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OKTOBER/NOVEMBER 5/2017 € 3,50 B53659

OKTOBER/NOVEMBER 5/2017 € 3,50 B53659 Mobil Fliegen Die neuen Business-Sitze Altstadt Vienna Hotel Ziele
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OKTOBER/NOVEMBER 5/2017 € 3,50 B53659 Mobil Fliegen Die neuen Business-Sitze Altstadt Vienna Hotel Ziele

Mobil FliegenDie neuen Business-Sitze

Die neuen Business-Sitze

Altstadt ViennaHotel

Hotel

ZieleRiga, Bengaluru

Riga, Bengaluru

TechnikCoole Kopfhörer

Coole Kopfhörer

Ziele Riga, Bengaluru Technik Coole Kopfhörer #LassFeiern #LassFeiern Der BUSINESS TRAVELLER wird 25! Der

#LassFeiern

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Der BUSINESS TRAVELLER wird 25! Der BUSINESS TRAVELLER wird 25!
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#LassFeiern Der BUSINESS TRAVELLER wird 25! Der BUSINESS TRAVELLER wird 25! Rückblick • Ausblick • Visionen
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Rückblick Ausblick Visionen

Jetzt erstmalig über Eurowings bei Miles & More anmelden

Jetzt erstmalig über Eurowings bei Miles & More anmelden Meilen sammeln – und das nicht nur

Meilen sammeln – und das nicht nur beim Fliegen

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In vier Schritten zu Ihrem Gutschein

schon ab 10.000 M . In vier Schritten zu Ihrem Gutschein Schritt 1 Suchen Sie sich

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Unser Tipp:

Sollten Sie einmal vergessen, Ihre Servicekartennummer bei einem Flug zu hinterlegen, können Sie die Meilen auch nachträglich gutschreiben lassen: ganz einfach auf miles-and-more.com/Meilengutschrift

lassen: ganz einfach auf miles-and-more.com/Meilengutschrift Schritt 3 Per E-Mail erhalten Sie Ihren Gutschein. Schritt

Schritt 3 Per E-Mail erhalten Sie Ihren Gutschein.

Schritt 4 Lösen Sie Ihren Gutschein bei der Flugbuchung ein.

Jetzt Gutscheine einlösen miles-and-more.com/Gutscheine

Schritt 4 Lösen Sie Ihren Gutschein bei der Flugbuchung ein. Jetzt Gutscheine einlösen miles-and-more.com/Gutscheine
gettyimages.com / © George Doyle
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gettyimages.com / © George Doyle Weltweit AUSGEZEICHNET! Wir sagen allen Leserinnen und Lesern Danke, die AccorHotels
gettyimages.com / © George Doyle Weltweit AUSGEZEICHNET! Wir sagen allen Leserinnen und Lesern Danke, die AccorHotels

Weltweit

AUSGEZEICHNET!

Wir sagen allen Leserinnen und Lesern Danke, die AccorHotels unter die „Besten Hotelgruppen für Geschäftsreisende weltweit“ gewählt haben. Ihre Auszeichnung ist uns ein großer Ansporn, unser Versprechen „Feel Welcome“ jeden Tag in mehr als 4.100 Hotels in 95 Ländern zu erfüllen.

Geschäftsreisende finden bei AccorHotels eine Markenkollektion von Economy bis Luxus, attraktive Konditionen und maßgeschneiderte Lösungen. Mit unserer Digitalstrategie vereinfachen wir jeden Schritt Ihrer Planung und Buchung und sorgen dafür, dass Ihr Aufenthalt zum Erlebnis wird.

Wir freuen uns, 2017 gemeinsam ein Jubiläum zu feiern, und gratulieren herzlich! 25 Jahre BUSINESS TRAVELLER und 50 Jahre AccorHotels: Zusammen stehen wir für höchste Geschäftsreisekompetenz - und haben stets die Trends von morgen im Visier.

Editorial W enn Sie dieses Heft in die Hand nehmen, werden Sie schnell merken, dass
Editorial W enn Sie dieses Heft in die Hand nehmen, werden Sie schnell merken, dass

Editorial

W enn Sie dieses Heft in die Hand nehmen, werden Sie schnell merken, dass es nicht nur im Umfang aus den anderen Ausgaben des

Jahres heraussticht. Dieses Heft ist ein Jubiläumsheft – die deutsche Ausgabe des BUSINESS TRAVELLER feiert ihren 25. Geburtstag. Dieses freudige Ereignis nahmen wir zum Anlass, um einmal gründlich zurückzublicken – auf spannende Ent-

wicklungen, aufregende Trends und eine Branche, die sich seit Gründung dieses Magazins in vielen Bereichen neu erfunden hat. Lesen Sie in dieser Ausgabe, was passiert ist in den vergangenen 25 Jahren. Wir waren stets live dabei und haben aktuell berichtet – vom Fliegen in Überschallge- schwindigkeit bis zum Siegeszug der Budget-Hotels. Und weil der Fortschritt nicht haltmacht im Jubiläums- jahr des BUSINESS TRAVELLER, schauen wir auch in die- sem Heft vor allem nach vorne. Lesen Sie unseren Bericht über die neuen Business-Sitze von United, Qatar Airways & Co. (ab Seite 66), freuen Sie sich über innovative und geräuschdämmende Kopfhörer (ab Seite 86), und beglei- ten Sie uns in aufregende Metropolen wie Riga oder Ben- galuru, wo Start-ups aus dem Boden schießen wie Pilze im Nadelwald. Themen gibt es also reichlich in der Welt der Ge- schäftsreise – genug, um mit diesem Magazin in die nächsten 25 Jahre zu starten. Bleiben Sie mit uns an Bord – wir werden auch weiterhin alles geben, um Sie gut in- formiert und bester Laune auf Reisen zu schicken.

Wir bedanken uns für Ihre Treue! Herzlichst Ihre

schicken. Wir bedanken uns für Ihre Treue! Herzlichst Ihre Sabine Galas Chefredakteurin LEXICON HARDSIDE GLOBAL

Sabine Galas

Chefredakteurin

LEXICON HARDSIDE GLOBAL CARRY-ON Köln | Zürich | Luzern SHOP SHO ONLINE AT VICTORINOX.COM ESTABLISHED
LEXICON HARDSIDE
GLOBAL CARRY-ON
Köln | Zürich | Luzern
SHOP SHO ONLINE AT VICTORINOX.COM
ESTABLISHED 1884
LEXICON HARDSIDE GLOBAL CARRY-ON Köln | Zürich | Luzern SHOP SHO ONLINE AT VICTORINOX.COM ESTABLISHED 1884
20 20 #LassFeiern: #L Der BUSINES S TRAVELLE Der BUSINESS TRAVELLER wird 25! Inhalt ha
20 20
#LassFeiern:
#L
Der BUSINES S TRAVELLE
Der BUSINESS TRAVELLER wird 25!
Inhalt
ha ltl
mobil
Fliegen
66
Komfort-Zonen: Business-Sitze für Anspruchsvolle
72
Ausprobiert: SW 286, Eurostar Lounge, OZ 542, TP 0553
80
Airport mit Meerblick: Landeanflug auf Barra
magazin
hotel

8

Airline-, Hotel- & Bonus-News, Jubilare, Events

18

Leserbefragung 2017/2018: Auf in die nächste Runde!

82

Hausbesuch: AltstadtVienna

in die nächste Runde! 82 Hausbesuch: AltstadtVienna TITELSTORY 20 #LassFeiern: Der BUSINESS TRAVELLER wird

TITELSTORY

20

#LassFeiern: Der BUSINESS TRAVELLER wird 25!

22

„Eine spannende und schöne Zeit“:

BT-Herausgeber MarcTügel blickt zurück

28

Voll Stoff in die Zukunft: Textile Zeitreise durch die Kleiderschränke der Airline-Crews

30

Zurück auf Start: 25 Jahre Luftfahrt, die alles auf den Kopf stellen

42

Vom Paukenschlag zum Ladenhüter:

Der Airbus A380 läutete eine neue Ära der Luftfahrt ein, jetzt droht ihm das Aus

44

Flughafen München:

Protokoll eines denkwürdigen Umzugs

48

Concorde: An Bord mit Paul McCartney

50

Papier war gestern:

Siegeszug der digitalen Bordkarten

56

Abenteuer Hotel: Erfolge, Flops undTrends einer atemlosen Branche

6 BUSINESS TRAVELLER 5/2017

technikeiner atemlosen Branche 6 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 86 Jenseits der Stille: Kopfhörer für stressfreies

86 Jenseits der Stille: Kopfhörer für stressfreies Reisen

serviceJenseits der Stille: Kopfhörer für stressfreies Reisen 92 Verhandeln unterwegs, Folge 85: Business in Indien (Teil

92 Verhandeln unterwegs, Folge 85:

Business in Indien (Teil I)

82 Hausbesuch: Altstadt Vienna www.businesstraveller.de
82
Hausbesuch:
Altstadt Vienna
www.businesstraveller.de

66

Komfort-Zonen:

Business-Sitze für

Anspruchsvolle

94 Recht und Steuern: Ärger bei der Spesen- rechnung,Top-Bonus-Meilen, Bordkarten-Falle, KV-Langzeitschutz im Ausland

zieleBordkarten-Falle, KV-Langzeitschutz im Ausland 106 Bengaluru: Indiens Start-up-Bonanza 110 Riga:

106

Bengaluru: Indiens Start-up-Bonanza

110

Riga: Hotspot für Unternehmensgründer

lifestyle

lifestyle

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Koffer-Raum: Sechs Begleiter für die Reise

 

rubriken

5

Editorial

104

Kai reist: Mein Kapstadt

86 Jenseits der Stille: Kopfhörer für stressfreies Reisen
86
Jenseits der
Stille: Kopfhörer
für stressfreies
Reisen

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Vorschau / Impressum

GESICHTER In eigener Sache Marc Tügel stand 15 Jahre an der Spitze des BUSINESS TRA-
GESICHTER
In eigener
Sache
Marc Tügel stand
15 Jahre an der Spitze
des BUSINESS TRA-
VELLER. Für unsere
Jubiläumsausgabe
blickt der frühere
Chefredakteur zu-
rück auf „die spannendste und schönste Zeit“
seiner journalistischen Laufbahn. Warum ihn
diese bis heute bewegt, beantwortet der
BT-Herausgeber in seiner ganz persönlichen
Retrospektive ab
Seite 22
Ein Stück
Geschichte
Low-Cost-Airlines,
Superjumbos, non-
stop um die Welt: In
den letzten 25 Jahren
hat sich die Luftfahrt
neu erfunden. Andre-
as Spaeth hat diese
Entwicklung hautnah
erlebt – und für uns aufgeschrieben. Seine Be-
richte über die wichtigsten Stationen der Flie-
gerei von 1992 bis heute lesen Sie ab Seite 30
Fremdes
Terrain
In der virtuellen Welt
fühlt sich Christina
Menichini am wohls-
ten. Für einen „Haus-
besuch“ im Wiener
Hotel Altstadt Vienna
machte sich unsere

Online-Redakteurin auf ins reale Leben. Wo sie sich sichtlich wohl- fühlte: Ihren Erfahrungsbericht lesen Sie ab Seite 82

Zahl

Fotos: iStock (4)

Zahl Fotos: iStock (4) magazin BUCH-TIPPS: Drei für den Weg DAS KLEINSTE KLO STEHT IN BORDEAUX

magazin

BUCH-TIPPS: Drei für den Weg

DAS KLEINSTE KLO STEHT IN BORDEAUX Die Finnen haben ein Wort für die Tätigkeit, sich in Unterhosen zu be- trinken: „Kalsarikännit“. Der Barra Airport (siehe auch Seite 80 f.) kann nur bei Ebbe angeflogen werden, denn die Landebahn des kleinen Flugplatzes auf den Äußeren Hebriden liegt sonst unter Wasser. Und die weltweit größte Jesus-Statue steht nicht etwa in Rio, sondern in Polen auf einem Kartoffelacker. Allerlei kurioses Reisewissen und überlebensnotwendige Fettnäpfchen-Warnungen haben Christian Koch und Axel Krohn über den vielleicht verrücktesten Kontinent der Welt zusammen- getragen. Bei ihrer Europa-Reise entdeckten sie ein Flugsandmuseum, das wegen Flugsands geschlossen werden musste, eine mysteriöse Brücke mit massenhaften Hunde- selbstmorden und den wahrscheinlich kompliziertesten Kreisverkehr Europas. Taschenbuch (320 Seiten, Heyne Verlag, ISBN 978-3-453- 60406-3, 10,99 Euro)

Seiten, Heyne Verlag, ISBN 978-3-453- 60406-3, 10,99 Euro) NOCH NICHT DA UND SCHON AM ENDE Arm

NOCH NICHT DA UND SCHON AM ENDE Arm dran, wenn man Höhenangst hat und in Asiens höchstem Hotel untergebracht ist, wenn man als Vegetarier in Argentinien zum Essen geht oder unter Klaustrophobie leidet und in Economy sitzt. Doch fast jedem kann irgendwie geholfen wer- den, und vielleicht genügt ja schon der vergnügliche Zuspruch von BUSINESS TRAVELLER-Autorin Françoise Hauser, die selbst schon mit 80 Ängsten um die Welt gereist ist – und damit nicht alleine ist. Schließlich leidet jeder Zehnte an mindestens einer Phobie, und jeder Dritte ist von Unverträglichkeiten betroffen. Ein humorvolles und nützliches Reisehandbuch für Neurotiker. Taschenbuch (233 Seiten, Piper Verlag, ISBN 978-3-492- 30827-4, 10 Euro)

(233 Seiten, Piper Verlag, ISBN 978-3-492- 30827-4, 10 Euro) DAS ISLAND-LESEBUCH Dorschlebertran klingt nicht wirklich

DAS ISLAND-LESEBUCH Dorschlebertran klingt nicht wirklich lecker, ist aber ein Allheilmittel. Sagt Arthúr Björgvin Bollason. Der isländische Autor und Presse- sprecher von Icelandair muss es wissen, hat er wohl schon selbst das ein oder andere Wehwehchen damit auskuriert. Island für Anfänger könnte man auch sein neues Buch – „eine lebenslange Recherche“ – umschreiben. Eine Hilfestellung für alle Reisenden, damit sie nicht verloren in den nordatlantischen Winden stehen und damit sie zum Beispiel wissen, dass es rund 500 verschiedene Arten von Moos auf der Insel gibt oder warum nicht das Pony, sondern der Papageitaucher ein Wahrzeichen Islands wurde. Neben einer ausführlichen Schilderung der Natur widmet sich Bollason auch dem recht eigenen Menschenschlag der Isländer. Taschenbuch (424 Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro)

Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
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Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu
Seiten, Mana Verlag, ISBN 978-3-95503-076-6, 27,50 Euro) Airline-News Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu

Airline-News

Im Sommer 2018 iegt UNITED AIRLINES neu von Zürich nach San

Francisco. Weitere neue Verbindungen: von Edinburgh in Schottland nach Washington Dulles sowie von Reykjavik und Porto nach New

York/Newark.

www.united.com

LOT iegt ab 4. Dezember auch ab Berlin-Tegel nach Warschau. Durch die neuen, bereits buchbaren Flüge werden Passagiere aus dem

Großraum Berlin an das weltweite Streckennetz der polnischen Airline

angebunden.

www.lot.com

Ab 6. März 2018 können Geschäftsreisende in der neuen Premium Economy Class von AUSTRIAN AIRLINES iegen. Derzeit wird die Zwi- schenklasse in die Langstrecken ugzeuge B767 eingebaut. Buchun-

gen sind bereits möglich. Der Sitz ist breiter als der in der Economy

Class und bietet 97 Zentimeter Beinfreiheit.

www.austrian.com

Seit 12. September iegt LUFTHANSA mit einem Airbus A350-900 nach Hongkong und bietet das weltweit modernste Langstrecken ugzeug

erstmals auf einer Verbindung nach Fernost an.

www.lufthansa.com

RYANAIR mit neuen Gepäckgebühren: Ab November erhöht sich das zulässige Gewicht für Aufgabegepäck von 15 auf 20 kg, die Gebühr wird von 35 auf 25 Euro gesenkt. Zulässig sind außerdem zwei Handgepäckstücke, von denen das größere kostenlos im Frachtraum

transportiert wird.

www.ryanair.com

SWISS testet ein Abo für zehn Flüge ab Genf zu Destinationen inner- halb Europas. Die Testverkaufsphase für das Flugabo (ab 696 Euro) startete Ende September und dauert bis zum 31. Dezember. www.swiss.com

Der Name GERMANWINGS wird mit Beginn des Sommer ugplans 2018 verschwinden, die Flüge nden unter Eurowings-Flugnummern statt. Der bekannte Germanwings-Code „4U“ soll ab Ende März 2018 komplett durch „EW“ ersetzt werden. Germanwings spielte in der Strategie der Lufthansa bereits seit längerer Zeit keine Rolle mehr. www.eurowings.com

15 Euro

pro Woche kostet das Parken im Minimaltarif am Flughafen Dresden. Damit ist der sächsische Air- port der preisgünstigste aller deutschen Flughä- fen, die das Flugportal Airhelp.com untersucht hat. Der teuerste ist Hamburg, wo das günstigs- te Parkticket für eine Woche bei 126 Euro liegt.

DIE GROSSE FREIHEIT.
DIE
GROSSE
FREIHEIT.

500 GÄSTE, UNENDLICH VIEL FREIRAUM.

Dieses Schi ist ein Ort, an dem unsere Freiheit nicht nur in Quadratmetern gemessen wird. Sondern auch in Stunden, Entdeckungen, Ideen, Horizonten, Genüssen und unglaublichen Augenblicken.

gemessen wird. Sondern auch in Stunden, Entdeckungen, Ideen, Horizonten, Genüssen und unglaublichen Augenblicken.
magazin Selbermachen ist Trend Immer mehr Firmen buchen Geschäftsreisen ohne Reisebüro – das ergab die

magazin

magazin Selbermachen ist Trend Immer mehr Firmen buchen Geschäftsreisen ohne Reisebüro – das ergab die vor

Selbermachen ist Trend

Immer mehr Firmen buchen Geschäftsreisen ohne Reisebüro – das ergab die vor kurzem veröffentlichte VDR-Geschäftsreiseanalyse 2016. So nutzen 58 Prozent der Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern bereits alternative Buchungsmöglichkeiten.

Bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern ist die Tendenz zur individuell organi- sierten Businessreise noch deutlicher: Während vor zehn Jahren nur 14 Prozent ohne

Reisebüro buchten, sind es heute bereits 44 Prozent.

www.vdr-service.de

Klare

Prioritäten

Deutsche Geschäftsrei- sende vermissen ihr Bett mehr als ihre Kinder – das ergab eine aktuelle Studie des Business-Tra- vel-Dienstleisters Egen- cia. Nur 27 Prozent gaben an, sich auf Dienstreisen nach ihrem Nachwuchs zu sehnen. Zum Vergleich:

Die eigene Matratze ver- missen 39 Prozent.

Zum Vergleich: Die eigene Matratze ver- missen 39 Prozent. ] i [ TOP-PRODUKT Empfehlung der Redaktion

] i [

TOP-PRODUKT

Empfehlung der Redaktion

39 Prozent. ] i [ TOP-PRODUKT Empfehlung der Redaktion ] Lexware Kundenmanager [ Kundenmanagement mit Outlook

] Lexware Kundenmanager [

Kundenmanagement mit Outlook ist ermüdend, aufwendig und unübersichtlich. Spezi- elle Lösungen wie der „Lexware Kundenmanager 2017“ bieten mehr Raum, um alle Kundendaten an einer Stelle zusammenzuführen. Das Startfenster präsentiert sämtliche Aufgaben und Termine des Tages Anwender sind dadurch auf einem Blick informiert. Beim Kundenmanagement steht vor allem die Arbeit mit den Adressdaten im Fokus. Diese lassen sich beispielsweise aus Outlook oder der Auftragsbearbeitung „Lexware Faktura+Auftrag“ importieren. Dank der gelungenen Sys- temintegration sind relevante Informationen mit wenig Aufwand zentral zusammengefasst. Ein Upgrade auf die pro-Version sorgt bei Bedarf für Netzwerkfähigkeit (12,97 Euro monatliche Miete oder 155,65 Euro Jahresversion). www.lexware.de

Miete oder 155,65 Euro Jahresversion). www.lexware.de U D K O T R P P - M
U D K O T R P P - M F E 05 | 2017
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05 | 2017
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BUSINESS TRAVELLER-Urteil:

Eine durchdachte Software, die Überblick schafft

10 BUSINESS TRAVELLER 5/2017

die Überblick schafft 10 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 Hotel-News NH HOTELS hat in Genf das ehe- malige

Hotel-News

NH HOTELS hat in Genf das ehe- malige NH Rex runderneuert und als 4-Sterne-Hotel NH Geneva City eröffnet. Das 70-Zimmer-Haus liegt in der Nähe des Geschäftsviertels, der Messe und des Genfer Sees und ist nur eine Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de

Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung
Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung
Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung
Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung
Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung
Bushaltestel- le vom UN-Amtssitz entfernt. www.nh-hotels.de VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung

VIENNA HOUSE plant für den Sommer 2018 die Eröffnung eines Hotels im Warschauer Geschäftsviertel Mokotów, nahe dem internationalen Flughafen Cho- pin. Das neue 164-Zimmer-Hotel Vienna House Mokotów Warsaw soll als „lässiges

4-Sterne-Superior-Geschäftshotel“ positi-

oniert werden.

www.viennahouse.com

LEONARDO begrüßt nach zweijähri- ger Bauphase das neue Leonardo Hotel Munich City East und das zehnte Haus der Gruppe in München. Außerdem hat Leo- nardo die schottische Portland-Gruppe mit Häusern in Edinburgh, Glasgow, Aberdeen und Perth übernommen. www.leonardo-hotels.com

Aberdeen und Perth übernommen. www.leonardo-hotels.com A&O eröffnete mit dem Venice Mestre sein erstes Haus
Aberdeen und Perth übernommen. www.leonardo-hotels.com A&O eröffnete mit dem Venice Mestre sein erstes Haus
Aberdeen und Perth übernommen. www.leonardo-hotels.com A&O eröffnete mit dem Venice Mestre sein erstes Haus

A&O eröffnete mit dem Venice Mestre sein erstes Haus in Italien. Das Hotel vor den Toren Venedigs verfügt über 309 Zimmer mit 986 Betten. Weitere Pro- jekte in Mailand, Florenz, Rom, Bologna, Genua und Siena sind in Planung. www.aohostels.com

Bologna, Genua und Siena sind in Planung. www.aohostels.com Die HILTON-MARKE HAMPTON stellte kürzlich ihr weltweit
Bologna, Genua und Siena sind in Planung. www.aohostels.com Die HILTON-MARKE HAMPTON stellte kürzlich ihr weltweit
Bologna, Genua und Siena sind in Planung. www.aohostels.com Die HILTON-MARKE HAMPTON stellte kürzlich ihr weltweit

