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LANDIS&GYR 2551

August 1986

SIGMAGYR®-E

Heizungsregelung
Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung mit
Zusatzfunktionen und Optimierung
für grössere Anlagen und besondere Anforderungen, 220 V RVL45..
Typenübersicht
- Grundausstattung der Regelung SIGMAGYR®-Eco
Regler mit Quarzschaltuhr RVL45.1
Regler ohne Schaltuhr RVL45.0
Digitalschaltuhr (steckbar) AUD1
Witterungsfühler QAC21
Anlegetemperaturfühler QAD21 oder
Tauchtemperaturfühler QAE21

Anlegetemperaturfühler QAD21 Witterungsfühler QAC21 ® Regler RVL45 ©

- Zusatzausstattungen
(siehe Geräteblatt 2550 — Sortimentsübersicht
SIGMAGYR®-Eco)

- Stellgerät ®
(siehe Geräteblatt 4000 - Sortiment elektrische Stellgeräte)
— für Dreipunktsteuerung:
- el. motorische Antriebe SQK/SQL33,
für Hähne und Ventile V...45 (Geräteblatt 4506)
— el. hydraulische Antriebe Bei Bestellung Name und Typenbezeichnung der Geräte
SKB/SKC/SKD31, für Ventile (Geräteblatt 4561) angeben.

Anwendung
Radiatoren-, Konvektoren-, Boden-, Decken- und Grundlast-
heizungen in
— Büro- und Verwaltungsgebäuden
— Geschäftshäusern und Verkaufslokalen
— Schulen und Krankenhäusern
— Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken
— Fabrikgebäuden und Werkstätten usw.
auch geeignet für alle Fernheizanwendungen.

Heizgruppe: Vorlauftemperaturregelung mit Vorlaufmaximal-


Anwendungsbeispiele und Rücklaufminimalbegrenzung.

(T)®
M1

® = Sicherheitstemperatur-Wächter RAK/RAZ (Geräteblatt 1100)

Fernheizanschluss indirekt (Umformer-Übergabe):


Siedlungs-Fernleitung: Vorlauftemperaturregelung mit Vor- und Vorlauftemperaturregelung mit konstant/gleitender Maximalbe-
Rücklauf m i nimalbegrenzung. grenzung der Primär-Rücklauftemperatur.

1
Funktionen — Uhrensignal *
— Klemmmen «H1» verbinden.
Grundgerät RVL45 (ohne Einschübe) — nurl Uhr nötig.

• Vorlauftemperaturregelung — Rücklauftemperatur-Begrenzung (minimal/maximal)


— stetig (Dreipunktsteuerung) — Klemmen «Z2» verbinden.
— auf el. motorische und el. hydraulische Stellantriebe. — nurl RLT-Begrenzungsfühler nötig.
— bei Schalterstellung «^» kann der Stellantrieb über - nurl Standard-Einschub AZY12.1... nötig.
die Tasten «auf-zu» am Regler beliebig verstellt werden. ' Die Außentemperatur- und Uhrensignale des RVL45 können auch an je max. 7
— bei Schalterstellung «0 »läuft der Stellantrieb automa- Schaltgeräte SEZ25... weitergegeben werden (siehe Verarbeiten von Signalen,
tisch «zu». Seite 3). Beliebige Kombinationsmöglichkeit RVL45/SEZ25... bis max. 7 Geräte pro
Signal.
Bei Weitergabe von Signalen ist immer auch die Massenklemme «M» zu verbinden.
— Brenner «ein-aus» (Zweipunktsteuerung)
— direkt auf Brenner.
— bei Schalterstellung « ^» wird Brenner durch Kessel-
temperaturregler gesteuert.
— Brennerart ist am Regler einstellbar.

mit STANDARD-Einschüben AZY12.1...


