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Liebe Hobie Freunde, es gab wieder viel interessantes zu berichten. Neben der 16er WM in

Liebe Hobie Freunde,

es gab wieder viel interessantes zu berichten. Neben der 16er WM in Südafrika erreichten uns auch sehhr viele schöne Artikel zu unseren regionalen Regatten und zu vielen anderen Ereignissen der letzten drei Monate. Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu dieser Ausgabe beigetragen haben. Weiter so,, dann werden wir noch weitere RAUMSCHOTS > 200 Seiten produzieren.

Gratulation an dieser Stelle an IIngo Delius und Katrin Wiese-Dohse zum 3. Platz bei der HC16 World-Championchip in Südafrika. Mit 1522,66 Ranglistenpunkten führen Ingo & Katrin die 16er Rangliste an. Bei der Jugend dominieren die Gescchwister Renz, Glückwunsch zu Platz 1.

Leider gibt es schon wieder Trauriges zu berichten: Gerald Mooosbrugger, ein bekannter Südler, verunglückte tödlich bei einem Motorradunfall in Süd-Spanien. Mehr ddarüber auf Seite 4 und Seite 176.

Allen Lesern wünschen wir ein Frohes Weihnachtsfest und einen guteen Rutsch ins Jahr 2006. Wir freuen uns schon jetzt auf viele spannende Berichte mit spektakulären Biildern von Euch.

Bis zum Ansegeln ist es noch lang hin, die Boots-Messe in Düsseldorf oder die C-B-R in München bieten schon vor Saisonstart eine ideale Plattform zum Thema Wassersport.

Euer

eine ideale Plattform zum Thema Wassersport. Euer Patrick H H eilmann email: presse@hobie-kv.de Raumschots 3

Patrick HHeilmann email: presse@hobie-kv.de

IN MEMORIAM NOTICE

GERALD MOOSBRUGGER

IN MEMORIAM NOTICE GERALD MOOSBRUGGER Die Nachricht kam völlig unerwartet und hinterlässt uns fassungslos und traurig.

Die Nachricht kam völlig unerwartet und hinterlässt uns fassungslos und traurig. Wir trauern um Gerald Moosbrugger, der - in Österreich geboren - uns im Alter von 28 Jahren viel zu früh verlassen musste. Die Seglerfamilie der Welt verliert mit ihm einen der besten Segelmacher unserer Zeit aber vor allem einen guten Freund. Vor vielen Jahren begann die Segelleidenschaft von Gerald alias Jimmy auf den bayerischen Seen, und zwar auf einem HOBIE, dem er bis zuletzt als Vorschoter seines Bruders Jörg treu geblieben war.

Jimmy hatte am 2. November in Valencia einen schweren fremd verschuldeten Motor- radunfall und verstarb kurz darauf im Kran- kenhaus an den Folgen seiner Verletzungen. Er hinterlässt seine schwangere Frau Monica und seinen Sohn Sebastian.

Jimmy hatte seit Mai diesen Jahres für das schwedische Americas Cup-Team "VICTORY CHALLENGE", als verantwortlicher Segelma- cher gearbeitet. Seine Karriere begann bei NORTH SAILS GERMANY. Nach Abschluss sei- ner Ausbildung zog es ihn dann nach Neu- seeland, wo er Ende der Neunziger als Mit- glied des TEAMS NEW ZEALANDS zu deren großen Erfolg beigetragen hatte.

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Raumschots

zu deren großen Erfolg beigetragen hatte. 4 Raumschots Gerald Moosbrugger * 20.05.1977 † 04.11.2005 Die weiteren

Gerald Moosbrugger * 20.05.1977 † 04.11.2005

Die weiteren Stationen lesen sich wie ein Segler-Märchen eines Men- schen, der sein Hobby zum Beruf machte und leidenschaftlich ausfüllte:

Segelmacher im Siegerteam der "CLUB MED" beim Jahrtausend-Ren- nen "THE RACE". Der damalige Teamchef und schon damals Segelle- gende Grant Dalton war es dann auch, der Jimmy für das VOLVOE OCEAN RACE anheuerte. Als Segelmacher war er für die zwei Yachten AMER SPORTS 1 und AMER SPORTS 2 verantwortlich. Während dieser Regatta lernte er auch seine Frau kennen, mit der er fortan in Frankreich lebte. Nach der Heirat und der Geburt des ersten Kindes fand Gerald den Ausgleich in seiner Familie, den er als Projektmanager bei North Sails für große Kampagnen wie die Rekord-Weltumrundung von Ellen Mac Arthur häufig brauchte.

Wir haben Jimmy als immer fröhlichen und lebenshungrigen Hobie-Seg- ler gekannt. Neben einigen Ausflügen auf den HOBIE 16 war er vor allem mit seinem Bruder Jörg auf dem HOBIE TIGER erfolgreich. Sie sind zusammen Deutscher Meister geworden und waren die Vorreiter der Klasse in Deutschland. Ich persönlich werde auch nicht die tolle Zeit ver- gessen, die wir im Sommer 95 gemeinsam auf Sardinien beim MERIT NATIONS CUP hatten, wo Jimmy bei allem seglerischen Ehrgeiz nie den Spaß vergaß. Nicht zuletzt seinetwegen war diese Regatta für mich bis heute eine der schönste meines Seglerlebens.

Ich möchte im Namen aller HOBIE Segler aus Deutschland und Öster- reich Monica und Sebastian, den Eltern sowie seinen Geschwistern Jörg und Mareid mein tiefes Beileid aussprechen. Ich wünsche Euch viel Kraft und Zuversicht, um mit diesem schweren Verlust leben zu können.

Wir werden Dich vermissen, Jimmy, und Du wirst uns für immer als lei- denschaftlicher Segler mit dem immer positiven Lächeln und zuletzt als liebender Vater in Erinnerung bleiben.

Ulf Hahn

-

Vorsitzender der DHCKV

INHALT

Titelfoto: Fotograf unbekannt

4

in memoriam notice

8

Titelstory

8

Weltmeisterschaft HC16 Südafrika

10 Semifinals & Finals

22

Regatten

22

Watt für Cats

26

FLENS SUPER SAIL TOUR 2006

30

Freizeit

30

Reisebericht Südfrankreich

36

Youngstars

36

Cat Regatta mit komischem Wetter

40

Trainingswoche am Unterbachersee

44

Mit Gennaker zur JEM - Heiligenhafen

48

Nord Info Jugendarbeit

50

Service

50

EINLADUNG MV-2006

52

Fit durch den Winter

58

Sir - Ernst Bartling

60

Des Segler`s Kondition

62

Brandschutz TIPP`s

64

Rangliste & DSV-Verein !

66 Vorstand

67 Hobie’s Gelbe Seiten

67

Händleradressen

68

Formular Kleinanzeigen

70

Regattaergebnisse

81

Rangliste HC 14

86

Rangliste HC 16

100

Rangliste HC Tiger

104

Ranglistenkommentar HC 14

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Rangliste HC Tiger 104 Ranglistenkommentar HC 14 4 Jimmy 8 WM - Südafrika 40 Training am

Jimmy

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WM - Südafrika

40

HC Tiger 104 Ranglistenkommentar HC 14 4 Jimmy 8 WM - Südafrika 40 Training am Unterbachersee

Training am Unterbachersee

128 Damals 1984 162 Bunny Checker Cup 194 Kleine Meldungen 194 Pelzerwiese 24 209 Inserentenverzeichnis

128

Damals 1984

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128 Damals 1984 162 Bunny Checker Cup 194 Kleine Meldungen 194 Pelzerwiese 24 209 Inserentenverzeichnis

Bunny Checker Cup

128 Damals 1984 162 Bunny Checker Cup 194 Kleine Meldungen 194 Pelzerwiese 24 209 Inserentenverzeichnis

194

Kleine Meldungen

194

Pelzerwiese 24

209

Inserentenverzeichnis

210

Kleinanzeigen

218

Impressum

INHALT

107

Ranglistenkommentar HC 16

109

Ranglistenkommentar HC Tiger

110

Ausschreibungen

119

Regattakalender

128

Service

128

Damals 1984

132

Jahresrückblick Sportreferent

137

Neue Mitglieder

140

International

140

Allein auf dem Wasser

146

Archipelago Raid 2005

156

Curacao Regatta

160

Regional

NORDEN

160

162

170

SÜDEN

176

Nachruf

NORDEN 160 162 170 SÜDEN 176 Nachruf Jahresbericht Bunny Checker Cup Schiffsbrüchig in PLOPstadt

Jahresbericht

Bunny Checker Cup

Schiffsbrüchig in PLOPstadt

SÜD-WESTEN

178 No Wind today

WESTEN

182

Jahresbericht

184

Regionaltreff WEST

186

Interview mit Peter Stein

188

Tümpeltrophy - Zülpich

190

boot 2006

191

+++ westenticker +++

MITTE

192

Jahresbericht

HOBIE TITELSTORY

WM HOBIE CAT 16

DIE

W E L T M E II

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 DIE W E L T M E I I 8

HOBIE TITELSTORY

WM HOBIE CAT 16

S T E R S C H A F T

HOBIE TITELSTORY

WM HOBIE CAT 16

Semifinals und Finals der

Hobie Cat 16 Worlds

in Port Elizabeth, Südafrika

Es fällt nicht ganz leicht, sich in Fleecepulli und Stricksocken bei heißem Tee zurückzuver- setzen zu den südafrikanischen Sonnentagen, die wir vor gar nicht allzu langer Zeit verbracht haben. Zu Fliipflops und Shorts. Zum stets mahnenden "Hobie Cat Sailors: You may leave the beach, now!" Zu hemmungslosen Parties, bei denen nicht immer jeder trocken blieb. Zu den entspannten Savannah lights im Yacchtclub nach einem harten Segeltag. Oder auch kei- nem - Aeolus, der Gott des Windes, wusste offenbarr nicht so recht wie viel Wind Hobie Cat 16 zum Segeln brauchen, meist sandte er viel zu viel Wind odder viel zu wenig.

Montag, 31. Oktober, 1. Tag Semifinals - Wenig Wind bestimmt den ersten Tag der Semifinals

Am ersten Tag der Semifinals herrschen sechs bis neun Knoten rechtsdrehender Wind. Wegen der Buschfeuer im Landesinnern bedecken gelbliche Rauchwolken den Himmel und tau- chen alles in diffuses gelbliches Licht. Ulf, Knud und Stevie starten gut am bevorteilten Pin- End. Stevie und Kim erreichen die Luvmarke

als fünfte vor Shaun Ferry, der von der ver- meintlich bevorteilten rechten Seite kommt. Die ersten fahren links raus auf See, Ferry erreicht als erster das Gate, macht dann unter Land gut, führt und siegt. Ihm folgen mit der- selben Taktik Stefan und Versi, nur fahren die beiden so weit unter Land, dass sie bald mit der Brandung kämpfen müssen. Und weil wenden im Wellental so gut wie unmöglich ist, steigt Stefan kurzentschlossen aus, hilft nach und weiter geht's, aber die gute Position ist hin. Auch Ulf/Maxi und Knud/Suse segeln unter Land, wenden aber bereits vor der Bran- dung - oben auf der Welle dreht das Schiff doch besser - und durchqueren dann abenteu- erlich die Birdrocks am Ufer.

Im zweiten Rennen flaut der Wind bis auf fünf Knoten ab, das Minimum, bei dem noch gese- gelt wird. Das macht aus dem Segeln eine Suche nach auch nur der kleinsten Böe. An der Leetonne kürzt die Wettfahrtleitung das Ren- nen schließlich ab, um es wenigstens zu Ende zu bringen. Rennen drei wird zunächst optimi- stisch verschoben, dann die Flotte doch noch

HOBIE TITELSTORY

WM HOBIE CAT 16

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Ablegen bei auflandigem Wind, eine Herausforderung Der 16er am Limit

Ablegen bei auflandigem Wind, eine Herausforderung

HOBIE CAT 16 Ablegen bei auflandigem Wind, eine Herausforderung Der 16er am Limit 100% TEAM bei

Der 16er am Limit

HOBIE CAT 16 Ablegen bei auflandigem Wind, eine Herausforderung Der 16er am Limit 100% TEAM bei

100% TEAM bei der Crew

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WM HOBIE CAT 16

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Eine nicht ganz ungefährliche Sache - diese felsigen Strände rausgeschickt,

Eine nicht ganz ungefährliche Sache - diese felsigen Strände

rausgeschickt, aber nach zwei Gesamtrückru- fen und zu wenig Wind wird dieses Rennen schließlich abgebrochen.

Dienstag, 1. November, 2. Tag Semifinals - Sieg für Delius/Wiese-Dohse

Es ist erstaunlich wie sehr Wind doch drehen kann. Das tut er den ganzen Vormittag, immer rundrum im Kreis, aber kurz nach ein Uhr pen- delt er sich auf eine südliche Richtung ein und frischt leicht auf - Rennen drei wird schließlich am frühen Nachmittag gestartet, und um dem Zeitplan wieder hinterherzukommen legt die Wettfahrtleitung einen relativ kurzen Kurs.

Ingo und Kathrin können die Strategie eines guten Starts erfolgreich anwenden: Mit freiem Wind lassen sie das Feld hinter sich, wenden zum richtigen Zeitpunkt und erreichen die Luv-

tonne als erste. Schon auf diesem ersten Schlag lässt der Wind nach, was es für sie nicht einfach macht, die Führung zu verteidi- gen. Sie liefern sich einen spannenden Zwei- kampf mit den US-Amerikanern Merrick/ Huang, doch bleiben die ganze Zeit in Füh- rung. Dieser Sieg bringt die beiden wieder näher an ihr Ziel einer Top Ten-Plazierung nach ihrem 32. Platz im gestrigen ersten Rennen. Willy wird nach seinem und Svenjas glorrei- chen neunten Platz am Strand vom Beachma- ster mit "Well done, Mr. Trautmann!" begrüßt.

Das nächste Rennen wird wegen zu wenig Wind abgesagt. Immerhin: Die Windvorhersa- ge kündigt 30 Knoten Wind an, der sich vom 650 km entfernten Kapstadt ostwärts nach PE bewegt und am nächsten Morgen hier sein soll.

Kapstadt ostwärts nach PE bewegt und am nächsten Morgen hier sein soll. Die gesammte WM-Flotte 12

Die gesammte WM-Flotte

Mittwoch, 2. November, 3. Tag Semifinals - Life begins at 20 knots

Beim Raussegeln zum vierten Rennen sieht Ulf vor uns an Backbord graue Flossen in den Wel- len - nach einer kurzen Schrecksekunde fällt ihm ein Stein vom Herzen, als er sieht, dass es Delphine sind. Die Angst sitzt tief: Auch Ingo will sich auf gar keinen Fall von Kathrin ins Wasser schubsen lassen, weil er so großen Respekt vor den weißen Schnappern hat.

