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Notizen zum Buch „Illustrierte Geschichte der Schrift“

von Karl Faulmann (1880)

Notizen
• "Illustrirte geschichte der schrift; populär-wissenschaftliche darstellung der entstehung der
schrift, der sprache und der zahlen sowie der schriftsysteme aller völker der erde, von Karl
Faulmann" (1880)
• Autor: Faulmann, Karl, 1835-1894
• Umfang:
◦ Teil I - Runa oder das Geheimnis der Entstehung der Lautzeichen (Seiten 25...187)
◦ Teil II – Die Schriftsysteme der Völker des Erdkreises (Seite 188...632)

Struktur
• Teil I – Runa oder das Geheimnis der Entstehung der Lautzeichen (Seiten 25...187)
Runen, Futhork, Dreiheit, Vier, 8-teilig, 16-teilig, Runenlied, Zeichennamen, deutsche
Runen, Gotische und angelsächsische Runen
• Teil II – Die Schriftsysteme der Völker des Erdkreises
1. Amerikanische Schriften
2. Afrikanische Schriften
3. Asiatische Schriften
4. Europäische Schriften
5. Zusätzliche Tafeln
Einführung
• Das „Buch der Schrift“ verzeichnet 266 verschiedene Schriften (2).
• Einige Schriften können bis zu ihrem Ursprung zurück verfolgt werden (3)
• Die Knoten und Quasten des Militärs beschützen gegen den Tod (8).
• Aberglaube ist alter Glaube, den die herrschende Klasse verwirft, aber im Volke weiterlebt
(9).
• Ursprünglich waren Schriftzeichen Lose und heilige Zeichen (10).
• Die Polyphonie (Mehrdeutigkeit eines Zeichens): (1) γ symbolisiert k und s. (2) Das „B“-
Symbol symbolisiert in Halikarnassos ein „b“ und in Korinth ein „e“. Ein „Σ“-Symbol ist in
Korinth ein i und in Athen ein s, bis sich in Griechenland ein einheitliches System
einbürgerte (10).
• Nicht die Gestalt, sondern die Symbole machten die Götter. Symbole sind aber Zeichen &
Hieroglyphen (11).
• Zwischen Lautzeichen und religiösen Symbolen gibt es Korrelationen (11).
• In Ägypten sind Tiere und Tierköpfe Fetische – Hieroglyphen für Götternamen (11)
• Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde (12)
• Die neue Schrift wurde wie eine Religion eingeführt (12):
◦ Die Neskhischrift in den Ländern des Islam (12)
◦ Die römische Evangelienschrift in West-Europa
◦ Devanagari in Vorderindien
◦ Pali in Hinterindien
◦ das griechisch-koptische Evangelium in Ägypten als Ersatz für die Hieroglyphen
• Die Geschichte der Schrift ist eine religiös-politische Geschichte (13)
• Tabelle der Religionen und Sprachen:

Laute / Symbole / Runen Gott Regio


Nordische Runen 16 Odhin Nord-Europa
Griechisches Alphabet 24 Zeus / Apollo Griechenland
Syrisch/Hebräisch 22 Syrien
1
Alt-Arabisch (himyarisch) 9 → 15 → 22 → 28 Arabien
Sanskrit (Davanagari) 48 Vorderindien
Pali 36 Hinterindien
1 Tabelle der Religionen und Sprachen

• Alle Sprachen basieren auf Kehllaute, Lippenlaute, Zungenlaute und Zahnlaute.


• Die mündliche Verständigung zwischen Siegern und Besiegten erzeugt die
Sprachbereicherung (16)
• Die Sprache ist ebenso gut eine Erfindung des Menschen als die Schrift (17)
• Der erste Teil behandelt die Entstehung der Lautschrift (22)

1 Seite 414: die drei Phasen der Arabischen Schrift


Teil I - Runa - Entstehung der Lautzeichen (25)

Die Tradition
• Die Sagen über die Entstehung der Schrift (Seite 28)
• Die Namen IAΩ oder auch AEIOY mit dem A = Anfang und Ω= Ende (31)
• Der unbegreifliche Gott Fimbultyr war nicht nur der Untergang. Sondern wie es sehr
wahrscheinlich ist, auch der Anfang. So liegt die Vermutung nahe dass er die drei ersten
Buchstaben der Runenordnung ᚠ (fe), ᚢ (ur),ᚦ (thurs) darstellt, denn ur ist so viel wie bul,
baulie der Stier, ja selbst wie Tyr, denn tiur ist ebenfalls der Stier, die erst geschaffene
Stierseele der Perser, … (31-32)

Die nordischen Runen


• Tatuirungen als Runen – die erste Tatuierung war das Kainzeichen (der Name dieses
Zeichens ist „oth“) (36)
• Die Götter existieren nicht ehe man sie anrief und sie gingen unter mit der Religion (37)
• Mozes verbot die Tatuierung (37)
• Die Thursrune wurde (in Skyrnisför2) mit der u-Wörtern verknüpft: Unmacht , Unmuth,
Ungeduld (37)

Das Futhork (40)


• Durch Punktierung werden in den dänischen Waldemarrunen Lautnuancen gebildet, zum
Beispiel ᚠ → „f“ und ᚠ (punktiert) → „w“ beziehungsweise von ᚢ → „u“ und ᚢ
(punktiert) → „ü“. Diese Codierung entspricht nicht der griechischen Grammatik (40).
• In der Benennung der Runen werden Laute wie zum Beispiel „e“ im Namen „fe“
angewandt, die nicht zum Runenalphabet gehören (41). Die Namen der Runen sind
isländisch.
• Auf den Malediven benutzt man ein doppeltes Alphabet von je 9 Zeichen, dessen erste
Hälfte mit der arabischen Zahlenreihe übereinstimmt. Dieser Aufbau ist vergleichbar mit
den Helsingrunen, die aus 15 Runen bestehen und durch I“ aufgeteilt werden (41).

1 Das doppelte Alphabet der Malediven

2 £in Thürs schneid ich dir, die drei Stäbe; ... Skirnir ist in der nordischen Mythologie Freyrs Freund und Diener.
Auffällig ist, dass dieses Maledivenalphabet nicht einmal über „i“ und „u“ verfügt. Dafür ist das „a“
zweimal verfügbar.
• Der Autor Karl Faulmann unterscheidet vier Lautklassen (Seite 43):
◦ Lippenlaute: u-f-o
◦ Zungenlaute: d-th-s
◦ Schmelzlaute: l-r-n
◦ Kehllaute: k-h-i
• Faulmann beschreibt die Polyphonie und Vieldeutigkeit der Zeichen und sieht darin ein
Grund für die Wortreichtum und Biegsamkeit der Sprache (44-47).
• Die In- und Auslaute müssen in die Bedeutung einfließen. Die Rune „Fe“ kann dann sowohl
„F“ als „e“, und die Rune „Ur“ sowohl das „U“ als „r“ symbolisieren (44).
So ist ᚠ im iberischen Alphabet ein „e“. In den Tironische Noten3 symbolisiert l sowohl ein f
als i (Beispiel in → „it, it“).
• Auf diese Weise dokumentiert Faulmann z.B. für Futh folgende Tabelle (45):
▪ Die Rune ᚠ (fe) repräsentiert die Lautwerte f, e, æ, i.
▪ Die Rune ᚢ (ur) repräsentiert die Lautwerte u, p, r
▪ Die Rune ᚦ (thurs) repräsentiert die Lautwerte th, d, m, r, s

Die Ur-Runen (48)


• Die Botokuden in den Wäldern des südöstlichen Brasilien zählen nur mokenam, d.h. 1, und
uruhu welches 2 und „viel“ bedeutet, und von den Neuhölländern wird behauptet, sie hätten
keine Zahlen über zwei (48).
• Es war natürlich, dass die Menschen sich ihren Gott nach ihrem Bilde vorstellten (49).
• I und V sind die Zeichen für „eins“ und „viel“. Diese Zweiteilung findet man in Genesis als
Himmel und Erde, Licht & Finsternis, Tag und Nacht, Abend & Morgen (50).
• Die Unterschrift wurde mit 2 x Rune ᚾ → Naut (Knoten, naudiz ‚Not‘) bestätigt (51)

