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HOLZBAU–KOMPAKT

M. AUGUSTIN | G. FLATSCHER | W. LUGGIN

TABELLENWERK ZUR
NACHWEISFÜHRUNG VON
HOLZBAUTEILEN
NACH ÖNORM EN 1995-1-1
UND ÖNORM B 1995-1-1

1. AUFLAGE 2017
IMPRESSUM:
Medieninhaber und Herausgeber:
Österreichischer Ingenieurholzbauverband
Sitz: Schwarzenbergplatz 4, Postfach 3,
A-1037 Wien
Tel: +43 (1) 712 26 01
E-mail: office@ihbv.at
Website: www.ihbv.at
Vorsitzender: DI Michael Bauer
Geschäftsführer: Mag. Dieter Lechner
Für den Inhalt verantwortlich:
DI Manfred Augustin, holz.bau forschungs gmbh / Graz
DI Dr. Georg Flatscher, holz.bau forschungs gmbh / Graz
DI Dr. Wilhelm Luggin, Luggin Ziviltechnikergesellschaft m. b. H. / Wien & Groß St. Florian
Alle Rechte vorbehalten.

Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe und vorheriger Rücksprache.

Haftungsausschluss:
Dieses Tabellenwerk wurde basierend auf dem vorliegenden Stand des Wissens und der Technik unter
Anwendung größter Sorgfalt erstellt. Dennoch können inhaltliche Fehler sowie Druckfehler nicht vollständig
ausgeschlossen werden. Die Benutzung dieses Tabellenwerkes und die Umsetzung der darin enthaltenen
Informationen erfolgt ausdrücklich auf eigenes Risiko. Es kann keine juristische Verantwortung sowie Haftung in
irgendeiner Form gegenüber dem Medieninhaber und dem Herausgeber, als auch gegenüber den, für den Inhalt
verantwortlichen Personen für fehlerhafte Angaben und die daraus entstehenden Folgen geltend gemacht wer-
den.
Die Letztverantwortung in der Anwendung liegt in jedem Fall beim Anwender bzw. beim ausführenden
Unternehmen.

1. Auflage 2017
VORWORT
DES HERAUSGEBERS

Die Komplexität in der Gesellschaft nimmt allenorts und kontinuierlich zu.


Dieser Trend ist auch, und insbesondere im Bauwesen, feststellbar. Im Lichte
der großen Bedeutung der Regeln und Normen für den Baubereich und deren
gleichzeitiger explosionsartiger Zunahme gibt es bereits mehrere Initiativen,
die Regelungsdichte zu reduzieren und bestehende Regeln und Normen zu
vereinfachen. Speziell für die Anwender ist es derzeit sehr schwierig, weil
insbesondere den Ingenieuren, Holzbaumeistern und Auszubildenden der
Einstieg in die konstruktive Umsetzung des Holzbaus deutlich erschwert wird.

Frei nach dem Buch von Benedikt Weibel aus 2014: „Simplicity – die Kunst die
Komplexität zu reduzieren“ haben wir den Weg der Einfachheit beschritten.
Dieses Motto hat den Anlass für die Konzeption und Herausgabe dieses Tabellen-
werkes gegeben. Die Zielsetzung des Werkes ist es, dem Wunsche nach Ver-
einfachung der Bemessung durch eine tabellarische Zusammenschau der
wesentlichen Parameter und Beiwerte Folge zu leisten. Wir sind sehr froh,
namhafte Experten von der holz.bau forschungs gmbh an der TU Graz und einem
Ingenieurbüro für die Umsetzung gefunden zu haben.

Der Ingenieurholzbauverband misst den einfachen und leicht anwendbaren Regeln


einen hohen Stellenwert bei und unterstützt die Anwender so gut wie möglich bei
ihrer wertvollen Arbeit. Das Werk ist insbesondere für alle diejenigen gedacht,
die sich mit der Entwicklung und Abwicklung von Holzbauprojekten beschäftigen.
Das Tabellenwerk soll eine wichtige Informationsgrundlage sowohl für Anwender
als auch für Neueinsteiger sein.

DI Michael Bauer
Vorsitzender
Österreichischer Ingenieurholzbauverband (IHBV)
VORWORT
DER VERFASSER

Der Erfordernis der Vereinheitlichung technischer Regelwerke in Europa folgend, wurde im Jahr 2009 auch
in Österreich das semi-probabilistische Sicherheitskonzept für die Nachweisführung von Bauteilen eingeführt.
Neben den Grundlagen der Tragwerksplanung (ÖNORM EN 1990) und den unterschiedlichen Normen zu Ein-
wirkungen auf Tragwerke (Normengruppe ÖNORM EN 1991) betrifft dies im Holzbau insbesondere das Grund-
lagendokument zur Bemessung und Nachweisführung von Holzbauten (ÖNORM EN 1995-1-1) sowie den zuge-
hörigen Nationalen Anhang (NA) (ÖNORM B 1995-1-1). Weitere Normen für Holzkonstruktionen beziehen sich auf
den Nachweis im Brandfall (ÖNORM EN 1995-1-2 und den zugehörigen Nationalen Anhang ÖNORM B 1995-1-2)
sowie die Bemessung und Konstruktion von Holzbrücken (ÖNORM EN 1995-2 und zugehöriger Nationaler
Anhang ÖNORM B 1995-2).Obwohl die Umstellung vom, über Jahrzehnte praktizierten, deterministischen
Sicherheitskonzept (σzul) als erfolgreich umgesetzt bezeichnet werden kann, besteht in den Holzbauunter-
nehmen und in der Bemessungspraxis nach wie vor der Wunsch die Bemessung nach ÖNORM EN & B 1995-1-1 zu
vereinfachen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass mit den aktuell gültigen Normen die Möglichkeit besteht, über
unterschiedliche Beiwerte etc. detailierter auf die jeweils vorliegende Bemessungssituation einzugehen. Anderer-
seits müssen die so erzielbaren, effizienteren Bemessungs- und Nachweisergebnisse um den Nachteil „erkauft“
werden, auch einen höheren Aufwand für die Berechnung und Konstruktion – insbesondere in der händischen
Nachweisführung – betreiben zu müssen.

An dieser Stelle setzt das vorliegende Tabellenwerkes an: Mit Hilfe der ausgearbeiteten Tabellen sind einzelne
Parameter und Bemessungswerte so aufbereitet, dass die Bemessung von Holzbauteilen und Verbindungen
unter Anwendung einiger weniger Gleichungen durchgeführt werden kann. Das vorliegende Werk stellt dabei
eine Ergänzung zu den Inhalten des aktuellen Normenwerkes ÖNORM EN 1995-1-1:2015 und dem zugehörigen
nationalen Anhang ÖNORM B 1995-1-1:2015 dar und kann deren eingehendes Studium sowie die damit verbun-
dene Kenntnis der grundlegenden Inhalte und Zusammenhänge nicht ersetzen. Für häufig vorkommende Aufga-
ben wie den Nachweis eines Biegeträgers und druckbeanspruchte Stäbe können die erforderlichen Holzbauquer-
schnitte direkt aus Tabellen entnommen werden. Ebenso kann auch die Nachweisführung von vorwiegend auf
Abscheren und auf Herausziehen beanspruchten Verbindungen des Holzbaus mit geringstmöglichem Aufwand
erfolgen. Bewusst wurde dabei – aus Gründen der kompakten Darstellung – der „Mut zur Lücke“ gewählt, d. h.
es wurde nicht der gesamte Normeninhalt in die Ausarbeitung mit einbezogen, sondern auf die häufigsten in der
Praxis auftretenden Bemessungsszenarien eingegangen. Insbesondere trifft dies auf die Verbindungstechnik zu.
Somit sollte es den Ingenieuren, Holzbaumeistern und Auszubildenden möglich werden, sich in verstärktem Aus-
maß der konstruktiven Umsetzung und Detailierung – wie sie inbesondere im Holzbau zielführend ist – zuzuwid-
men. Die Bearbeiter dieses Tabellenwerkes bedanken sich beim Österreichischen Ingenieurholzbauverband für
die finanzielle Unterstützung zur Erstellung dieses Tabellenbuches und hoffen damit dazu beitragen zu können,
in stärkerem Ausmaß den geistigen Fokus auf die Erstellung kreativer Lösungen mit dem Baustoff Holz legen
zu können, ohne den erforderlichen Aufwand für die statisch-konstruktive Ausbildung zu vernachlässigen. Die
Verfasser drücken ihren Dank an die Herren DI Thomas Laggner und cand.-ing. Markus Tripolt für die tatkräftige
Unterstützung bei der Erstellung dieses Tabellenwerkes aus.

Wien / Graz
Mai 2017

DI Manfred Augustin, holz.bau forschungs gmbh / Graz


DI Dr. Georg Flatscher, holz.bau forschungs gmbh / Graz
DI Dr. Wilhelm Luggin, Luggin Ziviltechnikergesellschaft m. b. H. / Wien & Groß St. Florian
INHALTSVERZEICHNIS

Kapitel

I NACHWEISFÜHRUNG NACH DEM SEMI-PROBABILISTISCHEN SICHERHEITSKONZEPT


I.1 Einführung in das semi-probabilistische Sicherheitskonzept I.3 - I.4
I.2 Grenzzustände I.4

II EINWIRKUNGEN UND EINWIRKUNGSKOMBINATIONEN


II.1 Einwirkungen II.3 - II.4
II.2 Einwirkungskombinationen II.4 - II.9

III GRUNDLAGEN ZUR NACHWEISFÜHRUNG VON HOLZBAUTEILEN


III.1 Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften III.3
III.2 Basisvariable III.4 - III.5
III.3 Baustoffeigenschaften III.5 - III.7
III.4 Baustoffkennwerte III.8 - II.27

IV NACHWEISFÜHRUNG VON HOLZBAUTEILEN


IV.1 Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit IV.3 - IV.11
IV.2 Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit IV.11 - IV.16
IV.3 Druck schräg zur Faser IV.17 - IV.20
IV.4 Abmessungen von Biegeträgern (Einfeldträger) IV.21 - IV.37
IV.5 Knickbeiwert k c IV.37 - IV-39
IV.6 Abmessungen von druckbeanspruchten Bauteilen (Stützen) IV.39 - IV.41
IV.7 Kippbeiwert k crit IV.42 - IV.45
IV.8 Bauteile mit veränderlichem Querschnitt oder gekrümmter Form IV.45 - IV.49
IV.9 Nachweise für Holzbauteile bei Brandbeanspruchung IV.50 - IV.53

V VERBINDUNGSTECHNIK
V.1 Allgemeines zur Nachweisführung von Verbindungen im Holzbau V.3
V.2 vorwiegend auf Abscheren beanspruchte Verbindungsmittel V.3 - V.32
V.3 vorwiegend auf Herausziehen beanspruchte Verbindungsmittel V.32. - V 38
V.4 kombinierte Beanspruchungen von Verbindungen V.38

Anhänge

A.1 Querschnittswerte A.3 - A.14


A.2 Knicklängen A.15 - A.18
A.3 Flächen und Trägheitsmomente häufig vorkommender Querschnitte A.19 - A.20
A.4 Biegelinien häufig vorkommender Belastungsfälle und statischer Systeme A.21 - A.23
KAPITEL I

KAPITEL I

NACHWEISFÜHRUNG NACH DEM


SEMI-PROBABILISTISCHEN
SICHERHEITSKONZEPT

I.1 Einführung in das semi-probabilistische Sicherheitskonzept I.3 - I.4


I.2 Grenzzustände I.4

I.2
NACHWEIS- Einführung in das
KONZEPT semi-probabilistische Sicherheitskonzept

I.1 EINFÜHRUNG IN DAS SEMI-PROBABILISTISCHE


SICHERHEITSKONZEPT

I.1.1. ALLGEMEINES

Das in den Eurocodes verankerte Sicherheitskonzept beruht – im Gegensatz zum deterministischen Sicherheits-
konzept mit globalem Sicherheitsbeiwert („Verfahren der zulässigen Spannungen“) – auf der Nachweisführung
mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko
einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten.
Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für
Einwirkungen oder deren Auswirkungen für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände über-
schritten wird.
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke ist nach ÖNORM EN 1990 – neben weiteren Nachwei-
sen wie der Lagesicherheit (EQU), dem Versagen und/oder übermäßigen Verformungen des Baugrundes (GEO)
sowie dem Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerkes oder von Tragwerksteilen (FAT) – folgender Nachweis
zur Vermeidung des Versagens oder übermäßiger Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerkstei-
len, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) (STR), zu erfüllen:

Ed Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen


Rd Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten

Ein Vorteil des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes ist die eindeutige Trennung der wichtigsten
Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.
Zu diesen gehören u. a.:

• Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, ...


• Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten, ...
• geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, ...

All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.


Auf Grund der streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich der mechanischer Eigen-
schaften, dessen orthotropen Verhaltens (unterschiedliche Eigenschaften des Material- und Feuchteverhaltens in
Längs-, Radial- und Tangentialachse sowie Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) und der Inho-
mogenitäten in der Baustoffstruktur, werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die
Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren (k-Faktoren) verwendet. Diese ermöglichen
z. B. die Berücksichtigung unterschiedlicher Feuchtegehalte, der Dauer der Lasteinwirkung, die Beeinflussung der
Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktio-
nen. In Abb. I.1 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die
Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Wie zu erkennen ist, weisen beide Zufallskenngrößen streuen-
den Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E < 0 definieren.
Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht. Auf Grund der Tatsache, dass für

I.3
Grenzzustände NACHWEIS-
KONZEPT

die beiden Verteilungsfunktionen – insbesondere an den Verteilungsenden – unzureichende empirische Kenntnis-


se vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit dafür Sorge
zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Vertei-
lungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.

Es bedeuten:
E Einwirkung
E mean Mittelwert der Einwirkung
Ek charakteristischer Wert der Einwirkung
Ed Bemessungswert der Einwirkung
(„Design-Wert“)
R Widerstand
Rmean Mittelwert des Widerstandes
Rk charakteristischer Wert des Widerstandes
Rd Bemessungswert des Widerstandes
(„Design-Wert“)

Abb. I.1. Prinzipskizze zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept

I.2. GRENZZUSTÄNDE

I.2.1. ALLGEMEINES
Die auf dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes definieren
über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Dauerhaftigkeit
und Robustheit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten
Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.

I.2.1.1 Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit States – ULS)


Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks
oder anderen Formen des Versagens kommen kann.
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:
• Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerks oder einzelner Tragwerksteile (auch für Montagezustände)
• Stabilitätsverlust (besonders bei schlanken Bauteilen)
• Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile

I.2.1.2 Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit States – SLS)


Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten
Grenzen gehalten werden, um mögliche Folgeschäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie z. B. Decken,
Fußböden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der
Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungbildes bzw. des Wohlbefindens der
Nutzer zu erfüllen.

I.4
KAPITEL II

KAPITEL II

EINWIRKUNGEN UND
EINWIRKUNGSKOMBINATIONEN

II.1 Einwirkungen II.3 - II.4


II.2 Einwirkungskombinationen II.4 - II.9

II.2
EINWIRKUNGEN Einwirkungen

II.1 EINWIRKUNGEN

II.1.1 ALLGEMEINES

Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes (nach ÖNORM EN 1990) versteht man
übergeordnet:
• „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“, und
• „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch
Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen
werden (indirekte Einwirkungen)“.
Die nachfolgende Abbildung beinhaltet einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden
„Einwirkungsnormen“ nach ÖNORM EN 1991.

ÖNORM EN 1991
EINWIRKUNGEN AUF TRAGWERKE

ÖNORM EN 1991-1 ÖNORM ÖNORM ÖNORM


Allgemeine Einwirkungen EN 1991-2 EN 1991-3 EN 1991-4
Verkehrslasten auf Einwirkungen Einwirkungen auf
ÖNORM EN 1991-1-1 Brücken infolge von Kranen Silos und Flüssig-
Wichten, Eigengewichte, Nutzlasten im Hochbau und Maschinen keitsbehälter

ÖNORM EN 1991-1-2
Brandeinwirkungen auf Tragwerke

ÖNORM EN 1991-1-3
Schneelasten

ÖNORM EN 1991-1-4
Windlasten

ÖNORM EN 1991-1-5
Temperatureinwirkungen

ÖNORM EN 1991-1-6
Einwirkungen während der Bauausführung

ÖNORM EN 1991-1-7
Außergewöhnliche Einwirkungen

Abb. II.1. EN-Normenfamilie zur Berücksichtigung von Einwirkungen

II.1.1.1. Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk


Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zur Beanspruchung von Bauteilen (z. B. Schnitt-
kräfte, Spannungen, Dehnungen) sowie Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen,
Verdrehungen).

II.1.1.2. Einteilung der Einwirkungen


ständige Einwirkungen (G)

Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeaus-
rüstungen, u. a. m. oder auch indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen,
etc.), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche
Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.

II.3
Einwirkungskombinationen EINWIRKUNGEN
(ohne Ermüdung)

• veränderliche Einwirkungen (Q)

Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung
wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.

• charakteristischer Wert einer Einwirkung (Gk oder Qk)

(Wichtigster) repräsentativer Wert einer Einwirkung.

• Außergewöhnliche Einwirkungen (A)

Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, u. a.), die in der Regel von kurzer Dauer,
aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer nur mit einer geringen
Wahrscheinlichkeit auftreten können.

• Bemessungswert einer Einwirkung (Gd oder Qd)

Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert
ermittelt wird.

II.2 EINWIRKUNGSKOMBINATIONEN (OHNE ERMÜDUNG)

II.2.1. ALLGEMEINES

Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens als Kombinationen von Einwirkungen auftreten, müssen
deren unterschiedliche Kombinationen unter Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf
ein Tragwerk angesetzt werden.
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in:
• ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;

• vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks

beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen, ...);


• außergewöhnliche Situationen, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Trag-

werk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;
• Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk

umfassen.
Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und
Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen.
Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit
einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen.
Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder
betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als
Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Einwir-
kungskombinationen zumindest jener der unterschiedlichen, voneinander unabhängigen, veränderli-
chen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen
auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Berücksichtigung der Unsicherheiten der Einwir-
kungen sowie der Auftretenswahrscheinlichkeit erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten γ G und
γQ und Kombinationsbeiwerten ψ .
II.4
EINWIRKUNGEN Einwirkungskombinationen
(ohne Ermüdung)

II.2.2. KOMBINATIONSREGELN FÜR NACHWEISE IN DEN GRENZZUSTÄNDEN DER TRAGFÄHIGKEIT

II.2.2.1. Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden


(Bausituationen) Bemessungssituationen (Grundkombinationen)
Grundkombination nach ÖNORM EN 1990

mit
Ed Bemessungswert einer Einwirkungskombination
Σ „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)
⊕ „ist zu kombinieren“
Gk,j charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j
γG,j Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j
Q k,1 charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung
γQ,1 Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung
Qk,i charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i
γQ,i Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i
ψ 0,i Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung

• vereinfachte Regel nach DIN 1052:2008

Da das Aufstellen der Lastkombinationen mitunter mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden sein
kann, wurden in DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß der nachfolgenden Gleichung für die Anwendungen
im Hochbau angegeben. Gegebenenfalls sind zusätzliche Einwirkungskombinationen hinsichtlich der günstigen
bzw. ungünstigen Auswirkungen der Einwirkungen zu prüfen.

Anmerkung:
In ÖNORM EN 1990 sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen vorgesehen.

II.2.2.2. Einwirkungskombinationen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen


(Anprallstoß, Brandfall, Explosionen, …)

mit
Ed Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation
Ad Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung
ψ 1,1 Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung
ψ 2,1 Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung
ψ 2,i Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen

II.5
Einwirkungskombinationen EINWIRKUNGEN
(ohne Ermüdung)

II.2.2.3. Kombination von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben

mit
E d Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben
AEd Bemessungswert einer Einwirkung infolge Erdbeben (Ed = γI · AEk)
AEk charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben
γI Wichtigkeitsfaktor (siehe ÖNORM EN 1998)

II.2.3. KOMBINATIONSREGELN FÜR NACHWEISE IN DEN GRENZZUSTÄNDEN DER


GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT

II.2.3.1. Allgemeines
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und
die damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.
Allgemein ist die Bedingung

zu erfüllen.

mit

Ed Bemessungswert der Einwirkungen auf dem Gebrauchstauglichkeitsniveau


Cd Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium

II.2.3.2. charakteristische Kombination


Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk

II.2.3.3. häufige Kombination


Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk

II.2.3.4. quasi-ständige Kombination


Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk

II.6
EINWIRKUNGEN Einwirkungskombinationen
(ohne Ermüdung)

II.2.4. TEILSICHERHEITSBEIWERTE FÜR EINWIRKUNGEN

II.2.4.1. Grenzzustände der Tragfähigkeit


Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen werden die Modellunsicherheiten und Größenabweich-
ungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.

Tab.II.1. Einwirkungskombinationen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach ÖNORM EN 1990:2013 für Grenzzustände
der Tragfähigkeit – Lagesicherheit und Tragfähigkeit

Grenzzustände der Tragfähigkeit


für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen

ständige Einwirkungen veränderliche Einwirkungen


Kombination
ungünstig günstig Leiteinwirkung Begleiteinwirkungen

Grundkombination γ G,j,sup · Gk,j,sup γ G,j,inf · Gk,j,inf γQ,1 · Qk,1 γQ,i · γ0,i · Qk,i
γG,j,sup = 1,35 für Nachweise STR
γG,j,inf = 1,00 für Nachweise STR
γG,j,sup = 1,10 für Nachweise EQU (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet)
γG,j,inf = 0,90 für Nachweise EQU (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet)
γG,j,sup = 1,35 für Nachweise EQU (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt)
γG,j,inf = 1,15 für kombinierte Nachweise EQU/STR
γQ,1 = 1,50 für Nachweise EQU (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt)
γQ,i = 1,50 für kombinierte Nachweise EQU/STR
für Nachweise STR und EQU bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung)
für Nachweise STR und EQU bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung)
γG,j,sup / γG,j,inf Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten
Gk,j,sup / Gk,j,inf oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung
γ Kombinationsbeiwert

II.2.4.2. außergewöhnliche Bemessungssituation


Tab.II.2 Einwirkungskombinationen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach ÖNORM EN 1990:2013 für Grenzzustände
der Tragfähigkeit – außergewöhnliche Bemessungssituation

außergewöhnliche Bemessungssituation

Leiteinwirkung,
ständige Einwirkungen veränderliche Begleiteinwirkung
außergewöhnliche
Einwirkungen,
ungünstig günstig Einwirkungen von Haupt weitere

Erdbeben

Außergewöhnlich Gk,j,sup Gk,j,inf Ad (ψ 1,1 oder ψ 2,1) · Qk,1 ψ 2,i · Qk,i

Erdbeben Gk,j,sup Gk,j,inf AE,d = γ I · AE,k ψ 2,i · Qk,i

Ad Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung


AEd Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben AEd = γI · AEk (γI ... Wichtigkeitsfaktor)
Anmerkung:
Für außergewöhnliche Bemessungssituationen und Erdbeben sind die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 zu berücksichtigen.

II.7
Einwirkungskombinationen EINWIRKUNGEN
(ohne Ermüdung)

II.2.4.2. Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit


Tab.II.3. Einwirkungskombinationen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach ÖNORM EN 1990:2013 für Grenzzustände
der Gebrauchstauglichkeit

Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit

ständige Einwirkungen veränderliche Einwirkungen


Kombination
ungünstig günstig dominierende weitere

charakteristisch Gk,j,sup Gk,j,inf Qk,1 ψ 0,i · Qk,i


häufig Gk,j,sup Gk,j,inf ψ 1,1 · Qk,1 ψ 2,i · Qk,i
quasi-ständig Gk,j,sup Gk,j,inf ψ 2,1 · Qk,1 ψ 2,i · Qk,i
Anmerkung:
Für Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit sind die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 zu berücksichtigen.

II.3.5. KOMBINATIONSBEIWERTE

II.2.5.1. Allgemeines
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ 0, ψ 1 und ψ 2 wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen
Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.

II.2.5.2. Werte von Einwirkungen


Nach der Wahrscheinlichkeit ihres zeitlichen Auftretens bzw. der Auftretensdauer können unterschiedliche
Werte der Einwirkungen unterschieden werden. Nach ÖNORM EN 1990 werden diese unterteilt in:

• charakteristischer Wert einer Einwirkung (Ek)

Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraums nicht
überschritten wird.

• seltener Wert ( ψ 0 · E k)

Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer
weiteren veränderlichen Einwirkung verwendet.

• häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung (ψ 1 · Ek)

Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Über-
schreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.

• quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung (ψ 2 · Ek)

Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt,


dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.

II.8
EINWIRKUNGEN Einwirkungskombinationen
(ohne Ermüdung)

II.2.5.3. Kombinationsbeiwerte ψ 0, ψ 1 und ψ 2 für unterschiedliche Nutzungskategorien


nach ÖNORM EN 1990
Tab.II.4. empfohlene Kombinationsbeiwerte nach ÖNORM EN 1990:2013

Kombinationsbeiwerte ψ0 ψ1 ψ2
Nutzlasten im Hochbau a)

Kategorie A: Wohngebäude 0,7 0,5 0,3

Kategorie B: Bürogebäude 0,7 0,5 0,3

Kategorie C: Versammlungsbereiche 0,7 0,7 0,6

Kategorie D: Verkaufsflächen 0,7 0,7 0,6

Kategorie E: Lagerflächen 1,0 0,9 0,8

Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht ≤ 30 kN 0,7 0,7 0,6

Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN < Fahrzeuggewicht ≤ 160 kN 0,7 0,5 0,3

Kategorie H: Dächer 0 0 0

Schneelasten im Hochbau b)

Finnland, Island, Norwegen, Schweden 0,7 0,5 0,2

Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1000 m ü. NN 0,7 0,5 0,2

Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1000 m ü. NN 0,5 0,2 0

Windlasten im Hochbau c) 0,6 0,2 0

Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau d) 0,6 0,5 0


Anmerkungen:
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im Nationalen Anhang zu ÖNORM EN 1990.
a) Nutzlasten im Hochbau siehe ÖNORM EN 1991-1-1
b) Schneelasten siehe ÖNORM EN 1991-1-3
c) Windlasten siehe ÖNORM EN 1991-1-4
d) Temperaturschwankungen siehe ÖNORM EN 1991-1-5.

II.9
EINWIRKUNGEN

II.10
III.1
KAPITEL III

KAPITEL III

GRUNDLAGEN ZUR NACHWEISFÜHRUNG


VON HOLZBAUTEILEN

III.1 Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften III.3


III.2 Basisvariable III.4 - III.5
III.3 Baustoffeigenschaften III.5 - III.7
III.4 Baustoffkennwerte III.8 - III.27

III.2
BEMESSUNGS- Bemessungswerte
GRUNDLAGEN der Baustoffeigenschaften

III.1 BEMESSUNGSWERTE DER BAUSTOFFEIGENSCHAFTEN

Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften sind mit Hilfe der nachfolgenden Gleichungen zu ermitteln.

III.1.1. BEMESSUNGSWERT DER BAUSTOFFEIGENSCHAFT Xd

mit
Xk charakteristischer Wert einer Baustoffeigenschaft
γM Teilsicherheitsbeiwert für eine Baustoffeigenschaft
kmod Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und des Feuchtegehaltes

III.1.2. BEMESSUNGSWERT DER STEIFIGKEITSEIGENSCHAFT EINES BAUTEILS Ed, G d UND Kd

; ;

mit
Emean Mittelwert des Elastizitätsmoduls [N/mm²]
G mean Mittelwert des Schubmoduls [N/mm²]
Ku Verschiebungsmodul einer Verbindung im Grenzzustand der Tragfähigkeit (Ku = 2/3 · Kser)
γM Teilsicherheitsbeiwert für eine Baustoffeigenschaft bzw. für eine Verbindung

III.3
Basisvariable BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.2 BASISVARIABLE

III.2.1. EINWIRKUNGEN UND UMGEBUNGSEINFLÜSSE

III.2.1.1. Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)


Tab.III.1. Zuordnung von Lasten in KLED nach ÖNORM B 1995-1-1:2015

Größenordnung der akkumulierten a)


KLED Beispiele
Lasteinwirkungsdauer

ständig länger als 10 Jahre - Eigengewichte


lang 6 Monate bis 10 Jahre - Nutzlasten der Kategorie E

- Nutzlasten der Kategorien A, B, D, F und G


mittel 1 Woche bis 6 Monate - Schnee- und Eislasten bei Geländehöhe des Bauwerk-
standortes > 1.000 m über NN

- Nutzlasten der Kategorien C und H


- Zufahrtsrampen zu Flächen der Kategorie F
- Schnee- und Eislasten bei Geländehöhe des Bau-
kurz kürzer als eine Woche werkstandortes ≤ 1.000 m über NN
- Horizontale Nutzlasten infolge Personeneinwirkung
z. B. auf Brüstungen und Geländer
- Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb

kurz / sehr kurz b) - Windlasten

- Außergewöhnliche Lasten (Anprall, Explosion)c),


sehr kurz kürzer als 1 Minute
Erdbebenlastend)

Anmerkungen:
a) Kategorien gemäß ÖNORM EN 1991-1-1:2015
b) Für Wind darf für k
mod das Mittel aus den Einwirkungsdauern kurz und sehr kurz verwendet werden.
c) Außergewöhnliche Lasten gemäß ÖNORM EN 1991-1-7
d) Erdbebenlasten gemäß ÖNORM EN 1998 (alle Teile)

III.2.1.2. Nutzungsklassen (NKL)


Tragwerke sind einer der nachfolgenden Nutzungsklassen zuzuweisen.

Tab.III.2. Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1:2015

Umgebungsklima Gleichge-
Nutz-
wichtsfeuchte
ungs- Tragwerks- bzw. Gebäudetyp
relative Luft- der meisten
klasse Temperatur
feuchte a) Nadelhölzer

1 20 °C ≤ 65 % ≤ 12 % Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten


Innenräume von Nutzbauten wie Lager
hallen, Reithallen und Industriehallen sowie überdachte Kons-
2 20 °C ≤ 85 % ≤ 20 %
truktionen im Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitte-
rung ausgesetzt sind (Regeneinfallswinkel ≤ 30°)b)
3 - > 85 % > 20 % Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz
Anmerkungen:
a) Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die

angegebenen Werte übersteigen.


b) In Ausnahmefällen dürfen auch überdachte Bauteile und Bauteile in geschlossenen Räumen in die

Nutzungsklasse 3 eingestuft werden (z. B. nicht klimatisierte Eishallen, Hallen mit befeuchtetem Lagergut).

III.4
BEMESSUNGS- Baustoffeigenschaften
GRUNDLAGEN

III.2.2. TEILSICHERHEITSBEIWERTE FÜR BAUSTOFFEIGENSCHAFTEN UND WIDERSTÄNDE


Tab.III.3. empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015

Grenzzustand der Tragfähigkeit γM


Grundkombinationen
Vollholz 1,30
Brettschichtholz, Brettsperrholz 1,25
LVL, Sperrholz, OSB 1,20
Spanplatten 1,30
Harte Faserplatten 1,30
Mittelharte Faserplatten 1,30
MDF-Faserplatten 1,30
Weiche Faserplatten 1,30
Gips- und Gipsfaserplatten (gemäß Anhang L aus ÖNORM B 1995-1-1) 1,30
Verbindungen 1,30
Nagelplatten (Stahleigenschaften) 1,25
außergewöhnliche Kombinationen

Allgemein 1,00

Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit γM


Allgemein 1,00

III.3 BAUSTOFFEIGENSCHAFTEN

III.3.1. SCHWIND- UND QUELLMASSE


Tab.III.4. Rechenwerte für das Schwind- und Quellmaß von Holz und Holzwerkstoffen bei unbehindertem Quellen
und Schwinden nach ÖNORM B 1995-1-1:2015 (in Prozent je Prozent Feuchteänderung)

Schwind- und Quellmaße


Holz bzw. Holzwerkstoff
rechtwinklig zur Faserrichtung in Faserrichtung bzw. in Platte-
bzw. zur Plattenebene nebene

Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche, Douglasie, Eiche 0,24 0,01

Buche 0,30 0,01

Sperrholz, Brettsperrholz 0,24 0,02 bis 0,04 a)

Furnierschichtholz ohne Querfurniere k. A.


- in Faserrichtung der Deckfurniere 0,01

- rechtwinklig zur Faserrichtung der Deckfurniere 0,32


0,24 (0,30b))
Furnierschichtholz mit Querfurnieren k. A.
- in Faserrichtung der Deckfurniere 0,01 bis 0,02

- rechtwinklig zur Faserrichtung der Deckfurniere 0,03


c) bzw. 0,015 d)
kunstharzgebundene Spanplatten, Faserplatten 0,45c) bzw. 0,70c) 0,025

OSB-Platten: Typen OSB/2 und OSB/3 0,03


keine Angaben
OSB-Platten: Typ OSB/4 0,015
Anmerkungen:
a) in Abhängigkeit des Plattenaufbaus b) für Furnierschichtholz aus Buche
c) Phenolharz als Bindemittel d) andere Harze als Bindemittel
Die angegebenen Werte stellen gemittelte Werte dar.

III.5
Baustoffeigenschaften BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.3.2. MODIFIKATIONSBEIWERTE kmod ZUR BERÜCKSICHTIGUNG DER NUTZUNGSKLASSE


UND LASTEINWIRKUNGSDAUER
Tab.III.5. Modifikationsbeiwerte kmod nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015

Klasse der Lasteinwirkungsdauer


Nutz-
Baustoff Norm ungs-
ständige lange mittlere kurze sehr kurze
klasse Einwirkung Einwirkung Einwirkung Einwirkung Einwirkung

1 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10

Vollholz EN 14081-1 2 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10

3 0,50 0,55 0,65 0,70 0,90

1 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10

Brettschichtholz EN 14080 2 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10

3 0,50 0,55 0,65 0,70 0,90

1 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10


Furnierschichtholz EN 14374,
2 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10
(LVL) EN 14279
3 0,50 0,55 0,65 0,70 0,90

EN 636

- Typ EN 636-1 1 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10


Sperrholz
- Typ EN 636-2 2 0,60 0,70 0,80 0,90 1,10

- Typ EN 636-3 3 0,50 0,55 0,65 0,70 0,90

EN 300

- OSB/2 1 0,30 0,45 0,65 0,85 1,10


OSB
- OSB/3, OSB/4 1 0,40 0,50 0,70 0,90 1,10

- OSB/3, OSB/4 2 0,30 0,40 0,55 0,70 0,90

EN 312

-Typ P4, Typ P5 1 0,30 0,45 0,65 0,85 1,10

Spanplatten - Typ P5 2 0,20 0,30 0,45 0,60 0,80

- Typ P6, Typ P7 1 0,40 0,50 0,70 0,90 1,10

- Typ P7 2 0,30 0,40 0,55 0,70 0,90

EN 622-2
Holzfaser-
- HB.LA, HB.HLA 1 oder 2 1 0,30 0,45 0,65 0,85 1,10
platten, hart
- HB.HLA 1 oder 2 2 0,20 0,30 0,45 0,60 0,80

EN 622-3
Holzfaser- - MBH.LA 1 oder 2 1 0,20 0,40 0,60 0,80 1,10
platten,
mittelhart - MBH.HLS1 oder 2 1 0,20 0,40 0,60 0,80 1,10

- MBH.HLS1 oder 2 2 — — — 0,45 0,80

EN 622-5
Holzfaser-
- MDF.LA, MDF.HLS 1 0,20 0,40 0,60 0,80 1,10
platten, MDF
- MDF.HLS 2 — — — 0,45 0,80

1 0,20 0,40 0,60 0,80 1,10


ÖNORM B 3410,
Gips- bzw. Gips-
ÖNORM EN 520 bzw. 2 0,15 0,30 0,45 0,60 0,80
faserplatten
ÖNORM EN 15283-2
3 — — — — —

III.6
BEMESSUNGS- Baustoffeigenschaften
GRUNDLAGEN

III.3.3. VERFORMUNGSBEIWERTE kdef


Tab.III.6. Verformungsbeiwert kdef nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015

Nutzungsklasse
Baustoff Norm
1 2 3

Vollholz EN 14081-1 0,60 0,80 2,0

Brettschichtholz EN 14080 0,60 0,80 2,0

Furnierschichtholz (LVL) EN 14374, EN 14279 0,60 0,80 2,0

- Typ EN 636-1 0,80 — —

Sperrholz EN 636 - Typ EN 636-2 0,80 1,00 —

- Typ EN 636-3 0,80 1,00 2,50

- OSB/2 2,25 — —
OSB EN 300
- OSB/3, OSB/4 1,50 2,25 —

- Typ P4 2,25 — —

- Typ P5 2,25 3,00 —


Spanplatten EN 312
- Typ P6 1,50 — —

- Typ P7 1,50 2,25 —

Holzfaserplatten, - HB.LA 2,25 — —


EN 622-2
hart - HB.HLA 1 oder 2 2,25 3,00 —

Holzfaserplatten, - MBH.LA 1 oder 2 3,00 — —


EN 622-3
mittelhart - MBH.HLS1 oder 2 3,00 4,00 —

Holzfaserplatten, - MDF.LA 2,25 — —


EN 622-5
MDF - MDF.HLS 2,25 3,00 —

ÖNORM B 3410, ÖNORM EN 520


Gips- bzw. Gipsfaserplatten 3,00 4,00 —
bzw. ÖNORM EN 15283-2

III.7
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4 BAUSTOFFKENNWERTE

III.4.1. VOLLHOLZ

III.4.1.1. Nadelholz
• charakteristische Kenngrößen von Vollholz

Tab.III.7. charakteristische Festigkeitskennwerte für Nadelholz nach ÖNORM EN 338:2016 ergänzt durch
Festlegungen aus ÖNORM B 1995-1-1:2015

Nadelholz
C14 C16 C18 C20 C22 C24 C27 C30 C35 C40 C45 C50
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegung f m,k 14 16 18 20 22 24 27 30 35 40 45 50
Zug parallel1 f t,0,k 7,2 8,5 10 11,5 13 14,5 16,5 19 22,5 26 30 33,5
Zug rechtwinklig1 f t,90,k 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4
Druck parallel1 f c,0,k 16 17 18 19 20 21 22 24 25 27 29 30
Druck rechtwinklig1 f c,90,k 2,0 2,2 2,2 2,3 2,4 2,5 2,5 2,7 2,7 2,8 2,9 3,0
3,0 3,2 3,4 3,6 3,8 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
Schub1,4, f v,k
(2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b (2,3)b
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Mittelwert des
Elastizitätsmoduls parallel E0,mean 7.000 8.000 9.000 9.500 10.000 11.000 11.500 12.000 13.000 14.000 15.000 16.000

5%-Quantile des
Elastizitätsmoduls E0,05 4.700 5.400 6.000 6.400 6.700 7.400 7.700 8.000 8.700 9.400 10.100 10.700
parallel1
Mittelwert des
Elastizitätsmoduls E90,mean 230 270 300 320 330 370 380 400 430 470 500 530
rechtwinklig1
Mittelwert des
Schubmoduls1 Gmean 440 500 560 590 630 690 720 750 810 880 940 1.000

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 290 310 320 330 340 350 360 380 390 400 410 430
Mittelwert der Rohdichte ρ k,mean 350 370 380 400 410 420 430 460 470 480 490 520
Anmerkungen zu ÖNORM EN 338:2016:
1 Die oben angegebenen Werte für die Zug-, Druck- und Schubfestigkeit, den charakteristischen Elastizitätsmodul bei Biegung, den Mittelwert des

Elastizitätsmoduls rechtwinklig zur Faserrichtung und der Mittelwert des Schubmoduls wurden mit den in EN 384 angegebenen Gleichungen be-
rechnet.
2 Die Zugfestigkeitswerte wurden auf der sicheren Seite geschätzt, da die Sortierung für die Biegefestigkeit erfolgt.
3 Die tabellierten Eigenschaften gelten für Holz mit einer bei 20° C und 65% relativer Luftfeuchte üblichen Holzfeuchte, die bei den meisten Holzarten

einer Holzfeuchte von 12 % entspricht.


4 Die charakteristischen Werte für die Schubfestigkeit werden entsprechend EN 408 für Holz ohne Risse angegeben.
5 Diese Klassen dürfen auch für Laubholz mit ähnlichen Festigkeits- und Dichteprofilen, wie z.B. Pappel oder Kastanie, verwendet werden.
6 Die Hochkantbiegefestigkeit darf auch im Falle der Flachkantbiegung verwendet werden.

Anmerkungen:
a Die in Orange hinterlegten Festigkeitsklassen kennzeichnen die in Österreich vorwiegend verwendeten Klassen.
b In ÖNORM B 1995-1-1:2015 ist abweichend von EN 338:2016 für alle Festigkeitsklassen ein charakteristischer Wert der Schubfestigkeit von

fv,k = 2,3 N/mm2 festgelegt. Diese Werte berücksichtigen die Möglichkeit des Auftretens von Rissen (kcr = 1,0).

III.8
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

• Bemessungswerte für Vollholz aus Nadelholz in Abhängigkeit vom Modifikationsbeiwert kmod

Tab.III.8. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Vollholz C 16 aus Nadelholz nach ÖNORM EN 338

Modifikationsbeiwert kmod
C 16
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 16,0 7,38 8,62 9,85 11,08 12,31 13,54
ft,0,k 8,5 3,92 4,58 5,23 5,88 6,54 7,19
Zug
ft,90,k 0,4 0,18 0,22 0,25 0,28 0,31 0,34
fc,0,k 17,0 7,85 9,15 10,46 11,77 13,08 14,38
Druck
fc,90,k 2,2 1,02 1,18 1,35 1,52 1,69 1,86
Schub und Torsion fv,k 2,3 1,06 1,24 1,42 1,59 1,77 1,95
[N/mm2]
E0,mean 8000
Elastizitätsmodul E0,05 5400
E90,mean 270
G0,mean 500
Schubmodul G0,05 335
G90,mean -
ρ mean 370
Rohdichte [kg/m3]
ρk 310
Anmerkung:
Der charkteristische Wert des Schubmoduls G0,05 wurde mit 2/3·G0,mean ermittelt.

