Sie sind auf Seite 1von 93

3. Lenkung Achsen Bremsen I

3. Lenkung – Achsen – Bremsen I 3.1 Lenkung 3.2 Achsen 3.3 Bremsen I (Trommelbremsen) Prof.

3.1 Lenkung 3.2 Achsen

3.3 Bremsen I (Trommelbremsen)

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

1

3.1 Lenkung

3.1 Lenkung Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 2

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

2

Historische Vorderachse: Büssing 1910

Rahmen Starrachse (Schmiedeteil) Lenkhebel Spurstange
Rahmen
Starrachse
(Schmiedeteil)
Lenkhebel
Spurstange

Halbeliptikfeder

Achsschenkelbolzen

Achsschenkel

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

3

Lenkung mit Federung

Starrachse Halbeliptikfeder Spurstange
Starrachse
Halbeliptikfeder
Spurstange

Lenkgetriebe

Starrachse Halbeliptikfeder Spurstange Lenkgetriebe Lenkstockhebel Lenkschubstange Lenkhebel Prof. Dr. K.V.

Lenkstockhebel

Lenkschubstange

Lenkhebel

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

4

Lenkung mit Federung

S-Schlag- Puffer Halbeliptikfeder Spurstange Lenkgetriebe Lenkschubstange Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung
S-Schlag- Puffer
Halbeliptikfeder
Spurstange
Lenkgetriebe
Lenkschubstange
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16

Lenkhebel

5

Ergänzungsfolie

Lenkung mit Federung

Vorteil der Starrachse: Spur- und Sturzkonstanz auch bei Wanken Positiv für Reifenlebensdauer: ca. 200.000 km pro Reifen

Lenkschubstange -Betätigungskraft ca. 4t

- Sorgfältige Wahl des Einhängepunktes für räumliche Konstanz auch bei Einfederung und Wanken

- starre Anbindung zur Vermeidung von Eigenlenkbewegungen steht Fahrkomfort entgegen => Ausgleich durch gefederte Fahrerhauslagerung

1 Vorderachse 2 Achsschenkel 3 Achsschenkelbolzen 4 Spurstange 5 Spurstangenhebel 6 Lenkhebel 7 Lenkstange
1
Vorderachse
2
Achsschenkel
3
Achsschenkelbolzen
4
Spurstange
5
Spurstangenhebel
6
Lenkhebel
7
Lenkstange (Lenkschubstange)
8
Lenkstockhebel
9
10
Lenkgetriebe
Lenkspindel oder Lenkungsgelenkwelle
Achsschenkellenkung

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

6

Lenksäule und Lenkgetriebe

Lenkrad Lenkungsgelenkwelle Lenkgetriebe
Lenkrad
Lenkungsgelenkwelle
Lenkgetriebe
und Lenkgetriebe Lenkrad Lenkungsgelenkwelle Lenkgetriebe Lenksäule eingebaut Lenksäule als Gelenkwelle

Lenksäule eingebaut

Lenksäule als Gelenkwelle

Teleskopwelle
Teleskopwelle

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

7

Ergänzungsfolie

Lenksäule und Lenkgetriebe

Längenausgleich durch Teleskopstange als Lenksäule wegen Fahrerhausfederung

Abknickbare Lenksäule für kippbares Fahrerhaus

Höhenverstellbarkeit durch Druckluftklemmen

Lenkgetriebe: überwiegend Kugelumlauflenkgetriebe, zukünftig Zahnstangengetriebe

Kugelumlauflenkgetriebe

1 Lenkspindel 2 Lenkschnecke 3 Kugelführungsrohre 4 Kugelreihe 5 Lenkmutter (Kugelmutter) 6 Lenksegment 7
1
Lenkspindel
2
Lenkschnecke
3
Kugelführungsrohre
4
Kugelreihe
5
Lenkmutter (Kugelmutter)
6
Lenksegment
7
Segmentwelle
8
Lenkstockhebel

Endlose Kugelreihe bildet Verbindung zwischen Lenkschnecke und Lenkmutter

Lenkmutter über Verzahnung mit Lenksegment auf Segmentwelle verbunden

Lenkstockhebel an Segmentwelle befestigt

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Zahnstangengetriebe

Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Zahnstangengetriebe Ritzel am unteren Ende der Lenksäule versetzt die geteilte

Ritzel am unteren Ende der Lenksäule

versetzt die geteilte Spurstange

(Zahnstange) in eine Schubbewegung

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

Ergänzungsfolie

Kugelmutter- Hydrolenkgetriebe Fa. ZF

Prof. Dr. K.V. Schaller

1

Gehäuse

2

Arbeitskolben

3

Drehstab

4

Strombegrenzungsventil

5

Flügelzellenpumpe

6

Ölbehälter

7

Segmentwelle

8

Lenkspindel

9

Nachsaugventil

10

Druckbegrenzungsventil

11

Steuerventil, Lenkschnecke

12

Axialnut

A-A

Schnittebene

B

Rücklauf

C

Zulauf

D

Rücklauf aus oberem Zylinderraum

E

Drucköl zum unteren

Zylinderraum

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

9

Servolenkung Servocom 8098 Phantom

Servolenkung Servocom 8098 Phantom Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

