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CE

MONTAGE- und
GEBRAUCHSANWEISUNG
Sole-Wasser-Wärmepumpe
für Innenaufstellung
WPS 50I WPS 140I
WPS 70I WPS 160I
WPS 90I WPS 210I
WPS 120I

Bestell.- Nr.: 452230.66.05 FD 8504


1
INHALT

1 BITTE SOFORT LESEN 3


1.1 Wichtige Hinweise
1.2 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien
1.3 Energiesparende Handhabung der
Wärmepumpe

2 VERWENDUNGSZWECK DER
WÄRMEPUMPE 4
2.1 Anwendungsbereich
2.2 Arbeitsweise

3 GRUNDGERÄT 4

4 ZUBEHÖR 5
4.1 Soleverteiler

5 TRANSPORT 5

6 AUFSTELLUNG 6
6.1 Allgemeine Hinweise
6.2 Schallemissionen

7 MONTAGE 6/7
7.1 Allgemein
7.2 Heizungsseitiger Anschluss
7.3 Wärmequellenseitiger Anschluss
7.4 Elektrischer Anschluss

8 INBETRIEBNAHME 8
8.1 Allgemein
8.2 Vorbereitung
8.3 Vorgehensweise

9 PFLEGE/REINIGUNG 9
9.1 Pflege
9.2 Reinigung Heizungsseite
9.3 Reinigung Wärmequellenseite

10 STÖRUNGEN/FEHLERSUCHE 10

11 AUSSERBETRIEBNAHME 10
11.1 Sommeraußerbetriebnahme
11.2 Letzte Außerbetriebnahme

12 Anhang 11

2
BITTE SOFORT LESEN

1
BITTE SOFORT LESEN
ACHTUNG! Arbeiten an der Wärempumpe dür-
fen nur vom autorisierten und sachkundigen
1.1 Wichtige Hinweise Kundendienst durchgeführt werden.

ACHTUNG! Die Wärmepumpe ist nicht am Holz-


rost befestigt. ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes sind alle
Stromkreise spannungsfrei zu schalten.

ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf nur bis zu


einer Neigung von max. 45° (in jede Richtung) 1.2 Gesetzliche Vorschriften und
gekippt werden. Richtlinien
Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/
VDE-Vorschriften und EG-Richtlinien. Diese können

ACHTUNG! Gerät nicht an den Bohrungen in


den Verkleidungsblechen anheben!
der CE-Erklärung im Anhang entnommen werden.
Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss
nach den gültigen VDE-, EN- und IEC-Normen aus-
geführt werden. Zusätzlich sind die Anschluss-
bedingungen der Versorgungsunternehmen zu be-
ACHTUNG! Vor Anschluss der Wärmepumpe
Heizungsanlage spülen.
achten.
Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlä-
gigen Vorschriften in die Wärmequellen- und Hei-
zungsanlage einzubinden.

ACHTUNG! Im Wärmequelleneintritt der Wärme-


pumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu
montieren, um den Verdampfer gegen Verun- 1.3 Energiesparende Handhabung
reinigungen zu schützen. der Wärmepumpe
Durch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie
zur Schonung unserer Umwelt bei. Für den effizien-
ACHTUNG! Die Sole muss mindestens zu 25 %
aus einem Frost- und Korrosionsschutz auf
ten Betrieb ist eine sorgfältige Bemessung der Hei-
zungsanlage und der Wärmequelle sehr wichtig. Da-
Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bei ist besonderes Augenmerk auf möglichst niedri-
bestehen. ge Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darum
sollten alle angeschlossenen Energieverbraucher für
niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um
1 K höhere Heizwassertemperatur steigert den En-

ACHTUNG! Beim Anschluss der Lastleitungen


auf Rechtsdrehfeld achten.
ergieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Fußbodenheizung
mit Vorlauftemperaturen zwischen 30 °C und 40 °C
ist für einen energiesparenden Betrieb besonders gut
geeignet.

ACHTUNG! Die Inbetriebnahme der Wärmepum-


pe muss gemäß der Montage- und Gebrauchs-
anweisung des Wärmepumpenreglers erfol-
gen.

3
VERWENDUNGSZWECK DER WÄRMEPUMPE
GRUNDGERÄT

2 3
VERWENDUNGSZWECK GRUNDGERÄT
DER WÄRMEPUMPE
Das Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen
Wärmepumpe für Innenaufstellung mit Blechge-
2.1 Anwendungsbereich häuse, Schaltblech und integriertem Regler. Im Kälte-
kreis ist das Kältemittel R407C eingefüllt. Das Kälte-
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe kann in vorhande- mittel R407C ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und
nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen ein- ist nicht brennbar.
gesetzt werden. Als Wärmeträger in der Wärme-
Am Schaltblech sind alle für den Betrieb der Wärme-
quellenanlage dient Sole. Als Wärmequelle können
pumpe notwendigen Bauteile angebracht. Die Span-
Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche Anlagen
nungszuführung für Last- und Steuerstrom ist bau-
genutzt werden.
seits zu verlegen.
Die Zuleitung der bauseits zu stellenden Solepumpe
2.2 Arbeitsweise ist am Schaltblech anzuschließen. Dabei ist - falls
erforderlich - für diese ein Motorschutz vorzusehen.
Das Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind
Die Kollektorschleifen mit Soleverteiler sind bauseits
und Regen eingebracht wird. Diese Erdwärme wird
zu erstellen.
im Erdkollektor, der Erdsonde oder ähnlichem von
der Sole bei niedriger Temperatur aufgenommen.
Eine Umwälzpumpe fördert dann die "erwärmte" Sole 1 2 3
in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wird die-
se Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abge-
geben. Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass
sie im Solekreis abermals Wärmeenergie aufnehmen
kann.
Das Kältemittel jedoch wird vom elektrisch angetrie-
benen Verdichter angesaugt, verdichtet und auf ein
höheres Temperaturniveau "gepumpt". Die bei die-
sem Vorgang zugeführte elektrische Antriebsleistung
geht nicht verloren, sondern wird größtenteils eben-
falls dem Kältemittel zugeführt.
Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger
und überträgt hier wiederum seine Wärmeenergie an
das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt er-
wärmt sich so das Heizwassser auf bis zu 55 °C.

1) Verflüssiger 3) Verdampfer
2) Schaltblech 4) Verdichter

4
ZUBEHÖR
TRANSPORT

4 5
ZUBEHÖR TRANSPORT

4.1 Soleverteiler Zum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich


ein Hubwagen. Muss die Wärmepumpe auf unebe-
Der Soleverteiler vereinigt die Kollektorschleifen der nem Untergrund oder über Treppen befördert wer-
Wärmequellenanlage zu einer Hauptleitung, welche den, kann dies mit Tragriemen geschehen. Diese
an die Wärmepumpe angeschlossen wird. Mittels der können direkt unter dem Holzrost hindurchgeführt
integrierten Kugelhähne können zum Entlüften ein- werden.
zelne Solekreise abgesperrt werden.

