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Aus den Augen aus dem Sinn?


Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer
Wissen und Verstehen

 Das Deponieren von Abfall durch den Menschen reduziert den für Tiere und
Pflanzen verfügbaren Lebensraum.
 Menschliche Aktivitäten können die Erde mit toxischen Chemikalien verseu-
chen, welche dann auch vom Land ins Wasser gespült werden können.
 Menschliche Aktivitäten können Gewässer direkt mit toxischen Chemikalien
verseuchen.
 Sofern mit Abfall nicht angemessen umgegangen wird, wird noch mehr Ver-
schmutzung verursacht.

Einführung

In diesem Schüler-Forschungsthema nehmen SchülerInnen die Rolle neuer For-


scher in dem Institut für Umweltchemie einer Universität ein. Das Institut wurde von
einer Abfallentsorgungsfirma gebeten, brauchbare Vorschläge für den Erwerb eines
geeigneten natürliches Materials oder einer Kombination von Materialien zu machen,
das/die zur Auskleidung einer Mülldeponie verwendet werden können. SchülerInnen
sind aufgefordert, Unterlagen durchzulesen, ihrem Team zu berichten und dann die
Untersuchungen durchzuführen. Für die Abfallentsorgungsfirma muss ein Bericht
geschrieben werden, den diese in einem Antrag für eine Abfalldeponielizenz ver-
wenden wird.

Weg durch dieses Schüler-Forschungsthema

Fax & E-Mail

Dokument. 1 Geowissenschaft und Ab fall-


entsorgung

Dokument 2 Die Verwendung des Sand-


wick Steinb ruchs als Ab falldeponie

Dokument 3 Lab oruntersuchungen zu


Ab falldeponieauskleidungen

Untersuchung

Schreiben des Forschungsberichts


2

Bezüge zu IBSE

 Wissenschaftliche Ideen und Modelle benutzen, um Phänomene zu erklären;


sie kreativ weiterentwickeln, um Theorien zu bilden und zu testen.
 Ein breites Feld wissenschaftlicher Methoden und Techniken verwenden, um
Ideen und Erklärungen zu entwickeln und zu testen.
 Gefahren einschätzen und sicher im Labor arbeiten.
 Praktische und untersuchende Aktivitäten planen und durchführen, einzeln
und in Gruppen.
 Daten aus einem breiten Feld primärer und sekundärer Quellen erhalten, auf-
zeichnen und analysieren; Ergebnisse nutzen, um Belege für wissenschaftli-
che Erklärungen zu bringen.
 Angemessene Methoden, einschließlich ICT, verwenden, um wissenschaftli-
che Methoden zu kommunizieren und zum Diskurs über wissenschaftliche
Themen beizutragen.

Diese Tätigkeit gibt SchülerInnen außerdem die Möglichkeit:

 Argumente zu hinterfragen, zu diskutieren und zu entwickeln.


 Beispiele aus dem Leben zu verwenden, um mehr über Naturwissenschaft zu
lernen.
 Die Tragweite von Nachhaltigkeit in wissenschaftlichen und technologischen
Entwicklungen zu erkennen.

Vorwissen

Bevor die SchülerInnen diesen Forschungsauftrag angehen, sollten sie bereits


Kenntnis über saure und alkalische Reaktionen und Neutralisation haben sowie eini-
ge gängige Beispiele von Abfallstoffen häuslicher und industrieller Herkunft kennen,
einschließlich einiger Ursachen von Wasserverschmutzung. Wenngleich nicht es-
senziell, so wäre es doch von Vorteil, wenn ihnen Gesteinsarten, insbesondere Se-
dimentgestein, deren Eigenschaften und Verwendung, geläufig wären.
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Durchführen der Tätigkeit

A. SchülerInnen können während dieser Tätigkeit in verschiedenen Gruppen arbei-


ten. Vorschläge können Sie der folgenden Tabelle entnehmen:

Anfängliche Instruktion Gesamte Klasse; Lehrkraft stellt


kurz den Kontext der Aktivität vor
Planungstreffen Sechsergruppen. Ein(e) SchülerIn
könnte zum Forschungsteamleiter
ernannt werden (Dr. J. Smith)
Analyse der drei Hintergrunddo- Paare könnten jeweils ein Doku-
kumente ment analysieren und dem Team
anhand einer Zusammen-fassung
Bericht erstatten
Durchführen der Untersuchung Paare oder Dreier- oder Vierer-
gruppen (abhängig von der verfüg-
baren Ausrüstung)
Analyse der Ergebnisse In Paaren, zu dritt, oder einzeln,
falls die Arbeit bewertet werden soll
Kommunizieren Zusammenstellung geschriebener
Berichte (von Einzelpersonen oder
der Gruppe) und Plenardiskussion
der Ergebnisse (optional)

B. Zeitplan
Diese Aktivität sollte 2-3 Schulstunden in Anspruch nehmen. Die für die Untersu-
chung aufgewendete Zeit kann variieren, doch das Einrichten der Auskleidung
und das Sammeln des Sickerwassers könnte in einer Doppelstunde erledigt wer-
den. Um Zeit zu sparen, können die Dokumente als Hausaufgabe vorbereitet
werden. Es wäre von Vorteil, wenn SchülerInnen später Gelegenheit bekämen,
der Gruppe zu berichten. Zusätzliche Zeit kann vonnöten sein, um individuelle
Forschungsberichte zu schreiben, wenn solche zu Bewertungszwecken notwen-
dig sind.

