Prä- und

postsynaptische
Hemmung

Postsynaptische Hemmung

B hemmt die exzitatorischen Effekte von A
indem es C hyperpolarisiert

B hemmt die exzitatorischen Effekte von A
auf C, indem es das Endknöpfchen von A
teilweise depolarisiert; dadurch bewirken AP,
die A hinunter wandern, eine kleinere Veränderung des Membranpotentials und damit
eine geringere Transmitterfreisetzung auf C.

1

Bild aus: Pinel, J.P.J., Pauli, P. (2007) Biopsychologie. Mpünchen (Pearson)

Präsynaptische Hemmung

Axoaxonale Synapse

Die Aktivität des
Endknopfes A kann die
vom Endknopf B
freigesetzte
Neurotransmittermenge
erhöhen oder vermindern
2

Präsynaptische Bahnung und Hemmung
Präsynaptische Bahnung wird durch die
Aktivierung von Rezeptoren verursacht,
die das Öffnen der Calciumkanäle in der
Nähe der Aktivzone des postsynaptischen Endknopfes bahnen. Damit wird
die Freisetzung des Neurotransmitters
gefördert.
Präsynaptische Hemmung wird durch die
Aktivierung der Rezeptoren verursacht,
die das Öffnen dieser Calciumkanäle
hemmen.
Heterozeptor:
Rezeptor in der Membran eines
Endknopfes, der seinen Input von einem
anderen Endknopf über eine axoaxonale
Synapse erhält; der Neurotransmitter, der
vom präsynaptischen Endknopf freigesetzt
wird, bindet an diesen Rezeptor

Carlson, S. 128

3

Räumliche Summation
Es gibt 3 Möglichkeiten
einer räumlichen
Summation:

Millivolt
Millivolt

2. Zwei gleichzeitige IPSP summieren sich und erzeugen ein größeres IPSP

Millivolt

3. Ein gleichzeitige EPSP und IPSP heben sich gegenseitig auf

4

Bild aus: Pinel, J.P.J., Pauli, P. (2007) Biopsychologie. Mpünchen (Pearson)

1. Zwei gleichzeitige EPSP summieren sich und erzeugen ein größeres EPSP

Zeitliche Summation

Es gibt 2 Möglichkeiten
der zeitlichen
Summation

Millivolt

1. Zwei schnell nacheinander ausgelöste EPSP summieren sich und erzeugen ein größeres EPSP

Millivolt

2. Zwei schnell nacheinander ausgelöste IPSP summieren sich und erzeugen ein größeres IPSP

5

P. P. Pauli. Mpünchen (Pearson) Einige Neurone setzen diffus Neurotransmittermoleküle aus Varikositäten entlang des Axons und seiner Äste frei 6 . J. (2007) Biopsychologie..J.Indirekte Neurotransmitterfreisetzung Bild aus: Pinel.

Erregungsausbreitung durch Divergenz und Konvergenz Durch die überall im Nervensystem vorhandene Divergenz und Konvergenz der neuronalen Verknüpfung müsste es zu einer lawinenartigen Ausbreitung der Erregung mit jeder weiteren synaptischen Umschaltung kommen. Strychnin blockiert hemmende Synapsen) 7 . Die zentralnervöse Abbildung eines punktförmigen peripheren Reizes müsste mit jeder synaptischen Umschaltung größer. ungenauer und „verschmierter“ werden (Effekt einer Strychninvergiftung.

Das Neuron mit dem stärksten afferenten Einstrom (hier in der Mitte) hat die stärkste Hemmwirkung auf seine Nachbarn Dies führt zu einer Verbesserung der Lokalisationsschärfe der Reizinformation 8 .Laterale Inhibition (Umfeldhemmung) Durch laterale Inhibiton (Umfeldhemmung) wirkt jedes Neuron über Interneurone (rot) hemmend auf seine Umgebung ein.

