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3/2011 22. Jahrgang Frischer Wind mit „Tyrolean Winds“ Ein junges Tiroler Blasorchester bei der Bläserwoche
3/2011
22. Jahrgang
Frischer Wind mit „Tyrolean Winds“
Ein junges Tiroler Blasorchester bei der Bläserwoche 2011 am Grillhof
IM GLEICHSCHRITT – Landeswettbewerb Musik in Bewegung (Seite 10-11)
WENN ZAHLEN SPRECHEN – Konzertwertungsspiele 2011 in Tirol (Seite 14-15)
MK INZING VERTRITT TIROL – Österreichischer Blasmusikwettbewerb in Feldkirchen (Seite 16)
DREI FÜR LINZ – Bundeswettbewerb für Jugendblasorchester 2011 (Seite 18-19)
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Thema Tiroler Bläserwoche 2011 4-9 Aktuelles Landesbewerb „ Musik in Bewegung“ 10-11 Kommentar

Thema

Tiroler Bläserwoche 2011

4-9

Aktuelles

Landesbewerb Musik in Bewegung“

10-11

Kommentar

11

Kapellmeistertag

13

Konzertwertungsspiele 2011

14-15

Musikkapelle Inzing

16

Kompositionen aus Tiroler Hand

17

Kapellmeisterlehrgang

17

JBO-Bundeswettbewerb Drei für Linz“

18-19

Fagottistentreffen

19

Franz Schieferer – 5. Todestag

20

Klangspuren mobil

20

Mitteilungen

des LV-Obmannes

21

des

LV-Kapellmeisters

22-23

des Geschäftsführers

24-25

des Landesjugendreferenten

26-29

Jugend im Gespräch

29

LV-Stabführer

30

Geburtstagsgratulationen

31

Bezirksmeldungen

34-43

ÖBJ-Meldungen

44

Service

Buch-Besprechungen

45

Konzerthinweis

46

CD-Besprechungen

47

Neue Noten

48

Kapellen suchen

49

LV-Termine

50

Kapellenveranstaltungen

50

Editorial und inhalt

Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT,

und inhalt Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT, W eiterbildung und Leistungsbe- wusstsein im Blasmusikwesen

W eiterbildung und Leistungsbe- wusstsein im Blasmusikwesen könnte man in dieser BiT-Aus-

gabe als „Leitmotiv“ vorfinden. Zu bericht- ende Ereignisse ebenso wie der Ausblick auf Kommendes geben Zeugnis von der engagierten Arbeit unseres Landesverbands- Teams. Die Fortbildungswoche am Grillhof bringt immer wieder neue Anregungen und neue Möglichkeiten durch innovative und erfolgreiche Konzepte unseres Landeskapellmeisterteams. Da gibt es keine Wiederholung von Vor- gängen, sondern Wandel und Wege abseits ausgetretener Pfade. Musikalische Leistungen zu messen, ist nicht ganz einfach, für man- chen gar nicht möglich. Der in den letzten Jahren begonnene, durch LKpm-Stellvertreter Rudi Pascher behutsam betreute Weg zu mehr Motivation für Konzertbewertungen und zu einer Standardisierung dieser Bewertungen zeigt sich als erfolgreich. Konzert-Wertungen sind erfolgreiche Veranstaltungen mit Publikum und einer sehr po- sitiven Atmosphäre geworden. Vom „Blasmusikpreis“ darf man sich noch weitere Unterstützung dieser Arbeit erwarten. Der Leistungswille und die Begeisterungsfähigkeit unserer Blas- musikjugend sind ja schon durch viele Jahre ein Markenzeichen. Hier zeigen vor allem die Wettbewerbe großes Können der Jugend und viel Bemühen auf Seiten der Funktionäre. Einen Wettbewerb zu „Musik in Bewegung“ gibt es heuer erstmals auf Landesebene in Tirol. Da kann man schon sehr gespannt darauf schauen, was sich in diesem Bereich, der ja im Probenaufwand zusätz- liche Arbeit bedeutet, abspielt. Im Blasmusikgeschehen bestehen also Möglichkeiten wie nie zuvor, sich zu betätigen und weiterzubilden. Und es gibt ungeheuer aktive Regionen in der Blasmusik-Landschaft Tirols. Während des Sommers stehen ja viele Kapellen nach wie vor in hohem Einsatz für Tourismus und Fest-Events. Dabei die Energie immer lohnend zu investieren, ist ein Balance-Akt. Bemerkenswerte Projekte zeigen aber auch diesem Bereich die Arbeit verantwortungsbewusster Funktionäre mit Visi- onen und Geschmack.

Viel Freude beim Lesen dieser BiT wünscht Euer Josef Wetzinger

Freude beim Lesen dieser BiT wünscht Euer Josef Wetzinger Die nächste BiT erscheint im Dezember 2011

Die nächste BiT erscheint im Dezember 2011 Redaktionsschluss: 31. Oktober 2011

IMPRESSUM:

Medieninhaber und Herausgeber: Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen | Redaktion: Josef Wetzinger | Redaktionsteam: Siegfried Knapp, Hermann Pallhuber, Roland Mair, Wolfram Rosenberger, Michaela Mair, Ursula Strohal | Produktion: Ablinger.Garber, Medienturm, 6060 Hall i. T., www.ablinger-garber.at | Für den Versand verantwortlich:

Roland Mair Verband: Klostergasse 1, A-6020 Innsbruck, Tel.: 0512/572333, Fax: 0512/572333-60, E-Mail: redaktionBiT@blasmusikverband-tirol.at oder presse@blasmusikverband-tirol.at, www.blasmusikverband-tirol.at | LV-Büro: office@blasmusikverband-tirol.at | Jahresabogebühr e 15,- (ins Ausland plus Porto)

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Tiroler Bläserwoche 2011 im neuen Kleid
Tiroler Bläserwoche 2011
im neuen Kleid

Viel Applaus gab es für den ersten Auftritt von „Tyrolean Winds“ beim Anschlusskonzert der Bläserwoche am Grillhof.

Fotos: BVT

In der Vorbereitung zur Tiroler Bläserwoche beschloss das Landeskapellmeisterteam mit Landeskapellmeister Hermann Pallhuber und seinen Stellvertretern Rudi Pascher und Werner Mayr, auch im Jahr 2011 auf dem Grillhof den neuen Weg im Sinne einer Weiterentwicklung zu gehen.

U nd dieser eingeschlagene Weg stell- te sich in der Rückschau sowohl der Teilnehmer(inn)en – wie die zahl-

reichen positiven Rückmeldungen beweisen – als auch im Resümee der Organisatoren als sehr erfolgreich heraus. Im Zentrum der Bläserwoche 2011 stand die Orchesterarbeit in einem sinfonischen Blasorchester, das auch noch im Herbst 2011

zwei Konzerte geben soll. War es doch bis jetzt immer sehr schade, dass mit dem Abschluss der Grillhofwoche auch das Kursorchester- schon wieder der Vergangenheit angehörte. Heuer wird das Orchester, das inzwischen auf den klingenden Namen TYROLEAN WINDS getauft wurde, am Samstag, dem 5.11.2011,

beim Tiroler Kapellmeistertag in der Blaike in Völs und am Freitag, dem 11.11.2011, beim Ku- fsteiner Bläserherbst wieder auftreten. Schon das Werkstatt-Konzert am letzten Tag der Blä- serwoche hat gezeigt, dass hier Musik auf äu- ßerst hohem Niveau dargeboten wird.

Dirigent Bernhard Sieberer

Hat einen Draht zu den Musikerinnen und Musikern – Dirigent Bernhard Sieberer.
Hat einen Draht zu den Musikerinnen und
Musikern – Dirigent Bernhard Sieberer.

Auch in der Wahl des Dirigenten wollte das Vorbereitungsteam die manchmal etwas aus- getretenen Pfade einmal verlassen. Mit Bern- hard Sieberer konnte ein professioneller und erfahrener Dirigent aus der sinfonischen Orchesterszene und aus dem Chorwesen gewonnen werden, der in der Blasmusikszene allerdings noch eher unbekannt ist. Und gerade diese Mixtur hat sich als beson- ders spannend und letztlich höchst er-

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thEma Der Meister des Euphoniums, Steven Mead, mit seiner Masterclass. Tenorhorn: Hans Obermeyer (Polizeiorches- ter

Der Meister des Euphoniums, Steven Mead, mit seiner Masterclass.

Tenorhorn: Hans Obermeyer (Polizeiorches- ter Bayern) Posaune: Craig Hansford Tuba: Florian Trenkwalder Schlagwerk: Stephan Mader

für

ihren überdurchschnittlichen Einsatz!

Ein

herzliches

Dankeschön

allen

So war der Tagesablauf eigentlich mit dem Ziel schon vorgegeben. Am Vormittag stan- den ausführliche Registerproben auf der Ta- gesordnung. Der Nachmittag und der Abend waren den Orchesterproben im Tutti vorbe- halten. Somit kamen die Teilnehmer(inn)en auf ein durchschnittliches Spielpensum von 10 bis 12 Stunden pro Tag!

folgreich erwiesen. Ein Berufsdirigent, der mit Sinfonieorchestern auf der ganzen Welt arbeitet, geht eben manchmal an die Erarbei- tung eines Werkes etwas anders heran. Und vor allem dieses ANDERE machte die Woche für alle Beteiligten extrem spannend. Die Me- thode hätte wahrscheinlich aber nicht funkti- oniert, wenn Bernhard Sieberer nicht äußerst menschlich und methodisch/didaktisch pro- fessionell auf die jungen Musikerinnen und Musiker bei jeder Probe eingegangen wäre. Dafür einen herzlichen Dank! Einen weiteren Punkt des Erfolgsmodells stellten aber auch die Fachreferentinnen und Fachreferenten dar, die heuer eine neue Auf- gabe zu bewältigen hatten. Sie mussten in den Registerproben, die vor allem am Vormittag stattfanden, das schwere Programm im Detail erarbeiten. Am Nachmittag fungierten sie als Orchestercoaches, die, neben ihren Schützlin- gen sitzend, dafür sorgten, dass das jeweilige Register auch im Gesamtverband im wahrsten Sinne des Wortes richtig mit spielte. Schon seit Jahren lädt der Blasmusikverband Tirol hier nur die besten Vertreterinnen und Vertreter

ihres Instruments ein. Viele haben auch eine treue Fangemeinde, die jedes Jahr wieder kommt. Heuer waren folgende hervorra- genden Musikerinnen und Musiker tätig:

Querflöte: Günther Handl Oboe: Ruth Unterkofler Fagott: Daniele Muleri Klarinette: Stefan Köhle/Stefan Matt Saxophon: Peter Girstmair Waldhorn: Sylvia Klingler Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder

Auch das Programm für das Orchester sollte sich etwas von den üblichen unterschei- den und die ausgetretenen Pfade verlassen. Deshalb wurden folgende Werke erarbeitet:

Reveriano Soutullo/Juan Vert: La Leyenda del Beso (Die Geschichte des Kusses) Camille Saint-Saens/Jose Schyns:

Danse Bacchanale Aram Khachaturian/Jose Schyns: Spartacus Leonard Bernstein/Paul Lavander: Sinfonic Dances from West Side Story

Lavander: Sinfonic Dances from West Side Story Der Vormittag am Grillhof gehörte den Registerproben mit

Der Vormittag am Grillhof gehörte den Registerproben mit fachkundigen Referenten.

gehörte den Registerproben mit fachkundigen Referenten. Kameradschaft, neue Freundschaften und viel Spaß kommen in
gehörte den Registerproben mit fachkundigen Referenten. Kameradschaft, neue Freundschaften und viel Spaß kommen in

Kameradschaft, neue Freundschaften und viel Spaß kommen in der Grillhofwoche bekanntlich nie zu kurz.

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thEma Bernhard Sieberer schaffte es, jede Gesamtprobe zu einem freudigen Erlebnis zu machen. Die wichtigste Gruppe

Bernhard Sieberer schaffte es, jede Gesamtprobe zu einem freudigen Erlebnis zu machen.

Die wichtigste Gruppe des Orchesters stellen aber naturgemäß die Musikerinnen und Musiker dar. Und diese kamen heuer in Massen. Über 65 Teilnehmer(inn)en, da- runter über 30 mit einem goldenen Leistungs- abzeichen, konnten für die Bläserwoche

gewonnen werden. Das stellt eine Erhöhung der Teilnehmerzahl im Orchesterbereich um nahezu 25 % gegenüber dem Vorjahr dar. Und wie sich bald herausstellte, waren nicht nur gute Musikant(inn)en anwesend. Auch die Kameradschaft und das Gesellige

wussten die jungen Leute in hervorragender Weise zu pflegen. Toll auch die professionelle Einstellung fast aller Jugendlichen. Die mei- sten Kapellmeister in Tirol würden von der Disziplin, die im Orchester herrschte, restlos begeistert sein. So gab es praktisch nie zu spät Kommende, sodass die Proben auf die Minute pünktlich beginnen konnten. Dafür bereits an dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle! Eigentlich war das Orchester Tyrolean Winds aber trotz seiner Größe nur ein klei- ner Teil des Gesamtkonzepts Tiroler Bläser- woche 2011.

Dirigieren mit Bernhard Sieberer

Acht Dirigenten konnten für den Dirigier- kurs mit Bernhard Sieberer (der in dieser Woche nahezu ohne Pause tätig war) gewon- nen werden. Sie beschäftigten sich vor allem am Vormittag mit Dirigierübungen, aber auch musikalischen Analysen in der Vorbe- reitung für die Erarbeitung von Werken. Am Nachmittag und am Abend gab es die Mög- lichkeit zur Hospitation im Kursorchester

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Neue Kompositionen konnten gleich mit den Ensembles

erprobt

werden: Grillhof-Suite von Matthias Fischler.

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erprobt werden: Grillhof-Suite von Matthias Fischler. thEma und am Ende der Woche auch Gelegenheit, das Erlernte

und am Ende der Woche auch Gelegenheit, das Erlernte mit kleineren Ensembles bzw. im großen Orchester praktisch zu erproben.

Komponieren mit Hermann Pallhuber

Die Kompositionsklasse stand heuer unter dem Motto „My first step“. Teilgenommen haben Matthias Fischler, Julian Mangott, Ro- bert Mayr und Josef Nolf, die sich in einem eigenen Trakt des Grillhofes – in einem „Komponierhäuschen“ – mit ihrem Lehrer Hermann Pallhuber, auf den Weg machten. Und das Ergebnis konnte sich am Ende der Woche sehen und hören lassen! Von jedem Komponisten konnte ein neu entstandenes Werk aufgeführt werden:

Julian Mangott: Quartett (Klarinettenquartett) und ein Eröffnungs- werk für großes Blasorchester Josef Nolf: Grillturmmusik (Trompetenterzett) Robert Mayr: Blick nach Süden (Brassquintett)

Alle machten mit, als Steven Mead tänze- risch über die richtige Atem- technik beim Musizieren referierte.

gaben sich auf eine spannende musikalische Reise. Höhepunkt war die Aufführung eines Deutschen Tanzes von Franz Schubert, der im Laufe der Woche erarbeitet wurde. Dass dieser Kurs vielleicht etwas zu kurz ausgelegt war, beweisen die täglichen Überstundender Gruppe. Oder waren einfach Motivation und Interesse überdurchschnittlich groß? Je- denfalls, Gratulation der tollen Truppe!

Hörstunde mit Klemens Vereno

Klemens Vereno konnte aber auch für eine tägliche Hörstunde für alle Grillhofgäste gewonnen werden. In seiner gewohnt amü- santen Art führte er am Morgen durch die verschiedenen Kapitel der Musikgeschichte in Wort und Bild. Am Freitag wurde das neu erworbene Wissen im Rahmen einer Millio- nenshow eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Masterclass mit Steven Mead

Schlussendlich konnte für die diesjährige Tiroler Bläserwoche ein absoluter Weltstar

Matthias Fischler: Grillhof-Suite (Gemischtes Quartett) Es ist immer wieder erstaunlich, welche großartigen Leistungen gerade die Kompo- nisten in einer Woche (meistens in Tag- und Nachtschicht) erbringen können!