Tab.III.9. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Vollholz C 24 aus Nadelholz nach ÖNORM EN 338

Modifikationsbeiwert kmod
C 24
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 24,0 11,08 12,92 14,77 16,62 18,46 20,31
ft,0,k 14,5 6,69 7,81 8,92 10,04 11,15 12,27
Zug
ft,90,k 0,4 0,18 0,22 0,25 0,28 0,31 0,34
fc,0,k 21,0 9,69 11,31 12,92 14,54 16,15 17,77
Druck
fc,90,k 2,5 1,15 1,35 1,54 1,73 1,92 2,12
Schub und Torsion fv,k 2,3 1,06 1,24 1,42 1,59 1,77 1,95
[N/mm2]
E0,mean 11000
Elastizitätsmodul E0,05 7400
E90,mean 370
G0,mean 690
Schubmodul G0,05 460
G90,mean -
ρ mean 420
Rohdichte [kg/m3]
ρk 350
Anmerkung:
Der charkteristische Wert des Schubmoduls G0,05 wurde mit 2/3·G0,mean ermittelt.

III.9
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

Tab.III.10. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Vollholz C 30 aus Nadelholz nach ÖNORM EN 338

Modifikationsbeiwert kmod
C 30
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 30,0 13,85 16,15 18,46 20,77 23,08 25,38
ft,0,k 19,0 8,77 10,23 11,69 13,15 14,62 16,08
Zug
ft,90,k 0,4 0,18 0,22 0,25 0,28 0,31 0,34
fc,0,k 24,0 11,08 12,92 14,77 16,62 18,46 20,31
Druck
fc,90,k 2,7 1,25 1,45 1,66 1,87 2,08 2,28
Schub und Torsion fv,k 2,3 1,06 1,24 1,42 1,59 1,77 1,95
[N/mm2]
E0,mean 12000
Elastizitätsmodul E0,05 8000
E90,mean 400
G0,mean 750
Schubmodul G0,05 500
G90,mean -
ρ mean 460
Rohdichte [kg/m3]
ρk 380
Anmerkung:
Der charkteristische Wert des Schubmoduls G0,05 wurde mit 2/3·G0,mean ermittelt.

III.4.1.2. Laubholz
• Bemessungswerte für Vollholz aus Laubholz in Abhängigkeit vom Modifikationsbeiwert kmod

Tab.III.11. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Vollholz D 30 aus Laubholz nach ÖNORM EN 338

Modifikationsbeiwert
D 30
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 30,0 13,85 16,15 18,46 20,77 23,08 25,38
ft,0,k 18,0 8,31 9,69 11,08 12,46 13,85 15,23
Zug
ft,90,k 0,6 0,28 0,32 0,37 0,42 0,46 0,51
fc,0,k 24,0 11,08 12,92 14,77 16,62 18,46 20,31
Druck
fc,90,k 5,3 2,45 2,85 3,26 3,67 4,08 4,48
Schub und Torsion fv,k 2,6 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
[N/mm2]
E0,mean 11000
Elastizitätsmodul E0,05 9200
E90,mean 730
G0,mean 690
Schubmodul G0,05 460
G90,mean -
ρ mean 640
Rohdichte [kg/m3]
ρk 530
Anmerkungen:
Der charkteristische Wert des Schubmoduls G0,05 wurde mit 2/3·G0,mean ermittelt.
Die angegebene Schubfestigkeit berücksichtigt bereits den in ÖNORM EN 1995:2015 angegebenen Parameter kcr für Vollholz (kcr = 0,67)

III.10
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

Tab.III.12. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Vollholz D 40 aus Laubholz nach ÖNORM EN 338

Modifikationsbeiwert
D 40
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 40,0 18,46 21,54 24,62 27,69 30,77 33,85
ft,0,k 24,0 11,08 12,92 14,77 16,62 18,46 20,31
Zug
ft,90,k 0,6 0,28 0,32 0,37 0,42 0,46 0,51
fc,0,k 27,0 12,46 14,54 16,62 18,69 20,77 22,85
Druck
fc,90,k 5,5 2,54 2,96 3,38 3,81 4,23 4,65
Schub und Torsion fv,k 2,8 1,29 1,51 1,72 1,94 2,15 2,37
[N/mm2]
E0,mean 13000
Elastizitätsmodul E0,05 10900
E90,mean 870
G0,mean 810
Schubmodul G0,05 540
G90,mean -
ρ mean 660
Rohdichte [kg/m3]
ρk 550
Anmerkungen:
Der charkteristische Wert des Schubmoduls G0,05 wurde mit 2/3·G0,mean ermittelt.
Die angegebene Schubfestigkeit berücksichtigt bereits den in ÖNORM EN 1995:2015 angegebenen Parameter kcr für Vollholz (kcr = 0,67)

Tab.III.13. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Vollholz D 50 aus Laubholz nach ÖNORM EN 338

Modifikationsbeiwert
D 50
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 50,0 23,08 26,92 30,77 34,62 38,46 42,31
ft,0,k 30,0 13,85 16,15 18,46 20,77 23,08 25,38
Zug
ft,90,k 0,6 0,28 0,32 0,37 0,42 0,46 0,51
fc,0,k 30,0 13,85 16,15 18,46 20,77 23,08 25,38
Druck
fc,90,k 6,2 2,86 3,34 3,82 4,29 4,77 5,25
Schub und Torsion fv,k 3,0 1,38 1,62 1,85 2,08 2,31 2,54
[N/mm2]
E0,mean 14000
Elastizitätsmodul E0,05 11800
E90,mean 930
G0,mean 880
Schubmodul G0,05 590
G90,mean -
ρ mean 740
Rohdichte [kg/m3]
ρk 620
Anmerkungen:
Der charkteristische Wert des Schubmoduls G0,05 wurde mit 2/3·G0,mean ermittelt.
Die angegebene Schubfestigkeit berücksichtigt bereits den in ÖNORM EN 1995:2015 angegebenen Parameter kcr für Vollholz (kcr = 0,67)

III.11
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4.2. BRETTSCHICHTHOLZ

III.4.2.1. homogener Querschnittsaufbau


• charakteristische Kenngrößen für homogen aufgebautes Brettschichtholz

Tab.III.14. charakteristische Festigkeitskennwerte für homogen aufgebautes Brettschichtholz nach ÖNORM EN 14080:2013

Festigkeitsklasse von Brettschichtholz


mit homogenem Querschnittsaufbau
GL 20h GL 22h GL 24h GL 26h GL 28h GL 30h GL 32h
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit f m,g,k 20 22 24 26 28 30 32
f t,0,g,k 16 17,6 19,2 20,8 22,3 24 25,6
Zugfestigkeit
f t,90,g,k 0,5
f c,0,g,k 20 22 24 26 28 30 32
Druckfestigkeit
f c,90,g,k 2,5
Schubfestigkeit (Schub und f v,g,k 3,5 (2,5)1
Torsion)1
Rollschubfestigkeit f r,g,k 1,2
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
E0,g,mean 8.400 10.500 11.500 12.100 12.600 13.600 14.200
E0,g,05 7.000 8.800 9.600 10.100 10.500 11.300 11.800
Elastizitätsmodul
E90,g,mean 300
E90,g,05 250
Gg,mean 650
Schubmodul
Gg,05 540
Gr,g,mean 65
Rollschubmodul
Gr,g,05 54
Rohdichte [kg/m³]
ρ g,k 340 370 385 405 425 430 440
Rohdichte
ρ g,mean 370 410 420 445 460 480 490
Anmerkung zu ÖNORM B 1995-1-1:2015:
1) Abweichend zu den Angaben in ÖNORM EN 14080:2013 ist für alle BSH-Festigkeitsklassen ein Festigkeitswert für die Schubfestigkeit

von fv,g,k = 2,5 N/mm² zu verwenden. Diese Werte berücksichtigen die Möglichkeit des Auftretens von Rissen (kcr = 1,0).

Anmerkungen:
Die hinterlegten Festigkeitsklassen kennzeichnen die in Österreich vorwiegend verwendeten Klassen.

III.12
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

• Bemessungswerte für homogen aufgebautes Brettschichtholz in Abhängigkeit vom


Modifikationsbeiwert kmod

Tab.III.15. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettschichtholz GL 24h nach ÖNORM EN 14080

Modifikationsbeiwert
GL 24h
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 24,0 11,52 13,44 15,36 17,28 19,20 21,12
ft,0,k 19,2 9,22 10,75 12,29 13,82 15,36 16,90
Zug
ft,90,k 0,5 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 24,0 11,52 13,44 15,36 17,28 19,20 21,12
Druck
fc,90,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub und Torsion fv,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Rollschub fr,k 1,2 0,58 0,67 0,77 0,86 0,96 1,06
E0,mean [N/mm2] 11500
E0,05 9600
Elastizitätsmodul
E90,mean 300
E90,05 250
G0,mean 650
G0,05 540
Schubmodul
Gr,mean 65
Gr,05 54
ρ mean 420
Rohdichte [kg/m3]
ρk 385

Tab.III.16. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettschichtholz GL 28h nach ÖNORM EN 14080

Modifikationsbeiwert
GL 28h
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 28,0 13,44 15,68 17,92 20,16 22,40 24,64
ft,0,k 22,3 10,70 12,49 14,27 16,06 17,84 19,62
Zug
ft,90,k 0,5 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 28,0 13,44 15,68 17,92 20,16 22,40 24,64
Druck
fc,90,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub und Torsion fv,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Rollschub fr,k 1,2 0,58 0,67 0,77 0,86 0,96 1,06
E0,mean [N/mm2] 12600
E0,05 10500
Elastizitätsmodul
E90,mean 300
E90,05 250
G0,mean 650
G0,05 540
Schubmodul
Gr,mean 65
Gr,05 54
ρ mean 460
Rohdichte [kg/m3]
ρk 425

III.13
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

Tab.III.17. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettschichtholz GL 32h nach ÖNORM EN 14080

Modifikationsbeiwert
GL 32h
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 32,0 15,36 17,92 20,48 23,04 25,60 28,16
ft,0,k 25,6 12,29 14,34 16,38 18,43 20,48 22,53
Zug
ft,90,k 0,5 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 32,0 15,36 17,92 20,48 23,04 25,60 28,16
Druck
fc,90,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub und Torsion fv,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Rollschub fr,k 1,2 0,58 0,67 0,77 0,86 0,96 1,06
E0,mean [N/mm2] 14200
E0,05 11800
Elastizitätsmodul
E90,mean 300
E90,05 250
G0,mean 650
G0,05 540
Schubmodul
Gr,mean 65
Gr,05 54
ρ mean 490
Rohdichte [N/mm2]
ρk 440

III.14
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

III.4.2.2. kombinierter Querschnittsaufbau


• charakteristische Kenngrößen für kombiniert aufgebautes Brettschichtholz

Tab.III.18. charakteristische Festigkeitskennwerte für kombiniert aufgebautes Brettschichtholz nach ÖNORM EN 14080:2013

Festigkeitsklasse von Brettschichtholz


mit kombiniertem Querschnittsaufbau
GL 20c GL 22c GL 24c GL 26c GL 28c GL 30c GL32c
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit f m,g,k 20 22 24 26 28 30 32
f t,0,g,k 15 16 17 19 19,5 19,5 19,5
Zugfestigkeit
f t,90,g,k 0,5
f c,0,g,k 18,5 20 21,5 23,5 24 24,5 24,5
Druckfestigkeit
f c,90,g,k 2,5
Schubfestigkeit (Schub und Torsion)1 f v,g,k 3,5 (2,5)1
Rollschubfestigkeit f r,g,k 1,2
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
E0,g,mean 10.400 10.400 11.000 12.000 12.500 13.000 13.500
E0,g,05 8.600 8.600 9.100 10.000 10.400 10.800 11.200
Elastizitätsmodul
E90,g,mean 300
E90,g,05 250
Gg,mean 650
Schubmodul
Gg,05 540
Gr,g,mean 65
Rollschubmodul
Gr,g,05 54
Rohdichte [kg/m³]
ρ g,k 355 355 365 385 390 390 400
Rohdichte
ρ g,mean 390 390 400 420 420 430 440
Anmerkung zu ÖNORM B 1995-1-1:2015:
1 Abweichend zu den Angaben in ÖNORM EN 14080:2013 ist für alle BSH-Festigkeitsklassen ein Festigkeitswert für die Schubfestigkeit

von fv,g,k = 2,5 N/mm² zu verwenden. Diese Werte berücksichtigen die Möglichkeit des Auftretens von Rissen (kcr = 1,0).

Anmerkungen:
Die hinterlegten Festigkeitsklassen kennzeichnen die in Österreich vorwiegend verwendeten Klassen.

Abb. III.1. Beispiele für den Querschnittsaufbau von hochkant


auf Biegung beanspruchten Rechteckquerschnitten;
links: homogen aufgebautes BSH; rechts: kombiniert aufgebautes
BSH (Beispiele für weitere mögliche QS-Aufbauten sind
ÖNORM EN 14080: 2013 zu entnehmen).

III.15
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

• Bemessungswerte für kombiniert aufgebautes Brettschichtholz in Abhängigkeit vom


Modifikationsbeiwert kmod

Tab.III.19. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettschichtholz GL 24c nach ÖNORM EN 14080

Modifikationsbeiwert kmod
GL 24c
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 24,0 11,52 13,44 15,36 17,28 19,20 21,12
ft,0,k 17,0 8,16 9,52 10,88 12,24 13,60 14,96
Zug
ft,90,k 0,5 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 21,5 10,32 12,04 13,76 15,48 17,20 18,92
Druck
fc,90,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub und Torsion fv,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Rollschub fr,k 1,2 0,58 0,67 0,77 0,86 0,96 1,06
E0,mean [N/mm2] 11000
E0,05 9100
Elastizitätsmodul
E90,mean 300
E90,05 250
G0,mean 650
G0,05 540
Schubmodul
Gr,mean 65
Gr,05 54
ρ mean 400
Rohdichte [kg/m3]
ρk 365

Tab.III.20. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettschichtholz GL 28c nach ÖNORM EN 14080

Modifikationsbeiwert kmod
GL 28c
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 28,0 13,44 15,68 17,92 20,16 22,40 24,64
ft,0,k 19,5 9,36 10,92 12,48 14,04 15,60 17,16
Zug
ft,90,k 0,5 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 24,0 11,52 13,44 15,36 17,28 19,20 21,12
Druck
fc,90,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub und Torsion fv,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Rollschub fr,k 1,2 0,58 0,67 0,77 0,86 0,96 1,06
E0,mean [N/mm2] 12500
E0,05 10400
Elastizitätsmodul
E90,mean 300
E90,05 250
G0,mean 650
G0,05 540
Schubmodul
Gr,mean 65
Gr,05 54
ρ mean 420
Rohdichte [kg/m3]
ρk 390

III.16
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

Tab.III.21. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettschichtholz GL 32c nach ÖNORM EN 14080

Modifikationsbeiwert kmod
GL 32c
0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 32,0 15,36 17,92 20,48 23,04 25,60 28,16
ft,0,k 19,5 9,36 10,92 12,48 14,04 15,60 17,16
Zug
ft,90,k 0,5 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 24,5 11,76 13,72 15,68 17,64 19,60 21,56
Druck
fc,90,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub und Torsion fv,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Rollschub fr,k 1,2 0,58 0,67 0,77 0,86 0,96 1,06
E0,mean [N/mm2] 13500
E0,05 11200
Elastizitätsmodul
E90,mean 300
E90,05 250
G0,mean 650
G0,05 540
Schubmodul
Gr,mean 65
Gr,05 54
ρ mean 440
Rohdichte [kg/m3]
ρk 400

III.4.3. BRETTSPERRHOLZ NACH ÖNORM B 1995-1-1:2015 UND ÖNORM EN 16351:2015

Tab.III.22. Bemessungswerte der Baustoffeigenschaften für Brettsperrholz nach ÖNORM B 1995-1-1:2015 und
ÖNORM EN 16351:2015 (Annahme: Grundmaterial T14 (C24) nach ÖNORM EN 14080)

Modifikationsbeiwert kmod
BSP
nach ÖNORM B 1995-1-1:2015, Anhang K 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1
Biegung fm,k 28,8 13,8 16,1 18,4 20,7 23,0 25,3
ft,0,k 16,8 8,06 9,41 10,75 12,10 13,44 14,78
Zug
ft,90,k 0,50 0,24 0,28 0,32 0,36 0,40 0,44
fc,0,k 25,2 12,10 14,11 16,13 18,14 20,16 22,18
Druck
fc,90,k 3,0 1,44 1,68 1,92 2,16 2,40 2,64
Schub - Scheibe fv,0,k 3,5 1,68 1,96 2,24 2,52 2,80 3,08
Schub - Torsion ftor,k 2,5 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2,20
Schub - Platte fv,k 2,3 1,10 1,29 1,47 1,66 1,84 2,02
[N/mm2]
Rollschub fr,k 1,0 0,48 0,56 0,64 0,72 0,80 0,88
E0,mean 11500
Elastizitätsmodul E90,mean 450
E0,05 9600
G0,mean 690
Schubmodul
G0,05 575
Gr;mean 65
Rollschubmodul
Gr;05 54
ρ mean 460
Rohdichte [kg/m3]
ρk 385

III.17
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4.4. SPERRHOLZ F20/10 E40/20 UND F20/15 E30/25 NACH ÖNORM EN 12369-2:2001

Tab.III.23. charakteristische Festigkeitskennwerte (Mindestwerte) für Sperrholz nach ÖNORM EN 12369-2:2001

Sperrholz der Biegefestigkeits- (F) und Biege-


Elastizitätsmodul-Klassen (E) F20/10 E40/20 und
F20/15 E30/25 mit einer charakteristischen Rohdichte ρ k von
mindestens 350 kg/m³
F20/10 E40/20 F20/15 E30/25
parallela rechtwinkliga parallela rechtwinkliga

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 20 10 20 15
Schubfestigkeit fr,k 0,4
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4000 2000 3000 2500
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 2680 1340 2010 1675
Gr 7,3
Schubmodul
Gr,05 4,9

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 8 5 8 7,5
Druckfestigkeit fc,k 8 5 8 7,5
Schubfestigkeit fv,k 1,8
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 2000 1600 1500 2000
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 1340 1072 1005 1340
Gmean 220
Schubmodul
G05 147

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 350
Anmerkungen:
a Zur Faserrichtung der Deckfurniere

III.18
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

III.4.5. SPERRHOLZ F 40/30 E60/40, F50/25 E70/25, F60/10 E90/10 NACH ÖNORM EN 12369-2:2001

Tab.III.24. charakteristische Festigkeitskennwerte (Mindestwerte) für Sperrholz nach ÖNORM EN 12369-2:2001

Sperrholz der Biegefestigkeitsklasse- (F) und Biege-


Elastizitätsmodul-Klassen (E) F40/30 E60/40, F50/25 E70/25 und F60/10
E90/10 mit einer charakteristischen Rohdichte ρ k vom
mindestens 600 kg/m³
F40/30 E60/40 F50/25 E70/25 F60/10 E90/10
recht- recht- recht-
parallela parallela parallela
winkliga winkliga winkliga

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 40 30 50 25 60 10
Schubfestigkeit fr,k 0,9
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 6000 4000 7000 2500 9000 1000
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 4020 2680 4690 1675 6030 670

Gr 44
Schubmodul
Gr,05 29,5

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 16 15 20 12,5 24 5
Druckfestigkeit fc,k 16 15 20 12,5 24 5
Schubfestigkeit fv,k 5,7
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 3000 3200 2500 2000 4500 800
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 2010 2144 1675 1340 3015 536
Gmean 440
Schubmodul
G05 295

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 600
Anmerkungen:
a Zur Faserrichtung der Deckfurniere

III.19
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4.6. OSB/2 UND OSB/3

Tab.III.25. charakteristische Festigkeitskennwerte für OSB/2 und OSB/3 nach ÖNORM EN 12369-1:2001

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits-


und Rohdichtekennwerte für OSB-Platten
der technischen Klassen OSB/2 und OSB/3
parallel zur Spanrichtung der Deck- rechtwinklig zur Spanrichtung
schicht der Deckschicht
Dicke [mm] > 6 bis 10 > 10 bis 18 > 18 bis 25 > 6 bis 10 >10 bis 18 > 18 bis 25

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 18,0 16,4 14,8 9,0 8,2 7,4
Schubfestigkeit fr,k 1,0
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4930 1980
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 4191 1683

Gr 50
Schubmodul
Gr,05 42,5

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 9,9 9,4 9,0 7,2 7,0 6,8
Druckfestigkeit fc,k 15,9 15,4 14,8 12,9 12,7 12,4
Schubfestigkeit fv,k 6,8
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 3800 3000
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 3230 2550
Gmean 1080
Schubmodul
G05 918

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 550

III.20
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

III.4.7. OSB/4

Tab.III.26. charakteristische Festigkeitskennwerte für OSB/4 nach ÖNORM EN 12369-1:2001

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits-


und Rohdichtekennwerte für OSB-Platten
der technischen Klasse OSB/4
parallel zur Spanrichtung rechtwinklig zur Spanrichtung
der Deckschicht der Deckschicht
Dicke [mm] > 6 bis 10 > 10 bis 18 > 18 bis 25 > 6 bis 10 >10 bis 18 > 18 bis 25

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 24,5 23,0 21,0 13,0 12,2 11,4
Schubfestigkeit fr,k 1,1
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 6780 2680
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 5763 2278

Gr 60
Schubmodul
Gr,05 51

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 11,9 11,4 10,9 8,5 8,2 8,0
Druckfestigkeit fc,k 18,1 17,6 17,0 14,3 14,0 13,7
Schubfestigkeit fv,k 6,9
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4300 3200
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 3655 2720
Gmean 1090
Schubmodul
G05 927

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 550

III.21
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4.8. KUNSTHARZGEBUNDENE SPANPLATTEN – TECHNISCHE KLASSE P4

Tab.III.27. charakteristische Festigkeitskennwerte für kunstharzgebundene Spanplatten nach ÖNORM EN 12369-1:2001

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits-


und Rohdichtekennwerte für kunstharzgebundene Spanplatten
für tragende Zwecke zur Verwendung im Trockenbereich
der technischen Klasse P4 nach EN 312
Dicke [mm] > 6 bis 13 > 13 bis 20 > 20 bis 25 > 25 bis 32 >32 bis 40 > 40 bis 50

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 14,2 12,5 10,8 9,2 7,5 5,8
Schubfestigkeit fr,k 1,8 1,6 1,4 1,2 1,1 1,0
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 3200 2900 2700 2400 2100 1800
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 2560 2320 2160 1920 1680 1440

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 8,9 7,9 6,9 6,1 5,0 4,4
Druckfestigkeit fc,k 12,0 11,1 9,6 9,0 7,6 6,1
Schubfestigkeit fv,k 6,6 6,1 5,5 4,8 4,4 4,2
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 1800 1700 1600 1400 1200 1100
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 1440 1360 1280 1120 960 880
Gmean 860 830 770 680 600 550
Schubmodul
G05 688 664 616 544 480 440

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 650 600 550 500

III.22
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

III.4.9. KUNSTHARZGEBUNDENE SPANPLATTEN – TECHNISCHE KLASSE P5

Tab.III.28. charakteristische Festigkeitskennwerte für kunstharzgebundene Spanplatten nach ÖNORM EN 12369-1:2001

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits-


und Rohdichtekennwerte für kunstharzgebundene Spanplatten
für tragende Zwecke zur Verwendung im Feuchtbereich
der technischen Klasse P5 nach EN 312
Dicke [mm] > 6 bis 13 > 13 bis 20 > 20 bis 25 > 25 bis 32 >32 bis 40 > 40 bis 50

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 15,0 13,3 11,7 10,0 8,3 7,5
Schubfestigkeit fr,k 1,9 1,7 1,5 1,3 1,2 1,0
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 3500 3300 3000 2600 2400 2100
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 2800 2640 2400 2080 1920 1680

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 9,4 8,5 7,4 6,6 5,6 5,6
Druckfestigkeit fc,k 12,7 11,8 10,3 9,8 8,5 7,8
Schubfestigkeit fv,k 7,0 6,5 5,9 5,2 4,8 4,4
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 2000 1900 1800 1500 1400 1300
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 1600 1520 1440 1200 1120 1040
Gmean 960 930 860 750 690 660
Schubmodul
G05 768 744 688 600 552 528

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 650 600 550 500

III.23
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4.10. KUNSTHARZGEBUNDENE SPANPLATTEN – KLASSE P6

Tab.III.29. charakteristische Festigkeitskennwerte für kunstharzgebundene Spanplatten nach ÖNORM EN 12369-1:2001

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits-


und Rohdichtekennwerte für kunstharzgebundene Spanplatten für
tragende Zwecke zur Verwendung im Trockenbereich
der technischen Klasse P6 nach EN 312
Dicke [mm] > 6 bis 13 > 13 bis 20 > 20 bis 25 > 25 bis 32 >32 bis 40 > 40 bis 50

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 16,5 15,0 13,3 12,5 11,7 10,0
Schubfestigkeit fr,k 1,9 1,7
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4400 4100 3500 3300 3100 2800
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 3520 3280 2800 2640 2480 2240

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Zugfestigkeit ft,k 10,5 9,5 8,5 8,3 7,8 7,5
Druckfestigkeit fc,k 14,1 13,3 12,8 12,2 11,9 10,4
Schubfestigkeit fv,k 7,8 7,3 6,8 6,5 6,0 5,5
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 2500 2400 2100 1900 1800 1700
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 2000 1920 1680 1520 1440 1360
Gmean 1200 1150 1050 950 900 880
Schubmodul
G05 960 920 840 760 720 704

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 650 600 550 500

III.24
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

III.4.11. ZEMENTGEBUNDENE SPANPLATTEN

Tab.III.30. charakteristische Festigkeitskennwerte für zementgebundene Spanplatten nach DIN EN 1995-1-1/NA:2013,


Tabelle NA.8

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-,


Steifigkeits- und Rohdichtekennwerte für zementgebundene
Spanplatten der technischen Klassen 1 und 2

Dicke [mm] alle Dicken von 8 bis 40 mm

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 9
Druckfestigkeit fc,90,k 12
Schubfestigkeit fv,k 2
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean Klasse 1: 4500 Klasse 2: 4000
Elastizitätsmodul
E05 Klasse 1: 3600 Klasse 2: 3200

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 8
Zugfestigkeit ft,k 2,5
Druckfestigkeit fc,k 11,5
Schubfestigkeit fv,k 6,5
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4500
Elastizitätsmodul
E05 3600
Gmean 1500
Schubmodul
G05 1200

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 1000

III.25
Baustoffkennwerte BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.4.12. FASERPLATTEN

Tab.III.31. charakteristische Festigkeitskennwerte für Faserplatten nach ÖNORM EN 12369-1:2001

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits- und


Rohdichtekennwerte für Faserplatten der technischen Klassen
HB.HLA2 und MBH.LA2
HB.HLA2 MBH.LA2
(harte Platten) (mittelharte Platten)
Dicke [mm] > 3,5 bis 5,5 > 5,5 ≤ 10 > 10

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 35,0 32,0 17,0 15,0
Druckfestigkeita fc,90,k 12,0 12,0 8,0 8,0
Schubfestigkeit fr,k 3,0 2,5 0,3 0,25
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4800 4600 3100 2900
Elastizitätsmodul (Biegung)
E05 3840 3680 2480 2320
Gmean 200 200 100 100
Schubmodula
G05 160 160 80 80

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeita fm,k 26,0 23,0 9,0 8,0
Zugfestigkeit ft,k 26,0 23,0 9,0 8,0
Druckfestigkeit fc,k 27,0 24,0 9,0 8,0
Schubfestigkeit fv,k 18 16 5,5 4,5
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 4800 4600 3100 2900
Elastizitätsmodul (Druck/Zug)
E05 3840 3680 2480 2320
Gmean 2000 1900 1300 1200
Schubmodul
G05 1600 1520 1040 960

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 850 800 650 600
Anmerkung:
a Werte aus der DIN EN 1995-1-1/NA:2013, Tabelle NA.9

III.26
BEMESSUNGS- Baustoffkennwerte
GRUNDLAGEN

III.4.13. GIPS- UND GIPSFASERPLATTEN

Tab.III.32. charakteristische Festigkeitskennwerte für Gips- und Gipsfaserplatten nach ÖNORM B 1995-1-1, Anhang L

Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-,


Steifigkeits- und Rohdichtekennwerte für Gips- und
Gipsfaserplatten nach ONORM B 3410a
parallel zur Herstellrichtung rechtwinklig zur Herstellrichtung
Dicke [mm] 12,5 15,0 18,0 12,5 15,0 18,0

Plattenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 6,5 5,4 4,2 2,0 1,8 1,5
Druckfestigkeit fc,90,k 3,5 (5,5)b
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 2800 2200
Elastizitätsmodul
E05 2520 1980

Scheibenbeanspruchung
Festigkeitseigenschaften [N/mm²]
Biegefestigkeit fm,k 4,0 3,8 3,6 2,0 1,7 1,4
Zugfestigkeit ft,k 1,7 1,4 1,1 0,7
Druckfestigkeit fc,k 3,5 (5,5)b 4,2 (4,8)b
Schubfestigkeit fv,k 1,0
Steifigkeitseigenschaften [N/mm²]
Emean 1200 1000
Elastizitätsmodul
E05 1080 900
Gmean 700
Schubmodul
G05 630

Rohdichte [kg/m³]
Rohdichte ρk 680 (800)b
Anmerkungen:
a In Anlehnung an DIN 1052:2008, Tabelle F.21 „Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits- und Rohdichtekennwerte für

Gipskartonplatten nach DIN 18180“


b Werte in Klammern gelten für GKF- und GKFI-Platten

III.27
BEMESSUNGS-
GRUNDLAGEN

III.28
IV.1
KAPITEL IV

KAPITEL IV

NACHWEISFÜHRUNG VON
HOLZBAUTEILEN

IV.1 Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit IV.3 - IV.11


IV.2 Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit IV.11 - IV.16
IV.3 Druck schräg zur Faser IV.17 - IV.20
IV.4 Abmessungen von Biegeträgern (Einfeldträger) IV.21 - IV.37
IV.5 Knickbeiwert k c IV.37 - IV.39
IV.6 Abmessungen von druckbeanspruchten Bauteilen (Stützen) IV.39 - IV.41
IV.7 Kippbeiwert k crit IV.42 - IV.45
IV.8 Bauteilen mit veränderlichem Querschnitt oder gekrümmter Form IV.45 - IV.49
IV.9 Nachweise von Holzbauteilen bei Brandbeanspruchung IV.50 - IV.53

IV.2
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Tragfähigkeit

IV.1 NACHWEISE IM GRENZZUSTAND DER TRAGFÄHIGKEIT

IV.1.1. QUERSCHNITTSNACHWEISE
Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berück-
sichtigen (in Abhängigkeit von der verwendeten Verbindungstechnik):

ANetto ~ 0,3 · ABrutto bis ~ 0,8 · ABrutto.

Die auftretenden Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:

IV.1.1.1. Zug in Faserrichtung

mit und

IV.1.1.2. Druck in Faserrichtung des Holzes

mit und

IV.1.1.3. Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes


• Querdruckbeiwert kc,90

Tab.IV.1. Querdruckbeiwert kc,90 nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015

l1 ≥ 2 · h l1 < 2 · h

Art der Lasteinleitung


Baustoff
Einzelabstützungen
kontinuierliche
(verteilte Lasten und/
Unterstützung
oder Einzellasten)a

Vollholz aus Nadelholz 1,25 1,50 1,00

Brettschichtholz aus Nadelholz 1,50 1,75 b,c 1,00

Anmerkungen:
a Eine Reihe von Einzellasten, die nahe beieinander wirken (z. B. Rippen oder Querhölzer mit einem Abstand < 610 mm), darf als verteilte Last betrachtet
werden. Eine Reihe von Einzellasten mit einem annähernd gleichmäßigen Abstand, kleiner als 1/8 der Stützweite des Bauteils, kann als gleichmäßig
verteilte Last betrachtet werden.
b Für Bauteile aus Brettschichtholz mit nicht randnaher Auflagerung (a ≥2·h) gemäß ÖNORM EN 1995-1-1:2015, Bild 6.2 (b) darf der Querdruckbeiwert

mit kc,90 = 2,2 unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kontaktlänge l (Aef = A) in Rechnung gestellt werden.
c Für Bauteile aus Brettschichtholz darf bei einer Auflagerlänge von l > 400 mm der Beiwert k
c,90 = 1,75 nur in Rechnung gestellt werden, wenn die
Auflagerverdrehung durch geeignete konstruktive Maßnahmen (z. B. Elastomerelager) ermöglicht wird.
Anmerkungen:
Ist der Beiwert kc,90 nicht bekannt oder nicht eindeutig zu den oben angeführten Fällen zuordenbar, soll dieser konservativ mit dem Wert kc,90 = 1,00
berücksichtigt werden.
Die wirksame Kontaktfläche rechtwinklig zur Faserrichtung Aef, sollte unter Berücksichtigung einer wirksamen Kontaktlänge parallel zur Faserrichtung
bestimmt werden, wobei die tatsächliche Kontaktlänge l, auf jeder Seite um 30 mm erhöht wird, jedoch nicht mehr als a, l oder l1/2 (siehe Abb. IV.1).
Bei Trägern mit einer Stützweite von mehr als 8 m darf eine gleichmäßige Querdruckverteilung in Rechnung gestellt werden, wenn die Auflagerver-
drehung durch geeeignete konstruktive Maßnahmen (z. B. durch Elastomerelager) ermöglicht wird.

IV.3
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Tragfähigkeit VON HOLZBAUTEILEN

• Lagerungsbedingungen

Abb.IV.1. Bauteil auf (a) kontinuierlicher Lagerung und (b) Einzellagerung

• Querdrucknachweis

mit und

IV.1.1.4. Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes (für 0° < α < 90°)

mit
σ c,a,d Bemessungswert der Druckspannung
α Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und der Faserrichtung des Holzes
kc,90 Querdruckbeiwert gemäß Tab. IV.1

IV.1.1.5. Biegung

und mit

mit
km Beiwert zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes
k m = 0,7 Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz
k m = 1,0 Beiwert für andere Querschnitte

Anmerkung:
Eine Kippgefährdung kann im Allgemeinen ausgeschlossen werden, wenn die Bedingung h/b ≤ 4 an die Querschnitts-
abmessungen eingehalten wird.
Gegebenenfalls darf auch ein Höhenfaktor kh zur Berücksichtigung des Größeneffektes sowie ein Faktor ksys zur
Berücksichtigung des Systemeffektes in Rechnung gestellt werden.

IV.4
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Tragfähigkeit

IV.1.1.6. Biegung und Zug

und

IV.1.1.7. Biegung und Druck

und

IV.1.1.8. Schub aus Querkraft


• Schubnachweis

mit (gültig für Rechteckquerschnitte)

Anmerkung:
Der charakteristische Wert der Schubfestigkeit ist in Österreich für Vollholz aus Nadelholz – abweichend zu ÖNORM EN 338 – für alle
Festigkeitsklassen mit fv,k = 2,3 N/mm² bzw. für Brettschichtholz aus Nadelholz – abweichend zu ÖNORM EN 14080 – für alle Festig-
keitsklassen mit fv,k = 2,5 N/mm² definiert. Der Rissefaktor kcr ist dabei für VH, BSH und andere holzbasierte Produkte (ÖNORM EN
13986, ÖNORM EN 14374 und ÖNORM EN 16351) mit dem Wert kcr = 1,0 festgelegt.

• Abminderung der Querkraft

Unter bestimmten Voraussetzungen darf eine Abminderung der Querkraft im Bereich des Auflagers – insbeson-
dere bei auflagernahen Einzellasten – in Rechnung gestellt werden. Details dazu sind dem Abschnitt 6.1.7 in
ÖNORM EN 1995-1-1:2015 zu entnehmen.

IV.1.1.9. Schub bei doppelter Biegung

IV.1.1.10. Torsion

mit

IV.1.1.11. Schub aus Querkraft und Torsion

IV.5
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Tragfähigkeit VON HOLZBAUTEILEN

IV.1.2. BAUTEILNACHWEISE (STABILITÄTSNACHWEISE)

IV.1.2.1. Biegeknicken von Druckstäben

und

mit

und

und

und

mit
E0,05 5%-Quantil des Elastizitätsmoduls in Faserrichtung
βc Imperfektionsbeiwert für Imperfektionen innerhalb der Grenzen von Abschnitt 10 in ÖNORM EN 1995-1-1:2015
- für Vollholz: β c = 0,2
- für Brettschichtholz und Furnierholz: β c = 0,1
k m Beiwert zur Berücksichtigung von Inhomogenitäten des Baustoffs im Querschnitt
λy bzw. λrel,y Schlankheitsgrad bzw. bezogener Schlankheitsgrad für Biegung um die y-Achse (Ausbiegung in z-Richtung)
λz bzw. λ rel,z Schlankheitsgrad bzw. bezogener Schlankheitsgrad für Biegung um die z-Achse (Ausbiegung in y-Richtung)

Sind sowohl λrel,z ≤ 0,3 als auch λrel,y ≤ 0,3, dann sollte der Querschnittsnachweis auf Biegung und Druck (siehe Abschnitt IV.1.1.7)
erfüllt sein.

IV.1.2.2. Biegedrillknicken von Biegestäben


• Ermittlung des Kippbeiwerts
– kritische Kippspannung
Allgemein

für einen vollen Rechteckquerschnitt aus Nadelholz

mit
b Querschnittsbreite;
h Querschnittshöhe.

IV.6
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Tragfähigkeit

– bezogener Kippschlankheitgrad

mit
σ m,crit kritische Biegespannung nach der klassischen Stabilitätstheorie, berechnet mit den 5 %-Quantilwerten der Steifigkeiten
E0,05 5%-Quantilwert des Elastizitätsmoduls in Faserrichtung
G0,05 5%-Quantilwert des Schubmoduls in Faserrichtung
Iz Flächenmoment 2. Grades um die schwache Achse z
Itor Torsionsträgheitsmoment
lef wirksame Länge des Biegestabes, abhängig von den Auflagerbedingungen und der Art der Lasteinwirkung nach Tab. IV.2
Wy Widerstandsmoment um die starke Achse y

Anmerkung:
Nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015, Gleichung (6.31) darf bei Biegestäben aus Brettschichtholz bei der Berechnung der kritischen Biege-
druckspannung σm,crit das Produkt der 5 %-Quantilwerte der Steifigkeitswerte (E0,05 · G0,05) mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.

Sind in der Biegedruckzone seitliche Abstützungen, wie z. B. Wind- und Stabilisierungsverbände, vorhanden, ist die wirk-
same Länge des Biegestabes lef dem Abstand a der Abstützungen gleichzusetzen.

– wirksame Kipplänge

Tab.IV.2. wirksame Länge als Quotient der Stützweite

Art des Biegestabes Art der Belastung lef / l a


einfach unterstützt - konstantes Biegemoment 1,0
- gleichmäßig verteilte Belastung 0,9
- Einzellast in Feldmitte 0,8
auskragend - gleichmäßig verteilte Belastung 0,5
- Einzellast am freien Kragende 0,8
a)Der Quotient aus wirksamer Länge lef und der Stützweite l gilt für einen Biegestab, der an den Auflagern ausreichend gegen Verdrehen gesichert ist,
und Lasteintragung in der Schwerachse des Querschnitts. Greift die Last am Druckrand des Biegestabes an, dann sollte lef um 2 · h erhöht werden.
lef darf um 0,5 · h verringert werden, wenn die Last am Zugrand des Biegestabes angreift.
Anmerkungen:
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge lef der Stützweite l des Trägers.
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randes über die ganze Länge verhindert wird, darf kcrit = 1 gesetzt werden.

– Kippbeiwert

IV.7
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Tragfähigkeit VON HOLZBAUTEILEN

• Biegedrillknicknachweis
– für Biegemoment My um die starke Achse y

mit
σ m,d Bemessungswert der Biegebeanspruchung;
fm,d Bemessungswert der Biegefestigkeit;
kcrit Beiwert zur Berücksichtigung der zusätzlichen Spannungen infolge seitlichen Ausweichens

– Kombination einer Drucknormalkraft Nc mit einem Biegemoment My um die starke Achse y


• Kombination eines Biegemomentes My um die starke Achse y mit einer Drucknormalkraft Nc.
Dann sollten die Spannungen die folgende Bedingung erfüllen.

mit
σ m,d Bemessungswert der Biegebeanspruchung;
σ c,0,d Bemessungswert der Druckbeanspruchung;
fc,0,d Bemessungswert der Druckfestigkeit parallel zur Faser;
kc,z Knickbeiwert um die schwache Achse z.

• Kombination einer Drucknormalkraft Nc mit Biegemomenten My und Mz um beide Achsen

und

mit
kc,y Knickbeiwert zur Berücksichtigung des Knickens um die y-Achse (starke Achse)
kc,z Knickbeiwert zur Berücksichtigung des Knickens um die z-Achse (schwache Achse)
kcrit Kippbeiwert

IV.1.3. NACHWEISE FÜR QUERSCHNITTE VON BAUTEILEN MIT VERÄNDERLICHEM QUERSCHNITT


ODER GEKRÜMMTER FORM

IV.1.3.1. Pultdachträger
• Spannungsnachweis zufolge des Einflusses des Faseranschnittwinkels am angeschnittenen Rand

Der lineare Biegespannungsverlauf über die Trägerhöhe der dem Nachweis der Biegespannungen zugrunde liegt, gilt
für Faseranschnittwinkel von höchstens 5°. Für Faseranschnittwinkel zwischen 5° und 15° sind die Randspannnungen
infolge eines Biegemoments (und einer gegebenenfalls wirkenden Normalkraft) mit dem Faktor (1 + 4 ⋅ tan² α ) am
faserparallelen Rand zu erhöhen und mit dem Faktor (1 - 4 ⋅ tan² α ) am angeschnittenen Rand zu reduzieren.

