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Anexa la Ordinul ministrului educaţiei şi cercetării nr. 3252/ 13.02.

2006

MINISTERUL EDUCAŢIEI SI CERCETĂRII


CONSILIUL NAŢIONAL PENTRU CURRICULUM

PROGRAME ŞCOLARE PENTRU CICLUL SUPERIOR AL LICEULUI

LIMBA ŞI LITERATURA GERMANĂ MATERNĂ

CLASA A XI-A1

Aprobat prin ordinul ministrului


Nr. 3252/ 13.02.2006

Bucureşti, 2006

1
Se aplică şi la clasa a XII-a – filiera tehnologică, ruta progresivă de calificare prin şcoala de arte şi meserii + anul
de completare.

Limba şi literatura germană maternă – clasa a XI-a, ciclul superior al liceului 1


LEHRPLAN FÜR DAS FACH DEUTSCH ALS MUTTERSPRACHE

Klasse 11

VORBEMERKUNG

Der Deutschunterricht dient der Entwicklung, Erweiterung und Differenzierung der Ausdrucks-
und Kommunikationsfähigkeit, des Sprachbewusstseins, der ästhetischen Kompetenz, des
historischen Bewusstseins sowie dem Selbst- und Weltverständnis der Schüler durch
sprachliches Handeln und Auseinandersetzung mit Sprache in all ihren Erscheinungsformen und
mit Texten aller Art und aller Medien; der Deutschunterricht befähigt die Jugendlichen mit dazu,
sich in ihrer literarisch-kulturellen und medial vermittelten Umwelt auszukennen und an ihr
teilzuhaben.

Die im Deutschunterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten, Einsichten und


Verhaltensweisen bereiten die Schüler darauf vor, sich in der Welt zu orientieren und
weiterzubilden; sie tragen zu Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft, Flexibilität,
Kreativität und Kooperationsbereitschaft bei. Sie geben die spezifisch im Deutschunterricht zu
vermittelnde Grundlage ab für eine weiterführende Auseinandersetzung mit den Kernproblemen
des Lebens.

Dabei ist die Art und Weise des Erarbeitungsprozesses im Unterrichtsalltag - z. B. für den
zwischenmenschlichen Umgang, für Gleichstellung und Partizipation - von modellhafter
Bedeutung.

Der Lehrplan für das Fach Deutsch als Muttersprache verfolgt als Hauptziel die Heranbildung
kultureller und interkultureller Anschauungen, sowie einer Welt von kohärenten Gefühlen und
Haltungen.

Der Lehrplan ist nach den Erkenntnissen heutiger Lernforschung von zentraler Bedeutung, da
nur in den konsequent durchlaufenen Phasen von Einführung, Anwendung, Variation und
Transfer nachhaltige Ergebnisse zu erzielen sind. Mit dem Ziel der Werteorientierung wird das
Thema „Mensch und Menschlichkeit“ von Anfang an verfolgt. Es spielt unter historisch-
politischen, ethisch-philosophischen, sozialen und ästhetischen Aspekten in allen Einheiten eine
zentrale Rolle. Entschiedener als bisher folgt die grundsätzlich neu konzipierte intentionale
Sprech- und Schreiberziehung, die situations- und kontextbezogen ist, den Einsichten der
modernen Lernpsychologie: analog zum Verstehen, das intensiv nur als Prozess erfolgt, müssen
auch Sprechen und Schreiben prozessorientiert sein, um erfolgreich vermittelt und erlernt
werden zu können.

Bei der Erstellung des Rahmenlehrplans wurde Folgendes berücksichtigt:


• der Lehrplan schließt an die allgemeinen Bildungs- und Erziehungsziele der Gymnasialstufe
an
• er formuliert die Aufgabenstellungen und Kompetenzen für die Lyzealstufe

Die allgemeinen Lernziele für die Klasse XI sind folgende:

• eine möglichst fehlerfreie, funktionale und rationale Verwendung der Sprache


• Texte verstehen, eigenständig wiedergeben, analysieren und kritisch beurteilen

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• Sachverhalte und Probleme anhand von Literaturbeispielen bzw. an allgemeinen
Fragen des Menschseins erörtern
• Arbeitstechniken sachgemäß anwenden und mit der entsprechenden Fachterminologie
umgehen

Die Lernbereiche des Deutschunterrichts sind:


I. Sprache und Kommunikation
II. Literatur

Für das Fach Deutsche Sprache und Literatur sind für alle Fachrichtungen drei Wochenstunden
vorgesehen, in welchen dieselben, gemeinsamen Unterrichtsinhalte zu behandeln sind, wobei
das philologische und das pädagogische Profil noch je eine vierte Wochenstunde haben, in der
aber differenziert vorgegangen werden soll. In der Aufstellung der Feinkompetenzen finden sich
die beiden Spalten: A für das philologische Profil und C für den pädagogischen Zweig.