Die HILTON-MARKE HAMPTON stellte kürzlich ihr weltweit größtes Haus, das Hampton by Hilton London Stansted Airport vor. Das 357-Zimmer-Hotel hat eine fußläufige Verbindung zum Flughafen- terminal. www.hampton.com

Verbindung zum Flughafen- terminal. www.hampton.com BEST WESTERN knackt in Deutschland die 50er-Marke bei
Verbindung zum Flughafen- terminal. www.hampton.com BEST WESTERN knackt in Deutschland die 50er-Marke bei
Verbindung zum Flughafen- terminal. www.hampton.com BEST WESTERN knackt in Deutschland die 50er-Marke bei

BEST WESTERN knackt in Deutschland die 50er-Marke bei E-Mobili- tät: Mehr als 50 Hotels der Gruppe verfü- gen mittlerweile über eine eigene Elektro- tankstelle. Dort stehen zum Teil auch spezielle Tesla-Ladestationen zur Verfü- gung, wie etwa in Hanau, Freiburg oder Münster. www.bestwestern.com

zur Verfü- gung, wie etwa in Hanau, Freiburg oder Münster. www.bestwestern.com www.businesstraveller.de
zur Verfü- gung, wie etwa in Hanau, Freiburg oder Münster. www.bestwestern.com www.businesstraveller.de
zur Verfü- gung, wie etwa in Hanau, Freiburg oder Münster. www.bestwestern.com www.businesstraveller.de

www.businesstraveller.de

magazin [ 800 Häuser ] Mit dem neuen SOFITEL Singapore City Centre feiert die Accor-Gruppe

magazin

magazin [ 800 Häuser ] Mit dem neuen SOFITEL Singapore City Centre feiert die Accor-Gruppe im

[ 800 Häuser ]

Mit dem neuen SOFITEL Singapore City Centre feiert die Accor-Gruppe im Oktober das 800. Haus im asia- tisch-pazifischen Raum. Nur 20 Minuten vom Changi

Airport im Hafenviertel Tanjong Pagar gelegen, prä- sentiert das elegante 223-Zimmer-Hotel eine Mi- schung aus landestypischer Kultur und französi- schem Flair. Eröffnungs-Special: zwei Übernachtun-

gen ab 800 Dollar pro Zimmer.

www.sofitel.com

Übernachtun- gen ab 800 Dollar pro Zimmer. www.sofitel.com [ 30 Jahre, 100 Jumbos ] Doppelten Grund

[ 30 Jahre, 100 Jumbos ]

Doppelten Grund zum Feiern hat EMIRATES: Die Gesellschaft aus Dubai startete vor 30 Jahren ihre Dienste in Deutschland, der erste Abflughafen war im August 1987 Frankfurt am Main. In den drei Jahrzehnten hat die Airline vom Golf 21 Millionen Passagiere zwischen Deutschland und Dubai beför- dert, die Bundesrepublik ist heute der zweitgrößte Markt der Airline – mit zehn Flügen pro Tag. Sieben davon bedient Emirates mit dem Airbus A380 – wo- mit wir beim zweiten Jubiläum wären: In diesem Herbst nimmt die Gesellschaft das hundertste (!) Exemplar des Riesenjumbos entgegen, um die oh- nehin größte A380-Flotte weltweit nochmals aufzu- stocken. Die Passagiere dürften sich freuen: Das Emirates-Flaggschiff hat 489 Sitzplätze in einer 3-Klassen-Konfiguration, bestehend aus 14 Privat- suiten in der First Class, 76 Flat-Beds in Business und 399 großzügigen Sitzen in der Economy Class.

Jubilare

Neben zwei Duschen steht Gästen der First Class außerdem eine Social Area mit Bar zur Verfügung, eine Bord-Lounge mit Bar dient First- und Busi- ness-Passagieren zur Zerstreuung.

Bar dient First- und Busi- ness-Passagieren zur Zerstreuung. [ 20 Jahre ] wurde in diesem Jahr

[ 20 Jahre ]

wurde in diesem Jahr die Star Alliance. An einem heißen Frühlingstag im Jahr 1997 gründeten die fünf Fluggesellschaften Air Canada, Lufthansa, SAS, Thai Airways und United Airlines das erste globale Airline-Bündnis – viele weitere sollten folgen. Heute zählt die Star Alliance 28 Mitglieder, die jeden Tag 18.400 Flüge zu 1.300 Zielen in 191 Ländern durchführen. Ins dritte Jahrzehnt will das Bündnis mit einem neuen strategischen Ansatz starten: „In Zukunft geht es nicht mehr in erster Linie darum, unser Netz zu erweitern“, sagt Star-Alliance-Ge- schäftsführer Jeffrey Goh. In den kommenden Jah- ren stehe im Fokus, das Bündnis qualitativ zu ver- bessern. Herzstück der zukünftigen Strategie seien digitale Technologien.

Ausrufezeichen an das Geburtstagsheft dieses Ma- gazins. Das wichtigste: Singapore Airlines wird 70 Jahre alt. 1947 als Malayan Airways Limited (MAL) gegründet, setzt die Fluggesellschaft seit sieben Jahrzehnten Maßstäbe im internationalen Flugver- kehr, seit 1972 unter dem Namen Singapore Air- lines. In dieser Zeit hat sich der nationale Carrier als eine der meistausgezeichneten Fluggesellschaften der Welt etabliert – unter anderem als ungeschla- gene Nummer eins der Leser dieses Magazins, die die Gesellschaft seit über 20 Jahren in Folge an die Spitze der beliebtesten Airlines weltweit wählen. Das Streckennetz von Singapore Airlines, inklusive SilkAir und Singapore Airlines Cargo, umfasst aktu- ell 105 Destinationen in 35 Ländern. Seit 45 Jahren operiert die Gesellschaft auch in Deutschland – Jubiläum Nummer zwei. Seit 25 Jahren fliegt SIA die hochfrequentierte Nonstop-Strecke von Frank- furt/Main nach New York – auch das ein runder Ge- burtstag. Nur ein Jahr alt ist die Verbindung Düssel- dorf – Singapur – nichtsdestotrotz ein Grund zum Feiern. Und: höchste Zeit für Standing Ovations …

zum Feiern. Und: höchste Zeit für Standing Ovations … [ 70, 45, 25 und eins ]
zum Feiern. Und: höchste Zeit für Standing Ovations … [ 70, 45, 25 und eins ]

[ 70, 45, 25 und eins ]

Vor zwei Jahren feierte Singapur den 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit – 2017 legt die staatliche Airline nochmals kräftig nach. Mit vier Jubiläen auf einen Streich setzt SINGAPORE AIRLINES ein

[ 25 Jahre ]

Vor einem Vierteljahrhundert eröffnete in Bremen das ATLANTIC HOTEL Vegesack – mit 170 Betten, nordischem Flair und „persönlicher Note“. Der An- spruch: sich vom standardisierten Angebot großer Hotelketten abzugrenzen. Heute, 25 Jahre danach, zeigt sich, dass der eingeschlagene Weg von Erfolg gekrönt war: Die privat geführte Atlantic Hotelgrup- pe betreibt im Jubiläumsjahr 14 Häuser an mar- kanten Standorten in Bremen und Bremerhaven, Kiel, Lübeck, Essen sowie in Travemünde und Wil- helmshaven. Auch zwei Hotels in Sylt sowie ein

2017

Chalet im österreichischen Skigebiet Lech zählen unter dem Markennamen Severin*s zur Gruppe. Weitere Neuzugänge sind in Planung: Neben einem Budget- und Designhotel in Kiel und einem Haus in Münster stehen noch drei weitere Projekte auf der Entwicklungsliste. Darüber hinaus wird das Atlantic Grand Hotel Bre- men an der Bredenstraße um 100 Zimmer und Sui- ten erweitert, und auch das Geburtstagskind der Hotelgruppe, das Atlantic Hotel Vegesack, präsen- tiert sich nach umfangreicher Renovierung im neu- en Glanz. Wir gratulieren!

umfangreicher Renovierung im neu- en Glanz. Wir gratulieren! [ 25 Jahre ] So alt wie die

[ 25 Jahre ]

So alt wie die deutsche Ausgabe des BUSINESS TRAVELLER ist der MÜNCHNER FLUGHAFEN im

Erdinger Moos (siehe auch Seite 44). In einem Viertel- jahrhundert ist der einstige Regionalflughafen in die Liga der großen europäischen Drehkreuze aufgestie- gen, hat seine Passagierzahlen verdreifacht, wurde mehrfach als bester Flughafen Europas ausgezeich- net und nimmt eine Vorreiterrolle ein im Bemühen um neue Standards für einen umwelt- und klimafreundli- chen Flughafenbetrieb. Auf die nächsten 25!

klimafreundli- chen Flughafenbetrieb. Auf die nächsten 25! [ 80 Jahre ] Obwohl ICELANDAIR 80. Geburtstag feiert,

[ 80 Jahre ]

Obwohl ICELANDAIR 80. Geburtstag feiert, sieht sich die Gesellschaft als „erfrischend junge Airline“ – mit Neugier und der ständigen Lust, sich weiterzu- entwickeln. Nach diesem Credo mauserten sich die Isländer von der „Hippie-Airline“ der 60er-Jahre zu einer modernen Linienfluggesellschaft. Aktuell zählt ihr Streckennetz 48 Destinationen in Europa und Nordamerika, welche über den internationalen Flug- hafen Keflavik (KEF) bedient werden. Im deutsch- sprachigen Raum werden ganzjährig Direktflüge von Frankfurt/Main, München, Berlin-Tegel und Zürich nach Island angeboten, zudem saisonale Direktflüge ab Hamburg und Genf. Ihren runden Geburtstag be-

/ News /

geht die Airline auf gewohnt kreative Weise: eine Boeing 757-200 mit aufgemaltem Gletscher, eine schauspielernde Crew und eine Stop-over-Aktion mit Rahmenprogramm – charmante Ideen einer Airline, der man ihre 80 Jahre kein bisschen ansieht

einer Airline, der man ihre 80 Jahre kein bisschen ansieht [ 70 Jahre ] Mit einer

[ 70 Jahre ]

Mit einer DC-3 fing alles an: Am 9. August 1947 landete die Propellermaschine von AIR FRANCE aus Paris-Le Bourget erstmals auf dem Frankfurter Airport. Sie verband die beiden Städte dreimal pro Woche miteinander, flog eine Höchstgeschwindig- keit von 290 km/h und bot Platz für maximal 35 Passagiere. Internationale Flüge über den Rhein- Main-Flughafen starteten die Franzosen 1952, 1976 schickten sie erstmals die Concorde nach Frankfurt. Heute verbindet die Air-France-Tochter HOP Frankfurt bis zu sechsmal täglich mit Paris- Charles de Gaulle mit modernen Embraer-Jets. Von dort aus haben Passagiere Anschluss zu 320 Air- France-Zielen in 118 Ländern.

25 Jahre gemeinsam unterwegs gemeinsam unterwegs

Wir gratulieren dem Business Traveller zum 25-jährigen Bestehen und wünschen allen Geschäftsreisenden weiterhin gute Fahrt.

gratulieren dem Business Traveller zum 25-jährigen Bestehen und wünschen allen Geschäftsreisenden weiterhin gute Fahrt.
magazin Bonus News Nützliches für Meilen- und Punktesammler Flying Blue // Live-Chat Das Meilenprogramm von

magazin

BonusNews

Nützliches für Meilen- und Punktesammler

magazin Bonus News Nützliches für Meilen- und Punktesammler Flying Blue // Live-Chat Das Meilenprogramm von Air
magazin Bonus News Nützliches für Meilen- und Punktesammler Flying Blue // Live-Chat Das Meilenprogramm von Air
magazin Bonus News Nützliches für Meilen- und Punktesammler Flying Blue // Live-Chat Das Meilenprogramm von Air

Flying Blue // Live-Chat

Das Meilenprogramm von Air France und KLM hat einen Live-Chat auf www.flyingblue.com eingerichtet. Wer die „Chat“-Taste anklickt, dem beant- wortet ein englisch- und französisch- sprechender Mitarbeiter Fragen zum Programm, zum Sammeln und Einlö-

sen und zur Buchung von Prämien- tickets. Die „Chat“-Taste wird nur an- gezeigt, wenn der Chat-Berater verfüg- bar ist. Neuer Programmpartner von Flying Blue ist unter anderem die kana- dische Fluggesellschaft Westjet.

Norwegian // Freiflüge und Upgrades Wer bis Jahresende zehn Hin- und Rückflüge mit flexiblen Tickets
Norwegian //
Freiflüge und Upgrades
Wer bis Jahresende zehn Hin- und
Rückflüge mit flexiblen Tickets absol-
viert, der bekommt ein kostenloses Pre-
mium-Upgrade auf einer beliebigen
Langstrecke. Wer sogar 20 Returntrips
schafft und mindestens 3.000 Cash
Points verdient hat, der bekommt einen
Gratis-Langstreckenflug.
HRS // Koop mit Miles & More
und Bahnbonus
Kunden des Hotelportals können sich ab
sofort pro umgesetztem Euro wahlweise
eine Meile beimVielfliegerprogramm der
Lufthansa Miles & More oder einen Punkt
beim Prämienprogramm Bahnbonus der
Deutschen Bahn gutschreiben lassen.

Singapore Airlines // Partner von Alaska Airlines

Singapore Airlines hat ein Codeshare- Abkommen mit Alaska Airlines unter- zeichnet. Die Vereinbarung erstreckt sich

Airlines unter- zeichnet. Die Vereinbarung erstreckt sich Miles & More // Mit Tesla und Apple Tesla

Miles & More // Mit Tesla und Apple

Tesla und Lufthansa heben gemeinsam ab. Wer ein Elektroauto der US-Kultmar- ke kauft, der kann sich pro Euro Kauf- preis eine Lufthansa-Vielfliegermeile gutschreiben lassen. Das sind je nach

gutschreiben lassen. Das sind je nach Modell und Ausstattung bis zu 195.000 Meilen. Auch die Apple

Modell und Ausstattung bis zu 195.000 Meilen. Auch die Apple Stores sind neue Miles & More-Partner. Pro Euro Umsatz gibt es ebenfalls eine Prämienmeile und dazu eine Reihe Sonderaktionen.

Austrian // Koop mit booking.com

Austrian Airlines und die Hotelbuchungs- maschine booking.com sind eine Koope- ration eingegangen. Wer einen Flug mit Austrian gebucht hat, erhält mit der Bu- chungsbestätigung das Angebot, eine zum Flugziel passende Unterkunft zu bu- chen. Pro dabei ausgegebenem Euro wandert eine Prämienmeile aufs Miles & More-Konto. Dazu muss die Miles & Mo- re-Servicekartennummer im Buchungs- prozess angegeben werden. Eine rückwir- kende Gutschrift ist nicht möglich.

Vueling // Neues Treueprogramm

Vueling Club ist der Name des frisch gelaunchten Vielfliegerprogramms der spanischen Billigflugtochter aus dem Bri- tish-Airways-Konzern. Es ersetzt das alte Programm Punto und baut auf die Mei-

Es ersetzt das alte Programm Punto und baut auf die Mei- lenwährung Avios wie auch schon

lenwährung Avios wie auch schon die Konzernschwestern BA, Iberia und Aer Lingus. Die zwei Millionen Punto-Mit- glieder werden in diesem Herbst auto- matisch in den Vueling Club überführt, und ihre Punkte werden zu Avios.

auch auf Flüge von Virgin America, die im vergangenen Jahr von der Alaska Air Group erworben worden war. Die Mitglieder der beiden Vielfliegerpro- gramme KrisFlyer und Mileage Plan können ab sofort bei der jeweils ande- ren Airline Meilen sammeln. Das Einlö- sen von Meilen soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Hotel | Restaurant | Lounge & Bar Meetings | Event Location | Roof Top Terrace

Hotel | Restaurant | Lounge & Bar Meetings | Event Location | Roof Top Terrace

& Bar Meetings | Event Location | Roof Top Terrace Event location & Sky-LoungE EVENTS &
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& Bar Meetings | Event Location | Roof Top Terrace Event location & Sky-LoungE EVENTS &
& Bar Meetings | Event Location | Roof Top Terrace Event location & Sky-LoungE EVENTS &

Event location & Sky-LoungE

EVENTS & MEETINGS ÜBER DEN DÄCHERN VON LEIPZIG

Eröffnung 01.10.2017

INNSIDE Leipzig

177 Zimmer, davon 20 Deluxe Rooms, 15 Premium Rooms, und 9 Lifestyle Suiten

Meeting- und Veranstaltungsräume auf 250 m ² Big Idea Space 50 m ² Event Location mit Blick auf Leipzig auf 480 m ²

Dhabi USAAbu

Fotos: iStock (2)

Dhabi USAAbu Fotos: iStock (2) magazin Was läuft? weitere Events finden Sie unter: www.businesstraveller.de/ events

magazin

Was läuft? weitere Events finden Sie unter: www.businesstraveller.de/ events Vier Top-Events im Oktober und November
Was läuft?
weitere Events
finden Sie unter:
www.businesstraveller.de/
events
Vier Top-Events im Oktober und November
Feiertag | 30.11.
St Andrew’s Day
Packen Sie Ihren Kilt ein, und setzen
Sie sich ins Flugzeug: Am 30. Novem-
ber lädt Schottland zum St Andrew’s
Day. An diesem Tag feiert das Land
seinen Nationalheiligen – mit Partys,
Musik, Tanz, Lesungen, Fressständen
und viel, viel Alkohol.Veranstaltungen
gibt es von Edinburgh bis Inverness,
die Reise in den Norden lohnt sich.
TOP
TiPP
Infos unter www.scotland.org/
whats-on/st-andrews-day
Schottland
Kunst | bis 20.11. Viva Cuba Libre … Havanna – das ist Rum, Zigar- ren
Kunst | bis 20.11.
Viva Cuba Libre …
Havanna – das ist Rum, Zigar-
ren und Salsa-Klänge! So die
allgemeine Meinung über die
kubanische Hauptstadt. In der
neuen kostenlosen OPEN-
ART-Ausstellung „Viva Cuba
Libre …“ am Überseeboule-
vard in der Hamburger Hafen
City räumt der Fotograf Prof.
Dr. Winfried Alberti mit dieser
oberflächlichen Sicht auf. Auf
50 großformatigen Abbildun-
gen schaut er hinter die Kulis-
sen von Stadt und Menschen.
Infos unter
www.ganz-hamburg.de
Hamburg
Sport | ab 17.10. NBA-Saison 2017/2018 Ab Oktober verbringen die meisten Amerikaner ihre Wochenenden vor
Sport | ab 17.10.
NBA-Saison 2017/2018
Ab Oktober verbringen die meisten
Amerikaner ihre Wochenenden vor
dem Fernseher oder in den Stadien,
wie z.B. im Madison Square Garden
in New York. Der Grund: Die NBA-
Basketball-Saison startet in ihre 72.
Runde. Am Start: die Vorjahressieger
Golden State Warriors, die Chicago
Bulls, die NewYork Knicks und die
L.A. Lakers. Infos unter www.nba.com
Musik | 23.–26.11. Yasalam-Formel-1- After-Race-Konzert Am letzten November-Wochenende wird es heiß in Abu Dhabi:
Musik | 23.–26.11.
Yasalam-Formel-1-
After-Race-Konzert
Am letzten November-Wochenende
wird es heiß in Abu Dhabi: Wer Tickets
für den „Formula 1 Etihad Airways
Abu Dhabi Grand Prix“ hat, darf sich
nicht nur auf das Finalrennen freuen,
sondern auch auf ein After-Race-Kon-
zert. Mit auf der Bühne: Rockröhre
P!nk. Infos unter www.yasalam.ae/
after-race-concerts.html
Von der Luftfahrt- bis zur Technologiebranche: Jedes Meeting ist eine neue Geschichte d ie perfekte

Von der Luftfahrt- bis zur Technologiebranche:

Jedes Meeting ist eine neue Geschichte

d ie perfekte Lage, ein anregendes

Raumambiente und hochmoder-

ne Tagungstechnologie. Konzen-

triertes Arbeiten für eine erfolgreiche Zielerreichung, köstliches Essen und ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Die Ansprüche an „das perfekte Meeting“ sind vielfältig und stellen den Veranstal- tungsplaner vor große Herausforderun- gen. Doch der Weg zur erfolgreichen Veranstaltung ist oft nervenaufreibend und die Wunschvorstellung weit von der täglichen Meeting-Realität entfernt.

„So überzeugt wie Sie“

Dass das auch anders geht, beweist der innovative Meeting- und Event-Ansatz von Radisson Blu, bei dem jede Veran- staltung für eine neue Geschichte steht,

Radisson Blu erweckt Erfolgsgeschichten zum Leben
Radisson Blu erweckt
Erfolgsgeschichten
zum Leben

/ Advertorial /

Blu erweckt Erfolgsgeschichten zum Leben / Advertorial / Jedes Meeting ist eine neue Geschichte die gemeinsam

Jedes Meeting

ist eine neue Geschichte

die gemeinsam mit dem Kunden erzählt wird.Von der ersten Planungsminute bis zum erfolgreichen Abschluss verspre- chen die Veranstaltungsexperten ein ein- zigartiges Tagungserlebnis, das Organi- satoren dabei unterstützt, ihre eigene Meeting-Erfolgsgeschichte zu schreiben. Die Basis hierfür ist Leidenschaft, Inspi- ration,Vertrauen und ein offenes Ohr für die persönlichen Anforderungen, denn jede Veranstaltung ist einzigartig. Eine Veranstaltungsplanung „designed for success“. Dieses Event-Versprechen richtet sich an die verschiedensten Bran- chen mit all ihren Besonderheiten. Ob Automobilbranche, Pharma-Unterneh- men oder Sportindustrie: Die Ansprüche der verschiedenen Branchen sind so un- terschiedlich wie ihre Veranstaltungen.

Innovative Technologie und exklusive Kochkunst

Als Innovationsmotor erzählt Radisson Blu auch im Bereich der Technologie die Geschichte seiner Kunden: mit innovati- ver Veranstaltungstechnologie, kosten- freiem Highspeed-Internet und einem

erfahrenen Event-Team, das sich mit den neuesten technologischen Entwick- lungen und Design-Ideen auskennt. Dank der Radisson Blu One Touch App haben Tagungsplaner und Teilnehmer ihr Event zu jeder Zeit perfekt im Blick. Und natürlich geht Meeting-Erfolg auch durch den Magen. Denn jede Ver- anstaltung ist eine kulinarische Ge- schichte, die erzählt werden möchte. Frische, regionale Zutaten sind das Herz der Radisson-Blu-Kochkunst. Gemein- sam mit erfahrenen Köchen und Ernäh- rungsexperten hat Radisson Blu sein smartes Brain-Food-Konzept kreiert, das zusammen mit kreativen Food-Trends für Energie und kulinarischen Hochge- nuss am Veranstaltungstag sorgt. Die perfekte Voraussetzung für ein erfolg- reiches Event. „Experience Meetings by Radisson Blu“ an mehr als 280 Orten weltweit.

