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Präsentation / Rhetorik

Lehrveranstaltung 710.901 VU
WS 2005 / 2006

Dr. Lisa Neubauer / Training & Mediation


A - 8010 Graz / Obere Teichstraße 41
0316 – 463336 oder 0699 – 88782190
lisa.neubauer@tele2.at
www.lisaneubauer.com

Präsentation / Rhetorik 1 Dr. Lisa Neubauer


Gut zu wissen!
u Gesprächsebenen
Sachliche Ebene
20 – 30 %

Beziehungsebene
70 – 80 %

Jede Kommunikation verläuft auf zwei Ebenen, der Inhalts- und der
Beziehungsebene; wobei letztere erstere definiert.
(Paul Watzlawick: Menschliche Kommunikation)

v Tipps zur Stärkung der Beziehungsebene


- Zeit nehmen, um ein positives Gesprächsklima aufzubauen und zu erhalten
- Blickkontakt halten
- Lächeln und aktiv zuhören
- Offene, freundliche Gesprächsführung
- Ernst nehmen des Gesprächspartners
- Positive innere Einstellung mitbringen
- Authentisch, natürlich und selbstsicher bleiben bzw. werden
- Keine Angst vor dem „Publikum“.

w Kommunikationstypen
Visuell – der Sehtyp
Auditiv – der Hörtyp
Kinästhetisch – der Bewegungs- / Greiftyp

x Visualisierung wozu?
Beide Gehirnhälften werden angesprochen – 48% mehr Merkfähigkeit
Rechte Gehirnhälfte: Bilder
Linke Gehirnhälfte: Text

Tipps zur Visualisierung:


- Visualisieren mit Bildern, Beispielen, Vergleichen
- pro Informationsblock ein Bild
- nur ein Bild pro Folie
- maximal ein Bild pro Minute

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Rhetorik

Rhetorik

… ist die Wissenschaft


von der wirkungsvollen Gestaltung
öffentlicher Reden.
Bedeutet also
Redekunst
oder
die Kunst der öffentlichen Rede.

Arten der Rede

ΠDie sachliche Rede: Bericht


Referat
Vortrag

• Die emotionale Rede: Geburtstagsrede


Verabschiedung in die Pension
Auszeichnung

Ž Die psychologische Rede: Werberede


MitarbeiterInnengespräch
Streitgespräch

Formen der Rede

A. Die vorbereitete Rede


B. Die freie Rede

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Aufbau einer Rede / einer Präsentation

A I D A - Kurzformel

A AUFMERKSAMKEIT erregen:
Ein origineller oder außergewöhnlicher Anfang weckt sofort die
Aufmerksamkeit oder die Neugierde der ZuhörerInnen.

I INTERESSE wecken:
Während Aufmerksamkeit kurzfristig wirken kann, bedeutet echtes Interesse
zu wecken, dass das Publikum über längere Zeit zuhört. Machen Sie Ihren
ZuhörerInnen das Wesentliche Ihrer „Botschaft“ mit 3 bis 5 Argumenten
schmackhaft. Hier zählt „Weniger ist mehr!“

D DEFINITION der Grundgedanken formulieren:


Jetzt folgt die eigentliche Argumentation des Inhaltes, Ihrer Rede oder Ihrer
Präsentation.

A ABSCHLUSS gestalten:
Beenden Sie Ihren Vortrag / Ihre Rede mit einem positiv formulierten Appell.
Sorgen Sie für ein kräftiges Finale und einen kurzen, aber wirkungsvollen
Abschluss, der Ihre ZuhörerInnen aktiviert.

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Vorbereitung einer Rede /einer Präsentation