Der Lehrplan ist folgendermaßen strukturiert:


• Allgemeine Kompetenzen, Werte und Haltungen und Anmerkungen zu den Lerninhalten
• Feinkompetenzen und Inhalte, sowie Bemerkungen zu den Lernbereichen
• Empfehlungen zu Inhalten und Fachbegriffen (Anhang)
• Methodische Hinweise

Der Lehrplan bietet dem Lehrer die Freiheit:


• aus dem Literaturkanon die der Klasse am meisten entsprechenden Werke auszuwählen
• Arbeitstechniken und Sozialformen des Unterrichts situationsbedingt anzuwenden
(Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Interview, Projektunterricht, etc.)
• fächerübergreifend zu unterrichten und somit einen Transfer von Wissen zwischen den
Fächern: Geschichte, Erdkunde, Musik, Religion, etc. und Deutsch zu leisten

Im vorliegenden Dokument werden aus formulierungstechnischen Gründen durchgehend die


Begriffe "der Schüler" und "der Lehrer" verwendet; gemeint sind selbstverständlich jeweils
"Schülerinnen und Schüler" beziehungsweise "Lehrerinnen und Lehrer”.

Zu den LERNINHALTEN
Die Lernbereiche sind folgendermaßen gegliedert: I. Sprache und Kommunikation, II. Literatur

Sie sind jedoch nicht isoliert voneinander zu sehen, sondern sind selbstverständlich miteinander
verknüpft. Das Getrennte wird zusammengeführt im pädagogischen Wechselspiel zwischen
Schüler, Lerngegenstand und Lehrer. Somit haben die Lehrer die Freiheit, ihren Unterricht
selbstständig zu gestalten (Verbinden der Inhaltsbereiche, ihre Reihenfolge, die Struktur der
Unterrichtseinheiten).

Die ausgewählten Texte sollen attraktiv und altersgerecht sein sowie verschiedenen Gattungen
und Epochen angehören. Dabei soll beachtet werden, dass bis zum Ende der Lyzealstufe
mindestens ein für folgende Autoren typischer Text behandelt werden muss: G.E. Lessing, J.W.
Goethe, F. Schiller, J. von Eichendorff, Fr. Hölderlin oder H. von Kleist, H. Heine, G. Büchner,
Th. Fontane, G. Keller oder Th. Storm, R.M. Rilke, Th. Mann, F. Kafka, B. Brecht, H. Böll, W.
Borchert, F. Dürrenmatt, wobei „Nathan der Weise“ von G. E. Lessing und „Faust I“ von J. W.
Goethe als Werke verpflichtend sind.

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Unter den ausgewählten Texten sollten auch Werke der Weltliteratur in deutscher Übersetzung
sowie Werke rumäniendeutscher Schriftsteller enthalten sein. Die Themenkreise und die
Ganzschriften sollen je nach Interesse und Niveau der Schüler, am besten in Absprache mit
diesen, ausgewählt werden.

In jedem Semester soll wenigstens ein Werk größeren Umfangs als Ganzschrift behandelt
werden (Roman, Novelle, Drama), und in jedem Schuljahr mindestens ein Themenkreis /
Ganzwerk projektbezogen unterrichtet werden.

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ALLGEMEINE KOMPETENZEN2

1. Der richtige und angemessene Gebrauch der deutschen Sprache in


verschiedenen Kommunikationssituationen
2. Die Anwendung und Erweiterung der Grundlagen wissenschaftlichen
Arbeitens sowie die Aneignung von literaturwissenschaftlichem
Hintergrundwissen anhand verschiedener literarischer und nichtliterarischer
Texte
3. Schriftliche und mündliche Argumentation, fundierte Meinungsäußerung
und differenzierte Urteilsfindung zu literarischen und nichtliterarischen Texten
4. Verständnis für fremde kulturelle Äußerungen und Meinungen

WERTE UND HALTUNGEN, die vermittelt werden sollen:

• Freude am Lesen, Sensibilität und ästhetisches Feingefühl im Bereich der Literatur


• Einsicht in die kulturellen Werte und in die Entwicklung der deutschen Literatur
• Selbständiges, reflektierendes und kritisches Denken
• Vertrauen in die eigenen kommunikativen Fähigkeiten
• Flexibilität und Toleranz gegenüber den Argumenten und Meinungen anderer
• Offenheit für das Andere, Fremde
• Interkulturelle Kommunikationsfähigkeit, Verbindungen zwischen der Literatur in der
Muttersprache und der rumänischen Literatur herstellen.