10

Ergänzungsfolie

Servolenkung

Lenkkraftunterstützung von 90 60% je nach Fahrgeschwindigkeit, Beladungszustand und Querbeschleunigung

ohne Servolenkung 600kN für Lenkbewegung am Lenkrad nötig

Kugelmutter- Hydrolenkgetriebe

Aktivierung des Steuerventils durch Torsion des Drehstabes an der Lenkspindel => Torsionssteifigkeit des Drehstabes für Lenkverhalten entscheidend

Kugelmutter fungiert als Arbeitskolben der Lenkhilfe

Hydrauliköl wird über Steuerschlitze in entsprechenden Arbeitsraum geleitet

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

11

Lenkung mehrerer Achsen

Vierachslenkung (1-,2- und 3-kreisig) Lenkrad Unterstützungszylinder Zwischenhebel Lenkhebel Lenkhebel
Vierachslenkung (1-,2- und 3-kreisig)
Lenkrad
Unterstützungszylinder
Zwischenhebel
Lenkhebel
Lenkhebel
Lenkschubstange
hintere Achse
Lenkschubstange
vordere Achse

Lenkungsgelenkwelle

Lenkstockhebel

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

12

Lenkung mehrerer Achsen

Lenkung mehrerer Achsen Redundante Servolenkung durch EU- Vorschrift gefordert => Pumpenantrieb über Lenkwelle Prof.

Redundante Servolenkung durch EU- Vorschrift gefordert =>

Pumpenantrieb über

Lenkwelle

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

13

Zahnstangenlenkung wie bei PKW

Zahnstangenlenkung wie bei PKW • Bis 6t Vorderachslast einsetzbar • Bisher nur vereinzelter Einsatz bei -

Bis 6t Vorderachslast einsetzbar

Bisher nur vereinzelter Einsatz bei

- Freightliner Cascadia

- Volvo => Hydraulikzylinder mit Spurstange verbunden

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

14

Einzelradaufhängung und

Zahnstangenlenkung Volvo

Nachteile:

Lebensdauer der Reifen geringer

durch oberen und unteren Dreieckslenker großer Bauraum

deutlich schwerer als Standardbauweise

Vorteil:

Höherer Fahrkomfort

schwerer als Standardbauweise Vorteil: Höherer Fahrkomfort Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

15

Vorlaufachse mit elektronischer Lenkung

Vorlaufachse mit elektronischer Lenkung Lenkwinkelgeber am Lenkgetriebe Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung

Lenkwinkelgeber am Lenkgetriebe

mit elektronischer Lenkung Lenkwinkelgeber am Lenkgetriebe Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

16

Vorlaufachse mit elektronischer Lenkung

Vorlaufachse mit elektronischer Lenkung Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 Prof. Dr. K.V.

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

Prof. Dr. K.V. Schaller

17

Nachlaufachse mit hydraulisch gekoppelter Lenkung (RAS)

RAS: Rear Axle Steering Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 18
RAS: Rear Axle Steering
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16
18

Geberzylinder Vorderachse für RAS

Geberzylinder Hydraulikleitung zur Hinterachse
Geberzylinder
Hydraulikleitung zur Hinterachse

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

19

Ergänzungsfolie

Nachlaufachse

Hydraulische Kopplung

Geberzylinder an der Vorderachse

Nehmerzylinder an der Hinterachse

Aktiv bei niedrigen Geschwindigkeiten

Bei v > 30km/h Nachlaufachse bei geöffnetem Hydrauliksystem mechanisch zentriert

Elektronische Kopplung

Abgreifen des Lenkwinkels

Elektronische Berechnung eines

Lenkwinkels für die Nachlaufachse

Hydraulische Einstellung des hinteren Lenkwinkels

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

des hinteren Lenkwinkels Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
des hinteren Lenkwinkels Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

20

Vorderachse für Reisebus

Vorderachse für Reisebus Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 Aufgelöste Spurstange für

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

Aufgelöste Spurstange für Einschlagwinkel > 48° beim Rangieren

Prof. Dr. K.V. Schaller

21

3.2 Achsen

3.2 Achsen Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 22

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

22

Kernfunktionen der Achsen

Hinterachse

Gewicht ca. 600kg + 100kg/Rad

Last tragen: Tragfähigkeit ca. 16t

Antreiben/Bremsen

Vorderachse

Gewicht ca. 350kg + 100kg/Rad

Last tragen: Tragfähigkeit 8 10t

Lenken

• Bremsen
Bremsen

Lebensdauer ca. 1,5 Millionen km => robuste Bauweise

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

23

Typische 8t- Vorderachse

Achsschenkellager Achsschenkellager
Achsschenkellager
Achsschenkellager

Lagereinheit

Scheibenbremse

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

24

Vorderachse

Bremsbeläge

Achsschenkellagerung

Vorderachse Bremsbeläge Achsschenkellagerung Radlager 25 Radbolzen Axial- Lager Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel-

