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AKS –Fabriken Stand 05.12.

2018
5020 Allgemeine BA AKS-Fabriken Revision 5
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Nr.: 12 Ausstellen von
Erlaubnisscheinen

1. Ausstellen von Erlaubnisscheinen (A-, B-, F und T-Scheine)

- Vor der Durchführung von Arbeiten an Anlagen oder Einrichtungen


(Anlagenteilen) der KS-Fabriken muss der Betrieb mögliche
Gefährdungen ermitteln.
Wenn die Arbeiten
 mit besonderen betrieblichen Gefahren verbunden sind
oder
 den Betrieb oder die Umgebung gefährden

dürfen Arbeiten nur ausgeführt werden, wenn die


Gefährdungsbeurteilung und Festlegung von Sicherungsmaßnahmen auf
Erlaubnisscheinen dokumentiert worden ist.

- Liegen keine Gefährdungen durch oder auf den Betrieb vor ist dies
für Betriebsfremde nachvollziehbar zu dokumentieren
(z.B. durch
 einen Begleitschein, oder
 das Formular „Freigabe für Arbeiten ohne betriebliche
Gefährdungen oder
 das „Meldebuch für Besucher und Handwerker sowie zur
Ausführung von Tätigkeiten für die kein Erlaubnisschein
benötigt wird“ oder
 durch eine EDV-gestützte Auftragsabwicklung)

- Die für die Arbeit notwendige persönliche Schutzausrüstung ist in


Übereinstimmung mit der Betriebsanweisung auf dem Arbeitserlaub-
nisschein zu vermerken. Bei außerplanmäßigen Arbeiten ist der
Umfang der persönlichen Schutzausrüstung durch eine gesonderte
Gefährdungsbeurteilung festzulegen.

- Vor Beginn der Arbeiten ist unter Abschnitt I. „Übernahme durch


Betrieb/Werkstatt/Firma“ die Übernahme durch die Werkstatt durch
Unterschrift zu bestätigen.

- Vor der Herausgabe der Arbeitserlaubnisscheine müssen die Mit-


arbeiter der ausführenden Einheit über das Verbot des Mitführens
von normalen Handys in den Anlagen der KS-Fabriken informiert
werden.
Aus EX-Schutz Gründen dürfen in den Anlagen nur EX-Handys
verwendet werden.

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Nr.: 12 Ausstellen von
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2. Unterschriftsregelung in den KS-Fabriken

- In den KS-Fabriken sind die Asset-Assistent-Manager


Tagschichtmeister, Schichtmeister, Schichtführer und die
Mitarbeiter befugt Erlaubnisscheine zu unterschreiben.

- Die Namensliste mit den Unterschriftsproben aller zur Ausstellung


befugten Mitarbeitern hängt im Gebäude Q 733 vor dem Raum 005 aus.

- Um sicherzustellen, dass die Schichtführung über die


durchzuführenden Arbeiten informiert ist, muss entweder der
Schichtführer oder einer seiner Stellvertreter in der Rubrik G
oder H unterschreiben.
Der Schichtführer überprüft vor der Unterschrift, ob für die in
der Rubrik C dokumentierten Gefährdungen mindestens eine Maßnahme
in den Rubiken D, E oder F gibt. Weiterhin wird überprüft, ob für
die Maßnahme bei D, E und F die zugehörige Gefährdung in C
angegeben ist (Check, ob Gefährdungen und Maßnahmen passen).

Ausnahme I:
Bei Abstellungen, bei denen eine Unterstützung von Schicht
auf Tagschicht transferiert wird, dürfen die unterstützenden
Mitarbeiter die Unterschrift in der Rubrik „G“ und „M“
(G = Für die Gefährdungsbeurteilung und Festlegung der Sicherungsmaßnahmen)
(M = Freigabe zum Aufheben der getroffenen Sicherungsmaßnahmen unter D)
leisten.

Ausnahme II:
Bei Arbeiten, welche planmäßig über das Wochenende hinaus
durchgeführt werden müssen, wird im Rapportbuch die
Abweichung mit zeitlicher Begrenzung festgehalten.

- Die in dieser BA beschriebenen Unterschriftsregeln (AES, FES, BES,


PLT) ist auch bei den dafür notwendigen Verlängerungsseinen
gültig.

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3. Unterschriftenregelung für die „Ausführende Einheiten“

CMP/LM: In der Messwarte Q 733 hängt eine


Unterschriftenliste aus, auf welcher die
Berechtigung der Entgegennahme von
Arbeitserlaubnisscheinen ersichtlich ist.

Fachwerkstätten der BASF: Jeder BASF-Mitarbeiter, welcher von BASF-


Fachwerkstätten in die Betriebe gesendet
wird, ist zur Entgegennahme der
Arbeitserlaubnisscheine berechtigt.