ACHTUNG! Die Wärmepumpe ist nicht am Holz-


rost befestigt.

ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf nur bis zu ei-


ner Neigung von maximal 45° (in jeder Rich-
tung) gekippt werden.

Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seit-


lich im Rahmen vorgesehenen Bohrungen zu benut-
zen. Die seitlichen Verkleidungsbleche sind dabei
abzunehmen. Als Tragehilfe kann ein handelsübli-
ches Rohr dienen.

ACHTUNG! Gerät nicht an den Bohrungen in


den Verkleidungsblechen anheben!

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AUFSTELLUNG
MONTAGE

6 7
AUFSTELLUNG MONTAGE

6.1 Allgemeine Hinweise 7.1 Allgemein


Das Gerät ist grundsätzlich in Innenräumen auf ei- An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse
ner ebenen, glatten und waagrechten Fläche aufzu- herzustellen:
stellen. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am
Boden anliegen, um eine geeignete Schallabdichtung - Vor-/Rücklauf Soleanlage
zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zu- - Vor-/Rücklauf Heizung
sätzliche schalldämmende Maßnahmen notwendig - Stromversorgung
werden.
Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein
Kundendiensteinsatz problemlos durchgeführt wer-
7.2 Heizungsseitiger Anschluss
den kann. Dies ist gewährleistet, wenn ein Abstand
von ca. 1 m vor und neben der Wärmepumpe einge-
halten wird.
ACHTUNG! Vor Anschluss der Wärmepumpe
Heizungsanlage spülen.

Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wär-


mepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült
werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen,
1m 1m
Reste von Dichtmaterial oder ähnliches, zu entfer-
nen. Ein Ansammeln von Rückständen im Ver-
flüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe
führen.
Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die
1m
Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrük-
ken.

Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe
ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage si-
6.2 Schallemissionen cherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation
Aufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet eines differenzdrucklosen Verteilers oder eines
die Wärmepumpe sehr leise. Um eine Schallüber- Überströmventiles erreicht werden. Die Einstellung
tragung auf das Fundament zu verhindern, sollte eine eines Überströmventiles ist in Kapitel Inbetriebnah-
geeignete, dämpfende Gummimatte unter den Grund- me erklärt.
rahmen der Wärmepumpe gelegt werden.
Frostschutz bei frostgefährdeter Aufstellung
Die Übertragung von Geräuschen in das Heizsystem Sofern Regler und Heizungsumwälzpumpen betriebs-
wird durch die bereits in die Wärmepumpe integrier- bereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Reg-
ten Druckschläuche verhindert. lers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder
Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärme-
pumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht
erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungs-
kreis mit seinem geeigneten Frostschutz zu betrei-
ben.

6
MONTAGE

7.3 Wärmequellenseitiger Anschluss Eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm


Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz oder
Folgende Vorgehensweise ist beim Anschluss ein-
Leistungsschütz), sowie ein 3-pol. Sicherungsauto-
zuhalten:
mat mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter,
Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf der Wärme- sind vozusehen. Der benötigte Leiterquerschnitt ist
pumpe anschließen. gemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe,
der technischen Anschlussbedingungen des jeweili-

ACHTUNG! Im Wärmequelleneintritt der Wärme-


pumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu
gen EVU und nach den einschlägigen Vorschriften
zu wählen. Die Leistungsaufnahme der Wärmepum-
pe entnehmen Sie der Produktinformation oder dem
montieren, um den Verdampfer gegen Verun-
Typschild. Die Anschlussklemmen sind für max. 10
reinigungen zu schützen.
mm² Leiterquerschnitt ausgelegt.

Zusätzlich muss ein Hochleistungsentlüfter am höch-


sten Punkt der Wärmequellenanlage eingebaut wer-
den. Dabei ist das hydraulische Prinzipschema zu
ACHTUNG! Bei Anschluss der Lastleitung auf
Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld
beachten. bringt die Wärmepumpe keine Leistung und ist
Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustel- sehr laut).
len. Die Solekonzentration muss mindestens 25 %
betragen. Das gewährleistet Frostsicherheit bis -14°C.
Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylen-
glykol- oder Propylenglykolbasis verwendet werden.
Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf
Dichtheit zu prüfen.

ACHTUNG! Die Sole muss mindestens zu 25 %


aus einem Frost- und Korrosionsschutz auf
Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis
bestehen.

7.4 Elektrischer Anschluss


An der Wärmepumpe müssen folgende elektrischen
Anschlüsse hergestellt werden:
- Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der
Wärmepumpe über Klemmen X1: L/N/PE.
- Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der
Wärmepumpe über Klemmen X5: L1/L2/L3/PE.
- Anschluss der Solepumpe (bauseitig) am Schalt-
blech der Wärmepumpe über Klemme X1: PE und
Pumpenschütz K2: 2/4/6 (... 50I - 160I), bzw.
Motorschutz F7: 2/4/6 (... 210I).
Alle für den Betrieb der Wärmepumpe notwendigen
elektrischen Bauteile befinden sich am Schaltblech.
Genaue Anweisungen über Anschluss und Funktion
des Wärmepumpenreglers entnehmen Sie bitte der
beigefügten Gebrauchsanweisung des Reglers.

7
INBETRIEBNAHME

8
INBETRIEBNAHME Schließen Sie alle Heizkreise, die auch im Betrieb
je nach Nutzung geschlossen sein können, so dass
der vom Wasserdurchsatz ungünstigste Betriebs-
8.1 Allgemeine Hinweise zustand vorliegt. Dies sind in der Regel die Heiz-
kreise der Räume auf der Süd- und Westseite. Min-
Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu ge- destens ein Heizkreis muss geöffnet bleiben (z.B.
währleisten, sollte diese von einem vom Werk auto- Bad).
risierten Kundendienst durchgeführt werden. Nur
dann wird eine verlängerte Garantie von insgesamt Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich
3 Jahren gewährt (vgl. Garantieleistung). bei der aktuellen Wärmequellentemperatur die in
der unten stehenden Tabelle angegebene maxima-
le Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und
Rücklauf ergibt. Die Temperaturspreizung ist mög-
8.2 Vorbereitung lichst nahe an der Wärmepumpe zu messen. Bei
monoenergetischen Anlagen ist der Heizstab zu
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte
deaktivieren.
geprüft werden:
- Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie Wärmequellentemperatur max. Temperaturspreizung zwischen
von bis Heizungsvor- und Rücklauf
in Kapitel 7 beschrieben, montiert sein. -5 °C 0 °C 10 K
1 °C 5 °C 11 K
- Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis 6 °C 9 °C 12 K
müssen gefüllt und geprüft sein. 10 °C 14 °C 13 K
15 °C 20 °C 14 K
21 °C 25 °C 15 K
- Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wär-
mepumpe eingebaut sein.
Störungen während des Betriebes werden am Wär-
- Im Sole- und Heizkreis müssen alle Schieber,
mepumpenregler angezeigt und können, wie in der
die den korrekten Fluss behindern könnten, ge-
Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenreglers
öffnet sein.
beschrieben ist, behoben werden.
- Der Wärmepumpenregler muss gemäß seiner
Gebrauchsanweisung auf die Heizungsanlage
abgestimmt sein.