Arrangieren mit Klemens Vereno

Klemens Vereno, Pro- fessor am Mozarteum in Salzburg, konnte für ei- - nen Abendkurs, der sich speziell mit dem Arran- gieren von verschiedenen Werken beschäftigte, gewonnen werden. Die neun Teilnehmer(innen), die teilweise eine täg- liche weite Anreise auf sich nahmen, weil eine Übernachtung auf dem Grillhof aufgrund der hohen Teilnehmerzah- len im Orchester nicht mehr möglich war, be-

Teilnehmerzah- len im Orchester nicht mehr möglich war, be- Dirigierkurs mit Bernhard Sieberer: Die Teilnehmer können
Teilnehmerzah- len im Orchester nicht mehr möglich war, be- Dirigierkurs mit Bernhard Sieberer: Die Teilnehmer können

Dirigierkurs mit Bernhard Sieberer: Die Teilnehmer können viele Tipps nach Hause mitnehmen.

Die Teilnehmer können viele Tipps nach Hause mitnehmen. Intensive Euphoniumarbeit – Wer Steven Mead kennt weiß,

Intensive Euphoniumarbeit – Wer Steven Mead kennt weiß, was man dabei erleben kann.

thEma

▼ thEma Das Saxophonregister mit Referent Peter Girstmayr. Bei einem Tages- pensum von 10 Stunden am
▼ thEma Das Saxophonregister mit Referent Peter Girstmayr. Bei einem Tages- pensum von 10 Stunden am

Das Saxophonregister mit Referent Peter Girstmayr.

Bei einem Tages- pensum von 10 Stunden am Instrument stellt sich im Laufe der Grillhofwoche ein beachtlicher Ansatz als Nebeneffekt ein.

gewonnen werden. Steven Mead – vielleicht der derzeit beste Euphoniumvirtuose der Welt – führte exellente Tiroler Musiker auf diesem Instrument in die letzten Geheim- nisse des Euphoniums ein. Auch aufgrund der netten und zuvorkommenden Art von Steven Mead war dann die Begeisterung der Teilnehmer nahezu grenzenlos.

war dann die Begeisterung der Teilnehmer nahezu grenzenlos. Bernhard Sieberer Neu Mit dem in Kitzbühel geborenen

Bernhard Sieberer

Neu

Mit dem in Kitzbühel geborenen Bern- hard Sieberer ist es dem Landesverband wieder gelungen, einen äußerst versierten und überregional tätigen Dirigenten für die Blasmusik zu gewinnen. Ob im Sympho- nieorchester, im Kammerchor oder in der Blaskapelle, überall findet er Menschen, mit denen er seine Leidenschaft für die Musik teilen kann.

Gelernt

Bernhard Sieberer studierte Dirigieren bei Edgar Seipenbusch, der in Tirol viel für die Ausbildung von Kapellmeistern und zur Steigerung der Qualität der hei- mischen Musikkapellen beigetragen hat. Weiters besuchte er Meisterkurse bei Sergiu Celibidache in Mainz, bei Michael Gielen in Salzburg und bei Gustav Kuhn in Mailand.

Wo

Seine Arbeit führte ihn in viele Länder Europas, in seiner Heimat z. B. ins Wie- ner Konzerthaus, zum Steirischen Herbst oder zu den Salzburger Festspielen, wo er sieben Jahre lang die Bühnenmusik von Werner Pirchner zu Hugo von Hofmanns- thals Jedermann am Salzburger Domplatz einstudierte und dirigierte (Juvavum Brass, Hans Gansch, Ensemble Nova).

Arbeit

Neben seiner Arbeit mit Orchestern (u. a. Wiener Kammerorchester, Cap- pella Istropolitana, Polnische Kam- merphilharmonie, Aura musicale Budapest, Filarmonica Marchigiana,

Mährische Philharmonie Olmütz, Orchestra dell’ Academia di S. Cecilia

di Roma, Hofer Symphoniker) und mit sei-

nen Chören (Collegium vocale Innsbruck, Vocappella Innsbruck, Jauna Muzika Vil- nius/Litauen) waren für den Musiker vor allem zwei Auslandsjahre sehr prägend, in

denen er für die nachhaltige musikalische Entwicklung in Sekem und an der Heliopo-

lis Akademie in Kairo/Ägypten verantwort-

lich zeichnete.

CD’s

Natürlich gibt es auch zahlreiche Aufnah- men, die seine Arbeit dokumentieren, eine der schönsten CDs enthält drei Bläser-So- lokonzerten von Mozart (Pro Musica, RCR) mit den Solisten Wenzel Fuchs (Klarinette) und Dominik Wollenweber (Oboe), beide Mitglieder der Berliner Philharmoniker, und Richard Galler (Fagott) von den Wie- ner Symphonikern.

Unterricht

Bernhard Sieberer unterrichtet regelmäßig auf Kursen und Seminaren, er war wieder-

holt der Leiter der zweijährigen Chorleiter- ausbildung des Tiroler Sängerbundes und heuer erstmals als Dirigent und als Refe- rent für Dirigieren bei der Tiroler Bläser- woche am Grillhof tätig.

Endlich Blasmusik

Erste intensive Kontakte zur Blasmusik gab es im Herbst 2010, als er als Gast die Stadtmusikkapelle Kufstein dirigierte, die Zusammenarbeit wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. So findet heuer das Cäci- lienkonzert zusammen mit der Präsentati- on des neu formierten Orchesters Tyrolean Winds im Rahmen des Tiroler Bläserherb- stes am 11. November 2011 in Kufstein statt.

Arrangements

Für die Freude an dem für ihn neuen bläserischen Klangbild sprechen eigene Arrangements von Tänzen für Blasorche- ster, die nun im Musikverlag Pro Musica erschienen sind.

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Gegensätze ziehen sich also doch an: Noch schnell ein Foto des Tuben- und Flötenregisters vor

Gegensätze ziehen sich also doch an:

Noch schnell ein Foto des Tuben- und Flötenregisters vor dem Abschlusskonzert.

Top-Kursplatz – Grillhof

Der Grillhof bot wiederum eine organi- satorische und logistische Meisterleistung. Gerade die hohe Teilnehmer(innen)zahl er- forderte fast Unmögliches. Direktor Franz Jenewein und Margarete Lechner waren mit dem gesamten Team ständig um das Wohl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen be- müht, sodass es von allen Seiten höchstes Lob gab! Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Von der guten Stimmung konnte sich auch Landesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader überzeugen, die am Donnerstag der Tiroler Bläserwoche einen Überraschungsbesuch abstattete. Ihr Besuch stellt eine große Wert- schätzung gegenüber allen Beteiligten dar. Danke dafür! Organisatorisch wurde die Woche wie- derum vom Landeskapellmeisterteam Her- mann Pallhuber, Rudi Pascher und Werner Mayr geleitet. Alle drei möchten sich an die- ser Stelle bei allen bedanken, die mitgemacht haben und die Tiroler Bläserwoche 2011 zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns ge- macht haben. Es war einfach toll! n Werner Mayr

uns ge- macht haben. Es war einfach toll! n Werner Mayr Das junge Schlagzeugregister hatte bei

Das junge Schlagzeugregister hatte bei den anspruchsvollen Werken im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun.

thEma

Sich am Grillhof umgehört Jakob Brandstätter und thomas mucher – schlagzeuger Wir waren letztes Jahr
Sich am Grillhof umgehört
Jakob Brandstätter und
thomas mucher – schlagzeuger
Wir waren
letztes Jahr
auch schon
dabei – und
wir werden
fix nächstes
Mal wieder
kommen.
Am ersten Tag am Grillhof haben wir
immer Schmerzen in den Händen vom
vielen Spielen, doch die Herausforde-
rung der interessanten Stücke und das
Arbeiten mit hochkarätigen Referenten
reizt uns sehr.
man sieht, dass man
diese schwierigen,
aber lässigen Stücke
gut hin bekommt. Ich
bin zum ersten Mal
hier und bin alleine
gekommen, doch
ich habe gleich viele
Freunde kennen gelernt und es macht
richtig Spaß am Grillhof.
Johanna gossner –
Klarinettistin und Verena
schmid – Querflötistin
daniel neuschmid –
tenorhornist
Mir gefällt der genau
durchdachte Tages-
plan mit Registerpro-
ben, Gesamtproben,
abwechslungsreichen
Zusatzkursen und das
gesellige Drumherum
am Grillhof so gut.
Am lustigsten sind die Gesamtproben
mit Bernhard Sieberer und mein Ziel ist
es, auch weiterhin bei Tyrolean Winds
mitspielen zu dürfen.
Eine Woche ist
viel zu kurz!
Das viele Mu-
sizieren würde
man schon
gewöhnen und
die Zeit am
Grillhof geht
immer viel zu schnell vorbei. Auch
das Essen am Grillhof ist wunderbar.
Viele gute Tipps von den Referenten,
verschiedene Übe- und Einspieltech-
niken und vor allem das Zusammen-
hören beim Gesamtspiel und einen
Top-Ansatz werden wir mit in unsere
Kapellen nehmen.
clemens Pohl – tubist,
dirigierkurs
martina Kirchner,
anna Waldhart und Julia
schuchter – Querflötistinnen
Zuerst wollte ich nur
den Dirigierkurs ma-
chen und beim Or-
chester nur hospitie-
ren, doch dann habe
ich mich kurzerhand
entschlossen, auch
mitzuspielen und ich
finde es super. Es ist toll zu sehen, dass
in so kurzer Zeit so viel weiter gehen
kann, wenn alle so hoch motiviert bei
der Sache sind wie hier am Grillhof. Ich
hoffe auch, dass ich den guten Ansatz
mit nach Hause nehmen kann.
theresa niederhauser –
hornistin
Es ist ein tolles Erlebnis und man ist
fast über einen selber erstaunt, wenn
Die Gesamtproben mit Bernhard Sie-
berer sind echte Erlebnisse. Er ist ein
geselliges Scherzkeks und versteht es
bestens, uns zu motivieren. Auch die
Abende am Grillhof bleiben unver-
gessen. Hier entstehen nicht nur ein
großartiges Orchester, Tyrolean Winds,
sondern auch tirolweite Freundschaften,
die hoffentlich bestehen bleiben, aber
wir haben ja Gott sei Dank noch zwei
geplante Auftritte mit dem TYWI.
n

aKtuEllEs

Der erste Landesbewerb „Musik in Bewegung“

In den letzten Jahren hat der Bereich „Musik in Bewegung“ einen rasanten Aufschwung erfahren.

D ie Faszination beim Publikum ist groß, wenn Musikkapellen Musik nicht nur sauber interpretieren,

sondern sich dazu auch noch exakt bewegen. Auch ist die Anzahl der Musikkapellen, wel- che regelrechte Rasenshows einstudieren, in den letzen Jahren enorm gestiegen. Von den Musiken und Musikerinnen wird durch das exakte Bewegen zum sauberen Musizieren ein Höchstmaß an Konzentration abverlangt. Am Samstag, den 1. Oktober 2011, Beginn 15 Uhr, stellen sich nun 20 Tiroler Musikka- pellen beim ersten Landesbewerb „Musik in Bewegung“ im Regionalsportzentrum Schwaz den Bewertern. Allein sieben Musikkapellen treten in der höchsten Schwierigjkeitsstufe E an und müssen auch Showelemente zur Auf- führung bringen. Als Bewerter fungieren die Landesstabfüh- rer aus Salzburg, Südtirol und Vorarlberg. Ab 18 Uhr werden im Rahmenprogramm anerkannte österreichische Showkapellen ihre mit Sicherheit mitreissenden und überra- schungsgeladenen Rasenshows präsentieren.

Rekordversuch

Ein Rekordversuch findet um 19 Uhr statt. Die am Bewerb teilnehmenden Musikkapel- len versuchen, die größte „Große Wende“ Ös- terreichs aufzuführen. Als „Große Wende“ be- zeichnet man eine spezielle Form des in sich Wendens einer Musikkapelle um 180 Grad, welche gerade durch den Kontermarsch der

um 180 Grad, welche gerade durch den Kontermarsch der Musikant(inn)en beim Publikum besonders wirkt. Mehr als

Musikant(inn)en beim Publikum besonders wirkt. Mehr als 800 Musikant(inn)en werden an diesem Rekordversuch teilnehmen!

Großer österreichischer Zapfenstreich

Den würdigen Abschluss der Veranstal- tung bildet die Aufführung des „Großen ös- terreichischen Zapfenstreiches“ gemeinsam mit der Schützenkompanie Schwaz.

Fotos: Archiv BVT

Böhmische Klänge im Festzelt

Nach dem „Großen österreichischen Zapfenstreich“ klingt die Veranstaltung im Festzelt bei böhmischen Klängen aus. „Die Conradler“ werden dabei ihr reichhaltiges Repertoire zum Besten geben und für gute Stimmung sorgen. Für jeden Freund der Blasmusik wird diese Veranstaltung sicher zu einem großen Erlebnis werden. n Gerald Embacher

Blasmusik wird diese Veranstaltung sicher zu einem großen Erlebnis werden. n Gerald Embacher 1 0 BiT
Blasmusik wird diese Veranstaltung sicher zu einem großen Erlebnis werden. n Gerald Embacher 1 0 BiT

10 BiT | September

Kommentar | aKtuEllEs

Die Marschmusikbewertung – eine Erfolgsvariante?

Gastkommentar von Toni Profanter, Landesstabführer im Verband Südtiroler Musikkapellen

W ohl kaum andere Gruppierungen als Blasmusikkapellen, die sich im Marschblock sauber präsen-

tieren, vermögen in Stadt und Land ein so breites Publikum zu begeistern. Und gerade deshalb wirft sich die kritische Frage auf, welche Gewichtung vonseiten der Musikka- pellen dieser wichtigen Musikgattung, eben der Marschmusik zugemessen wird. Die Blasmusik im Allgemeinen erlebte in den letzten Jahrzehnten im Österrei- chischen Blasmusikverband einen enormen Aufschwung. Die gediegene Ausbildung der Jungmusikanten und Dirigenten einerseits, aber auch die Einführung von jährlichen Hauptkonzerten (Neujahr, Frühjahr, Cäci- lia usw.) tragen zur Anhebung des musika- lischen Niveaus wesentlich bei. Warum wohl blieb die Entwicklung der Musik in Bewegung etwas auf der Strecke? Dafür können sicher mehrere Gründe ange- führt werden: Wie viel Probenaufwand wird für die Marschmusik investiert und wie viel Zeit bedarf es für die Einstudierung eines Jahreskonzertes? Leider herrscht vielfach die Meinung vor, dass die Marschmusik nur mit der Bewegung zu tun hat. Der sauber gespielte Marsch sollte hingegen an oberster Stelle stehen. Was aber der Musik in Bewegung wohl am meisten abgeht, sind Ziele mit größerer

Bewegung wohl am meisten abgeht, sind Ziele mit größerer Toni Profanter Herausforderung. Die alltäglichen Aufmär-

Toni Profanter

Herausforderung. Die alltäglichen Aufmär- sche bei Umzügen oder kirchlichen Anlässen werden verständlicherweise zu wenig ernst genommen. Und gerade dies ist ein Grund dafür, dass das Image der Blasmusikkapellen nicht das beste ist. Wir meinen zu oft, dass wir nur nach dem Niveau unserer Saalkon- zerte eingestuft werden. Wie viel Publikum hört und sieht uns aber bei Umzügen und kirchlichen Anlässen?