• Eco-Sparautomatik (ausführlicher siehe Geräteblatt 2553)
sorgt dafür, daß nur dann geheizt wird, wenn erforderlich.
• Windkompensation
zusätzlicher Einfluss auf Vorlauftemperatur, mit
- Windfühler QAV91 (Geräteblatt 2575)

• Begrenzungen
in Vorlauf und Rücklauf (maximal/minimal) sind gleichzeitig
möglich (Rücklaufvorrang), mit
- Anlege- oder Tauchtemperaturfühler QAD21/QAE21
(Geräteblatt 2560)
Heizung und Pumpe aus Bei mehreren RVL45 an einem gemeinsamen Rücklauf,
Heizung und Pumpe ein siehe «Weitergabe von Signalen» (oben)
ECO-Grenzwert, z.B. 17°C für normale und abgesenkte Temperaturen, getrennt
einstellbar
3 gedämpfte Außentemperatur, als Mass für die im Gebäude gespeicherte Wärme
4 momentane Außentemperatur • Raumgesteuerte Absenkung/Aufheizung
°C Temperatur mit Eco-Sparautomatik,
t Zeit
— nur in Wahlschalterstellung © und <£ ,
- mit Standardeinschüben AZY12.11/AZY12.13,
— beide Temp. unter Grenzwert(1)-Heizung «ein» — mit Schaltuhr
— eine der Temp. über Grenzwert (O)-Heizung «aus»
— Absenkung (Schalterstellungen © undC)
— Heizung wird abgestellt, bis die am RVL45 eingestellte
Raumtemperatur erreicht ist.
Schnellaufheizung — Dann beginnt «Sparbetrieb»
ist selbstanpassend, richtet sich nach:
— den Betriebszuständen der vorangegangenen Stunden, — Aufheizung (Schalterstellung © )
wie: — Die Schnellaufheizung wirkt, bis die am Einschub ein-
— Außentemperaturverlauf gestellte Raumtemperatur «morning room» erreicht ist.
— Ausschaltdauer — Dann beginnt «Comfortbetrieb»
— und der momentanen Außentemperatur.
• Boilervorrang
Durch Signal des Brauchwassertemperaturreglers an RVL45
Frostschutz kann erreicht werden, daß die
in Schalterstellung «•§•». — Rücklauf-Maximalbegrenzung «wirksam» oder «nicht
— Heizung «ein», wenn Außentemperatur unter 1°C. wirksam» ist.
— regelt automatisch auf ca. 8°C Raumtemperatur. — Eco-Sparautomatik «nicht wirksam» ist.
— Heizung «aus», wenn Außentemperatur über 3°C. — Vorlauf-Minimalbegrenzung «wirksam» wird.

Pumpen-Ausschaltverzögerung
gegen Wärmestau bei Ausschalten der Heizung
— Ventil läuft «zu», Brenner «aus».
— dank Eco-Sparautomatik läuft die Pumpe automatisch mit FLEX-Einschüben AZY12.2...
noch 6 min. weiter. (ausführlicher siehe Geräteblatt 2554)

• Diagnose mit Einschub AZY12.20


Pumpen-Intervallschaltung für Messungen und Registrierungen mit
gegen festsitzen der Pumpe bei abgeschalteter Heizung. - Registrierverstärker AZX91 (Geräteblatt 2583) AZY12.20
— dank Eco-Sparautomatik wird die Pumpe alle 18 Stunden ist nur erforderlich, wenn keine anderen Flexfunktionen
für 30 s eingeschaltet. benötigt werden.
— auch bei Schalterstellung «^. »-Frostschutz. — Jeder Flexeinschub hat eigenen Ausgang für Registrier-
verstärker.