ΠDas Thema
Sie haben eine Entscheidung getroffen, über welches Thema Sie reden möchten /
welche Thematik Sie präsentieren wollen.
• Das Ziel
Thema und Ziel sind zwei verschiedene Dinge. Wenn Sie sich über ein Thema im
Klaren sind, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie auch das Ziel klar umrissen
haben. Für den inhaltlichen Aufbau und die gelungene Durchführung einer Präsentation
muss das Ziel unbedingt so klar wie möglich formuliert werden.
Was will ich erreichen? (z.B.: Informieren, steuern, provozieren, Emotionen zeigen,
appellieren etc.) Und woran würde ich erkennen, dass ich mein Ziel erreicht habe?
Ž Das Publikum
Wer sind meine ZuhörerInnen? Fachpublikum / Fachfremdes Publikum / Gemischtes
Publikum etc. Wie groß ist die Gruppe der Zuhörenden? Gemeinsame Merkmale:
Geschlecht, Alter, Beruf, Lebenssituation, Know - how usw.
• Der Inhalt
Die inhaltliche Vorbereitung gliedert sich in drei Schritte:
Stoffsammlung / Komprimieren des Stoffes / Visualisieren des Stoffes
• Der Ablauf
Der Ablauf einer Rede / einer Präsentation gliedert sich in drei Bereiche:
Eröffnung: Begrüßungsworte, Vorstellung der eigenen Person, Überleitung zum
Anlass, Thema der Rede / Präsentation, evtl. organisatorische Hinweise,
evtl. Verteilen von Unterlagen (Achtung: Zeitpunkt gut überlegen).
Hauptteil: Interesse und Aufmerksamkeit des Publikums wecken, Grundgedanken
zum Thema und zentrale Botschaften formulieren, Standpunkt vertreten,
Kontakt zum Publikum herstellen und halten, die einzelnen Punkte
visualisieren.
Abschluss: Wichtigste Punkte zusammenfassen, evtl. Appell an das Publikum
(Achtung: Stärkstes, überzeugendstes Argument immer zum Schluss
einbringen!), Verabschieden bzw. Fragen beantworten oder
Diskussionsrunde eröffnen etc.
‘ Die Visualisierung
In welcher Form bereite ich meinen Inhalt anschaulich und lerngerecht auf? (Bilder,
Grafiken, Diagramme, Textgestaltung, Layout)
Welche Medien benütze ich dazu? (Flipchart, Pinwand, Beamer …)
Was ist dabei zu beachten? Welche Vorbereitungsarbeiten (z.B.: Probelauf)?
Achtung: Visuelles wird gemerkt! Positive Formulierungen verwenden.
’ Die zeitliche und räumliche Organisation
Wie viel Zeit benötige ich wofür? Raum organisieren, Sitzordnung überlegen,
technische Ausstattung überprüfen etc.

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Körpersprache

u Körperhaltung

v Mimik
Über die Gesichtsbewegungen werden die eigenen Gefühle (Freude, Trauer,
Unsicherheit, Angst, Zorn, Hoffnung …) und auch die eigene Glaubwürdigkeit /
Authentizität sichtbar. Besonders bedeutsam für die Kommunikation ist dabei
der Blickkontakt.

w Gestik
Über die Körperbewegungen wird das Gesagte verstärkt, untermauert oder
auch abgeschwächt. Distanz und Nähe werden signalisiert. Sicherheit /
Unsicherheit sichtbar. Beim Kommunizieren wirken Arme und Hände unter
halb der Gürtellinie eher negativ, in Höhe der Gürtellinie neutral und oberhalb
der Gürtellinie positiv.

x räumlicher Abstand
0 bis 60 cm intime Distanz
60 bis 150 cm persönliche / partnerschaftliche Distanz
150 bis 360 cm geschäftlich / gesellschaftliche Distanz
über 360 cm öffentliche Distanz

y Tonfall / Sprachmelodie

Wie stark wirkt welche Ebene?


(Untersuchung der Universität Columbia)

Sprachinhalt (Sachebene) 7%
Stimme (Klang, Lautstärke) 38%
Non – verbale Signale (Körpersprache) 55%

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Lampenfieber – was tun ???

„Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache.


Im Augenblick deiner Geburt beginnt es z u arbeiten
und hört damit auf,
wenn du dich erhebst,
um eine Rede zu halten.“

á
Lampenfieber ist positive Energie!
Lampenfieber ist völlig normal!
Lampenfieber kann der Schlüssel zum Erfolg sein!
Lampenfieber ist völlig unabhängig von Ihrem Können zu betrachten!
Verwandeln Sie Ihr Lampenfieber in positive Sprechenergie.
Ohne Lampenfieber haben Sie vielleicht auch keine Spannung.
Doch gerade diese Spannung ist dringend notwendig, weil sie zur Leistung motiviert und den
Funken zu Ihrem Publikum überspringen lässt. Lernen Sie, dieses zuerst unangenehme
Gefühl einfach zu akzeptieren. Sobald Sie die ersten Sätze gesprochen haben, wird das
Lampenfieber bereits kleiner.