8.3 Vorgehensweise bei Inbetriebnah-


me
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über
den Wärmepumpenregler.

ACHTUNG! Die Inbetriebnahme der Wärmepum-


pe muss gemäß der Montage- und Gebrauchs-
anweisung des Wärmepumpenreglers erfol-
gen.

Wird der Mindestheizwasserdurchsatz mittels Über-


strömventil sichergestellt, so ist dieses auf die Hei-
zungsanlage abzustimmen. Eine falsche Einstel-
lung kann zu verschiedenen Fehlerbildern und ei-
nem erhöhten elektrischen Energiebedarf führen.
Um das Überströmventil richtig einzustellen, emp-
fehlen wir folgende Vorgehensweise:

8
PFLEGE/REINIGUNG

9
PFLEGE/REINIGUNG
ACHTUNG! Achtung - Heizungsinstallateure !
Je nach Füllwasserqualität und -menge, insbe-
9.1 Pflege sondere bei Mischinstallation und bei Kunst-
stoffrohren, kann es gelegentlich zu Ablage-
Die Wärmepumpe arbeitet wartungsfrei. Um Betriebs-
rungen (Rostschlamm, Kalk) kommen, die die
störungen durch Schmutzablagerungen in den Wär-
Funktion der Heizungsanlage stören. Ursache
meaustauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu
ist die Wasserhärte, sowie der im Füllwasser
tragen, dass keinerlei Verschmutzungen in die Wär-
gelöste Sauerstoff und weiterer Luftsauerstoff,
mequellen- und Heizungsanlage gelangen können.
der über Ventile, Armaturen und Kunststoff-
Sollte es dennoch zu derartigen Betriebsstörungen
rohre eindringen kann (Sauerstoffdiffusion).
kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu rei-
Zur Vorbeugung empfehlen wir einen physika-
nigen.
lischen Wasseraufbereiter, z.B. ELYSATOR, ein-
zusetzen.

9.2 Reinigung Heizungsseite


Sauerstoff kann im Heizwasserkreis Oxydations- 9.3 Reinigung Wärmequellenseite
produkte (Rost) bilden. Deshalb sollte - besonders
bei den Rohren der Fußbodenheizung - auf eine
diffusionsdichte Installation geachtet werden. ACHTUNG! Im Wärmequelleneintritt der Wär-
mepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger
Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können zu montieren, um den Verdampfer gegen Ver-
das Heizwasser verschmutzen. unreinigungen zu schützen.
Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die
Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärme-
Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filter-
pumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage
sieb des Schmutzfängers gereinigt werden, danach
reinigen.
wöchentlich reinigen. Sind keine Verunreinigungen
Nach heutigem Kenntnisstand schlagen wir vor, die mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers
Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, ausgebaut werden, um die Druckverluste zu redu-
falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%- zieren.
igen Ameisensäure durchzuführen.
In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit
Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den
Wärmeaustauscher entgegen der normalen Durch-
flussrichtung zu spülen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungs-
mittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, emp-
fehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rück-
lauf des Verflüssigers anzuschließen. Danach muss
mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich
nachgespült werden, um Beschädigungen durch
eventuell im System verbliebene Reinigungsmittel-
reste zu verhindern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind
die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzu-
halten.
Im Zweifelsfall ist mit dem Hersteller des Reinigungs-
mittels Rücksprache zu halten!

9
STÖRUNGEN/FEHLERSUCHE
AUSSERBETRIEBNAHME

10 11
STÖRUNGEN/ AUSSERBETRIEBNAHME
FEHLERSUCHE
11.1 Sommeraußerbetriebnahme

Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und Die Außerbetriebnahme der Heizung im Sommer wird
sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine durch Umschalten des Wärmepumpenreglers auf die
Störung auf, können Sie diese in den meisten Fällen Betriebsart "Sommer" erreicht.
leicht selbst beheben. Schlagen Sie dazu in der Ta-
belle Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchs-
anweisung des Reglers nach. 11.2 Letzte Außerbetriebnahme/Ent-
Weitere Störungen können am Wärmepumpenregler sorgung
abgefragt werden. Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Ma-
Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, schine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern.
verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rück-
(siehe Garantieurkunde). gewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von
Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen
Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert
auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels

ACHTUNG! Arbeiten an der Wärmepumpe dür-


fen nur vom autorisierten und sachkundigen
und Kälteöles zu legen.

Kunden

ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes sind alle


Stromkreise spannungsfrei zu schalten.

10
ANHANG

12
ANHANG

12.1 Maßbilder
12.1.1 Maßbild ... 50I - 140I 12
12.1.2 Maßbild ... 160I - 210I 13

12.2 Geräteinformation 14

12.3 Leistungskurven/Druckverluste
12.3.1 Leistungskurven ... 50I 15
12.3.2 Druckverluste ... 50I 16
12.3.3 Leistungskurven ... 70I 17
12.3.4 Druckverluste ... 70I 18
12.3.5 Leistungskurven ... 90I 19
12.3.6 Druckverluste ... 90I 20
12.3.7 Leistungskurven ... 120I 21
12.3.8 Druckverluste ... 120I 22
12.3.9 Leistungskurven ... 140I 23
12.3.10 Druckverluste ...140I 24
12.3.11 Leistungskurven ...160I 25
12.3.12 Druckverluste ...160I 26
12.3.13 Leistungskurven ... 210I 27
12.3.14 Druckverluste ... 210I 28

12.4 Stromlaufplan
12.4.1 Steuerung ... 50I bis ...160I 29
12.4.2 Last ... 50I bis ... 160I 30
12.4.3 Klemmenanschlussplan
... 50I bis ... 160I 31
12.4.4 Legende ... 50I bis ... 160I 32
12.4.5 Steuerung ... 210I 33
12.4.6 Last ... 210I 34
12.4.7 Klemmenanschlussplan ... 210I 35
12.4.8 Legende ... 210I 36