Und dann - tatsächlich: Die Tonnen sind gelegt, doch als Flagge "I" gezogen wird, dreht der Wind auf West und es fängt an zu wehen, dass die Elefanten über die Dünen flie- gen. Augenblicklich fegt der Wind mit 30 bis 35 Knoten ablandig über das Regattafeld. Im Start fallen die ersten um wie die Fliegen. Rasend schnell nimmt der Wind auf über 50

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WM HOBIE CAT 16

Knoten zu. Nach einem Startversuch, der erst Sekunden vor dem Startschuss abgebrochen wird, werden dieses Rennen und sämtliche weitere für diesen Tag abgesagt. Aber noch kämpfen die tapferen Recken vor der Küste gegen die Elemente. Hinzu kommt, dass der Rauch der Buschfeuer im Inland noch zuge- nommen hat. Asche regnet herab, die Sonne liegt verfinstert hinter einem Teppich aus Qualm, Brandgeruch überall. Das ist die Gele- genheit für Ulf und Maxi, Aeolus' leichtfertig hingeworfenen Fehdehandschuh aufzuheben und die Herausforderung anzunehmen: Wenn das Boot einmal in Fahrt ist, kann es kaum etwas Schöneres geben als einen Ritt bei die- sen Windbedingungen. Nach der dritten Ken- terung fehlt der Fockblockschäkel, der Spaß ist vorbei und sie schleichen durch die Wellen zurück an den Strand.

und sie schleichen durch die Wellen zurück an den Strand. Ausgezeichnete Leistung, gesegelt wird IMMER hart

Ausgezeichnete Leistung, gesegelt wird IMMER hart am Limit

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WM HOBIE CAT 16

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Das bleibt auch bei einer WM nicht aus Papa passt

Das bleibt auch bei einer WM nicht aus

WM HOBIE CAT 16 Das bleibt auch bei einer WM nicht aus Papa passt auf den

Papa passt auf den Nachwuchs auf

auch bei einer WM nicht aus Papa passt auf den Nachwuchs auf Ein schwieriges Ablagemanöver, hier

Ein schwieriges Ablagemanöver, hier ist Können gefragt.

Die meisten Segler und ihre Boote, die sich durch die wilde Brandung kämpfen, zeigen sich reichlich zerstört. Zwar erreicht der große Teil der Boote den Strand in einem Stück, aber Focks sind um Vorstage gewickelt, andere schlagen wild im Wind, Großsegel liegen nutz- los auf Trampolinen - Good bye, Deposit! Top- Segler wie Ferry und Laruffa lassen sich von Motorbooten rausbringen und segeln einige Crews und ihre Boote dann schon bei um 40 Knoten Wind wieder an Land. Auch Pierrick, der Photograph nimmt Segler in seinem Boot auf. Großartig funktioniert der Support an Land: Kaum in den letzten Gischtausläufern der Brandung angekommen strecken sich den heimkehrenden abgekämpften Crews helfende Hände entgegen, schon fällt das Groß, die Fock - eins-fix-drei ist das Boot abgetakelt. Doch es gibt auch sorgenvolle Mienen, denn von Stevie und Kim keine Spur. Der Wind hat die Segler teilweise so weit abgetrieben, dass man vom Strand aus nicht mehr ausmachen kann, wer wo ist. Stevie jedenfalls findet es sicherer, am King's-Beach einige Kilometer weiter anzulanden und sich dann ganz ent- spannt vom Chevrolet-Fahrservice zurückbrin- gen zu lassen.

spannt vom Chevrolet-Fahrservice zurückbrin- gen zu lassen. Ein Fleckenteufel HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 TOPSPEED

Ein Fleckenteufel

HOBIE TITELSTORY

WM HOBIE CAT 16

lassen. Ein Fleckenteufel HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 TOPSPEED Heute Abend ist Cut-Party - die

TOPSPEED

Heute Abend ist Cut-Party - die Party, die bei der normalerweise die Finalisten bekannt gegeben werden - aber das ist bei gerade mal drei gesegelten Semifinal-Rennen nicht mög- lich. Die Regattaleitung entscheidet, noch einen Tag Semifinals dranzuhängen und die Party findet trotzdem statt. Ausgelassen mes- sen sich auch die ehrgeizigsten Segler in Dance-Contest und Bar-Hopping.

Donnerstag, 3. November, 4. Tag Semifinals - Finally a full Day of Racing

Heute ist der erste wirkliche Fulltime-Segeltag. Der Wind weht so gleichmäßig mit 10 bis 15 Knoten den ganzen Tag, dass alle übrigen sie- ben Semifinal-Rennen gesegelt werden kön- nen. Die Regattaleitung legt einen kurzen Upwind-Downwind-Finish-Kurs. Im vierten Rennen ersegeln sich Stevie und Kim mit einem 4. Platz ihr bestes Einzelergebnis. Im fünften Rennen segeln Stefan und Versi sich auf den ersten Platz. Auf dem Downwind

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WM HOBIE CAT 16

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Ein spannendes Kopf an Kopf ! Abfluggefahr ! bauen sie

Ein spannendes Kopf an Kopf !

TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Ein spannendes Kopf an Kopf ! Abfluggefahr ! bauen sie ihre

Abfluggefahr !

bauen sie ihre Führung in einem nervenaufrei- benden Zweikampf mit Dodds/Dodds sogar noch aus. Ingo und Kathrin erreichen den vier- ten und Knud und Suse den fünfzehnten.

Das sechste Rennen ist für Stevie und Kim mit einem fünften ein schöner Erfolg. Für Ulf und Maxi ist es das abenteuerlichste Rennen über- haupt - kein Wunder, dass das am Ende ihr Streicher ist: Auf dem Weg zum Luvfass von links am Wind kommend, hilft ihnen ihr Wege- recht gegenüber denen, die nach der Tonne

gleich gehalst sind, überhaupt nicht weiter. Denn alle sind froh, in dem Wooling am Fass, ohne Schaden und Protest drumrum gekom- men zu sein und freuen sich auf einen ent- spannten Vorm-Wind-Gang. Nur mit einer beherzten Vollbremsung kann Ulf einen Crash vermeiden, die ihm allerdings eine Tonnenbe- rührung einbringt. Aber auch Jakob und Tim scheitern trotz Wegerechts an einem Gegner und kentern, und ihr schrägstehender Mast verheddert sich mit den Wanten des Bootes von Team New Zealand. Und auch gleich dar-

auf am Gate lässt sich ein Damenteam aus Südafrika von Ulfs und Maxis Wegerecht über- haupt nicht beeindrucken und nutzt die Gele- genheit, ihnen beherzt in die Seite zu brettern. Die daraus folgende Protestverhandlung erle- digt sich denn dann auch bevor sie begonnen hat, nämlich mit RAF (Retired after finishing), weil die Damen dann auch endlich eingesehen haben, dass das Recht nicht auf ihrer Seite war. Bei den konstanten Windbedingungen zieht die Regattaleitung ein Rennen nach dem anderen durch. Arnie und Kathrin ersegeln sich im zehnten Rennen mit einem 11. Platz ihr bestes Einzelergebnis.

Der lange Segeltag zieht so viele Protestver- handlungen nach sich, dass die Verkündung der Finalisten im Yachtclub erst spät stattfin- det. Im Finale sind von den deutschen Teams:

Speedcat und Speedcats Skippi, Ulf und Maxi, Stevie und Kim, Knud und Suse, Arnie und Kathrin, Stefan und Versi.

Freitag, 4. November, Finals - The "One-and- only-Finallauf"

Es ist hundekalt. Auf dem Wasser sieht man nicht nur einen Segler mit blaugefrorenen Lip- pen bibbernd auf dem Trampolin sitzen. Unse- reins freut sich über Troko und Teddy - prima Segelwetter! Geplant sind vier Finalläufe, von denen ein einziger stattfindet und der zweite, als der Wind auf unter fünf Knoten abflaut, abgebrochen wird.

Eine freundliche Privatböe bringt Ingo und Kathrin auf dem zweiten Weg zum Luvfass von einem Platz in den Zwanzigern nach vorn: Mit ihrem 6. Platz im Finallauf segeln sie sich auf Platz 3 in der Gesamtwertung. Damit haben

HOBIE TITELSTORY

WM HOBIE CAT 16

sie den besten Platz ersegelt, den jemals ein deutsches Team bei einer Hobie Cat 16 Worlds erreicht hat. Herzlichen Glückwunsch! Ulf und Maxi machen es kurz - nach einem guten Start lassen sie sich die Führung einfach nicht mehr abnehmen.

Abends gibt's Dinner mit anschließender Sie- gerehrung. Als die Party anfängt, so richtig in Gange zu kommen, wird sie durch einen Stromausfall (wegen der Buschfeuer) unterbro- chen: Halb PE liegt für einige Zeit im Dunklen. Das hält allerdings die wenigsten vom belieb- ten Bar-Hopping ab.

Von Maxi und Knud

Das hält allerdings die wenigsten vom belieb- ten Bar-Hopping ab. Von Maxi und Knud Auf zum

Auf zum Strand

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HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Spektakuläres Segeln, action PUR Einmal Duschen bitte 18 Raumschots

Spektakuläres Segeln, action PUR

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Spektakuläres Segeln, action PUR Einmal Duschen bitte 18 Raumschots

Einmal Duschen bitte

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HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Wind Wind Wind, es war genug da ! Raumschots 19

Wind Wind Wind, es war genug da !

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WM HOBIE CAT 16

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Perfekter Trimm auf der Kreuz Doppelt steuern hält besser :-),

Perfekter Trimm auf der Kreuz

HOBIE TITELSTORY WM HOBIE CAT 16 Perfekter Trimm auf der Kreuz Doppelt steuern hält besser :-),

Doppelt steuern hält besser :-), Raumwind pur

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HOBIE REGATTEN

AUS DEM NORDEN

Watt für Cats

Man hätte die Location mit einem der ein- schlägigen Club-xxxx Standorte verwechseln können. Sonne satt, feinkörniger Sand, exzel- lente Infrastruktur und fürsorgliche Betreuung bis hin zur fetzigen Strandparty sorgten bei der Sylter Segelwoche 2005 für Urlaubsfeeling pur. Das Sportangebot des Sylter Catamaran Clubs lag jedoch auf deutlich höherem Niveau als diejenigen der Club-xxxxx Standorte. Mit der Deutschen Meisterschaft der Hobie 16 als Hauptgang, Islandhopping im Wattenmeer als Zwischengericht und einer Langstreckenregatta als Dessert präsentierte

und einer Langstreckenregatta als Dessert präsentierte Der Strippenzieher. der SCC ein 10-tägiges Segelmenü, das

Der Strippenzieher.

der SCC ein 10-tägiges Segelmenü, das sei- nesgleichen sucht. Die 16’er IDM wurde ja bereits von Jochen literarisch gewürdigt, so dass an dieser Stelle lediglich einige Highlights noch einmal hervor- gehoben werden sollen. Die normalerweise exorbitant hohen Überfahrtkosten für

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Raumschots

Raumschots

Segelwoche Sylt 2005

Mannschaften und Bootstrailer wurden dank großzügigen Sponsorings auf ein Mass gesenkt, das durchaus das Prädikat sozialver- träglich verdient. Daher konnten insgesamt 30 Boote zu einer Regatta melden, die auf- grund des Tidenstroms eine zusätzliche Dimension hinsichtlich der richtigen oder grau- sam verkehrten Taktik bietet. Die weiteste Anreise hatten Fletcher Warren und Georgia Myers, ein schnelles neuseeländisch/australi- sches Team, das mittlerweile wieder down under lebt und 50 Hobie-t-shirts verschiedens- ter events sein eigen nennt. Das europäische Ausland wurde mit Stefan Griesmeier/Italien vertreten, der mit seinem fast siebzigjährigen Vorschoter Karlheinz Zillmer den zweiten Patz in der Gesamtwertung belegte und eindrucks- voll bewies, dass Hobiesegeln keine Frage des Alters ist. Dass die Gewässer im Wattenmeer vor Hörnum auch für alte Regattahasen durchaus ihre Tücken vorhalten, zeigte sich bei fast allen Wettfahrten, die bei überwiegend leichten Winden von Wettfahrtleiter Wolfgang Barhr souverän dirigiert wurden. Bei Leichtwind nimmt nämlich der Einfluss des Tidenstroms überproportional zu, so dass auch mal ein komplettes Feld zu früh über die Startlinie trieb oder im umgekehrten Fall beim Startschuss kaum jemand vor Ort war. Die Hackordnung der Hobie 16 wurde durch die sehr speziellen Bedingungen des Reviers

HOBIE REGATTEN

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGATTEN AUS DEM NORDEN After work Brunch nach der Samstagsetappe. jedoch nicht wesentlich durcheinandergeb- racht.

After work Brunch nach der Samstagsetappe.

jedoch nicht wesentlich durcheinandergeb- racht. Im vorderen Feld tummelten sich die üblichen Verdächtigen der deutschen Ranglistenspitze, während auf den hinteren Plätzen die Tonnenmanöver des Öfteren auf- grund grober Fehleinschätzung des Tidenstroms schief gingen. Lediglich in einem Lauf lagen die Profis mit ihrer Kalkulation daneben und segelten kollektiv auf die ver- kehrte Seite, so dass sich ausnahmsweise die- jenigen über eine gute Platzierung freuen konnten, die normalerweise die Felder vor sich hertreiben. Die Zuschauer an Land kamen ebenfalls in den Genuss der Wettfahrten, da die Luvtonne unmittelbar vor dem Strand lag und die gesamte Veranstaltung vom Clubhaus des SCC über Lautsprecher kommentiert wurde. Wer Lust hatte, konnte sich zudem in einer Jolle bis an das Regattafeld chauffieren

lassen. Da Regattasegeln in der deutschen Medienlandschaft hinter Fußball, Formel 1, Snooker, Sumoringen und anderen exotischen Sportarten leider immer noch ein Mauerblümchendasein fristet, sollte die Einbindung der Zuschauer an Land ein fester Bestandteil jeder Regatta werden. Gut gemacht, SCC! Da Hobiesegeln allgemein und Hobiesegler im Besonderen etwas mit ausgiebiger Lebensfreude zu tun haben, kam während der Deutschen Meisterschaft das Strandleben ein- schließlich der Versorgung mit fester und flüs- siger Nahrung, Live Musik und Lagerfeuer nicht zu kurz. Der SCC konnte den Seglern aufgrund vieler kleiner und einiger großer Sponsoren so ziemlich alles bieten, was auch auf Großevents üblich ist. Zusätzlich hatte einer der Hauptsponsoren einen eigenen

Raumschots

Raumschots

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HOBIE REGATTEN

AUS DEM NORDEN

„Nissan- Pokal“ gestiftet, der als Wanderpokal im nächsten Jahr vor Hörnum verteidigt wird. Im Gesamtergebnis konnte sich der bisherige Deutsche Meister Ingo Delius mit Vorschoterin Katrin Wiese-Dohse auch die Krone für 2005 aufsetzen. Auf den Plätzen folgten das schon erwähnte italienisch/deutsche Team Stefan Griesmeyer / Karlheinz Zillmer, sowie das Team Jochen Sierck / Maya Iversen. Pünktlich zum Ende der Deutschen Meisterschaft frischte der Wind am Montag wieder auf. Was andernorts frustrierte Blicke aus dem Bürofenster erzeugte, ermöglichte den auf der Insel verbliebene Teilnehmern während des Wochenverlaufs anstatt Tonnenmanövern im Tidenstrom ein paar fetzi- ge Törns durch die Inselwelt des nordfriesi- schen Wattenmeers. Je nach Können starteten die Teams jeweils unter Führung eines Locals Richtung Amrum oder Föhr wobei je nach Wetterlage auch eine Inselumrundung möglich war. So zischte der Weißwurstcommodore mit

möglich war. So zischte der Weißwurstcommodore mit Mit Toppspeed durchs Watt. Schorsch Backes an der Pinne

Mit Toppspeed durchs Watt.