C. Aktivitäten
Die Lehrkraft sollte den SchülerInnen das Schülerarbeitsblatt aushändigen, in
dem zusammengefasst ist, was erarbeitet werden soll. Es kann den SchülerInnen
auch als Checkliste dienen, anhand derer sie ihren eigenen Fortschritt überwa-
chen können. Der Vorsitzende der Chemieabteilung (die Lehrkraft) sollte jeder
Gruppe eine Kopie des Faxes und der E-Mail aushändigen. Jede Gruppe benötigt
eine Kopie eines jeden der drei Hintergrunddokumente.

Die E-Mail dient als Agenda für die Gruppendiskussion und weist die SchülerIn-
nen auf zu lesende Unterlagen hin. Die SchülerInnen werden dazu angeregt, das
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Lesen aufzuteilen, um Zeit (und Papier) zu sparen und üben, ihre Ergebnisse zu
kommunizieren.

 Dokument 1 ist journalistisch gehalten und gibt ein paar Hintergrundinformatio-


nen über Abfalldeponien, im Besonderen über die zentrale Rolle, welche die loka-
le Geologie spielt. Die Gruppen, die dieses Dokument bearbeiten, werden ange-
regt, sich über den Inhalt Gedanken zu machen, indem sie sich mit vom Vorsit-
zenden der Chemieabteilung hinzugefügten Kommentaren beschäftigen müssen.
Dieses Dokument behandelt einige der mit Abfalldeponien einhergehenden He-
rausforderungen.
 Dokument 2 ist der Bericht einer Ortserkundung, die eine der Voraussetzungen
ist, eine Lizenz für Abfalldeponien zu erhalten. Das Dokument beschreibt die Lage
und liefert Einzelheiten zum Standort. Außerdem erwähnt es einige praktische
Möglichkeiten zu Verminderung von Lärmbelastung und Verschmutzung.
 Dokument 3 liefert Informationen über Methoden zur Erforschung von Materialien
zur Verkleidung, einschließlich Beispielen zum Aufstellen von Chromatographie-
säulen. Es liefert auch technische Hintergründe zur Zusammensetzung einiger als
Ummantelung geeigneter Materialen. In dem Dokument enthaltene Anweisungen
führen die SchülerInnen durch den Leseprozess.
 Der Abschlussbericht könnte in Absätze unterteilt sein, wobei jede Gruppe einen
Absatz beiträgt oder kann von den SchülerInnen in Gänze erledigt werden. Die
Unterteilungen des Abschlussberichtes sind auf dem Fax gelistet. Diese Informa-
tionen sollen den SchülerInnen das Verfassen eines Berichtes mit wirklichkeitsge-
treuer Struktur ermöglichen.

Es wird viel Forschung in Technologien zur Abdichtung (von Deponien und auch zu
anderen Zwecken) investiert. Dies beinhaltet die Untersuchung der spezifischen Vor-
teile verschiedener Materialien (synthetische und natürliche) zur Ummantelung und
die Planung von Tests für die Ummantelung. Letztere beinhalten unter anderem
Drucklufttests der Schweißnähte, elektronisches Messen und Überwachen. Lecka-
geortung hat eine eigene, hoch entwickelte Technologie hervorgebracht. Moderne
Deponien nutzen Kapselung als effektivstes Mittel zum Eindämmen von Verschmut-
zung. Deponiegase und Sickerwasser werden zur Weiterverwertung oder Behand-
lung abgepumpt. Die Arbeit, die die SchülerInnen ausführen sollen, ahmt diese
Arbeit nach.

D. Untersuchung und technische Einzelheiten


Die SchülerInnen übernehmen die Rolle von Fachberatern und liefern eine Ant-
wort auf die Frage "Was ist die beste Ummantelung für diese Deponie?". Mögliche
Lösungen/Ausführungen können von Chromatografiesäulen wie in Fig. 1 bis hin
zu Modellen wie in Fig. 2 reichen. Diese Ausführungen können so ausgeklügelt
sein, wie es die Gruppe wünscht.
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Fig 1: Versuche mit Chromatographiesaeulen

a) Entwurf mit Sand & b) Entwurf mit Material zur Ummante-


Kies lung auf Sand & Kies

Si ckerwasser

Sä ule Si ckerwasser

Aus kleidungsmaterial
ei nfügen – nicht zuviel
Si ckerwasser einfüllen,
da es s onst a m Rand des
Aus kleidungsmaterials
vorbei fließen kann
Sa nd / Ki es-Probe a us dem
„Sa ndwick Steinbruch“