IV.8
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Tragfähigkeit

Nachweis:

mit bzw.

mit
σ m,a,d Bemessungswert der Biegebeanspruchung unter Berücksichtigung des Trägeranschnittes;
fm,d Bemessungswert der Biegefestigkeit;
km,α sollte wie folgt berechnet werden:

- für Zugspannungen entlang des angeschnittenen Randes:

- für Druckspannungen entlang des angeschnittenen Randes:

IV.1.3.2. Satteldachträger, gekrümmte Träger und Satteldachträger mit gekrümmtem Untergurt


• Nachweise im Firstbereich

mit

mit
kr Beiwert zur Berücksichtigung der Spannungen infolge des Biegens der Lamellen während der Herstellung

und

mit
Map,d Bemessungsmoment im Firstquerschnitt; hap Höhe des Biegestabes im First; b Trägerbreite;
rin Innenradius aap Anschnittswinkel im Firstbereich

Anmerkung:
Für gekrümmte Träger und Satteldachträger mit gekrümmtem Untergurt entspricht der Firstbereich dem gekrümmten Bereich der Träger.

IV.9
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Tragfähigkeit VON HOLZBAUTEILEN

Für Satteldachträger mit geradem Untergurt ist kr = 1,0. Für gekrümmte Träger (mit konstantem Querschnitt) und für
Satteldachträger mit gekrümmtem Untergurt soll kr angenommen werden zu:

mit
rin innerer Radius
t Lamellendicke

• Zugspannung rechtwinklig zur Faserrichtung σt,90,d

mit

mit
kdis Beiwert zur Berücksichtigung der Spannungsverteilung im Firstbereich
kvol Volumenfaktor
ft,90,d Bemessungswert der Zugfestigkeit rechtwinklig zur Faserrichtung
V0 Bezugsvolumen (V0 = 0,01 m³)
V querzugbeanspruchtes Volumen im Firstbereich [m³]. Dieses sollte nicht größer als 2/3 · Vb mit Vb als das Gesamt-
volumen des Biegestabes, angenommen werden.

• kombinierte Beanspruchung aus Querzug und Schub

mit
τd Bemessungswert der Schubbeanspruchung
fv,d Bemessungswert der Schubfestigkeit
σ t,90,d Bemessungswert der Zugbeanspruchung rechtwinklig zur Faser

IV.10
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Gebrauchstauglichkeit

• Zugspannung rechtwinklig zur Faserrichtung

mit

IV.1.4. AUSGEKLINKTE BAUTEILE

Regelungen für die Nachweisführung ausgeklinkter Bauteile sind ÖNORM EN 1995-1-1:2015, Abschnitt 6.5 zu entnehmen.

IV.1.5. SYSTEMFESTIGKEIT

Regelungen für die Berücksichtigung des Systemeffektes sind ÖNORM EN 1995-1-1:2015, Abschnitt 6.6 zu entnehmen.

IV.2 NACHWEISE IM GRENZZUSTAND DER


GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT

IV.2.1. DURCHBIEGUNGEN VON BIEGETRÄGERN

IV.2.1.1. Allgemeines
Für den Nachweis sind, gleiche zeitabhängige Eigenschaften der Baustoffe vorausgesetzt, die Mittelwerte der entspre-
chenden Elastizitäts-, Schub und Verschiebungsmoduln zu verwenden.

IV.2.1.2. Grenzwerte für Durchbiegungen von Biegestäben


• Durchbiegungsanteile aus einer Einwirkungskombination

Abb.IV.2. Anteile der Durchbiegungen

mit
wc Überhöhung (falls vorhanden); winst elastische Anfangsdurchbiegung eines Bauteils;
wcreep Durchbiegung infolge Kriechens (Langzeiteinwirkung); wfin Enddurchbiegung eines Bauteils;
wnet,fin gesamte Enddurchbiegung (Enddurchbiegung abzüglich Überhöhung).

IV.11
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Gebrauchstauglichkeit VON HOLZBAUTEILEN

gesamte Enddurchbiegung wnet,fin bezogen auf eine die Auflager verbindende Gerade

Die in Tab. IV.3 angegebenen Grenzwerte sind für beidseitig aufliegende Bauteile mit der Bezugslänge l und
gerader Stabachse definiert. Bei gekrümmten oder geknickten Stabachsen ist die geradlinige Verbindung der Auf-
lager als Bezugslinie zu wählen und die Durchbiegungen im rechten Winkel darauf zu bestimmen.

Tab.IV.3. empfohlene Grenzwerte der Durchbiegungen nach ÖNORM B 1995-1-1:2015

Bauteil empfohlener Grenzwert der Durchbiegung

Durchbiegung infolge Einwirkungskombination winst wnet,fin

nicht umkehrbar umkehrbar


Auswirkungen am Tragwerk
(Schadensvermeidung) (Erscheinungsbild)
Bauteile wie z. B. Decken, Teile von begehbaren
Dächern und ähnlich genutzte Bauteile l / 300 lK / 250
Bauteile, bei denen die Durchbiegung eine
untergeordnete Bedeutung hat, wie z. B. nicht
oder nur zu Instandhaltungszwecken begehbare l / 200 lK / 150
Dächer, Dach- und Deckenkonstruktionen
mit
winst elastische Anfangsdurchbiegung des betrachteten Bauteils [mm]
wnet,fin gesamte Durchbiegung (Enddurchbiegung abzüglich Überhöhung) des betrachteten Bauteils [mm]
l Bezugslänge des betrachteten Bauteils [mm]
Anmerkung:
Für Kragarme sollte die Bezugslänge l mit der doppelten Kragarmlänge lK berücksichtigt werden.
Grenzwerte für seitliche Verschiebungen von Hochbauten sind ÖNORM B 1990-1:2013 zu entnehmen.

IV.2.1.3. Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit – Durchbiegung


• Maximalbetrag der Durchbiegung eines Bauteils (für die charakteristische (seltene) Einwirkungskombination)

Für die Überhöhung wc sollte maximal der Durchbiegungsanteil infolge der Summe der ständigen Einwirkungen
in Rechnung gestellt werden.
• elastische Anfangsdurchbiegung

Die Begrenzung der elastischen Anfangsdurchbiegung winst dient der Vermeidung nicht umkehrbarer Auswir-
kungen am Tragwerk, wie z. B. der Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit des Bauteils und der Vermeidung von
Schäden an nachgeordneten Bauteilen. Der Nachweis ist für die charakteristische Kombination von Einwirkungen
nach ÖNORM EN 1990:2013, Abschnitt 6.5.3 (2) a) wie folgt zu ermitteln:

mit
winst elastische Anfangsdurchbiegung eines Bauteils für die charakteristische (seltene) Einwirkungskombination
(ohne Berücksichtigung von Langzeiteinflüssen)
elastische Anfangsdurchbiegung eines Bauteils zufolge der ständigen Einwirkungen (Summe aus ständigen
Einwirkungen des Bauteils und des Ausbaus)
winst,Q,1; winst,Q,i elastische Anfangsdurchbiegung eines Bauteils zufolge veränderlicher Einwirkungen
(Leit- bzw. Begleiteinwirkung)
ψ 0,j Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung

IV.12
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Gebrauchstauglichkeit

Der Durchbiegungsanteil zufolge des Eigengewichts des lastabtragenden Bauteils (winst,G,1) darf unberücksichtigt
bleiben, wenn sich diese Verformungen nicht negativ auf Ausbauten (z. B. Zwischenwände, Einbauten) auswirken.

• gesamte Enddurchbiegung

Die Begrenzung der gesamten Enddurchbiegung wnet,fin berücksichtigt umkehrbare Auswirkungen am Tragwerk, wie
z. B. das Erscheinungsbild des betrachteten Bauteils und/oder das Wohlbefinden der Nutzer, und ist für die quasi-ständige
Kombination von Einwirkungen nach ÖNORM EN 1990:2013, Abschnitt 6.5.3 (2) c) als Summe der Anteile winst,2, wcreep
und einer allfälligen spannungslosen Überhöhung wc zu ermitteln. Diese sind wie folgt definiert:

mit
wnet,fin gesamte Enddurchbiegung eines Bauteils für die quasi-ständige Einwirkungskombination
winst,2 elastische Anfangsdurchbiegung eines Bauteils für die quasi-ständige Einwirkungskombination
wcreep Durchbiegung auf Grund von Langzeiteinflüssen (Kriechen) für die quasi-ständige Einwirkungskombination [mm]
wc Überhöhung eines Bauteils (falls vorhanden)
winst,G,j; winst,Q,i elastische Anfangsdurchbiegung zufolge der ständigen bzw. veränderlichen Einwirkung
ψ 2,i Kombinationsbeiwert für den quasi-ständigen Wert einer veränderlichen Einwirkung
kdef Verformungsbeiwert

IV.2.2. SCHWINGUNGEN VON WOHNUNGSDECKEN

IV.2.2.1. Allgemeines
Die Regelungen sind anwendbar für Decken der Nutzungskategorien A, B, C1, C3.1 und D nach
ÖNORM B 1991-1-1 mit einer Flächenmasse ≥ 50 kg/m². Die nachzuweisenden Deckenkonstruktionen müssen sich in
eine Deckenklasse nach Tab. IV.4 einordnen lassen und die dort angeführten konstruktiven Anforderungen erfüllen.

Für Decken mit geringerer Flächenmasse und/oder speziellen Nutzungen (z. B. Decken unter Turnsälen, Tanz- und
Gymnastikräumen, Laboratorien, u. ä.) sind spezielle Untersuchungen erforderlich.

Für die Schwingungsberechnung ist die Summe der ständigen Einwirkungen ( ) zu verwenden.

Für die Nachweisführung sind die Mittelwerte der Steifigkeitseigenschaften heranzuziehen.

Die Biegesteifigkeit von Estrichen darf – im Allgemeinen ohne Berücksichtigung der Verbundwirkung – in der Berechnung
berücksichtigt werden, wenn diese den geltenden Normen hinsichtlich Eigenschaften und Anforderungen sowie der
Herstellung von Estrichen (ÖNORM EN 13813 und ÖNORM B 2232) entsprechen.

Die Nachgiebigkeit von Unterzügen u. ä. ist in der Berechnung zu berücksichtigen.

IV.13
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Gebrauchstauglichkeit VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.4. Deckenklassen nach ÖNORM B 1995-1-1:2015 und konstruktive Anforderungen

Nutzungskategorien nach Deckenklasse I Deckenklasse II Deckenklasse III


ÖNORM B 1991-1-1 A1, B, C1, C3.1,Da A2

Typische Anwendungsfälle - Decken zwischen - Decken innerhalb - Decken unter nicht zu


unterschiedlichen einer Nutzungseinheit, Wohnzwecken genutzten
Nutzungseinheiten Räumen oder unter
- Decken in Einfamilien-
(auch durchlaufend), nicht ausgebauten
wohnhäusern mit
Dachräumen,
- Nutzung als Wohnungs- üblicher Nutzung
trenndecken in - Decken ohne Schwing-
Mehrfamilienwohn- ungsanforderungen
häusern
- Decken in Büros mit
PC-Nutzung oder
Besprechungsräumen,
- Flure mit kurzen
Spannweiten

konstruktive Anforderungen

mit Aufbau schwimmend Aufbau schwimmend



Nassestrich auf schwerer Schüttungb (auch ohne Schüttung)
Holzbalkendecken
mit spezieller Nachweis Aufbau schwimmend

Trockenestrich erforderlich auf schwerer Schüttungb

mit Aufbau schwimmend Aufbau schwimmend


flächige Massivholz- –
Nassestrich auf schwerer Schüttungb (auch ohne Schüttung)
decken (z. B. Brett-
sperrholz- und
Brettstapeldecken) mit Aufbau schwimmend Aufbau schwimmend

Trockenestrich auf schwerer Schüttungb auf schwerer Schüttungb

a Die Zuordnung zur Deckenklasse ist mit dem Bauherrn zu vereinbaren.


b Als schwere Schüttung wird eine solche mit einer Flächenmasse von mindestens 60 kg/m² bezeichnet.

IV.2.2.2. Kriterien zum Schwingungsnachweis für Wohnungsdecken


• Frequenzkriterium

Erste Eigenfrequenz f1 einer annähernd rechteckigen, an allen Rändern gelenkig gelagerten Decke mit den
Gesamtabmessungen l ∙ b

– für Decken ohne Querverteilungswirkung

– für Decken mit Querverteilungswirkung

IV.14
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise im Grenzzustand
VON HOLZBAUTEILEN der Gebrauchstauglichkeit

Anmerkung:
Eine Querverteilungswirkung ist im Allgemeinen dann gegeben, wenn das Verhältnis der Biegesteifigkeiten (E∙I)b /(E∙I)l ≥ 0,05 beträgt.

Bei Ansatz einer Querverteilungswirkung ist diese nachzuweisen und konstruktiv sicherzustellen (z. B. hinsichtlich Stoßausbildung von
Schalungen).

Für Decken aus Balkenlagen mit dem Balkenabstand s gilt: (E⋅I)l = (E⋅I)Balken / s

In ÖNORM B 1995-1-1:2015 sind weitere Tabellen zur Ermittlung der ersten Eigenfrequenz für unterschiedliche Lagerungsbedingungen
sowie Zweifeldträger angeführt.

mit

f1 erste Eigenfrequenz [Hz]


l Deckenspannweite [m]
b Deckenbreite [m]
m Flächenmasse [kg/m²]; (äquivalente Masse) der ständigen Einwirkungen
(E∙I)l Biegesteifigkeit der Decke in Deckenspannrichtung [Nm²/m]
(E∙I)b Biegesteifigkeit der Decke rechtwinklig zur Deckenspannrichtung [Nm²/m], wobei (E∙I)b < (E∙I)l

• Steifigkeitskriterium
– größte vertikale Anfangsdurchbiegung wstat infolge einer Einzellast F = 1 kN an ungünstigster
Stelle für eine einfeldrige Decke in Feldmitte

mit

mit

wstat größte vertikale Anfangsdurchbiegung infolge einer vertikal wirkenden statischen Einzellast F = 1 kN [m]
F statische Einzellast F = 1 kN an ungünstigster Stelle der betrachteten Deckenkonstruktion wirkend [N]
(E∙I)l Biegesteifigkeit der Decke in Deckenspannrichtung [N⋅m²/m]
bF mitwirkende Breite [m]

Der Nachweis des Steifigkeitskriteriums kann bei durchlaufenden Deckensystemen vereinfacht mit der größten
Feldweite am (Ersatz-) Einfeldträger geführt werden.

• Schwingbeschleunigungskriterium
– Effektivwert der Schwingbeschleunigung für einfeldrige, an allen Rändern gelenkig gelagerte Decken (Näherung)

mit

mit
arms Effektivwert der Schwingbeschleunigung [m/s²]
α Beiwert zur Berücksichtigung des Einflusses der Eigenfrequenz auf die Schwingbeschleunigung (Fourierkoeffizient in
Abhängigkeit von der 1. Eigenfrequenz [-])
F0 Gewichtskraft einer auf der betrachteten Decke gehenden Person [N]; (in der Regel: F0 = 700 N)
ζ modaler Dämpfungsgrad [-]; (Lehr’sches Dämpfungsmaß) laut Tab. IV.5
M* modale Masse [kg]
bF mitwirkende Breite [m]

IV.15
Nachweise im Grenzzustand NACHWEISFÜHRUNG
der Gebrauchstauglichkeit VON HOLZBAUTEILEN

• modaler Dämpfungsgrad für ausgewählte Deckenkonstruktionen

Tab.IV.5. Richtwerte für den modalen Dämpfungsgrad ζ verschiedener Deckenkonstruktionen aus Holz

Art der Deckenkonstruktion modaler Dämpfungsgrad ζ

Deckenkonstruktionen ohne bzw. mit leichtem Fußbodenaufbau 0,01

Deckenkonstruktionen mit schwimmendem Estrich 0,02

Brettsperrholzdecken ohne bzw. mit leichtem Fußbodenaufbau 0,025


Holzbalkendecken und mechanisch verbundene Brettstapeldecken
0,03
mit schwimmendem Estrich
Brettsperrholzdecken mit schwimmendem Estrich und schwerem
0,04
Fußbodenaufbau

IV.2.2.3. Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit – Schwingungen

• Mindesteigenfrequenz

Für die Deckenklassen I und II nach Tab. IV.4 ist ein Mindestwert der ersten Eigenfrequenz von f1,min ≥ 4,5 Hz einzuhalten.

• Schwingungsnachweis für Decken mit f1 ≥ fgr

Der Schwingungsnachweis im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit für Deckenklassen nach Tab. IV.4 gilt als erbracht,
wenn die Grenzwerte der beiden nachfolgenden Kriterien eingehalten werden.

Tab.IV.6. Grenzwerte des Frequenz- und Steifigkeitskriteriums für Deckenklassen nach Tab.IV.4

Deckenklasse I Deckenklasse II Deckenklasse III

Grenzwert für das


f1 ≥ fgr = 8 Hz f1 ≥ fgr = 6 Hz –
Frequenzkriterium
Grenzwert für das
wstat ≤ wgr = 0,25 mm wstat ≤ wgr = 0,50 mm –
Steifigkeitskriterium

• Schwingungsnachweis für Decken mit f1,min ≤ f1 ≤ fgr

Für Deckenkonstruktionen mit f1,min ≤ f1 ≤ fgr ist zusätzlich zur Einhaltung des Steifigkeitskriteriums der Nachweis zu
erbringen, dass der Grenzwert der Schwingbeschleunigung arms eingehalten ist.

Tab.IV.7. Grenzwerte der Schwingbeschleunigung agr für Deckenklassen nach Tab.IV.4

Deckenklasse I Deckenklasse II Deckenklasse III

Grenzwert für die Schwingbeschleunigung


arms ≤ agr = 0,05 m/s2 arms ≤ agr = 0,10 m/s2 –
(Effektivwert)

• alternative Nachweisführung über Schwingungsmessungen

Alternativ zur Berechnung darf der Schwingungsnachweis von Deckenkonstruktionen aus Holz auch durch Messungen
erbracht werden. Details dazu sind ÖNORM B 1995-1-1:2015 zu entnehmen.

IV.16
NACHWEISFÜHRUNG Druck schräg zur Faser
VON HOLZBAUTEILEN

IV.3 DRUCK SCHRÄG ZUR FASER

verwendete Gleichung:

IV.3.1. VOLLHOLZ

Tab.IV.8. Bemessungswerte von Vollholz C 24 und C 30 bei Druck schräg zur Faser für kc,90 = 1,00

C 24 fc, α,d [N/mm²] C 30 fc, α,d [N/mm²]

kc,90 = 1,00 kmod kc,90 = 1,00 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 9,69 11,3 12,9 14,5 16,2 17,8 0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3
5 9,18 10,7 12,2 13,8 15,3 16,8 5 10,5 12,2 13,9 15,7 17,4 19,2
10 7,92 9,24 10,6 11,9 13,2 14,5 10 8,95 10,4 11,9 13,4 14,9 16,4
15 6,48 7,56 8,64 9,72 10,8 11,9 15 7,25 8,45 9,66 10,9 12,1 13,3
20 5,20 6,06 6,93 7,79 8,66 9,52 20 5,76 6,72 7,68 8,64 9,60 10,6
25 4,17 4,87 5,57 6,26 6,96 7,65 25 4,60 5,36 6,13 6,90 7,66 8,43
30 3,40 3,97 4,53 5,10 5,67 6,23 30 3,73 4,35 4,97 5,59 6,21 6,83
35 2,82 3,29 3,76 4,23 4,70 5,17 35 3,08 3,59 4,11 4,62 5,13 5,65
40 2,39 2,79 3,18 3,58 3,98 4,38 40 2,60 3,03 3,47 3,90 4,33 4,77
45 2,06 2,41 2,75 3,09 3,44 3,78 45 2,24 2,61 2,99 3,36 3,73 4,11
50 1,81 2,12 2,42 2,72 3,02 3,33 50 1,97 2,30 2,62 2,95 3,28 3,61
55 1,62 1,90 2,17 2,44 2,71 2,98 55 1,76 2,05 2,35 2,64 2,93 3,23
60 1,48 1,73 1,97 2,22 2,47 2,71 60 1,60 1,87 2,14 2,40 2,67 2,94
65 1,37 1,60 1,83 2,05 2,28 2,51 65 1,48 1,73 1,97 2,22 2,47 2,71
70 1,29 1,50 1,72 1,93 2,14 2,36 70 1,39 1,62 1,85 2,09 2,32 2,55
75 1,23 1,43 1,63 1,84 2,04 2,25 75 1,32 1,55 1,77 1,99 2,21 2,43
80 1,19 1,38 1,58 1,78 1,98 2,17 80 1,28 1,49 1,71 1,92 2,13 2,35
85 1,16 1,36 1,55 1,74 1,94 2,13 85 1,25 1,46 1,67 1,88 2,09 2,30
90 1,15 1,35 1,54 1,73 1,92 2,12 90 1,25 1,45 1,66 1,87 2,08 2,28

Ablesebeispiel:

Material Vollholz C30; k mod = 0,8; kc,90 = 1,0; Winkel zwischen Kraft und Faserrichtung α  = 25,0°
→ Bemessungswert der Druckfestigkeit für Vollholz in Kraftrichtung: fc,α ,d = 6,13 N/mm2

IV.17
Druck schräg zur Faser NACHWEISFÜHRUNG
VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.9. Bemessungswerte von Vollholz C 24 und C 30 bei Druck schräg zur Faser für kc,90 = 1,25

C 24 fc,α,d [N/mm²] C 30 fc,α,d [N/mm²]

kc,90 = 1,25 kmod kc,90 = 1,25 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 9,69 11,3 12,9 14,5 16,2 17,8 0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3
5 9,29 10,8 12,4 13,9 15,5 17,0 5 10,6 12,3 14,1 15,9 17,6 19,4
10 8,27 9,64 11,0 12,4 13,8 15,2 10 9,35 10,9 12,5 14,0 15,6 17,1
15 7,01 8,18 9,34 10,5 11,7 12,8 15 7,86 9,17 10,5 11,8 13,1 14,4
20 5,81 6,77 7,74 8,71 9,68 10,6 20 6,46 7,54 8,61 9,69 10,8 11,8
25 4,79 5,59 6,39 7,19 7,99 8,79 25 5,30 6,18 7,06 7,94 8,83 9,71
30 3,99 4,65 5,32 5,98 6,65 7,31 30 4,38 5,11 5,84 6,57 7,30 8,03
35 3,36 3,92 4,48 5,04 5,61 6,17 35 3,68 4,29 4,91 5,52 6,13 6,75
40 2,88 3,36 3,84 4,32 4,80 5,28 40 3,14 3,67 4,19 4,71 5,24 5,76
45 2,51 2,93 3,35 3,77 4,18 4,60 45 2,73 3,19 3,64 4,10 4,55 5,01
50 2,22 2,60 2,97 3,34 3,71 4,08 50 2,42 2,82 3,22 3,62 4,03 4,43
55 2,00 2,34 2,67 3,00 3,34 3,67 55 2,17 2,53 2,90 3,26 3,62 3,98
60 1,83 2,14 2,44 2,75 3,05 3,36 60 1,98 2,31 2,65 2,98 3,31 3,64
65 1,70 1,98 2,27 2,55 2,83 3,12 65 1,84 2,15 2,45 2,76 3,07 3,37
70 1,60 1,87 2,14 2,40 2,67 2,94 70 1,73 2,02 2,31 2,60 2,89 3,17
75 1,53 1,78 2,04 2,29 2,55 2,80 75 1,65 1,93 2,20 2,48 2,75 3,03
80 1,48 1,73 1,97 2,22 2,47 2,71 80 1,60 1,87 2,13 2,40 2,67 2,93
85 1,45 1,69 1,94 2,18 2,42 2,66 85 1,57 1,83 2,09 2,35 2,61 2,87
90 1,44 1,68 1,92 2,16 2,40 2,64 90 1,56 1,82 2,08 2,34 2,60 2,86

Tab.IV.10. Bemessungswerte von Vollholz C 24 und C30 bei Druck schräg zur Faser für k c,90 = 1,50

C 24 fc,α,d [N/mm²] C 30 fc,α,d [N/mm²]²]

kc,90 = 1,50 kmod kc,90 = 1,50 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 9,69 11,3 12,9 14,5 16,2 17,8 0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3
5 9,37 10,9 12,5 14,0 15,6 17,2 5 10,7 12,5 14,2 16,0 17,8 19,6
10 8,51 9,93 11,3 12,8 14,2 15,6 10 9,64 11,3 12,9 14,5 16,1 17,7
15 7,41 8,64 9,88 11,1 12,3 13,6 15 8,33 9,72 11,1 12,5 13,9 15,3
20 6,30 7,35 8,40 9,45 10,5 11,6 20 7,03 8,20 9,37 10,5 11,7 12,9
25 5,32 6,21 7,09 7,98 8,87 9,75 25 5,89 6,87 7,86 8,84 9,82 10,8
30 4,51 5,26 6,01 6,76 7,51 8,26 30 4,96 5,79 6,62 7,45 8,27 9,10
35 3,86 4,50 5,14 5,78 6,43 7,07 35 4,23 4,93 5,64 6,34 7,04 7,75
40 3,34 3,90 4,46 5,01 5,57 6,13 40 3,65 4,26 4,87 5,47 6,08 6,69
45 2,94 3,43 3,92 4,41 4,90 5,38 45 3,20 3,73 4,26 4,80 5,33 5,86
50 2,62 3,06 3,49 3,93 4,37 4,80 50 2,85 3,32 3,80 4,27 4,75 5,22
55 2,37 2,77 3,16 3,56 3,95 4,35 55 2,57 3,00 3,43 3,86 4,29 4,72
60 2,18 2,54 2,90 3,27 3,63 3,99 60 2,36 2,75 3,15 3,54 3,93 4,33
65 2,03 2,37 2,70 3,04 3,38 3,72 65 2,20 2,56 2,93 3,29 3,66 4,02
70 1,91 2,23 2,55 2,87 3,19 3,51 70 2,07 2,42 2,76 3,11 3,45 3,80
75 1,83 2,14 2,44 2,75 3,05 3,36 75 1,98 2,31 2,64 2,97 3,30 3,63
80 1,77 2,07 2,37 2,66 2,96 3,25 80 1,92 2,24 2,56 2,88 3,20 3,52
85 1,74 2,03 2,32 2,61 2,90 3,19 85 1,88 2,19 2,51 2,82 3,14 3,45
90 1,73 2,02 2,31 2,60 2,88 3,17 90 1,87 2,18 2,49 2,80 3,12 3,43

IV.18
NACHWEISFÜHRUNG Druck schräg zur Faser
VON HOLZBAUTEILEN

IV.3.2. BRETTSCHICHTHOLZ

Tab.IV.11. Bemessungswerte von Brettschichtholz GL 24 h und GL 28h bei Druck schräg zur Faser für kc,90 = 1,00

GL 24h fc,α,d [N/mm²] GL 28h fc,α,d [N/mm²]

kc,90 = 1,00 kmod kc,90 = 1,00 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3 0 12,9 15,1 17,2 19,4 21,5 23,7
5 10,4 12,1 13,9 15,6 17,3 19,1 5 12,0 14,0 16,0 18,0 20,0 22,0
10 8,80 10,3 11,7 13,2 14,7 16,1 10 9,88 11,5 13,2 14,8 16,5 18,1
15 7,03 8,20 9,37 10,5 11,7 12,9 15 7,68 8,96 10,2 11,5 12,8 14,1
20 5,52 6,44 7,36 8,28 9,20 10,1 20 5,89 6,87 7,86 8,84 9,82 10,8
25 4,37 5,10 5,82 6,55 7,28 8,01 25 4,58 5,34 6,11 6,87 7,63 8,40
30 3,52 4,10 4,69 5,27 5,86 6,45 30 3,64 4,25 4,85 5,46 6,07 6,67
35 2,89 3,37 3,86 4,34 4,82 5,30 35 2,97 3,46 3,96 4,45 4,94 5,44
40 2,43 2,84 3,24 3,65 4,05 4,46 40 2,48 2,89 3,30 3,72 4,13 4,54
45 2,09 2,44 2,79 3,13 3,48 3,83 45 2,12 2,47 2,82 3,18 3,53 3,88
50 1,83 2,14 2,44 2,75 3,05 3,36 50 1,85 2,16 2,47 2,77 3,08 3,39
55 1,64 1,91 2,18 2,45 2,73 3,00 55 1,65 1,92 2,20 2,47 2,75 3,02
60 1,49 1,73 1,98 2,23 2,48 2,73 60 1,49 1,74 1,99 2,24 2,49 2,74
65 1,37 1,60 1,83 2,06 2,29 2,52 65 1,38 1,61 1,84 2,07 2,30 2,53
70 1,29 1,50 1,72 1,93 2,15 2,36 70 1,29 1,51 1,72 1,94 2,15 2,37
75 1,23 1,43 1,64 1,84 2,05 2,25 75 1,23 1,43 1,64 1,84 2,05 2,25
80 1,19 1,38 1,58 1,78 1,98 2,17 80 1,19 1,38 1,58 1,78 1,98 2,18
85 1,16 1,36 1,55 1,74 1,94 2,13 85 1,16 1,36 1,55 1,74 1,94 2,13
90 1,15 1,35 1,54 1,73 1,92 2,12 90 1,15 1,35 1,54 1,73 1,92 2,12

Tab.IV.12. Bemessungswerte von Brettschichtholz GL 24h und GL 28h bei Druck schräg zur Faser für k c,90 = 1,50

GL 24h fc,α,d [N/mm²] GL 28h fc,α,d [N/mm²]

kc,90 = 1,50 kmod kc,90 = 1,50 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3 0 12,9 15,1 17,2 19,4 21,5 23,7
5 10,6 12,4 14,2 16,0 17,7 19,5 5 12,3 14,4 16,4 18,5 20,5 22,6
10 9,53 11,1 12,7 14,3 15,9 17,5 10 10,8 12,6 14,4 16,2 18,0 19,8
15 8,13 9,49 10,8 12,2 13,6 14,9 15 9,02 10,5 12,0 13,5 15,0 16,5
20 6,79 7,92 9,05 10,2 11,3 12,4 20 7,36 8,58 9,81 11,0 12,3 13,5
25 5,64 6,58 7,52 8,46 9,40 10,3 25 6,00 7,00 8,00 9,00 9,99 11,0
30 4,71 5,50 6,28 7,07 7,86 8,64 30 4,94 5,76 6,59 7,41 8,23 9,05
35 3,99 4,65 5,32 5,98 6,65 7,31 35 4,13 4,82 5,51 6,20 6,89 7,58
40 3,43 4,00 4,57 5,14 5,71 6,28 40 3,52 4,11 4,69 5,28 5,87 6,45
45 2,99 3,49 3,99 4,49 4,99 5,49 45 3,05 3,56 4,07 4,58 5,09 5,60
50 2,66 3,10 3,54 3,99 4,43 4,87 50 2,70 3,14 3,59 4,04 4,49 4,94
55 2,40 2,80 3,19 3,59 3,99 4,39 55 2,42 2,82 3,23 3,63 4,03 4,44
60 2,19 2,56 2,92 3,29 3,66 4,02 60 2,21 2,58 2,95 3,31 3,68 4,05
65 2,04 2,38 2,72 3,06 3,40 3,74 65 2,05 2,39 2,73 3,07 3,41 3,75
70 1,92 2,24 2,56 2,88 3,20 3,52 70 1,93 2,25 2,57 2,89 3,21 3,53
75 1,83 2,14 2,45 2,75 3,06 3,36 75 1,84 2,14 2,45 2,76 3,06 3,37
80 1,78 2,07 2,37 2,66 2,96 3,26 80 1,78 2,07 2,37 2,67 2,96 3,26
85 1,74 2,03 2,32 2,61 2,90 3,19 85 1,74 2,03 2,32 2,61 2,90 3,19
90 1,73 2,02 2,31 2,60 2,88 3,17 90 1,73 2,02 2,31 2,60 2,88 3,17

IV.19
Druck schräg zur Faser NACHWEISFÜHRUNG
VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.13. Bemessungswerte von Brettschichtholz GL 24h und GL 28h bei Druck schräg zur Faser für kc,90 = 1,75

GL 24h fc,α,d [N/mm²] GL 28h fc,α,d [N/mm²]

kc,90 = 1,75 kmod kc,90 = 1,75 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3 0 12,9 15,1 17,2 19,4 21,5 23,7
5 10,7 12,5 14,3 16,1 17,9 19,6 5 12,4 14,5 16,6 18,6 20,7 22,8
10 9,76 11,4 13,0 14,6 16,3 17,9 10 11,1 13,0 14,8 16,7 18,5 20,4
15 8,52 9,94 11,4 12,8 14,2 15,6 15 9,49 11,1 12,7 14,2 15,8 17,4
20 7,26 8,48 9,69 10,9 12,1 13,3 20 7,92 9,24 10,6 11,9 13,2 14,5
25 6,15 7,17 8,20 9,22 10,2 11,3 25 6,58 7,67 8,77 9,87 11,0 12,1
30 5,22 6,09 6,96 7,83 8,70 9,57 30 5,50 6,42 7,33 8,25 9,17 10,1
35 4,47 5,22 5,97 6,71 7,46 8,20 35 4,65 5,43 6,21 6,98 7,76 8,53
40 3,88 4,53 5,18 5,82 6,47 7,12 40 4,00 4,67 5,33 6,00 6,67 7,33
45 3,42 3,99 4,55 5,12 5,69 6,26 45 3,49 4,07 4,66 5,24 5,82 6,40
50 3,05 3,56 4,07 4,57 5,08 5,59 50 3,10 3,62 4,13 4,65 5,17 5,68
55 2,76 3,22 3,68 4,14 4,60 5,06 55 2,80 3,26 3,73 4,19 4,66 5,12
60 2,54 2,96 3,38 3,81 4,23 4,65 60 2,56 2,99 3,41 3,84 4,27 4,69
65 2,36 2,76 3,15 3,55 3,94 4,34 65 2,38 2,77 3,17 3,57 3,96 4,36
70 2,23 2,60 2,98 3,35 3,72 4,09 70 2,24 2,61 2,99 3,36 3,73 4,11
75 2,14 2,49 2,85 3,20 3,56 3,92 75 2,14 2,50 2,85 3,21 3,57 3,92
80 2,07 2,42 2,76 3,11 3,45 3,80 80 2,07 2,42 2,76 3,11 3,45 3,80
85 2,03 2,37 2,71 3,05 3,39 3,73 85 2,03 2,37 2,71 3,05 3,39 3,73
90 2,02 2,36 2,69 3,03 3,37 3,70 90 2,02 2,36 2,69 3,03 3,37 3,70

Tab.IV.14. Bemessungswerte von Brettschichtholz GL 24h und GL 28h bei Druck schräg zur Faser für k c,90 = 2,20

GL 24h fc,α,d [N/mm²] GL 28h fc,α,d [N/mm²]

kc,90 = 2,20 kmod kc,90 = 2,20 kmod

α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 α [°] 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10
0 11,1 12,9 14,8 16,6 18,5 20,3 0 12,9 15,1 17,2 19,4 21,5 23,7
5 10,8 12,6 14,4 16,2 18,0 19,8 5 12,5 14,6 16,7 18,8 20,9 23,0
10 10,1 11,7 13,4 15,1 16,8 18,4 10 11,5 13,4 15,3 17,3 19,2 21,1
15 9,04 10,5 12,1 13,6 15,1 16,6 15 10,1 11,8 13,5 15,2 16,9 18,6
20 7,95 9,27 10,6 11,9 13,2 14,6 20 8,74 10,2 11,7 13,1 14,6 16,0
25 6,92 8,07 9,23 10,4 11,5 12,7 25 7,47 8,71 9,96 11,2 12,4 13,7
30 6,02 7,02 8,02 9,03 10,0 11,0 30 6,39 7,45 8,52 9,58 10,6 11,7
35 5,26 6,13 7,01 7,89 8,76 9,64 35 5,51 6,43 7,35 8,26 9,18 10,1
40 4,64 5,41 6,18 6,95 7,73 8,50 40 4,80 5,60 6,40 7,21 8,01 8,81
45 4,13 4,82 5,51 6,20 6,88 7,57 45 4,24 4,95 5,66 6,37 7,07 7,78
50 3,72 4,35 4,97 5,59 6,21 6,83 50 3,80 4,43 5,07 5,70 6,33 6,97
55 3,40 3,97 4,53 5,10 5,67 6,24 55 3,45 4,03 4,60 5,18 5,75 6,33
60 3,14 3,67 4,19 4,72 5,24 5,76 60 3,18 3,71 4,24 4,76 5,29 5,82
65 2,94 3,43 3,92 4,42 4,91 5,40 65 2,96 3,46 3,95 4,45 4,94 5,43
70 2,79 3,26 3,72 4,19 4,65 5,12 70 2,80 3,27 3,74 4,20 4,67 5,14
75 2,68 3,12 3,57 4,02 4,46 4,91 75 2,68 3,13 3,58 4,02 4,47 4,92
80 2,60 3,03 3,47 3,90 4,33 4,76 80 2,60 3,04 3,47 3,90 4,34 4,77
85 2,55 2,98 3,40 3,83 4,26 4,68 85 2,55 2,98 3,41 3,83 4,26 4,68
90 2,54 2,96 3,38 3,81 4,23 4,65 90 2,54 2,96 3,38 3,81 4,23 4,65

IV.20
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

IV.4 ABMESSUNGEN VON BIEGETRÄGERN (EINFELDTRÄGER)

IV.4.1. ALLGEMEINES

Die nachfolgenden Tabellen enthalten Richtwerte für Querschnitthöhen (in mm) von Biegeträgern und gelten für Einfeldträ-
ger und ein im Holzbau übliches Verhältnis zwischen ständigen und veränderlichen Einwirkungen von 1/3 zu 2/3. Die Ein-
wirkungen sind dabei als Bemessungswerte im Grenzzustand der Tragfähigkeit (ULS) zu berücksichtigen. Werte mit dunkler
Hintergrundfarbe gelten nur, wenn der Träger kontinuierlich gegen Kippen gehalten ist bzw. ein gesonderter Kippnachweis
geführt wird.

Für die Querschnittsermittlung wurden der Biege- und Schubnachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit sowie der Durch-
biegungsnachweis im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit berücksichtigt. Der Schwingungsnachweis blieb unberück-
sichtigt.

verwendete Gleichungen:

; ;

Anmerkung:
Der Vorfaktor 0,88 berücksichtigt das verringerte Lastniveau im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit gegenüber jenem im Grenz-
zustand der Gebrauchstauglichkeit.

