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1 711 061 00:00-50 Ausgabe 3 de Fahrzeug anheben und abstützen Busse Arbeitsbeschreibung Scania CV
1 711 061 00:00-50 Ausgabe 3 de Fahrzeug anheben und abstützen Busse Arbeitsbeschreibung Scania CV

1 711 061

00:00-50

Ausgabe 3

de

Fahrzeug anheben und abstützen

Busse

Arbeitsbeschreibung

1 711 061 00:00-50 Ausgabe 3 de Fahrzeug anheben und abstützen Busse Arbeitsbeschreibung Scania CV AB

Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt

Allgemeines

3

Sicherheitshinweise

4

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

5

 

Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken abstützen Fahrzeug hinten mit Unterstellböcken abstützen

7

Mittelachse von Gelenkbussen mit Unterstellböcken abstützen

10

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

Fahrzeug vorn mit Wagenhebern abstützen

11

Fahrzeug hinten mit Wagenhebern abstützen

13

Mittelachse von Gelenkbussen mit Wagenhebern abstützen

16

Allgemeines

Allgemeines

Diese Beschreibung gilt für alle Fahrzeuge mit Luftfederung, auch für Gelenkbusse. Sie gilt ebenfalls für F-Busse mit Blattfederung.

Beim Anheben und Abstützen sind alle Sicherheitshinweise zu beachten.

Gelenkbus Maximaler Winkel in der Senkrechten und maximaler Drehwinkel

Die Bauweise des Rahmens läßt im Gelenk einen Biegewinkel in der Senkrechten von 8° zu. Dieser Winkel hängt jedoch von der Ausführung des Aufbaus ab und kann kleiner sein. Beim Anheben vorsichtig vorgehen, um diesen Winkel nicht zu überschreiten.

Die Bauweise des Rahmens läßt im Gelenk einen Drehwinkel von 3° zu. Dieser Winkel hängt jedoch von der Ausführung des Aufbaus ab und kann kleiner sein.

Das Gelenk wiegt 770 kg; daher beträgt die Gelenkstützlast (modellabhängig) 100-600 kg. Der Schwerpunkt des Hinterwagens liegt vor der Hinterachse.

100-600 kg. Der Schwerpunkt des Hinterwagens liegt vor der Hinterachse. 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden
100-600 kg. Der Schwerpunkt des Hinterwagens liegt vor der Hinterachse. 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden
100-600 kg. Der Schwerpunkt des Hinterwagens liegt vor der Hinterachse. 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden

Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise

!
!

ACHTUNG!

Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise ! ACHTUNG! Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit

Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Unterstellböcken sichern. Federbälge entleeren.

stets mit Unterstellböcken sichern. Federbälge entleeren. Fällt der Druck in den Federbälgen ab, setzt sich der

Fällt der Druck in den Federbälgen ab, setzt sich der Fahrgestellrahmen auf die Achsen. Dies geschieht unter folgenden Voraussetzungen:

Abklemmen von Druckluftleitungen

Durchlöcherter Federbalg

Zur Entlüftung der Luftfederbälge Spannung an ein Ventil angelegt

Hebel des Niveauregulierungsventils nach unten gedrückt

Geschieht dies, wenn Arbeiten unter dem Fahrzeug durchgeführt werden, ohne daß der Rahmen mit Unterstellböcken abgestützt wurde, besteht hohes Verletzungsrisiko.

ACHTUNG!abgestützt wurde, besteht hohes Verletzungsrisiko. Niemals unter Schubstreben und deren Haltern anheben bzw.

wurde, besteht hohes Verletzungsrisiko. ACHTUNG! Niemals unter Schubstreben und deren Haltern anheben bzw.

Niemals unter Schubstreben und deren Haltern anheben bzw. mit Unterstellböcken sichern.

deren Haltern anheben bzw. mit Unterstellböcken sichern. ! ACHTUNG! Niemals einen ausgebauten Federbalg mit
!
!

ACHTUNG!

anheben bzw. mit Unterstellböcken sichern. ! ACHTUNG! Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft

Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalg- abschnitt (Kolben) kann sich vom Balggummi lösen.

Der untere Federbalg- abschnitt (Kolben) kann sich vom Balggummi lösen. 4 Scania CV AB 2001, Sweden

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

Fahrzeug anheben und mit Unterstell- böcken abstützen

Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken abstützen

Hinweis: Bei Niederflurbussen für besseren Zugang Niveauregelung einsetzen.

Starre Vorderachse.

1 Wagenheber mittig unter der Vorderachse bzw. den Luftfederbälgen der Vorderachse positionieren, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 stellen (max. 150-400 mm von der Außenkante des Querträgers).

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen. K- und L-Busse mit starrer Vorderachse N- und L-Busse

K- und L-Busse mit starrer Vorderachse

sicherstellen. K- und L-Busse mit starrer Vorderachse N- und L-Busse (Niederflurbusse) mit starrer Vorderachse

N- und L-Busse (Niederflurbusse) mit starrer Vorderachse

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

Einzelradaufhängung vorn (AMI)

1 Fahrzeug anheben. Dabei gleichzeitig mit zwei Wagenhebern an Aufnahmepunkten 1 und 2 arbeiten.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 3 und 4 stellen.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

F-Busse

1 Wagenheber mittig unter die Vorderachse stellen, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

2 Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen. K-Busse mit AMI Achse 6 Scania CV AB 2001, Sweden

K-Busse mit AMI Achse

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

Fahrzeug hinten mit Unterstellböcken sichern

K- und L-Busse

WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.

WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Wagenheber mittig unter der Hinterachse positionieren, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

2 Unterstellböcke an Aufnahmepunkten 1 und 2 oder 3 und 4 unter den Rahmen stellen.

WICHTIG! Bei Bussen mit Nachlaufachse 6x2 müssen alle vier Aufnahmepunkte verwendet werden.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen. L-Busse K-Busse, 6x2 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden

L-Busse

Position auf den Unterstellböcken sicherstellen. L-Busse K-Busse, 6x2 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden 7

K-Busse, 6x2

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

N-Busse

WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.

WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Fahrzeug anheben. Dabei gleichzeitig mit zwei Wagenhebern an Aufnahmepunkten 1 und 2 arbeiten.

Statt Aufnahmepunkten 1 und 2 können die Aufnahmepunkte 5 und 6 verwendet werden. An Aufnahmepunkten 5 und 6 gleichzeitig ca. 400 mm von Außenkante des Querträgers entfernt anheben.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 3 und 4 stellen (150 mm von der Außenkante des Querträgers). Statt Aufnahmepunkten

5 und 6 können die Aufnahmepunkte 3 und

4 verwendet werden (400 mm von Außen- kante des Querträgers).

Werden Punkte 5 und 6 zum Anheben verwendet, können Punkte 1 und 2 zum Abstützen verwendet werden.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. N-Busse 1 und 2: Unter Hinterachse 3 und 4:
Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. N-Busse 1 und 2: Unter Hinterachse 3 und 4:

N-Busse

1

und 2: Unter Hinterachse

3

und 4: 150 mm von Außenkante des

Querträgers.

5 und 6: 400 mm von Außenkante des Querträgers.

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

F-Busse

WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.

1 Wagenheber mittig unter der Hinterachse positionieren, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

2 Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

Mittelachse von Gelenkbussen mit Unterstellböcken abstützen

Hinweis: Betrifft nur ZF Achse.

WICHTIG! Maximalen Winkel in der Senk- rechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Fahrzeug anheben. Dabei gleichzeitig mit zwei Wagenhebern an Aufnahmepunkten

1 und 2 arbeiten.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte

3 und 4 stellen. Alternativ hierzu können Aufnahmepunkte 5 und 6 bzw. 7 und 8 verwendet werden.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Korrekte Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. Gelenkbus 10 Scania CV AB 2001, Sweden 00:00-50
Korrekte Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. Gelenkbus 10 Scania CV AB 2001, Sweden 00:00-50

Gelenkbus

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

Fahrzeug vorn mit Wagenhebern sichern

Starre Vorderachse.

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 stellen (400 von der Außenkante des Querträgers).

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. K- und L-Busse mit starrer Vorderachse N- und L-Busse

K- und L-Busse mit starrer Vorderachse

cken sicherstellen. K- und L-Busse mit starrer Vorderachse N- und L-Busse (Niederflurbusse) mit starrer Vorderachse

N- und L-Busse (Niederflurbusse) mit starrer Vorderachse

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

Einzelradaufhängung vorn (AMI)

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 oder 3 und 4 stellen.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

F-Busse

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. K-Busse mit AMI Achse 12 Scania CV AB 2001,

K-Busse mit AMI Achse

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

Fahrzeug hinten mit Unterstellböcken sichern

K- und L-Busse

WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.

WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter den Hebepunkten 1 und 2 am Rahmen unterstellen.

WICHTIG! Bei Bussen mit Nachlaufachse 6x2 müssen alle vier Aufnahmepunkte verwendet werden.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. L-Busse K-Busse, 6x2 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden

L-Busse

Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. L-Busse K-Busse, 6x2 00:00-50 Scania CV AB 2001, Sweden

K-Busse, 6x2

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

N-Bus

WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.

WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 oder 3 und 4 stellen (max. 400 mm von der Außenkante des Querträgers).

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. N-Bus 1 und 2: Unter Hinterachse 3 und 4:
Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. N-Bus 1 und 2: Unter Hinterachse 3 und 4:

N-Bus

1 und 2: Unter Hinterachse

3 und 4: 400 mm von Außenkante des Querträgers

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

F-Busse

WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen

Mittelachse von Gelenkbussen mit Unterstellböcken abstützen

Hinweis: Betrifft nur ZF Achse.

WICHTIG! Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.

1 Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

2 Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 stellen. Alternativ können Aufnahmepunkte 3 und 4, 5 und 6 bzw. 7 und 8 verwendet werden.

3 Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

Korrekte Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. Gelenkbus 16 Scania CV AB 2001, Sweden 00:00-50
Korrekte Position auf den Unterstellb ö cken sicherstellen. Gelenkbus 16 Scania CV AB 2001, Sweden 00:00-50

Gelenkbus

1 585 769 00:01-01 Ausgabe 2 de Gebrauch der Service-Literatur Scania CV AB 2002, Sweden
1 585 769 00:01-01 Ausgabe 2 de Gebrauch der Service-Literatur Scania CV AB 2002, Sweden

1 585 769

00:01-01

Ausgabe 2

de

Gebrauch der Service-Literatur

1 585 769 00:01-01 Ausgabe 2 de Gebrauch der Service-Literatur Scania CV AB 2002, Sweden

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Inhalt

Allgemeines

Empfehlungen und gesetzliche Vorschriften

3

Service-Literatur

4

Service-Handbuch Service-Handbuch

5

 

Kennzeichnung der Hefte

6

Einteilung in Gruppen

7

Inhalt

8

Inhalt des Service-Handbuchs

9

Sonstige Service-Literatur

Technische Informationen (TI)

11

Spezialwerkzeug-Handbuch

12

Bedienungsanleitung

12

Schaltplan- und Diagramm-Handbuch

12

Allgemeines

Allgemeines

Die Service-Literatur ist eines der verfügbaren Hilfsmittel für Arbeiten an Scania Fahrzeugen. Um eine hohe Qualität der Instandsetzung sicherzustellen, müssen die Anweisungen im Service-Handbuch befolgt werden.

Die Informationen entsprechen dem Stand bei Veröffentlichung. Aufgrund der ständigen produktionsseitigen Verbesserungen ergeben sich Abweichungen in der Service-Literatur. Die Arbeitsweise basiert häufig auf Bauteilen im Prototyp-Stadium.

Verbesserungsvorschläge zur Service-Literatur sind jederzeit willkommen. Bitte verwenden Sie hierfür die beigefügten Formulare bzw. folgende Email-Adresse:

workshop.information@scania.com.

Service-Literatur und Werkstattausrüstung werden wie Ersatzteile bestellt.

Empfehlungen und gesetzliche Vorschriften

Service-Literatur unterliegt häufig Empfehlungen und gesetzlichen Vorschriften, die von Markt zu Markt unterschiedlich sein können. Betroffene Anweisungen werden in der Service-Literatur entsprechend kenntlich gemacht. In diesen Fällen verfügt der Importeur über weitere Informationen.

Allgemeines

Service-Literatur

Das Service-Handbuch enthält Arbeits- und Funktionsbeschreibungen für Instandsetzungs- und Servicearbeiten.

Mit Hilfe von TIs (Technischen Informationen) wird zusätzlich über Produktänderungen informiert.

Aus dem Standardzeit-Handbuch ist ersichtlich, wie lange für die Durchführung einer Arbeit benötigt wird.

Das Spezialwerkzeug-Handbuch enthält alle Scania Spezialwerkzeuge. Diese sind speziell für Scania Fahrzeuge ausgelegt. Sie dienen zur Arbeitserleichterung und erhöhen die Sicherheit bei der Arbeit.

Zur Verdeutlichung wichtiger Informationen, insbesondere von TIs, werden Videos eingesetzt.

Im Ordner General Workshop Equipment (Allgemeine Werkstattausrüstung) werden nicht von Scania hergestellte Ausrüstungsgegenstände beschrieben. Diese Ausrüstung kann über den Fachhandel und über Scania bezogen werden. Der Ordner ist in Englisch und Schwedisch erhältlich und kann mit oder ohne Abonnement bezogen werden.

Das Schaltplan- und Diagramm-Handbuch besteht aus mehreren Teilen mit Schaltplänen und Druckluftdiagrammen.

Jeweils aktuelle Informationen zur Service- Literatur sind erhältlich unter:

http://prodsupport.scania.com. Unter dieser Adresse sind bestimmte Informationen erhältlich, die ausschließlich im Internet publiziert werden. Die Informationen im pdf-Format umfassen Service-Handbücher, TIs und Spezialwerkzeuge. Sie sind jedoch nur mit Benutzername und Kennwort zugänglich. Diese Daten werden in einer TI veröffentlicht. Sie können sich auch an Ihren Importeur wenden.

Mit Hilfe von Scania Multi können Service- Handbücher, TIs, Fahrgestelldaten, Standardzeiten, Teile-Katalog und Paketpreise angezeigt werden. Scania Multi wird einmal pro Quartal auf CD-ROM veröffentlicht. Es umfaßt sowohl Lkw und Busse und kann über Abonnement bezogen werden.

Fahrgestell- und Motordaten sind in einem Heft in Taschenbuchgröße zusammengefasst.

Scania Diagnos und Scania Programmer (SD/SP) sind Programme zur Fehlersuche und Fahrzeugprogrammierung.

Service-Handbuch

Service-Handbuch

Das Service-Handbuch besteht aus mehreren Ordnern. Diese enthalten Hefte mit Funktions- und Arbeitsbeschreibungen zur Durchführung von Instandsetzungs- und Servicearbeiten an Scania Fahrzeugen sowie Spezifikationen und Hinweise zur Fehlersuche. Für Leistungsprüfungen, Wartungen und Bremsprüfungen sind z. B. entsprechende Formulare vorhanden, die kopiert werden können.

Das Service-Handbuch muß für Werkstattpersonal leicht zugänglich aufbewahrt werden. Hefte, die häufig verwendet oder für bestimmte Arbeiten gebraucht werden, können in einem Fach seitlich an den Werkzeugwägen aufbewahrt werden.

Um die Service-Literatur auf aktuellem Stand zu halten, ist Feedback von den Werkstätten erforderlich. Ein entsprechendes Formular ist einigen Veröffentlichungen hinten beigefügt und liegt auch Gruppe 0 als loses Blatt bei. Bei Kommentaren zur Service-Literatur dieses Formular verwenden.

Das vollständige Service-Handbuch ist als Abonnement für Lkw oder Busse erhältlich. Die Verteilung erfolgt fortlaufend.

für Lkw oder Busse erhältlich. Die Verteilung erfolgt fortlaufend. 00:01-01 Scania CV AB 2002, Sweden 5

Service-Handbuch

Kennzeichnung der Hefte

Service-Handbuch Kennzeichnung der Hefte 1 Publikations-Nummer 01 = Hauptgruppe 03 = Untergruppe 02

1

Publikations-Nummer

01

= Hauptgruppe

03

= Untergruppe

02

= Seriennummer

Zeigt an, wo das Heft im Ordner abzuheften ist.

2 Sprachen

sv = schwedisch en = englisch de = deutsch es = spanisch nl = niederländisch fr = französisch it = italienisch fi = finnisch pl = polnisch pb = brasilianisches Portugiesisch ru = russisch

3 Aktuelle Version

Neue Beschreibungen mit neuer Publikations- Nummer werden als Ausgabe 1 bezeichnet. Aktuellere Versionen werden als Ausgabe 2, 3, 4 usw. bezeichnet. Im Internet lauten diese Bezeichnungen 1.1, 1.2, 1.3 usw.

4 Titel des Hefts

5 Jahr der Veröffentlichung

6 Jede Publikation hat ihre eigene Teile- Nummer. Bei der Bestellung von Heften sind diese Teile-Nummern anzugeben.

Service-Handbuch

Einteilung in Gruppen

Das Service-Handbuch ist in die Hauptgruppen 0-19 unterteilt; diese Einteilung entspricht der des Teile-Katalogs.

Jede Hauptgruppe umfaßt mehrere Untergruppen.

Jedes Heft läßt sich aufgrund der Publikations- Nummer unter der entsprechenden Hauptgruppe und Untergruppe einordnen.

Nummer unter der entsprechenden Hauptgruppe und Untergruppe einordnen. 00:01-01 Scania CV AB 2002, Sweden 7

Service-Handbuch

Inhalt

Vor jeder Hauptgruppe befindet sich ein Inhaltsverzeichnis mit allen zu dieser Gruppe gehörenden Heften. Bei Verteilung eines neuen Hefts liegt ein neues Inhaltsverzeichnis bei.