MEHR ERFAHREN UNTER:

radissonblu.com/de

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e s ist wieder soweit: Der BUSINESS TRAVELLER geht mit seiner Leserbefragung

2017/2018 an den Start – und freut sich auf Ihr Feedback! Wie in den vergange- nen Jahren möchten wir Sie als Viel- und Geschäftsreisende nach ihren ganz per- sönlichen Reiseerfahrungen befragen. Sagen Sie uns, welche Reisedienstleister an der Spitze Ihres persönlichen Ran- kings stehen – welche Airlines, Flughä- fen, Hotels oder Autovermieter zu ihren Favoriten gehören. Unterstützen Sie uns

Ihre Meinung zählt!

BUSINESS TRAVELLER-

Leserbefragung

dabei, auf Basis Ihrer Erfahrungen ein aussagekräftiges Geschäftsreisebarome- ter zu erstellen. Ihr Wissen und Ihre Er- lebnisse sind wertvoll für alle, die auf der ganzen Welt unterwegs sind – und sie sind die Grundlage für die BUSINESS TRAVELLER AWARDS, die wir Jahr für Jahr in Ihrem Namen an die Besten der Branche verleihen. Ihr Einsatz wird belohnt: Unter allen Teilnehmern, die den elektronischen Fragebogen ausfüllen, verlosen wir eine Vielzahl hochkarätiger Preise.

Und so funktioniert’s: Gehen Sie auf www.businesstraveller.de/leserbefragung. Dort können Sie direkt an der Leserbefra- gung teilnehmen und haben so die Chance auf einen der attraktiven Preise.Viel Glück!

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Gewinnen Sie 500.000 Qmiles von
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hat den Wert von zwei Business-
Class-Flügen zu einem Ziel Ihrer
Wahl mit der von Skytrax als beste
Airline des Jahres ausgezeichne-
ten, nationalen Fluggesellschaft
Katars. An Bord erwartet Sie preis-
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Vielfliegerprogramms
Deutschlands kann ge-
gen eine große Bandbrei-
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Drei exklusive Business-Rucksäcke „Alt- Dr mont 3.0“ von Victoriox – der perfekte Organizer für unterwegs.
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Dr
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Organizer für unterwegs. Der puristi-
sche Taschenersatz hat ein zweige-
teiltes Innenleben: ein gepolstertes
Laptop-Fach und ein Tablet-Fach.
Außerdem: ein großes Netzfach mit
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portal bündelt mit Meta-Search-Techno-
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Speaker für unterwegs
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Traveler“, einem
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Begleiter für Glo-
betrotter. Der trag-
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ist ausgestattet mit Bluetooth-Streaming, Dual-Mikro-
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Whisky für Kenner
Acht Flaschen (je vier pro Sor-
te) der neuen „Glenfiddich Ex-
perimental Series“, mit der die
renommierte Destillerie erneut
Maßstäbe setzt: Der „Glenfid-
dich IPA Experiment“ ist der
erste Single Malt Scotch
Whisky, der abschließend
in IPA-Craft-Beer-Fässern
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Gewinnspiel

Gewinner erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Namens einschließlich Wohnortangabe einverstanden. Alle ausgelobten Preise sind vom Umtausch ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Barauszahlung besteht ebenso wenig wie ein Anspruch auf einen anderen Gewinn. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Verlage sind von der Teilnahme ausgeschlossen

Für die Verlosung gelten dabei folgende Bedingungen: Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt ohne Gewähr. Die

/ 25 JAHRE / 25 J

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER 2012 2002 1995 Reisen, berichten, gestalten:

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

2012
2012
2002 1995 Reisen, berichten, gestalten: Seit einem Vierteljahrhundert geben wir alles für dieses Magazin und
2002
1995
Reisen, berichten, gestalten: Seit einem
Vierteljahrhundert geben wir alles für dieses
Magazin und unsere Leser. Jetzt wird gefeiert!
W ird ein Magazin 25 Jahre alt,
dürfen die Macher schon ein
wenig stolz sein – in Zeiten
der totalen Digitalisierung ist es keine
Selbstverständlichkeit, dass Leser einem
gedruckten Blatt die Treue halten. Der
BUSINESS TRAVELLER ist die Ausnah-
me von der Regel – wir freuen uns heute
wie vor 25 Jahren über stabile Auflagen,
treue Anzeigenkunden und eine vielrei-

Happy birthday,

sende Leserschaft, die sich von unseren Berichten und Reportagen in ihrem All- tag unterstützt fühlt. Diesem Vertrauen wollen wir heute wie damals Rechnung tragen: mit jour- nalistischer Sorgfalt, professioneller Neugier und jener ungebrochenen Lei- denschaft fürs Blattmachen, die dieses Magazin lebendig hält. Natürlich be- schränken wir uns nicht auf das Print-

hält. Natürlich be- schränken wir uns nicht auf das Print- 20 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

AHRE / 25 JAHRE /

/ xxx /

2014 2008 2000
2014
2008
2000
misch und vorwärtsgewandt wie die der Geschäftsreisenden und ihrer Dienst- leister.Vom neuen Überschallflugzeug bis
misch und vorwärtsgewandt wie die der
Geschäftsreisenden und ihrer Dienst-
leister.Vom neuen Überschallflugzeug
bis zum Roboter in der Hotellobby – der
Fortschritt kommt in Lichtgeschwindig-
keit, wir berichten live von den span-
nendsten Schauplätzen. Dass wir nicht
nur Gutes zu vermelden haben, ist den
geopolitischen Krisen geschuldet in der
Welt, von denen immer mehr Menschen
folgreich durch die letzten 25 Jahre ge-
führt hat. Lassen Sie uns gemeinsam
zurückschauen – und vor allem nach
vorne. Wir freuen uns auf die nächsten
25 Jahre mit Ihnen.

Business Traveller

Produkt: Der BUSINESS TRAVELLER steht auch als E-Paper zur Verfügung, außerdem versorgen wir Sie auf unserer Website durchgehend mit aktuellen News und kommunizieren mit Ihnen über unsere Social-Media-Kanäle Face- book, Twitter, Instagram & Co. Dass uns die Themen dabei niemals ausgehen, liegt in der Natur der Sache:

Kaum eine andere Branche ist so dyna-

betroffen sind und die das Reisen nicht einfacher machen in diesen Tagen. Trotzdem bleiben wir bei unserer optimistischen Grundhaltung, die schon so manchen Berg versetzt und uns er-

Sabine Galas

Fotos: iStock (4)

/ 25 JAHRE / 25 J

Fotos: iStock (4) / 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER „Eine spannende und

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

iStock (4) / 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER „Eine spannende und schöne

„Eine spannende und schöne Zeit“

Rund 15 Jahre stand Marc Tügel an der Spitze des deutschen BUSINESS TRAVELLER. Für diese Jubiläumsausgabe hat er seinen ganz persönlichen Rückblick geschrieben

V on den 25 Jahren, die der deut- sche BUSINESS TRAVELLER nun bereits existiert, durfte ich

als Geschäftsführer und Chefredakteur 15 Jahre lang seine Geschicke leiten.

Ich habe nach dem Studium von der Tageszeitung bis zum Clubmagazin und von der Werbeagentur bis zur eigenen Zeitschrift alle möglichen beruflichen Stationen durchlaufen, aber die Zeit an

der Spitze von Deutschlands größtem Geschäftsreisemagazin war zweifellos die spannendste und schönste. Warum? Weil sich die Reisebranche in diesen Jahren mit einer so ungeheuren Dyna- mik weiterentwickelte, dass wir mit der Berichterstattung kaum hinterherkamen.

Nine Eleven: jetzt erst recht

Dabei fing die Zeit gar nicht so glücklich an. Im Jahr 2000 war der BUSINESS TRAVELLER nach München gezogen, und ich hatte meinen Posten angetreten.

AHRE / 25 JAHRE /

/ xxx /

/ Rückblick /

AHRE / 25 JAHRE / / xxx / / Rückblick / links: Herausgeber aus Leidenschaft: Marc

links:

Herausgeber aus Leidenschaft: Marc Tügel

rechts:

Die Twin Towers: Symbol einer neuen Bedrohung

Ein gutes Jahr später, am 11. September 2001, erschütterten die Terroranschläge in den USA die Welt, und eine Weile sah es so aus, als ob nun kaum noch jemand in ein Flugzeug steigen wollte und damit auch die meisten Geschäftsreisen der Vergangenheit angehören würden. Aber es gab gottlob auch eine starke „Jetzt erst recht“-Bewegung, an der wir kräftig mitarbeiteten. Wir wollten nicht hinnehmen, dass das ganze öffentliche Leben von ein paar Verrückten lahmge- legt wird, und hielten daran fest, dass Reisen und Begegnungen auf dem inter- nationalen Parkett das beste Mittel sind, um Hass und Vorurteile gar nicht erst aufkommen zu lassen. So erschien es

nur logisch, dass wir 2002 eine neue Se- rie begannen, die in modifizierter Form bis heute in jeder Ausgabe erscheint:

den „Business-Knigge“, geschrieben von Sergey Frank, einem versierten in- ternationalen Berater, der zahllosen Fir- men geholfen hat, in fremden Ländern

der zahllosen Fir- men geholfen hat, in fremden Ländern SPAZIERGANG zur Bar EMIRATES FIRST UND BUSINESS
SPAZIERGANG zur Bar EMIRATES FIRST UND BUSINESS Vertreten Sie sich die Beine und entspannen Sie
SPAZIERGANG
zur Bar
EMIRATES FIRST UND BUSINESS
Vertreten Sie sich die Beine und entspannen Sie sich in unserer großzügigen Bord-Lounge
mit einer Auswahl an Drinks, Kanapees und Snacks.
Hello Tomorrow
mit einer Auswahl an Drinks, Kanapees und Snacks. Hello Tomorrow Bord-Lounge an Bord der Emirates A380

Bord-Lounge an Bord der Emirates A380 verfügbar.

/ 25 JAHRE / 25 J

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Fuß zu fassen. Sergey ist inzwischen

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

Fuß zu fassen. Sergey ist inzwischen er- folgreicher Buchautor, seine Firma un- terhält Büros in Leipzig, Wien und Mos- kau. Dem BUSINESS TRAVELLER hält er aber als Autor bis heute die Treue. Das Wunder geschah: Die Reisebran- che erholte sich nach „Nine Eleven“ überraschend schnell wieder, und auch der BUSINESS TRAVELLER konnte seine Erfolgsgeschichte fortsetzen. Mit der Sicherheit von Flughäfen und Flugzeu- gen war seitdem ein Thema hinzugekom- men, das uns bis heute in der Bericht- erstattung immer wieder beschäftigt.

Vernetzung und Vergleichbarkeit

Natürlich gab es das Internet schon ein paar Jahre, als ich 2000 die Geschäfts- führung übernahm, aber es hatte sich erstaunlicherweise zunächst einmal nur verhalten durchgesetzt. Die letzten Rei- sebüros räumten gerade ihre alten Telex- geräte in die Rumpelkammer und ver- netzten sich per Bildschirm mit den großen Buchungsportalen, die nun den Markt bestimmten.Viele Agenturen, die den Anschluss verpassten, weil sie die großen Investitionen scheuten und mit der zusätzlichen Ausbildung ihrer Mitar-

beiter nicht hinterherkamen, verschwan- den vom Markt. Dafür kamen immer mehr große Unternehmen auf die Idee, die Organisation ihrer Geschäftsreisen nicht externen Dienstleistern zu überlas- sen, sondern Inhouse-Reisebüros zu etablieren, deren hochqualifizierte Mit- arbeiter mit Airlines und Hotelgesell- schaften preisgünstige Firmentarife aus- handelten. Die meisten dieser Fir men - reisestellen gehörten dem Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) an, mit dem der BUSINESS TRAVELLER schon bald eine enge Kooperation ver- einbarte. Die Vernetzungen, die durch das Internet möglich wurden, sorgten auch

die durch das Internet möglich wurden, sorgten auch für eine blitzschnelle Vergleichbarkeit. Wer zum Beispiel
die durch das Internet möglich wurden, sorgten auch für eine blitzschnelle Vergleichbarkeit. Wer zum Beispiel

für eine blitzschnelle Vergleichbarkeit. Wer zum Beispiel von Deutschland nach Asien wollte, musste nicht mehr um- ständlich die Preise der einzelnen Air- lines oder die verschiedenen Umsteige- verbindungen abfragen, sondern erhielt innerhalb weniger Sekunden alle ver- fügbaren Angebote. Das brachte die ers- ten Airlines dazu, zur Kundenbindung Frequent-Traveller-Programme anzubie- ten. Andere zogen nach, und bald war- ben auch große Hotelgesellschaften mit solchen Bonussystemen um Gäste. Heu- te ist die Geschäftsreisewelt ohne Miles & More, Hilton Honors und ähnliche Programme nicht mehr vorstellbar. Der BUSINESS TRAVELLER hält seine Leser schon seit vielen Jahren mit einer eige- nen Seite zu diesem Thema („Bonus News“) sowie mit vielen einzelnen Arti- keln auf dem Laufenden.

Fliegen als Massenware

Das Flugzeug wurde zum Massenver- kehrsmittel und das Fliegen immer billi- ger, aber nicht alle Menschen freuten sich darüber. Obwohl die neuen Jets wie A380 und Dreamliner deutlich sparsa- mer und leiser waren als ihre Vorgänger- modelle, nahm die Zahl der Flugbewe- gungen so zu, dass Lärm und Schadstoffausstoß unterm Strich deut- lich nach oben gingen und die Umwelt- schützer auf den Plan riefen. Besonders scharf richtete sich deren Protest gegen jede Erweiterung der beiden großen deutschen Flughäfen Frankfurt und München. Uns brachte das etwas in die Zwickmühle, denn bei allem Verständnis für die Belange des Umweltschutzes un- terhielten wir aus naheliegenden Grün- den immer ein sehr freundliches Verhält- nis zum Airport-Management – allen voran zu Frankfurt als größtem deut- schem Flughafen und zu München als unserem Heimatstandort.

Mitte:

Online-Buchung: Beginn einer neuen Ära

unten:

Flughafen Frankfurt: Deutschlands Nummer eins

/ Wie daheim, nur besser Erfahren Sie in zwei Minuten, was 42 Millionen Passagiere pro
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/Wie daheim, nur besser

Erfahren Sie in zwei Minuten, was 42 Millionen Passagiere pro Jahr am Flughafen München so lieben: https://youtu.be/dAvnwuzM2tI

Verbindung leben

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Mit großem Interesse verfolgten wir daher,

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

Mit großem Interesse verfolgten wir daher, wie Frankfurt und München ver- suchten, den Spagat zwischen wirt- schaftlich notwendigem Wachstum, ökologischer Vernunft und den Wün- schen der Anwohner nach weniger Lärm zu schaffen. Die Frankfurter, die aus den schweren Auseinandersetzun- gen beim Bau der „Startbahn West“ in den 1970er- und 1980er-Jahren viel ge- lernt hatten, profitierten wohl von dieser Erfahrung und konnten sich mit An- wohnern und Umweltschützern so weit arrangieren, dass sämtliche Terminal- erweiterungen sowie eine vierte Bahn ohne allzu große Widerstände über die Bühne gingen. München hatte es deutlich schwerer und musste bei den geplanten (und aus der Sicht der Flughafenleitung dringend notwendigen) Erweiterungen in den letz- ten Jahren zwei empfindliche Niederla- gen hinnehmen. Der erste Reinfall betraf den „Transrapid“, eine von Münchner

Reinfall betraf den „Transrapid“, eine von Münchner Firmen entwickelte Magnetschwebe- bahn, die Terminal und

Firmen entwickelte Magnetschwebe- bahn, die Terminal und Innenstadt mit einer Fahrzeit von nur elf Minuten ver- bunden und damit die Erreichbarkeit des Airports entscheidend verbessert hätte. Auch der BUSINESS TRAVELLER mach- te sich für die geplante Neuerung stark, denn mit der Weiterentwicklung dieses Zuges und seiner Reisegeschwindigkeit von weit über 400 km/h wäre faktisch ein „Fliegen auf Höhe null“ möglich gewor- den, damit hätte man zahllose Kurzstre- ckenflüge einsparen und die Umwelt ent- lasten können. Umso unverständlicher erscheint mir bis heute, dass gerade Um- weltschützer, allen voran der damalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, Front gegen den Plan machten. Mit dem Argument, der Bau des Prototyps sei viel zu teuer, wurde das ambitionierte Projekt schließlich nach langer Diskussi- on gestoppt, und die Münchner brauchen immer noch fast eine Dreiviertelstunde, um auf S-Bahn-Schienen mit vielen Zwi- schenstopps zum Airport zu kommen. Den zweiten Reinfall erlebte der Flughafen mit seiner Idee, eine dritte Startbahn zu bauen. Kaum lagen die Pläne dafür auf dem Tisch, bildete sich eine starke Allianz aus den Oppositions- parteien im bayerischen Landtag, lärm- geplagten Anwohnern und nicht zuletzt den Anrainern, die für das Projekt hätten umgesiedelt werden müssen. Gemein- sam initiierten sie einen Volksentscheid, der das Projekt 2012 zum Scheitern brachte. Nun denken CSU und Flugha-

unten (2): Herausforderung und Highlight – die Verleihung der BUSINESS TRAVELLER AWARDS

fenleitung laut darüber nach, wie lange sie sich an dieses Votum gebunden füh- len müssen

Die Stimme unserer Leser

Auch eine Art „Volksentscheid“ veran- staltet der BUSINESS TRAVELLER von Anbeginn an Jahr für Jahr mit seiner Le- serumfrage. Unsere sachkundigen Leser bewerten dabei die Qualität von Reise- dienstleistern, und den besten von ihnen verleihen wir die begehrten BUSINESS TRAVELLER AWARDS. Die glanzvolle Veranstaltung, die dafür den passenden Rahmen bietet, war für mich immer eine große Herausforderung – nicht nur, weil ich selbst als Veranstalter und Gastgeber auf der Bühne stehen musste, sondern auch, weil ich zu diesem Anlass viele pro- minente Gastredner begrüßen durfte, die auf verschiedenste Art über ihre Erfah- rungen auf Reisen in alle Welt berichte- ten. Stardirigent Justus Frantz zum Beispiel erzählte, wir er nach einem Ver- kehrsunfall in China während seines lan- gen Krankenhausaufenthaltes Russisch lernte, Auslandskorrespondent Uli Sahm bat mit bewegenden Worten um Hilfe für die Tsunami-Opfer, deren Leid er vor Ort erlebt hatte, und Kabarettist Jochen Busse mahnte: „Hütet euch vor der falschen Schlange.“ Damit meinte er natürlich nicht das Bibelzitat, sondern die Schlange an der Sicherheitskontrolle, die sich dort, wo man ansteht, bekanntlich immer am langsamsten vorwärtsbewegt.

In Freundschaft verbunden

Die Herausforderungen bei der alljähr- lichen Award-Verleihung und viele an-

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/ Rückblick /

AHRE / 25 JAHRE / / xxx / / Rückblick / dere Pflichten bleiben mir nun

dere Pflichten bleiben mir nun schon seit ein paar Jahren erspart. 2011 kam eine neue Kollegin in unser Team, die schnell meine Sympathie gewann. Sabine Galas mit ihrer Herzlichkeit, ih-

rer ganz natürlichen Autorität und ho- hen fachlichen Kompetenz überzeugte mich schnell davon, dass sie alle Vor- aussetzungen für meine Nachfolge mit- brachte – für mich, der ich die 65 be-

links: Gemeinsam stark die BT-Macher Christian Buck, Sabine Galas und Marc Tügel (v.l.n.r)

reits überschritten hatte, die ideale Lösung. Seit ich die Chefredaktion an sie und die Geschäftsführung an Christian Buck (ebenfalls ein langjähriger Mitstreiter) übergeben habe, stehe ich noch als Her- ausgeber im Impressum und versuche, mit Rat und Tat diesem anspruchsvollen Titel gerecht zu werden. Ich freue mich, dass ich den BUSINESS TRAVELLER in so gute Hände geben konnte, dass es dem Magazin und demVerlag dahinter gutgeht und ich den jetzigen Machern in aller Freundschaft verbunden bleiben darf. Und ich denke mit großer Dankbarkeit an all die Freunde und Kollegen, die mich in den wechselvollen Jahren an der Spitze von Deutschlands wichtigstem Geschäftsreise- magazin begleitet haben. Marc Tügel

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/ 25 JAHRE / 25 J E / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Singapore Airlines
E / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Singapore Airlines 1992 Air France 1987–1997 Voll
E / 25 J
25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER
Singapore Airlines 1992
Air
France 1987–1997
Voll Stoff in
die Zukunft
Textile Zeitreise durch die
Jet-Sets der Airline-Crews
Air New Zealand 2010
Emirates 1992
Cathay Pacific
2010
Air Dolomiti 1993
28 BUSINESS TRAVELLER 5/2017
www.businesstraveller.de

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5 JA Asiana 1992 Lufthansa 2008 Austrian Airlines 1988–1996 United 1990 Lufthansa 2003
5 JA
Asiana 1992
Lufthansa 2008
Austrian Airlines
1988–1996
United 1990
Lufthansa 2003
Delta 1983–2001
Delta 1983–2001

adrette Frisuren: Aus heutiger

b reite Schultern, brave Silhouetten,

Sicht fragt man sich, warum man

sich je dem Modediktat der Neunziger unterworfen hat. Die Uniformen der Airlines sahen aus, als entstammten sie dem Kostümfundus des „Denver-Clan“. Toupierte Ponys, Schleifen zur Hemd- bluse und Goldknöpfe am Jackett präg- t ten den Stil des zu Ende gehenden Jahr- hunderts, der im Rückblick bieder und unerotisch anmutet.Verglichen mit den kessen Minis der Flower-Power-Zeit, wirkten die übergroß geschnittenen Zweiteiler aus der Form geraten – selbst grell geschminkte Lider konnten nicht

wettmachen, was Modedesigner mit ih- ren Entwürfen anrichteten. Lange gehalten hat sich der Over- sized-Look nicht, zu Beginn des neuen Jahrtausends wurden die Schnittformen wieder schmaler, Uniformen körperbetont und Flugbegleiter wieder Menschen aus Fleisch und Blut. Dieser Wandel vollzog sich bei den meisten Airlines fließend, nicht so bei Trendsetter Air France, wo mit Designern wie Christian Dior oder Jean Paul Gaultier die Haute Couture an Bord ist und für neue Flugzeuge eigene Kollek- tionen kreiert werden, so geschehen bei der Einführung der Concorde. Über modische Eskapaden erhaben ist Singapore Airlines, die ihre Flugbe- gleiterinnen traditionell im maßge- schneiderten Seidenkostüm in die Kabi- ne schickt. Das hat sich über die Jahre kaum verändert – das zierliche Singapore Girl im figurbetonten Kleid ist zur Stil- ikone avanciert, allen Modeströmungen zum Trotz. Auch bei Lufthansa hält man sich an Bewährtes – die Crews tragen Dunkelblau mit goldgelben Akzenten. Einzige Ausnahme: das Münchner Ok- toberfest – hier geht das Kabinenperso- nal auf ausgewählten Flügen in Dirndl

und Lederhose in die Luft.