Wie könnten wir diese Situation verbessern?

Bewusstseinsbildung für die Musik in Bewegung: In der Führungsetage jeder Ka-

pelle (nicht nur der Stabführer) müsste die Überzeugung Platz haben, dass die Musik in Bewegung KEINE Nebensache ist, sondern ein wichtiger Bestandteil musikalischen Wirkens in der Kapelle ist.

Kreativität und Visionen: Dort wo Krea- tivität und Visionen in einem Verein oder noch besser in deren Köpfen Platz haben, da lebt auch der Geist der Begeisterung, der Freude und der Überzeugung. So kann die Integration von einfachen Showelementen eines Marschauftrittes einerseits ein sinn- volles Hilfsmittel sein, elementare For- mationen zu optimieren, andererseits ein bleibendes Erfolgserlebnis für die gesamte Kapelle darstellen.

Marschmusikbewertung: Jede Kapel- le sollte sich mindestens alle 5 Jahre einer Marschmusikbewertung stellen, um von ei- ner neutralen Jury die Stärken und Schwä- chen aufgezeigt zu bekommen.

Die Marschmusikbewertung sollte sicher nicht als einzige Erfolgsvariante für die Fort- entwicklung der Musik in Bewegung angese- hen werden, sondern als sinnvolle Herausfor- derung und Standortbestimmung im Bereich der Marschmusik.

n

Landesbewerb „Musik in Bewegung“ Samstag 1. Oktober 2011 ab 15:00 Uhr im Regionalsportzentrum Schwaz 18:30
Landesbewerb „Musik in Bewegung“
Samstag 1. Oktober 2011
ab 15:00 Uhr im Regionalsportzentrum Schwaz
18:30 Uhr Rahmenprogramm – 19:30 Uhr „Großer österreichischer Zapfenstreich“
Teilnehmende Musikkapellen (Leistungsstufe): Allerheiligen (C), Amras (D), Anras (E), Assling (D), Eben (B),
Erpfendorf (D), Gnadenwald (E), Götzens (D), Gries am Brenner (D), Haiming (E), Hatting (E), Hinterthiersee (B),
Lechaschau (E), Leutasch (C), Nußdorf-Debant (E), Pinswang (D), Rum (C), Schlaiten (C), Stans (E), Weer (C)
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promusica@mayrmusic.at • erfahrene Aufnahmeleiter • professionelles grafisches Design 1 2 BiT | September

12 BiT | September

Tiroler

Kapellmeistertag

5. November 2011

13.30 Uhr Blaike Völs

Wo sehen wir die Zukunft unserer Kapellmeister – Wo sehen wir Kapellmeister unsere Zukunft?

Kapellmeister – Wo sehen wir Kapellmeister unsere Zukunft? • Die Kapellmeister-Ausbildung in Tirol diskutiert und

• Die Kapellmeister-Ausbildung in Tirol diskutiert und hinterfragt am Kapellmei- stertag, Samstag 5. November 2011, VZ Blaike in Völs • Kapellmeisterwettbewerb „Con brio Tirol

2012“

• Live-Beiträge und Uraufführungen mit der k.u.k. Postmusik Tirol • Konzert des neuen Blasorchesters „Tyrolean Winds“ unter Bernhard Sieberer

D iskussion, Perspektiven und Live- Musik sollen heuer beim traditio- nellen Tiroler Kapellmeistertag am

Samstag, dem 5. November 2011, im VZ Blai- ke in Völs im Mittelpunkt stehen. Verschie- dene Aspekte rund um unsere Kapellmei- stertätigkeit werden in einem Impulsreferat vorgestellt und anschließend zur Diskussion gestellt. Dabei soll die neue Kapellmeisteraus- bildung in Tirol näher beleuchtet und in der anschließenden Diskussion genauso unter- sucht werden wie eventuell nötige Maßnah- men zur Qualitätssicherung, die allgemeine Organisation im Funktionärswesen ebenso diskutiert werden wie der geplante Kapell- meisterwettbewerb „Con brio Tirol“, die

Möglichkeiten und Grenzen einer Musikka- pelle im Dorf genauso aufgezeigt werden wie die Definitionen ihrer Aufgaben und Funkti- onen – und vieles andere mehr. Anschließend wird es LIVE Instrumentati- onsvergleiche bekannter Blasmusikstücke geben undzweiNeuvorstellungenundUraufführungen von Werken der Stufe B, die der Blasmusikver- band für heuer in Auftrag gegeben hat. Den Abschluß bildet das Konzert des neu- en Tiroler Blasorchesters „Tyrolean Winds“ unter Bernhard Sieberer. Es wurde 2011 bei der Tiroler Bläserwoche gegründet und führt im Herbst mit dem Konzert beim Kapellmei- stertag und beim Bläserherbst Kufstein seine zweite Arbeitsphase durch. n LKPM Hermann Pallhuber

seine zweite Arbeitsphase durch. n LKPM Hermann Pallhuber Tyrolean Winds konzertieren heuer beim Tiroler

Tyrolean Winds konzertieren heuer beim Tiroler Kapellmeistertag in Völs.

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Das Programm des Kapellmeistertages:

13.30: Eröffnung

13.40 – 14.00: Impulsreferat: Wo

sehen wir die Zukunft unserer Kapell- meister – Wo sehen wir Kapellmeister unsere Zukunft?

14.00 – 14.45: Podiumsdiskussion mit

Publikumsbeteiligung: Welche Maßnah- men können wir setzen? Gespräche rund um das Kapellmeisterdasein, die Funk-

tionärstätigkeit im Verein, den drohenden bzw. aktuellen Kapellmeistermangel, die Rolle der neuen Kapellmeisterausbildung in Tirol u.v.a.m.

14.45

– 15.15: Kaffeepause

15.15

– 16.00: LIVE: Werkvergleiche

(Instrumentationsvarianten)

mit der k.u.k. Postmusik Tirol

16.00 – 16.45: LIVE: Vorstellung

(Uraufführungen) der neu beauftragten Werke des BVT (Stufe B) mit der k.u.k.

Postmusik Tirol

16.45

– 17.30: Imbissmöglichkeit

17.30

– 18.45: KonzErt mit

tyrolean Winds unter der leitung von Bernhard sieberer

17.30 – 18.45: KonzErt mit tyrolean Winds unter der leitung von Bernhard sieberer September | BiT

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Mit 92,33 Punkten im heurigen Wertungsjahr punktestärkste Kapelle Tirols: Die MK Roppen.

Fotos: Privat

Wertungsspiele – Wenn Zahlen sprechen

Statistische Überlegungen zu den Wertungsspielen 2011

E rfreulicherweise war die Statistik der Zahl der teilnehmenden Kapellen an Wertungsspielen im Jahr 2011 stei-

gend. Viele Kapellen und ihre Kapellmeister haben erkannt, dass das Mittun an einer sol- chen Veranstaltung vor allem für die musika- lische Standortbestimmung und Weiterent- wicklung eine wichtige Rolle spielt. Schon in der Vorbereitung ist man gezwun- gen, zwei Werke musikalisch bis ins kleinste Detail auszuarbeiten, wenn man erfolgreich sein will. Am Wertungsspieltag erhält man von drei Experten ein Urteil zu den bekannten 10 Kriterien und eine verbale Beurteilung in Wort und Schrift, die gute Rückschlüsse auf den musikalischen Leistungsstand zulassen. Damit die Bewertung möglichst objektiv und unbeeinflusst stattfindet, geht das Landes- kapellmeisterteam seit Jahren einen konse- quenten Weg. Grundsätzlich sind immer zwei Wertungsrichter aus anderen Bundesländern oder dem Ausland tätig, die die Kapellen vor- her nicht kennen. Ein Wertungsrichter aus Ti-

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rol ergänzt das Team, der natürlich ebenfalls objektiv zu agieren hat. Die Zahl der Bewerter wird in einem Jahr möglichst klein gehalten, sodass die Teams bei den Wertungsspielen möglichst gleich sind. Vor jedem Wertungs- spiel sorgt der Vorsitzende der Jury (der nicht mitwertet) für eine „Eichung“ im Rahmen einer intensiven Jurybesprechung. Diese „Ei- chung“ wurde im Moment so festgelegt, dass 85 erreichte Punkte einer Leistung entspre- chen, bei der alle musikalischen Parameter „sehr gut“ ausgeführt wurden. Für das jewei- lige Einzelkriterium heißt das, die Leistung muss fehlerfrei sein. Erst wenn darüber hinaus zum Beispiel etwas besonders musikalisch gelungen ist, vergeben die Wertungsrichter 9 Punkte oder darüber. Die abgebildete Grafik zeigt nun die Durch- schnittsergebnisse aller 52 Kapellen, die im Jahr 2011 an Wertungsspielen teilgenommen haben. Dabei gibt es interessante Tendenzen, die im Folgenden etwas näher erläutert wer- den sollen. Das Kriterium, das die wenigsten

Punkte erreicht, ist „Klangausgleich und Registerbalance“ mit 8, 11 Punkten. Die Ka- pellen spielen also offensichtlich in den ein- zelnen Registern nicht ausgeglichen. Manche dominieren, manche gehen unter. Natürlich lässt sich immer begründen, dass die Ide- albesetzung von kaum einer Kapelle erreicht werden kann. Trotzdem kann eine solche Rückmeldung sicher dazu dienlich sein, dass am Klangausgleich weiter gearbeitet werden muss. Manchmal geht es auch um sehr banale Dinge, wie das „Bremsen“ der Lautstärke des Schlagzeuges oder der Umstellung der Sitz- ordnung. Die „dynamische Differenzierung“ ran- giert mit 8,12 Punkten fast identisch mit dem vorher genannten Kriterium. Das heißt, auch hier ist Aufholbedarf gegeben. Viele Kapellen spielen offensichtlich alles gleich laut. Damit geht viel an Wirkung verloren. Kann man im Bereich Registerbalance wahrscheinlich kei- ne Wunder wirken, so ließe sich in der dyna- mischen Differenzierung durch gezielte Pro-

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aKtuEllEs Die MK Landeck Perjen war die einzige Kapelle Tirols, die sich heuer in der Schwierigkeitsstufe
aKtuEllEs Die MK Landeck Perjen war die einzige Kapelle Tirols, die sich heuer in der Schwierigkeitsstufe

Die MK Landeck Perjen war die einzige Kapelle Tirols, die sich heuer in der Schwierigkeitsstufe D einer Konzertwertung stellte und erreichte großartige 90,0 Punkte.

Die MK Tarrenz zählt neben Roppen und der MK Landeck Perjen zu den drei Kapellen Tirols, die heuer über 90 Punkte erreichten.

Abbildung 1: Durchschnitts- ergebnisse Wertungsspiele 2011

durchnittspunkte aller teilnehmenden muikkapellen – Wertungsspiele 2011

Kriterium

Stimmung und Intonation 8,13 Tonkultur und Klangqualität 8,37 Phrasierung und Artikulation 8,32 Spieltechnische Ausführung 8,49 Rhythmik und Zusammenspiel 8,38 Dynamische Differenzierungen 8,12 Tempo und Agogik 8,53 Klangausgleich und Registerbalance

Punkte

8,11

Interpretation und Stilempfinden 8,52 Künstlerischer Gesamteindruck 8,59 gEsamtsummE 83,55

benarbeit sehr viel erreichen. Die Kapellen, die heuer ausgezeichnet abschnitten, haben sich vor allem hier ihren Vorsprung geholt. Das gilt auch für das dritte Kriterium, das in der Gesamtsumme besonders schwach abschneidet: „Stimmung und Intonation“ rangiert mit durchschnittlich 8,13 Punkten an der drittletzen Stelle. Auch hier kann mit jedem Orchester durch intensive und konse- quente Arbeit über einen längeren Zeitraum sehr viel erreicht werden. Nun aber zu den erfreulichen Seiten der Statistik: Die „spieltechnische Ausführung“ schneidet mit 8,49 Punkten bereits sehr gut ab. Nimmt man die oben genannte „Eichung“ wörtlich, so muss man daraus schließen, dass nahezu alle Werke spieltechnisch fehlerfrei ausgeführt wurden. Die gute instrumentale Ausbildung der Musikantinnen und Musi- kanten trägt hier sicherlich Früchte! Noch besser schneidet das Kriterium „Tempo und Agogik“ mit 8,53 Punkten ab. Die Tempi wurden also im Schnitt sehr gut getroffen,

Übergänge und agogische Stellen bestens ausgearbeitet und wiedergegeben. Erfreulicherweise schneiden die beiden Kri- terien „Interpretation und Stilempfen“ (8,52 Punkte) und „künstlerischer Gesamteindruck“ (8,59 Punkte) am besten ab. Das spricht für die Qualität der Tiroler Kapellmeister! Der musi- kalische Leiter ist hier besonders gefordert und kann wesentlich zum Erfolg beitragen. Und das haben die Kapellmeister offensicht- lich in reichem Ausmaß, Gratulation dafür! So erreicht die durchschnittliche Tiroler Kapelle im Jahr 2011 ein Gesamtergebnis von 83,55 Punkten. Ein gutes bis sehr gutes Ergebnis. Die Ergebnisse der Wertungsspiele im Jahr 2011 können auf der Homepage des Landes- verbandes im Fachbereich Kapellmeister ein- gesehen werden. Der Leser möge entscheiden, ob es den realen Verhältnissen entspricht, zu streng oder zu mild ist. Für diesbezügliche Rückmeldungen wäre das Landeskapellmei- sterteam sehr dankbar. LKPM Stv. Werner Mayr

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Rückmeldungen wäre das Landeskapellmei- sterteam sehr dankbar. LKPM Stv. Werner Mayr n September | BiT 1

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Österreichischer Blasmusikwettbewerb 2011 in Feldkirchen/Kärnten

Blasmusikwettbewerb 2011 in Feldkirchen/Kärnten Die Musikkapelle Inzing vertritt die Farben Tirols – Lkpm.

Die Musikkapelle Inzing vertritt die Farben Tirols – Lkpm. Hermann Pallhuber komponierte das Pflichtstück „Elements of Nature“ für den Österreichischen Blasmusik- wettbewerb 2011.

