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Materielle Güter:

Waren

Immaterielle Güter:

Rechte, Dienstleistungen

Knappe Güter:

begrenzte Menge, Grundmerkmal: Preis, wechseln ihren Besitzer durch Kauf / Verkauf

Freie Güter:

unbegrenzte Menge, kein Preis, werden unentgeltlich angeeignet

Güter als Mittel zur Befriedigung von Bedürfnissen, Voraussetzung: Nachfrage

absoluter Preis:

Wahl eines Numéraires, in dem alle Preise ausgedrückt werden

relativer Preis:

n(n-1)/2 Preisverhältnisse bei n verschiedenen Gütern

private Güter:

Ausschließbarkeit der Nutzung unter der Bedingung, dass mit der Inanspruchnahme eines Gutes durch einen Nutzer die gleichzeitige

Öffentliche Güter:

Nutzungsmöglichkeit durch ein anderen Nutzer praktisch ausgeschlossen ist, ohne dass der Ausschluss technisch oder organisatorisch wesentlich erschwert oder unmöglich gemacht wird. fehlende Ausschlussmöglichkeit der Nutzung

- „geborene“ Kollektivgüter:

Ausschlussrecht nicht durchsetzbar bzw. Wahrnehmung ist unwirtschaftlich

- „gekorene“ Kollektivgüter:

auf Wahrnehmung der Ausschlussrechte wird durch politische Entscheidungen bewusst verzichtet

Allokationsfolgen:

Unterversorgung bzw. Übernutzung

Bedürfnis:

Wunsch entsteht durch subjektive Mangelempfindung

Bedarf:

Bedarf ohne Kaufkraft objektiver Ausdruck der Bedürfnisse Mit Kaufkraft ausgestattete Bedürfnisse

Minimumprinzip:

ein vorgegebenes Ziel (bestimmte Nutzhöhe) mit minimalem Mitteleinsatz erreicht werden soll fixierter Output durch minimalen Input

Maximumprinzip:

mit vorgegebenen Mitteln (fixierte Gütermenge) ein maximales Ziel erreicht werden soll maximaler Output durch fixierten Input

Extremumprinzip:

Bei variablem Input und variablem Output ist das Verhältnis von Output zu Input zu maximieren !

( unlogisch: mit minimalem Input, maximalen Output zu erreichen !!! )

Nutzen:

subjektive Empfindungsgröße Höhe ist abhängig von der Art des Gutes, vom Zeitpunkt des Verbrauchs, von der Zahl der bereits verbrauchten Gütereinheiten Ordinale Größe

1.Gossensches Gesetz:

- Ergänzung durch Wieser:

die Größe eines Genusses nimmt mit ununterbrochener Bereitung bzw. Fortfahren, fortwährend ab, bis Sättigung eintritt ! Nach dem Sättigungspunkt schlägt das Begehren dieses Genusses in Widerwillen um

2.Gossensches Gesetz:

- Wahl zwischen mehreren Genüssen

- nicht genug Zeit, um ALLE vollends zu befriedigen

- unabhängig von der Größe des Verlangens jedes Genusses muss die Summe aller Genüsse maximal befriedigt werden, mit den vorhandenen Faktoren

 

alle teilweise befriedigen, in einem solchen Verhältnis, dass die Größe eines jeden Genusses bei Abbruch der Befriedigung dessen, bei allen noch die gleiche bleibt. nicht übersättigen !!!

-

Produktionsgüter:

(Investitionsgüter) Produziert zur produktiven Konsumtion, gehen als Input in weitere Produktionsprozesse ein Wertübertragung in weiteren Produktionsprozessen (Abschreibung)

Konsumtionsgüter:

(Verbrauchsgüter) Produziert zur unmittelbaren Konsumtion, dienen ausschließlich dem Verbrauch, Wert wird durch Nutzung (Konsum) aufgezehrt

Produktionsfaktoren:

Kapital:

- produzierte Produktionsmittel

 

- Realkapital ! (=Sachkapital) kein Geldkapital

- Kapitalzuwachs= Nettoinvestition

- Kapitalbildung: Sparen und Investieren

- mobil

 

Boden:

- Hilfsquellen aus der Natur zur Nutzung im Produktionsprozess

 

- variables Element (Verbesserung durch Investition)

- „Geschenk der Natur“ nicht beliebig vermehrbar

- immobil

 

Arbeit:

- menschliche Tätigkeit im Dienst fremder Bedürfnisbefriedigung

Isoquante:

- Messung unabhängig von der konkreten Art der Verausgabung

- mobil

Technisches Wissen:

- Menge der möglichen technischen Verfahren zu gegebenen Zeitpunkt

- Erweiterung durch „Technischen Fortschritt“

- (neue verfahren neue Produkte)

- Time-Lag zwischen Invention (Erfindung) und Innovation (Anwendung)

geometrische Orte aller Faktorkombinationen (A,K), die dieselbe Höhenlinie im Ertragsgebirge der Produktionsfunktion q repräsentieren

Limitationaler Faktoreinsatz:

Substitutionaler FE:

Voll substitutionaler FE:

Klassisches Ertragsgesetz:

Die Produktionsfaktoren lassen sich nur in einer festen technologisch bedingten Relation einsetzen.

Die eingesetzten PF lassen sich in begrenztem Umfang gegeneinander austauschen.

Die eingesetzten PF sind gleichwertig in Bezug auf das Produktionsergebnis und lassen sich gegenseitig vollständig substituieren.

„Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs“ Basis: ein Produktionsfaktor konstant, während der andere sich verändert (partielle Faktorvariation)

Ergebnis: zunächst überproportionaler Anstieg des Ertrags gefolgt von proportionaler Ertragssteigerung

unterproportionale Wirkung der zusätzl. Eingesetzten Arbeitskräfte (Beispiel)

Grenzertrag immer kleiner !!!

Letztendlich: Arbeit uneffektiv eingesetzt

Kurve rückläufig, d.h., jede zusätzl. Arbeit senkt den Gesamtertrag !!!

Durchschnittsertrag:

Gesamtertrag / A

Grenzertrag:

dq / dA

Naturaltausch:

(Realtausch), direkter Austausch von Gütern ohne Vermittlung des Geldes

Kauf / Verkauf von Gütern:

Tausch von Gütern gegen Forderungen (Wechsel, Schecks, Wertpapiere)

Austausch von Forderungen:

z.B. Handel mit Wertpapieren

Realtransfer:

Übertragung von Gütern ohne Gegenleistung

Forderungstransfer:

Übertragung von Forderungen ohne Gegenleistung z.B. Transfer von Bürger zum Staat: Steuerzahlung, Transfer vom Staat zum Bürger: Wohngeld Entwicklungshilfe, Spenden

Der Markt:

ökonomischer Ort des Tausches, Treff von Anbieter und Nachfrager Kauf (Verkauf) kommt zustande, wenn sich Anbieter und Nachfrager über Art, Menge und Preis der auszutauschenden Güter einig sind.

Typisierung der Märkte:

Konsumgüter- und Produktionsgütermärkte Arbeitsmarkt Grundstücks- und Immobilienmarkt Geld- und Kapitalmarkt

Monopson:

Nachfragemonopol

Polypol:

vollständige Konkurrenz

Vollkommene Märkte:

1 sachliche Gleichartigkeit (Homogenität) der Güter (nach Maß, Zahl, Gewicht bewerten)

2 Nichtvorhandensein persönlicher Präferenzen von Käufern für bestimmte Verkäufer (und umgekehrt)

3 Nichtvorhandensein räumlicher Differenzierungen zwischen den einzelnen Anbietern und Nachfragern

4 Nichtvorhandensein zeitlicher Differenzierungen, Bsp.: unterschiedl. Lieferzeiten

5 vollständige Markttransparenz

Unvollkommene Märkte:

Temporär unvollkommen:

Organisierte Märkte:

Nicht organisierte Märkte:

Märkte mit beschränktem Zugang:

Märkte mit Unbeschränktem Zugang:

Indifferenzkurve:

1 bis 4 : Homogenitätsbedingung

Prototyp: Börse !!!

wenn die Homogenitätsbedingung verletzt wird !

Homogenitätsbedingung vorhanden, aber nicht der Faktor Markttransparenz

Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage verläuft nach bestimmten Regeln

keine fixierten Regelsysteme

rechtliche Zugangssperren (Investitionsverbote, Neuzulassungsverbote

ökonomische Zugangssperren (fehlende PF, fehlendes kapital

)

Konkurrenzmärkte

)

geometrischer Ort aller Mengenkombinationen (x,y), für die der gestiftete Nutzen U(x,y) als gleichwertig oder indifferent angesehen wird.