Die Dreiheit
• Der Thurs: der „Steinriese“ (Kapitel 5, „die Dreiheit“) (55)
• „Dü“ = „Volk“ (56)
• Der Mann stammt aus hartem Eschenholz, die Frau aus weichem Ulmenholz (57)
• Die erste 3 Runen ᚠ (Sonne), ᚢ (Mond), ᚦ (Erde) repräsentieren Goldenes, Silbernes,
Eisernes Zeitalter (60)
• In Ägyptisch repräsentiert „a“ den Singular, „i“ den Dual und „u“ den Plural (63).
• Die ursprüngliche Form von ᚠ war ᛉ, der Atlas der das Himmelgewölbe trägt (64). Es ist
die Weltesche Yggdrasil, der Zeitbaum der Perser, die Fichte des Attys.
• Der Mensch ist das aufgerichtete Wesen, das Abbild des zeugenden Gottes (64).
• Aleph → Alaph → „zahm werden (durch einen durch die Nase durchbohrenden Pflock) (65)
• ᚢ ist der Himmelsbogen (65, 111). ᚢ ist soviel wie ᚠ, nur die weibliche Form.
• ᚦ ist das Kind, geschlechtslos, und vereinigt die Eigenschaften männlich ᚠ und weiblich ᚢ
(66).
• Alle Metallgötter sind gelähmt, wie Horus, Hephaistos, Vulkan (66).
• Odhin (Geist und Seele) → ᚠ, Wile (Bewegung) → ᚢ, We (Antlitz) → ᚦ (67).
• Als drei-einiger Gott heißt Odhin auch Tridi (67).
• Gouverner = Steuermann (71)

3 Die Tironische Noten bilden ein römisches Kurzschriftsystem → Karl Eberhard Henke: Über Tironische Noten
Die Vierheit (68)
• Vier ist lautverwandt mit „viel) (71)
• Ägyptische Hieroglyphen ↔ Runen (77)
• Tyr ist die jüngere Form des Thorr (79)
• Hebräisches Alphabet ↔ Runen (81)

Die 8-teilige Windrose


• Der Gottesname bildet gewöhnlich den Anfang des Alphabets, wie zum Beispiel IAΩ =
der Gott des Anfangs und des Endes im Hebräischen, Thaud in Ägyptischen, Alpha im
Griechischen, As im Slavischen; Frair in den Runen. (88)

Die 16-teilige Windrose


• Dänisch: Kynder → Geburtswehen. (89 → Kinder (→ Kindbett = „Wehbett“)
• Thor ist Ackerbaugott (89)
• Tageseinteilung in Runen (91)
• Iringesstraza = Milchstraße (95)
• Februare = scheuern, reinigen (95)
Das altnordische Runenlied
• Runen als Zauberzeichen (108)
• „Fé“ (Vieh) ist Vermögen, Vieh, Lebenskraft (110)
• Geld = Schuld (Tauschmittel) (110)
• Erzeuger = Kuni; Vater = Ernährer (110). (Gatte & Begatten)
• ᛉ ist der Baum, Stütze des Himmels (111)
• ᚢ ist der Himmelsbogen (65, 111)
• isländisch ai = immer; æ = immer; ei = nicht (→ Doppelsinn, 111)
• qvinna, qven („Weib“ mit hervorstehendem Busen) (112)
• Kyn = Geschlecht; Kun (AHD) = männliches Glied; Kunta = cunnus (114)
• Bölwerker4; Böl5 = Geschlechtskrankheit → Hierodulenwesen6 (114)
• Das Schiff war ursprünglich ein ausgehöhlter („ausgeschabter“) Baumstamm (115)
• Klein ist das was man in den Mund steckt (116)
• Braut ist auf Isländisch ein angelegter Weg von „briota jörd“ → „urbar machen“ in dem
briota „brechen“ bedeutet (116)
• Im Hölländischen ist kull das Membrum virile und verwandt mit der Zunge „l“ (116).
• Ec ist verwandt mit aikvi (Eigentum) und aika (besitzen, eigen sein), wonach auch das
deutsche „ich“ mit der Nachsilbe „ig“ zusammenfällt (117).
• Der Begriff „heilig“, isländisch helgt, scheint von „verborgen“ abzustammen und mit der
Hel verwandt zu sein; die Hel ist die leere Augenhöhle, welche erst durch den Augapfel, die
Sonne Glanz erhält, die ewige Jungfrau, der leuchtende Äther, das nicht Durchbrochene,
isländisch heill d.i. unverletzt, gesund musste das Opfer sein (118).
• Tyr war ursprünglich der höchste Gott, der Deus, Zeus, und als solcher Erschaffer und
Zerstörer in einer Person, das A und Ω. Durch Trennung von ᚠ und ᛏ blieb letzteres, der
Speer oder Pfeil nur noch das Werkzeug der Zerstörung, und hieraus scheint sich die Sage
vom einhändigen Tyr gebildet zu haben. Tyr ist wie sol die Ausstrahlung und ᛏ schließt sich
an das ägyptische Symbol an, dessen ältere Form ᚠ als ᛉ ist, nämlich die Zunge im Munde
oder der zwiegeschlechtige Thuiskon, ᛏ ist demnach so viel wie ᛁ is, an welches sich
isländisch as „göttliches Wesen“ (gothisch ans, lateinisch ens) as „Stift, Stange“ anleht,
sowie askr „die Esche, der Phallus, die Schlange“, ägyptisch ts, Keilschrift ti „Basilisk“...
(119).
• Die Rune ᚢ (ur) ist gleich Tiur der Stier (119)
• Madr er moldur (moldar) auki → Mensch ist Vermehrung der Erde (120). Wir finden hier
dieselbe Verbindung von Mensch und Erde, wie im Hebräischen adam „Mensch“ und
adama „Erde“ (120).
• Die Wurzel ist mot „das Zusammentreffen“, wie denn ᛉ wie ᚠ fe die Vereinigung der
Geschlechter ist, daraus entwickelt sich passiv modir (die Einsaugende) die Mutter, madr
der Zeugende, der Mann. Verwandt damit ist deutsch landschaftlich madr „der Hunger“,
isländisch mala „mahlen“, melia „zermalmen“, muli (der Zermalmende), „der Mund“, und
davon die Wörter Mühle, Mahl, Gemahl, vermählen (sich verbinden), isländisch mold die
zermalmte Erde, die fruchtbare Ackererde und das deutsche Mulde (120).
• Die Erläuterung der Runenlieder illustriert die Sprachbiegung und den Reichtum an
Ausdrücken (121).