Das Inhaltsverzeichnis umfaßt Titel, Teile- Nummer und Publikations-Nummer der aktuellen Hefte.

umfa ß t Titel, Teile- Nummer und Publikations-Nummer der aktuellen Hefte. 8 Scania CV AB 2002,

Service-Handbuch

Inhalt des Service-Handbuchs

Das Service-Handbuch umfaßt mehrere Hefte, die jeweils ein Bauteil oder System beschreiben.

Eine vollständige Bauteilbeschreibung besteht aus Arbeitsbeschreibung mit Spezifikationen und Fehlersuche sowie Funktionsbeschreibung. Das Service-Handbuch umfaßt ebenfalls Schaltpläne und Druckluftdiagramme.

Arbeitsbeschreibung

Die Arbeitsbeschreibung enthält Verfahren zum Zerlegen von Bauteilen und Einheiten. Außerdem sind Anweisungen für Prüf- und Einstellarbeiten enthalten.

Spezifikation

Die Spezifikation umfaßt Einstellwerte und Anzugsdrehmomente sowie Informationen zu Spezialwerkzeugen.

Fehlerdiagnose

Hier werden die bei der Fehlerdiagnose an Bauteilen und Einheiten zu befolgenden Verfahren beschrieben. Unter "Fehlerdiagnose bei elektronischen Systemen" wird das Auslesen und Auswerten von Fehlercodes beschrieben.

Systemen" wird das Auslesen und Auswerten von Fehlercodes beschrieben. 00:01-01 Scania CV AB 2002, Sweden 9
Systemen" wird das Auslesen und Auswerten von Fehlercodes beschrieben. 00:01-01 Scania CV AB 2002, Sweden 9
Systemen" wird das Auslesen und Auswerten von Fehlercodes beschrieben. 00:01-01 Scania CV AB 2002, Sweden 9
Systemen" wird das Auslesen und Auswerten von Fehlercodes beschrieben. 00:01-01 Scania CV AB 2002, Sweden 9

Service-Handbuch

Funktionsbeschreibung

Für komplexere Bauteile und Systeme ist eine Funktionsbeschreibung vorhanden.

Diese dient in erster Linie zur Schulung.

Bestimmte Bauteile werden nur auf einem Spezifikationsblatt mit Explosionszeichnung des Bauteils und kurzer Erläuterung beschrieben.

Diagramm

Schaltplan

Druckluftdiagramm

Erl ä uterung beschrieben. Diagramm • Schaltplan • Druckluftdiagramm 10 Scania CV AB 2002, Sweden 00:01-01
Erl ä uterung beschrieben. Diagramm • Schaltplan • Druckluftdiagramm 10 Scania CV AB 2002, Sweden 00:01-01

Sonstige Service-Literatur

Sonstige Service-Literatur

Technische Informationen (TI)

Mit Hilfe von Technischen Informationen (TIs) werden Werkstätten über Produktänderungen informiert, die Arbeitsbeschreibungen, Bauteile und Ersatzteile beeinflussen. Diese Veröffentlichungen sind zusammen mit den Anweisungen im Service-Handbuch zu verwenden. Die Einteilung der TIs in Hauptgruppen entspricht der des Service- Handbuchs. Vor Beginn aller Arbeiten prüfen, ob eine entsprechende TI vorliegt. Der Inhalt der TIs wird sobald wie möglich in das Service- Handbuch aufgenommen.

TIs werden über Abonnement bestellt. Einzelne TIs können nicht bestellt werden.

bestellt. Einzelne TIs k ö nnen nicht bestellt werden. 1 Hauptgruppe 2 Publikations-Nummer, Fahrgestell und

1 Hauptgruppe

2 Publikations-Nummer, Fahrgestell und Sprachversion

3 Wenn die TI eine bereits veröffentlichte TI ersetzt oder es sich um eine Neuausgabe handelt, wird dies an dieser Stelle kenntlich gemacht.

4 Jahr und Monat der Veröffentlichung

Sonstige Service-Literatur

Spezialwerkzeug-

Handbuch

Das Spezialwerkzeug-Handbuch enthält alle Scania Spezialwerkzeuge. Jedes Werkzeug wird zusammen mit der Werkzeug-Nummer und einer kurzen Beschreibung des Einsatzbereiches dargestellt. Zusätzlich wird angegeben, wo das Werkzeug auf dem jeweiligen Werkzeugbrett anzubringen ist.

Das Spezialwerkzeug-Handbuch wird über Abonnement bezogen und ständig aktualisiert. Das Abonnement umfaßt sowohl Lkw als auch Busse.

Bedienungsanleitung

Jedes Fahrzeug verfügt über eine Bedienungsanleitung, die an das jeweilige Fahrgestell angepaßt ist. Die Bedienungsanleitung besteht aus mehreren Heften, einem Heft mit Fahreranweisungen, einem Heft zur Wartung und einem Heft für den Fahrer mit Informationen zu den verschiedenen Bauteilen und Systemen. Sie umfaßt darüber hinaus eine Liste mit Scania Werkstätten (Scania International Service) mit den von ihnen angebotenen Dienstleistungen und einer vereinfachten Wegbeschreibung.

Schaltplan- und Diagramm-Handbuch

Das Schaltplan- und Diagramm-Handbuch besteht aus mehreren Teilen mit Schaltplänen und Druckluftdiagrammen. Die Diagramme und Schaltpläne sind zu groß für normale PC- Bildschirme und können nicht auf A4-Papier ausgedruckt werden. Sie sind daher in Ordnern zusammengefaßt. Das Handbuch ist in erster Linie für Werkstätten gedacht, die das Service- Handbuch nur über Scania Multi oder das Internet beziehen. Es muß abonniert werden und ist für Lkw oder Busse erhältlich.

1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV
1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV

1 585 268

00:01-02

Ausgabe 2

de

Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt

1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB
1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB
1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB
1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB
1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB

Scania CV AB 2001, Sweden

1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB
1 585 268 00:01-02 Ausgabe 2 de Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt Scania CV AB

Inhalt

Inhalt

Warnsignale 3

Tägliche Arbeitsroutine

5

Mehrere Mechaniker arbeiten am selben Fahrzeug

7

Arbeiten unter dem Fahrzeug 8

Schwere Teile 10

Vibrationen 11

Geräusche 12

Lösungsmittel 13

Brand- und Explosionsgefahr 15

17

Ethanol

Erdgas 18

Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase

20

Kühlmittel

22

Kältemittel 23

Luftverschmutzung

25

Staub von Kupplungs- und Bremsbelägen sowie bei Schleifarbeiten anfallender Staub

27

Gespannte Federn 28

30

Elektromotoren

Drehende Bauteile und Werkzeuge 31

33

Werkzeugteile 34

35

Räder

Sicherheits-Rückhaltesystem

Warnsignale

Warnsignale

Voraussetzungen für sicheres Arbeiten

Dieses Heft dient zur Information über Sicherheitsrisiken in der Werkstatt.

Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Veröffentlichung geht dieses Heft von folgenden Voraussetzungen aus:

Die im Service-Handbuch beschriebenen Anweisungen werden befolgt.

Die geltenden Gesetze und Vorschriften werden eingehalten.

Alle Arbeiten werden korrekt ausgeführt.

Vorfälle sind Warnsignale

Vorfälle können Zufallsereignisse sein, die keine Verletzungen oder Schäden zur Folge haben.

Diese Vorfälle verdeutlichen jedoch die möglichen Gefahren. Jeder Vorfall ist als Warnsignal aufzufassen und ebenso wichtig wie eine Verletzung oder Krankheit.

Tritt dieser Vorfall ein weiteres Mal auf, können die Konsequenzen wesentlich schwerwiegender sein, sofern nicht vorsichtiger vorgegangen wird.

Feedback

Alle Vorfälle, Verletzungen und Schäden, die z. B. durch unzureichende Literatur verursacht wurden, weitermelden. Hierzu kann Formular 00 01 04 Werkstattinformation, Feedback verwendet werden.

Arbeitsanweisungen

In den Service-Handbüchern sind gefährliche bzw. notwendige Arbeitsschritte durch entsprechende Symbole gekennzeichnet. Warnhinweise und Anleitungen sorgfältig lesen und befolgen.

Keinesfalls davon ausgehen, daß alle Risiken bekannt sind. Die Eigenschaften eines Teils oder die chemische Zusammensetzung eines Produkts können sich seit der letzten Verwendung geändert haben.

Hinweis: weist darauf hin, daß ein inkorrektes Vorgehen ein schlechteres Ergebnis oder unnötige Arbeit zur Folge haben kann.

WICHTIG! weist darauf hin, daß ein inkorrektes Vorgehen Schäden am Fahrzeug oder andere materielle Schäden zur Folge haben kann.

Warnsignale

!
!