Fremdfirmenmitarbeiter: Fremdfirmenmitarbeiter sind zur Entgegen-


nahme von Arbeitserlaubnisscheinen nur
dann berechtigt, wenn dies in Ihrem Fremd-
firmenpass eingetragen ist.
Hier wird unterschieden in die Berech-
tigung zur Übernahme des Erlaubnisscheines
(rote Markierung)[Unterschrift bei Punkt I
1b], und zur Berechtigung zur Übernahme
und Weitergabe (blaue Markierung)
[Unterschrift bei Punkt I 1a],.
Vor der Übergabe der Arbeitserlaubnis-
scheine ist der Fremdfirmenpass
entsprechend zu kontrollieren.

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4. Erlaubnisscheine für temporäre PLT-Änderungen

4.1 Allgemeiner Teil für Grenzwertänderungen/Brücken von PLT-Betriebs-


und Sicherheisteinrichtungen

- Müssen in einer Anlage temporär Grenzwerte bei PLT-Betriebsein-


richtungen (S) bzw. PLT-Sicherheitseinrichtungen (Z) verstellt,
Schaltungen bei PLT-Betriebseinrichtungen (S) bzw. PLT-Sicher-
heitseinrichtungen (Z) gebrückt werden, ist zuvor eine Gefähr-
dungsbeurteilung (Zuhilfe eines T-Scheines) durchzuführen, in der
Sicherungs- bzw. Ersatzmaßnahmen festzulegen sind.

- Darüber hinaus sind ggf. auch Vorgaben der behördlichen


Genehmigungsunterlagen und des Sicherheitsberichts zu
berücksichtigen (z.B. Tankmindeststände in N 719).

- Die Dokumentation erfolgt auf dem Formblatt „Erlaubnis für tem-


poräre PLT-Änderungen“ (Mat.-Nr. 8523 402), dem sog.T-Schein.

- Die Brückung erfolgt entsprechend der Beschreibung vom „AKS


Brückungskonzept Übersicht 01“ vom 19.09.2017.
Diese befindet sich für PLT-Mitarbeiter:
Im Ordner „AKS Pflichtenhefte“ im Schaltraum C in O735
Für Anlagenfahrer: Im „PLT-Ordner für Anlagenfahrer“ in der
Messwarte

- Sind Grenzwertverstellungen oder Brückungen an PLT-Sicherheitsein-


richtungen (Z) betroffen, ist die Gefährdungsbeurteilung und die
dazu gehörenden Sicherungs- bzw. Ersatzmaßnahmen durch den
Betriebsleiter oder seinen Vertreter und den
Anlagenverantwortlichen für PLT-Sicherheitsein-richtungen (SIS
Ingenieur) zu beurteilen und zu unterschreiben.

- Die Gefährdungsbeurteilungen und Sicherungsmaßnahmen auf dem


T-Schein gelten nur für ein Anlagenteil (PLT-Stelle).

- Nachdem die Unterschriften in Rubrik V geleistet wurden, sind


nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen nicht mehr erlaubt.

- Während der Ausführung der temporären PLT-Änderung muss der


komplette Satz mit allen Durchschlägen und eventuellen Anhängen
des T-Scheins an der Arbeitsstelle (z.B. Schaltraum)
bereitgehalten werden.

- Danach müssen die Papiere allgemein zugänglich aufbewahrt werden,


bis die temporäre PLT-Änderung wieder aufgehoben ist.

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- Mitgesicherte Erlaubnisscheine können in den grau hinterlegten


Feldern eingetragen werden. (Beispiel: Arbeitserlaubnisschein bei
Prüfung von Überfüllsicherungen).
- In den Betrieben muss ein schichtübergreifender Austausch über den
Stand temporärer PLT-Änderungen sichergestellt sein. Bei Grenz-
wertverstellungen oder Brückungen an PLT-Sicherheitseinrichtungen
ist bei jedem Schichtwechsel durch den Schichtführer auf dem
Formblatt „Verlängerung temporärer PLT-Änderungen“
(Mat.-Nr. 8523 403) zu dokumentieren, dass die Gefährdungen und
die ggf. festgelegten Sicherungs-/Ersatzmaßnahmen vor Ort
kontrolliert wurden und wirksam sind.
In den KS-Fabriken gilt diese Dokumentation auch bei den
temporären Änderungen der PLT-Betriebseinrichtungen (S). Hier
unterschreibt ebenfalls der Schichtführer.

- Die Arbeitserlaubnisscheine (T-Scheine) werden gesondert abgelegt.