4 Keine Beziehung zum niederländischen Wort bolwerken (klaarspelen)


5 1 Ein alter Zug, denn schon der eddische Odin verrichtet als Bölwerker einen Sommer durch die Arbeit von neun
Knechten. Griechenland, Johann Georg von Hahn: Griechische und ... - Zeno.org
6 Ueber das Hierodulenwesen zu Korinth, worüber uns Athenäus das herrliche Bruchstück aus Pindars Skolien
erhalten hat XIII. p. 573 C. Pindars Fragmente p. - Ideen zur Kunst-Mythologie
Zeichennamen (121)
• In jedem Zeichen ist ein Doppelsinn (aktiv ↔ passiv) ablesbar (122).
• Je älter die Zeichen waren desto vieldeutiger waren sie (122). Jüngere Bilder sind
individualisiert. Eine weitere Entwicklung hätte zu Bilderschrift geführt (122).
• Gerade Zahlen sind nach Pythagoras unbegrenzt und unvollkommen, stellen weibliche
Begriffe dar die fortwährend auf Vielheit deuten aber die genaue Unterscheidung
verhindern. Ungerade Zahlen sind begrenzt und vollkommen, enthalten männliche begriffe
und individualisierten. Erst mit der Zweiteilung in Einheiten war die „Ein“-sicht möglich
(123).
• Der Aleph ist das erste Zeichen des hebräischen Alphabets und entspricht der Rune ᚠ (123).
• Was die Griechen erhielten war ein neues System, eine neue Einteilung der Zeit, jedenfalls
zugleich mit einer ganzen Priesterschaft, welche ihre Heimat verlassen hatte und sich in
Europa, nicht bloß in Griechenland ausbreitete (125).
• Wenn fe „Geld, Vieh“ aber ᚠ kein Geldstück oder Viehporträt ist, muss fe das zwiefältige als
Tausch bedeutet haben (125). Unzweifelhaft war ᛁ die erste Rune f, ihre spätere Entwicklung
+ = ᚠ, sodass also f-h = fi die Zeugung, ᚠ das Erzeugnis bildeten. Das gleiche ist bei den
Hieroglyphen passiert (125).
• Zeichenkunde in der Etymologie (127)
• Namen waren früher Begriffswörter (128)
• Der Genitiv-s bedeutet „aus“, der Dativ-m bedeutet „am“ (128)
• a ist die Einzahl, i der Dual, u ist der Plural (128)
• Die deutsche Runen stimmen in der Anordnung mit dem phönikis-hebräischen Alphabet
überein (129)

Die deutschen Runen (130)


• Quellen: Abece von Hrababus Maurus (780-856) , Grimm, Codex Vindobonensis, Hickes,
Codex Sangallensis, Münchener Manuskript Abece….(130)
• Es müssen die einzelne Völker Deutschlands eigene Abecedarien gehabt haben, die in
Details voneinander abweichen (131).
• Vergleich Althebräisch – Markomannisch – Griechisch - Römisch (133)
• Ascanius war ein Sohn des Äneas, der Rom gegründet haben soll → Asciburg
(Asciburgium) bei Moers am Rhein (134). Ascanius wird in Genesis erwähnt.
• Das hebräische Aleph, das ägyptische a, der Harpokrates (Horuskind), das göttliche „Wort“
ist, welches die Welt erschuf (135).
• Askr ist der Mann, der aus dem harten Eschenholz stammt. Die Ulme liefert das weiche
Holz, wobei die beide aneinander gerieben das Feuer lieferten. Hier fällt die Verwandtschaft
auf zwischen dem hebräischen es „Feuer“ und is „Mann, Mensch“. Adam stammt aus der
„Asche“ (136).
• Die Beschneidung (malah) war das symbolische Kindesopfer (137).
• Das Kind ist der Keim (137). Kinan = „sich spalten, öffnen, keimen“
• Kien = der heraus träufelnde Saft (137).
• Der Phallus = „der Weg“ (138)
• Man unterscheidet die unterschiedlichen Zeitrechnungen der (1) mit der Mitternacht
beginnenden Sonnenvölkern und (2) mit dem Abend beginnenden Mondvölkern. (138)
• M eho, ec ist verwandt mit altsächsisch ehu „Pferd“; auch mit altsächsisch ec „Ich“,
lateinisch ego. Die Grundbedeutung liefert das griechische Zeichen M, welches s Sigma,
hebräisch sikma „Schulter“ bedeutet; der Grundbegriff ist daher „Mitte, etwas Geteiltes“, so
steht „ich“ zwischen „du“ (ägyptisch t „die Hand, das Vordere) und „er“, der hinter mir ist;
so ist hebräisch auch „Bruder“ der andere, der Verbündete. Ach ist die Teilung oder die
Mitte, die Eig-enschaft; damit hängt auch das deutsche eha „Gesetz“ zusammen, als etwas
beide Teile Verpflichtende (Verflechtendes), wie die Ehe (140).
• Wochentage als Buchstaben (143)
• In der nordischen Windrose fiel das Zeichen ᛁ auf die zwölfte Stunde des Mittags, dem
entspricht J his als „heiß“ und diu heize snuor als Äquatorlinie. (143).
• Die 13-Teilung bleibt erhalten in den 13 Abteilungen des mexikanischen Zeitkreises und in
den 13 Tagesstunden der Mexikaner. Das 23-teilige Abece der Markomannen scheint aus der
Zusammenfügung von 13 und 10 Zeichen entstanden zu sein (145).
• Uister „der Westen“ stammt von vist „Aufenthalt, Ruhe“ (145)
• Mars wurde immer mit starken Schenkeln abgebildet (146)
• Helan „verbergen, verhehlen“ → „Hel“ und heilag („heilig“) der blaue Himmel. Die heile
(unverletzte, ewige Jungfrau „yr“ → „die Unterwelt“ (der Weiberrock“), ägyptische „hel“.
(146)
• Schaltzeichen in der Runenreihe (146)
• Huren = „mieten“. → Huren sind Priesterinnen, die sich jedem vermieteten; Offiziell
stammt das Wort „Hure“ von Proto-Germanic *horaz (fem. *horon-) "one who desires".
(147). Laut Karl Faulmann korreliert das Wort Hure mit „huren“ (als „vermieten“). In
Niederländisch ist es „Hoer, die verhuurt“, in Englisch „a whore, who is hired“ (und in
Griechisch „Porne“, von „pernemi“ „verkaufen“)7.
• Zius = die männliche Sonne; hebräisch ziu („Glanz“), das Stammwort von Zeus, Deus, …
(147)
• Das Abece war das Mondjahr, das Futhork das Sonnenjahr, Das Sonnenjahr entstand im
Norden, das Mondjahr im Süden. Im Süden ist der Gang der Sonne viel gleichmäßiger. Hier
boten die Mondphasen bessere Anhaltspunkte für die Zeitrechnung (149)

Kalendergeschichten (149)
• Schöpfung: das Weib konnte sich als Gebärerin durch ihr innewohnende Geist befruchten
(150)
• Die Schöpfungslegende hängt mit der Schöpfungswoche zusammen. Sonntag: Mann;
Montag: Weib; Dienstag: Kind, geschlechtslos; Mittwoch: Zwitter; Donnerstag: Mann;
Freitag: Weib; Sonnabend: geschlechtslos (150)
• Die Juden kannten keinen Mittwoch. Die Reihenfolge der Schöpfungslegende lautet: (1)
Sonntag, Mann; (2) Montag: Weib; (3) Dienstag: Kind; (4) Erschaffung der Lichter; (5)
Leben der Luft & Wasser; (6) Leben auf Erde; (7) Zeugungslos. (150)
• Die deutsche Geschichte ist älter. Der Mittwoch war der Schöpfungstag der Teilung: der Tag
des Merkurs. (150)
• → Der Himmel ist männlich; die Erde ist weiblich (151).
• El(oh) = Gott (151)
• Laut persischer Sage stammt der Mensch (wie vom 15-lettriger Alphabet) von einer 15-
blättriger Reivaspflanze. → Zend-Avesta, Zoroaster's lebendiges Wort (151)
• Der Sohn von Adam (Qain, „die Lanze“) = Saturn (154)
• Gott schuf Mann und Frau gleichzeitig, während die Schöpfung von Eva aus Adam auf
einem Wortspiel beruht (154)
• Schöpfungssagen (156)

7 Whore. Die Frage ist warum „Huren“ nicht von „vermieten“ stammt. (Deutsch: Hure = „Frau, die ihren Körper
vermietet“; Niederländisch: hoer = “vrouw, die haar lichaam verhuurt“; in Englisch: whore = „A woman, whos body
is hired“). Among other languages, Greek porne "prostitute" is related to pernemi "sell," with an original notion
probably of a female slave sold for prostitution; Latin meretrix is literally "one who earns wages" (source of Irish
mertrech, Old English miltestre "whore, prostitute").
Die gotischen und angelsächsischen Runen (177)
• Übersicht der Futhark-Strukturen für ein Bracteat, St. Gallen Codex, Codex Isodori, und
Hickes' Futhorcs (178)
• Geheimschrift und Oghamschrift (179)
• Übersetzung des Runenliedes (v. Grimm) (181)