N eun Musikkapellen aus Österreich und Südtirol sind beim 8. Österrei- chischen Blasmusikwettbewerb am

Samstag, 24. September 2011, in Feldkirchen mit dabei. Dieser Konzert-Bundeswettbe- werb findet alle drei Jahre statt, wobei die Landesverbände jedes Bundeslandes eine Kapelle entsenden können. Für Tirol wird die Musikkapelle Inzing an diesem Bundeswett- bewerb teilnehmen, nachdem die Inzinger Musikant(inn)en im Oktober vergangenen Jahres den 1. Platz in der höchsten Stufe D

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beim Tiroler Landeswertungsspiel im Con- gress Innsbruck erreichten. Tirols Landeskapellmeister Hermann Pallhuber hat die MK Inzing als Vertreterin Tirols für diesen nationalen Blasmusikwett- bewerb vorgeschlagen, bei dem nur D- und E-Stufen-Kapellen antreten – ein Konzert- wertungsspiel auf höchstem Niveau also. Für die Musikkapelle Inzing ist es Ehre und Motivation, sich dieser Herausforderung auf Bundesebene zu stellen. Alle neun Kapellen nehmen heuer in der Stufe D teil, wobei das Pflichtstück „Elements of Nature“ vom Tiro- ler Landeskapellmeister Hermann Pallhuber für dieses Wertungsspiel komponiert wurde. Die Musikkapelle Inzing wird ausschließ- lich Werke von Tiroler Komponisten spie- len, den Konzertmarsch „Mit vollen Segeln“ von Klaus Strobl und die „Crystal Fantasy“ von Florian Pranger, diese Stücke wurden als Selbstwahlwerke gewählt. Kapellmei- ster Florian Pranger leitet die 60 Inzinger Musikant(inn)en seit 2001, mit ihm verfügt

Foto: MK Inzing

die Kapelle über eines der großen Talente in der Tiroler Blasmusiklandschaft: Der junge Kapellmeister dirigiert, komponiert, arran- giert und motiviert zu Höchstleistungen. Allein in den letzten fünf Jahren wurde bei sieben verschiedenen Konzert- und Mar- schwettbewerben auf Landes- und Bezirkse- bene teilgenommen, außerdem wurden drei neue Tonträger eingespielt. Ein aktives Vereinswesen mit Konzertrei- sen, verbunden mit Neujahrsspielen, Pro- zessionen, Platzkonzerten und dem Cäcilia- konzert, welches heuer am Sonntag, dem 27. November im Rathaussaal Telfs stattfindet, runden die Aktivitäten der Inzinger ab. Die traditionelle Blasmusik wird in der Heimat- gemeinde weiterhin intensiv gepflegt. Orga- nisatorisch leitet seit Jänner 2010 Obmann Hannes Haslwanter die Kapelle. Für interessierte Blasmusikfreunde hat die Musikkapelle Inzing eine Busreise zum Bun- deswertungsspiel nach Feldkirchen organi- siert. Infos unter: www.mk-inzing.at n

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Neue Kompositionen aus Tiroler Hand sind Pflichtstücke in Holland, Deutschland und Österreich

Landeskapellmeister Hermann Pallhuber liefert das Test-Piece „Variety of Skills” für die Elite-Division bei den Holländischen Meisterschaften (Dutch Nationals) für Brass Bands in Groningen (Nl) und andere mehr.

für Brass Bands in Groningen (Nl) und andere mehr. Dances” (Beriato/DeHaske) als Pflichtstück des

Dances” (Beriato/DeHaske) als Pflichtstück des Jugendblasorchesterwettbewerbes am 19. Mai 2012 beim bayerischen Landesmusikfest in Weilheim (Bayern) ausgewählt. Alle antre- tenden Jugendorchester werden dieses Stück

V on 2. bis 3. Dezember 2011 finden in

Groningen (Martini Plaza) die Nati-

onalen Brass Band Meisterschaften

Hollands statt. „Variety of Skills“ ist das Test-Piece der Höchstklasse – komponiert von Hermann Pallhuber im Auftrag der Mu- sikkommission der NBK 2011. Das 16-minü- tige Werk ist in zehn Teile gefasst und ver- wendet ein 3-Ton-Motiv des holländischen Komponisten und heurigen Jahresregenten Jan Koetsier. „Variety of Skills” ist zuvor außerdem noch Unterrichtswerk Anfang No- vember bei der WMC-Masterclass für Brass Band- Conducting mit Ivan Meylemans in Kerkrade (Nl). Außerdem hat die Pflichtstückekommis- sion des Bayerischen Blasmusikverbandes im Rahmen der Pflichtstücke-Auswahl Her- mann Pallhuber´s Werk “The New King´s

rund um die Thematik des Memminger Fi- schertages interpretieren. Beim Österreichischen Blasmusikwett- bewerb am 24. September 2011 in Feldkir- chen wird ebenfalls ein Werk von Hermann Pallhuber vorgeschrieben sein: „Elements of Nature“ wird das Pflichtstück für die 9 be- sten Blasorchester Österreichs, Südtirols und Liechtensteins sein.

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Landeskapellmeister Hermann Pallhuber ab Herbst Dozent am Tiroler Landeskonservatorium

Hermann Pallhuber wird ab Herbst – gemeinsam mit dem Vorarlberger Thomas Ludescher – am Tiroler Landeskonservatorium das Fach „Blasorchesterleitung“ unterrichten.

D amit ist Pallhuber neben seiner Tä- tigkeit als Dozent für Blasorchester- dirigieren an der Staatlichen Musik-

hochschule in Stuttgart nun auch in Tirol und Umgebung für den Dirigentennachwuchs im Blasorchesterbereich mitverantwortlich. Der 44-jährige Dirigent und Komponist hält große Stücke auf das neue „Modell Tirol“:

Der Lehrgang „Blasorchesterleitung“ am Tiroler Landeskonservatorium mit Dir. Dr. Klaus Duregger und Lehrgangsleiter Prof. Erich Rinner ist nämlich in Abstimmung mit dem Tiroler Blasmusikverband und dem Tiroler Musikschulwerk gänzlich neu organi- siert und umstrukturiert worden. Der neue Lehrplan sieht einen besonders flexiblen und individuell gestaltbaren Studi- enverlauf von der Basis bis zum Lehrgangs-

diplom für unsere Kapellmeister vor. Beson- dere Neuerung ist, dass ab sofort jedes Jahr nach Ablegung einer Aufnahmeprüfung ein Neueinstieg in den Lehrgang am Tiroler Lan- deskonservatorium möglich ist. Dort werden die Semester 3 bis 6 unterrichtet. Die vorbe- reitenden Semester 1 und 2 finden am Tiroler Musikschulwerk statt. Heuer haben sechs Aufnahmewerber (davon drei Absolventen der Vorbereitungssemester des Tiroler Musikschulwerkes) die Aufnahme- prüfung in das Tiroler Landeskonservatorium – das heißt in das zweite Ausbildungsjahr im Fach Blasorchesterleitung – bereits bestanden und jeweils einen der begehrten Studienplät- ze erhalten. Diese sechs Kandidaten erhalten nun weitere vier Semester Ausbildung bis zum Lehrgangsdiplom in Blasorchesterleitung. n

vier Semester Ausbildung bis zum Lehrgangsdiplom in Blasorchesterleitung. n Foto: Bernhard Aichner September | BiT 1

Foto: Bernhard Aichner

Jugendblasorchester BMKRR

Brass Band der Musikschule der Stadt Innsbruck

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Drei für Linz!

Kurzvorstellung der drei Jugendorchester, die den Tiroler Blasmusikverband beim Bundeswettbewerb für Jugendblasorchester am 22. Oktober 2011 im Brucknerhaus in Linz vertreten.

am 22. Oktober 2011 im Brucknerhaus in Linz vertreten. Jugendblasorchester BMKRR (Brandenberg – Mariatal –

Jugendblasorchester BMKRR (Brandenberg – Mariatal – Kramsach – Rattenberg Radfeld)

Bereits seit vier Jahren arbeiten die Bun- desmusikkapellen Brandenberg, Mariatal, Kramsach sowie Rattenberg-Radfeld in der Nachwuchsarbeit intensiv zusammen. In teilweise mehreren Jugendorchestern wurde in der Vergangenheit fleißig geprobt und bei verschiedenen Anlässen aufgespielt. Nach einer sehr erfolgreichen Teilnahme am JBO- Wettbewerb im Jahre 2009 konnten schon zahlreiche Jugendliche der damals beiden Nachwuchsorchester in die jeweiligen Bun- desmusikkapellen integriert werden. Unser Konzept sieht vor, dass Kinder nach einem Jahr Ausbildung an der Sepp Tanzer Landesmusikschule Kramsach in das Ju- gendblasorchester aufgenommen werden. Hier wird in zwei Orchestern, getrennt nach Ausbildungsfortschritt und Alter, musiziert. Wichtig ist uns, dass alle im Jugendorchester musizierenden Kinder und Jugendlichen noch bei keiner Musikkapelle aktiv mitspielen. Das vereinsübergreifende Musizieren im Jugend-

blasorchester soll den Einstieg in die jeweilige Musikkapelle erleichtern und fördern. Eine Neustrukturierung im Jänner 2011 ergab, dass die jüngsten Musikant(inn)en erst seit ca.1,5 Jahren ein Instrument spielen und 9 Jahre alt sind. Das JBO Brandenberg, Ma- riatal, Kramsach, Rattenberg-Radfeld steht unter der musikalischen Leitung von Bez.Jug.

Ref.-Stellv. Christian Widmann sowie zahl- reicher Mithelfer.

Brass Band der Musikschule der Stadt Innsbruck (Stufe BJ), Leitung Andreas Lackner

Die Brass-Band der Musikschule Inns- bruck wurde im Herbst 2009 gegründet mit dem Ziel, einen Klangkörper zu formen, der allen Blechbläsern und Schlagwerkern der Musikschule die Möglichkeit bietet, ge- meinsam zu musizieren. Großer Wert wird auf das Miteinander von Jung und Alt gelegt. Im Jänner 2011 wurde die Brass Band in zwei Formationen aufgeteilt: Anlaufstation für alle Blechbläser, unabhängig von ihrem Alter und Leistungsniveau, ist die Blechkapelle (Leitung:

Gerd Bachmann), mit dem alleinigen Ziel, miteinander zu musizieren, voneinander zu lernen und einander zu helfen. Die nächste Stufe bildet die CatchBasin BrassBand (Lei- tung: Andreas Lackner). Sie dient als Anreiz für die Fortgeschrittenen in der Blechkapelle, um miteinander schwierigere Literatur zu be- wältigen, und soll gleichzeitig Motivation für die Mitglieder der Blechkapelle sein, um in das nächste Level zu gelangen.

Motivation für die Mitglieder der Blechkapelle sein, um in das nächste Level zu gelangen. 1 8

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Jugendblasorchester BMKRR

„Landeck Wind“ (Stufe DJ), das Jugendblasorchester der LMS Landeck

Hinter dem Namen „Landeck Wind“ steht ein Jugendblasorchester, welches aus Schüler/- innen der Landesmusikschule Landeck be- steht. „Landeck Wind“ wurde im Juni 2006 gegründet und wird von Stefan Köhle geleitet. Um in diesem Orchester mitspielen zu kön- nen, gibt es ein Auswahlverfahren. Bei einem Probespiel, welches jedes Jahr stattfindet, kön- nen sich die Schüler/-innen für dieses beson- dere Auswahlorchester qualifizieren. So kann gewährleistet werden, dass so viele begabte Schüler/-innen wie möglich die Chance bekommen, in diesem Orchester mitzuspielen. Geprobt wird immer in kurzen Probephasen, damit die Mitglieder des Or- chesters nicht zu viele Proben in ihren Hei- matkapellen versäumen. Für die Vorbereitung zum Landeswettbewerb wurden lediglich 5 Vollproben und eine Teilprobe investiert. Um auf diesem hohen Niveau musizieren zu kön- nen, erfordert es ein professionelles Arbeiten vom Dirigenten und die Zusammenarbeit al-

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Fotos: Hofer
Fotos: Hofer

ler Kolleg(inn)en der LMS Landeck. Neben zahlreichen Konzertauftritten konn- te das Orchester bei den letzten Jugendblas- orchesterwettbewerben 2007 und 2009 jeweils den Landessieg in Tirol für sich verbuchen

und somit Tirol beim Bundeswettbewerb ver- treten. Beim Bundeswettbewerb in Linz er- spielten sich die jungen Musiker schon zwei- mal den Bundessieg in Ihrer Altersstufe. n Wolfram Rosenberger

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Fagottisten treffen sich in Söll

Fagottisten treffen sich in Söll Z um dritten Mal veranstaltet Kerstin Siepmann, Solo- fagottistin des Tiroler

Z um dritten Mal veranstaltet Kerstin Siepmann, Solo- fagottistin des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und Fagottdozentin am Innsbrucker Mozarteum, ein

Fagottistentreffen. Es findet am 22. Oktober 2011 von 9.30 bis ca. 18 Uhr in der Musikschule Söll statt und wendet sich an Schüler ebenso wie an Erwachsene. Es geht um:

Fagottist(inn)en kennenlernen, musizieren, spielen, feiern … Außerdem kann man Fagotte und Noten anschauen und aus- probieren. Eingeteilt wird in Einsteiger, Aufsteiger und Gipfel- stürmer. Zum Abschlusskonzert ab ca. 17 Uhr sind Zuhörer eingeladen!

anmeldung bis 1. oktober und information:

Kerstin Siepmann, Tel. 0650 / 5 280 141, k.siepmann@gmail.com oder Bettina Schlichther, Tel. 0650 / 7 26 25 24 2 bschlichther@hotmail.com

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Resurges – Du wirst auferstehen

Musik zum Gedenken an Prof. Franz Schieferer an seinem 5. Todestag, dem 15. August 2011, in der Marienkirche in Wattens.

D ie Swarovski Musik Wattens beging

das Gedenkjahr für ihren langjäh-

rigen Kapellmeister Prof. Franz Schie-

ferer mit einem feierlichen Gottesdienst am 15. August in der Marienkirche in Wattens und hat aus diesem Anlass Landeskapellmeister Her-

mann Pallhuber mit einem Kompositionsauf- trag in memoriam Franz Schieferer betraut. Im Gedenkgottesdienst im Anschluss an die Kom- munion wurde das Werk „Resurges – Du wirst auferstehen“ von der Swarovski Musik Wattens uraufgeführt: Diesem 9-minütigen Werk in Form eines großen sinfonischen Chorals liegt das von Gustav Mahler vertonte Gedicht von Friedrich G. Klopstock zugrunde und soll im Moment der Aufführung das Wirken Franz Schieferers über dessen Tod hinaus fortführen:

Friedrich Gottlieb Klopstock Die Auferstehung (1759) Auferstehn, ja, auferstehn wirst du, Mein Staub, nach kurzer Ruh'. Unsterblichs Leben Wird, der dich schuf, dir geben. Wieder aufzublühn, werd ich gesät. Der Herr der Ernte geht Und sammelt Garben Uns ein, uns ein, die starben.

Ernte geht Und sammelt Garben Uns ein, uns ein, die starben. Pallhuber schreibt zu „Resurges“: Dieses

Pallhuber

schreibt zu

„Resurges“:

Dieses Ge- dicht Klop- stocks hat Gu-

stav Mahler im

5.

Satz seiner

2.

Symphonie

(„Auferste - hung“) vertont und den Text teilweise neu gedichtet. Original belassen wurden die er- sten beiden Strophen. Für „Resurges“ habe ich den Kernsatz aus Mahlers Textvertonung verwendet. Prof. Franz Schieferer hat kurz vor seinem Tod im Jahre 2006 mit der Swarovski Musik Wattens einen Teil der 2. Symphonie, den 2. Satz, aufgeführt. Wie eine Fortführung fünf Jahre nach Franz´ Tod – nach „kurzer Ruh“ – soll „Re- surges“ („Du wirst auferstehen“) mit An- klängen an die Mahlersche Musik aus der 2. Symphonie uns die selige Welt erahnen las- sen, in die Franz, wie viele unserer geliebten Mitmenschen, bereits gegangen ist. n

Franz schieferer (1943-2006) studierte in Innsbruck und war viele Jahre Leiter der Volksschule Vögelsberg/Wattens. Er unterrichtete außerdem am Bundes- Oberstufenrealgymnasium in Innsbruck, sowie an der damaligen Pädagogischen Akademie des Bundes in Tirol. 1965 trat

er dem Bläserkreis Innsbruck als Trompe-

ter und Posaunist bei und leitete dieses Ensemble für Alte Musik ab 1974. Von 1970 bis 1983 leitete er die Bundes- musikkapelle Stumm im Zillertal, kurz auch die Musikkapelle Zell am Ziller. Ab dem Jahr 1984 war er dann Kapellmei- ster der Swarovski Musik Wattens. Prof. Franz Schieferer war Lehrer, Musiker und Kapellmeister mit Charme und Charisma. Der leidenschaftliche Sprecher und Mo- derator vieler Blasmusiksendungen bei Radio Tirol war auch Träger unzähliger regionaler und nationaler Auszeichnun- gen im Bereich Kunst und Kultur und be- sonders geehrt für seine Verdienste um das Blasmusikland Tirol. Bis zu seinem plötzlichen Tod am 15. August 2006 übte Franz Schiefere die Funktion des Landeskapellmeister-Stellvertreters des Blasmusikverbandes Tirol aus.

