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Einführung in den Wärme- und Stoffaustausch

Einführung in

den

Wärme- und Stoffaustausch

Von

Dr.-Ing.

habil.

Ernst R. G. Eckert

l>rofe33or and Director of tho

Hea.t

Transfer l.a

bor;t

tor.'

\-isiting rrofcssor,

Purdue

rniYer~it,\

Dritte

neubearbeitete

Auflage

Mit

177 Abbildungen

Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH

1966

ISBN 978-3-642-86494-0 DOI 10.1007/978-3-642-86493-3

ISBN 978-3-642-86493-3 (eBook)

Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten Ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlages ist es auch nicht gestattet, dieses Buch oder Teile daraus auf photomechanischem Wege (Photokopie, Mikrokopie) oder auf andere Art zu vervielfältigen Copyright 1949 by Springer-Verlag , Berlin/Heidelberg

© by Springer-Ve~ag Berlin Heidelberg 1966

Ursprünglich erschienen bei Springer·Verlag Berlin Heidelberg New York in 1966

Softcover reprint of the bardeover 3rd edition 1966

-

Library of Congress Catalog Card Number: 6&-15013

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Buche berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der An- nahme, daß solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetz-

gebung

alsfrei zubetrachten wären und dahervonjedermannbenutztwerdendürften Tltel-Nr. 0185

Vorwort zur dritten Auflage

Dem Benutzer der vorliegenden Auflage wird wohl zuerst die Tat- sache auffallen, daß für Zahlenrechnungen und Angaben von Stoffwerten im Anhang das internationale MKSA-System verwendet wurde. Es werden also ·Wärmemengen in Kilojoule, \Värmeströme in \Vatt und Kräfte in Newton gemessen. Dieses Maßsystem hat wegen seiner offen- sichtlichen Vorteile bereits in einer Reihe von Ländern starke Verbrei- tung gefunden. In Großbritannien ist die Umstellung darauf im Gange mit dem Ziel, sie in zehn Jahren zu beenden, und in den USA sind eben- falls starke Bestrebungen vorhanden, das englische Maßsystem durch das ::\IKSA-System zu ersetzen. Man hat daher damit zu rechnen, daß es in Zukunft in immer größerem Umfang verwendet wird. Zur Erleichterung der heute noch häufig notwendigen lTmrechnung vom alten metrischen oder angelsächsischen in das neue Maßsystem sind Umrechnungstabellen im Anhange des Buches vorhanden. Die Verwendung dimensionsloser Parameter in der Lehre vom \Värmeübergang macht im übrigen die Formeln und Beziehungen auch in diesem Buche glücklicherweise un- abhängig von dem verwendeten Maßsystem. In den Text des Buches wurden neben einer allgemeinen Überarbei- tung eine Reihe von Abschnitten neu aufgenommen. Im Kapitel über \Värmeleitung werden nun die wesentlichen Gesetzmäßigkeiten der \Värmeleitzahl, das Wärmeleitpotential und das Integralverfahren be- handelt. Das Wärmeleitpotential bietet Vorteile bei der Behandlung von Vorgängen in Medien mit temperaturabhängiger \Värmeleitzahl, während das mit dem Karman-Pohlhausen-Verfahren verwandte Integralver- fahren die Analyse verwickelter instationärer Wärmeleitvorgänge stark erleichtert. In dem Kapitel über konvektiven Wärmeübergang wurde der Abschnitt über laminare Rohrströmung erweitert und derjenige über Film- und Schwitzkühlung neu bearbeitet. Eine wesentliche Überarbeitung erfuhr das Kapitel über Stoffaus- tausch in dem Bestreben, das Studium dieses Gebietes zu erleichtern.

