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Alja Strah, Sara Zver, 8A

M O D I F I K A T I O N E N UND E P I G E N E T I K
MODIFIKATIONEN
= Veränderung des Phänotyps (Genotyp bleibt gleich)

 Menschen unterscheiden sich in dem äußeren Erscheinungsbild


 Variabilität des Erscheinungsbilds genetisch oder durch Umwelteinflüsse bedingt
 zwei eineiige Zwillinge mit identischem Erbgut aber unterschiedlichen Lebensstil
schauen nicht gleich aus
 nicht alle Merkmale können verändert werden (z.B. Blutgruppe bleibt das ganze
Leben gleich)

Beispiel: Löwenzahn

Hälfte in eine mineralstoffreiche Wiese; Hälfte in einem mineralstoffarmen Standort im


Hochgebirge

 unterschiedliche Umwelteinflüsse (wie z. B Temperatur,


Wassergehalt…)
 die genetisch identen Pflanzen entwickeln sich
unterschiedlich

Reaktionsnorm = Bereich in dem ein Merkmal ausgeprägt werden kann

Fließende Modifikation = Merkmale verändern sich kontinuierlich (z.B. die Größe von
Pantoffeltieren wird von den Umweltfaktoren (Licht, Nahrung, Temperatur) beeinflusst)

Umschlagende Modifikation = Merkmale ändern sich schlagartig (z.B. schwarze und weiße
Fellfarbe bei Siamkatzen hängt von der Temperatur und der Bildung des Pigments
Melanin ab)

Modifikationen bei Menschen:


-Veränderung der Hautfarbe durch UV-Strahlen
-Ausbildung von Muskeln durch verstärktes Training

EPIGENETIK

 eine relativ junge wissenschaftliche Disziplin


 untersucht, wie es dazu kommt, dass manche Gene deaktiviert werden
 nicht nur Proteine und DNA-Abschnitte regulieren die Gene, sonder auch andere
chemische Verbindungen
 keine dauerhaften Veränderungen der Erbinformation, wie z.B. bei Mutationen

1) DNA – Methylierung (die Methylgruppen hängen sich an die Base Cytosin an,
nachfolgende Basensequenz kann nicht abgelesen und in ein Protein übersetzt

werden  Gen wird ausgeschaltet)


2) Histon - Acetylierung (Acetylgruppen binden sich an Histone, die
Chromatinstruktur wird destabilisiert, Transkriprionsfaktoren können sich an
bestimmte Gene binden und die Genexpression starten)

Bienen

Bienenlarven mit Honig-Pollen-Brei gefüttert  Arbeiterinnen

Bienenlarven mit Gelee royale gefüttert  Königinnen.

Honig Pollen Brei: Methylgruppen, die die Gene für die Ausbildung einer Königin
deaktivieren

Gelee royal: Fettsäure, die diese Gene wieder aktiviert

Methylierung bei Menschen


Kind  wenig Liebe und Zuwendung  Stresssituation, bei der bestimmte Proteine
freigesetzt werden  in späteren Leben tauchen Krankheiten wie Asthma, Fettsucht,
Arterienverkalkung und Depression auf