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Prüfer: Strunk

Protokoll 1 von 26 Prüfungszeitpunkt: 01/2017, eingetragen am 04.02.2017


Themen:
Kenntnisprüfung 01/2017
Die Prüfungskommssion: Dr. M. Windemuth (Vorsitzender), Prof. H. Strunk, Dr. K. Mayer (Herr Dr. V. Janzen
wurde in der Ladung angekündet)

Bei der Patientenvorstellung musste ich einen Patienten mit Kolon-Ca (z.N. Hemikolektomie) und bekannten
Lebermetastasen aufnehmen. Der Patient hat sich für die elektive Metastasentherapie vorgestellt. Nach
kurzer Anamnese folgte körperliche Untersuchung. Der Patient was stark adipös, allerdings konnte ich
vergrößerte Leber palpieren. Meine Angaben zur vergrößerten Leben haben Herrn Prof. gewundert und um
das zu überprüfen hat er schnell ein Abdomen Sono durchgemacht. Die Leber war in der Tat vergrößert und
das war ein großer Plus-Punkt für mich. Die Milz war nicht tastbar. Allerdings im Sono hat man auch leichte
Splenomegalie festgestellt. Allerdings hat Prof. Strunk dann zugegeben, dass es trotzdem nicht tastbar sein
könne. Ich habe auch einen alten Brief aus der Ambulanz bekommen mit Angaben zur Diagnose, Patho,
Chemo usw. Auf dem Weg nach Seminarraum hat ich mit dem Prof. Strunk über den Fall gesprochen und er
hat mir über HiFu (high intesity focused ultrasound) einiges erzählt. Nach der Prüfung habe ich im Netz
nachgeschlagen und war erstaunt zu erfahren, dass UK Bonn der einziger Standort Deutschland ist wo man
diese Therapie bekommt.

Theoretischer Teil:
Prof. Strunk: Ich musste kurz den Patienten vorstellen (es war max. 5 Sätze). Weiter musste ich Sono und
Radiologische DD von Leberraumforderungen erklären. Prof. Strunk fragt diese Frage sehr oft. Es steht
überall in Prüfungsprotokollen. Ein weiterer Kollege hat die gleiche Frage bekommen. Ich finde diese Frage
zu speziell eigentlich aber so kompliziert ist sie nicht und sie kommt bei jeder Prüfung! Ich habe alles zur
Thema erzählt, was ich wusste (liest bei Amboss die DD gutartiger Leberraumforder.). Es war sicherlich
genug. Man wir auch nach arterielle und venöse Phase beim CT mit KM gefragt (und woran man es sieht).
Dazu kamm die Frage wie viel KM bekommt Pat. Ich meinte 30-40ml und dann hat Prof. Strunk gefragt, ob
es 1-2 Teelöffel sei. Ich meinte, das sind 2 mittelgrosse Spritzen. Die Antwort war: ?wir sind schon ein
bisschen großzügiger, der Pat bekommt 100ml KM?.
Später kam ein Thorax-Rö mit Diaphragma Hochstand links, mit Pleuraerguss und leichte Verschattung links.
Die Qualität vom Ausdruck ist schrecklich! Ich habe nicht sofort die Verschattung erkannt. Allerdings, habe
mit SIRI-Prinzip angefangen und das ist Prof. Strunk gefallen. Außerdem sieht man auf dem Rö
Darmabschnitte die für mich einen Hinweis auf Zwerchfellhernien (da musste ich die auch nenne (Morganni,
Larray und Bochdalek). Zur Verschattung habe ich dann gesagt, dass es sich um eine Lobär-Pneumonie
handelt und dann musste ich die kalkulierte Antibiotikatherapie + Therapiedauer. Ich meinte, früher war es
mindestens 7 Tage heute 1-2 Tage länger nachdem Patient entfiebert. Ich musste erzählen, wo der Inflitrat
liegt. Ich meinte wegen Silhouetten-Phänomen in UL. Die letzte Frage: was soll man machen, falls der
Patient nach 2 Woche keine Besserung zeigt? A: Lungen-Ca auschließen.
Andere Prüflinge: CT-Abdomend transversal. Ich vermute, es handelte sich um gedeckte Perforation bei
Divertikulitis (es war eine Frau, man sah Uterus). Bin mir aber nicht sicher. Falls man das erwähnt, kommt
sicherlich die Frage zur Klassifikation, Komplikationen und wie man CT macht (KM iv und Einlauf). Rö-Thorax
mit extreme Aunerisma von Aorta descendens (wieder Silhouetten-Ph). Beckenfraktur

Atmosphäre:

Gesamteindruck: Sehr freundlich, kollegial und wohlwollend. Nach dem praktischen Teil wird man zuerst zum
Patienten gefragt. Allerdings, war es in unseren Fällen nicht so viel. Die Prüfer tun ALLES, wirklich ALLES so
dass man die Prüfung besteht. Sie versuchen wären der Prüfung einiges beizubringen was ich persönlich
einfach cool fand ? Prof. Strunk hat inzwischen sehr viele Witze gemacht, allerdings war es immer angenehm
und hat die Atmosphäre nur entspannt. Alle Prüfer sind absolut löffeltreu. Ich habe keine einzige Frage
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Prüfer: Strunk

gehört die ich davor im Prüfungsprotokollen nicht gesehen habe.

Kommentar:

Mein Tipp: man sollte die wichtigsten Sachen sehr gut lernen, bei den seltenen Krankheiten reichen
allgemeine Informationen aus (es ist schon gut, wenn man die Sachen im Hinterkopf behält). Ich habe mich
mit Amboss vorbereitet und in einem Gespräch nach der Prüfung fanden die Professorin den Umfang von
Amboss mehr als ausreichend.

Viel Erfolg und mit diesen Professoren schafft man auf jeden Fall!

Protokoll 2 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2016 - Herbst, eingetragen am 26.12.2016


Themen:
1. Tag:
- Sie habe ja Befunde in der Lungenuntersuchung erhoben, zeigen Sie mal!
Habe dann die komplette Untersuchung der Lunge vorgemacht, also Inspektion, Palpation, Perkussion und
Auskultation
- Der Patient trägt ja Thrombosestrümpfe. Was sind Thrombose-Zeichen?
Habe zunächst das klinische Bild einer TVT beschrieben: Umfangsvermehrung, Ödem, livide Verfärbung,
Prattsche Warnvenen, dumpfer Schmerz. Dann die 3-Zeichen vorgemacht: Meyer, Homan, Peyer.
- Sind die Zeichen sensitiv?
Nein, die sind nicht sonderlich sensitiv. Besser farbkodierte Kompressionssonographie
- Aha. Wie macht man die?
Da hab ich einfach ein wenig spekuliert. Man betrachtet den Fluss der Venen ab unterhalb des
Leistenbandes bis distal. Und schaut nach der Thrombose oder Flussbeschleunigungen oder
Verlangsamungen.
Er fragte mich darauf, ob ich das mal gesehen hätte. Vermutlich, weil?s so nicht richtig war ;). Die Frage hat
er wohl nur gestellt, weil ich die Diagnostik selbst in den Raum geworfen habe.

Tag 2:
- Ich greife mal den Patienten mit der Lungenembolie von gerade auf. Sie sagten, Sie machen ein CT mit
KM. Worauf achten Sie vor KM-Gabe?
Nierenfunktion, KM-Allergie (SS brauchte ich nicht nennen, da der Patient männlich ist, TSH war im Notfall zu
vernachlässigen)
- Ich habe hier ein Bild für Sie. Wo befinden wir uns hier?
Es war ein CT mit KM auf Höhe des Truncus coeliacus in arterieller Phase.
- Welche Phasen kennen Sie?
Arteriell nach ca. 20ms, venös nach ca. 50ms, Portalvenös nach ca. 70ms, Spätphase nach ca. 7 Minuten.
Prof. Strunk meinte, dies sei dann aber schon wirklich spät ;).
- Wieviel KM gibt man in etwa?
Ca. 100ml
- Was sehen Sie auf dem Bild?
Meinte zunächst etwas am Pankreas-Kopf zu sehen. Prof. Strunk kam mir dann sehr nett entgegen und
sagte, es sei nicht so schwer und ich soll mir mal die Leber anschauen.
Zu erkennen waren zwei kleine, runde, recht regelmäßig begrenzte hypodense Läsionen, a.e. Metastasen.
Habe kurz das KM-Verhalten von Metastasen in der Leber beschrieben, also meist nicht KM-aufnehmend
hypodens, auch keine KM-Aufnahme in portalvenöser Phase.
- Welche DDs fallen Ihnen ein?
Sollte alle möglichen Läsionen nennen. Zyste, Abszess, Regeneratknoten bei Zirrhose, Adenom, FNH,
Hämangiom, HCC, usw.
- Wie sieht denn ein HCC im CT aus?
Früharteriell stark anreichend, Wash-Out in portalvenöser Phase. Inhomogen, solitär oder auch multifokal
auftretend, oft gleichzeitig Zirrhose.
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- Wie hoch ist die Strahlenbelastung in der Allgemeinbevölkerung?


2,1 msv/Jahr bzw. Grenzwert 20msv/Jahr bei medizinischem Personal
- Wie hoch bei einem CT-Thorax?
Etwa 8-10msv
- Als nächstes bekam ich ein Röntgen Thorax, das ich beschreiben sollte.
Diagnose: großer, eindeutiger Mantelpneumothorax.
- Wie therapieren Sie?
Drainage. Das reichte ihm, da ich die Therapie am Vortag bereits vom Chirurgen gefragt wurde.

Atmosphäre:
Die Atmosphäre war an beiden Tagen sehr gut! Ich wurde alleine geprüft, was sicherlich auch die Prüfer
gefreut hat. Prof. Strunk ist ruhig und freundlich, was die Atmosphäre auflockert. Bei Schwierigkeiten gibt er
Hilfestellungen. Er bestätigt richtige Antworten (oder falsche) jedoch nicht eindeutig, sodass man sich
vielleicht nicht so sicher ist, wie es läuft. Das haben auch andere Prüflinge in den Löffeln bereits dargestellt
und ähnlich empfunden, man braucht sich davon aber gar nicht verunsichern lassen.