Sabine Galas

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/ Mode /

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Zurück Low-Cost-Airlines, Super- jumbos, nonstop um

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

Zurück
Zurück
/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Zurück Low-Cost-Airlines, Super- jumbos, nonstop um
/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Zurück Low-Cost-Airlines, Super- jumbos, nonstop um

Low-Cost-Airlines, Super- jumbos, nonstop um die Welt:

25 Jahre Luftfahrt, die alles auf den Kopf stellen

auf Start

1992 1993 1994 1995
1992
1993
1994
1995

16./17. MAI: Der Münchner Flughafen zieht von Riem nach Erding um Der Münchner Flughafen zieht von Riem nach Erding um

2. NOVEMBER: Erstflug Airbus A330 Erstflug Airbus A330

Der Flughafen Frankfurt verzeichnet 30,1 Millionen Passagiere, München 11,8 Millionen und alle deutschen Air- ports zusammen 86,5 Millionenvon Riem nach Erding um 2. NOVEMBER: Erstflug Airbus A330 11. MÄRZ: Erstflug Airbus A321 Beginn

11. MÄRZ: Erstflug Airbus A321 Erstflug Airbus A321

Beginn der europäischen Luft-zusammen 86,5 Millionen 11. MÄRZ: Erstflug Airbus A321 verkehrsliberalisierung Ein Business-Class-Ticket München

verkehrsliberalisierung

Ein Business-Class-Ticket München – Hamburg und zurück kostet 840 DMA321 Beginn der europäischen Luft- verkehrsliberalisierung 12. JUNI: Erstflug Boeing 777 Eröffnung des Terminal 2 am

12. JUNI: Erstflug Boeing 777 Erstflug Boeing 777

Eröffnung des Terminal 2 am Frankfurter Flughafenund zurück kostet 840 DM 12. JUNI: Erstflug Boeing 777 Das billigste LH-Ticket Frankfurt – New

777 Eröffnung des Terminal 2 am Frankfurter Flughafen Das billigste LH-Ticket Frankfurt – New York und

Das billigste LH-Ticket

Frankfurt – New York und zurück kostet 1.149 DM

Fotos: iStock (8)

AHRE / 25

Fotos: iStock (8) AHRE / 25 d ie Periode von 1992 bis 2017, also jene 25
Fotos: iStock (8) AHRE / 25 d ie Periode von 1992 bis 2017, also jene 25

d ie Periode von 1992 bis 2017, also jene 25 Jahre, in denen sich der BUSINESS TRAVELLER auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt bewegt, waren exakt der Zeitraum, in

dem sich die europäische Luftfahrt quasi neu erfunden hat. In den frühen 1990er-Jahren herrschte Aufbruch, und dessen Aus- wirkungen sind bis heute spürbar. Die Liberalisierung des Luft- verkehrs in Europa hat dazu geführt, dass heute nichts mehr so ist wie damals. Bereits bis 1992 ausgearbeitet, trat am 1. Januar 1993 nach US- amerikanischem Vorbild auch in Europa die Deregulierung des Luftverkehrs in Kraft, seitdem mischen sich die Regierungen

1996 1997
1996
1997
in Kraft, seitdem mischen sich die Regierungen 1996 1997 Debonair startet als erster Low-Coster in Deutschland

Debonair startet als erster Low-Coster in Deutschland auf der Strecke Mönchen- gladbach – Barcelona

www.businesstraveller.de

1. APRIL: Der EU-Luftverkehrs- binnenmarkt ist voll liberalisiert Der EU-Luftverkehrs- binnenmarkt ist voll liberalisiert

14. MAI: Gründung der Star Alli- ance in Frankfurt als erste große Airline-Allianz Gründung der Star Alli- ance in Frankfurt als erste große Airline-Allianz

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/ 25 Jahre Luftfahrt /

NORDAMERIKAA ASIEN SEOUL TOKIO ASTANA PEKING TORONTO CHICAGO NEW YORK LOS ANGELES NEWARK WARSCHAU STUTTGART
NORDAMERIKAA
ASIEN
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TORONTO
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LOS ANGELES
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STUTTGART
Seit dem
1. Juni 2017
nun auch
2x täglich
ab Stuttgart

BUSINESS TRAVELLER 5/2017

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NEWARK WARSCHAU STUTTGART Seit dem 1. Juni 2017 nun auch 2x täglich ab Stuttgart BUSINESS TRAVELLER

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER rechts: Trend: Superjumbos auf der Langstrecke

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

rechts:

Trend: Superjumbos auf der Langstrecke unten:

Internet an Bord: auf vielen Strecken Realität

unten: Internet an Bord: auf vielen Strecken Realität nicht mehr ein und überlassen Preisbil- dung und

nicht mehr ein und überlassen Preisbil- dung und Streckenführung dem freien Markt. Derzeit feiert sich die EU-Kom- mission für die daraus entstandenen Erfolge: „Vor 25 Jahren gab es kaum Wettbewerb, und die Preise waren him- melhoch, heute ist Fliegen viel er- schwinglicher“, freut sich EU-Transport-

Fliegen viel er- schwinglicher“, freut sich EU-Transport- kommissarin Violeta Bulc. „Der niedrigste Preis etwa auf

kommissarin Violeta Bulc. „Der niedrigste Preis etwa auf der Route von Mailand nach Paris betrug 1992 umgerechnet 400 Euro, heute sind es etwa 25 Euro.“ Ein Wochenendtrip einer vierköpfigen Familie auf dieser Route habe damals runde 1.600 Euro verschlungen, heute reichen 100 Euro.

Preise im Sinkflug

Michael O’Leary, Chef von Ryanair und einer der größten Gewinner der Libera- lisierung, die ihm persönlich zu einem

geschätzten Vermögen von über einer Viertelmilliarde Euro verholfen hat, ju- belt selbstverständlich auch: „Der ein- heitliche europäische Binnenmarkt im Luftverkehr ist einer der größten Erfolge der EU in den letzten 25 Jahren.“ Dabei war der Start alles andere als eu- phorisch. Es dauerte sehr lange, bis sich die neue Freiheit auch für die Kunden positiv auswirkte. Erst 1996 trauten sich erstmals englische und später irische Gesellschaften, ab Deutschland billige Flüge in Drittländer anzubieten. Deut-

1998 1999 2000 2001
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in Drittländer anzubieten. Deut- 1998 1999 2000 2001 22. APRIL: Ryanair startet erste Strecke ab Deutschland,
in Drittländer anzubieten. Deut- 1998 1999 2000 2001 22. APRIL: Ryanair startet erste Strecke ab Deutschland,

22. APRIL: Ryanair startet erste Strecke ab Deutschland, von Frankfurt-Hahn nach London Stansted, Einführungspreis: 99 Mark hin und zurück plus Gebühren

25. JULI: Concorde-Absturz in Paris leitet Ende der Überschall-Ära ein Concorde-Absturz in Paris leitet Ende der Überschall-Ära ein

Frankfurt fertigt 49 Millionen Passa- giere ab, München 22,9 Millionen, alle deutschen Flughäfen zusammen 142 Millionenin Paris leitet Ende der Überschall-Ära ein Billigstes LH-Ticket Frankfurt – New York und zurück:

Billigstes LH-Ticket Frankfurt – New York und zurück: 1.419 DMMillionen, alle deutschen Flughäfen zusammen 142 Millionen 11. SEPTEMBER: Die Terroranschläge in New York legen den

11. SEPTEMBER: Die Terroranschläge in New York legen den Luftverkehr in Die Terroranschläge in New York legen den Luftverkehr in

und nach Amerika tagelang lahm und verändern die Luftfahrt grundlegend

2. OKTOBER: Swissair wird gegroundet Swissair wird gegroundet

7. NOVEMBER: Sabena ist pleite Sabena ist pleite

UNTER BÖGEN AUS PURER MAGIE UND SCHÖNHEIT ranken sich Blüten an prachtvollen Marmorsäulen empor, gekrönt
UNTER BÖGEN AUS PURER MAGIE UND SCHÖNHEIT ranken sich Blüten an prachtvollen Marmorsäulen empor, gekrönt
UNTER BÖGEN AUS PURER MAGIE UND SCHÖNHEIT ranken sich Blüten an prachtvollen Marmorsäulen empor, gekrönt
UNTER BÖGEN AUS PURER MAGIE UND SCHÖNHEIT ranken sich Blüten an prachtvollen Marmorsäulen empor, gekrönt
UNTER BÖGEN AUS PURER MAGIE UND SCHÖNHEIT ranken sich Blüten an prachtvollen Marmorsäulen empor, gekrönt
UNTER BÖGEN AUS PURER
MAGIE UND SCHÖNHEIT
ranken sich Blüten an prachtvollen
Marmorsäulen empor, gekrönt von
goldenen Blätterdächern – so wie
ein großer Visionär es ersonnen hat.
Dattelpalmen aus Kristall und der größte
handgeknüpfte Teppich der Welt bringen
Dich zum Staunen. Und wenn der Mond
aufgeht und alle Facetten erstrahlen lässt,
fühlst Du Dich endgültig wie in einem
Märchen aus 1001 Nacht.
DEINE AUSSERGEWÖHNLICHE GESCHICHTE
Sheikh Zayed Moschee
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einem Märchen aus 1001 Nacht. DEINE AUSSERGEWÖHNLICHE GESCHICHTE Sheikh Zayed Moschee #InAbuDhabi visitabudhabi.ae

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/ 25 JAHRE / 25 J

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER sche Airlines haben die Freiheiten bis

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER sche Airlines haben die Freiheiten bis
/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER sche Airlines haben die Freiheiten bis

sche Airlines haben die Freiheiten bis heute kaum ausgenutzt, und auch die Netzwerkgesellschaften anderer Länder

oben:

Normal: per Smartphone zum Flugticket

links:

Früher undenkbar: Fliegen zum Schnäppchenpreis

blieben eher zurückhaltend. Als 1997 die sogenannte Kabotagefreiheit begann, die es jeder EU-Gesellschaft gestattet, Inlandsflüge in einem anderen EU-Land anzubieten, versuchte Ryanair, mit vier innerdeutschen Strecken Fuß zu fassen – alle wurden aber mangels Nachfrage bald wieder eingestellt. Heute, wo Schnäppchenpreise am Himmel Normalität sind, vergisst man leicht, dass vor gut zwei Jahrzehnten die

gleichen Luft-Sprünge ein teurer Luxus waren. Noch im Sommer 1996 bot Luft- hansa den Flug von Hamburg nach Mün- chen und zurück im günstigsten Fall für 400 Mark (283 Euro nach heutigem Wert) an. Das erforderte, dass man bis spätestens 14(!) Tage vor Abreise noch ein Ticket in der entsprechenden Buchungsklasse bekam, und erlaubte die Rückreise frühestens am Sonntag nach dem Hinflug – eine Rege- lung, die Geschäftsreisende von vornherein ausschließen sollte. Die zahlten oft locker 700, 800 oder gar 1.000 Mark, um kurzfris- tig von der Elbe an die Isar und zurück zu jetten. Auf Europastrecken sah es nicht viel besser aus: München–Helsinki zum „Flieg und Spar“-Tarif der Lufthansa im Sommer 1996: 1.518 Mark. Und auch dabei galt:

Rückflug erst am Sonntag nach Reisean- tritt, Geschäftsreisende zahlten nach dieser Regelung also oft das Doppelte.

Bier gegen Bezahlung

Diesen Preisdruck wollte die EU-Kommis- sion mit ihrer Luftverkehrsliberalisierung mindern – was jedoch nur langsam von- stattenging. Als ersterVertreter einer neu- en Generation sogenannter Low-Cost- Carrier war schon Mitte 1996 die englische Debonair in Deutschland gelandet. Ihre

2002 2003 2004 2005
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in Deutschland gelandet. Ihre 2002 2003 2004 2005 27. JUNI: Eröffnung des Terminal 2 am Flughafen
in Deutschland gelandet. Ihre 2002 2003 2004 2005 27. JUNI: Eröffnung des Terminal 2 am Flughafen

27. JUNI: Eröffnung des Terminal 2 am Flughafen München Eröffnung des Terminal 2 am Flughafen München

24. OKTOBER: Letzter kommerzieller Concorde-Flug Letzter kommerzieller Concorde-Flug

München 24. OKTOBER: Letzter kommerzieller Concorde-Flug 27. APRIL: Erstflug des Airbus A380 Frankfurt ist mit 52,2

27. APRIL: Erstflug des Airbus A380 Erstflug des Airbus A380

Frankfurt ist mit 52,2 Millionen Passagieren Nummer 8 der Welt, München mit 28,6 Millionen auf Rang 33Concorde-Flug 27. APRIL: Erstflug des Airbus A380 34 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Jungfernstrecke führte von Mönchenglad- bach (damals

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

Jungfernstrecke führte von Mönchenglad- bach (damals unter dem kuriosen Namen „Düsseldorf Express“ verkauft) nach Bar- celona, hin und zurück für 354 Mark (ent- spricht heute 250 Euro) plus Gebühren, unerhört billig für damaligeVerhältnisse und völlig ohne Restriktionen. Lufthansa verlangte zur gleichen Zeit ab Rhein/Ruhr den doppelten Preis, und das bei jeder Menge Beschränkungen. Dafür gab es bei Debonair nur noch eingeschränkte Gratis- verpflegung an Bord: Muffins, Kekse, Soft- drinks, Tee und Kaffee. Ein Bier kostete vier Mark, Wein und Spirituosen fünf Mark – auch das war damals auf Linien- flügen in Europa noch nie da gewesen und wurde doch schon bald zur Normali- tät. Spätestens ab dem 22. April 1999, dem Tag, an dem erstmals der irische Billigflieger Ryanair in Deutschland im abgelegenen Hahn im Hunsrück landete. Zweimal am Tag flog die Gesellschaft von dort nach London Stansted, Einführungspreis 99 Mark (heutiger Wert 67 Euro) plus Ge- bühren für Hin- und Rückflug, ohne weite- re Bedingungen. 1998 hatten die Iren noch ein Passagieraufkommen von 5,1 Millionen Fluggästen und flogen mit 22 älteren Boe- ing 737-200. Heute betreiben sie eine Flotte von 400 modernen Boeing 737-800 und

sie eine Flotte von 400 modernen Boeing 737-800 und oben: Hauptsache, billig: Low-Cost-Pionier Ryanair fliegen

oben:

Hauptsache, billig: Low-Cost-Pionier Ryanair

fliegen 2017 insgesamt 130 Millionen Pas- sagiere zwischen über 200 Flughäfen in 33 Ländern auf mehr als 1.800 Routen und ebenso vielen Flügen pro Tag. Keine andere Fluggesellschaft verkörpert die europäische Liberalisierung so wie Ryanair, die als iri- sche Airline etwa auch der größte Anbieter von Inlandsflügen zum Beispiel in Italien oder Spanien ist.

Brandneues Fluggerät

Mitte der neunziger Jahre hielten auch neue Flugzeuge Einzug, die nicht nur wenigen Passagieren Vorzüge verspra- chen wie die noch bis 2003 eingesetzte

Concorde, sondern das Fliegen für alle verbessern sollten. Bei Kurz- und Mittel- strecken setzten Airbus und Boeing auf neue, effiziente und reichweitenstarke Zweistrahler. Bis heute bilden die Air- bus-Typen A319 und A321, beide in Hamburg gebaut, das Rückgrat vieler Flotten, Ähnliches gilt für die Boeing-Va- rianten 737-700 und -800 aus Seattle. Bei neuen Langstreckenflugzeugen genoss Airbus noch einen Vorsprung: Die 1992 eingeführte vierstrahlige A340 bediente Nonstop-Routen, die vorher mit der we- sentlich größeren Boeing 747 nicht wirt- schaftlich zu fliegen gewesen wären, von München nach Bangkok und Singapur zum Beispiel, von Paris nach Buenos Aires und von Istanbul nach NewYork.

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Low-Coster stellen bereits 23 Prozent aller Passagiere auf deut- schen Flughäfen, DBA ist größter AnbieterAires und von Istanbul nach NewYork. 2006 2007 2008 2009 AUGUST: Air Berlin übernimmt DBA, die

AUGUST: Air Berlin übernimmt DBA, die fliegt noch bis 2008 unter eigenem Namen weiter Air Berlin übernimmt DBA, die fliegt noch bis 2008 unter eigenem Namen weiter

5. SEPTEMBER: Bauarbeiten am Flughafen Berlin Brandenburg beginnen in Schönefeld, geplante Eröffnung 2011 Bauarbeiten am Flughafen Berlin Brandenburg beginnen in Schönefeld, geplante Eröffnung 2011

MÄRZ: Air Berlin übernimmt LTU und wird zur viertgrößten Airline-Gruppe in Europa Air Berlin übernimmt LTU und wird zur viertgrößten Airline-Gruppe in Europa

25. OKTOBER: Erster A380-Linienflug Erster A380-Linienflug

in Europa 25. OKTOBER: Erster A380-Linienflug mit Singapore Airlines von Singapur nach Sydney 30. MÄRZ:

mit Singapore Airlines von Singapur nach Sydney

30. MÄRZ: Open-Skies-Abkommen zwischen EU und USA tritt in Kraft, das Airlines beider Seiten den freien Ver-

kehr über den Atlantik erlaubt

15. JANUAR: Notwasserung eines Air- bus A320 im Hudson River in New York Notwasserung eines Air- bus A320 im Hudson River in New York

15. DEZEMBER: Erstflug Boeing 787 Erstflug Boeing 787

LEGENDÄRER SERVICE UND THAILÄNDISCHE GASTFREUNDSCHAFT
LEGENDÄRER SERVICE UND
THAILÄNDISCHE GASTFREUNDSCHAFT
LEGENDÄRER SERVICE UND THAILÄNDISCHE GASTFREUNDSCHAFT Über den Wolken machen die kleinen Dinge den großen

Über den Wolken machen die kleinen Dinge den großen Unterschied. Erleben Sie jetzt unseren neuen Royal Silk Service in Business Class und genießen Sie die Gaumenfreuden des traditionellen Samrab Thai Menüs. Fein abgestimmte Zutaten der authentischen Küche Siams vereinen sich zu einer Harmonie der Aromen. Samrab Thai ist höchste thailändi- sche Kochkunst bis ins kleinste Detail. Eine feine Auswahl internationaler Gerichte für jeden Geschmack ergänzt die kulinarische Reise an Bord Ihres THAI Business-Class Fluges.

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER 1995 holte Boeing mit einem Schlag

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER 1995 holte Boeing mit einem Schlag

1995 holte Boeing mit einem Schlag auf und brachte seinen wegweisenden neuen Zweistrahler 777 heraus, bereits im Juni 1995 setzte Erstkunde United Airlines diesen Typ täglich auf der Stre- cke Frankfurt – Chicago ein. Die 777 war das erste komplett am Bildschirm kons- truierte Flugzeug, ohne eine einzige Zeichnung auf Papier und ohne das vor- her übliche 1:1-Modell aus Holz. Ein möglichst optimaler Passagierraum war bei der Planung der Ausgangspunkt, Boeing entschied sich daher für einen kreisrunden Rumpfquerschnitt anstatt des bis dahin üblichen Ovals. Die Folge:

Erstmals konnten in die Economy Class bis zu zehn Sitze pro Reihe gequetscht werden. Zunächst traute sich das kaum ein Betreiber, heute ist es der Normalfall. Neu war auch, dass man die Fluggesell- schaften in der Entwicklungsphase in- tensiv mit einbezog, statt hinterher de-

oben:

Preiskampf: hartes Los der Airlines

ren Beschwerden abzuarbeiten. Ein Verfahren, das sich auszahlte – die Boe- ing 777 wurde ein anhaltender Verkaufs- schlager mit bisher fast 1.500 Bestellun- gen. Emirates ist mit allein 290 „Triple Seven“ größter Betreiber, bald kommt die runderneuerte Variante 777-9X auf den Markt, zu deren Erstkunden die Lufthansa zählt, mit 20 Bestellungen.

Trend zum Superjumbo

Die großen Hersteller dachten Mitte der neunziger Jahre bereits an eine neue Ge- neration von Superjumbos. Airbus trieb das Superjumbo-Projekt A3XX voran. „Wir wollen damit zwischen 2001 und 2003 auf dem Markt sein“, kündigte Air- bus-Chefverkäufer John Leahy 1996 an – und lag damit, wie sich später zeigte,

gründlich neben der Realität. Der Erstflug konnte nach zahlreichen Fertigungspro- blemen erst im April 2005 absolviert wer- den, und 2007 erhielt Singapore Airlines das erste Exemplar der A380, wie sie nun hieß, für den Liniendienst. Die Lufthansa, die später bestellt hatte, konnte den ers- ten ihrer 17 Doppelstöcker im Mai 2010 in Empfang nehmen. Größter Fürsprecher des Projekts und dann auch größter Kun- de, war Tim Clark, der Chef von Emirates. Mit insgesamt 142 Bestellungen hält die Gesellschaft aus Dubai heute fast die Hälfte aller A380-Orders, im Oktober 2017 wurde das hundertste Exemplar ausgeliefert. Doch mit insgesamt nur 317 Festaufträgen in den Airbus-Büchern, von denen mindestens 30 in Frage ste- hen, hat sich die A380 wirtschaftlich als Flop erwiesen. Jüngst musste Airbus die Fertigungsrate nochmals auf unter ein Flugzeug pro Monat senken. Trotzdem lieben Passagiere den A380-Kabinen- komfort heiß und innig und nehmen weiterhin Umwege in Kauf, um damit fliegen zu können. Boeing hatte mit der jüngsten Passagierversion seines Ever- greens 747 ebenfalls keinen Markterfolg, die allerletzte Maschine dieses Typs wur- de jetzt an Korean Air ausgeliefert, insge-

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APRIL: Eine Vulkanasche-Wolke aus Island legt den Luftverkehr in weiten Teilen Europas für fünf Tage lahm Eine Vulkanasche-Wolke aus Island legt den Luftverkehr in weiten Teilen Europas für fünf Tage lahm

Billigstes LH-Ticket Frankfurt – New York und zurück: 659 EuroLuftverkehr in weiten Teilen Europas für fünf Tage lahm 20. MÄRZ: Erstflug Boeing 747-8I 20. MÄRZ:

LH-Ticket Frankfurt – New York und zurück: 659 Euro 20. MÄRZ: Erstflug Boeing 747-8I 20. MÄRZ:

20. MÄRZ: Erstflug Boeing 747-8I

20. MÄRZ: Air Berlin wird Mitglied der Oneworld Alliance Air Berlin wird Mitglied der Oneworld Alliance

8. MAI: Überraschend wird die für den 3. Juni geplante Eröffnung des neuen Berliner Flughafens auf 2013 Überraschend wird die für den 3. Juni geplante Eröffnung des neuen Berliner Flughafens auf 2013 verschoben

14. JUNI: Erstflug Airbus A350 Erstflug Airbus A350

16. SEPTEMBER: Erstflug Bombardier Erstflug Bombardier

C Series CS100

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER oben (2): Liebling der Passagiere: der

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

oben (2):

Liebling der Passagiere: der Airbus A380

TRAVELLER oben (2): Liebling der Passagiere: der Airbus A380 samt konnten von der 747-8I nur 48

samt konnten von der 747-8I nur 48 ver- kauft werden, größter Betreiber ist mit 19 Exemplaren die Lufthansa.

