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GESUNDHEIT

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FITNESS

unseres d a s FOTO: DPNY NEWS GESUNDHEIT TIPPS FITNESS ERNÄHRUNG AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN

ERNÄHRUNG

d a s FOTO: DPNY NEWS GESUNDHEIT TIPPS FITNESS ERNÄHRUNG AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM

AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 15. Ausgabe, Mai 2001

Neues aus der Forschung

Herceptin:

eine präzise Waffe gegen den Brustkrebs

Gesundheit und Recht

Partnervermittlung- der sichere Weg zum Glück zu zweit?

Das Beste aus

Tomaten, Rotwein grünem Tee.

und

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in vielen ernährungswissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt wurde. Nobilin Lyco enthält eine Kombination natürlicher Carotinoide — unter anderem reines Lycopin aus Tomaten. Dazu natürliche Bioflavonoide sowie Auszüge aus grünem Tee und aus Traubenkernen. Darüber hinaus versorgt Sie Nobilin Lyco mit Vitamin C, mit natürlich- pflanzlichem Vitamin E und mit Selen. Insgesamt 11 Vitalstoffe für Ihre Gesundheit.

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Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 28 MEDICOM- Produkten? Sie erreichen die MEDICOM Kundenberatung von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter der gebühren- freien Telefonnummer. Natürlich nimmt unsere Kundenberatung auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

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0800-73 77 730

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www.medicom.de

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

H aben Sie auch das Gefühl, dass im Frühling alles leichter geht? Als würde die
H aben Sie auch das Gefühl, dass im Frühling alles leichter geht? Als würde die

H aben Sie auch das Gefühl, dass im Frühling alles leichter geht? Als

würde die Sonne die Probleme vertrei- ben, die noch im Winter dagewesen sind.

Der Wechsel der Jahreszeiten und die Abfolge der Jahre gehen jedoch nicht spurlos an allen Menschen vorüber; man- chen erscheinen die weiteren Aussichten „wenig heiter“. Häufig ist es auch die Un- gewissheit darüber, was danach kommt, und der Gedanke daran lässt oft unange- nehme Gefühle aufkommen. Ab Seite 20 informieren wir Sie über mögliche körper- liche und seelische Auswirkungen der Wechseljahre auf Männer und Frauen. Wie Sie von dieser Lebensphase auch profitieren können und was sich gegen Beschwerden unternehmen lässt, haben wir im Beitrag „Wechseljahre: Und was kommt dann?“ für Sie zusammengestellt.

Den Lebensweg zu zweit zu gehen, das ist eine schöne Vorstellung — doch manch- mal fehlt der geeignete Partner. In der Rubrik „Gesundheit und Recht“ geben wir Tipps zum Umgang mit Partnerver- mittlungen. Den Richtigen oder die Rich- tige finden Sie nicht im Traum? Aber vielleicht finden Sie Antworten auf vieles andere. Was Ihre Träume Ihnen sagen können, verraten wir Ihnen ab Seite 30.

Ein neues Brustkrebsmedikament steht im Zentrum unseres Beitrags in „Neues aus der Forschung“. Eine Brust- krebs-Patientin mit hoher medizinischer Kompetenz, die Buchautorin Ursula Goldmann-Posch, berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Wirkstoff.

Wir hoffen, mit unseren Themen auch im Jahr 2001 wieder Ihr Interesse getroffen zu haben.

auch im Jahr 2001 wieder Ihr Interesse getroffen zu haben. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre

zu haben. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Petra Wons Vorstand der Medicom Pharma AG

Petra Wons

Vorstand der Medicom Pharma AG

INHALT Kurzmeldungen Neuer Impfstoff gegen AIDS im Test Vitalstoff-Empfehlungen bei Nachwuchsplanung Fast jeder zweite
INHALT
Kurzmeldungen
Neuer Impfstoff gegen AIDS im Test
Vitalstoff-Empfehlungen bei Nachwuchsplanung
Fast jeder zweite Deutsche hat Übergewicht
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Seite 12
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6
Gesundheit & Recht
Liebesgarantie per Kartei?
Partnervermittlung — der sichere Weg zum Glück zu zweit?
Seite 4
10
Neues aus der Forschung
Herceptin: eine präzise Waffe gegen den Brustkrebs
Interview mit der Vorsitzenden der
Brustkrebsinitiative „mamazone“
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Seite 20
MEDICOM informiert
Nicht alles ist Gold, was glänzt
15
Titelthema
Wechseljahre: Und was kommt dann?
Was Männer und Frauen gegen mögliche
Beschwerden tun können
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Körper & Seele
Träume — Das „Nachtleben“ unseres Geistes
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Essen & Trinken
Vitalstoff-Rezept: Kohlrouladen mit Tomatensoße
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Rubriken
Editorial
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Impressum
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Seite 30
Fotowettbewerb
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Leserbriefe
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Rätselseite
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FOTO: INSTITUT PASTEUR/CNRI/OKAPIA ++++++++++++++++ Gähnen verschafft Respekt S ie meinen, Sie gähnen, weil Sie

FOTO: INSTITUT PASTEUR/CNRI/OKAPIA

++++++++++++++++ Gähnen verschafft Respekt S ie meinen, Sie gähnen, weil Sie müde sind? Weit gefehlt!
++++++++++++++++
Gähnen verschafft
Respekt
S ie meinen, Sie gähnen, weil Sie
müde sind? Weit gefehlt! Das Ent-
blößen der Zähne beim Gähnen ist —
neuesten Forschungen zufolge — eine
primitive Einschüchterungsgeste, ein-
gesetzt, um andere dem eigenen Willen
zu unterwerfen. Je näher uns andere
Menschen stehen, desto schneller stim-
men sie zu - und gähnen ebenfalls. Das
hat der Psychologe James Anderson
herausgefunden und damit das Ge-
heimnis des Gähnens gelüftet.
Gähnen ist ein Überrest eines primiti-
ven Signals, etwas anderes tun zu wol-
len. Wie das Nachrichtenmagazin Fo-
cus und die Sunday Times in Bezug auf
Andersons Forschungsergebnisse be-
richten, bereitet sich das Gehirn beim
Gähnen auf neue Aktivitäten vor —
deshalb gähnen Olympiasportler vor
dem Wettkampf und Studenten vor ei-
ner Prüfung. Auch Fallschirmspringer
gähnen vor dem Absprung. Seit hun-
derten von Jahren haben die Menschen
über die Ursache des Gähnens nachge-
dacht. Die Theorien reichten von Sau-
erstoffmangel über das Erheischen von
Aufmerksamkeit bis zum Reinigen der
Lungen. Manche glaubten, man gähne,
weil man gelangweilt sei — oder um
Stress abzubauen. Angeblich sollten
sogar die Rachenmandeln durch das
Gähnen von Infektionen befreit wer-
den. Die Beobachtung von Affen
macht es jetzt offenbar: Wenn das
Oberhaupt gähnt, gähnen die anderen
Affen auch — aus Respekt vor ihm und
seiner Entscheidung, nun etwas ande-
res tun zu wollen.
Die Zustimmung ist es also, die gäh-
nen ansteckend macht. Übri-
gens soll schon das Nach-
denken und Lesen über
Gähnen den Reflex auslö-
sen. Stimmt´s?
Müde? Zu wenig
Sauerstoff? Falsch. Hier
wird Macht demonstriert.
Zu wenig Sauerstoff? Falsch. Hier wird Macht demonstriert. HI-Virus in elektronenmikroskopischer und nachgefärbter

HI-Virus in elektronenmikroskopischer und nachgefärbter Aufnahme.

Neuer Impfstoff gegen AIDS im Test

A IDS wird bekanntlich vom HI-Virus ausgelöst. Das HIV ist sehr tempera-

turempfindlich: Außerhalb des Körpers geht es recht schnell zugrunde. Zudem gehört es zu den schwer übertragbaren Erregern, da es eine hohe Konzentration benötigt, um seine schädliche Wirkung entfalten zu können. Hoch konzentriert ist es besonders in Blut und Sperma enthalten, und deshalb besteht die größte Ansteckungsgefahr bei Geschlechtsver- kehr ohne Kondom.

Gelangen HI-Viren in die Blutbahn, befal- len sie die so genannten Helferzellen und vermehren sich in ihnen. Diese Helfer- zellen haben eine wichtige Funktion für unser Immunsystem. Der Körper wehrt sich gegen die Infektion, indem er Antikörper gegen die Viren bildet. Allerdings können die Antikörper nicht in die infizierten Helferzellen eindringen, sodass die HI-Viren am Leben bleiben. Durch die Infektion und die dadurch ausgelöste Irritation des Immunsystems kann es zu einer drastischen Verminde- rung der Helferzellen kommen. Folge:

Die Abwehrkräfte schwinden nach und nach, bis das Immunsystem irgendwann derart geschwächt ist, dass sich be- stimmte Infektionskrankheiten — so ge- nannte „opportunistische Infektionen“ — und Tumore entwickeln können, die meist mit dem Tod der Betroffenen enden.

Trotz aller Fortschritte in der Medizin ist AIDS nach wie vor noch nicht heilbar. Es gibt jedoch inzwischen eine Reihe von Medikamenten, die die Ausbreitung des HIV hemmen. Viele der opportunistischen Infektionen, die den angegriffenen Zu- stand des Immunsystems eines Aids- Kranken ausnutzen, werden heute er- kannt und können behandelt werden.

Ein Anlass zu Hoffnungen kommt mögli- cherweise aus den USA: Der dort ansässi- ge Pharmakonzern Merck ist auf die Ent- wicklung von Medikamenten gegen AIDS spezialisiert. Bei Merck hatte man schon vor Jahren die Idee, einen Impfstoff gegen AIDS zu schaffen, der DNS-Teile des HIV enthält. In ersten Versuchen mit Affen wurden die Tiere mit dem neu entwickel- ten Wirkstoff geimpft und dann mit HIV infiziert. Erfreuliches Ergebnis: Acht Monate nach der Infektion war kein Ausbruch der Krankheit feststellbar — im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe von sechs weiteren infizierten, aber nicht geimpften Affen, von denen vier im ge- nannten Zeitraum starben. Seit Februar 2001 testet Merck den Impfstoff auch am Menschen. In den kommenden drei Jah- ren soll zunächst die Verträglichkeit über- prüft werden; erst danach könne auch die Wirksamkeit untersucht werden. Merck hatte zunächst auf eine Ankündigung dieser Versuche verzichtet, um keine übertriebenen Hoffnungen zu wecken.