Schorsch Backes an der Pinne zusammen mit dem Boot aus down under in etwas mehr als zweieinhalb Stunden um Amrum und auch die Tour rund Föhr am nächsten Tag wird aus- drücklich zur Nachahmung empfohlen. Man

sollte jedoch vorher einen Blick auf den Strömungs- und Tidenkalender werfen, da selbst bei einem Tiefgang von wenigen Zentimetern eine mehrstündige Zwangspause ohne ausreichenden Nachschub an gekühlten alkoholischen Getränken droht, wenn die Sandbank dem Flieger ein bitteres Ende beschert. Abends fanden sich jedoch alle Teams mehr oder weniger abgekämpft wieder am Strand in Hörnum ein, wo Clubhaus- Impresario Peter mal dies, mal jenes Schmankerl bereithielt. Bei den Inseltörns stell- te sich nebenbei heraus, dass der neue Gennacker für den Hobie 16 nicht nur vor Sonnenbrand schützt, sondern vor allem auf tiefen Raumschotkursen das Schiff bei leichten bis mittleren Winden in neue Geschwindigkeitsregionen katapultiert und den Spaßfaktor des Hobie 16 deutlich aufwer- tet. Mögen die Hüter der reinen Lehre des HC 16 noch so oft vor den Gefahren des Gennackers für die Klasse, die Regattafelder und das 16’er Segeln überhaupt warnen:

komischerweise sind alle Segler, die den neuen Gennacker ausprobiert haben, Feuer und Flamme und möchten den Turbo auf der Banane nicht mehr missen. Es sind vor allem diejenigen HC 16 Teams, für die mangels Gewicht oder Geld ein Tiger nicht in Frage kommt, die durch den Gennacker eine neue Dimension des Catsegelns erfahren können, zumal die Werft kein 16 Fuß Schiff mit einem ähnlichen Preis-Leistungsverhältnis anbietet . Diesen Umstand wird eine Klassenvereinigung, die die Bedürfnisse ihrer Mitglieder ernst nimmt, auf Dauer nicht ignorieren können. Der Vorteil des dritten Segels zeigte sich auch am darauffolgenden Wochenende, als der Wind zur Langstreckenregatta „60

HOBIE REGATTEN

AUS DEM NORDEN

Seemeilen vor Sylt“ wieder entschlummerte. Diese Traditionsregatta ist in ihrer Einzigartigkeit ein Muss für Catsegler und führt normalerweise samstags von der Südspitze Sylts nach List im Norden der Insel. Sonntags segelt das Feld wieder gen Süden, die Ziellinie ist vor dem Hörnumer Hafen. Was bei ordentlichem Wind von West innerhalb von zweieinhalb Stunden

möglich ist, artet bei wenig Wind von Nord oder Süd zu einer Geduldsprobe und ca. 400 Wenden, bzw. Halsen aus. Bei einschlafenden Winden, die zudem permanent die Richtung wechselten, erlöste die Wettfahrtleitung die Segler in die- sem Jahr bereits in Westerland, so dass auch für die zweite Wettfahrthälfte am Sonntag eine abreisefreundliche Zielankunft in Hörnum gesi- chert war. Mit dem Team Dechant/Dechant sicherte sich ein Clubmitglied des SCC auf einem Nacra F18 den Sieg vor der Mannschaft Walter / Walter und dem Team Gehrmann/Gehrmann, beide auf Hobie Tiger. Die Mannschaft Rumpf / Wehrmann belegte mit dem schnellsten Hobie 16 Platz 5, knapp sieben Minuten hinter Daniel Povel auf Hobie 14. Nicht alle Segler sind uneingeschränkte Fans von Ranglistenregatten. Mit der Sylter Segelwoche bietet der SCC durch seine exzel- lenten Segelveranstaltungen vor allem eines:

seine exzel- lenten Segelveranstaltungen vor allem eines: Endanflug auf Westerland. sicheres Segeln auf hohem Niveau.

Endanflug auf Westerland.

sicheres Segeln auf hohem Niveau. Und damit ermöglicht der Club auch denjenigen Seglern, die nicht zur Elite gehören, ein faszinierendes Segelerlebnis in einem der anspruchsvollsten Reviere Deutschlands. Die Kombination von Ranglistenregatta, freiem Speed- und Törnsegeln sowie der Langstreckenabschluss wird den Seglern nirgendwo anders geboten, obwohl andere Reviere durchaus vergleichbare Bedingungen vorweisen. Nähere Infos über die Termine 2006 sind ab Frühjahr nächsten Jahres auf der Homepage des SCC erhältlich.

Text und Bilder: Tom König

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AUS DEM NORDEN

Die FLENS SUPER SAIL TOUR startet 2006 wieder durch

Zum Auftakt der nächsten FLENS Super Sail Tour 2006 findet sich die Katamaran-Elite der Hobie 16 ersstmals vom 3. - 5. Juni in Kühlungsborn ein. Test the East! In 2005 erprobt und in vielerlei Hinsichtt als perfekt erwiesen.

Ein besonderes Highlight gleich zu Beginn der neuen Tour. Gleich eine Woche später geht es nach Timmendorfer Strand, der Perle der Lübecker Bucht. Wer hierher kommt wird nichts vermissen: publikumsnahes, anspruchs- volles Segeln, Bars, Restaurants, Shoppingmeile u.v.m. - Action auf dem Wasser und an Land.

Shoppingmeile u.v.m. - Action auf dem Wasser und an Land. Nächste Station Kellenhusen. Im Wohnzimmer des

Nächste Station Kellenhusen. Im Wohnzimmer des schnellsten Segelclubs der Welt gibt es immer die größten Starterfelder, den besten Wind und garantiert eine Superparty am Abend.

In diesem Jahr dann das große FINALE - Sylt. Hier am Brandenburger Strand vor Westerland werden die Champions der FLENS Super Sail Tour 2006 gekrönt. In Team-Races segeln jeweils 4 Boote / 2 Teams gegeneinander - ähnlich wie beim Match Race. Und, das Wichtigste an allem … nicht alleine die Segelergebnisse zählen! Es winken attraktive Preise in verschiedenen Kategorien. Sonderpreise gibt es in Sachen Teamspirit, Partyverhalten und Kreativität!!! Also, lasst Euch etwas einfallen, der Winter ist lang.

Doch Team-Sailing, was bedeutet das? Ein Team besteht aus zwei Booten. Die Teams wählen zu Beginn der neuen Segelsaison ein Partner-Boot aus und geben sich einen Namen. Von Prosail bekommt jedes Team einen Segelaufkleber mit dem Teamnamen, sodass auch nach außen hin sichtbar wird, wer mit wem zusammen ein Team bildet.

Dann sollten die Teams auf möglichst vielen Regatten der FLENS Super Sail Tour und allen anderen Ranglistenregatten der Hobie-KV

segeln und schon sammelt man die wichtigen Punkte für eine separate Team-Sailing & Fun Rangliste.

Rund Fehmarn ist dann der Abschluss - die Langstrecke. Die Rund Fehmarn ist eine tradi- tionsreiche Veranstaltung, die lange im Dornröschenschlaf lag. Vor 5 Jahren wieder zum Leben erweckt, versprüht sie mit Ihrem Teilnehmerfeld von mehr als 200 Booten einen ganz besonderen Charme - und die Party ist schon heute Kult.

Infos unter:

www.prosail.de

HOBIE REGATTEN

Fotograf:

Fotografien Widera foto_widera@t-online.de

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGATTEN Fotograf: Fotografien Widera foto_widera@t-online.de AUS DEM NORDEN TIGER Action Raumschots 27
HOBIE REGATTEN Fotograf: Fotografien Widera foto_widera@t-online.de AUS DEM NORDEN TIGER Action Raumschots 27

TIGER Action

HOBIE REGATTEN

AUS DEM NORDEN

Tourstopp

Ort Kühlungsborn Timmendorfer Strand Kellenhusen Sylt / Westerland Fehmarn Rund

Datum 3. - 5. Juni 2006 10. - 11. Juli 2006 15. - 16. Juli 2006 19. - 20. August 2006 26. - 27. August 2006

Klassen HC 16 HC 14 & 16, F-18, A-Cat HC 14 & 16, F-18, A-Cat HC 16, HC Tiger Alle Yachten, Katamarane u. Windsurfer

A-Cat HC 16, HC Tiger Alle Yachten, Katamarane u. Windsurfer EM Startfeld HC16 in Heiligenhafen hart

EM Startfeld HC16 in Heiligenhafen

Alle Yachten, Katamarane u. Windsurfer EM Startfeld HC16 in Heiligenhafen hart am Wind 28 Raumschots Welle

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Alle Yachten, Katamarane u. Windsurfer EM Startfeld HC16 in Heiligenhafen hart am Wind 28 Raumschots Welle

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HOBIE HOLIDAYS

REISEBERICHT SÜDFRANKREICH

Team speedcat on tour

Reisebericht Südfrankreich

Viele haben mit team speedcat die Vorstellung verbunden, dass wir trainie-ren, trainieren und nochmmals trainieren. Viele haben uns schon zu den Ranglistenkönigen erhoben. Aber weit gefehlt: wir wareen unterwegs zum Segeln, dabei aber mehr unterwegs als am Segeln. Und das war jedenfalls für mich einn Schlüssel zum Erfolg.

Hobie Segeln erschöpft sich nicht darin, ambi- tioniert Regatten zu segeln. Wie Shaun Ferry auf der Siegerehrung in Südafrika sinngemäß sagte, ist Hobie Segeln, alte Freunde zu treffen und neue Freunde zu finden, den Traum ent- spannter Freizeitgestaltung zu leben und irgendwann sich dafür einzusetzen, dass all die schönen Dinge, die wir Hobie Segler im Laufe der Zeit erleben, auch die jungen Segler erleben dür-fen.

Wir suchten also den Hobie way of life, und begaben uns - nun ja, zu aller erst nach Mallorca, um dort bei einem talentierten Hobielehrer ein Trainingslager abzuhalten. Nochmals na gut: das war an sich unsere erste Reise, aber da die Verhandlungen über Sponsoring noch nicht abgeschlossen sind, können wir nicht schreiben, wie toll uns das Ganze gefallen hat. Machen wir also bei unse-

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RaumschotsRaumschots

rer an sich zweiten Station weiter (vielleicht kommt ja noch der Mallorca-Bericht , und wenn er kommt, dann glaubt bloß nicht, wir sind reich: wir sind auch für kleines Geld käuf- lich).

Nach Südfrankreich ging es, immer die Route du soleil runter, dann Richtung cote d'azur und in der Bucht von St. Tropez anhalten. Das war mal ein kleiner Geheimtipp, den mir Korry, Uwe und Dirk Heinecke gegeben hatten.

St. Tropez anhalten. Das war mal ein kleiner Geheimtipp, den mir Korry, Uwe und Dirk Heinecke

JUMPING!!!

Unterkunft Ostern 2004 war ich schon mal da. Damals hatte ich etwas mehr Zeit als

Unterkunft

Ostern 2004 war ich schon mal da. Damals hatte ich etwas mehr Zeit als in diesem Jahr. Deswegen ein kurzer Rückblick: Ostern 2004 war ich auf einem der drei Campingplätze in Grimaud, die unmittelbar am Strand gelegen sind, und auf denen die Schiffe mit auf das Gelände genommen werden dürfen. Campen - mit Zelt oder Wohni - direkt an der Wasserlinie, den Hobie direkt vor der Tür und mit Blick auf Port Grimaud und St. Tropez, das Ganze bei frühlingshaften, fast schon vorsom- merlichen Luft- und Wasser-Temperaturen, was will man mehr.

Dass Andere in schluchtige Gebirgstäler Norditaliens fahren, kann nur daran liegen, dass sich noch nicht herumgesprochen hat, wo sich richtig südlich Segel-Urlaub verbringen lässt (der aufmerksame Leser wird sich erin- nern, dass unser Ziel für 2005 war, südlich zu segeln, also dort, wo es warm, sonnig und sehr nett ist)

Wir waren in diesem Jahr aber etwas spät weggekommen, weshalb wir direkten Weges nach Ste. Maxime fuhren, wo über Ostern eine

HOBIE HOLIDAYS

REISEBERICHT SÜDFRANKREICH

Ranglistenregatta unserer französischen Segelfreunde stattfindet. Angelockt hatten wir dabei auch eine Handvoll deutscher Segler. Neben Familie Heinecke, die sich in der Tiger- Wertung profilierten, waren Jens und Simone, Knud und Maxi sowie Stevie und Meike vor Ort, teils mit Urlaub zuvor in Grimaud, teils direkt wie wir angereist.

Und wir hatten nette Tage. Ste. Maxime bietet eine feine kleine Altstadt mit französischem Flair, einen schönen Sandstrand, an (oder auf ?) dem die Boote liegen, und für die, die kein Wohni haben, ein nettes kleines Hotel für rela- tiv kleines Geld. Wer ein wenig Zeit und Muße mitbringt, kann Port Grimaud, St. Tropez, Cannes oder Nizza besuchen, oder einfach am Strand abhängen und jeden einzelnen Sonnenstrahl in sich einsaugen, auf den wir alle über den Winter so lange haben warten müssen (wenn man nicht vorher nach Mallorca fährt). Und wer Lust hat, ambitioniert Regatta zu segeln, kommt voll auf seine Kosten. Die Franzosen können ganz gut segeln, na ja, es geht so.

segeln, kommt voll auf seine Kosten. Die Franzosen können ganz gut segeln, na ja, es geht

Number One

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REISEBERICHT SÜDFRANKREICH

HOBIE HOLIDAYS REISEBERICHT SÜDFRANKREICH Nach dem Segeln Mit Cedric Bader und Yann Montoya haben die Franzosen

Nach dem Segeln

Mit Cedric Bader und Yann Montoya haben die Franzosen die Jugend-Europameister, Europameister, Jugend-Weltmeister und 7. der Weltmeisterschaft. Glückwunsch dazu noch einmal von dieser entfernten Stelle. Und die Anderen können auch nicht wirklich schlecht Segeln. Mir machte es im Frühjahr sehr viel Freude zu sehen, wie taktisch versiert die jun- gen Franzosen unterwegs waren. Da wurde schon auf der Hälfte des down-wind angefan- gen, um die Innenposition der bevorteilten Gate-Tonne zu kämpfen. Respekt, Respekt.

Und es machte Freude zu erleben, wie unkom- pliziert der Umgang mit den jungen Franzosen ist. Zu meinem Glück sprechen sie englisch, jedenfalls ein wenig, also so wie wir. Und sie sind offen und aufgeschlossen, so dass wir uns dort auch willkommen fühlten. Der Umgang mit den Franzosen war früher leider ganz anders, erinnere ich mich doch noch voller Grauen an einen Vorfall aus den 80er Jahre (sorry, in meinem Alter lebt man halt mal in Erinnerungen). Da waren mein Bruder Kay und ich mit Thorsten Bardram aus Kopenhagen

mein Bruder Kay und ich mit Thorsten Bardram aus Kopenhagen Long-Distance-Proviant unterwegs an der Cote d'Azur,

Long-Distance-Proviant

unterwegs an der Cote d'Azur, und Thorsten hatte beim Ausparken ein wenig Pech und wurde - unschuldig - angefahren. Die herbei- gerufene Polizei sah 3 mehr oder weniger blonde junge Männer, die kein französisch sprachen. Sie mussten Deutsche sein und wur- den fast schon tätlich zusammengeschissen, angepöbelt und zu den Verursachern des Unfalls abgestempelt. Als Thorsten dann sei- nen dänischen Personalausweis zeigte, waren die Polizisten plötzlich freundlich und ließen uns fahren. Ähnliches muss auch mal das bereits erwähnte Segellehrertalent erlebt haben, anders kann ich mir nicht erklären, warum er eine Aversion gegen die Cote d'Azur hegt. Das hat vielleicht aber auch berufliche Gründe.