Rückblick (187)
• (Laute und) Zeichen lassen sich auf 3 zurückführen: Strich, Winkel und Kreis (188)
• Ursprünglich waren die Zeichen vieldeutig und polyphon (189)
• Bild und Lautzeichen trennten sich frühzeitig (189)
• Geste unterstützten wie Bilder die wortarme Sprache (189)
• Ein mächtiger König muss schriftlich befehlen können (190)
• Die Schrift führt zu Offenbarung; die Rune zum Geheimnis (190)
Teil II - Die Schriftsysteme

Amerikanische Schriften
• Amerikanische Schriften konservieren die Kulturformen (→ Schrift) der Flüchtlingen (195)

1. Knotenschrift (195)
• Muschelschnüre (197)
• Richtschnur (199)
• Felsinschrift am Erie-See (208)

3. Die Mexikanische Schrift (213)


• Die Sothisperiode der Ägypter (219)

4. Die yukatanische Schrift

5. Die Schriftzeichen der Muiskas

6. Die Aynara-Schrift

7. Die Schrift der Tschirokesen (230)

8. Schrift der Tinne-Indianer

9. Schrift der Kri-Indianer

10. Schrift der Mikmak-Indianer


• Die Hieroglyphenschrift der Indianer wurde in Kanada als Universalschrift benutzt. Das
Vaterunser ist noch erhalten und verfügbar. Das Delta-Dreieck „Δ“ bedeutet „Gott“ (232)
Afrikanische Schriften

I. Die ägyptische Schrift


• Die Hieroglyphen (235)
• Die Kartuschen (Einklammerung der Königsnamen in den ägyptischen Hieroglyphen)
erinnern uns an die Runeninschriften die von einer Schlangenform einer Schlange, die sich
in den Schwanz beißt und die Runen umgibt. Es ist das uralte Symbol der Ewigkeit. (236)
• Die Hieroglyphen sind polyphon d.h. sie konnten unterschiedlich formuliert werden (237).
• Im Zahlensystem entsprechen die Potenzen I (1), ᚢ (10), @ (100) den Vokalen I (a), ʮ (i),
@ = u III, wie bei den nordischen Runen (240)
• Tabelle mit den Vokalen und Konsonanten: II = i, I = a, III = u (242, 282)
• Entwicklung der ägyptischen Hieroglyphen, hieratischen und demotischen Schriftzeichen
(→ ʮ (i)) (282)
• Die koptische Schrift (252)

II. Die Schriften der Berber (Tuaregs).


• Ber (Baal?) wird als Stammvater erwähnt (254).
• Auch die Zeichen der altgriechischen Alphabeten sind polyphon (258).

III. Die Schrift der Äthiopier


• Der Worttrenner war ursprünglich ein Vokal (260).
• Man gibt den Gästen als Andenken eine abgebrochene Scherbe mit (265)
• Die abessinische (→ Äthiopien und Eritrea) Schrift verfügt wie das griechische über 7
Vokalen auiāēẹo, wobei die Konsonantenzeichen durch Häkchen, Ringelchen und
Verkürzungen ihre Lautdeutungen erhalten. (271)
• Die abessinische Schrift verwendet die griechische Schriftzeichen als Zahlen. (271)
• Auf den ägyptisch-griechischen Amuletten wurde sowohl IAΩ als die 7-fache Vokalreihe
ΑΕΗΙΟΥΩ abgebildet. (271)
• Die Erschaffung der arabischen Schrift, zunächst als 22 Symbole aus dem syrisch-
hebräischen Alphabet (274)
• Das alte Himyarische (→ heute: Jemen) Alphabet, die aus Sonnen- und Mondbuchstaben
besteht (274). (Diese Sonnen- und Mondbuchstaben werden auch im Runen-Sprach-Schatz (1844) von
Udo Waldemar Dieterich8 erwähnt.)

8 Runen-Sprach-Schatz, oder Wörterbuch über die ältesten Sprachdenkmale(1844) ... Udo Waldemar Dieterich
Asiatische Schriften

I. Chinesisch (279)
• Der Stifter des Reiches der Mitte ist Fohi (280)
• Die alte chinesische Schrift ist Pakwa oder 8 Teilungen (280)
4 Symbole sind günstig; die übrigen 4 sind ungünstig.
• Die neue chinesische (Bilder-)Schrift ist Ku-wen
• Im dritten JH BCE ließ ein Alleinherrscher nahezu alle alten Bücher verbrennen um Spuren
zu vernichten und nur das I-king als seine Erfindung übrig zu lassen (282).
• Vergleich chinesischer und ägyptischer Zeichen (284)
• Yaṅ symbolisiert den Himmel, in die Erde (286)
• Die Yü-Inschrift (289)
• Sibirische Inschriften bei Jenisey, Tom, Jrbyth, Pyschma und der alten Stadt Tzerdyn
(Permien → Groß-Perm)9 (290)
• Ausnahmen bei der Bücherverbrennung (297).
• Erfindung des Bücherdrucks (303)
• Wörterbücher (304)
• In chinesischer Schrift fehlen b, d, g, r (304)

II. Japanische Schrift (305)


• Japan bedeutet „Wurzel der Sonne“ („Ostland“) (305)
• Tabelle der japanischen Schriftarten (306)
• Katakanna (308)
• Vaterunser (309)
• Japanische Schrift basiert auf 12 Laute (310)
• Firikanna (310)

III. Tataren und Mongolen (314)


• Die koreanische Schrift (320)
• Die uigurische Schrift
• Die mongolische Schrift (328)

9 Göttingische Anzeigen von gelehrten Sachen


IV. Die Keilschriften (Mesopotamien)
• Der „Gott Ao“ ist der Jehova der Juden (331)

1. Die akkadische Keilschrift (335)


• Ursprung der ägyptischen und indischen Kalkulationsmethoden (337)
• Sifr = „der leere Raum“ (337)

2. Babylonisch-assyrische Keilschrift (340)

3. Die medische Keilschrift (342)


• Die medische Keilschrift (343)
• Inschrift zu Behistun (343)

4. Die Armenische Keilschrift

5. Die persische Keilschrift (344)


• Baga = „Gott“ (348)
V. Die kyprische (Zyprische) Schrift (348)
• Rune Pfeil für Tyr: dia, „zwischen, zwei“, Dicha (zweifach), dios „Gott“,...(351)

VI. Die phönikisch-Hebräische Schrift (357)


• Laut Griechischen und Römischen Quellen sollen Phönizier die Buchstabenschrift erfunden
haben. In der Dokumentation von Faulmann sind die Spuren der Moabitischen Sprache um
1880 AD die ältesten. Die phönikisch-Hebräische Schrift war zunächst nur auf Kanaan
beschränkt. (Seite 358/415)
• Die Buchstabenschrift machte die Wortschrift und Silbenschrift überflüssig. Der lebhafte
Handelsverkehr verbreitete die Erfindung der Buchstabenschrift. Faulmann vermutete dass
der Erfinder Moses sei und die Erfindung als religiöser Akt betrachtet wurde, glaubt aber
dass Mose ein Ehrentitel des Hohepriesters ist. (Seite 358/415)
• Es gab in Kanaan zwei Zählsysteme in dem sich die Lautwert neben dem Zahlwert
entwickelte. Nur die Juden und Syrer behielten den Doppelwert der Zeichen als Laut und
Zahlzeichen (Seite 358/415).
• Für das Zahlensystem spielte die Eilfzahl (→ Appendix) der Laute eine Rolle da die beiden
letzte als Potenzen benutzt wurden (Seite 358/415).