FOTO: FOTOCLIP

FOTO: DPNY FOTO: DPNY +++++++++++++++++ Bakterien erzeugen Adern aus Cellulose Chemiker und Mediziner der

FOTO: DPNY

FOTO: DPNY

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Bakterien erzeugen Adern aus Cellulose

Chemiker und Mediziner der Universität Jena haben ein Verfahren zur Herstel- lung von Biomaterial entwickelt, das defekte Blutgefäße ersetzen kann. Die gut verträglichen Gewebeimplantate werden von Bakterien „maßangefertigt“.

Der Bakterienstamm Acetobacter xylium stellt das Material in einer Nährlösung aus Traubenzucker her — entlang einer vorgegebenen Form. Bislang haben die Bakterien hauptsächlich kleine Schläu- che hergestellt, die — so der Professor für organische und makromolekulare Che-

mie, Dieter Klemm — von der Form her an Maccaroni erinnern. Aber auch jede andere gewünschte Form ließe sich erstellen.

Der Vorteil des BASYC — Bacterial syn- thesized cellose — genannten Stoffes ist seine gute Verträglichkeit. Bei den bisher verwendeten Teflon-Implantaten waren Abstoßungsreaktionen möglich. Erste Versuche mit Ratten offenbarten BASYC als vielversprechend. Es fand keine Abstoßung durch den Körper statt. Jetzt muss das Material noch am Men- schen erprobt werden. Die gemeinsame Forschungsarbeit von Medizinern und Chemikern der Uni Jena wurde mit dem Thüringer Forschungspreis aus- gezeichnet.

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Vitalstoff-Empfehlungen bei Nachwuchsplanung

D ass schwangere Frauen auf gesunde Ernährung achten sollten, leuchtet

ein. Aber auch die potenziellen Väter können bereits vor der Zeugung etwas für die Gesundheit ihres zukünftigen Kindes tun — indem sie sich selbst gesund ernähren. Wie Er- nährungswissenschaftler an der Berkeley Univer- sität Kalifornien kürz- lich herausfanden,

produzieren Män- ner, die viel Obst und Gemüse es- sen, Sperma in größerer Menge und von besse- rer Qualität. Der Grund hierfür ist der Gehalt an Folsäure, den Obst und Gemüse in ho- hem Maße besitzen. Dieses Vitamin hält die Erbsubstanz im Sperma gesund, wenn es in ausrei-

chender Menge im Organismus vorhanden ist. Je größer diese Menge zudem ist, desto mehr Samenflüssigkeit wird produziert. Die Forscher vermuten, dass ein Folsäuremangel die Erbsubstanz der Spermien derart verändern kann, dass die Kinder später an Krebs erkran-

ken. Eine Hoffnung für unfruchtbare Männer steckt in Lycopin, einem in To- maten, Paprika und Trauben reichlich vorhandenen Carotinoid, das die Körper- zellen vor giftigen Sauerstoff-Radikalen schützt. Indische Wissenschaftler hatten beobachtet, dass bei zeugungs- fähigen Männern eine höhere Lycopinkonzen- tration in den Hoden vorhanden war als bei unfruchtbaren. Daraufhin wur- den in einer Stu- die 30 unfrucht- bare Männer zwischen 23 und 45 Jahren über zwei Mo- nate lang mit großen Mengen von Lycopin ver- sorgt. Statistisch be- deutsam war die Er-

höhung von Anzahl und Aktivität der Spermien, und

nach Abschluss der Studie kam es sogar zu sechs Schwangerschaften. Es gibt noch einen weiteren Grund für Männer, sich ausreichend mit Lycopin zu versorgen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass das Carotinoid aus der To- mate dem Prostata-Krebs vorbeugen kann.

aus der To- mate dem Prostata-Krebs vorbeugen kann. Lycopin - enthalten vor allen in Tomaten -

Lycopin - enthalten vor allen in Tomaten - macht müde Spermien munter

AUS DER NATUR

A U S D E R N A T U R MEDICOM-TIPP

MEDICOM-TIPP

Borretsch - schon bei den Römern bewährt

I n der römischen Antike glaubte man, dass Borretsch die Sinne des Menschen erheitern könne. Die Pflanze mit dem botanischen Namen Borago officinalis war aber auch in der Volksmedizin beliebt. Sie diente als Arznei bei Nervosität, Stress, Depressionen, Darmbeschwer- den, Menstruationspro- blemen und Kater. Die Heimat der auch Gur- kenkraut genannten Pflanze ist das öst- liche Mittelmeer — sie braucht also viel Sonne, damit sie ihre Höhe von 50-100 cm errei- chen kann. Für die Aufzucht im Topf empfiehlt sich daher der Balkon. Borretsch ist stark behaart und bildet ver- zweigte Stengel mit ovalen, fleischi- gen Blättern und blauen Blüten; sei- ne Kultur überdauert ein Jahr und vermehrt sich durch Aussaat, die Blüte dauert von Mai bis Oktober. An Inhaltsstoffen bildet Borretsch ätherische Öle sowie Gerb- und Schleimstoffe, diese sollen im menschlichen Körper wassertreibend, blutreinigend, leicht abführend, ner- venstärkend und stimmungsanre- gend wirken. Wertvoll ist das aus Borretsch gewonnene Öl, weil es bis zu 24 % an Gamma-Linolensäure enthält — viel mehr als das Öl der Nachtkerze oder des Schwarzküm- mels. Gamma-Linolensäure ist eine Fettsäure, aus der im Körper Eicosa- noide gebildet werden. Diese Ge- webshormone erfüllen im Körper vielfältige regulierende Aufgaben. Ausgehend von den verschiedenen Fettsäuren, aus denen Eicosanoide gebildet werden, besitzen diese un- terschiedliche Wirkungen. Wenn die Nahrung durch Gamma-Linolensäure ergänzt wird, können diese regulie- renden Prozesse positiv beeinflusst werden.

GRAFIK: DPNY +++++++++++++++++++++++++++++ Fast jeder zweite Deutsche hat Übergewicht Wie das Statistische

GRAFIK: DPNY

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Fast jeder zweite Deutsche hat Übergewicht

Wie das Statistische Bundesamt am 20.12.2000 mitteilte, hatten im April 1999 etwa 47 % der erwachsenen Bundesbürger ab 18 Jahren Übergewicht. Stark übergewichtig waren 11 % der Deutschen.

Am gewichtigsten sind die Bundesländer Thüringen (54 % Übergewichtige) und Rheinland-Pfalz (48 % Übergewichtige). Leichtgewichtiger sind Hamburg (40 %), Berlin (41 %) und Bremen (42 %). Ein ebenfalls interessantes Ergebnis erbrach- te die Befragung der 40- bis 65-Jährigen auf ihren Gesundheitszustand. Personen, die zum Zeitpunkt der Befragung anga- ben, krank zu sein, hatten zu 60 % Über- gewicht. Die Deutschen essen immer noch viel zu fett. Das geht auch aus dem Ernährungsbericht 2000 der Bundesre-

I n der bisher umfassendsten Studie zu diesem Thema wurden 380. 000 Perso- nen, also rund 0,5 % der Bevölkerung, nach ihrem Körpergewicht und ihrer Größe befragt. Die Feststellung des Übergewichts erfolgte mit dem so genannten Body Mass In- dex. Dieser Index wird er- rechnet, indem man das Körpergewicht (in kg) durch die

Körpergröße (in

Metern) zwei-

mal teilt.

berechnet

Übergewicht

Normalgewicht

Untergewicht

Berechnung des Body Mass Index (BMI) Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch zweimal Körpergröße in Metern
Berechnung des Body Mass Index (BMI)
Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch zweimal Körpergröße in Metern gleich Body Mass Index
÷
÷
=
Körpergewicht
Körpergröße
Körpergröße
BMI
in Kilogramm
in Metern
in Metern
Body-Mass-Index
Beispiel: Mann, Gewicht 80 kg, Größe 1,75 m, BMI 26
80 kg
÷
1,75 m
÷
1,75 m
=
26

Geschlecht und Alter bleiben unberück- sichtigt. Den höchsten Anteil an Überge-

wichtigen hat die Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen. In dieser Altersklasse waren

73 % der Männer und 59 % der Frauen

übergewichtig. 18 % der Männer und

19 % der Frauen hatten starkes Überge-

wicht. Männer sind in allen Altersklassen häufiger übergewichtig als Frauen (56 % zu 39 %). Auch bei erheblichem Überge- wicht führt das starke Geschlecht generell knapp vor den Frauen (12 % zu 11 %).

Speziell bei der Gruppe der 40- bis 65-Jährigen zeigt sich,

Speziell bei der Gruppe der 40- bis 65-Jährigen zeigt sich, dass verwitwete (68 %) und verheirate-

dass verwitwete (68 %) und verheirate- te (67 %) Männer häufiger übergewichtig sind als geschiedene (57 %) oder ledige Männer (58 %);

dass Personen mit Abitur oder Fachabitur (43 %) seltener übergewichtig sind als Menschen mit Hauptschulabschluss (61 %); dass Raucher (50 %) seltener überge- wichtig sind als Nichtraucher (58 %) — jedoch ehemalige Raucher (65 %) und besonders männliche ehemalige Raucher (75 %) wiederum stärker vom Überge- wicht betroffen sind als Menschen, die nie geraucht haben.

Generell ist das Übergewicht in den neu- en Bundesländern (50 %) weiter verbrei- tet als im früheren Bundesgebiet (46 %).

%) weiter verbrei- tet als im früheren Bundesgebiet (46 %). gierung hervor. Vor allem wird dem
%) weiter verbrei- tet als im früheren Bundesgebiet (46 %). gierung hervor. Vor allem wird dem

gierung hervor. Vor allem wird dem Bericht zufolge zu viel tierisches Fett gegessen. Der Alkoholkonsum ist zwar leicht rückläufig, übersteigt aber immer noch weit das empfohlene Maß. Positiv ist der Trend zu mehr Gemüse, Geflügel, Fisch und Joghurt. Die Versorgung mit Vitamin E und Folsäure ist dem Ernährungsbericht zufolge immer noch mangelhaft.