Nun gut, zurück zu unserer kleinen Geschichte, und in der geht es natürlich nur um Nettigkeiten. So zum Beispiel um den Charme französischer Polizisten, die die blonde Fahrerin eines Kombis der gehobenen Mittelklasse doch glatt in der Megaverbotszone direkt vor dem

Haupteingang zum Flughafen von Nizza par- ken ließen, um das per Flugzeug nachgereiste Team-Mitglied Captain Slowly in Empfang zu nehmen. Über den Grund für diese Großzügigkeit streiten sich noch heute die Geister: war es das unschuldigste aller unschuldigen Gesichter eines blonden Engels - dieses Lächeln brauchten wir ja ein paar Wochen später wieder bei Rückgabe des Leihwagens in Südafrika, wie der aufmerksa- me Leser erinnern wird -, oder war es bloß das Frankfurter Kennzeichen an dem Teamcar, das die Zugehörigkeit zur Finanzwelt Europas sig- nalisierte. Vielleicht wussten die Polizisten auch schlicht und einfach, wen sie vor sich hatten. Immerhin sind die da unten Prominenz gewohnt, und wenn team speed-cat vorfährt, um Captain Slowly abzuholen, müsste dann nicht sogar die Halle des Flughafens geräumt

müsste dann nicht sogar die Halle des Flughafens geräumt Saint Tropez Idylle HOBIE HOLIDAYS REISEBERICHT

Saint Tropez Idylle

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REISEBERICHT SÜDFRANKREICH

werden, damit die ach so sportlichen Rumtreiber noch ein wenig dichter ranfahren können ? Das klappte jedenfalls nicht.

Und es kam noch schlimmer: natürlich hat fast jedes Team auch Spießer dabei. Und in der Megaverbotszone zu parken, schlug mir mäch- tig auf den Magen. Also machte ich mich auf die Suche nach Stefan, um ihn kürzesten Weges zum Shuttle zu bringen. In der Zwischenzeit war speedKat, schlau wie sie ist, dahintergekommen, dass Stefan auf der ganz anderen Seite des Flughafens angekommen war. Schnurstracks fuhr sie weiter, was ich aber erst mitbekam, als der Wagen weg war. Aber das sah ich ganz entspannt, nämlich schlicht und einfach als Vertrauensbeweis dafür, dass ich auch mal für 20 Minuten allein in der Fremde zu recht kommen kann. Trotzdem freu-

mal für 20 Minuten allein in der Fremde zu recht kommen kann. Trotzdem freu- Winning is

Winning is not everything!

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REISEBERICHT SÜDFRANKREICH

te ich mich, als ich endlich eingesammelt wurde und wir vollständig zurück nach Ste. Maxime fahren konnten. Denn wir hatten an diesem Tage wunderbares Wetter, das wir auf dem Hinweg dazu ausgenutzt hatten, von Ste. Maxime über die Küstenstraße nach Nizza zu fahren. Dieser Bereich der Coté d'Azur ist wunderschön und immer wieder einen Ausflug wert. Auf dem Rückweg nahmen wir dann die Autobahn, was uns zügig zurück nach Ste. Maxime brachte.

Die nächsten beiden Tage hatten wir nicht so schönes Wetter. Es regnete sogar zwischen- durch recht heftig. Aber der letzte Tag entschä- digte uns dafür mit Sonne und fast schon som- merlichen Temperaturen. Ein herrlicher Tag, für den so weit zu fahren, sich schon fast alleine gelohnt hatte. Gesegelt wurde natürlich auch, und zwar Gründonnerstag just for fun mit einem kurzen Besuch im Hafen von St. Tropez und von Karfreitag bis Ostermontag Regatta

Eingangs der Bucht von St. Tropez in dem Bereich zwi-schen Ste. Maxime und St. Tropez. Das ist landschaftlich sehr reizvoll, und segle- risch ein wenig tricky, wenn die Winde ein wenig mau sind. Aber es machte uns sehr viel Spaß, weil es auch auf dem Wasser sehr unkompliziert zuging.

Ostern 2006 wird zwei Wochen später als Ostern 2005 sein. Das lässt schöneres Wetter erwarten, als wir es in diesem Jahr hatten. Im letzten Jahr, also Ostern 2004 war ich 10 Tage vor Ort. Damals hatte ich 9 Tage Sonne und gar keinen Regen. So wünsche ich es mir für nächstes Jahr. Denn wir fahren wieder hin.

Ingo Delius proud to be member of Team speedcat, fastest Hobie-sailing-team in Europe (Ingo Delius/Katrin Wiese-Dohse, Stefan Wiese-Dohse/Susanne Gehrmann)

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Raumschots

Bericht über eine Hobie 16 Cat Regatta mit komischem Wetter Nach erfolgreichem Katamaran-Lehrgang in den

Bericht über eine

Hobie 16 Cat Regatta mit komischem Wetter

Nach erfolgreichem Katamaran-Lehrgang in den Herbstferien am Unterbachersee beim DSCU erhielt ich kuurze Zeit später überra- schenderweise per E-Mail von der Cat- Ausbilderin Jutta Schröder (GER 1066755) die Anfrage, ob ich bei einer Hobie-Ranglisten- Regatta, dem "Eispokal" beim SSC Kempen auf dem Köönigshüttesee am 22.-23.10.2005 als Schotte einsteigen möchte. Und wie ich wollte !! Ich sollte bei Holger Söhne (GER 109420 RSCWW) auf einem Hobie Cat 16 als Vorschoter mitfahren. Nach Absprache mit mmeinen Eltern sagte ich zu. Mal gespannt, was das Wochenende bringt, dachte ich mir und es machte sicch eine gewisse Aufregung bei mir breit.

Als Holger mich am Samstagmorgen abgeholt hatte, war schönes Wetter bei mir in Haan. Aber auf dem Weg nach Kempen, fing es auf der Autobahn so stark an zu schütten, dass man fast nichts mehr sah.

Aber als wir dann am Königshüttesee in Kempen ankamen, war das Wetter wieder bes- ser geworden, aber es war sozusagen fast kein Wind, nur eine ganz leichte Briese. Das war mein Eindruck um ca. 12 Uhr. Wir bauten also erst einmal den Cat in Ruhe auf und gingen dann um 13 Uhr zur

Steuermannsbesprechung. Bei dieser Regatta starteten nicht nur Hobie 16, sondern auch Hobie 14 und ein paar andere Boote, die in einer Yardstickwertung segelten, darunter waren Optis ein A-Cat und zwei Top Cats.

Holger, mein Steuermann segelte an diesem Wochenende seine17. Ranglistenregatta. Um 14 Uhr sollte der erste Start von den 16ern sein, aber bei der Steuermannsbesprechung hatte der Regattaleiter gesagt, dass er den ganzen Kurs ändern muss, wenn der Wind dre- hen sollte. Und was geschah dann 5 Minuten vor dem Start?

Natürlich drehte der Wind und der Regattaleiter hat eine Minute vor dem Start die Regatta abgeschossen, mit der Begründung, dass er den Kurs neu auslegen muss. Einige Teams sind dann ans Ufer zurück gesegelt und haben da gewartet. Alle anderen, Holger und ich natürlich auch, sind erst mal auf dem See geblieben. Mangels Wind haben wir uns treiben lassen und ein bisschen mit den anderen gequatscht.

Doch auch nach einer weiteren halben Stunde wurde nicht gestartet und der Wind schlief ganz ein. Die DLRG hatte sogar schon ange- fangen die Boote, die am weitesten vom Ufer

entfernt trieben zurück an Land zu ziehen. Nach kurzer Zeit war unser Boot das letzte auf dem See, aber wir erreichten ebenfalls mit Hilfe der DLRG das Ufer. Das machte sogar Spaß, denn das DLRG-Boot gab richtig Gas und hat erst im letzten Moment vor dem Ufer abgedreht, so dass wir mit richtig Speed auf das Ufer zugefahren sind. Das war witzig. Leider waren die besten Strandliegeplätze schon vergriffen. So ein Cat braucht durch seine Breite doch ein ganzes Stück Platz.

Cat braucht durch seine Breite doch ein ganzes Stück Platz. tiefer Raumwindkurs Nach kurzer Zeit an

tiefer Raumwindkurs

Nach kurzer Zeit an Land ging der Regattaleiter durch die Runde der Wartenden und sagte, dass heute keine Regatta stattfin- det. Genau zu diesem Zeitpunkt fing es an zu regnen, nein es fing an zu schütten, wobei natürlich alle Segel nass wurden, weil keiner sie runtergeholt hatte. Am Abend gab es im Clubhaus ein sehr leckeres Abendessen. Dieser Club ist der einzige am See und trägt den Namen `Segel-Surf-Club Kempen e.V. Holger und ich sind nach dem Essen dann nach Hause gefahren. Am Sonntag gab es ab neun Uhr im Clubhaus

Hause gefahren. Am Sonntag gab es ab neun Uhr im Clubhaus Frühstück. Ab 11:30 galt für

Frühstück. Ab 11:30 galt für alle Teilnehmer Startbereitschaft. So begann der Sonntag erst einmal mit einem gemeinsamen, ruhigen Frühstück. Danach bauten dann alle ihre Boote auf. Nachdem dann alle Hobies auf dem Wasser waren wurde die erste Wettfahrt gestartet und zwar nach dem 6 Minuten Signal, endlich ging es los.

Durch meinen guten Steuermann Holger lagen wir bei allen Starts meistens in führender Position. Doch wir wurden recht schnell von einem sehr guten Team, den "Schipper" Brüdern (GER 108201 vom SKBUE) eingeholt und sie gingen dann meist schnell in Führung. Da der Startschuss der Hobie 16 auch gleich- zeitig das 6 Minuten Signal der Hobie 14 war sind wir mit denen während der Regatta häu- fig mal aneinander geraten. Es wurde dann manchmal ziemlich laut, wenn sich alle an der Lee Tonne drängten.

Am Ende des ersten Laufes wurden wir dann guter vierter. Die andern Wettfahrten gingen alle so ähnlich. ( 4. 4. 6. 4.) Doch die vierte Wettfahrt war heftig, genau in der 6 Minuten Startphase fing es an zu schütten wie aus Kübeln. Aber so "hart" wie die Hobies sind, wurde trotzdem gestartet. Auf dem Weg zur zweiten Tonne, kam zum Regen noch Hagel.

Das war eine echt heftige Regatta, aber dafür war kräftiger Wind, wir mussten uns sogar ins Trapez hängen. Und trotz ein paar kleinerer Fahrfehler von Holger haben wir dann wieder den vierten Platz gemacht.

Nach dieser Regatta fuhren dann alle an Land und die meisten bauten sofort ihre Boote noch

im Regen ab. Doch wie Holger immer zu sagen pflegt: `Nach dem Regen kommt der

im Regen ab. Doch wie Holger immer zu sagen pflegt: `Nach dem Regen kommt der Sonnenschein` haben wir und ganz wenig andere noch gewartet.

Und siehe da, nach dem Regen kam tatsäch- lich der Sonnenschein. Alle halfen sich gegen- seitig die Boote auf die Trailer zu heben. Und komischerweise war der Wind, der so schön am Vormittag geweht hatte, wie abgedreht. Flaute, genau wie am Samstag um 14 Uhr. Nachdem alle zusammen gepackt hatten und die Boote auf den Trailern festgezurrt waren, gab es eine schöne Siegerehrung. Danach ver- abschiedeten sich alle von einander und fuh- ren nach Hause.

Dieser Einblick in eine Hobie 16 Regatta hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde jederzeit wieder als Schotte auf einen 16er gehen. Was ich auch noch sehr nett fand, ist die Tatsache, dass Holger gesagt hatte, dass der Vorschoter immer maßgeblich verantwort- lich für eine gute Platzierung ist, und das er von meinem Einsatz positiv überrascht war. Darüber hinaus würde er sich sehr freuen, wenn ich in der kommenden Saison wieder bei

sehr freuen, wenn ich in der kommenden Saison wieder bei 38 Raumschots Ihm als Schotte einsteige.

38

Raumschots

Ihm als Schotte einsteige. Wir haben bei dieser Regatta ein paar sehr gute Hobie-Segler hinter uns gelassen, die Holger sonst immer nur von weiter hinten gesehen hatte. Darunter war auch meine Ausbilderin Jutta Schröder (GER 106675 vom HAT Hilden), bei der ich meinen Katamaran- Lehrgang am Unterbachersee in den Herbstferien absolviert habe. Sie war von unserem, bzw. meinem Ergebnis sehr positiv überrascht.

Die "Schipper Brüder" haben mich nach der Regatta spontan zum Probetraining in der nächsten Saison zum SKBUE eingeladen.

So ging ein für mich erfolgreiches und schönes Segelwochenende zu Ende und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Hobie 16 Regatta, an der ich teilnehmen darf.

Ein kräftiges

"Hobie….Cat" an alle 16er !!!

Geschrieben von

Lisa Domke

Unsere Trainingswoche auf den Hobie Cats Tatort: Unterbachersee 2.Herbstferienwoche, Veranstalter: DSCU An unserm ersten

Unsere Trainingswoche auf den Hobie Cats

Tatort: Unterbachersee

2.Herbstferienwoche, Veranstalter: DSCU

An unserm ersten Tag, einem Montag, bei dem Hobie Training, haben wir zu erst uns alle untereinanderr vorgestellt und dann wurde das Aufbauen eines Cats denen gezeigt, die es noch nicht konnten. Anschlließend wurden gemeinsam alle Cats aufgebaut. Den 11 Teil- nehmern standen fünf Boote zur Verfügung, wwobei wir Jutta Schröder, unsere Trainerin auch mitgezählt haben. Sie fuhr allerdings nur auf einem MMonarchen (Begleitboot).

Von den zehn Lehrgangsteilnehmern, die auf die Cats verteilt wurden, sind nicht alle Anfänger, sondern es sind auch welche dabei, die schon länger auf den Hobies segeln und

auch schon richtig große Regatten gefahren sind. (Wie z.B. Beate, die schon auf den European Championship Hobie Cat mit gese- gelt ist.) Nun wieder zum Segeln. Als wir dann endlich alle unsere Boote aufgebaut hatten und die Mannschaften aufgeteilt waren, (wobei am Anfang auf einem Boot drei segeln mussten, da Beat mit ihrem Boot erst am Nachmittag kam) ging es endlich raus aufs Wasser. Da direkt am Anfang um 11Uhr schö- ner Wind auf dem Unterbachersee war, mus- sten wir bereits im Trapez fahren, um nicht direkt zu kentern. Das hat super Spaß gemacht. Wenn man im Trapez hängt und dann noch eine starke Böe kommt, fühlt man

Wenn man im Trapez hängt und dann noch eine starke Böe kommt, fühlt man beste Trainingsbedingungen

beste Trainingsbedingungen

sich als ob man fliegen würde. Als sich dann alle Boote etwas weiter hinten auf dem See gesammelt hatten, sind wir erst einmal ein wenig "up and down" gefahren und auch mal einen Dreieckskurs um die Tonnen.

Nachdem wir uns eingefahren hatten und etwas mit dem Boot vertraut wurden, hat Jutta uns gesagt, dass wir nun eine kleine Regatta fahren sollten. Sie gab uns das 5 Minuten Signal und war mit ihrem Boot, dass sie an eine Tonne befestigt hatte, unser Start- und Zielboot. So haben wir Starts geübt und sind mehrere Regatten gesegelt. Nachdem die letz- te Regatta durch war, sind alle zurück gese- gelt. Die Boote wurden an Land gebracht. Anschließend wurde gegrillt und danach die Boote abgebaut. So ging dann der erste Tag zu Ende. Für alle war der Tag schön gewesen und es hat allen viel Spaß gemacht.