• Durchfluß-Minimalbegrenzung • Führung mit Einschub AZY12.21


gegen kleine, vom Wärmezähler nicht messbare Wärmemen- zusätzliche Führung durch Aufschalten des
gen. - Sonnenfühlers QAS91 (Geräteblatt 2577) oder
— ein Minimalhub wird vom Hilfsschalter im Stellantrieb an — 0...10V- Signals eines Leitsystems.
Regler signalisiert.
— beim erreichen des Minimalhubes läuft das Ventil automa-
tisch «zu». • Heizstartverzögerung mit Einschub AZY12.22
— nach 6 min. läuft es wieder «auf», direkt zum Minimalhub beim Umschalten vom abgesenkten auf normalen Heizbe-
(wenn Wärme verlangt wird). trieb,
— in Abhängigkeit der Außentemperatur.

• Weitergabe von Signalen • Anzeige mit Einschub AZY12.23


an max. 7 weitere RVL45-Regler. von Vorlauf-, Rücklauf-, Raum- und Außentemperaturen über
Klemme U, auf
— Außentemperatur* - Anzeigegerät RZM61.7 (Geräteblatt 2581)
— Klemmen «U4» verbinden. — Schreiber und andere Geräte 0...10V
— nur 1 Außenfühler nötig. — Signalweitergabe an SEZ25.1
CE1-2551 D
• Raumtemperaturbegrenzung mit Einschub AZY12.24 Einstell- und Bedienungselemente
zur Maximalbegrenzung der Raumtemperatur bei Fremd-
wärmeeinfluß.
5 6 7 8 9
• Steuerung mit Einschub AZY12.25:
mit Eco-Sparautomatik auf,
— Wärmeerzeuger oder,
- Kesseltemperaturregler SEZ25.2 (GB 2590)
mit externem Schaltsignal an RVL45,
— umschalten Zwei-/Dreipunktsteuerung.

• Heizlastmessung mit Einschub AZY12.26


indirektes Erfassen der Wärmeabgabe zur
— Heizkostenverteilung in Anlagen ohne Wärmezähler.

mit OPTIMIER-Einschub AOC45-ECOSTAR


anstelle der Schaltuhr Pos. 3
(ausführlicher siehe Geräteblatt 2556)
1 Bedienungsanleitung
2 Signallämpchen und Drucktasten für Auf-Zu-Signal
• Optimierung des gesamten Heizbetriebes 3 Schaltscheibe mit Schaltreitern
- digitale Jahresschaltuhr, Gangreserve 25 Tage 4 Zeitmarke
— programmierbare Schaltzeiten und Temperaturen 5 Standardeinschub
— energieoptimales Abschalten und Aufheizen, selbst- 6 Flexeinschub
adaptiv. 7 Einstellschieberfür die Schnellaufheizung
8 Korrekturschieber für die Tagestemperatur
• Standardeinschübe sind verwendbar. (Pos. 5) 9 Einstellschieber für die Absenkung
10 Heizkurve
11 Zentralbefestigung
• Flexeinschübe sind nicht verwendbar, da Position (6) durch 12 Schloß, abschließbar
Optimier-Hilfseinschub AZY12.45 belegt ist. 13 Testschalter
AOC45 übernimmt folgende Flex-Funktionen: 14 Programmwahlschalter
— Diagnose (Messung, Registrierung), Heizstartverzöge- O = Betriebsbereitschaft
rung, Raumtemperaturbegrenzung. $? = Betriebsbereitschaft mit Frostschutz
folgende Flex-Funktionen fallen weg: 0 = Heizbetrieb nach Uhrenprogramm mit ECO-
— Führung (Sonne, Leitsystem), Anzeige, Steuerung und C = Dauernd abgesenkter Heizbetrieb Sparautomatik
Heizlastmessung (s. oben). 3$: = Dauernd normaler Heizbetrieb
Wird eine dieser Funktionen benötigt, ist statt AOC45 das
Optimiergerät OSC21 (Geräteblatt 2558) zu verwenden. ^ = Handbetrieb
15 Betriebslampe der Umwälzpumpe
16 Einstellschieberfür die ECO-Grenzwerte