IV.4.2. VOLLHOLZ

Tab.IV.15. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken aus
Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 100 mm (kmod = 0,80)

C 24 b = 100 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 100 100 120 120 140 140 140 160 160 160 180 180 180
2,25 100 120 120 140 140 140 160 160 160 180 180 200 200 200
2,50 100 120 140 140 160 160 160 180 180 200 200 220 220 220
2,75 120 140 140 160 160 180 180 200 200 220 220 240 240 240
3,00 120 140 160 180 180 200 200 220 220 240 240 - - -
3,25 140 160 180 180 200 200 220 220 240 - - - - -
3,50 140 160 180 200 220 220 240 240 - - - - - -
3,75 160 180 200 220 220 240 240 - - - - - - -
l [m] 4,00 160 200 200 220 240 - - - - - - - - -
4,25 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
4,50 180 220 240 - - - - - - - - - - -
4,75 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,00 200 240 - - - - - - - - - - - -
5,25 220 240 - - - - - - - - - - - -
5,50 220 - - - - - - - - - - - - -
5,75 240 - - - - - - - - - - - - -
6,00 240 - - - - - - - - - - - - -

Ablesebeispiel:
Balkenbreite b = 100 mm; Spannweite l = 3,25 m; vertikale Linienlast (Bemessungswert ULS): qd = 8 kN/m
→ erforderliche Balkenhöhe h = 220 mm

IV.21
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.16. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 120 mm (kmod = 0,80)

C 24 b = 120 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 100 100 120 120 120 120 140 140 140 160 160 160 160
2,25 100 100 120 120 140 140 140 140 160 160 160 180 180 180
2,50 100 120 120 140 140 160 160 160 180 180 180 200 200 200
2,75 120 120 140 140 160 160 180 180 180 200 200 220 220 220
3,00 120 140 160 160 180 180 180 200 200 220 220 240 240 240
3,25 140 140 160 180 180 200 200 220 220 240 240 - - -
3,50 140 160 180 180 200 200 220 220 240 240 - - - -
3,75 140 160 180 200 220 220 240 240 - - - - - -
l [m] 4,00 160 180 200 220 220 240 240 - - - - - - -
4,25 160 200 200 220 240 - - - - - - - - -
4,50 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
4,75 180 220 240 - - - - - - - - - - -
5,00 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,25 200 240 - - - - - - - - - - - -
5,50 220 240 - - - - - - - - - - - -
5,75 220 - - - - - - - - - - - - -
6,00 240 - - - - - - - - - - - - -

Tab.IV.17. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 140 mm (k mod = 0,80)

C 24 b = 140 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 100 100 100 120 120 120 120 140 140 140 140 160 160
2,25 80 100 120 120 120 140 140 140 140 160 160 160 160 180
2,50 100 120 120 120 140 140 160 160 160 160 180 180 180 200
2,75 100 120 140 140 160 160 160 180 180 180 200 200 200 220
3,00 120 140 140 160 160 180 180 180 200 200 200 220 220 240
3,25 120 140 160 160 180 180 200 200 200 220 220 240 240 240
3,50 140 160 160 180 180 200 200 220 220 240 240 240 - -
3,75 140 160 180 200 200 220 220 220 240 240 - - - -
l [m] 4,00 160 180 180 200 220 220 240 240 - - - - - -
4,25 160 180 200 220 220 240 240 - - - - - - -
4,50 160 200 220 220 240 - - - - - - - - -
4,75 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
5,00 180 220 240 - - - - - - - - - - -
5,25 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,50 200 240 - - - - - - - - - - - -
5,75 220 240 - - - - - - - - - - - -
6,00 220 - - - - - - - - - - - - -

IV.22
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.18. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 160 mm (kmod = 0,80)

C 24 b = 160 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 80 100 100 100 120 120 120 120 120 140 140 140 140
2,25 80 100 100 120 120 120 140 140 140 140 140 160 160 160
2,50 100 100 120 120 140 140 140 140 160 160 160 180 180 180
2,75 100 120 120 140 140 160 160 160 160 180 180 180 200 200
3,00 120 120 140 140 160 160 180 180 180 180 200 200 200 220
3,25 120 140 140 160 160 180 180 200 200 200 220 220 220 240
3,50 120 140 160 180 180 180 200 200 220 220 220 240 240 -
3,75 140 160 160 180 200 200 220 220 220 240 240 - - -
l [m] 4,00 140 160 180 200 200 220 220 240 240 240 - - - -
4,25 160 180 200 200 220 220 240 240 - - - - - -
4,50 160 180 200 220 220 240 - - - - - - - -
4,75 180 200 220 220 240 - - - - - - - - -
5,00 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
5,25 180 220 240 - - - - - - - - - - -
5,50 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,75 200 240 - - - - - - - - - - - -
6,00 220 240 - - - - - - - - - - - -

Tab.IV.19 Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 30 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 100 mm (k mod = 0,80)

C 30 b = 100 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 100 100 120 120 120 140 140 140 140 140 160 160 160
2,25 100 100 120 120 140 140 140 160 160 160 160 180 180 180
2,50 100 120 140 140 140 160 160 160 180 180 180 200 200 200
2,75 120 140 140 160 160 180 180 180 200 200 200 200 220 220
3,00 120 140 160 160 180 180 200 200 200 220 220 220 240 240
3,25 140 160 160 180 200 200 200 220 220 240 240 240 - -
3,50 140 160 180 200 200 220 220 240 240 240 - - - -
3,75 160 180 200 200 220 220 240 240 - - - - - -
l [m] 4,00 160 180 200 220 240 240 - - - - - - - -
4,25 180 200 220 240 240 - - - - - - - - -
4,50 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
4,75 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,00 200 240 - - - - - - - - - - - -
5,25 220 240 - - - - - - - - - - - -
5,50 220 - - - - - - - - - - - - -
5,75 240 - - - - - - - - - - - - -
6,00 240 - - - - - - - - - - - - -

IV.23
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.20. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 30 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 120 mm (kmod = 0,80)

C 30 b = 120 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 100 100 100 120 120 120 120 140 140 140 140 140 160
2,25 100 100 120 120 120 140 140 140 140 160 160 160 160 160
2,50 100 120 120 140 140 140 160 160 160 160 180 180 180 180
2,75 100 120 140 140 160 160 160 180 180 180 200 200 200 200
3,00 120 140 140 160 160 180 180 180 200 200 200 220 220 220
3,25 120 140 160 160 180 180 200 200 220 220 220 220 240 240
3,50 140 160 160 180 200 200 220 220 220 240 240 240 - -
3,75 140 160 180 200 200 220 220 240 240 240 - - - -
l [m] 4,00 160 180 200 200 220 240 240 240 - - - - - -
4,25 160 180 200 220 240 240 - - - - - - - -
4,50 180 200 220 240 240 - - - - - - - - -
4,75 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
5,00 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,25 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,50 200 240 - - - - - - - - - - - -
5,75 220 240 - - - - - - - - - - - -
6,00 220 - - - - - - - - - - - - -

Tab.IV.21. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 30 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 140 mm (k mod = 0,80)

C 30 b = 140 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0

2,00 80 80 100 100 100 120 120 120 120 140 140 140 140 140
2,25 80 100 100 120 120 120 140 140 140 140 160 160 160 160
2,50 100 100 120 120 140 140 140 160 160 160 160 180 180 180
2,75 100 120 120 140 140 160 160 160 180 180 180 180 200 200
3,00 120 120 140 140 160 160 180 180 180 200 200 200 200 220
3,25 120 140 160 160 180 180 180 200 200 200 220 220 220 220
3,50 140 140 160 180 180 200 200 200 220 220 220 240 240 240
3,75 140 160 180 180 200 200 220 220 240 240 240 - - -
l [m] 4,00 140 160 180 200 200 220 220 240 240 - - - - -
4,25 160 180 200 200 220 240 240 - - - - - - -
4,50 160 180 200 220 240 240 - - - - - - - -
4,75 180 200 220 240 240 - - - - - - - - -
5,00 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
5,25 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,50 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,75 200 240 - - - - - - - - - - - -
6,00 220 240 - - - - - - - - - - - -

IV.24
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.22. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus Vollholz der Festigkeitsklasse C 30 nach ÖNORM EN 338 und der Breite b = 160 mm (kmod = 0,80)

C 30 b = 160 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
2,00 80 80 100 100 100 100 120 120 120 120 120 140 140 140
2,25 80 100 100 120 120 120 120 140 140 140 140 140 160 160
2,50 100 100 120 120 120 140 140 140 160 160 160 160 160 180
2,75 100 120 120 140 140 140 160 160 160 160 180 180 180 180
3,00 100 120 140 140 160 160 160 180 180 180 180 200 200 200
3,25 120 140 140 160 160 180 180 180 200 200 200 200 220 220
3,50 120 140 160 160 180 180 200 200 200 220 220 220 240 240
3,75 140 160 160 180 180 200 200 220 220 220 240 240 240 -
l [m] 4,00 140 160 180 180 200 200 220 220 240 240 240 - - -
4,25 140 180 180 200 220 220 240 240 240 - - - - -
4,50 160 180 200 220 220 240 240 - - - - - - -
4,75 160 180 200 220 240 240 - - - - - - - -
5,00 180 200 220 240 240 - - - - - - - - -
5,25 180 200 220 240 - - - - - - - - - -
5,50 200 220 240 - - - - - - - - - - -
5,75 200 220 240 - - - - - - - - - - -
6,00 200 240 - - - - - - - - - - - -

IV.4.2. BRETTSCHICHTHOLZ

IV.4.2.1. homogen aufgebaut

Tab.IV.23. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 100 mm (kmod = 0,80)

GL 24h b = 100 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 240 240 240 280 280 280 320 320 320 360 360
4,50 200 240 240 240 280 280 320 320 320 360 360 360 400 400
5,00 200 240 280 280 320 320 320 360 360 400 400 400 440 440
5,50 240 280 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480
6,00 240 280 320 320 360 360 400 400 440 440 480 480 520 520
6,50 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560
7,00 280 320 360 400 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600
l [m] 7,50 320 360 400 400 440 480 480 520 560 560 600 600 640 680
8,00 320 360 400 440 480 480 520 560 560 600 640 640 680 720
8,50 360 400 440 480 480 520 560 600 600 640 680 680 720 760
9,00 360 440 480 480 520 560 600 600 640 680 720 720 760 800
9,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 720 760 760 800 840
10,00 400 480 520 560 600 600 640 680 720 760 800 800 840 880
10,50 440 480 520 560 600 640 680 720 760 800 840 840 880 920
11,00 440 520 560 600 640 680 720 760 800 840 880 880 920 960

IV.25
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.24. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 120 mm (kmod = 0,80)

GL 24h b = 120 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320
4,50 200 200 240 240 240 280 280 280 320 320 320 360 360 360
5,00 200 240 240 280 280 280 320 320 320 360 360 400 400 400
5,50 240 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440
6,00 240 280 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480
6,50 240 280 320 360 360 400 400 400 440 440 480 480 520 520
7,00 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560
l [m] 7,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 520 560 560 600 600
8,00 320 360 400 400 440 480 480 520 520 560 560 600 640 640
8,50 320 360 400 440 480 480 520 520 560 600 600 640 680 680
9,00 360 400 440 480 480 520 560 560 600 640 640 680 680 720
9,50 360 440 480 480 520 560 560 600 640 640 680 720 720 760
10,00 400 440 480 520 560 560 600 640 640 680 720 760 760 800
10,50 400 480 520 560 560 600 640 640 680 720 760 800 800 840
11,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 760 800 800 840 880

Tab.IV.25. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 140 mm (k mod = 0,80)

GL 24h b = 140 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 280 280 280 320 320 320 360 360 360 400
5,50 200 240 280 280 280 320 320 320 360 360 360 400 400 400
6,00 240 240 280 320 320 320 360 360 360 400 400 440 440 440
6,50 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480
7,00 280 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520
7,50 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560
8,00 280 320 360 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560 600
l [m] 8,50 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640
9,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 640 640 680
9,50 360 400 440 480 480 520 560 560 600 600 640 640 680 720
10,00 360 440 480 480 520 560 560 600 600 640 680 680 720 760
10,50 400 440 480 520 560 560 600 640 640 680 680 720 760 760
11,00 400 480 520 560 560 600 640 640 680 720 720 760 800 800
11,50 440 480 520 560 600 640 640 680 720 720 760 800 840 840
12,00 440 520 560 600 640 640 680 720 720 760 800 840 840 880

IV.26
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.26. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 100 mm (kmod = 0,80)

GL 24h b = 160 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 360 360
5,50 200 240 240 280 280 280 320 320 320 360 360 360 360 400
6,00 240 240 280 280 320 320 320 360 360 360 400 400 400 440
6,50 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440
7,00 240 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480
7,50 280 320 320 360 400 400 400 440 440 480 480 480 520 520
8,00 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560
l [m] 8,50 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560 600
9,00 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640
9,50 320 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 600 640 680
10,00 360 400 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680 680
10,50 360 440 480 480 520 560 560 600 640 640 640 680 720 720
11,00 400 440 480 520 560 560 600 640 640 680 680 720 720 760
11,50 400 480 520 560 560 600 640 640 680 680 720 760 760 800
12,00 440 480 520 560 600 640 640 680 720 720 760 760 800 840

Tab.IV.27. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 180 mm (kmod = 0,80)

GL 24h b = 180 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440 480
7,50 280 280 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480 480
8,00 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520 520
8,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560
9,00 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600
9,50 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600 640
10,00 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
l [m] 10,50 360 400 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680 680
11,00 360 440 480 480 520 560 600 600 640 640 680 680 680 720
11,50 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
12,00 400 480 520 560 560 600 640 640 680 720 720 760 760 800
12,50 440 480 520 560 600 640 640 680 720 720 760 760 800 800
13,00 440 480 560 600 640 640 680 720 720 760 760 800 840 840
13,50 440 520 560 600 640 680 720 720 760 800 800 840 840 880
14,00 480 520 600 640 680 720 720 760 800 800 840 880 880 920

IV.27
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.28. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 200 mm (kmod = 0,80)

GL 24h b = 200 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440
7,50 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480
8,00 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520
8,50 280 320 360 360 400 440 440 440 480 480 480 520 520 520
9,00 280 320 360 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560 560
9,50 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600
10,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600 640
l [m] 10,50 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
11,00 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 640 680 680
11,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
12,00 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
12,50 400 480 520 560 560 600 640 680 680 720 720 760 760 760
13,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 760 800 800
13,50 440 480 560 600 640 640 680 720 720 760 800 800 840 840
14,00 440 520 560 600 640 680 720 720 760 800 800 840 840 880

Tab.IV.29. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 100 mm (kmod = 0,80)

GL 28h b = 100 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320
4,50 200 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360
5,00 200 240 240 280 280 320 320 320 360 360 360 400 400 400
5,50 240 240 280 320 320 320 360 360 360 400 400 440 440 440
6,00 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 480 480 480
6,50 280 320 320 360 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520
7,00 280 320 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520 560 560
l [m] 7,50 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600
8,00 320 360 400 440 440 480 520 520 520 560 600 600 640 640
8,50 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 640 640 680 680
9,00 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 720 720
9,50 400 440 480 520 520 560 600 600 640 680 680 720 760 760
10,00 400 440 480 520 560 600 640 640 680 680 720 760 800 800
10,50 400 480 520 560 600 640 640 680 720 720 760 800 840 840
11,00 440 480 560 600 640 640 680 720 720 760 800 840 880 880

IV.28
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.30. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 120 mm (kmod = 0,80)

GL 28h b = 120 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 200 240 240 240 240 280 280 280 280 280 320
4,50 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 360
5,00 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360 400
5,50 200 240 280 280 320 320 320 360 360 360 360 400 400 400
6,00 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440
6,50 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480
7,00 280 320 320 360 400 400 400 440 440 480 480 480 520 520
l [m] 7,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560
8,00 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560 600
8,50 320 360 400 440 440 480 520 520 520 560 560 600 600 640
9,00 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680
9,50 360 400 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680 720
10,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 760
10,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760
11,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 800 800

Tab.IV.31. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 140 mm (k mod = 0,80)

GL 28h b = 140 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 360 360
5,50 200 240 240 280 280 320 320 320 320 360 360 360 360 400
6,00 240 240 280 280 320 320 360 360 360 360 400 400 400 440
6,50 240 280 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440
7,00 240 280 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480 480
7,50 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520 520
8,00 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520 560
l [m] 8,50 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600
9,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600 640
9,50 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
10,00 360 400 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680 680
10,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
11,00 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
11,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
12,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 760 800 840

IV.29
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.32. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 160 mm (kmod = 0,80)

GL 28h b = 160 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 320
5,50 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360 360
6,00 200 240 280 280 320 320 320 360 360 360 360 400 400 400
6,50 240 280 280 320 320 320 360 360 400 400 400 400 440 440
7,00 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440 480
7,50 280 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 480
8,00 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520
l [m] 8,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560
9,00 320 360 400 400 440 480 480 520 520 520 560 560 560 600
9,50 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600 640
10,00 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
10,50 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 640 680 680
11,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
11,50 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
12,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800

Tab.IV.33. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 180 mm (k mod = 0,80)

GL 28h b = 180 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 280 320 320 360 360 400 400 400 400 440 440 440
7,50 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480
8,00 280 320 320 360 360 400 400 440 440 480 480 480 480 520
8,50 280 320 360 360 400 440 440 440 480 480 520 520 520 520
9,00 320 360 360 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560 560
9,50 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600
10,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600 640
l [m] 10,50 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680
11,00 360 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 680
11,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
12,00 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 720 720 720 760
12,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
13,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 760 800 800
13,50 440 520 560 600 640 640 680 720 760 760 800 800 840 840
14,00 440 520 560 600 640 680 720 760 760 800 800 840 840 880

IV.30
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.34. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 200 mm (kmod = 0,80)

GL 28h b = 200 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 280 320 320 320 360 360 400 400 400 400 440 440
7,50 240 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440 480
8,00 280 280 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480 480
8,50 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520 520
9,00 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520 560
9,50 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560 560
10,00 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600
l [m] 10,50 320 400 400 440 480 480 520 560 560 560 600 600 640 640
11,00 360 400 440 480 480 520 560 560 600 600 640 640 640 680
11,50 360 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 680
12,00 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 720 720
12,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760
13,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
13,50 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 760 800 800
14,00 440 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840 840

IV.4.2.2. kombiniert aufgebaut

Tab.IV.35. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 100 mm (kmod = 0,80)

GL 24c b = 100 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 240 240 280 280 280 280 320 320 320 360 360
4,50 200 240 240 280 280 280 320 320 320 360 360 360 400 400
5,00 200 240 280 280 320 320 320 360 360 400 400 400 440 440
5,50 240 280 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480
6,00 240 280 320 360 360 400 400 400 440 440 480 480 520 520
6,50 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560
7,00 280 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600
l [m] 7,50 320 360 400 440 440 480 480 520 560 560 600 600 640 680
8,00 320 400 400 440 480 520 520 560 560 600 640 640 680 720
8,50 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 680 680 720 760
9,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 680 720 720 760 800
9,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 720 760 760 800 840
10,00 400 480 520 560 600 640 640 680 720 760 800 800 840 880
10,50 440 480 560 600 640 640 680 720 760 800 840 840 880 920
11,00 440 520 560 600 640 680 720 760 800 840 880 880 920 960

IV.31
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.36. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 120 mm (kmod = 0,80)

GL 24c b = 120 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 240 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320
4,50 200 200 240 240 280 280 280 280 320 320 320 360 360 360
5,00 200 240 240 280 280 320 320 320 320 360 360 400 400 400
5,50 240 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440
6,00 240 280 320 320 360 360 360 400 400 440 440 440 480 480
6,50 280 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520
7,00 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560
l [m] 7,50 280 360 360 400 440 440 480 480 480 520 560 560 600 600
8,00 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 640 640
8,50 320 400 400 440 480 520 520 560 560 600 600 640 680 680
9,00 360 400 440 480 520 520 560 560 600 640 640 680 680 720
9,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 720 720 760
10,00 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 720 760 760 800
10,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 760 800 800 840
11,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 760 800 800 840 880

Tab.IV.37. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 140 mm (k mod = 0,80)

GL 24c b = 140 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360 400
5,50 200 240 280 280 320 320 320 360 360 360 360 400 400 400
6,00 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440
6,50 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480
7,00 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520
7,50 280 320 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520 560 560
8,00 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560 600
l [m] 8,50 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640
9,00 320 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680
9,50 360 400 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680 720
10,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 760
10,50 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 760 760
11,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 800 800
11,50 440 480 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 840 840
12,00 440 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 840 840 880

IV.32
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.38. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 160 mm (kmod = 0,80)

GL 24c b = 160 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 360 360
5,50 200 240 240 280 280 320 320 320 320 360 360 360 360 400
6,00 240 240 280 280 320 320 360 360 360 360 400 400 400 440
6,50 240 280 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440
7,00 240 280 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480 480
7,50 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520 520
8,00 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560
l [m] 8,50 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600
9,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600 640
9,50 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680
10,00 360 400 440 480 520 520 560 600 600 600 640 640 680 680
10,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
11,00 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
11,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
12,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 800 800 840

Tab.IV.39. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 180 mm (kmod = 0,80)

GL 24c b = 180 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440 480
7,50 280 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 480
8,00 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520
8,50 280 320 360 400 400 440 480 480 480 520 520 520 560 560
9,00 320 360 400 400 440 480 480 520 520 520 560 560 600 600
9,50 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600 640
10,00 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
l [m] 10,50 360 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 640 680 680
11,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
11,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 720 760
12,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
12,50 440 480 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 800
13,00 440 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840 840
13,50 480 520 560 600 640 680 720 760 760 800 840 840 880 880
14,00 480 560 600 640 680 720 760 760 800 840 840 880 880 920

IV.33
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.40. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 24c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 200 mm (kmod = 0,80)

GL 24c b = 200 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440
7,50 240 280 320 360 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480
8,00 280 320 320 360 400 400 400 440 440 480 480 480 520 520
8,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520 560
9,00 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560 560
9,50 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600
10,00 320 400 400 440 480 480 520 560 560 560 600 600 640 640
l [m] 10,50 360 400 440 480 480 520 560 560 600 600 640 640 640 680
11,00 360 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 680
11,50 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 720 720
12,00 400 440 480 520 560 600 640 640 680 680 720 720 760 760
12,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
13,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840
13,50 440 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840 840
14,00 480 520 560 600 640 680 720 760 760 800 840 840 880 880

Tab.IV.41. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 100 mm (k mod = 0,80)

GL 28c b = 100 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320
4,50 200 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360
5,00 200 240 240 280 280 320 320 320 360 360 360 400 400 400
5,50 240 240 280 320 320 320 360 360 360 400 400 440 440 440
6,00 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 480 480 480
6,50 280 320 320 360 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520
7,00 280 320 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520 560 560
l [m] 7,50 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600
8,00 320 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640
8,50 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 640 640 680 680
9,00 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 720 720
9,50 400 440 480 520 560 560 600 600 640 680 680 720 760 760
10,00 400 440 480 520 560 600 640 640 680 680 720 760 800 800
10,50 400 480 520 560 600 640 640 680 720 720 760 800 840 840
11,00 440 480 560 600 640 640 680 720 720 760 800 840 880 880

IV.34
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von Biegeträgern
VON HOLZBAUTEILEN (Einfeldträger)

Tab.IV.42. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 120 mm (kmod = 0,80)

GL 28c b = 120 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
4,00 160 200 200 200 240 240 240 240 280 280 280 280 280 320
4,50 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 360
5,00 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360 400
5,50 200 240 280 280 320 320 320 360 360 360 360 400 400 400
6,00 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440
6,50 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480
7,00 280 320 320 360 400 400 400 440 440 480 480 480 520 520
l [m] 7,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 560 560
8,00 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600
8,50 320 360 400 440 440 480 520 520 560 560 560 600 600 640
9,00 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 680
9,50 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 640 680 720
10,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 760
10,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760
11,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 800 800

Tab.IV.43. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 140 mm (kmod = 0,80)

GL 28c b = 140 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 320 360 360
5,50 200 240 240 280 280 320 320 320 320 360 360 360 360 400
6,00 240 240 280 280 320 320 360 360 360 360 400 400 400 440
6,50 240 280 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440
7,00 240 280 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480 480
7,50 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520 520
8,00 280 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560
l [m] 8,50 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600
9,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600 640
9,50 360 400 440 440 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
10,00 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 640 680 680
10,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
11,00 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
11,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
12,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840

IV.35
Abmessungen von Biegeträgern NACHWEISFÜHRUNG
(Einfeldträger) VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.44. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 160 mm (kmod = 0,80)

GL 28c b = 160 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
5,00 200 200 240 240 240 280 280 280 280 320 320 320 320 320
5,50 200 240 240 280 280 280 320 320 320 320 360 360 360 360
6,00 200 240 280 280 320 320 320 360 360 360 360 400 400 400
6,50 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 400 440 440
7,00 240 280 320 320 360 360 400 400 400 440 440 440 440 480
7,50 280 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 480
8,00 280 320 360 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520
l [m] 8,50 280 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560
9,00 320 360 400 400 440 480 480 520 520 520 560 560 560 600
9,50 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600 640
10,00 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 640 640 640
10,50 360 400 440 480 520 520 560 600 600 640 640 640 680 680
11,00 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
11,50 400 440 480 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720 760
12,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800

Tab.IV.45. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 180 mm (k mod = 0,80)

GL 28c b = 180 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0

7,00 240 280 280 320 320 360 360 400 400 400 400 440 440 440
7,50 240 280 320 320 360 360 400 400 440 440 440 440 480 480
8,00 280 320 320 360 400 400 400 440 440 480 480 480 480 520
8,50 280 320 360 400 400 440 440 440 480 480 520 520 520 560
9,00 320 360 360 400 440 440 480 480 520 520 520 560 560 560
9,50 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600 600
10,00 320 360 400 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600 640
l [m] 10,50 360 400 440 480 480 520 560 560 600 600 600 640 640 680
11,00 360 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 680
11,50 360 440 480 520 520 560 600 600 640 640 680 680 720 720
12,00 400 440 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 720 760
12,50 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
13,00 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 760 800 800
13,50 440 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840 840
14,00 440 520 560 600 640 680 720 760 760 800 800 840 840 880

IV.36
NACHWEISFÜHRUNG Knickbeiwert
VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.46. Richtwerte der erforderlichen Höhe [mm], für durch eine Gleichlast biegebeanspruchte Rechteckbalken
aus BSH der Festigkeitsklasse GL 28c nach ÖNORM EN 14080 und der Breite b = 200 mm (kmod = 0,80)

GL 28c b = 200 mm
qd [kN/m] 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0
7,00 240 280 280 320 320 360 360 360 400 400 400 400 440 440
7,50 240 280 320 320 360 360 360 400 400 400 440 440 440 480
8,00 280 280 320 360 360 400 400 400 440 440 440 480 480 480
8,50 280 320 360 360 400 400 440 440 440 480 480 480 520 520
9,00 280 320 360 400 400 440 440 480 480 480 520 520 520 560
9,50 320 360 400 400 440 440 480 480 520 520 560 560 560 600
10,00 320 360 400 440 440 480 480 520 520 560 560 600 600 600
l [m] 10,50 320 400 400 440 480 520 520 560 560 560 600 600 640 640
11,00 360 400 440 480 480 520 560 560 600 600 640 640 640 680
11,50 360 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 680
12,00 400 440 480 520 560 560 600 600 640 640 680 680 720 720
12,50 400 440 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760
13,00 400 480 520 560 600 600 640 680 680 720 720 760 760 800
13,50 440 480 520 560 600 640 680 680 720 720 760 800 800 800
14,00 440 520 560 600 640 680 680 720 760 760 800 800 840 840

IV.5 KNICKBEIWERT

verwendete Gleichungen zur Ermittlung des Knickbeiwertes kc:

; ; ;

IV.37
Knickbeiwert NACHWEISFÜHRUNG
VON HOLZBAUTEILEN

IV.5.1. TABELLEN

Tab.IV.47. Knickbeiwerte für Rechteckquerschnitte in Abhängigkeit von der geometrischen Schlankheit λ

Schlank- GL GL GL
heit λ
C16 C24 C30 D30 D 40 BSP GL 24c GL 28c GL 32c
24h 28h 32h
20 0,987 0,991 0,989 0,994 0,996 0,994 0,998 0,997 0,996 0,999 0,999 1,000
25 0,965 0,971 0,968 0,975 0,978 0,975 0,989 0,987 0,986 0,990 0,990 0,992
30 0,939 0,948 0,943 0,954 0,957 0,953 0,978 0,975 0,975 0,980 0,980 0,982
35 0,908 0,920 0,914 0,929 0,933 0,928 0,965 0,961 0,960 0,967 0,968 0,971
40 0,870 0,887 0,878 0,898 0,905 0,898 0,948 0,943 0,942 0,952 0,954 0,957
45 0,823 0,846 0,834 0,862 0,871 0,861 0,927 0,919 0,917 0,933 0,935 0,940
50 0,766 0,796 0,781 0,818 0,830 0,816 0,897 0,885 0,882 0,906 0,910 0,917
55 0,702 0,739 0,720 0,766 0,781 0,764 0,857 0,839 0,834 0,870 0,876 0,887
60 0,636 0,676 0,655 0,708 0,726 0,705 0,803 0,779 0,773 0,823 0,830 0,846
65 0,572 0,614 0,591 0,647 0,667 0,645 0,740 0,711 0,703 0,763 0,773 0,794
70 0,512 0,554 0,531 0,588 0,609 0,585 0,672 0,641 0,633 0,698 0,709 0,733
75 0,459 0,499 0,477 0,532 0,553 0,530 0,606 0,575 0,567 0,633 0,644 0,669
80 0,412 0,450 0,429 0,481 0,501 0,479 0,545 0,516 0,508 0,571 0,582 0,608
85 0,371 0,406 0,387 0,436 0,455 0,434 0,491 0,464 0,457 0,516 0,526 0,551
90 0,336 0,368 0,351 0,396 0,414 0,394 0,443 0,418 0,412 0,466 0,476 0,499
95 0,305 0,335 0,318 0,360 0,377 0,358 0,402 0,379 0,373 0,423 0,432 0,454
100 0,278 0,305 0,290 0,329 0,345 0,327 0,365 0,344 0,339 0,385 0,394 0,413
105 0,254 0,279 0,265 0,301 0,316 0,300 0,334 0,314 0,309 0,352 0,359 0,378
110 0,233 0,256 0,244 0,277 0,290 0,275 0,305 0,287 0,283 0,322 0,329 0,346
115 0,214 0,236 0,224 0,255 0,268 0,254 0,281 0,264 0,260 0,296 0,303 0,319
120 0,198 0,218 0,207 0,236 0,248 0,235 0,259 0,243 0,239 0,273 0,279 0,294
125 0,183 0,202 0,192 0,219 0,229 0,217 0,239 0,225 0,221 0,253 0,258 0,272
130 0,170 0,188 0,178 0,203 0,213 0,202 0,222 0,208 0,205 0,234 0,240 0,252
135 0,158 0,175 0,166 0,189 0,199 0,188 0,206 0,194 0,191 0,218 0,223 0,235
140 0,148 0,163 0,155 0,177 0,186 0,176 0,192 0,181 0,178 0,203 0,208 0,219
145 0,138 0,153 0,145 0,165 0,174 0,164 0,180 0,169 0,166 0,190 0,194 0,204
150 0,129 0,143 0,136 0,155 0,163 0,154 0,168 0,158 0,155 0,178 0,182 0,191
155 0,122 0,134 0,127 0,146 0,153 0,145 0,158 0,148 0,146 0,167 0,170 0,180
160 0,114 0,126 0,120 0,137 0,144 0,136 0,148 0,139 0,137 0,157 0,160 0,169
165 0,108 0,119 0,113 0,129 0,136 0,128 0,140 0,131 0,129 0,147 0,151 0,159
170 0,102 0,112 0,107 0,122 0,128 0,121 0,132 0,124 0,122 0,139 0,142 0,150
175 0,096 0,106 0,101 0,115 0,121 0,115 0,124 0,117 0,115 0,131 0,134 0,142
180 0,091 0,101 0,095 0,109 0,115 0,109 0,118 0,110 0,109 0,124 0,127 0,134
185 0,086 0,096 0,091 0,104 0,109 0,103 0,112 0,105 0,103 0,118 0,121 0,127
190 0,082 0,091 0,086 0,098 0,103 0,098 0,106 0,099 0,098 0,112 0,114 0,121
195 0,078 0,086 0,082 0,094 0,098 0,093 0,101 0,094 0,093 0,106 0,109 0,115
200 0,074 0,082 0,078 0,089 0,094 0,089 0,096 0,090 0,088 0,101 0,104 0,109

Ablesebeispiel:
druckbeanspruchter Stab aus BSH GL 28h; Schlankheit λ = 95;
→ Knickbeiwert kc = 0,379

IV.38
NACHWEISFÜHRUNG Abmessungen von
VON HOLZBAUTEILEN druckbeanspruchten Bauteilen (Stützen)

IV.5.2. DIAGRAMM

Abb.IV.3. Diagramm zur näherungsweisen Bestimmung des Knickbeiwertes kc für Voll- und Brettschichtholz in
Abhängigkeit von der geometrischen Schlankheit

IV.6 ABMESSUNGEN VON DRUCKBEANSPRUCHTEN


BAUTEILEN (STÜTZEN)

IV.6.1. ALLGEMEINES

Die folgenden Abmessungen für Stützen mit quadratischem Querschnitt beziehen sich auf eine ausschließlich auf Druck
beanspruchte Pendelstütze (Eulerfall II, Anhang A.2).

verwendete Gleichung:

Anmerkung:
Die Ermittlung des Knickspannungsbeiwertes kc (um die y- bzw. z-Achse) findet sich in Abschnitt IV.5 bzw. IV.1.2

IV.39
Abmessungen von NACHWEISFÜHRUNG
druckbeanspruchten Bauteilen (Stützen) VON HOLZBAUTEILEN

IV.6.2. VOLLHOLZ

Tab.IV.48. Richtwerte der erforderliche Querschnittsabmessungen für quadratische Stützen aus Vollholz der
Festigkeitsklasse C 24 nach ÖNORM EN 338 in mm; kmod = 0,80

Nd [kN] 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 600 700 800 900

lk [m] a [mm]
1,00 70 100 110 130 140 160 170 180 190 200 220 240 - -
1,50 80 100 120 140 150 160 170 180 190 200 220 240 - -
2,00 90 110 130 140 160 170 180 190 200 210 220 240 - -
2,50 100 120 140 150 160 170 180 190 200 210 230 - - -
3,00 110 130 150 160 170 180 190 200 210 220 240 - - -
3,50 120 140 160 170 180 190 200 210 220 230 - - - -
4,00 130 150 170 180 200 210 210 220 230 240 - - - -
4,50 140 160 180 190 210 220 230 230 240 - - - - -
5,00 140 170 190 200 220 230 240 240 - - - - - -
5,50 150 180 200 210 230 240 - - - - - - - -
6,00 160 180 200 220 230 - - - - - - - - -
6,50 160 190 210 230 240 - - - - - - - - -
7,00 170 200 220 240 - - - - - - - - - -
7,50 170 210 230 - - - - - - - - - - -
8,00 180 210 240 - - - - - - - - - - -

Ablesebeispiel:
Knicklänge lk = 5,00 m; Normalkraft Nd = 350 kN
→ erforderliche Seitenlänge eines quadratischen Stützenquerschnitts a = 240 mm

Tab.IV.49. Richtwerte der erforderliche Querschnittsabmessungen für quadratische Stützen aus Vollholz der
Festigkeitsklasse C 30 nach ÖNORM EN 338 in mm; kmod = 0,80

Nd [kN] 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 600 700 800 900

lk [m] a [mm]
1,00 70 90 110 130 140 150 160 170 180 190 210 220 240 -
1,50 80 100 120 130 140 150 170 180 190 190 210 230 240 -
2,00 90 110 130 140 150 160 170 180 190 200 220 230 - -
2,50 100 120 140 150 160 170 180 190 200 210 220 240 - -
3,00 110 130 150 160 170 180 190 200 210 210 230 240 - -
3,50 120 140 160 170 180 190 200 210 220 220 240 - - -
4,00 130 150 170 180 190 200 210 220 230 230 - - - -
4,50 130 160 180 190 200 210 220 230 240 240 - - - -
5,00 140 170 180 200 210 220 230 240 - - - - - -
5,50 150 170 190 210 220 230 240 - - - - - - -
6,00 150 180 200 220 230 240 - - - - - - - -
6,50 160 190 210 230 240 - - - - - - - - -
7,00 160 190 220 230 - - - - - - - - - -
7,50 170 200 220 240 - - - - - - - - - -
8,00 170 210 230 - - - - - - - - - - -

IV.40
NACHWEISFÜHRUNG Abmessung von
VON HOLZBAUTEILEN druckbeanspruchten Bauteilen (Stützen)

IV.6.2. BRETTSCHICHTHOLZ

Tab.IV.50. Richtwerte der erforderliche Querschnittsabmessungen für quadratische Stützen aus BSH der
Festigkeitsklasse GL 24h nach ÖNORM EN 14080 in mm; kmod = 0,80

Nd [kN] 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 600 700 800 900

lk [m] a [mm]
1,00 70 90 110 120 130 150 160 170 180 190 200 220 240 250
1,50 80 90 110 120 140 150 160 170 180 190 210 220 240 250
2,00 90 100 120 130 140 150 160 170 180 190 210 220 240 250
2,50 100 110 130 140 150 160 170 180 190 190 210 230 240 250
3,00 100 120 140 150 160 170 180 180 190 200 210 230 240 260
3,50 110 130 150 160 170 180 190 190 200 210 220 230 250 260
4,00 120 140 160 170 180 190 200 200 210 220 230 240 250 270
4,50 130 150 170 180 190 200 210 210 220 230 240 250 260 280
5,00 130 160 170 190 200 210 220 220 230 240 250 260 270 280
5,50 140 160 180 200 210 220 230 230 240 250 260 270 280 -
6,00 140 170 190 200 220 230 230 240 250 260 270 280 - -
6,50 150 180 200 210 220 240 240 250 260 270 280 - - -
7,00 160 190 200 220 230 240 250 260 270 280 - - - -
7,50 160 190 210 230 240 250 260 270 280 - - - - -
8,00 170 200 220 230 250 260 270 280 - - - - - -

Tab.IV.51. Richtwerte der erforderliche Querschnittsabmessungen für quadratische Stützen aus BSH der
Festigkeitsklasse GL 28h nach ÖNORM EN 14080 in mm; kmod = 0,80

Nd [kN] 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 600 700 800 900

lk [m] a [mm]
1,00 60 80 100 110 130 140 150 160 170 170 190 200 220 230
1,50 70 90 100 120 130 140 150 160 170 180 190 210 220 230
2,00 80 100 110 120 130 140 150 160 170 180 190 210 220 230
2,50 90 110 120 130 140 150 160 170 180 180 200 210 220 240
3,00 100 120 130 140 150 160 170 180 180 190 200 220 230 240
3,50 110 130 140 150 160 170 180 190 190 200 210 220 230 250
4,00 120 140 150 160 170 180 190 200 200 210 220 230 240 250
4,50 120 150 160 170 180 190 200 210 210 220 230 240 250 260
5,00 130 150 170 180 190 200 210 220 220 230 240 250 260 270
5,50 140 160 180 190 200 210 220 230 230 240 250 260 270 280
6,00 140 170 180 200 210 220 230 240 240 250 260 270 280 -
6,50 150 170 190 210 220 230 240 250 250 260 270 280 - -
7,00 150 180 200 210 230 240 250 250 260 270 280 - - -
7,50 160 190 210 220 230 240 250 260 270 280 - - - -
8,00 160 190 210 230 240 250 260 270 280 - - - - -

IV.41
Kippbeiwert NACHWEISFÜHRUNG
VON HOLZBAUTEILEN

IV.7 KIPPBEIWERT

IV.7.1. GRENZSCHLANKHEIT

Die Grenzschlankheit beschreibt jenes geometrische Verhältnis von Querschnitt und effektiver Spannweite, bis zu welchem
Kippen im Nachweis nicht maßgebend wird (Kippbeiwert kcrit = 1,0).

verwendete Gleichungen zur Ermittlung des Kippbeiwertes kcrit:

; ; ;

Anmerkungen:
Die effektive Trägerlänge wird im Folgenden vereinfachend gleich der Trägerlänge angesetzt (lef = l)
Nach ÖNORM B 1995-1-1:2015 darf für Brettschichtholz zur Berechnung von σ m,crit das Produkt E0,05 · G0,05 mit dem Faktor 1,4
multipliziert werden.