Dra htgeflecht / Baumwolle um


di e Ausschwemmung von Sand-
Pfropfen körnern aus der Säule zu verhin-
dern

Ha hn zum Ablassen
des Sickerwassers

Durchsickernde “giftige” Chemikalien (Sickerwasser) wie Öle und Säuren (innerhalb


eines sicheren pH-Bereiches), können durch Lebensmittelfarben oder Tinten zur
sichtbar gemacht werden. Das "Sickerwasser" muss im Vorfeld zubereitet werden
und kann eine Mischung der obigen Stoffe beinhalten. Wenn Lebensmittelfarbe oder
Tinte verwendet wird, können SchülerInnen den Lauf des Sickerwassers durch die
Säule beobachten. Nach Auffangen des Sickerwassers am Ende der Säule kann es
einfachen Analysen unterzogen werden, z. B. einer pH-Wertbestimmung, einer Su-
che nach Ölspuren, einer Analyse von Reinheit und Klarheit.
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Al tes Pl astikaquarium

Aus kleidungs-
„Stei nbruch“
„Bohrung“ ma terial
Si cker-
wasser

TON SAND KIES Ha hn

Aus fluß

Hinweise zu Fig. 2
1. Nutzen Sie feuchten Sand und Kies, um das Modellieren zu erleichtern.
2. In unteren Teil des Behälters muss ein Loch für einen Pfropfen oder Hahn
gebohrt werden.
3. Der Behälter sollte an seinem Tonende leicht erhöht werden, um das „Si-
ckerwasser“ in Richtung des Hahns zu leiten.
4. Statt eines Hahns können Plastikröhren als Bohrlochersatz eingesetzt wer-
den. Mithilfe eines Schlauches und einer Spritze können dann Proben vom
Grund entnommen werden.

Das Fax weist auf Bodenproben aus dem Steinbruch hin, die auf Reaktionen mit
dem Sickerwasser getestet werden müssen. Drei Materialien könnten sein:

 Ton
 Sand
 Kalk (Kalziumkarbonatpulver)

Mögliche weitere Materialien zum Auskleiden, die zur Ausweitung der Untersu-
chung miteinbezogen werden, könnten

 Abfallpapier
 Plastikfolie
 Zementpulver
 Kohlenstaub
 Erde

und alle weiteren sinnvollen Vorschläge von den SchülerInnen sein.

Den SchülerInnen sollte es möglich sein, Vorhersagen auf Grundlage der Hinter-
grundinformationen und ihrer Kenntnis der Materialbeschaffenheit zu treffen. Die
Arten der Schadstoffe, Art und Tiefe der Auskleidung, Sand oder Kies als Unter-
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grund und Volumen/Durchflussmenge der Schadstoffe sind veränderliche Para-


meter.

Verschiedenen Gruppen könnten unterschiedliche Aspekte des Problems zuge-


wiesen werden, dabei könnten vielleicht manche den Säulenchromatographen
und andere den Modellansatz verwenden.

E. Sicherheitshinweise
Es ist wichtig, dass für die praktischen Teile dieser Arbeit vorab Gefahrenanaly-
sen durchgeführt werden.

Verdünnte Säuren: reizend


Bei oraler Einnahme: Mund ausspülen. Wasser trinken.
Bei Augenkontakt: Auge mind. 10 Minuten mit fließendem Leitungswasser ausspülen.
Ärztliche Hilfe aufsuchen.
Bei Hautkontakt: Betroffenes Gebiet mit Wasser abspülen. Betroffene Kleidung ent-
fernen. Bei beschädigter Haut ärztliche Hilfe aufsuchen.
Augenschutz tragen.

Kalziumhydroxid (Kalkhydrat, Zementpulver): reizend


Bei oraler Einnahme: Mund ausspülen. Wasser trinken. Ärztliche Hilfe aufsuchen.
Bei Inhalation: in frische Luft begeben. Ärztliche Hilfe aufsuchen, wenn die Atmung
auch nur leicht betroffen ist.
Bei Augenkontakt: Auge so lange mit Leitungswasser ausspülen, bis keine weiteren
Auswirkungen mehr spürbar sind. Ärztliche Hilfe aufsuchen und darüber informieren,
dass die Substanz alkalisch ist.
Bei Hautkontakt: Feststoff abbürsten und betroffenes Gebiet mit Wasser abspülen.
Betroffene Kleidung entfernen. Ärztliche Hilfe aufsuchen, wenn ein großes Gebiet
betroffen ist oder Blasenbildung auftritt.
Augenschutz tragen. Hände nach Gebrauch waschen. Schnittwunden bedecken –
Handschuhe sind ratsam.