12.5 Hydr. Prinzipschema 37

12.6 CE-Konformitätserklärung 38

12.7 Garantieurkunde 39

11
ANHANG: 12.1 MASSBILDER

12.1.1 Maßbild ... 50I - 140I

12
ANHANG: 12.1 MASSBILDER

12.1.2 Maßbild ... 160I - 210I

13
GERÄTEINFORMATION für Sole/Wasser-Heiz-Wärmepumpen

1 TYP- UND VERKAUFSBEZEICHNUNG WPS50I WPS70I WPS90I WPS120I WPS140I WPS160I WPS210I

2 BAUFORM

2.1 Schutzart nach EN 60 529 IP 20 IP 20 IP 20 IP 20 IP 20 IP 20 IP 20

2.2 Aufstellungsort Innen Innen Innen Innen Innen Innen Innen

3 LEISTUNGSANGABEN

3.1 Temperatur-Betriebseinsatzgrenzen:
Geräteinformation

Heizwasser-Vorlauf °C bis 55 bis 55 bis 55 bis 55 bis 55 bis 55 bis 55

Sole (Wärmequelle) °C -5 bis +25 -5 bis +25 -5 bis +25 -5 bis +25 -5 bis +25 -5 bis +25 -5 bis +25

Frostschutzmittel Monoethylenglykol Monoethylenglykol Monoethylenglykol Monoethylenglykol Monoethylenglykol Monoethylenglykol Monoethylenglykol

Minimale Solekonzentration (-13°C Einfriertemperatur) 25% 25% 25% 25% 25% 25% 25%
3.2 Heizwasser-Temperaturspreizung bei B0 / W35 K 10.1 9.9 10.5 10.1 9.6 9.3 11.3

3.3 Wärmeleistung / Leistungszahl bei B-5 / W55 1) kW / --- 3,8 / 1,96 5,6 / 2,2 7,7 / 2,3 9,4 / 2,4 12,5 / 2,6 14,4 / 2,6 17,9 / 2,5

bei B0 / W50 1) kW / --- 4,8 / 2,75 6,7 / 2,9 9,0 / 3,1 11,3 / 3,0 14,2 / 3,4 16,7 / 3,2 20,4 / 3,1

bei B0 / W35 1) kW / --- 5,3 / 4,3 6,9 / 4,3 9,2 / 4,4 11,8 / 4,4 14,5 / 4,5 17,1 / 4,6 21,1 / 4,3

3.4 Schall-Leistungspegel dB(A) 54 55 56 56 56 58 59


ANHANG: 12.2 GERÄTEINFORMATION

3.5 Heizwasserdurchfluß bei interner Druckdifferenz m³/h / Pa 0,45 / 2000 0,6 / 2500 0,75 / 4500 1,0 / 3500 1,3 / 3500 1,5 / 4000 1,6 / 6000

3.6 Soledurchsatz bei interner Druckdifferenz (Wärmequelle) m³/h / Pa 1,2 / 6500 1,7 / 10000 2,3 / 16000 3,0 / 13000 3,5 / 13000 3,8 / 9000 6,0 / 12000

3.7 Kältemittel; Gesamt-Füllgewicht Typ / kg R407C / 1,7 R407C / 1,5 R407C / 1,8 R407C / 2,0 R407C / 2,3 R407C / 2,8 R407C / 4,5

4 ABMESSUNGEN; ANSCHLÜSSE UND GEWICHT

14
4.1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse 4) H x B x L mm 800 × 600 × 500 800 × 600 × 500 800 × 600 × 500 800 × 600 × 500 800 × 600 × 500 1380 × 600 × 500 1380 × 600 × 500

4.2 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1½" i/a G 1½" i/a

4.3 Geräteanschlüsse für Wärmequelle Zoll G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1¼" i/a G 1½" i/a G 1½" i/a

4.4 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung kg 131 133 134 145 157 165 215

5 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS

5.1 Nennspannung; Absicherung V/A 400 / 16 400 / 16 400 / 16 400 / 16 400 / 16 400 / 16 400 / 20

5.2 Nennaufnahme 1) B0 W35 kW 1.23 1.60 2.07 2.66 3.22 3.72 4.91

5.3 Anlaufstrom m. Sanftanlasser A 22 (ohne SA) 30 (ohne SA) 15 26 26 27 29

5.4 Nennstrom B0 W35 / cosϕ A / --- 2.22 2.89 3.77 4.84 5.81 6.35 8.86

6 ENTSPRICHT DEN EUROPÄISCHEN SICHERHEITSBESTIMMUNGEN 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3)

7 SONSTIGE AUSFÜHRUNGSMERKMALE

7.1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 2) ja ja ja ja ja ja ja

7.2 Leistungsstufen 1 1 1 1 1 1 1

7.3 Regler intern / extern intern intern intern intern intern intern intern
1) Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt 2) Die Heizungs-Umwälzpumpe und der Regler der Wärmepumpe müssen immer betriebsbereit sein.
und Regelung zu berücksichtigen. Dabei bedeuten z.B. B10 / W55: Wärmequellentemperatur 10 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C.
4) Beachten Sie, daß der Platzbedarf für Rohranschluß, Bedienung und Wartung größer ist.
3) s. CE-Konformitätserklärung

Technische Änderungen vorbehalten Stand: 24.03.2004


ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.1 Leistungskurven ... 50I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


16

14

12

10
35
50
8

4 Bedingungen:
Heizwasserdurchsatz 0,45 m³/h
Soledurchsatz 1,2 m³/h
2

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
35
7
6
5 50
4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


4

2
50

35
1

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

15
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.2 Druckverluste ... 50I

Druckverlust in [Pa]
40000

35000 Druckverluste Verdampfer


bei Sole -5°C
ohne Solezubehör
30000
Druckverlust 6,5 kPa bei
Sole-Nenndurchfluß 1,2 m³/h
25000

20000

15000

10000

5000

0
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
25000

Druckverluste Verflüssiger
20000 bei HWA 35°C

Druckverlust 2 kPa bei


Heizwasser-Nenndurchfluß 0,45 m³/h
15000

10000

5000

0
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

16
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.3 Leistungskurven ... 70I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


16

14

12
35
50
10

4 Bedingungen:
Heizwasserdurchsatz 0,6 m³/h
Soledurchsatz 1,7 m³/h
2

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
35
7
6
5 50

4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


4

2 50

35

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

17
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.4 Druckverluste ... 70I

Druckverlust in [Pa]
40000

35000 Druckverluste Verdampfer


bei Sole -5°C
ohne Solezubehör
30000
Druckverlust 10 kPa bei
Sole-Nenndurchfluß 1,7 m³/h
25000