Die Analogiebeziehungen für Stoff- und \Värmeaustausch sind nunmehr an denAnfang gestellt, Diffusionsvorgänge sind systematischer behandelt

und gleichzeitiger

wurde mir gegenüber gelegentlich geäußert, daß der Titel des Buches nicht voll dem Inhalte entspreche, da von den etwa 300 Seiten nur 30 dem Stoffaustausch gewidmet seien. Ich halte diesen Einwand nicht für stichhaltig, denn die oben erwähnte Analogie ermöglicht es in Yielen Fällen, die im Buche mitgeteilten Beziehungen für Wärmeübergang in solche für Stoffaustausch umzuwandeln, so daß darüber hinaus nur die

Wärme- und Stoffaustausch ist kurz besprochen. Es

VI

Vorwort zur zweiten Auflage

Grenzen für die Analogie und die Besonderheiten, die mit großen Stoff- strömen verbunden sind, zu behandeln waren. Die grundlegenden Überlegungen, die für die Auswahl und Bearbei- tung des Stoffes maßgebend waren und in den Vorworten zur ersten und zweiten Auflage erwähnt sind, wurden auch hier beibehalten. Ein Lehrbuch sollte auch die geschichtliche Entwicklung eines Stoffgebietes nicht ganz vernachlässigen. Die Literaturangaben nennen daher, wenn möglich, die ursprüngliche Arbeit, selbst wenn das gleiche Thema in neuerer Zeit eingehender behandelt wurde. Herrn Dr. KLAUS ELGETI habe ich für die mühevolle Umrechnung der Einheiten in den Zahlenbeispielen und Tabellen und Herrn Dr. WoLFGANG TOLLE für das sorgfältige Lesen der Korrekturen zu danken. Ohne die sachgemäße Mithilfe des Springer-Verlages wäre mir die Fertigstellung der Neuauflage zu dieser Zeit nicht möglich gewesen.

St. Paul (Minnesota), im November 1965

Ernst R. G. Eckert

Vorwort zur zweiten Auflage

Die intensive Forschung auf dem Gebiete des Wärmeüberganges in den Jahren seit der Drucklegung der ersten Auflage dieses Buches hat unsere Kenntnis von Wärmeaustauschvorgängen außerordentlich erwei- tert und vertieft. Bei der deshalb notwendig gewordenen Neubearbeitung der zweiten Auflage wurde der Grundgedanke beibehalten, durch die Art der Darstellung das Verständnis für die gerade auf diesem Gebiete oft verwickelten physikalischen Vorgänge möglichst zu fördern. Dies und der Charakter einer Einführung in die Lehre vom Wärmeübergang machte eine gewisse Breite in der Behandlung der aufgegriffenen Pro- bleme erforderlich. Auf der anderen Seite war es nach der Meinung von Fachgenossen nicht erwünscht, den Umfang des Buches wesentlich zu erweitern. Der Verfasser hofft, daß trotzdem alle wesentlichen Fälle des Wärmeaustausches und der zu ihrer Behandlung entwickelten ana- lytischen Methoden Aufnahme gefunden haben. Der Leser wird feststellen, daß der rechnerischen Behandlung des konvektiven Wärmeüberganges eine ideale Flüssigkeit mit konstanten Stoffwerten zugrunde gelegt wurde. Dies bringt nicht nur die Verein- fachung mit sich, daß bei einer solchen Flüssigkeit der Strömungsvorgang und derWärmeaustausch nicht miteinander verkuppelt sind, sondern ist darüber hinaus eine notwendige Voraussetzung für die Ableitung allge- meiner dimensionsloser Kenngrößenbeziehungen. Meiner Meinung nach war die Einführung einer solchen idealen Flüssigkeit durch W. NusSELT der wesentliche Schritt in der Entwicklung einer geschlossenen Lehre des Wärmeüberganges. Verschiedeneneuere Anwendungen schufen allerdings Bedingungen, bei denen die Stoffwerte stark veränderlich sind. Dement- sprechend sind in der Literatur der letzten Jahre derartige Fälle des

Yorwort zur ersten

Auflage

VII

'Värmeaustausches

vielfach

behandelt

worden.