2. Die samaritanische Schrift (360)

3. Die phönizische Schrift (363)

4. Die neu-punische Schrift

5. Die aramäische Schrift (366)


• Die Entstehung der hebräischen Quadratschrift (367)

6. Die palmyrensische Schrift (368)


• Palmyra soll von Salomon erbaut sein (368)

7. Die hebräische Quadratschrift


• Die hebräische Quadratschrift wurden von den Juden assyrische Schrift genannt (374)
• Man traute sich nicht in heilige Texte Vokale hinzuzufügen und verwendete nur Striche und
Punkte (370). Die Vokalzeichen sind im 6ten Jahrhundert hinzugefügt worden.
• Anfangs hatten die Juden nur 7 Vokalzeichen, die mit den griechischen Vokalen ΑΕΗΙΟΥΩ
übereinstimmten und der 7 Wochentagen entsprachen (370).
• Das I ist des Zeichen, das in der Berbersprache alle Vokale vertritt.
• Rabbi Kimchi erweiterte das Alphabet auf 10 Vokale. Hinzugekommen sind auch Akzente
(zur Modulation und Tonhöhe) und Verzierungen, deren Bedeutung unbekannt sind. (371)
8. Raschi oder Rabbinisch (372)

9. Weiberdeutsch (372)
Eigentlich ist es Volkssprache, die von den Frauen benutzt wurden weil nur die Männer die
hebräische Form lesen konnten. Warum die Juden Deutsch als Volkssprache bevorzugten ist nicht
bekannt. Fremde Wörter werden germanisiert.
Alphabet (ohne Gewähr: schlecht ablesbar !): a-b-g-d-h-v/u-z-χ-t-y/i-k-l-m-n-s-e-p-f-ts-q-r-š-t

2 Weiberdeutsch Alphabet

10. Die Hebräische Schreibschrift (373)


VII. Die Syrischen Schriften (374)
• Die hebräische Quadratschrift wurden von den Juden assyrische Schrift genannt (374)
• Symboltabelle (375)

1. Die mandäische Schrift


• Die mandäische Schrift enthält auch die Vokale und die Verbindung zu den Konsonanten
(376).

2. Estrangelo (379)
• Estrangelo ähnelt der hebräische Quadratschrift (379).
• Das vulgäre „schiffen“ (379).
• In alter Zeit mussten unverheiratete Mädchen jedem Fremden frei zugänglich sein. Erst mit
der Brautschleier schlossen sie sich der Umwelt ab. (383)
• 'Ain, pe, sade entsprechen der Runenfolge „Futh“: ᚠ,ᚢ,ᚦ : (1) ᚠ (f) = die Leerheit, der Wind,
ᚢ (ur) = die Öffnung des Himmels ,ᚦ (Thorr) = die Zeit des Ackerbaus.
• Die Estrangelo10 wurde noch ohne Vokalzeichen geschrieben. Nur in Zweifelsfällen wurden
Punkte über oder unter Wörtern gesetzt um anzudeuten, dass Vokale abgelesen werden
sollen. Derselbe Punkt über Konsonanten bezeichnet dass e nicht aspiriert sei, unterhalb dem
Konsonanten die Aspiration. Ein Doppelpunkt (Ribui) deutete den Plural an, wenn dieser
nicht aus dem Wortlaute hervorging. (384)
◦ In The Elements of Syriac Grammar11 wird der Ribui als Markierung definiert.
Ribui. , → Many nouns and verbs have the same form in both numbers. In such cases it
was found necessary to employ some mark of distinction.

3. Die Schrift der Melchiten (385)

4. Die Schrift der Nestorianer (386)


• Die Entfremdung der westlichen (→ Jakobiten und Maroniten) und östlichen (→
Nestorianer in Kurdistan) Syrer (386)

6. Die Schrift „Pešito“ der Jakobiten und Maroniten (387)


• Im 8ten Jahrhundert wurde die griechische Vokalbezeichnung eingeführt (387).

10 Syrisches Alphabet
11 George Phillips - 1845 - Syriac language
VIII. Die persische Schriften (387)
• Nach Oppert's Ansicht ist die persische Keilschrift unter Kyrus aus der assyrisch-
babylonischen Keilschrift gebildet und bis zur Zerstörung des persischen Reiches durch
Alexander ib Betrieb geblieben. Man findet diese persische Keilschriftsymbole nur in den
königlichen Inschriften. Nach dem Sturz der Achämeniden ist die spurlos verschwunden.
Diese Schrift ist deshalb vermutlich nie zur Volksschrift geworden. (387)
• Die Nationalschrift der Perser soll sogar auf sieben Schriften (jeweils für spezielle
Anwendungsbereiche) basieren. (388-389)
• Die Zendschrift hat 51 Zeichen, mit Zahlzeichen 60. Die allgemeine Schrift verwendet 160
Symbole; mit Ligaturen basiert die Pehlewi auf 168 Zeichen (390).
• In der neueren Zeit hatten die Perser 5 Sprachen (390).

1. Die Sasanidenschrift

2. Die Pehlevi oder Huzvareš-Schrift (394)


• Wobei die Genauigkeit der kursiven Münzschrift verloren ging (395)

3. Die Zend-Avesta-Schrift (396)


• Den drei Vokalen der Keilschrift ā, i, u stehen 15 Vokale der Zend-schrift oder zumindest
sieben ( a i u ä e o ã) gegenüber. (397)

4. Die kabulische Schrift (399)


IX. Die arabischen Schriften (401)
• Die Halbinsel Arabien ist von Völkerstämmen bewohnt, die leicht in zwei Hauptgruppen
unterschieden werden kann. Dem entsprechend zerfällt die arabische Sprache in zwei
Dialekten (401)
• So finden wir auch in Arabien zwei Schriftarten: (402)
1. das himyarische Dialektschrift der Sabäer und deren Sternenkult, die durch den Islam
verdrängt wurde
2. die Schrift des Islam

1. Die hauranitischen Inschriften (402)


• Die Symbole stammen von Münzen und Pilgern auf dem Weg zum Sinai (403)
• Gefunden wurde eine 9-teilige Windrose mit 20 Buchstaben (404).

2. Die nabatanäischen Schrift (406)


• Die Nabatanäer werden in 1 Mose 25,13 erwähnt. (406)
• Die Nabatanäer behaupten, dass ihre Könige die Nemrode waren (406).

3. Kufisch (409)
• Der Name kufisch stammt von der Stadt Kufa (das alte Babel) in Irak. (410)
• Die kufische Schrift war die Vorzugschrift für den Qoran. (410).
• Der Autor betrachtet die Schrift als „unvollkommen“. Man sagt, dass die Schrift von Adam
(oder andere Schöpfer) erfunden worden ist und in Ton gebrannt wurde um die Sintflut zu
überstehen (409).
• Die Araber nannten ihre Schrift Sury (syrisch), gleichwie die Juden ihre Quadratschrift den
Namen Aššurit beilegten (410).
• Die Chinesen nennen die weißen Zeichen auf schwarzem Untergrund „weibliche
Charaktere“ (412)
• Haartracht-Traditionen (414)
• Ursprünglich besaß die arabische Schrift keine 28 Zeichen wie die jetzige, auch keine 22
Zeichen, sondern nur 15. Durch Gleichsetzung kann die Zahl reduziert werden auf 9 (wie
bei der koreanischen Schrift). Die 9 Zeichen wurden später erhöht zu 15. (414)

3 Alphabete für die arabische und tatarische Schrift (Quelle auf: Seite 414)

Die zweite Phase der arabischen Schrift entsteht durch einer Adaption der 22-stelligen Windrose.
Mit der Zuordnung zu den 22 Zahlenwerte (von 1 bis 400) (416).
4. Die karmatische Schrift (418)

5. Die Maγreb-Schrift (419)

6. Die Neshki-Schrift (420)


• Die Hamza ist die Markierung für die Konsonanten (420).