20000

15000

10000

5000

0
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
25000

Druckverluste Verflüssiger
20000 bei HWA 35°C

Druckverlust 2,5 kPa bei


Heizwasser-Nenndurchfluß 0,6 m³/h
15000

10000

5000

0
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

18
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.5 Leistungskurven ... 90I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


16
35
50
14

12

10

4 Bedingungen:
Heizwasserdurchsatz 0,75 m³/h
Soledurchsatz 2,3 m³/h
2

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
35
7
6
5 50

4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


5

3 50

2 35

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

19
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.6 Druckverluste ... 90I

Druckverlust in [Pa]
40000

35000 Druckverluste Verdampfer


bei Sole -5°C
ohne Solezubehör
30000
Druckverlust 16 kPa bei
Sole-Nenndurchfluß 2,3 m³/h
25000

20000

15000

10000

5000

0
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
25000

Druckverluste Verflüssiger
20000 bei HWA 35°C

Druckverlust 4,5 kPa bei


Heizwasser-Nenndurchfluß 0,75 m³/h
15000

10000

5000

0
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

20
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.7 Leistungskurven ... 120I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


24,0

22,0

20,0
35
18,0 50

16,0

14,0

12,0

10,0

8,0

6,0 Bedingungen:
Heizwasserdurchsatz 1,0 m³/h
4,0 Soledurchsatz 3,0 m³/h
2,0

0,0

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
7 35
6
5 50
4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


5

4
50

3
35

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

21
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.8 Druckverluste ... 120I

Druckverlust in [Pa]
40000

35000 Druckverluste Verdampfer


bei Sole -5°C
ohne Solezubehör
30000
Druckverlust 13 kPa bei
Sole-Nenndurchfluß 3,0 m³/h
25000

20000

15000

10000

5000

0
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
16000

14000
Druckverluste Verflüssiger
bei HWA 35°C
12000
Druckverlust 3,5 kPa bei
Heizwasser-Nenndurchfluß 1,0 m³/h
10000

8000

6000

4000

2000

0
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

22
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.9 Leistungskurven ... 140I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


30
28
26
24 35
50
22
20
18
16
14
12
10
8 Bedingungen:
6 Heizwasserdurchsatz 1,3 m³/h
4 Soledurchsatz 3,5 m³/h

2
0

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
7 35
6
5 50

4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


5

50
4

35
3

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

23
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.10 Druckverluste ... 140I

Druckverlust in [Pa]
30000

Druckverluste Verdampfer
25000 bei Sole -5°C
ohne Solezubehör

Druckverlust 13 kPa bei


20000 Sole-Nenndurchfluß 3,5 m³/h

15000

10000

5000

0
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
14000

12000 Druckverluste Verflüssiger


bei HWA 35°C

10000 Druckverlust 3,5 kPa bei


Heizwasser-Nenndurchfluß 1,3 m³/h

8000

6000

4000

2000

0
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 2,2
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

24
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.11 Leistungskurven ... 160I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


30
28
26
35
24 50
22
20
18
16
14
12
10
8 Bedingungen:
6 Heizwasserdurchsatz 1,5 m³/h
4 Soledurchsatz 3,8 m³/h

2
0

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
7
35
6
5
50
4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


7

6
50
5

4
35
3

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

25
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.12 Druckverluste ... 160I

Druckverlust in [Pa]
24000

22000
Druckverluste Verdampfer
20000 bei Sole -5°C
ohne Solezubehör
18000
Druckverlust 9 kPa bei
16000 Sole-Nenndurchfluß 3,8 m³/h

14000

12000

10000

8000

6000

4000

2000

0
0 1 2 3 4 5 6
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
14000

12000 Druckverluste Verflüssiger


bei HWA 35°C

10000 Druckverlust 4 kPa bei


Heizwasser-Nenndurchfluß 1,5 m³/h

8000

6000

4000

2000

0
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 2,2 2,4 2,6
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

26
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.13 Leistungskurven ... 210I

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


40
38 35
36 50
34
32
30
28
26
24
22
20
18
16
14
12
10 Bedingungen:
8 Heizwasserdurchsatz 1,6 m³/h
6 Soledurchsatz 6,0 m³/h
4
2
0

Leistungszahl im Heizbetrieb (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


8
35
7
6
50
5
4
3
2
1
0

Leistungsaufnahme in [kW] (incl. Der anteiligen Pumpenleistungen)


7
50
6

5 35

0
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26
Soleeintrittstemperatur in [°C]

27
ANHANG: 12.3 LEISTUNGSKURVEN/DRUCKVERLUSTE

12.3.14 Druckverluste ... 210I

Druckverlust in [Pa]
24000

22000
Druckverluste Verdampfer
20000 bei Sole -5°C
ohne Solezubehör
18000
Druckverlust 12 kPa bei
16000 Sole-Nenndurchfluß 6,0 m³/h

14000

12000

10000

8000

6000

4000

2000

0
0 1 2 3 4 5 6 7 8
Soledurchfluß in [m³/h]
Druckverlust in [Pa]
14000

12000 Druckverluste Verflüssiger


bei HWA 35°C

10000 Druckverlust 6 kPa bei


Heizwasser-Nenndurchfluß 1,6 m³/h

8000

6000

4000

2000

0
0 0,5 1 1,5 2
Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

28
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

zH05 - CAV 032 zteN


3
2A 2A
5K 1K L EP N
1A 1A 1X
4, 4, 21 21
po po
A0 A0 .l .l
Tr Tr CAV 032
2F 3F 1T
CAV 42
>P <P 4X CAV42
3X
4F 5F 2X
4A

29
6R 2R
3A
PUP 1.dreV DN DH 11M-.ötS
1M-.ötS
2A 7R
CAV 0 CAV42
RPS
CAV 0 SGE CAV 0
DI DI DI DI DI G B B B B B B B G G
1 1 C 1 1 DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI Y Y Y Y V V C 5 C 4 V+ G B B B 0
H4 4 31 3 H3
C 1 11 1 9 N 8 7 6
D C 8 7 6 5 4 3 2 1 4 3 2 1 G G 5 4 D N 3 2 1
9 2 0 0 C D
12.4.1 Steuerung ... 50I bis ...160I