In

dem

vorliegenden

Buche

war

eine

Platzmangel nicht

eingehende

möglich.

Darstellung

dieser

Cntersuchungen

Der Behandlung der Einheiten

wurde im

Prinzip

das

im

Jahre

aus

1948

eingeführte "Internationale mksa System"

zugrunde gelegt, d. h., es wird

das Kilogramm als Einheit für die Masse verwendet, und alle spezifischen

Größen,

wie

Enthalpie,

spezifische

"rärme usw.,

sind

auf die

Masse

be-

zogen. Als

Einheit für die

Kraft wird

allerdings

noch

nicht das

Xewton,

sondern

die

um

den

Faktor 9,80665

größere

Einheit

Kilopond

(kp)

ver-

wendet.

Dies

erleichtert

die

Einführung

des

neuen

Maßsystems

wesent-

lich,

da

das

Kilopond

dem Zahlenwerte

nach

gleich

ist

der

bisher in

technischen Literatur verwendeten

Einheit Kilogramm für die

Kraft.

der

In

dieser

Behandlung

der

Einheiten.

die

übrigens

der

in

den

Yereinigten

Staaten

,-on Amerika

üblichen völlig

entspricht,

habe

ich

mich

der Be-

handlung meines verehrten Kollegen E.

Scn:mDT in der neuesten Auflage

seines

Buches

Ich hoffe,

\.ufnahme

in

"Thermodynamik"

angeschlossen.

daß

die

zweite Auflage meines

Buches eine ebem;o gün:-;tige

der

Fachwelt

findet

wie

die

ursprüngliche

Fassung.

St.

Pa ul

(:\Iinnesota),

im Xowmber

1958

 

Ernst

R.

G.

}~ckert

 

Yorwort zur ersten Auflage

 

Das

.-orliegende

Buch

ist

aus

einer

zweistündigen

Vorlesung

an

der

Technischen

Hochschule

in

Braunschweig

hervorgegangen.

'Viederholtc

Xachfragen aus

dem Hörerkreis ergaben,

eine kurze,

straffgefaßte Einführung in das

daß

auf unserem Büchermarkt

Gebiet des

~\Värmeaustausches

fehlt.

Das

~Werk

von

MERKEL,

das

seinerzeit

dieser

Aufgabe

gerecht

wurde,

ist

durch

die

in

der

Zwischenzeit

sehr

rasch

weitereilende

Ent-

wicklung

überholt.

Die

übrigen

inzwischen

erschienenen,

meist

ausge-

zeichneten Bücher über den

gleichen

Gegenstand sind zum Teil mehr als

Xachschlagewerke für

die

Berechnungen der technischen

Praxis

gedacht

und

damit

zu

umfangreich,

zum

Teil

sind

sie

auch

in

ihrer

Darstellung

für

eine

Einführung

zu

schwierig.

Die

aufgezeigte

Lücke

soll

das

vor-

liegende

Buch

1-ichließen,

indem

es

eine

einfache,

knappe

Einführung

in

den

'Värme-

und

Stoffaustausch

gibt,

die

jedoch

alles

~Wesentliche

aus

dem

heutigen

Stand

dieser

Lehre

mitteilt.

Das

Hauptgewicht

\Yurcle

dabei darauf gelegt,

das

Ver::;tändnis

für

die

beim

abspielenden

physikalischen

Vorgänge

möglichst

allerdings

ohne

Rechnung

nicht

zu

erreichen.

Es

'Värmeaustausch

zu

vertiefen.

Die"

sich

ist

wurde

deshalb

thcore-

ti:;ch

ableitbaren

chungen gegeben,

Beziehungen

stets

der

Vorzug

,-or

empirischen

Glei-

denn

die

Berechnung

bietet

den

Vorteil,

daß

man

die

Grenzen des Rechenergebnisses stets leichter überblicken kann.