mit ZUSATZ-Geräten

Fernsteuerung
zum Eingreifen in bestehende RVL45-Heizprogramme
(Klemme «R1»), wahlweise mit: Technische Daten
- Fernbedienungsgerät QAA23.71 (GB 2566)
- Optimierungsgerät OSC21 (GB 2558)
— Leitsystem (z. B. Visogyr/Visonik) Grunddaten des Reglers
Betriebsspannung 220 V^
Fernanzeige Frequenz 50...60 Hz
wenn Temperatur-Sollwert nicht erreicht ist (ca. 4 xSchalt- Leistungsaufnahme 6 VA
differenz), Anzeige (Klemme «H3») wahlweise: Schutzkleinspannung: (2-adrig)
— auf Leuchtdiode am Fernbedienungsgerät, Fühler 10V-
- über Schaltverstärker SEZ25.0 (GB 2591) auf beliebiges Signale und
Anzeigegerät. Speisung Windfühler 30V—
zul. Umgebungstemperaturen
Betrieb 0...50°C
• Kesseltemperaturregelung Transport und Lagerung —25...+65°C
witterungsgeführtes Steuern und Absenken der Kessel- zul. Umgebungsfeuchte F DIN 40040
temperatur mit, Schutzklasse IIVDE0631
- Kesseltemperaturregler SEZ25.2 (GB 2590) Schutzart IP40 DIN40050
Funkentstörgrad NVDE40040
Stopfbüchsen PGII
• Verarbeiten von Signalen Abmessungen DIN 43700
zum witterungs- und zeitabhängigen Schalten von Anlage- Gewicht 1,2kg
elementen (z.B. Brenner, Pumpe etc.)
— Außentemperatur* über Klemme «U4» an,
- max. 7 Zweipunktschalter SEZ25.1 (GB 2592)
— nur 1 Außenfühler nötig Einstellbereiche
— Uhrensignal* über Klemme «H1» an, Heizkurve
- max. 7 Schaltverstärker SEZ25.0 (GB 2591) Steilheit 0,3...4
— nur 1 Schaltuhr nötig. Außentemperatur +20...-35°C
ECO Sparautomatik (Grenzwerte)
normale Heizung 0...25°C
abgesenkte Heizung —5...+20°C
* Die Außentemperatur- und Uhrensignale des RVL45 können auch an je max. 7
weitere RVL45 weitergegeben werden (siehe Weitergabe von Signalen, Seite 2). Korrektur Raumtemperatur +4,5...—4,5 K
Beliebige Kombinationsmöglichkeit RVL45/SEZ25... bis max. 7 Geräte pro Signal. Absenkung Raumtemperatur 0...—15 K
CE1-2551 D
Reglerausgänge (2- und 3-Punkt) Bei kleinem Vorlauftemperaturbereich (kleine Steilheiten) ver-
läuft die Heizkurve praktisch linear und entspricht der Kennli-
für e>. motorische/el. hydraulische nie von Niedertemperaturheizungen (z.B. Fußboden)
Antriebe (3-Punkt)
— Spannung max. 250 V ~w Die Krümmung der Heiz-
— Schaltleistung der Relais max. 25 VA kurve bei linearer Außen-
max. 0,1 A, cos cp >0,5 temperaturskala und Steil-
- Rückführgröße (in K Vorlauf- heiten 0,5,1,5 4.
temperatur) 25 K
— Nachstellzeit 60s
— kürzester Regelschritt ca. 1s
— Laufzeit des Stellantriebs 2...6min

für Brenner oder Pumpe (2-Punkt)


— Spannung max. 250 V^
— Schaltleistung des Relais max. 500 VA
max. 2 A / c o s <p >0,5 Zur Korrektur der Tagestemperatur und zur Einstellung der ge-
— Strom des Brennmotors max. 2 A / c o s cp >0,5 wünschten Nachtabsenkung kann die eingestellte Heizkurve
— Strom des Zündtrafos max. 1A parallel verschoben werden. Die Grosse der Verschiebung ist
— Einschaltstrom für 1 s max. 10 A direkt in °C Raumtemperatur ablesbar.