Note: 1

Kommentar:
Am ersten Tag prüft Prof. Strunk sehr klinisch, eher internistisch. Am zweiten Tag kommen dann Fragen zur
Radiologie.
Auf meine Anfrage nach einer Vorstellung schrieb Prof. Strunk mir, dass ich mich nicht vorstellen müssen
und meine Zeit lieber in die Bücher investieren solle. Um sein Interesse zu zeigen, würde ich ihm dennoch
eine E-Mail schreiben und seine Antwort abwarten.

Protokoll 3 von 26 Prüfungszeitpunkt: Juni 2016, eingetragen am 20.06.2016


Themen:
Kenntnisprüfung, Bonn, 15. Juni 2016
Prüfungskommission: Dr. V. Janzen (Innere Medizin), Dr. med. M. Windemuth (Unfallchirurgie), Prof. Dr. H.
Strunk (Radiologie)
Prüfungsdauer: 10:00-15:00 (ohne Pause)
Wir waren zu dritt und alle haben bestanden ?
Klinische Prüfung: Anamnese erheben (kurz notieren) und komplette körperliche Untersuchung des Patienten
(ca. 30 Min). Der Prüfer (Dr. Janzen) war dabei und hat beobachtet. Ich habe kurz kommentiert, was ich
mache und welche Auffälligkeiten der Patient hat. Mein Patient hatte CLL und er ist wegen Fieber,
Schüttelfrost, Abgeschlagenheit und Müdigkeit in die Klinik gekommen.
Nach der körperlichen Untersuchung musste ich nach Befunden fragen, die mich interessieren (BB, diff. BB,
Blutausstrich, Blutkultur, Rö-Thorax, CT-Thorax usw.), um die Diagnose zu stellen.
Als ich die Befunde hatte, musste ich eine Epikrise schreiben (ca. 30 Min).
Mündlicher Prüfungsteil: Am Anfang mussten wir kurz unsere Patienten vorstellen.
Fragen:
Prof. Dr. H. Strunk (Radiologie)
-Lymphknotenstationen am Hals. LK-Vergrößerung am Hals: DD? (Infekt (Tbc, Viral), Tumor, Metastase,
Sarkoidose). Woher kommen am häufigsten Mts am Hals vor? (Larynx, Schilddrüse, Pancoast-Tumor
(seltener)). Weitere Vorgehen bei der LK-Vergrößerung? (Anamnese, körperliche Untersuchung (Dolenz,
Verschieblichkeit, Konsistenz, Größe), bildgebende Verfahren: Sonographie (Zeichen von malignen und
entzündlichen LK), CT). Wie macht man CT? (Mit KM). Welches KM und alles über KM (NW), Aufklärung:
Was sagen Sie dem Patienten?
-Wenn der Patient anaphylaktische Reaktionen in der Anamnese hat, was machen Sie? (MRT, KM ist
Gadolinium, weniger NW).
-Fallbeispiel: Ihrem Patienten geht es schlecht, er kann kaum stehen, aber er muss geröntgt werden und
braucht Ihre Unterstützung. Was machen Sie? Dürfen Sie mit rein zur Röntgenuntersuchung?
(Ja, mit Bleischutz)
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-Welche 4 Faktoren schwächen die Röntgenstrahlung? (Der 3. Potenz der Ordnungszahl der Elemente des
Gewebes, Energie der Röntgenstrahlen, der Dicke des Stoffes, der Dichte des Stoffes). Weitere
Strahlenschutzmaßnahmen? (Quadrat-Abstand Gesetzt, Abschirmung aus Blei, Aufenthaltsdauer). Warum
benutzt man Blei? (Der 3. Potenz der Ordnungszahl der Elemente).

Atmosphäre:
Alle Prüfer waren sehr nett und ruhig. Sie haben für uns sogar Kaffee und Süßigkeiten besorgt.
Wenn man fleißig lernt, hat man bei dieser Kommission sehr gute Chancen, um die Prüfung zu bestehen.

Kommentar:

Protokoll 4 von 26 Prüfungszeitpunkt: Juni 2016, eingetragen am 20.06.2016


Themen:
Kenntnissprufung. juni 2016.

Anamnese Erheben. Patientuntersuchung. Thorax und Abdomen. Epikrise.

Patientvorstellen.

Ich habe eine Patientin mit Pankreaskarzinom bekommen.

Prof Strunk: CT mit Leberziste. DD von Leberraumforderung. Pankreastumor. DD. anderen tumoren von
Pankreas. nur erzählen. Wie behandelt pankreaskarzinom OP, welches OP verfahren. . Zirrhose Ursache,
Komplikationen, GI Blutung wegen Varizen, Behandlung. CT strahlenbelastung ( 15 msv).

Zu den Fragen der anderen Prüflingen: Warum Blei in strahlenschutz und Erklährung . Tumor in Hals, DD.
welche Untersuchungen( US, CT, MRT) Kontrastmittel. Schwangere mit polytrauma... CT kommt in frage?
Thorax Rontgen mit pleura erguss und kardiomegalia. Aortenaneurysma. wann op und wie. DD von TU
retroperitoneal.

Atmosphäre:
Gute Prüfung Atmophäre. Alle Prüfer waren wirklich sehr nett, geduldig und hilfbereit.
Am Ende haben alle Prüflinge bestanden.

Kommentar:
Nach der Patientenvorstellung fragten alle Prüfer soweit es ging zum Patienten oder zu verwandten Themen.

Protokoll 5 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2016 - Frühjahr, eingetragen am 13.06.2016


Themen:
1. Tag:
- Sie haben in Ihrer Epikrise viele Befunde in der Abdomenuntersuchung erhoben, zeigen Sie mir das bitte
einmal: Ich habe dann einfach mit der Inspektion angefangen, da wollte Prof. Strunk va alle
Leberhautzeichen hören; dann Auskultation, Perkussion, Palpation
- Wie untersuchen Sie Aszites? - Fluktuationswelle, Prüfung der Flankendämpfung mit Umlagerung (alles
voruntersuchen), Sono (ab 50ml)
- Therapie Aszites: NaCl Restriktion, Flüssigkeitsrestriktion, Diuretika, Aldosteron-Antagonisten,
Aszitespuntion (mit Albuminsubstitution)
- Dann Beschreibung der Leberkratzauskultation mit Normwert (ist wohl von der Patientengröße abhängig)

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2. Tag:
- Was müssen Sie den Patienten vor KM Gabe fragen? - SS, SD-Erkrankung (TSH), Allergie,
Niereninsuffizienz (Krea > 1,5)
- Wie hoch ist die Strahlenbelastung im allgemeinen Staatsgebiet? 1mSv/Jahr
- Wie hoch ist die Strahlenbelastung eines CT-Thorax? Abhängig von Schichtdicke etc., ca 15- 20mSv
- Was für Kontrastmittel kennen Sie? - Positive und negative KM, iodhaltige und nicht-iodhaltige KM (Barium)
- Dann habe ich ein Röntgenbild (Ausdruck pa./lat) bekommen und sollte es strukturiert befunden: bei der
Beschreibung der Pathologie hat mir Prof. Strunk teilweise geholfen:
- verkalkte Rundherde zentral: DD Silikose, Tbc, Sarkoidose

Atmosphäre:
Die Atmosphäre war an beiden Tagen total angenehm. Ich wurde alleine geprüft, das fanden die Prüfer sehr
gut und die Prüfung dauerte jeweils nur 45 min! Prof. Strunk ist in der Prüfung freundlich und ruhig, aber man
weiß häufig nicht, ob man das richtige sagt oder nicht. Er zeigt leider wenig Reaktion auf die Antworten,
davon darf man sich aber nicht verunsichern lassen.

Kommentar:
Ich hatte Radio als 4. Fach bei Prof. Strunk und eine Vorstellung lohnt sich bei ihm eher nicht. Auf meine
Anfrage bekam ich die Antwort, dass ich die Zeit lieber zum Lernen oder Entspannen nutzen sollte. Der erste
Tag war sehr klinisch orientiert und es wurden kaum radiologische Fragen gestellt. Am zweiten Tag kam
dann eher die Theorie und strukturiertes Befunden dran.

Protokoll 6 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2015 - Frühjahr, eingetragen am 15.06.2015


Themen:
Dr Strunk Röntgen Thorax Infiltrat Unterlappe li mit begleitendem Pleuraerguss.
- Was ist der Unterschied bei Strahlenbelastung zwischen X ray und CT ? (CT 400 mehrfach )
-DD des Ikterus, prehepatisch hepatisch posthepatisch (Pankreaskopfkarzinom) welche Pathologie ?
(Adenokarzinom zumeist) andere (Neuroendocrintumor) (Aktivtumoren wurden früher erkannt wegen
Symptomatik)
Die Atmosphäre war sehr gut. Alle Prüfer helfen, damit Prüfling Erfolg haben können.
Viel Erfolg und Glück !

Atmosphäre:
ziemlich strenger als andere Prüfer aber insgesamt freundlich

Kommentar:

Protokoll 7 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2015 - Frühjahr, eingetragen am 15.06.2015


Themen:
Ich hatte 4 Wochen vor der Prüfung Herr Prof Strunk eine Email mit der Frage nach einem Gespräch
geschickt. Er antwortete nur kurz ich solle besser die Zeit zum Lernen nutzen.

Tag 1:
-Leberhautzeichen
-Caput medusae
- Welche Gefäße?
-Worein fließen die Gefäße?
- Aszitis?
-Wodrauf muss man bei der Punktion achten?auf die vasa epigastrica
-Wie punktiert man? bzw. wo?
- Aneurysma.
-Was gibt?s für welche? Was sind die Unterschiede zwischen einem Aneurysma spurium und einem
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Aneurysma dissecans?
-Wie kann ich das Aneurysma spurium therapieren? Ich hab gesagt Kompression und Resektion aber es gibt
wohl nich die Möglichkeit dort Thrombin hinein zu spritzen. Das wusste ich leider nicht, aber er meinte das
wär nicht so schlimm.