2
Anmerkung: Aus der Auflistung der “Allgemeinen Kompetenzen” ergibt sich, dass im Deutschunterricht
Spracharbeit, Textarbeit, Anleitung zu Diskussion und Erörterung von Problemen sowie Projektarbeit zu
landeskundlichen und interkulturellen Themen gleichwertig nebeneinander stehen. Jedem dieser vier Bereiche muss
entsprechend Raum gegeben werden, wobei ein Ineinandergreifen natürlich möglich, manchmal sogar nötig ist.

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FEINKOMPETENZEN UND INHALTE3
1. Der richtige und angemessene Gebrauch der deutschen Sprache in verschiedenen
Kommunikationssituationen
Feinkompetenzen gemeinsame Inhalte A (philologisches B (pädagogisches
Profil) Profil)
1.1 Mündliche - Debatte, Referat, mündliche
Ausdrucksformen Erörterung
situationsgerecht - lautreine, klare Aussprache
verwenden verbale, non-verbale und
paraverbale Elemente der
mündlichen Kommunikation
- Hörverstehen: - Hörspiel und
Nachrichten, Werbung etc. Hörbuch
auch mit dialektaler
Einfärbung
1.2 Erweiterte - komplexe - der einfache Satz
Anwendung der Satzkonstruktionen, - die
Grammatik-, Satzgefüge, Infinitiv- und Satzverbindung
Zeichensetzungs- und Partizipialsätze - das Satzgefüge
Rechtschreibregeln - richtige Verwendung der - die Apposition,
Verbindungswörter in Abgrenzung
Parataxe und Hypotaxe durch Komma,
- Kommaregeln und - Übereinstimmung
Zeichensetzung bei Zitaten im Kasus
- richtiges Einfügen von
Zitaten in eigene Sätze
1.3 Unterscheidung verschiedene Stilebenen und Sprache als Spiegel
zwischen den stilistische Varianten (s. der sozialen
Stilebenen, ihr auch Kl. 10) Herkunft und
Gebrauch; Verstöße des
gegen stilistische Bildungsstandes
Regeln (z.B. „Woyzeck“)
1.4 Fachtermini s. Anhang 2, Begriffe im
erweitern Deutschunterricht (Literatur
und Sprache)
1.5 Verfassen von - Referat mit bibliografischen
Gebrauchs- und Angaben
Sachtexten - Protokoll: Verlaufsprotokoll
(ausführlich) und
Ergebnisprotokoll
(summarisch)
- Lebenslauf: tabellarisch
und ausformuliert
1.6 Identifizierung und - die Satzglieder
Unterscheidung - die Satzgliedteile
syntaktischer - Gliedsätze (Inhalt
Einheiten im und Form)
literarischen und
nichtliterarischen
Text