ACHTUNG!

weist darauf hin, daß ein inkorrektes Vorgehen Verletzungen zur Folge haben kann.

inkorrektes Vorgehen Verletzungen zur Folge haben kann. Die Warnhinweise im Service-Handbuch umfassen keine

Die Warnhinweise im Service-Handbuch umfassen keine Risiken, die während des Fahrbetriebs auftreten können. Entsprechende Informationen sind den Bedienungsan- weisungen des Fahrzeugs zu entnehmen.

Der Sicherheitskoordinator ist auch für den Brandschutz zuständig. Nähere Informationen sind dem Handbuch Scania Brandschutz zu entnehmen, das über das Icon "Notfall-Infor- mationen" durch Inline zugänglich ist.

Tägliche Arbeitsroutine

Tägliche Arbeitsroutine

Siehe Service-Handbuch

Das Service-Handbuch enthält Anweisungen, die auf eine Minimierung des Schadens- und Verletzungsrisikos ausgelegt sind. Scania geht davon aus, daß das Service- Handbuch allen Mechanikern zugänglich ist und die enthaltenen Anweisungen befolgt werden.

Gesetzliche Bestimmungen

In den meisten Ländern hat der Gesetzgeber Gesetze und Verordnungen zur Vermeidung von Schäden, Verletzungen und Unfällen am Arbeitsplatz erlassen. Diese Gesetze und Verordnungen sind einzuhalten.

Sicherheitshinweise

Vor dem Beginn von Arbeiten, bei denen das Risiko von Schäden oder Verletzungen besteht, alle entsprechenden Sicherheitshinweise beachten.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Vor der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen in der Werkstatt Spannungsversorgung abklemmen. Hierdurch läßt sich die Brandgefahr durch Kurzschlüsse in den Kabeln vermeiden.

Vorbereitung

Schmuck

Halsketten, Ringe und Armbänder ablegen. Schmuck leitet Strom, kann zu Spannungsüberschlägen führen, sich in drehenden Teilen verheddern usw. und schwere Verletzungen zur Folge haben.

Haare

Lange Haare zurückbinden oder durch ein Haarnetz oder ähnliches zurückhalten. Haare können sich leicht verfangen, z. B. in drehenden Teilen. Haare sind leicht brennbar. Bei Schweißarbeiten sowie bei der Verwendung offener Flammen vorsichtig vorgehen.

Kleidung

Korrekte Kleidung sicherstellen. Lose Kleidungsstücke wie Krawatten oder Halstücher ablegen. Keine Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln, weiten Hosenbeinen o. ä. tragen.

Tägliche Arbeitsroutine

Drei Sicherheitsanforderungen

Wissen

Scania geht davon aus, daß der Mechaniker über die notwendige Ausbildung als Kfz- Mechaniker verfügt und an Scania Kursen für Mechaniker teilgenommen hat. Es ist unmöglich, alle Sicherheitsrisiken vorherzusehen, die sich ergeben können, wenn der Mechaniker nicht über diese Qualifikationen verfügt.

Aufmerksamkeit

Der Mechaniker muß sich der mit der Aufgabe verbundenen Risiken bewußt sein. Möglicherweise entstehen neue Risiken und sowohl das eigene Wissen, als auch das der Kollegen ist möglicherweise nicht ausreichend. Daher müssen die entsprechenden Anweisungen stets verfügbar sein und gelesen werden.

Vorsicht

Keinesfalls unsorgfältig und gleichgültig arbeiten. Gefährliche Arbeiten erfordern stets zusätzliche Sicherheit.

Die vorgegebenen Sicherheitsausrüstungen und -geräte sind stets zu verwenden.

Bei allen Arbeiten in der Werkstatt stets gesunden Menschenverstand verwenden.

Mehrere Mechaniker arbeiten am selben Fahrzeug

Mehrere Mechaniker arbeiten am selben Fahrzeug

Besonders wenn mehrere Mechaniker am selben Fahrzeug arbeiten, kann Unachtsamkeit zur Verletzung einer anderen Person führen.

Risiken

Beispiel:

Wird ein Rad einer Antriebsachse gedreht, kann das mitdrehende Rad auf der anderen Fahrzeugseite Schäden verursachen.

Arbeiten an der Federung (Federn und Stoßdämpfer) können zur Bewegung von Bauteilen auf der anderen Fahrzeugseite führen.

Vom Fahrersitz aus gesteuerte Bewegungen (Kippen, Nachlaufachsenlift oder Karosserie) können zur Bewegung anderer Teile und damit zu schweren Verletzungen führen.

Sicherheitshinweise

Risiken beachten, die sich ergeben, wenn mehrere Personen am selben Fahrzeug arbeiten.

Kollegen vor der Durchführung von Arbeiten auf diese hinweisen.

Niemals Arbeiten an mehr als einem angetriebenen Rad durchführen, bevor die Antriebswellen ausgebaut wurden.

Bei Arbeiten am Bus muß ein Schild am Lenkrad und an der hinteren Zentral- Elektrikeinheit angebracht werden. Startschalter der hinteren Zentral- Elektrikeinheit auf 0 stellen, damit das Fahrzeug nicht gestartet werden kann. Wurden Hinweisschilder angebracht oder befindet sich der Startschalter auf Position 0, muß vor dem Starten des Motors geprüft werden, ob dies ohne Gefahr erfolgen kann.

dem Starten des Motors geprüft werden, ob dies ohne Gefahr erfolgen kann. 00:01-02 Scania CV AB

Arbeiten unter dem Fahrzeug

Arbeiten unter dem Fahrzeug

Fahrerhaus mit 4-Punkt-Luftfederung kippen

Die im Service-Handbuch gegebenen Anweisungen zum Kippen eines Fahrerhauses mit 4-Punkt-Luftfederung müssen ausnahmslos befolgt werden.

Arbeiten unter dem Fahrgestell Angehobene Fahrzeuge dürfen niemals an Teilen der Federung oder Lenkung abgestützt bzw. angehoben werden. Das Fahrzeug darf nur unter dem Rahmen oder den Achsen abgestützt werden.

nur unter dem Rahmen oder den Achsen abgestützt werden. Arbeiten unter dem Aufbau Angehobene Aufbauten müssen

Arbeiten unter dem Aufbau Angehobene Aufbauten müssen stets abgestützt werden.

Fahrzeuge mit Luftfederung

Fahrzeuge mit Luftfederung stets unter dem Rahmen abstützen. Andernfalls kann das Fahrzeug beim Druckabbau in den Luftfederbälgen abgesenkt werden. Keinesfalls unter Fahrzeugen hindurch gehen, die nur durch einen Wagenheber abgestützt wurden. Anweisungen im Service-Handbuch befolgen.

Arbeiten unter dem Fahrerhaus

Vor dem Kippen des Fahrerhauses sicherstellen, daß sich keine losen Gegenstände im Fahrerhaus befinden. Das Fahrerhaus muß stets bis zum Anschlag nach vorn gekippt werden. Das Ventil muß während das Fahrerhaus gekippt ist, in der Stellung Absenken verbleiben. Wenn das Fahrerhaus aufgrund der durchzuführenden Arbeiten nicht bis zum Anschlag gekippt werden kann oder wenn Arbeiten an der Fahrerhausfederung durchgeführt werden, muß das Fahrerhaus stets hinten abgestützt werden.

Gekippte Fahrerhäuser müssen stets mit Fahrerhausstützen abgestützt werden.

Arbeiten unter dem Fahrzeug

Risiken

Mechanische und hydraulische Werkzeuge und Hebevorrichtungen können aufgrund von Fehlfunktionen oder Defekten umkippen oder das Hubniveau verringern.

Sicherheitshinweise

Sichere Ständer und Stützen der korrekten Größe und Verrieglungsmechanismen mit Standardschlössern verwenden.

Die verwendeten Ständer und Stützen müssen robust sein.

Alle Hebezeuge müssen sichtgeprüft werden und zur Verwendung zugelassen sein.

Hebezeuge müssen sichtgeprüft werden und zur Verwendung zugelassen sein. 00:01-02 Scania CV AB 2001, Sweden 9

Schwere Teile

Schwere Teile

Eine unsorgfältige Handhabung schwerer Teile kann zu schweren Verletzungen und materiellen Schäden führen.

Zum Verschieben schwerer Teile nur zugelassene Hebezeuge und andere zugelassene Werkzeuge verwenden. Sicherstellen, daß alle verwendeten Hilfsmittel robust und intakt sind.

Risiken

Ungeeignete Haltebänder können reißen oder abrutschen.

Während der Durchführung von Arbeiten kann das Gleichgewicht des Teils bzw. des Geräts gestört werden. Dies kann unerwartete Bewegungen zur Folge haben. Hierdurch können schwere Verletzungen und materielle Schäden entstehen.

In einem Ständer angehobene Teile können sich bei Störung des Gleichgewichts drehen.

Überkopf angehobene Teile können schwingen und schwere Verletzungen und materielle Schäden durch Herabfallen zur Folge haben.

Sicherheitshinweise

Nach Möglichkeit auf die jeweilige Aufgabe zugeschnittene Hebezeuge und andere Hilfsmittel verwenden.