Radlager

Vorderachse Bremsbeläge Achsschenkellagerung Radlager 25 Radbolzen Axial- Lager Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel-
Vorderachse Bremsbeläge Achsschenkellagerung Radlager 25 Radbolzen Axial- Lager Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel-

25

Radbolzen

Bremsbeläge Achsschenkellagerung Radlager 25 Radbolzen Axial- Lager Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel- bolzen

Axial- Lager

Achsschenkellagerung Radlager 25 Radbolzen Axial- Lager Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel- bolzen Bremsscheibe

Radlagereinheit

(HUB-UNIT)

Achsschenkel-

bolzen

Axial- Lager Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel- bolzen Bremsscheibe Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung

Bremsscheibe

Radlagereinheit (HUB-UNIT) Achsschenkel- bolzen Bremsscheibe Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

Ergänzungsfolie

Vorderachse

Achsschenkellagerung

Axiallager trägt Radlast

Lebensdauerschmierung => wartungsfrei

Reibung im Lager für Dämpfung notwendig => Risiko „Shimmy“

Radlager

Lebensdauerschmierung => wartungsfrei

Radverschraubung durch Gewindebolzen und Muttern

=> leichter Wechsel von verschlissenen Gewinden durch häufige Radwechsel

Ausführung als standardisierte HUB- UNIT => Ausbau des kompletten Radlagers z.B. zum Wechseln der Bremsscheibe möglich => keine Demontage und Neueinstellung des Radlagers notwendig

keine Demontage und Neueinstellung des Radlagers notwendig Prof. Dr. K.V. Schaller 1 Hinterachsbrücke 2 HUB-UNIT

Prof. Dr. K.V. Schaller

1 Hinterachsbrücke

2 HUB-UNIT Radlagereinheit

3 Antriebswelle

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

26

Hypoidachs- Familie Beispiel MAN

Single Reduction Solo /Tandem Axles/TG

Basic Rating

rgd. 465mm 14 22,5“ 13 HY-1350 HYD-1370 12 rgd. 390mm 600hp 11 22,5’’ HY-1130 HY-1150
rgd. 465mm
14
22,5“
13
HY-1350
HYD-1370
12
rgd. 390mm
600hp
11
22,5’’
HY-1130
HY-1150
19.5“
10
600hp
9
17,5“
HY-0925
8
rgd. 320mm
7
310hp
HY - 0718
17,5“
6
5
235hp
4
3
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
70
75
G.C.W. [ton]
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16
27
Axle Load [ton]

Planetenachs- Familie Beispiel MAN

Basic Rating

17 ip=3,0/3,48/4,0 rgd 300 mm 16 15 HP-1652 HPD - 1682 14 rdg.233 mm 13
17
ip=3,0/3,48/4,0
rgd 300 mm
16
15
HP-1652
HPD - 1682
14
rdg.233 mm
13
HP - 1352
HP-1333
HDP - 1382
12
HPD - 1353
11
HP-1033 e/zw
rgd.233 mm
10
24“
VP/VPD - 10
22,5“
9
HP-0928 e/zw
20“
VP/VPD - 09
8
22,5“
20“
7
HPD-0728 e/zw
HP-0728 e/zw
6
VP - 06
5
4
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
G.C.W. [ton]
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16
28
G.A.W. [ton]
8-Loch
10-Loch

Ergänzungsfolie

Achs- Familien

Modulariät durch Familien für Auslegungsmöglichkeiten

Auslegungsparameter: Achslast und Gesamtgewicht => Zuggesamtgewicht: bei Bergfahrt wirkt gesamte Hangabtriebskraft auf den Antriebsstrang => Motorleistung nicht von Bedeutung da Beschleunigung irrelevant

Je größere Stückzahlen gebaut werden desto mehr Familien möglich

=> bessere Anpassung an jeweiliges Fahrzeug möglich

Hypoid- Achsen für Straßenfahrzeuge

Planetenachsen für Baustellenfahrzeuge

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

29

Hinterachse Hypoidbauform

Blechkonstruktion

Hinterachse Hypoidbauform Blechkonstruktion Achsgetriebe (eingeschraubt) S c h e i b e n b r e

Achsgetriebe

(eingeschraubt)

Hypoidbauform Blechkonstruktion Achsgetriebe (eingeschraubt) S c h e i b e n b r e m

Scheibenbremse

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

e n b r e m s e Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen

HUB-UNIT

30

Ergänzungsfolie

Hinterachse Hypoidbauform

Achslast 13 t

Zuggesamtgewicht 50 t

Blattfederung/Luftfederung möglich

Radlager: wartungsfreie HUB-UNIT

Scheibenbremse mit Elektronischem Bremssystem (EBS)

Ölwechselintervall 500.000 km

Gewicht mit Rädern ca. 1t

kostengünstig

geräuscharm

effizient => nur eine Übersetzungsstufe im Achsgetriebe

wenig robust durch geringe Bodenfreiheit

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

31

Hinterachse mit Scheibenbremse

Hinterachse mit Scheibenbremse Radbolzen Radlagereinheit (HUB-UNIT) Steckwelle Achsstummel Radnabe Bremsscheibe Prof. Dr.
Hinterachse mit Scheibenbremse Radbolzen Radlagereinheit (HUB-UNIT) Steckwelle Achsstummel Radnabe Bremsscheibe Prof. Dr.