1
3ON/21J G-1J 2J 1J
1C-21J
1ON/21J
8J 1CDI-5J 7J 6J 4C-31J 0G-1J 5J 1C-21J
4J 31C-81J 3J 1CDI-5J
G-2X
81J 71J 61J 51J 41J 5F 31J 4F 21J 11J 01J 9J
)L( 3F 1A-5K )L( 2F
N C N N C N C N N N C N C N C N C C N N N C C N N N C 1A-1K
C 1 O C 21 O 9 O O O 9 C 8 O 7 O 7 4 O O O 4 1 O O O 1
1 3 1
3 3
1
2 21 11 01 9 8 8 7 6 5 4 3 2 1
1N
2V 1V
.id reV
"11M gnurötS" ekcürB eid tsi 3A
.nenreftne 3A ekcürbtharD eid )SC71- sib SC9- ba(
)51F( seztuhcsrotoM- )PUP( 11M sed nemmelkniE med roV
3
5DI / 5J
1M M
)CAV 42( 2X 1N / 1ttalB
MSS MSS
51F
3
11M M
3L 2L 1L EP
W V U
C7 dnu C5 ressaW/eloS
n i nednahrov thc in ressa lnatfnaS
1X
7N
EP

30
T S R
6 4 2 6 4 2
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

1K
8.1/ 8.1/
5K
5 3 1 5 3 1
12.4.2 Last ... 50I bis ... 160I

EP

zH05 - CAV004 EP/3


3L zteN
3
2L
1L 5X
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

nenreftne fradeB ieb 2A ekcürB rablhäw tsi


nellets re uz stiesuab fradeB ieb dnis negnutieL
trrepseg PW = neffo tkatnoK 01E nov no itknuF eiD W002 W002
gnagnierrepS ret2 tr repseg PW = neffo tkatnoK
.xam .xam N - 1X
91M 5H
32K 22K
L1
T1
21K L1
T1
11K
3X
4X CAV42
2X 1A SVE
1
4
J
A1 A2
1
3
J
C- A1 A2
C-
7 +)( )(-
4
+)( )(- 2R
RPS
2A
<P 3A 11M -.ötS
<T <T
11N
C 3R 1R
6R 5R 1A 7R o
4A d
1M -.ötS
2B 4B 3B W-
.
CAV 0 CAV 0 2A P
DI DI DI DI DI G B B B B B B
DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI Y Y Y Y V V V+ G B B
B B G G
1 41 C 31 31 5 C 4
N 8 7 6 4 3 2 1 G G D N 3 2
C
4 1 C 21 11 01 9 D C 8 7 6 5 4 3 2 1 4
1 0
H H 0 C D
5
3 9 1
8J 7J 6J G-1J 0G-1J 5J 4J 3J 2J 1J
1N
1CDI-5J
81J 71J 61J 51J 41J 31J 21J 11J 01J 9J
)L( 3F 1A-5K )L( 2F
N C N N C N C N N N C N C N C N C C N N N C C N N N C 1A-1K
1 O O O 1
12.4.3 Klemmenanschlussplan ... 50I bis ... 160I

C 1 O C 2
1 O 9 O O O 9 C 8 O 7 O 7 4 O O O 4

31
1 3 1
3 1
2 1 1 0
1 1 9 8 8 7 6 5 4 3 2 1
3 2
2V 1V
NZM NAM ZM AM
.idreV
N- 1X N- 1X N- 1X N- 1X N- 1X 1X N- 1X N-
EP - EP - EP - EP - EP - 1X N - EP -
2F 3F
2
Tr Tr
4 3 2 3 4
A A0
1X 40,
.l .l
4,
o
p
2

o
p
2
1X P L
E 3 2L 1L 5X
02K
1 1
L EP N xxxxx
01N
12K redo
3 3 He
3 szti 4
zH05 - CAV 032 zteN ba KH zH05 - CAV004 EP/L3
51M 9E 61M 81M 31M 11M
22M 12M 01E
zteN
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

12.4.4 Legende ... 50I bis ... 160I

A1 Drahtbrücke, muss eingelegt werden wenn kein Sperrschütz vorhanden ist


A2 Drahtbrücke, muss bei Verwendung des 2ten Sperreinganges entfernt werden
A3 Drahtbrücke, muss bei Einsatz eines Motorschutzkontaktes, für die Primärpumpe, entfernt werden
A4 Drahtbrücke, muss bei Einsatz eines Motorschutzkontaktes, für den Verdichter, entfernt werden
Offene Drahtbrücken oder Kontakte bedeuten Sperre oder Störung

B2* Pressostat Niederdruck Sole


B3* Thermostat Warmwasser
B4* Thermostat Schwimmbadwasser

E9* Elektr. Tauchheizkörper Warmwasser


E10* 2. Wärmeerzeuger (Heizkessel oder Elektr. Heizstab)

F2 Lastsicherung für N1-Relaisausgänge an J12 und J13 4,0 ATr


F3 Lastsicherung für N1-Relaisausgänge an J15 bis J18 4,0 ATr
F4 Pressostat Hochdruck
F5 Pressostat Niederdruck (in ... 160I ist F5 ein Begrenzer mit Handrückstellung)
F15* Motorschutz M11, ab ... 90I bis ... 160I in Primärpumpe integriert

H5* Leuchte Störfernanzeige

J1...J18 Klemmensteckverbinder an N1

K1 Schütz Verdichter
K5 Schütz Primärpumpe
K11* Elektron. Relais für Störfernanzeige (Relaisbaugruppe)
K12* Elektron. Relais für Schwimmbadwasserpumpe
K20* Schütz 2. Wärmeerzeuger
K21* Schütz Elektr. Tauchheizkörper-Warmwasser
K22* EVU-Sperrschütz
K23* SPR-Hilfsschütz

M1 Verdichter
M11* Primärpumpe
M13* Heizungsumwälzpumpe
M15* Heizungsumwälzpumpe für den 2. Heizkreis
M16* Zusatzumwälzpumpe
M18* Warmwassserumwälzpumpe
M19* Schwimmbadumwälzpumpe
M21* Mischer 1. Heizkreis
M22* Mischer 2. Heizkreis

N1 Wärmepumpenregler
N7 Sanftanlaufsteuerung (nicht in ... 50I und ... 70I Geräten)
N10* Fernbedienstation
N11* Relaisbaugruppe

R1 Außenfühler
R2 Rücklauffühler
R3 Warmwasserfühler (alternativ zum Warmwasserthermostat)
R5 Fühler für 2ten Heizkreis
R6 Eingefrierschutzfühler
R7 Kodierwiderstand 8k

T1 Sicherheitstrenntransformator 230/24V AC-28V A

X1 Klemmenleiste Netz-Steuerung L/N/PE-230V AC-50 Hz/Sicherungen/N- und PE-Verteiler