Der zweite Tag begann damit, dass Jutta uns Beate vorstellte und wir uns noch mal für sie vorstellten. Danach wurden l neue Mannschaften bestimmt, weil jeder einmal mit jedem und jeder Mal auf jedem Boot segeln sollte. Nachdem Jutta die neuen Teams ver- kündet hatte, sagte sie noch dazu, dass wir bei oder vor den Regatten eine Flaschenpost ein- sammeln müssten, welche wir noch lösen mussten, bevor wir an Land kamen. Auf dem Wasser haben wir wieder ein paar Test- Regatten gefahren und dann die Aufgabe ein- gesammelt. Erst dachten alle, dass jeder eine andere Aufgabe hat, aber hinterher stellte sich heraus, dass alle die gleiche hatten, nämlich einen ``Palsteg`` zu machen. Diese Aufgabe lösten alle schnell (aber leider umsonst, denn es wurde an Land nicht kontrolliert, ob man

umsonst, denn es wurde an Land nicht kontrolliert, ob man Sonnenbrille ein „MUSS“ auf dem Wasser
umsonst, denn es wurde an Land nicht kontrolliert, ob man Sonnenbrille ein „MUSS“ auf dem Wasser

Sonnenbrille ein „MUSS“ auf dem Wasser

ihn auch wirklich gemacht hatte).

Regatten wurden die Plätze für jede einzelne Person einer Mannschaft aufgeschrieben und an Land zusammen gezählt. Wer dann am Schluss die wenigsten Punkte hatte, war erster. Dies konnte sich aber noch ändern durch die nächsten Tage. Denn an denen wurden auch noch ein paar Wettfahrten gesegelt. So ging dieser Tag auch zu Ende. Wir bauten alle gemeinsam ab, um hinterher noch Brötchen oder Müsli zu essen.

Nach allen

Der Mittwoch und damit der dritte Tag unseres Trainings begann wie immer mit der Mannschaftsaufteilung und dem Aufbauen der Boote. An den andern Tagen war schon viel Wind (Windstärke 3) für den Unterbachersee, aber

an dem Tag war noch etwas mehr (Windstärke 3-4). Wir waren an diesem Tag besonders

an dem Tag war noch etwas mehr (Windstärke 3-4). Wir waren an diesem Tag besonders schnell draußen auf dem See, wo auch gleich die Post ab ging, indem viele Mannschaften auf ihren Booten im Doppeltrapez fahren mus- sten und trotzdem nur auf einem `Schwimmer` fuhren. (Wenn ein Cat in so einer Position fährt, dann entsteht ein Gefühl, als ob man fliegt.)

Der Donnerstag war auch noch richtig schön, wir haben zwei der 5 Hobies aufgebaut, um mit der Jutta und dem Mirko Match Races zu fahren. Das war echt genial, wir haben jeder 8 Läufe gefahren, wobei jeder gegen jeden gefahren ist. Dabei konnte man eine Menge Erfahrungen sammeln. Auf jeden Fall war der Wind am Anfang noch ganz ok, wurde aber

jeden Fall war der Wind am Anfang noch ganz ok, wurde aber Crew-wechsel mit der Zeit

Crew-wechsel

mit der Zeit immer weniger. Es gab nach jeder Wettfahrt einen fliegenden Wechsel der Vorschoter. So musste jeder einmal die Startphase einleiten. Alles in Allen war auch dieser Tag sehr gelungen, es gab keine Kenterung und das Wetter war super.

Am Freitag hatten wir leider kaum noch Wind, zum Segeln reichte es jedenfalls nicht mehr. Zur Freude aller, wurde eine Paddel-Regatta veranstaltet. Leider hat das reine Jungen Team gewonnen, es bestand aus Patrick, Pascal, Flo und Sven. Wir hatten trotzdem sehr viel Spaß dabei und am Ende haben wir noch eine gelungene Siegerehrung gemacht. Danach haben wir uns noch Videos angesehen, wo die Jutta uns dann verbessert, hat wenn wir dort Fehler hatten. Am Ende haben alle gesagt, das es uns super gefallen hat und ich meine echt super.

An dieser Stelle mal ein kräftiges Lob an die Organisatoren des Lehrgangs. Zum Abschluss eines jeden Tages gab es für uns immer noch was Leckeres zu futtern im Clubraum des DSCU. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass im kommenden Jahr ein Aufbaulehrgang auf dem Unterbachersee beim DSCU stattfinden muss. Es wäre außerdem super, wenn die Hobies auf dem See im ange- messenen Rahmen vom Zweckverband wieder zugelassen werden. (Vielleicht nur für Segler, die verantwortungsbewusst mit den Cats umgehen können.)

Geschrieben von:

Sven + Lisa Domke

Fotos: Lutz Becker

Die Teilnehmer Raumschots 43
Die Teilnehmer Raumschots 43
Die Teilnehmer Raumschots 43

Die Teilnehmer

Mit Gennaker zur JEM in Heiligenhafen Gennaker. So jedenfalls hieß für die deutschen Jugendteams das

Mit Gennaker zur JEM in Heiligenhafen

Gennaker. So jedenfalls hieß für die deutschen Jugendteams das Stichwort für die diesjährige Jugendeuro in Heiligenhafen. Außer für Hauke und Lauritz also eine neue Herausforderung für alle.

Nachdem der materielle Teil durch das ver- gleichsweise günstige Leihprogramm der Hobiehändler schnell geklärt war, ging es, bewaffnet mit unserem "aufgebohrten" Boot,

ging es, bewaffnet mit unserem "aufgebohrten" Boot, ans trainieren. Nach einigen südwestlichen

ans trainieren. Nach einigen südwestlichen Trainingsschlägen mit meinem neuen alten U21-Vorschoter Andreas, im Laufe des Früh- jahrs, ging es, zusammen mit den Renz- geschwistern, direkt vom Bostalsee in den Norden. Nach Zwischenstop in Kellenhusen, als Vorschoter von Christine, und der damit verbundenen Eingewöhnungsphase an das durchaus launische Wetter (das mit dem Hoch- sommer üben wir noch mal…) ging es am Montag dann endlich nach Heiligenhafen. Nachdem auch mein Boot als Urlaubsanhäng- sel meiner Eltern ankam, ging es ans Zelte auf- bauen, dem Boot die jährliche Politur verpas- sen, Hänger ohne Traktor an den Strand schie- ben, Boote aufbauen und natürlich grillen.

Dienstag:

Und jetzt zum Segeln - mit 3 Windstärken eher

moderates aufwärmen und

klasse… in die Focklatten gebracht - an den

Strand- Gennaker abknoten - zum Segel- macher bringen - wieder aufs Wasser.

RAAATSCH …

Trotzdem ging es doch eigentlich ganz gut und sogar noch 3 Tage Zeit es bei zunehmenden Wind zu üben. So jedenfalls die motivierte Stimmung beim beinahe allabendlichen grillen.

Mittwoch: Früh aufstehen um auch ja den Gennaker noch beim Segelmacher abholen zu können, man
Mittwoch: Früh aufstehen um auch ja den Gennaker noch beim Segelmacher abholen zu können, man

Mittwoch:

Früh aufstehen um auch ja den Gennaker noch beim Segelmacher abholen zu können, man hat sich ja schließlich extra zusichern lassen, dass er morgens auch fertig ist. Danach ein Blick aufs Wasser…hmm…wird wohl nix…in den Böen bis zu 9 Beaufort und generell auch nicht viel weniger. Kein Segler traut sich aufs Wasser und wir nutzen den Tag zum Stadtbummel im Regen und besichtigen neben Wintermänteln und Fischtötern den lokalen Fischstand am Hafen und danach gleich die Eisdiele, bei dem Wind kann man das Gewicht ja vertragen. Liegt das eigentlich an den Temperaturen oder warum ist das Eis da oben billiger als bei uns?

Donnerstag:

Kurzfristig haben wir uns für eine Teilnahme am Training der EHCA mit Brian Phipps als Trainer entschieden. Nachdem er den zahlrei- chen Jugendteams der Fliegengewicht- kategorie, mit der Feststellung, es habe immer

noch zuviel Wind zum segeln, sichtlich die Anspannung aus dem Gesicht nahm ging es zur Theorie. Auch wenn es doch irgendwie in den Fingern kribbelte verstand Brian es sehr gut die Grundlagen zu Material und Technik des Gennakers und zum allgemeinen Hobie Segeln sehr gut zu vermitteln. Verflucht sei allerdings seine Videokamera mit der er das Trockentraining filmen musste…aber auf dem Wasser ist das ja viiieeelll einfacher!

Freitag:

Boah, bloß nicht schon wieder an Land versau- ern, so jedenfalls die ersten Befürchtungen beim Frühstück. Aber Glück gehabt, der Wind hatte merklich auf 5 Beaufort abgeflaut und nach kurzer Besprechung der Übungen gingen die Teilnehmer des Trainings aufs Wasser. Ok - Gennaker segeln mit Wind - musste ja irgend- wann kommen, also rum um die Tonne und hoch das Teil…klasse…wer hat bloß den Gennaker falsch eingefädelt? Chaos….Also an den Strand umknoten und wieder raus - um

die Tonne und hoch damit. Und jetzt? Segel noch auf "Angst" ging es runter zur

die Tonne und hoch damit. Und jetzt? Segel noch auf "Angst" ging es runter zur Tonne … hmm irgendwie ganzschön störrisch…aber trotzdem irgendwie nicht sonderlich schnell … irgendwas machen wir wohl noch falsch! Zack! We capsized! Die Bestätigung dieser These erfolgte also schnell und sehr feucht - wir machen was falsch! 2-3mal später ging es dann zur Mittagspause und zur Videoanalyse, die sehr nützlich und amüsant war. Ein Bonus- punkt hat sich Stevie, der anscheinend nicht nur schnell segeln kann, am Steuer von Brian's Motorboot verdient, indem er ihn mit einer gekonnten Kurve aus dem Boot bugsierte - und immer schön die Kamera aus dem Wasser halten! Nach der Pause ging es wieder aufs Wasser und siehe da, mit den Erkenntnissen der Videoanalyse ging es schon viel besser - wenn da nicht diese bescheuerte Welle wäre, Spaßbremse! Nur 2 Kenterungen am Mittag machten Hoffnungen für den Beginn der Jugendeuro am nächsten Tag.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Training!

Samstag:

Es wird ernst, immer noch 5 Beaufort, ist das jetzt gut oder schlecht? Egal, los geht's - komischer Start - Links raus - Luvtonne und hoch das Ding. Yeah echtes Rodeo für den Vorschoter, hätte ich Zeit gehabt, hätte ich als Steuermann sicherlich ein schlechtes Gewissen gehabt. Überlebt! Rum um die Leetonne wie- der links raus und hoch zur Luvtonne - liegen eigentlich gar nicht so schlecht - Gennaker hoch - Halse und Klatsch. Ein Traum! Mitten auf dem Downwind den Kahn in einer Welle versenkt und gekentert. Nachdem wir uns im

1.Lauf also selbst zerstört hatten ging es zum 2ten über. Nachdem sehr viele im 1.Lauf ihren Gennaker gar nicht gezogen hatten zogen wir es auch in Erwägung ergebnisorientiert zu fah- ren. Guter Start - links raus - 5ter an der Luv- tonne - Yes! War ja klar… alle ziehen den Gennaker. Also weg mit den guten Vorsätzen und hoch mit dem Lappen - ab geht's! Geil! Nur ein Platz verloren bis zur Leetonne also runter mit dem Gennaker. Wunschdenken … irgendwie hat es die Bergeleine geschafft sich hinter die oberste Focklatte zu klemmen.

Während mein Vorschoter also wild hüpfend versuchte das Problem zu lösen hatte ich Zeit zu fluchen, während erst die Leetonne an uns vorbeizog, danach das Startschiff samt komi- scher schauender Besatzung. Endlich unten! Nachdem wir also ewig über die Leetonne hin- ausgefahren sind geht's wieder auf die Kreuz - die Platzierung war futsch. Aufholjagd! Wer braucht schon gute Vorsätze? Hoch mit dem Gennaker wir müssen ja aufholen. Ging auch echt gut - wäre da nicht die wiederholte Kenterung unsererseits gewesen. Damit war der Lauf dann endgültig vernichtet. Einen 3ten Lauf gab es leider nicht da die Wettfahrtlei- tung der Meinung war, es wäre für die Jugend- teams zuviel Wind. Auch wenn die Damen und die Masters noch weiterfahren durften war die Entscheidung letztendlich verständlich, schließlich waren nur 18 der 37 Teams ins Ziel gekommen.

Abends brachte das Essen dann etwas Abwechslung in den Grillalltag und die mei- sten Teams ließen den Abend eher gemütlich ausklingen. Spaß hat es gemacht! Übers Ergebnis reden wir lieber nicht.

Sonntag:

Der Wind hatte merklich nachgelassen und wehte nur mit 2-3 Bft. Damit kam wohl jeder ganz gut zurecht. Nach 4 eher unspektakulä- ren Leichtwindläufen gewannen die Franzosen Bader/Montoya den Titel des Jugendeuropa- meisters! Bestes deutsches Team wurden erwartungsgemäß Lauritz und Nils auf dem 7ten Platz. Nach der Siegerehrung, bei der die Franzosen ihre Überlegenheit (die ersten 4 Teams kamen aus Frankreich) ausgiebig feier- ten, noch schnell den Gennakerkram abbauen und dann zum Abendprogramm übergehen. Bevor am nächsten Tag dann die Qualifikation für die Euro losging.

Unser 16ter Platz im Endergebnis war nicht ganz das was wir uns erhofft hatten, aber Spaß hats gemacht! Mittlerweile liegt der Gennaker aber schon wieder beim Händler

liegt der Gennaker aber schon wieder beim Händler und in den nächsten Tagen werde ich wohl

und in den nächsten Tagen werde ich wohl meine Bugspitzen generalüberholen müssen. Ohne die nachträglichen Verstärkungen, die die Werft mittlerweile anbietet, halten die Bugbeschläge die Belastung durch den Gennaker leider nicht aus. Fazit: Tolle Veranstaltung mit tollen Wett- fahrten! Der Gennaker kann viel Spaß machen. Bei viel Wind ist er, wie der Samstag gezeigt hat, für sehr junge Segler allerdings eine echte Herausforderung. Ich für meinen Teil habe ihn zurückgegeben, da es, trotz des Leihprogramms, auch ein nicht unerheblicher finanzieller und materieller Aufwand darstellt. Man hat eben immer etwas zu tun, an Land mag das eher negativ sein, auf dem Wasser macht der den Downwind sicherlich interes- santer und anspruchsvoller.

Dominik Wuttke

sein, auf dem Wasser macht der den Downwind sicherlich interes- santer und anspruchsvoller. Dominik Wuttke Raumschots
Wie sich vielleicht herumgesprochen hat, ist vielen bekannt, daß ich das Amt als Commodore Nord

Wie sich vielleicht herumgesprochen hat, ist vielen bekannt, daß ich das Amt als Commodore Nord im Sommer an Kerstin Wichardt übergeben habe. Kerstin war sofort bereit, für mich einzuspringen. Dafür möchte ich mich noch einmal recht herzlich bedanken. Ab sofort werden wir im Team weitermachen, wobei ich mich ausschließlich um die Jugend- arbeit kümmern möchte. Ich war an einen Punkt gekommen, an dem ich feststellen mußte, daß es mir bei dem Aufwand für die Jugendarbeit nicht mehr möglich, war mein Vorstandsamt vernünftig zu organisieren.

Ihr seht also, es ist nichts Schlimmes passiert, außer daß es jetzt eine Aufgabenteilung im Norden gibt.

Meine nächsten Aufgaben werden sein: Das Nationale Trainingslager 2006 und die IDJM 2006 in Bosau. Beim N.T.L sehe ich im Moment ein Problem, wie wir mit den Ferien zusammen kommen. Der Süd - Westen und ausgerechnet HH haben keine Ferien in dieser Woche. Es ist einfach nicht möglich, alle Bundesländer zusammen zu bekommen. Eventuell werde ich versuchen, diese Veran- staltung in Zukunft in den Herbst zu verlegen.

