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Übungsaufsatz textgebundene Erörterung „Die Bevölkerungsexplosion“

Bei dem Sachtext „Die Bevölkerungsexplosion“ verfasst von Eirik Newth, geht es um die
Folgen der rapide ansteigenden Erdbevölkerung im Hinblick auf die menschliche Zivilisation
und das gesamte Ökosystem der Erde.
Zu Beginn seines Textes zeigt der Autor seine eigene Meinung auf und behauptet, dass die
Menschheit sich schneller als alle anderen Arten auf der Welt ausbreitet und dies eine große
Bedrohung für alle anderen Arten sei. (Z.1-2)
Auf diesem Argument basierend erwähnt er einige Fakten und Hintergrundwissen, die seine
These untermauern. Er zeigt auf, in welchen Dimensionen sich der Bevölkerungsanstieg
bewegt. Jedoch sein die Menschen, die jährlich sterben, bei diesen Statistiken zu
vernachlässigen. (Z.3-11)
In einem nächsten Abschnitt spricht der Autor von der These, dass die aktuelle Problematik
der Bevölkerungsexplosion für die Menschheit eines der größten Probleme darstelle. Dies
begründet er damit, dass viele Millionen Menschen zusätzlich ernährt werden müssten, was
konsequenterweise laut dem Autor neuen Ackerboden und Weideland erfordern würde. Ein
weiterer Punkt ist, dass ferner auch viele neue Schul- und Arbeitsplätze, neue Häuser und
Straßen und eine Energiequelle zur Versorgung dieser Kinder benötigt werden würden.
(Z.12-20)
Als nächste These führt er an, dass die Menschen das Problem des raschen
Bevölkerungsanstiegs bis jetzt gut gemeistert hätten. Als Beweise nennt er die Schaffung der
Möglichkeit eines Schulbesuches, eine Unterkunft für eine Mehrheit aller Menschen und die
hervorragend Versorgung mit Nahrung. Unterernährung sei in der Regel auf äußere
Einflussfaktoren zurückzuführen. (Z.21-32)
In der Folge behauptet er, dass je stärker sich die Menschen vermehren würden, desto
schwieriger sich daraufhin die Ressourcen aufteilen lassen würden. Er belegt dies damit, dass
die natürlichen Ressourcen, von denen die Menschheit abhängig ist, nur begrenzt und nicht
unerschöpflich sein. (Z.32-36)
Weiterführend zeigt der Autor eine Prognose für die Zukunft auf, die durch eine Studie der
UNO unterstützt wird. (Z.37-39)
Darauf berichtet der Autor über ein Buch des britischen Wirtschaftswissenschaftlers Thomas
Malthus, welches sich mit diesem Sachverhalt auseinandersetzt. Er beschreibt im Anschluss
den Inhalt des Buches und nennt die These des Autors, dass die Gesellschaft
zusammenbräche, wenn die Bevölkerungszahl weiter zunähme. Als Maßnahme dagegen
würde der Autor dieses Buches Maßnahmen einführen, um arme Menschen daran zu
hindern, Kinder zu bekommen. Daraufhin setzt sich Newth kritisch mit dieser These
auseinander und sagt, es sei nicht korrekt den armen Menschen die Schuld an der
Bevölkerungsexplosion zu geben, da alle Menschen dafür verantwortlich sein. Dies
untermauert er damit, indem er die heutige Zeit betrachtet und feststellt, dass heute
sechsmal so viele Menschen auf der Erde wie zu Malthus Zeit leben, jedoch sich das Leben in
vielen Bereichen nicht verschlechtert, sondern verbessert habe. (Z.41-70)
Anknüpfend daran stellt er die These auf, dass es eine Obergrenze für die Anzahl an
Menschen auf der Erde gäbe, bevor das Ökosystem der Erde zusammenbrechen würde. Als
eine Konsequenz daraus würde die Menschheit laut Erik Newth auch allmählich verhungern,
da es bei zu vielen Menschen auf der Welt auch keinen Platz mehr gäbe, die entsprechenden
Nahrungsmittel anzubauen, um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.
Abschließend macht er darauf aufmerksam, dass gegen diese anhaltende Entwicklung
schnellstmöglich etwas unternommen werden müsste, um ein gewisses Maß an
Lebensqualität zu erhalten und auch die Überlebensmöglichkeit für andere Lebewesen zu
sichern. Als eine Veranschaulichung führt er ein Zitat des britischen Philosophen John Stuart
Mill an, welches sich mit dieser Problematik auseinandersetzt.

Erörterung