Wenn Teile ohne Hilfsmittel angehoben werden müssen:

- Teil während des Anhebens nah am Körper halten.

- Rücken gerade halten.

- Teile durch Arm- und Beinbewegung anheben und absenken, nicht durch Krümmen des Rückens.

anheben und absenken, nicht durch Krümmen des Rückens. - Körper während des Anhebens nicht drehen. -

- Körper während des Anhebens nicht drehen.

- Ggf. von vornherein um Hilfe bitten.

Ständer müssen automatisch verriegeln (Bremsvorrichtung oder ähnliches).

Schutzhandschuhe tragen. Hierdurch läßt sich ein Einklemmen der Finger in der Regel verhindern.

Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen tragen.

Zum Anheben von Getrieben, Achsgetrieben, Kupplungen, Federn, Hinterradnaben, Drehmomentwandlern usw. Hebezeug mit Anbauteilen gemäß Service-Handbuch verwenden.

Vibrationen

Vibrationen

Bei der Verwendung von vibrierenden Werkzeugen wie Bohrhammern, Schraubern und Schleifwerkzeugen können Verletzungen auftreten, wenn die Vibration des Werkzeugs auf die Hände übertragen wird.

Diese Verletzungen sind besonders häufig bei kalten Händen.

Vibrationen können Auswirkungen auf die Blutgefäße unter der Haut haben, die sich durch Kribbeln und Schmerzen bemerkbar machen. Unter Umständen werden die Finger kalt und taub. Zudem können Schäden an Nervensystem, Muskeln, Knochen, Sehnen und Gelenken die Folge sein.

Bei Anzeichen von vibrationsbedingten Verletzungen einen Arzt aufsuchen. Bei frühzeitiger Behandlung können diese Verletzungen geheilt werden.

Risiken

Kälte erhöht die Verletzungsgefahr (z. B. sich kalt anfühlendes Werkzeug oder kalte Umgebungsluft).

Tabak schränkt die Blutzirkulation ein und erhöht das Verletzungsrisiko.

Sicherheitshinweise

Dicke Schutzhandschuhe tragen. Sie schützen gegen Vibrationen und Kälte.

Zwischen Arbeiten mit und ohne vibrierenden Werkzeugen wechseln, damit der Körper nicht ständig auf Vibration beansprucht wird.

Körperstellung und Handhaltung häufig verändern, damit nicht nur eine Seite des Körpers den Vibrationen ausgesetzt ist.

Nach Möglichkeit nicht vibrierende Werkzeuge verwenden.

Nach Möglichkeit nicht vibrierende Werkzeuge verwenden. • Vor und nach der Arbeit nicht rauchen , um

Vor und nach der Arbeit nicht rauchen, um eine ausreichende Blutzirkulation sicherzustellen.

Geräusche

Geräusche

Geräusche von mehr als 85 dB(A) über einen Zeitraum von mehr als 8 Stunden beeinträchtigen das Hörvermögen. (Die Geräuschgrenzwerte können von Land zu Land unterschiedlich sein.) Hochfrequente Geräusche sind schädlicher als niederfrequente Geräusche gleicher Lautstärke.

Zeitweise Geräusche können ebenso schädlich sein, wie kontinuierliche Geräusche. Das Geräusch eines Hammerschlags kann gerade deswegen schädlich sein, weil es nur für sehr kurze Zeit hörbar ist.

Risiken

Eine Überschreitung der empfohlenen Geräuschgrenzwerte hat negative Auswirkungen auf das Hörvermögen. In schweren Fällen sind diese Schäden bleibend.

Das Gehör gewöhnt sich nicht an Geräusche. Werden Geräusche als weniger laut wahrgenommen, ist dies u. U. auf ein vermindertes Hörvermögen zurückzuführen.

Bei Anzeichen eines verminderten Hörvermögens einen Arzt aufsuchen.

Sicherheitshinweise

Gehörschutz tragen. Sicherstellen, daß der Gehörschutz für die jeweilige Lautstärke geprüft und zugelassen wurde.

Geräusche durch die Verwendung schalldämpfender Trennwände dämpfen. In Decken und Wänden ebenfalls schalldämpfende Materialien verbauen.

In Decken und Wänden ebenfalls schalldämpfende Materialien verbauen. 12 Scania CV AB 2001, Sweden 00:01-02
In Decken und Wänden ebenfalls schalldämpfende Materialien verbauen. 12 Scania CV AB 2001, Sweden 00:01-02

Lösungsmittel

Lösungsmittel

Flüssigkeiten, mit denen sich - im Gegensatz zu Wasser - Fett, Farbe, Lack, Wachs, Öl, Kleber, Gummi usw. lösen lassen, werden als Lösungsmittel bezeichnet.

Beispiele für organische Lösungsmittel:

Spiritus

Toluol

Trichlorethylen

Verdünner

Benzin

Alkohol

Xylol

Risiken

Lösungsmittel und lösungsmittelhaltige Produkte geben Dämpfe ab, die Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen können. Zudem können sie eine Reizung der Bronchien zur Folge haben.

Längeres Einatmen von Lösungsmitteldämpfen kann das zentrale Nervensystem schädigen. Anzeichen hierfür sind Einschlafschwierigkeiten, Depressionen, Nervosität, Gedächtnisschwäche und Müdigkeit.

Gelangt Lösungsmittel auf die Haut, kann diese austrocknen und rissig werden. Außerdem erhöht sich das Risiko von Hautreizungen. Lösungsmittel können die Haut durchdringen und ins Blut gelangen. Viele Lösungsmittel sind brennbar.

Die meisten Lösungsmittel geben bereits bei Zimmertemperatur sehr leicht brennbare Dämpfe ab. Diese Dämpfe können sich z. B. bei Funkenbildung leicht entzünden. Bei der Verbrennung von Lösungsmittel oder anderen brennbaren Produkten entstehen große Mengen an schwarzem, korrodierendem Rauch.

Produkten entstehen gro ß e Mengen an schwarzem, korrodierendem Rauch. 00:01-02 Scania CV AB 2001, Sweden

Lösungsmittel

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Sicherheitshinweise

Das Einatmen von Rauch durch gute Belüftung sowie Frischluftmasken oder anderen Atemschutz mit geeignetem Filter für schädliche Gase verhindern.

Die Belüftung muß für die jeweils verwendete Lösungsmittelmenge sowie die Brennbarkeit des Lösungsmittels ausreichend sein.

Lösungsmittelbehälter keinesfalls ohne luftdichten Verschluß stehen lassen.

Keine stark riechenden Lösungsmittel verwenden. Hierdurch lassen sich die Risiken verringern.

Hautkontakt vermeiden.

Schutzhandschuhe tragen.

Sicherstellen, daß die Schutzkleidung lösungsmittelfest ist.

Elektrische Ausrüstung muß für die Verwendung in Bereichen mit Lösungsmitteldampf geeignet und zugelassen sein.

in Bereichen mit L ö sungsmitteldampf geeignet und zugelassen sein. 14 Scania CV AB 2001, Sweden

Brand- und Explosionsgefahr

Brand- und Explosionsgefahr

Beispiele brennbarer Substanzen:

Öle

Benzin

Dieselkraftstoff

Organische Lösungsmittel (Lack, Plastik, Reinigungsmittel)

Korrosionsschutzmittel

Glykol (konzentriert)

Scheibenwaschflüssigkeit (konzentriert)

Schweißgase (z. B. Acetylen) und Flüssiggase (z. B. LPG)

Beispiele für Brandursachen:

Schweißen, Trennen und Funkenbildung von Schleifscheiben

Rauchen

Wärmeabgabe von Lappen oder anderen in Öl oder Farbe getauchten Lappen

Sauerstoff erhöht das Brandrisiko. Sauerstoffbehälter, -leitungen und -ventile müssen öl- und fettfrei sein.

Sonderfälle

Dieselkraftstoff

Der Flammpunkt (Temperatur, bei der eine Flüssigkeit verdunstet und in der Luft entzündlich ist), verringert sich bei Zugabe von Benzin oder anderen Flüssigkeiten mit niedrigem Flammpunkt. Möglicherweise besteht bereits bei Zimmertemperatur ein Entzündungsrisiko. Dieselkraftstoff hat eine geringere Entzündungstemperatur als Benzin.

Dieselkraftstoff hat eine geringere Entz ü ndungstemperatur als Benzin. 00:01-02 Scania CV AB 2001, Sweden 15

Brand- und Explosionsgefahr

Schweißarbeiten im Bereich des Getriebes

Der Schalldämpfer unter dem Getriebe kann ein Brandrisiko darstellen, wenn er beschädigt wurde und die Isolierung Öl absorbiert hat. Schweißperlen können Brände verursachen, die sich schnell ausbreiten.

Laden der Batterie

Beim Laden der Batterie wird der Elektrolyt in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Diese Verbindung ist hochexplosiv. Das Explosionsrisiko ist bei der Verwendung einer Zusatzbatterie oder eines Schnelladegeräts besonders hoch, da das Risiko einer Gasbildung stärker ist.