Mehr Effizienz, weniger Sprit, ungeahnte Reichweiten

Ganz anders sieht es beim Dreamliner aus, der sich zum schnellsten Verkaufs- renner der zivilen Luftfahrtgeschichte entwickelt: Als die Boeing 787 am 8. Juli 2007 ihren Rollout in Seattle absolvierte, konnte sich der amerikanische Hersteller bereits über 677 Festaufträge freuen. Heute stehen in den Auftragsbüchern 1.275 Bestellungen für das erste Passa- gierflugzeug, das aus Kohlefaser-Ver-

für das erste Passa- gierflugzeug, das aus Kohlefaser-Ver- bundwerkstoff (CFK) statt aus Alumini- um gebaut wird.

bundwerkstoff (CFK) statt aus Alumini- um gebaut wird. Das bringt erhebliche Effizienzsteigerungen, etwa eine Treib- stoffersparnis von 20 Prozent gegenüber der 767, die sie vorrangig ersetzen soll. Vor allem aber kann die vergleichsweise kleine 787 (rund 250 Sitze) extrem lange Strecken von rund 15.000 Kilometern nonstop fliegen und erschließt damit ein völlig neues Marktsegment. Erstkunde ANA feierte die Weltpremiere im Lang- strecken-Liniendienst am 21. Januar 2012 auf der neuen Route von Tokio-Haneda nach Frankfurt. Heute fliegen neben dem Basismodell 787-8 auch die verlängerten Versionen 787-9 und 787-10. Erst Anfang 2015 gelangte die Ant- wort von Airbus auf den Dreamliner in den Liniendienst, die A350, zuerst bei Qatar Airways. Der Zweistrahler aus

Toulouse soll die A340 aus dem eigenen Haus ersetzen und mit Boeings 777 und 787 konkurrieren. Rund 850 Bestellun- gen für das Basismodell A350-900 und die ab Herbst ebenfalls bei Qatar Air- ways Weltpremiere feiernde, auf fast 74 Meter gestreckte A350-1000 konnte Airbus damit einheimsen. Ebenso wie beim Dreamliner bestehen Rumpf und Tragflächen der A350, die seit Februar 2017 auch bei Lufthansa fliegt, aus Ver- bundwerkstoff anstatt Aluminium. Die 787 und die A350 werden für lange Zeit die letzten ganz neuen gro- ßen Flugzeugtypen bleiben. Airbus und Boeing verfeinern und überarbeiten seit Jahrzehnten ihre kleineren Erfolgsmo- delle A320 und 737 in immer weiter auf- gewerteten Versionen, anstatt mit neuen Designs für Mittelstrecken aufzuwarten. Innovation kam zuletzt nur aus Kanada – mit dem ersten Newcomer bei größe- ren Passagierjets seit langem, der Bom- bardier C Series, Erstkunden Swiss und

Air Baltic. Und was kommt in den nächsten 25 Jahren? Vielleicht ein neues Überschall-Verkehrsflugzeug, kleiner, effizienter und umweltverträglicher als die Concorde. Fliegen ist schön, und das

bleibt es auch.

Andreas Spaeth

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8. MÄRZ: Flug MH370, eine Boeing 777 von Malaysia Airlines, verschwin- det spurlos auf dem Weg von Flug MH370, eine Boeing 777 von Malaysia Airlines, verschwin- det spurlos auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking, 239 Insassen werden für tot erklärt

17. JULI: Flug MH17, eine Boeing 777 von Malaysia Airlines, wird über der Ostukraine abgeschossen, 298 Tote Flug MH17, eine Boeing 777 von Malaysia Airlines, wird über der Ostukraine abgeschossen, 298 Tote

9. MÄRZ: Die Weltrumrundung des So- larflugzeugs Solar Impulse 2 beginnt in Abu Dhabi, angetrieben nur durch Die Weltrumrundung des So- larflugzeugs Solar Impulse 2 beginnt in Abu Dhabi, angetrieben nur durch Sonnenenergie

24. MÄRZ: In offenbar selbstmörderi- In offenbar selbstmörderi-

scher Absicht steuert der Copilot einen Germanwings-Airbus gegen einen Berg in Frankreich, alle 144 Insassen sterben

26. APRIL: Das Satellitengebäude von Terminal 2 des Münchner Flughafens wird eröffnet Das Satellitengebäude von Terminal 2 des Münchner Flughafens wird eröffnet

26. JULI: Das Solarflugzeug Solar Im- Das Solarflugzeug Solar Im-

pulse 2 beendet wieder in Abu Dhabi seine Weltumrundung ohne Treibstoff, nach 42.428 Kilometern und 558 Flug- stunden

Frankfurt fertigt 60,6 Millionen Passa- giere ab, München 42,1 Millionen, alle deutschen Flughäfen zusammen 223 MillionenTreibstoff, nach 42.428 Kilometern und 558 Flug- stunden MÄRZ: Lufthansa stellt ihren ersten Airbus A350 in

MÄRZ: Lufthansa stellt ihren ersten Airbus A350 in Dienst Lufthansa stellt ihren ersten Airbus A350 in Dienst

5. MAI: Chinas erster großer Passa- Chinas erster großer Passa-

gierjet C919 (169 Sitze) startet zum Erstflug

AUGUST: Airberlin meldet Insolvenz an Airberlin meldet Insolvenz an

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Einmal Zukunft Vom Paukenschlag zum Laden-

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Einmal Zukunft Vom Paukenschlag zum Laden-

Einmal Zukunft

Vom Paukenschlag zum Laden- hüter: Der Airbus A380 läutete eine neue Ära der Luftfahrt ein, jetzt droht ihm das Aus

und retour

d as größte Verkehrsflugzeug der Welt, der doppelstöckige Airbus A380, ist sicher das aufregendste

neue Flugzeug der letzten 25 Jahre gewe- sen. Ich habe es in seiner Entwicklung stets begleitet und sogar Bücher darüber geschrieben. Als ich 2004 zum ersten Mal in den Werkshallen von Airbus in Tou- louse einem dieser Riesen gegenüber- stand, war ich extrem beeindruckt. So et- was Großes hatte die Luftfahrt noch nicht gesehen, und schiere Größe hat die Men- schen immer schon fasziniert. So wird das Fliegen der Zukunft aussehen, dach- ten damals alle, nicht nur die Marketing- leute von Airbus. Theoretisch kann die A380 bis zu 853 Passagiere auf zwei Decks an Bord nehmen, tatsächlich wur-

den es bis heute nie mehr als 615, bei Emirates in der Zweiklassenversion. Im Januar 2005 feierte die A380 „Rollout“ an einem stürmischen Wintertag im Hangar von Toulouse, der damalige Bundeskanz- ler Gerhard Schröder war auch da. Ende April des gleichen Jahres zeigte sich, dass der Gigant mit bis zu 560 Tonnen Start- gewicht tatsächlich fliegen kann, ich fie- berte beim Erstflug vor dem Fernseher mit. Wirklich begonnen aber hat die Ära des Riesenjumbos erst im Herbst 2007. Die erste Maschine wurde mit zweijähri- ger Verzögerung an den ersten Kunden ausgeliefert, Singapore Airlines. Ein beliebtes Thema war zu der Zeit der Slogan des damaligen SIA-Chefs Chew Choon Seng, die A380 brächte die

Romantik des Fliegens zurück. Das galt vor allem für die privilegierten Passagie- re der in der A380 „Suites“ genannten First Class, die sogar in „Doppelbetten“ entspannen durften. Bei Fototerminen waren hier stets Rosenblätter auf die Bettbezüge gestreut. Am 25. Oktober 2007 fand der weltweite Premierenflug einer A380 statt, von Singapur nach Sydney, ich war auch an Bord. In den Suiten präsentierte sich ein älterer Herr mit einer wesentlich jüngeren Frau als Passagiere eines Doppelbetts der Welt- presse. Hier war sie wieder: die Roman- tik des Fliegens, gelebt an Bord eines grandiosen Flugzeugs. Als wir nach dem Erstflug in Sydney ankamen, lauteten die Schlagzeilen: „Die Zukunft ist gelandet.“

Fotos: Andreas Spaeth (1), Airbus (3)

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oben (2):

Die A380: eine Meisterleistung der Ingenieurskunst rechts:

Premiere: unser Autor unter der Bord-Dusche

Mein größtes Aha-Erlebnis in der A380, meine „Pionierleistung“ in der Luftfahrtgeschichte, folgte erst im Juli 2008. Damals erhielt Emirates ihre erste A380 (heute sind es schon hundert!). Ich begab mich mit Scheich Ahmed, dem Chairman, und Tim Clark, dem Präsiden- ten von Emirates, vom Airbus-Werk in Hamburg direkt nach Dubai auf den Aus- lieferungsflug. Und durfte als erster Mensch in der Geschichte in einer kom- merziellen Passagiermaschine während des Fluges eine Dusche benutzen – eine Weltneuheit damals. Dass ich beim Brau- sebad über den Wolken eine Badehose trug, war dem Fernsehteam geschuldet, das mich dabei filmte. Bei Passagieren ist der trotz der vielen Sitze geräumige und leise Airbus A380 bis heute extrem beliebt, und das zu Recht. Bei den Fluggesellschaften aller- dings, außer beim Großkunden Emirates, für den er wie gemacht ist, kommt er nie wirklich an. Erst wird dafür die Finanzkri- se verantwortlich gemacht, dann Strate- gieänderungen der Branche. Tatsache bleibt: Der Riese wird ein Ladenhüter. Bestellt wurden bis Ende August 317, ausgeliefert 214, und realistisch betrachtet werden vermutlich nie mehr als 270 Flug- zeuge gebaut werden, denn viele Kunden haben schon signalisiert, dass sie ausste- hende Orders nicht mehr haben wollen. Vor allem durch die Boeing 787 und die A350 geht der Trend dahin, auch von Se- kundärflughäfen nonstop Langstrecken zu großen Drehkreuzen anzubieten, statt

Langstrecken zu großen Drehkreuzen anzubieten, statt nur zwischen Hubs zu fliegen, wofür das weltgrößte
Langstrecken zu großen Drehkreuzen anzubieten, statt nur zwischen Hubs zu fliegen, wofür das weltgrößte

nur zwischen Hubs zu fliegen, wofür das weltgrößte Passagierflugzeug primär ge- dacht war. Die A380 ist sicherlich eine Meisterleistung der Ingenieurskunst, und

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/ Airbus A380 /

der Ingenieurskunst, und / xxx / / Airbus A380 / ich bin froh und dankbar, dass

ich bin froh und dankbar, dass ich sie be- gleiten durfte. Jetzt allerdings ist ihre Technik aus den späten 1990er-Jahren schon nicht mehr taufrisch, und lange

Zeit bleibt Airbus nicht mehr, bis die Pro- duktion bei weiterem Ausbleiben neuer Orders eingestellt werden muss. Das wäre wirklich schade, aber so ist Fort-

schritt nun mal.

Andreas Spaeth

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Vom Hof zum Hub Vor 25

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Vom Hof zum Hub Vor 25

Vom Hof zum Hub

Vor 25 Jahren gingen in Riem die Lichter aus – im Erdinger Moos entstand ein neues Drehkreuz. Protokoll eines denkwürdigen Umzugs

ein neues Drehkreuz. Protokoll eines denkwürdigen Umzugs W ahrscheinlich bin ich früher als die meisten heutigen

W ahrscheinlich bin ich früher als die meisten heutigen Pas- sagiere auf dem Gelände des

Münchner Flughafens unterwegs gewe- sen. Es war im September 1988, als mich ein Mitarbeiter des künftigen Airports in einem geländegängigen Kleinbus über

die Baustelle schaukelte. Wir hielten vor ein paar Ziegelsteinbrocken, die noch auf der bereits planierten künftigen Süd- bahn lagen. „Das war die Siedlung Franzheim“, sagte mein Fahrer, „hier war ein Gehöft.“ Kaum vorstellbar, dass genau an dieser Stelle, in der oberbaye-

oben:

Heute: Deutschlands zweitgrößtes Drehkreuz

unten (2):

1992: Umzug und Inbetriebnahme

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/ Flughafen München /

rechts:

1994: Eröffnung des Kempinski Hotels

unten:

2000: Auslieferung des 30. A340 der Lufthansa

Hotels unten: 2000: Auslieferung des 30. A340 der Lufthansa rischen Idylle unweit Münchens, bald einer der

rischen Idylle unweit Münchens, bald einer der wichtigsten Flughäfen Europas stehen würde. Ich war später immer wieder auf dem künftigen Airport, etwa als im Oktober 1991 der damalige Luft- hansa-Chefpilot Robert Salzl als Erster mit einer Boeing 747-400 zunächst ei- nen Überflug machte, dann landete. Ein besonderer Moment.

nen Überflug machte, dann landete. Ein besonderer Moment. Die Nacht vom 16. auf den 17. Mai

Die Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1992 werde ich nie vergessen. Es war ein erstaunlich warmes, fast heißes Früh- lingswochenende in München, als der

Flughafen der Landeshauptstadt von Riem nach Erding umzog. Eine ziemlich einmalige Aktion in dieser Form, Hun- derte von Bodengeräten mussten inner-

in dieser Form, Hun- derte von Bodengeräten mussten inner- SOUTH AFRICAN AIRWAYS GRATULIERT ZU 25 JAHREN
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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER rechts: 2012: Grundsteinlegung für den Satelliten

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER rechts: 2012: Grundsteinlegung für den Satelliten

rechts:

2012: Grundsteinlegung für den Satelliten

unten:

2003: das Terminal 2 vor der Eröffnung

halb weniger Stunden über die gesperrte Autobahn vom alten zum neuen Airport gebracht werden, während der Flugver- kehr beinahe normal weiterlief. Um kurz vor 23 Uhr, eine feuchtfröhliche Ab-

schiedsparty in Riem war bereits vorbei, begaben sich die Fluggäste für den letz- ten Abflug vom alten Flughafen zum Gate. Der damalige Lufthansa-Chef Jür- gen Weber hängte jedem Passagier per- sönlich ein Lebkuchenherz um den Hals – mit dem Abschiedsgruß „MUC Riem bye bye“ in Zuckerguss-Lettern. Um

23.16 Uhr hob eine Boeing 737 als letz-

ter Passagierflug in Riem ab, als letztes

Flugzeug überhaupt berührte um

23.48 Uhr ein Airbus die Piste, der ohne

Fluggäste zu einem kurzen Überfüh- rungsflug ins Erdinger Moos startete. Dann gingen in Riem offiziell die Lichter aus – ich stand in diesem denkwürdigen Moment auf der einzigen Piste, als de- ren Befeuerung abgeschaltet wurde. Jetzt hatten die Anwohner endlich Ruhe, was

wurde. Jetzt hatten die Anwohner endlich Ruhe, was sie erst mal lautstark mit einem impo- santen
wurde. Jetzt hatten die Anwohner endlich Ruhe, was sie erst mal lautstark mit einem impo- santen

sie erst mal lautstark mit einem impo- santen Feuerwerk feierten.

Umzug mit Vorbildcharakter

Für mich und viele andere nahm diese Nacht kein Ende, wir begaben uns zum neuen Flughafen, eine ziemlich lange Fahrt, verglichen mit dem kurzen Sprung aus der Münchner City nach Riem. Im Erdinger Moos lief so ziemlich alles wie am Schnürchen, der Umzug insgesamt war so erfolgreich, dass die Münchner später ein eigenes Geschäfts- feld daraus entwickelten und heute welt- weit ihre Expertise bei Flughafenumzü- gen anbieten.Von Bangkok (Don Mue- ang nach Suvarnabhumi) bis London (Heathrow Terminal 5) und Doha wusste man in den Folgejahren in aller Welt bayerische Unterstützung zu schätzen. Als es über dem Erdinger Moos langsam wieder hell wurde, hatte sich ein kecker Aero-Lloyd-Pilot (ein dama- liger Ferienflieger) vorschnell zur Lan- dung angemeldet und schaffte es auf diese Weise, ein erstes Passagierflugzeug in München-Erding zu landen. Der erste Start blieb Platzhirsch Lufthansa vorbe- halten. Weil der für den Sonderflug zur MUC-Premiere vorgesehene Jumbo kurzfristig nicht startklar war, musste schnell eine andere Boeing 747-200 mit dem Schriftzug „Premierenflug Mün-

chen“ beklebt werden. Am Sonntag, den 17. Mai 1992, um 5.58 Uhr, hob die Ma- schine dann mit viel Prominenz und auch zahlenden Gästen an Bord von der Südbahn ab – zu einem grandiosen Rundflug über die Alpen, um die Zug- spitze, zum Lago Maggiore und dem Rheinfall. Ein großartiges Erlebnis nach einer langen Nacht!

Hub mit frischen Brezn

Heute, vor allem nach der Eröffnung des Satelliten am Terminal 2, ist mir der Münchner Flughafen fast ein wenig zu groß geworden. Früher waren die Wege im Terminal 1 doch relativ kurz, man konnte bis kurz vors Abfluggate fahren. Heute gibt es eine U-Bahn unterm Vor- feld, die Wege sind deutlich länger ge- worden. Was in der Natur der Sache liegt, wenn sich ein Airport zum zweitwich- tigsten Drehkreuz im Land mausert. Der Münchner Flughafen hat in den 25 Jah- ren eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben: Wo einst ein paar Bauernhö - fe in ländlicher Abgeschiedenheit stan- den, leuchtet heute ein beeindruckender Hub. An die Umzugsnacht muss ich auch jetzt noch jedes Mal denken, wenn ich in

MUC lande. Dann beiße ich genussvoll in eine resche Brezn, die es in dieser Quali- tät auf keinem Umsteigeflughafen der

Welt gibt.

Andreas Spaeth

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER An Bord mit Paul McCartney Andreas

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

An Bord
An Bord
/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER An Bord mit Paul McCartney Andreas

mit Paul McCartney

Andreas Spaeth og mit der Concorde bis an den Rand des Weltraums – und würde es wieder tun

O ft sagen mir Menschen, sie wür- den alles geben, um nur einmal in der Concorde fliegen zu kön-

nen. Das verstehe ich gut. Mir wurde das große Glück zuteil, zwischen 1993 und 2003 insgesamt neunmal im schönsten und schnellsten Passagierflugzeug zu rei- sen, das je gebaut wurde, und mit Sicher- heit im exklusivsten Verkehrsmittel der Geschichte. Ich traf auf meinen Flügen Liza Minnelli, Paul McCartney, Hugh Grant und Sarah Ferguson – und fühlte mich ziemlich privilegiert. Am Boden war die erste Begegnung mit dem Flugzeug überraschend. So wunderschön es aussah, so erstaunlich klein und eng war es auch. Der Rumpf wirkte von außen wie ein fliegender Bleistift, und um einsteigen zu können, musste man gewaltig den Kopf einzie- hen. Im Gang aneinander vorbeizuge- hen war eine Herausforderung. Neulich habe ich mit Blake Scholl gesprochen, Chef des Start-ups Boom aus Denver, der selbst nie Concorde ge- flogen ist, aber ab 2023 einen neuen Überschall-Airliner auf den Markt brin- gen will. „Die Kabine der Concorde ent- spricht heute bestenfalls Premium-Eco- nomy-Komfort“, sagte er mir – und er hat recht. Aber das kümmerte damals nieman- den, schließlich saß keiner länger als dreieinhalb Stunden auf seinem Leder- sitz, 2+2 pro Reihe, nur hundert Plätze gab es insgesamt. Für Top-Promis wurde stets Sitz 1A frei gehalten, dabei saß etwa

48 BUSINESS TRAVELLER

5/2017

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Fotos: Andreas Spaeth (2), Wikipedia (2)

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/ Concorde /

Michael Jackson viel lieber unerkannt in der allerletzten Reihe. Concorde fliegen war wie Sportwagen fahren: schnell und etwas ruppig. Beim Start gab es schon einen kleinen Kick, die Nachbrenner zündeten, damit der Delta-Flügler abhe- ben konnte, was draußen unfassbaren Lärm verursachte. Nach dem Abheben ließ die Concorde die deutlich langsa- meren Jumbos unter sich zurück. Nach- dem sie offenes Wasser erreicht hatte, gab es wieder einen gefühlten Tritt von hinten – das waren erneut die Nach- brenner, die jetzt das Flugzeug durch die Schallmauer schoben. Die Anzeige auf dem Machmeter vorn in der Kabine er- reichte am Ende Mach 2,02, etwas mehr als doppelte Schallgeschwindigkeit oder circa 2.190 km/h. So hoch flog sonst nie- mand, fast 18.000 Meter.Von dort war bei klarer Atmosphäre die Erdkrüm- mung zu sehen. Und wer sich hinkniete und durch die Mini-Gucklochfenster nach oben schaute, sah ein schwarzes Meer, den Weltraum. Die Flugbegleiter hatten ihre liebe Not, die anspruchsvolle Klientel zu- friedenzustellen – mit Kaviar, Jahrgangs- champagner und Hummerschwänzen. Air France war mit der Concorde ein- mal täglich von Paris nach NewYork un- terwegs, Abflug vormittags um elf Uhr, Ankunft nach Ortszeit bereits um 8.45 Uhr morgens, sogar der Hubschrau- ber-Transfer nach Manhattan war im Flugpreis inbegriffen. British Airways setzte die Maschine zeitweise noch in- tensiver ein: zweimal täglich zwischen London und NewYork, dreimal wöchent- lich von Heathrow nach Washington DC sowie im Winter immer samstags nach Barbados in der Karibik. Ein Hin- und Rückflug inklusive Zubringer ab/bis Deutschland kostete üblicherweise um die 10.000 Mark, damals wie heute eine unfassbar hohe Summe. Doch nicht ein- mal das deckte den extremen Wartungs- aufwand für die schlanke Schönheit – und die horrenden Spritkosten. Erst der Concorde-Absturz am 25. Juli 2000 und später die Anschläge

Concorde-Absturz am 25. Juli 2000 und später die Anschläge vom 11. September 2001 leiteten das Ende
Concorde-Absturz am 25. Juli 2000 und später die Anschläge vom 11. September 2001 leiteten das Ende

vom 11. September 2001 leiteten das Ende der Überschall-Ära ein. Heute ste- hen fast alle der nur 14 gebauten Con- corde-Linienmaschinen in Museen, eine in Sinsheim bei Heidelberg. Ich war im Juni 2003 an Bord auf dem letzten Flug von Paris nach Karlsruhe/Baden-Baden, mit einer Überschallschleife über der

Biskaya. Kurz darauf, am 24. Oktober 2003, war endgültig Schluss mit den Überschallflügen für zivile Passagiere. Aber aufgrund der jüngsten Fortschritte bin ich zuversichtlich, dass es zu meinen Lebzeiten noch eine neue Ära von um- weltverträglicheren Überschall-Passa- gierflügen geben könnte.