Staub (Kohle/Zement)
Besonders ernst zu nehmend für Asthmatiker, da die Atmung davon betroffen ist.
Falls betroffen: ruhig in die frische Luft begeben. Asthmatiker sollen ihre Medikamen-
te einnehmen dürfen; ärztliche Hilfe aufsuchen, falls Asthmaanfall fortwährt.

Weitere Untersuchungsmöglichkeiten

Die SchülerInnen könnten weitere Recherchen über Abfallentsorgung und -


verwertung betreiben, z. B. über Abfallverbrennung oder Pflanzenkläranlagen. Sie
könnten eine Umfrage über lokale Abfallentsorgung durchführen und herausfinden,
bis zu welchem Grad Recycling stattfindet. SchülerInnen könnten auch wöchentlich
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oder monatlich ihren eigenen Haushalts- oder Schulabfall überwachen und ermitteln,
wie dieser minimiert oder in seiner Zusammensetzung im positiven Sinne geändert
werden könnte.
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Aus den Augen aus dem Sinn?


Schülerarbeitsblatt

Kontext
Sie werden als Mitglied eines Teams neuer Forschungsstudenten im Institut für Um-
weltchemie einer Universität angestellt. Das Institut wurde gebeten, eine Abfallent-
sorgungsfirma über das geeignetste Material zum Auskleiden einer Abfalldeponie zu
beraten, damit keine toxischen chemischen Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie wer-
den Untersuchungen durchführen, um einen Bericht an das Unternehmen schreiben
zu können.

Folgendes werden Sie in dieser Aktivität an wissenschaftlichen Inhalten lernen:

 Das Deponieren von Abfall durch den Menschen reduziert den für Tiere und
Pflanzen verfügbaren Lebensraum.
 Menschliche Aktivitäten können die Erde mit toxischen Chemikalien verseu-
chen, welche dann auch vom Land ins Wasser gespült werden können.
 Menschliche Aktivitäten können Gewässer direkt mit toxischen Chemikalien
verseuchen.
 Sofern mit Abfall nicht angemessen umgegangen wird, wird noch mehr Ver-
schmutzung verursacht.

Ergebnis-Checkliste

Sie werden einen Bericht an das Abfallentsorgungsunternehmen schreiben, in dem


Sie Ihre Empfehlungen für die Auskleidung der Deponie darstellen. Ein Fax wie auch
eine E-Mail leiten Sie durch diese Aktivität.

Während der Bearbeitung des Auftrags sollte Folgendes erstellt werden:

1. Dokument 1, 2 oder 3
 Antworten auf die - durch die auf die Dokumente geschriebenen Noti-
zen aufgeworfenen - Fragen und Themen.
 Zusammenfassung Ihres Dokuments zur Berichterstattung an die
Gruppe.
2. Gruppendiskussion
 Plan für Untersuchung(en) zu Materialen für die Auskleidung der De-
ponie.
3. Bericht an HWD plc
 Bericht über die Untersuchung.
 Zusammenfassung von Vor- und Nachteilen der Arten von Verkleidung.
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 Empfehlungen zu der/den geeignetsten Ummantelung/en.


 Liste von Faktoren, die das Unternehmen zur Minimierung von Lärm
und Verschmutzung untersuchen könnte.
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Princess Elizabeth University

Fax
An: Dr. Joanne Smith, Research Team Leader
Abteilung: Environmental Chemistry Department

Anzahl der Seiten (einschließlich Deckblatt): 2

Von: Professor Eric Landers, Head of Department


Abteilung: Chemistry Department
Fax: 0123 456789
Telephon: 0123 456788 ext. 1122
E-Mail: el123@chem.peu

Nachricht
Re: Abfallentsorgung Hameside (HWD) PLC: Vertrag zur Ummantelung der Abfall-
deponie Alter Steinbruch

HWD hat nun einen Bericht zur Nutzung des Alten Steinbruchs als Abfalldeponie fertiggestellt. Sie streben eine
Genehmigung zur Lagerung von häuslichem Abfall innerhalb des Steinbruches an. Bevor sie diese erhalten
können, müssen Informationen darüber vorgelegt werden, wie die Grube ausgekleidet wird, damit verschmutz-
tes Wasser nicht nach außen dringt. Dieses verschmutzte Wasser wird Sickerwasser genannt. Uns wurde von
HWD der Auftrag erteilt, die Untersuchung dreier möglicher Materialien zur Ummantelungen durchzuführen
und eine Empfehlung auszusprechen. Wir besitzen Proben der Materialien zum Ummanteln, welche wir in Va-
riationen kombinieren können.

Der Zeitplan für das Projekt ist sehr eng. Ich schlage vor, Sie beauftragen Ihre Nachwuchswissenschaftler damit,
da diese aber keine Erfahrungen mit den technischen Herausforderungen bei Abfalldeponien haben, müssen wir
ihr Wissen schnell auf einen guten Wissensstand bringen.