Tipps
• Bereiten Sie sich gut vor. Das gibt Ihnen Sicherheit. Lernen Sie den Einstieg Ihrer
Rede / Präsentation auswendig.
• Nehmen Sie einen festen, sicheren Stand ein. Verlagern Sie Ihr Gewicht gleichmäßig
auf beide Beine. So stehen Sie fest, ruhig und sicher.
• Entspannen Sie sich bewusst mit Atemtechnik. Atmen Sie tief und langsam. Atmen
Sie kurz vor Ihrer Rede kräftig AUS.
• Sprechen Sie besonders am Anfang ruhig, langsam und betont.
• Bitten Sie Familienangehörige oder Freunde in der ersten Reihe Platz zu nehmen.
• Betrachten Sie Ihre ZuhörerInnen als Freunde und nicht als Feinde.
• Suchen Sie im Blickkontakt die Ihnen wohl gesonnenen ZuhörerInnen (Kopfnicken)
• Verwenden Sie das „Als ob Prinzip“: Tun Sie so als seien Sie sicher. Ihre
ZuhörerInnen empfinden Sie grundsätzlich bei weitem sicherer, als Sie sich fühlen.
Dieses Bild des Publikums überträgt sich nun auf Sie und Sie werden tatsächlich
sicherer.
• „Die Flucht nach vorn“ ist erlaubt: Geben Sie Ihre Angst, Nervosität oder Unsicherheit
einfach zu. Nicht ist entwaffnender, als ein Zugeben eigener Schwächen. Ihr
Publikum wird Ihnen wohlwollend gegenüberstehen.
• Suchen Sie so oft wie möglich Gelegenheit zu reden, zu diskutieren, Ihren
Standpunkt zu vertreten.
• Gelegentlich hilft auch der Gedanke: „Auch andere kochen nur mit Wasser!“

Präsentation / Rhetorik 7 Dr. Lisa Neubauer


„Stecken geblieben“ . . . was nun?

Wenn Sie während Ihrer Rede „stecken bleiben“ oder Ihren „roten Faden“ verlieren, gibt es
mehrere Lösungen:

• Fassen Sie das bereits Gesagte zusammen. Damit gewinnen Sie Zeit und können
vorausdenken.
• Verdeutlichen Sie Ihre letzte Aussage mit anderen Worten.
• Stellen Sie Ihren ZuhörerInnen eine Frage.
• Legen Sie eine kurze Pause ein.
• Teilen Sie den ZuhörerInnen einfach mit, dass Sie den Faden verloren haben.
• Dann studieren Sie in aller Ruhe Ihre Unterlagen.
• Springen Sie auf einen neuen Teil Ihrer Rede.
• Das Versäumte können Sie später noch geschickt einflechten und nachholen.

Gezielte Pausentechnik

Ungeübte RednerInnen begehen oft den Fehler, keine Pausen in ihre Rede einzubauen.
Aber gerade das „wie aus der Pistole geschossene“ Sprechen ist eine der Todsünden beim
Vortragen.

Angemessene Pausen . . .

. . . ermöglichen Ihnen das Atemholen,


. . . ermöglichen Ihnen eine kurze Entspannungsphase,
. . . ermöglichen Ihnen die notwendige (vorausschauende) Denkleistung,
. . . ermöglichen Ihnen, Ihren „roten Faden“ einzuhalten,
. . . ermöglichen Ihnen, auf ungeplante Situationen spontan u. passend reagieren zu können,
. . . ermöglichen Ihnen einen rhetorischen Höhepunkt zu setzen,
. . . ermöglichen Ihren ZuhörerInnen, Ihnen gedanklich zu folgen,
. . . ermöglichen Ihren ZuhörerInnen die besondere Bedeutung des Gesagten zu erfassen,
. . . ermöglichen Ihnen Ruhe und Sicherheit auszustrahlen,
. . . ermöglichen Ihnen kompetent und überzeugend zu wirken.

Tipp
Kennzeichnen Sie die wichtigsten Pausen in Ihrem schriftlichen Konzept mit einem
senkrechten Strich.