Tag 2:

2 Röntgenthorax Aufnahmen:
-Von der Seite und von p.-a-
-Hab sie strukturiert analysiert.
-Atelektase.
- Meinte wo?
- Mittellappen- Sihouettenphänomen
Was müssen Sie einen Patienten Fragen, wenn Sie eine Aufnahme mit KM machen wollen?
-Allergische Reaktion auf KM in Vergangenheit. Wie reagiert?
-Schwangerschaft?
-Krea/ Nierenfunktion
-Schilddrüsenfunktion/Hyperthyreose/TSH
-Herr Prof Strunk meinte dann ab welchem Krea- Wert ich aufpassen müsste und was bei einer
Hyperthyreose passieren könnte? Thyreotoxische Krise

Atmosphäre:
Herr Prof Strunk ist sehr nett und macht Witze. Ich hatte manchmal zwar das Gefühl, wenn er selbst gefragt
hat, guckte er strenger und ich wusste nicht, ob ich vielleicht was falsch gesagt habe, aber er ist nett und
fragt ruhig.

Note: unglaublich eine 1:-)

Kommentar:
Prof. Nickenig (Vorsitz)
Dr Kaminski (Chirurgie)
Prof Löffler (Wahlfach Augenheilkunde)
Prof. Strunk (Radiologie, 4.Fach)

Vor dem Examen habe ich mich leider nicht so viel mit Radiologie beschäftigt. Ich habe mit dem Oestmann
Lehrbuch vom Bild zur Diagnose sowie den 50 wichtigsten Fällen von ihm gelernt und war sehr zufrieden
damit. Im Buch sind viele Bilder und es ist angenehm zu lesen:-)

Protokoll 8 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2015 - Frühjahr, eingetragen am 09.06.2015


Themen:
Kenntnisprüfung für ausländische Ärzte April 2015

Ein Röntgen bild mit # Fibula. Stadieneinteilung.


-Rö Th. AP in Expiration. Warum in Expiration? v.a Pneumothorax. Sehen Sie ein Pneumothorax? Nein. Was
anders sehen Sie: Subkutan Emphysem. Warum? Trauma, Iatrogen.
-Schwangere mit schmerzen am L. außen Knöchel. Würden Sie die Röngten? Ja. Warum: Risiko gegen
gesundheitlichen Nützen erwägen. Welche andere maßnahmen? Den Bauch mit Bleidecke abdecken.
-Um die Strahlenbelastung zu reduzieren, welche andere bildgebende Maßnahmen? MRT. Kann man
Knochen im MRT gut sehen? Ja. Obwohl MRT für Weichtele geeignet ist.
-Strahlenbelastung für MRT? Null. MRT hat keine Strahlen. Magnet Resonanz.
-Strahlenbelastung in CT abdomen, Strahlenbelastung in einem Jahr
-Strahlenbelastung Einheit Milli Sievert (mSv)
-Pronatio Dolorosa, Radial kopf subluxation.
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Prüfer: Strunk

-CT thorax mit kontrastmittel


-Rö Th: Fassthorax, emphysem.

Atmosphäre:
Obwohl Dr. Strunk sehr seriös aussieht, ist auch nett und macht witze.

Kommentar:

Protokoll 9 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2015 - Frühjahr, eingetragen am 10.03.2015


Themen:
Promotionsprüfung vom 10.03.2015:

Professor Strunk wirkte beim ersten Telefonat eher unfreundlich, das setzte sich glücklicherweise in der
Prüfung nicht fort. Eine Vorstellung im Vorfeld lehnte er ab.

Die Prüfung selbst verlief so, dass er mich an den Computer setzte, wo schon ein CT Abdomen aufgerufen
war. Die Information zu den Bildern war ?Patient mit linksseitigen Unterbauchschmerzen?. Ich sollte
zunächst beschreiben, was mir an der Untersuchung auffällt, also sagen, dass es sich um ein CT-Abdomen
handelt, das sowohl oral als auch i.v. Kontrastmittel gegeben wurde. Als Nachfrage kam hier ?Wie viel KM
würden Sie nehmen?? Ihm reichte hier eine Größenordnung, meine Antwort 100 ml war damit völlig in
Ordnung. Als ich erwähnte, dass es sich um die portalvenöse Phase handelt, wollte Prof. Strunk wissen,
woran ich das festmache: Die Pfortaderäste waren kontrastiert, die Aorta nicht mehr.
Ich habe dann direkt meine Verdachtsdiagnose Sigmadivertikulitis gesagt und in die Region gescrollt, wo
tatsächlich Divertikel, verdickte Darmwände und eine Mitbeteiligung des umgebenden Fettgewebes zu sehen
waren. Als ich das gesagt hatte, kam die Nachfrage ?Worauf müssen Sie denn bei einer Sigmadivertikulitis
noch achten?? Ich habe dann Perforation und freie Luft gesagt. ?Wie würden Sie denn nach freier Luft
suchen?? Ich musste dann sagen, dass dazu das Lungenfenster geeignet wäre und dass sich die Luft im
Liegen unter der Bauchwand sammelt. Wir waren uns einig, dass der Patient keine Perforation hat. Ich habe
dann noch beschrieben, wie eine gedeckte Perforation aussehen würde, nämlich mit Luft außerhalb des
Darms, die aber eben nicht ganz frei ist. Daraufhin unterbrach Prof. Strunk, was er gehört hatte reichte ihm.

Atmosphäre:
Note: 1

Kommentar:
Viel Text für fünf Minuten Prüfung:
Im Gegensatz zum ersten Telefonat war Professor Strunk sehr freundlich, sorgte für eine entspannte
Atmosphäre und wollte mir überhaupt nichts Böses. Er fragte mich schon vorher, wie meine Prüfung in der
Pathologie gelaufen sei, plauderte später mit mir über meinen (bunten) Rucksack. Eine super Prüfung in
kollegialem Rahmen, vor der man wirklich gar keine Angst haben muss und die mit dem Vorwissen aus dem
PJ ohne weiteres zu schaffen war.

Protokoll 10 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2014 - Herbst, eingetragen am 31.12.2014


Themen:
Er hat gefragt in Strahlungsschutz: Thorax CT dosen. Dosen für Normale Mensch in einem Jahr auserhalb
das Krankenhaus( 1 msv)
-Welche hat mehr Strahlung CT oder MRT? (MRT hat keine Strahlung)
-Wie seht das Lymphom in CMRT aus?
-Leberzirrhose,wie seht sie im Ultraschal sowie in CT aus?

Atmosphäre:
Dr.Strunk was sehr nett und er macht immer Witze zur guten Atmosphäre.

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Kommentar:
in Allgemein, konzentriert sich auf Strahlungsschutz.

Protokoll 11 von 26 Prüfungszeitpunkt: 2014 - Frühjahr, eingetragen am 05.06.2014


Themen:
Tag 1:
Mein urologischer 73jähriger Patient hatte ein ossäres metastasiertes Prostata-CA, als Behandlung: Radikale
Prostatektomie. Post-Op hatte der Patient einen geblähten Bauch und post-op Ileus.
-Aszites Untersuchung (Wie macht man das? Flankendämpfung erklären)
-Wie entsteht Aszites? Pathogenese?, Ursachen?
-Wie behandelt man Aszites?
-Leberzirrhose als Ursache einer Aszites.
- Welche Leberhautzeichen kennen Sie? Caput medusae, Palmar und Plantarerythem,etc
-Sonographie des Abdomens (Wo schaut man nach Flüssigkeit: Morison Raum)
-Wie macht man eine Lungenuntersuchung?

Tag 2:
-Schauen Sie mal aus dem Fenster, was sehen Sie? Ich sehe zwei Frauen, die am rauchen sind. Sehr gut,
Sie machen eine CT-Untersuchung deren Lungen, was sehen Sie?
-Habe angefangen was von Bronchial-CA zu erzählen, habe Packers definiert, Risikofaktor Rauchen für
Bronchial-CA erklärt,etc
-Leberzirrhose, wie sieht sie aus im CT?
-Leberverfettung- welche klinische Konsequenz hat sie?
-Was sieht man im CT-Abdomen?

Atmosphäre:
Prof. Strunk ist wohlwollend, sehr nett, nickt viel, lächelt, lockert die Atmosphäre und hilft einem die
Prüfungsangst abzulegen.
Die Prüfungsatmosphäre war sehr aufregend v.a. am ersten Tag am Krankenbett.
Tag 2 wirkte er müde und fragte unklare Fragen, wie man aus meinem Löffel entziehen kann.Sonst sehr
freundlich, macht Witze und war für mich in der Prüfung.
Ich wurde alleine geprüft.

Meine Kombi: Müller (Urologie), Wasmuth(Innere), Windemuth(Chirurgie), Strunk(Radiologie)


Note: 2

Kommentar:
Ich bin 2 Wochen vor der Prüfung per Email in Kontakt mit ihm getreten, aber er meinte eine Vorstellung o.ä.
beim ihm wäre nicht notwendig.
Die Epikrise ist bei ihm wichtig trotzdem verbringe nicht viel zu viel Zeit damit , lieber die Medis die der
Patient nimmt internalisieren und v.a. das Krankheitsbild nochmal durchgehen.Er hat sich meine Epikrise
durchgeguckt und danach gefragt.
I

Protokoll 12 von 26 Prüfungszeitpunkt: März 1999, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Allgemeines:
Wir durften zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen, in dem er uns freundlich beruhigte wir sollten uns
mal keine Sorgen machen, er würde keine Nuklearmedizin prüfen, eher so allgemein klinisch und die
wichtigsten Röntgengeräte sollten wir erklären können!
Er fragt vorher ob er Röntgenbilder mitbringen soll.....also überlegt Euch das!
Tip: Hat man schon mal ein Bild in der Hand kann man immer irgendwas erzählen!