Klangspuren mobil:

Alles anfassen, alles ausprobieren

K LANGSPUREN MOBIL, das ist ein großes Auto voll beladen mit allen Instrumenten eines klassischen Sym-

phonieorchesters – und noch einigen mehr. Es tourt seit März 2010 unter dem Motto "Al- les anfassen, alles ausprobieren" durch Tirol. Die Kinder und Jugendlichen sollen lustvoll selber erleben, selber entdecken wie Töne auf den verschiedenen Instrumenten entstehen, wie man diese streicht, bläst, pfeift oder schlägt. Etliche Instrumente wurden bereits ge- spendet oder ausgeliehen, aber natürlich sind weitere Instrumentenspenden willkommen! Die Instrumente können alt sein und auch den einen oder anderen Makel haben, es

20 BiT | September

einen oder anderen Makel haben, es 2 0 BiT | September müssen nur Töne produziert werden

müssen nur Töne produziert werden können. Das Klangspuren-Team ersucht um Instru- menten Spenden aller Art und bedankt sich für die Unterstützung!

Spenden aller Art und bedankt sich für die Unterstützung! Kontakt: Klangspuren mobil, Tel.: 05242/73 5 82

Kontakt:

Klangspuren mobil, Tel.: 05242/73 5 82 Fax: -20, E-Mail: info@klangspuren.at Homepage: www.klangspuren.at

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LV-Obmann | mittEilungEn

LV-Obmann | mittEilungEn Siegfried Knapp Erster Blasmusikpreis Liebe Musikantinnen und Musikanten, geschätzte

Siegfried Knapp

Erster Blasmusikpreis

Liebe Musikantinnen und Musikanten, geschätzte Blasmusikfreunde!

Blasmusikpreis

Erstmals wird heuer auch der von der Ti- roler Landesregierung beschlossene und von der Kulturabteilung des Landes Tirol unter Kulturlandesrätin Dr. Beate Palfrader initiier- te Tiroler Blasmusikpreis in zwei Kategorien verliehen. Die Preisträgerkapellen werden von einer fünfköpfigen Jury ermittelt. Die Überreichung des Preises erfolgt im Rahmen des Tages der offenen Tür im Landhaus am Nationalfeiertag.

Bundesmusikfest in Wien

Tirol war heuer beim 32. Österreichischen Blasmusikfest am 3. und 4. Juni in Wien durch die Stadtmusikkapelle Rattenberg- Radfeld und die Marktmusikkapelle Brix- legg unter der Leitung von Landesstabführer Gerald Embacher vertreten. Der Block mit den zwei Kapellen fiel durch sein exaktes Auftreten beim Festzug über die Ringstraße zum Rathaus sowie für sein gekonntes Spiel beim Galakonzert auf dem Rathausplatz auf. Herzliche Gratulation und besonderer Dank an die zwei Tiroler Kapellen sowie an Gerald Embacher für die würdige Vertretung unseres Blasmusikverbandes.

Bezirksmusikfeste, Jubiläen, Wertungsspiele

In den Musikbezirken sind mittlerweile die Musikfeste gefeiert worden. Ich bedanke mich bei allen Bezirksfunktionären und be- sonders bei den veranstaltenden Musikkapel- len für die hervorragende Organisation und Durchführung der Feste.

Allen Musikkapellen, die in diesem Jahr ein rundes Bestandsjubiläum feiern, noch einmal von Seiten des Blasmusikverbandes herzliche Glückwünsche und für die Zukunft viel Kameradschaft, Harmonie und musika- lischen Erfolg. Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit auch bei den Vertretern des Blasmusikver- bandes, die durch ihre Anwesenheit bei den Musikfesten ihre Verbundenheit des BVT mit den Kapellen in unserem Land zum Aus- druck bringen. Erfreulicherweise wurden auch heuer wie- der in vielen Bezirken Konzertwertungen und Marschmusikbewertungen mit durchaus guten Ergebnissen durchgeführt. Ein Dank gebührt den Organisatoren, den Veranstal- tern, den Bewerterteams mit ihren Vorsit- zenden, besonders aber den teilnehmenden Kapellen.

Verwaltungsprogramm

Das bisher verwendete Verwaltungspro- gramm ist in die Jahre gekommen. Somit hat sich die Notwendigkeit ergeben, ein den heutigen Anforderungen entsprechendes Programm anzuschaffen. Da auch das bisher verwendete Programm künftig nicht mehr kostenlos zur Verfügung steht, haben wir uns für einen neuen Anbieter entschieden. Das neue, im oberösterreichischen Landes- verband bereits seit Jahren zur vollsten Zu- friedenheit verwendete Mitgliederverwal- tungsprogramm ist modern, übersichtlich, äußerst einfach zu bedienen und mit vielen Zusatzmodulen ausgestattet. Von großem

Vorteil ist die Weiterverwendung der bisher angelegten Dateien, sodass für die Kapellen und Bezirke keine Zusatzarbeiten entstehen. Das neue Mitgliederverwaltungsprogramm stellt eine wesentliche Erleichterung in der Vereinsverwaltung der Musikkapellen und Musikbezirke dar und bietet gleichzeitig eine große Verbesserung der Datenkommuni- kation zwischen Musikkapelle, Bezirk und Landesverband. Weitere Informationen sind den Mitteilungen des Geschäftsführers zu entnehmen.

Ehrungen

Unser Präsident LH Günther Platter wird heuer erstmalig am 16. Oktober, dem Tag der Tiroler Blasmusik, verdienstvolle Musikanten und Funktionäre ehren. Das Verdienstzei- chen in Gold für 60 Jahre Mitgliedschaft sowie der Ehrenring des BVT werden nach einem Festgottesdienst in einer Feierstunde im Landhaus überreicht.

BiT für alle

Bei den vielen Besuchen im gesamten Land wurde ich mehrfach auf die Versendung un- serer Zeitung an alle Mitglieder im BVT an- gesprochen. Was mich sehr gefreut und an- genehm überrascht hat, ist die Tatsache, dass unser Mitteilungsblatt – vor allem wegen der vielen informativen und interessanten In- halte – durchwegs positiv aufgenommen und vor allem auch von jungen Musikant(inn)en gelobt wird. Danke! Euer LV-Obmann Siegfried Knapp siegfried.knapp@blasmusikverband-tirol.at

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mittEilungEn | LV-Kapellmeister

mittEilungEn | LV-Kapellmeister Hermann Pallhuber Vielfalt neuer Fortbildungsmöglichkeiten Liebe Musikantinnen und

Hermann Pallhuber

Vielfalt neuer Fortbildungsmöglichkeiten

Liebe Musikantinnen und Musikanten!

E in erholsamer und von Festen reicher Sommer liegt hinter uns und ein hof- fentlich schöner Herbst kommt auf

uns zu. Die vielen Platzkonzerte, Konzert- wertungsspiele und Musikfeste, die ich besu-

chen konnte, geben ein klingendes Zeugnis unseres aktiven und regen Blasmusiklebens in Tirol. Vielen Dank allen Verantwortlichen un- serer Musikkapellen für ihre hervorragenden Leistungen, ihre Initiativen und Aktivitäten!

Ein herzliches Dankeschön auch allen Mit- gliedern unserer Musikkapellen für ihre Mit- wirkung! Ein großes Lob: Die Arbeit jeder und jedes einzelnen ist es, die unsere Blasmusik in Tirol mitgestaltet und am Leben hält!

tiroler Bläserwoche 2011 nun schon in ihrer dritten erneuerten auflage

Der Blasmusikverband auf Landesebene hat neben den neu eingeführten Weiterbildungs- modulen auch heuer wieder seinen großen sommerlichen Workshop, die „Tiroler Blä- serwoche“, durchgeführt. Es sind dabei für die Verantwortlichen mehrere Kurse parallel zu organisieren gewesen. Der Kursbetrieb am Grillhof mit an die einhundert jungen und jung gebliebenen teilnehmenden Musi- kanten, Komponisten und Dirigenten stellte heuer das Orchesterspiel in den Mittelpunkt:

Das neu gegründete Orchester „Tyrolean Winds“ unter der Leitung von Bernhard Sieberer war das Zentrum der Woche und absolvierte seine erste Arbeitsphase am

Grillhof mit einer großartigen Abschlus- sveranstaltung als Höhepunkt der Woche. Darüber hinaus bot das Abschlusskonzert eine Schau der musikalischen Vielfalt dieser Woche und bezeugte das gute organisato- rische, strukturelle und inhaltliche Niveau des Seminars am Grillhof. Alle Facetten der Blasmusik kommen seit einigen Jahren zum Tragen. Besonders gefreut hat mich persön- lich die Fortführung der Idee des „Tiroler Triangels“ (Komponieren/Arrangieren, Diri- gieren und Orchesterspiel) aus den letzten beiden Jahren: Waren am Ende der Woche am 15. Juli beim Schlusskonzert doch gan- ze sieben uraufführungen junger tiroler

Komponisten und arrangeure als Ergebnis der Workshops „Komponieren“ und „Arran- gieren“ zu hören. Für die organisatorische Durchführung und die Betreuung während des Kurses ist vor allem meinen beiden Mitstreitern und Stell- vertretern Dr. Werner Mayr und Dr. Rudi Pascher zu danken! Sie haben vor Ort tolle Betreuungsarbeit geleistet – ein wesentlicher Punkt, der zum Erfolg der Wochen beigetra- gen hat. Danke! Einen ausführlicher Bericht über die Tiroler Bläserwoche 2011 – verfasst von Werner Mayr – können Sie als „Cover-Story“ in dieser Ausgabe der BiT lesen.

Weiterführendes angebot: Kapellmeisterfortbildung und „Kapellmeister-schnupperkurs“ des Blasmusikverbandes tirol als tEil der nEuEn KaPEllmEistErausBildung in tirol

In diesem Herbst startet die zweite Reihe der beliebten Fortbildungsmodule und Schnupperkurse des BVT. Mehr als 50 Teilnehmer haben die erste Staffel erfolg- reich absolviert. Bereits tätige Kapellmei- ster können sich dabei im Fortgeschritte- nen-Kurs neue Anregungen für ihre Arbeit holen – andererseits steht ein „Schnup- perkurs“ für Kapellmeister-Aspiranten im Angebot, wo die Teilnehmer einen ersten Einblick in die Welt des Kapellmeisterns gewinnen können. Die Fortbildungsmo- dule finden an fünf Samstagen von 9 bis 16.30 Uhr in der Städtischen Musikschu- le Hall (oder nach Bedarf anderswo) statt. Diese Reihe ist neuerdings sogar als Wahl- pflichtfach im Kooperationsmodell am Tiroler Landeskonservatorium anrechenbar.

termine:

1. Sa. 8.10.2011

2. Sa. 10.12.2011

3. Sa. 14.1.2012

4. Sa. 25.2.2012

5. Sa. 17.3.2012 (Zertifikatsüberreichung)

An den fünf Terminen gibt es neben dem Dirigier- und Orchesterunterricht auch folgende schwerpunktreferate:

thema 1: Brass Band und Blasorchester, Besetzungs- und Instrumentationsver- gleiche am Beispiel ausgewählter Werke (Hannes Buchegger) thema 2: Alte Bläsermusik und Blasor- chester: Aufführungspraxis im Blasorche- ster, Möglichkeiten und Grenzen (Wolf- gang Kostner)

thema 3: Volksmusik und Blasmusik:

Volksmusikpotpourris für Blasorchester – Sinn und Unsinn? Beispiele für stilistisch gelungene Zusammenstellungen (Peter Kostner) thema 4: Blasmusik in Wertung und Wettbewerb: Wertungsspielliteratur und Kriterien bei Wertungsspielen und Wett- bewerben (Rudi Pascher) thema 5: Pädagogik und Blasmusik:

Musikpädagogische und methodische Grundlagen. Wege und Modelle zur Ver- besserung der (Klang)Kultur. (Florian Scharmer / Gerhard Guggenbichler)

Die Anmeldung zu dieser Reihe ist be- reits möglich über das Formular des BVT:

www.blasmusikverband-tirol.at

22 BiT | September

Neue Kapellmeisterausbildung:

Blasorchesterleitung „Modell Tirol“:

Im neuen Ausbildungsmodell Tirol (Ko- operation des Blasmusikverbandes Tirol mit dem Tiroler Landeskonservatorium und dem Tiroler Musikschulwerk) be- schreiten nun 25 Kapellmeisteraspiranten den neuen Weg, der sie von einer Basisaus- bildung bis hin zu einem Lehrgangsdiplom des Tiroler Landeskonservatoriums führen kann. Sechs davon haben mittels Auswahl- verfahren die Qualifikation mitgebracht, im Herbst sofort in das Tiroler Landeskon- servatorium – also in das zweite Lehrgangs- jahr – aufgenommen zu werden. Die Hauptfachdozenten am TLK sind Mag. Thomas Ludescher und Lkpm. Mag. Hermann Pallhuber

Elemente, die der Blasmusikverband in die Ausbildung miteinbringt:

• Fortbildungsmodule für Kapellmeister – Teilnahmezertifikat

• Schnuppermodule für Einsteiger – Teil- nahmezertifikat

• Tiroler Bläserwoche/Tiroler Orchesterwo- che – Teilnahmezertifikat

• Tiroler Kapellmeistertag – Teilnahmezer- tifikat

• Sonderveranstaltungen, z. B. Mnozil Brass Workshop – Teilnahme- zertifikat

tiroler Kapellmeistertag, samstag 5. november 2011 13.30 – 18.30 uhr, Vz Blaike in Völs

Der heurige Kapellmeistertag wird sich in einer öffentlichen Diskussion mit folgendem Thema schwerpunktmäßig befassen:

Wo sehen wir die zukunft unserer Ka- pellmeister – Wo sehen wir Kapellmei- ster unsere zukunft? • Die Kapellmeister-Ausbildung in Tirol - diskutiert und hinterfragt am Kapell-

meistertag, samstag 5. november 2011 im Vz Blaike in Völs

• Informationen zum Kapellmeisterwett- bewerb „Con brio Tirol 2012“

• Live-Beiträge und Uraufführungen mit der k.u.k. Postmusik Tirol

• Konzert des neuen Blasorchesters „Tyrolean Winds“ unter Bernhard Sieberer.

Kooperation mit dem Verein Low Brass Tirol

Wie bereits im letzten Jahr gibt es im Herbst eine Kooperation zwischen dem Blasmusikverband Tirol und dem Verein Low Brass Tirol. In diesem Rahmen findet am Montag, 31.10.2011 um 20 Uhr im Haus Maria Swarovski ein Konzert und ein Workshop (10.30 – 17 Uhr) mit „MNOZIL BRASS“ statt.

Anmerkung für Teilnehmer im Ausbil- dungskonzept „Modell Tirol“: In Verbin- dung mit der Teilnahme am Tiroler Kapell- meistertag, am Samstag, dem 5. November 2011, 13.30 Uhr, ist dieser Workshop als Wahlpflichtfach im neuen Kapellmeister- ausbildungsmodell Tirol am TLK anrechen- bar und frei zugänglich!

Tirol am TLK anrechen- bar und frei zugänglich! Anmeldung dazu beim Blasmusikverband Tirol. Für Lehrer des

Anmeldung dazu beim Blasmusikverband Tirol.