Übergeordnete Hirninstanzen „drehen am Ventil“ des afferenten Informationsflusses 9 . Descendierende wie laterale Hemmung kann man als Empfindlichkeitsregulierung des afferenten Übertragungskanals auffassen. die ihren Ursprung in übergeordneten Zentren haben. Diese Art der Hemmung belegt. Solche absteigenden (descendierenden.Descendierende (absteigende) Hemmung In nahezu allen sensorischen Systemen sind Hemmungen wirksam. zentrifugalen) Hemmungen können schon auf der Ebene der Rezeptoren oder der im Rückenmark endigenden Afferenzen angreifen. vorgestellt werden dürfen. dass sensorische Systeme nicht als Einbahnstraßen von peripher nach zentral.

Zellulärer Aufbau der Retina von Säugetieren 10 .

die von Stäbchen ausgehen. besteht ein geringer Grad an Konvergenz. die von Zapfen ausgehen hohe Konvergenz bei Verschaltungen.Konvergenz von Zapfen und Stäbchen auf retinale Ganlienzellen Die von den Rezeptoren der Retina (120 Mio Stäbchen. die von Zapfen ausgehen. ein hoher Grad an Konvergenz besteht.h. Rezeptive Felder sichtbar. niedrige Konvergenz bei Verschaltungen. 8 Mio Zapfen) ausgehenden Nerven konvergieren auf 1 Mio Ganglienzellen. 11 . während in Bahnen.die von Stäbchen ausgehen In Bahnen. D. Diese Einheiten sind als kreisrunde sog. viele Rezeptoren bilden dort eine Einheit.

Schmitt u. Mass. verursacht diese Reduktion eine Depolarisation. J. weshalb der Fotorezeptor weniger Neurotransmitter freisetzt. The Neurosciences.) : Fourth Study Program. F.: MIT Press .E.Neuronale Verschaltung in der Retina Auf einem Fotorezeptor auftreffendes Licht erzeugt eine Hyperpolarisation. (1979). wodurch die Ganglienzelle erregt wird 12 Aus: Dowling. In Folge der Depolarisation setzt die Bipolarzelle mehr Neurotransmitter frei.O. G. Weil der Transmitter normalerweise die Membran der Bipolarzelle hyperpolarisiert. In: F. Cambridge. Worden (Eds.

Rezeptives Feld Ganglionzellen in der Fovea centralis erhalten ihre Information von einer kleineren Anzahl Fotorezeptoren als die in der Peripherie und tragen daher zum scharfen Sehen bei 13 .

B. J. (1966) Proceedings of the Royal Society of London.Details der Verschaltung der Zellen in der Retina 14 Aus: Dowling. B. & Boycott. 166.E. 80-111 .

Rezeptive Felder Jedes Neuron eines Sinneskanals besitzt ein sog. Rezeptives Feld als Teilbereich der rezeptiven Fläche eines Sinnesorgans 15 .

Modelle einfacher neuronaler Schaltkreise I Schaltkreis ohne Konvergenz Die Grafik rechts zeigt die Antwort des Neurons B bei Reizung unterschiedlicher Anzahlen von Rezeptoren. wenn Rezeptor 4 erregt wird. Bei dieser Schaltung – jeder Rezeptor ist mit nur jeweils einem anderen Neuron synaptisch verbunden – reagiert Neuron B nur dann. 16 . Die Reizung der übrigen Rezeptoren kann sich nicht auf die Feuerrate des Neuron B auswirken.

Die Reizung der übrigen Rezeptoren kann sich nicht auf die Feuerrate des Neuron B auswirken. um so stärker wird Neuron B erregt Bei dieser Schaltung – jeder Rezeptor ist mit nur jeweils einem anderen Neuron synaptisch verbunden – reagiert Neuron B nur dann.Modelle einfacher neuronaler Schaltkreise II Schaltkreis mit hinzugefügter Konvergenz Die Grafik rechts zeigt die Antwort des Neurons B bei Reizung unterschiedlicher Anzahlen von Rezeptoren. 17 . Je mehr Rezeptoren gereizt werden. Neuron B erhält erregenden Input von allen Rezeptoren. wenn Rezeptor 4 erregt wird.