Sicherheitshinweise

Gefährliche Substanzen in zugelassenen und luftdichten Behältern aufbewahren.

Sicherstellen, daß sich in der Nähe von brennbaren und explosiven Substanzen keine Zündquellen befinden. Diese Substanzen nach Möglichkeit vollständig geschützt aufbewahren.

Bei Schweißarbeiten im Bereich des Getriebes Schalldämpfer unter dem Getriebe abbauen. Schalldämpfer vor Schweißperlen schützen.

Gute Belüftung sicherstellen oder Absauganlage verwenden.

Wird nicht an der Batterie gearbeitet, stets Spannungsversorgung abschalten (z. B. bei Arbeiten am Anlasser). Hierdurch werden Kurzschlüsse und damit beschädigte Kabel vermieden.

Warmumformen

Die Durchführung von Warmumformarbeiten ist nur nach entsprechender Ausbildung und Zertifizierung und nur nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Brandschutzkoordinator zulässig. Bricht ein Feuer aus und wurden diese Vorschriften nicht befolgt, ist die Versicherung u. U. nichtig.

Ethanol

Ethanol

Bei der Handhabung von Ethanol besonders vorsichtig vorgehen. Ethanol ist sehr leicht brennbar und Ethanolbrände lassen sich nur mit Pulver löschen.

Behälter gut verschlossen und nicht im Bereich von Zündquellen aufbewahren. Rauchen verboten.

Risiken

Ethanol ist sehr leicht brennbar. Ethanoldämpfe können sich bereits bei Zimmertemperatur entzünden.

Bei Hautkontakt betroffene Bereiche mit ausreichend Wasser waschen.

Bei Augenkontakt Auge mit ausreichen Wasser spülen und ggf. medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Sicherheitshinweise

Die Belüftung muß feuerfest sein.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.

In Bereichen, in denen unverschlossene Behälter gehandhabt werden bzw. Undichtigkeiten auftreten können, nur funkensichere bzw. zugelassene Elektrowerkzeuge verwenden.

Verschmutzte Kleidung stets ablegen, da sie eine Brandgefahr darstellt.

Rauchen und warmumformende Arbeiten im Zusammenhang mit der Handhabung von Ethanol in unverschlossenen Behältern ist nicht zulässig.

von Ethanol in unverschlossenen Beh ä ltern ist nicht zul ä ssig. 00:01-02 Scania CV AB

Erdgas

Erdgas

Methan ist stark brennbar und muß extrem vorsichtig gehandhabt werden. Rauchen und offenes Feuer verboten. Bei Schweiß- und Schleifarbeiten in der Nähe von Methan vorsichtig vorgehen.

Methan an gut belüftetem Ort und nicht im Bereich von Zündquellen aufbewahren.

Das Handgasventil an Gasbehältern muß vor allen Arbeiten am Fahrgestell geschlossen werden.

Vor dem Zerlegen des Gassystems folgende Maßnahmen treffen:

1 Hauptventil am Gasbehälter schließen.

2 Motor drehen lassen, bis kein Gas mehr vorhanden ist.

3 Beim Zerlegen vorsichtig vorgehen. Auf austretendes Gas achten.

Bei Gasundichtigkeiten oder Gasgeruch:

Hauptventil am Gasbehälter schließen.

Gebäude evakuieren.

Alle Türen zur Belüftung öffnen.

Vorgesetzte informieren.

Risiken

Erdgas ist sehr leicht brennbar und kann in bestimmten Fällen sogar durch die statische Elektrizität einer Person entzündet werden.

Methan ist leichter als Luft (Dichte 0,6) und steigt daher nach oben. Der Arbeitsplatz muß daher mit einer deckenmontierten Absauganlage ausgestattet sein.

Erdgas brennt mit einer nahezu unsichtbaren Flamme. Daher besonders vorsichtig vorgehen.

mit einer nahezu unsichtbaren Flamme. Daher besonders vorsichtig vorgehen. 18 Scania CV AB 2001, Sweden 00:01-02
mit einer nahezu unsichtbaren Flamme. Daher besonders vorsichtig vorgehen. 18 Scania CV AB 2001, Sweden 00:01-02

Erdgas

Gasfeuer keinesfalls löschen. Statt dessen versuchen, die Gaszufuhr zu unterbinden und brennbare Materialien aus dem Brandbereich entfernen.

Gas stellt eine Explosionsgefahr dar und brennt bereits bei einem Gehalt von 5-15 % in der Luft.

Ergas ist nicht giftig. Enthält die Luft jedoch einen Gasgehalt von 50 % oder mehr, ist der Sauerstoffgehalt so niedrig, das ein Erstickungsrisiko besteht.

Erdgas kann bei Kontakt mit Halogenen, Stickstoffoxiden und Acetylen explosiv sein.

Sicherheitshinweise

Die Belüftung muß feuerfest sein.

In Bereichen, in denen unverschlossene Behälter gehandhabt werden bzw. Undichtigkeiten auftreten können, nur funkensichere bzw. zugelassene Elektrowerkzeuge verwenden.

Rauchen und Schweißen sind im Bereich von Erdgasbehältern verboten.

Fahrzeug vor der Fahrt in die Werkstatt keinesfalls betanken. Dies ist besonders bei kalter Witterung wichtig, da der Gasdruck bei Erwärmung steigt.

Im Brandfall Gasbehälter in Sicherheit bringen.

Brandschutzvoraus-

setzungen

Landesspezifische Gesetze und Vorschriften stets beachten.

Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase

Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase

Unter hohem Druck stehende Leitungen können bei der Durchführung von Arbeiten beschädigt werden und Gas kann austreten.

Leitungen können auch dann unter hohem Druck stehen, wenn die Pumpe nicht arbeitet. Flüssigkeiten oder Gase können beim Lösen eines Leitungsanschlusses austreten.

Äußerlich beschädigte Gasbehälter können z. B. beim Auftreffen auf eine harte Oberfläche explodieren. Gas kann aus beschädigten Ventilen austreten. Unter Druck stehende Behälter, wie z. B. Gasflaschen für Schweißarbeiten, können bei beschädigtem Ventil mit einer Kraft bewegt werden, die 64 000 kg entspricht.

Risiken

Bei Arbeiten an folgenden Bauteilen besteht ein Verletzungsrisiko:

Servolenkung

Nachlaufachsenlift

Ladekran

Kippvorrichtung

Bremssystem

Druckluft von Werkstatt- Druckluftversorgung

Gummiinstandsetzungen

(Reifeninstandsetzung)

Druckprüfung an Düsen

Undichtigkeitsprüfungen und Druckprüfungen mit Druckluft oder anderen Gasen können zum Platzen führen.

Mit unter Druck austretenden Flüssigkeiten oder Gasen verbundene Risiken:

Gas kann die Haut durchdringen und schwere Gewebeschäden zur Folge haben.

durchdringen und schwere Gewebesch ä den zur Folge haben. Gewebe durchdringendes Gas kann die Blutzirkulation beeintr

Gewebe durchdringendes Gas kann die Blutzirkulation beeinträchtigen.

Es besteht das Risiko schwerer Augenverletzungen.

Viele in Gasen enthaltende Substanzen können zu Vergiftungen führen.

Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase

Sicherheitshinweise

Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.

Nur wenn unbedingt notwendig an unter Druck stehenden Systemen arbeiten.

Zur Dichtheitsprüfung Flüssigkeiten verwenden.

Kleidung keinesfalls mit Gas oder Druckluft reinigen.

Beim Transport von unter Druck stehenden Behältern stets Ventilabdeckung anbauen.

Kühlmittel

Kühlmittel

Das in Fahrzeugen verwendete Kühlmittel besteht aus Wasser und Korrosions- schutzmittel. Ggf. wird Frostschutzmittel (z. B. Ethylenglykol) beigemischt.

Kühlmittel darf nicht in die Kanalisation oder anderweitig in der Umgebung entsorgt werden.

Konzentriertes Glykol ist brennbar. Entsprechend handhaben.

Risiken

Direkter Kontakt mit Kühlmittel (z. B. in den Augen oder auf der Haut) verursacht Verletzungen.

Das Kühlsystem steht unter Druck. Heißes Kühlmittel kann an undichten Stellen oder beim Abschrauben des Einfülldeckels austreten und Verbrennungen verursachen.

Ethylenglykol und Korrosionsschutzmittel sind beim Verschlucken äußerst gesundheitsschädlich.

Sicherheitshinweise

Bei möglichen Spritzern Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.

Zum Abbau des Drucks zunächst Einfülldeckel öffnen. Vorsichtig vorgehen. Heißer Dampf und Kühlmittel können austreten.

Nach Möglichkeit erst nach Abkühlen des Kühlmittels am Kühlsystem arbeiten.

Ausrüstung gemäß Service-Handbuch verwenden und alle Anleitungen zu Arbeiten am Kühlsystem befolgen.

verwenden und alle Anleitungen zu Arbeiten am K ü hlsystem befolgen. 22 Scania CV AB 2001,

Kältemittel

Kältemittel

Die Fahrzeugklimaanlage enthält Kältemittel.