X2 Klemmenleiste 24V AC-Verteiler
X3 Klemmenleiste GND-Verteiler für Sensoren R1/-2 und -3 an J2
X4 Klemmenleiste GND-Verteiler für Sensoren R5 und -6 an J6
X5 Klemmenleiste Leistungseinspeisung 3 L/PE-400V AC-50 Hz

Abkürzungen:

EVS EVU-Sperreingang
SPR Zusätzlicher Sperreingang

MA* Mischer AUF


MZ Mischer ZU

* Bauteile sind extern beizustellen

32
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

zH05 - CAV 032 zteN


1M
2T
3
2A 2A 2A 2A
L EP N
1T
2M
1A 5K 1A 1K 1A 1.1K 1A 2.1K
41F 1X
11 4, 4, 21 21
81 61 11 opl opl
2Q A0 A0 . .
2.1K 1Q Tr Tr CAV 032
2F 3F
51
41 41
1T
CAV 42
4F 5F
>P <P 4X
1
3X
21F CAV42
2X

33
6R 2 2R
11M 1M DN DH
11M-.ötS
1M-.ötS
2A 7R
CAV 0 CAV 0 RPS
CAV 0 CAV42
SGE
DI DI DI DI DI G B B B B B B B G G
14 41 C 31 13 DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI Y Y Y Y V V C 5 C 4 V+ G B B B
31
C 21 11 01 9 N 8 7 6
D C 8 7 6 5 4 3 2 1 4 3 2 1 G G 5 4 D N 3 2 1 0
H H 9 1
G-1J
0 C D
3ON/21J 4C-31J
1ON/21J
1C-21J
8J 1CDI-5J 7J 6J 7C-41J 0G-1J 5J 1C-21J
4J 31C-81J 3J 2J 1CD I-5J 1J
G-2X
81J 71J 61J 51J 41J 5F 31J 4F 21J 11J 01J 9J
1T-41F )L( 3F 1A-5K )L( 2F
12.4.5 Steuerung ... 210I

N C N N C N C N N N C N C N C N C C N N N C C N N N C
C 1 O C 21 O 9 O O O 9 C 8 O 7 O 7 4 O O O 4 1 O O O 1
3 1
31 21 8
21 11 01 9
1N
3 8 7 6 5 4 3 2 1 1A-
2.1K
2V 1V
.idreV
2M 1M
5.1/ 41F
3
1M M
3
11M M W V U
5.1/-
2
7N 1
21F
T S R

34
1X 6 4 2 6 4 2
EP 1K 1.1K
5 3 1
6 4 2
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

5K
4.1 / 21 41 5.1 / 21 41
> I > I > I > I > I > I
11 11
1Q 2Q
5 3 1 5 3 1
zH05 - CAV004 EP/3
12.4.6 Last ... 210I

EP
3L zteN
3
2L
1L
5X
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

nenreftne fradeB ieb 2A ekcürB rablhäw tsi


trrepseg PW = neffo tkatnoK 01E nov noitknuF eiD W002 W002
gnagnierrepS ret2 trrepseg PW = neffo tkatnoK .xam .xam
91M 5H N - 1X
32K 22K
1L
T1
21K L1
T1
11K 3X
CAV42
2X 1A J
1
J
1
4X SVE 3
4 A1 A2 - A1 A2
- C
C
7 +)( -)( 4
+)( (-) 2R
RPS
2B 2A 11N
1
5R <T <T 3R 1R
<P
1A 7R
2 4 4B 3B
CAV 0 CAV 0
2A
DI DI DI DI DI DI DI DI DI DI G B B B Y Y Y Y V V B B B B + G B B B G G
1 41 C 31 31 DI DI DI DI DI DI DI DI DI C 5 C 4 V
4 1 C 21 11 01 9 N 8 7 6
D C 8 7 6 5 4 3 2 1 4 3 2 1 G G 5 4 D N 3 2 1 0
H 3 H 9 1 0 C D
8J 0G-1J 7J 6J G-1J 0G-1J 5J 4J 3J 2J 1J
1N
81J 71J 61J 51J 41J 31J 21J 11J 01J 9J
)L( 3F 1A-5K )L( 2F
N C N N C N C N N N C N C N C N C C N N N C C N N N C
C 1 O C 2
1 O 9 O O O 9 C 8 O 7 O 7 4 O O O 4 1 O O O 1

35
1 3 1
3 1 1 1
1 1 9 8 8 7 6 5 4 3 2 1
3 2 2 0
1A-
2V 1V
2.1K
NZM NAM ZM AM
.idreV
N- 1X N- 1X N- 1X N- 1X N- 1X 1X N- 1X N - 1X N-
EP - EP - EP - EP - EP - EP -
12.4.7 Klemmenanschlussplan ... 210I

2F 3F
2
Tr Tr
4 3 2 3 4
A A0
1X 40,
.l .l
4,
o
p
2

o
p
2
1X P L
E 3
L 1
2 L 5X
1 1
02K
L EP N xxxxx
12K redo
01N
3 H
e
3
3 szti 4
zH05 - CAV 032 zteN ba KH zH05 - CAV004 EP/L3
22M 51M 61M 12M
9E 81M 31M 01E 11M
zteN
ANHANG: 12.4 STROMLAUFPLÄNE

12.4.8 Legende ... 210I


A1 Drahtbrücke, muss eingelegt werden wenn kein Sperrschütz benötigt wird
A2 Drahtbrücke, muss bei Verwendung des 2ten Sperreinganges entfernt werden

B2* Pressostat Niederdruck-Sole


B3* Thermostat Warmwasser
B4* Thermostat Schwimmbadwasser

E9* Elektr. Tauchheizkörper Warmwasser


E10* 2. Wärmeerzeuger (Heizkessel oder Elektr. Heizstab)

F2 Lastsicherung für N1-Relaisausgänge an J12 und J13 4,0 ATr


F3 Lastsicherung für N1-Relaisausgänge an J15 bis J18 4,0 ATr
F4 Pressostat Hochdruck
F5 Pressostat Niederdruck-Begrenzer mit Handrückstellung
F12 Temperaturwächter N7
F14 Elektronischer Motorschutz Verdichter 1

H5* Leuchte Störfernanzeige

J1...J18 Klemmensteckverbinder an N1

K1 Schütz Verdichter
K5 Schütz Primärpumpe
K1.1 Schütz Anzugstrombegrenzung
K1.2 Zeitrelais für Verzögerung v. K1
K11* Elektron. Relais Störfernanzeige (Relaisbaugruppe)
K12* Elektron. Relais Schwimmbadwasserumwälzpumpe (Relaisbaugruppe)
K20* Schütz 2. Wärmeerzeuger (Heizkessel oder Elektr. Heizstab)
K21* Schütz Elektr. Tauchheizkörper für Warmwasser
K22* EVU-Sperrschütz
K23* SPR-Hilfsschütz