Natürlich

mii~sen

die

Ergebnisse

stets

an

\Yerten,

die

aus

\'ersuchen

geiYOillH'll

VIII

Vorwort

zur ersten Auflage

wurden,

überprüft

werden,

denn

erst,

tisch

und

herrschen.

experimentell

erfaßt

hat,

wenn

man einen Vorgang

kann

man

behaupten,

ihn

theore-

zu

be-

Die

Grundlage

jeder

Wärmeübergangsberechnung

und

auch

bereits

eines

vertieften

Verständnisses

der

von

W.

NussELT

auf

den

für

diesen

Vorgang

stellt

heute

neben

Wärmeaustausch

augewandten

Ähnlich-

keitstheorie

und

den

von

0.

REYNOLDS

angegebenen

Beziehungen

zwischen

dem

Wärmeaustausch

und

dem

Druckverlust

in

der

turbu-

lenten

Strömung,

die

von

L.

PRANDTL

im

Jahre

1904

aufgestellte

Grenzschichttheorie

dar.

Sie

wurde

daher

in

dem

vorliegenden

Buch

ausgiebig angewendet.

Es wurde allerdings davon abgesehen,

die

Grenz-

schichtgleichungen

exakt

zu

lösen,

da

dies

für

eine

umständliche

und umfangreiche

Rechnungen erfordert.

Einführung

zu

Es

werden

viel-

mehr

Näherungslösungen

aus

dem

von

KARMAN

angegebenen

Impuls-

satz

der

Grenzschicht und ihrer Wärmestromgleichung

abgeleitet.

Diese

Näherungen,

die

auch

in

der

Aerodynamik

häufig

verwendet

haben zwar für den Mathematiker das Unbefriedigende an sich,

werden,

daß ihre

Genauigkeit

von

Fehlerabschätzung

vornherein

nicht

möglich

ist,

sie

ermittelt

haben

sich

werden

kann,

da

keine

aber

bei

sinnvoller

An-

wendung

bisher

in

allen

Fällen

bewährt,

wo

sie

durch

Versuche

nach-

geprüft

werden

rechnungen

in

konnten.

Mit

ihrer

Hilfe

lassen

recht

einfacher

Weise

und

mit

sich

für

genügender

Genauigkeit

erledigen.

Die

Genauigkeit,

Wärmeübergangs-

praktische

Zwecke

mit

der

sich

auch

heute der Wärmeübergang in unseren technischen Apparaten berechnen

läßt,

darf nämlich

nicht

überschätzt

werden.

sätzlich

vVirbelungen

und

Störungen

in

der

Durch

Einbauten,

die

zu-

Anströmung

hervorrufen,

sind

meistens

die

bei

Versuchen

eingehaltenen

oder

der

Rechnung

zu-

grunde

gelegten

Bedingungen

nicht

voll

erfüllt,

so

daß

man

bei

der

Vorausberechnung

solcher

technischer

Apparate

im

allgemeinen

mit

einer

Ungenauigkeit

Bei

der

Auswahl

von

des

etwa

10%

rechnen

muß.

Stoffes

wurde

weniger

vVert

darauf

gelegt,

eine

große

Zahl

der

derzeit

genauesten

Formeln

anzugeben,

als

viel-

mehr

die

typischen

Formen

des

Wärmeüberganges

so

eingehend

dar-

zustellen,

daß

man

nach

ihnen

auch

die

Verhältnisse

bei

verwandten

Vorgängen

abschätzen

kann.

Aus

didaktischen

Gründen

wurde

bei

der

Besprechung

des

Widerstandes

zwungene

Konvektion

nicht wie

und

des

Wärmeüberganges

durch

er-

sonst üblich

vom durchströmten Rohr,

sondern von der längsaugeströmten Platte

ausgegangen.

Man prägt sich

auf

diese

Weise

leichter

ein,

daß

man

bei

kurzen

Rohren

auf die

Ein-

laufverhältnisse

Rücksicht

nehmen

muß.