3
Inhalte mit Differenzierung für die 4. Wochenstunde: A (philologisches Profil); B (pädagogisches Profil) .

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2. Die Anwendung und Erweiterung der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens sowie die Aneignung
von literaturwissenschaftlichem Hintergrundwissen anhand verschiedener literarischer und
nichtliterarischer Texte
Feinkompetenzen gemeinsame Inhalte A (philologisches B (pädagogisches
Profil) Profil)
2.1 Textwiedergabe - schriftliche und mündliche - an
Inhaltsangabe von unterschiedliche
literarischen Texten (bes. n lyrischen
Gedichten) Formen üben
- schriftliche und mündliche
Inhaltsangabe von
Sachtexten unter
Berücksichtigung spezieller
Redemittel
2.2 Erkennen und - Handlungsverlauf und Aufbau - Parataxe
Analysieren der - Zeitstruktur, Behandlung der - Hypotaxe
bedeutendsten Zeit
Strukturelemente - Personenkonstellation etc.
literarischer und - Hauptgedanken/Thesen
nichtliterarischer - Argumentationsstruktur
Texte eines Sachtextes
2.3 Identifizierung - Stilebene, sprachliche - Unterscheidung
spezifischer Besonderheiten der zw.
Sprachelemente im literarischen Gestalten, die Literarischem
literarischen und Sprache des Erzählers Text und
nichtliterarischen - Sprache als Charakterisie- Sachtext in
Text rungs-merkmal Sprachgebrauch
- stilistische Besonderheiten und Stil
im Sachtext (z.B. Fachsprache,
Parataxe – Hypotaxe…)
2.4 Erkennen und - offene Dramenform –
Vergleichen geschlossene Dramenform
verschiedener - Charakteristika des epischen
Textsorten und deren Theaters im literarischen
Eigenheiten Text (Brecht)
- Verfremdungsmittel in der
modernen Literatur
- Zeitungsartikel – literarische - Stadtgedicht –
Verarbeitung („Der Naturlyrik der
gespenstische Reiter“, „Der Romantik bzw.
Schimmelreiter“) Des Realismus
- Elemente des Dinggedichtes
2.5 Merkmale einer - Verbindung zwischen - der Realismus
Epoche am konkreten Primär- und Sekundär- aus der Sicht
Textbeispiel literatur herstellen (z.B. des 20./21. Jh.
nachweisen Fontane über den Realismus, - evtl. absurdes
Brecht über das epische Theater und/
Theater, Dürrenmatts 21 oder Dokument-
Punkte zu den „Physikern“) artheater
2.6 Versprachlichen einer - s. Kl. 10
Tabelle, einer Grafik,
eines Diagrammes
(mdl. Und schrftl.

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3. Schriftliche und mündliche Argumentation, fundierte Meinungsäußerung und differenzierte
Urteilsfindung zu literarischen und nichtliterarischen Texten und Themen
Feinkompetenzen gemeinsame Inhalte A (philologisches B (pädagogisches
Profil) Profil)
3.1 Formulieren von - Argumentationstechniken
Meinungen und unter besonderer
Werturteilen mit Berücksichtigung von
Hilfe geeigneter Einschätzungsverben und
linguistischer Modaladverbien als Zeichen
Mittel subjektiver Einschätzung
3.2 Verfassen einer - Aufbau der entwickelnden - die literarische
schriftlichen Erörterung Erörterung (z.B. zur
Argumentation zu - die Erörterung anhand eines Einschätzung einer
einem gegebenen Textes (z.B. Problemerörterung literarischen Gestalt,
Thema zum Thema Verantwortung des eines Werkes, einer
Wissenschaftlers anhand einer Aufführung in der
Äußerung von Dürrenmatt) Literaturkritik)
3.3 Beurteilung einer - Diskussion und Aktualisierung
literarischen Gestalt (z.B. einer Gestalt von Brecht)
bzw. Eines - Besprechung eines Sachtextes
Problems aus zur Gentechnologie (Thema
einem literari-schen Verantwortung des
oder nichtlite- Wissenschaftlers)
rarischen Text
3.4 Vergleich des s. Kl. 10 (z.B. berühmte - evtl. Dramatisie-
Dramentextes mit Verfilmungen von „Woyzeck“, rung eines Prosa-
einer Theaterinsze- „Der Schimmelreiter“, „Effi werkes oder eines
nierung oder filmi- Briest“, „Der Besuch der alten Teiles davon („Effi
schen Umsetzung Dame“) Briest“, „Schimmel-
reiter“)
3.5 Verfassen von - Satzbaupläne
Sätzen bzw. für den ein-
Satzgefügen nach fachen/
einem Modell erweiterten
Satz
- Modelle für
Satzgefüge
4. Verständnis für fremde kulturelle Äußerungen und Meinungen
Feinkompetenzen gemeinsame Inhalte A (philologisches B (pädagogisches
Profil) Profil)
4.1 Informationen über - Erstellen von Referaten, - evtl.
Unterrichtsinhalte Gruppen-projekten etc. über sozialgeschicht-
sammeln und Themen wie die Verant- licher Hintergrund
vermitteln wortung des Wissenschaftlers zur Zeit der Jahr-
anhand von Einstein, Nobel, hundertwende und
Hermann Oberth etc. des Expressio-
nismus
- Malerei und
bildende Kunst im
Impressionismus
und
Expressionismus