FOTO: PHOTODISC

A uch Kinder werden immer dicker. „Der Anstieg ist alarmierend“, kom-

mentiert Katrin Kromeyer-Hausschild vom Institut für Humangenetik und Anthropologie der Universität Jena. Die Hauptursache sieht die Expertin in fettreicher Kost und Bewegungsarmut.

sieht die Expertin in fettreicher Kost und Bewegungsarmut. Ungesundes Essverhalten wird oft in der Kindheit erlernt.

Ungesundes Essverhalten wird oft in der Kindheit erlernt.

Ungesundes Essverhalten wird oft in der Kindheit erlernt. Was der Body Mass Index? leichtes Übergewicht FOTO:

Was

der Body Mass Index?

leichtes Übergewicht

FOTO: DPNY

Östrogen wirkt sich negativ auf den Orientierungssinn aus FOTO: DPNY W ährend der Periode haben
Östrogen wirkt sich negativ auf den Orientierungssinn aus FOTO: DPNY W ährend der Periode haben
Östrogen wirkt sich negativ
auf den Orientierungssinn aus
FOTO: DPNY
W ährend der Periode haben Frauen ei-
nen besseren Orientierungssinn. Dass

Testosteron und Östrogen sich auf das räumliche Denken auswirken, ist bekannt. Neu ist die Beobachtung dieses Phänomens während der weiblichen Periode. Zu diesem Zeitpunkt sinkt der Östrogengehalt — das wirkt sich positiv aus auf Leistungen in Sa- chen Orientierung im Raum. Bio-Psycholo- gen der Ruhr-Universität Bochum und der niederländischen Universität Utrecht ließen

Frauen Aufgaben lösen, bei denen es auf das räumliche Vorstellungsvermögen an- kam, und kontrollierten parallel in Drei- Tage-Intervallen die Hormonkonzentration

im Blut. Ergebnis: Die Leistungen in der dreidimensionalen Orientierung waren zum Zeitpunkt der Periode (2. Zyklustag) besser als in der Phase nach dem Eisprung (22. Tag). In Tests mit Aufgaben im Bereich zweidimensionaler Orientierung fanden sich diese Unterschiede nicht. Zur Erläute- rung: Zum Zeitpunkt der Menstruation ist der Testosteronspiegel erhöht, der Östro- genspiegel jedoch ist extrem niedrig. Männer haben ein besseres räumliches Vor- stellungsvermögen, Frauen liegen in Punk- to Sprache vorn. Das eine kann das andere gut ergänzen. Männer finden hin, und die Frauen fragen nach dem Weg.

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Vitamin-C-haltige Nahrung erhöht die Lebenserwartung

Forscher der Universität Cambridge hat- ten im Bezirk Norfolk knapp 20. 000 Bür- ger im Alter zwischen 45 und 79 Jahren über vier Jahre hinweg beobachtet. Der Gesundheitszustand und die Lebensge- wohnheiten der Teilnehmer dieser Studie wurden mit Hilfe von Fragebögen und klinischen Untersuchungen ermittelt. Des weiteren wurde die Konzentration von Vitamin C im Blutplasma gemessen. Je nach Konzentration wurden die Proban- den daraufhin in eine von fünf gleich großen Gruppen eingeordnet. Bei Todes- fällen wurden die Ursachen ermittelt und die bereits gemessenen Daten verglichen. Das Ergebnis dieser Studie wurde nun

kürzlich veröffentlicht: Je mehr Vitamin C im Blut nachzuweisen war, desto höher war auch die Chance, lange zu leben und dabei gesund zu bleiben. Von den Pro- banden mit den höchsten Vitamin-C- Werten starben im Untersuchungszeit- raum nur halb so viel im Vergleich zu de- nen, die die niedrigsten Werte aufwiesen. Bei Männern waren Herz-Kreislaufer- krankungen um 70 % geringer, bei Frau- en um 60 %. Diese Ergebnisse seien nach Auskunft der Forscher unabhängig von Alter, Blutdruck, Rauchen und Diabetes. Diese Studie sei jedoch kein Beweis dafür, dass Vitamin C allein lebensverlängernd wirkt; vielmehr sei davon auszuge- hen, dass Vitamin-C-haltige Nah- rung insgesamt einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, so die Erklärung der Wissenschaftler.

++++++++++++++++ Kakao kann vor Arte- riosklerose schützen N euesten Untersuchungen zufolge kann — neben Rotwein
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Kakao kann vor Arte-
riosklerose schützen
N euesten Untersuchungen zufolge
kann — neben Rotwein und grü-
nem Tee — auch Trinkschokolade vor
der Erkrankung der Herzkranzgefäße
schützen. Forscher der Universität
von Kalifornien fanden in Tests her-
aus, dass bereits ein Becher Kakao
die Aktivität der Thrombozyten ver-
ringert. Diese Blutplättchen fördern
die Verstopfung der Blutgefäße, in-
dem sie sich an beginnenden arterio-
sklerotischen Verletzungen festsetzen
und dort verschiedene Wachstums-
faktoren aktivieren. So schreitet die
Arterienverkalkung fort.
Für die positive Wirkung des Kakaos
werden so genannte sekundäre Pflan-
zenstoffe der Kakaobohne verant-
wortlich gemacht. Diese sekundären
Pflanzenstoffe, sind lange Zeit von
der Wissenschaft wenig beachtete In-
haltsstoffe in pflanzlichen Nahrungs-
mitteln. Sie sind im Gegensatz zu den
Vitaminen zwar nicht lebensnotwen-
dig für den Menschen; jedoch werden
immer neue positive Aus-wirkungen
der sekundären Pflanzenstoffe auf
die Gesundheit entdeckt. Dabei kann
eine
gesunde obst-
und gemüsereiche Ernährung mit
vielen sekundären Pflanzenstoffen
Zivilisationserkrankungen wie Herz-
Kreislaufkrankheiten vorbeugen. Der
moderne Mensch isst jedoch zu wenig
Obst und Gemüse. In anderen Kultu-
ren ist das Wissen über die Heilkräfte
der Pflanzen weiter verbreitet. In
Kolumbien zum Beispiel werden Ka-
kaoblätter traditionell zur Behand-
lung von Herzkrankheiten verwendet.
Auch mit hochwertigen Nahrungs-
ergänzungen können Sie sich eine
Extraportion dieser sekundären
Pflanzenstoffe zuführen. Achten Sie
hierbei besonders auch auf
den Gehalt an Biofla-
vonoiden und Caroti-
noiden.

FOTO: DPNY

FOTO: PHOTODISC FOTO: PHOTODISC ++++++++++++++++ Tödlicher Fußball Spannende Fußballspiele können für Männer

FOTO: PHOTODISC

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Tödlicher Fußball

Spannende Fußballspiele können für Männer vor dem Fernseher tödlich en- den. Das haben niederländische For- scher herausgefunden. Aus der Studie, die im „British Medical Journal“ veröf- fentlicht wurde, geht hervor, dass die Aufregung vor dem Fernseher am 22.06.1996 vermutlich 14 Männer das Leben gekostet hat. Die niederländische Nationalmannschaft wurde an diesem Tag von der französischen geschlagen und schied aus der Europameister- schaft aus. Die Wissenschaftler der

Universität Utrecht verglichen die An- zahl der tödlichen Herzattacken dieses Tages mit der fünf Tage vor und nach dem Spiel sowie mit den Zahlen des 22.06.1995 und 1997.

Ergebnis: Am Tag des Spieles starben 50 % niederländische Männer mehr am Herzinfakt. Die Sterblichkeit der Frau- en hatte sich nicht erhöht. Verantwort- lich für den Herztod der Fans ist den Forschern zufolge vor allem die hohe geistige Anspannung. Doch auch der übermäßige Alkoholgenuss, das reich- haltige Essen und das exzessive Rau- chen stellen eine große Gefahr für Fuß- ballfans vor dem Fernseher dar.

große Gefahr für Fuß- ballfans vor dem Fernseher dar. Zuviel Alkohol, Zigaretten und fettes Essen machen

Zuviel Alkohol, Zigaretten und fettes Essen machen männliche Fußballfans vor dem Fernseher anfällig für Herzattacken.

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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über:

Sushi, Bier, Reis und Co.

Sushi gegen Karies

Der scharfe grüne Meerrettich, den die Ja- paner zum Sushi servieren, schützt vor Karies. Das haben japanische Forscher herausgefunden. Die positive Wir-

kung des „Wasabi“ genannten Meerrettichs wird auf so genannte Isothiocyanate zurückgeführt. Die chemischen Substanzen sind Schwefelblausäure-Verbindungen, die das Bakterium Streptococcus mutans an der Vermehrung hin- dern. Der Streptococcus mutans verursacht Zahnkaries.

Maulbeeren gegen Tbc

In Laborversuchen philippini- scher Forscher hat der Saft der indianischen Maulbeere 89 % der Tuberkulosebakterien ver- nichtet. Die lateinisch als Morin-

da Citrifolia bezeichnete Beerenpflanze, die in Asien, Nordaustralien und auf Ha- waii heimisch ist, wird auf Hawaii tradi- tionell zur Therapie bei Tbc, Diabetes, Krebs und Herzkrankheiten verwendet. Die Forschungsergebnisse der University of Santo Tomas in Manila scheinen die hawaiianischen Heilmethoden zu bestätigen.

Platin gegen Krebs

Ein neuartiges Medikament, das beson- ders bei Eierstock-Krebs gut wirksam sein soll, stellten Forscher aus Virginia/USA vor. Das Medikament, das das Erbgut von Tumorzellen attackiert, trägt bislang noch den Codenamen BBR3464 und ba- siert auf dem Metall Platin.

W as nach einem guten Essen beim Japaner klingt, ist neu-

esten Forschungen zufolge zudem auch mehr als gesund. Auf dem in- ternationalen Kongress Pacichem 2000 in Honolulu stellten interna- tionale Forscher ihre interessanten Forschungsergebnisse vor, unter anderem zur heilsamen Wirkung von Sushi, Bier, Reis und Co. Auf der Fachtagung, die von der Ame- rican Chemical Society organisiert wurde, wurden folgende For- schungsergebnisse präsentiert:

Bier kann grauem Star vorbeugen

präsentiert: Bier kann grauem Star vorbeugen Sushi schmeckt gut, ist gesund und schützt sogar vor

Sushi schmeckt gut, ist gesund und schützt sogar vor Zahnkaries.