7. Die Tūlūt-Schrift (421)

8. Die Džerisi-Schrift (421)

9. Die Taàlik (422)

10. Die Rikàa (422)

11. Die Diwani (422)

12. Die Džeri (422)

13. Die Kalemi-rasd (423)

14. Die Syakat (423)


Der Syakat bedienten sich die Janitscharen. Die hat besondere Zahlzeichen, wobei I = 1 und U = 2
und W = 3:

4: Zahlzeichen für die Syakat-Schrift der Janitscharen


X. Die indischen Schriften (423)
• Indien ist reicher an Sprachen und Schriften als andere asiatische oder europäischen Ländern
(423). Zur Geburtszeit des Religionsgründers Buddha gab es 64 Alphabete.
• Es gibt zwei Hauptsprachen, die den jeweiligen Hauptreligionen zugehören: (424)
◦ Sanskrit → Brahmanismus und
◦ Pali → Buddhismus
• Grundlagen der indischen Religionen (430-431)
• Indra-Varuna-Agni (die Vokale I, V, A) im Brahma die Vierzahl substituierend, welche
durch das Buch (das Wort), den Bogen, das Feuer und den Rosenkranz symbolisiert wird.
(431)
• Die Erläuterung der Einzelsymbolen beginnt mit A (Hand, Wasser), I (Himmelsbogen,
höchste Macht) und U (Wehen, Winkel, Fuß) (434-436). E kommt nicht in allen indischen
Schriften vor. Diejenigen, denen es fehlt, haben mit der Trilogie abgeschlossen. Die übrigen
kannten den vierköpfigen Brahma. Die vierte Gottheit wäre wohl eine weibliche gewesen
Von diesen vier Vokalen sind alle übrigen abgeleitet.
• Die Vokalzeichen scheinen in sämtlichen indischen Alphabeten eine besondere Stellung
eingenommen zu haben.
• In der Kambodža-Schrift ist das Alphabet, wie in der Leptša Schrift, in drei Teile eingeteilt,
von denen der erste Teil „Ehre sei Buddha“ die Vokale, der zweite Teil die Konsonanten und
der dritte Teil die Abschlusszeichen enthält. Es erinnern somit die Vokale an den Gott
AEHIOYΩ der ägyptischen Gnosten (436).
• Ursprünglich scheinen auch nur 7 Konsonanten (Guttural ka, Palatal tša, Cerebral ţa, Dental
ta, Labial pa, Halbvokal ya, Zischlaut sa) dagewesen zu sein (437).

1. Schrift der Leptša


• Der Ursprung der Brahma-Kultur stammt von Sikkim (452).
• Die Zahl der Vokale = 9; die Finalzeichen ebenso und die Zahlzeichen ebenfalls 9. Hier
dürfte der Ursprung des indischen Zahlensystems liegen (452). Tabelle → (453).
• Zahlsysteme (454)

2. Multan (454)
• Vokallose Schrift (454)

3. Sindh (456)

4 Gudžarat (457)

5. Magadha
• Geburtsort Siddharta und Ursprung der ältesten Urkunde in indischer Sprache (460).
6. Nepal (464)

7. Sikh (465)

8. Marathi (466)
9. Kašmir
• Die Schrift verzeichnet 14 Vokale (468).

5 Kašmir

10. Devanagari (467)


• Sprache der Götterstadt Benares oder Venares (467).
• Heilige Text der Sanskrit-Bücher (468).
• Der Vokal a war im Sanskrit dem Konsonant inhärent verbunden (469).

11. Bengalisch (470)


• Nach Sanskrit ist Bengalisch die zweitwichtigste Sprache (470).
• Eigentümlich ist die Vokalbezeichnung.
• Bengalisch ist älter als Sanskrit (470).

12. Orissisch (471)

13. Nerbadda (472)

14. Telingisch (473)

15. Karnatisch

16. Tamulish

17. Malabarisch (477)


• Geschrieben auf Palmenblättern (grantham)

18. Singalesisch (478)


• Schrift der Insel Ceylon

19. Maledivisch

20. Tibet (480)


• Das Alphabet zählt 34 Zeichen und wurde im 7en JH. aus Indien übernommen (480).

21. Pali-Birmanisch (485)


• Die religiösen Bücher in Birma sind in drei Schriftarten geschrieben. (485)
22. Pali-Siamesisch (489)

Schriften mit einem einzigen Vokal


• Die siamesische und tibetanische Schrift verwenden nur 1 Vokalzeichen: @, welches mit
einem ähnlichen Symbol der Pali-Schrift und als solches mit T der Deva-vanagari
korrespondiert.
• Die Methode alle Vokale durch ein Zeichen darzustellen, sich an die kabulische Schrift
anlehnt. (493).

23. Javanisch (493)


• Die javanische Schrift stammt von der Pali ab. (493)
• Die Vokalisation ist der Pali-Vokalisation verwandt. (494)

24. Philippinen (495)


• Die Vokale dieser malayischen Volkern ist einfach: ein i wird durch einen Punkt über dem
Worte, u durch einen Punkt unter dem Worte,

25. Die übrigen malayischen Schriften (497)

XI. Die armenischen und georgischen Schriften (497)


• Die Armenische Sprache ist sehr reich an konsonanten (497)

Armenisch (499)

Georgisch (501)
Europa (503)
• Die Runen werden als uralt eingestuft (Seite 503).
• In den alten ägyptischen Verträgen gab es Bündnisse mit den Ionier (henabu) und Sardinier
(sardana) (Seite 503).
• Kadmos war eine Religion (503).
• In Italien hatte jeder Staat eine eigene Schrift, welche später von der römischen Schrift
verdrängt wurden (504). Im Schnitt findet man für jeden Buchstaben etwa 20
Symbolvarianten (504).
• Wahrscheinlich verfügten auch die Magyaren, Hunnen & Skythen, Armenier & Georgier,
Slawen und Goten über einer eigenen Schriftkultur.

6: Magyarisches Alphabet mit 34 Zeichen (Seite 504)

I. Die griechische Schrift (505)


• Alf ist der halbe Mensch, wie altnordisch alfa, halfa die Hälfte, die Himmelsgegend ist, die
Hälfte weisen aber alle Figuren des Alpha auf. War es die Teilung, so war es Gott Janus, der
das Jahr teilt, und Alpha das Zeichen der Mitternacht und de neugeborenen Jahres. (506)
Merkwürdig ist, dass der Autor Faulmann nicht die Aufspaltung des ersten Menschen Adam erwähnt, der
ja in Mann und Frau getrennt wird. Die beide Hälften Mann und Frau suchen sich gegenseitig und werden
deshalb bei Plato (im Symposium) unverheiratet halbe Menschen genannt.
• Gamma wird assoziiert mit gameo „ich heirate“, hebräisch gam „Vermehrung, hinzufügen“.
In den Tironischen Noten ist der Haken das „und“-Symbol.
• I = Zeus, H = Hera (508)
• Ödin verdingt sich als Bölwerker12 (508).
• Iota ist ähnlich dem hebräischen Yod (508)
• Ursprünglich war Tau der letzte Buchstabe des Alphabets für die drei Jahreszeiten
(Fruchtbarkeit, Dürre, Überschwemmung). Darin fehlen noch Υ,Φ,Χ,Ψ,Ω: (Ypsilon, Phi,
Khi, Psi, Omega (511).
• Die älteste griechische Schrift (513)
• Griechisch Uncial 9e JH (Tafel 12, Seite 514). Aus dem Uncial entwickelte sich der
Minuskel (515).
• Als die Buchdruckerkunst aufkam, wurden auch alle Ligaturen genau abgebildet (516).
• Vaterunser in altgriechisch (516) und neugriechisch (517)
• Griechische Tachygraphie aus dem 10ten Jahrhundert (→ einfacher als die Tironische
Notierung) (517)

12 Then Bölwerker (Evildoer), as the traveller called himself, offered to do nine men's work if his host would get him a
draught of Suttung's mead. Asgard and the Gods the Tales and Traditions of Our Northern
• In der griechische Tachygraphie wurden die Vokale a, e, i zu Strichen reduziert. Die Vokale
sind mit den Konsonanten verbunden, sodass optisch gesehen eine Silbenschrift „wie eine
Geheimschrift“ entsteht (518).