Bei Arbeiten an der Klimaanlage sind alle jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.

Nur speziell dafür ausgelegte Werkzeuge verwenden.

Örtliche Bestimmungen zur Handhabung und Wiederaufbereitung von Kältemittel beachten.

Weitere Informationen können vom Importeur erfragt werden.

Risiken

Die Klimaanlage steht unter Druck. Austretendes Kältemittel kann zu Erfrierungen/Verletzungen führen.

Durch Rauchen oder Schweißen erwärmtes Kältemittel bildet Gase, die beim Einatmen äußerst gefährlich sind.

Verdampftes Kältemittel trägt zum Treibhauseffekt bei.

sind. • Verdampftes K ä ltemittel tr ä gt zum Treibhauseffekt bei. 00:01-02 Scania CV AB

Kältemittel

Sicherheitshinweise

Bei Gefahr von Undichtigkeiten Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.

Sicherstellen, daß sich in der Nähe keine Wärmequellen befinden (z. B. Schweiß- arbeiten oder Zigaretten).

Im Service-Handbuch enthaltene Anweisungen zur Handhabung von Kältemittel befolgen und bei Arbeiten an der Klimaanlage alle dort angegebenen Ausrüstungen verwenden.

Absauganlagen auf Bodenhöhe verwenden. Alle entstehenden Gase sind schwerer als Luft und sinken nach unten. Das Gas ist unsichtbar und nahezu geruchlos. Daher ist es schwer zu bemerken.

Gas ist unsichtbar und nahezu geruchlos. Daher ist es schwer zu bemerken. 24 Scania CV AB

Luftverschmutzung

Luftverschmutzung

Luftverschmutzung ist gesundheitsgefährlich. Bestimmte Schadstoffe sind in bestimmten Umgebungen in größerer Menge enthalten.

Folgende Schadstoffe sind besonders in Werkstätten häufig anzutreffen:

Kohlenmonoxid, aus Fahrzeugabgasen. Kohlenmonoxid ist geruchlos und daher besonders gefährlich.

Stickoxide oder stickstoffhaltige Dämpfe, aus Fahrzeugabgasen.

Schweißdämpfe, besonders bei galvanisierten oder lackierten Materialien.

Ölnebel, z. B. bei Korrosionsschutzbehandlung.

Schwefelsäuredämpfe, z. B. beim Laden der Batterie.

Schleifstaub und Gase, die beim Schleifen oder Erwärmen von Plastik, Lack, Korrosionsschutzmittel, Schmiermittel, Farbe usw. entstehen

Beim Erwärmen von PVC entsteht toxischer Rauch, der mit Feuchtigkeit Chlorwasserstoff bildet und Metall innerhalb von zwei Stunden korrodieren kann.

Risiken

Kohlenmonoxid verringert die Sauerstoffaufnahme im Blut und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns und anderer Körperteile. Kohlenmonoxidvergiftungen werden als innere Erstickungen bezeichnet. Diese toxischen Vorgänge können schnell und ohne vorherige Anzeichen erfolgen.

Fahrerhausheizungen geben ebenfalls Abgase ab.

Stickoxide, Gase und Schleifstaub können die Lungen angreifen.

Gase und Schleifstaub k ö nnen die Lungen angreifen. • Ö lnebel bestimmter Ö le k

Ölnebel bestimmter Öle können zu Hautreizungen, Ausschlägen und Ekzemen führen.

Schwefelsäuredämpfe wirken korrodierend und können die Atemwege schädigen.

Luftverschmutzung

Sicherheitshinweise

Bei Schweißarbeiten, Laden der Batterie und anderen Arbeiten, bei denen gefährliche Gase entstehen können, für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen.

Bei Gefahr von Ölnebel Schutzhandschuhe und Atemmaske tragen. Sicherstellen, daß die gesamte Schutzausrüstung ölfest ist.

Ungeschützte Haut mit ölfester Creme bedecken.

Bei Arbeiten mit korrodierenden Substanzen sicherstellen, daß in unmittelbarer Nähe die Möglichkeit besteht, die Augen ggf. zu spülen.

Fahrzeug nach Möglichkeit nicht in der Werkstatt fahren. Absauganlage an Auspuffrohr anschließen, damit die Abgase in einem geschlossenen System aus der Werkstatt abgeleitet werden können.

Bei Verwendung der Fahrzeug- Standheizung Absauganlagen am Fahrzeug verwenden.

Isozyanate

Isozyanate sind in einigen in Fahrzeugen verwendeten Farben, Füllern, Klebstoffen, Schäumen usw. enthalten. Das Einatmen von Isozyanaten in Form von Nebel, Staub oder Aerosolen kann asthmatische Symptome der Atemwege und Schädigungen der Lungen verursachen. Auch ein kurzzeitiges Einatmen größerer Mengen kann Schädigungen und eine bleibende Hypersensibilisierung zur Folge haben.

Werden isozyanathaltige Produkte erwärmt, können Isozyanate in großen Mengen freigesetzt werden. Dies ist beim Schleifen, Schweißen und Trennen von Materialien mit isozyanathaltigem Überzug der Fall. Bei diesen Arbeiten daher gute Belüftung sicherstellen. Frischluft-Atemschutzmasken verwenden.

ftung sicherstellen. Frischluft-Atemschutzmasken verwenden. Scania verwendet nach M ö glichkeit* keine Farben, F ü

Scania verwendet nach Möglichkeit* keine Farben, Füller und Kleber mit Isozyanaten, kann jedoch nicht garantieren, daß nicht- werkseitig angebrachte Lackierungen usw. isozyanatfrei sind.

* Möglicherweise werden diese Produkte jedoch in der Lackierung usw. von ausgelieferten Fahrzeugen eingesetzt.

Staub von Kupplungs- und Bremsbelägen sowie bei Schleifarbeiten anfallender Staub

Staub von Kupplungs- und Bremsbelägen sowie bei Schleifarbeiten anfallender Staub

Kupplungs- und Bremsbeläge

Bei Kupplungs- und Bremsbelägen entsteht ein sehr feinkörniger Staub.

Brems- und Kupplungsbeläge können darüber hinaus Asbest enthalten. Die Verwendung asbesthaltiger Bauteile ist in einigen Ländern gesetzlich verboten. Daher gesetzliche Bestimmungen zur Verwendung von Asbest beachten.

Risiken

Das Einatmen des Staubs kann zu Lungenkrankheiten führen.

Asbeststaub ist krebserregend. Rauchen erhöht das Krebsrisiko.

Sicherheitshinweise

Staub vor dem Arbeiten an Bremsen und Kupplungsbelägen mit Wasser binden.

Atemschutz mit geeigneten Staubfiltern verwenden. Eine Papiermaske ist nicht ausreichend.

Keinesfalls Druckluft verwenden.

Bauteile von Bremse und Kupplung mit Wasser oder einem dafür ausgelegten Sauger reinigen.

Schleifen

Der beim Schleifen von Lötstellen an der Karosserie und beim Schleifen bestimmter Lacke entstehende Staub enthält Blei.

bestimmter Lacke entstehende Staub enth ä lt Blei. Risiken Blei kann bei Hautkontakt in den Blutkreislauf

Risiken

Blei kann bei Hautkontakt in den Blutkreislauf eintreten und zu Bleivergiftungen führen.

Sicherheitshinweise

Hautkontakt und Einatmen vermeiden.

Schutzbrille, Atemschutz und Gesichtsmaske tragen.

Gespannte Federn

Gespannte Federn

Beispiele gespannter Federn:

Federn für Motorhaube bzw. Frontklappe (nur Fahrzeuge der 3er-Serie)

Federspeicher-Bremszylinder

Rückholfedern für Bremsbacken

Sicherungsringe

Ventilfedern

Ausstelldämpfer, Dämpfer

Risiken

Löst sich eine gespannte Feder kann diese aufgrund der Federspannung andere Teile mitreißen.

Kleine Federn können beim Lösen zu Augenverletzungen führen.

Die Federn der Federspeicher- Bremszylinder sind stark vorgespannt und können bei unkontrolliertem Lösen schwere Verletzungen verursachen.

Die Federn der Ausstelldämpfer und Dämpfer sind stark vorgespannt und können bei unkontrolliertem Lösen schwere Verletzungen verursachen. Auch die Handhabung entsorgter Ausstelldämpfer und Dämpfer kann gefährlich sein.

Ausstelldämpfer und Dämpfer können bei Erwärmung (z. B. durch Feuer) explodieren.

und D ä mpfer k ö nnen bei Erw ä rmung (z. B. durch Feuer) explodieren.

Gespannte Federn

Sicherheitshinweise

Schutzbrille tragen.

Nur Sicherungsringzangen geeigneten Typs und geeigneter Größe verwenden. Auf guten Zustand achten.

Im Service-Handbuch enthaltende Anweisungen zur Instandsetzung und Entsorgung der jeweiligen Bauteile befolgen. Ggf. weitere Anweisungen beachten.

