting occurs after load and reference changes or motor operation is jerky

□ R-C network of speed regulator N1/AF 6002 not optimally adjusted.


□ R-C network of current regulator N4/AF 6002 not optimally adjusted.
□ Tach coupling has play.
4. Replacement of thyristor modules

4.1 AAD 6... A

□ Switch unit off.


□ Remove fan assembly if any.
□ Loosen mounting screws (right and left front edge of unit) and swing out electronic section.
□ Loosen recessed head screws of the snubber circuit assembly. Pull the assembly carefully forward until the power section becomes accessible
from above
□ Mark the firing leads (belonging to thyristor 1 and 2) of the module to be replaced and pull out.

Fig. 4. 1 / 1

Firing leads for the modules: yellow = gate


red = auxiliary cathode

□ Turn out terminal screws of module.


□ When replacing module V13/V26, turn terminal screws of modulesV14/V21 and V16/V23 halfway out. When replacing module V15/V22, turn
terminal screws of modules V16/V23 and V12/V25 halfway out.
□ Turn out mounting screws of module.
Note: The mounting screws can be easily screwed in and out with a screwdriver

□ Remove module by pulling it upward.


□ Clean cooling surface.
□ Apply thermal paste DC 340 sparingly to metal bottom. Bring module into mounting position,
Important! Make sure that mounting position is correct; upper modules have their auxiliary leads at the top; lower modules have them at the
bottom.

□ Turn in terminal screws; use center screw for attaching tab for auxiliary load (if any).
□ Turn in mounting screws and tighten them well; tightening torque 4,5 Nm ±10%
□ Tighten terminal screws and retighten the screws of all modules.
□ Plug in firing leads; in so doing be careful to connect the correct leads to thyristor 1 and 2.
□ Install snubber circuit assembly.
□ Install fan assembly (if any); fold up electronic section and tighten mounting screws.
4.2 AAD 70.., 71..

□ Switch unit off.


□ Untighten mounting screws (right and left front edge of device) and swing out pulse firing PCB.
□ Defective thyristor in too section:
Loosen Km bar by removing 3 screws (SW 13 mm) with a socket spanner.
□ Defective thyristor in bottom section
Loosen Am and Km bars by removing on each bar 3 screws (SW 13 mm) with a socket spanner

Figure 4. 2 / 1

□ Pull Pulse firing leads of the thyristor to be replaced and of those in the same row form the pulse transmitters.
□ Remove pulse transmitter plates by removing 2 recessed head screws per plate.
□ Screw out clamping bolts (AAD 70.., SW 8 mm, AAD 71.., SW 10 mm) of the three thyristors by using a socket spanner; for doing so untighten
alternately opposite screws of each clamping cap by up to 1/2 turn each.
□ Carefully remove clamping caps and see to it that clamping sprinq(s) and, if any, steel plate(s) do not fall out.
□ Remove connecting bar.
□ Remove defective thyristor.
□ Clean heatsing surface.
□ Attach firing leads to the new thyristor.
□ Apply a thin layer of contact grease Bechem Rhus SU2 to the heatsing side of the new thyristor.
□ PIace thyristor onto heatsink. Important! Note proper centering and installation position (polarity of thyristor as well as proper position of the
firing terminals (left).
□ Turn thyristor by half a turn clockwise and then counterclockwise for evenly spreading the grease.
□ Install components in accordance with the above drawing and fit d.c. bar. Apply a thin layer of Molykote to the threads of the screws and tighten
alternately opposite screws by 1/2 turn each until clamping caps come to rest on heatsink.
□ Remount Am and Km bars.
□ Mount pulse transmitter plates.
□ Attach firing leads to pulse transmitters.
□ Swing up pulse firing PCB and tighten mounting screws.
4.3 AAD 80..

□ Switch unit off.


□ Untighten mounting screws (right and left front edge of device) and swing out pulse firing PCB.

Replacement of plug-in module

□ Pull primary leads of the pulse transmitters (to the pulse firing PCB) from plug-in module to be replaced. When replacing the center module, the
leads must also be removed from the thermocouple.
□ Remove fastening screws SW 13 from the front plate bores by using a socket spanner.
□ Pull plug-in module out.
□ Remove 3 copper pipes with screws and isulating pipes from plug-in module and place them into the new plug-in module.
□ Push in new plug-in module and mount it by means of 3 screws.
□ Attach leads to pulse transmitters.
□ On the center plug-in module also attach leads to the thermal switch.
□ Swing up pulse firing PCB and tighten knurled-head screws.

Replacement of a thyristor

□ Remove module as described above.


□ Untighten 4 cap nuts on the front plates and lift off front plates.
□ Lay down module in a way that the leaf sprinqs of the clampings are accessible from the top.
□ Screw off nuts of both clampings by alternately untightening them by 1/3 of a turn.
□ Lift off both heatsink halves.
□ Remove thyristor to be replaced: Figure 4. 3 / 1

Thyristor in the top section Pull off firing leads and remove thyristor.