Parallelverschiebung der
Schaltuhren Heizkurven.
Quarzuhr AUZ1.4
— Gangreserve >72h
— kleinster Schaltabstand:
24h-Scheibe (Tag) 40min
7-Tage-Scheibe (Woche) 4h
— Absenkungen:
24h-Scheibe (Tag) max. 3
7-Tage-Scheibe (Woche) max. 8

Digitaluhr AUD1 Raumtemperatur-Korrektur Tag: Normalwert (0) 20°C,


Korrekturmöglichkeit +4,5
— Gangreserve >72h bis -4,5°C.
— kleinster Schaltabstand 1 min
— Absenkungen (Woche) max. 70 Raumteperatur-Absenkung Nacht: Normalwert (-8) 12°C, max.
beliebig verteilbar. Absenkung (-15) auf 5°C
Raumtemperatur.

Temperaturfühler (s. Geräteblatt 2560) Die eingestellte Temperaturänderung wird in unterschiedlicher


- Witterungsfühler QAC21 -35...+ 50°C Zeit erreicht, abhängig von der Gebäudebauweise:
- Anlegefühler QAD21 -30...+130°C
-Tauchfühler QAE21 -30...+130°C A = leicht, B = mittel, C = schwer
Zeitverhalten
bei Temperatur-
korrekturen

Neutralzone (bei 3 Punkt Ausgang)


Technik Heizsysteme mit kleinen Steilheiten (z.B. Fußboden) benötigen
(ausführlichere Gerätetechnik zu Grundgerät RVL45-Funk- kleine Neutralzonen, bei größeren Steilheiten sind größere
tionen.) Neutralzonen vorteilhaft.
Neutralzone in
Heizkurve Abhängigkeit der
Steilheit
Zuordnung Außentemperatur-Vorlauftemperatur durch Heiz-
kurve (Steilheitsbereich 0,3-4) ist direkt einstellbar. Die Heiz-
kurve am RVL45 ist als Gerade dargestellt, da die Krümmung
durch die nicht lineare Außentemperaturskala kompensiert
wird (s. Diagramm).

Die um 2 Drehpunkte Ver-


schiebbare Heizkurvenein- Schaltdifferenz (bei 2 Punkt Ausgang)
stellung.
Heizsysteme mit kleinen Steilheiten (z.B. Fußboden) benötigen
A = Drehpunkt bei 15°C kleine Schaltdifferenzen, bei größeren Steilheiten sind größere
Außentemperatur, ver- Schaltdifferenzen vorteilhaft.
schiebbar von 20...65°C
Vorlauftemperatur. Schaltdifferenz (SD)
in Abhängigkeit der
B = Drehpunkt bei -5°C Steilheit, wirkend:
Außentemperatur, ver- A = auf Gasbrenner
-10 -15 -20-25 -35°C schiebbar von 25...120°C B = auf Ölbrenner
Vorlauftemperatur.