 S-Brücken in der gelb markierten AES-Kartei,


 Z-Brücken in der rot markierten AES-Kartei.
Das Original muss mindestens ein Jahr archiviert werden.

- Die T-Scheine in der roten Kartei dürfen für maximal 7 Tage


verlängert werden.

- Die T-Scheine müssen in der aktiven Zeit regelmäßig inhaltlich


überprüft werden, ob die Erlaubnis noch zulässig oder notwendig
ist. Dies erfolgt ebenfalls:
Ø Vor dem Anfahren oder Abstellen einer Anlage / Teilanlage
Ø Vor Änderungen des Anlagenzustandes (Gefahrenpotenzial)
Ø Und bei der Schichtübergabe

- Die Brückungen sind unverzüglich Rückgängig zu machen, wenn sie


nicht mehr notwendig sind.

- Für die Überprüfung ist der jeweilige Schichtführer oder sein


Vertreter verantwortlich.

- Alle Brückungen (auch die über Betriebsanweisung oder „Anlagenän-


derung“ dokumentierten) sind im werktäglichen Rapport (Montag,
Mittwoch, Freitag) vorzutragen und zu bewerten.

- Bei einer notwendigen längeren Änderung entscheidet die


Betriebsleitung zusammen mit dem SIS Engineer, ob ein weiterer
Verlängerungsschein angelegt wird, oder ein Anlagenänderungs-
prozess angestoßen werden muss.

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-
In den Unterweisungsfolien ist das Ausfüllen des T-Schein
exemplarisch gezeigt und für verschiedene temporäre PLT-Änderungen
(S oder Z) sind T-Scheine als Beispielvorlagen erstellt. Auf dem
Laufwerk P:\KFA-PRODUKTION-AKS-Fabriken-200 Betriebsleitung SGU-
Produktion- Kosten\210 Sicherheit\213
Arbeitssicherheit\Erlaubnisscheine\ befindet sich im Ordner „PLT-
Schein“ weitere Informationen zum T-Schein.
4.2 Grenzwertänderung/Brückung von PLT-Sicherheitseirichtungen (Z)

- Beim Ausstellen von T-Scheinen für die Grenzwertänderung/Brückung


von Schutzfunktionen („Z-Funktionen“) gelten spezielle
Anforderungen. Hier müssen Betreiber und Anlagenverantwortliche
für PLT-Sicherheitseinrichtungen (SIS Ingenieur) in verschieden
Rubriken unterschreiben. Dies ist bei PLT-Betriebseinrichtungen
nicht notwendig.

- Die Gefährdungsbeurteilung und die dazu gehörenden Sicherungs-


bzw. Ersatzmaßnahmen (Rubik IV des T-Scheins) sind durch den
Betreiber und den Anlagenverantwortlichen für PLT-
Sicherheitseinrichtungen (SIS Ingenieur) zu beurteilen und zu
unterschreiben (Rubik V des T-Scheins).

- Nachdem die Änderung durchgeführt wurde, muss der Anlagenverant-


wortliche für PLT-Sicherheitseinirchtungen (SIS Engineer) das
4-Augenprinzip sicherstellen und die Durchführung unterschreiben
(Rubik VIII).

- Nach Rücknahme der temporären PLT-Änderung muss der Anlagenverant-


wortliche für PLT-Sicherheitseinirchtungen (SIS Engineer) das
4-Augenprinzip sicherstellen und die Durchführung der Rücknahme
unterschreiben (Rubik X).

- Bei den in den KS-Fabriken redundant (doppelte und dreifache


Auslösekreise) ausgeführten Schutzfunktionen (= Z-Schaltungen)
heißt das, dass zur Überprüfung, Kalibrierung etc. immer nur einer
der Auslösekreise gebrückt werden darf, so dass durch den/die
anderen die Schutzfunktion weiterhin erhalten bleibt.

- Außerhalb der normalen Arbeitszeit muss die Genehmigung


telefonisch eingeholt werden. Diese wird dann sowohl auf dem
Erlaubnisschein als auch im elektronischen Rapportbuch vermerkt.

- Ausnahmen bei Brückungen von PLT-Sicherheitseirichtungen (Z), wie


vom DCS-Abscheider B 504 die Standmessung LZ-5410, sind im
Anhang 1 in dieser BA beschrieben und das Vorgehen festgelegt.
Im Anhang 2 dieser BA ist das Vorgehen bei den monatlichen
Kalibrierungen der Lasermessungen (Z-Sensor) beschreiben und

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festgelegt.

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5. Unterschriftsberechtigung für Feuererlaubnisscheine

- In den KS-Fabriken sind die Betriebsleitung, Tagschichtmeister,


Schichtmeister, Schichtführer und Asset-Assistenten befugt,
Feuererlaubnisscheine zu unterschreiben.