Fotos: iStock (5)

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Fotos: iStock (5) / 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Wisch Papier war

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

iStock (5) / 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Wisch Papier war gestern:

Wisch

Papier war gestern: Im Jahr 2017 ersetzen Smartphones Flugtickets und Bordkarten

& weg

V ollelektronisch einzusteigen hat sich durchgesetzt. Zumindest, wer nur mit Bordgepäck unter-

wegs ist, der kurvt leger um die Warte-

schlange am Check-in und kramt am

Gate auch nicht mehr hektisch nach dem richtigen Stück Papier. Alles, was man noch braucht, ist das Smartphone. Die Airline ist ebenfalls glücklich, sie spart Personal und damit Geld. Wie viel?

Um das zu erfahren, reicht ein Blick in die Gebührentabelle von Ryanair: Wer bei den Iren erst am Flufhafen einchecken will, der zahlt dafür happige 50 Euro (Ausnahme: Business-Plus-Tickets). Bis

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/ Digitale Bordkarte /

AHRE / 25 JAHRE / / xxx / / Digitale Bordkarte / zwei Stunden vor Abflug

zwei Stunden vor Abflug lässt sich das immer noch umgehen. So lange ist der Online-Check-in geöffnet, die Bordkarte kommt dann in wenigen Sekunden aufs Handy – kostenlos. Papierloses Fliegen ist nicht nur in solchen Fällen hilfreich. Richtig prak- tisch wird es vor allem für den Rück-

flug. Bei den allermeisten Airlines kann der Mobile Boarding Pass ja frühestens 24 Stunden vor Abflug „gezogen“ werden. Und oft hat man unterwegs keinen Drucker zur Hand. Allerdings ist auch die Handy-Bord- karte nicht überall supereinfach zu be- kommen.

links:

Papierlos fliegen: für Business-Reisende Routine

Und einheitlich schon gar nicht. Die meisten Airlines schicken die mobile Bordkarte nach dem Web-Check-in per Mail-Link aufs Handy, manche bieten auch SMS-Link oder MMS an. Anders- wo (etwa bei Ryanair) geht ohne die Air- line-App gar nichts mobil. Wer also we- niger gängige Systeme wie Windows oder Blackberry hat, der schaut da schon mal in die Röhre und muss doch wieder seinen Drucker anwerfen. Ist die Karte dann auf dem Mobil- telefon gelandet, geht die Verwirrung weiter. Denn es gibt sie in durchaus un- terschiedlichen Varianten. Mal ist es eine schlichte PDF-Datei (obwohl das laut IATA gar nicht zulässig ist), anderswo ein File im pkpass-Format – passend

NICHT ZU SPÄT KOMMEN!

Es ist verlockend, mit einer mobilen Bord- karte etwas später am Flughafen zu er- scheinen, gerade wenn man kein Gepäck dabeihat. Aber Achtung: Durch die Sicher- heitskontrolle muss trotzdem jeder. Und wenn irgendetwas schiefgeht, dann heißt es doch wieder: Anstehen zum Ausdrucken. Also besser immer so planen, dass der Check-in zeitlich noch funktionieren würde.

doch wieder: Anstehen zum Ausdrucken. Also besser immer so planen, dass der Check-in zeitlich noch funktionieren
doch wieder: Anstehen zum Ausdrucken. Also besser immer so planen, dass der Check-in zeitlich noch funktionieren
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/ 25 JAHRE / 25 J

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER ZEHN FRAGEN, ZEHN ANTWORTEN : 1.

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER ZEHN FRAGEN, ZEHN ANTWORTEN : 1.

ZEHN FRAGEN, ZEHN ANTWORTEN:

1. Wo braucht man überhaupt seine mobile Bordkarte?

Normalerweise dreimal: bei der Gepäckabgabe, bei der Sicherheitskontrolle und am Gate.

2. Wie kommt man an den Link?

Airlines schicken heute meistens 20 bis 30 Stunden vor Abflug eine Mail. Profis loggen sich schon kurz vorher ein, um sich noch die besseren Plätze zu sichern.

3. Braucht man Internet am Gate?

Nein, wenn Sie die mobile Bordkarte bereits zu Hause heruntergeladen und auf dem Gerät gespeichert haben.

4. Was tun, wenn die mobile Bordkarte nicht richtig angezeigt wird?

Auf der sicheren Seite ist, wer schon zu Hause mit der Screenshot-Funktion des Telefons ein Foto von der mobilen Bordkarte erstellt. Das kann notfalls auch vorgezeigt werden, empfiehlt z. B. Emirates.

5. Was tun, wenn dem Handy der Strom ausgegangen ist?

Dann bleibt nur, sich am Flughafen eine Bordkarte auszudrucken, das dauert allerdings ein paar Minuten. Und bei Billigfliegern wie Ryanair zahlt man dafür.

6. Kann man mehrere Bordkarten auf ein Handy laden?

Ja, das kann allerdings in Hektik ausarten, wenn man die alle in der Warteschlange sekunden- schnell finden muss.

7. Was tun, wenn man die mobile Bordkarte aus Versehen gelöscht hat?

Dann holt man sich eine herkömmliche Bordkarte am Schalter oder Automaten. Aber Ach- tung: Schalter machen früher zu als Gates.

8. Was passiert, wenn sich noch etwas am Flug ändert?

Dafür ist der Passagier selbst verantwortlich. Wenn sich z. B. Flugsteig, Flugnummer oder Flugzeit ändern, muss man ggf. einen neuen Boarding Pass ziehen – und das benötigt eine Internetverbindung. Viele Airlines bieten dazu einen Mail- oder SMS-Service an. Mobile Boarding Passes in der Airline-App werden z. B. bei Lufthansa automatisch aktualisiert, der Fluggast erhält dazu eine Push-Notification. Das muss man der App allerdings erlaubt haben.

9. Hat der Passagier Vorteile im Fall eines Overbooking, wenn er bereits eine

Bordkarte hat? Ja, bei Überbuchungen zählt im Ernstfall auch, wer zuerst eingecheckt hat.

10. Und was passiert, wenn der Passagier auf dem Weg zum Airport eine Panne hat und nicht rechtzeitig kommt? Grundsätzlich lassen sich Bordkarten auch wieder canceln (Fachjargon: „offloaden“). Wenn der Gast zum Boarding-Zeitpunkt nicht am Gate ist, wird er aber auch so von der Passagier- liste genommen, der Platz geht an die Gäste auf der Warteliste. Das Prozedere ist das gleiche wie bei Papierbordkarten.

für gängige Dokumenten-Apps wie An- droid Passwallet oder Apple Wallet (frü- her: Passbook), die sowieso standardmä- ßig auf dem Mobiltelefon vorhanden sind. Mit Apple Wallet wird sogar die Apple Watch zur mobilen Bordkarte. Wer eine Googlemail-Adresse verwendet, bei dem erscheint die Bordkarte ebenfalls im Google Assistant. Und Ryanair? Ak- zeptiert auch hier wieder nur die eigene Airline-App. Unabhängig vom Format: Äußerlich sehen mobile Bordkarten immer gleich aus. Zentraler Bestandteil ist ein QR- Code (genau: das Quadrat mit den wir- ren Pixelmustern).Viele Airlines emp- fehlen ausdrücklich, gleich nach Erhalt einen Screenshot davon anzufertigen – für den Fall, dass das eigentliche System nicht funktioniert. Vollends Verwirrung stiftet ein kleiner, aber entscheidender Unterschied: der zwischen Online Boarding Pass und Mo- bile Boarding Pass. Denn was die IATA Online Boarding Pass nennt, ist nur die Version zum Ausdrucken. Allein der Mo- bile Boarding Pass ist der papierlose fürs Handy. Und wer jetzt glaubt, die Home- print-Version einfach am Bildschirm an- zeigen zu können, der täuscht sich wie- der. „Das ist in gar keinem Fall möglich“, erklärt Lufthansa. Und Air Berlin weist ausdrücklich darauf hin: „Das PDF ist nicht zum Boarding verwendbar.“ Das ist auch gut sichtbar: Der Home-printed Boarding Pass hat keinen QR-Code, son- dern einen „Zebrastreifen“. Um die mobile Eintrittskarte ins Flugzeug vorzulegen, kann man grund- sätzlich jedes internetfähige Smartphone verwenden. Prinzipiell funktioniert auch ein Tablet. Je größer der Screen ist, umso schwieriger kann freilich das „Zielen“ am Gate werden. Easyjet zum Beispiel empfahl deshalb bis vor kurzem nur Ge- räte bis zu fünf Zoll Größe und Tablets überhaupt nicht. Wichtiger als die Dis- playgröße ist in der Praxis allerdings oft die Helligkeit des Displays. Wer sicher- gehen will, der dreht also die Helligkeit hoch.

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER WOZU BRAUCHT ES ÜBERHAUPT EINE BORDKARTE?

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER WOZU BRAUCHT ES ÜBERHAUPT EINE BORDKARTE?

WOZU BRAUCHT ES ÜBERHAUPT EINE BORDKARTE?

Zwischen Buchung und Check-in liegen oft große Zeiträume von bis zu einem Jahr. Da will die Airline doch gern aktuell wissen, ob der Gast tatsächlich fliegt. Wenn er eingecheckt hat, ist das eine Willenserklärung, dass er es ernst meint. Die Bordkarte dient dabei als Zugangsbe- rechtigung für das Flugzeug. Wer sich völlig sicher ist, der kann z. B. bei Lufthansa aber auch das Auto-Check-in wählen: Mit der Buchungsbestätigung bekommt der Gast einen Link zu- geschickt, unter dem er sich dafür anmelden kann. Dann checkt Lufthansa den Gast 23 Stun- den vor Abflug automatisch ein, schickt die Bordkarte auf sein Handy und er muss sich um nichts mehr kümmern.

von eBordkarten. Und bei Emirates kann man sich seit Anfang dieses Jah- res gar keine mehr ziehen. Tricky sind Umsteigeflüge – vor allem, wenn mit

einer anderen Airline weitergeflogen wird. Längst nicht alle Fluggesellschaf- ten geben mobile Bordkarten für die gesamte Strecke aus. Und wo es so ist wie bei Lufthansa, da muss jeweils die erste Teilstrecke mit der „eigenen“ Ge- sellschaft geflogen werden. Bei Codeshare-Flügen funktionieren nur die Print-Bordkarten. Ebenfalls ein Knackpunkt sind ge- meinsam reisende Personen. Oft hat ja nur einer für die ganze Gruppe gebucht. Manche Airlines wie etwa Emirates schreiben trotzdem vor, dass jede Person ihre eigene mobile Bordkarte vorweisen muss. Anderswo kann man prinzipiell auch eine ganze Fußballmannschaft mit einem einzigen Smartphone durchs Gate schleusen.Viel Spaß macht das al- lerdings nicht. Denn während man sonst die mobile Bordkarte scanbereit auf dem Screen hat, fängt hier ab der zweiten Person die Suche im Handy erst richtig

Hans-Werner Rodrian

an

Handy-Bordkarten-fähig sind leider längst nicht alle Flughäfen.Vor allem kleine Airports verfügen noch nicht über die nötigen Scanner. So besitzt Lufthan- sa zwar nicht weniger als sieben ver- schiedene Bordkartensysteme bis zu Apple Watch und Google Assistant. Ein- setzen kann sie die aber gerade mal an zwei der 18 von ihr angeflogenen grie- chischen Flughäfen: in Athen und Iraklio. Aber nicht nur kleine, auch Groß- flughäfen wie Abu Dhabi und Shanghai machen Ärger. Manchmal funktioniert das Scannen der 2D-Bordkarte auch nur an einzelnen Terminals. Deshalb hat jede Airline eine Liste im Netz, die darüber Auskunft gibt, wo es geht und wo nicht. Beispiel British Airways: Dort stehen auf der Positivliste insgesamt 100 Flughäfen, von A wie Aarhus bis Z wie Zürich. Ent- scheidend ist übrigens immer nur der Abflughafen. Einen Sonderfall bilden Flüge von und in die USA. Dort gelten besondere Regelungen aus Angst vor Terroristen. Damit die NSA immer Zeit hat mitzu- lesen, ist bei einigen Airlines drei Stun- den vor Abflug Schluss mit der Ausgabe

unten:

Vorsicht: Nicht alle Airports nehmen mobile Bordkarten

unten: Vorsicht: Nicht alle Airports nehmen mobile Bordkarten 54 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER Abenteuer Digitalisierung, Designwelle, Budget-Boom: Erfolge, Flops

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

Abenteuer Digitalisierung, Designwelle, Budget-Boom: Erfolge, Flops und Trends einer atemlosen Branche Hotel
Abenteuer
Digitalisierung, Designwelle,
Budget-Boom: Erfolge, Flops und
Trends einer atemlosen Branche
Hotel
Erfolge, Flops und Trends einer atemlosen Branche Hotel e s ist nicht die stärkste Spezies, die

e s ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die in- telligenteste, es ist diejenige, die

sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Charles Darwins Worte lassen sich perfekt auf die Hotellerie anwenden, bei der Veränderung und Konkurrenz- druck seit jeher zum Alltag gehören. Mit dem ersten Wirt, der dem ersten Gast ein Bett gegen Gebühr überlassen hat, ent-

unten:

Mama Shelter

stand ein mittlerweile milliardenschweres Geschäft, das immer schnelleren Verän- derungszyklen und einem knallharten Selektionsprozess unterworfen ist.

Wer zum Beispiel 1992, im Grün- dungsjahr des deutschen BUSINESS TRAVELLER, geboren wurde, kann sich nicht vorstellen, dass Hotels damals

geboren wurde, kann sich nicht vorstellen, dass Hotels damals 56 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

Fotos: iStock (3)

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noch in dick gedruckten Verzeichnissen aufgelistet waren. Zimmerbuchungen erledigten die Reisebüros, Agenturen, Reiseabteilungen der Firmen oder die Sekretärin per Telefon und Fax. Kurz mal die Lage des Hauses checken – dafür musste ein Stadtplan entfaltet werden. Google Maps, Google Street View gab es nicht. Ist das Hotel ruhig gelegen, der Service fix und das Frühstück okay? Das wusste niemand, Hotelbewertun- gen waren auch noch nicht erfunden worden. Das Internet hat also die analoge Reisewelt komplett auf den Kopf und bestehende Strukturen in Frage ge- stellt. Neue Geschäftszweige entstan- den. Online-Reisebüros wie Expedia, Hotelportale wie HRS oder Booking, Preisvergleichsportale wie Trivago, Ni- schenportale (Wellness, Hunde, Kinder, Pensionen etc.) und Hotelbewertungs- seiten wie Holidaycheck bestimmen inzwischen das Business und setzen die Hotels mit Buchungskonditionen

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bestimmen inzwischen das Business und setzen die Hotels mit Buchungskonditionen www.businesstraveller.de 13:30 100%
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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER oben rechts: Mama Shelter Mitte: Radisson

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

oben rechts:

Mama Shelter

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Radisson Red

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Motel One

rechts: Mama Shelter Mitte: Radisson Red unten: Motel One den heutzutage präzise vermessen. „One-fits-all-Konzepte
rechts: Mama Shelter Mitte: Radisson Red unten: Motel One den heutzutage präzise vermessen. „One-fits-all-Konzepte

den heutzutage präzise vermessen. „One-fits-all-Konzepte haben größten- teils ausgedient“, erklärt Hotelexperte Dietl, „erfolgreich sind heute insbesonde- re Hotels, die sich klar positionieren.“ Adults-only-Häuser, Wellness-Retreats oder Golfresorts sind nur einige Beispiele.

Design für alle

Businesshotels in Stadtlagen reagieren mit Spaß, coolen Lounges und lokalem Flair auf die Tatsache, dass Arbeit und Freizeit immer mehr miteinander ver- schmelzen. Wer den ganzen Tag Mee- tings hatte, möchte abends ohne Kra- watte und schon gar nicht im Kostüm chillen, muss aber jederzeit vernetzt sein, um schnell noch Mails checken zu können. „Authentizität und Storytelling zählen heutzutage“, sagt die Sprecherin der Lindner-Hotels, Catherine Bouchon. Was ein Hotel bietet, kann jeder im Internet lesen, aber einzigartig macht es eine Anekdote, eine lokale Legende oder ein hoteleigenes Produkt. Wenn internationale Hotelketten fast zeitgleich neue Marken wie Moxy, Aloft, Jaz oder Element gründen, versuchen sie mit den Konzepten dieser Brands pass- genau bestimmte Zielgruppen anzu- sprechen. Schon seit über 20 Jahren ste- hen dabei die Zeichen auf Design. Der Augsburger Claus Sendlinger gehörte zu

auf Design. Der Augsburger Claus Sendlinger gehörte zu sowie Provisionsforderungen teilweise gewaltig unter Druck.

sowie Provisionsforderungen teilweise gewaltig unter Druck. Moritz Dietl, Geschäftsführender Partner der Hotelberatungsfirma Treu- gast Solutions Group, sieht jedoch auch Vorteile für Hotels wie Gäste. Die Hotel- lerie profitiert von Kostenvorteilen im Vertrieb und der Verschlankung des Bu- chungsprozesses, und „für den technik- affinen Gast bietet die Digitalisierung bei der Reservierung vor allem Zeiter- sparnis sowie Unabhängigkeit“. Und noch etwas wäre nicht möglich ohne die neue vernetzte Welt: der gesell- schaftliche Megatrend zur Individualisie- rung. Dank Datamining lassen sich die Neigungen und Bedürfnisse von Reisen-

lassen sich die Neigungen und Bedürfnisse von Reisen- 58 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

AHRE / 25 JAHRE /

„Von hier komme ich schnell zu meinem Geschäftstermin oder kann Freunde in der City tre en. Eine zentrale Lage ist für mich ein Muss.“ Anna, Frankfurt.

tre en. Eine zentrale Lage ist für mich ein Muss.“ Anna, Frankfurt. nh-hotels.de that ’s me

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER den Ersten, die bereits Ende der

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

den Ersten, die bereits Ende der 1990er- Jahre den sich ankündigenden Trend witterten, und er zog mit Designhotels. com eine kuratierte Website für stylische Hotels auf. Die Häuser haben allerdings ihren Preis. Doch gut durchdachte Ge- staltung ist keine Frage des Geldes – Ikea hat es uns vorgemacht. Dass günstige Hotels nicht aus ge- normten Bausätzen bzw. Kunststoff- fertigteilen bestehen müssen wie einst die Pioniere Etap und Easyhotel, beweist eine der erstaunlichsten Neugründun- gen Anfang der Nullerjahre. Mit Motel One etablierte Hotel-Profi Dieter Müller eine Budget-Hotelkette, die sich wie nach dem Marketing-Lehrbuch mit einer griffigen Devise – „Viel Design für wenig Geld“ – profilierte. Mit der auffäl- ligen Farbe Türkis und sogenannten Key Visuals wie dem Möbelklassiker Egg Chair von Arne Jacobson etablierte Mül- ler eine bezahlbare Designmarke mit ge- genwärtig 55 Häusern und über 14.000 Zimmern. Sein Konzept hat in- zwischen viele Nachahmer wie etwa die französische B&B-Kette gefunden. Das Überthema Design hat aber noch einen Aspekt, der viel schwieriger als das Thema Budget zu greifen ist: Lifestyle

schwieriger als das Thema Budget zu greifen ist: Lifestyle oben: NYX @ Leonardo Hotels Mitte: NH

oben:

NYX @ Leonardo Hotels

Mitte:

NH Collection Eurobuilding

heißt das magische Wort, das derzeit die Runde macht und das nie allein daher- kommt. Im gleichen Atemzug wird im- mer auch die wichtigste Zielgruppe der Gegenwart genannt – die Millennials, die bereits dabei sind, ihre Baby-Boomer- Eltern in der Arbeitswelt abzulösen.

ihre Baby-Boomer- Eltern in der Arbeitswelt abzulösen. Millennials statt Baby-Boomer Diese Altersgruppe duzt sich

Millennials statt Baby-Boomer

Diese Altersgruppe duzt sich nicht nur und bewegt sich fingerfertig zwischen den Social-Media-Kanälen. Sie besitzt auch andere Werte. Heirat und Haus müssen nicht mehr unbedingt sein, statt- dessen zählen Mobilität, Weltoffenheit und Umweltbewusstsein. Sie hat keine Scheu vor Selbstdarstellung, aber Luxus besteht für sie nicht mehr aus einem But- ler mit Silbertablett. Gefragt sind viel- mehr ungewöhnliche Selbsterfahrungen, staunenswerte Erlebnisse und Selfie-

Selbsterfahrungen, staunenswerte Erlebnisse und Selfie- 60 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

AHRE / 25 JAHRE /

/ Advertorial /

AHRE / 25 JAHRE / / Advertorial / Ein Zuhause auf Zeit Ankommen und wohlfühlen: Aparthotels

Ein Zuhause auf Zeit

Ankommen und wohlfühlen: Aparthotels Adagio bietet Geschäftsreisenden ein maßgeschneidertes Wohnkonzept für Langzeitaufenthalte

W as wünschen sich Geschäfts- reisende und Firmen-Mitar- beiter, die sich für einen länge-

ren Zeitraum in einer anderen Stadt aufhalten? Und: Wie sieht der ideale Wohnraum auf Zeit aus? Longstay-Spezi- alist Aparthotels Adagio beantwortet die Bedürfnisse seiner Gäste mit einem maß- geschneiderten Mix – und verbindet den Komfort eines Hotels mit der Freiheit und Individualität der eigenen vier Wände. „Wir bieten einerseits die Wohl- fühlatmosphäre eines geräumigen, at- traktiv möblierten Apartments – und an- dererseits die Annehmlichkeiten eines Hotels“ erklärt Anja Müller, Adagios Di- rector Operations für Zentraleuropa, das Erfolgskonzept der Accor-Marke, die sich – anders als private Anbieter – ganz dem Service am Gast verschrieben hat. Zu diesem gehören neben der regel- mäßigen Reinigung des Apartments, ei- nem täglichen Frühstücksbuffet, Fitness- Center und 24-Stunden-Rezeption auch ein hauseigener Waschsalon, ein Mini- markt und eine Business-Corner.