Ich habe drei Dokumente beigefügt, welche hilfreich sein könnten. Die Forschungsteams sollten diese, bevor sie
ihre Untersuchungen beginnen, bearbeiten. Die Dokumente habe ich mit ein paar Kommentaren versehen, wel-
che Ihnen einige Anregungen für die Unters uchungen geben sollen. Es wäre gut, wenn Ihre Nachwuchswissen-
schaftler die Antworten auf meine Anmerkungen schriftlich festhalten würden.

1. Landers, E. (2005), Earth Science and waste disposal, Environmental Matters, 3 (2), pp 224-225
2. Jones, J. & Wilkes, F. (2012), The use of disused quarries as landfill sites. HWD Site Investigation Report
3. Thornton, S. F., Bright, M ., Lerner, D. N. & Tellam, J. (2007), Laboratory investigations into landfill liners,
Journal of Waste Science and Technology, 81 (1), pp 74-78.
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Zu Ihrer Information habe ich im Folgenden die relevanten Abschnitte des HWD Forschungsvertrags
eingefügt:

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, zur Bestimmung der geeignetsten Ummantelung der Abfalldeponie
Alter Steinbruch die nötigen Untersuchungen anzustellen. Für die Empfehlung müssen folgende Fak-
toren berücksichtigt werden:

 Gesteinsproben vom Steinbruch müssen auf mögliche Reaktionen mit Sickerwasser überprüft
werden;
 Die Ummantelung muss aus einem oder mehreren der zur Verfügung stehenden natürlichen Ma-
terialien bestehen und in der Lage sein, lokale Wasserbestände, insbesondere den Fluss, zu
schützen;
 Die empfohlene Lösung muss auf Untersuchungsergebnissen basieren und durch Forschungslite-
ratur gestützt werden;
 Ein schriftlicher Bericht der Arbeit mit Schlüssen und Empfehlungen wird verlangt. Der Auftrag-
nehmer kann aufgefordert werden, dem HWD Management eine Zusammenfassung seines Be-
richtes vorzustellen. Der Bericht muss Folgendes beinhalten:
a) Eine Zusammenfassung von Vor- und Nachteilen natürlicher und synthetischer Um-
mantelungen;
b) Eine Beschreibung jeglicher Reaktionen der Sickerwasserproben mit dem Gestein des
Steinbruchs;
c) Eine Beschreibung der Untersuchungen, einschließlich der gesammelten Daten;
d) Eine eindeutige Empfehlung der geeignetsten Ummantelung;
e) Eine Liste weiterer Bereiche, welche HWD zur Minimierung von Verschmutzung und
Lärm untersuchen könnte.

Ich schlage vor, dass Sie eine Sitzung Ihres Forschungsteams so schnell wie möglich einberufen.

Bitte lassen Sie mich wissen, wenn Probleme auftreten und halten Sie mich über den Fortschritt auf
dem Laufenden.

Mit besten Grüßen,

Eric Landers
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Princess Elizabeth University

E-Mail von Dr. Joanne Smith ! Dringend !

An: Alle Nachwuchswissenschaftler des Forschungsteams Umweltchemie

Betreff: Vertrag Ummantelung der HWD Abfalldeponie Alter Steinbruch: Planungstreffen

Tagesordnung des Planungstreffen (Vorsitz Joanne Smith)

1. Hintergrundinformationen: Präsentation und Diskussion zu Prof. Landers


Fax und Dokumenten (Kopien beigefügt) (10 min)

Zu besprechende Themen
a) Was müssen wir untersuchen? (Joanne Smith stellt vor) (5 min)
b) Ein Bild der technischen Herausforderungen von Abfalldeponien bekommen (Joan-
ne Smith teilt unten beschriebene Hintergrundlektüre zu) (20 min)

Paper 1: Artikel zu Geowissenschaft und Abfallentsorgung


Paper 2: Bericht der Ortserkundung durch HWD
Paper 3: Laboruntersuchungen zur Ummantelung der Deponie

2. Kurze Berichterstattung der Teammitglieder über ihre Lektüre,


gefolgt von Diskussion (20 min)

3. Planen der Untersuchung und zuteilen der Gruppenaufgaben (siehe wiederum Do-
kumente und Fax und unten stehenden Aktionsplan) (30 min)

Fragen zum Aktionsplan:

 Was sind die Aufgaben?