Also wenn noch jemand nach Bosau möchte, jetzt ganz schnell melden. Für alle, die Deutscher Meister oder Meisterin werden wol- len, Pflichtprogramm!

Pfingsten wird es für Hobie 14 wieder ein Training in Dersau am Plöner See geben, und die erste Ferienwoche Schleswig Holstein stehe ich euch dann in Kollmar (Elbe) zur Verfügung.

Achtung: Euro Hobie 14 Hohwacht. Hier werden wir am Donnerstag (Himmelfahrt) noch ein Training für alle einrichten. Dort wird es dann an Trainern nicht fehlen. Die ersten 5 der Rangliste werden helfen, sonst wird die Meldung zur Euro nicht anerkannt. So machen wir das!

8 Jahre bin ich jetzt in der Jugendarbeit tätig. Seit unser Jugendobmann Harry Schlinker dabei ist, hat sich eine Menge bewegt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei ihm bedan- ken - vieles, was im Norden voran gegangen ist, wäre ohne seine Unterstützung nicht mög- lich gewesen. Ich bin sicher, daß er weiterhin hilft, auch wenn ich nicht mehr Commodore bin.

Leider haben wir noch einige Regionen, die sich mit der Jugendarbeit sehr schwer tun. Ost, Süd, Mitte, hier passiert einfach noch viel zu wenig. Hier sind die Commodore angehalten, etwas zu tun. Ich weiß, daß hier einzelne Per- sonen aktiv sind. Ich denke an Berichte vom Steinhuder Meer, Cuxhaven und Bremerhaven. Die Telefonate laufen wohl nur noch bei mir auf. Ich kann nicht mehr tun, als auf den zu- ständigen Commodore zu verweisen. Oft pas- siert dann nichts mehr.

Ich bin froh, daß unser Fritz- Rüdiger Klocke wieder in Deutschland ist und sicher in kürze- ster Zeit auch wieder Leben in Sachen Jugend- arbeit nach Flensburg und Umgebung kommt.

Ich benötige unbedingt noch Unterstützung für das Trainingslager über Ostern. Ruft jetzt bitte nicht alle auf einmal an. Also wer Lust hat, bitte melden!

nicht alle auf einmal an. Also wer Lust hat, bitte melden! Ich wünsche Euch allen schöne

Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage und ein guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage und ein guten Rutsch ins Neue Jahr! Gruß vice Com.

Gruß vice Com. Andy Martens

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Mitgliederversammlung

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19. Februar 2006 Karlsruhe

Herzlich lade ich ein zur Mitgliederversammlung der Deutschen Hobie Cat Klassenvereinigung für das Jahr 2006. Die Versammlung findet am Sonntag, dem 19. Februar 2006, in Karlsruhe statt. Wir bedanken uns bei der Region Südwest für die Einladung. Versammlungsort ist das Hotel Residenz, Bahnhofplatz 14-16, 76137 Karlsruhe. Parkmöglichkeiten gibt es hinter dem Bahnhof. Eine Anfahrtsbeschreibung findet Ihr in diesem Heft.

START 11:00 Uhr

Die Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellen der Stimmberechtigten

2. Tagesverlauf, Festlegen der Mittagspause und Auswahl des Essens

3. Genehmigung der Tagesordnung, erforderlichen-falls das Einbinden von

Anträgen an die Mitgliederversammlung

4. Bericht des Vorstandes über das Jahr 2005

- Ein kurzer Bericht der gastgebenden Region Südwest

- Ein Rückblick auf die großen segelsportlichen Ereignisse 2005

- Ehrung von Seglern wegen besonderer Erfolge

- Die Mitteilungen der Geschäftsstelle

- Kurze Informationen über die beiden letzten Vorstandssitzungen

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Mitgliederversammlung

5. Bericht über RAUMSCHOTS

6. Vorstellung der neuen Konzepte zum Internetauftritt und dem Mitgliederportal sowie der

dazu gehörigen Einbindung unserer Datenverwaltung

7.

Kassenbericht des Schatzmeisters nebst Berichtes der Kassenprüfer und Entlastung

8.

Finanzplan 2006 mit Vergleich der Ausgaben für 2005

9.

Neues über Bau- und Klassenvorschriften

10.

Vorstellung des Regattakalenders 2006, Erläuterung der dafür vorgesehenen Ranglisten-

faktoren sowie Ausblick auf die Regatta-Großereignisse, auch in den nächsten Jahren

11.

Unsere Jugendarbeit

12.

Neues von EHCA und IHCA

13.

Wahlen:

- 2. Vorsitzender / techn. Referent

- Commodore Mitte

- Commodore Südwest

- Commodore West

- Schatzmeister

- Sportreferent

- Jugend Obmann

- EDV Referent

-

Kassenprüfer

14. Ehrungen

15. Ausblick auf die nächste Mitgliederversammlung

16. Sonstiges

Anträge zur Mitgliederversammlung 2006 bitte ich mir schriftlich bis zum 28. Februar 2006

zukommen zu lassen.

Wie immer weise ich darauf hin: Die Erschienenen müssen sich durch ihren Mitgliedsausweis legi-

timieren. Jeder Erschienene kann ein nicht anwesendes Mitglied vertreten, wobei er dessen Mit-

gliedsausweis vorlegen muss.

Ich freue mich auf die Versammlung und bitte um zahlreiches Erscheinen.

Ulf Hahn

1. Vorsitzender

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FIT DURCH DEN WINTER

Fit durch den Winter kommen

Trübe Tage = schlechte Stimmung?

durch den Winter kommen Trübe Tage = schlechte Stimmung? (hr-online.de) Freuen Sie sich auf den Winter?

(hr-online.de) Freuen Sie sich auf den Winter? Auf lange Abende auf dem Sofa mit wärmendem Tee und ddem Roman, der schon seit Wochen ungelesen auf dem Nachttisch liegt? Oder sehen Sie eher mit ungutem Gefühl der kalten und dunklen Jahreszeit entgegen? Müssen Sie nicht - "ser- vice: gesundheit" macht Ihnen den Winter schmackhaft: mit Tipps, wie Sie Ihr Immunsystem für nasskalte Tage stärken, und Vorrschlägen, wie Sie fit und gut gelaunt durch den Winter kommen. Dann haben Infekte aller Art auch keiine Chance.

Eine vitaminreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, Saunabesuche und - Weihnachten hin oder her - so wenig Stress wie möglich sorgen dafür, dass Sie die kalte Jahreszeit mit all ihren schönen Seiten genießen können. Auch Begleiterscheinungen des Winters, beispielsweise eine durch Kälte und Heizungsluft trockene und gereizte Haut, lassen sich mit einfachen Mitteln problemlos in den Griff bekommen.

mit einfachen Mitteln problemlos in den Griff bekommen. Und selbst wenn man dann doch ein Schnupfen

Und selbst wenn man dann doch ein Schnupfen bekommt: Es gibt zahlrei- che Hausmittel, die das Durchatmen leichter machen. Denn leider hilft manchmal auch Vorbeugen nichts - immer dann, wenn die Viren in der Überzahl sind.

nichts - immer dann, wenn die Viren in der Überzahl sind. Viren: Die Auslöser des Schnupfens

Viren:

Die Auslöser des Schnupfens Bis zu 200 verschiedene Schnupfen- und Erkältungsviren zählen die Mediziner. Diese können sich über Hautkontakte, wie zum Beispiel das Händeschütteln, sowie über Tröpfcheninfektion, die durch Niesen ausgelöst wird, verbreiten. Beim Niesen werden die Viren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Kilometern pro Stunde herausgeschleudert. Und machen sich so auf den Weg zum näch- sten Opfer.

Etwa 18 Mal pro Minute atmet ein Erwachsener mehr als einen Liter Luft ein - und darin befinden sich vor allem in Herbst und Frühjahr nicht selten auch jede Menge Schnupfenviren und andere Krankheitserreger.

Ist das Schnupfenvirus erst einmal in der Nase angekommen, befällt es sofort die Schleimhaut. Das Virus dockt mit seinen Rezeptoren an der Zelle an, dringt in sie ein und programmiert sie um. Die Schleimhautzelle ist dann nur noch in der Lage, Viren herzustellen. Anschließend stirbt die Zelle.

Die Viren dagegen vermehren sich explosions- artig. Die Folge: die Schleimhaut entzündet sich. Um die Viren zu bekämpfen, reagiert der

Körper mit erhöhter Schleimproduktion. Dadurch sollen die Viren weggeschwemmt werden. Das Ergebnis: die Nase läuft

Körper mit erhöhter Schleimproduktion. Dadurch sollen die Viren weggeschwemmt werden. Das Ergebnis: die Nase läuft und läuft.

Im Schnitt erwischt es einen erwachsenen Menschen drei- bis fünfmal pro Jahr. Und lei- der hat die Wissenschaft bis heute kein wirksa- mes Mittel gegen den Schnupfen gefunden. Deshalb ist Vorbeugen der beste Weg, einer Erkältung aus dem Weg zu gehen.

der beste Weg, einer Erkältung aus dem Weg zu gehen. Erkältung oder Grippe? Entzündungen im Rachenraum

Erkältung oder Grippe? Entzündungen im Rachenraum lassen den Arzt erkennen, wie weit die Erreger in die Atemorgane eingedrungen sind. Je nach Art der Erkältungssymptome, der Zähflüssigkeit des Schleims und der Farbe des Rachenraums diagnostiziert er entweder einen grippalen Infekt, eine zusätzliche bakterielle Entzündung oder eine richtige Grippe (Influenza), die sich vor allem durch extreme Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Abgeschlagenheit bemerkbar macht.

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FIT DURCH DEN WINTER

Gegenmittel Nummer 1:

Vorbeugen! Um das Immunsystem zu schüt- zen, gilt es zunächst mögliche Schadstoffe zu reduzieren beziehungsweise ganz zu vermei- den. Vor allem das Rauchen sowie der Genuss von Alkohol schwächen die körpereigene Abwehr. Nikotin und Alkohol schädigen unter anderem die nützlichen Flimmerhärchen der Schleimhaut, die dann wiederum schlechter in der Lage ist, Viren abzuwehren.

Außerdem gibt es einige weitere ganz einfa- che Maßnahmen, mit denen man das Risiko, in der nasskalten Jahreszeit eine Erkältung zu bekommen, vermindern kann:

1. Engerer Körperkontakt sollte möglichst ver-

mieden werden. Denn erst ab einem Abstand von fünf Metern ist man vor den Viren sicher, die beim Niesen herausgeschleudert werden.

2. Da Abstandhalten natürlich nicht immer

möglich (und auch nicht immer gewünscht) ist, sollte man sich in der Schnupfenzeit unbedingt

häufiger die Hände waschen.

3. Außerdem sollte man, wenn andere

Menschen in der Nähe sind, lieber durch die Nase als durch den Mund atmen. Denn bevor sich Viren in der Schleimhaut der Nase ver- mehren können, müssen die Erreger erstmal die hier befindlichen Flimmerhärchen überwin- den, die so manchen Angriff abwehren kön- nen.

4. Eine der einfachsten Methoden unser

Immunsystem für den Winter fit zu machen, ist auf eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu ach- ten. Deshalb am besten regelmäßig einen aus-

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FIT DURCH DEN WINTER

gedehnten Spaziergang an der frischen Luft machen. Dabei aber unbedingt auf angemes- sene Kleidung achten. Denn auch wenn Kälte nicht unbedingt eine Erkältung fördert, so kann Unterkühlung doch die Abwehrkräfte schwächen. Die Viren haben dann leichteres Spiel.

5. Auch in der Wohnung sollte regelmäßig und ausreichend gelüftet werden. Denn trockene Heizungsluft ist schlecht für unsere Schleimhäute. Sie werden gereizt und trocknen leicht aus. Dadurch wird der natürliche Abwehrmechanismus gestört und Schnupfenviren können sich leichter ausbrei- ten.

Um für genügend Luftfeuchtigkeit zu sorgen, können zusätzlich Wasserbehälter auf der Heizung aufgestellt werden. Das kommt auch unserer Haut zugute. Denn während die Haut bei Kälte ohnehin nicht mehr richtig durchblu- tet wird und weniger Fett produziert, trocknet Heizungsluft die Haut zusätzlich aus. Daher braucht die Haut im Winter besonders viel Feuchtigkeit. In unserem Rezepttipp finden Sie die Zutaten für eine spezielle Winter- Pflegecreme.

6. Lachen

meines seelisches und körperliches Wohlgefühl entsteht - dies ist noch immer die beste Unterstützung für unser Immunsystem.

und dafür sorgen, dass ein allge-

für unser Immunsystem. und dafür sorgen, dass ein allge- Vitamine: Starke Helfer für das Immunsystem Eine

Vitamine:

Starke Helfer für das Immunsystem Eine wichtige Grundlage, um das Immunsystem zu schützen und zu stärken, ist eine ausgewogene Ernährung. Daher sollten

neben Fisch und Vollkornprodukten auch im Winter viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.

Vitamin C bringt unsere körpereigene Abwehr auf Trab und stärkt das Immunsystem. Mit 100 Milligramm pro Tag ist ein Erwachsener ausrei- chend mit dem Vitamin versorgt. Allerdings kann der Körper Vitamin C nicht speichern, deshalb sollte er über den Tag verteilt damit versorgt werden. Weil das Vitamin sehr emp- findlich ist, sollte es nicht in Form einer "heißen Zitrone" zugeführt werden.

in Form einer "heißen Zitrone" zugeführt werden. Hat einen die Erkältung dann aber doch erwischt hat,

Hat einen die Erkältung dann aber doch erwischt hat, kann die Tagesdosis an Vitamin C auch erhöht werden. Beispielsweise durch Ascorbinsäure-Pulver. Die Gefahr einer Über- dosierung besteht nicht, denn was der Körper nicht braucht, scheidet er einfach wieder aus. Die besten Vitamin C-Lieferanten kommen aus der Natur. Die höchste Dosis ist aber nicht -

wieder aus. Die besten Vitamin C-Lieferanten kommen aus der Natur. Die höchste Dosis ist aber nicht

wie allgemein angenommen - in Zitrusfrüchte zu finden, sondern in schwarzen Johannisbeeren, Paprika und Brokkoli.

Vitamin D ist ein Garant für stabile Knochen. Es ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst in der Haut herstellen kann - allerdings nur bei genügend Sonnenlicht. Deshalb heißt es gerade im Winter: Raus an die frische Luft. Das gilt ganz besonders für Osteoporose- Patienten.

Vitamin A sorgt für eine gesunde Schleimhaut. Damit stärkt eine ausreichende Vitamin A-Zufuhr auch das körpereigene Abwehrsystem und Krankheitserreger haben es schwerer sich einzunisten. Damit der Körper Vitamin A verwerten kann, muss es zusammen mit etwas Fett aufgenommen werden. Denn Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Ein kleiner Schuss Sahne in einem Rohkostsalat reicht da aber völlig aus. Der Tagesbedarf an Vitamin A, der etwa bei einem Milligramm liegt, lässt sich am besten durch Möhren, Spinat aber auch Milch, Käse und Butter dek- ken.