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Er fragt halt quer durch alle Fachgebiete..........ein bißchen Herz, Lunge, Bauch.......man muß mit allem
rechnen!

Themen:
1.
- Wie funktioniert eine Röntgenröhre?
Wie entsteht Röntgenstrahlung? Bremsstrahlung! Was ist weiche, was ist harte Strahlung? Strahlung ist von
angelegter Spannung abhängig... weich; 30kV, hart; >100kV Von welchen 4 Faktoren ist abhängig wie stark
die Strahlung absorbiert wird, also wie stark die Schwächung ist? 1. Dichte u. 2. Ordnungszahl des
durchstrahlten Gewebes 3. Frequenz u. 4. Härte der Strahlung ? Lest das besser mal in einem Radio-Buch!

- RÖ-Bild: p.a.-Aufnahme Thorax..... Mittellappenpneumonie


Was für eine Aufnahme ist das? P.a. -Thorax! Was heißt p.a.? Warum wird Aufnahme Posterior-anterior
durchgeführt? Gesetz der Zentralprojektion"......Organ muß der Rö- Platte so nah wie möglich anliegen.
Man sollte diese Lobärpneumonie erkennen. Angeblich war die Pneumonie im Unterlappen....das sah für uns
alle aber aus wie Mittellappen. Wieviele Lappen hat welche Lungenseite? Wichtige DD der Lobärpneumonie
? telektase! Ursachen für Atelektasen? Bronchusverschluss, z.B Fremdkörper, Cas.....Welche Bronchial-Ca
s kennen Sie? Kleinzeller und Nicht- Kleinzeller! Welche liegen bevorzugt wo?

- Fallbeispiel: Kommt ein Patient zu Ihnen, Z.n. Kleinzeller und Chemo , hat Ödem am Arm und im Gesicht!
Was für eine Verdachtsdiagnose haben Sie? Gefaßinfiltration!
Dazu: DSA-Bild.....zu sehen war eine komprimierte V. cava.sup.
Wie läuft der venöse Abfiuss aus den Armen ? V.brachialis-axillaris-cava ! Also wie heisst das
Krankheitsbild? Obere Einflußstauung!

2.
- Was ist Kontrastmittel?
Warum verwendet man Jod als KM? Hohe Ordnungszahl! Welche Reaktionen auf Kontrastmittel sind
möglich? Was muß vor einer Untersuchung mit Kontrastmittel geklärt werden? Allergien,
Schild-Drüsenfunktion, Nierenfunktion!

- RÖ-BiJd: p.a.-Aufnabme Thorax....Herz: Mitrahnsuffizienz u. GlobalinsufTizienz


Natürlich erklären woran man das sieht! Herzgrenzen! Wie wird aus der Mitralinsuffizienz die
Globalinsuffizienz, usw.

3.
- Was ist eine CT ? Wie funktioniert das?... Technisches Prinzip! Vorteile? Nachteile. Wann macht man CT?

- Rö-Bild: p.a.-Aufnahme des Thorax...__.Perforation im Gastrointestinaltrakt

- CT-Bild: Rupturiertes Bauchaortenaneurysma:


Wie sehen Patienten mit Bauchaortenaneurysma klinisch aus? Was machen Sie diagnostisch und
therapeutisch? Wie können Sie das Aneurysma noch diagnostizieren? Sonographisch!!!
Wie Sono genau funktioniert hat er glaube ich nicht gefragt......ich würde es aber mal lernen !

4.
- Was ist eine Aortendissektion?
Klinische Einteilung nach Stanford!

- DD des Thoraxschmerzes.........neben der Dissektion die Lungenembolie, der Pneu., usw.


Wie stellt man den Pneumothorax fest?
Wie diagnostiziert man eine Lungenembolie? U.a. Szintigraphie... aber da hat er nicht genauer nachgefragt!

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Prüfer: Strunk

- Rö-Bild: P.a.-Aufnahmen der Thorax......die eine vor, die andere nach Therapie eines jungen Mannes : M-
Hodgkin: das Lymphom war deutlichst als großer Mediastinal-TU zu erkennen!

Alle Bilder waren sehr eindeutig!

Atmosphäre:
Während wir von Lüderitz geprüft wurden zeigte er durch Kopfnicken und freundliches Lachen ob man etwas
Vernünftiges geantwortet hatte und hat so eine sehr angenehme Prüiiingsatmosphäre ermöglicht.

Seine eigenen Themen richten sich nach dem was der Prüfling sagt. Schwere Fragen sind eher gedacht um
eine gute Note zu erprüfen und wenn er merkt, daß der Prüfling zu einer Frage nichts weiß dann lenkt er in
eine andere Richtung! Netter geht's nicht!

Nette Prüfung!

Noten: 1-2-3-3

Kommentar:
Prüfer:
Radiologie/innere Medizin
PD Dr. Strunk/ Prof.Dr. Lüdcrit

Prüfungsdauer:
3 Std. wobei Dr. Strunk höchstens 15 min pro Prüfling geprüft hat.

Protokoll 13 von 26 Prüfungszeitpunkt: Herbst 1999, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Priv.-Doz. Dr. Strunk hatte uns im Vorgespräch mitgeteilt, uns nicht zur Strahlentherapie prüfen und
wahrscheinlich keine Bilder präsentieren zu wollen, doch angesichts seiner RÖntgentute am Wirungstermin
schien er es sich wohl noch einmal anders überlegt zu haben.

Seine mitunter auch nicht ganz einfachen Fragen dominierten die Prüfung. Es ist durchaus vernünftig, sich
ein Radiologielehrbuch angeschaut und mit den wichtigsten Befunden der Organe Herz, Lunge, Magen-Darm
vertraut gemacht zu zu haben, auch wenn dies in der Vorstellung leider nicht in der Weise zum Ausdruck
kam.
Man sollte die Indikationen radiologischer Verfahren in Hinblick auf ihre Anwendung zu häufigen
DifFerentialdiagnosen im Bereich ?Thorax" und ?Abdomen" kennen.

Erster Prüfling:
- Aufbau der Röntgenröhre erklären; was ist Bremsstrahlung, wie entsteht sie?
- Akutes Abdomen: Definition, wichtige Differentialdiagnosen, bildgebende Diagnostik;
- Sonographie und Röntgen-Übersichl in 2 Ebenen: was sehe ich wo und wie? sonographische Zeichen des
rupturierten Aortenaneurysmas
- röntgenologische Zeichen des mechanischen Ileus und der Ulkusperforation

Zweiter Prüfling:
- Röntgen-Thorax: Mitralinsuffizienz Röntgen-Thorax: Lungenabszeß

Dritter Prüfling:
- Kontrastmittel: welche wann wo? Kontrastmittelallergie: wodurch, wie häufig?
- wichtige Differenualdiagnosen ?Thoraxschmerz''
- Lungenembolie: Klinik, bildgebende Diagnostik; Basisuniersuchungen. weiterführende Untersuchungen,
Spezialuntersuchungen, EKG-Zeichen
Seite 10
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Prüfer: Strunk

- Röntgenbild Unterarm / Handskelett: kleine runde Schatten, z.T. miteinander verbunden - richtige Diagnose:
Schlafanzug des Patienten (wir fanden es weniger lustig..)

Atmosphäre:
Insgesamt ein netter, wohlwollender Prüfer, jedoch schwieriger als vom ersten Eindruck im Vorgespräch
erwartet.

Unsere Noten gingen mehr oder weniger in Ordnung: 2-2-3.

Kommentar:
Fächer:
Innere Medizin: Prof. Dr. Schmidt-Wolf
Radiologie: Priv.-Doz. Dr. Strunk

Protokoll 14 von 26 Prüfungszeitpunkt: April 1997, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Wir haben uns bei ihm vorgestellt und dabei hat er uns erläutert, dass e beispielsweise keine Fragen zur
Nuklearmedizin stellt, Basics fragt und keine Rö- Bilder mitbringt.

Da wir zusmmen mit Sauerbruch geprüft wurden, machten seine Fragen sicher nur etwa em Fünftel der Zeit
aus.

Die Fragen werden z.B zu Indikationen gestellt, (Pankreatitis- Problem Luftgefüllte Darmschlingen-
UIlraschall-CT).
Er ließ sich auch die ungefähre Funktionsweise eines Cts und einer Röntgenröhre erklären, ohne dort ins
Detail zu gehen. Zum Teil schien es, daß er etwas nach Fragen suchte, es empfiehlt sich, ausführlich zu
antworten,dann kann man selbst ein wenig die Richtung bestimmen,

Auch nachfragen ist erlaubt, z.B. bei Fallbeispielen: ?Steilen Sie sich vor, ein Mann fallt nachts betrunken die
Kellertreppe herunter, wo ihn seine Frau am nächsten Morgen auffindet: Was machen Sie, worauf müssen
Sie besonders achten?"
Auf diese Frage habe ich erst einmal gefragt, in welchem klin. Zustand sich der Mann befindet, da mir nicht
ganz klar war, worauf er hinauswollte.
Dann habe ich etwas von CT Schädel, Epiduralblutung und Rö Wirbelsäule erzählt, was wohl auch in
Ordnung war.

Wenn ihm gar keine Frage mehr einfiel, stellte er einfach eine nicht-Radiologische, so z:B nach einer
Aortenstenose, bei der das Geräusch nicht fortgeleitet wird (subvalvulär), oder nach der Symptomatik des
akuten Abdomens.

Der Mann kommt aus der Chirurgie, so wude ich auch etwas Traumatologie gefragt, auch hier kann man
ganz gut die Richtung der Fragen lenken- was tun bei UA- Fraktur:- benachbarte Gelenke, andere Ebenen,
bei Kindern Grünholzfraktur.

Man sollt über die grundsätzlichen Röntgen- Techniken Bescheid wissen, Indikationen für verschiedene
Bildgebende Verfahren abschätzen können.