Für Lehrer des Tiroler Musikschulwerkes kann dieser Workshop ebenso als offiziel- le Fortbildungsveranstaltung angemeldet werden! Musikschüler, die mit ihrem Lehrer zum Workshop kommen, haben ebenso freien Zutritt!

n

Mag. Hermann Pallhuber Landeskapellmeister hermann.pallhuber@chello.at

LV-Kapellmeister | mittEilungEn

zur Erinnerung …

auszug aus der Wertungsspielordnung des BVt

§ 6 Pflicht-/selbstwahlstück

In der Regel sind bei einem Wertungsspiel ein Pflichtstück und ein Selbstwahlstück

vorzutragen. Die Pflichtstücke werden alle zwei Jahre durch den ÖBV (Österreichi- scher Blasmusikverband) und (als zusätz- liche Alternative) durch die Landesverbän- de festgelegt und zeitgerecht in der Fach- zeitschrift „Österreichische Blasmusik“, in der Verbandszeitung BiT (Blasmusik in Tirol) sowie auf der Homepage des Blas- musikverbandes Tirol (www.blasmusikver- band-tirol.at) bekannt gemacht. Das von einem Blasorchester aufgeführte Pflicht- stück darf von diesem in den folgenden drei Jahren nicht als Selbstwahlstück verwendet werden; jedoch steht es der Kapelle frei, dieses Stück im selben Ka- lenderjahr bei mehreren Wertungsspielen vorzutragen. In der Leistungsstufe A muss kein Pflichtstück gespielt werden. Nicht jede gute Komposition ist als Wer- tungsstück geeignet. Folgendes gilt für Selbstwahlstücke:

1. Konzertante gehaltvolle Literatur

2. Die nettospielzeit beider Konzert-

stücke (Pflicht- und Selbstwahlstücke) zusammen sollte der jeweiligen Stufe entsprechen:

Kategorie A –

6 - 8

Minuten

Kategorie B –

8 - 10 Minuten

Kategorie C – 12 - 14 Minuten Kategorie D – 16 - 20 Minuten Kategorie E – 20 - 30 Minuten

3. Das Stück muss mehrere unterschied- liche dynamische abstufungen und

4. mindestens zwei verschiedene tempi (Charakteristika) enthalten.

Grundsätzlich sind als Selbstwahlstücke zum Wertungsspiel nur die in den Blas- musikkatalog aufgenommenen Werke mit den vom Blasmusikverband Tirol und vom Österreichischen Blasmusikverband ge- tätigten Abänderungen und Ergänzungen zugelassen. Noch nicht eingestufte Werke können gemeldet werden, wenn minde- stens acht Wochen vor dem Wertungs- spiel drei Partituren bei der Geschäfts- stelle des Blasmusikverbandes Tirol zur Einstufung eingereicht werden. Rudi Pascher

n

mittEilungEn | LV-Geschäftsführer

mittEilungEn | LV-Geschäftsführer Roland Mair Das neue Mitgliederverwaltungsprogramm Liebe Musikantinnen und

Roland Mair

Das neue Mitgliederverwaltungsprogramm

Liebe Musikantinnen und Musikanten!

Maske für Vereine Leiste der verschiedenen Module
Maske für Vereine
Leiste der verschiedenen
Module

grundmodul:

Verein mitglieder – Administratorenbearbeitung listen – Mitglieder – Vereine – Admin Jahresbericht – Verein – Bezirk – Land statistik – Stufen – Bezirk aKm-meldungen newsletter downloads liste Postversand Konfiguration – Benutzergruppen – Zusatzmodule – Wertungen Import – JMLA Import

zusatzmodule:

Ehrung Anmeldung – Berechnung statistik inventar Kleidung – Instrumente – Noten Proben und ausrückungen sms diverse listen Komponisten

D as bisherige Mitgliederverwal- tungsprogramm wurde von der Österreichischen Blasmusikjugend

dem Blasmusikverband Tirol und seinen Mitgliedskapellen kostenlos zur Verfügung gestellt. Viele vom Verband bzw. von den Musikka- pellen angeregte Vorschläge zur Verbesserung einer bedienerfreundlichen Handhabung des verwendeten Verwaltungsprogramms wur- den seitens des bisherigen Betreibers seit zwei Jahren nicht mehr umgesetzt. Mittlerweile kam es zu einem Firmenwech- sel, der einige Änderungen mit sich brachte:

Fehlerbehebung, Erstellen einer bediener- freundlichen Maske, laufende Wartungsko- sten sind künftig finanziell abzugelten.

Maske für Mitglieder
Maske für Mitglieder

24 BiT | September

LV-Geschäftsführer | mittEilungEn

Der Verband hat sich deshalb über Alter- nativen informiert und ist der Meinung, dass sich das Verwaltungsprogramm des Oberö- sterreichischen Blasmusikverbandes auf dem neuesten technischen Stand befindet und äußerst bedienerfreundlich ist („Knopf- druck genügt!“). Deshalb haben wir uns ent- schlossen, dieses Programm zu bestellen. Ein großer Vorteil dabei besteht auch darin, dass alle bisherigen Daten aus dem bestehenden Programm übernommen werden können. Zusätzlich werden zum Grundmodul wei- tere Module zur Verfügung gestellt (siehe Kasten).

Finanzierung: Nach Abzug der Landesför- derung ist für die Anschaffung des Gesamt- paketes (Grundpaket und Zusatzmodule) je Musikkapelle ein einmaliger Betrag von € 150,- zu entrichten.

Die anfallenden Wartungskosten belaufen sich jährlich (ab 2012) auf € 50,-.

Bei einem Informationstag des Verbandes wurde das Programm den Bezirksobmän- nern bereits vorgestellt und mit großer Zu- stimmung aufgenommen.

Wichtige Hinweise:

Die bisherige Datenbank bitte noch lau- fend aktualisieren und auf den neuesten Stand bringen (wichtig für die Übernahme der Daten in das neue Programm).

Der Datentransfer wird ca. 14 Tage vor der offiziellen Inbetriebnahme (genaues Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben – voraussichtlicher Termin Anfang März 2012) erfolgen. Schulungen in den Bezir- ken werden rechtzeitig angeboten.

Im Österreichischen Blasmusikverband und in den Landesverbänden besteht be- reits die Funktion eines EDV-Referenten. Auf Grund der stetig steigenden EDV- Kommunikation wird seitens des Lande- verbandes empfohlen, die Funktion eines Bezirks- bzw. Vereins-EDV-Referenten zu schaffen.

Es besteht derzeit die Möglichkeit, in eine Testversion einzusteigen – Benutzer- name und Kennwort beim Bezirksobmann anfordern.

Die Entwicklung im EDV-Bereich bleibt nicht stehen, deshalb sind wir bemüht, die- sen Fortschritt mitzugehen, um euch ein zeitgerechtes, bedienerfreundliches und übersichtliches Mitgliederverwaltungspro- gramm anbieten zu können.

RUNDEL REPERTOIRE TIPP www.rundel.at • Konzert A WINDOW TO THE WORLD · South African Folk
RUNDEL
REPERTOIRE TIPP
www.rundel.at
• Konzert
A WINDOW TO THE WORLD · South African Folk Song · Fritz Neuböck
FISKINATURA · Suite · Thiemo Kraas
CABO VERDE · Inseln im Wind · Markus Götz
LICHTBLICKE · Rays of Hope · Kurt Gäble
DEUTSCHLANDBILDER · Capriccio · Alfred Bösendorfer
JAZZ INSPIRATION · Medium Swing/Blues/Fast Swing · M.Schneider
FRYDLANT SUITE · Folk Song Suite · Teil 1 und 2 · Pavel Stanék
A GALACTIC SUITE · Michael Zeh
NORWAY IMPRESSIONS · A Musical Journey · Alfred Bösendorfer
• Easy Listening: Swing · Rock · Pop · Film
FREE AND HAPPY · The Sound of Bert Kaempfert · arr. S.McMillan
MUSIK IST TRUMPF · arr. Manfred Schneider
OPENING · Ernst Hoffmann
SPIRIT OF ‘69 · Believer/Massachusetts /Take Me Home · arr. K.Gäble
WADE IN THE WATER · Gospel Rock · Markus Götz
WHAT A WONDERFUL WORLD · arr. Heinz Briegel
• Traditionelle Blasmusik
ALOIS-POLKA · Nach einer Volksweise · Jir`´i Volf
HELENENMARSCH · Friedrich Lübbert · arr. Siegfried Rundel
KARLSPOLKA · Josef Poncar · arr. Jaroslav Ondra
MILOVANA · Sousedsky/Ländler · Metodéj Prajka
UNGARNS KINDER · Marsch von Emil Toft · arr. Siegfried Rundel
• Compact Disc (CD)
FISKINATURA · LPO Brandenburg · Peter Vierneisel
Fiskinatura - Cabo Verde - Deutschlandbilder -
Norway Impressions - Northern Thai Suite - A Galactic Suite -
Mein Brandenburg - A Window to the World
Weitere Infos:
Musikverlag RUNDEL GmbH · D-88430 Rot an der Rot
TEL 0049-8395-94260 · FAX 0049-8395-9426890
EMAIL info@rundel.de · INTERNET www.rundel.at

Wir gratulieren zur landesauszeichnung 2011

Verdienstkreuz des landes tirol rudi Pascher, Bezirkskapellmeister MB Landeck und Landeskapellmeister-Stv. Blasmusikverband Tirol Franz Widmoser, Bezirksobmann MB Brixental

Tirol Franz Widmoser, Bezirksobmann MB Brixental Verdienstmedaille des landes tirol Bruno haselwanter ,
Tirol Franz Widmoser, Bezirksobmann MB Brixental Verdienstmedaille des landes tirol Bruno haselwanter ,

Verdienstmedaille des landes tirol Bruno haselwanter, Bezirksobmann MB Telfs arnold Kraler, Musikkapelle Sillian Johann marthe, Bürgermusikkapelle Seefeld Werner mayr, Landeskapellmeister-Stv. Blasmusikverband Tirol markus schlenck, Finanzreferent Blasmusikverband Tirol Josef stern, Langj. Bezirkskapellmeister MB Innsbruck Land Franz ungerank, Bundesbahn Musikkapelle Innsbruck und Stadtmusikkapelle Wilten

n

Euer Geschäftsführer Roland Mair roland.mair@blasmusikverband-tirol.at

mittEilungEn | LV-Jugendreferenten

mittEilungEn | LV-Jugendreferenten Martin Rabl und Wolfram Rosenberger Musik in kleinen Gruppen Liebe Musikantinnen und

Martin Rabl und Wolfram Rosenberger

Musik in kleinen Gruppen

Liebe Musikantinnen und Musikanten! Liebe Jugendreferentinnen und Jugendreferenten!

I m kommenden Jahr 2012 findet am 27. und 28. Oktober wieder der Bundes- wettbewerb „Musik in kleinen Grup-

pen“ in Wien statt. Der Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ ist eine sinn- und wert- volle Ergänzung zum Orchestermusizieren. Dieser von der österreichischen Blasmusikju- gend auf Bezirks-, Landes- und Bundesebe- ne ausgeschriebene Wettbewerb für Ensem- bles wurde im Jahr 2010 mit großem Erfolg durchgeführt. Durch ein gut überlegtes Aus- wahlverfahren präsentieren sich die verschie- densten Ensembleformationen einer Fachju- ry. Schon jetzt beginnen die Jugendreferent/- innen, Kapellmeister und Musikschullehrer mit den Vorbereitungen, stellen die Ensem- bles zusammen und versuchen das richtige Programm auszuwählen.

Beim Wettbewerb vor zwei Jahren traten fast 200 Ensembles bei den Bezirkswettbe- werben an. Nach dem Landeswettbewerb (53 Ensembles) wurden sechs Ensembles aus Ti- rol für den Bundeswettbewerb nominiert.

Die vollständige Ausschreibung und das Wettbewerbsreglement finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Blasmusik- jugend www.winds4you.at, bzw. auf den Seiten 28 bis 29.

n

Eure Landesjugendreferenten Wolfram Rosenberger und Martin Rabl Wolfram.rosenberger@chello.at und m.rabl@lms.tsn.at

Jungmusiker-Leistungs-

abzeichen in GOLD

do, 14.6.12: Prüfung in Kitzbühel (für Osttirol und Unterland), Anmelde- schluss: 15.12. 2011 (ohne Programm) Fr, 15.6.12: Prüfung in Landeck, Anmeldeschluss: 15.12. 2011 (ohne Programm) sa, 16.6.12: Prüfung in Innsbruck Anmeldeschluss: 15.12. 2011 (ohne Programm) sa, 23.6.12: Prüfung Innsbruck Anmeldeschluss: 15.12. 2011 (ohne Programm)

Über eine rege Teilnahme würden wir uns wieder freuen.

Ergebnisse der Prüfung zum Jungmusikerleistungsabzeichen in gold 2011

Die Prüfung zum Jungmusikerleistungs- abzeichen in gold wurde im Jahr 2011 ausschließlich nach den neuen Kriterien durchgeführt. Diese Bestimmungen für die Prüfungen gelten bundesweit seit Septem- ber 2008. Das Landesjugendreferat, be- stehend aus den beiden Landesjugendrefe- renten und den 19 Bezirksjugendreferent/-

innen, sowie der Landesvorstand gratu- lieren den Prüflingen dieses Jahres recht herzlich zu Ihren musikalischen Erfolgen. Als Leistungsträger und Stützen der Tiroler Blasmusikkapellen habt ihr bewiesen, dass ihr den anderen Jungmusikanten verlässli- che Vorbilder seid, auf die man bauen und zählen kann.

Wir wünschen Euch für Euren weiteren musikalischen Weg alles Gute, weiterhin viel Freude und Spaß mit der Musik. Für alle anderen Interessent/-innen sind die Termine für 2012 schon auf der Homepa- ge bekannt gegeben, bzw. bei der Termin- vorschau angeführt.

name

Vorname

instrument

musikkapelle

musikbezirk

Prädikat

Brunner

Elisabeth

Klarinette

Aurach

Brixental

Ausgez. Erfolg

JMLA

Erber

Martin

Klarinette

Aurach

Brixental

Ausgez. Erfolg

JMLA

Hirzinger

Leonhard

Posaune

Brixen i.T.

Brixental

Sehr guter Erfolg

JMLA

Riedmann

Beate

Klarinette

Westendorf

Brixental

Sehr guter Erfolg

JMLA

Pöll

Andreas

Posaune

Kirchberg i.T.

Brixental

Ausgez. Erfolg

JMLA

Gossner

Johanna

Klarinette

Westendorf

Brixental

Ausgez. Erfolg

JMLA

Beirer

Elena

Querflöte

Wattens

Hall

Sehr guter Erfolg

JMLA

Jenewein

Johannes

Tenorhorn

Baumkirchen

Hall

Guter Erfolg

JMLA

Kirchmair

Carina

Klarinette

Rinn

Hall

Mit Erfolg

JMLA

Schöch

Stefan

Tuba

Absam

Hall

Ausgez. Erfolg

JMLA

Seelos

Christoph

Posaune

Fritzens

Hall

Sehr guter Erfolg

JMLA

Zimmermann

Thomas

Klarinette

Fritzens

Hall

Guter Erfolg

JMLA

Ellmerer

Philipp

Querflöte

Wilten

IBK Stadt

Ausgez. Erfolg

JMLA

Steixner

Alexander

Posaune

Amras

IBK Stadt

Ausgez. Erfolg

JMLA

Thaler

Dominik

Horn

Wilten

IBK Stadt

Ausgez. Erfolg

JMLA

Zane

Tihomir

Saxophon

Innsbruck Mariahilf/St. Nikolaus

IBK Stadt

Ausgez. Erfolg

JMLA

Ellmerer

Andreas

Trompete

Wilten

IBK Stadt

Sehr guter Erfolg

JMLA

Erhart

Julian

Klarinette

Patsch

IBK-Land

Guter Erfolg

JMLA

26 BiT | September

LV-Jugendreferenten | mittEilungEn

name

Vorname

instrument

musikkapelle

musikbezirk

Prädikat

Reiner

Marie Theres

Klarinette

Sellrain

IBK-Land

Sehr guter Erfolg

JMLA

Zeisler

Markus

Schlagwerk

Axams

IBK-Land

Ausgez. Erfolg

JMLA

Desing

Reinhard

Tuba

Kematen

IBK-Land

Sehr guter Erfolg

JMLA

Leis

Christina

Querflöte

Axams

IBK-Land

Guter Erfolg

JMLA

Jaufenthaler

Claudia

Querflöte

Mutters

IBK-Land

Ausgez. Erfolg

JMLA

Neururer

Daniel

Horn

Arzl i.P.