Möhren, Spinat aber auch Milch, Käse und Butter dek- ken. V itamin E schützt die Zellen

Vitamin E schützt die Zellen vor den so genannten freien Radikalen und stimuliert gleichzeitig die Abwehrzellen des Immunsystems. Der beste Vitamin E-Lieferant ist Weizenkeimöl. Dabei deckt bereits ein einzi- ger Teelöffel, das entspricht etwa einer Menge von zwölf Milligramm, den Tagesbedarf an Vitamin E. Damit das wertvolle Vitamin aber nicht zerstört wird, sollte das Öl immer in dun- kle Flaschen abgefüllt sein und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

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FIT DURCH DEN WINTER

Ein weiterer Helfer für unser Immunsystem ist das Spurenelement Zink. Am reichhaltigsten ist es in Fleisch, Fisch, Eiern, Käse und Vollkornprodukten enthalten. Um einer Erkältung vorzubeugen, kann Zink zusätzlich in Form von Brausetabletten eingenommen werden. Allerdings sollten es nie mehr als 15 Milligramm pro Tag sein, denn bei einer Über- dosierung drohen Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen.

dosierung drohen Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Aktiv im Winter: Sport und Sauna Auch wenn es gerade

Aktiv im Winter: Sport und Sauna Auch wenn es gerade in der kalten Jahreszeit schwerfällt: Bewegung tut gut. Und sorgt neben der richtigen Ernährung dafür, dass Krankheitserreger keine Chance haben. Regelmäßiger Sport, am besten an der frischen Luft, hilft dabei, den Alltagsstress abzubauen. Durch das intensivere Atmen wird die Sauerstoffaufnahme erhöht.

Außerdem hat man festgestellt, dass die Muskeln bei sportlicher Betätigung Interleukin- 6 produzieren. Dabei handelt es sich um einen zentralen Botenstoff, der das Abwehrsystem regelrecht ankurbeln und für Nachschub an Immunzellen sorgen soll.

Ein Gang in die Sauna ist ein idealer Weg, um sich abzuhärten. Denn zum einen lernt der Körper sich auf unterschiedliche Temperaturen besser und schneller einzustellen. Wodurch er gerade im Winter bestens auf den Wechsel zwischen warmer Wohnungsluft und kalter Außenluft eingestellt ist. Zum anderen wird beim Saunieren die Schleimhaut der Atemwege befeuchtet und dadurch der Schutz vor Viren erhöht. Der spürbare Effekt: Das Durchatmen fällt leichter.

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FIT DURCH DEN WINTER

SERVICE FIT DURCH DEN WINTER Genauso wichtig wie das Erhitzen in der Sauna ist die Abkühlung

Genauso wichtig wie das Erhitzen in der Sauna ist die Abkühlung danach. Denn der positive Effekt für das Immunsystem und die Durchblutung kommt erst durch den Wechsel von Hitze und Kälte zustande. Deshalb sollte man nach dem Saunagang zuerst kurz an die frische Luft gehen. Dadurch werden die Atemwege abge- kühlt und die Bronchien belüftet. Die anschlie- ßende kalte Dusche verengt die durch die Wärme ausgedehnten Gefäße wieder. Wer mag, der kann auch noch ins Tauchbecken steigen - dadurch wird das Gefäßtraining zusätzlich verstärkt.

Für Blutdruck- und Infarktpatienten ist das Tauchbecken allerdings absolut Tabu. Lieber nur Arme, Beine und das Gesicht separat kalt abduschen.

Für alle gilt: Hitze- und Kältereize sollten immer als angenehm empfunden werden. Und: Die anschließende Ruhepause sollte min- destens genauso lange sein, wie der vorherige Saunagang. Grundsätzlich sollte man sich Zeit nehmen. Rund zwei Stunden sollten einge- plant werden - nur so wird der Saunabesuch auch zum erholsamen Erlebnis, was die gesundheitsfördernde Wirkung noch verstärkt. In dieser Zeit bitte nicht mehr als drei Saunagänge durchführen.

Zeit bitte nicht mehr als drei Saunagänge durchführen. Übrigens: Auch Saunamuffel können den positiven Effekt des

Übrigens: Auch Saunamuffel können den positiven Effekt des Wechsels zwischen Wärme- und Kältereiz nutzen. Ebenfalls gut fürs Immunsystem sind nämlich heiß-kalte Wechselduschen. Und die kann man ganz bequem im heimischen Badezimmer durchfüh- ren.

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Raumschots

Was tun, wenn es einen doch erwischt hat? Wenn die Erkältung einen dann doch erwischt hat, dann heißt es abwarten und Tee trinken. Denn auch Mittel aus der Apotheke wie Nasenspray und Halsbonbons können nur die Symptome einer Erkältung lindern, nicht aber deren Ursache bekämpfen.

Gleiches gilt für altbewährte Hausmittel wie zum Beispiel Schwitzkuren. Auch sie helfen, die Beschwerden, die eine Erkältung auslöst, erträglicher zu machen. Darüber hin- aus ist beispielsweise eine Schwitzkur mit einem entsprechen- den Tee nicht nur schweißtreibend, sondern sie regt auch das Immunsystem an. Besonders geeignet dafür sind Holunder- oder Lindenblüten-Tee. Wer damit richtig ins Schwitzen kommt, sorgt dafür, dass die Viren gut über die Haut ausgeschwemmt werden.

dass die Viren gut über die Haut ausgeschwemmt werden. Um die Wirkung des Tees zu verstärken,

Um die Wirkung des Tees zu verstärken, sollte die Hitze einige Zeit erhalten werden. Also am besten: dick einpacken und ins Bett legen. Um mögliche Schmerzen zu lindern, können dem Tee auch Mädesüßblüten zugesetzt wer- den. Die Blüten enthalten Substanzen, die im Körper die schmerzlindernde Salizylsäure frei- setzen sollen.

Danke an hr-online.de für den Nachdruck

die im Körper die schmerzlindernde Salizylsäure frei- setzen sollen. Danke an hr-online.de für den Nachdruck

SERVICE

SIR ERNST BARTLING IM RUHESTAND

SERVICE SIR ERNST BARTLING IM RUHESTAND Der Vorstand tagte am 19.11.2005 in Frank- furt erstmals ohne

Der Vorstand tagte am 19.11.2005 in Frank- furt erstmals ohne die Stimme des Ehrenvor- sitzenden Ernnst Bartling. Er hat sich nach 30 Jahren Vorstandsarbeit von der aktiven Sitzungstätigkeit verabschieedet. 30 Mitglieder- versammlungen, 60 Vorstandssitzungen, 100 Redaktionssitzungen und 25 Regional- konferenzen reichen für mehrere Vorstands- leben – meint er. Dem ist nichts entgegen zu setzen.

Er ist Gründungsvorstandsmitglied der KV und somit seit dem Jahr 1974 ununterbrochen aktiv. Er war stets prä- sent. Sichtbar oder unsichtbar. Und er wird es sicher noch eine Weile sein. Und das ist gut so. Es ist jetzt vielleicht nur ein geeigneter Zeit- punkt, darauf mal zurück zu schauen.

Es ist schlicht unglaublich, was so alles irgend- wie funktioniert – aber so nach und nach erst bemerkt wird, warum das so ist. Da ist so vie- les so selbstverständlich geworden. Nun, wir müssen keine Angst haben, dass hier etwas kaputt geht. Denn er wäre nicht unser Ernesto, wenn seine Zurruhesetzung von ihm nicht akribisch organisiert wäre und er an die Ver-

teilung all dieser kleinen Aufgaben und Merk- posten gedacht hätte. In den vielen Jahren wächst naturgemäß ein Wissens- und Erfahrungsschatz, der so hilfreich bei der Einordnung jeweils aktueller Fragestellungen ist, wie er heute an vielen Stellen in moderner Gremienarbeit nur noch von Arbeitskreisen geglaubt wird, hilfreich sein zu können. Solche untauglichen Satzungetüme wie den vorange- henden, kann er nicht brauchen. Genauso wie endlose Diskussionen – da mussten Ent- scheidungen her. Und um diese vorzubereiten greift er gerne zum Telefonhörer. Auch um halb sieben morgens!! Bei aller Konsens- orientierung konnte er allerdings manchmal seine jahrzehntelange Erfahrung als Lehrer nicht ganz verbergen.

Er war Pressereferent und damit 101 Ausgaben lang die treibende Kraft für die RAUMSCHOTS. Er war Commodore der Region West und hat die mitgliederstärkste Region aufgebaut. Er ist Ehrenvorsitzender der Deutschen HobieCat Klassenvereinigung e.V. und immer noch aktiver Regattasegler auf dem Hobie 14. Er hat nie versucht zu verber- gen, dass sein Herz im 14-Fuß-Rhythmus

schlägt. Das musste er auch nicht. Denn sein Engagement gilt allen Mitgliedern der KV. Den sportlich erfolgsorientierten, wie den Freizeit- Regattaseglern, wie vor allem auch der großen Zahl derer, die nicht in Ranglisten erscheinen, sondern einfach nur gerne einen Hobie haben, die RAUMSCHOTS lesen – oder schlicht dabei sein wollen. All diese auf dem Hobie Way of Life mit zu nehmen, können wir getrost als sein bisheriges Lebenswerk betrachten. Wir sind gespannt, wann beim Nächsten das Telefon klingelt – vielleicht warten wir auch ein wenig darauf.

Lieber Ernesto, ganz herzlichen Dank .

Steffen Diebold für den Vorstand der DHCKV

ganz herzlichen Dank . Steffen Diebold für den Vorstand der DHCKV SERVICE SIR ERNST BARTLING IM

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SIR ERNST BARTLING IM RUHESTAND

ganz herzlichen Dank . Steffen Diebold für den Vorstand der DHCKV SERVICE SIR ERNST BARTLING IM
ganz herzlichen Dank . Steffen Diebold für den Vorstand der DHCKV SERVICE SIR ERNST BARTLING IM
ganz herzlichen Dank . Steffen Diebold für den Vorstand der DHCKV SERVICE SIR ERNST BARTLING IM

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DES SEGLER´S KONDITION

Des

Segler`s

Kondition

SERVICE DES SEGLER´S KONDITION Des Segler`s Kondition Fruktose macht dick Fruchtzucker - das klingt gesund. Doch

Fruktose macht dick Fruchtzucker - das klingt gesund. Doch die Süße mit dem chemischen Namen Fruktose kann möglicherweise dazu führen, dass man unversehens an Gewicht zulegt. Darauf weist eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, DIfE, in Potsdam hin. Dabei nahmen Mäuse, die zweieinhalb Monate lang mit Fruktose gesüßte Getränke bekamen, doppelt so viel zu wie andere Labortiere, und ihre Leber lagerte mehr Fett ein. Die anderen Mäuse bekamen Getränke mit normalem Zucker beziehungsweise Süßstoff. Die Ergebnisse könnten bestätigen, was Experten aufgrund von Langzeituntersuchungen schon lange vermu- ten: Dass der aus Mais hergestellte Fruktosesirup mitverantwortlich ist für die Gewichtszunahme in den USA. Dort werden Erfrischungsgetränke zunehmend so gesüßt. Hierzulande ist Fruktose in kleineren Mengen in verschiedensten Produkten zu finden, zum Beispiel in Jogurts, Obstkonserven oder Fruchtriegeln.

Quelle: test 11/05 Mit freundlicher Genehmigung von Stiftung Warentest

KONDITION

Kleine Fittmacher: Fruchtgummi Fruchtgummi mögen kein Fett enthalten. Kalorienreich sind sie trotzdem und damit wie andere Süßigkeiten potenzielle Dickmacher für

alle, die zu kräftig zulangen. Und so sieht die Kalorienbilanz im Vergleich aus: Fruchtgummis

300 bis 400 Kilokalorien pro 100 Gramm,

Karamellbonbons knapp 400, Schokoladendragees rund 370 und Kekse

sowie Schokolade über 500 Kilokalorien pro

100 Gramm.

Fruchtgummi besteht überwiegend aus Glukosesirup und Zucker, dazu modifizierte Stärke und/oder Gelatine, Farbstoff und Aromen. Kritisiert wird außerdem, dass Fruchtgummis gelegentlich auch mit Vitaminen angereichert werden. Das verleiht ein gesun- des Image, ist bei ausgewogener Ernährung aber überflüssig und verführt möglicherweise erst zum Verspeisen kalorienreicher Süßigkeiten.

Quelle: Test 11/05 Mitfreundlicher Genehmigung von Stiftung Warentest

Sport - regelmäßig! (KSTA/EB) Der Innen- und Sportminister NRW Ingo Wolf startet eine Werbeaktion für regel- mäßigen, gesundheitsorientierten Sport. Gemeinsam mit dem Landessportbund, den Ärztekammern und den Sportärztebünden sol- len alle vom Kind bis zum Rentner "auf Trab" gebracht werden. Das Motto der Aktion, die mit 200 000 Euro an Landesmitteln gestartet wird, lautet etwas antiquiert: "Überwinde den inneren Schweinehund." Wie einst bei der Trimm-dich-Welle setzt der Minister auf eine Kampagne. Angesichts erschreckender Gesundheitsdaten lohne sich der Einsatz. Jeder Vierte in NRW bewerte den eigenen Gesundheitszustand als weniger gut. Elf Prozent der Schulanfänger und sogar über 50 Prozent der Erwachsenen hätten Übergewicht. "Die chronischen Zivilisationserkrankungen sind auch in NRW auf dem Vormarsch", sagte Wolf. Es werde vorausgesagt, dass jedes dritte Kind im Alter von 40 Jahren an Diabetes erkranken werde. Mit geringem Einsatz können die Bürger selbst für stabile Gesundheit sorgen. Das Zauberwort heißt Sport. Mehr als 60 Prozent der Bürger treiben gar keinen Sport oder weni- ger als eine Stunde pro Woche. Der beste Nutzen wird erzielt, wenn man drei- bis vier- mal in der Woche für 30 Minuten aktiv wird. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Gehen, Wandern, Joggen, Rad fahren oder Schwimmen.Zusammen mit Ärzteschaft und Landessportbund will die Landesregierung die Menschen motivieren. Ein Hauptanliegen sei es, Kinder zu erreichen, die im Elternhaus nicht an Sport und gesunde Ernährung herangeführt würden. Eine wichtige Mittlerfunktion sollen die Hausärzte übernehmen. Immerhin suchen

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DES SEGLER´S KONDITION

90 Prozent aller erwachsenen Bundesbürger mindestens einmal im Jahr einen Arzt auf, und die meisten nehmen den Ratschlag der Mediziner ernst. Der Sportminister sieht allerdings nicht nur gesundheitliche Vorteile. Sport sei "auch ein ökonomischer Faktor". Der Nutzen übersteige die Kosten (etwa für Sportunfälle) erheblich, rechnete er vor. "Erstens tragen körperlich und geistig leistungsfähige Arbeitnehmer zur Steigerung der Produktivität bei. Zweitens nehmen sie die Leistungen der Gesundheitsmedizin weniger in Anspruch."

Zitat "2,4 Milliarden Euro setzen die rund 5600 deutschen Fitness-Studios jährlich um, knapp eine Milliarde Euro lassen sich Jogger in Deutschland alleine ihre Schuhe kosten. Der Deutsche Sportbund hat das Volumen des Sport- und Fitness-Markts auf 22 Milliarden Euro pro Jahr hochgerechnet." DER SPIEGEL unter der Rubrik Freizeit

Fitness-Markts auf 22 Milliarden Euro pro Jahr hochgerechnet." DER SPIEGEL unter der Rubrik Freizeit Raumschots 61

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BRANDSCHUTZ

SERVICE BRANDSCHUTZ Advent, Advent, ein Lichtlein brennt manchmal leider auch mehr. Damit es aber am Heiligab

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

manchmal leider auch mehr. Damit es aber am Heiligabeend tatsächlich bei vier brennenden Kerzen bleibt, und der Adventskranz zu Weihnachten nicht lichterlloh in Flammen steht, gibt es einige feuerfeste Tipps zu beach- ten.

- und

Kränze und Bäume feucht halten "Am wichtigsten ist es, den Adventskranz und auch den Christbaum möglichst feucht zu hal- ten," erklärt Stefan Lakenbrink, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Kölner Feuerwehr. So gehört der Weihnachtsbaum in ein Gefäß mit Wasser, und der Adventskranz kann mit dem Blumenbestäuber frisch gehalten werden.

