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Versuchsprotokoll

A1 - Äußerer Photoeffekt

Dmitrij Feller 533716

Versuchspartner:
Benedikt Kolbe

Versuchsort: New 14, 213


Versuchsplatz 1

12.05.2010
Inhaltsverzeichnis
1 Grundlagen und Aufgabenstellung 2
1.1 Zielstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

2 Messwerte und Auswertung 3


2.1 Gesamte Kennlinie für eine Hg-Spektrallinie . . . . . . . . . . 3
2.2 Bestimmung von Ug der Spektrallinien . . . . . . . . . . . . . 4

3 Grafische Darstellung und Auswertung der Einstein-Geraden 8

4 Kritische Betrachtung 8

5 Verwendete Hilfsmittel 9

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1 Grundlagen und Aufgabenstellung

1.1 Zielstellung

Ziel des Versuches war es, den äußeren Photoeffekt mittels einer Photo-
zelle zu untersuchen. Insbesondere sollte das Planksche Wirkungsquantum
h, die Grundfrequenz v0 zur Herauslösung der Photoelektronen der Anode,
sowie Austrittsarbeit WA = e · ΦA ermittelt werden. Der Aufbau und die
Durchführung erfolgte entsprechend der Beschreibung im Skript1 .

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2 Messwerte und Auswertung

2.1 Gesamte Kennlinie für eine Hg-Spektrallinie

Abbildung 1: Photostrom in Abhängigkeit der Anodenspannung

Physikalische Interpretation

Für das Intervall der Anodenspannung von -15V bis -1V wird ein kleiner ne-
gativer Strom, d.h. ein Strom von Anode zu Kathode, wahrgenommen, dieser
bewegt sich im Bereich weniger Picoampere. Dies kann durch das zusätzliche
Herauslösen von Elektronen aus der Anode der Photozelle erklärt werden, die
bereits eine relativ höhere kinetische Energie besitzen und somit leicht durch
die Bremsspannung heraus gelößt und zur Kathode hin beschleunigt werden.
Ab −1V lässt sich ein positiver Strom messen. Im Bereich von 0V bis 30V
ein positiver Anstieg zu beobachten, welcher jedoch bis zum Erreichen von
30V kleiner wird und bei 30V sogar auf Null sinkt. Jener Anstieg ist mit der
Beschleunigung der Photoelektronen in Richtung Anode durch die angelegte

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positive Spannung (Saugspannung) zu erklären. Bei kleineren Saugspannun-
gen reicht dabei die elektrische Feldstärke nicht aus um alle herausgelösten
Photoelektronen bis zur Anode zu beschleunigen, es wird hier daher ein ge-
ringerer Photostrom gemessen. Es stellt sich jedoch ab einer Spannung von
30V eine Sättigung ein, der Anstieg sinkt wie bereits erwähnt auf Null. Jetzt
werden nämlich alle herausgelösten Elektronen bis zur Anode beschleunigt.
Wird die Spannung dann erhöht, stellt sich auch dann kein größerer Pho-
tostrom ein, da nicht mehr Elektronen von Photonen herausgelöst werden
können als Photonen da sind.

2.2 Bestimmung von Ug der Spektrallinien

Die Ergebnisse der grafischen Bestimmung der Grenzspannungen ist wie folgt
in der Tabelle zusammengefasst.

Wellenlänge[nm] 580 546 405 365 492 436


Ug [V ] 0, 7 ± 0, 1 0, 9 ± 0, 1 1, 6 ± 0, 1 1, 9 ± 0, 1 1, 15 ± 0, 1 1, 45 ± 0, 1

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Abbildung 2: Kennlinien unterschiedlicher Intensität bei einer Wellenlänge
von λ = 580nm

Abbildung 3: Kennlinien unterschiedlicher Intensität bei einer Wellenlänge


von λ = 546nm

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Abbildung 4: Kennlinien unterschiedlicher Intensität bei einer Wellenlänge
von λ = 405nm

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Abbildung 5: Kennlinien unterschiedlicher Intensität bei einer Wellenlänge
von λ = 365nm
Abbildung 6: Kennlinien unterschiedlicher Intensität bei einer Wellenlänge
von λ = 492nm

Abbildung 7: Kennlinien unterschiedlicher Intensität bei einer Wellenlänge


von λ = 436nm

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3 Grafische Darstellung und Auswertung der
Einstein-Geraden
Aus der Geraden ergibt sich als Wirkungsquantum aus dem Anstieg der Wert
h = (6, 14 ± 0, 8)Js . Der Fehler ergibt sich aus der Fehlerfortpflanzung der
Größen uUg = ±0, 1V und uf = ±0, 09 ∗ 1014 Hz. Als Grenzfrequenz ergibt
sich aus der Geraden der Wert vg = (2, 6 ± 0, 9)1014 Hz und Austrittsarbeit
WA = (1, 2 ± 0, 3)eV . Die Grenzfrequenz befindet sich im infrarotem Bereich
wie Wärmestrahlung.

Abbildung 8: Einstein-Gerade aus den ermittelten Werten

4 Kritische Betrachtung
Die ermittelten Werte überlappen sich im Toleranzbereich mit den Referenzwerten2 .
Beim Messen ist uns aufgefallen, dass selbst beim kleinsten Messbereich der
Zeiger des Amperemeters noch im ersten drittel der Skala war. Daher resul-
tiert ein vermeidbarer hoher Fehler insbesondere im Bereich der Grenzspan-
nung Ug . Der wirkt sich dann dementsprechend auf die weitere Berechnung

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aus. Da die Wellenlänge des einfallendes Lichtes nicht konstant ist, überla-
gern sich die verschiedenen Grenzspannungen um den tatsächlichen Wert den
wir ermitteln wollen für eine bestimmte Wellenlänge. Der größte Fehler geht
bei dem Versuch, meiner Meinung nach, von der Bestimmung der Grenz-
spannung, aus dem Schnittpunkt zweier Kennlinien verschiedener Intensität,
aus.

5 Verwendete Hilfsmittel
MS Excel;Origin; MiKTeX
Quellen:
1) Hand-Out Physikalisches Grundpraktikum Mechanik und Thermodyna-
mik 2005,A1 Äusserer Photoeffekt, Humboldt- Universität, Berlin, August
2005
2)http://www13.wolframalpha.com/input/?i=Planck++constant++