Tab.IV.52. Grenzschlankheit von auf Kippen beanspruchten Biegeträgern (Schlankheit ab dem kcrit = 1,0) in Abhängigkeit
vom verwendeten Baustoff

Grenzwert für l·h/b²

Vollholz Brettschichtholz

Nadelholz Laubholz homogen kombiniert

C 16 C 24 C 30 D 30 D 40 D 50 GL 24h GL 28h GL 32h GL 24c GL 28c GL 32c


148 136 118 121 107 93 198 178 165 193 177 161

Ablesebeispiel:
Material GL 24h; Spannweite l = 11,5 m; Trägerbreite b = 200 mm; Trägerhöhe h = 600 mm
→ l·h/b2 = 173 < 198; → kcrit = 1,0

IV.7.2. TABELLEN

Tab.IV.53. Kippbeiwerte für Träger mit rechteckigem Querschnitt

l·h/b² C16 C24 C30 D30 D 40 GL 24h GL 28h GL 32h GL 24c GL 28c GL 32c
100 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
105 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
110 1,000 1,000 1,000 1,000 0,990 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
115 1,000 1,000 1,000 1,000 0,977 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
120 1,000 1,000 0,992 1,000 0,965 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
125 1,000 1,000 0,981 0,989 0,953 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000

IV.42
NACHWEISFÜHRUNG Kippbeiwert
VON HOLZBAUTEILEN

l·h/b² C16 C24 C30 D30 D 40 GL 24h GL 28h GL 32h GL 24c GL 28c GL 32c

130 1,000 1,000 0,969 0,977 0,941 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
135 1,000 1,000 0,958 0,966 0,929 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
140 1,000 0,989 0,947 0,955 0,917 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
145 1,000 0,979 0,936 0,945 0,906 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
150 0,995 0,969 0,925 0,934 0,895 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
155 0,985 0,959 0,915 0,924 0,884 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
160 0,976 0,950 0,904 0,914 0,873 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
165 0,967 0,940 0,894 0,904 0,862 1,000 1,000 0,997 1,000 1,000 0,990
170 0,958 0,931 0,884 0,894 0,852 1,000 1,000 0,989 1,000 1,000 0,981
175 0,949 0,922 0,874 0,884 0,841 1,000 1,000 0,981 1,000 1,000 0,973
180 0,941 0,913 0,865 0,874 0,831 1,000 0,994 0,972 1,000 0,993 0,965
185 0,932 0,904 0,855 0,865 0,821 1,000 0,986 0,964 1,000 0,985 0,956
190 0,924 0,895 0,846 0,856 0,811 1,000 0,979 0,956 1,000 0,977 0,948
195 0,916 0,886 0,836 0,846 0,801 1,000 0,971 0,948 0,995 0,970 0,940
200 0,907 0,877 0,827 0,837 0,792 0,995 0,963 0,941 0,988 0,962 0,932
210 0,891 0,861 0,809 0,820 0,773 0,981 0,949 0,925 0,973 0,947 0,917
220 0,875 0,844 0,791 0,802 0,754 0,968 0,934 0,910 0,960 0,933 0,902
230 0,860 0,828 0,774 0,785 0,736 0,954 0,920 0,896 0,946 0,919 0,887
240 0,845 0,812 0,757 0,768 0,718 0,941 0,907 0,881 0,933 0,905 0,873
250 0,830 0,797 0,741 0,752 0,701 0,929 0,893 0,867 0,920 0,891 0,858
260 0,816 0,782 0,724 0,736 0,684 0,916 0,880 0,854 0,907 0,878 0,844
270 0,802 0,767 0,708 0,720 0,667 0,904 0,867 0,840 0,895 0,865 0,831
280 0,788 0,752 0,693 0,705 0,651 0,892 0,854 0,827 0,883 0,852 0,817
290 0,774 0,738 0,677 0,690 0,635 0,880 0,842 0,814 0,871 0,840 0,804
300 0,761 0,724 0,662 0,675 0,619 0,868 0,829 0,801 0,859 0,828 0,791
310 0,747 0,710 0,648 0,660 0,603 0,857 0,817 0,789 0,847 0,816 0,779
320 0,734 0,697 0,633 0,646 0,588 0,846 0,805 0,777 0,836 0,804 0,766
330 0,722 0,683 0,619 0,632 0,573 0,834 0,794 0,764 0,825 0,792 0,754
340 0,709 0,670 0,604 0,618 0,558 0,824 0,782 0,752 0,814 0,780 0,742
350 0,697 0,657 0,590 0,604 0,544 0,813 0,771 0,741 0,803 0,769 0,730
360 0,684 0,644 0,577 0,590 0,529 0,802 0,760 0,729 0,792 0,758 0,718
370 0,672 0,632 0,563 0,577 0,515 0,792 0,749 0,718 0,781 0,747 0,706
380 0,660 0,619 0,550 0,564 0,501 0,781 0,738 0,706 0,771 0,736 0,695
390 0,649 0,607 0,537 0,551 0,489 0,771 0,727 0,695 0,761 0,725 0,684
400 0,637 0,595 0,524 0,538 0,476 0,761 0,716 0,684 0,750 0,714 0,673
410 0,626 0,583 0,511 0,525 0,465 0,751 0,706 0,673 0,740 0,704 0,661
420 0,614 0,571 0,499 0,513 0,454 0,742 0,696 0,662 0,730 0,693 0,651
430 0,603 0,559 0,487 0,501 0,443 0,732 0,685 0,652 0,721 0,683 0,640
440 0,592 0,548 0,476 0,490 0,433 0,722 0,675 0,641 0,711 0,673 0,629
450 0,581 0,536 0,465 0,479 0,423 0,713 0,665 0,631 0,701 0,663 0,619
460 0,570 0,525 0,455 0,468 0,414 0,703 0,655 0,621 0,692 0,653 0,608
470 0,559 0,514 0,446 0,458 0,405 0,694 0,645 0,610 0,682 0,643 0,598

IV.43
Kippbeiwert NACHWEISFÜHRUNG
VON HOLZBAUTEILEN

l·h/b² C16 C24 C30 D30 D 40 GL 24h GL 28h GL 32h GL 24c GL 28c GL 32c

480 0,549 0,503 0,436 0,449 0,397 0,685 0,636 0,600 0,673 0,634 0,588
490 0,538 0,493 0,427 0,440 0,389 0,676 0,626 0,590 0,664 0,624 0,578
500 0,528 0,483 0,419 0,431 0,381 0,667 0,617 0,581 0,655 0,614 0,568
525 0,503 0,460 0,399 0,410 0,363 0,645 0,593 0,556 0,633 0,591 0,543
550 0,480 0,439 0,381 0,392 0,346 0,623 0,571 0,533 0,611 0,568 0,519
575 0,459 0,420 0,364 0,375 0,331 0,602 0,548 0,510 0,589 0,546 0,497
600 0,440 0,403 0,349 0,359 0,318 0,582 0,527 0,489 0,569 0,524 0,476
625 0,423 0,386 0,335 0,345 0,305 0,562 0,506 0,469 0,548 0,503 0,457
650 0,406 0,372 0,322 0,331 0,293 0,542 0,486 0,451 0,528 0,484 0,439
675 0,391 0,358 0,310 0,319 0,282 0,522 0,468 0,434 0,509 0,466 0,423
700 0,377 0,345 0,299 0,308 0,272 0,504 0,452 0,419 0,490 0,449 0,408
725 0,364 0,333 0,289 0,297 0,263 0,486 0,436 0,404 0,474 0,434 0,394
750 0,352 0,322 0,279 0,287 0,254 0,470 0,421 0,391 0,458 0,419 0,381
775 0,341 0,312 0,270 0,278 0,246 0,455 0,408 0,378 0,443 0,406 0,369
800 0,330 0,302 0,262 0,269 0,238 0,441 0,395 0,367 0,429 0,393 0,357
825 0,320 0,293 0,254 0,261 0,231 0,427 0,383 0,355 0,416 0,381 0,346
850 0,311 0,284 0,246 0,253 0,224 0,415 0,372 0,345 0,404 0,370 0,336
875 0,302 0,276 0,239 0,246 0,218 0,403 0,361 0,335 0,392 0,360 0,326
900 0,293 0,268 0,233 0,239 0,212 0,392 0,351 0,326 0,381 0,350 0,317
925 0,286 0,261 0,226 0,233 0,206 0,381 0,342 0,317 0,371 0,340 0,309
950 0,278 0,254 0,220 0,227 0,201 0,371 0,333 0,309 0,361 0,331 0,301
975 0,271 0,248 0,215 0,221 0,195 0,362 0,324 0,301 0,352 0,323 0,293
1.000 0,264 0,242 0,209 0,215 0,191 0,353 0,316 0,293 0,343 0,315 0,286
1.100 0,240 0,220 0,190 0,196 0,173 0,321 0,287 0,267 0,312 0,286 0,260
1.200 0,220 0,201 0,175 0,180 0,159 0,294 0,263 0,244 0,286 0,262 0,238
1.300 0,203 0,186 0,161 0,166 0,147 0,271 0,243 0,226 0,264 0,242 0,220
1.400 0,189 0,173 0,150 0,154 0,136 0,252 0,226 0,209 0,245 0,225 0,204
1.500 0,176 0,161 0,140 0,144 0,127 0,235 0,211 0,195 0,229 0,210 0,190
1.600 0,165 0,151 0,131 0,135 0,119 0,220 0,198 0,183 0,215 0,197 0,179
1.700 0,155 0,142 0,123 0,127 0,112 0,207 0,186 0,172 0,202 0,185 0,168
1.800 0,147 0,134 0,116 0,120 0,106 0,196 0,176 0,163 0,191 0,175 0,159
1.900 0,139 0,127 0,110 0,113 0,100 0,186 0,166 0,154 0,181 0,166 0,150
2.000 0,132 0,121 0,105 0,108 0,095 0,176 0,158 0,147 0,172 0,157 0,143
2.250 0,117 0,107 0,093 0,096 0,085 0,157 0,140 0,130 0,153 0,140 0,127
2.500 0,106 0,097 0,084 0,086 0,076 0,141 0,126 0,117 0,137 0,126 0,114
2.750 0,096 0,088 0,076 0,078 0,069 0,128 0,115 0,107 0,125 0,114 0,104
3.000 0,088 0,081 0,070 0,072 0,064 0,118 0,105 0,098 0,114 0,105 0,095
3.250 0,081 0,074 0,064 0,066 0,059 0,109 0,097 0,090 0,106 0,097 0,088
3.500 0,075 0,069 0,060 0,062 0,054 0,101 0,090 0,084 0,098 0,090 0,082
4.000 0,066 0,060 0,052 0,054 0,048 0,088 0,079 0,073 0,086 0,079 0,071
4.500 0,059 0,054 0,047 0,048 0,042 0,078 0,070 0,065 0,076 0,070 0,063
5.000 0,053 0,048 0,042 0,043 0,038 0,071 0,063 0,059 0,069 0,063 0,057

Ablesebeispiel:
Material GL 28c; geometrische Schlankheit l·h/b2 = 700
→ kcrit = 0,449
IV.44
NACHWEISFÜHRUNG Bauteile mit veränderlichem
VON HOLZBAUTEILEN Querschnitt oder gekrümmter Form

IV.7.3. DIAGRAMM

Abb.IV.4. Diagramm zur näherungsweisen Bestimmung des Kippbeiwertes kcrit in Abhängigkeit von der relativen
Kippschlankheit λ rel,m

IV.8 BAUTEILE MIT VERÄNDERLICHEM QUERSCHNITT


ODER GEKRÜMMTER FORM

IV.8.1. ANGESCHNITTENE TRÄGERRÄNDER – BEIWERTE km,α,c UND km,α,t

verwendete Gleichungen:

und

IV.45
Bauteile mit veränderlichem NACHWEISFÜHRUNG
Querschnitt oder gekrümmter Form VON HOLZBAUTEILEN

Tab.IV.54. Beiwerte km,α,c und km,α,t für angeschnittene Trägerränder in Abhängigkeit vom Anschnittwinkel α

Erhöhung Reduktion
der Rand- der Randspann-
km,α spannnung am nung am an- C24 C30 GL24h GL28h GL32h
faserparallelen geschnittenen
Rand Rand
α
1 + 4 ⋅ tan² α 1 - 4 ⋅ tan² α km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t km,α,t
[°]
0,0 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
0,5 1,000 1,000 0,998 0,993 0,997 0,989 0,998 0,994 0,998 0,992 0,997 0,989
1,0 1,001 0,999 0,993 0,972 0,989 0,957 0,994 0,976 0,992 0,968 0,989 0,958
1,5 1,003 0,997 0,984 0,939 0,975 0,909 0,986 0,948 0,981 0,931 0,976 0,912
2,0 1,005 0,995 0,972 0,898 0,957 0,852 0,976 0,912 0,968 0,885 0,958 0,857
2,5 1,008 0,992 0,957 0,851 0,935 0,791 0,963 0,870 0,951 0,834 0,937 0,798
3,0 1,011 0,989 0,939 0,801 0,910 0,731 0,948 0,826 0,931 0,782 0,912 0,739
3,5 1,015 0,985 0,920 0,751 0,882 0,673 0,931 0,780 0,909 0,730 0,886 0,682
4,0 1,020 0,980 0,898 0,701 0,854 0,619 0,912 0,734 0,885 0,680 0,857 0,630
4,5 1,025 0,975 0,876 0,654 0,824 0,569 0,892 0,690 0,861 0,632 0,828 0,581
5,0 1,031 0,969 0,853 0,609 0,794 0,524 0,871 0,647 0,835 0,588 0,799 0,537
5,5 1,037 0,963 0,829 0,568 0,764 0,483 0,849 0,607 0,809 0,547 0,769 0,497
6,0 1,044 0,956 0,804 0,529 0,735 0,446 0,827 0,569 0,783 0,510 0,740 0,460
6,5 1,052 0,948 0,780 0,493 0,707 0,413 0,804 0,533 0,757 0,475 0,712 0,428
7,0 1,060 0,940 0,756 0,459 0,679 0,382 0,781 0,500 0,731 0,444 0,684 0,398
7,5 1,069 0,931 0,732 0,429 0,653 0,355 0,759 0,470 0,706 0,415 0,658 0,371
8,0 1,079 0,921 0,709 0,401 0,627 0,330 0,736 0,441 0,682 0,388 0,632 0,346
8,5 1,089 0,911 0,686 0,375 0,603 0,308 0,714 0,415 0,658 0,364 0,608 0,324
9,0 1,100 0,900 0,663 0,351 0,580 0,287 0,692 0,390 0,635 0,342 0,584 0,303
9,5 1,112 0,888 0,642 0,329 0,558 0,268 0,671 0,368 0,613 0,321 0,562 0,284
10,0 1,124 0,876 0,621 0,309 0,537 0,251 0,651 0,347 0,592 0,302 0,541 0,267
10,5 1,137 0,863 0,601 0,290 0,517 0,236 0,630 0,327 0,571 0,284 0,520 0,251
11,0 1,151 0,849 0,581 0,273 0,498 0,221 0,611 0,309 0,552 0,268 0,501 0,237
11,5 1,166 0,834 0,562 0,257 0,480 0,208 0,592 0,292 0,533 0,253 0,483 0,223
12,0 1,181 0,819 0,544 0,242 0,463 0,196 0,574 0,276 0,515 0,239 0,465 0,211
12,5 1,197 0,803 0,527 0,228 0,447 0,184 0,556 0,262 0,497 0,226 0,448 0,199
13,0 1,213 0,787 0,510 0,215 0,431 0,174 0,539 0,248 0,481 0,214 0,432 0,188
13,5 1,231 0,769 0,494 0,204 0,416 0,164 0,522 0,235 0,465 0,203 0,417 0,178
14,0 1,249 0,751 0,479 0,193 0,402 0,155 0,506 0,223 0,449 0,193 0,403 0,169
14,5 1,268 0,732 0,464 0,182 0,389 0,147 0,491 0,212 0,435 0,183 0,389 0,161
15,0 1,287 0,713 0,449 0,173 0,376 0,139 0,476 0,201 0,421 0,174 0,376 0,152

IV.8.2. GEKRÜMMTE TRÄGER

IV.8.2.1. Beiwert k l

verwendete Gleichungen:

IV.46
NACHWEISFÜHRUNG Bauteile mit veränderlichem
VON HOLZBAUTEILEN Querschnitt oder gekrümmter Form

mit

Tab.IV.55. Beiwert kl für gekrümmte Träger in Abhängigkeit vom Anschnittwinkel α und dem Verhältnis hap/r

kl α [°]

hap/r 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20
0,000 1,000 1,055 1,124 1,207 1,303 1,415 1,542 1,685 1,845 2,025 2,225
0,005 1,002 1,056 1,123 1,204 1,300 1,409 1,535 1,677 1,836 2,014 2,212
0,010 1,004 1,056 1,122 1,202 1,296 1,404 1,528 1,669 1,826 2,003 2,200
0,015 1,005 1,057 1,121 1,200 1,292 1,399 1,522 1,661 1,817 1,992 2,187
0,020 1,007 1,057 1,121 1,198 1,289 1,394 1,515 1,653 1,808 1,981 2,175
0,025 1,009 1,058 1,120 1,195 1,285 1,389 1,509 1,645 1,798 1,970 2,163
0,030 1,011 1,058 1,119 1,193 1,282 1,385 1,503 1,637 1,789 1,960 2,150
0,035 1,013 1,059 1,118 1,191 1,278 1,380 1,497 1,630 1,780 1,949 2,138
0,040 1,015 1,060 1,118 1,189 1,275 1,375 1,491 1,622 1,771 1,939 2,127
0,045 1,017 1,060 1,117 1,188 1,272 1,371 1,485 1,615 1,763 1,929 2,115
0,050 1,019 1,061 1,117 1,186 1,269 1,366 1,479 1,608 1,754 1,919 2,103
0,055 1,021 1,062 1,116 1,184 1,266 1,362 1,473 1,601 1,746 1,909 2,092
0,060 1,023 1,063 1,116 1,182 1,263 1,358 1,468 1,594 1,737 1,899 2,081
0,065 1,025 1,064 1,116 1,181 1,260 1,354 1,462 1,587 1,729 1,889 2,070
0,070 1,027 1,065 1,115 1,179 1,257 1,349 1,457 1,580 1,721 1,880 2,059
0,075 1,030 1,066 1,115 1,178 1,254 1,346 1,452 1,574 1,713 1,870 2,048
0,080 1,032 1,067 1,115 1,176 1,252 1,342 1,447 1,567 1,705 1,861 2,037
0,085 1,034 1,068 1,115 1,175 1,249 1,338 1,441 1,561 1,697 1,852 2,026
0,090 1,036 1,069 1,115 1,174 1,247 1,334 1,437 1,555 1,690 1,843 2,016
0,095 1,039 1,070 1,115 1,173 1,245 1,331 1,432 1,549 1,682 1,834 2,006
0,100 1,041 1,071 1,115 1,172 1,242 1,327 1,427 1,543 1,675 1,825 1,995
0,105 1,043 1,073 1,115 1,171 1,240 1,324 1,422 1,537 1,668 1,817 1,985
0,110 1,046 1,074 1,115 1,170 1,238 1,320 1,418 1,531 1,661 1,808 1,975
0,115 1,048 1,075 1,115 1,169 1,236 1,317 1,413 1,525 1,654 1,800 1,966
0,120 1,051 1,077 1,116 1,168 1,234 1,314 1,409 1,519 1,647 1,792 1,956
0,125 1,053 1,078 1,116 1,167 1,232 1,311 1,405 1,514 1,640 1,784 1,947
0,130 1,056 1,080 1,116 1,167 1,230 1,308 1,401 1,509 1,633 1,776 1,937
0,135 1,058 1,081 1,117 1,166 1,229 1,305 1,397 1,503 1,627 1,768 1,928
0,140 1,061 1,083 1,117 1,165 1,227 1,302 1,393 1,498 1,620 1,760 1,919
0,145 1,063 1,084 1,118 1,165 1,225 1,300 1,389 1,493 1,614 1,753 1,910
0,150 1,066 1,086 1,119 1,165 1,224 1,297 1,385 1,488 1,608 1,745 1,902

IV.8.2.2. Beiwert k p
verwendete Gleichungen:

IV.47
Bauteile mit veränderlichem NACHWEISFÜHRUNG
Querschnitt oder gekrümmter Form VON HOLZBAUTEILEN

mit

; ;

Tab.IV.56. Beiwert kp für gekrümmte Träger in Abhängigkeit vom Anschnittwinkel α und dem Verhältnis hap/r

kp a [°]

hap/r 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20
0,000 0,0000 0,0070 0,0140 0,0210 0,0281 0,0353 0,0425 0,0499 0,0573 0,0650 0,0728
0,005 0,0013 0,0080 0,0148 0,0216 0,0286 0,0356 0,0428 0,0501 0,0575 0,0652 0,0730
0,010 0,0025 0,0090 0,0156 0,0222 0,0290 0,0360 0,0430 0,0503 0,0577 0,0654 0,0733
0,015 0,0038 0,0100 0,0164 0,0229 0,0295 0,0363 0,0433 0,0505 0,0579 0,0656 0,0736
0,020 0,0050 0,0110 0,0172 0,0235 0,0300 0,0367 0,0436 0,0507 0,0581 0,0658 0,0739
0,025 0,0063 0,0120 0,0180 0,0242 0,0305 0,0371 0,0439 0,0510 0,0584 0,0661 0,0742
0,030 0,0075 0,0131 0,0188 0,0248 0,0310 0,0375 0,0442 0,0512 0,0586 0,0663 0,0745
0,035 0,0088 0,0141 0,0197 0,0255 0,0315 0,0379 0,0445 0,0515 0,0589 0,0666 0,0748
0,040 0,0100 0,0151 0,0205 0,0262 0,0321 0,0383 0,0449 0,0518 0,0591 0,0669 0,0751
0,045 0,0113 0,0162 0,0213 0,0268 0,0326 0,0388 0,0453 0,0521 0,0594 0,0672 0,0755
0,050 0,0125 0,0172 0,0222 0,0275 0,0332 0,0392 0,0456 0,0525 0,0597 0,0675 0,0758
0,055 0,0138 0,0182 0,0231 0,0282 0,0338 0,0397 0,0460 0,0528 0,0601 0,0678 0,0762
0,060 0,0150 0,0193 0,0239 0,0289 0,0343 0,0402 0,0464 0,0531 0,0604 0,0682 0,0766
0,065 0,0163 0,0203 0,0248 0,0296 0,0349 0,0406 0,0468 0,0535 0,0607 0,0685 0,0770
0,070 0,0175 0,0214 0,0257 0,0304 0,0355 0,0411 0,0472 0,0539 0,0611 0,0689 0,0774
0,075 0,0188 0,0224 0,0265 0,0311 0,0361 0,0417 0,0477 0,0543 0,0615 0,0693 0,0778
0,080 0,0200 0,0235 0,0274 0,0319 0,0368 0,0422 0,0481 0,0547 0,0618 0,0697 0,0782
0,085 0,0213 0,0246 0,0283 0,0326 0,0374 0,0427 0,0486 0,0551 0,0622 0,0701 0,0787
0,090 0,0225 0,0256 0,0292 0,0334 0,0380 0,0433 0,0491 0,0555 0,0627 0,0705 0,0791
0,095 0,0238 0,0267 0,0301 0,0341 0,0387 0,0438 0,0496 0,0560 0,0631 0,0709 0,0796
0,100 0,0250 0,0278 0,0311 0,0349 0,0394 0,0444 0,0501 0,0565 0,0635 0,0714 0,0801
0,105 0,0263 0,0288 0,0320 0,0357 0,0400 0,0450 0,0506 0,0569 0,0640 0,0719 0,0806
0,110 0,0275 0,0299 0,0329 0,0365 0,0407 0,0456 0,0512 0,0574 0,0645 0,0723 0,0811
0,115 0,0288 0,0310 0,0338 0,0373 0,0414 0,0462 0,0517 0,0579 0,0649 0,0728 0,0816
0,120 0,0300 0,0321 0,0348 0,0381 0,0421 0,0468 0,0523 0,0584 0,0654 0,0733 0,0821
0,125 0,0313 0,0332 0,0357 0,0390 0,0429 0,0475 0,0528 0,0590 0,0660 0,0738 0,0827
0,130 0,0325 0,0343 0,0367 0,0398 0,0436 0,0481 0,0534 0,0595 0,0665 0,0744 0,0832
0,135 0,0338 0,0354 0,0376 0,0406 0,0443 0,0488 0,0540 0,0601 0,0670 0,0749 0,0838
0,140 0,0350 0,0365 0,0386 0,0415 0,0451 0,0495 0,0547 0,0607 0,0676 0,0755 0,0844
0,145 0,0363 0,0376 0,0396 0,0424 0,0459 0,0502 0,0553 0,0613 0,0682 0,0760 0,0850
0,150 0,0375 0,0387 0,0406 0,0432 0,0466 0,0509 0,0559 0,0619 0,0687 0,0766 0,0856

IV.8.2.3. Beiwert k r
verwendete Gleichung:

IV.48
NACHWEISFÜHRUNG Bauteile mit veränderlichem
VON HOLZBAUTEILEN Querschnitt oder gekrümmter Form

Tab.IV.57. Beiwerte kr für gekrümmte Träger in Abhängigkeit von der Brettlamellendicke t und dem Innenradius rin

t [mm]
Beiwert kr
15 20 25 30 35 40 45

5,00 1,000 0,960 0,927 0,903 0,885 0,871 0,860


5,25 1,000 0,970 0,935 0,910 0,891 0,877 0,865
5,50 1,000 0,980 0,943 0,917 0,898 0,882 0,870
5,75 1,000 0,990 0,952 0,924 0,904 0,888 0,875
6,00 1,000 1,000 0,960 0,931 0,910 0,893 0,880
6,25 1,000 1,000 0,968 0,939 0,916 0,899 0,885
6,50 1,000 1,000 0,977 0,946 0,923 0,904 0,890
6,75 1,000 1,000 0,985 0,953 0,929 0,910 0,895
7,00 1,000 1,000 0,993 0,960 0,935 0,916 0,900
7,25 1,000 1,000 1,000 0,967 0,941 0,921 0,905
7,50 1,000 1,000 1,000 0,974 0,948 0,927 0,910
7,75 1,000 1,000 1,000 0,981 0,954 0,932 0,915
8,00 1,000 1,000 1,000 0,989 0,960 0,938 0,920
8,25 1,000 1,000 1,000 0,996 0,966 0,943 0,925
rin [m] 8,50 1,000 1,000 1,000 1,000 0,973 0,949 0,930
8,75 1,000 1,000 1,000 1,000 0,979 0,954 0,935
9,00 1,000 1,000 1,000 1,000 0,985 0,960 0,940
9,25 1,000 1,000 1,000 1,000 0,991 0,966 0,945
9,50 1,000 1,000 1,000 1,000 0,998 0,971 0,950
9,75 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,977 0,955
10,00 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,982 0,960
10,25 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,988 0,965
10,50 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,993 0,970
10,75 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,999 0,975
11,00 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,980
11,25 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,985
11,50 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,990
11,75 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 0,995
12,00 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000

IV.49
Nachweise von Holzbauteilen NACHWEISFÜHRUNG
bei Brandbeanspruchung VON HOLZBAUTEILEN

IV.9 NACHWEISE VON HOLZBAUTEILEN BEI


BRANDBEANSPRUCHUNG

IV.9.1. ALLGEMEINES

Nachweise für Holzbauteile bei Brandbeanspruchung sind in den Normen ÖNORM EN 1995-1-2 und
ÖNORM B 1995-1-2 geregelt. Der Nachweis erfolgt auf Basis abgeminderter Einwirkungen (quasi-ständige Einwirkungs-
kombination) bzw. Beanspruchungen, erhöhter Tragfähigkeiten (20 %-Quantilwerte) sowie verringerter Querschnitte.

Die nachfolgenden Ausführungen gelten für Rechteckquerschnitte aus Voll- und Brettschichtholz.

IV.9.2. EINWIRKUNGEN

Der Faktor η fi zur Ermittlung des Bemessungswertes der Einwirkung im Brandfall darf nach
ÖNORM B 1995-1-2:2011 mit dem Wert η fi = 0,60 angenommen werden. Ausgenommen sind Lagerflächen der Kategorie
E (gemäß ÖNORM EN 1991-1-1), bei denen dieser Parameter auf η fi = 0,7 zu erhöhen ist.

Die Einwirkung im Brandfall darf vereinfacht wie folgt ermittelt werden

mit

Ed,fi Bemessungswert der Einwirkung für Holz im Brandfall


ηfi Abminderungsfaktor für den Bemessungswert der Einwirkungen im Brandfall
Ed Bemessungswert der Beanspruchungen bei Normaltemperatur für die Grundkombination der Einwirkungen
(siehe ÖNORM EN 1990:2013 bzw. Kapitel III)

IV.9.3. WIDERSTAND (TRAGFÄHIGKEITEN)

Die Brandbemessung erfolgt auf Basis von 20 %-Quantilwerten der Baustoffkenngrößen. Nach ÖNORM EN 1995-1-2:2011
darf der Nachweis im Brandfall mit dem Teilsicherheitsbeiwert γm,fi = 1,0 sowie dem Modifikationsfaktor kmod,fi = 1,0 ge-
führt werden.

mit

fd,fi Bemessungswert der Festigkeit im Brandfall


kmod,fi Modifikationsbeiwert im Brandfall
fk charakteristischer Wert der Baustofffestigkeit
kfi Koeffizient für Holz im Brandfall
γM,fi Teilsicherheitsbeiwert für Holz im Brandfall
Sd,fi Bemessungswert der Steifigkeitseigenschaft (Elastizitätsmodul Ed,fi oder Schubmodul Gd,fi) im Brandfall
S05 5 %-Fraktile einer Steifigkeitseigenschaft (Elastizitätsmodul oder Schubmodul) bei Normaltemperatur

IV.50
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise von Holzbauteilen
VON HOLZBAUTEILEN bei Brandbeanspruchung

Tab.IV.58. Werte für kfi nach ÖNORM EN 1995-1-2:2011

Material kfi

Massivholz 1,25
Brettschichtholz 1,15
Holzwerkstoffe 1,15
Furnierschichtholz 1,1
auf Abscheren beanspruchte Verbindungen mit Seitenteilen aus Holz oder Holzwerkstoffen 1,15
auf Abscheren beanspruchte Verbindungen mit außen liegenden Stahlblechen 1,05
auf Herausziehen beanspruchte Verbindungsmittel 1,05

IV.9.4. QUERSCHNITTSWERTE

Der zum Zeitpunkt t > 20 min, mittels ideeller Abbrandraten βn ermittelte, wirksame Restquerschnitt kann nach
ÖNORM EN 1995-1-2:2011 durch Verringerung des Ausgangsquerschnitts um die wirksame Abbrandtiefe def bestimmt wer-
den. Für die, durch die Brandeinwirkung, beanspruchte Schicht (Pyrolyseschicht) ist ein Maß von 7 mm zu berücktsichtigen.

mit
def ideelle Abbrandtiefe [mm]
β n Bemessungswert der ideellen Abbrandrate [mm/min]
t Zeitdauer der Brandbeanspruchung [min]

Tab.IV.59. Werte für die ideelle Abbrandrate βn nach ÖNORM EN 1995-1-2:2011

Material βn

Nadelholz und Buche


Vollholz mit einer charakteristischen Rohdichte von ρ k ≥ 290 kg/m3 0,8
Brettschichtholz mit einer charakteristischen Rohdichte von ρ k ≥ 290 kg/m3 0,7

Laubholz
Vollholz oder Brettschichtholz mit einer charakteristischen Rohdichte von ρk ≥ 290 kg/m3 0,7
Vollholz oder Brettschichtholz mit einer charakteristischen Rohdichte von ρ k ≥ 450 kg/m3 0,55

Furnierschichtholz
mit einer charakteristischen Rohdichte von ρk ≥ 480 kg/m3 0,7

IV.51
Nachweise von Holzbauteilen NACHWEISFÜHRUNG
bei Brandbeanspruchung VON HOLZBAUTEILEN

IV.9.5. NACHWEIS VON AUF BIEGUNG BEANSPRUCHTEN BAUTEILEN

Die folgenden Mindestabmessungen gelten für einen Einfeldträger unter Gleichlast sowie allseitigen Abbrand.
Die Gleichlast im Brandfall wird vereinfacht mit dem Abminderungsfaktor ηfi = 0,6 berücksichtigt. Als Modifikationsbeiwert
im „Kaltzustand“ wird konservativ kmod = 0,9 angesetzt. Die Erhöhung der kritischen Biegespannung für Brettschichtholz-
träger wird in diesem Fall nicht berücksichtigt.

Tab.IV.60. Abmessungen von auf Biegung beanspruchten Bauteilen aus Vollholz (in Anlehnung an ÖNORM B 1995-1-2:2011)

Anforderungen für die


Klassifikation R30 R60
Ausnutzung η im Kaltzustand
Kipphalterung lef [m] 3,0 4,0 5,0 6,0 3,0 4,0 5,0 6,0
b:h η
Festigkeitsklasse b [mm]
100 % 160 160 170 180 - - - -
C24, C30, C35 1:2 80 % 140 150 150 160 240 240 240 250
60 % 130 130 140 140 200 210 220 220

Ablesebeispiel:
Material Vollholz C30; lef = 4,0 m; geforderter Brandwiderstand R30; geplante Auslastung im Kaltzustand η  = 60 %
→ Mindestabmessungen b/h = 130 mm/260 mm

Tab.IV.61. Abmessungen von auf Biegung beanspruchten Bauteilen aus Brettschichtholz (in Anlehnung an ÖNORM B 1995-1-2:2011)

Anforderungen für die


Klassifikation R30 R60 R90
Ausnutzung η im Kaltzustand

Kipphalterung lef [m] 3,0 4,0 5,0 6,0 3,0 4,0 5,0 6,0 3,0 4,0 5,0 6,0
b:h η
Festigkeitsklasse b [mm]

100 % 170 170 170 170 - - - - - - - -


GL24h, GL24c,
GL28h, Gl28c, 1:2 80 % 140 140 140 140 240 240 240 240 - - - -
GL32h, GL32c
60 % 120 120 120 130 200 200 200 200 - - - -
100 % 150 160 170 180 240 250 260 270 - - - -
GL24h, GL24c,
GL28h, Gl28c, 1:4 80 % 140 140 150 150 210 220 230 240 - - - -
GL32h, GL32c
60 % 120 130 130 140 190 200 210 220 260 270 - -
100 % 160 180 180 190 250 270 - - - - - -
GL24h, GL24c,
GL28h, Gl28c, 1:6 80 % 150 160 160 170 230 240 250 260 - - - -
GL32h, GL32c
60 % 130 140 140 150 210 220 230 230 280 - - -
100 % 180 180 190 200 270 - - - - - - -
GL24h, GL24c,
GL28h, Gl28c, 1:8 80 % 160 160 170 180 240 260 270 - - - - -
GL32h, GL32c
60 % 140 150 150 160 220 230 240 250 - - - -

IV.52
NACHWEISFÜHRUNG Nachweise von Holzbauteilen
VON HOLZBAUTEILEN bei Brandbeanspruchung

IV.9.6. NACHWEIS VON DRUCKBEANSPRUCHTEN BAUTEILEN (STÜTZEN)

Die folgenden Mindestabmessungen gelten für eine freistehende Stütze (Eulerfall 2; siehe Anhang A.2) sowie allseitigen
Abbrand. Die Normalkraft im Brandfall wird vereinfacht mit dem Abminderungsfaktor ηfi = 0,6 berücksichtigt.
Als Modifikationsbeiwert im „Kaltzustand“ wird konservativ kmod = 0,9 angesetzt.

Tab.IV.62. Abmessungen von auf Druck beanspruchten Bauteilen aus Vollholz (in Anlehnung an ÖNORM B 1995-1-2:2011)

Anforderungen für die


Klassifikation R30 R60
Ausnutzung η im Kaltzustand

Knicklänge lk in [m] 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0
b:h η
Festigkeitsklasse b [mm]
100 % 200 210 220 220 220 - - - - -
C24, C30, C35, C40 1:1 80 % 180 190 190 200 200 270 - - - -
60 % 160 170 170 170 170 250 260 - - -
100 % 180 190 190 200 200 270 280 - - -
C24, C30, C35, C40 1:2 80 % 160 170 170 180 180 250 260 - - -
60 % 150 150 150 150 160 230 240 250 260 260

Tab.IV.63. Abmessungen von auf Druck beanspruchten Bauteilen aus Brettschichtholz (in Anlehnung an ÖNORM B 1995-1-2:2011)

Anforderungen für die


Klassifikation R30 R60 R90
Ausnutzung η im Kaltzustand

Knicklänge lk in [m] 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0
b:h η
Festigkeitsklasse b [mm]
100 % 190 200 220 230 230 270 280 310 340 360 370 380 400 420 450
GL24h, GL24c,
GL28h, Gl28c, 1:1 80 % 170 180 190 200 200 250 260 290 310 330 330 340 360 390 410
GL32h, GL32c
60 % 160 160 170 170 170 230 240 260 280 290 290 300 330 360 380
100 % 170 180 200 200 200 240 250 280 310 330 310 320 350 380 410
GL24h, GL24c,
GL28h, Gl28c, 1:2 80 % 160 170 170 180 180 220 240 260 280 290 280 300 330 360 380
GL32h, GL32c
60 % 140 150 150 150 150 210 220 240 250 260 260 280 300 330 350

IV.53
NACHWEISFÜHRUNG
VON HOLZBAUTEILEN

IV.54
V.1
KAPITEL V

KAPITEL V

VERBINDUNGEN MIT STIFTFÖRMIGEN


METALLISCHEN VERBINDUNGSMITTELN

V.1 Allgemeines zur Nachweisführung von Verbindungen im Holzbau V.3


V.2 vorwiegend auf Abscheren beanspruchte Verbindungsmittel V.3 - V.32
V.3 vorwiegend auf Herausziehen beanspruchte Verbindungsmittel V.32 - V.38
V.4 kombinierte Beanspruchung von Verbindungen V.38

V.2
NACHWEISFÜHRUNG Allgemeines zur Nachweisführung
VERBINDUNGEN von Verbindungen im Holzbau

V.1 ALLGEMEINES ZUR NACHWEISFÜHRUNG VON


VERBINDUNGEN IM HOLZBAU

V.1.1. NACHWEISBEDINGUNG

Für Verbindungsmittel bzw. Verbindungen im Holzbau ist der Nachweis zu erbringen, dass die nachfolgende Bedingung
eingehalten ist.

mit
Ed Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen
Rd Bemessungswerte der Beanspruchbarkeit

V.2 VORWIEGEND AUF ABSCHEREN BEANSPRUCHTE


VERBINDUNGSMITTEL

V.1.2. VERBINDUNGSMITTELABSTÄNDE

Die mittels der Gleichungen in ÖNORM EN 1995-1-1:2015 ermittelten Tragfähigkeiten besitzen auf Grund der Spaltgefahr
des Holzes nur Gültigkeit, wenn die (Mindest-) Abstände der Verbindungsmittel (VM) untereinander sowie zu den Enden
und Rändern hin eingehalten sind.

V.2.1.1. Definition der (Mindest-) Verbindungsmittelabstände nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015

mit
a) Abstände in Faserrichtung innerhalb einer Reihe und rechtwinklig zur Faserrichtung zwischen den Reihen
b) Abstände vom Hirnholzende und vom Rand
(1) beanspruchtes Hirnholzende (2) unbeanspruchtes Hirnholzende
(3) beanspruchter Rand (4) unbeanspruchter Rand
1 Verbindungsmittel 2 Faserrichtung des Holzes

Abb.V.1. Definition der Mindestabstände von Verbindungsmitteln untereinander sowie zu den Enden und Rändern
nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015

Die jeweils spezifischen Festlegungen für die Mindestabstände der unterschiedlichen Verbindungsmittel sind
ÖNORM EN 1995-1-1 und ÖNORM B 1995-1-1 zu entnehmen.

