Sie sind auf Seite 1von 1

Beratungsleitfaden

Muskel- und Wadenkrämpfe

Wie entsteht ein Muskelkrampf?


Spontane, schmerzhafte Dauerkontraktion einzelner Muskeln bzw. Muskelgruppen. Ursache sind häufig Elektrolytver-
schiebungen, z. B. bei Magnesiummangel. Dieser kann entstehen infolge einer zu geringen Magnesiumaufnahme z. B. bei
Senioren oder Heranwachsenden, durch erhöhten Magnesiumverlust, z. B. durch Schwitzen oder durch Alkoholkonsum
oder durch Mehrbedarf, z. B. bei Schwangeren. Ebenso können Infektionen, niedrige Außentemperaturen, Krampfadern,
zu enge Strümpfe und/oder Schuhe oder eine Überlastung Muskelkrämpfe begünstigen. Muskeln werden über die Nerven
angesteuert. Bei einem Krampf ist die natürliche Reizübertragung gestört. Die Nerven geben unkontrolliert und mit zehnfach
erhöhter Stärke Impulse an den Muskel. Die Folge: Der Muskel verkrampft. Weil Schmerzrezeptoren im Bereich der
Verkrampfung ebenfalls erregt werden, erleben wir die fehlgeleitete Muskelkontraktion als schmerzhaft. Eine ausgeglichene
Magnesiumkonzentration ist wichtig, um das Ende einer normalen Muskelkontraktion einzuleiten.

Risikogruppen für Magnesiummangel


Schwangere und Stillende, Freizeit- oder Leistungssportler, beruflich und privat Geforderte, Heranwachsende oder
Senioren, Diabetiker, Apothekenkunden, die regelmäßig Medikamente einnehmen (z. B. Diuretika, ACE-Hemmer,
Kontrazeptiva, Glukokortikoide, Laxantien).

Wann zum Arzt?


Bei Patienten mit Muskelfaserriss, schwangeren oder stillenden Frauen, bei allen Patienten mit Vorerkrankungen

Prophylaxe und Therapie in der Selbstmedikation


Vorbeugung (eventuell in Kombination) Behandlung
• •
Regelmäßige moderate Bewegung, außerdem Zehen, Einnahme von Magnesiumpräparaten
Waden und Oberschenkel prophylaktisch massieren (z. B. Magnetrans® forte oder Magnetrans® extra)
und dehnen •
• Zehen, Waden, Oberschenkel dehnen, sanft
Ausreichend Flüssigkeit aufnehmen selbst massieren
(1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag) •
• Wärmende oder schmerzstillende Salben oder Gele
Zufuhr von elektrolythaltigen Getränken •
• Wärmezufuhr: Wärmeflasche, warmes Bad,
Alkohol und Nikotin meiden Kirschkern- oder Dinkelkissen

Produktsteckbrief – Magnestrans® forte 150 mg / Magnetrans® extra 243 mg


Wirkstoffe: Magnesiumoxid
Indikation: Bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache
für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Fotos: © STADA GmbH / britta60 – stock.adobe.com

Packungsgrößen: 20, 50, 100 Hartkapseln


Anwendung: Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die
empfohlene Dosis für Jugendliche und Erwachsene
• Magnetrans® forte 150 mg: morgens und abends je 1 Kapsel
• Magnetrans® extra 243 mg: morgens 1 Kapsel zum Frühstück
Hinweis: Bitte beachten Sie die zusätzlichen Informationen in der Packungsbeilage.
Weitere Informationen: www.magnetrans.de/magnesiummangel.html

Magnetrans® forte 150 mg / -extra 243 mg Hartkapseln Wirkstoff: Schweres Magnesiumoxid Zus.: -forte / -extra: 1 Hartkps. enth. 250mg/403mg schweres Magnesiumoxid entspr. 150mg/243mg
Magnesium entspr. 6,2mmol/10mmol Magnesium. Sonst. Bestandt.: Mikrokrist. Cellulose, Gelatine, Macrogol 4000, Na-dodecylsulfat, ger. Wasser, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen (II,III)-oxid
(E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171). Anw.: Nachgewies. Magnesiummangel, wenn er Ursache f. Stör. d. Muskeltätigk. (neuromuskul. Stör., Wadenkrämpfe) ist. Gegenanz.: Überempf. gg. d.
Wirkst. od. e. d. sonst. Bestandt., schwere Nierenfunkt.stör., Myasth. gravis, (Calcium-)Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese, AV-Block, Exsikkose; ggf. prüfen, ob sich aus dem Elektrolytstatus
(z.B. Hypermagnesiämie, -kaliämie) e. Gegenanz. ergibt. Schwangersch./Stillz.: Nur nach sorgfält. Nutzen-Risiko-Abwäg. NW: Weiche Stühle od. GI-Reizung, Durchf., Müdigkeitserschein. (mögl. Hinw. auf
Hypermagnesiämie). Beeintr. d. Reakt.sverm. mögl.! Angaben gekürzt – weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte d. Fach- bzw. Gebrauchsinformation. STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
Stand: Juli 2017

In Kooperation mit
Mit freundlicher Unterstützung der STADA GmbH