Güterbündel, die einen höheren Nutzen stiften liegen rechts oberhalb der Indifferenzkurve !

Mit niedrigerem Nutzen links unterhalb

Nutzen der Güterkombination umso höher, je weiter die Indifferenzkurve vom Nullpunkt entfernt ist.

Grenzrate der Substitution:

Neutrale Güter:

misst die Bereitschaft des Konsumenten, eine gewisse Menge des Gutes y aufzugeben, um eine Einheit mehr von x zu erwerben. Sie entspricht der Steigung der Indifferenzkurve in einem bestimmten Punkt.

Güter, die nicht im Zusammenhang stehen Nutzen nur abhängig von einem Gut

Kreuzpreiselastizität der Nachfrage:

Einkommenselastizität der Nachfrage:

Engelsches Gesetz:

Proportionale Faktorvariation:

Isokostenlinie:

Optimale Kostenkombination:

Isokline Faktorvariation:

Grenzkosten:

Durchschnittskosten:

Langfristige Preisuntergrenze:

Kurzfristige Preisuntergrenze:

Preisfunktionen:

gibt an, wie die Nachfrage nach einem Gut A reagiert, wenn sich z.B. der Preis des Gutes B ändert

Verhältnis: relative Änderung der Nachfragemenge nach Gut X (ZU) relative Änderung des Einkommens E

Bei steigendem Einkommen sinkt der Anteil der Grundnahrungsmittel am Einkommen.

alle PF verändern sich im gleichen Ausmaß

alle Punkte auf der Isokostenlinie zeigen Faktorkombinationen an, die dieselben Kosten verursachen.

Entsprechend dem ökonomischen Prinzip muss eine gegebene Isokostenlinie die Isoquante mit dem höchstmöglichen Ausstoßmengenindex tangieren. Die Steigung der Isoquante ist im Tangentialpunkt M gleich der Steigung der Isokostenlinie.

(bei substitutionalen Produktionsfaktoren) stellen jene Faktorverhältnisse dar, bei denen Punkte auf den verschiedenen Isoquanten dieselbe Steigung besitzen. Die Verbindung dieser Punkte ergibt einen Expansionspfad (Kammlinie).

sind jene Kosten, die für die jeweils letzte produzierte Mengeneinheit entstehen

sind die Kosten je produzierter Mengeneinheit

Break-Even-Point B aus volkswirtschaftlicher Sicht=Schnittpunkt zwischen der Grenzkostenkurve K´ und der totalen Durchschnittskosten TDK.

Schnittpunkt M zwischen der Grenzkostenkurve K´ und der Kurve der variablen Durchschnittskosten VDK (Preisschwelle, die gerade noch die outputabhängigen Kosten deckt).

Koordinierung:

Koordinierung von Angebot und Nachfrage zur Herstellung des Marktgleichgewichtes Lenkung und Allokation:

Bei Nachfragesteigerungen steigt zeitweilig der Marktpreis und in der Folge die Angebotsmenge. Die PF werden dorthin gelenkt (alloziiert), wo sie aufgrund der Produktionsmöglichkeiten (Kapazitäten) benötigt werden. Rationalisierung und Verteilung:

Allokatioan des Angebots auf die zahlungsbereiten Nachfrager Information und Signal:

Signale über die Angebots- und Nachfragesituation auf den Märkten, Preise als Knappheitsanzeiger.

Preisbildung im Polypol:

Alternativen der Preisbildung im Monopol:

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung:

Preis als Datum fester Marktpreis p* nicht beeinflussbar vom Polypolisten. Anbieter können zu diesem Preis anbieten oder sie lassen es ! Polypolist verhält sich als Mengenanpaser.

Preissetzungsmacht des Monopolisten ! Die Alternativen der Preisgestaltung werden durch die Nachfragekurve definiert, die zugleich die Preis- Absatz-Funktion des monopolistischen Anbieters darstellt.