V.3
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.2.1.2. Mindestverbindungsmittelabstände für Stabdübel und Passbolzen

Tab.V.1. Mindestabstände für Stabdübel und Passbolzen mit d = 6 mm und d = 8 mm in Abhängigkeit vom
Winkel α zwischen wirkender Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Stabdübel und Passbolzen d = 6 mm Stabdübel und Passbolzen d = 8 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 30 18 80 40 18 18 0 40 24 80 40 24 24
2,5 30 18 80 40 18 18 2,5 40 24 80 40 24 24
5,0 30 18 80 40 18 18 5,0 40 24 80 40 24 24
7,5 30 18 80 40 18 18 7,5 40 24 80 40 24 24
10,0 30 18 80 40 18 18 10,0 40 24 80 40 24 24
12,5 30 18 80 40 18 18 12,5 40 24 80 40 24 24
15,0 30 18 80 40 18 18 15,0 39 24 80 40 24 24
17,5 29 18 80 40 18 18 17,5 39 24 80 40 24 24
20,0 29 18 80 40 18 18 20,0 39 24 80 40 24 24
22,5 29 18 80 40 18 18 22,5 39 24 80 40 24 24
25,0 29 18 80 40 18 18 25,0 39 24 80 40 24 24
27,5 29 18 80 40 18 18 27,5 38 24 80 40 24 24
30,0 28 18 80 40 18 18 30,0 38 24 80 40 24 24
32,5 28 18 80 43 18 18 32,5 37 24 80 43 25 24
35,0 28 18 80 46 19 18 35,0 37 24 80 46 25 24
37,5 28 18 80 49 19 18 37,5 37 24 80 49 26 24
40,0 27 18 80 51 20 18 40,0 36 24 80 51 26 24
42,5 27 18 80 54 20 18 42,5 36 24 80 54 27 24
45,0 26 18 80 57 20 18 45,0 35 24 80 57 27 24
47,5 26 18 80 59 21 18 47,5 35 24 80 59 28 24
50,0 26 18 80 61 21 18 50,0 34 24 80 61 28 24
52,5 25 18 80 63 22 18 52,5 34 24 80 63 29 24
55,0 25 18 80 66 22 18 55,0 33 24 80 66 29 24
57,5 24 18 80 67 22 18 57,5 33 24 80 67 29 24
60,0 24 18 80 69 22 18 60,0 32 24 80 69 30 24
62,5 24 18 80 71 23 18 62,5 31 24 80 71 30 24
65,0 23 18 80 73 23 18 65,0 31 24 80 73 31 24
67,5 23 18 80 74 23 18 67,5 30 24 80 74 31 24
70,0 22 18 80 75 23 18 70,0 29 24 80 75 31 24
72,5 22 18 80 76 23 18 72,5 29 24 80 76 31 24
75,0 21 18 80 77 24 18 75,0 28 24 80 77 31 24
77,5 21 18 80 78 24 18 77,5 27 24 80 78 32 24
80,0 20 18 80 79 24 18 80,0 27 24 80 79 32 24
82,5 20 18 80 79 24 18 82,5 26 24 80 79 32 24
85,0 19 18 80 80 24 18 85,0 25 24 80 80 32 24
87,5 19 18 80 80 24 18 87,5 25 24 80 80 32 24
90,0 18 18 80 80 24 18 90,0 24 24 80 80 32 24

Ablesebeispiel:
Stabdübel Ø 8 mm; Winkel zwischen Kraft- und Faserrichtung α = 35,0°
→ a 1 = 37 mm; a2 = 24 mm; a3,t = 80 mm; a3,c = 46 mm; a4,t = 25 mm; a3,c =24 mm

V.4
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.2. Mindestabstände für Stabdübel und Passbolzen mit d = 10 mm und d = 12 mm in Abhängigkeit vom
Winkel α zwischen wirkender Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Stabdübel und Passbolzen d = 10 mm Stabdübel und Passbolzen d = 12 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 50 30 80 40 30 30 0 60 36 84 42 36 36
2,5 50 30 80 40 30 30 2,5 60 36 84 42 36 36
5,0 50 30 80 40 30 30 5,0 60 36 84 42 36 36
7,5 50 30 80 40 30 30 7,5 60 36 84 42 36 36
10,0 50 30 80 40 30 30 10,0 60 36 84 42 36 36
12,5 50 30 80 40 30 30 12,5 59 36 84 42 36 36
15,0 49 30 80 40 30 30 15,0 59 36 84 42 36 36
17,5 49 30 80 40 30 30 17,5 59 36 84 42 36 36
20,0 49 30 80 40 30 30 20,0 59 36 84 42 36 36
22,5 48 30 80 40 30 30 22,5 58 36 84 42 36 36
25,0 48 30 80 40 30 30 25,0 58 36 84 42 36 36
27,5 48 30 80 40 30 30 27,5 57 36 84 42 36 36
30,0 47 30 80 40 30 30 30,0 57 36 84 42 36 36
32,5 47 30 80 43 31 30 32,5 56 36 84 45 37 36
35,0 46 30 80 46 31 30 35,0 56 36 84 48 38 36
37,5 46 30 80 49 32 30 37,5 55 36 84 51 39 36
40,0 45 30 80 51 33 30 40,0 54 36 84 54 39 36
42,5 45 30 80 54 34 30 42,5 54 36 84 57 40 36
45,0 44 30 80 57 34 30 45,0 53 36 84 59 41 36
47,5 44 30 80 59 35 30 47,5 52 36 84 62 42 36
50,0 43 30 80 61 35 30 50,0 51 36 84 64 42 36
52,5 42 30 80 63 36 30 52,5 51 36 84 67 43 36
55,0 41 30 80 66 36 30 55,0 50 36 84 69 44 36
57,5 41 30 80 67 37 30 57,5 49 36 84 71 44 36
60,0 40 30 80 69 37 30 60,0 48 36 84 73 45 36
62,5 39 30 80 71 38 30 62,5 47 36 84 75 45 36
65,0 38 30 80 73 38 30 65,0 46 36 84 76 46 36
67,5 38 30 80 74 38 30 67,5 45 36 84 78 46 36
70,0 37 30 80 75 39 30 70,0 44 36 84 79 47 36
72,5 36 30 80 76 39 30 72,5 43 36 84 80 47 36
75,0 35 30 80 77 39 30 75,0 42 36 84 81 47 36
77,5 34 30 80 78 40 30 77,5 41 36 84 82 47 36
80,0 33 30 80 79 40 30 80,0 40 36 84 83 48 36
82,5 33 30 80 79 40 30 82,5 39 36 84 83 48 36
85,0 32 30 80 80 40 30 85,0 38 36 84 84 48 36
87,5 31 30 80 80 40 30 87,5 37 36 84 84 48 36
90,0 30 30 80 80 40 30 90,0 36 36 84 84 48 36

V.5
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

Tab.V.3. Mindestabstände für Stabdübel und Passbolzen mit d = 16 mm und d = 20 mm in Abhängigkeit vom
Winkel α zwischen wirkender Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Stabdübel und Passbolzen d = 16 mm Stabdübel und Passbolzen d = 20 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 80 48 112 56 48 48 0 100 60 140 70 60 60
2,5 80 48 112 56 48 48 2,5 100 60 140 70 60 60
5,0 80 48 112 56 48 48 5,0 100 60 140 70 60 60
7,5 80 48 112 56 48 48 7,5 100 60 140 70 60 60
10,0 80 48 112 56 48 48 10,0 99 60 140 70 60 60
12,5 79 48 112 56 48 48 12,5 99 60 140 70 60 60
15,0 79 48 112 56 48 48 15,0 99 60 140 70 60 60
17,5 79 48 112 56 48 48 17,5 98 60 140 70 60 60
20,0 78 48 112 56 48 48 20,0 98 60 140 70 60 60
22,5 78 48 112 56 48 48 22,5 97 60 140 70 60 60
25,0 77 48 112 56 48 48 25,0 96 60 140 70 60 60
27,5 76 48 112 56 48 48 27,5 95 60 140 70 60 60
30,0 76 48 112 56 48 48 30,0 95 60 140 70 60 60
32,5 75 48 112 60 49 48 32,5 94 60 140 75 61 60
35,0 74 48 112 64 50 48 35,0 93 60 140 80 63 60
37,5 73 48 112 68 51 48 37,5 92 60 140 85 64 60
40,0 73 48 112 72 53 48 40,0 91 60 140 90 66 60
42,5 72 48 112 76 54 48 42,5 89 60 140 95 67 60
45,0 71 48 112 79 55 48 45,0 88 60 140 99 68 60
47,5 70 48 112 83 56 48 47,5 87 60 140 103 69 60
50,0 69 48 112 86 57 48 50,0 86 60 140 107 71 60
52,5 67 48 112 89 57 48 52,5 84 60 140 111 72 60
55,0 66 48 112 92 58 48 55,0 83 60 140 115 73 60
57,5 65 48 112 94 59 48 57,5 81 60 140 118 74 60
60,0 64 48 112 97 60 48 60,0 80 60 140 121 75 60
62,5 63 48 112 99 60 48 62,5 78 60 140 124 75 60
65,0 62 48 112 102 61 48 65,0 77 60 140 127 76 60
67,5 60 48 112 103 62 48 67,5 75 60 140 129 77 60
70,0 59 48 112 105 62 48 70,0 74 60 140 132 78 60
72,5 58 48 112 107 63 48 72,5 72 60 140 134 78 60
75,0 56 48 112 108 63 48 75,0 70 60 140 135 79 60
77,5 55 48 112 109 63 48 77,5 69 60 140 137 79 60
80,0 54 48 112 110 64 48 80,0 67 60 140 138 79 60
82,5 52 48 112 111 64 48 82,5 65 60 140 139 80 60
85,0 51 48 112 112 64 48 85,0 63 60 140 139 80 60
87,5 49 48 112 112 64 48 87,5 62 60 140 140 80 60
90,0 48 48 112 112 64 48 90,0 60 60 140 140 80 60

V.6
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.4. Mindestabstände für Stabdübel und Passbolzen mit d = 24 mm und d = 30 mm in Abhängigkeit vom
Winkel α zwischen wirkender Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Stabdübel und Passbolzen d = 24 mm Stabdübel und Passbolzen d = 30 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 120 72 168 84 72 72 0 150 90 210 105 90 90
2,5 120 72 168 84 72 72 2,5 150 90 210 105 90 90
5,0 120 72 168 84 72 72 5,0 150 90 210 105 90 90
7,5 120 72 168 84 72 72 7,5 149 90 210 105 90 90
10,0 119 72 168 84 72 72 10,0 149 90 210 105 90 90
12,5 119 72 168 84 72 72 12,5 149 90 210 105 90 90
15,0 118 72 168 84 72 72 15,0 148 90 210 105 90 90
17,5 118 72 168 84 72 72 17,5 147 90 210 105 90 90
20,0 117 72 168 84 72 72 20,0 146 90 210 105 90 90
22,5 116 72 168 84 72 72 22,5 145 90 210 105 90 90
25,0 116 72 168 84 72 72 25,0 144 90 210 105 90 90
27,5 115 72 168 84 72 72 27,5 143 90 210 105 90 90
30,0 114 72 168 84 72 72 30,0 142 90 210 105 90 90
32,5 112 72 168 90 74 72 32,5 141 90 210 113 92 90
35,0 111 72 168 96 76 72 35,0 139 90 210 120 94 90
37,5 110 72 168 102 77 72 37,5 138 90 210 128 97 90
40,0 109 72 168 108 79 72 40,0 136 90 210 135 99 90
42,5 107 72 168 113 80 72 42,5 134 90 210 142 101 90
45,0 106 72 168 119 82 72 45,0 132 90 210 148 102 90
47,5 104 72 168 124 83 72 47,5 131 90 210 155 104 90
50,0 103 72 168 129 85 72 50,0 129 90 210 161 106 90
52,5 101 72 168 133 86 72 52,5 127 90 210 167 108 90
55,0 100 72 168 138 87 72 55,0 124 90 210 172 109 90
57,5 98 72 168 142 88 72 57,5 122 90 210 177 111 90
60,0 96 72 168 145 90 72 60,0 120 90 210 182 112 90
62,5 94 72 168 149 91 72 62,5 118 90 210 186 113 90
65,0 92 72 168 152 92 72 65,0 115 90 210 190 114 90
67,5 90 72 168 155 92 72 67,5 113 90 210 194 115 90
70,0 88 72 168 158 93 72 70,0 111 90 210 197 116 90
72,5 86 72 168 160 94 72 72,5 108 90 210 200 117 90
75,0 84 72 168 162 94 72 75,0 106 90 210 203 118 90
77,5 82 72 168 164 95 72 77,5 103 90 210 205 119 90
80,0 80 72 168 165 95 72 80,0 100 90 210 207 119 90
82,5 78 72 168 167 96 72 82,5 98 90 210 208 119 90
85,0 76 72 168 167 96 72 85,0 95 90 210 209 120 90
87,5 74 72 168 168 96 72 87,5 93 90 210 210 120 90
90,0 72 72 168 168 96 72 90,0 90 90 210 210 120 90

Anmerkung:
Nach Möglichkeit sollte die Verwendung von Stabdübeln und Passbolzen mit d > 24 mm vermieden werden

V.7
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.2.1.3. Bolzen

Tab.V.5. Mindestabstände für Bolzen d = 6 mm und d = 8 mm in Abhängigkeit vom Winkel α zwischen wirkender
Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Bolzen d = 6 mm Bolzen d = 8 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 30 24 80 24 18 18 0 40 32 80 32 24 24
2,5 30 24 80 24 18 18 2,5 40 32 80 32 24 24
5,0 30 24 80 24 18 18 5,0 40 32 80 32 24 24
7,5 30 24 80 24 18 18 7,5 40 32 80 32 24 24
10,0 30 24 80 24 18 18 10,0 40 32 80 32 24 24
12,5 30 24 80 24 18 18 12,5 40 32 80 32 24 24
15,0 30 24 80 24 18 18 15,0 40 32 80 32 24 24
17,5 30 24 80 24 18 18 17,5 40 32 80 32 24 24
20,0 30 24 80 24 18 18 20,0 40 32 80 32 24 24
22,5 30 24 80 24 18 18 22,5 39 32 80 32 24 24
25,0 29 24 80 24 18 18 25,0 39 32 80 32 24 24
27,5 29 24 80 24 18 18 27,5 39 32 80 32 24 24
30,0 29 24 80 24 18 18 30,0 39 32 80 32 24 24
32,5 29 24 80 25 18 18 32,5 39 32 80 34 25 24
35,0 29 24 80 27 19 18 35,0 39 32 80 36 25 24
37,5 29 24 80 28 19 18 37,5 38 32 80 37 26 24
40,0 29 24 80 29 20 18 40,0 38 32 80 39 26 24
42,5 28 24 80 30 20 18 42,5 38 32 80 40 27 24
45,0 28 24 80 31 20 18 45,0 38 32 80 42 27 24
47,5 28 24 80 33 21 18 47,5 37 32 80 43 28 24
50,0 28 24 80 34 21 18 50,0 37 32 80 45 28 24
52,5 28 24 80 35 22 18 52,5 37 32 80 46 29 24
55,0 27 24 80 35 22 18 55,0 37 32 80 47 29 24
57,5 27 24 80 36 22 18 57,5 36 32 80 48 29 24
60,0 27 24 80 37 22 18 60,0 36 32 80 50 30 24
62,5 27 24 80 38 23 18 62,5 36 32 80 51 30 24
65,0 27 24 80 39 23 18 65,0 35 32 80 52 31 24
67,5 26 24 80 39 23 18 67,5 35 32 80 52 31 24
70,0 26 24 80 40 23 18 70,0 35 32 80 53 31 24
72,5 26 24 80 40 23 18 72,5 34 32 80 54 31 24
75,0 26 24 80 41 24 18 75,0 34 32 80 54 31 24
77,5 25 24 80 41 24 18 77,5 34 32 80 55 32 24
80,0 25 24 80 41 24 18 80,0 33 32 80 55 32 24
82,5 25 24 80 42 24 18 82,5 33 32 80 56 32 24
85,0 25 24 80 42 24 18 85,0 33 32 80 56 32 24
87,5 24 24 80 42 24 18 87,5 32 32 80 56 32 24
90,0 24 24 80 42 24 18 90,0 32 32 80 56 32 24

V.8
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.6. Mindestabstände für Bolzen d = 10 mm und d = 12 mm in Abhängigkeit vom Winkel α zwischen


wirkender Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Bolzen d = 10 mm Bolzen d = 12 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 50 40 80 40 30 30 0 60 48 84 48 36 36
2,5 50 40 80 40 30 30 2,5 60 48 84 48 36 36
5,0 50 40 80 40 30 30 5,0 60 48 84 48 36 36
7,5 50 40 80 40 30 30 7,5 60 48 84 48 36 36
10,0 50 40 80 40 30 30 10,0 60 48 84 48 36 36
12,5 50 40 80 40 30 30 12,5 60 48 84 48 36 36
15,0 50 40 80 40 30 30 15,0 60 48 84 48 36 36
17,5 50 40 80 40 30 30 17,5 59 48 84 48 36 36
20,0 49 40 80 40 30 30 20,0 59 48 84 48 36 36
22,5 49 40 80 40 30 30 22,5 59 48 84 48 36 36
25,0 49 40 80 40 30 30 25,0 59 48 84 48 36 36
27,5 49 40 80 40 30 30 27,5 59 48 84 48 36 36
30,0 49 40 80 40 30 30 30,0 58 48 84 48 36 36
32,5 48 40 80 42 31 30 32,5 58 48 84 51 37 36
35,0 48 40 80 44 31 30 35,0 58 48 84 53 38 36
37,5 48 40 80 47 32 30 37,5 58 48 84 56 39 36
40,0 48 40 80 49 33 30 40,0 57 48 84 58 39 36
42,5 47 40 80 51 34 30 42,5 57 48 84 61 40 36
45,0 47 40 80 52 34 30 45,0 56 48 84 63 41 36
47,5 47 40 80 54 35 30 47,5 56 48 84 65 42 36
50,0 46 40 80 56 35 30 50,0 56 48 84 67 42 36
52,5 46 40 80 58 36 30 52,5 55 48 84 69 43 36
55,0 46 40 80 59 36 30 55,0 55 48 84 71 44 36
57,5 45 40 80 61 37 30 57,5 54 48 84 73 44 36
60,0 45 40 80 62 37 30 60,0 54 48 84 74 45 36
62,5 45 40 80 63 38 30 62,5 54 48 84 76 45 36
65,0 44 40 80 64 38 30 65,0 53 48 84 77 46 36
67,5 44 40 80 65 38 30 67,5 53 48 84 79 46 36
70,0 43 40 80 66 39 30 70,0 52 48 84 80 47 36
72,5 43 40 80 67 39 30 72,5 52 48 84 81 47 36
75,0 43 40 80 68 39 30 75,0 51 48 84 82 47 36
77,5 42 40 80 69 40 30 77,5 51 48 84 82 47 36
80,0 42 40 80 69 40 30 80,0 50 48 84 83 48 36
82,5 41 40 80 69 40 30 82,5 50 48 84 83 48 36
85,0 41 40 80 70 40 30 85,0 49 48 84 84 48 36
87,5 40 40 80 70 40 30 87,5 49 48 84 84 48 36
90,0 40 40 80 70 40 30 90,0 48 48 84 84 48 36

V.9
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

Tab.V.7. Mindestabstände für Bolzen d = 16 mm und d = 20 mm in Abhängigkeit vom Winkel α zwischen wirkender
Kraft und Faserrichtung (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Bolzen d = 16 mm Bolzen d = 20 mm

α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c α a1 a2 a3,t a3,c a4,t a4,c


[°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [°] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
0 80 64 112 64 48 48 0 100 80 140 80 60 60
2,5 80 64 112 64 48 48 2,5 100 80 140 80 60 60
5,0 80 64 112 64 48 48 5,0 100 80 140 80 60 60
7,5 80 64 112 64 48 48 7,5 100 80 140 80 60 60
10,0 80 64 112 64 48 48 10,0 100 80 140 80 60 60
12,5 80 64 112 64 48 48 12,5 100 80 140 80 60 60
15,0 79 64 112 64 48 48 15,0 99 80 140 80 60 60
17,5 79 64 112 64 48 48 17,5 99 80 140 80 60 60
20,0 79 64 112 64 48 48 20,0 99 80 140 80 60 60
22,5 79 64 112 64 48 48 22,5 98 80 140 80 60 60
25,0 79 64 112 64 48 48 25,0 98 80 140 80 60 60
27,5 78 64 112 64 48 48 27,5 98 80 140 80 60 60
30,0 78 64 112 64 48 48 30,0 97 80 140 80 60 60
32,5 77 64 112 68 49 48 32,5 97 80 140 84 61 60
35,0 77 64 112 71 50 48 35,0 96 80 140 89 63 60
37,5 77 64 112 74 51 48 37,5 96 80 140 93 64 60
40,0 76 64 112 78 53 48 40,0 95 80 140 97 66 60
42,5 76 64 112 81 54 48 42,5 95 80 140 101 67 60
45,0 75 64 112 84 55 48 45,0 94 80 140 105 68 60
47,5 75 64 112 87 56 48 47,5 94 80 140 108 69 60
50,0 74 64 112 90 57 48 50,0 93 80 140 112 71 60
52,5 74 64 112 92 57 48 52,5 92 80 140 115 72 60
55,0 73 64 112 95 58 48 55,0 91 80 140 118 73 60
57,5 73 64 112 97 59 48 57,5 91 80 140 121 74 60
60,0 72 64 112 99 60 48 60,0 90 80 140 124 75 60
62,5 71 64 112 101 60 48 62,5 89 80 140 126 75 60
65,0 71 64 112 103 61 48 65,0 88 80 140 129 76 60
67,5 70 64 112 105 62 48 67,5 88 80 140 131 77 60
70,0 69 64 112 106 62 48 70,0 87 80 140 133 78 60
72,5 69 64 112 108 63 48 72,5 86 80 140 134 78 60
75,0 68 64 112 109 63 48 75,0 85 80 140 136 79 60
77,5 67 64 112 110 63 48 77,5 84 80 140 137 79 60
80,0 67 64 112 111 64 48 80,0 83 80 140 138 79 60
82,5 66 64 112 111 64 48 82,5 83 80 140 139 80 60
85,0 65 64 112 112 64 48 85,0 82 80 140 140 80 60
87,5 65 64 112 112 64 48 87,5 81 80 140 140 80 60
90,0 64 64 112 112 64 48 90,0 80 80 140 140 80 60

V.10
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

V.2.2. GRUNDKENNWERTE ZUR ERMITTLUNG DER TRAGFÄHIGKEIT

V.2.2.1. Lochleibungsfestigkeit

• Lochleibungsfestigkeit (in Faserrichtung α = 0°) für Stabdübel, Passbolzen, Bolzen und eingeklebte
Stahlstangen sowie vorgebohrte Nägel

verwendete Gleichung:

mit
fh,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit im Holzteil (für α = 0°) [N/mm²]
ρk charakteristischer Wert der Rohdichte des Holzes [kg/m³]
d Durchmesser des Verbindungsmittels [mm]

Tab.V.8. charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit fh,0,k parallel zur Faserrichtung (α =0°) für Stabdübel,
Passbolzen, Bolzen und eingeklebte Stahlstangen (auf Abscheren beansprucht)

ρk
fh,0,k Ø6 Ø8 Ø10 Ø12 Ø16 Ø20 Ø24 Ø30
[kg/m³]

C 16 310 23,9 23,4 22,9 22,4 21,4 20,3 19,3 17,8

C 24 350 27,0 26,4 25,8 25,3 24,1 23,0 21,8 20,1


Vollholz aus
C 30 380 29,3 28,7 28,0 27,4 26,2 24,9 23,7 21,8
Nadelholz
C 35 390 30,1 29,4 28,8 28,1 26,9 25,6 24,3 22,4

C 40 400 30,8 30,2 29,5 28,9 27,6 26,2 24,9 23,0

GL 24h 385 29,7 29,0 28,4 27,8 26,5 25,3 24,0 22,1
Brett-
schichtholz, GL 28h 425 32,8 32,1 31,4 30,7 29,3 27,9 26,5 24,4
homogen
GL 32h 440 33,9 33,2 32,5 31,8 30,3 28,9 27,4 25,3

GL 24c 365 28,1 27,5 26,9 26,3 25,1 23,9 22,7 21,0
Brett-
schichtholz, GL 28c 390 30,1 29,4 28,8 28,1 26,9 25,6 24,3 22,4
kombiniert
GL 32c 400 30,8 30,2 29,5 28,9 27,6 26,2 24,9 23,0

Ablesebeispiel:
Stabdübel d = 16 mm; Brettschichtholz GL 24h
→ fh,0,k = 26,5 N/mm²

Tab.V.9. charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit fh,0,k parallel zur Faserrichtung für Nägel (vorgebohrt)

ρk
fh,0,k Ø2,7 Ø3,0 Ø3,4 Ø3,8 Ø4,2 Ø4,6 Ø5,0 Ø5,5 Ø6,0 Ø7,0 Ø8,0
[kg/m³]

C 16 310 24,7 24,7 24,6 24,5 24,4 24,3 24,1 24,0 23,9 23,6 23,4

C 24 350 27,9 27,8 27,7 27,6 27,5 27,4 27,3 27,1 27,0 26,7 26,4
Vollholz aus
C 30 380 30,3 30,2 30,1 30,0 29,9 29,7 29,6 29,4 29,3 29,0 28,7
Nadelholz
C 35 390 31,1 31,0 30,9 30,8 30,6 30,5 30,4 30,2 30,1 29,7 29,4

C 40 400 31,9 31,8 31,7 31,6 31,4 31,3 31,2 31,0 30,8 30,5 30,2

V.11
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

ρk
fh,0,k Ø2,7 Ø3,0 Ø3,4 Ø3,8 Ø4,2 Ø4,6 Ø5,0 Ø5,5 Ø6,0 Ø7,0 Ø8,0
[kg/m³]

Brett- GL 24h 385 30,7 30,6 30,5 30,4 30,2 30,1 30,0 29,8 29,7 29,4 29,0
schicht-
GL 28h 425 33,9 33,8 33,7 33,5 33,4 33,2 33,1 32,9 32,8 32,4 32,1
holz,
homogen GL 32h 440 35,1 35,0 34,9 34,7 34,6 34,4 34,3 34,1 33,9 33,6 33,2

GL 24c 365 29,1 29,0 28,9 28,8 28,7 28,6 28,4 28,3 28,1 27,8 27,5
Brett-
schichtholz, GL 28c 390 31,1 31,0 30,9 30,8 30,6 30,5 30,4 30,2 30,1 29,7 29,4
kombiniert
GL 32c 400 31,9 31,8 31,7 31,6 31,4 31,3 31,2 31,0 30,8 30,5 30,2

• Winkelabhängigkeit der Lochleibungsfestigkeit

Die Winkelabhängigkeit der Lochleibungsfestigkeit ist mit den Gleichungen

und

zu ermitteln.

Für Nadelholz darf die Lochleibungsfestigkeit fh,α,k unter einem Winkel α mit Hilfe der folgenden Gleichung ermittelt werden:

fh,α,k = kα · fh,0,k

mit
fh,α,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit im Holzteil unter einem Winkel α [N/mm²]
kα Beiwert zur Berücksichtigung der Winkelabhängigkeit der Lochleibungsfestigkeit [mm]
fh,0,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit unter einem Winkel α = 0° (parallel zur Faserrichtung) [N/mm²]

Tab.V.10. Multiplikationsfaktoren zur Ermittlung des charakteristischen Wertes der Lochleibungsfestigkeit fh,α,k bei
einem Winkel α zwischen Kraft- und Faserrichtung, gültig für Nadelholz (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

α Ø6a Ø8a Ø10 Ø12 Ø16 Ø20 Ø24 Ø30


[°]
0 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000
2,50 0,999 0,999 0,999 0,999 0,999 0,999 0,999 0,998
5,00 0,997 0,996 0,996 0,996 0,996 0,995 0,995 0,994
7,50 0,993 0,992 0,992 0,991 0,990 0,989 0,988 0,987
10,0 0,987 0,986 0,985 0,984 0,983 0,981 0,979 0,976
12,5 0,980 0,978 0,977 0,976 0,973 0,970 0,968 0,964
15,0 0,971 0,969 0,968 0,966 0,962 0,958 0,955 0,949
17,5 0,962 0,959 0,957 0,954 0,949 0,944 0,940 0,933
20,0 0,951 0,948 0,945 0,942 0,935 0,929 0,923 0,914
22,5 0,939 0,936 0,932 0,928 0,920 0,913 0,906 0,895
25,0 0,927 0,923 0,918 0,914 0,905 0,896 0,887 0,875
27,5 0,914 0,909 0,904 0,898 0,888 0,878 0,869 0,854
30,0 0,901 0,895 0,889 0,883 0,871 0,860 0,849 0,833
32,5 0,887 0,881 0,874 0,867 0,854 0,842 0,830 0,812

V.12
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

α Ø6a Ø8a Ø10 Ø12 Ø16 Ø20 Ø24 Ø30


[°]
35,0 0,874 0,866 0,859 0,852 0,837 0,824 0,811 0,792
37,5 0,860 0,852 0,844 0,836 0,821 0,806 0,792 0,771
40,0 0,846 0,837 0,829 0,820 0,804 0,788 0,773 0,752
42,5 0,833 0,823 0,814 0,805 0,788 0,771 0,755 0,733
45,0 0,820 0,810 0,800 0,791 0,772 0,755 0,738 0,714
47,5 0,807 0,797 0,786 0,776 0,757 0,739 0,722 0,697
50,0 0,795 0,784 0,773 0,763 0,743 0,724 0,706 0,681
52,5 0,783 0,772 0,761 0,750 0,729 0,710 0,691 0,665
55,0 0,772 0,760 0,749 0,738 0,716 0,696 0,677 0,651
57,5 0,762 0,749 0,738 0,726 0,704 0,684 0,664 0,637
60,0 0,752 0,739 0,727 0,716 0,693 0,672 0,653 0,625
62,5 0,743 0,730 0,718 0,706 0,683 0,662 0,642 0,614
65,0 0,735 0,721 0,709 0,697 0,674 0,652 0,632 0,603
67,5 0,727 0,714 0,701 0,689 0,665 0,643 0,623 0,594
70,0 0,720 0,707 0,694 0,681 0,657 0,635 0,615 0,586
72,5 0,714 0,701 0,687 0,675 0,651 0,628 0,608 0,579
75,0 0,709 0,695 0,682 0,669 0,645 0,622 0,602 0,573
77,5 0,705 0,691 0,677 0,664 0,640 0,617 0,596 0,567
80,0 0,701 0,687 0,673 0,660 0,636 0,613 0,592 0,563
82,5 0,698 0,684 0,670 0,657 0,633 0,610 0,589 0,560
85,0 0,696 0,682 0,668 0,655 0,631 0,608 0,587 0,557
87,5 0,695 0,681 0,667 0,654 0,629 0,607 0,585 0,556
90,0 0,694 0,680 0,667 0,654 0,629 0,606 0,585 0,556

Anmerkung: a Für Nägel mit einem Durchmesser d ≤ 8 mm ist keine Winkelabhängigkeit zu berücksichtigen (kα = 1,00).

Ablesebeispiel:
Stabdübel d = 16 mm; Brettschichtholz GL 24h; Winkel zwischen Kraft und Faserrichtung α = 35°
→ fh,α,k = 0,837·26,5 = 22,2 N/mm²

• Lochleibungsfestigkeit für nicht vorgebohrte Nägel und Klammern in Voll- und Brettschichtholz sowie
Furnierschichtholz (LVL)

verwendete Gleichung:

mit
fh,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit [N/mm²]
ρk charakteristischer Wert der Rohdichte des Holzes [kg/m³]
d Nagel- bzw. Klammerdurchmesser [mm]

V.13
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

Tab.V.11. charakteristische Werte der Lochleibungsfestigkeit fh,k für nicht vorgebohrte Nägel und Klammern in Voll- und Brettschichtholz

ρk
fh,k Ø2,7 Ø3,0 Ø3,4 Ø3,8 Ø4,2 Ø4,6 Ø5,0 Ø5,5 Ø6,0 Ø7,0 Ø8,0
[kg/m³]

C 16 310 18,9 18,3 17,6 17,0 16,5 16,1 15,7 15,2 14,9 14,2 13,6
C 24 350 21,3 20,6 19,9 19,2 18,7 18,2 17,7 17,2 16,8 16,0 15,4
Vollholz aus
C 30 380 23,1 22,4 21,6 20,9 20,3 19,7 19,2 18,7 18,2 17,4 16,7
Nadelholz
C 35 390 23,7 23,0 22,2 21,4 20,8 20,2 19,7 19,2 18,7 17,8 17,1
C 40 400 24,3 23,6 22,7 22,0 21,3 20,8 20,2 19,7 19,2 18,3 17,6
GL 24h 385 23,4 22,7 21,9 21,2 20,5 20,0 19,5 18,9 18,4 17,6 16,9
Brett-
schichtholz, GL 28h 425 25,9 25,1 24,1 23,3 22,7 22,0 21,5 20,9 20,4 19,4 18,7
homogen
GL 32h 440 26,8 25,9 25,0 24,2 23,5 22,8 22,3 21,6 21,1 20,1 19,3
GL 24c 365 22,2 21,5 20,7 20,1 19,5 18,9 18,5 17,9 17,5 16,7 16,0
Brett-
schichtholz, GL 28c 390 23,7 23,0 22,2 21,4 20,8 20,2 19,7 19,2 18,7 17,8 17,1
kombiniert
GL 32c 400 24,3 23,6 22,7 22,0 21,3 20,8 20,2 19,7 19,2 18,3 17,6

• Lochleibungsfestigkeit für nicht vorgebohrte Nägel in Spanplatten und OSB

verwendete Gleichung:

mit
fh,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit [N/mm²]
d Nageldurchmesser [mm]
t Plattendicke [mm]

Tab.V.12. charakteristische Werte der Lochleibungsfestigkeit fh,k für nicht vorgebohrte Nägel in Spanplatten und OSB

t
fh,k Ø2,7 Ø3,0 Ø3,4 Ø3,8 Ø4,2 Ø4,6 Ø5,0 Ø5,5 Ø6,0 Ø7,0 Ø8,0
[mm]

12 41,6 38,6 35,4 32,7 30,5 28,6 27,0 25,3 23,8 21,3 19,4
15 42,5 39,5 36,2 33,5 31,2 29,3 27,6 25,8 24,3 21,8 19,9

Spannplatten 18 43,3 40,2 36,8 34,1 31,8 29,8 28,1 26,3 24,8 22,2 20,2
und OSB 22 44,2 41,0 37,6 34,8 32,4 30,4 28,7 26,8 25,3 22,7 20,7
25 44,7 41,6 38,1 35,2 32,8 30,8 29,1 27,2 25,6 23,0 20,9
30 45,6 42,3 38,8 35,9 33,4 31,4 29,6 27,7 26,1 23,4 21,3

• Lochleibungsfestigkeit für nicht vorgebohrte Nägel in Gipsplatten

verwendete Gleichung:

mit
fh,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit [N/mm²]
d Nageldurchmesser [mm]
t Plattendicke [mm]

V.14
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.13. charakteristische Werte der Lochleibungsfestigkeit fh,k für nicht vorgebohrte Nägel in Gipsplatten

t
fh,k Ø2,7 Ø3,0 Ø3,4 Ø3,8 Ø4,2 Ø4,6 Ø5,0 Ø5,5 Ø6,0 Ø7,0 Ø8,0
[mm]

12 12,2 11,5 10,7 9,97 9,39 8,89 8,45 7,98 7,58 6,91 6,38
15 14,3 13,4 12,5 11,7 11,0 10,4 9,88 9,33 8,86 8,08 7,46
18 16,3 15,3 14,2 13,2 12,5 11,8 11,2 10,6 10,1 9,18 8,47
Gipsplatten
22 18,7 17,6 16,3 15,2 14,3 13,6 12,9 12,2 11,6 10,6 9,75
25 20,5 19,2 17,8 16,7 15,7 14,9 14,1 13,3 12,7 11,5 10,7
30 23,2 21,8 20,2 18,9 17,8 16,9 16,1 15,2 14,4 13,1 12,1

V.2.2.2. Fließmoment

• charakteristische Werte des Fließmomentes für Stabdübel, Passbolzen, Bolzen, Holzbau


schrauben (Schaftteil), eingeklebte Stahlstangen und Nägel mit rundem Querschnitt

verwendete Gleichung:

mit
My,Rk charakteristischer Wert des Fließmomentes [Nmm]
fu,k charakteristischer Wert der Zugfestigkeit des Verbindungsmittels [N/mm²]
d Durchmesser des Verbindungsmittels [mm]

Tab.V.14. charakteristische Werte des Fließmomentes für Stabdübel, Passbolzen, Bolzen, Holzbauschrauben
(Schaftteil) und eingeklebte Stahlstangen

fu,k
My,R,k Ø6 Ø8 Ø10 Ø12 Ø16 Ø20 Ø24 Ø30
[N/mm²]

S 235 360 11.390 24.070 43.000 69.070 145.900 260.700 418.800 748.100
Stab-
S 275 430 13.610 28.750 51.360 82.500 174.300 311.400 500.200 893.500
dübel
S 355 510 16.140 34.100 60.910 97.850 206.700 369.300 593.300 1.060.000

3.6 300 9.493 20.060 35.830 57.560 121.600 217.200 349.000 623.400
Bolzen
4.6/4.8 400 12.660 26.740 47.770 76.750 162.100 289.600 465.300 831.200
und
Pass-
5.6/5.8 500 15.820 15.820 59.720 95.930 202.700 362.100 581.600 1.039.000
bolzen
8.8 800 25.320 53.490 95.550 153.500 324.300 579.300 930.600 1.662.000

Ablesebeispiel:
Stabdübel d = 16 mm aus Stahl S 235
→ My,Rk = 145.900 Nmm

Tab.V.15. charakteristische Werte des Fließmomentes für Nägel mit rundem Querschnitt

fu,k
My,R,k Ø2,7 Ø3,0 Ø3,4 Ø3,8 Ø4,2 Ø4,6 Ø5,0 Ø5,5 Ø6,0 Ø7,0 Ø8,0
[N/mm²]

Nägel 600 2.380 3.130 4.340 5.790 7.510 9.520 11.800 15.100 19.000 28.300 40.100

V.15
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

• Fließmoment für Klammern

verwendete Gleichung:

mit
My,Rk charakteristischer Wert des Fließmomentes [Nmm]
d Durchmesser des Klammerschaftes [mm]

Tab.V.16. charakteristische Werte des Fließmomentes für Klammern

fu,k
My,R,k Ø1,0 Ø1,3 Ø1,5 Ø1,8 Ø2,0
[N/mm²]

Klammern 800 150 330 506 875 1.200

V.2.3. CHARAKTERISTISCHER WERT DER TRAGFÄHIGKEIT NACH JOHANSEN


(PRO SCHERFUGE UND VERBINDUNGSMITTEL)

V.2.3.1. Holz-Holz- und Holzwerkstoff-Holz-Verbindungen

• einschnittige Holz-Holz bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindung

Tab.V.17. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für einschnittige Holz-Holz bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindungen

einschnittige Holz-Holz- bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindung

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(a)

(b)

(c)

(d)

(e)

(f)

Anmerkung:
Die Erreichung des dunkel hinterlegten Versagensmodus sollte angestrebt werden!

V.16
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Abb.V.2. Darstellung der Versagensmechanismen für einschnittige Holz-Holz bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindungen

• zweischnittige Holz-Holz- bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindung

Tab.V.18. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für zweischnittige Holz-Holz bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindungen

zweischnittige Holz-Holz bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindung

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(g)

(h)

(j)

(k)

Abb.V.3. Darstellung der Versagensmechanismen für zweischnittige Holz-Holz bzw. Holzwerkstoff-Holz-Verbindungen

V.17
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

mit
Fv,Rk charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Scherfuge und Verbindungsmittel;
ti Holz- bzw. Holzwerkstoffdicke oder Einbindetiefe, mit i entweder 1 oder 2;
fh,i,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit im Holzteil i;
d Durchmesser des Verbindungsmittels;
My,Rk charakteristisches Fließmoment des Verbindungsmittels;
β Verhältnis der Lochleibungsfestigkeiten der Bauteile zueinander ( );
Fax,Rk charakteristischer Ausziehwiderstand des Verbindungsmittels;

Der Anteil der Seilwirkung (Fax,Rk/4) an der Tragfähigkeit ist auf die folgenden Prozente des Anteils nach der Johansen
Theorie zu begrenzen:

Tab.V.19. maximaler Anteil der "Seilwirkung" an der Tragfähigkeit

Verbindungsmittel Prozent von Fv,Rk

runde Nägel 15 %

quadratische Nägel 25 %

andere Nägel 50 %

Schrauben 100 %

Bolzen 25 %

Stabdübel 0%
Anmerkung:
Ist Fax,Rk nicht bekannt, sollte der Anteil aus der Seilwirkung zu Null angenommen werden.

V.2.3.2. Stahl-Holz-Verbindungen
Gleichungen zur Berechnung der Tragfähigkeit von Stahl-Holz-Verbindungen werden in ein- und zweischnittige Verbindungen
mit außen- oder innenliegenden Stahlblechen eingeteilt. Bei außen liegenden Stahlblechen wird nach Verbindungen mit
dünnen Stahlblechen (t ≤ 0,5 · d; t = Stahlblechdicke, d = Stiftdurchmesser) und dicken Stahlblechen (t ≥ d) unterschieden.
Für Stahlblechdicken im Bereich 0,5 · d < t < d darf geradlinig interpoliert werden. Der Unterschied zwischen dünnen und
dicken Stahlblechen im Tragverhalten ist dadurch charakterisiert, dass sich der Stift in einem dicken Blech (t ≥ d) „ein-
spannt“ und damit ein zusätzliches Fließgelenk erzwingt. Bei dünnen Blechen kommt es zwar auch zu einer teilweisen
Einspannung, diese wird jedoch in der Berechnung vernachlässigt.

• einschnittige Stahl-Holz-Verbindungen
– für dünne Stahlbleche

Tab.V.20. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für einschnittige Stahl-Holz-Verbindungen mit dünnem Stahlblech

einschnittige Stahl-Holz-Verbindung mit dünnem Stahlblech

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(a)

(b)

V.18
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Abb.V.4. Darstellung der Versagensmechanismen für einschnittige Stahlblech-Holz-Verbindungen mit dünnem Stahlblech

– für dicke Stahlbleche

Tab.V.21. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für einschnittige Stahl-Holz-Verbindungen mit dickem Stahlblech

einschnittige Stahl-Holz-Verbindung mit dickem Stahlblech

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(c)

(d)

(e)

Abb.V.5. Darstellung der Versagensmechanismen für einschnittige Stahlblech-Holz-Verbindungen mit dickem Stahlblech

V.19
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

• zweischnittige Stahl-Holz-Verbindungen
– für Stahlbleche jeder Dicke als Mittelteil einer zweischnittigen Verbindung

Tab.V.22. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für Stahlbleche als Mittelteils einer zweischnittigen Stahlblech-Holz-Verbindung

Stahlbleche jeder Dicke als Mittelteil einer zweischnittigen Stahl-Holz-Verbindung

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(f)

(g)

(h)

Abb.V.6. Darstellung der Versagensmechanismen für den innenliegende Stahlbleche als Mittelteil einer zweischnittigen
Stahlblech-Holz-Verbindungen

– für dünne Stahlbleche als Seitenteil einer zweischnittigen Verbindung

Tab.V.23. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für dünne Stahlbleche als Seitenteil einer zweischnittigen
Stahl-Holz-Verbindung

dünnes Stahlblech als Seitenteil einer zweischnittigen Stahl-Holz-Verbindung

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(j)

(k)

V.20
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Abb.V.7. Darstellung der Versagensmechanismen für dünne Stahlbleche als Seitenteile einer zweischnittigen
Stahlblech-Holz-Verbindung

– für dicke Stahlbleche als Seitenteil einer zweischnittigen Verbindung

Tab.V.24. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit für ein dickes Stahlblech als Seitenteil einer zweischnittigen
Stahl-Holz-Verbindung

dickes Stahlblech als Seitenteil einer zweischnittigen Stahl-Holz-Verbindung

Modus charakt. Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge

(l)

(m)

Abb.V8. Darstellung der Versagensmechanismen für dicke Stahlbleche als Seitenteile einer zweischnittigen
Stahlblech-Holz-Verbindunge

mit
Fv,Rk charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Scherfuge und Verbindungsmittel;
fh,k charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit im Holzteil;
t1 der kleinere Wert der Seitenholzdicke oder der Eindringtiefe;
t2 Dickes des Mittelholzes;
d Durchmesser des Verbindungsmittels;
My,Rk charakteristischer Wert des Fließmomentes des Verbindungsmittels;
Fax,Rk charakteristischer Ausziehwiderstand des Verbindungsmittels.

V.21
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.2.4. CHARAKTERISTISCHE TRAGFÄHIGKEIT NACH JOHANSEN PRO VERBINDUNGSMITTEL UND


SCHERFUGE UNTER EINHALTUNG VON MINDESTHOLZDICKEN

Bei Einhaltung von Mindestholzdicken kann die Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel und Scherfuge den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.

V.2.4.1. Stabdübel, Passbolzen und Bolzen


• Holz-Holz-Verbindungen
– Tragfähigkeit für Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 und Verbindungsmittel der Stahlgüte S235

Tab.V.25. charakteristischer Wert der Tragfähigkeit von Stabdübeln, Passbolzen und Bolzen je Verbindungsmittel und Scherfuge
in Holz-Holz-Verbindungen mit angegebenen Mindestholzdicken

C24 | S235 | α = 0° für Bolzen und Passbolzen

d t2,min t1,min Rk Rk+ΔRax


[mm] [mm] [mm] [kN] [kN]
6 55 2,21 2,76
8 70 3,67 4,58
10 85 5,42 6,77
12 100 7,44 9,30
t2 ≥ t1
16 130 12,2 15,3
20 160 17,8 22,2
24 195 24,1 30,1
30 250 34,5 43,2

Anmerkung:
Die in Tab. V.25 angegebenen Tragfähigkeiten wurden für Vollholz der Festigkeitsklasse C24, Verbindungsmittel der Stahlgüte S235 und ein Verhältnis der
Lochleibungsfestigkeiten β = 1,00 ermittelt. Davon abweichende Parameter können mit Hilfe von Multiplikationsfaktoren (siehe nachfolgender Abschnitt)
berücksichtigt werden.