18 .Modelle einfacher neuronaler Schaltkreise III Schaltkreis mit hinzugefügter Konvergenz und Inhibition Die Grafik rechts zeigt die Antwort des Neurons B bei Reizung unterschiedlicher Anzahlen von Rezeptoren. 4 und 5 und inhibitorische Impulse aus den Neuronen A und C. Neuron B erhält erregenden Input von den Rezeptoren 3. 2. Wenn zusätzlich zum Rezeptor 4 die Rezeptoren 3 und 5 gereizt werden. 3 und 4 über die Neuronen A und C zusätzlich inhibitorische Impulse auf Neuron B einwirken. Die Zahl der Spikes sinkt. steigt die Feuerrate des Neurons B. wenn durch Reizung der Rezeptoren 1.

Eine Methode zur Detektion rezeptiver Felder auf der Retina Die Rezeptoren der gesamten Retina werden perimetrisch mit punktförmigen Stimuli gereizt. bilden das Rezeptiven Feld dieses Neurons 19 . die die elektrische Aktivität des beobachteten Neurons beeinflussen. Gleichzeitig werden die elektrischen Signale einer einzelnen Nervenfaser mit Elektroden abgeleitet und aufgezeichnet. Alle Rezeptoren.

Eine Methode zur Detektion rezeptiver Felder auf der Retina Antwort einer Ganglienzelle in der Retina der Katze auf die Stimulation. A: Spontanaktivität (wenige unregelmäßige Spikes) bei Stimulation außerhalb des Rezeptiven Feldes B: erhöhte Aktivität des Neurons bei Stimulation der Rezeptoren in Areal B C: keine Aktivität des Neurons bei Stimulation im ringförmigen Areal C 20 .

das durch Licht stimuliert wird. Die gelben Bereiche zeigen das Areal. Eine weitere Vergrößerung des Reizes führt zu einer Senkung der Feuerrate 21 . Die stärkste Antwort tritt dann auf. Die Antwort der Ganglionzelle wird durch die Anzahl der Spikes unter jeder Reizsituation angegeben. während der Stimulus vergrößert wird. wenn das gesamte On-Zentrum beleuchtet wird.Stimulation eines Rezeptiven Feldes Antwort eines Rezeptiven Feldes vom On-Zentrum-Off-Umfeld-Typ.

Rezeptive Felder einer On-Zentrumund einer Off-Zentrum-Zelle 22 .

Reaktion einer On-Zentrum-Zelle auf Kontrast 23 .

Mehrere Rezeptive Felder des On-Zentrum-Off-Umfeld-Typs können zu einem Detektor für Kanten unterschiedlicher Ausrichtung werden. 24 .Rezeptiven Felder im visuellen Kortex Mit Umschaltung der Sehbahn im visuellen Kortex können mehrere Ganglienzellen auf eine Nervenzelle in der Primären Sehrinde konvergieren und ein Rezeptives Feld bilden.

T. Wiesel.. London 25 . wenn eine Linie bestimmter Orientierung innerhalb seines rezeptiven Feldes erscheint. D.Sensibilität für Orientierung Ein orientierungssensibles Neuron in der Sehrinde (Area striata) ist nur dann aktiv. 574-591. (1959) Journal of Physiology. 148. Im Beispiel reagiert das Neuron am stärksten auf einen vertikal ausgerichteten Stab Aus: Hubel.N.H.

der die erregende Zone des Rezeptiven Feldes abdeckt. • Orientierungs-Tuningkurve einer einfachen kortikalen Zelle für ein Neuron. wenn der Balken gedreht wird und danach auch die hemmende Zone bedeckt. das am stärksten auf einen vertikalen Balken (Orientierung = 0) antwortet 26 . Die Antwort wird schwächer. Diese Zelle antwortet am stärksten auf einen vertikalen Lichtbalken.Rezeptive Felder im visuellen Kortex a) b) • Das Rezeptive Feld einer einfachen Kortexzelle.