Imst

guter Erfolg

MLA

Schuchter

Johannes

Klarinette

Roppen

Imst

Ausgezeichnet

JMLA

Dallavia

Luca

Querflöte

St. Johann i.W.

Iseltal

Ausgez. Erfolg

JMLA

Hopfgartner

Bernadette

Querflöte

Hopfgarten i.D.

Iseltal

Sehr guter Erfolg

JMLA

Rieger

Sabrina

Klarinette

St. Veit i.D.

Iseltal

Guter Erfolg

JMLA

Veider

Christina

Trompete

Hopfgarten i.D.

Iseltal

Guter Erfolg

JMLA

Kitzbichler

Lisa

Saxophon

Niederndorf

Unterinntaler Musikbund

Sehr guter Erfolg

JMLA

Trockenbacher

Martin

Klarinette

Erl

Unterinntaler Musikbund

Ausgez. Erfolg

JMLA

Feuchtner

Sandra

Klarinette

Bruckhäusl

Unterinntaler Musikbund

Sehr guter Erfolg

JMLA

Gründhammer

Katharina

Querflöte

Hinterthiersee

Unterinntaler Musikbund

Guter Erfolg

JMLA

Knoll

Sabrina

Querflöte

Unterlangkampfen

Unterinntaler Musikbund

Sehr guter Erfolg

JMLA

Pfisterer

Anton

Querflöte

Erl

Unterinntaler Musikbund

Ausgez. Erfolg

JMLA

Kolland

Hans

Trompete

Ebbs

Unterinntaler Musikbund

Mit Erfolg

JMLA

Schellhorn

Harald

Klarinette

Schwoich

Unterinntaler Musikbund

Mit Erfolg

JMLA

Singer

Thomas

Klarinette

Angerberg-Mariastein

Unterinntaler Musikbund

Sehr guter Erfolg

JMLA

Peer

Johannes

Trompete

Angath

Kustein

Sehr guter Erfolg

JMLA

Auer

Reinhard

Flügelhorn

Tobadill

Landeck

Guter Erfolg

MLA

Dr. Koller

Michael

Trompete

Tobadill

Landeck

Guter Erfolg

MLA

Geiger

Florian

Tuba

Fiss

Landeck

sehr guter Erfolg

MLA

Probst

Walter

Tenorhorn

Nauders

Landeck

sehr guter Erfolg

MLA

Schmid

Lukas

Fagott

Landeck

Landeck

Ausgezeichnet

JMLA

Scherl

Florian

Trompete

Schnann

Landeck

Sehr guter Erfolg

JMLA

Schöpf

Dominik

Trompete

Galtür

Landeck

Sehr guter Erfolg

JMLA

Tschol

Christoph

Trompete

St. Anton a. A.

Landeck

Sehr guter Erfolg

JMLA

Egger

Teresa

Horn

Landeck-Perjen

Landeck

Ausgez. Erfolg

JMLA

Haslwanter

Anna

Querflöte

Kauns

Landeck

Ausgez. Erfolg

JMLA

Kathrein

Lukas

Schlagzeug

Tobadill

Landeck

Guter Erfolg

JMLA

Kurz

Daniel

Klarinette

Ischgl

Landeck

Ausgez. Erfolg

JMLA

Mungenast

Lisa Maria

Querflöte

Grins

Landeck

mit Erfolg

JMLA

Rudigier

Daniela

Klarinette

Nauders

Landeck

Ausgez. Erfolg

JMLA

Sprenger

Lukas

Schlagzeug

Landeck

Landeck

Ausgez. Erfolg

JMLA

Stark

Michael

Klarinette

Kappl

Landeck

Ausgez. Erfolg

JMLA

Thöny

Charlotte

Querflöte

Prutz

Landeck

Sehr guter Erfolg

JMLA

Egger

Miriam

Querflöte

Nussdorf-Debant

Lienzer Talboden

Sehr guter Erfolg

JMLA

Lanser

Cornelia

Klarinette

Ainet

Lienzer Talboden

Ausgez. Erfolg

JMLA

Lukasser

Laura

Querflöte

Ainet

Lienzer Talboden

Sehr guter Erfolg

JMLA

Webhofer

Annika

Querflöte

Gaimberg

Lienzer Talboden

Sehr guter Erfolg

JMLA

Weiß

Elisa

Querflöte

Nikolsdorf

Lienzer Talboden

Guter Erfolg

JMLA

Brunner

Karin

Klarinette

Apfaltersbach

Pusteraler Oberland

Sehr guter Erfolg

JMLA

Egger

Johannes

Tenorhorn

Kartitsch

Pusteraler Oberland

Ausgez. Erfolg

JMLA

Schett

Johannes

Tenorhorn

Innervillgraten

Pusteraler Oberland

Ausgez. Erfolg

MLA

Schett

Dominic

Klarinette

Innervillgraten

Pusteraler Oberland

Guter Erfolg

JMLA

Senfter

Maximilian

Klarinette

Innervillgratten

Pusteraler Oberland

Guter Erfolg

JMLA

Gasser

Bianca

Querflöte

Sillian

Pusteraler Oberland

Guter Erfolg

JMLA

Geiler

Lucia

Saxophon

Heinfels

Pusteraler Oberland

Sehr guter Erfolg

JMLA

Rohregger

Markus

Klarinette

Rattenberg

Rattenberg

Sehr guter Erfolg

JMLA

Troger

Katharina

Klarinette

Münster

Rattenberg

Guter Erfolg

JMLA

Margreiter

Christine

Querflöte

Auffach

Rattenberg

Sehr guter Erfolg

JMLA

Huber

Lukas

Trompete

Kramsach

Rattenberg

Guter Erfolg

JMLA

Rampl

Daniela

Saxophon

Mariatal

Rattenberg

Guter Erfolg

JMLA

Schneider

Christine

Klarinette

Breitenbach a.I.

Rattenberg

Ausgez. Erfolg

JMLA

Unterrainer

Florian

Trompete

Brandenberg

Rattenberg

Ausgez. Erfolg

JMLA

Watson

Philipp

Klarinette

Rattenberg-Radfeld

Rattenberg

Ausgez. Erfolg

JMLA

Syrowatka

Daniel

Tenorhorn

Biberwier

Reutte-Außerfern

Sehr guter Erfolg

JMLA

Perl

Manuela

Querflöte

Elmen

Reutte-Außerfern

Sehr guter Erfolg

JMLA

Sprenger

Severin

Trompete

Forchach

Reutte-Außerfern

Sehr gut

JMLA

Rädler

Angelika

Querflöte

Zöblen

Reutte-Außerfern

Ausgez. Erfolg

MLA

Goss

Rebecca

Querflöte

Schwaz

Schwaz

Guter Erfolg

JMLA

Köll

Elisabeth

Saxophon

Haiming

Silz

sehr guter Erfolg

MLA

Stabentheiner

Gabriel

Trompete

Huben

Silz

Mit Erfolg

JMLA

Hillen

Carolin

Saxophon

Mötz

Silz

Sehr guter Erfolg

JMLA

Fiegl

Thomas

Klarinette

Huben i. Ö.

Silz

Ausgez. Erfolg

JMLA

Kuprian

René

Schlagzeug

Huben i. Ö.

Silz

Ausgez. Erfolg

JMLA

Pult

Nathalie

Klarinette

Huben i. Ö.

Silz

Ausgez. Erfolg

JMLA

Schmid

Daniela

Saxophon

Umhausen

Silz

Sehr guter Erfolg

JMLA

Haslwanter

Maria

Querflöte

Rietz

Silz

mit Erfolg

JMLA

Köninger

Daniela

Querflöte

Mötz

Silz

mit Erfolg

JMLA

Mangweth

Clemens

Tuba

Stams

Silz

Ausgez. Erfolg

JMLA

Köck

Verena

Querflöte

Tumpen

Silz

Ausgez. Erfolg

JMLA

Millinger

Dominik

Horn

Waidring

St. Johann

Guter Erfolg

JMLA

Adelsberger

Eva

Querflöte

St. Jakob i.H.

St. Johann

Ausgez. Erfolg

JMLA

Waldhart

Anna

Querflöte

Pfaffenhofen

Telfs

Ausgez. Erfolg

JMLA

Wieser

Anne

Klarinette

Inzing

Telfs

Ausgez. Erfolg

JMLA

Mader

Martina

Querflöte

Trins

Wipptal-Stubaital

Ausgez. Erfolg

JMLA

Hörtnagl

Christoph

Trompete

Obernberg

Wipptal-Stubaital

Sehr guter Erfolg

JMLA

Kandler

Benjamin

Bassposaune

Obernberg

Wipptal-Stubaital

Sehr guter Erfolg

JMLA

Peer

Matthias

Trompete

Steinach

Wipptal-Stubaital

Guter Erfolg

JMLA

Peer

Stefan

Klarinette

Steinach

Wipptal-Stubaital

Ausgez. Erfolg

JMLA

Schönherr

Barbara

Klarinette

Neustift i.St.

Wipptal-Stubaital

Ausgez. Erfolg

JMLA

Erhart

Christian

Oboe

BMK Gerlos

Zillertal

Sehr guter Erfolg

MLA

Schiestl

Martina

Querflöte

Uderns

Zillertal

mit Erfolg

JMLA

Unterberger

Harald

Flügelhorn

Vomp

Schwaz

Ausgez. Erfolg

MLA

Egger

Astrid

Flügelhorn

Langkampfen

Unterinntaler Musikbund

Sehr guter Erfolg

JMLA

mittEilungEn | LV-Jugendreferenten

Ausschreibung

Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ 2011-2012

Bundeswettbewerb 27. und 28. oktober 2012 in Wien

Die ausgewählten Fotos zeigen Tiroler Teilnehmer bei vergangenen Bewerben von Musik in kleinen Gruppen.
Die ausgewählten Fotos zeigen Tiroler
Teilnehmer bei vergangenen Bewerben
von Musik in kleinen Gruppen.

Die Österreichische Blasmusikjugend schreibt den Bundeswettbewerb Musik in kleinen Gruppen 2012 wie folgt aus. Die Regelungen gelten sinngemäß auch für die vorgestaffelten Bezirks- und Landes- wettbewerbe.

1) Besetzung

Zugelassen sind instrumentale Bläser- und Schlagwerkbesetzungen vom Duo bis zum Oktett. Chorische Besetzungen sind nicht zulässig.

2) stufeneinteilung

Für die Berechnung des Altersdurch- schnittes wird das Jahr des Bundeswett- bewerbes (Wien 2012) herangezogen.

versuchsweise für ganz Österreich die Stufe Junior im kommenden Jahr einzu- bauen. Bisher mussten alle Teilnehmer bis 13 Jahre in der Stufe A antreten. Jetzt besteht die Möglichkeit einer besseren altersgerechten Beurteilung. Die Schüler der Stufe Junior können ebenfalls zum Bundeswettbewerb entsandt werden, tre- ten dann aber vorerst noch in der Stufe A an. Sollte sich das Modell bewähren, wird die Juniorstufe in allen Bundesländern eingeführt.

Ensembles mit mitgliedern aus einem oder mehreren musikvereinen

3) spieldauer und literatur

Ø bis 11 Jahre

Junior

Bei den angegebenen Zeiten handelt es sich um die reine Spielzeit, Originallite-

Ø bis 13 Jahre

A

ratur ist zu bevorzugen. Die Vorlage von

Ø bis 16 Jahre

B

Partituren in dreifacher (Holzbläser vierfa-

Ø bis 19 Jahre

C

cher) Ausführung ist beim Bundeswettbe-

Ø ab 19.1 Jahre

D

unabhängig vom altersdurchschnitt:

sondergruppe: Ensembles, bei denen die

Ø

Landesverband hat sich bereit erklärt,

Junior: bis 11 Jahre: Der Tiroler

werb verbindlich vorgeschrieben. Bei Nichteinhaltung der Ausschreibungs- kriterien (z.B. Unter- oder Überschreitung

Hälfte oder mehr der Mitglieder Studenten oder Absolventen einer Musikuniversität oder eines Konservatoriums sind.

der reinen Spielzeit sowie Nichteinhaltung der vorgegebenen Literaturanforderungen) kann es zu einem Punkteabzug kommen (max. 4 Punkte vom Gesamtergebnis). Über einen allfälligen Punkteabzug und

über die Höhe des Punkteabzugs ent-

scheidet die Jury.

holz- und Blechbläserensembles Junior: 4 bis 6 Minuten, zwei Sätze unter- schiedlichen Charakters stufe a: 4 bis 6 Minuten, zwei Sätze unterschiedlichen Charakters stufe B: 8 bis 10 Minuten, zwei Sätze unterschiedlichen Charakters und aus zwei unterschiedlichen Stilepochen stufe c: 12 bis 14 Minuten, drei Sätze unterschiedlichen Charakters und aus drei unterschiedlichen Stilepochen stufe d: 14 bis 16 Minuten, drei Sätze unterschiedlichen Charakters und aus drei unterschiedlichen Stilepochen stufe s:14 bis 16 Minuten, drei Sätze unterschiedlichen Charakters und aus drei unterschiedlichen Stilepochen

schlagwerkensembles Junior: 4 bis 6 Minuten, zwei Sätze unter- schiedlichen Charakters stufe a: 4 bis 6 Minuten, zwei Stücke unterschiedlichen Charakters stufe B: 8 bis 10 Minuten, zwei Sätze unterschiedlichen Charakters mit ver- schiedenen Schlaginstrumentenzusam- mensetzungen stufe c: 12 bis 14 Minuten, drei Sätze unterschiedlichen Charakters mit ver-

28 BiT | September

LV-Jugendreferenten, Jugend im Gespräch | mittEilungEn

LV-Jugendreferenten, Jugend im Gespräch | mittEilungEn 3.3.12: Landeck, Imst 3.3.12: Telfs, Silz, 4.3.12: Innsbruck

3.3.12: Landeck, Imst 3.3.12: Telfs, Silz, 4.3.12: Innsbruck Stadt, Hall

21.4.12: Landeswettbewerb Musik in kleinen Gruppen in Innsbruck

6) Vereinseigenes Ensemble:

Neuerung für Tirol ab 2012: Die drei besten vereinseigenen En- sembles erhalten 300,- 200,- und 100,- Euro. Hiermit soll die Förde- rung der vereinseigenen Ensembles anerkannt werden.

7) anmeldung:

Die Entsendung zum Bundeswett- bewerb erfolgt über die jeweiligen Landesverbände. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2012.

schiedenen Schlaginstrumentenzusam- mensetzungen (Stabspiele Pflicht) stufe d: 14 bis 16 Minuten, drei Sätze unterschiedlichen Charakters mit ver- schiedenen Schlaginstrumentenzusam- mensetzungen (Stabspiele Pflicht) stufe s:14 bis 16 Minuten, drei Sätze unterschiedlichen Charakters mit ver- schiedenen Schlaginstrumentenzusam- mensetzungen (Stabspiele Pflicht)

4) Entsendungsmodus für den Bundeswettbewerb am 27. und 28. oktober 2012 in Wien

a) Jeder Landesverband kann pro Stufe ein Holz- oder Blechbläserensemble

zum Bundeswettbewerb entsenden. Zusätzlich kann, gleichgültig in wel- cher Stufe, ein Schlagwerkensemble entsendet werden. Gegebenenfalls kann ein Holz- oder Blechblä- serensemble durch ein weiteres Schlagwerkensemble, gleichgültig in welcher Stufe, ersetzt werden.

b) Schwerpunkt für den Wettbewerb 2012 ist die Förderung der

weitmensurierten und der

tiefen Blechblasinstrumente sowie der

doppelrohrblattinstrumente

(klassisches Bläserquintett oder sonstiges gemischtes Holzbläse- rensemble mit mindestens einem Doppelrohrblattinstrument).