Bereits drei oder vier alkoholische Getränke pro Tag lassen das Risiko, an grauen Star oder Arteriosklerose zu erkranken, wieder ansteigen.

Reis beugt Alzheimer vor

Eine spezielle Zubereitungsweise kann ei- nen Wirkstoff in dem ohnehin gesunden braunen Reis aktivieren, der Alzheimer vorbeugen kann. Er hemmt ein eiweiß- spaltendes Enzym, das bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle spielt. Um in den Genuss dieses Stoffes zu gelangen, ist es — den japanischen Forschern zufolge — erforderlich, den Reis vor dem Kochen zu wässern und zum Keimen anzuregen.

Forscher aus Kanada und aus den USA fanden heraus, dass neben Wein auch Bier große Mengen an sekundären Pflan- zenstoffen enthält, die antioxidativ wir- ken und auf diese Weise die Blutgefäße schützen. Der Genuss eines alkoholi- schen Getränks pro Tag reduziert das Risiko, an grauem Star oder an Arterio- sklerose zu erkranken, um 50 %. Neben Bier und Wein enthalten auch Spirituo- sen, die in Holzfässern gelagert wurden, die so genannten Bioflavonoide. Das berichteten John Trevithick und Maurice Hirst von der Universität Ontario.

Alkoholische Getränke reduzieren das Risiko für Gefäßschäden aber nur dann, wenn man sie in Maßen konsumiert.

das Risiko für Gefäßschäden aber nur dann, wenn man sie in Maßen konsumiert. 8 MEDICOM 15.

DPNY

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per Kartei?

So verlockend das Angebot auch

klingen mag, sich die Partnersuche mit der Hilfe von Partneragen- turen und ihren Karteien zu erleichtern — in den seltensten Fällen können Partnervermittlungen die in sie gesetzten Erwartungen er- füllen. Oft werden deren Kunden nur reich an der bitteren Erfah- rung, dass die große Liebe auch für viel Geld nicht leichter zu fin- den ist. Zwar gibt es Menschen, die mit Hilfe einer Partnervermitt- lung den Partner fürs Leben finden konnten — doch dies dürften leider nur Ausnahmefälle sein.

E s gibt leider nur wenige Partnerver- mittlungen, die ein seriöses Angebot

unterbreiten. Doch auch diese müssen sich eingestehen, dass die Vermittlungs- quote für ihre Kunden sehr niedrig ist und dass sie sich daher treffender als Kennenlernagenturen bezeichnen soll- ten. Wer sich einer Agentur anvertrauen will, sollte dies nur nach penibelster Überprüfung tun, denn die Gefahr, auf einen Betrug hereinzufallen, ist leider recht groß. Hier erfahren Sie, worauf Sie besonders achten müssen.

Sollten Sie schon einen Vermittlungsver- trag unterschrieben haben und ihn been- den wollen, erfahren Sie hier Grundsätz- liches zur Rechtslage.

Fotoinserate — können solche Augen lügen?

In Zeitschriften erscheinen unter der Ru- brik „Bekanntschaften“ oft Anzeigen mit Fotos von Personen, die so attraktiv sind, dass man unwillkürlich zweifelt, ob diese Leute wirklich den Kontaktversuch über eine Anzeige nötig haben. Trauen Sie solchen Inseraten nicht, denn diese haben

haben. Trauen Sie solchen Inseraten nicht, denn diese haben FOTO: PHOTODISC Achtung! Entgegen dem Anschein ist

FOTO: PHOTODISC

Achtung!

Entgegen

dem Anschein

ist manches

Inserat nicht

von privat

aufgegeben.

meist nur den Zweck, potenzielle Interes- senten zu animieren, die angegebene Te- lefonnummer zu wählen. Was der jeweili- ge Anzeigentext oft verheimlicht, wird bei einem Anruf offenbar: Das Inserat hat ei- ne Partneragentur geschaltet. Die abgebil- dete Person soll gar nicht vermittelt wer- den, sondern fungiert nur als Lockvogel. Fragt ein Interessent nach einer bestimm- ten Person, so ist diese angeblich schon vermittelt. Um das Interesse wachzuhal- ten, wird charmant, aber mit Nachdruck versprochen, dass es noch weitere Kandi- daten von jenem Typus in der Kunden- kartei gebe. Zu diesen könne der Kontakt nach vorhergehender Beratung gern her- gestellt werden.

Seien Sie auf der Hut

Falls Sie sich auf einen solchen als „un- verbindlich“ deklarierten Beratungstermin einlassen wollen, sind in jedem Fall Ruhe und gesunder Menschenverstand Ihrer- seits gefragt. Prüfen Sie unbedingt das Kleingedruckte. Unterschreiben Sie nichts spontan und in blindem Vertrauen, son- dern überschlafen Sie lieber Ihre Entschei- dung. Bedenken Sie, dass ein Vertrag un- ter Umständen bis zu DM 7.000 kosten kann — für ein halbes Jahr! Überlegen Sie lieber zweimal, ob Ihnen die Dienste der Agentur wirklich so viel wert sind, denn die Praxis zeigt: Die meisten Menschen, die mit Partnervermittlungen zu tun hat- ten, wurden enttäuscht. Sie mussten ein- sehen, dass es sehr unrealistisch ist, den Traumpartner per Dienstleistung zu fin- den. Ein Mensch lässt sich im Raster einer Kartei eben nur grob charakterisieren, mag diese Kartei auch auf einem ausge- klügelten Fragebogen beruhen. Außerdem neigen manche dazu, in der Selbstdarstel- lung ein bisschen dicker aufzutragen, an- dere dagegen untertreiben lieber. Die Wahrheit kommt spätestens beim ersten Treffen an den Tag - und ist oft ernüch- ternd. Außerdem ist so mancher Vermitt- ler gezwungen, Ihre Wünsche teilweise zu ignorieren: Sie suchen jemanden aus- schließlich in Ihrer Stadt, doch mangels potenzieller Kandidaten in der Personen- kartei werden Ihnen — soweit vorhanden — zunächst Personen aus dem nächsten Umkreis vermittelt. Im ungünstigsten Fall aber bleibt der Agentur nichts anderes übrig, als Telefonnummern von Leuten anzubieten, die von weither zu einem Treffen anreisen müssten.

Ihre Chancen bei einer Kündigung

Wenn Sie einen bestehenden Vertrag kündigen wollen, dann wenden Sie sich

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC FOTO: PHOTODISC am besten an eine Verbraucherberatung oder — so deren Empfehlung — gleich

am besten an eine Verbraucherberatung oder — so deren Empfehlung — gleich an einen Anwalt. Lassen Sie sich über Ihre Rechte aufklären. Ihre Chancen stehen nämlich überaus gut. Rechtlich gesehen haben Sie bei der Partneragentur einen so genannten Dienstvertrag unterschrie- ben, der ein besonderes Vertrauensver- hältnis zwischen den Vertragspartnern voraussetzt. Zweifelt der Kunde an der Vertrauenswürdigkeit, so darf er nach dem Gesetz jederzeit ohne Angabe von Gründen fristlos kündigen. Dies kann selbst im Kleingedruckten des Vertra- ges nicht ausgeschlossen werden.

Sie sind auf einen Vertrag während eines Hausbesuchs eingegangen und haben plötzlich Zweifel bekommen? Dann gilt wie in allen so genannten privaten Haustürgeschäften: Ihnen steht ab Vertragsabschluss eine ein- wöchige Frist zu, in der Sie überlegen können, ob Sie den Vertrag gelten las- sen wollen oder nicht. Sie können in- nerhalb dieser Woche schriftlich kün- digen — jedoch unbedingt per Ein- schreiben mit Rückschein, damit Sie das Einhalten dieser Frist belegen können.

Geld zurück? Garantiert!

Am besten ist es, wenn Sie noch gar kein Honorar gezahlt haben, denn der Vermittler kann dies nicht einklagen. Haben Sie jedoch schon eine Rate oder gar den Gesamtbetrag bezahlt, so haben Sie auch dann noch gute Chancen. Las- sen Sie sich nicht einschüchtern, wenn behauptet wird, dass schon nach einer Woche ein Großteil des Honorars der Agentur verbraucht sei für die Anferti- gung von Persönlichkeitsanalysen und Videos, für Archivierung und Verwal- tung. Eine Agentur darf bei der Vertrags- auflösung nämlich nur den Teil Ihres Gel- des einbehalten, der ihren tatsächlichen Aufwendungen entspricht. Dies können sein: Bürokosten, Abschreibungen, An- laufkosten und der Gewinn, der auf die tatsächliche Laufzeit anteilig bezogen wurde. Mehr nicht. Ein Rechenbeispiel:

Sie haben beispielsweise die vereinbarten DM 7.000 gezahlt, und nach einer Woche möchten Sie wieder kündigen. Dann kön- nen die genannten vier Posten einen Ge- samtbetrag von höchstens DM 600 bis 700 ausmachen; man müsste Ihnen also mehr als DM 6.000 zurückerstatten. Das gesamte Honorar erhalten Sie, wenn Ih- nen nach Vertragsabschluss noch kein Partnervorschlag gemacht wurde oder Sie

ausschließlich Adressen von gar nicht existierenden Personen erhielten. Glei- ches gilt, wenn Ihnen der Kontakt zu Leuten vermittelt wurde, die mit der Agentur zusammenarbeiten und allein die Funktion ausüben, einen Kunden hin- zuhalten, indem ein vereinbartes Treffen mit ihm immer wieder kurzfristig abge- sagt wird. Der Trick ist: Irgendwann verliert der Kunde die Geduld und bittet um die nächste Adresse — und dann kann dieses Spiel so lange wieder von vorn beginnen, bis es der Kunde durchschaut.