Es wurden fast alle Bildgebenden Verfahren angesprochen ( Sono, CT, Röntgen, MR, Mammographie).
Die Fragen kamen dann eher aus dem Bauch, wie es gerade passte und richteten sich dann auch nach der
Antwort des Prüflings.

Atmosphäre:
PD Strunk ist ein ruhiger, freundlicher Typ, der einem eher die Prüfungsangst nehmen will.

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Prüfer: Strunk

Fazit: kein Problem, netter Prüfer.

Kommentar:
Prüfer:
PD Strunk Radiologie (+Sauerbruch, Innere)

Protokoll 15 von 26 Prüfungszeitpunkt: März 2000, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Wir durften uns bei ihm vorstellen kommen - einen Termin hatten wir dafür nicht vereinbart. Er war im Vorfeld
schon sehr freundlich, versuchte uns zu beruhigen und meinte, daß das doch alles halb so wild wäre.

Er sagte uns, daß er weder Nuklearmedizin noch Strahlentherapie prüfen würde.


Er würde Standarddiagnostik und aligemein klinisch fragen, und, daß wir die wichtigsten Techniken erklären
können sollten - ob er Bilder mitbringen
ürde wußte er noch nicht (er hat zur Prüfung dann aber welche mitgebracht - wobei wir bei der Vorstellung
schon gesagt hatten, daß wir gerne welche hätten).

Prüfung:
Er fragte jeden zuerst etwas zu einer Technik und dann bekam man ein Bild das man beschreiben und
erklären sollte, sowie etwas zu den Ursachen des "Befundes" und z.T. zu der Therapie sagen sollte.

1. : Was ist Röntgentrahlung; wie funktioniert eine Röntgenröhre; welche Kontrastmittel gibt es;

ein Rö-Thorax mit einem Aneurysma der A. pulmonalis(!)

2. : Was ist weiche, bzw. harte Röntgenstrahlung; wofür braucht man welche; Wie genau entsteht
Bremsstrahlung und wie charakteristische Röntgenstrahlung; woraus besteht die Anode bei Rö-Thorax,
woraus bei der Mammographie (warum?);

Kontrastmittelzwischenfälle bei jodhaltigen KM (Warum Jod als KM - die Ordnungszahl des Körpers ist im
Mittel 7 - die von Jod 65?); was bei KM-Untersuchungen allg. beachten; Rö-Thorax mit einer
Globalinsuffizienz und einem Lungenödem

3. : NMR erklären; Indikationen für NMR

CT; Rö-Thorax mit einem Prozeß (Rundherd im Mittel läppen re); DD Rundherde in der Lunge/Thorax

4. : Sono erklären; Indikationen für Sono; CT bei Aortenaneurysma/-ruptur; Therapie; genauer zur Diagnostik
des Aortenaneurysma, Einteilung nach Standford und Therapie

Atmosphäre:
Herr Dr. Strunk ist ein sehr netter und ruhiger Prüfer.

Während der Prüfung war Dr. Strunk sehr ruhig - er versuchte die Atmosphäre etwas aufzulockern und eine
immer wieder zu beruhigen wenn man etwas nicht wußte oder einem weiter zu helfen ....!

Insgesamt ist Dr. Strunk ein sehr netter und freundlicher Prüfer, vor dem man ganz bestimmt keine Angst
haben muß, der es einem nicht übel nimmt, wenn man etwas nicht direkt weiß und einem auch Zeit zum
Überlegen gibt.

Insgesamt war es eine sehr angenehme Prüfung - wobei besonders Dr,


Strunk zu dem angenehmen Klima beigetragen hat.
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Prüfer: Strunk

Noten: 1 / 2 /1 / 2

Kommentar:
Allgemeines:
Die Prüfung verlief in 2 Runden wobei abwechselnd Dr. Strunk und Prof. Schmidt-Wolf fragten; Fragen
wurden nicht weiter gegeben.
Insgesamt dauerte die Prüfung fast 3 Stunden.

Prüfer:
PD Dr. Strunk - Radiologie / Prof. Dr. Schmidt-Wolf - Innere

Protokoll 16 von 26 Prüfungszeitpunkt: August 2001, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Aufgrund unserer knappen Vorbereitungszeit für die Prüfung und der grossen Arbeitsan sammlung nach
seinem Urlaub schlug uns PD Dr. Strunk vor von einer Vorstellung abzusehen, teilte uns aber im
Telefongespräch mit, dass er keine Strahlentherapie oder Nuklearmedizin prüfe.

Diesmal sorgte PD Dr. Strunk im Prüfungsablauf jedoch für eine kleine Abwechslung, die uns zunächst ein
bisschen geschockt hat, in der späteren Betrachtung aber vielleicht doch ganz gut war. Er brachte zu dem
üblichen Rontgenbildstapel die letzte Uni-Radiologieklausur mit und leitete die Radiologieprüfung bei jedem
mit einigen Fragen daraus ein. Teilweise stellte er dann weitere Fragen zum jeweiligen Fragekomplex.
Eigentlich eine faire Art verschiedene Themen bei jedem Prüfling abzufragen.

Meine Themen (Themen der anderem Prüflingen in den entsprechenden


Löffeln):
Wie schon erwähnt, zunächst 5-6 Fragen aus der letzten Radioklausur (leider kann ich mich nicht an den
Wortlaut der Fragen erinnern. Hier grob und bruchstückhaft einige Themenkomplexe:
- Diagn. d. epiduralen Blutung im CT;
- Behandlung der Nierenarterienstenose durch PTA und anschliessende Fragen zu den Komplikationen der
Nierenarterienstenose;
- MRT Indikationen;
- Kerley-Linien;
- Herzgrenzen im Röntgenthorax...)

Dann ein Röntgenthorax (in zwei Ebenen) mit Breischluck in der Seitaufnahme; Diagnose: Globalinsuffizienz;
Ursachen: z.B,Klappenfehler, Pathogenese d. Linkshypertrophie zur Globalinsuffizienz.

Am Ende der Prüfung zusätzliches Röntgenbild der LWS eines jungen Mannes in 2 Ebenen: Skoliose, in der
Seitauffnahme in der Kontinuität dislozierter LWK, wollte mögliche Ursachen wissen (Trauma,
Bindegewebsstörung, degenerativ hier eher unwahrscheinlich, da junger Mann...); welche
Bindegewebsstörung gibt es (Marfan, Ehlers-Danlos Syndrom...)

Atmosphäre:
Alle positiven Eigenschaften die bisher in den früheren Löffeln zu PD Dr. Strunk genannt wurden kann ich nur
bestätigen. Teilweise hat man den Eindruck nicht in einer Prüfung zu sitzen sondern eine Famulatur oder
ähnliches in der Radiologie zu machen.

Kommentar:
Allgemeines:
Das Schicksal unserer Prüfungsgruppe war es in diesem Semester zu den ersten zu gehören die geprüft
wurden. Dementsprechend hatten wir auch weniger Zeit uns vorzubereiten. Aber keine Angst: Auch wenn
man zu den ersten gehört, ist die Zeit allemal genug.

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Prüfer: Strunk

Ausserdem ist alles auch umso schneller vorbei und manchmal bekommt man auch nette Prüfer, wie in
diesem Fall. Also, aufgeht's! Bald habt Ihr es auch geschafft.

Ablauf:
Wir wurden der Reihe nach und die Fächer jeweils abwechselnd geprüft. Am
Ende entschloss sich PD Dr. Strunk zwei von uns noch ein zusätzliches Röntgenbild zu geben und dazu
noch ein paar Fragen zu stellen.

Prüfungsdauer: 3 Stunden

Fächer:
Innere / Radiologie
Prof Dr. Schmidt-Wolf / PD Dr. Strunk

Protokoll 17 von 26 Prüfungszeitpunkt: März 2001, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Er legt zwar keinen besonderen Wert darauf, daß man sich vorstellt, aber es lohnt sich, auch wenn er nicht
Vorsitzender ist.
Er beruhigte uns mit den Worten, daß er gar nicht wisse, was man tun müsse , um eine 5 zu bekommen .
Außerdem hat er (ein bißchen durch die Blume gefragt) gefragt, ob denn jemand eine 2 braucht.

Dann grenzte er den Themenbereich ein auf Techniken (Röntgenröhre, CT, MRT, Ultraschall,
Mammographie, Kontrastmittel) und diagnostische Radiologie.
Er kündigte an, keine Nuklearmedizin und keine Strahlentherapie zu prüfen .
Für den Bereich "Diagnostische Radiologie" könnt ihr euch meiner Meinung nach (je nach Zeit) auf Kopf,
Thorax und Abdomen beschränken.

Er zeigt meist Röntgenbilder oder CTs .