Radbolzen

Radlagereinheit

(HUB-UNIT)

mit Scheibenbremse Radbolzen Radlagereinheit (HUB-UNIT) Steckwelle Achsstummel Radnabe Bremsscheibe Prof. Dr. K.V.

Steckwelle

Radbolzen Radlagereinheit (HUB-UNIT) Steckwelle Achsstummel Radnabe Bremsscheibe Prof. Dr. K.V. Schaller
Radbolzen Radlagereinheit (HUB-UNIT) Steckwelle Achsstummel Radnabe Bremsscheibe Prof. Dr. K.V. Schaller

Achsstummel

Radnabe

Bremsscheibe

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

32

Ergänzungsfolie

Hinterachse mit Scheibenbremse

Hohler geschmiedeter Achsstummel über Reibschweißen an blecherne

Achsbrücke angerieben

Steckwelle an Radnabe angeschraubt => Übertragung von 80.000Nm Drehmoment möglich

Scheibenbremsen angeschraubt => zum Wechseln Zerlegung der Achse notwendig => durch Verwendung der HUB-UNITs leicht möglich

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

33

Hinterachse Hypoid-Mittentrieb

Tellerraddurchmesser:

465 mm

Differentialsperre mit geschmiedeter Verzahnung

Ölfilter

Gehäuse

mit geschmiedeter Verzahnung • Ölfilter Gehäuse • i = 2,71; 3,08; 3,36; 3,70; 4,11; 4,65; 5,29

i = 2,71; 3,08; 3,36; 3,70; 4,11; 4,65; 5,29

Niedrigere Übersetzungen tbd

3,70; 4,11; 4,65; 5,29 • Niedrigere Übersetzungen tbd Differentialsperre Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung

Differentialsperre

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Tellerrad Kegelrad Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 34

Tellerrad

Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Tellerrad Kegelrad Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 34

Kegelrad

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

34

Hinterachse Hypoid-Mittentrieb

Hinterachse Hypoid-Mittentrieb verschraubt verschweißt Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung
Hinterachse Hypoid-Mittentrieb verschraubt verschweißt Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung

verschraubt

verschweißt

Hinterachse Hypoid-Mittentrieb verschraubt verschweißt Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

35

Ergänzungsfolie

Hinterachse Hypoid- Mittentrieb

Tellerraddurchmesser: 465 mm

Differentialsperre mit geschmiedeter Verzahnung

Ölfilter

i = 2,71; 3,08; 3,36; 3,70; 4,11; 4,65; 5,29

Niedrigere Übersetzungen tbd

Differential ähnlich wie bei PKW- Achsgetrieben

=> 4 Ausgleichskegelräder statt 2 bei PKW

Verschraubung des Differentialgehäuses ermöglicht Kontrolleinblick nach Schaden

Laserverschweißung günstiger und leichter

=> im Schadensfall fast immer Austausch des gesamten Differentials

Anti-Schlupf-Regelungssystem (ASR) für Schlupfausgleich ausreichend

=> klassische Differentialsperren nicht unbedingt erforderlich aber weiterhin viel genutzt (90% der Abnehmer)

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

36

Hinterachse Blechbrücke

Hinterachse Blechbrücke Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 37

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

37

Hypoid- Tandemachse Beispiel Meritor USA

Hypoid- Tandemachse Beispiel Meritor USA Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

38

Außenplanetenachse MAN/DB

Außenplanetenachse MAN/DB Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 39

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

39

Ergänzungsfolie

Außenplanetenachse MAN/DB

Einsatz seit ca. 40 Jahren => Bild: erfolgreichste Planetenachse von MAN/DB: 10 Millionen verkaufte Exemplare

Geringes Drehmoment im Winkelgetriebe => kleines Tellerrad => kleiner Achskessel

Töpfe mit Planetengetrieben zur Erzeugung hoher Momente außen am Rad

Vorteile:

- robust

- hohe Steifigkeit

- hohe Bodenfreiheit

=> Off- Road- Anwendung z.B. Baustellen- und Militärfahrzeuge

=> Überwiegend in Kombination mit Trommelbremsen eingesetzt

Nachteile:

- schlechter Wirkungsgrad durch viele Übersetzungsstufen

- lauter als Hypoidachsen

- höhere Herstellungskosten

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

40

Planetenachse Radteil

Hohlrad

Planet

Sonnenritzel

Planetenachse Radteil Hohlrad Planet Sonnenritzel Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