Ablesebeispiel:
Zuglaschenstoß (α = 0°), zweischnittig aus Vollholz C 24; Stabdübel d = 16 mm aus S235; t1 = 130 mm, t2 = 130 mm;
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel (VM) und Scherfuge (SF): Fv,Rk;k = 12,2 kN

Alternativ:
mit Johansen Gleichungen aus Tab. V.18 mit fh,0,k = 24,1 N/mm² und My,Rk = 145.900 Nmm sowie
β = 1,0; StDü: Fax,Rk = 0; Modus „k“ maßgebend

V.22
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

– Beiwerte zur Adaptierung unterschiedlicher Parameter

Tab.V.26. Multiplikationsfaktor zur Berücksichtigung unterschiedlicher Holzfestigkeitsklassen im Holzteil 1

Holzfestigkeits-
C16 C24 C30 GL24h GL28h GL32h GL24c GL28c GL32c
klassen
ρk 310 350 380 385 425 440 365 390 400
Faktor fρ 0,941 1,000 1,042 1,049 1,102 1,121 1,021 1,056 1,069

Tab.V.27. Multiplikationsfaktor zur Berücksichtigung unterschiedlicher Stahlgüten

Stahlgüte S235 S275 S355 3.6 4.6/4.8 5.6/5.8 8.8

fu,k 360 430 510 300 400 500 800


Faktor fs 1,000 1,093 1,190 0,913 1,054 1,179 1,491

Tab.V.28. Multiplikationsfaktor zur Berücksichtigung unterschiedlicher Lochleibungsfestigkeiten bei Holz-Holz-Verbindungen


(Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

β = fh,2,k / fh,1,k 0,50 0,60 0,70 0,80 0,90 1,00 1,10 1,20 1,30 1,40 1,50

Faktor fβ 0,816 0,866 0,907 0,943 0,973 1,000 1,024 1,044 1,063 1,080 1,095

Rechenbeispiel:
Schräganschluß (α1 = 0°, α2 = 35°), zweischnittig aus Brettschichtholz GL 24h; Stabdübel d = 16 mm aus S355;
t1 = 130 mm, t2 = 130 mm;
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro VM und SF für α = 0° und C24 / S235: F0v,Rk;k = 12,2 kN
→ Verhältnis der Lochleibungsfestigkeiten (für C 24): fh,1,k = 24,1 N/mm²; fh,2,k = 0,837·24,1 = 20,2 N/mm²;
β = fh,2,k / fh,1,k = 20,2 / 24,1 = 0,837
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro VM und SF für GL 24h / S355:
Fv,Rk;k = fρ · fs · fβ · F0v,Rk;k = 1,049 · 1,190 · 0,954 · 12,2 = 1,19 · 12,2 = 14,5 kN

Alternativ:
mit Johansen Gleichungen aus Tab. V.18 mit fh,1,k = 26,5 N/mm² und My,Rk = 206.700 Nmm sowie β = 0,837; StDü: Fax,Rk = 0;
Modus „k“ maßgebend

V.23
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

• Holz-Stahlblech-Verbindungen

Tab.V.29. charakteristische Tragfähigkeit von Stabdübeln, Passbolzen und Bolzen je Verbindungsmittel und Scherfuge in
Holz-Stahlblech-Verbindungen mit angegebenen Mindestholzdicken

C 24 | S235 | α = 0° Bolzen

d t t1,2;min Rk Rk+ΔRax

6 65 3,12 3,90
8 80 5,19 6,48
10 100 7,66 9,58
12 t≥d 115 10,5 13,2
„dickes“
16 Stahlblech 155 17,3 21,6
20 190 25,2 31,5
24 230 34,1 42,6
30 295 48,8 61,1
Zwischenwerte von Rk dürfen linear interpoliert werden, wobei für t1,2;min der Wert für ein dickes bzw. dünnes Stahlblech heranzuziehen ist.

6 55 2,21 2,76
8 70 3,67 4,58
10 85 5,42 6,77
12 t ≤ 0,5 · d 100 7,44 9,30
„dünnes“
16 Stahlblech 130 12,2 15,3
20 160 17,8 22,2
24 195 24,1 30,1
30 245 34,5 43,2
Zweischnittige Verbindungen mit innen liegendem Stahlblech werden unabhängig von der tatsächlichen Dicke t als „dickes“ Stahlblech betrachtet.

Ablesebeispiel:
Zuglaschenstoß (α = 0°) aus Vollholz C 24 mit innenliegendem Stahlblech (t = 5 mm); Stabdübel d = 12 mm aus S235;
Querschnittsbreite b = 240 mm
→ t = 5 mm ≤ 0,5 · d = 6 mm; innen liegendes dünnes Stahlblech
→ Kontrolle Mindestholzdicke: t1 = ½ · (240 - 5 -2) = 116,5 mm ≥ t1,min = 115 mm
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro VM und SF: Fv,Rk;k = 10,5 kN

Alternativ:
mit Johansen Gleichungen aus Tab.V.22 mit fh,0,k = 25,3 N/mm² und My,Rk = 69.070 Nmm sowie StDü: Fax,Rk = 0;
Modus „h“ maßgebend

V.24
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

– Beiwerte zur Adaptierung unterschiedlicher Parameter

Tab.V.30. Multiplikationsfaktoren fα zur Ermittlung der charakteristischen Tragfähigkeit bei bei einem Winkel
zwischen Kraft- und Faserrichtung bei Holz-Stahlblech-Verbindungen (gültig für Nadelholz)

α Ø6 Ø8 Ø10 Ø12 Ø16 Ø20 Ø24 Ø30


[°]

0 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000 1,000

5 0,998 0,998 0,998 0,998 0,998 0,998 0,997 0,997

10 0,993 0,993 0,993 0,992 0,991 0,990 0,989 0,988

15 0,986 0,985 0,984 0,983 0,981 0,979 0,977 0,974

20 0,975 0,974 0,972 0,970 0,967 0,964 0,961 0,956

25 0,963 0,960 0,958 0,956 0,951 0,947 0,942 0,935

30 0,949 0,946 0,943 0,940 0,934 0,927 0,922 0,913

35 0,935 0,931 0,927 0,923 0,915 0,908 0,900 0,890

40 0,920 0,915 0,910 0,906 0,897 0,888 0,879 0,867

45 0,905 0,900 0,894 0,889 0,879 0,869 0,859 0,845

50 0,892 0,885 0,879 0,873 0,862 0,851 0,840 0,825

55 0,879 0,872 0,865 0,859 0,846 0,834 0,823 0,807

60 0,867 0,860 0,853 0,846 0,833 0,820 0,808 0,791

65 0,857 0,849 0,842 0,835 0,821 0,807 0,795 0,777

70 0,849 0,841 0,833 0,825 0,811 0,797 0,784 0,766

75 0,842 0,834 0,826 0,818 0,803 0,789 0,776 0,757

80 0,837 0,829 0,821 0,813 0,798 0,783 0,770 0,750

85 0,834 0,826 0,818 0,810 0,794 0,780 0,766 0,747

90 0,833 0,825 0,816 0,808 0,793 0,778 0,765 0,745

Rechenbeispiel:
Schräganschluß (α1 = 35°) mit innenliegendem Stahlblech (t = 5 mm) aus Brettschichtholz GL 24h; Stabdübel d = 12 mm
aus S355; Querschnittsbreite b = 240 mm (t1 = 116,5 mm)
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro VM und SF für α = 0° und C24 / S235: F0v,Rk;k = 10,5 kN
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro VM und SF für GL 24h / S355:
Fv,Rk;k = fρ · fs · fα· F0v,Rk;k = 1,049 · 1,190 · 0,923 · 10,5 = 12,1 kN

Alternativ:
mit Johansen Gleichungen aus Tab.V.22 mit fh,α,k = 0,852 · 27,8 = 23,7 N/mm² und My,Rk = 97.850 Nmm; StDü: Fax,Rk = 0;
Modus „k“ maßgebend

V.25
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.2.4.2. Nägel (nicht vorgebohrt)

• Holz-Holz-Verbindungen
– Tragfähigkeit für Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 und Zugfestigkeit des Nagels fu,k = 600 N/mm²

Tab.V.31. charakteristische Tragfähigkeit für nicht vorgebohrte Nägel je Verbindungsmittel und


Scherfuge in Holz-Holz-Verbindungen mit angegebenen Mindestholzdicken

C 24 | fu,k = 600 N/mm² | α = 0°

d t2,min t1,min Rk

2,7 30 0,60
3 30 0,72
3,4 35 0,88
3,8 40 1,06
t2 ≥ t1
4,2 45 1,25
4,6 45 1,45
5 50 1,66
5,5 55 1,95
Anmerkung:
Der Anteil Δ Rax,k darf nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015, Abschnitt 8.2.2 (2) für runde Nägel mit 15%, für Nägel mit annähernd quadratischem Querschnitt
mit 25% und andere Nägel mit 50% des Anteils nach der Johansen-Theorie berücksichtigt werden. Ist der charakteristische Wert der Ausziehfestigkeit
Fax,Rk nicht bekannt, sollte der Anteil aus der „Seilwirkung“ zu Null angenommen werden. Es wird empfohlen den Anteil Δ Rax,k von Nägeln nur bei
vorliegenden Erkenntnissen (z. B. in Form einer bauaufsichtlichen Zulassung) zu berücksichtigen.

Ablesebeispiel:
Zuglaschenstoß (α = 0°), einschnittig aus Vollholz C 24; Nagel d = 4,2 mm; t1 = 50 mm, t2 = 60 mm
→ Kontrolle Mindestholzdicke: t1 = 50 mm ≥ t1,min = 45 mm; t2 = 60 mm > t1 = 50 mm
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Nagel und Scherfuge: Fv,Rk;k = 1,25 kN

Alternativ:

mit Johansen Gleichungen aus Tab. V.17 mit fh,k = 18,7 N/mm² und My,Rk = 7.510 Nmm sowie β = 1,0;
Nagel: Fax,Rk vernachlässigt; Modus „f“ maßgebend

– Beiwerte zur Adaptierung unterschiedlicher Parameter

Die bei den Ausführungen zu den Stabdübeln angeführten Multiplikationsfaktoren für die Holzfestigkeitsklasse bzw. den
Rohdichteeinfluss (Multiplikationsfaktor fρ) und das Verhältnis der Lochleibungsfestigkeit β (Multiplikationsfaktor fβ) gelten
sinngemäß.

V.26
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

• Holz-Stahlblech-Verbindungen
– Tragfähigkeit für Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 und Zugfestigkeit des Nagels fu,k = 600 N/mm²

Tab.V.32. charakteristische Tragfähigkeit für nicht vorgebohrte Nägel je Verbindungsmittel und Scherfuge in Holz-
Stahlblech-Verbindungen mit angegebenen Mindestholzdicken

C 24 | fu,k = 600 N/mm² | α = 0°

d t t1,2,min Rk

2,7 35 0,85
3 40 1,01
3,4 45 1,25
3,8 t≥d 50 1,50
„dickes“
4,2 Stahlblech 55 1,76
4,6 60 2,05
5 60 2,35
5,5 70 2,75
Zwischenwerte von Rk dürfen linear interpoliert werden, wobei für t1,2;min der Wert für ein dickes bzw. dünnes Stahlblech zu berücksichtige ist.

2,7 30 0,60
3 35 0,72
3,4 35 0,88
3,8 t ≤ 0,5 · d 40 1,06
„dünnes“
4,2 Stahlblech 45 1,25
4,6 50 1,45
5 50 1,66
5,5 55 1,95
Zweischnittige Verbindungen mit innenliegendem Stahlblech werden unabhängig von der tatsächlichen Dicke t als „dickes“ Stahlblech betrachtet.
Anmerkung:
Der Anteil Δ Rax,k darf nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015, Abschnitt 8.2.2 (2) für runde Nägel mit 15%, für Nägel mit annähernd quadratischem Querschnitt
mit 25% und andere Nägel mit 50% des Anteils nach der Johansen-Theorie berücksichtigt werden. Ist der charakteristische Wert der Ausziehfestigkeit
Fax,Rk nicht bekannt, sollte der Anteil aus der „Seilwirkung“ zu Null angenommen werden. Es wird empfohlen den Anteil Δ Rax,k von Nägeln nur bei
vorliegenden Erkenntnissen (z. B. in Form einer bauaufsichtlichen Zulassung) zu berücksichtigen.

– Beiwerte zur Adaptierung unterschiedlicher Parameter

Die bei den Ausführungen zu den Stabdübeln angeführten Multiplikationsfaktoren für die Holzfestigkeitsklasse bzw. den
Rohdichteeinfluss (Multiplikationsfaktor fρ) gelten sinngemäß.

V.27
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.2.4.3. Klammern
– Tragfähigkeit für Vollholz der Festigkeitsklasse C 24 und Festigkeit der Klammer fu,k = 800 N/mm²

Tab.V.33. charakteristische Tragfähigkeit von Klammern je Verbindungsmittel und Scherfuge in Holz-Holz-Verbindungen mit angegebenen
Mindestholzdicken

C 24 | fu,k = 800 N/mm² | α = 0°

d t2,min t1,min Rk

1 10 0,213
1,3 15 0,347
1,5 t2 ≥ t1 20 0,452
1,8 20 0,633
2 25 0,769

– Beiwerte zur Adaptierung unterschiedlicher Parameter

Die bei den Ausführungen zu den Stabdübeln angeführten Multiplikationsfaktoren für die Holzfestigkeitsklasse bzw. den
Rohdichteeinfluss (Multiplikationsfaktor fρ) und für das Verhältnis der Lochleibungsfestigkeit β (Multiplikationsfaktor fβ)
gelten sinngemäß.

V.2.5. EFFEKTIVE VERBINDUNGSMITTELANZAHL n ef

V.2.5.1. für Stabdübel, Passbolzen und Bolzen

verwendete Gleichung:

mit
nef wirksame (effektive) Verbindungsmittelanzahl [-]
n Anzahl der in Faserrichtung hintereinander liegenden Verbindungsmittel [-]
a1 Abstand der in Faserrichtung hintereinander liegenden Verbindungsmittel [mm]
d (Nenn-) Durchmesser des Verbindungsmittels [mm]
α Winkel zwischen Kraft- und Faserrichtung [°]

Die nachfolgenden Tabellen beinhalten Werte für die effektive Verbindungsmittelanzahl nef für Stabdübel, Passbolzen und
Bolzen in Abhängigkeit vom Abstand a1 zwischen den Verbindungsmitteln in Faserrichtung und dem Winkel zwischen Kraft-
und Faserrichtung. Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden.

V.28
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.34. effektive Verbindungsmittelanzahl nef für Stabdübel, Passbolzen und Bolzen in Abhängigkeit vom Abstand a1
in Faserrichtung und vom Winkel α zwischen wirkender Kraft und Faserrichtung

a1 = 3∙d a1 = 4∙d
α n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung) n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung)
[°] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0 1,29 1,86 2,41 2,95 3,48 3,99 4,50 5,01 5,51 1,39 2,00 2,59 3,17 3,74 4,29 4,84 5,38 5,92
5 1,33 1,93 2,50 3,06 3,62 4,16 4,70 5,23 5,76 1,42 2,06 2,67 3,27 3,86 4,44 5,02 5,58 6,14
10 1,37 1,99 2,59 3,18 3,76 4,33 4,89 5,45 6,00 1,46 2,11 2,75 3,37 3,99 4,59 5,19 5,78 6,37
15 1,41 2,05 2,68 3,29 3,90 4,49 5,09 5,67 6,25 1,49 2,17 2,83 3,48 4,11 4,74 5,37 5,98 6,60
20 1,45 2,12 2,77 3,41 4,04 4,66 5,28 5,89 6,50 1,53 2,22 2,91 3,58 4,24 4,89 5,54 6,19 6,82
25 1,49 2,18 2,85 3,52 4,18 4,83 5,47 6,12 6,75 1,56 2,28 2,98 3,68 4,36 5,04 5,72 6,39 7,05
30 1,53 2,24 2,94 3,63 4,32 5,00 5,67 6,34 7,00 1,59 2,33 3,06 3,78 4,49 5,19 5,89 6,59 7,28
35 1,57 2,31 3,03 3,75 4,46 5,16 5,86 6,56 7,25 1,63 2,39 3,14 3,88 4,62 5,34 6,07 6,79 7,50
40 1,61 2,37 3,12 3,86 4,60 5,33 6,06 6,78 7,50 1,66 2,45 3,22 3,98 4,74 5,50 6,24 6,99 7,73
45 1,65 2,43 3,21 3,98 4,74 5,50 6,25 7,00 7,75 1,69 2,50 3,30 4,09 4,87 5,65 6,42 7,19 7,96
50 1,69 2,49 3,29 4,09 4,88 5,66 6,45 7,23 8,00 1,73 2,56 3,37 4,19 4,99 5,80 6,60 7,39 8,18
55 1,73 2,56 3,38 4,20 5,02 5,83 6,64 7,45 8,25 1,76 2,61 3,45 4,29 5,12 5,95 6,77 7,59 8,41
60 1,76 2,62 3,47 4,32 5,16 6,00 6,83 7,67 8,50 1,80 2,67 3,53 4,39 5,25 6,10 6,95 7,79 8,64
65 1,80 2,68 3,56 4,43 5,30 6,16 7,03 7,89 8,75 1,83 2,72 3,61 4,49 5,37 6,25 7,12 7,99 8,87
70 1,84 2,75 3,65 4,54 5,44 6,33 7,22 8,11 9,00 1,86 2,78 3,69 4,59 5,50 6,40 7,30 8,20 9,09
75 1,88 2,81 3,74 4,66 5,58 6,50 7,42 8,33 9,25 1,90 2,83 3,77 4,70 5,62 6,55 7,47 8,40 9,32
80 1,92 2,87 3,82 4,77 5,72 6,67 7,61 8,56 9,50 1,93 2,89 3,84 4,80 5,75 6,70 7,65 8,60 9,55
85 1,96 2,94 3,91 4,89 5,86 6,83 7,81 8,78 9,75 1,97 2,94 3,92 4,90 5,87 6,85 7,82 8,80 9,77
90 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0

a1 = 5∙d a1 = 6∙d
α n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung) n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung)
[°] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0 1,47 2,12 2,74 3,35 3,95 4,54 5,12 5,69 6,26 1,54 2,22 2,87 3,51 4,13 4,75 5,36 5,95 6,55
5 1,50 2,17 2,81 3,44 4,06 4,67 5,28 5,87 6,46 1,56 2,26 2,93 3,59 4,24 4,87 5,50 6,12 6,74
10 1,53 2,21 2,88 3,54 4,18 4,81 5,44 6,06 6,67 1,59 2,30 3,00 3,67 4,34 5,00 5,65 6,29 6,93
15 1,56 2,26 2,95 3,63 4,29 4,95 5,60 6,24 6,88 1,62 2,35 3,06 3,76 4,45 5,12 5,80 6,46 7,12
20 1,59 2,31 3,02 3,72 4,41 5,08 5,76 6,43 7,09 1,64 2,39 3,12 3,84 4,55 5,25 5,94 6,63 7,31
25 1,62 2,36 3,09 3,81 4,52 5,22 5,92 6,61 7,30 1,67 2,43 3,18 3,92 4,65 5,37 6,09 6,80 7,51
30 1,65 2,41 3,16 3,90 4,63 5,36 6,08 6,79 7,50 1,69 2,48 3,25 4,01 4,76 5,50 6,24 6,97 7,70
35 1,68 2,46 3,23 3,99 4,75 5,50 6,24 6,98 7,71 1,72 2,52 3,31 4,09 4,86 5,62 6,38 7,14 7,89
40 1,71 2,51 3,30 4,08 4,86 5,63 6,40 7,16 7,92 1,74 2,56 3,37 4,17 4,96 5,75 6,53 7,31 8,08
45 1,73 2,56 3,37 4,18 4,97 5,77 6,56 7,34 8,13 1,77 2,61 3,44 4,25 5,07 5,87 6,68 7,48 8,27
50 1,76 2,61 3,44 4,27 5,09 5,91 6,72 7,53 8,34 1,79 2,65 3,50 4,34 5,17 6,00 6,82 7,65 8,47
55 1,79 2,66 3,51 4,36 5,20 6,04 6,88 7,71 8,54 1,82 2,69 3,56 4,42 5,27 6,12 6,97 7,82 8,66
60 1,82 2,71 3,58 4,45 5,32 6,18 7,04 7,90 8,75 1,85 2,74 3,62 4,50 5,38 6,25 7,12 7,98 8,85
65 1,85 2,75 3,65 4,54 5,43 6,32 7,20 8,08 8,96 1,87 2,78 3,69 4,59 5,48 6,37 7,27 8,15 9,04
70 1,88 2,80 3,72 4,63 5,54 6,45 7,36 8,26 9,17 1,90 2,83 3,75 4,67 5,59 6,50 7,41 8,32 9,23
75 1,91 2,85 3,79 4,73 5,66 6,59 7,52 8,45 9,38 1,92 2,87 3,81 4,75 5,69 6,62 7,56 8,49 9,42
80 1,94 2,90 3,86 4,82 5,77 6,73 7,68 8,63 9,58 1,95 2,91 3,87 4,83 5,79 6,75 7,71 8,66 9,62
85 1,97 2,95 3,93 4,91 5,89 6,86 7,84 8,82 9,79 1,97 2,96 3,94 4,92 5,90 6,87 7,85 8,83 9,81
90 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0

V.29
vorwiegend auf Abscheren NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

a1 = 8∙d a1 = 10∙d
α n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung) n (Verbindungsmittel hintereinanderin Faserrichtung)
[°] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0 1,65 2,38 3,08 3,77 4,44 5,10 5,76 6,40 7,04 1,75 2,52 3,26 3,99 4,70 5,40 6,09 6,77 7,44
5 1,67 2,42 3,14 3,84 4,53 5,21 5,88 6,54 7,20 1,76 2,54 3,30 4,04 4,77 5,49 6,19 6,89 7,58
10 1,69 2,45 3,19 3,91 4,62 5,31 6,00 6,69 7,36 1,78 2,57 3,34 4,10 4,84 5,57 6,30 7,01 7,72
15 1,71 2,48 3,24 3,98 4,70 5,42 6,13 6,83 7,53 1,79 2,60 3,38 4,16 4,91 5,66 6,40 7,14 7,87
20 1,73 2,52 3,29 4,04 4,79 5,53 6,25 6,98 7,69 1,80 2,62 3,43 4,21 4,99 5,75 6,51 7,26 8,01
25 1,75 2,55 3,34 4,11 4,88 5,63 6,38 7,12 7,86 1,82 2,65 3,47 4,27 5,06 5,84 6,62 7,39 8,15
30 1,77 2,59 3,39 4,18 4,96 5,74 6,50 7,27 8,02 1,83 2,68 3,51 4,32 5,13 5,93 6,72 7,51 8,29
35 1,79 2,62 3,44 4,25 5,05 5,84 6,63 7,41 8,19 1,85 2,70 3,55 4,38 5,20 6,02 6,83 7,63 8,43
40 1,81 2,66 3,49 4,32 5,13 5,95 6,75 7,55 8,35 1,86 2,73 3,59 4,44 5,28 6,11 6,94 7,76 8,58
45 1,83 2,69 3,54 4,39 5,22 6,05 6,88 7,70 8,52 1,87 2,76 3,63 4,49 5,35 6,20 7,04 7,88 8,72
50 1,85 2,72 3,59 4,45 5,31 6,16 7,00 7,84 8,68 1,89 2,79 3,67 4,55 5,42 6,29 7,15 8,01 8,86
55 1,86 2,76 3,64 4,52 5,39 6,26 7,13 7,99 8,85 1,90 2,81 3,71 4,61 5,49 6,38 7,26 8,13 9,00
60 1,88 2,79 3,69 4,59 5,48 6,37 7,25 8,13 9,01 1,92 2,84 3,75 4,66 5,57 6,47 7,36 8,26 9,15
65 1,90 2,83 3,75 4,66 5,57 6,47 7,38 8,28 9,18 1,93 2,87 3,79 4,72 5,64 6,55 7,47 8,38 9,29
70 1,92 2,86 3,80 4,73 5,65 6,58 7,50 8,42 9,34 1,94 2,89 3,84 4,77 5,71 6,64 7,57 8,50 9,43
75 1,94 2,90 3,85 4,80 5,74 6,68 7,63 8,57 9,51 1,96 2,92 3,88 4,83 5,78 6,73 7,68 8,63 9,57
80 1,96 2,93 3,90 4,86 5,83 6,79 7,75 8,71 9,67 1,97 2,95 3,92 4,89 5,86 6,82 7,79 8,75 9,72
85 1,98 2,97 3,95 4,93 5,91 6,89 7,88 8,86 9,84 1,99 2,97 3,96 4,94 5,93 6,91 7,89 8,88 9,86
90 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0

a1 = 13∙d a1 = 15∙d
α n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung) n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung)
[°] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0 1,87 2,69 3,48 4,26 5,02 5,76 6,50 7,22 7,94 1,93 2,79 3,61 4,41 5,20 5,97 6,73 7,49 8,23
5 1,87 2,71 3,51 4,30 5,07 5,83 6,58 7,32 8,06 1,94 2,80 3,63 4,44 5,24 6,03 6,80 7,57 8,33
10 1,88 2,72 3,54 4,34 5,13 5,90 6,66 7,42 8,17 1,94 2,81 3,65 4,48 5,29 6,09 6,88 7,66 8,43
15 1,89 2,74 3,57 4,38 5,18 5,97 6,75 7,52 8,29 1,95 2,82 3,67 4,51 5,33 6,14 6,95 7,74 8,53
20 1,90 2,76 3,60 4,42 5,23 6,04 6,83 7,62 8,40 1,95 2,83 3,70 4,54 5,38 6,20 7,02 7,82 8,63
25 1,90 2,77 3,63 4,46 5,29 6,11 6,92 7,72 8,51 1,95 2,85 3,72 4,58 5,42 6,26 7,09 7,91 8,72
30 1,91 2,79 3,65 4,50 5,34 6,17 7,00 7,82 8,63 1,96 2,86 3,74 4,61 5,47 6,31 7,16 7,99 8,82
35 1,92 2,81 3,68 4,55 5,40 6,24 7,08 7,92 8,74 1,96 2,87 3,76 4,64 5,51 6,37 7,23 8,08 8,92
40 1,93 2,83 3,71 4,59 5,45 6,31 7,17 8,01 8,86 1,96 2,88 3,78 4,67 5,55 6,43 7,30 8,16 9,02
45 1,93 2,84 3,74 4,63 5,51 6,38 7,25 8,11 8,97 1,97 2,89 3,80 4,71 5,60 6,49 7,37 8,24 9,12
50 1,94 2,86 3,77 4,67 5,56 6,45 7,33 8,21 9,09 1,97 2,90 3,83 4,74 5,64 6,54 7,44 8,33 9,21
55 1,95 2,88 3,80 4,71 5,62 6,52 7,42 8,31 9,20 1,97 2,92 3,85 4,77 5,69 6,60 7,51 8,41 9,31
60 1,96 2,90 3,83 4,75 5,67 6,59 7,50 8,41 9,31 1,98 2,93 3,87 4,80 5,73 6,66 7,58 8,50 9,41
65 1,96 2,91 3,86 4,79 5,73 6,66 7,58 8,51 9,43 1,98 2,94 3,89 4,84 5,78 6,71 7,65 8,58 9,51
70 1,97 2,93 3,88 4,83 5,78 6,72 7,67 8,61 9,54 1,99 2,95 3,91 4,87 5,82 6,77 7,72 8,66 9,61
75 1,98 2,95 3,91 4,88 5,84 6,79 7,75 8,70 9,66 1,99 2,96 3,93 4,90 5,87 6,83 7,79 8,75 9,71
80 1,99 2,97 3,94 4,92 5,89 6,86 7,83 8,80 9,77 1,99 2,98 3,96 4,93 5,91 6,89 7,86 8,83 9,80
85 1,99 2,98 3,97 4,96 5,95 6,93 7,92 8,90 9,89 2,00 2,99 3,98 4,97 5,96 6,94 7,93 8,92 9,90
90 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0

V.30
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Abscheren
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

a1 = 17∙d a1 = 20∙d
α n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung) n (Verbindungsmittel hintereinander in Faserrichtung)
[°] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0 2,00 2,87 3,72 4,55 5,36 6,16 6,95 7,73 8,49 2,00 2,99 3,88 4,74 5,59 6,42 7,24 8,05 8,85
5 2,00 2,88 3,74 4,58 5,40 6,21 7,01 7,80 8,58 2,00 2,99 3,88 4,76 5,61 6,45 7,28 8,10 8,91
10 2,00 2,89 3,75 4,60 5,43 6,26 7,07 7,87 8,66 2,00 2,99 3,89 4,77 5,63 6,48 7,32 8,15 8,97
15 2,00 2,90 3,77 4,63 5,47 6,30 7,12 7,94 8,75 2,00 2,99 3,90 4,78 5,66 6,51 7,36 8,21 9,04
20 2,00 2,90 3,79 4,65 5,51 6,35 7,18 8,01 8,83 2,00 2,99 3,91 4,80 5,68 6,55 7,41 8,26 9,10
25 2,00 2,91 3,80 4,68 5,54 6,39 7,24 8,08 8,91 2,00 3,00 3,91 4,81 5,70 6,58 7,45 8,31 9,17
30 2,00 2,92 3,82 4,70 5,58 6,44 7,30 8,15 9,00 2,00 3,00 3,92 4,83 5,72 6,61 7,49 8,36 9,23
35 2,00 2,92 3,83 4,73 5,61 6,49 7,36 8,22 9,08 2,00 3,00 3,93 4,84 5,75 6,64 7,53 8,42 9,30
40 2,00 2,93 3,85 4,75 5,65 6,53 7,42 8,29 9,16 2,00 3,00 3,93 4,86 5,77 6,68 7,58 8,47 9,36
45 2,00 2,94 3,86 4,78 5,68 6,58 7,47 8,36 9,25 2,00 3,00 3,94 4,87 5,79 6,71 7,62 8,52 9,42
50 2,00 2,94 3,88 4,80 5,72 6,63 7,53 8,43 9,33 2,00 3,00 3,95 4,88 5,82 6,74 7,66 8,58 9,49
55 2,00 2,95 3,89 4,83 5,75 6,67 7,59 8,50 9,41 2,00 3,00 3,95 4,90 5,84 6,77 7,70 8,63 9,55
60 2,00 2,96 3,91 4,85 5,79 6,72 7,65 8,58 9,50 2,00 3,00 3,96 4,91 5,86 6,81 7,75 8,68 9,62
65 2,00 2,97 3,92 4,88 5,82 6,77 7,71 8,65 9,58 2,00 3,00 3,97 4,93 5,89 6,84 7,79 8,74 9,68
70 2,00 2,97 3,94 4,90 5,86 6,81 7,77 8,72 9,67 2,00 3,00 3,97 4,94 5,91 6,87 7,83 8,79 9,74
75 2,00 2,98 3,95 4,93 5,89 6,86 7,82 8,79 9,75 2,00 3,00 3,98 4,96 5,93 6,90 7,87 8,84 9,81
80 2,00 2,99 3,97 4,95 5,93 6,91 7,88 8,86 9,83 2,00 3,00 3,99 4,97 5,95 6,94 7,92 8,89 9,87
85 2,00 2,99 3,98 4,98 5,96 6,95 7,94 8,93 9,92 2,00 3,00 3,99 4,99 5,98 6,97 7,96 8,95 9,94
90 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,0

V.2.5.2. für Nägel


Liegt eine Anzahl n von Nägeln in einer Reihe parallel zur Faserrichung des Holzes, sollte die Tragfähigkeit in Faserrichtung
mit einer wirksamen Nagelanzahl nef berechnet werden. Es gilt:

mit
nef wirksame Nagelanzahl in der Reihe
n Nagelanzahl in der Reihe
kef Beiwert gemäß Tab.V.35.

Tab.V.35. Werte für den Faktor kef

nef
Nagelabstand a1a
nicht vorgebohrt vorgebohrt
a1 ≥ 14 · d 1,0
a1 = 10 · d 0,85
a1 = 7 · d 0,7
a1 = 4 · d – 0,5
a Für Zwischenwerte der Nagelabstände ist eine lineare Interpolation für kef zulässig.

Werden Nägel einer Reihe rechtwinklig zur Faserrichtung um mindestens 1 · d gegeneinander versetzt, darf nef = n berück-
sichtigt werden.

V.31
vorwiegend auf Herausziehen NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.2.6. CHARAKTERISTISCHER WERT DER TRAGFÄHIGKEIT EINER VERBINDUNG AUF ABSCHEREN

mit
s Schnittigkeit des Verbindungsmittels [-]
m Anzahl der Verbindungsmittelreihen [-]
nef wirksame (effektive) Anzahl der Verbindungsmittel in einer Verbindung, die in Faserrichtung hintereinander liegen (Reihe) [-]
Fv,Rk charakteristische Tragfähigkeit pro Verbindungsmittel in Faserrichtung (Kleinstwert der unterschiedlichen Versagensmodi der
Johansen Gleichungen nach ÖNORM EN 1995-1-1:2015) [N]

V.2.7. BEMESSUNGSWERT DER BEANSPRUCHBARKEIT (TRAGFÄHIGKEIT) Rd

mit
Rk charakteristischer Wert einer Beanspruchbarkeit
γM Teilsicherheitsbeiwert für Verbindungen (nach EN 1995-1-1 γ M = 1,3)
kmod Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und des Feuchtegehaltes

V.2.8. NACHWEISBEDINGUNG

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die nachfolgende Bedingung eingehalten ist.

mit
Ed Bemessungswert der Auswirkungen der Einwirkungen
Rd Bemessungswert der Beanspruchbarkeit

V.3 VORWIEGEND AUF HERAUSZIEHEN BEANSPRUCHTE


VERBINDUNGSMITTEL

V.3.1. AXIALE TRAGFÄHIGKEIT VON BOLZEN UND PASSBOLZEN

V.3.1.1. axiale Zugfestigkeit von Bolzen und Passbolzen nach EN 1993-1-8

verwendete Gleichung:

mit
Fax,d Bemessungswert der Zugtragfähigkeit Fax,d von Bolzen und Passbolzen [N]
fu,k Zugfestigkeit des Bolzenmaterials [N/mm²]
As Spannungsquerschnitt des Bolzens bzw. Passbolzens [mm²]
γM2 Teilsicherheitsbeiwert für zugbeanspruchte Bolzen und Schrauben (γ M2 = 1,25)

V.32
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Herausziehen
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.36. Bemessungswerte der Zugtragfähigkeit Fax,d von Bolzen und Passbolzen nach EN 1993-1-8 [kN]

Ø6 Ø8 Ø10 Ø12 Ø16 Ø20 Ø24 Ø30


fu,k
Fax,d [kN] Spannungsquerschnitt As [mm²]
[N/mm²]
20,1 36,6 58,0 84,3 157 245 353 561

3.6 300 4,34 7,91 12,5 18,2 33,9 52,9 76,2 121
Bolzen
und 4.6/4.8 400 5,79 10,5 16,7 24,3 45,2 70,6 102 162
Stab- 5.6/5.8 500 7,24 13,2 20,9 30,3 56,5 88,2 127 202
dübel
8.8 800 11,6 21,1 33,4 48,6 90,4 141 203 323

V.3.1.2. Querdrucktragfähigkeit von Bolzen und Passbolzen mit Unterlagsscheiben

verwendete Gleichung:

mit
Fc,90,k charakteristischer Wert der Querdrucktragfähigkeit von Bolzen und Passbolzen mit Unterlagsscheiben [N]
Ac,90 querdruckbeanspruchte Fläche unter der Unterlagsscheibe (Nettofläche) [N/mm²]
kc,90 Querdruckbeiwert zur Berücksichtigung der Einhängeeffektes (für Unterlagsscheiben: kc,90 = 3,0)
fc,90,k charakteristischer Wert der Querdruckfestigkeit des Holzes [N/mm²]

Tab.V.37. charakteristischer Wert der Beanspruchbarkeit von Unterlagsscheiben in Abhängigkeit von der Festigkeitsklasse des Holzes
und dem Durchmesser der Unterlagsscheibe

Durchmesser Ø12 Ø16 Ø20 Ø24

Unterlags- da [mm] 58 68 80 105


scheiben di [mm] 14 18 23 27
Fc,90,k [kN]
t [mm] 6 6 8 8

fc,90,k kc,90
[N/mm²] [mm]

C16 2,20 16,4 22,3 30,4 53,4

C24 2,50 18,7 25,3 34,6 60,6

C30 2,70 20,2 27,4 37,3 65,5

C35 2,70 20,2 27,4 37,3 65,5


VH
C40 2,80 3,0 20,9 28,4 38,7 67,9

D30 5,30 39,6 53,7 73 129

D40 5,50 41,1 55,7 76 133

D50 6,20 46,3 62,8 86 150

BSH alle 2,50 18,7 25,3 34,6 60,6


Anmerkung:
Unterlagsscheiben sollten eine Seitenlänge oder einen Durchmesser von mindestens 3 · d und eine Dicke von mindestens 0,3 · d aufweisen.
Die Muttern und Schlüsselschrauben mit Unterlagsscheiben sollten so angezogen werden, dass diese vollflächig anliegen. Bei Bedarf bzw. nach
Erreichen der Gleichgewichtsfeuchte sollten diese nachgezogen werden.

V.33
vorwiegend auf Herausziehen NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

V.3.2. AXIALE TRAGFÄHIGKEIT VON HOLZBAUSCHRAUBEN

V.3.2.1. Mindestabstände für Holzbauschrauben mit axialer Beanspruchung

Tab.V.38. Mindestabstände von Holzbauschrauben nach EN 1995-1-1 (Voraussetzung: t ≥ 12∙d)

Mindestabstände für Holzbauschrauben nach EN 1995-1-1


d a1 ≥ 7 · d a2 ≥ 5 · d a1,CG ≥ 10 · d a2,CG ≥ 4 · d
[mm] [mm] [mm] [mm] [mm]
4 28 20 40 16
5 35 25 50 20
6 42 30 60 24
8 56 40 80 32
10 70 50 100 40
12 84 60 120 48
14 98 70 140 56

mit
a1 Mindestschraubenabstand in einer parallel zur Faserrichtung und Schraubenachse liegenden Ebene
a2 Mindestschraubenabstand rechtwinklig zu einer parallel zur Faserrichtung und Schraubenachse liegenden Ebene
a1,CG Mindestabstand der Hirnholzenden zum Schwerpunkt des Schraubengewindes im Bauteils
(CG ... engl.: center of gravity; Schwerpunkt)
a2,CG Mindestrandabstand des Schwerpunktes des Schraubengewindes im Bauteil

V.3.3. AXIALE TRAGFÄHIGKEIT VON HOLZBAUSCHRAUBEN

V.3.3.1. nach EN 1995-1-1


gültig für Verbindungen mit Holzbauteilen aus Nadelholz und Holzbausschrauben nach EN 14592 mit

– einem Durchmesser: 6 mm ≤ d ≤ 12 mm
– dem Verhältnis von Kern (d1)- zu Nenndurchmesser (d): 0,6 ≤ d1/d ≤ 0,75

verwendete Gleichungen:

– charakteristischer Wert des Ausziehparameters fax,k

– charakteristischer Ausziehwiderstand Fax,k

mit
fax,k charakteristischer Wert der Ausziehfestigkeit rechtwinklig zur Faserrichtung [N/mm²]
d Außen- (Nenn-) durchmesser der Holzbauschrauben [mm]
lef Eindringtiefe des Gewindeteils [mm]
kd Minimum aus {1,0; d/8}
α Winkel zwischen Schraubenachse und Faserrichtung [°]

V.34
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Herausziehen
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Tab.V.39. Richtwerte der axialen Tragfähigkeit von selbstbohrenden Holzbauschrauben bei einem Winkel α = 90° in
Vollholz C24 (lef,max und zugehöriges Fax,k für kmod = 0,8 ermittelt)

Nenndurchmesser [mm] 4 5 6 8 10 12

lef,min (= 6·d) [mm] 24 30 36 48 60 72

Fax,k bei lef,min [kN] 0,985 1,68 2,61 5,20 7,11 9,17

lef,max für Stahlbruch a [mm] 145 164 182 213 309 419

Fax,k bei lef,max a, b [kN] 4,97 7,76 11,2 19,9 31,1 44,7

Fax,k bei lef = 100 mm [kN] 3,56 4,97 6,54 10,1 11,3 12,3
Anmerkungen:
a für eine Holzbauschraube mit einer charakt. Festigkeit f
tens,k = 800 N/mm² und dKern = 0,65·d; gegebenenfalls kann die Zugtragfähigkeit und der
Ausziehparameter einer bauaufsichtlichen Zulassung entnommen werden (lef,max in Tab. V.39. ist dann nicht mehr gültig).
b Höhere axiale Tragfähigkeiten dürfen nicht in Rechnung gestellt werden (Stahlbruch der Holzbauschraube).