Partnervermittlung in eigener Regie: per Internet
Partnervermittlung in eigener Regie: per Internet

Falls Sie es trotzdem wagen wollen

Eine Partnervermittlung zu eröffnen ist sehr leicht, es bedarf nur eines Gewerbe- scheins. Eine Ausbildung ist nicht nachzu- weisen, ebenso wenig ist ein amtliches Zertifikat zur Befähigung vorzuweisen. Vergleichen Sie unbedingt Leistungen und Preise der Anbieter. Wenn schon das Bera- tungsgespräch zu bezahlen ist: Lehnen Sie ab. Versuchen Sie, den Preis auf das nied- rigste Ihnen bekannte Angebot zu drücken, und zahlen Sie niemals den Ge- samtbetrag auf einmal, sondern unbedingt in Raten. Legen Sie vertraglich fest, wie viele Menschen Sie mindestens treffen wollen und welche Eigenschaf- ten diese haben sollen. Eine seriöse Partnervermittlung erkennen Sie dar- an, dass sie auf Ihre Bedingungen ein- geht. Dennoch: Viel Glück brauchen Sie auch dann. Wäre es nicht besser, Sie nehmen die Suche in die eigene Hand? Ihr Wunschpartner sollte si- cherlich an ähnlichen Dingen interes- siert sein wie Sie. Dann ist es sinnvoll, an Orten oder bei Gelegenheiten die Augen offen zu halten, wo Sie Ihren Interessen nachgehen können: Gehen Sie tanzen oder besuchen Sie einen Tai-Chi-Kurs; besuchen Sie Ausstel- lungen oder Autorenlesungen in Ihrer Umgebung; treten Sie einem Ke- gelclub oder Wanderverein bei.

So geht Ihnen jemand ins Netz:

die Suche per Internet

D as Internet bietet Ihnen eine Fülle von kostenfreien Angeboten, die es Ihnen

leicht machen, einen ersten Kontakt aufzu- nehmen. Sich dafür einen Computer zuzu- legen, das ist sicherlich billiger als ein Partnervermittlungsvertrag — und den Computer können Sie zudem noch ander- weitig nutzen. Wählen Sie solche Internet- Anbieter, die Ihnen seriös erscheinen und die ihre Leistungen gratis offerieren. Inter- essant für Sie könnten auch spezielle Ver-

mittlungen sein, die sich z. B. vorwiegend an Christen oder an hochgewachsene Men- schen wenden. Die folgenden kostenlosen Seiten haben wir für Sie herausgesucht:

www.spraydate.de; www.flirt-4u.de; www.single.de; www.diefreizeitbörse.de; christliche Vermittler: www.p-treff.de; www.genesis-zwei.de; und Vermittlung für große Menschen:

www.langesingles.de.

Viel Spaß dabei und vor allem: viel Erfolg!

1 = HER2 Rezeptor 2 = Zellkern mit HER2- Erbinformation 3 = Boten-DNA

1 3
1
3

Zelle

2
2

Normale, gesunde Zelle

HER2 positive Krebszelle

HER2-Rezeptoren (1) sind die „Antennen“ der Zellen, die Wachstumsbefehle von außen aufnehmen. Diese Befehle werden an den Zellkern (2) weitergegeben, und derart stimuliert lößt dieser mit der Boten-DNA (3) das Wachstum aus. Links: Eine gesunde Zelle verfügt über wenige Rezeptoren, die Befehle weiterleiten. Rechts: HER2-positive Zellen verfügen über eine Vielzahl an „Antennen“, die Wachstumsbefehle an den Zellkern weiterleiten. Nicht jede Krebszelle ist HER2-positiv. Um das herauszufinden, muss ein spezieller Test durchgeführt werden.

Herceptin:

eine präzise Waffe gegen den Brustkrebs

Links: ohne Herceptin Die Wachstumshormone (1) docken an den HER2- Rezeptoren (2) an. Der Wachstumsbefehl wird an den Zellkern weitergegeben.

Rechts: mit Herceptin Wie ein Korken setzt sich der Wirkstoff (3) auf die Rezeptoren (4) und blockiert sie so für die Wachstumshormone. Folge: Es werden keine Befehle an den Zellkern weitergegeben, und die Zelle wächst nicht so schnell.

Rund 47. 000 Frauen erkranken in Deutschland pro Jahr an Brust- krebs. Damit ist der Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Aber: Brustkrebs ist, wenn er früh erkannt wird, gut zu behandeln. Weiterhin ist die Früherkennung die beste Waffe gegen den Brust- krebs. Doch jetzt gibt es auch ein potentes Mittel gegen besonders aggressive Formen dieser Erkrankung.

W arum es zu Mammakarzinomen (Mamma ist der medizinische Be-

griff für die Brust; Karzinom der für Krebs) kommt, weiß noch niemand ge- nau. Darüber, wie Krebs entsteht, gibt es beinahe täglich neue Erkenntnisse. Die Entschlüsselung des menschlichen Ge- noms hat die Entwicklung neuer Medi- kamente wie Herceptin (Wirkstoff: Tra-

stuzumab) enorm begünstigt. So konnten Mittel geschaffen werden, die ganz ge- zielt gegen den Krebs wirken können.

Das Gefährlichste ist nicht der Krebs selbst; am gefährlichsten sind die Metasta- sen — kleine Tochtergeschwülste, die sich im Körper ausbreiten. Hier genau setzt das neue Medikament an und erhöht so die Überlebenschancen der Patientinnen um ein Vielfaches. Allerdings mit einer Ein- schränkung: Herceptin hilft nur bei einer bestimmten, sehr aggressiven Form des Brustkrebses mit einer besonderen Ober- flächenstruktur. Diese Krebsform macht etwa ein Drittel der Erkrankungen aus.

Links

3
3
1
1
 

Rezeptor

HER2

4
4
2
2

Zell-

membran

1   Rezeptor HER2 4 2 Zell- membran Rechts Zelle Zellkern So funktioniert Herceptin Bestimmte

Rechts

Zelle

Zellkern

So funktioniert Herceptin

Bestimmte Krebszellen haben an ihrer Oberfläche „Empfangsstellen“ für Wachstumshormone (Rezeptor HER2), die die Zellteilung beschleunigen. Der Wirkstoff Trastuzumab des Medikaments Herceptin dockt an die „Empfangsstelle“ an und blockiert sie damit für die Wachstumshormone. Ergebnis: Der Tu- mor wächst langsamer und kann in manchen Fällen sogar zerstört werden. Außerdem werden die Zellen des Tumors durch die Behandlung mit Herceptin empfänglicher für eine Chemotherapie. Ob die Krebszellen eines Tumors auf Herceptin ansprechen, kann mit einem vorangehenden Test geklärt werden.

Was macht Herceptin so wirksam?

Herceptin kann nur bei Tumoren mit so genannter HER2-Überexpression wirken, das heißt bei Tumoren mit Empfangsstel- len für Wachstumshormone auf der

Oberfläche. Diese Tumore wachsen be- sonders schnell. Auch wenn Herceptin bei nur ca. 30 %

Oberfläche. Diese Tumore wachsen be- sonders schnell.

Auch wenn Herceptin bei nur ca. 30 % der Tumore anwendbar ist, so ist es in diesem Bereich sehr gezielt wirksam. Es bekämpft den Krebs sozusagen mit sei- nen eigenen Waffen. Je nach Krebsart entstehen sehr schnell winzige Absiede- lungen bösartiger Zellen, die Mikrometa- stasen genannt werden. Aus diesen Zel- len können dann Metastasen erwachsen. Tragen die Mikrometastasen ihrerseits die Empfangsstellen für Wachstumshor- mone (Rezeptor HER2), kann Herceptin verhindern, dass aus ihnen Metastasen werden. Bei vorhandenen Metastasen kann der Wirkstoff das weitere Wachs- tum und neue Metastasen verhindern.

Ideal ist die Behandlung mit dem Wirk- stoff Trastuzumab (Medikament: Hercep- tin) in Zusammenhang mit einer Chemo- therapie. Warum? Bei einer Chemothera- pie werden alle Zellen, die sich im Zu- stand der Teilung befinden, abgetötet — auch die gesunden. Sie können, im Ge- gensatz zu den Krebszellen, jedoch wie- der regeneriert werden. Allerdings befin- det sich nicht jede Krebszelle zum Zeit- punkt der Therapie im Teilungszustand. So genannte „dormant cells“ (engl:

schlafende Zellen) liegen sozusagen in der Ecke und schlafen, bis sie eines Tages aufwachen und sich zu teilen beginnen. Deshalb werden sie von einer Chemothe- rapie nicht mit erfasst. Haben diese Zel- len aber die erforderlichen Empfangssta- tionen, so werden sie bei einer Therapie mit Herceptin ebenfalls getötet.

Wie wird Herceptin angewendet?

Einmal in der Woche wird Herceptin beim Arzt oder im Krankenhaus in die Vene gespritzt. Die Behandlung gilt als sehr gut verträglich. Wird Herceptin als Monopräparat — also nicht in Kombina- tion mit einer Chemotherapie — genom- men, bleiben die typischen Nebenwir- kungen einer Chemotherapie wie Haar- ausfall, Übelkeit und Erbrechen aus. Das macht die Behandlung für die Patientin erheblich angenehmer.

Studienergebnisse

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Herceptin im Zusammenwirken mit einer Chemotherapie die Lebensdauer der Pati- entinnen um 40 % gesteigert hat. Auch die alleinige Gabe des Medikaments hat bei der Hälfte der Teilnehmerinnen der Studie entweder zu einem Stillstand ihrer Erkrankung oder sogar zu einer Verkleinerung des Tumors geführt.

oder sogar zu einer Verkleinerung des Tumors geführt. INFO/BERATUNG   mamazone - Frauen und Forschung

INFO/BERATUNG

 

mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V. , Max-Hempel-Str. 3, 86153 Augsburg Tel.: 08 21/31 04-1 79 Fax: 08 21/50 80-3 18 , Max-Hempel-Str. 3, 86153 Augsburg Tel.: 08 21/31 04-1 79 Fax: 08 21/50 80-3 18 www.mamazone.de info@mamazone.de

Persönliche Kontakte:

Elisabeth Hantke Tel.: 0821/5080978 Elisabeth Glogger Tel.: 0821/553015, Fax: 0821/550455 Ursula Goldmann-Posch Tel.: 0821/3494548 p_ugoldmann@compuserve.com

Rochepharma (vertreibt Herceptin) Kostenlose Info-Telefonnummer zu Herceptin: 0800 444 66 88Elisabeth Glogger Tel.: 0821/553015, Fax: 0821/550455 Ursula Goldmann-Posch Tel.: 0821/3494548 p_ugoldmann@compuserve.com

BUCH-TIPP

leben. Manchmal mit Angst, immer häufiger ohne. Zurzeit gibt es eine Art Stillhalteabkommen zwischen uns: Ich habe nicht mit dem Krebs gerechnet, der Krebs hat nicht mit mir gerechnet“. Ursula Goldmann- Posch: „Der Knoten über meinem Her- zen“, Karl Blessing

Verlag,

39,90 DM.