wenn der Balken eine bestimme Orientierung hat und sich in eine bestimmte Richtung bewegt b) Anwort einer endinhibierten Zelle des visuellen Kortex einer Katze. Die Zelle feuert am stärksten. Der Stimulusbalken wird über das RF hin und her bewegt. Diese Zelle antwortet am stärksten auf eine mittelgroße Ecke 27 .Rezeptive Felder im visuellen Kortex a) Antwort einer komplexen Zelle. Der Stimulus wird durch das helle Areal links veranschaulicht. die aus dem visuellen Kortex der Katze abgeleitet wurde.

sehr ähnlich denen der RF von Ganglienzellen einfache Kortexzelle exitatorische und inhibitorische Zonen nebeneinander angeordnet. aber auch auf andere Stimuli Corpus geniculatum laterale Rezeptive Felder vom Zentrum-Umfeld-Typ. antwortet am stärksten auf Balken einer bestimmten Ausrichtung komplexe Kortexzelle antwortet am stärksten auf Bewegung eines korrekt ausgerichteten Balkens durch das RF: viele Zellen antworten bevorzugt auf eine bestimmte Bewegungsrichtung endinhibierte Kortexzelle antwortet auf Ecken.Eigenschaften von Neuronen im Sehnerv. im Corpus geniculatum laterale und im Kortex Zelltyp Eigenschaften des Rezeptiven Feldes Nervenfaser des Sehnervs (Ganglienzelle) Rezeptives Feld vom Zentrum-Umfeld-Typ. Winkel oder Balken einer bestimmten Länge. die sich in eine bestimmte Richtung bewegen 28 . antwortet am stärksten auf kleine Lichtpunkte.

Mach-Bänder 29 .

von denen jedes einen einzigen Rezeptor enthält 30 . B jedoch mit höherer Intensität Ableitung erfolgt immer von A Die großen Augen des Limulus bestehen aus hunderten von Ommatidien.Laterale Inhibition in Limulus (Pfeilschwanzkrebs) a) nur Rezeptor A wird stimuliert b) Rezeptor A und B werden stimuliert c) A und B werden stimuliert.

1972) 31 .Kontrastverstärkung durch laterale Hemmung (adaptiert nach Ratliff.

Ihr Output-Signal ist proportional zur Reizstärke am Eingang.Laterale Hemmung Verarbeitung eines visuellen Reizes an einer Intensitätsgrenze dunkel/hell. Jedes Neuron in Schicht 2 (a bis h) hat einen erregenden Zufluss und zwei hemmende Kontakte. Die Neuronen A bis H in Schicht 1 erhalten Zufluss von den Sinneszellen der Netzhaut auf die das Abbild des Reizes fällt. 32 .

Laterale Inhibition hohe Beleuchtungsintensität niedrige Beleuchtungsintensität Rezeptoren Rezeptorantwort Bipolarzellen laterale Inhibition 80 80 88 8 16 16 finale Antwort der Bipolarzellen 33 .

Bei Fixation auf einen einzelnen Kreuzungspunkt gilt dies wegen der kleineren rezeptiven Felder im Bereich der Fovea nicht Eine mögliche Erklärung für das Phänomen ergibt sich aus der Hemmung des Umfeldes bei OnZentrum-Neuronen.Hermann-Gitter Die Kreuzungsstellen im Gitter erscheinen dunkler als die Streifen. da dieses mehr Dunkelanteile enthält 34 . An den Kreuzungspunkten werden mehr Rezeptoren des Umfeldes aktiviert als längs der Streifen Hier schwächere Hemmung durch das Umfeld.

Verschaltung einfacher motorischer Aktionen 35 .