M1 Verdichter
M11* Primärpumpe
M13* Heizungsumwälzpumpe
M15* Heizungsumwälzpumpe 2. Heizkreis
M16* Zusatzumwälzpumpe
M18* Warmwasserumwälzpumpe
M19* Schwimmbadwasserumwälzpumpe
M21* Mischer Hauptkreis
M22* Mischer 2. Heizkreis

N1 Wärmepumpenregler
N7 Sanftanlaufplatine
N10* Fernbedienstation
N11* Relaisbaugruppe

Q1 Leistungsschutzschalter Solepumpe
Q2 Leistungsschutzschalter Verdichter

R1 Außenfühler
R2 Rücklauffühler
R3 Warmwasserfühler (alternativ zum Warmwasserthermostat)
R5 Fühler für 2. Heizkreis
R6 Eingefrierschutzfühler
R7 Kodierwiderstand 8k

T1 Sicherheitstrenntransformator 230/24V AC-28V A

X1 Klemmenleiste Netz-Steuerung L/N/PE-230V AC-50 Hz/Sicherungen/N- und PE-Verteiler


X2 Klemmenleiste 24V AC-Verteiler
X3 Klemmenleiste GND-Verteiler für Sensoren R1/-2 und -3 an J2
X4 Klemmenleiste GND-Verteiler für Sensoren R5 und -6 an J6
X5 Klemmenleiste Leistungseinspeisung 3 L/PE-400V AC-50 Hz

Abkürzungen:

EVS EVU-Sperreingang
SPR Zusätzlicher Sperreingang
MA Mischer AUF
MZ Mischer ZU

* Bauteile sind extern beizustellen

36
ANHANG: 12.5 HYDRAULISCHES PRINZIPSCHEMA

Hydraulisches Prinzipschema

37
ANHANG: 12.6 CE- KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

CE-Konformitätserklärung

38
ANHANG: 12.7 GARANTIEURKUNDE/KUNDENDIENST

Garantieurkunde (gültig für Deutschland, Österreich, Schweiz)


Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Eine Verlängerung der Garantie auf 36 Monate für Heizungs-
Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab
Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Inbetriebnahmedatum, jedoch maximal 38 Monate ab Ausliefe-
Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte rung Werk, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen
leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen: gewährt: Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten
Garantie ist eine kostenpflichtige Inbetriebnahme durch den
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Be- autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Inbetriebnahme-
dingungen Mängel am Gerät, die nachweislich auf einem protokoll innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von
Material- und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns weniger als 150 Stunden. Im Inbetriebnahmeprotokoll vermerkte
unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten Mängel sind unverzüglich zu beseitigen. Dies ist Grundlage
nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. für die Garantie. Das Inbetriebnahmeprotokoll ist, innerhalb
Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten. Zeigt von einem Monat nach erfolgter Inbetriebnahme, an die unten
sich der Mangel innerhalb von 6 Monaten ab Lieferung und angegebene Adresse einzureichen, von welcher auch die
liegt eine erforderliche Inbetriebnahme (Heizungs-Wärme- Garantiezeitverlängerung bestätigt wird.
pumpe) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst
vor, wird vermutet, dass es sich um einen Material- oder Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbe-
Herstellungsfehler handelt. triebnahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die
ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagen-
von einem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der mängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des
Mangels in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz Die Inbetriebnahmepauschale für Heizungs-Wärmepumpen
betrieben wird und Garantieleistungen auch dort erbracht von derzeit netto Euro 320,-- und für die reversiblen Wärme-
werden können. pumpen oder die Wärmepumpen mit passiver Kühlstation von
netto Euro 370,--, jeweils je Gerät, wird durch den autorisierten
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter Systemtechnik-Kundendienst dem Auftraggeber in Rechnung
Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile gestellt. Eine Preisanpassung ist vorbehalten.
unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch
einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Im Kundendienstfalle wird der autorisierte Systemtechnik-
Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Kundendienst vor Ort informiert, der für eine schnelle Abhilfe
Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Mängel- des Problems sorgt. Den für Ihre Region zuständigen autori-
beseitigung werden nicht übernommen. Ausgebaute Teile, sierten Systemtechnik-Kundendienst erfahren Sie über die
die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die zentrale Servicehotline (Telefonnummer der zuständigen
Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit Landesgesellschaft: siehe unten).
dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, Deutschland:
die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes Glen Dimplex Deutschland GmbH
nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original- Kundendienst Systemtechnik
Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen. Am Goldenen Feld 18
D-95326 Kulmbach
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 562
einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die FAX-Nr.: +49 (0) 9221 709 565
Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder Email: kundendienst.system@glendimplex.de
unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in Internet:
den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise oder
Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn Österreich:
unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt Buderus Austria Heiztechnik Gesellsch.mbH
wurde. Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter Rennbahnweg 65
unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, A-1220 Wien
wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufge- Ansprechpartner: Herr Michael Holasek
hoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Tel.-Nr.: +43-1-2596560-303
Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile FAX-Nr.: +43-1-2596560-102
und Geräte-/Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer Email: m.holasek@buderus.at
bezogene Teile zurückzuführen sind fallen nicht unter den
Garantieanspruch. Schweiz:
Buderus Heiztechnik AG
Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann, oder die Netzibodenstraße 36
Nachbesserung von uns abgelehnt oder unzumutbar CH-4133 Pratteln
verzögert wird, wird der Hersteller entweder kostenfreien Ansprechpartner: Herr Ervino Filardi
Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Tel.-Nr.: +41-61-8161010
Ersatzlieferung, behalten wir uns die Geltendmachung einer FAX-Nr.: +41-61-8161060
angemessenen Nutzungsanrechnung, für die bisherige Nut- Email: efilardi@buderus.ch
zungszeit, vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, ins-
besondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes ent- Für die Auftragsbearbeitung werden die Erzeugnisnummer
standener Schäden sind soweit eine Haftung nicht zwingend E-Nr. und das Fertigungsdatum FD des Gerätes benötigt.
gesetzlich angeordnet ist ausgeschlossen. Bei einer Haftung Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild in dem stark
nach § 478 BGB wird die Haftung des Lieferers auf die umrandeten Feld.
Servicepauschalen des Lieferers als Höchstbetrag
beschränkt.

39
Änderungen vorbehalten

Heizungsfachbetrieb

Buderus Heiztechnik GmbH, 35573 Wetzlar


http://www.heiztechnik.buderus.de
E-Mail: info@heiztechnik.buderus.de

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