- Die Namensliste mit den Unterschriftsproben aller zur Ausstellung


Befugten hängt im Gebäude Q 733 vor dem Raum 005.

- Um auch bei den Feuererlaubnisscheinen sicherzustellen, dass die


Schichtführung über die durchzuführenden Arbeiten informiert ist,
muss entweder der Schichtführer oder einer seiner Stellvertreter
in der Rubrik G oder H unterschreiben.
Der Schichtführer überprüft vor der Unterschrift, ob für die in
der Rubrik C dokumentierten Gefährdungen mindestens eine Maßnahme
in den Rubriken D,E oder F gibt. Weiterhin wird überprüft, ob für
die Maßnahme bei D, E und F die zugehörige Gefährdung in C
angegeben ist (Check, ob Gefährdungen und Maßnahmen passen).

- Zusätzlich muss bei Arbeiten zum Beispiel Offener Flamme


(Schweißen, Brennen) der in Punkt F „Sicherungsmaßnahmen nach der
Arbeit“ aufgeführte Punkt 1 „Kontrolle der Arbeitsstelle nach
Feuerarbeiten durch ..... mit „JA“ bestätigt werden. Hier muss
dann der aufgeführte die Arbeitsstelle nach ca. 30 Minuten
kontrollieren und dies bei dem Punkt K „Sicherungsmaßnahmen nach F
durchgeführt“ mit Unterschrift bestätigen.

- Mitgesicherte Erlaubnisscheine sind aufzuführen, ebenso ist in


diesem Fall der Feuererlaubnisschein bei diesen Scheinen
aufzuführen, um bei der Fertigmeldung sicherzustellen, dass alle
Tätigkeiten abgeschlossen und erledigt sind.

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6. Unterschriftsberechtigung für Befahrerlaubnisscheine

- In den KS-Fabriken sind die Betriebsleitung, Tagschichtmeister,


Schichtmeister, Schichtführer und Asset-Assistenten befugt,
Befahrerlaubnisscheine zu unterschreiben.

- Die Namensliste mit den Unterschriftsproben aller zur Ausstellung


Befugten hängt im Gebäude Q 733 vor dem Raum 005.

- Um sicherzustellen, dass die Tagschichtmeister über die


durchzuführenden Arbeiten informiert sind, muss einer dieser
in der Rubrik G oder H unterschreiben.

- Vor Beginn der Arbeiten ist unter Abschnitt I. „Übernahme durch


Betrieb/Werkstatt/Firma“ die Übernahme durch die Werkstatt zu
bestätigen. Beim Befahrerlaubnisschein ist es zwingend erfor-
derlich, dass, sowohl die Unterschrift 1a (Übernahme und Weiter-
gabe) als auch die Unterschrift 1b (Übernahme) getätigt wird.

- Vor dem Befahrvorgang muss ebenfalls unter dem Abschnitt I der


Beobachter bzw. Sicherungsposten die Korrektheit des Befahrer-
laubnisscheines durch Unterschrift bestätigen, wobei hier sowohl
der Beginn als auch das Ende der Befahrung (Uhrzeit) mit
eingepflegt werden muss.

- Mitgesicherte Erlaubnisscheine sind aufzuführen, ebenso ist in


diesem Fall der Befahrerlaubnisschein bei diesen Scheinen
aufzuführen, um bei der Fertigmeldung sicherzustellen, dass alle
Tätigkeiten abgeschlossen und erledigt sind (z.B. Punkt D:
Sicherungsmaßnahmen vor Beginn der Arbeiten).

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7. Aufheben von Erlaubnisscheinen

- Wenn die Arbeit abgeschlossen ist, gibt die ausführende Einheit


den ausgestellten Erlaubnisschein zurück und unterzeichnet diesen
in Kapitel L „Fertigmeldung der Auszuführenden an den Betrieb“.

- Wurden Sicherungsmaßnahmen in Kapitel „F Sicherungsmaßnahmen nach


der Arbeit“ definiert, so werden diese durchgeführt und dies unter
K „Sicherungsmaßahmen nach F durchgeführt“ abgezeichnet.

- Ein Schichtführer oder einer seiner Vertreter, gibt nun, durch


Unterschrift in Kapitel M „Freigabe zum Aufheben der getroffenen
Sicherungsmaßnahmen unter D“ die in Kapitel D aufgeführten
Sicherungsmaßnahmen zur Aufhebung frei. Ein Mitarbeiter der
Schicht wird nun beauftrag die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen
durchzuführen und diese Arbeit bei Kapitel „D“ gegenzuzeichnen.
Um sicherzustellen, dass der Schichtführer und die Folgeschichten
über die abgeschlossenen Arbeiten informiert sind, müssen diese im
Rapportbuch vermerkt werden.