Muskeln • Ein Mensch hat über 650 Muskeln. Trainierbar ist die Größe (Umfang) der Muskeln • Ohne Muskeln keine Bewegung • Die stärksten Muskeln sind die Kaumuskeln • Der längste Muskels ist der Schneidermuskel • Die kleinsten Muskeln sind die Steigbügelmuskel (0. zum Stirnrunzeln über 40 Muskeln) • Muskeln machen 40% des Körpergewichts aus • Die Anzahl der Muskelzellen ist bei Geburt gegeben.000 Bewegungen/Tag) 36 .27 mm lang) • Die aktivsten Muskeln sind die Augenmuskeln (mehr als 100. (Zum Lächeln braucht man 17. über 50 davon im Gesicht.

B.B.Muskeltypen glatte Muskulatur quergestreifte Muskulatur Skelettmuskulatur Herzmuskulatur Bewegungsmuskulatur willkürlich steuerbar ständig arbeitend kann nicht krampfen eigenes Nervensystem nicht bewusst kontrollierbar vegetativ innerviert und gesteuert z. z. Eingeweidemuskulatur Gefäßmuskulatur Peristaltik (wellenförmige Bewegung der Magenund Darmmuskeln) kann nach hormoneller oder nervaler Reizung das Gefäßvolumen verringern (Kontraktion) oder erweitern (Dilatation) 37 .

Flexor (Bizeps) und Extensor (Trizeps) des Ellbogengelenks Flexion des Ellbogengelenks Extension des Ellbogengelenks 38 .

dieeine relative Verschiebung der Actin. (Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden nur 2 Actinfilamente gezeigt) 39 .und Myosinfilamente gegeneinander bewirken.Kontraktionsmechanismus der Muskelfaser a) Querschnitt durch ein Myosinfilament und die umgebenden Actinfilamente. b) Die Myosin-Querbrücken führen „Ruderbewegungen“ aus.

Sie werden durch α-Motoneurone aktiviert. die gemeinsam sog. 294 Golgi Sehnenorgan Endigung des α-Motoneurons Muskelspindel Intrafusale Muskelfaser GammaMotoaxon Extrafusale Muskelfasern (fusus = Spindel) bewirken die Kontraktionskraft des Muskels. bewirkt. Myofibrillen bilden.und Myosinelementen. α-Motoneurone und die mit ihnen verbundenen Muskelfasern bilden eine Motorische Einheit Intrafusale Muskelfasern sind parallel zu den extrafusalen Fasern angeordnet. 40 . Sie spannen die Muskelspindeln und optimieren damit die Sensibilität der Muskelspindeln. S. Sie fungieren als Dehnungsrezeptoren γ-Motoneurone bilden Synapsen mit intrafusalen Muskelfasern. Die Kontraktion wird durch relative Verschiebungen von Aktin.Anatomie des Skelettmuskels aus Carlson.

Muskelspindel-Feedbackschaltkreis In jedem Muskel gibt es viele Muskelspindeln. von denen hier nur eine einzige stark vergrößert dargestellt ist fusus = latein: Spindel intrafusal = innerhalb der Muskalspindeln gelegen extrafusal = außerhalb der Muskelspindeln gelegen 41 .

Sie reagieren darauf.Intrafusale Muskelfasern messen die Muskellänge (nicht die Spannung).Sensorische Rückkopplung von den Muskeln 2 Rezeptorarten: . Sie sind gestreckt. wenn sich der Muskel verkürzt .Golgi Sehnenorgane messen den Gesamtbetrag der Muskelspannung. wenn der Muskel gedehnt wird und entspannen sich. wie stark er gezogen wird (nicht wie stark er gedehnt wird) 42 .