 In welcher Reihenfolge müssen sie erledigt werden?
 Wer bearbeitet welche Aufgabe?
 Wie lange wird das dauern und was benötigen wir?
 Wie überwachen wir den Fortschritt?
 Wie erstatten wir Bericht?
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Paper 1
Environmental Matters, 3 (2), pp 224-225. November 2005

Geowissenschaft und Abfallentsorgung


Eric Landers berichtet über die Herausforderungen im Umgang mit den,
durch den Menschen produzierte Müllberge
Jedes Jahr nimmt die Menge der Abfälle, die wir erzeugen, zu. Bis zu 90% landen in
Abfalldeponien. Meistens handelt es sich dabei um alte Steinbrüche und Gruben.
Auf den ersten Blick scheint es Sinn zu machen, in die Räume aus denen wir Mate-
rialien entnommen haben (die Gruben), wieder Dinge hineinzulegen die wir nicht
mehr benötigen (Müll)! Leider ist es nicht so einfach. Wer sich lediglich des Abfalls
entledigt, entledigt sich nicht des Problems. Unter der Erde kann Abfall durch Mikro-
organismen zerlegt werden, wie es auch im Kompost passiert. Dabei entstehen
schädliche Gase und Flüssigkeiten die der Natur schaden können.

Abfallgase sind größtenteils Methan und Kohlenstoffdioxid. Methan ist in der Mi-
schung mit Luft brennbar. Regenwasser und Flüssigkeiten aus dem Abfall erzeugen
eine giftige Flüssigkeit, genannt Sickerwasser. Das Sickerwasser kann sowohl Flüs-
se als auch Grundwasser in Nähe der Abfalldeponie verseuchen. Wenn dies ge-
schieht, kann das gravierende Auswirkungen auf die Umgebung haben.
Eine richtige Handhabung der Abfalldeponien ist entscheidend , um dies zu verhin-
dern. Sie sollten verstehen, was das ist

Wo sollten Abfalldeponien angelegt werden?


Letzten Endes sind es die Gesteinsarten, die bestimmen, ob Gas oder Sickerwasser
entweichen. Wenn ein Gestein für Flüssigkeiten und Gase durchlässig ist, so nennt
man es permeabel. Permeables Gestein ist somit als Untergrund für eine Abfallde-
ponie ungeeignet. Das Sickerwasser und die Gase können durch kleine Löcher im
Gestein, durch Spalten oder Verwerfungen entweichen.
Weshalb ist permeables Gestein ungeeignet,
und welche Probleme würden entstehen?
Die am meisten durchlässigen Materialien sind Sand und Kies. Viele ältere Abfallde-
ponien wurden in Gruben errichtet, in denen Sand und Kies abgebaut und auf Bau-
stellen verwendet wurde. Ein weiteres permeables Gestein ist Kalkstein und manche
Vulkan-Gesteinsarten mit großen Sprüngen und Spalten. Abfallgase konnten noch
hunderte Meter von solchen Abfalldeponien entfernt nachgewiesen werden. (Siehe
Fig. 1).
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In den vergangenen Jahren verließen sich Abfalldeponien darauf, dass Sicker-


wasser von den Gesteinsarten, die es durchlief, "gereinigt" wurde. Zum Beispiel Wie
geschieht
helfen alkalische Gesteinsarten, Säuren im Sickerwasser zu neutralisieren.
das?
Schwach permeables Gestein wie Lehm eignet sich für diesen Ansatz am besten.
Hoch permeables Gestein ist nicht dafür geeignet, da die Fließgeschwindigkeit
des Sickerwassers zu hoch ist. Unveränderte Stätten solcher Art wurden in der Was
Vergangenheit für industriellen Chemieabfall und biologisch abbaubaren Abfall bedeutet
verwendet, doch hatte dies oft schwerwiegende Auswirkung auf umgebende Was- das?
servorkommen. Eine gute Methode zur Kontrolle der Verschmutzung durch Abfall-
deponien beinhaltet deren Ummantelung, sodass keine gefährlichen Stoffe ent-
weichen können. Es ist Standard, Lagerstätten für Abfälle mit permeablem Ge-
stein mit einer undurchlässigen Barriere, der sogenannten Ummantelung, zu ver-
sehen, um das unkontrollierte Entweichen von Gasen als auch von Sickerwasser
zu unterbinden.

Materialien für die Ummantelung können in natürliche und synthetische unterteilt


werden. Die meistverwendeten natürlichen Ummantelungen sind Lehm, Betonit
(eine spezielle Art Lehm), einige Arten Schiefergestein und Flugasche. Syntheti-
sche Ummantelungen sind z. B. Butylkautschuk, Polyethylen, Neopren und Poly-
vinylchlorid (PVC). Obwohl synthetische Ummantelungen aus absolut impermea-
blen Materialien bestehen, sind sie nicht vollkommen. Sie können beim Verlegen
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Schaden nehmen, es kann schlechte Verbindungen zwischen zwei Schichten oder


durch Pflanzen oder Chemikalien verursachte Schwachstellen geben.

Die Aufmachung einer Abfalldeponie ist in Fig. 2 gezeigt. Beachten Sie, dass die
Lagerungsstätte wann immer möglich zugedeckt ist; denn wenn kein Regen durch
den Abfall fließt, entsteht so auch weniger Sickerwasser. Beachten Sie auch, dass
Zäune die Lagerstätte umschließen, um zu verhindern, dass Wind Abfall über die
Deponie hinaus verstreut.