Bei Entsendung von fünf oder mehr Gruppen soll mindestens ein Ensemble einer dieser Schwerpunktgruppen angehören.

5) termine der Bezirks- und landeswettbewerbe in tirol:

11.2.12: Innsbruck Land, Wipptal, Stubai 12.2.12: Osttirol

25.2.12: Schwaz, Zillertal, Rattenberg 26.2.12: Reutte 26.2.12: Kufstein, Brixental, St. Johann i.T.

Reutte 26.2.12: Kufstein, Brixental, St. Johann i.T. Jugend im Gespräch Andreas Mader lem Moderne,
Jugend im Gespräch Andreas Mader lem Moderne, Neoklassizismus, Impressionismus. alter: 18 Wohnort: Jochberg
Jugend im Gespräch
Andreas Mader
lem Moderne, Neoklassizismus,
Impressionismus.
alter: 18
Wohnort: Jochberg
Blasmusikkapelle:
Was gefällt dir an deiner musikkapelle?
Kameradschaft; motiviert junge Men-
schen, ein Instrument zu erlernen.
Bist du noch bei anderen Vereinen?
Nein
Musikkapelle Jochberg
instrument: Saxophon
mein idol: Arno Born-
kamp
hobbies: Musik (Musik
machen und ein bis-
schen komponieren
Was magst du dort nicht so gern?
Die Motivation, seine Leistung weiter zu
steigern, fehlt oft.
Wenn du allmächtig wärst, was würdest
du ändern auf der Welt?
Ich würde bewirken, dass das Saxophon
früher erfunden worden wäre
)
Welche musik spielst du am liebsten?
Klassische Saxophonliteratur, aber
auch Transkriptionen und Neue Musik;
und Jazz
schule/lehre: Musik-BORG in Inns-
bruck, Vorbereitung am Tiroler Landes-
konservatorium
Was liebst du sonst noch für musik?
Musik ab der Spätromantik; vor al-
Was macht dir mut?
Es macht mir Mut zu hören, dass
zumindest einigen Menschen gefällt,
was ich mache.

mittEilungEn | LV-Stabführer

mittEilungEn | LV-Stabführer Gerald Embacher 1. Landesbewerb „Musik in Bewegung“ am 1. Oktober 2011 im

Gerald Embacher

1. Landesbewerb „Musik in Bewegung“ am 1. Oktober 2011 im Regionalsportzentrum in Schwaz

Liebe Musikantinnen und Musikanten!

in Schwaz Liebe Musikantinnen und Musikanten! Anfängerkurs „Musik in Bewegung“ 2011 mit Siegfried

Anfängerkurs „Musik in Bewegung“ 2011 mit Siegfried Stigger (links) und Christian Zoller (rechts).

Z wanzig Musikkapellen aus Tirol stel-

len sich am 1. Oktober ab 15 Uhr im

Regionalsportzentrum in Schwaz

beim ersten Landesbewerb „Musik in Bewe- gung“ der Bewertung. Als Bewerter fungie- ren die Landesstabführer Toni Profanter aus Südtirol, Alois Jäger aus Vorarlberg und der Bundesstabführerstellvertreter Rupert Steiner aus Salzburg. Ab 18.30 Uhr wird ein erlebnis- reiches Rahmenprogramm geboten, bei dem es nicht nur Musik zum Anhören, sondern auch zum Anschauen gibt. Der Landesbe- werb wird nach der Preisverteilung mit der Aufführung des „Großen österreichischen Zapfenstreiches“ ausklingen.

Stabführerausbildung 2011

Wie in den vergangenen Jahren wurden auch in diesem Jahr zwei zentrale Stabfüh- rerkurse abgehalten. Am Anfängerkurs, durchgeführt von Christian Zoller und Sieg- fried Stigger, nahmen 19 Stabführer(inn)en teil. Der Kurs für Fortgeschrittene, geleitet

30 BiT | September

von Gerald Embacher, Christian Zoller und Siegfried Stigger, war mit 25 Teilnehmer(inn) en gut besucht. Nach den Vorträgen der Re- ferenten erfolgte in Gruppen die praktische Umsetzung. Wesentlich zum guten Gelingen beigetragen hat die Rettenberger Musikka- pelle Kolsass, die wieder als Übungskapelle zur Verfügung stand. Ein herzlicher Dank gebührt dem Obmann Martin Kammerlan- der für die immer verlässlichen organisato- rischen Hilfen!

Neue Auflage des Buches „Musik in Bewegung“

Die 4. Auflage des Buches „Musik in Be- wegung“ ist fertig. Diese Ausgabe ist ab näch- stem Jahr das gültige Regelwerk für alle Be- lange von „Musik in Bewegung“. Im Gegen- satz zu den vorhergehenden Ausgaben ent- hält die neue Auflage eine Vielzahl von sehr anschaulichen Skizzen. Dem Buch ist auch eine CD beigelegt mit Tonbeispielen für das richtige Einschlagen. In der nächsten Ausga-

be der BiT werden die wenigen Änderungen genau angeführt. Erhältlich ist das Buch beim Tuba-Verlag in Oberwart, oder über andere Musikverlage.

Marschmusikbewerbe in den Bezirken 2011

In folgenden Musikbezirken wurden in diesem Sommer Marschmusikbewertungen durchgeführt: am 26. Juni 2011, Musikbezirk Hall, in Volders; am 9. Juli 2011, Musikbezirk Schwaz, in Stans; am 17. Juli 2011, Außer- ferner Musikbund, in Höfen und am 31. Juli 2011, Musikbezirk Silz, in Haiming. Am 17. September 2011 findet noch eine Marschmu- sikbewertung in Lienz statt. Sehr erfreulich sind die Ergebnisse, die über die Homepage des Blasmusikverbandes abrufbar sind, und die gesammelt wieder der nächsten BiT zu entnehmen sind.

n

Eure Landesstabführer Gerald Embacher & Christian Zoller gerald.embacher@tirol.gv.at

gEBurtstagsgratulationEn

Herzliche Gratulation – Zwei verdienstvolle Ehrenfunktionäre wurden 75!

J ohann Haun feierte seinen 75er be-

reits im Mai dieses Jahres. Seine rüh-

dass diese Talente auch im Blasmusikver- band Tirol gebraucht wurden. In der Tä- tigkeit als Beirat und insbeson- dere dann als Finanzreferent ab 1998 erwies er dem Blas- musikverband große Dienste und sorgte für den finanziellen Unterbau umfangreicher Vor- haben, dies bis 2007. Auch er ist Träger vieler Aus- zeichnungen für seine Tätig- keit, unter anderem wurde ihm das Verdienstkreuz des Landes Tirol und das Verdienstkreuz des Österreichischen Blasmusikverbandes in Silber verliehen. Der Blasmusikverband Tirol bedankt sich bei beiden Jubilaren für ihr erfolgreiches Wirken innerhalb der Blasmusikgemeinschaft und wünscht in herzlicher Verbundenheit noch viele Jahre Gesundheit und Freude. n Blasmusikverband Tirol

rige Tätigkeit erstreckte

sich über die Musik hinaus auf verschiedenste Gebiete: Eine sehr wichtige Aufgabe erfüllte er wohlals Bürgermeister sei- ner Heimatgemeinde Hart im Zillertal. Als begeisterter Mu- sikant stellte er sich selbstre- dend auch in der Musikkapel- le für mehr zur Verfügung. So war er langjähriger Kassier in der Bundesmusikkapelle Hart und führte schließlich über 20 Jahre lang die Geschicke des Musikbezirkes Zillertal als Bezirksobmann. Heute ist er Ehrenob- mann dieses Musikbezirkes, in Anerken- nung seiner verdienstvollen Tätigkeit. Die Stärken des Johann Haun lagen und liegen im leutseligen Umgang und im gro- ßen Verhandlungsgeschick. Kein Wunder,

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An folgenden Orten können Lose bezogen werden:
23. Oktober 2011 im Rahmen
des Herbstkonzertes der Mu-
sikkapelle Prutz in der HS Prutz
– Ried und Umgebung
Verlosung 2. Hauptpreis:
7. April 2012 in der Redaktion der
Bezirksblätter in Landeck
unter www.musikkapelle-prutz.at
bei jeder Musikantin und jedem Musikant
der Musikkapelle Prutz
Zahlscheine liegen in allen Bankstellen der Raiffeisenbank
Oberland auf. Überweisung von € 10,00 auf das Konto
der Musikkapelle Prutz 200-01.020.783 bei der Raiffeisen-
bank Oberland BLZ 36359. Das Los wird dann per Post
zugeschickt. Bitte vollständige Adresse angeben!

I m Juni dieses Jahres feier- te Professor Hans Eibl seinen 75. Geburtstag. Ein würdiger An- lass, auf seine umfangreichen

blasmusikalisch-

en Tätigkeiten

zurückzublicken. Nicht weniger als 28 Jahre war er geschätz- ter Kapellmeister der Militärmusik Tirol, beliebt bei seinen Musikanten, bekannt im In- und Ausland für innovative Konzepte. Mehrere zivile Musikkapellen Tirols stan- den unter seiner Leitung und konnten von seinem Einsatz und von seiner Erfahrung profitieren. Im Blasmusikverband Tirol war Hans Eibl zunächst durch viele Jahre als Landeska- pellmeisterstellvertreter tätig und wurde dann im Jahre 1998 zum Landeskapell- meister gewählt (er hatte dieses Amt bis

2007 inne). Hans Eibl hat sein Können

und sein Wissen immer gerne weiter gege- ben, bei Kursen, bei Lehrveranstaltungen und Proben, bei denen er zu Gast war. Sein humorvoller und respektvoller Umgang wurde von allen „seinen“ Musikanten sehr gelobt. Hans Eibl ist uns allen ein klingender Na- me, als Komponist von Werken, die sich durch große Praxisorientiertheit auszeich- nen. Eine ganze Reihe von Pflichtstücken aus seiner Feder bei Konzertwertungsspie- len in Österreich belegt dies ebenso wie viele Konzertprogramme. Erst seit wenigen Jahren hat er sich „zur Ruhe gesetzt“, was nicht heißt, dass Hans

Eibl untätig wäre. Nein, seine Begeisterung für die Blasmusik ist ungebrochen und als Arrangeur und Komponist schenkt er wei- terhin den Menschen Musik, wenn er sie auch nicht mehr selbst dirigiert. Wohlverdient erhielt Hans Eibl eine Rei- he von Auszeichnungen, so trägt er unter anderem das Verdienstkreuz des Landes Tirol und das Verdienstzeichen in Gold des Blasmusikverbandes Tirol und wurde

2007 zum Ehrenlandeskapellmeister er-

nannt.

n

Blasmusikverband Tirol

Tirol und wurde 2007 zum Ehrenlandeskapellmeister er- nannt. n Blasmusikverband Tirol September | BiT 3 1
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32 BiT | September

BEzahltE anzEigE das 7. Euregio musikfestival 2011 mit heißem musikalischem herbst Die mitwirkenden Orchester beim
BEzahltE anzEigE
das 7. Euregio musikfestival 2011 mit
heißem musikalischem herbst
Die mitwirkenden Orchester beim EURO BlasMusik Treffen im Kleinwalsertal.
S eit Januar finden unter dem Dach
„Euregio Musikfestival“ wieder ein
Reigen von beispielgebenden Konzer-

ten und Veranstaltungen statt. Vor kurzem fanden die 12. Europäischen Meisterschaf- ten der böhmisch-mährischen Blasmusik in Nesselwang mit mehr als 5000 Besuchern statt. Zum Ersten Mal war EURO Chor Sin- gen & Musizieren, ein Internationales Tref- fen von Landfrauen- und Bäuerinnenchören aus dem Alpenraum, in Oberstaufen ein Programmpunkt der Euregio. Chöre aus dem Allgäu, Bayern, Tirol der Schweiz und Südtirol kamen und zeigten bodenständige Chor- und Volksmusik auf. Mehr als 2500 Besucher waren dabei. Darüber hinaus gab das „Sinfonische Blas- orchester (SBO) Pongau“ unter der Leitung von Johann Mösenbichler ein Gala-Konzert in Bad Hindelang.

von Johann Mösenbichler ein Gala-Konzert in Bad Hindelang. EURO Chor – gemeinsamer Abschluss der rund 300

EURO Chor – gemeinsamer Abschluss der rund 300 Sängerinnen und Sänger im Kurpark von Oberstaufen.

300 Sängerinnen und Sänger im Kurpark von Oberstaufen. Euro musik 2011 – Facetten der internationalen Polizei-

Euro musik 2011 – Facetten der internationalen Polizei- und militär-musik im Kleinwalsertal/ Vorarlberg Beim Euregio Musikfestival wird im September 2011 an den gro- - ßen Erfolg der letzten Jahre angeknüpft:

Mit einer weiteren Großveranstaltung, die im Kleinwalsertal/Vorarlberg stattfindet, die EURO Musik 2011 – Facetten der Interna- tionalen Polizei- und Militär-Musik. Hier ha- ben sich bereits namhafte Polizei- und Mili- tärorchester aus ganz Europa angekündigt. Erleben Sie ein Eröffnungskonzert mit der „Bayerischen Polizeimusik“, tagsüber Open Air Konzerte an verschiedenen Plätzen mit begleitenden Sicherheits-Veranstaltungen und einem internationalen Galakonzert. Zum Abschluss findet ein Festgottesdienst mit anschließendem Festmarsch durch das Dorf statt. Bereits angemeldet haben sich die „Bayerische Polizeimusik“, „Militärmusik Vorarlberg“, „Polizeimusik Rheinland-Pfalz“, „Rainermusik Salzburg“, „Polizeimusik St. Gallen“, „Musikkapelle Memhölz“ und die „Gemeinschaftskapelle Kleinwalsertal“.

ternationalen Namen gemacht. Unter dem Motto „TRICOLORE“ trifft im Kleinwalstertal (Sa, 26.11.2011, 20 Uhr) und am nächs- ten Tag in Nesselwang (So, 27.11.2011, 15.30 Uhr) das Auswahlorchester auf das Miraphone Tuba-Quartett aus Frankreich. Gemeinsam mit dem EBO zeigen sie unter der Gesamtleitung von Professor Johann Mösenbichler die beeindruckende Vielfalt der klanglichen Möglichkeiten auf.

beeindruckende Vielfalt der klanglichen Möglichkeiten auf. Das Euregio-Blasorchester (EBO) gibt zwei Konzerte zusammen

Das Euregio-Blasorchester (EBO) gibt zwei Konzerte zusammen mit dem Miraphone-Tuba-Quartett.

EBo-Projekt „tricolorE“ mit dem miraphone tuba-Quartett Erstmalig wurde zum 1. EUREGIO- Musik- festival ’99 das grenzübergreifende EBO (EUREGIO-BLASORCHESTER) geformt. Das EBO hat sich seit dieser Zeit einen in-

Weitere informationen zum Veranstal- tungsprogramm des EurEgio musik- festivals 2011 erhalten Sie im Internet un- ter www.euregio-festival.de, oder fordern Sie unseren Informationsflyer an, unter der E-Mail: euregio@azv.de.

Das Sinfonische Blasorchester Pongau (SBO) mit Gastsolist Thomas Bernegger und Dirigent Johann Mösenbichler.

BEzirKsmEldungEn | Innsbruck-Land

Ein prächtiges Fest mit Überraschung