Bei zunehmender Differenz zwischen Vorlauf- und Raumtempe-


ratur nimmt die Wärmeleistung der Heizkörper nicht proportio-
nal zu. Die Wärmeaustauschkennlinie ist deshalb, je nach
Steilheit, mehr oder weniger gekrümmt. Der Sollwert liegt jeweils in der Mitte der SD
CE1-2551 D
Regelverhalten Projektierung
Im 3-Punktbetrieb arbeitet der Regler nach einem, im Micro- Die Leitungen des Meßkreises führen Schutzkleinspannung.
computer programmierten E-Algorithmus und entsprechend Die Leitungen zu Regler und Stellantrieb führen 22QV^.
pulsbreitenmoduliertem Signal auf einen elektromotorischen/ Sicherungen, Schalter und Erdungen sind nach den örtlichen
elektrohydraulischen Antrieb. Vorschriften auszuführen.
Bei der Verwendung von Einschüben sind immer die jeweiligen
w = Vorlauftemperatur-Sollwert Projektierungshinweise in den entsprechenden Geräteblättern
x = Vorlauftemperatur-Istwert 2553, 2554 und 2556 zu beachten.
Xn = Neutralzone auf Vorlauf- Anlageschaltpläne und Anschlußklemmen siehe Seite 6!
temperatur bezogen Empfehlung: Alle für die Inbetriebsetzung wichtigen Größen,
y = Stellgröße AUF bzw. ZU die bereits beim Projektieren festgelegt werden können, sollen
auf dem Anlageschaltplan aufgeführt werden.

Im 2-Punktbetrieb mit Öl- oder Gasbrenner ergibt sich, bezo-


gen auf die Vorlauftemperatur, eine stetigähnliche Regelung
mit P-Verhalten.

SD= Schaltdifferenz auf Vorlauf-


temperatur bezogen Montage und Inbetriebsetzung
w = Vorlauftemperatur-Sollwert Regler RVL45
x = Vorlauftemperatur-Istwert
y = Stellbefehl EIN bzw. AUF Montageort: Wand, Schaltschrankoder Schalttafel; nicht in
nassen oder feuchten Räumen.
Wand- und Frontmontage, steckbar.
Montageanleitungen sind in allen Geräten beigelegt.
Die Inbetriebsetzung der gesamten Regelung ist anhand der
dem Gerät beiliegenden Gesamtanleitung vorzunehmen.
Schnellaufheizung
Um die zur Verfügung stehende Wärmeenergie zeitoptimal ein-
zusetzen, rechnet der Microcomputer laufend die Raumtempe-
ratur, die sich aufgrund der herrschenden Bedingungen einge-
stellt hatte. Es wird ein Betrag errechnet, welcher der Abwei-
chung der Raumtemperatur vom Tagessollwert entspricht und
als konstanter Störwert den Regler beeinflußt. Größere Stör-
wert ergeben längere Haltezeiten. Durch die Abbauphase wird
die Schnellaufheizung in dem Masse abgebaut, wie sich die
Raumtemperatur erhöht.
Dieses Verfahren entspricht im wesentlichen einer Morgenauf-
heizung mit Raumfühler, jedoch ohne einen solchen Fühler zu
benötigen.

Zeit

Maßbilder
ca. 220
Maße in mm
Änderungen vorbehalten

QAC21

RVL45 Ausschnitt für Fronteinbau QAD21

CE1-2551 D
Anschlußschaltpläne Anschlußklemmen
Die Anschlußschaltpläne zeigen den grundsätzlichen Anschluß
der Geräte bei den verschiedenen Wirkungsarten. Zusatzfunk- Kodierungen
tionen sind nicht enthalten; sie sind auf den entsprechenden T ' A | B C
Geräteblättern aufgeführt. Bei Wirkung auf Brenner ist in jedem T
Falle der Anschlußschaltplan des Feuerungsautomaten zu
TP 2 M B1 B2 B3 R1 H3 B4 G8 B8 H4
beachten. i! i jj
:
F
K

v ^'hM \
li Y1ii Y21 jj Yi i K1i j;i pi
N
i Q U4 Z2 H1
T II T TA TA TA

Schaltplan 1 Regler auf elektromotorischen Stellantrieb


wirkend (Stellantrieb ohne Notstellfunktion) L
NÜÜSÜar } Betriebsspannung 220 V^
N
B1 Meßsignal des Vorlauftemperaturfühlers
B2 Meßsignal des Rücklauftemperaturfühlers
L F1 B1 B2 B3 B4 B8 B3 Meßsignal des Raumtemperaturfühlers
B4 Meßsignal des Witterungsfühlers
M_2_3 M B VI B M B3 R1 M H3 MB M B4G8 E 8 B8 Meßsignal des Windfühlers 0...10 V-
i i F Eingang der Steuerkontakte für den Stellantrieb
* 1 1 1 1