Rechenbeispiel:
Holzbauschraube Ø 8 mm in Vollholz C 24 auf Herausziehen unter α = 90°, lef = 160 mm
→ Kontrolle Eindrehlänge: lef,min = 48 mm < lef = 160 mm < lef,max = 213 mm
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Holzbauschraube auf Herausziehen in Vollholz C 24:
Fax,Rk = Fax,100,k · (lef / 100) 0,9 = 10,1 · (160 / 100) 0,9 = 15,4 kN

Holzbauschraube Ø 8 mm in Vollholz C 24 auf Herausziehen unter α = 90°, lef = 250 mm


→ Kontrolle Eindrehlänge: lef = 250 mm > lef,max = 213 mm
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Holzbauschraube auf Herausziehen in Vollholz C 24: Fax,Rk = 19,9 kN
(für kmod = 0,8)

Tab.V.40. Modifikationsbeiwert kα zur Berücksichtigung eines Winkels zwischen Schraubenachse und Faserrichtung
(Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

α [°] 90 85 80 75 70 65 60 55 50 45 40 35 30

Faktor kα 1,000 0,998 0,994 0,987 0,977 0,966 0,952 0,938 0,924 0,909 0,895 0,882 0,870

Faktor kα,lef,max 1,000 1,002 1,007 1,015 1,026 1,040 1,056 1,073 1,092 1,112 1,131 1,150 1,168

Tab.V.41. Multiplikationsfaktor kρ und kρ,lef,max zur Berücksichtigung des Rohdichteeinflusses unterschiedlicher Holzfestigkeitsklassen

Holzfestigkeits-
C 16 C 24 C 30 GL 24h GL 28h GL 32h GL 24c GL 28c GL 32c
klassen

ρk 310 350 380 385 425 440 365 390 400

Faktor kρ 0,907 1,000 1,068 1,079 1,168 1,201 1,034 1,090 1,113

Faktor kρ,lef,max 1,114 1,000 0,930 0,919 0,841 0,816 0,963 0,908 0,888

Rechenbeispiel:
Holzbauschraube Ø 8 mm in Brettschichtholz GL 24h auf Herausziehen unter einem Winkel α = 60°, lef = 160 mm
→ Kontrolle Eindrehlänge: lef,min = 48 mm < lef = 160 mm < lef,max = kα,lef,max · kρ,lef,max · lef,max = 1,056 · 0,919 · 213 = 207 mm
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit pro Holzbauschraube auf Herausziehen in GL 24h (in Richtung der
Schraubenachse): Fax,Rk = kα · kρ · F0ax,Rk = 0,952 · 1,079 · 10,1 · (160 / 100) 0,9 = 15,8 kN

V.35
vorwiegend auf Herausziehen NACHWEISFÜHRUNG
beanspruchte Verbindungsmittel VERBINDUNGEN

– charakteristischer Kopfdurchziehwiderstand Fax,α,Rk

Für Holz-Holz-Verbindungen bzw. Holz-Holzwerkstoff-Verbindungen ist – insbesondere für Bauteile mit geringer Dicke –
auch der Nachweis gegen Kopfdurchziehen zu führen. Für Holz-Stahlblech-Verbindungen darf dieser Nachweis entfallen.
Der Kopfdurchziehparameter ist durch Prüfungen zu ermitteln bzw. kann bauaufsichtlichen Zulassungen entnommen
werden.

verwendete Gleichung:

mit
nef wirksame (effektive) Verbindungsmittelanzahl [-]
fhead,k Kopfdurchziehparameter (durch Prüfungen zu ermitteln bzw. bauaufsichtlichen Zulassungen zu entnehmen) [N/mm²]
dh Kopfdurchmesser der Holzbauschraube [mm]
ρ a Bezugsrohdichte [kg/m³]
ρ k Rohdichte des Prüfkörpers bzw. der verwendeten Holzfestigkeitsklasse [kg/m³]

Tab.V.41. (Kopf-) Durchziehwiderstand Fax,α,Rk von Holzbauschrauben für die Holzfestigkeitsklasse C 24

Fax,α,RK [kN]

dhead fhead,k [N/mm²] (für ρ k = 350 kg/m³)

[mm] 6 8 10 12 13 14 15 16 18 20

7 0,29 0,39 0,49 0,59 0,64 0,69 0,74 0,78 0,88 0,98
8 0,38 0,51 0,64 0,77 0,83 0,90 0,96 1,02 1,15 1,28
9 0,49 0,65 0,81 0,97 1,05 1,13 1,22 1,30 1,46 1,62
10 0,60 0,80 1,00 1,20 1,30 1,40 1,50 1,60 1,80 2,00
11 0,73 0,97 1,21 1,45 1,57 1,69 1,82 1,94 2,18 2,42
12 0,86 1,15 1,44 1,73 1,87 2,02 2,16 2,30 2,59 2,88
13 1,01 1,35 1,69 2,03 2,20 2,37 2,54 2,70 3,04 3,38
14 1,18 1,57 1,96 2,35 2,55 2,74 2,94 3,14 3,53 3,92
15 1,35 1,80 2,25 2,70 2,93 3,15 3,38 3,60 4,05 4,50
16 1,54 2,05 2,56 3,07 3,33 3,58 3,84 4,10 4,61 5,12
17 1,73 2,31 2,89 3,47 3,76 4,05 4,34 4,62 5,20 5,78
18 1,94 2,59 3,24 3,89 4,21 4,54 4,86 5,18 5,83 6,48
19 2,17 2,89 3,61 4,33 4,69 5,05 5,42 5,78 6,50 7,22
20 2,40 3,20 4,00 4,80 5,20 5,60 6,00 6,40 7,20 8,00
21 2,65 3,53 4,41 5,29 5,73 6,17 6,62 7,06 7,94 8,82
22 2,90 3,87 4,84 5,81 6,29 6,78 7,26 7,74 8,71 9,68
23 3,17 4,23 5,29 6,35 6,88 7,41 7,94 8,46 9,52 10,58
24 3,46 4,61 5,76 6,91 7,49 8,06 8,64 9,22 10,37 11,52
25 3,75 5,00 6,25 7,50 8,13 8,75 9,38 10,00 11,25 12,50
26 4,06 5,41 6,76 8,11 8,79 9,46 10,14 10,82 12,17 13,52
27 4,37 5,83 7,29 8,75 9,48 10,21 10,94 11,66 13,12 14,58
28 4,70 6,27 7,84 9,41 10,19 10,98 11,76 12,54 14,11 15,68
29 5,05 6,73 8,41 10,09 10,93 11,77 12,62 13,46 15,14 16,82
30 5,40 7,20 9,00 10,80 11,70 12,60 13,50 14,40 16,20 18,00

V.36
NACHWEISFÜHRUNG vorwiegend auf Herausziehen
VERBINDUNGEN beanspruchte Verbindungsmittel

Rechenbeispiel:
Holzbauschraube (Teilgewinde) Ø 8 mm in GL 24h auf Herausziehen unter α = 90°, lef = 80 mm
→ Kontrolle Eindrehlängen: lef,min = 48 mm < lef = 80 mm < lef,max = 213 ∙ 0,919 = 196 mm
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit einer Holzbauschraube auf Herausziehen (in Richtung der Schraubenachse):
Fax,a,Rk = kr · F0ax,α,Rk = 1,079 · 10,1 · (80 / 100)0,9 = 8,92 kN
→ charakteristischer Durchziehwiderstand einer Holzschraube:
(Annahme: fhead,k = 10 N/mm² für ρ k = 350 kg/m3, dh = 22,0 mm)
Fax,head,Rk = kρ · F0ax,head,Rk = 1,079 ∙ 4,84 = 5,22 kN
→ charakteristischer Wert der Zugtragfähigkeit einer Holzbauschraube: (Annahme: ftens,k = 800 N/mm²)
Fax,t,Rd = Fmax,k bei lef,max = 19,9 kN
→ charakteristischer Wert der Tragfähigkeit auf Herausziehen einer Holzbauschraube (in Richtung der Schraubenachse):
Fax,Rk = min {Fax,Rk; Fax,head,Rk; Fax,t,Rk} / γM = min {8,92; 5,22; 19,9} / 1,30 = 4,02 kN

– charakteristischer Wert der Tragfähigkeit einer Holzbauschraube auf Herausziehen

Für die Nachweisführung ist der Kleinstwert des charakteristischen Ausziehwertes und der Zugtragfähigkeit der Holzbau-
schraube sowie gegebenenfalls des Kopfdurchziehens (bei Holz-Holz-Verbindungen) maßgebend. Bei Letztgenanntem ist
gegebenenfalls auch die Tragfähigkeit des Gewindes unter dem Schraubenkopf zu beachten. Für den betrachteten Schrau-
benteil ist dann das Maximum aus Kopfdurchziehen und Herausziehen in Rechnung zu stellen.

V.3.4. EFFEKTIVE VERBINDUNGSMITTELANZAHL nef FÜR VERBINDUNGSMITTEL AUF HERAUSZIEHEN

verwendete Gleichung:

mit
nef wirksame (effektive) Anzahl der Holzbauschrauben [-]
n Anzahl der Schrauben, die in einer Verbindung zusammenwirken [-]

Tab.V.42. wirksame (effektive) Verbindungsmittelanzahl nef für Verbindungsmittel auf Herausziehen

n = n0,9

n (Anzahl aller Verbindungsmittel der Gruppe)

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9

0_ - 1,00 1,87 2,69 3,48 4,26 5,02 5,76 6,50 7,22


1_ 7,94 8,65 9,36 10,1 10,8 11,4 12,1 12,8 13,5 14,2
2_ 14,8 15,5 16,2 16,8 17,5 18,1 18,8 19,4 20,1 20,7
3_ 21,4 22,0 22,6 23,3 23,9 24,5 25,2 25,8 26,4 27,0
4_ 27,7 28,3 28,9 29,5 30,1 30,8 31,4 32,0 32,6 33,2
5_ 33,8 34,4 35,0 35,6 36,2 36,8 37,4 38,0 38,6 39,2
6_ 39,8 40,4 41,0 41,6 42,2 42,8 43,4 44,0 44,6 45,2
7_ 45,8 46,4 46,9 47,5 48,1 48,7 49,3 49,9 50,5 51,0
8_ 51,6 52,2 52,8 53,4 53,9 54,5 55,1 55,7 56,2 56,8
9_ 57,4 58,0 58,5 59,1 59,7 60,2 60,8 61,4 62,0 62,5

V.37
kombinierte Beanspruchung NACHWEISFÜHRUNG
von Verbindungen VERBINDUNGEN

V.3.4.1. für auf Herausziehen beanspruchte Verbindungsmittel

mit
nef wirksame (effektive) Anzahl der Verbindungsmittel in einer axial beanspruchten Verbindung [-]
Fax,Rk charakteristischer Wert der Ausziehtragfähigkeit eines Verbindungsmittels [N]

V.3.5. BEMESSUNGSWERT DER BEANSPRUCHBARKEIT (TRAGFÄHIGKEIT) Rd

mit
Rk charakteristischer Wert einer Beanspruchbarkeit (Versagen im Holzbauteil)
γM Teilsicherheitsbeiwert für Verbindungen (nach EN 1995-1-1 γ M = 1,3) (bei Stahlbruch: γ M = 1,25 kmod = 1,0
kmod Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und des Feuchtegehaltes

V.3.6. NACHWEISBEDINGUNG

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die nachfolgende Bedingung eingehalten ist.

mit
Ed Bemessungswert der Auswirkungen der Einwirkungen
Rd Bemessungswert der Beanspruchbarkeit

V.4 KOMBINIERTE BEANSPRUCHUNG VON VERBINDUNGEN

Für Verbindungen die durch eine kombinierte Beanspruchung, sowohl auf Abscheren als auch auf Herausziehen, bean-
sprucht sind sollten die folgenden Bedingungen eingehalten sein:

– für glattschaftige Nägel

– für andere Verbindungsmittel

mit
Fax,Rd und Fv,Rd Bemessungswerte der Tragfähigkeiten der Verbindungen unter Lasten in Richtung der Verbindungsmittelachse
bzw. rechtwinklig dazu

V.38
A.1
ANHÄNGE

ANHÄNGE

A.1 Querschnittswerte A.3 - A.14


A.2 Knicklängen A.15 - A.18
A.3 Flächen und Trägheitsmomente häufig vorkommender Querschnitte A.19 - A.20
A.4 Biegelinien häufig vorkommender Belastungsfälle und statischer Systeme A.21 - A.23

A.2
ANHÄNGE Querschnittswerte

A.1 QUERSCHNITTSWERTE

A.1.1. QUERSCHNITTSWERTE FÜR RUNDHOLZ

Abb.A.1. Bezeichnungen und Achsen für Rundholz

verwendente Gleichungen:

Tab.A.1. Querschnittswerte für Rundholz

Durchmesser d A I W Durchmesser d A I W

[mm] 102 [mm2] 106 [mm4] 105 [mm3] [mm] 102 [mm2] 106 [mm4] 105 [mm3]

50 19,6 0,307 0,123 280 616 302 21,6

60 28,3 0,636 0,212 290 661 347 23,9

70 38,5 1,18 0,337 300 707 398 26,5

80 50,3 2,01 0,503 310 755 453 29,2

90 63,6 3,22 0,716 320 804 515 32,2

100 78,5 4,91 0,982 330 855 582 35,3

110 95,0 7,19 1,31 340 908 656 38,6

120 113 10,2 1,70 350 962 737 42,1

170 227 41,0 4,82 400 1.260 1.260 62,8

220 380 115 10,5 450 1.590 2.010 89,5

270 573 261 19,3 500 1.960 3.070 123

Ablesebeispiel:
Durchmesser 70 mm;
A = 38,5·102 [mm2] = 3.850 mm2;
I = 1,18·106 [mm4] = 1.180.000 mm4;
W = 0,337·105 [mm3] = 33.700 mm3

A.3
Querschnittswerte ANHÄNGE

A.1.2. QUERSCHNITTSWERTE FÜR RECHTECKQUERSCHNITTE

Abb.A.2. Bezeichnungen und Achsen für Rechteckquerschnitte von Vollholz (VH) und Brettschichtholz (BSH)

verwendete Gleichungen:

A.1.2.1. Querschnittswerte für Schalungen aus Brettern und Pfosten

Tab.A.2. Querschnittswerte für Schalungen aus Brettern und Pfosten (1,0 m Breite)

b h A Iy Wy iy

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 106 [mm³] [mm]

20 20,0 0,00667 0,0667 5,77

24 24,0 0,0115 0,0960 6,93

30 30,0 0,0225 0,150 8,66


1000
35 35,0 0,0357 0,204 10,1

40 40,0 0,0533 0,267 11,5

50 50,0 0,104 0,417 14,4

Ablesebeispiel:
b = 1000 mm; h = 40 mm
A = 40,0·103 [mm2] = 40.000 mm2
Iy = 0,0533·108 [mm4] = 5.330.000 mm4
Wy = 0,267·106 [mm3] = 267.000 mm3
iy = 11,5 [mm] = 11,5 mm

A.4
ANHÄNGE Querschnittswerte

A.1.2.2. Querschnittswerte für Rechteckquerschnitte

Tab.A.3. Querschnittswerte für Rechteckquerschnitte aus Vollholz und Brettschichtholz

b h A Iy Iz Wy Wz iy iz

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 108 [mm4] 106 [mm³] 106 [mm³] [mm] [mm]

120 7,20 0,0864 0,0216 0,144 0,0720 34,6


140 8,40 0,137 0,0252 0,196 0,0840 40,4
60 17,3
160 9,60 0,205 0,0288 0,256 0,0960 46,2
180 10,8 0,292 0,0324 0,324 0,108 52,0
50 4,00 0,00833 0,0213 0,033 0,0533 14,4
100 8,00 0,0667 0,0427 0,133 0,107 28,9
120 9,60 0,115 0,0512 0,192 0,128 34,6
140 11,2 0,183 0,0597 0,261 0,149 40,4
160 12,8 0,273 0,0683 0,341 0,171 46,2
200 16,0 0,533 0,0853 0,533 0,213 57,7
240 19,2 0,922 0,102 0,768 0,256 69,3
280 22,4 1,46 0,119 1,05 0,299 80,8
80 23,1
320 25,6 2,18 0,137 1,37 0,341 92,4
360 28,8 3,11 0,154 1,73 0,384 104
400 32,0 4,27 0,171 2,13 0,427 115
440 35,2 5,68 0,188 2,58 0,469 127
480 38,4 7,37 0,205 3,07 0,512 139
520 41,6 9,37 0,222 3,61 0,555 150
560 44,8 11,7 0,239 4,18 0,597 162
600 48,0 14,4 0,256 4,80 0,640 173
160 16,0 0,341 0,133 0,427 0,267 46,2
200 20,0 0,667 0,167 0,667 0,333 57,7
240 24,0 1,15 0,200 0,960 0,400 69,3
280 28,0 1,83 0,233 1,31 0,467 80,8
320 32,0 2,73 0,267 1,71 0,533 92,4
360 36,0 3,89 0,300 2,16 0,600 104
400 40,0 5,33 0,333 2,67 0,667 115
440 44,0 7,10 0,367 3,23 0,733 127
100 480 48,0 9,22 0,400 3,84 0,800 139 28,9
520 52,0 11,7 0,433 4,51 0,867 150
560 56,0 14,6 0,467 5,23 0,933 162
600 60,0 18,0 0,500 6,00 1,000 173
720 72,0 31,1 0,600 8,64 1,200 208
840 84,0 49,4 0,700 11,8 1,400 242
960 96,0 73,7 0,800 15,4 1,600 277
1080 108 105 0,900 19,4 1,800 312
1200 120 144 1,00 24,0 2,000 346

A.5
Querschnittswerte ANHÄNGE

b h A Iy Iz Wy Wz iy iz

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 108 [mm4] 106 [mm³] 106 [mm³] [mm] [mm]

1320 132 192 1,10 29,0 2,200 381


1440 144 249 1,20 34,6 2,400 416
100 1560 156 316 1,30 40,6 2,600 450 28,9
1680 168 395 1,40 47,0 2,800 485
1800 180 486 1,50 54,0 3,000 520
200 24,0 0,800 0,288 0,800 0,480 57,7
240 28,8 1,38 0,346 1,15 0,576 69,3

280 33,6 2,20 0,403 1,57 0,672 80,8

320 38,4 3,28 0,461 2,05 0,768 92,4


360 43,2 4,67 0,518 2,59 0,864 104
400 48,0 6,40 0,576 3,20 0,960 115
440 52,8 8,52 0,634 3,87 1,056 127
480 57,6 11,1 0,691 4,61 1,152 139
520 62,4 14,1 0,749 5,41 1,248 150
560 67,2 17,6 0,806 6,27 1,344 162
120 34,6
600 72,0 21,6 0,864 7,20 1,440 173
720 86,4 37,3 1,04 10,4 1,728 208
840 101 59,3 1,21 14,1 2,016 242
960 115 88,5 1,38 18,4 2,304 277
1080 130 126 1,56 23,3 2,592 312
1200 144 173 1,73 28,8 2,880 346
1320 158 230 1,90 34,8 3,168 381
1440 173 299 2,07 41,5 3,456 416
1560 187 380 2,25 48,7 3,744 450
1680 202 474 2,42 56,4 4,032 485
1800 216 583 2,59 64,8 4,320 520
160 22,4 0,478 0,366 0,597 0,523 46,2
200 28,0 0,933 0,457 0,933 0,653 57,7
240 33,6 1,61 0,549 1,34 0,784 69,3
280 39,2 2,56 0,640 1,83 0,915 80,8
320 44,8 3,82 0,732 2,39 1,045 92,4
360 50,4 5,44 0,823 3,02 1,176 104
400 56,0 7,47 0,915 3,73 1,307 115
140 40,4
440 61,6 9,94 1,01 4,52 1,437 127
480 67,2 12,9 1,10 5,38 1,568 139
520 72,8 16,4 1,19 6,31 1,699 150
560 78,4 20,5 1,28 7,32 1,829 162
600 84,0 25,2 1,37 8,40 1,960 173
720 101 43,5 1,65 12,1 2,352 208
840 118 69,1 1,92 16,5 2,744 242

A.6
ANHÄNGE Querschnittswerte

b h A Iy Iz Wy Wz iy iz

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 108 [mm4] 106 [mm³] 106 [mm³] [mm] [mm]

960 134 103 2,20 21,5 3,136 277


1080 151 147 2,47 27,2 3,528 312
1200 168 202 2,74 33,6 3,920 346
1320 185 268 3,02 40,7 4,312 381
1440 202 348 3,29 48,4 4,704 416
1560 218 443 3,57 56,8 5,096 450
140 1680 235 553 3,84 65,9 5,488 485 40,4
1800 252 680 4,12 75,6 5,880 520
1920 269 826 4,39 86,0 6,272 554
2040 286 990 4,66 97,1 6,664 589
2160 302 1176 4,94 109 7,056 624
2280 319 1383 5,21 121 7,448 658
2400 336 1613 5,49 134 7,840 693
160 25,6 0,546 0,546 0,683 0,683 46,2
200 32,0 1,07 0,683 1,07 0,853 57,7
240 38,4 1,84 0,819 1,54 1,024 69,3
280 44,8 2,93 0,956 2,09 1,195 80,8
320 51,2 4,37 1,09 2,73 1,365 92,4
360 57,6 6,22 1,23 3,46 1,536 104
400 64,0 8,53 1,37 4,27 1,707 115
440 70,4 11,4 1,50 5,16 1,877 127
480 76,8 14,7 1,64 6,14 2,048 139
520 83,2 18,7 1,77 7,21 2,219 150
560 89,6 23,4 1,91 8,36 2,389 162
600 96,0 28,8 2,05 9,60 2,560 173
720 115 49,8 2,46 13,8 3,072 208
160 840 134 79,0 2,87 18,8 3,584 242 46,2
960 154 118 3,28 24,6 4,096 277
1080 173 168 3,69 31,1 4,608 312
1200 192 230 4,10 38,4 5,120 346
1320 211 307 4,51 46,5 5,632 381
1440 230 398 4,92 55,3 6,144 416
1560 250 506 5,32 64,9 6,656 450
1680 269 632 5,73 75,3 7,168 485
1800 288 778 6,14 86,4 7,680 520
1920 307 944 6,55 98,3 8,192 554
2040 326 1132 6,96 111 8,704 589
2160 346 1344 7,37 124 9,216 624
2280 365 1580 7,78 139 9,728 658
2400 384 1843 8,19 154 10,2 693

A.7
Querschnittswerte ANHÄNGE

b h A Iy Iz Wy Wz iy iz

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 108 [mm4] 106 [mm³] 106 [mm³] [mm] [mm]

160 28,8 0,614 0,778 0,768 0,864 46,2

200 36,0 1,20 0,972 1,20 1,080 57,7

240 43,2 2,07 1,17 1,73 1,296 69,3

280 50,4 3,29 1,36 2,35 1,512 80,8

320 57,6 4,92 1,56 3,07 1,728 92,4

360 64,8 7,00 1,75 3,89 1,944 104

400 72,0 9,60 1,94 4,80 2,160 115

440 79,2 12,8 2,14 5,81 2,376 127

480 86,4 16,6 2,33 6,91 2,592 139

520 93,6 21,1 2,53 8,11 2,808 150

560 101 26,3 2,72 9,41 3,024 162

600 108 32,4 2,92 10,8 3,240 173

720 130 56,0 3,50 15,6 3,888 208


180 840 151 88,9 4,08 21,2 4,536 242 52,0

960 173 133 4,67 27,6 5,184 277

1080 194 189 5,25 35,0 5,832 312

1200 216 259 5,83 43,2 6,480 346

1320 238 345 6,42 52,3 7,128 381

1440 259 448 7,00 62,2 7,776 416

1560 281 569 7,58 73,0 8,424 450

1680 302 711 8,16 84,7 9,072 485

1800 324 875 8,75 97,2 9,720 520

1920 346 1062 9,33 111 10,368 554

2040 367 1273 9,91 125 11,016 589

2160 389 1512 10,5 140 11,664 624

2280 410 1778 11,1 156 12,312 658


2400 432 2074 11,7 173 12,960 693
160 32,0 0,683 1,07 0,853 1,067 46,2
200 40,0 1,33 1,33 1,33 1,333 57,7
240 48,0 2,30 1,60 1,92 1,600 69,3
280 56,0 3,66 1,87 2,61 1,867 80,8
320 64,0 5,46 2,13 3,41 2,133 92,4
360 72,0 7,78 2,40 4,32 2,400 104
200 400 80,0 10,7 2,67 5,33 2,667 115 57,7
440 88,0 14,2 2,93 6,45 2,933 127
480 96,0 18,4 3,20 7,68 3,200 139
520 104 23,4 3,47 9,01 3,467 150
560 112 29,3 3,73 10,5 3,733 162
600 120 36,0 4,00 12,0 4,000 173
720 144 62,2 4,80 17,3 4,800 208

A.8
ANHÄNGE Querschnittswerte

b h A Iy Iz Wy Wz iy iz

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 108 [mm4] 106 [mm³] 106 [mm³] [mm] [mm]

840 168 98,8 5,60 23,5 5,600 242


960 192 147 6,40 30,7 6,400 277
1080 216 210 7,20 38,9 7,200 312
1200 240 288 8,00 48,0 8,000 346
1320 264 383 8,80 58,1 8,800 381
1440 288 498 9,60 69,1 9,600 416
1560 312 633 10,4 81,1 10,400 450
200 57,7
1680 336 790 11,2 94,1 11,200 485
1800 360 972 12,0 108 12,000 520
1920 384 1180 12,8 123 12,800 554
2040 408 1415 13,6 139 13,600 589
2160 432 1680 14,4 156 14,400 624
2280 456 1975 15,2 173 15,200 658
2400 480 2304 16,0 192 16,000 693
160 35,2 0,751 1,42 0,939 1,291 46,2
200 44,0 1,47 1,77 1,47 1,613 57,7
240 52,8 2,53 2,13 2,11 1,936 69,3
280 61,6 4,02 2,48 2,87 2,259 80,8
320 70,4 6,01 2,84 3,75 2,581 92,4
360 79,2 8,55 3,19 4,75 2,904 104
400 88,0 11,7 3,55 5,87 3,227 115
440 96,8 15,6 3,90 7,10 3,549 127
480 106 20,3 4,26 8,45 3,872 139
520 114 25,8 4,61 9,91 4,195 150
560 123 32,2 4,97 11,5 4,517 162
600 132 39,6 5,32 13,2 4,840 173
720 158 68,4 6,39 19,0 5,808 208
220 840 185 109 7,45 25,9 6,776 242 63,5

960 211 162 8,52 33,8 7,744 277


1080 238 231 9,58 42,8 8,712 312
1200 264 317 10,65 52,8 9,680 346
1320 290 422 11,71 63,9 10,648 381
1440 317 547 12,78 76,0 11,616 416
1560 343 696 13,84 89,2 12,584 450
1680 370 869 14,91 103 13,552 485
1800 396 1069 15,97 119 14,520 520
1920 422 1298 17,04 135 15,488 554
2040 449 1556 18,10 153 16,456 589
2160 475 1848 19,17 171 17,424 624
2280 502 2173 20,23 191 18,392 658
2400 528 2534 21,30 211 19,360 693

A.9
Querschnittswerte ANHÄNGE

b h A Iy Iz Wy Wz iy iz

[mm] [mm] 103 [mm²] 108 [mm4] 108 [mm4] 106 [mm³] 106 [mm³] [mm] [mm]

160 38,4 0,819 1,84 1,02 1,536 46,2


200 48,0 1,60 2,30 1,60 1,920 57,7
240 57,6 2,76 2,76 2,30 2,304 69,3
280 67,2 4,39 3,23 3,14 2,688 80,8
320 76,8 6,55 3,69 4,10 3,072 92,4
360 86,4 9,33 4,15 5,18 3,456 104
400 96,0 12,8 4,61 6,40 3,840 115
440 106 17,0 5,07 7,74 4,224 127
480 115 22,1 5,53 9,22 4,608 139
520 125 28,1 5,99 10,8 4,992 150
560 134 35,1 6,45 12,5 5,376 162
600 144 43,2 6,91 14,4 5,760 173
720 173 74,6 8,29 20,7 6,912 208
240 840 202 119 9,68 28,2 8,064 242 69,3
960 230 177 11,1 36,9 9,216 277
1080 259 252 12,4 46,7 10,368 312
1200 288 346 13,8 57,6 11,520 346
1320 317 460 15,2 69,7 12,672 381
1440 346 597 16,6 82,9 13,824 416
1560 374 759 18,0 97,3 14,976 450
1680 403 948 19,4 113 16,128 485

1800 432 1166 20,7 130 17,280 520


1920 461 1416 22,1 147 18,432 554
2040 490 1698 23,5 166 19,584 589
2160 518 2016 24,9 187 20,736 624
2280 547 2370 26,3 208 21,888 658
2400 576 2765 27,6 230 23,040 693

Ablesebeispiel:
b = 240 mm; h = 1.800 mm
A = 432·103 [mm2] = 432.000 mm2
Iy = 1166·108 [mm4] = 116.600.000.000 mm4 Iz = 20,7·108 [mm4] = 2.070.000.000 mm4
Wy = 130·106 [mm3] = 130.000.000 mm3 Wz = 17,280·106 [mm3] = 17.280.000 mm3
iy = 520 [mm] = 520 mm iz = 69,3 [mm] = 69,3 mm

A.10
ANHÄNGE Querschnittswerte

A.1.3. QUERSCHNITTSWERTE FÜR BRETTSPERRHOLZ

Abb.A.3. Bezeichnung und Achsen für Brettsperrholzquerschnitte

A.1.3.1. Definition der geometrischen Abmessungen

Abb.A.4. Position für die Berechnung der statischen Momente für max τ V,d und max τ r,d eines 3- schichtigen Aufbaus

Abb.A.5. Position für die Berechnung der statischen Momente für max τ V,d und max τ r,d eines 5-schichtigen Aufbaus

Abb.A.6. Position für die Berechnung der statischen Momente für max τ V,d und max τ r,d eines 7-schichtigen Aufbaus

Abb.A.7. Position für die Berechnung der statischen Momente für max τ V,d und max τ r,d eines 7-schichtigen Aufbaus
mit doppelten Außenlagen

A.11
Querschnittswerte ANHÄNGE

mit
ti,längs Schichtdicke der längsorientierten Schichten [mm]
ti,quer Schichtdicke der querorientierten Schichten [mm]
Ai Fläche des betrachteten Querschnitts [mm²]
Ax Gesamtfläche der längsorientierten Schichten [mm²]
Ay Gesamtfläche der querorientierten Schichten [mm²]
zi Schwerpunktabstand der Teilfläche zum Gesamtschwerpunkt [mm]
zs Abstand vom Gesamtschwerpunkt zur äußersten Faser [mm]
Si statisches Moment des betrachteten Querschnittsteiles [mm³]

A.1.3.2. Schubkorrekturfaktor κ

Näherung für den Schubkorekturfaktor κ (nach T. Bogensperger, G. Silly: Zweiachsige Lastabtragung von Brettsperrholz-
platten, Bautechnik 10/2014):

Tab.A.4. Schubkorrekturfaktor κ für BSP mit gleichen Schichtdicken (Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden)

Haupttragrichtung Nebentragrichtung

Schichtzahl

3 0,206 0,149 0,694 0,732


5 0,243 0,177 0,188 0,139
7 0,258 0,188 0,229 0,169

mit
κ Schubkorrekturfaktor
GII Schubmodul in Faserrichtung
GR Rollschubmodul

Interpolationsbeispiel:
5-schichtiges BSP-Element mit G|| = 550 N/mm² und GR = 50 N/mm², Schubkorrekturfaktor κ in Haupttragrichtung

A.12
ANHÄNGE Querschnittswerte

A.1.3.3. Querschnittswerte für Brettsperrholz

Tab.A.5. Brettsperrholz (BSP); 3-schichtig (für einen 1,0 m breiten Plattenstreifen) und in x-Richtung orientierten Außenlagen)

tBSP,ges 3-schichtig Ax Iy Wy iy κ x;10 κ x;14,4 κ y;10 κ y;14,4 S1


103 108 106 104
[mm] t1 t2 t3 [mm] [-] [-] [-] [-]
[mm²] [mm4] [mm³] [mm3]
60 20 20 20 40,0 0,173 0,578 20,8 0,21 0,15 0,69 0,73 40

90 30 30 30 60,0 0,585 1,30 31,2 0,21 0,15 0,69 0,73 90

120 40 40 40 80,0 1,39 2,31 41,6 0,21 0,15 0,69 0,73 160

80 30 20 30 60,0 0,420 1,05 26,5 0,22 0,16 0,64 0,69 75

100 40 20 40 80,0 0,827 1,65 32,1 0,24 0,18 0,60 0,65 120

110 40 30 40 80,0 1,09 1,98 36,9 0,22 0,16 0,66 0,70 140

Tab.A.6. Brettsperrholz (BSP); 5-schichtig (für einen 1,0 m breiten Plattenstreifen) und in x-Richtung orientierten Außenlagen)

tBSP,ges 5-schichtig Ax Iy Wy iy κ x;10 κ x;14,4 κ y;10 κ y;14,4 S1 S2


103 108 106 104 104
[mm] t1 t2 t3 t4 t5 [mm] [-] [-] [-] [-]
[mm²] [mm4] [mm³] [mm3] [mm3]
100 20 20 20 20 20 60,0 0,660 1,32 33,2 0,24 0,18 0,19 0,14 80 85

150 30 30 30 30 30 90,0 2,23 2,97 49,7 0,24 0,18 0,19 0,14 180 191

200 40 40 40 40 40 120 5,28 5,28 66,3 0,24 0,18 0,19 0,14 320 340

100 30 10 20 10 30 80,0 0,787 1,57 31,4 0,28 0,21 0,17 0,13 105 110

110 30 10 30 10 30 90,0 1,03 1,87 33,8 0,31 0,23 0,19 0,14 120 131

120 30 20 20 20 30 80,0 1,27 2,11 39,8 0,24 0,17 0,18 0,14 135 140

130 30 20 30 20 30 90,0 1,57 2,41 41,7 0,25 0,19 0,18 0,13 150 161

120 40 10 20 10 40 100 1,39 2,32 37,3 0,29 0,22 0,16 0,12 160 165

130 40 10 30 10 40 110 1,75 2,69 39,9 0,32 0,24 0,17 0,14 180 191

140 40 10 40 10 40 120 2,16 3,09 42,4 0,34 0,26 0,20 0,16 200 220

130 40 20 10 20 40 90,0 1,73 2,66 43,8 0,22 0,16 0,20 0,16 180 181

140 40 20 20 20 40 100 2,11 3,02 46,0 0,24 0,17 0,17 0,13 200 205

150 40 20 30 20 40 110 2,55 3,40 48,1 0,25 0,19 0,17 0,13 220 231

160 40 20 40 20 40 120 3,04 3,80 50,3 0,27 0,20 0,18 0,14 240 260

150 40 30 10 30 40 90,0 2,53 3,37 53,0 0,21 0,15 0,28 0,20 220 221

160 40 30 20 30 40 100 2,99 3,74 54,7 0,23 0,16 0,20 0,15 240 245

170 40 30 30 30 40 110 3,51 4,13 56,5 0,24 0,17 0,18 0,14 260 271

180 40 30 40 30 40 120 4,08 4,53 58,3 0,25 0,18 0,18 0,13 280 300

Ablesebeispiel:
BSP 5-schichtig;
tBSP,ges = 180 mm; (t1 = 40; t2 = 30; t3 = 40; t4 = 30; t5 = 40; [mm])
Ax = 120·103 [mm2] = 120.000 mm2 κ x,10 = 0,25 κ x,14.4 = 0,18
Iy = 4,08·108 [mm4] = 408.000.000 mm4 κ y,10 = 0,18 κ y,14.4 = 0,13
Wy = 4,53·106 [mm3] = 4.530.000 mm3 S1 = 280·104 [mm3] = 2.800.000 mm3
iy = 58,3 [mm] = 58,3 mm S2 = 300·104 [mm3] = 3.000.000 mm3

A.13
Querschnittswerte ANHÄNGE

Tab.A.7. Brettsperrholz (BSP); 7-schichtig (für einen 1,0 m breiten Plattenstreifen) und in x-Richtung orientierten Außenlagen)

tBSP,ges 7-schichtig Ax Iy Wy iy κ x;10 κ x;14,4 κ y;10 κ y;14,4 S1

103 108 106 104


[mm] t1 t2 t3 t4 t5 t6 t7 [mm] [-] [-] [-] [-]
[mm²] [mm4] [mm³] [mm3]
140 20 20 20 20 20 20 20 80,0 1,63 2,32 45,1 0,26 0,19 0,23 0,17 160

210 30 30 30 30 30 30 30 120 5,49 5,23 67,6 0,26 0,19 0,23 0,17 360

280 40 40 40 40 40 40 40 160 13,0 9,30 90,2 0,26 0,19 0,23 0,17 640

180 30 20 30 20 30 20 30 120 3,84 4,27 56,6 0,27 0,20 0,23 0,17 300

200 20 40 20 40 20 40 20 80,0 3,63 3,63 67,3 0,28 0,20 0,26 0,20 240

220 40 20 40 20 40 20 40 160 7,41 6,74 68,1 0,28 0,21 0,23 0,18 480

240 40 20 40 40 40 20 40 160 9,49 7,91 77,0 0,25 0,18 0,25 0,19 560

240 30 40 30 40 30 40 30 120 7,44 6,20 78,7 0,26 0,19 0,24 0,18 420

250 40 40 30 30 30 40 40 140 9,51 7,61 82,4 0,25 0,18 0,22 0,16 510

260 40 30 40 40 40 30 40 160 11,2 8,59 83,6 0,25 0,19 0,24 0,18 600

Tab.A.8. Brettsperrholz (BSP); 7-schichtig mit doppelten Außenlagen (für einen 1,0 m breiten Plattenstreifen) und in x-Richtung
orientierten Außenlagen)

7-schichtig mit
tBSP,ges Ax Iy Wy iy κ x;10 κ x;14,4 κ y;10 κ y;14,4 S1 S2
doppelten Außenlagen

[mm] t1 t2 t3 t4 t5 t6 t7 103 108 106 [mm] [-] [-] [-] [-] 104 104
[mm²] [mm4] [mm³] [mm3] [mm3]
190 30 30 20 30 20 30 30 150 5,45 5,74 60,3 0,26 0,19 0,16 0,12 390 401

200 30 30 30 20 30 30 30 140 6,25 6,25 66,8 0,23 0,16 0,19 0,14 420 425

200 30 30 20 40 20 30 30 160 6,29 6,29 62,7 0,28 0,21 0,17 0,13 420 440

210 30 30 30 30 30 30 30 150 7,13 6,79 69,0 0,24 0,17 0,17 0,13 450 461

220 30 30 30 40 30 30 30 160 8,09 7,36 71,1 0,25 0,18 0,17 0,13 480 500

220 40 40 20 20 20 40 40 180 8,70 7,91 69,5 0,27 0,20 0,15 0,12 560 565

230 30 30 40 30 40 30 30 150 9,05 7,87 77,7 0,23 0,16 0,19 0,14 510 521

240 30 30 40 40 40 30 30 160 10,1 8,44 79,6 0,24 0,17 0,18 0,14 540 560

240 40 40 20 40 20 40 40 200 11,1 9,29 74,7 0,29 0,22 0,16 0,12 640 660

250 40 40 30 30 30 40 40 190 12,4 9,95 80,9 0,24 0,18 0,16 0,13 680 691

260 40 40 30 40 30 40 40 200 13,9 10,7 83,3 0,25 0,19 0,16 0,12 720 740

260 40 40 40 20 40 40 40 180 13,8 10,6 87,6 0,22 0,16 0,20 0,16 720 725

280 40 40 40 40 40 40 40 200 16,9 12,1 91,9 0,24 0,17 0,17 0,13 800 820

A.14
ANHÄNGE Knicklängen

A.2 KNICKLÄNGEN

In den folgenden Tabellen finden sich Hinweise zur Ermittlung der Knicklängen für im Holzbau gebräuchliche statische
Systeme.

Tab.A.9. Eulerfälle

Eulerfall

I II III IV

Knicklängenbeiwert β

β=2 β=1 β = 0,7 β = 0,5

Tab.A.10. Knicklängenbeiwerte für häufig im Holzbau vorkommende Systeme (aus DIN 1052:2008)

statisches System Knicklängenbeiwert β

A.15
Knicklängen ANHÄNGE

statisches System Knicklängenbeiwert b

A.16
ANHÄNGE Knicklängen

statisches System Knicklängenbeiwert β

A.17
Knicklängen ANHÄNGE

statisches System Knicklängenbeiwert β

A.18
ANHÄNGE Flächen und Trägheitsmomente
häufig vorkommender Querschnitte

A.2 FLÄCHEN UND TRÄGHEITSMOMENTE


HÄUFIG VORKOMMENDER QUERSCHNITTE

Tab.A.11. Flächen und Trägheitsmomente für häufig vorkommende Querschnitte

Flächenträgheitsmoment
Fläche A
2. Ordnung
Querschnittsform (Flächenträgheitsmoment)

[mm2] [mm4]

Rechteck

Dreieck

mit
(Anmerkung: für rechtwinklige Dreiecke gilt: = 0,5)

Trapez

Kreis

A.19
Flächen und Trägheitsmomente ANHÄNGE
häufig vorkommender Querschnitte

Flächenträgheitsmoment
Fläche A
2. Ordnung
Querschnittsform (Flächenträgheitsmoment)

[mm2] [mm4]

Halbkreis

Viertelkreis

Parabel

Halbparabel mit Hohlkehle

A.20
ANHÄNGE Biegelinien häufig vorkommender
Belastungsfälle und statischer Systeme

A.3 BIEGELINIEN HÄUFIG VORKOMMENDER


BELASTUNGSFÄLLE UND STATISCHER SYSTEME

Tab.A.12. Biegelinien häufig vorkommender Belastungsfälle und statischer Systeme

Gleichung der
Belastungsfall Durchbiegung Neigungswinkel
Biegelinie

0 ≤ x ≤ l/2:

0 ≤ x ≤ a:

a > b:
0 ≤ x ≤ l:

b > a:

0 ≤ x ≤ l/2:

l/2 ≤ x ≤ l:
bzw.

0 ≤ x ≤ a: a > b:

0 ≤ x ≤ a:

b > a:

A.21
Biegelinien häufig vorkommender ANHÄNGE
Belastungsfälle und statischer Systeme

Gleichung der
Belastungsfall Durchbiegung Neigungswinkel
Biegelinie

A.22
ANHÄNGE Biegelinien häufig vorkommender
Belastungsfälle und statischer Systeme

Gleichung der
Belastungsfall Durchbiegung Neigungswinkel
Biegelinie

0 ≤ x ≤ l:

0 ≤ x‘ ≤ a:

0 ≤ x ≤ l:

0 ≤ x‘ ≤ a:

A.23
Biegelinien häufig vorkommender ANHÄNGE
Belastungsfälle und statischer Systeme

A.24
Österreichischer
Ingenieurholzbauverband
Vorsitzender DI Michael Bauer
Geschäftsführer Mag. Dieter Lechner
Schwarzenbergplatz 4,
Postfach 3, 1037 Wien, Austria
T +43 (0) 1 712 26 01 - 12
F +43 (0) 1 713 03 09
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