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Feinkompetenzen gemeinsame Inhalte A (philologisches B (pädagogisches
Profil) Profil)
4.2 Verständnis für - Projekt/ z.B. zur Emanzipation
vergangene Zeiten der Frau oder zur Rolle der Frau
entwickeln durch in der Gesellschaft des 19.Jh. bis
den Vergleich mit heute oder zur Machtlosigkeit des
dem eigenen Menschen gegenüber den
Naturgewalten früher (Hauke
Erfahrungsbereich
Haien) und heute etc.
4.3 Deutsche - Vorstellung von ausge-
Landeskunde: wählten Regionen
interkulturelle Deutschlands/
Erscheinungen z.B. norddeutsche Deich-
erkennen, landschaft in Verbindung mit
Verständnis für dem „Schimmelreiter“
andersartige - Deutschland während des
kulturelle 30jährigen Krieges zu
Äußerungen etc. Brecht, „Mutter Courage“
aufbringen
4.4 Vermittlung von - die Topik des
Unterschieden und deutschen und
Interferenzerschein des rumänischen
ungen zur rumäni- Satzes
schen Syntax

Zu den LERNBEREICHEN – zusätzliche Aspekte (außer den im Lehrplan der Klassen 9 und 10 genannten)
Die mit * gekennzeichneten Begriffe beziehen sich nur auf die zusätzliche Stunde des philologischen Profils.
Sprache und Kommunikation
Wissenschaftliche Arbeitstechniken wie:
- Erstellen einer Bibliografie
- Zitiertechniken
Literatur
1. Es werden folgende Themenkreise empfohlen:
Lebenshaltungen: Pessimismus, Fatalismus (Woyzeck, Lyrik der Jahrhundertwende)
Individuum und Gesellschaft, Normen und Konventionen (Schimmelreiter, Effi Briest, *Lyrik des
Expressionismus)
Verantwortung des Wissenschaftlers (Leben des Galilei, Die Physiker)
. oder Moralvorstellungen in der modernen Gesellschaft (Der gute Mensch von Sezuan,
Der Besuch der alten Dame)
. oder Historische Stoffe als Spiegel moderner Problematik (Mutter Courage, Romulus
der Große)
2. Literarische Epochen:
Junges Deutschland, Übergänge zum Realismus
bürgerlicher Realismus
die Moderne (Lyrik der Jahrhundertwende, Drama)
Anmerkungen:
Wenn in Klasse 10 kein Drama der Klassik behandelt wurde, muss das jetzt, vor der Besprechung der
offenen Dramenform bei Büchner geschehen. Von Büchner muss ein Theaterstück gelesen werden.
Aus dem Realismus ist entweder eine Novelle oder ein Roman als Ganzschrift durchzunehmen.
Weiterhin muss je ein Drama von Brecht und eines von Dürrenmatt besprochen werden.
Die Lyrik der Jahrhundertwende ist zwar nicht Schwerpunkt, es muss aber wenigstens ein Gedicht von
Rilke beispielhaft als Dinggedicht analysiert werde. Für das philologische Profil sind hier weitere
Möglichkeiten in dem Teil „Feinkompetenzen und Inhalte“ angegeben.

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Literarische Gattungen:
Lyrik: Dinggedicht, Naturgedicht/Stadtgedicht*
Epik: Roman, Novelle
Drama: offenes Drama (klassisches Drama), episches Theater, Tragikomödie, evtl. absurdes Theater*
Zusätzlich sollten Sachtexte (Bericht, wissenschaftlicher Text, Zeitungsartikel) behandelt werden, die sich
in die oben genannten Themenkreise eingliedern.

ANHANG
Die mit * gekennzeichneten Titel und Begriffe sind für die Differenzierung je nach Profil (s.
„Feinkompetenzen und Inhalte“) vorgesehen.
Empfehlungen zu den Inhalten
a) Lebenshaltungen: Pessimismus, Fatalismus
Georg Büchner, Der hessische Landbote, Woyzeck
Rainer Maria Rilke, Der Panther, Römische Fontäne
Conrad Ferdinand Meyer, Der römische Brunnen
Friedrich Nietzsche, Vereinsamt
Georg Trakl, Herbst des Einsamen
Georg Heym, Der Gott der Stadt
Theodor Storm, Stadt am Meer
Jakob van Hoddis, Weltende
b) Individuum und Gesellschaft, Normen und Konventionen
Theodor Storm, Der Schimmelreiter
Theodor Fontane, Effi Briest, Frau Jenny Treibel, Unterm Birnbaum
Gottfried Keller, Romeo und Julia auf dem Dorfe
Friedrich Hebbel, Maria Magdalena
c) Verantwortung des Wissenschaftlers
Bertolt Brecht, Leben des Galilei
Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker
Kipphart, In Sachen J. R. Oppenheimer
Moralvorstellungen in der modernen Gesellschaft
B. Brecht, Der gute Mensch von Sezuan
F. Dürrenmatt, Der Besuch der alten Dame
Historische Stoffe als Spiegel moderner Problematik
B. Brecht, Mutter Courage und ihre Kinder
F. Dürrenmatt, Romulus der Große