Preis-Absatz-Funktion:

Erlösfunktion:

Gewinnoptimale Angebotsmenge wird durch den Schnittpunkt von Grenzkostenkurve und Grenzerlöskurve gebildet. Gewinnoptimales Preis-Mengen-Paar bildet sich im Cournot´schen Punkt.

p= a-bx E= (a-bx)x = ax –bx²

Zweck:

Ermittlung von Entstehung, Verteilung und Verwendung von Nationaleinkommen

Charakter:

ex post Darstellung (Betrachtung im Nachhinein) des Einkommenskreislaufe mit folgenden Merkmalen:

Makroökonomisch aggregierte Größen Methode der doppelten Buchführung Periodenbezogen Zahlenmäßige Erfassung der Wirtschaftsdaten

Klassifizierung:

Haushalte, Staat, Unternehmen, Ausland

Merkmale:

- Jedem realwirtschaftlichen (stofflichen) Strom entspricht ein monetärer (in Geldeinheiten ausgedrückt) Gegenstrom. (güterwirtschaftlicher Aspekt)

- Die Ströme sind durch Richtung, Stärke und Zeitraum gekennzeichnet

- Stromgrößen von Bestandsgrößen unterscheiden !!!

- Anfangsbestand + Zuströme – Abströme = Endbestand

Produktionspotential:

Wert des Kapitalstocks – potentielle Kapitalproduktivität

Produktionslücke:

(Outputlücke), Differenz zwischen tatsächlichem und potentiellem Produktionsergebnis.

Say´sches Theorem:

“Produkte kauft man mit Produkten, und das zum Kauf dienende Geld muss selbst erst mit irgendeinem Produkt eingetauscht werden.”

Jedes Angebot schafft sich seine eigene Nachfrage. Es gibt kein allgemeines Überangebot.

Gleichgewichtsbedingung eines stabilen Systems

Neoklassik:

Gleichgewichtsansatz Anhänger des Say´schen Theorems Langfristige Betrachtung Vertrauen in die Marktkräfte Weitgehende Ablehnung staatlicher Interventionen: keine Erhöhung der Staatsausgaben Angebotsorientierter Ansatz Wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik Unterstellung: inhärente Stabilität der Marktwirtschaft

Neokeynesianismus:

Ungleichgewichtsansatz Gegner des Say´schen Theorems Kurzfristige Betrachtung („In the long run we´re all dead !“) Kein Vertrauen in die Marktkräfte (Marktversagen) Stärkere Befürwortung staatlicher Interventionen: Erhöhung der Staatsausgaben Nachfrageorientierter Ansatz Steuerungsorientierte Wirtschaftspolitik Unterstellung: inhärente Instabilität der Marktwirtschaft

Determinanten des

privaten Konsums:

verfügbares einkommen, Einkommensentwicklung über einen längeren Zeitraum (permanentes Einkommen), Vermögenssituation, Einkommensverteilung, Lebensalter und familiäre Situation, Preissteigerungsraten, Produktinnovationen, Zinsentwicklungen, sozialer Status

Grenzneigung zum Konsum (= marginale Konsumquote)

Permanente Einkommenshypothese Der Neoklassik:

Die marginale Konsumqoute ist langfristig höher als kurzfristig. Die durchschnittliche Konsumqoute sinkt langfristig nicht, sondern bleibt relativ konstant. Die Haushalte orientieren sich stärker an der langfristig zu erwartenden Einkommensentwicklung und schwächer an kurzfristigen (transitorischen) Einkommensänderungen.

Geldfunktion:

Tauschmittel (Zirkulations- und Zahlungsmittelfunktion) Funktion als Recheneinheit (Geld als Numéraires) Funktion als Wertaufbewahrunsmittel (Geldwertstabilität)

Akteure der Geldschöpfung:

Zentralbank:

Schaffung von Zentralgeld

Geschäftsbanken:

Schaffung von Geschäftsbankengeld

Motive der Geldhaltung:

Transaktionsmotiv:

Die Transaktionskasse (Bargeld und Sichteinlagen) dient der reibungslosen Abwicklung erwarteter

Vorsichtsmotiv:

Transaktionen (laufende Ausgaben und geplante einmalige Ausgaben). Die Vorsichtskasse dient der Vermeidung von Kosten, die aus Illiquidität entstehen könnten.

Spekulationsmotiv:

Die Spekulationskasse dient der Abwägung von Alternativen zur Geldanlage unter der Annahme, dass Wertpapiere Kursschwankungen ausgesetzt sind.

LM-Kurve:

stellt alle Zins-Einkommen-Kombinationen dar, für die der Geldmarkt sich im Gleichgewicht befindet.

IS-Kurve:

geometrischer Ort aller Zins-Einkommen-Kombinationen, für die der Gütermarkt im Gleichgewicht ist.