Die Befunde sind immer groß

Prüfung:
also habe ich zuerst etwas über die Unterschiede zum normalen Thorax erzählt (im Liegen steht das
Zwerchfell höher, deshalb wirkt das Herz größer , außerdem ist der Filmfokusabstand nur Im , nicht wie beim
Thorax im Stehen 2m, deshalb und weil die Aufnahme a.p und nicht p.a. gemacht wird , wirkt das Herz auch
noch größer (weil es filmfern ist, s. oben), man kann also die Herzgröße nicht so gut beurteilen, außerdem
kann man einen Erguß nicht ausschließen, denn der läuft ja Richtung Rücken aus, dann habe ich
angefangen das Bild zu analysieren , wichtig ist, daß ihr euch alles anschaut, also auch den Knochen und die
Weichteile, der Patient hatte eine Oberlappenpneumonie li. , eine Verschmälerung eines
Intervertebralraumes mit paravertebralem Abszeß und eine kaputte Rippe, die Diagnose war Tbc, weil das so
ziemlich das einzige ist womit sich alle Befunde erklären lassen (Diagnosesicherung auf dem üblichen
internistischen Weg)

Mammographie:
(Anode aus Molybdän, charakteristische Röntgenstrahlung wird benutzt um das Bild zu machen , Energie
25-30 kev = weiche Strahlung , es werden beim Film keine Verstärkerfolien benutzt),

wie wird Röntgenstrahlung abgeschwächt? abhangig von Dichte, Dicke und Ordnungszahl des durchstrahlten
Stoffes sowie von der Energie der Röntgenstrahlung, die Abschwächung ist bei Dichte und Dicke einfach
proportional (d. h. bei einem doppelt so dicken Stück Holz kommt halb so viel Strahlung dahinter an), bei der
Ordnungszahl ist die Abschwächung proportional zur dritten Potenz der Ordnungszahl (d. h. bei einem Stoff
mit gleicher Dicke und Dichte aber doppelter Ordnungszahl käme nur ein Achtel der Strahlung dahinter an),
die Beispiele sind natürlich ein bißchen hypothetisch, PD Strunk hat das in der Prüfung so erzählt, ihr müßt
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Prüfer: Strunk

im Prinzip nur wissen, daß ein Stoff mit höherer Ordnungszahl viel stärker absorbiert

Bauchaortenaneurysma:
hier tat sich die Komilitonin schwer damit flüssig zu erzählen, deshalb fing er an etwas unglückliche
Nachfragen nach Prozentangaben zu stellen, als er merkte, daß ihr das nicht half, schwenkte er auf ein
anderes allgemeines Thema um,

nämlich pAVK,
damit griff er eine von ihr vorgebrachte Antwort auf, die Fragen waren sonst zu beiden Themen sehr
allgemein, ich nenne euch noch die "Specials" an die ich mich erinnere : normale Aorta ist 1,5-2cm breit, ab
3cm=Aneurysma , wieviel Prozent der 20-jährigen hat ein Aneurysma(Bauchaorta) -fast keiner, bei den
60-jährigen sind es mehr (sorry, Zahl weiß ich nicht mehr), er begnügte sich mit Schätzungen, man sollte nur
eine Vorstellung von der Größenordnung haben, man operiert ab 5cm oder wenn Symptome vorliegen

Ich habe hier versucht, vor allem die Sachen hervorzuheben, die man nicht unbedingt so weiß bzw. sich
besser noch mal anschaut, es sind sehr viele einfache Fragen gestellt worden, die man mit dem Wissen vom
Schriftlichen beantworten kann, PD Strunk ist ein netter Prüfer, der keinem ein Bein stellen will, auch wenn
ihr euch mit Radio noch nie so ausführlich beschäftigt habt.

Atmosphäre:
Herr Strunk ist ein sehr netter Prüfer, also keine Panik.

Noten : 2-2-1-3 zusammen mit Innere bei Prof. Schmitt-Wolff fair bis großzügig , bei Kandidat 2 hatte man
allerdings vor allem in Verbindung mit Innere auch die 1 geben können , bei Kandidatin 4 wäre es auch kein
Problem gewesen eine schlechtere Note zu geben, wir waren aber alle sehr zufrieden

Kommentar:
Allgemeines:
da wir im Wartezimmer der Onko-Ambulanz geprüft wurden, stand uns kein Leuchtschirm zur Verfügung ;
das fand ich zuerst ziemlich übel PD Strunk weiß das aber auch, ihr könnt aufstehen und ans Fenster gehen,
und wenn ihr irgendeinen Befund nicht seht, ist er gleich geneigt das den schlechten Sichtverhältnissen
zuzuschreiben versucht, flüssig zu erzählen, dann fragt er nicht soviel nach

Literatur:
- Urban und Fischer, Kurzlehrbuch Radiologie (GK 2/3 ) die Techniken sind sehr gut erklärt, auch der
diagnostische Teil ist vom Text her sehr gut, wenn ihr üben wollt Bilder zu beurteilen, leiht ihr euch besser
noch ein anderes Buch mit besserer Bildqualität.
- Praktikumsskript Radiologie: teilweise zu ausfuhrlich, aber gerade zu KM-Reaktion und den anderen oben
genannten Themen loht es sich , einen Blick hineinzuwerfen.
- Schwarze Reihe, Radiologie GK 2(!),
- Kurzlehrbuch: sofern ihr noch im Besitz eurer schwarzen Reihe vom 1. Stex seid , könnt ihr auch dieses
Kurzlehrbuch lesen (habe ich persönlich nicht gemacht)

Protokoll 18 von 26 Prüfungszeitpunkt: Herbst 2002, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Themen:
Thoraces und CT's zu:
-Phäocromocytom (maligne, benigne, Lokalisation)
-Pneumothorax
-M. Wegener, DD
-Lungenembolie
-Oberlappenatelektase, DD
-Mittellappenpneumonie
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Prüfer: Strunk

-Mediastinaler Tumor mit axillärer LK-Metastase, DD

Unsere Patienten in der Pädiatrie waren von einfachen Krankheitsbildern wie Bronchitis, Hydronephrose mit
Nephrektomie, Frühgeborenes mit nekrotisierender Enterocolitis bis hin zu einem ein Jahr alten Kind mit
Hydrozephalus, Hirnblutung, Retinopahtie, rezidivierenden Shunt-Infekten, bronchopulmonaler Dysplasie,
pathologischer Oberschenkelfraktur und Mekoniumileus.

Atmosphäre:
Prüfungsatmosphäre: gut.

Notengebung: 2,2,3,3

Kommentar:
Prüfer:
Pädiatrie (Prof. Bode)
Innere (Fr PDDT Kraft)
Chirurgie (PD Dr. Kalff)
Radiologie (Prof. Stunk)

Protokoll 19 von 26 Prüfungszeitpunkt: April 2002, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Im Vorsteliungsgespräch (wir wurden zu Dritt geprüft) konnten wir Prof. Strunk in gewisser weise unsere
Vorlieben nennen.
Wir sagten dann, dass wir uns Rö.-Bilder wünschen würden, kein MR geprüft werden solle, keine
Mammographie und keine Technik, was seiner Ansicht nach eh emrh ins II. Staatsexamen gehöre.
Er sagte dann, dass er uns v.a. Thoraxbilder und Abdomen mitbringen würde und ihm die DD wichtig seien

TAG 1:
In der Prüfung fragte er zunächst während der Patinetenvorstellung in der Kinderheilkunde allgemeine
Fragen:
- Häufigste Kompl. Bei Nierenpunktion (Bltg.)
- Warum MR bei Kind mit Kopfschmerzen: (Nicht Routine! Nur bei V.a. Hirnasbzess, z.B. i.R. einer
Meningitis)
- katagener Syndrom

TAG 2:
In der Prüfung bekam jeder ein Röntgenbild:
1.) Pat. aus HNO, Rö. Thorax:
Zunächste beschreiben: Herzshilhouette,Grösse regelrecht, 10 Rippe dorsal einsehbar (richtig inspiriert),
Abstand Sternojugulargeienk zu WK regelrecht: Richtig zentriert, Grosse Verschattung im Bereich der re
Lunge: DD Bronchial-CA oder Lungenembolie

F.: welche weitergehende Untersuchung?


A.: CT

Er zeigte dann die CT Bilder. Es handelte sich um eine Lungenembolie. Ich musste dann noch eine kurze
Bildbeschreibung geben, Aorta asc, descendens, li Vorhof

2.) Rö-Thx:
- Frage: Wie berechnet man den Quotienten aus Herzgrösse, zur Gesamtthoraxgrösse?
- Bild beschreiben.
- Befund: Pleuraerguss. Infiltrat

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Prüfer: Strunk

3.) Rö.Thx. und CT bei Aortendissektion.

Vorallem ist es wichtig, die Bilder erstmat zu beschreiben und an mögt. DD und weitergehende
Untersuchungen zu denken.
Nach technischen details wurden wir gott-sei-dank nicht gefragt.

Atmosphäre:
Noten: 2-2-2

Kommentar:
Prof. Strunk; Radiologie
Prof. Bode, Kinderheilkunde (Vorsitzender)
PD Wolf, Chirurgie
PD Reichet, Innere

Protokoll 20 von 26 Prüfungszeitpunkt: September 2003, eingetragen am 31.03.2014


Themen:
Vorstellung:
Herr Prof. Strunck hat uns freundlich empfangen.
Er bestätigte, wie auch schon in anderen Protokollen erwähnt, dass er keine Nuklearmedizin fragen würde,
aber sicherlich Bilder zur Befundung mitbringen würde.
Außerdem gab er uns den Tipp, auch im Hinblick auf seinen mitprüfenden Kollegen, nicht zu vergessen die
verschiedenen Lymphome zu wiederholen...
Ansonsten versuchte er sich ein wenig mit uns zu unterhatten, um uns unsere Anspannung zu nehmen. Was
uns alles etwas Mut machte.

Prüfung:
Herr Prof. Strunck brachte einen Laptop mit, zur Demonstration seiner Bilder.
Sagte uns aber, dass er zum erstenmal mit digitalen Bildern prüfe, und dass er dies auch bei der Bewertung
berücksichtigen würde.

Allerdings muss man sagen, dass er gar nicht löffeltreu prüfte und keine einzige Rö-Thorax-Aufnahme
zeigte!

Meine Themen waren folgende: Radiologie:


1. Röntgenbild der Wirbelsäule mit Verschleißerscheinungen: verschmälerte Zwischenwirbelräume und
Osteophyten...
2. Einzelne CT-Aufnahme des Thorax mit Raumforderung in der Lunge( Aspergjflom)
3. Röntgenaufnahme der Wirbelsäule mit Eindellung der Hinterkante einiger Wirbelkörper ( nach strukturierter
Beschreibung des Befundes, die Nachfrage, welche weitere Untersuchung jetzt indiziert wäre: MRT.)
4. MRT desselben Patienten mit leicht erkennbarer tumorböser Raumforderung im Rückenmarkskanal

Zu den Fragen der anderen Prüflinge, gibt es sicherlich auch Protokolle.