Reziproke Innervation antagonistischer Armmuskeln Während eines Schutzreflexes werden die Ellbogenflexoren (Beuger) erregt und die Ellbogenextensoren (Strecker) gehemmt. 43 .

um vom Gehirn gesteuert zu werden 44 .Auslösen eines Dehnungsreflexes (Patellarsehnenreflex) Der Patellarsehnenreflex (auch Kniesehnenreflex. Kniephänomen. zu kurz. Patellarreflex oder Quadricepsdehnungsreflex) ist ein monosynaptischer (über nur eine Synapse verschalteter) Reflex aus der Gruppe der Eigenreflexe Das Zeitintervall zwischen dem Schlag auf die Sehne und dem Beginn des Beinausschlags beträgt 50 ms.

die Stehen ermöglichen 45 .Monosynaptischer Dehnungsreflex Der monosynaptische Dehnungsreflex unterstützt Ausgleichsbewegungen.

Feedbacksystem der Muskelspindeln äußere Kraft afferentes Spindelneuron Motoneuron Eine unterwartete äußere Kraft (hier die Katze) erhöht die Entladungsrate der afferenten Spindelneurone des Bizeps äußere Kraft automatische Konstanthaltu ng der Position der Gliedmaßen Zunahme der Entladungsrate der afferenten Spindelneurone des Bizeps erhöht die Entladungsrate der Motoneurone des Bizeps. wodurch der Arm in seiner ursprünglichen Position gehalten wird 46 .

Das Golgi-Sehnenorgan feuert proportional zur Muskelspannung und erhöht die Frequenz. Golgi-S Golgi-S MS 1 und MS 2 sind zwei unterschiedliche Typen von afferenten Muskelspindelneuronen 47 . wenn das Gewicht aufliegt. Golgi bleibt unverändert Golgi-S Schnelles Absinken des Unterarms: MS 2 signalisiert schnelle Veränderung der Muskellänge Ein Gewicht fällt auf den waagerecht gehaltenen Unterarm: MS 1 und MS 2 feuern. wenn sich der Arm nach unten bewegt und in die Ausgangslage zurückkehrt.Sensorische Rückkopplung von den Muskeln Passive Dehnung: AP-Frequenz von MS 1 erhöht sich (Längenänderung).

Der schmerzhafte Reiz verursacht das Zurückziehen der Hand vom heißen Eisen. 48 . wodurch eine Muskelkontraktion verursacht wird Gehirn Rückenmark Motoneuron Dieser Muskel zieht die Hand von der Schmerzquelle weg Axon des sensorischen Neurons Querschnitt durch das Rückenmark Rückzugsreflex als einfaches Beispiel für die nützliche Funktion des Nervensystems.Rückzugsreflex Dieses Interneuron erregt das Motoneuron.

Inhibitorische Signale aus dem Gehirn können verhindern. wodurch eine Muskelkontraktion verhindert wird Funktionsweise der Inhibition. dass der Rückzugsreflex die betreffende Person veranlasst. wodurch eine Muskelkontraktion verursacht wird Neuron im Gehirn Gehirn Axon des Neurons Dieser Muskel zieht die Hand von der Schmerzquelle weg Motoneuron Axon des sensorischen Neurons Rücken -mark Querschnitt durch das Rückenmark Dieses Interneuron hemmt das Motoneuron. den Topf fallen zu lassen 49 .Inhibition Dieses Interneuron erregt das Motoneuron.

Sekundärer Reflex Aktionspotenziale der Muskelspindel verursachen die Erregung des AlphaMotoneurons des Agonisten und die Hemmung des Antagonisten 50 .

269 . Wenn ein Motoneuron feuert hemmt es sich gleichzeitig über über eine inhibitorische Zelle (Renshaw-Zelle) und gibt die „Verantwortung“ für die Kontraktion an andere Mitglieder des motorischen Pools ab. 51 aus Pinel u. Pauli s. die die Aktivität eines Motoneurons direkt beeinflussen.Rekurrente kollaterale Hemmung Exzitatorische und inhibitorischen Signale.

1950) 52 . Die Stimulation von Stellen im primären motorischen Cortex ruft einfache Bewegungen in den abgebildeten Körperteilen hervor (adaptiert nach Penfield & Rasmussen.Motorischer Humunkulus Somatotope Karte des menschlichen primären motorischen Cortex.