Thyristor in the bottom section Pull off firing leads from both top thyristors and remove thyristor.
Remove copper plates. Pull off firing leads from the thyristor to be replaced and remove it.

□ Clean all accessible contact plates as well as the contact surfaces of the removed thyristors.
□ Attach firing leads to the new thyristor.
□ Apply a thin layer of contact grease Bechem Rhus SU2 to the contact surfaces of the new thyristor(s).
□ Place thyristor(s) in accordance with the below drawing. Important! Note proper centering and installation position (polarity) of the thyristor(s) as
well as proper position of the firing terminals.

Figure 4. 3 / 2
5. Wiring of terminals

Wiring of terminal strip X1: and pin strips X17/18

No. Function
X1 : 1 Output Current feedback (+10 V = IdN; load capacity 3 mA)
2 Connection to subboard space (point 2)
3 Connection to subboard space (point 3)
4 Output +15 V, regulated, load capacity 100 mA
5 Input * Main reference value input (Umax = 15 V)
6 0 V (regulator earth RE)
7 Output -15 V, regulated, load "capacity 100 mA
8 Input * Feedback input for UT = 10 ... 33 V or 30 ... 95 V
9 0 V (regulator earth RE)
10 Output +24 V, unregulated, load capacity 350 mA minus load at X1:4
11 Input Regulator blocking (+24 V = regulator released; open = regulator blocked)
12 Unit frame RE (screen earth for screen leads)
13 +24 V = start, open = stop with delayed regulator blocking
14 Input ** Speed regulator in-phase reference point for external reference values
15 Input * Additional reference input (Umax = 15 V)
16 Output Speed regulator output (± 10 V = ±Iref max)
17 Input ** Additional input for current regulator
18 Unit frame RE (screen earth for screen leads)
19 Input External current limitation I or II and connection to subboard space (point 19)
20 0 V (regulator earth RE)
21 Connection to subboard space (point 21)
22 Connection to subboard space (point 22) and to X18:1 via a resistor
23 Output Relay driver output “Ready for operation” = 1 (+24 V)
24 Output Relay driver output “Zero speed” = 1 (+24 V)
25 Output Relay driver output “Tach loss” = 0 (0 V)
26 Output Relay driver output “Speed reached” = 1 (+24 V)
27 Output Relay driver output “Overcurrent” = 0 (+24 V)
28 0 V (regulator earth RE)
29 Input* Feedback input for UT = 90 ... 280 V
X17:1 Output X1:23 (“Ready for operation")
2 Output X1:24 (“Zero speed“)
3 Output X1:25 (“Tach loss“)
4 0 V (regulator earth RE)
5 0 V (regulator earth RE)
X18:1 Output Connection to subboard space (point 22)
2 Output X1:26 (“Speed reached“)
3 Output X1:27 (“Overcurrent“)
4 0 V (regulator earth RE)
5 0 V (regulator earth RE)
X20:1 Output +24 V = direction II, approx. +1 V = direction I
2 Output +24 V = direction I, approx. +1 V = direction II
3 Input +15 V = pulses suppressed
4 0V
5 0V

* Twist leads, use screened cables longer than 2 meters.


** Screened cable must be used.
Pin strips X14: and X15: on regulator board
(for accessories und electronics test purposes)

Pin strip Function Measured value or input signal value


X14:
1 Current limitation II 0 … -10 V
2 Current limitation III 0 … +10 V
3 0 V reference potential 0V
4 +Ifb (Note: not short circuit proof) 0 … +2 V
5 ±EMF 0 … ±10 V
6 ±nfb 0 … ±10 V
7 not wired (soldering tab)
8 0 V (regulator earth RE) 0V
9 -24 V (unregulated) -20 … -32 V
10 +24 V (unregulated) +20 … +32 V
11 -15 V (regulated) -15 … -15.6 V
12 +15 V (regulated) +15 ... +15.6 V
13 Current limitation signal -14 V/+14 V
14 not wired (soldering tab)
15 Regulator blocking signal output -15 V/+14 V
16 Regulator blocking signal input +13 … 15V/0 … +8 V

Pin strip
X15:
1 nref main input 0 … ±15 V
2 = X1:13 = point 13 (subboard space)
3 not wired (soldering tab)
4 Speed regulator mixing point *
5 Centre point of speed regulator network *
6 P-gain of speed regulator *
7 Speed regulator output (= ±Iref) 0 … ±10 V
8 Input at Iref polarity reverser 0 … ±10 V
9 Iref main input 0 … -10 V
10 Current regulator mixing point *
11 Centre point of current regulator network *
12 Current regulator output -14 ... -2 … +2 … +14 V
(= ±Ucontrol bevor EMF control)
13 not wired (soldering tab)
14 = X1:15 = point 15 (subboard space)
15 ±Iref signal for direction indicator 0 … ±10 V
16 Signal output for change over interval 0V/-14 V
(= X11:2)

* No measured value available (pin provided for regulator balancing)


-14 V/+14 V The underlined value is the value measured during the given function (e.g. current limitation signal)
6. Components
Thyristor modules