41

Planetenachse Mittentrieb

Eingangswelle Querdifferential
Eingangswelle
Querdifferential

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

42

Planetenachse Radteil Schnitt

Hohlrad

Planetenachse Radteil Schnitt Hohlrad Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Sonnenritzel Planet Lenkung

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Hohlrad Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Sonnenritzel Planet Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 43

Sonnenritzel

Planet Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16
Planet
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16

43

Ergänzungsfolie

Planetenachse

Zentralgetriebe in der Achse mit Übersetzung nahezu 1 => kleines Tellerrad => kleineres Ausgleichsgetriebe

Radnaben: Planetengetriebe mit Übersetzung ca. i= 3-4 => Sonnenritzel angetrieben => Hohlrad achsfest => Steg läuft mit Radnabe um

Schrägverzahnung für geringere Geräuschentwicklung

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

44

Gussachsgehäuse

mit eingepresstem Achsstummel

Achsstummel

Gussachsgehäuse mit eingepresstem Achsstummel Achsstummel Ölfilter Bessere Überlastfähigkeit als Blechkonstruktion

Ölfilter

Bessere Überlastfähigkeit als Blechkonstruktion

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

45

Schrägverzahnter Planetentrieb

Achsstummel Planetengetriebe HUB-UNIT wartungsfrei
Achsstummel
Planetengetriebe
HUB-UNIT
wartungsfrei

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

46

Schrägverzahnter Planetentrieb

Planetenräder Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16
Planetenräder
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16

Schrägverzahnte

47

Schrägverzahnter Planetentrieb

Prof. Dr. K.V. Schaller

Schrägverzahnter Planetentrieb Prof. Dr. K.V. Schaller Axiallager, Abstützung Federn zur Lagervorspannung Vorlesung
Schrägverzahnter Planetentrieb Prof. Dr. K.V. Schaller Axiallager, Abstützung Federn zur Lagervorspannung Vorlesung

Axiallager, Abstützung Federn zur Lagervorspannung

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

48

Doppelachsaggregat - Durchtriebsachse

Doppelachsaggregat - Durchtriebsachse Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

49

Ergänzungsfolie

Doppelachsaggregat - Durchtriebsachse

Planetengetriebe
Planetengetriebe

Eingangsgelenkwelle

Längs- und Querdifferential

Durchtrieb zur zweiten Hinterachse

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

50

Längsdifferential

Längsdifferential Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 51

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

51

Durchtriebsachse HPD-1382

Einteiliges Einteiliges Achsgehäuse Längsdifferentialgehäuse Verstärktes Differential
Einteiliges
Einteiliges
Achsgehäuse
Längsdifferentialgehäuse
Verstärktes
Differential

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

52

Festigkeitserprobung am Hydropulser

Festigkeitserprobung am Hydropulser • Ölhaushalt / Temperaturverhalten • Betriebsfestigkeit Achsbrücke, Radnabe

Ölhaushalt / Temperaturverhalten

Betriebsfestigkeit Achsbrücke, Radnabe

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

53

Prüfstand für Hochlasterprobung

Direct current motor wheel end

Power max.

220 KW (1000 -

3000 min -1 )

Torque max.

2579

min -1 )

Gear Box

Nm (10 - 1000

Ratios: 4,009; 11,124; 28,651

1 ) Gear Box Nm (10 - 1000 Ratios: 4,009; 11,124; 28,651 Direct current driving motor

Direct current driving motor input thenge

Power max.

370 KW (1000 - 3000 min -1 )

Torque max.

3534 Nm (10 - 1000 min -1 )

Gear Box

Ratios: 1; 2,172; 4,214

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

54

Ölversorgung am Neigungstisch

Ölversorgung am Neigungstisch Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 55

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

55

Ölversorgung am Durchtrieb

Ölversorgung am Durchtrieb Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 56

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

56

Ergänzungsfolie

Achserprobung

Prüfverfahren für Achserprobung wie bei PKW

6- Achs- Pulsator bringt Belastungen wie in Realität auf

Prüfung bei 3,5- facher Nennachslast

Test der Verzahnungen in Laufprüfständen

Überprüfung der effektiven Schmierung aller Zahnräder und Lager bei

langsamer Fahrt unter hoher Last an Steigungen mit Neigungstisch

Bei hohen Drehzahlen darf nicht zu viel Öl im Getriebe => sonst Planschverluste zu hoch

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

57

Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 58

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

58

3.3 Bremsen I Trommelbremsen

3.3 Bremsen I – Trommelbremsen Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

59

Bremswege aus 80 km/h

Bremswege aus 80 km/h Alte Baureihen F2000 Trommelbremse Scheibenbremse VA 8 bar Bremsdruck 10 bar
Bremswege aus 80 km/h Alte Baureihen F2000 Trommelbremse Scheibenbremse VA 8 bar Bremsdruck 10 bar