Um

den

heutigen

Stand

der

Lehre

vom Wärmeaustausch

darzustellen,

wurden

wichtige

neuere

For-

schungsergebnisse

im

Kleindruck

eingefügt.

Lesen

ohne

Schaden

für

den

Zusammenhang

Sie

des

können

Stoffes

beim

ersten

übersprungen

werden.

Dagegen

wird

Zahlenbeispiele

nicht

zu

dem

Studierenden

geraten,

überblättern.

Manches

für

die

eingefügten

praktische

Rech-

nungen Wichtige wurde im Interesse der Kürze der Darstellung in ihnen

untergebracht.

zahlen

werden

Die

Formeln

durchwegs

für

die

Berechnung

in

dimensionsloser

der

Wärmeübergangs-

Form

angegeben.

Die

Yonyort

zur

ersten

Auflage

IX

Verwendung

Vorteile,

daß

dieser

auch

Kenngrößenbeziehungen

bietet

derart

offenkundige

die

technische

Praxis

heute

schon

weitgehend

von

ihnen

Gebrauch macht.

Bei der Darstellung des

'Värmeübergangs durch

erzwungene Konvektion findet man in der Literatur neben der PRANDTL-

schen

Kennzahl

entweder

die

REYXOLDSsche

oder

die

PECLETsche

Kennzahl

verwendet.

Die

REYNOLDSsche

Kennzahl

ist

meiner

Ansicht

nach vorteilhafter,

da

sie

bei der Durchführung einer

'Värmeübergangs-

rechnung

auf jeden Fall zunächst bestimmt werden muß,

um

beurteilen

zu können,

ob

die

Strömung laminar oder turbulent ist.

Es wurde

daher

hier

grundsätzlich

die

XL"SSELTsche

Kennzahl

als

Funktion

der

REY-

XOLDSschen

und

der PRAXDTLschen

angegeben.

Das

vorliegende

Buch

widme

ich

Herrn

Professor

Dr.-Ing.

ERXST

ScH~UDT.

Professor

SCHlVHDT

hat

durch

eine

große

Zahl

grundlegender

Arbeiten,

besonders

während

seiner

Leitung

des

Maschinen-Labora-

toriums

der

Technischen

Hochschule

in

Danzig,

die

Lehre

yon

der

'Värmeübertragung

in

Yielen

Punkten

wesentlich

gefördert.

Vor

allem

hat er auch

seine

ausgezeichnete

Experimentierkunst und

seine

vorbild-

liehe

Art,

theoretische

Überlegungen

mit

versuchsmäßigen

Ergebnissen

zu

verknüpfen,

an

eine

große

Zahl

von

:Mitarbeitern

weitergegeben.

Dadurch hat

seine

Forschungsweise heute

bereits

Schule gemacht.

ich

darf

mich

unter

seine

Schüler

rechnen.

wenn

ich

auch

erst

Auch

nach

Abschluß

meiner

Studien in seinen Mitarbeiterkreis eingetreten bin.

Eine

Reihe

meiner

:Mitarbeiter haben

mich

beim~

Lesen

der

Korrek-

turen für

das

vorliegende

Buch unterstützt.

Ihnen

möchte ich

an

dieser

Stelle

für

ihre

Arbeit

danken.

Insbesondere

gilt

mein

Dank

Herrn

Dr.

techn.

E. SABATHIL,

der die letzten Arbeiten von Beginn der Druck-

legung an mit großer Sorgfalt durchgeführt hat,

da ich sie infolge meiner

Abwesenheit

von

Deutschland

nicht

selbst

vornehmen

konnte.

Herr

Prof.

E.

ScHMIDT

hat

ihn

dabei

in

allen

wichtigen

Fragen

beratend

unterstützt.

Infolge

der

Erweiterungen

"Cnrast der heutigeu

Zeit mußten manehe

des

Buches

unterbleiben.