AAD 6101A MCC 18 - 12io1 6131A MCC 18 - 08i o1 6151A MCC 18 - 15io1
AAD 6201A MCC 25 - 12io1 6231A MCC 25 - 08i o1 6251A MCC 25 - 15io1
AAD 6301A MCC 40 - 12io1 6331A MCC 40 - 08i o1 5351A MCC 40 - 15io1
AAD 6401A MCC 40 - 12io1 6431A MCC 40 - 08i o1 6451A MCC 40 - 15io1
AAD 6501A MCC 55 - 12io1 6531A MCC 55 - 08i o1 6551A MCC 55 - 15io1
AAD 6601A MCC 55 - 12io1 6631A MCC 55 - 08i o1 6651A MCC 55 - 15io1
AAD 6701A MCC 65 - 12io8 6731A MCC 65 - 08i o8 6751A MCC 65 - 15io8
AAD 6801A MCC 90 - 12io1 6831A MCC 90 - 08i o1 6851A MCC 90 - 15io1

Thyristors

7001 A: 12 x CS 250-12io1 AAD 7031 A: 12 x CS 250-08io1 7051 A: 12 x CS 250-15io1


7101 A: 12 x CS 400-12io2 AAD 7131 A: 12 x CS 400-08io1 7151 A: 12 x CS 400-15io2
8001 A: 12 x CS 400-12io2 AAD 8031 A: 12 x CS 400-08io1 8051 A: 12 x CS 400-15io2

Further develop of our units may result in the use off different thyristor
modules and thyristors. Therefore, please order the type of thyristor modules
or thyristors installed in or supplied with your unit, when in need of spares.

Thermal switch F100

Unit type Designation (Imprinted) Ident-No.


AAD 61 . . A 298-948-L85C GJT 116 005 P34
AAD 62 . . A 298-910-L90C GJT 116 005 P24
AAD 63 . . A 298-911-L100C GJT 116 005 P25
AAD 64 . . A 298-921-L70C GJT 116 005 P30
AAD 65 . . A 298-914-L80C GJT 116 005 P23
AAD 66 . . A 298-913-L60C GJT 116 005 P28
AAD 67 . . A 298-913-L60C GJT 116 005 P28
AAD 68 . . A 298-915-L65C GJT 116 005 P29

AAD 70 . . A 298-921-L70C GJT 116 005 P30


AAD 71 . . A 298 920-L75C GJT 116 005 P31

AAD 80 . . A 298-921 L70C GJT 116 006 P30

Transient suppresion

AAD 61 . . A, 64 . . A AAD 65 . . A to 68 . . A AAD 7.01A, 7.031A AAD 7051A,7151A,


8001A, 8031A 8051A
Fuses installed none Siba 6 A 500 V, 25 A/660 V, 14 x 51 mm, Ferraz 6.600 C
F71, F72, F73 (3 per unit) (1) GNN 676 953 P1 Pg/1425, Ident-No. GNN 976 679 P11
Diodes installed Jumper 3 x DS17 – 14 A, 3 x DS17 - 16 A,
E50-D8 500/670-35 Ident-No. Ident-No.
Ident-No. GNT 7 067 005 P7 GNB 1 106 000 R5 GNB 1 106 000 R6

3 x DSI17 - 14 A, 3 x DSI17 – 16 A,
Ident-No. Ident-No.
GNB 1 117 000 R5 GNB 1 117 000 R6

(1) In the case of a defect, the semiconductor fuses in the AC lines respond.

Fan

Unit Fan Supply voltage


AAD 64 . . , 65 . . A W2S 105-AA01 -97, GNT 7 054 010 P1 220 . . . 230 V/1 ~, 50/60 Hz
AAD 66. . - 68 . . A R2E 180-AF01-05, GNT 7 054 970 P1 220 . . . 230 V/1 ~, 50/60 Hz
AAD 7. . 1, 8 . . 1 A R2E 225-AC01-13 (to LV 420) GNT 7 054 015 P1 220 . . . 230 V/1 ~, 50/60 Hz
VERIMAT® - pulse firing and regulator equipment

Completed pulse firing Typ AD 6002 for AAD 6101 A - 6801 A


Typ AD 6032 for AAD 6131 A - 6831 A
Typ AD 6052 for AAD 6151 A - 6851 A
Typ AD 7002 for AAD 7001 A - 8001 A
Typ AD 7032 for AAD 7031 A - 8031 A
Typ AD 7052 for AAD 7051 A - 8051 A

Regulator board (front board) Typ AF 6002 for all units

Pulse firing board (second board) Typ AE 6003 for AAD 61.1A - 68.1A
Typ AE 6004 for AAD 70.1A - 80.1A

Power pack (at the back of the electronics Typ AM 6203 for AAD 6.01A - 8001A
casing) Typ AM 6032 for AAD 6.31A - 8031A
Typ AM 6052 for AAD 6.51A - 8051A
Verkauf + ABB Process Industries GmbH
Service Edisonstr. 15
D – 68623 Lampertheim

Telefon: + 49 (0) 6206 / 503 - 553


ABB Telefax: + 49 (0) 6206 / 503 - 269

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