- Der beauftragte Mitarbeiter hebt die erwähnten Sicherungsmaßnahmen


auf und bestätigt dies mittels Unterschrift in Kapitel D
„Maßnahmen vor Beginn der Arbeiten (Maßnahmen aufgehoben).

- Nun wird das Original des abgearbeiteten Erlaubnisscheins in den


dafür vorgesehenen Ordner abgelegt, der Schein selbst wird auch
noch im SIPS-System als erledigt abgearbeitet. Vorher wird
überprüft, ob wirklich alle Unterschriften auf dem Schein
vorhanden sind.

- Erlaubnisscheine (A-, B-, F-, T-Scheine), die miteinander verknüft


sind werden in einem separaten Ordner zusammen mit allen Anhängen
abgelegt, damit bei der Erlaubnischeineprüfung die komplette
abgewickelte Arbeitsfreigabe überprüft werden kann.
Hinweis:
Es werden keine Kopien von Erlaubnisscheinen an Handwerker
abgegeben.
Ausnahme: Die Kopie 2 vom T-Scheins ist für den Störungsdienst

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8. Ausstellen von Erlaubnisscheine für Arbeiten im Schaltraum

- Wenn Arbeiten im Schaltraum durchgeführt werden müssen, so ist


hierfür immer der zuständige Anlagenverantwortliche oder der
benannte Vertreter zuständig.

- Der Anlagenverantwortliche legt aufgrund der durchzuführenden


Tätigkeiten die notwendigen Sicherungsmaßnahmen fest und stellt
bei Bedarf den entsprechenden Erlaubnisschein aus.
Die festgelegten Sicherungsmaßnahmen werden mit dem Betrieb
abgesprochen und von diesem mit Zweitunterschrift in der Rubrik G
des Erlaubnisscheines gegengezeichnet.

- Der Erlaubnisschein für Arbeiten ohne besondere Gefährdungen (auch


der Weiße Schein) ist von den Auszuführenden beim Anlagenverant-
wortlichen oder benannten Vertreter abzuholen.

- Gewerkespezifische Gefährdungen müssen nicht durch einen


Erlaubnisschein abgesichert werden. Die durchzuführenden
Tätigkeiten müssen jedoch beim Betrieb angemeldet werden

- Bei Arbeiten im Schaltraum, bei denen ein Erlaubnisschein not-


wendig ist, hat eine Absprache vor Ort durch den Anlagenverant-
wortlichen oder einen beauftragten, ortskundigen Vertreter
zwingend stattzufinden.
Dies wird im Erlaubnisschein unter Rubrik D, Punkt 6 „Unterweisung
vor Ort“ durch das Ankreuzen von „JA“ sichergestellt.
Die Freigabe zur Ausführung vor Ort wird unter Rubrik H im
Erlaubnisschein „Freigabe zur Ausführung vor Ort“ von dem
Anlagenverantwortlichen oder dem benannten Vertreter durch
Unterschrift bestätigt.

- Erfolgen Arbeiten mit offener Flamme oder Lötarbeiten mit Hartlot


im Schaltraum, so muss auch hier, wie in Punkt 5 beschrieben, eine
Kontrolle der Arbeitsstelle nach der Arbeit erfolgen.
Da die Mitarbeiter der AKS-Fabriken nicht in den Schaltraum
können, muss auch dieser Punkt von dem Anlagenverantwortlichen
oder der von ihm delegierten Person erfolgen.

Hinweis:
 Normale Lötarbeiten mit einem elektrischen Lötkolben sind
keine Feuerarbeiten in Sinne der RL 5-2.
Es sei denn sie würden im Ex-Bereich durchgeführt werden.
 Lötarbeiten mit Hartlot zählen unter die Kategorie Feuer-
arbeiten im Sinne der RL 5-2, da nur bei diesen Arbeiten
mit offener Flamme gearbeitet wird

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Nr.: 12 Ausstellen von
Erlaubnisscheinen

- Bei sogenannten Konfigurationsarbeiten (Programmierung in der HPM,


Konfigurieren in der C 300) oder Verdrahtungsarbeiten im
Schaltraum durch elektrotechnischen Fachkräften bei denen mit
keinen Gefährdungen bezüglich Arbeitssicherheit in den
Schalträumen zu rechnen ist, kann der klassische Arbeitserlaubnis-
schein nicht durch den Betrieb genutzt werden, da eine Gefähr-
dungsbeurteilung dieser handwerkerspezifischen Tätigkeiten durch
das auszuführende Gewerk, den Schaltraumverantwortlichen oder
seinen Vertreter durchgeführt werden muss.