II. Die gotische Schrift (518)


• Die gotische Schrift ist bekannt aus der von Wulfila im 4ten JH. veröffentlichten
Wulfilabibel (Codex Argenteus) (518).
• Wulfila scheint mit dem griechischen Alphabet gotische Texte geschrieben zu haben (519).
• Germanisten sehen in unbekannten Wörter Schreibfehler (519)
• Die Goten verwendeten ein geschlossenes Zahlensystem das bis 900 reichte, was mit dem
griechischen System übereinstimmt (519).
• Vergleichstabelle Gotisch, Griechisch, Althebräisch, Markomannich (520)

III. Die slawische Schriften (523)


• Cyrillus schuf ein Alphabet von 38 Buchstaben. Davon sind 24 aus dem Griechischen
entlehnt und 14 aus dem Slawischen (523).
• Glagolitza ist die Schrift für die katholische Slawen; Kirillitza für die orthodoxe Slawen
(525).

1. Glagolitisch (532).
• Die glagolitische Schrift wird nur noch in den Kirchenbücher verwendet (532).

2. Cyrillisch (533).

3. Russisch

4. Serbisch (535)

5. Rumänisch

6. Die Schriften der westlichen Slawene

IV. Albanisch (537)


• Die Anwendung einer erblichen Geheimschrift (537).

1. Schrift von Elbassan (538)

2. Schrift Būthakukye's (539)

3. Griechische Lettern
• Das alphabetische Lied der Albanezen (539)
V. Alt-italische Schriften (542)
• Altitalische Alphabete haben weniger Zeichen als die Altgriechische (543).
• Das faliskische hat nur 18 Zeichen. Das etruskische, oskische und messapische jedes 20.
Möglicherweise hatte auch das faliskische ursprünglich 20 Zeichen, wovon 2 nie in
Inschriften benutzt worden sind. Auch die Zeichen haben einige Abweichungen von den
griechischen.
• Die Italiener schrieben von rechts nach links, die Slawen aber von links nach rechts.

1. Umbrisch (543)

2. Oskisch (544)
VI. Die Lateinische Schrift (545)
• Die Latiner leiteten die Entstehung Roms ab von der Ursprung der kleinasiatischen Stadt
Troja, welches in einem Religionskrieg zerstört wurde. (545)
• Das römische Alphabet hatte zunächst 21 Zeichen. Z stand an der Stelle wo jetzt G steht.
Das Z führte im mösogotischen Alphabet die Namen iuya und ius, somit für Y (unser J) und
S (= Z) stehen könnte. Nachdem das Zeichen G aufgenommen war, rückte Z an die letzte
Stelle des Alphabets.
• Vorher was Y zum Alphabet hinzugewachsen, obgleich V ursprünglich dasselbe war.
• Als Grund für diesen Angleichung deutet der Autor an, dass das römisch mit dem
markomannischen Abece in der Zahl und Reihenfolge der Zeichen abgeglichen werden
konnte. Die Namen und Zeichen sind verschieden, sodass eine Entlehnung nicht in Frage
kommt.

1. Kapitalschrift (546)
• Das römische Rechensystem (546)
• L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000 (M = Multum = sehr viel, unendlich)
• I, V, X bedeutet vielleicht : ein, zwei, alles (547). K ist das zehnte Zeichen, danach folgt L =
20, M = 30,... Dann ist das As mit 12 Elementen gefüllt. Dann ist es wahrscheinlich, dass
man analog an V = 5 das nach K = 10 folgende Element L=50 festlegt

2. Die Uncialschrift (547)


• Palimpseste = Wiederaufschabungen (547)

3. Kursiv
• Für Notizen

4. Tachygraphie (549)
• Tironische Noten (550) – in Betrieb bis zum 10ten JH.
• Römer und Juden waren Weltmeister in Abkürzungen (550)
• Liste der Abkürzungen (551)

5. Merowingisch (554)
• Die Details der Schrift sind genau datierbar (554)

6. Die Minuskel (556)


• Klangtransfers p-b, b-w, c & h → ch (557)
• Deutsche Ziffern, bereits vor 1202 Fibonacci (Pisa) (562)
VII. Buchdruck (562)
• Die Holzformen der Babylonier (562)
• Armenbibel (Biblia pauperum) (563)
• Entwurf der Buchpresse (als Weinpresse)
• Buchdruckkunst durch Koster (566)
• Antiqua, Cursiv, Schwabacher, Fraktur (574)
• Seitenzahlen, Randleisten, Titelblätter (575)
• Öffentliche Korrektur mit Belohnung für entdeckte Fehler
• Schnellpressen (577)
• Lithografie (578)
• Photographie
• Buchhandel (579)
• Nundinarum
• Verhältnis deutsche / lateinische Bücher (1681 Gleichgewicht) (580)

VIII Die Schreibschrift (580)

IX. Sprache und Schrift (583)


• Orthographie (585)
• Muster-Alphabet (585)

X. Telegraphie (586)
• Morsezeichen

XI Die Stenographie (587)


• Tachygraphien
• Stenographie aus England (588)
• Stenographie aus Frankreich (604)
• Stenographie aus Deutschland (609)
• Grimm (?) (618)
• Faulmann's eigener Entwurf einer Stenographie (621)
• „Der Stenographie gehrt die Zukunft“ (624)

Anmerkungen (625-632)
Appendix - Die Eilfzahl
Das Zahlwort elf, noch bis ins 19. Jahrhundert eilf, stammt vom althochdeutschen Wort
einlif ab, gebildet aus den Wurzeln ein (eins) und lif (übrig) (vgl. englisch "left"). Es
bedeutet also ungefähr „Rest eins“. Es beschreibt den Rest, der bleibt, wenn man von elf
(mit den Fingern) zehn abgezählt hat. Eine ähnliche Bildung gibt es im Litauischen: Die
Zahlen elf bis neunzehn werden dort mit der Endung -lika gebildet, die zur Familie des
Wortes leihen - (über)lassen gehört13.

Die Zahlen Elf und Zwölf werden aus Einlif und Zweilif abgeleitet. Nur das alt- preußische ainliwe
und litauische wienolika deuten an, dass jenseits der Fingerzahl (10) nur eins für Elf übrig bleibt.
Die Hebräer betrachteten Elf als Zusatz zu zehn, während die Deutschen die Überzahl (jenseits 10)
bis Zwölf und die Litauer bis Zwanzig zählten14.
Aristoteles beurteilt den Unterschied zwischen der 10- und 11-Zahl als ungereimt15:
• Ungereimt ist es auch dass der Zehnzahl eine Idee entsprechen soll, aber der Eilfzahl und
den folgenden Zahlen keine *).

Aus philosophischer Sicht sind die Zahlen Zehn und Zwölf als gerade Zahlen weniger perfekt als
die ungerade Zahlen. Folgende These stammt von Pythagoras:
• Gerade Zahlen sind nach Pythagoras unbegrenzt und unvollkommen, stellen weibliche
Begriffe dar die fortwährend auf Vielheit deuten aber die genaue Unterscheidung
verhindern. Ungerade Zahlen sind begrenzt und vollkommen, enthalten männliche begriffe
und individualisierten. Erst mit der Zweiteilung in Einheiten war die „Ein“-sicht möglich
(123).

Diese Unterschiede spielen wohl auch einer Rolle im Entwurf des Alphabets. Die Einführung eines
Zählsystems unterstützt die Einführung einer Buchstabenschrift. Ein Zählsystem ist am wertvollsten
in Händlerkreisen, sodass die Phöniker sowohl die Motivation zur Einführung und Verteilung
vorantrieben. Die Griechen gehörten ebenfalls zu den Händlerkreisen.
Die Rechenkunst blieb jedoch bis zum Mittelalter schwerfällig, solange man die römische
Codierung mit den Buchstaben I, V, X, … praktizierte. Erst Adam Riese war in der Lage der
Bevölkerung das moderne Ziffernsystem bei zu bringen.