Im Allgemeinen ist es gut, zunächst die Bilder möglichst strukturiert zu befunden, wobei man auch da von
Prof. Strunck in die richtige Richtung geleitet wird. Er fragt auch immer nach möglichen Differenzialdiagnosen
und manchmal nach Therapieansätzen. Dabei entsteht aber eher eine Atmosphäre, der gemeinsamen
Erarbeitung, bei der er richtige Ansätze lobt und sonst nett in eine andere Richtung lenkt!

Atmosphäre:
Auch am Prüfungstag waren beide Prüfer sehr nett und freundlich.

Insgesamt eine angenehme Prüfungsatmosphäre bei sehr

Seite 17
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Prüfer: Strunk

freundlichen Prüfern.

Noten: 2-2-2-1

Kommentar:
Ablauf:
Die Prüfung lief in zwei Runden ab, wobei jeweils abwechselt geprüft wurde. Das bedeutet: 1. Prüfling:
Radio, 2. Prüfling: Innere..-.

Fächer:
Innere, Prof. Schmidt-Wolf
Radiologie, Prof. Strunck

Protokoll 21 von 26 Prüfungszeitpunkt: September 2003, eingetragen am 30.03.2014


Themen:
Vorbereitung:
Wir hatten eine kurze Vorstellung bei ihm, wie wir es bereits erwartet haben, hat er uns mitgeteilt, dass er
weder Nuklearmedizin noch Strahlentherapie fragen würde.

Auf unsere Frage nach einer Literaturempfehlung hat er gesagt, dass er sich mit den neuen Lehrbüchern
nicht auskeimt und die, die er selbst gelesen hat, sind nicht ganz aktuell.
Ich persönlich habe mich mit dem Kurzlehrbuch Radiologie von Lasserre und Blohm vorbereitet, das hat
auch gereicht.

Prüfung:
Dr. Strunk hat zur Prüfung seinen Laptop mitgebracht, jeder von uns hat 3 Bilder bekommen.
Man sollte die Methode erkennen, ggf. die Methode erklären, den Befund beschreiben und die möglichen
Ursachen dafür nennen.
Dr. Strunk hat auch ziemlich oft die Fragen nach einer Strahlenbelastung durch unterschiedliche Methoden
und allgemein (kosmische Strahlung, Flüge, Radon usw) gestellt, so dass es sich lohnt, auch dieses Kapitel
zu wiederholen.

Meine Fragen:
1. Röntgenaufnahme der Hände: p.a. mit deutlich sichtbaren Weichteilverkalkungen:
- Diagnose: Sklerodermie,
- Frage nach den anderen klinischen Manifestationen und Komplikationen der Sklerodermie.
- Frage nach den mögliche Differentialdiagnosen: Hyperparathyreoidismus, dystrophische
Weichteilverkalkungen.
- Man sollte die verschiedenen Formen des Hyperparathyreoidismus kennen, die Klinik und die Therapie.

2. CT Thorax/Abdomen: nativ und nach der i.v. Kontrastmittelgabe.


- Man sollte die Methode erklären und die rekanalisierte Vena umbilicalis
erkennen, wobei Dr. Strunk freundliche Hinweise gab. Die Leber hatte auch eine wellige Oberfläche und in
Anbetracht dieser Befunde konnte man auf die Leberzirrhose als die zugrundeliegende Ursache schließen.
- Anschließend sollte man die anderen Umgehungskreisläufe bei der LZ beschreiben.

3. Thoraxaufnahme p.a. mit einer Verschattung im Mittellappen (Atelektase, poststenotische Pneumonie).


- Die Ursachen? Fremdkörper, Tumor, vergrößerte LK.
- Anschließend sollte man einige Fragen zum BronchialCa beantworten, die aber mit dem Wissen vom
Schriftlichen gut zu beantworten waren (Typen, Risikofaktoren usw.).

Atmosphäre:
Dr. Strunk ist ein sehr netter und ruhiger Prüfer.
Seite 18
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Prüfer: Strunk

Die Prüfungsatmosphäre war sehr angenehm und die Notenvergabe fair bis großzügig.
Unsere Noten: 1-2-2-2

Kommentar:
Prüfungsablauf:
Die Prüfung selbst verlief in zwei Runden, wobei die beiden Prüfer abwechselnd fragten. Die Fragen wurden
nicht weiter gegeben. Insgesamt dauerte die Prüfung etwa 3 Stunden.

Prüfer:
Innere, Prof. Dr. Schmidt-Wolf
Radiologie, PD Dr. Strunk

Protokoll 22 von 26 Prüfungszeitpunkt: Juni 2003, eingetragen am 30.03.2014


Themen:
Vorstellung:
Prof. Strunk grenzte nicht viel ein, sagte aber auf die Frage ob er Techniken abfragen würde, daß er dies
voraussetze und er prüfte es auch nicht. (zum Glück!!)

In der Prüfung war es so, daß er einfach Fragen stellt die erstmal mit Radio an sich nichts zu tun haben und
dann später bei Diagnostik und DD kommen dann radiologische Untersuchungen vor,
wie z.B. bei tiefer Beinvenenthrombose eine Phlebographie machen usw, dazu bekommt man auch Bilder.

Also klare Fallbeispiele:


1.
- portale Hypertension: Ätiologie, häufigste Gründe, Lokalisation
- Dann alte Patientin mit dickem Bein-Miefe Beinvenenthrombose: Diagnostik, Therapie, konservativ und
wann Eingriff
- dann Phiebographiebilder gegeben und es waren mehrere Thromben zu sehen

2.
- Pat. kommt mit herabhängendem Oberlid, war gestern bei Chiropraktiker hat ihn ei nge renkt
-^Carotisdissektion und Grenzstrang Verletzung mit Homer Symptomatik
-71 jähriger Pat. mit Bauchschmerzen- >Bauchaortenaneurysma mit CT-Bild, Del, Einteilung wann operieren
wann
konservativ

3.
-Ductus thyreoglossus-^Lokalisation
-älterer Pat. mit Husten Rö-Bild mit Atelektase im Oberlappen DD -> Pneumonie, Tbc, Ca-> es war
Bronchial-Ca, Diagnostik

4.
- Hypertonie Einteilung prim./sek.
- was gibt's bei sek -Lungenembolie mit CT-Beschreibung

Atmosphäre:
Er war gut gelaunt wie auch die anderen Prüfer und es war bei Keksen, Kaffee und Wasser eine gute
Atmosphäre in der chirurgischen Bibliothek.

Kommentar:
Vorsitzender: Prof.Strunk (Wahlfach)
Innere: PD Dr. Rockstroh

Seite 19
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Prüfer: Strunk

Chirurgie: PD Dr. Kalf


Pädiatrie: PD Dr. Roth

Protokoll 23 von 26 Prüfungszeitpunkt: Juni 2003, eingetragen am 30.03.2014


Themen:
Er fragt auch allgemeine Innere wie z.B Aneurysmen, pAVK, Colon-Ca.

Hier unsere Themen:


1. Prüfling: Phlebographie-Aufnahme mit offensichtlichen nicht zu übersehenden Thromben.
Dann noch eine allgemeinmedizinische Frage ohne Bild zu Pneumonien
gaube ich.

2. Prüfling: Frau mit Knubbel am Hals, der kommt und geht: was machen Sie und was kann das sein?
Antwort: Zyste von ductus thyreoglossus ausgehend-Name: mediane Halszyste. Wo zieht der ductus hin? A:
Zum Zungenbein, den Ursprung der Schilddrüse

Dann noch ein Rö-Tx. Mit Oberlappenpneumpnie rechts. Anamnese: Alter Mann mit 40 Grad Fieber. Infiltrat
geht trotz therapie nicht zurück. DD? A: Atelektase durch z.B Bronchiai-Ca.

3. Prüfling: CT-Tx mit Aortenaneurysma und Theorie dazu

4. Prüfling: CT-Tx mit Pulmonalisaneurysma: leicht zu erkennen.

Banale Fragen zu Colon-Ca: Wo am häufigsten, Syndrome die Colon-Ca machen?: FAP, Lynch-Syndrom.

Atmosphäre:
Macht Euch keine Sorgen, mit Strunk habt Ihr einen wirklich netten Prüfer, der Witze macht und faire
Bildchen zeigt.

Es war eine wahnsinng gute und lockere Stimmung während der Prüfung.

Jeder von den Prüfern war uns äußerst gut gesonnen und die Benotung war gerechtfertigt (2;2;2;3).
Aber man muss sagen, dass die eine 2 auch gut eine 1 hätte werden können, also umsonst gibt's die 1 nicht.

Kommentar:
Prof. Strunk: Radiologie (Wahlfach)
Dr. PD Rockstroh: Innere
Dr. PD Kalff: Chirurgie
Dr. PD Roth: Pädiatrie

Protokoll 24 von 26 Prüfungszeitpunkt: Mai 2008, eingetragen am 30.03.2014


Themen:
Patient aus der Nuk: 80jährig, papilläres Schilddrüsenca., Aufnahme zur ersten Radiojodttherapie, prim.
Hypertonie, COPD, pAVK, Z.n. Recurrensparese bds. + Hypocalcämie, Z.n. Apoplex , Z.n. Pertrochantärer
Fraktur.