Stets vorgeschriebene Werkzeuge verwenden.

weitere Anweisungen beachten. • Stets vorgeschriebene Werkzeuge verwenden. 00:01-02 Scania CV AB 2001, Sweden 29

Elektromotoren

Elektromotoren

Elektromotoren Elektromotoren Sicherheitshinweise • Risiken beachten. • Batterien abklemmen. Diese Sicherheitsma ß

Sicherheitshinweise

Risiken beachten.

Batterien abklemmen. Diese Sicherheitsmaßnahme ist unbedingt notwendig, um einen versehentlichen Betrieb des Elektromotors zu verhindern.

Scheibenwischer

Auch nach dem Ausschalten des Scheibenwischers über den entsprechenden Schalter verfügt der Scheibenwischermotor noch über Spannung, um den Scheibenwischer in die Ausgangsstellung bringen zu können. Der Scheibenwischermotor wird bereits bei geringsten Bewegungen des Motors betätigt.

Sicherheitshinweise

Scheibenwischermotor erst nach Abklemmen der Spannungsversorgung lösen.

Anlasser

Das Fahrzeug wird bewegt, wenn der Anlasser bei eingelegtem Gang betätigt wird. Der Motor läßt sich starten, wenn sich der Zündschlüssel in Fahrstellung befindet und das Fahrzeug bewegt sich bei eingelegtem Gang.

Ein sich bewegender Lkw ist bei gekipptem Fahrerhaus nur schwer anzuhalten.

Sicherheitshinweise

Zunächst Spannungsversorgung abklemmen. Dies betrifft alle Fahrzeuge, unabhängig vom Fahrzeugzustand.

Ist eine Spannungsversorgung des elektrischen Systems erforderlich, fliegende Sicherung (8 A) zwischen Batterieminus und entsprechendem Anschluß anschließen. Dies verringert die Brandgefahr und Funkenbildung durch den Batteriestrom.

Drehende Bauteile und Werkzeuge

Drehende Bauteile und Werkzeuge

Bauteile und Werkzeuge Drehende Bauteile und Werkzeuge Beispiele f ü r drehende Bauteile und Werkzeuge: •

Beispiele für drehende Bauteile und Werkzeuge:

Kühlerlüfter

Antriebsriemen

Kupplung der Einspritzpumpe

Gelenkwellen

Bohrmaschinen

Drehmaschine, Schleifmaschine

Risiken

Drehende Bauteile wie Kühlerlüfter und Wellen können bei Berührung Verletzungen verursachen. Verhedderungen sind auch bei völlig glatten drehenden Wellen möglich.

Bohrmaschinen, Drehmaschinen, Schleifmaschinen und andere Werkzeuge mit drehenden Teilen können schwere Verletzungen verursachen, wenn sich Kleidungsstücke oder Haare verheddern.

Handbohrmaschinen mit drehendem Einsatz können aus der Hand gerissen werden. Das Werkzeug fliegt zur Seite oder dreht weiter, bis sich das Kabel löst.

Das Werkzeug fliegt zur Seite oder dreht weiter, bis sich das Kabel l ö st. 00:01-02

Drehende Bauteile und Werkzeuge

Sicherheitshinweise

Bei Arbeiten mit Bohrmaschinen keine Handschuhe tragen.

Wann immer möglich Hebel auf Bohrmaschine aufsetzen.

Halstücher und Krawatten ablegen.

Keine Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln oder Hosenbeinen tragen.

Korrekte Kleidung sicherstellen.

Lange Haare durch ein Haarnetz oder ähnliches zurückhalten.

Großen und lose hängenden Schmuck von Händen, Armen und Hals abnehmen.

Stets geeigneten Scheibenbruchschutz auf Schleifmaschinen aufsetzen.

• Stets geeigneten Scheibenbruchschutz auf Schleifmaschinen aufsetzen. 32 Scania CV AB 2001, Sweden 00:01-02

Räder

Räder

Gummiteile instand setzen

Risiken

Räder abbauen:

Reifen, Felgen und Sicherungsringe können herunterfallen.

Räder zusammenbauen.

Reifen aufpumpen:

Reifen, Felgen und Sicherungsringe können herunterfallen.

Räder auswuchten:

Im Reifenprofil haftende Steine können beim Drehen des Rades herausfallen.

Mechanisches Bürsten und Drehen:

Fliegende Splitter.

Sicherheitshinweise

Vor dem Zerlegen Luft ablassen.

Sicherstellen, daß Reifen, Felgen und Sicherungsringe nicht beschädigt sind. Beschädigte Felgen oder Sicherungsringe keinesfalls instand setzen.

Rad zum Aufpumpen in einen Schutzkäfig legen. Pumpenschlauch mit Schelle an Reifenventil sichern. Mit Druckanzeige während des Pumpens weit entfernt stehen. Sicherstellen, daß der Sicherungsring bei 3 bar (40 psi) korrekt positioniert ist.

Reifen sorgfältig reinigen, Sand und andere Fremdkörper vor dem Auswuchten entfernen. Schutzabdeckung am Rad verwenden.

Schutz verwenden oder Schutzbrille tragen.

am Rad verwenden. • Schutz verwenden oder Schutzbrille tragen. 00:01-02 Scania CV AB 2001, Sweden 33
am Rad verwenden. • Schutz verwenden oder Schutzbrille tragen. 00:01-02 Scania CV AB 2001, Sweden 33

Werkzeugteile

Werkzeugteile

Werkzeugteile Werkzeugteile Risiken • Von Dornen und Mei ß eln k ö nnen sich Metallteile l

Risiken

Von Dornen und Meißeln können sich Metallteile lösen.

Der Hammerkopf kann sich vom Schaft lösen.

Kreissägen können klemmen oder wackeln.

Späne bei spanenden Bearbeitungsverfahren (z. B. Schleifen, Trennen oder Drehen).

Sicherheitshinweise

Werkzeuge prüfen. Werkzeug ggf. schärfen.

Hammer und Wellen im Voraus prüfen. Hammer bzw. Wellen ggf. instand setzen oder erneuern.

Stützhand von Unterkante der Säge entfernt halten.

Schutz verwenden oder Schutzbrille tragen.

Sicherheits-Rückhaltesystem

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Sicherheits-Rückhaltesystem

Airbags und Gurtstraffer enthalten explosive Bestandteile und können bei unkontrolliertem Auslösen zu Verletzungen führen. Diese Bauteile sind daher nur von Personen mit der entsprechenden Ausbildung zu handhaben. Für weitere Informationen zur Handhabung und Instandsetzung von Airbags und Gurtstraffern siehe Heft 18:02-02.

Vor der Durchführung von Arbeiten Spannungsversorgung abklemmen, um ein unkontrolliertes Auslösen der Airbags und Gurtstraffer zu verhindern.

Airbags und Gurtstraffer werden durch elektrische Impulse am Steckerpin oder durch starke Erwärmung ausgelöst.

Sicherheitshinweise

Vor der Durchführung von Arbeiten Spannungsversorgung abklemmen.

Wird ein Modul ausgelöst:

Sich für etwa 10 Minuten vom Fahrzeug entfernen, bis sich der Staub gesetzt hat. Kein Wasser auf das Modul sprühen.

Fahrzeug anschließend mit Staubsauger reinigen. Beim Reinigen Handschuhe tragen.

Sicherstellen, daß das Gas nicht in die Atemwege oder Augen gelangt.

Rauch oder Staub nicht einatmen.

Nach der Berührung eines ausgelösten Moduls Hände waschen.

Ausgelöstes Modul in eine Plastiktüte legen und als Sondermüll entsorgen.

Entsorgte Module müssen entsprechend gekennzeichnet (Bn 1947) und an den Lieferanten zurückgeschickt werden.

(Bn 1947) und an den Lieferanten zur ü ckgeschickt werden. • Im Brandfall k ö nnen

Im Brandfall können gelagerte Module mit Wasser gekühlt werden, um ein versehentliches Auslösen zu vermeiden. Hat das Modul bereits ausgelöst, keinesfalls mit Wasser kühlen.

In der Werkstatt aufbewahrte Module müssen in einem verschließbaren Schrank mit der Kennzeichnung "Airbag, Explosiv" gelagert werden.

1 5 8 5 6 4 7 00:01-03 Ausgabe 1 d e SI-Einheiten, Schraubverband und

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Ausgabe 1

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SI-Einheiten, Schraubverband und Anzugsmoment

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yd
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h
M8x1
kpm
gal(UK)
A
00_1571

© Scania CV AB 1995-10

Inhalt

Inhalt

SI-Einheiten

4

Präfix

5

Schraubverband

6

Anzugsmoment

7

Winkelanziehen

8

Nachziehen

8

Wiederverwendung

8

Markierung der Schrauben und Muttern

9

Muttern

9

Linksgewinde

9

Sechskantschrauben

10

Allgemeine Anzugsmomente

10

Rohrverschraubungen und Verschlußschrauben

10

Gewindeeinsätze

10

Tabellen

11

SI-Einheiten