- Die möglichen Auswirkungen dieser PLS-Tätigkeiten im Schaltraum


auf das betroffene Anlagenteil oder auf die gesamte Produktions-
anlage muss über eine Gefährdungsbeurteilung durch den Betrieb
überprüft werden.

- Bei Programmierarbeiten in der HPM oder beim Konfigurieren in der


C 300 ist bei einem Fehler damit zu rechnen, dass Anlageteile oder
auch die ganze Anlage ausfallen kann, ebenso ein Komplettausfall
des PLS die Folge ist.
Beim Ausfall eines Anlagenteils muss eventuell die Anlagen nach BA
abgefahren.
Beim Ausfall vom PLS gehen die EMR-Einrichtungen (Ventile und
Kugelhähne) in die festgelegten Sicherheitsstellungen. Mitarbeiter
müssen vor Ort in der betroffenen Anlage bzw. den betroffenem
Anlagenteil überprüfen wie der Zustand der Anlage ist:
 Alle Pumpen aus, wenn nicht dann ausschalten;
 Produktaustritt durch Überfüllen von Destillatbehältern,
 Zuläufe in der betroffenen Anlage schließen
(Handarmatur vor den entsprechenden Regelarmaturen);
Ist das PLS eingefroren, dann ist folgende Maßnahme notwendig:
 Mitarbeiter vor Ort in der betroffenen Anlage ständige
Anwesenheit mit Meldung an die Messwarte bei Auffälligkeiten.

- Bei den anderen sogenannten Konfigurationsarbeiten oder


Verdrahtungsarbeiten an Messstellen wird für jede betroffene
Messstelle eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt.
Für diese Gefährdungsbeurteilung erhält der Betrieb die
notwendigen Informationen (Was macht die Messstelle bei z.B. den
Umsteckarbeiten, Schaltung mit den Wirkungen auf den Aktoren) über
die betroffenen PLT-Messstellen.
Anhand dieser Informationen führt der Betrieb eine Gefährdungs-
beurteilung von den betroffenen PLT-Messstellen durch (wie
Ansprechen von Sicherheitsventile, Protegos, Überlaufen von
Behältern,..) und legt, falls notwendig, die entsprechenden
Sicherungsmaßnahmen fest.

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- Bei den ganzen Gefährdungsbeurteilungen durch den Betrieb wird


davon ausgegangen, dass nur Fachpersonal die Arbeiten durchführt
und dass ein Fehler (z.B. Herausziehen aller Signalkabel oder
eines falschen Signalkabels) nicht auftritt.

- Falls so ein handwerklicher Fehler auftritt, ist die betriebliche


Maßnahme das Abfahren des betroffenen Anlagenteils, bzw. das
Abstellen der gesamten Anlage. Diese Entscheidung trifft der
anwesenden Schichtführer.

- Festgelegtes Vorgehen:
 Bei Arbeiten im PLS, die Auswirkung auf die Anlage haben und
um mögliche Gefährdungen systematisch zu erkennen,
wird in den KS-Fabriken das im Anhang vorliegende Excelblatt
(Gefährbeurt. PLT-Arbeiten.xlsx) verwendet.

- Die planende bzw. beauftragenden PLT-Einheit füllt die gelb


markierten Zellen mit den Auswirkungen auf den Betrieb aus und der
Betrieb überprüft an Hand dieser Information, ob eine Gefährdung
auftreten kann und legt die notwendigen Sicherungsmaßnahmen fest
(grün markierten Zellen). Zum gleichen Zeitpunkt erhält auch der
Anlagenverantwortliche für den Schaltraum dieses Excelblatt, damit
er über die geplanten Arbeiten in seinem Schaltraum detailliert
informiert ist und gegeben falls weitere Sicherungsmaßnahmen
seiner Meinung nach notwendig sind, diese dann festlegen kann
(Stichwort: Sicherheitskoordinator bei verschiedenen
PLT-Einheiten vor Ort).

- Die Dauer der Gültigkeit für die Gefährdungsbeurteilungen wird


durch den Betrieb festgelegt. Standardzeitraum ist 1 Arbeitstag,
wenn die Anlage in Betrieb ist.
Dadurch soll sichergestellt werden, dass nur die Menge an Arbeiten
durchgeführt wird, die auch an einem Tag bewältigt werden kann.

- Der Betrieb unterschreibt auf dem Excelblatt für die Gefährdungs-


beurteilung, der Beauftrager/Planer unterschreibt für die Unter-
weisung vor Ort und ebenso unterschreibt der auszuführende
Mitarbeiter für die Übernahme der Arbeit.

- Dieses unterschriebene Excelblatt stellt keine Freigabe für die


auszuführenden Mitarbeiter dar, sondern ist eine Anlage zum
Erlaubnisschein.