Alte Baureihen

F2000

Trommelbremse

Scheibenbremse VA

8 bar Bremsdruck

10 bar Bremsdruck

ca. 60 m

ca. 45 m (konventioneller Auflieger)

(4 m/s²)

(5,5 m/s²)

m (konventioneller Auflieger) (4 m/s²) (5,5 m/s²) TGA mit EBS Scheibenbremse 10 bar Bremsdruck ca. 36-40

TGA mit EBS

Scheibenbremse

10 bar Bremsdruck

ca. 36-40 m (EBS Auflieger)

(6,2-7 m/s², Reifengrenze 8 m/s²)

Vorschrift USA ab 1.8.2011: 250ft aus 60 mph, 4,66 m/s²

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

60

Ergänzungsfolie

Bremsen und Bremswege

Betriebsbremsen zur Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeit (Anpassbremsung, Vollbremsung) => abstufbare Betätigung mit dem Fuß

Überwiegende Verwendung von Scheibenbremsen seit ca. 1994

- Trommelbremsen biegen sich bei Erwärmung auf

- Viel geringeres Fading bei Scheibenbremsen:

=> Fading: Verringerung der Reibwerte von Belag und Reibfläche bei Erwärmung und dadurch Verminderung der Bremswirkung

- Belagvolumen bei Scheibenbremsen ca. halb so groß wie bei Trommelbremsen

- Beläge bei Scheibenbremsen schnell wechselbar

Scheiben- und Trommelbremsen Anpassbremsen, keine Dauerbremsung möglich

- ca. 40kg Reibring pro Radseite

- Verhältnis Thermische Kapazität/Fahrzeugmasse deutlich kleiner als bei PKW

Bremswege

- Auslegung der Reifen auf hohe Lebensdauer und geringen Rollwiderstand

- Deutlich geringere Reibwerte der Reifen als bei PKW- Reifen

- Verlängerung der Bremswege

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

61

Vorderachslast bei Bremsung

Hoher Schwerpunkt + Verzögerung beim Bremsen => Vorderachslast beim Bremsvorgang 12-14t statt 8t

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

62

Scheibenbremse im Prüfstand

Bremszylinder (Membran) Erhitzung auf ca. 800°C
Bremszylinder (Membran)
Erhitzung auf ca. 800°C

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

63

Bremsmechanik

Bremsmechanik Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 64

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

64

S- Nocken- Trommelbremse

S-Nocke

S- Nocken- Trommelbremse S-Nocke Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen WS2015/16 65

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

65

Ergänzungsfolie

S-Nocken- Trommelbremse

Trommel drehend mit dem Rad verbunden

S- Nocke und Bremsbacken feststehend mit der Achse verbunden

Zur Bremsbetätigung wird die Bremsnockenwelle mit der aufgesetzten S- Nocke über

Druckluftbremszylinder und Gestängesteller gedreht

S- Nocke drückt Bremsbacken gegen die drehende Trommel

evolventische Form der S- Nocke ermöglicht drehwinkelunabhänige Anpressung der Bremsbacken => gleichmäßige Abnutzung der Bremsbacken

=> gleichmäßige Bremswirkung über gesamte Nutzungsdauer

=> in Nutzfahrzeugen meist genutzte Bauform der Trommelbremse

Vorteile der Trommelbremse:

- guter Schutz gegen äußere Einwirkungen durch Schmutz und Nässe

- gute Bremsenkennwerte

Nachteil: schlechte Wärmeableitung durch geschlossene Trommelbauform => Fading

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

66

Betätigungsmechanik Trommelbremse

Konstruktionsprinzip
Konstruktionsprinzip

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

67

Ergänzungsfolie

Nachstellmechanismus

Verstelleinheit bewirkt Nachrücken des Gestängestellers bei Überschreitung

eines vorgegebenen Verstellweges

Einhaltung der zulässigen Werte für das Lüftspiel

Einstellung per Hand nur noch vereinzelt bei Trailerbremsen über Einstellspindel

nur noch vereinzelt bei Trailerbremsen über Einstellspindel Ausgeführte Version Prof. Dr. K.V. Schaller a Lüftspiel

Ausgeführte Version

Prof. Dr. K.V. Schaller

a Lüftspiel durch Elastizität

b Lüftspiel durch Verschleiß

c Konstruktionsbedingtes Lüftspiel

1 Bremsbacke

2 Gestängesteller

3 Kolbenstange

4 Bremszylinder

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Lüftspiel bei der S- Nocken- Bremse

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

68

Membrankammer, Vorderachse

MAIN FEATURES and FACTS

Long stroke type provides flat power output characteristic

High corrosion resistance (400 h)

> Sheet metal parts are phosphated and epoxy powder coated

Return spring design avoids coil contact

> Return spring made of 100% crick tested wire. The spring life

duration is significantly extended by a shot blasting treatment

of the coiled spring.

extended by a shot blasting treatment of the coiled spring. • Quality diaphragm approved for 2

Quality diaphragm approved for 2 million actuations

> Diaphragms made of NR special rubber material with low aging alteration

(no cricks) and high abrasion resistance

Excellent resistance against heavy vibrations in service

> Vibration resistance requirements up to 30g have to be fulfilled with no failure.