über meinem Her- zen“ , Karl Blessing Verlag, 39,90 DM. 415 Seiten, Ursula Goldmann-Posch: Der Knoten

415

Seiten,

Ursula Goldmann-Posch: Der Knoten über meinem Herzen. Brustkrebs darf kein Todesurteil sein: Therapien und andere Hilfen. Die engagierte Mischung aus persönli- cher Auseinandersetzung und fachli- cher Information macht Mut, sich mit dem Thema Brustkrebs bzw. Krebs auseinander zu setzen, auch ohne selbst direkt betroffen zu sein. Zitat:

„Seit drei Jahren kämpfe ich gegen meinen Krebs und kann doch mit ihm

Wie Metastasen entstehen

K rebszellen teilen sich in einem Zellverband (Bild 1). Eine besonders potente Zelle löst sich aus dem

Verband (Bild 2) und dringt mit Hilfe Eiweiß auflösen- der Stoffe in Gefäßsysteme ein (Bild 3) und treibt durch den Körper. An geeigneter Stelle heftet sich die Zelle an der Gefäßwand an und zwängt sich erneut wieder hinaus (Bild 4). Die Zelle nistet sich nun im Ge- webe an (Bild 5).

So wächst eine Zelle zum Tumor. Krebszellen wachsen (wie andere Zellen auch) durch Teilung. Es entstehen erst zwei, dann vier und dann acht Krebszellen. Je größer die Zelle, desto schneller ist das Wachstum. Erst nach ungefähr 30 Verdopplungsrunden wird der Tumor im Röntgenbild sichtbar. Das kann Monate oder Jahre dauern. Zu diesem Zeitpunkt besteht der Krebs bereits aus etwa einer Milliarde Zellen.

Zellen:

1

2

4

8

16

1 Million

1 Milliarde

1 Trillion

Teilungen:

1x

2 x

3x

4 x

20 x

30 x

40 x

1 2 3 4 5
1
2
3
4
5
Interview mit der Vorsitzenden der Brustkrebs- initiative „mamazone“, Ursula Goldmann-Posch Frau Goldmann-Posch ist

Interview mit der Vorsitzenden der Brustkrebs- initiative „mamazone“, Ursula Goldmann-Posch

Brustkrebs- initiative „mamazone“, Ursula Goldmann-Posch Frau Goldmann-Posch ist die Autorin des Bu- ches „Der

Frau Goldmann-Posch ist die Autorin des Bu- ches „Der Knoten über meinem Herzen — Brust- krebs darf kein Todesurteil sein: Therapien und andere Hilfen“. Die Journalistin mit den Fach- gebieten Medizin und Psychologie ist selbst an Brustkrebs erkrankt.

MEDICOM: Frau Goldmann-Posch, Sie sind die Vorsitzende des Vereins „mama- zone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs“. Was macht „mamazone“? Wird über Brustkrebs nicht genug ge- forscht?

G.-P.: mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., Augsburg, unter- scheidet sich von vielen anderen Brust- krebs-Initiativen dadurch, dass wir eine Gruppe - bestehend aus Patientinnen, ge- sunden Frauen und Forschern — sind, die dem Brustkrebs den Kampf ansagt. Die Kraft der Betroffenheit, der Solidarität und der wissenschaftlichen Erkenntnis wird bei uns zu einer einzigen Kraft gegen Brustkrebs gebündelt. Es geht einfach nicht so weiter, dass beispielsweise in Deutschland immer noch täglich 52 Frauen an dieser Krankheit sterben.

MEDICOM: Sie leiden selbst an Brustkrebs und haben ein Buch darüber geschrieben, das eine sehr persönliche Auseinanderset- zung mit der Erkrankung ist. Warum ge- hen Sie damit an die Öffentlichkeit? Ist dies auch heute noch ein Tabuthema? G.-P.: Ja, Brustkrebs ist immer noch ein Tabuthema, aber auch ein Reizthema. Denn die Brust ist ein zentrales Symbol für das Nährende und das Weibliche. Brustkrebs ist daher ein massiver Angriff auf diese jahrhundertelang geltenden Symbolwerte. Mit meinem sehr persönli- chen Buch, das zugleich auch ein infor- matives Sachbuch ist, wollte ich das The- ma Brustkrebs aus der Sprachlosigkeit herausführen, es zur Sprache bringen. Ich wollte für die sprechen, die so sprechen würden, wenn sie es könnten. Ich wollte mein im Laufe der Jahre leidvoll erworbe- nes Wissen auch für andere verfügbar ma- chen, andere, die — wie ich damals — bei null anfangen müssen. MEDICOM: Das kürzlich in Deutschland zugelassene Medikament Herceptin weckt große Hoffnungen, jetzt bestimmte Brust- krebsarten gezielt bekämpfen zu können.

Sie nehmen es selbst. Wie sind Ihre Erfah- rungen damit?

G.-P.: Vor einem Jahr ergaben Laborunter- suchungen meines Blutes, dass ganz be- stimmte Tumorzellen, die das Merkmal HER2 tragen, dabei sind, sich klammheim- lich zum Zweitschlag zusammenzurotten. Es gibt inzwischen — allerdings noch ex- perimentell — Tests, die eine solch ungute Entwicklung bereits im Blut erkennen las- sen. Diese Werte stiegen bei mir immer höher, ohne dass Tochtergeschwülste im Röntgenbild sichtbar waren. Ich wollte nicht abwarten, bis es so weit gekommen wäre. Mein Arzt empfahl mir versuchswei- se Herceptin. Die Werte fielen sofort, und ich wusste, ich bin auf dem richtigen Weg.

MEDICOM: Untersuchungen zeigen, dass Herceptin die Lebensdauer von Patientin- nen mit dieser bestimmten Tumorform deutlich verlängern kann. Im Moment wird Herceptin nur dann von der Kasse bezahlt, wenn sich bei der Patientin bereits so ge- nannte Metastasen, also Tochtergeschwül- ste, gebildet haben. Sie selbst nehmen Her- ceptin, wie Sie sagen, in einer experimen- tellen, vorsorglichen Situation. Was bedeu- tet das? Ist das nicht sehr teuer? G.-P.: Leider orientieren sich Studien zunächst immer an den schwersten Fällen; nämlich an den Frauen, bei denen sich be- reits Tochtergeschwülste gebildet haben. Das ist auch bei Herceptin der Fall. Doch ich wollte und konnte nicht warten, bis diese Studien ausgewertet sind. Da könnte ich ja bereits tot sein. Deshalb habe ich Herceptin so ausprobiert, wie es vermutlich erst in fünf Jahren allen jenen Frauen mit Brustkrebs gleich nach der Operation gege- ben wird, die ein HER2-Zellmerkmal auf ihrem Brusttumor tragen: vorsorglich. Denn Herceptin wirkt nur dann, wenn es auch eine entsprechende Zielscheibe auf den Brustkrebszellen vorfindet, wo es lan- den und wirken kann. Ob eine Brustkrebs- patientin HER2-positiv oder HER2-negativ ist, kann sie von Anfang an, gleich nach

der Operation, vom Pathologen durch ei- nen Test am Knotengewebe feststellen las- sen. Frauen, die HER2-positiv sind, sind stark rückfallgefährdet. Ich bin HER2-posi- tiv. Deshalb habe ich das Geld für den An- tikörper in mein Leben investiert und eben nicht in einen Urlaub oder in ein Auto. Die Kasse zahlt Herceptin zur Zeit nur, wenn Metastasen nachgewiesen sind und das Brustkrebsgewebe ausreichende Zellmerk- male gegen HER2 aufweist.

MEDICOM: Andere europäische Länder sind in der Brustkrebserkennung und -be- handlung Deutschland um Längen voraus. Was denken Sie, woran das liegt?

G.-P.: Die Bereitschaft, in Deutschland kli- nische Studien durchzuführen und durch große Patientinnenzahlen schnell zu Er- gebnissen zu kommen, ist zu gering. Das liegt aber nicht an den Patientinnen, son- dern am Engagement, an der Zeit und an der Ausbildung der behandelnden Ärzte. Außerdem gibt es kein Früherkennungs- system für Brustkrebs in Deutschland. Das heißt: 80 % der deutschen Frauen entdecken ihre Brustknoten selbst. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, wo die Tumore bereits eine ungünstige Größe von über zwei Zentimetern im Durchmesser angenommen haben. Flächendeckende Reihenuntersuchungen in Deutschland nach den in Europa üblichen Qualitätskri- terien könnten die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland um 30 % senken.

MEDICOM: Welchen Rat können Sie Frau- en geben, die wie Sie ebenfalls an Brust- krebs erkrankt sind?

G.-P.: Gesunden Frauen würde ich raten:

Seien Sie besonders kritisch, wenn Sie zum Radiologen gehen. Verlangen Sie, dass Ihre Bilder noch von einem anderen Kollegen begutachtet werden. Brustkrebs ist eine Erkrankung des ganzen Menschen. Daher würde ich bereits erkrankten Frau- en raten: Versuchen Sie, die Therapien der so genannten Schulmedizin mit den Erkenntnissen der Naturheilkunde zu ver- einbaren. Seit fünf Jahren bemühe ich mich, diese beiden Denksysteme mitein- ander zu verbinden. Ich nutze die Erkenntnisse von Herceptin genauso wie die zahlreichen Nahrungsergänzungsmit- tel, die sekundäre Pflanzenstoffe, Spuren- elemente und Vitamine enthalten. Frauen mit Brustkrebs sind genetisch so wackelig drauf, dass die normale Ernährung nicht genügt. Sie muss gezielt durch jeweils geeignete Nahrungsergänzungsmittel auf- gefüllt werden.

MEDICOM: Frau Goldmann-Posch, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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9.