Präsentation / Rhetorik 8 Dr. Lisa Neubauer


Einsatz von Medien

Beamer und Neue Medien


Vorteile:
• Schnelle und professionelle Art der Präsentation.
• Modern und effektvoll.
• Visualisierung hilft einzelne Schritte eines Arbeits- oder Projektprozesses gut
nachzuvollziehen.
• „Papierfreie“ Form der Dokumentation und Protokollierung von Daten.
Nachteile:
• Schnelligkeit des Mediums erzeugt Informationsfülle, die kaum bewältigbar ist.
• Neue Medien alleine reichen nicht aus, um innovativ zu sein. Mediendidaktische
Grundlagen werden oft ausgespart.
• Abhängigkeit von der Funktionsbereitschaft der Geräte.
Beachten Sie:
• Verwenden Sie so viele Folien wie nötig und so wenige wie möglich!!
• Elektronische Präsentationen nicht länger als insgesamt 10 Minuten.
• Jede Folie soll etwa 1, 5 Minuten lang gezeigt werden (nicht kürzer!).
• Pro Kernaussage eine Folie.
• Pro Folie maximal 7 Zeilen.
• Verzichten Sie auf Sätze. Reduzieren Sie sich auf Stichwörter.
• Schriftgröße: Überschrift 44 / restlicher Text mindestens 28
Was Sie vermeiden sollten:
• Während der Präsentation mit dem Rücken zum Publikum stehen.
• Zu viele Folien in zu kurzer Zeit.
• Der gezeigte Folientext fehlt in der schriftlichen Unterlage.
• Krampfhaft viele Bilder oder Animationsvielfalt auf den Folien.

Overhead - Projektor
Vorteile:
• Vortragende/r kann mit Publikum ständig Blickkontakt halten.
• Die Aufmerksamkeit der ZuhörerInnen kann „dosiert“ und gelenkt werden.
• Folien können selbst gestaltet und öfter verwendet werden.
• Keine Verdunkelung notwendig.
• Dynamische Darstellung.
Nachteile:
• Oft sind Folien schlecht lesbar (inhaltlich überladen oder kleine Schriftgröße)
• Abhängigkeit von einwandfreier Funktion des Gerätes (evtl. Reservelampe bzw.
Ersatzprojektor bereithalten)
• Projektionsfläche oft von vortragender Person verdeckt.
Beachten Sie:
• Gut lesbare Schrift in kräftigen Farben.
• Pro Folie höchstens 7 Zeilen / Pro Zeile höchstens 7 Wörter
• Setzen Sie wichtige Informationen in einen Rahmen (Blickfang)
• „Weniger ist mehr! “ Prinzip
Was Sie vermeiden sollten:
• Projekt ständig eingeschaltet lassen (Ablenkung des Publikums).

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• Mit eigenem Körper die Projektionsfläche verdecken.
• Unlesbarkeit der Folien.
• Folien – Chaos am Tisch.

Flipchart / Whiteboard
Vorteile:
• Spontanes Medium, um aktuelle Beiträge festzuhalten.
• Lebendige Visualisierung des Gesagten
Nachteile:
• Verfügbarkeit bzw. Transport von Flipchartständern / Whiteboards.
• Kaum bis keine Vorbereitungsarbeit möglich (spontanes Medium)
• Papierverbrauch beim Flipchart
• Farben auf weißem Untergrund schlecht lesbar. Nur Farbe schwarz verwenden.
Beachten Sie:
• Alle ZuhörerInnen können das Flipchart / Whiteboard gut sehen.
• Sie verwenden dicke Flipstifte u. eine Schriftgröße, die für alle gut lesbar ist. (5 – 8 cm)
• Stellen Sie sich neben das Flipchart / Whiteboard und deuten Sie mit Ihrer der Tafel
zugewandten Hand.
• Zeigen Sie auf das Flipchart / Whiteboard immer mit der Hand. (Vermeiden Sie
Gegenstände)
Was Sie vermeiden sollten:
• Wenden Sie dem Publikum nicht den Rücken zu.
• Ihr Schriftzug beginnt groß und wird dann immer kleiner.
• Zuviel Text bzw. zu viele Themen auf einem Flipchartbogen.