H4\
G8
H1
Speisung für Wind- und Sonnenfühler ~24 V—
Schaltbefehle der Uhr
*** H3 Signal für Fernüberwachungslampe 5 V—
/ \ j / H4 Signal für Durchflußminimalbegrenzung
X F| M B1 B2 B3R1 H3 B4 G8 B8 H4 K1 Ausgang l
K2 Eingang / des Steuerkontakts für den Brennerautomaten
N M Meßnull
Q Pumpensteuersignal 220 V^
M Y1 Y2 ' Q M U4 Z2 H1 R1 Signal der Fernbedienung oder eines Optimiergerätes oder eines Leitsystems
N1 U4 Signal der Außentemperatur
l 1 1 l Y Steuersignal A öffnen, elektrothermische Stellantriebe
L- ©^ \y © Y1 Steuersignal A öffnen l elektromotorische
Y2 Steuersignal T schließen J Stellantriebe
JY1 Y2 Z2 Signal der Rücklaufbegrenzung
« 0 $m
N
1
N

r
Schaltplan 2 Regler auf elektromotorischen Stellantrieb mit Schaltplan 4 Regler auf Brenner wirkend, mit Phasensteuerung
Notstellfunktion wirkend

M B1 B2 B3R1 H3 B4 G8 B8 H4

Schaltplan 3 Regler auf elektrothermischen Stellantrieb wirkend Schaltplan 5 Regler auf Brenner wirkend, mit Steuerschlaufe

B3 B4 B4 L F1 B1 B3 B4 B8
MB3R1MH3 MB M B4G8B8 1 2 3 VI B MB3R1MH3 MB MB4G8BJ3
J 1 1

***
* j /
L\ F| M B1 B2 B3R1 H3 B4 G8 B8 H4 L\ K2 M B1 B2 B3R1 H3 B4 G8B8 H4

N
M U4 Z2 H1 r«I K1 Q M U4 Z2 H1

._*
N1 l i l l N1
L^©^ V. ©

-L r> JM IF ^«
N \
Erklärung zu den Schaltplänen 1...5
B1 Vorlauftemperaturfühler QAD21 Y1 Stellantrieb ohne Notstellfunktion
B2 Rücklauftemperaturfühler QAD21 Y11 Stellantrieb mit Notstellfunktion
B3 Fernbedienungsgerät QAA22.71 oder
Raumtemperaturfühler QAA21 (dann ohne Anschlüsse H3 und R1)
B4 Witterungsfühler QAC21
B8 Windfühler QAV91 ***
E1 Brenner
F1 Sicherheitstemperaturwächter bzw. -begrenzer * Falls ein Sicherheitstemperaturwächter bzw. -begrenzer angeschlossen wird,
H4 Hilfskontakt im Stellantrieb für Durchflußminimalbegrenzung dann ist die Brücke zwischen den Klemmen L und F zu entfernen.
M1 Umwälzpumpe ** Werden Geräte an die Klemmen U4, Z2 oder H1 angeschlossen, so sind auch
N1 Regler RVL45 die Klemmen M (Meßnull/Masse) miteinander zu verbinden.
— Schaltplan 1 und 2: Codierplatte A ** Wird der Windfühler QAV91 (B8) gleichzeitig als Witterungsfühler benützt, so
— Schaltplan 3: Codierplatte B entfällt der Witterungsfühler QAC21, und die Klemme B4 des Windfühlers ist
— Schaltplan 4 und 5: Codierplatte C so anzuschließen wie gestrichelt eingezeichnet.

Masse in mm Änderungen vorbehalten


CE1-2551 D Gedruckt in der Schweiz 4,48902 H