AUSGABE,

MAI 2001

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC FOTO: PHOTODISC Nicht alles ist Gold, was glänzt Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen pro Jahr

Nicht alles ist Gold, was glänzt

Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen pro Jahr auf den Werbeseiten von Zeitungen und Zeitschriften 2 bis 3 neue Substanzen auf, denen von den Anbietern fantastische Eigenschaften zugeschrieben werden. Wir beob- achten diese Entwicklung natürlich seit geraumer Zeit und halten es für angebracht, Sie — unsere Kunden — über den wissenschaftlichen Hinter- grund dieser Substanzen und Präparate zu unterrichten. Unsere Mitbewer- ber mögen uns verzeihen, doch wir möchten, dass unsere Kunden mit diesem wissenschaftlich überprüfbaren Wissen in der Hand selbst entscheiden können, ob sie den Aussagen zu besagten Präparaten Glau- ben schenken wollen oder nicht.

M EDICOM bietet Ihnen nur wirklich sinnvolle, wissenschaftlich geprüf-

te Produkte. Denn wir scheuen weder Kosten noch Mühen, um unserem Motto

„Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe“ ge- recht zu werden. Nobilin Q 10 ist bei- spielsweise die erste und bislang einzige Nahrungsergänzung, die das Prüfsiegel

des Instituts Fresenius tragen darf. In ei- nem nicht nur langwierigen, sondern auch sehr kostspieligen Verfahren wird jede Lieferung von Nobilin Q 10 vom In- stitut Fresenius überprüft und analysiert. Bei MEDICOM erhalten Sie eben nur Arzneimittel und Nahrungsergänzungen, die einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten können. Und das in bester Qualität zu- einem vernünftigen Preis. Denn wir wollen, dass Ge- sundheit keine Frage des Geldes ist. Viel- leicht haben Sie sich aber auch schon einmal gefragt, warum es bei MEDICOM bestimmte Produkte nicht gibt. Warum bietet MEDICOM zum Beispiel keine Apfelessig-Kapseln an? Wo man doch immer wieder las, dass damit angeblich wahre Wunder erreicht werden sollen. Die Antwort ist ganz einfach und liegt in un- serer Firmenphilosophie begründet: Bei MEDICOM erhalten Sie nur Produkte mit nachgewiesener und plausibler Wirkung. Und keine teuren „Wundermittel“, die in Wirklichkeit gar keinen Nutzen bringen. Genau zu diesen gehören leider auch die viel gepriesenen Apfelessig-Kapseln. Doch nicht alles, was von anderen Herstellern angeboten wird, ist unsinnig und nutzlos. Aber oftmals gibt es ein- fach bessere Alternativen, die qualitativ hochwertiger sind. So finden Sie bei MEDICOM statt Nachtkerzen- oder Schwarzkümmel-Öl das wesentlich wert- vollere Borretsch-Öl, das einen weitaus höheren Anteil an Gamma-Linolensäuren aufweist als die beiden anderen Öle.

Damit Sie immer schnell und kompetent informiert sind, wollen wir Ihnen mit diesem Merkblatt mitteilen, welche

wollen wir Ihnen mit diesem Merkblatt mitteilen, welche Viele „Wundermittel“ halten einer wissenschaftli- chen

Viele

„Wundermittel“

halten einer

wissenschaftli-

chen Überprü-

fung nicht

stand.

diesem Merkblatt mitteilen, welche Viele „Wundermittel“ halten einer wissenschaftli- chen Überprü- fung nicht stand.
halten einer wissenschaftli- chen Überprü- fung nicht stand. MEDICOM 15. Ausgabe, Mai 2001 15

MEDICOM 15. Ausgabe, Mai 2001

15

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FOTO: PHOTODISC

Produkte aus ernährungswissenschaftli- cher Sicht unsinnig sind. Wir möchten Ihnen die wissenschaftlichen Hintergrün- de für die Entscheidung von MEDICOM mitteilen, bestimmte Produkte nicht zu verkaufen. Denn eines ist sicher: Qualität und Kundenzufriedenheit sind unser oberstes Ziel.

Glutathion

G lutathion ist eine Eiweißverbindung, die der Körper aus drei Aminosäuren

herstellt. Es ist Bestandteil der Glutathi- on-Peroxidase, eines Enzyms, das zur Entgiftung des Körpers von Freien Radi- kalen notwendig ist. Allerdings gibt es keine ernst zu nehmenden wissenschaft- lichen Untersuchungen, die belegen, dass die zusätzliche Gabe von Glutathion zu einer erhöhten Aktivität des Enzyms führt. Das heißt, durch die Einnahme von Glutathion wird der Schutz vor Freien Radikalen nicht verbessert. Die Gluta- thion-Peroxidase ist allerdings ein selen-

abhängiges Enzym, so dass es besser ist, dem Körper für eine ausreichend hohe Enzymaktivität genügend Selen zur Ver- fügung zu stellen. In neuester Zeit versuchen jedoch bestimmte Hersteller, Glutathion als wis- senschaftliche Neuentdeckung anzuprei- sen — was es nicht ist. Denn die körperei- gene Eiweißverbindung ist der Ernäh- rungswissenschaft schon sehr lange be- kannt. Auch die Versprechungen zu den Eigenschaften von Glutathion sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar.

Obst- und Gemüsekonzentrate

I n den Werbeaussagen zu solchen Konzentraten versuchen einige Her- steller den Anschein zu erwecken, als könnten diese Produkte es ersetzen, viel Obst und Gemüse zu verzehren. Die Wahrheit ist allerdings, dass man seinem Körper pro Kapsel nur eine ver- schwindend geringe Menge an Obst be- ziehungsweise Gemüse zuführt. Darüber hinaus verlieren die Konzentrate bei ih- rer Herstellung große Mengen der wert- gebenden Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Nicht umsonst führt kein Hersteller die tatsächliche Menge an Vitaminen, se- kundären Pflanzenstoffen oder Minera- lien auf den Packungen an. Auch die Anmerkung, diese Kapseln enthielten Ballaststoffe, ist fast eine Frechheit, denn der Ballaststoffanteil der Kapseln ist so gering, dass eine einzige Wein- traube bereits ballaststoffreicher ist.

Kombuchá

K ombuchá wird auch als Teepilz, ja- panischer Teepilz, China-Pilz oder

Kombuchá-Pilz bezeichnet. Es handelt sich um eine Symbiose von Bakterien mit säurebeständigen Hefen. Stäbchen- bakterien bilden die Gallerte, in die Hefezellen eingelagert sind. Dem Tee werden gesundheitsfördernde Eigen- schaften nachgesagt, die auf Stoffwech- selprodukte durch die leichte Gärung des Teeaufgusses zurückgeführt werden. Es handelt sich dabei vor allem um organi- sche Säuren wie Glucuronsäure, Milch- säure, Essigsäure sowie verschiedene

Vitamine, außerdem auch Ethanol und Kohlendioxid. Die enthaltenen Säuren entstehen auch im menschlichen Stoffwechsel und werden außerdem mit Lebensmitteln wie Joghurt und anderen fermentierten Produkten aufgenommen. Vitamine enthält der Tee nur in geringer und nicht definierter Menge. Die gesund- heitsfördernde Wirkung des Tees soll schon im Jahre 414 n. Chr. durch den koreanischen Arzt Kombu bei der Behandlung des japanischen Kaisers Inkyo genutzt worden sein. Allerdings sind solche Wirkungen wissenschaftlich nie belegt worden. Ähnlich wie andere energiehaltige Getränke mit Kohlenhy- draten und etwas Kohlensäure hat Kom- buchá sicher eine erfrischende Wirkung. Als gezielte Nahrungsergänzung zur Verbesserung der Gesundheit scheint er jedoch wenig geeignet.

der Gesundheit scheint er jedoch wenig geeignet. Die heilende Wirkung des Kombuchá-Tees soll schon im Jahre

Die heilende Wirkung des Kombuchá-Tees soll schon im Jahre 414 n. Chr. entdeckt worden sein. Zur gesundheits- fördernden Nahrungsergänzung ist er heute jedoch wenig geeignet.

Dehydroepiandrosteron (DHEA)

B ei DHEA handelt es sich um ein Hor- mon. Eine Vorstufe dieses Hormons

ist Cholesterin. DHEA entsteht als Zwi- schenprodukt bei der Bildung der männ- lichen und der weiblichen Sexualhormo- ne Testosteron und Östradiol. DHEA ist weder als Nahrungsergänzungsmittel noch als Arzneimittel in Deutschland zu- gelassen. Dennoch wird es aus dem Aus- land angeboten — und meist als Wunder- hormon angepriesen. Die Einnahme soll die Entstehung fast aller typischen Erkrankungen, die im höheren Lebensalter auftreten, unterbin-

den. Besonders herausgehoben werden die angeblichen Wirkungen gegen Alz- heimer, Osteoporose, Diabetes oder auch Multiple Sklerose. Damit aber nicht genug: DHEA soll auch das Wohlbefin- den, die Leistungsfähigkeit sowie das Konzentrationsvermögen steigern, und zu guter Letzt wird auch noch ein Lust- gewinn in der Liebe versprochen. Tatsächlich sind die Aussagen der An- bieter nicht ausreichend erforscht. Die vorliegenden Studien konnten die ange- priesenen Wirkungen nicht beweisen. Zudem sind auch die Risiken bei länge- rer Einnahme von DHEA noch völlig un- bekannt. In jedem Fall sind die mögli- chen Gefahren einer Einnahme höher einzuschätzen als der Nutzen. Denkbar ist, dass hormonabhängige Tumorarten, wie Brust- oder Prostatakrebs, durch die Gabe von DHEA zum Wachstum ange- regt werden.

Hochdosierte Vitamin-C-Präparate

E inige Hersteller bieten Produkte mit extrem hohen Vitamin-C-Dosierun-

gen an. Von einem Gramm bis zur tägli- chen Aufnahme von mehreren Gramm reicht hier die Palette. Solch große Mengen verursachen zwar keine Nebenwirkungen — doch sind sie leider auch ohne Nutzen für den Körper. Eine tägliche Zufuhr von Vitamin C, die etwas oberhalb der Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) liegt, ist aus krankheitsvor- beugender Sicht jedoch zu befürworten. Bis zu einer Menge von 200 mg bei einmaliger Gabe ist das Vitamin C voll- ständig bioverfügbar, das heißt, die ver- abreichte Menge kann komplett aus dem Darm aufgenommen werden. Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, und eine unzureichende Menge Vitamin C ist mit einem erhöhten Krankheitsrisiko verbun- den. Darüber hinaus ist Vitamin C für die

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Bildung von Hormonen, die Immunfunk- tion und den Stützapparat von großer Bedeutung. Höhere Gaben als 200 mg sind nur noch schlecht bioverfügbar, sodass ein Großteil vom Körper ausge- schieden wird. Verteilt man die zuge- führte Menge Vitamin C über den Tag, lässt sich die Bioverfügbarkeit verbes- sern. Einmalig aufgenommene Mengen über 200 mg kommen nur zum Teil in den Zellen an. Dreimal täglich 200 mg ist effektiver als einmal 1000 mg.