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

69

Ergänzungsfolie

Federspeicher-Bremszylinder

Fahrposition

Ergänzungsfolie Federspeicher-Bremszylinder Fahrposition Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

70

Ergänzungsfolie

Federspeicher-Bremszylinder

Fahrposition

Ergänzungsfolie Federspeicher-Bremszylinder Fahrposition Prof. Dr. K.V. Schaller Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

71

Ergänzungsfolie

Federspeicher-Bremszylinder

Betriebsbremse betätigt

Federspeicher-Bremszylinder Betriebsbremse betätigt Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

Ergänzungsfolie

Federspeicher-Bremszylinder

Betriebsbremse betätigt

Prof. Dr. K.V. Schaller

Zwischen Fahrstellung und Vollbremsung

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

Federspeicher-Bremszylinder Feststellbremse betätigt

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik
Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

74

Ergänzungsfolie

Federspeicher-Bremszylinder Feststellbremse betätigt

Bremswirkung nur durch Druckfeder (Federspeicher)

Prof. Dr. K.V. Schaller

Quelle: MAN Nutzfahrzeugtechnik

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

75

Hauptkomponenten des Bremssystems

1 5 2 7 10 9 6 8 3 4 Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung
1
5
2
7
10
9
6
8
3
4
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16
76

Ergänzungsfolie

Hauptkomponenten des Bremssystems

1

Druckluftkompressor

2

Drucklufttrockner

3

4-Kreis- Schutzventil

4

Fußbremsventil

5

Handbremsventil

6

Drehzahlsensor Vorderrad

7

Drehzahlsensor Hinterrad

8

Relaisventil

9

Schnellöseventil

10 Trocknerpatrone

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

77

Zeitliche Entwicklung der Druckluftbremse

Zeitliche Entwicklung der Druckluftbremse Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik Lenkung Achsen Bremsen

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

78

Design Features WABCO Compressors

crank case

Design Features WABCO Compressors • crank case - monoblock for cost efficiency and good stiffness/roundness of

- monoblock for cost efficiency and good stiffness/roundness of cylinder bores

- three stage honing for low wear and oil carry-over,

stable over time after shortened run-in time

piston

- high quantity proven design ( 75, 85 )

- shape of oil scraper ring and force of supporting worm spring optimised to cylinder surface (honing)

crankshaft

- forged (or nodular iron)

- plasma nitrided for fatigue resistance and good bearing properties

- no axial thrust washers required

- through drive provisions : tang or spline drive

connecting rod

- cost efficient, high quantity proven Al die-cast

- without bushing (big end)

- if for turbo charging : bushing at small end

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

79

Design Features WABCO Compressors

cylinder head

- for reduction of off-load power consumption : PR

- for reduction of temperatures : TR

power consumption : PR - for reduction of temperatures : TR - integrated valve plate from

- integrated valve plate from Al

- labyrinth cooling (+ separating plate)

- leaf valve technology (inlet & outlet) for

- best durability and

- efficiency

- coated steel gaskets, embossed between manifold and top cover

rear cover

- Al die-cast

- without bearing bushing

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

80

Ergänzungsfolie

Druckluftkompressor

Antrieb durch Fahrzeugmotor

10 bar für Bremsanlage ausreichend

12,5 bar für Luftfederung notwendig

Luftverdichtung 1:15 => Erhitzung auf über 200°C

Schmierung notwendig, aber Trennung vom Pneumatiksystem

zwingend nötig => hohe Anforderungen an Passungen

Antrieb durch Fahrzeugmotor

Kühlung über Wasserkühlung des Motors

Anschluss an Rohluftversorgung des Motors

(EU vor Turbolader, USA auch dahinter)

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

81

Lufttrockner LA82

MAIN FEATURES and FACTS

Clean and dry air in the braking system

No corrosion caused by condensate

Lubricant films in the pneumatic units are maintained

Integrated unloader valve, easy adjustable

Easy cartridge replacement provides a short service time

No in-line filters required

Suitable for all current and future applications

A tyre inflator will be integrated

High corrosion stability

Integrated silencer

• High corrosion stability • Integrated silencer Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

82

Air Management Systems

Installation Recommendations:

Air Management Systems Installation Recommendations: Circa 6m (Pipe Length) Air Dryer lower than Compressor, with no

Circa 6m (Pipe Length)

Systems Installation Recommendations: Circa 6m (Pipe Length) Air Dryer lower than Compressor, with no traps. Air

Air Dryer lower than Compressor, with no traps.

Length) Air Dryer lower than Compressor, with no traps. Air Flow over Cartridge, not near to
Length) Air Dryer lower than Compressor, with no traps. Air Flow over Cartridge, not near to

Air Flow over Cartridge, not near to heat sources.