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9. Kranerlaubnisschein

- Der Kranerlaubnisschein für Mobilkrane berücksichtigt lediglich


Gefährdungen, die mit dem Kranaufbau und der Hebeaktivität selbst
verbunden sind. Er ist kein Ersatz für ggf. erforderliche
Erlaubnisscheine.

- Während des Gültigkeitszeitraums (tägliche Verlängerung notwendig)


verbleibt das Original des Kranerlaubnisscheins für Mobilkrane
beim Kranführer und ist im Kran sichtbar auszulegen.

- Der betriebliche Besteller (Auftraggeber einer Kranleistung, z.B.


ein Instandhaltungs- oder VT-Meister) ist auf Anlagenseite bei der
Kranarbeit die Ansprechperson bei Rückfragen.
Sie sollte am Ausführungstag erreichbar sein.

- Die Kopie verbleibt beim unter Rubrik C benannten


Betrieb/Verantwortlichendes Betriebes.

- Rubrik C des Kranerlaubnisscheins wird vom Verantwortlichen des


Betriebes ausgefüllt.

- Der Verantwortliche des Betriebes ist ein vom Betrieb schriftlich


benannter Mitarbeiter, der in Rubrik G der Erlaubnisscheine
Unterschriftsberechtigt ist. Er trägt seinen Namen, seine
Telefonnummer und das Datum am Tag der Freigabe ein und
unterschreibt den Kranerlaubnisschein.

- Durch die Unterschrift ist die Freigabe zum Kranaufbau und zur
Durchführung der Hübe von betrieblicher Seite erteilt.

- Erneute Freigaben (Folgetag oder nächste Arbeitsschicht) werden


auf der Rückseite des Originals erteilt.

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- Erklärung der einzelnen Punkte aus der Rubrik C „Freigabe zur


Einfahrt zum Kranaufbau und zur Durchführung der Hübe“
Zu 1. Sofern ein Sicherheits-Koordinator oder ein Sicherheits-
und Gesundheitsschutz-Koordinator (SiGeKo) vor Ort ist,
muss dieser vom Betrieb über die Kran-Aktivitäten
informiert werden.
Zu 2. Geht von der Produktionsanlage eine Gefährdung aus, ist für
Arbeiten mit einem Kran ein Erlaubnisschein erforderlich,
wie z.B.
Ø Bei Hüben über in Betrieb befindliche Anlagenteilen,
die nicht gasfrei sind
Ø Beschädigten Behältern und Rohrleitungen in Tanklagern
Ø Thermische Belastung von Material (Kran,
Anschlagmittel) weil Fackelsystem in Betrieb und Nähe
Ø Steuerleitungen: Beschädigung von Leitungen / Verteiler
(Strom, Lichtleiter, Steuerluft)
Ø Energieversorgung: Beschädigung von Leitungen,
Transformatoren, Verteilern
Ø Örtliche Gegebenheiten
(z.B. Leckagen, Überdruckventile, Abgasleitungen)
Ø Gefährdungen durch andere Gewerke, wird die
entsprechende Nummer des Erlaubnisscheines eingetragen.

Wird „Nein“ angekreuzt, kann auf das Formular „Freigabe für


Arbeiten ohne betriebliche Gefährdung“
(Weißer Schein) verzichtet werden.

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Erlaubnisscheinen

Wurde ein „Ja“ angekreuzt, reduzieren beispielsweise


folgende Maßnahmen typische Gefährdung:
Ø Schwenkbereiche eingrenzen (nicht über die Kolonne X,
Anlagenteil Y oder Gebäude Z schwenken)
Ø Anlage muss abgestellt / abgefahren werden
Ø Schutzabdeckung an Bauteilen muss angebracht werden
Ø Der Kran muss besondere Abstände einhalten z.B. 10 m
von der Kolonne entfernt, auf Windrichtung achten, zum
Zeitpunkt des Hubes Bau räumen
Ø Lastschwenkbereich durch Betrieb / das beauftragende
Gewerk sichern (Absperrung, Sicherungsposten /
Aufsichtspersonal)
Ø Leckagen sofort melden müssen aufgenommen / gesichert
werden
Ø Entfernung zu besonderen Bereiche
(z.B. Nähe zu Abgasleitungen)

Zu 3. Gültigkeit der Freigabe (Datum erster Tag) eintragen

Zu 4. Gültigkeit der Freigabe (Uhrzeit) eintragen

Zu 5. Platz für Anmerkungen und Einschränkungen, wie z.B.