Tatsächlich sind es in den letzten Jahren meist ausgetrocknete Adventskränze, die Brände auslösen. "Das Bild vom lichterloh in Flammen

ALLE JAHRE WIEDER

Brandschutz in der Advents- und Weihnachtszeit

stehenden Weihnachtsbaum stimmt so nicht mehr," sagt Stefan Lakenbrink; denn Christbäume werden heutzutage meistens mit elektrischen Kerzen und Lichterketten behängt. Bei deren Kauf sollte auf Qualität geachtet werden.

So ist es wichtig, dass die Ketten mit dem sogenannten CE-Zeichen versehen sind. Warnhinweise und Erklärungen müssen in deutscher Sprache und verständlich abgefasst sein. Der Hersteller muss auf der Verpackung genannt sein, und bei Außenlichterketten darf die Kennzeichnung "IP 44" nicht fehlen.

Tipps für Kerzen am Weihnachtsbaum Wer jedoch der Stimmung wegen auf den natürlichen Lichterglanz nicht verzichten mag, sollte darauf achten, die Kerzen am Baum von oben nach unten zu entzünden. "Das machen immer noch viele falsch," erläutert Stefan

Lakenbrink, "und dann kann es leicht zu Verbrennungen oder gar zum Brand kom- men."

Die Kerzen müssen genügend Abstand zum nächsten Ast haben und in Haltern aus nicht brennbarem Material befestigt werden. Auch die Standfestigkeit des Baumes muss beachtet werden. Gleiches gilt auch für den Adventskranz, der auf einer nicht brennbaren Unterlage stehen muss, einem Metalltablett oder einer Glasplatte beispielsweise.

Auf die sichere Entfernung von brennbaren Materialien wie Gardinen sollte beim Aufbau geachtet werden, und Adventskranz und Baum dürfen - wegen der Zugluft - nicht in der Nähe von Fenstern stehen. "Auf Wunderkerzen am Christbaum würde ich wegen der Funken ganz verzichten," lautet der persönliche Tipp des Fachmanns von der Kölner Feuerwehr. Und der bei vielen beliebte Christbaumschnee auf Tannenästen darf nur bei gelöschten Kerzen

SERVICE

BRANDSCHUTZ

benutzt werden, da brennbare Treibmittel die Spraydose zum Flammenwerfer machen kön- nen.

Kerzen nur unter Aufsicht brennen lassen Wenn am Weihnachtsbaum oder Kranz die Lichter brennen, sollte man niemals aus dem Zimmer gehen oder gar Kinder allein zurük- klassen. "Im Zweifelsfall immer die Kerzen auslöschen und beim Zurückkehren wieder anzünden," warnt Stefan Lakenbrink. Das sei zwar manchmal lästig, aber immerhin besser als ein brennendes Zimmer. Ein Wassereimer oder Feuerlöscher sorgen für erste Hilfe, falls trotz aller Vorsicht dennoch der Funke über- springt. Im Ernstfall sofort unter 112 die Feuerwehr rufen, sich und andere Personen in Sicherheit bringen und die Fenster und Türen des Brandzimmers fest schließen, um dem Brandherd den Sauerstoff zu entziehen.

Text: Tina Denda WDR

des Brandzimmers fest schließen, um dem Brandherd den Sauerstoff zu entziehen. Text: Tina Denda WDR Raumschots

SERVICE

MITGLIEDSCHAFT IN EINEM DSV- VEREIN

Mitgliedschaft in einem DSV angeschlossenen Verein

Aufgrund der Ordnungsvorschriften des Deutschen Segler Verbandes sowie den ISAF Regeln dür- fen an Ranglistenregatten und Deutschen Meisterschaften sowie Internationalen Meisterschaften nur Segler starten, die Mitglied in einem dem DSV angeschlossenen Verein sind.

die Mitglied in einem dem DSV angeschlossenen Verein sind. Dies gilt gilt nicht nur für den

Dies gilt gilt nicht nur für den Steuermann sondern auch für die Crew!

Bis jetzt erfassen wir nur bei den Steuerleuten (Vorschotern nur wenn sie KV-Mitglied sind) den zugehörigen Verein zur Erzeugung der Rangliste. Bitte prüft in der veröffentlichten Rangliste, ob bei euch ein DSV-Vereinskürzel hinter eurem Namen steht, denn es dürfen nur Teams in den Qualifikationslisten bzw. Ranglisten geführt werden die diese Bedingungen erfüllen.

Ihr tragt in den Stammdaten nur das Vereinskürzel eures Clubs in der Suchmaske ein. Die entspre- chende DSV-Vereinsnummer für die Listen erzeugen wir.

Bitte tragt euren Verein schnellstens im Mitgliederportal in euren Stammdaten nach:

64

Raumschots

SERVICE

MITGLIEDSCHAFT IN EINEM DSV- VEREIN

SERVICE MITGLIEDSCHAFT IN EINEM DSV- VEREIN In der kommenden Saison wird der DSV dies auch verstärkter

In der kommenden Saison wird der DSV dies auch verstärkter überprüfen. Für Deutsche Meisterschaften wird es 2006 erstmalig ein Anmeldeverfahren beim DSV geben.

Auf der Internetseite des DSV muss dann nämlich zusätzlich gemeldet werden. Mit dieser Registrierung sollen Vereine, Teilnehmer und Wettfahrtleiter in die Lage versetzt werden bei hoch- rangigen Regatten besser als zuvor auf die erforderliche Mitgliedschaft in einem verbandsangehö- rigen Verein zu achten. Anlass für die Neuregelung ist das zunehmende Problem der "Trittbrettfahrer", die das von DSV- Vereinen getragene Regattasystem nutzen, ohne Mitglied zu sein. Die DSV-Vereine werden einmal jährlich eine Übersicht aller für ihren Club eingetragenen Regattasegler erhalten.

Stefan Friedrich sportreferent@hobie-kv.de

eine Übersicht aller für ihren Club eingetragenen Regattasegler erhalten. Stefan Friedrich sportreferent@hobie-kv.de

VORSTAND

HOBIE CAT KLASSENVEREINIGUNG

Ehrenvorsitzende:

Ernst Bartling, Tel.: 02234 / 169 13 Immanuel-von-Ketteler-Weg 3, 50226 Frechen

Mobil: 0172 / 271 72 88 Fax: 02234 / 271 53 7 Mail: ernst.bartling@datac-gmbh. de

 

Erwin Ocklenburg Tel.: 06321 / 487 34 9 Aspenweg 39, 67433 Neustadt / W.-Haardt

Mobil: 0171 / 492 35 60

Mail:

erwinocklenburg@aol.de

Vorsitzender:

Ulf Hahn Tel.: 0451 / 798 88 39 (d) Pelzerstraße 26a, 23564 Lübeck

Mobil: 0172 / 435 47 61

Mail: vorsitzender@hobie-kv.de

Stellv. Vorsitzender und Techn. Referent:

Ingo Delius Tel.: 05222 / 301 1 (d) Hofstr. 18, 32107 Bad Salzuflen

Mobil: 0172 / 943 94 92

Mail:

techn.referent@hobie-kv.de

Sekretär und

Steffen Diebold Tel.: 0711 / 754 21 26 Paul-Gerhardt-Str. 3, 70771 Leinfelden

 

Gesschäftsstelle:

Fax: 02234 / 271 53 7 Mail: sekretaer@hobie-kv.de

Schatzmeister:

Odo W. Strieder Tel.: 02304 / 804 70 (p) In der Heide 15, 44267 Dortmund

Mobil: 0173 / 966 45 85

Fax: 02304 / 998 09 2 (p)

Mail:

finanzen@hobie-kv.de

Sportreferent:

Stefan Friedrich Tel.: 04122 / 470 66 Lohe 22, 25436 Uetersen

Mobil: 0175 / 574 18 23 Fax: 04122 / 470 66 Mail: sportreferent@hobie-kv.de

Pressereferent:

Enno Klapper Tel.: 0221 / 400 22 71 Moltkestr. 129, 50674 Köln

Mobil: 0172 / 210 47 00 Fax: 0221 / 400 22 75

(Raumschots)

Mail:

presse@hobie-kv.de

EDV Referent

Raik Grohmer Tel.: 07271 / 940 68 8 Nachtweide 6a, 76744 Wörth

Mobil: 0179 / 801 63 32

Mail: edv@hobie-kv.de

Intternet Referent:

Dominik Wuttke Tel.: 07249 / 952 85 6 Fichtenweg 20, 76297 Stutensee

Mobil: 0179 / 539 94 67

Mail:

internet@hobie-kv.de

Jugend Obmann:

Harry Schlinker Tel.: 02151 / 571 16 9 Krummestr. 6, 47809 Krefeld

Mobil: 0177 / 710 33 50 Fax: 0821 / 279 59 83 03 0 Mail: jugend@hobie-kv.de

Commodore Mitte:

Ingo Delius Tel.: 05222 / 301 1 (d) Hofstr. 18, 32107 Bad Salzuflen

Mobil: 0172 / 943 94 92 Fax: 05222 / 4122 (d)

Mail:

mitte@hobie-kv.de

Commodore Nord:

Kerstin Wichardt Tel.: 04381 / 953 6 Seestr. 1, 24321 Hohwacht

Mobil:

Fax: 04381 / 419 78 0 Mail: nord@hobie-kv.de

Commodore Ost:

Hendrik Gorek Tel.: 030 / 923 89 94 Schönstr. 25, 13086 Berlin

Mobil:

0179 / 219 67 86

Fax:

Mail: ost@hobie-kv.de

Commodore SSüd:

Thomas König Tel.: 08144 / 997 89 9 St. Georg Str. 6, 82284 Grafrath

Mobil: 0172 / 430 67 66

Mail: sued@hobie-kv.de

Commodore Südwest:

Jürgen Klein Tel.: 07245 / 937 23 0 Akazienweg 6, 76448 Durmersheim

Mobil: 0177 / 615 16 17 Fax: 07245 / 937 23 1

Mail:

suedwest@hobie-kv.de

Commodore West:

Martin Lübbert Tel.: 0228 / 945 83 09 Breitestr. 1, 53844 Troisdorf

Mobil: 0172 / 715 15 50 Fax: 02871 / 215 59 33 Mail: west@hobie-kv.de

Bankverbindung:

Beitragskonto: 360 4040 000 Dortmunder Volksbank (BLZ 441 600 14)

HOBIES GELBE SEITEN

ANZEIGENMARKT

HOBIES GELBE SEITEN ANZEIGENMARKT 68 Raumschots

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ANZEIGE

HOBIES GELBE SEITEN ANZEIGE Raumschots 69

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 14

Ums Walchenfass Hobie 14

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62063

1682

Peter Witt

1

2

3

130.000

2

50983

3876

Hannelore Schulze

4

1

5

119.167

4

61944

3879

Julie Deicke

6

4

10

97.500

6

62129

4005

Bernhard Walter

5

7

12

75.833

8

62125

251

Jochen Deicke

3

dnf

17

54.167

10

22920

Thomas Strack

10

9

19

32.500

12

62085

3878

Jenny Deicke

14

dnf

28

10.833

Seefestregatta Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62920

3091

Peter Meier

1113

120.000

2

62063

1682

Peter Witt

3227

110.000

4

62402

3958

Erich Salzberger

5

4

4

13

90.000

6

62927

2321

Michael Reichel

4

6

7

17

70.000

8

62093

3878

Jenny Deicke

7

7

10

24

50.000

10

62085

Dammann Klaus

8

dns

9

30

30.000

12

50983

3876

Hannelore Schulze

dnf

dns

dns

39

10.000

Mindener Cat Becher Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62739

4362

Niklas Bostelmann

1135

130.000

2

62995

813

Friedhelm Weller

2215

117.000

4

62934

3939

Jürgen Brecht

6

4

5

15

91.000

6

61666

4488

Karen Wichardt

7

7

4

18

65.000

8

61111

4456

Florian Bostelmann

10

6

7

23

39.000

10

62921

3275

Wolfgang Ehrich

8

9

9

26

13.000

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 14

Oortkatenschinken Hobie 14

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62465

2490

Jörg

Stoltenberg

1

1

2

122.500

2

61966

1624

Andreas

Martens

2

2

4

116.667

4

62651

2651

Klaus

Müller

6

5

11

105.000

6

62934

3939

Jürgen

Brecht

11

3

14

93.333

8

62660

3544

Tanja

Rindt

4

12

16

81.667

10

62009

3720

Roman

Weber

10

9

19

70.000

12

2934

2634

Broder

Diedrichsen

7

14

21

58.333

14

61967

4421

Janina

Hage

16

11

27

46.667

16

48867

Oliver

Stoltenberg

14

DNC

36

35.000

18

61111

4456

Florian

Bostelmann

17

DNC

39

23.333

20

61965

4478

Julian

Piepgras

20

DNS

42

11.667

Tümpel Trophy (IDKM) Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

5. Wettf.

6. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

ger 63

813

Friedhelm Weller

2112116

140.000

2

62920

3091

Peter Meier

1

3

5

3

5

3

15

134.167

4

61753

1934

Thomas Hasberg

8

8

2

8

10

4

30

122.500

6

62063

1682

Peter Witt

4

7

11

4

11

7

33

110.833

8

62059

4147

Stefan Witt

6

10

8

7

6

13

37

99.167

10

62025

Heinz Oelmüller

10

9

7

12

9

6

41

87.500

12

62090

4132

Lauritz Bockelmann

9

4

dns

13

dnf

9

60

75.833

14

62402

3958

Erich Salzberger

15

11

13

15

12

12

63

64.167

16

62087

3829

Friedrich Hüppe

16

16

12

9

18

20

71

52.500

18

62921

3275

Wolfgang Ehrich

12

15

19

16

15

15

73

40.833

20

51582

4294

Patrick Larisika

20

17

dns

20

19

18

94

29.167

22

61786

4455

Arne Ullmann

22

21

17

22

21

21

102

17.500

24

61813

3563

Christian Hammermann 18

23

dns

dns

dns

dns

116

5.833

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 14

Eispokal Hobie 14

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62995

813

Friedhelm Weller

11113

120.000

2

62920

3091

Peter Meier

22837

108.000

4

61753

1934

Thomas Hasberg

5

3

4

5

12

84.000

6

61665

4181

Timm Troescher

3

6

5

9

14

60.000

8

61383

2679

Hartmut Hülsmann

8

8

7

4

19

36.000

10

61379

Kurt Göddertz

10

10

dns

13

33

12.000

Bunny Checker Cup Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62739

4362

Niklas Bostelmann

(1)

1113

110.000

2

62932

2903

Volker Lorenzen

(7)

2226

99.000

4

61773

2347

Arndt Lange

3

3

4

(7)

10

77.000

6

42635

4221

Marcus Goritz

5

4

(6)

5

14

55.000

8

61111

4456

Florian Bostelmann

(DNS)

DNS

8

6

27

33.000

10

62090

4458

Matthias Mett

(DNS)

8

DNF

9

30

11.000

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 16

Flensburger Fördewoche Hobie 16

Platz Segel-Nr. Steuermann/frau

Vorschoter

1.

2.

ges. P.

RL-P.

1

107724

Ulf Hahn

Maxi Jarling

3

1

4

120.000

2

108750

Ingo Delius

Katrin Wiese-Dohse

1

4

5

115.200

4

108816

Detlef Mohr

Karen Wichardt

5

2

7

105.600

6

108948

Georg Backes

Lena von Schrader

7

6

13

96.000

8

107665

Jochen Sierck

Maya Iversen

6

11

17

86.400

10

190206

Lauritz Bockelmann

Moritz Langfeldt

15

7

22

76.800

12

108074

Jakob Schwermer

Tim Michaelis

17

8

25

67.200