Hochklassig und funktionell

Dass man auch in den Studios und Apartments verweilen möchte, dafür sorgen komfortable Größen zwischen

25 und 54 Quadratmeter, elegantes Am- biente und getrennte Wohn-, Schlaf- und Arbeitsbereiche, die hochwertig designt und funktional eingerichtet sind. Zum Standard gehören voll ausgestatte- te Küchen mit Mikrowelle und Spülma- schine, Lounge-Bereich sowie Arbeits- platz inklusive gratis WLAN. Hinter jedem Raum steht ein eigenes Licht-, Farb- und Materialkonzept:

Textile Kontraste sprechen die Haptik an, Wechsel von transparenten Stoffen und blickdichtem Material die Optik. Holzböden erinnern an den gemütli- chen Wohnkomfort daheim.

Wohnen im urbanen Umfeld

Das alles in bester Stadtlage Apartho- tels Adagio setzt auf Häuser im urbanen Umfeld mit erstklassiger Anbindung. In Deutschland und Österreich betreibt der europäische Marktführer in Sachen Serviced Apartments bereits Aparthotels in den Innenstädten von Berlin, Mün- chen, Köln, Frankfurt und Wien. Weitere Neuzugänge eröffnen 2018 und 2019 in Bremen, Kiel und Mannheim. Weltweit stehen Geschäftsreisenden insgesamt 100 Aparthotels mit 11.000 Wohneinhei- ten zur Langzeitnutzung zur Verfügung – von Abu Dhabi bis Rio.

Attraktiv für Unternehmen

Von dem maßgeschneiderten Angebot für Langzeitaufenthalte profitieren übri- gens nicht nur die Gäste. Firmen, die Aparthotels Adagio für ihre Mitarbeiter buchen, sparen bereits ab vier Über- nachtungen. Denn je länger der Auf- enthalt, desto günstiger der Preis: Die Kosten verringern sich bei Langzeitbu- chungen von 15 bis zu 45 Prozent. Zur Verfügung steht dabei Komfort in zwei Varianten: „Adagio“ heißt die Midscale- Linie des Anbieters, „Adagio access“ die preisgünstigere Economy-Variante. Über die Website www.adagio-city. com können Aufenthalte bis zu einem Vierteljahr online gebucht werden. Als besonderen Service für Unternehmen bietet Aparthotels Adagio einen An- sprechpartner für Firmen-Accounts und individuelle Vertragsgestaltungen. Auch allgemeine Informationen zum Standort der Häuser und ihrer Infra- struktur können auf der Website nach- gelesen werden – vom öffentlichen Nahverkehr über den Supermarkt bis zum Restaurant-Tipp.

Übrigens: Auch der vierbeinige Freund ist bei Adagio Aparthotels willkommen.

WEITERE INFOS

www.adagio-city.com

/ 25 JAHRE / 25 J

/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER taugliche Kulissen. Lifestyle-Hotels stel- len sich

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

taugliche Kulissen. Lifestyle-Hotels stel- len sich also keine leichte Aufgabe. Eine gelungene Antwort auf diese Gäste haben in Deutschland die 25hours Hotels gefunden, die 2003 in Hamburg ihr erstes Haus eröffneten und es mitt- lerweile bis nach Wien und Zürich ge- schafft haben. Kein Hotel gleicht dem anderen, sondern jedes hat starken Be- zug zum jeweiligen Standort. In Wien ist es das Thema Zirkus. Eingerichtet in Shabby Chic und Retro-Style wirken die Lobbys oft wie vergrößerte Wohnzimmer mit Mobiliar, das man bei vielen 30- bis 40-Jährigen auch zu Hause finden würde. Nachhaltigkeit ist oft noch ein Zu- kunftsthema für Hotelketten. Noch spielt der Klimawandel bei Reisenden kaum

links Mitte:

NH Collection Eurobuilding

unten:

Innside Hamburg

Mitte: NH Collection Eurobuilding unten: Innside Hamburg eine Rolle, wenn es um Hotels geht. Aber mit

eine Rolle, wenn es um Hotels geht. Aber mit „Green Meeting“ führt die Deutsche Hospitality vor, allen voran die Steigen- berger Hotels, wie künftig viele kleine Faktoren eine Veränderung bewirken könnten. Europaweit bietet sie ein um- weltfreundliches Tagungskonzept an. Regionale Bio-Snacks, fair erzeugte Ge- tränke, Trinkwasser aus Mehrwegflaschen und Tagungsmaterialien aus recycelten Rohstoffen sind Teil dieses Programms. Zugleich wird jeder CO 2 -Fußabdruck ei- nes Tagungsgasts mit einer Abgabe für die Unterstützung UN-zertifizierter Kli- maschutzprojekte kompensiert. Was die Tendenz des Hotelmarkts in der Bundesrepublik betrifft, so werden in nicht allzu ferner Zukunft Marken- und Kettenhotels das Sagen haben. Doch vor- erst noch wird die Hotelstruktur – anders als in vielen Ländern – von eigentümerge- führten Häusern geprägt. Dem Branchen- report des Hotelverbandes Deutschland (IHA) zufolge gibt es rund 33.000 Be- herbergungsbetriebe. Ihnen stehen 4.197 Marken- und Kettenhotels gegen- über, das entspricht einem Anteil von 12,7 Prozent. Allerdings stellt sich die Lage anders dar, wenn sich die Statistik nach der Zahl der Zimmer richtet. Ketten und Marken besetzen dann bereits 44 Prozent des Marktes, nach Umsatz ge- rechnet, sind es sogar schon 60 Prozent.

nach Umsatz ge- rechnet, sind es sogar schon 60 Prozent. Fressen und gefressen werden Die Internationalisierung

Fressen und gefressen werden

Die Internationalisierung des Hotel- markts gehört daher zu den wichtigen Merkmalen der letzten 25 Jahre. Trotz Übernahmen und Konsolidierung tum- meln sich zurzeit 180 Hotelgesellschaf- ten auf dem deutschen Markt. Und das Rad dreht sich immer schneller. Allein in der letzten Dekade mussten Reisende eine Vielzahl neuer Hotelnamen lernen:

Von Abba, Arcotel, Barcelò über Leonar- do, Louvre, Pestana bis zu Jumeirah und Wyndham. Doch die großen Platzhirsche sind selbstverständlich geblieben. Im Gegen- teil, sie haben ihre Reviere noch erwei- tert. Mit 343 Hotels und 46.039 Zim- mern behauptet Accor – unter anderem mit seinen bekannten Namen Ibis, Mer- cure, Novotel, Pullman, Sofitel – unan- gefochten die Spitzenstellung in der Bundesrepublik. Es folgt mit großem Abstand die Best-Western-Hotelgruppe mit 188 Häusern und 18.000 Zimmern. Zu den bemerkenswerten Aufstei- gern gehört der Bettenkonzern Marriott International, der 2015 mit Starwood Hotels & Resorts fusionierte und nun weltweit über eine Million Zimmer so- wie über 30 Hotelmarken verfügt. Mit diesem Schachzug erhöhte das US-Un- ternehmen die Zahl seiner Hotels in Deutschland auf einen Schlag von 33 auf 62 Herbergen mit rund 16.000 Zim- mern. Dass Kooperationen, Fusionen und Übernahmen schnelles Wachstum garan- tieren, weiß auch die amerikanische Wyndham Hotel Group. Fast im Schatten von Marriott & Co. hat das Unterneh- men, die Nummer vier unter den welt- weit größten Bettengiganten, 2014 durch eine strategische Partnerschaft mit dem Hotelmanagement-Unternehmen Grand Hotels City ebenfalls sein Portfolio in der Bundesrepublik mehr als verdoppeln können. Laut IHA-Branchenbericht bringt es die Gesellschaft auf 106 Hotels mit 14.400 Zimmern mit den Markenna- men Wyndham, Tryp, Ramada, Days Inn. Hinzu kommen drei neue Budgethotels

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/ Hotellerie /

AHRE / 25 JAHRE / / xxx / / Hotellerie / in München und Freiburg, die

in München und Freiburg, die unter dem Namen Super 8 Hotels auf der Budget- welle mitschwimmen wollen.

Verschätzt, verloren

Doch die Markenhotellerie ist nicht nur von Erfolg gekrönt.Vor allem internatio-

oben:

Radisson Red

nale Ketten im Luxussegment haben er- fahren müssen, dass die Erwartungen nicht immer der Realität entsprechen. Die Goldgräberstimmung nach der Wieder-

vereinigung wurde teils heftig enttäuscht und endete bisweilen mit Millionenver- lusten. Die vermutlich absehbarste Pleite legte der Projektentwickler Anno August Jagdfeld mit dem Kempinski Grand Ho- tel Heiligendamm hin, für das er Anfang 2012 Insolvenz anmelden musste. Das bereits 1793 gegründete kleine Seebad mit seinem historischen Gebäu- deensemble direkt an der Ostsee hatte der Investor für 18 Millionen Mark güns- tig aus dem Abwicklungsvermögen der ehemaligen DDR erstanden. Nicht ganz ohne Grund träumte Herr Jagdfeld von einem Luxushotel. Schließlich hatte der Adel hier einst die Sommerfrische genos- sen. Und die „weiße Stadt am Meer“ – wie Heiligendamm genannt wurde – leb- te auch wirklich wieder, aufs Schönste renoviert, 2003 zur Eröffnung auf. Doch weder Kempinskis Erfahrung im Betreiben feiner Häuser noch die in-

Schönste renoviert, 2003 zur Eröffnung auf. Doch weder Kempinskis Erfahrung im Betreiben feiner Häuser noch die

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/ 25 JAHRE / 25 J 25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER oben: Airbnb Mitte: Moxy unten: Motel

25 JAHRE BUSINESS TRAVELLER

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unten:

Motel One

ternationale Aufmerksamkeit durch den G8-Gipfel im Juni 2007 konnten verhin- dern, dass Heiligendamm als Luxusob- jekt langsam, aber sicher scheiterte. Zahlungskräftige Gäste aus aller Welt ließen sich nicht in die idyllische Ecke Mecklenburg-Vorpommerns locken. Der Region fehlte die entsprechende Infra- struktur, das heißt gehobene Gastrono- mie, attraktive Geschäfte und adäquate Freizeitangebote. Aber nicht nur Heiligendamm ent- täuschte. Auch die überaus erfolgreiche Luxuskette Four Seasons strich 2004 wieder die Segel in Berlin. In bester Lage am Gendarmenmarkt eröffnete die Gruppe 1996 ein Hotel und avancierte sofort zur Lieblingsherberge von Holly- wood-Stars wie Dustin Hoffman oder Tom Hanks. Doch Glamour ist eine Sa- che, Geldverdienen eine andere. Und um die Jahrhundertwende, nach der ge- platzten Dotcom-Blase und 9/11 bra- chen nicht nur die Börsen ein, sondern auch ein Preiskrieg in Berlin aus. Die Gäste konnten sich über Schnäppchenangebote freuen, weil we- gen der Überkapazitäten die Tarife san- ken. Im Schnitt kostete 2004 ein 4- bzw. 5-Sterne-Zimmer in Berlin 130 Euro, in Paris und London rund 300 Euro. Ange- sichts weit entfernter Ertragsaussichten

verabschiedete sich Four Seasons. Die Rezidor Hotel Group übernahm die Im- mobilie und bewies einen langen Atem:

Als Regent Hotel betreibt der Konzern das Haus heute erfolgreich. Viel Geduld hat auch das Ritz Carl- ton in Berlin bewiesen, das just eröffne- te, als das Four Seasons schloss und zu- nächst aufgrund des harten Wettbewerbs ebenfalls mit betriebswirtschaftlichen Widrigkeiten zu kämpfen hatte. Doch diese Zeiten sind längst vergessen. Die Hauptstadt Berlin zieht jährlich über zwölf Millionen Besucher an, darunter auch genügend betuchtes Publikum, das den Luxushäusern – Adlon, Interconti- nental, Ritz und seit 2013 Waldorf Asto- ria – gute Auslastungsraten beschert.

Die Chance der kleinen Hotels

Bis dato haben inhabergeführte Einzel- hotels den internationalen Riesen wenig entgegenzusetzen. Gegenwind bläst der Markenhotellerie von ganz anderer Seite ins Gesicht. 2008 wurde das Vermie- tungsportal Airbnb im Silicon Valley ge- gründet, ein Jahr später ging Uber im benachbarten San Francisco ans Netz. Alles sprach nun von der Sharing Eco- nomy. Warum nicht mit der Netzge- meinschaft etwas teilen, was man eh schon hat, und dabei Geld verdienen? Die ersten Jahre haben die Hoteliers Airbnb und Me-too-Produkte wie Wim- du und 9flats gar nicht ernst genommen. Aber allein Airbnb hat von 2015 auf 2016 die Zahl seiner Übernachtungsgäs- te weltweit von 40 auf 80 Millionen ver- doppelt. In der Bundesrepublik dürfte das Portal dem Hotelmarkt schätzungs- weise zehn bis 15 Prozent der Kund- schaft abknöpfen. Es sind längst nicht nur Touristen, die günstig wohnen wol- len. Bereits elf Prozent der Airbnb-Nut- zer sind Geschäftsreisende. Der Erfolg basiert vor allem auf den vielzitierten Millennials, deren Lebensstil das Inter- net-Unternehmen am besten verstan- den hat. Diese technikaffine Generation hat keine Probleme, in fremden Privat- wohnungen zu nächtigen, und schätzt

AHRE / 25 JAHRE /

/ xxx /

/ Hotellerie /

rechts:

Innside Hamburg

den direkten Kontakt zu Einheimischen. Sie möchte hinter die touristischen Ku- lissen schauen und sich der jeweiligen lokalen Community zugehörig fühlen. Rechtlich wie beispielsweise mit dem 2014 in Berlin eingeführten Zweckent- fremdungsgesetz lassen sich Airbnb & Co. kaum bremsen. Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk macht sich auf jeden Fall wenig Sorgen: „Wir haben das 21. Jahrhundert“, sagte er in einem Inter- view mit dem Sender CNBC, „die Ver- braucher entscheiden.“ Und gleichzeitig gibt er der Branche den Tipp: „Hotels sollten begreifen, welche Lehren sie aus unserem Erfolg ziehen können.“ Was er damit meint, davon lebt inzwischen die gesamte Berater- und Marketingszene. Doch letztendlich läuft es trotz Digitali-

Marketingszene. Doch letztendlich läuft es trotz Digitali- sierung nur auf eine Sache hinaus: die Rückbesinnung der

sierung nur auf eine Sache hinaus: die Rückbesinnung der Hotellerie auf die persönliche, also analoge Gastgeberrolle

– und das müsste eigentlich auch kleinen, inhabergeführten Herbergen in Zukunft

besonders gut gelingen.

Tinga Horny

Herbergen in Zukunft besonders gut gelingen. Tinga Horny Ein Projekt in einer anderen Stadt. Wohnungssuche? Stress?
Herbergen in Zukunft besonders gut gelingen. Tinga Horny Ein Projekt in einer anderen Stadt. Wohnungssuche? Stress?

Ein Projekt in einer anderen Stadt. Wohnungssuche? Stress? Die temporäre Trennung von den Lieben und der gewohnten Umgebung? Entscheiden Sie sich lieber für eine Lösung, die Arbeit und Komfort vereint: ein Serviced Apartment von Derag Livinghotels. Ihre eigenen vier Wände. Lassen Sie sich beraten: +49 (0)89 - 23 701 - 152 | michael.gottlieb@derag.de | www.deraghotels.de

eigenen vier Wände. Lassen Sie sich beraten: +49 (0)89 - 23 701 - 152 | michael.gottlieb@derag.de
mobil Komfort – d oppelbetten wie jetzt bei Qatar Airways oder lieber private Suiten mit

mobil

mobil Komfort – d oppelbetten wie jetzt bei Qatar Airways oder lieber private Suiten mit Schiebetür,
mobil Komfort – d oppelbetten wie jetzt bei Qatar Airways oder lieber private Suiten mit Schiebetür,
mobil Komfort – d oppelbetten wie jetzt bei Qatar Airways oder lieber private Suiten mit Schiebetür,
mobil Komfort – d oppelbetten wie jetzt bei Qatar Airways oder lieber private Suiten mit Schiebetür,

Komfort

d oppelbetten wie jetzt bei Qatar Airways oder lieber private Suiten mit Schiebetür, wie sie Delta Air

Lines demnächst ihren Business-Class- Kunden bietet? Die Zielsetzung ist im- mer die gleiche: Es geht darum, ein fla- ches Bett auf der geringstmöglichen Fläche zu schaffen. Geschäftsreisende, die sich ein Business-Class-Ticket leisten können, sehen den „Full Flat“-Sitz als Notwendigkeit. Sie wollen auf Nacht- flügen schlafen, um am Zielort sofort einsatzfähig zu sein – ohne Einbußen bei ihrer Leistungsfähigkeit.

Fotos: iStock (2)

/ Business-Sitze /

links und Mitte (2): Polaris unten rechts (2): Delta

derartige Vielfalt von Business-Class- Produkten gegeben, die den Komfort für Premiumgäste deutlich erhöhen.

Wertvolle Nutzflächen

Eines ist den Airlines sehr bewusst: Der Kabinenboden in einem Verkehrsflug- zeug gehört zu den wertvollsten Nutz- flächen der Welt. Bei Boeing hat man vor einiger Zeit ausgerechnet, dass in einem Geschäftsreisehotel etwa 20 Euro pro Quadratmeter Zimmerfläche pro Tag an Umsatz erwirtschaftet werden müssen, um die Fläche rentabel zu nutzen, bei einem 5-Sterne-Hotel mit größeren Zimmern und höheren Preisen sind es immer noch 15 Euro je Quadratmeter. Bei einem Sitz in der Economy Class ei- nes Flugzeugs, den dazugehörigen An- teil an Bordküche und Toiletten mitge-

dazugehörigen An- teil an Bordküche und Toiletten mitge- Zonen Vom Doppelbett bis zur privaten Suite –

Zonen

Vom Doppelbett bis zur privaten Suite – was sich Airlines einfallen lassen, um ihre Business- Class-Passagiere bei der Stange zu halten

Die Airlines tun eine Menge, um diesem Anspruch gerecht zu werden – die Bandbreite der angebotenen Lösungen ist enorm: Es gibt Sitze in Flugrichtung, die sich in flache Bet- ten verwandeln lassen. Es gibt die ab- wechselnd nach vorn und hinten, ent- gegen der Flugrichtung ausgerichteten „Ying/Yang“-Sitze bei British Airways.

ausgerichteten „Ying/Yang“-Sitze bei British Airways. Dann gibt es verschiedene Variationen der

Dann gibt es verschiedene Variationen der „Heringsgräten“-Konfiguration, deren Name sich aus dem Bild ableitet, das sich ergibt, wenn man die Kabine aus der Vogelperspektive betrachtet. Viele Gesellschaften installieren ihre Sitze in dieser Form, die jeden Platz direkt vom Gang zugänglich macht – insgesamt hat es wohl noch nie eine

mobil oben (2): Qatar unten: Delta das flache Bett, das zudem Zugang zum Gang haben

mobil

mobil oben (2): Qatar unten: Delta das flache Bett, das zudem Zugang zum Gang haben soll,
mobil oben (2): Qatar unten: Delta das flache Bett, das zudem Zugang zum Gang haben soll,
mobil oben (2): Qatar unten: Delta das flache Bett, das zudem Zugang zum Gang haben soll,

oben (2): Qatar unten: Delta

das flache Bett, das zudem Zugang zum Gang haben soll, damit niemand über den Sitznachbarn steigen muss. Airlines setzen diesen Kundenwunsch in der Re- gel um und drängen Sitzdesigner, ihre neuen Produkte entsprechend zu gestal- ten. Ausnahme Emirates: Die Gesellschaft aus Dubai hat gerade einen neuen Busi- ness-Class-Sitz in 2–3–2-Anordnung ein- geführt, bei dem der Passagier auf dem Mittelsitz weiter über den Nebenmann steigen muss, wenn er aufstehen möchte. Neben der Kundenzufriedenheit geht es den Airlines darum, bei der Sitz- konstruktion möglichst viel Gewicht einzusparen, weil sich jedes Gramm an

Bord auf der Spritrechnung nieder- schlägt und der Treibstoffverbrauch auch die CO 2 -Bilanz beeinflusst.

Ein Sitz für die ganze Flotte

Eine neue Kabinenkonfiguration zu instal- lieren ist eine sehr teure Angelegenheit, nicht nur, weil die Flugzeuge dafür einige Zeit am Boden bleiben müssen, aber auch, weil danach die Anzahl der Sitze fast im- mer geringer ist als zuvor. Etwa bei Air France, wo sich die Anzahl der Sitze zwi- schen den beiden vorderen Kabinentüren der Boeing 777 von 35 in früherer 2–3–2-Anordnung auf jetzt nur noch 28 in 1–2–1-Konfiguration verringert hat. Das ist zwar gut für den Komfort der Passagie- re, aber die Airline wird unweigerlich ver- suchen müssen, die Extrakosten weiterzu- geben und die Sitze teurer zu verkaufen. In eine neue Business-Kabine hat un- längst United Airlines investiert. Der im März vorgestellte Sitz „Polaris“ ist das Werk des britischen Designstudios Acu- men Design Associates, an der Entwick- lung beteiligt waren außerdem Design- berater von Priestmangoode, ein United- eigenes Team sowie der Sitzhersteller Zo- diac Aerospace. Der Polaris-Sitz gilt unter United-Vielfliegern als der beste, den die Airline je hatte. Im Moment fliegt er nur auf der neuen Boeing 777-300ER, die der- zeit überwiegend auf Pazifik-Routen ein- gesetzt wird, ab 29. Oktober aber auch auf

rechnet, beträgt dieser Wert hingegen unglaubliche 1.100 Euro! Je Flug muss nach dieser Berechnung ein Quadratme- ter Economy Class für den Flugzeugbe- treiber 550 Euro einbringen, in Business sogar 600 Euro. Und vermutlich liegen diese Zahlen heute sogar noch höher. Klar ist: Je mehr der kostbaren Fläche ein Sitz und der Passagier darauf bean- spruchen, desto teurer muss das Ticket für diesen Platz sein. Und der Preis ist immer eines der ausschlaggebenden Kriterien bei der Buchungsentscheidung.