Abbildung 2
Aufbau einer typischen Abfalldeponie
Lkw mit Abfall
beladen

Zaun/ Barriere um umherfliegenden


Verbrennung Abfall zu verhindern
entstehender
Gase

Bulldozer ebnen und


verdichten den Abfall

Grundgestein

Aufteilung des
Abfalls in separate
Schichten

Ebene Gesteinsschicht

Entgasung

Andere Unannehmlichkeiten für die Öffentlichkeit, die bedacht werden müssen, sind
die Zunahme des Verkehrs, Lärmbelästigung, zusätzlicher Straßenbau, Vibrationen,
Gerüche und Beseitigung von Pfaden und Wegerechten (freie Durchfahrt, Durch-
gangsrecht etc.). Indes sollte eine gut organisierte Lagerstätte Verschmutzung, Um-
weltbelastung und Nachteile für die Bevölkerung minimieren.

Wie können Gerüche und Lärm


minimiert werden?
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Dokument 2

HWD plc Bericht der Ortserkundung

Williams, S. & Smith, J.

April 2012

Hintergrund
Der Sandwick Steinbruch hat das Ende seines Dienstes als Sand- und Kiesgrube für das
Baugewerbe erreicht. HWD bewirbt sich um eine Genehmigung für die Nutzung des Stein-
bruchs als Entsorgungsstätte für allgemeinen, nicht recycelbaren Haushaltsmüll. Der Stein-
bruch befindet sich in der Nähe des Dorfes Sandwick und unweit des Flusses (siehe Fig. 1).
Die Dorfbewohner sowie die Flussaufsichtsbehörde äußern sich darüber besorgt, dass aus
der Lagerungsstätte austretendes Sickerwasser das Grundwasser und den Fluss verunrei-
nigt. Die Dorfbewohner sind in Sorge, zukünftig häufiger durch Abfallgase beeinträchtigt zu
werden.

Was könnten diese Probleme sein? Und


welche anderen Probleme könnte die
Abfalldeponie den Dorfbewohnern berei-
ten?
18

Der Steinbruch
Ab b ildung 1 Landkarte des Sandwick Steinb ruchs

Bäume trennen den


Steinbruch von der
Ortschaft
Ortschaft
Sandwick

Bohrloch 1 Bohrloch 2

STEINBRUCH

Straße zur Grube

Fluss ARON

Kannst du aufgrund dieses Quer-


schnitt-Bildes mögliche Probleme vor-
Ortschaft
hersagen?

Bohrloch 1 Bäume Bohrloch 2

SAND-SCHICHT

Lehmboden STEINBRUCH
FLUSS
Grundwasserspiegel KIESSCHICHT

Gefahr von Sickerwasserverschmutzung


Sand und Kies-Schichten am Steinbruch bergen Gefahren von Verschmutzung durch Sickerwasser.
Diese Gesteinsarten sind permeabel und der Boden des Steinbruchs ist wenige Meter über dem
Grundwasserspiegel. Könnte Sickerwasser das Grundwasser und den Fluss
erreichen? Erklären Sie wie, und welche Probleme daraus
resultieren würden.
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Empfehlungen:

Es sollten geeignete Materialien gefunden werden, um Boden und Seiten des Steinbruchs zu verklei-
den. Die Ummantelung muss verhindern, dass Sickerwasser nach außen dringt. Wenn möglich sollte
die Ummantelung mit keinem Sickerwasser regieren, um Risiken zu minimieren.

Wie?

Risiken für Sandwick durch Abfallgase und andere Beeinträchtigungen


Der Lehmboden unterhalb des Dorfes bildet eine impermeable Barriere für Gas. Es gibt keine Gefahr
für das Dorf. Es sollten allerdings keine weiteren Häuser auf dieser Seite des Dorfes erlaubt werden,
um Bebauung jenseits der Lehm-Sandgrenze zu vermeiden.

Empfehlungen:

Die Grube sollte, wo und wann immer möglich, mit dem impermeablen Material zugedeckt werden,
um zu verhindern, dass Regenwasser durchfließt, dass Wind Müll davonträgt und um entweichende
Gerüche und Gase zu verringern. Das Gas sollte abgeführt und wenn möglich verwendet werden. Die
Lagerstätte sollte nach ihrer Schließung nicht zur Bebauung freigegeben werden. Ein Abfallzaun soll-
te um die Deponie errichtet und Arbeitszeiten auf Montag bis Freitag 09.00 – 18.00 Uhr beschränkt
werden. Es sollten keine weiteren Zufahrten gebaut werden.