Pinwand + Kärtchen
Vorteile:
• Gut geeignet, um zu einer Thematik Überblick herzustellen.
• Spontanes Medium, um eine Fülle an Beiträgen zu sammeln.
• Hohe Flexibilität (Clustern, Schwerpunkte setzen, wegnehmen, dazugeben).
• Kärtchen eignen sich auch gut als Stichwortzettel während einer Rede.
Nachteile:
• Verfügbarkeit bzw. Transport von Pinwänden.
• Kaum bis keine Vorbereitungsarbeit möglich (spontanes Medium).
• In manchen Branchen wenig beliebt (Image des „Unprofessionellen“).
• In manchen Branchen bereits Überfrachtung („Kärtchen-Müdigkeit“).
Beachten Sie:
• Für jedes Thema eine Kärtchenfarbe wählen. (Kein buntes Durcheinander).
• Pro Kärtchen nur ein Wort / eine Botschaft.
• Kärtchen mit dicken Filzschreibern beschreiben (Lesbarkeit aus der Entfernung).
• Kärtchen mit Druckbuchstaben und groß beschreiben (Schriftgröße etwa 5-8 cm).
• Stellen Sie sich neben die Pinwand, nicht davor.
Was Sie vermeiden sollten:
• Unbespannte oder bekritzelte Pinwände.
• Fehlende Stecknadeln bzw. fehlender Klebestift.
• Fehlender Überblick durch zu viele Kärtchen.
• Kärtchen zu klein bzw. unlesbar beschrieben.
• Für die spätere Dokumentation als Fotoprotokoll keine roten Filzschreiber verwenden
(Unlesbarkeit).
Präsentation / Rhetorik 10 Dr. Lisa Neubauer
10 Tipps für einen wirklich gelungenen Auftritt

1. Stimmen Sie sich positiv ein. Denken Sie an Ihren Erfolg und
entspannen Sie sich bewusst. Atmen Sie tief und langsam.

2. Legen Sie alle Ihre Unterlagen, Manuskripte, Stichwortzettel


rechtzeitig bereit.

3. Achten Sie auf eine dem Anlass entsprechende Kleidung, in der Sie
sich wohl fühlen.

4. Beginnen Sie pünktlich und halten Sie sich an Ihr Zeitlimit.

5. Stellen Sie den Blickkontakt zum Publikum her und warten Sie die
Aufmerksamkeit und Ruhe aller ZuhörerInnen ab.
6. Betrachten Sie Ihre ZuhörerInnen als Freunde.
Suchen Sie besonders am Anfang den Blickkontakt zu den Ihnen
wohl gesonnenen ZuhörerInnen (Kopfnicken).

7. Sprechen Sie laut und deutlich, in kurzen und verständlichen


Sätzen. Verleugnen Sie Ihren Dialekt nicht, sofern die
Verständlichkeit nicht darunter leidet.

8. Sprechen Sie frei. Eventuell mit Unterstützung Ihres „Spickzettels“.


(Kärtchen).

9. Setzen Sie Ihre Stimme gezielt ein (Lautstärke, Tempo, Stimmlage)


und machen Sie gezielte Redepausen.

10. Vermeiden Sie Fachausdrücke, wenn Sie nicht vor Fachleuten


sprechen.

Präsentation / Rhetorik 11 Dr. Lisa Neubauer


Literaturliste Präsentation / Rhetorik

• Wolfgang G. Friedrich: Die Kunst zu präsentieren. Springer Verlag 2003

• Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen. Verlag Redline 2003

• Thorsten Schildt, Peter Kürsteiner: 100 Tipps & Tricks für Overhead- und

Beamerpräsentationen. Beltz 2003

• Peter Kürsteiner: Reden, vortragen, überzeugen. Beltz 1999

• Gert Schilling: Angewandte Rhetorik und Präsentationstechnik. 1998

• Susanne Franz: Die gute Präsentation. 2002

• Hermann Will: Mini- Handbuch Vortrag und Präsentation. Beltz 2001

• Ingrid Amon: Die Macht der Stimme. Verlag Redline 2003

• Ingrid Thurnher: So reden Sie sich zum Erfolg. Ecowin-Verlag 2003

Präsentation / Rhetorik 12 Dr. Lisa Neubauer