Ø Nicht über die Kolonne XYZ schwenken
Ø Anlage muss abgestellt / abgefahren werden
Ø Schutzabdeckung muss angebracht werden
Ø Über (Anlagenteil / Gebäude) darf nicht geschwenkt
werden
Ø Zum Bereich / Teil muss (X m Abstand) gehalten werden
Ø Zum Zeitpunkt des Hubes dürfen keine weiteren Arbeiten
ausgeführt werden (Räumung)
Ø Lastschwenkbereich durch Betrieb / das beauftragende
Gewerk sichern
(Absperrung, Sicherungsposten / Aufsichtspersonal)
Ø Leckagen sofort melden müssen aufgenommen / gesichert
werden
Ø Nähe zu besonderen Bereiche (z.B. Nähe zu
Abgasleitungen)
Ø Auf weitere Tätigkeiten / Arbeiten im Bereich hinweisen

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AKS –Fabriken Stand 05.12.2018
5020 Allgemeine BA AKS-Fabriken Revision 5
01 Organisation Seite von Seiten 17 von 18
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Nr.: 12 Ausstellen von
Erlaubnisscheinen

10. Regelmäßige Kontrolle der ausgestellten Erlaubnisscheine

- Um das Handling der Erlaubnisscheine zu optimieren, wird alle drei


Wochen freitags im Besprechungszimmer 031 in O 738 ein
Erlaubnisschein-Check durchgeführt.

- Die Teilnehmer bei dieser Kontrolle sind:


 der QSUG-Meister,
 der Schichtführer der anwesenden Schicht,
 ein Mitarbeiter der anwesenden Schicht,
 ein Vertreter aus der Betriebsleitung
(in der Regel der Produktionsmanager).

- Es wird ein Protokoll, in dem unteranderem die Erlaubnisschein-


nummer, die Abweichungen bzw. die Empfehlungen aufgeführt werden
erstellt, und den anderen Schichten zur Verfügung gestellt.

- Einmal im Monat findet eine vor Ort Kontrolle von mindestens zwei
aktiven Erlaubnisscheine statt, bei der die Gesamtheit des aktiven
Erlaubnisschein nach Checklliste „Sicherheit ist meine Chance!“
kontrolliert wird.

- Einmal im Quartal erfolgt die Prüfung der Erlaubnisscheine


ergänzend mit dem Sicherheitsmeister von CMP/L und der PLT-
Fachkraft von CMP/LM, Herr Thiessen.
Auch hier wird ein Protokoll für die anderen Schichten erstellt.

- Zweimal im Jahr erfolgt eine Prüfung mit dem Vertreter von ESE/SO
Bei dieser Prüfung wird ebenfalls ein Protokoll erstellt, welches
als Arbeitsmittel für die anderen Schichten dient.

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Nr.: 12 Ausstellen von
Erlaubnisscheinen

- Zusätzlich prüfen die Schichten alle 6 Monate ca. 20 Erlaubnis-


scheine (AES, FES und BES) in eigener Regie und dokumentieren
diese Prüfung in einem Excel-Sheet (AES Check AKS x 20yy.xls)
 X I für das erste Quartal oder
II für das zweites Quartal
 y für das Ausstelungsjahr (2018 z.B.)
Die Datei wird in folgenden Verzeichnissen abgelegt:
Schicht A) B:\GLOBAL\0050-BASF\LUDWIGSHAFEN\MONOMERS\AKS
Plants\KFA-PRODUKTION-AKS-Fabriken-600 Schichten\
610 Schicht A\Erlaubnisscheine
Schicht B) B:\GLOBAL\0050-BASF\LUDWIGSHAFEN\MONOMERS\AKS
Plants\KFA-PRODUKTION-AKS-Fabriken-600 Schichten\
610 Schicht B\Erlaubnisscheine
Schicht C) B:\GLOBAL\0050-BASF\LUDWIGSHAFEN\MONOMERS\AKS
Plants\KFA-PRODUKTION-AKS-Fabriken-600 Schichten\
610 Schicht C\Erlaubnisscheine
Schicht D) B:\GLOBAL\0050-BASF\LUDWIGSHAFEN\MONOMERS\AKS
Plants\KFA-PRODUKTION-AKS-Fabriken-600 Schichten\
610 Schicht D\Erlaubnisscheine

- Alle geprüften Erlaubnisscheine, die Fehler aufweisen, werden in


einem separaten Ordner, in dem die Aufteilung in AES, FES und BES
erfolgt gesammelt und für die Schulung der Mitarbeiter verwendet.

- Die Schulung der Schichten durch die Schichtführer bezüglich der


gefundenen Abweichungen der geprüften Erlaubnisscheine, erfolgt
mit einer Unterschriftsliste, welche ebenfalls in dem separaten
Ordner, vor den betreffenden Erlaubnisschein abgeheftet wird.

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