Erklären Sie, weshalb jede der Empfehlungen


Warum sollte Regenwasser im obigen Absatz umgesetzt werden sollte.
ein Problem darstellen?
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Dokument 3
74 Journal of Waste Science and Technology Volume 81 July 2011

Laboruntersuchungen Es gibt eine Reihe von Prozessen, die Sicker-


wasser auf ihrem Weg durch natürliche Materialien
zu Ummantelungen weniger schädlich machen. Solche sind Kombina-
tionen aus physikalischen, chemischen und biolo-
von Abfalldeponien gischen Prozessen, z.B. Verdünnung, Ausfällung
von Metallen und das Zersetzen organischer Ver-
Thornton, S. F., Bright, M. I., Lerner, D. N. & bindungen durch Bakterien. Diese Prozesse wür-
Tellam, J.H. den durch eine hohe Lehm-, hohe organische Kar-
bon- und Karbonat-Gehalte maximiert. Karbonate
neutralisieren Säuren und unterstützen das
Übersicht Wachstum von Bakterien. Wenige natürliche Mate-
rialien enthalten alle diese Substanzen, deshalb
Gegenstand ist die Entwicklung natürlicher Um- muss die Ummantelung aus örtlich verfügbaren
mantelungen, die das Entweichen von verschmutz- Materialien hergestellt werden, die mit Lehm, Kar-
tem Wasser aus Abfalldeponien verhindern. Der- bonaten oder organischen Materialien versetzt
zeit sind Laboruntersuchungen zum Leistungsver- werden. Um diesen Ansatz zu testen, werden der-
mögen natürlicher Ummantelungen als Kombina- zeit Laboruntersuchungen wie unten beschrieben
tion weitverbreiteter Materialien im Gange. durchgeführt.

Einleitung
Versuchsaufbau
In den letzten Jahren wurde Umwelt-
verschmutzung durch flüssigen Abfall und Sicker- Eine Reihe von Säulenchromatographen wurde mit
wasser durch impermeable Ummantelungen wie Beispielummantelungen gefüllt. Sickerwasser wur-
z.B. massive Plastikverschalung verhindert. Je- de nun durch die Säulen durchgelassen und der
doch kann ein Leck im Ummantelung- und Sicker- Ausfluss analysiert. Zum Mischen der Ummante-
wassersammelsystem nicht ausgeschlossen wer- lungen wurden drei natürliche Materialien ausge-
den, daher ist es unerlässlich, über Reserve- wählt. Am einen Ende des Spektrums befand sich
maßnahmen mit natürlichen Stoffen, die schädli- Sandstein, was ohne Veränderung eine wenig
chen Auswirkungen von Sickerwasser entgegen- geeignete Ummantelung wäre. Im Gegensatz dazu
wirken, nachzudenken. scheint Oxford-Lehm die besten Ummantelungs-
Was bedeutet das? eigenschaften zu besitzen. Coal Measures-Lehm
ist beispielhaft für ein Material mit mittelmäßigen
Eigenschaften. Siehe unten Tabelle 1.

Tabelle 1 Typische Eigenschaften der in der Untersu-


chung verwendeten Materialien

Sandstein Coal Measures-Lehm Oxford-Lehm


Weshalb ist Oxford-
Organ. Karbon % 0.0023 2.6 3.9 Lehm vermutlich ein
geeignetes Material?
Karbonate % ‹1 ‹1 14.8
Was
bedeutet
pH 4.8 2.5 7.7
das?
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75 Journal of Waste Science and Technology Volume 81 July 2011

Basierend auf den Eigenschaften aus Tabelle 1 Säulenchromatographversuche


wurden Mischungen entwickelt und als
"schlecht', "verbessert" und "gut" ausgewiesen, Zwanzig Plastiksäulen wurden mit verschiede-
entsprechend der Vorhersage, wie sie schädli- nen Testmischungen gefüllt und mit Auffangsys-
che Effekte von Sickerwasser verringern. temen versehen. Den Säulen wird täglich 140ml
Sickerwasser zugeführt. Proben der Ausflüsse
werden zweimal pro Woche durch Ventile am
oberen Ende der Säulen entnommen und analy-
siert.
Erklären Sie

Tabelle 2 Vorhergesagte Wirk ung der Test-Materialien

Material Beigefügte Materialen Vorhersage

Sand - Kontrolle

Sandstein - Schlecht Was halten Sie


von den Vorhersa-
Oxford-Lehm Sand * Gut gen? Stimmen Sie
zu?
Sandstein Oxford-Lehm (20%) Verbessert

Coal Measures-Lehm Sand * + CaCO3 Verbessert

* nur zur Erhöhung der Fließgeschwindigkeit im Laborversuch

Vorläufige Ergebnisse und Fazit

Erste Ergebnisse legen nahe, dass die Testmischungen sich verhalten wie in Tabelle 2 vorhergesagt.
Bis zu welchem Grad die Ergebnisse von Dauer sind, wird am Ende des Experiments untersucht wer-
den. Der Ansatz, falls erfolgreich, sollte es erlauben, kostengünstige Sicherungsummantelungen für
Abfalldeponien aus weithin verfügbaren Materialien zu bauen.
Wie können wir von den in diesem Do-
kument benutzten Methoden lernen?