Air Dryer Inlet Temp: <65°C

Compressor

No nylon tubing on inlet side of Air Dryer.

Exhaust Outlet not restricted.

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

83

Ergänzungsfolie

Lufttrockner

Filtert bei Luftverdichtung ausfallende Feuchtigkeit aus

Flüssigkeit im pneumatischen Bremssystem führt zu Versagen der Bremsanlage

Erhitzte Druckluft wird durch Granulat geleitet, dass die Feuchtigkeit aufnimmt und später wieder an die Umgebung abgibt

integrierter Filter für Nano- Ölpartikel

Tauschintervall für Trocknerpatrone 2 Jahre

Eingangstemperatur der Luft zwischen 0°C und 65°C => kein Einfrieren der Förderleitung

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

84

Multi-Circuit Protection Valve AE46

MAIN FEATURES and FACTS

(5 ports)

Improved corrosion durability due to the plastic housings

Long time stability of the opening and closing pressures

Optinal

- The proposed 4-circuit protection valve fulfils the ECE R13 legislation including the new annex

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

85

The Key Components

 Top Cover  Diaphragm  Piston  Bonded Valves  Body  Bleed back
 Top Cover
 Diaphragm
 Piston
 Bonded Valves
 Body
 Bleed back
Prof. Dr. K.V. Schaller
Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik
Lenkung Achsen Bremsen
WS2015/16
86

Foot Brake Valve DX61

MAIN FEATURES and FACTS

Modular design principle

> single housing

> composite valve seats

> is basic valve also for version with pedal

Rubber spring with progressive characteristic

> variants with different p (pressure difference

between circuit 1 and 2) available Sensitive graduation

> highly sensitive control characteristics. And this reliable performance is maintained over a temperature rage from 40°C to +80°C.

Optimal protection against dirt due to integrated ring filter

Integrated silencer as standard

to integrated ring filter Integrated silencer as standard Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

87

Hand Brake Valve HB1143

MAIN FEATURES and FACTS

Allows to control the secondary and and the parking brake system according to the ECE Reg.13

Graduable charging and venting of the spring brake

chambers Return automatically to drive position Release ring for unlocking of the parking brake Optimal protection against external influences (dirt, water) by means of a sleeve between lever and body Free passage port 2 and 3 diam. 7 mm Body rotatable in 90° increments

port 2 and 3 diam. 7 mm Body rotatable in 90° increments Prof. Dr. K.V. Schaller

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

88

Relay Valve AC 574AXY

MAIN FEATURES and FACTS

- The relay valve is used to charge and to vent the brake cylinders at a faster rate, so that the brake response of

the service-brake and/or the parking-brake system is

accelerated.

- Sensitive gradubility

- Integrated silencer

- Optimal protection against dirt due to integrated ring filter

- High corrosion resistance

due to integrated ring filter - High corrosion resistance Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

89

Quick Release Valve KX 1294/1

MAIN FEATURES and FACTS

- The quick release valve is used to hasten the exhaust of the air from the brake cylinders when the applied pressure is released

- The valve consists very simply of a robust rubber

diaphragm sandwiched between an upper and lower die casting metallic body

- Excellent resistance against heavy vibrations in service

> Vibration resistance requirements up to 30g have to be fulfilled with no failure.

- High rate of flow

> Minimum way through charging and discharging: Ø 8,5

mm

Minimum way through charging and discharging: Ø 8,5 mm Prof. Dr. K.V. Schaller Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

90

Ergänzungsfolie

Komponenten des Bremssystems

4- Kreis- Schutzventil (gesetzlich vorgeschrieben für EG- Bremsanlage)

Kreise 1 und 2 unabhängige Bremskreise mit Vorratsbehälter (Redundanz)

Kreis 3 für Anhängerbremsanlage und Feststellbremse

Kreis 4 für Nebenverbraucher

Absicherung der funktionsfähigen Kreise gegen Druckabfall bei Ausfall einer Leitung

Verteilung auf Vorderachse, Hinterachse(n), Federspeicher, Relaisventil

Fußbremsventil

Verteilung der Druckluft über Fußschalter (nur noch bei Traktoren)

Heute Erfassung des Pedalweges vom Elektronischen Bremssystem und elektronische

Betätigung der Bremsventile

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

91

Ergänzungsfolie

Hauptkomponenten des Bremssystems

Handbremsventil

Parkbremse

In Grenzen auch für Anpassbremsung/ Gefahrenbremsung geeignet

Relaisventil

Verteilung der Luftmengen

Pneumatische Betätigung mit Luft aus Vorratsbehälter

Schnellöseventil

Zusätzliches Ventil zum schnelleren Druckabbau beim Lösen der Bremsen

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

92

Radsensor

ABS-System

ABS- Ventil

Trailer- ABS

Selbsttätiger Druckabbau zur Verhinderung des Blockierens möglich

Prof. Dr. K.V. Schaller

Vorlesung Nutzfahrzeugtechnik

Lenkung Achsen Bremsen

WS2015/16

93