Weitere Begriffe im Deutschunterricht (zusätzlich zu denen aus den Klassen 9 und 10):
Im Bereich der Literatur:
Dinggedicht, Sonett*
Zeitebene, Rückblende, Zeitsprung, Zeitraffung, Zeitdehnung
offene Dramenform, Fetzenszene, Zeitsprung, nichtchronologischer Ablauf, Ortswechsel, episches
Theater, Verfremdung, V-Effekt, Tragikomödie, Parodie der klassischen Dramenform, absurdes Theater*

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Im Bereich der Sprache und Kommunikation:
Symbol, Chiffre
Grammatik*: Syntax: der einfache und der erweiterte Satz
Die Satzglieder: das einteilige und das mehrteilige Prädikat, der Prädikatsnominativ,
der Gleichsetzungsakksativ
die Objekte: Genitiv-, Dativ-, Akkusativ-, Präpositionalobjekt
die Adverbialbestimmungen: Lokal-, Temporal-, Modal-, Komparativ-, Material-,
Instrumental-, Kausal-, Konditional-, Konsekutiv-, Konzessiv-, Finalbestimmung
Die Satzgliedteile: das adjektivische, substantivische, adverbiale und das verbale
Attribut
Die Satzverbindung, das Satzgefüge
Gliesätze
(nach Inhalt): Subjekt-, Prädikativ-, Objekt-, Lokal-, Temporal-, Modal-,
Komparativ-, Kausal-, Konditional-, Konsekutiv-, Konzessiv-, Final-, Attributsatz
(nach der Form): eingeleiteter Gliedsatz: Konjunktional-, Relativ-, indirekter Fragesatz
uneingeleiteter Gliedsatz: verkappter Gliedsatz, Infinitivsatz, Partizipialsatz

Methodische Hinweise

Neben den herkömmlichen Lehrmethoden sollten moderne Unterrichtsformen im Deutschunterricht


zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hier zwei konkrete Möglichkeiten:

Schülerzentriertes Lernen\ Autonomes Lernen:

Der Lehrer sollte ermutigt werden, im Hinblick auf die Kompetenzen, die entwickelt werden, auch
autonome Lernformen in den Unterricht zu integrieren. Autonomes Lernen bedeutet, die Schüler die
zentralen Entscheidungen über ihr Lernen selbst treffen zu lassen. Den Schülern wird das Recht auf ihren
eigenen Lernprozess und Lernrhythmus eingeräumt. Ihnen wird dabei geholfen, sich die Lernstrategien
anzueignen und selbsttätig anzuwenden. Der Lehrplan ist der verbindliche Ausgangspunkt fur die
Gestaltung des Unterrichts. Der Lehrer hat die pädagogische Freiheit, Methoden und Mittel einzusetzen,
um autonomes Lernen zu fördern.

Vielfalt der Methoden in der Leistungsmessung

Leistungsbewertung wird verstanden als Beurteilung und Dokumentation der individuellen


Lernentwicklung und des jeweils erreichten Leistungsstandes. Sie berücksichtigt sowohl die Ergebnisse
als auch die Prozesse des schulischen Lernens und Arbeitens. Deshalb ist es wichtig, verschiedene
Formen der Bewertung und unterschiedliche Testverfahren entsprechend dem Lernziel anzuwenden:
Einstufungstest, Lernfortschrittstest, Abschlusstest, Teiltest, etc. Es ist empfehlenswert, auch besondere
Leistungen zu bewerten: Referate, Projekte, Lernmappen, eigene literarische Versuche. Als besondere
Form der Bewertung ist z.B. die Selbstbewertung zu berücksichtigen.

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