Komfort und Gewichtsersparnis

Es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, aber bei Sitzen geht es Passagieren im Schwerpunkt um besagten Komfort,

Sitzen geht es Passagieren im Schwerpunkt um besagten Komfort, 68 BUSINESS TRAVELLER 5/2017 www.businesstraveller.de

der Strecke Frankfurt – San Francisco. Vorgesehen ist der Sitz für die gesamte Flotte an United-Großraumflugzeugen – insgesamt sind rund 5.000 Sitze neu zu installieren. Wichtig ist es, zu unterschei- den zwischen dem Polaris-Sitz und dem gesamten „Polaris“ genannten Produkt, zu dem auch neue Lounges und Bordme- nüs gehören, Letztere sind bereits auf al- len internationalen Strecken verfügbar. Unter Vielfliegern sind die in 1–2–1-Kon- figuration angeordneten Polaris-Sitze be- liebt wegen der großen Privatsphäre, die sie bieten, und der unterschiedlichen Sitzkombinationen, da die Sitze in jeder zweiten Reihe unterschiedlich ausgerich- tet sind. Am Fenster zeigen die Sitze leicht nach innen. Generell müssen neue Sitze adap- tierbar sein auf verschiedene Flugzeug- breiten, aber trotzdem einen gleichblei- benden Standard bieten. Das illustriert einen wichtigen Punkt in der Welt der

oben: Polaris

Business Class: Während verschiedene Flugzeugtypen sowohl in der Breite als auch in der Kabinengestaltung variieren, pochen Airlines auf möglichst viel Ein- heitlichkeit in ihrer Flotte, um etwa im Einkauf oder in der Wartung Synergie- effekte zu erzielen, aber auch um die Er- wartungen der Passagiere zu erfüllen. Der Kunde weiß gern, was ihn erwartet,

/ Business Class /

wenn er bei einer bestimmten Airline eine bestimmte Serviceklasse bucht. Das war im Fall von United beson- ders akut, wo derzeit viele unterschied- liche Konfigurationen in der Luft sind. Allein in der Business Class der Boe- ing 777 bietet United Kunden vier un- terschiedliche Sitzanordnungen: 1 – 2 – 1 ist die neue Polaris. Dann gibt es auch noch Flugzeuge mit 2–4–2-, 2–3–2- und 2–2–2-Anordnungen, wobei beim

1 ist die neue Polaris. Dann gibt es auch noch Flugzeuge mit 2–4–2-, 2–3–2- und 2–2–2-Anordnungen,
1 ist die neue Polaris. Dann gibt es auch noch Flugzeuge mit 2–4–2-, 2–3–2- und 2–2–2-Anordnungen,
1 ist die neue Polaris. Dann gibt es auch noch Flugzeuge mit 2–4–2-, 2–3–2- und 2–2–2-Anordnungen,
1 ist die neue Polaris. Dann gibt es auch noch Flugzeuge mit 2–4–2-, 2–3–2- und 2–2–2-Anordnungen,
mobil 2–4–2-Layout etliche Sitze entgegen der Flugrichtung eingebaut sind. Business in First-Class-Qualität In der

mobil

mobil 2–4–2-Layout etliche Sitze entgegen der Flugrichtung eingebaut sind. Business in First-Class-Qualität In der

2–4–2-Layout etliche Sitze entgegen der Flugrichtung eingebaut sind.

Business in First-Class-Qualität

In der Branche unterscheidet man zwi- schen „High Density Business Class“ (wie sie United in der 777 etwa nach Hawaii einsetzt, also auf einer Inlands- strecke) und „Super Business Class“, wie sie die neue Polaris verkörpert. Trotz des aktuellen Versuchs einer größeren Ver- einheitlichung zumindest auf internatio- nalen Strecken: Jeder weiß, dass es den einen Sitz nicht gibt, der die ganze Bandbreite des Business-Class-Spekt- rums abdecken kann. Auch die neue „QSuite“ von Qatar Airways, die seit Ende Juni auf den Stre- cken von London und Paris nach Doha angeboten wird, zählt zur Kategorie „Su- per Business Class“, die tatsächlich mit den First-Class-Produkten einiger Wett- bewerber konkurriert. Sie enthält Details wie Schiebetüren für die Privatsphäre und die ersten Doppelbetten in Business Class überhaupt. Das Besondere ist die Flexibilität in der Mitte der Kabine: Je nachdem, ob man allein, zu zweit oder zu viert reist, können Trennwände von der Besatzung auf Wunsch heruntergefahren werden, womit dann Zweier- oder sogar Viererabteile entstehen. Die Sitze in der Mitte sind abwechselnd nach vorn und nach hinten im Flugzeug ausgerichtet, im Viererabteil kann sich also eine Familie oder eine Gruppe von Kollegen auch ins

also eine Familie oder eine Gruppe von Kollegen auch ins Gesicht schauen oder sich üppige Platten

Gesicht schauen oder sich üppige Platten arabischer Vorspeisen teilen. Tatsächlich aber wird dies nur eine verschwindend kleine Gruppe von Business-Passagieren betreffen, denn in den allermeisten Fällen reisen Geschäftsreisende allein oder ma- ximal zu zweit. Auch wenn nicht, möch- ten dann viele trotzdem ihre Ruhe haben – dafür eignen sich die Fensterplätze am besten, die sich nicht maßgeblich vom bisherigen Angebot unterscheiden. Ein wirklicher Schwachpunkt der QSuiten ist der begrenzte Fußraum, der sich noch- mals verringert, wenn der Tisch eingefah- ren wird und seine verschiebbare Halte- rung den Füßen weiteren kostbaren Platz streitig macht. Nach der Einführung kündigte Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker an, dass die Suiten bereits in fünf Jahren weiter verbessert würden – hoffentlich auch in diesem wichtigen Punkt. Ein weiteres Merkmal der heutigen Business Class sind nämlich die schneller wer- denden Produktzyklen, früher galten mal sechs oder sieben Jahre als normale Lebensdauer für neue Sitze. Gefragt, ob die QSuiten, installiert in einer Flotte von rund hundert Großraum-

installiert in einer Flotte von rund hundert Großraum- oben (3): Polaris flugzeugen, überhaupt wirtschaftlich zu
installiert in einer Flotte von rund hundert Großraum- oben (3): Polaris flugzeugen, überhaupt wirtschaftlich zu

oben (3): Polaris

flugzeugen, überhaupt wirtschaftlich zu betreiben seien, gibt Al Baker eine Ant- wort, die zeigt, wie stark Effizienz im Fo- kus steht: „Wir versuchen sicherzustellen, dass wir keine Sitze verlieren“, so der Qatar-Airways-Chef. „Wir führen die Suite in der A350 und der Boeing 777 ein, und beide werden weiter die gleiche An- zahl an Sitzen bieten. Es sind 42 vorher und 42 nachher, damit verlieren wir kei- nen Umsatz und heben deshalb auch nicht die Ticketpreise an.“

Aufwendige Designprozesse

Delta Air Lines steht auch mit einer „Super Business Class“-Suite in den Startlöchern, die bereits im Herbst mit der Einführung des Airbus A350 Premie- re feiern wird. Insgesamt wird die Gesell- schaft 2017 sechs A350 aus Toulouse er- halten mit den neuen „Delta One Suites“. Damit folgt kurz auf Qatar Airways die zweite große Airline mit der Einführung einer Suite in Business Class, nachdem Jet Blue bereits auf bestimmten Sitzen ihrer „Mint“-Business-Class erstmals Schiebetüren auf US-Inlandsflügen ein- geführt hatte. Die erste Delta-A350 wird ab November Liniendienste vom Delta- Hub in Detroit nach Asien fliegen, die A350 geht zunächst exklusiv auf lange Pazifik-Routen. „Unsere Schlagzeile ist die Schiebetür“, sagt Joe Kiely, Produkt- chef von Delta Air Lines, über das neue

ben von Joe Kiely aber nicht am erheblich benb von größeren größeren Platzbedarf für das
ben von Joe Kiely aber nicht am erheblich
benb von
größeren größeren Platzbedarf für das neue Produkt

liegt. „Der Sitzabstand bzw. die Bettlänge ändert sich nicht gegenüber dem heutigen Delta-One-Produkt“, sagt der Produkt- chef, dafür werden die Sitze breiter als die heutigen 21 Zoll (53 Zentimeter).

Üppige Sitze, Kampf ums Geld

Für andere Airlines liegt die Priorität dar- in, ihr Produkt weiterzuentwickeln, sich aber nicht durch große Investitionen und die unweigerlich folgende Umlegung der Kosten aus dem Markt zu belasten. Ian Dryburgh, Chef von Acumen, sagt: „Viele Airlines kämpfen darum, überhaupt Geld zu verdienen, und es ist reine Eitelkeit, dass manche mit solch üppigen Sitzen fliegen, wie sie es tun. Was sie brauchen, sind Sitze, die ihnen die Chance geben, sich zu differenzieren, die ihnen aber auch die Chance geben, etwas Geld zu verdie- nen.“ Acumen möchte seinen „Optima“-

oben: Delta unten (2): Qatar

möchte seinen „Optima“- oben: Delta unten (2): Qatar Premium-Produkt, das von der Londo- ner Agentur
möchte seinen „Optima“- oben: Delta unten (2): Qatar Premium-Produkt, das von der Londo- ner Agentur

Premium-Produkt, das von der Londo- ner Agentur Factorydesign in über zwei- jähriger Arbeit entwickelt wurde. Bei der Hardware handelt es sich um eine stark individualisierte Variante des Modells „Vantage XL“ von Thompson Aero Seating, das auch die Grundlage der Qantas-Suiten in der A330 bildet. „Wir haben den Designprozess mit der Schiebetür gestartet, und das war eine riesige Herausforderung“, berichtet Kiely. „Anfangs experimentierten wir mit noch höheren Türen, jetzt sind sie im Stehen etwa auf Brusthöhe, geben Passagieren aber immer noch hundert Prozent Privat- sphäre.“ Zwischen den beiden Mittelsit- zen in der Anordnung 1–2–1 lässt sich ebenfalls eine Trennwand auf gleicher Höhe wie die Tür zum Gang ausfahren, was „Delta One“ bisher fehlt. In der A350 wird Delta 32 Suiten in acht Sitzreihen an- bieten, in den 18 Boeing 777-200, die bis 2020 umgerüstet werden, sinkt mit dem neuen Produkt die Zahl der Plätze in Busi- ness von heute 37 auf 28, was nach Anga-

/ Business-Sitze

Sitz, der die Basis für das Polaris-Pro- dukt von United bietet, in den nächsten Jahren noch an ein Dutzend andere Airlines verkaufen. Dazu haben sich Acumen und Zodiac Aerospace zusam- mengetan und bieten den Sitz sowohl Airlines an, die ihre Produkte verbes- sern wollen, als auch Airbus und Boe- ing als Option für die Ausstattung jener Gesellschaften, die neue Flugzeuge or- dern. „Wir wollen den Sitz massenwei- se verkaufen“, sagt Dryburgh. Deshalb ist das Design des Sitzes modular, was es ermöglicht, ihn an unterschiedliche Anforderungen anzupassen, ohne gro- ße Zusatzkosten oder neue Zulas- sungsverfahren zu verursachen. Natürlich kann man die Business Class nicht isoliert betrachten.Verbes- serungen in der vorderen Kabine und zusätzliche Sitze in Economy haben zum vielbeachteten Angebot der Pre- mium Economy Class geführt. Für Rei- sende, die sich einen Sitz in Business Class nicht leisten können oder wollen (viele Unternehmen zahlen für ihre Mitarbeiter keine Business-Class-Flü- ge) ist das eine attraktive Option, wäh- rend für die Airlines damit ein Risiko der Kannibalisierung der Business Class verbunden ist. Aus genau diesem Grund hatte Lufthansa mit der Einfüh- rung jahrelang gezögert und sie erst vollzogen, als sie flache Betten in Busi- ness bieten konnte und damit genü- gend Abgrenzung. Generell müssen Airlines aufpassen, nicht zu viel in Business zu bieten und damit treue zahlungskräftige Kunden zu verprellen, aber auch nicht zu wenig, was Passa- giere dazu veranlassen könnte, nur Premium Economy zu buchen. Welche Kabine man auch wählt, die moderne Sitztechnologie verspricht eine komfortablere Reise. Während die größ-

ten Verbesserungen in der Business Class zu sehen sind, hoffen die Airlines, dass die hohen Erwartungen der Passa- giere weiterhin von der Bereitschaft be- gleitet werden, für mehr Komfort auch einen angemessenen Aufpreis zu be-

Tom Otley / Andreas Spaeth

zahlen.

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ausprobiert ausprobiert

www.businesstraveller.de/ ausprobiert ausprobiert HINTERGRUND: Mit zehn Maschinen (vier A319, zwei A330 und
www.businesstraveller.de/ ausprobiert ausprobiert HINTERGRUND: Mit zehn Maschinen (vier A319, zwei A330 und

HINTERGRUND: Mit zehn Maschinen (vier A319, zwei A330 und vier Embraer ERJ 135) ist Air Namibia kein wirklich großer Player auf dem internationalen Markt. Frankfurt –Windhoek ist bis dato die einzige interkontinentale Verbindung der staatlichen Airline, die aber mindes- tens an sechs Tagen geflogen wird.

CHECK-IN: Air Namibia wird in Frank- furt im Terminal 2 abgefertigt. Der Check- in verläuft problemlos. Wie gewünscht, be- komme ich meinen Sitzplatz 3G am Gang.

LOUNGE: Welche Lounge die Business- Passagiere nutzen dürfen, wurde mir lei- der nicht mitgeteilt. Kein Problem, ab durch die Sicherheitskontrolle, und dann einfach mal fragen. Mein Abfluggate ist E5, die Suche nach der Lounge verlangt eine kleine Wanderung zur Premium Lounge der Korean Air. NachVorlage mei- ner Bordkarte ist sich die sehr nette Mitar- beiterin nicht ganz sicher, ob sie mir Zu-

Air Namibia A330-200 Business Class Frankfurt –Windhoek

gang zur Lounge gewähren darf. Ein kurzes Telefonat mit Air Namibia klärt die Angelegenheit. Ich darf, habe aber durch die Suchaktion nicht viel Zeit, den Aufent- halt zu genießen. Also lieber zurück zum Gate, um den Flug nicht zu verpassen.

BOARDING: Mein Flug ist fast ausge- bucht, trotzdem startet das Boarding pünktlich um 19.20 Uhr. Business-Passa- giere dürfen vorab in die Kabine. Mein Sitz 3G befindet sich im ersten von zwei Business-Bereichen. Kaum habe ich mein Gepäck verstaut, bietet mir die Crew Wasser, Saft oder einen Sekt an. Die Business Class ist etwa zu zwei Dritteln gebucht an diesem Abend.

DER SITZ: Mit 30 Business-Sitzen der Serie „Aura-Lite“ von der französischen

ZAHLEN & FAKTEN

Flug

SW 286

Flugzeugtyp

Airbus

A330-200

Sitzkonfiguration

2 – 2 – 2

Sitzabstand

202 cm

Sitzbreite

56 cm

Neigungswinkel

Rückenlehne

180 °

www.airnamibia.com

Firma Zodiac hat Air Namibia seit 2013 ihr Premium-Produkt bestückt. Die klassische 2–2–2-Anordnung wirkt großzügig und gepflegt. Mein Sitz ist am Gang, der Nebenplatz bleibt leer. Ich bin fast 1,90 Meter groß, deshalb stoße ich oft an die Grenzen des von Air- lines zugedachten „Wellness-Raums“. Al- les gut bei Air Namibia: bequeme Polster- sitze, Fußbank mit Stauraum, persönliches Leselicht, Flatscreen-Monitor. Ein Blick ins Amenity-Kit der Busi- ness Class: Alles da (Zahnbürste, So- cken, Schlafbrille), es kann losgehen.

DER FLUG: Pünktlich um 20.10 Uhr rol- len wir auf die Startbahn. Knapp elf Stun- den Flugzeit ins südliche Afrika liegen vor uns. Ich vertiefe mich in die Broschüre des Entertainment-Programms. Die Flat- screens sind groß genug, das Angebot dann doch überraschend: 25 Filme bietet das Programm, darunter vorwiegend Dokus über die Tierwelt Namibias und ein sehr überschaubares Musikangebot. Ebenso reduziert, oder sagen wir: effi- zient, läuft dann in den folgenden 60 Mi- nuten auch der Bordservice ab. Auf eine Menükarte warte ich vergeblich. Wein- und Getränkekarte? Fehlanzeige. Also las- se ich mich überraschen. Der Getränke- service rollt an – direkt gefolgt von der Vorspeise. Softdrinks, Longdrinks, Cock- tails und drei weiße und rote Weine (Süd- afrika) stehen heute Abend zur Auswahl. Ich bestelle einen Gin Tonic und für später

/ Ausprobiert /

einen Sauvignon-Blanc zum Essen, ob- wohl ich – wie auch die anderen Passagie- re – keine Ahnung habe, was die Bordkü- che heute Abend auf dem Speisezettel hat. Sehr schön finde ich die Idee, dass statt der obligatorischen Nüsse afrikanisches Trockenfleisch „Biltong“ als Snack zum Drink gereicht wird. Schlag auf Schlag wird nun serviert. Ein bisschen Lachs als Vorspeise mit Beilage, zehn Minuten spä- ter das warme Hauptgericht: Zur Wahl ste- hen Fisch, Fleisch, Huhn. Ich probiere den Fisch und beschließe, lieber zu schlafen und auf das Frühstück zu verzichten. Der Nachtischwagen bietet Kuchen, Kaffee und ein wenig Käse. Den nehme ich, mit einem Portwein und einem Glas Rotwein (Cabernet Sauvignon vom Kap). Jetzt alle hopp ins Full-Flat-Bett und Licht aus! Der ganze Service des Abendessens hat nicht einmal eine Stunde gedauert, die Crew hatte es recht eilig. Ich habe mich dann doch getraut, ein weiteres Glas Rotwein zu

habe mich dann doch getraut, ein weiteres Glas Rotwein zu bestellen – das funktionierte einwandfrei. Bett

bestellen – das funktionierte einwandfrei. Bett auf Schlafposition, Kopfhörer auf, und ich schlafe ganze neun Stunden tadellos.

ANKUNFT: Eine Stunde vor der Lan- dung erwache ich wirklich erfrischt (we- nig gegessen, maßvoll getrunken), trinke einen Kaffee und dann landen wir schon in Windhoek, überpünktlich um 6.30 Uhr.

FAZIT: Wir als Vielflieger legen zu Recht höhere Maßstäbe an Business-Class- Flüge als andere Reisende. Die Stunden

an Business-Class- Flüge als andere Reisende. Die Stunden im Flugzeug sollen uns entspannen und auf den

im Flugzeug sollen uns entspannen und auf den Business-Stress der nächsten Tage vorbereiten. Air Namibia wird die- sen Ansprüchen in vielen Bereichen ge- recht. Gepflegte Maschinen, pünktliche Abflug- und Ankunftszeit, breites Bett mit gutem Durchschlafpotential, ein un-

schlagbarer Preis fürs Business-Ticket (ab 2.000 Euro). Dass die Airline Service und Entertainment auf Economy-Stan- dard fährt, kann ich gut verschmerzen. Ich bin sehr entspannt in Afrika ange-

kommen.

Kai Böcking

Ich bin sehr entspannt in Afrika ange- kommen. Kai Böcking LEONARDO HOTELS . Stylisch – Modern
Ich bin sehr entspannt in Afrika ange- kommen. Kai Böcking LEONARDO HOTELS . Stylisch – Modern
Ich bin sehr entspannt in Afrika ange- kommen. Kai Böcking LEONARDO HOTELS . Stylisch – Modern

LEONARDO HOTELS. Stylisch – Modern – Wohlfühlen

Die Leonardo-Gruppe steht europaweit für Häuser in attraktiven Städten mit individuellem Ambiente und Design sowie angenehmer Atmosphäre. Jedes Hotel zeichnet sich durch eine innovative Innengestaltung, ein stimmiges Farbkonzept sowie die Zusammenstellung stilvoller Möbel und Accessoires aus. Verantwortlich für das bekannte »Look & Feel«-Konzept ist Interior Designer Andreas Neudahm, mit dem die Hotelgruppe seit nunmehr 9 Jahren eng zusammenarbeitet. Das Erfolgsprinzip: einen funktionalen Aufenthaltsort zu scha en, an dem man sich von Beginn an bedingungslos wohlfühlt.

Andreas Neudahm, was macht den Aufenthalt in einem Leonardo Hotel so besonders? Als Feedback erhalte ich immer wieder, dass die Gäste Leonardo Hotels mögen,

weil die Gruppe so familiär und frisch ist und nicht einer typischen Hotelkette entspricht. So gibt es bei uns zum Beispiel keine Rezeption im klassischen Sinne mehr - der Gast wird an einem Counter inmitten des Hotelgeschehens empfangen. Anstatt sich lange alleine im Hotelzimmer aufzuhalten, lädt die Open-Lobby mit Restaurant, Bar und Lounge dazu ein, in anregender Atmosphäre zu relaxen, zu meeten und gute Gespräche zu führen - also Ankommen im »Hier & Jetzt«.

Was braucht es aus Design-Gesichtspunkten, um sich in einem Hotel wohlzufühlen? Neben der Funktionalität, durch die sich der Gast im Hotel schnell zurecht ndet, muss das Haus auch immer eine Wärme ausstrahlen. Der Gast ist o mals nur für wenige Stunden vor Ort und da gilt es, von Anfang an zu

genießen. Ob beim Betreten der Lobby oder des Hotelzimmers - wenn die ersten Minuten nicht überzeugen, kommt der Gast nicht wieder. Und um für eine nachhaltige Erinnerung zu sorgen, binden wir in unser Design-Konzept auch Dü e, Musik und die richtige Beleuchtung ein, heutzutage unverzichtbar. www.leonardo-hotels.de

richtige Beleuchtung ein, heutzutage unverzichtbar. www.leonardo-hotels.de Andreas Neudahm Hotel Interior Designer © AN

Andreas Neudahm Hotel Interior Designer © AN

mobil Eurostar Business Premier Lounge Gare du Nord, Paris HINTERGRUND: Business-Premier- Passagiere müssen erst zehn

mobil

mobil Eurostar Business Premier Lounge Gare du Nord, Paris HINTERGRUND: Business-Premier- Passagiere müssen erst zehn
mobil Eurostar Business Premier Lounge Gare du Nord, Paris HINTERGRUND: Business-Premier- Passagiere müssen erst zehn

Eurostar Business Premier Lounge Gare du Nord, Paris

HINTERGRUND: Business-Premier- Passagiere müssen erst zehn Minuten vor Abfahrt ihres Zuges einchecken, ich empfehle aber, genügend Zeit einzupla- nen, um die neue Eurostar Business Pre- mier Lounge am Pariser Gare du Nord besuchen zu können, die im Februar er- öffnet wurde. Sie befindet sich im oberen Stock- werk des historischen Bahnhofs aus dem 19. Jahrhundert, wurde vom Architektur- büro Softroom gestaltet und hat deutlich mehr Stil, Klasse und Charakter als ihre Vorgängerin. Um das zu erreichen, wur- de viel Aufwand betrieben: Man ließ Drinks kreieren vom London Cocktail

ZAHLEN & FAKTEN