13 Sprachliches (Wikipedia: Elf)


14 Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste (1839)
15 Werke (Aristotle - 1835)
Inhaltsverzeichnis
Notizen.................................................................................................................................................1
Struktur.................................................................................................................................................1
Einführung............................................................................................................................................2
Teil I - Runa - Entstehung der Lautzeichen (25)................................................................................3
Die Tradition...........................................................................................................................3
Die nordischen Runen............................................................................................................3
Das Futhork (40)....................................................................................................................3
Die Ur-Runen (48)..................................................................................................................4
Die Dreiheit............................................................................................................................4
Die Vierheit (68).....................................................................................................................5
Die 8-teilige Windrose............................................................................................................5
Die 16-teilige Windrose..........................................................................................................5
Das altnordische Runenlied....................................................................................................6
Zeichennamen (121)...............................................................................................................7
Die deutschen Runen (130)....................................................................................................7
Kalendergeschichten (149).....................................................................................................8
Die gotischen und angelsächsischen Runen (177).................................................................9
Rückblick (187)......................................................................................................................9
Teil II - Die Schriftsysteme..............................................................................................................10
Amerikanische Schriften................................................................................................................10
1. Knotenschrift (195)..........................................................................................................10
3. Die Mexikanische Schrift (213).......................................................................................10
4. Die yukatanische Schrift .................................................................................................10
5. Die Schriftzeichen der Muiskas.......................................................................................10
6. Die Aynara-Schrift............................................................................................................10
7. Die Schrift der Tschirokesen (230)...................................................................................10
8. Schrift der Tinne-Indianer................................................................................................10
9. Schrift der Kri-Indianer....................................................................................................10
10. Schrift der Mikmak-Indianer..........................................................................................10
Afrikanische Schriften...................................................................................................................11
I. Die ägyptische Schrift............................................................................................................11
II. Die Schriften der Berber (Tuaregs). ....................................................................................11
III. Die Schrift der Äthiopier.....................................................................................................11
Asiatische Schriften.......................................................................................................................12
I. Chinesisch (279)....................................................................................................................12
II. Japanische Schrift (305) ......................................................................................................12
III. Tataren und Mongolen (314) ..............................................................................................12
IV. Die Keilschriften (Mesopotamien)......................................................................................13
1. Die akkadische Keilschrift (335)......................................................................................13
2. Babylonisch-assyrische Keilschrift (340)........................................................................13
3. Die medische Keilschrift (342)........................................................................................13
4. Die Armenische Keilschrift..............................................................................................13
5. Die persische Keilschrift (344).........................................................................................13
V. Die kyprische (Zyprische) Schrift (348)...............................................................................14
VI. Die phönikisch-Hebräische Schrift (357)...........................................................................14
2. Die samaritanische Schrift (360)......................................................................................14
3. Die phönizische Schrift (363)..........................................................................................14
4. Die neu-punische Schrift..................................................................................................14
5. Die aramäische Schrift (366)............................................................................................14
6. Die palmyrensische Schrift (368).....................................................................................14
7. Die hebräische Quadratschrift..........................................................................................14
8. Raschi oder Rabbinisch (372)..........................................................................................15
9. Weiberdeutsch (372).........................................................................................................15
10. Die Hebräische Schreibschrift (373)..............................................................................15
VII. Die Syrischen Schriften (374)...........................................................................................16
1. Die mandäische Schrift....................................................................................................16
2. Estrangelo (379)...............................................................................................................16
3. Die Schrift der Melchiten (385).......................................................................................16
4. Die Schrift der Nestorianer (386).....................................................................................16
6. Die Schrift „Pešito“ der Jakobiten und Maroniten (387).................................................16
VIII. Die persische Schriften (387)...........................................................................................17
1. Die Sasanidenschrift ........................................................................................................17
2. Die Pehlevi oder Huzvareš-Schrift (394).........................................................................17
3. Die Zend-Avesta-Schrift (396).........................................................................................17
4. Die kabulische Schrift (399).............................................................................................17
IX. Die arabischen Schriften (401)...........................................................................................18
1. Die hauranitischen Inschriften (402)................................................................................18
2. Die nabatanäischen Schrift (406).....................................................................................18
3. Kufisch (409)....................................................................................................................18
4. Die karmatische Schrift (418)..........................................................................................19
5. Die Maγreb-Schrift (419).................................................................................................19
6. Die Neshki-Schrift (420)..................................................................................................19
7. Die Tūlūt-Schrift (421).....................................................................................................19
8. Die Džerisi-Schrift (421)..................................................................................................19
9. Die Taàlik (422)................................................................................................................19
10. Die Rikàa (422)..............................................................................................................19
11. Die Diwani (422)............................................................................................................19
12. Die Džeri (422)...............................................................................................................19
13. Die Kalemi-rasd (423)....................................................................................................19
14. Die Syakat (423).............................................................................................................19
X. Die indischen Schriften (423)..............................................................................................20
1. Schrift der Leptša.............................................................................................................20
2. Multan (454).....................................................................................................................20
3. Sindh (456).......................................................................................................................20
4 Gudžarat (457)...................................................................................................................20
5. Magadha...........................................................................................................................20
6. Nepal (464).......................................................................................................................20
7. Sikh (465).........................................................................................................................20
8. Marathi (466)....................................................................................................................20
9. Kašmir..............................................................................................................................21
10. Devanagari (467)............................................................................................................21
11. Bengalisch (470).............................................................................................................21
12. Orissisch (471)...............................................................................................................21
13. Nerbadda (472)...............................................................................................................21
14. Telingisch (473)..............................................................................................................21
15. Karnatisch.......................................................................................................................21
16. Tamulish.........................................................................................................................21
17. Malabarisch (477)...........................................................................................................21
18. Singalesisch (478)..........................................................................................................21
19. Maledivisch ...................................................................................................................21
20. Tibet (480)......................................................................................................................21
21. Pali-Birmanisch (485)....................................................................................................21
22. Pali-Siamesisch (489).....................................................................................................22
Schriften mit einem einzigen Vokal.....................................................................................22
23. Javanisch (493)...............................................................................................................22
24. Philippinen (495)............................................................................................................22
25. Die übrigen malayischen Schriften (497).......................................................................22
XI. Die armenischen und georgischen Schriften (497).............................................................22
Armenisch (499)...................................................................................................................22
Georgisch (501)....................................................................................................................22
Europa (503)..................................................................................................................................23
I. Die griechische Schrift (505).................................................................................................23
II. Die gotische Schrift (518)....................................................................................................24
III. Die slawische Schriften (523).............................................................................................24
1. Glagolitisch (532).............................................................................................................24
2. Cyrillisch (533).................................................................................................................24
3. Russisch ...........................................................................................................................24
4. Serbisch (535)...................................................................................................................24
5. Rumänisch........................................................................................................................24
6. Die Schriften der westlichen Slawene..............................................................................24
IV. Albanisch (537)...................................................................................................................24
1. Schrift von Elbassan (538)...............................................................................................24
2. Schrift Būthakukye's (539)...............................................................................................24
3. Griechische Lettern..........................................................................................................24
V. Alt-italische Schriften (542).................................................................................................25
1. Umbrisch (543).................................................................................................................25
2. Oskisch (544)...................................................................................................................25
VI. Die Lateinische Schrift (545)..............................................................................................26
1. Kapitalschrift (546)..........................................................................................................26
2. Die Uncialschrift (547).....................................................................................................26
3. Kursiv...............................................................................................................................26
4. Tachygraphie (549)...........................................................................................................26
5. Merowingisch (554).........................................................................................................26
6. Die Minuskel (556)..........................................................................................................26
VII. Buchdruck (562)................................................................................................................27
VIII Die Schreibschrift (580)....................................................................................................27
IX. Sprache und Schrift (583)...................................................................................................27
X. Telegraphie (586).................................................................................................................27
XI Die Stenographie (587)........................................................................................................27
Anmerkungen (625-632)................................................................................................................27
Appendix - Die Eilfzahl......................................................................................................................28