Ich

hoffe,

daß

beabsichtigten

es

dadurch

im

wesentlichen in seinem Wert nicht beeinträchtigt wurde und daß es

seine

~~ufgabe,

einen

möglichst

weiten

Ingenieurkreis

an 'das

Verständnis

der

vVärmeaustauschvorgänge

heranzuführen,

erfüllen

wird.

Der

Anwen-

dungsbereich

der

Lehre

vom

'Värmeübergang

ist

ja

so

groß,

daß

der

Ingenieur beinahe

auf allen

Gebieten der Technik mit 'Värmeübergangs-

fragen in Berührung kommt.

Im

~1ai

1949

Ernst R. G. Eckert

Inhaltsverzeichnis

Seite

I. Die Grundbegriffe des 'Värmeaustausches

 

1

1. Die verschiedenen .Arten des Wärmeaustausches

 

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1

2. Wärmeleitzahl, Wärmeübergangszahl, Wärmedurchgangszahl

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2

3. Gleichstrom, Gegenstrom, Kreuzstrom

 

7

II. \Värmeleitung

 

15

4. FouRIERS Wärmeleitungsgleichung

 

15

5. Die Differentialgleichung des Temperaturfeldes

 

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18

6. Die dreidimensionale Temperaturgleichung

 

21

A. Zeitlich unveränderliche Wärmeleitung

 

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23

7.

Die ebene V\'and.

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23

8.

Die geschichtete Wand

 

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24

9.

Das Rohr

 

26

10.

Die Kugel

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28

11.

Die Wärmeleitzahl

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29

12.

Der Stab

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30

13.

Rippenheizflächen

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34

14.

Die Wand mit Wärmequellen

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41

15.

Mehrdimensionale, zeitlich unveränderliche \Värmeleitvorgänge

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44

16.

Das

Relaxationsverfahren

 

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49

B. Zeitlich veränderliche Wärmeleitung

 

53

17. Das Thermometerproblem

 

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53

18. Zeichnerische und numerische Ermittlung von \Värmeströmungen.

56

19. Analytische Lösungen

20. Wärmeleitung mit Änderung des Aggregatzustandes

 

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60

67

III.

Der Wärmeübergang

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69

21.

Die verschiedenen .Arten des Wärmeüberganges

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69

A. Grundbegriffe der Strömungslehre

 

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71

22. Grenzschicht und Turbulenz

 

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71

23. Impulsgleichung der Strömungsgrenzschicht

Die

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76

24. längs angeströmte Platte

Die

 

79

25. Exakte Lösung der Grenzschichtgleichungen

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87

26. durchströmte Rohr

Das

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91

27. quer angeströmte Zylinder

Der

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95

B. Erzwungene Konvektion in laminarer

Strömung

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98

28. Die

Wärmestromgleichung

98

29. Die längs angeströmte Platte

 

100

30. Die

Energiegleichung der Grenzschicht

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105

31. Die Platte mit ungleichförmiger Wandtemperatur

 

108

32. Quer angeströmte Körper

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111

33.

Das durchströmte Rohr

114

C. Erzwungene Konvektion in turbulenter Strömung

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124

34. Impuls- und Wärmeaustausch

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124

35. Das durchströmte Rohr

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130

36. Die längs angeströmte Platte

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134

37. Neuere Entwicklungen in der Theorie des turbulenten 'Värmeaus-

tausches

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135

Inhaltsverzeichnis

XI

Seite

 

D.

Erzwunl;jene Konvektion in abgerissener

Strömung

 

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139

 

38.

Die Ahnlichkeitstheorie des Wärmeüberganges

 

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139

39.

Quer augeströmte Rohre und Rohrbündel

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151

40.

Schüttungen von Körnern

 

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159

 

E.

Sonderprobleme erzwungener Konvektion

 

160

 

41. Der Wärmeübergang bei hohen

Geschwindigkeiten

 

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