TAG 1: Untersuchung am Patientenbett:


Prof Strunk:
- ist ein papilläres SD-Ca bei einem 80jährigen Patienten typisch? Nein, Altersverteilung des papillären
SD-Ca zw. 35-60 Jahre, häufigstes SD-Ca in hohem Alter sind anaplastische Cas, also undifferenzierte am
Häufigsten mit dementsprechend schlechter Prognose
- Wie sieht ein papilläres SD-Ca in der Sonographie aus? echoarmer, evtl. inhomogener Knoten, rasch
Seite 20
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Prüfer: Strunk

wachsend, mit Verkalkungen allerdings sind dies allgemeine Malignitätskriterien, man kann nie von dem
Sonobild auf die Histo schließen, dazu Feinnadelpunktion nötig ( Prof Strunk sah das anders, aber er war
dann auch zufrieden, als ich ihm die im ersten Satz genannten Kriterien angeboten habe. Hab mir aber
später noch mal bestätigen lassen, dass es mind. 20 Arbeiten gibt, die besagen, dass man vom Sono nicht
auf die Histo schließen kann. Ich denke so lange man freundlich bleibt und nicht zu aufmüpfig wird und dem
Prüfer dann das anbietet was er hören möchte, ist es auch ok, mal anderer Meinung zu sein.)
- Was machen sie wenn sich ein Patient in der Ambulanz vorstellt? ->SD Diagnostik? Anamnese,
Untersuchung der Schilddrüse, Puls u RR messen, Labor, Szini mit 99 Tc
- Der Patient hat ja auch eine pAVK? Was ist das? periphere arterielle Verschlusskrankheit, zu 95%
arteriosklerotisch bedingt. Stadieneinteilung nach Fontaine I-IV
- Wie Diagnostik? Gehstreckenbestimmung ( bei diesem Pat nicht mögl. wegen spastischer Hemiparese u
Rollstuhlbedürftigkeit)
* Doppler Verschlussdrücke messen, Knöchel Arm Quotient -> Blutdruckmanschette am Oberarm
aufpumpen, Luft ablassen, bis erstes systolisches Doppler Geräusch hörbar wird. Dasselbe am Knöchel ->
Knöchel Arm Quotient: 0,9-1.2 normal
* Interventionell: Angiographie, falls ein Eingriff geplant ist
- Welches Stadium bei diesem Patienten könnte das höchstens sein? höchstens 2b, der Patient hatte keine
Ruheschmerzen

Zur Untersuchung der Lunge:


- Lungengrenzenbestimmung,bis wohin reichen die Zwerchfellkuppen? 10.-11. dorsale Rippe, stehen rechts
3-4 cm höher als links

2.TAG: Büro von Prof. Biersack


- Zeichen der Lungenembolie im Rö Thorax ( aus demGespräch mit Prof Biersack aufgegriffen)
Westermark Zeichen: Gefäßengstellung dist. des Verschlusses Kalibersprünge. Erweiterung der Gefäße
prox. des Thrombus. kleiner Pleuraerguß. einseitiger Zwerchfellhochstand

- Rö Thorax vorgelegt:
Rö Thorax in Expiration: Mantelpneu
* warum in Exp aufgenommen? Lungenvol kleiner, Pneu besser zu sehen
* Th: Thoraxdrainage
* immer? ab ca 2 cm Querfingerbreite/entsprechender Klinik
* Ursache von Pneu: traumatisch, iatrogen, idiopathisch, geplatze Emphysemblase->rez. Pneumothoraxes,
Thoraxchirurg. Eingriff bei rez. Pneumothoraxes

- Rundherde im Rö Thorax DD Bronchialca:


* besser peripher zu sehen als zentral
* D. Bronchialca:
* Rö Thorax, Bronchioskopie ->Zytologiegewinnung
* CT-Thorax

- zum Thema akutes Abdomen (vom Unfallchirurg aufgegriffen):


* Patient ist kreislaufinsuffizient -> wie verfahren sie? großlumige Zugänge, Volsubstitution , Labor, Kreuzblut,
Eks
* weitere D: Sono ->freie Flüssigkeit -> V.a. rupturiertes BAA
* Th: OP Notfall ->Versorgung mit Rohrprothese
* Klinik gedeckt perforiertes BAA: plötzl akuter stechender Schmerz, Schock, evtl Pulsdefizite peripher,
akutes Abdomen
* Zahlen bezüglich Mortalität:
30-50% Mortalität vor Erreichen der Klinik, 30-50% Mortalität intraoperativ, bei frei perforiertem BAA erreicht
der Pat meist nicht mehr lebend die Klinik

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Prüfer: Strunk

Die 15-20min gehen wirklich schnell um und wie ihr sehen könnt, wurden Basics gefragt!
Die Fragen zur Schilddrüse wurden wegen meines Patienten u Wahlfach gestellt, also keine Sorge, seine
Fragen werden besonders am ersten Tag recht patientenspezifisch/wahlfachspezifisch sein!

Atmosphäre:
Prof. Strunk ist ein sehr netter und erfahrener Prüfer, alle von mir vorher gehörten negativen Gerüchte haben
sich als unwahr herausgestellt, zu Studenten ist er absolut freundlich und leitet einen geschickt auf das hin,
was er wissen möchte.

Zur Prüfung tauchte er absolut gut gelaunt und freudestrahlend auf, was wohl teils am schönen Wetter lag,
aber auch an der Aussicht, mit nur einem Prüfungskandidaten recht schnell mit der Prüfung fertig zu sein.
Wie auch immer, seine Freundlichkeit machte Mut und ließ die Aufregung auch etwas weniger werden.
Also keine Sorge! Mit diesem Prüfer hat man ein gutes Los gezogen!

Note: 2

Kommentar:
Vorstellung ist bei ihm nicht erwünscht, ich bekam auf meine Anfrage eine freundliche aber bestimmte email
zurück, dass das nicht nötig sei.

Prüfer:
Prüfungsvorsitz: Prof. Biersack, Nuklearmedizin
Prof. Klehr, Innere Medizin
Dr. Weber, Unfallchirurgie
4. Fach: Prof. Strunk, Radiologie

Protokoll 25 von 26 Prüfungszeitpunkt: November 2009, eingetragen am 30.03.2014


Themen:
Prof. Spengler schloss nichts aus, war aber weitgehend löffeltreu.

1. TAG:
Wir bekamen jeder einen Pat. den sollten wir wie im PJ normal aufnehmen und dann später in der
Prüfungsrunde wie bei einer (Chef-)Visite vorstellen. Dann kamen die Fragen:
Radio:
? Definition der Leberzirrhose (fragte der Radiologe!), Ätiologie (siehe Herold)
? Untersuchung der Leber, (Tast-)Befunde bei LZ

Quickie-Runde: um die Prüfungszeit vollzukriegen (im Wartezimmer von Prof.


Spengler! *g*):
? Austin-Flint-Geräusch (Was ist das?, Wie hört sich das an?)
? klinische Untersuchung zur DD Stein vs. Pyleonephritis (nur Aua vs Aua + Fieber)
? pAVK-Stadien nach Fontaine (kurz die Einteilung)
? DD und Diagnostik bei schmerzlosem Ikterus (siehe Herold)

Am 1. Tag war also die Körperliche Untersuchung das A und O. Wer das im PJ geübt hat, wird auch den
ersten Tag gut meistern ? zumindest mit dieser Prüferkombo.

2. TAG:
Radiologie:
- Rö-Pneumonie:
? ganze linke Lunge war weiß: DD, Warum kein Erguss? (Zwerchfell war sichtbar)
? Welche Art von Pneumonie? (Broncho/Lobär. Alveolär, Interstiziell. Retikulär)
? Bronchopneumogramm (auf Bild zeigen und erklären)
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Prüfer: Strunk

? Die Runde war bissl kurz, scheinbar habe ich beim Innere-Menschen genug erzählt.

Alle gezeigten Rö-Bilder mussten nach Schema F beschrieben werden, also nicht direkt mit dem Befund ins
Haus fallen! Beim 10 Bild sagen die auch dann von sich aus: Sagen sie uns direkt ihre Verdachtsdiagnosen
(die weisse Lunge bei mir).

Auch an diesem Tag war die Atmosphere entspannt. Die Prüfer tranken Kaffee (und rannten ständig aufs Klo
*g*) und machten Scherze, um uns aufzulockern.

Atmosphäre:
Die Prüfungsatmosphere war sehr angenehm, die Prüfer lächelten einen wohlwollend an und es wurde
versucht, einem die Anspannung zu nehmen.

Benotung: 1, 1, 3

Kommentar:
Prüfer:
Prof. Spengler (Vorsitz),
Dr. Probst (HCH),
Prof. Strunk (Radio),
PD A. Müller (Neonatologe)

Protokoll 26 von 26 Prüfungszeitpunkt: November 2009, eingetragen am 30.03.2014


Themen:
Ein Vorgespräch wollte er nicht (wir seien ihm doch noch alle gut in Erinnerung...), aber sein Prüfungsstil war
absolut klinisch orientiert, keine Fragen zu Aufbau von Röntgenröhre, Comptoneffekt oder Relaxationszeiten.

1. TAG:
Examenspatientin hatte einen akuten, steroidrefraktären Schub einer Colitis ulcerosa.
- Warum bekommt Ihre Patientin Calcium?
- Was gibt es denn noch für Nebenwirkungen von Steroiden?
- Zeigen Sie bitte einmal, wie Sie die Lunge der Patientin untersuchen würden.
- Wenn Sie den Verdacht auf einen Erguss haben, was hören Sie dann?
- Was sind bildgebende Methoden?

2. TAG:
Professor Strunk zeigte mir vier Röntgenthoraces, auf denen gut sichtbar unterschiedliche Stadien eines
Serothorax/Seropneumothorax zu sehen waren.
- Beschreiben Sie einfach mal, was Sie sehen.
Während ich nacheinander die Bilder beschrieben habe, stellte er dann noch verschiedene kleinere
Zwischenfragen wie z.B.
- Der Pneumothorax, beunruhigt der Sie?
- Wie heißt die Drainage, die eingelegt worden ist?
Letztlich schien er nur beurteilen zu wollen, wie ich an Röntgenbilder herangehe.

Atmosphäre:
Dr. Strunk ist ein sehr wohlwollender Prüfer, der mit ein paar witzigen Bemerkungen die Prüfungsatmosphäre
immer wieder aufgelockert hat.

Noten: 1, 1, 3

Kommentar:
Die Prüfungskommission bestand aus Prof. Spengler (Innere Medizin), Prof. Strunk (Radiologie), Dr. Probst
(Herzchirurgie) und Dr. Müller (Pädiatrie).
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