Schlankheitsmittel

A ls Schlankheitsmittel wer- den die verschiedensten

Produkte angeboten. In den meisten Fällen handelt es sich leider auch hier nur um leere Versprechungen. So zum Bei- spiel bei einem Arzneimittel, das in Anzeigen als die Tablet- te, die Fett auflöst, angepriesen wird. Das Medikament enthält tatsächlich ein fettspaltendes Enzym, doch bedeutet das nicht, dass man bei Einnahme der Tabletten automatisch

abnimmt. Denn aus wissen- schaftlicher Sicht kann ein solches Enzym allenfalls die Fettaufnahme erhöhen, da es die Aufspaltung des Fettes im Verdauungstrakt fördert; es kann aber auf keinen Fall zur Gewichtsabnahme führen. Die Steuerung des Stoff- wechselvorgangs „Fett abbau- en“ oder „Fett anlegen“ liegt nicht in der Hand dieses Enzyms. Denn ein Enzym ist

lediglich ein Werkzeug. Das ist so, als würde man Ihnen versprechen: Je mehr Schraubenzieher Sie kaufen, desto leichter werden sich Ihre Schrauben lösen lassen. Auch die in vielen Illustrierten bewor- benen Zitronenkapseln, Apfelessigkapseln und andere den Verbraucher täuschende Mittelchen entbehren jeder wissenschaft- lichen Grundlage und schmälern nur den Geldbeutel des Verbrauchers, aber leider nicht seine Problemzonen. Obwohl viele Verbraucherverbände und andere Institutionen gegen solche Produkte vorgehen, um die haarsträu- benden Werbeaussagen zu unterbinden, sprießen täglich neue Anzeigen für ähn- liche Produkte wie Pilze aus dem Boden. Die Vertreiber solcher Mittel kalkulieren ein Verbot des Produktes bereits bei dessen Erstellung ein, wissend, dass die

Mühlen des Gesetzes langsam mahlen und sie in der Zwischenzeit mit ihren überteuerten Produkten hohe Gewinne machen können. Es schert diese Anbieter natürlich nicht, dass die gesamte Bran- che unter solchen Praktiken leidet und Nahrungsergänzungs-Präparate insge- samt in Verruf gebracht werden. Die An- bieter von zweifelhaften Präparaten sind nicht am Wohle des Kunden, sondern ausschließlich an der schnellen Mark in- teressiert.

im Schlaf.“ Sie können es sich sicher bereits denken: nichts als ein besonders dreistes Werbeversprechen. Und wissen- schaftlich natürlich völlig unhaltbarer Unsinn. Es ist leider nicht ganz so ein- fach, überflüssige Pfunde zu verlieren, sonst gäbe es sicher längst keine über- gewichtigen Menschen mehr. Wenn Ihnen Anzeigen auffallen, in denen Pro- dukte beworben werden, mit denen Sie angeblich einen unglaublich schnellen Gewichtsverlust erzielen können, dann ist Vorsicht geboten. Auch

wenn Erfolgsberichte oder die üblichen „Vorher- nachher-Bilder“ einge- setzt werden, sollten Sie einem solchen Produkt sehr kritisch gegenüber- stehen. Eine weitere Tatsache, die Sie stutzig machen sollte, ist die An- gabe einer ausländischen Telefonnummer. Und auch, wenn ein Herr mit weißem Kittel of- fensichtlich den Eindruck erwecken soll, ein Arzt stehe dahinter, ist Vorsicht geboten. Denn es ist laut Wettbewerbsrecht verbo- ten, für Nahrungsergän- zungs-Präparate und Arz- neimittel mit Medizinern zu werben. Meist sind die Abgebildeten auch keine Ärzte, denn oft tritt der- selbe „Arzt“ in verschie- denen Anzeigen mit unterschiedlichen Namen auf.

Wer abnehmen will, sollte seine Er- nährung umstellen. Da Fett der Haupten- ergieträger unserer Nahrung ist, sollte in erster Linie Fett eingespart werden. Sie sollten nicht nur auf das Fett bei der Zubereitung der Mahlzeiten, sondern auch auf den natürlichen Fettgehalt der Lebensmittel achten. Wir raten zum Aus- tausch von fettreichen Milchprodukten und Wurstwaren gegen fettarme Varian- ten. Wir empfehlen eine kohlenhydratrei- che Kost mit viel Gemüse und Obst sowie Vollkorn- getreideprodukten. Kalo- rienreiche Lebensmittel wie Alkohol und Süßig- keiten sollten möglichst gemieden werden.

und Süßig- keiten sollten möglichst gemieden werden. Nur durch dauerhafte Ernährungsumstellung nimmt man
Nur durch dauerhafte Ernährungsumstellung nimmt man wirklich ab.
Nur durch dauerhafte
Ernährungsumstellung
nimmt man wirklich ab.

Letztlich sind Abführmittel, Enzyme oder Appetitzügler auch keine Lösung zur Gewichtsabnahme. Hierzu ist eine Verminderung der Energiezufuhr uner- lässlich — Aussicht auf einen anhalten- den Erfolg bietet eben nur eine dauer- hafte Ernährungsumstellung. Schlankheitsmittel können bei länge- rer Anwendung sogar gefährlich werden. Dies gilt insbesondere für Appetitzügler; aber auch Abführmittel können bei lang- fristiger Anwendung die Darmfunktion beeinträchtigen und Nährstoffdefi- zite hervorrufen. Besonders ärgerlich sind auch die Versprechungen eines Anbieters von so genannten Schlank- pflastern: „Schlank werden, ohne etwas dafür zu tun — einfach ein Pflaster auf- kleben, und die Pfunde schwinden wie

MEDICOM 15. Ausgabe, Mai 2001

17

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MEDICOM informiert MEDICOM informiert MEDICOM informiert MEDICOM informiert GRAFIK: DPNY GRAFIK: DPNY Melatonin

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MEDICOM informiert MEDICOM informiert MEDICOM informiert GRAFIK: DPNY GRAFIK: DPNY Melatonin D as Hormon

GRAFIK: DPNY

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Melatonin

D as Hormon Melatonin darf in Deutschland wegen seiner unkalku-

lierbaren Wirkungen nicht als Nahrungs- ergänzungsmittel verkauft werden. Den- noch bieten dubiose Firmen dieses Hor- mon über ausländische Telefonnummern an. Es handelt sich bei Melatonin um ei- nen Abkömmling der Aminosäure Tryp- tophan, der im Gehirn gebildet wird. Melatonin wird häufig als Wunder- hormon gegen Alterserscheinungen und zur Vorbeugung bzw. Behandlung diver- ser Erkrankungen angepriesen. Außerdem soll es auch antioxidative Eigenschaften besitzen, also auch zur Abwehr freier Ra- dikale beitragen. Selbst Schlankheitskuren sollen unterstützt werden können, und sogar Depressionen und AIDS sollen mit Melatonin zu behandeln sein. Hierbei handelt es sich jedoch um wildeste Spekulationen. Es sind keinerlei wissen- schaftliche Belege für diese Behaup- tungen vorhanden. Bekannt wurde Melatonin vor allem dadurch, dass es den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen beeinflusst und daher die negativen Erscheinungen eines Jetlags mildern könnte. Beim Jetlag liegt eine Störung der biologischen Uhr vor, die häufig nach Fernreisen über unterschiedliche Zeit- zonen hinweg auftritt. Melatoningaben sollen darüber hinweghelfen und zur Förderung des Schlafes beitragen. Tatsache ist, dass Melatonin bereits in sehr geringen Mengen zu gravierenden Stoff- wechseländerungen führen kann und in jedem Fall als Arzneimittel einzustufen ist. Schädigungen können nicht ausgeschlos- sen werden. Außerdem können die Wirkungen auf die biologische Uhr des Menschen zu Beeinträchtigungen der Reaktionsfähigkeit und damit beispiels- weise auch der Fahrtüchtigkeit führen. Da Melatonin bei Einnahme durch Schwan- gere auch auf den Fötus übertragen wird, sollten während der Schwangerschaft

übertragen wird, sollten während der Schwangerschaft Rhythmus der Melatoninproduktion im Verlauf eines Tages

Rhythmus der Melatoninproduktion im Verlauf eines Tages

keinesfalls Melatoninpräparate eingenom- men werden. Über die Auswirkungen auf die Kindesentwicklung liegen bisher keine Daten vor. Der Einsatz von Melatonin zu medizinischen Zwecken kann gerecht- fertigt sein, darf jedoch grundsätzlich nur auf ärztliche Verordnung erfolgen.

Algenprodukte

M eeresalgen haben als Lebensmittel und wichtige Eiweißquelle im asia-

tischen Raum eine große Bedeutung. Komplett verzehrt, können Algen auch

zur Ballaststoffzufuhr beitragen. Algen sind in der Lage, über ihre Oberfläche Mineralien aus dem Meerwasser aufzuneh-

men, daher weist die ganze Pflanze zum Teil hohe Gehalte an Spurenelementen auf. Daher werden Algen- produkte wie Spiruli- na mit dem Verweis auf den Gehalt der Pflanze an Vitaminen und Mineralstoffen als besonders hochwertig beworben. Bei getrockneten Algenprodukten wie Spirulina-Tabletten ist der Ballaststoffgehalt

jedoch nur noch sehr gering, und es kommt zu großen Schwankungen bei den Inhaltsstoffen. Es sind meist nur geringe Mengen an Jod vorhanden. Darüber hinaus wird gern angegeben, dass sich Algen aufgrund hoher Gehalte an Vitamin B 12 als Nah- rungsergänzung für Veganer besonders eignen. Da die vegane Kostform aussch- ließlich pflanzlich orientiert ist und Vita- min B 12 nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft sowie in sehr geringer Konzen- tration in fermentierten Produkten ent- halten ist, kann es bei jahrelanger vega-

Produkten ent- halten ist, kann es bei jahrelanger vega- Die natürliche Veränderung des Serum-Melatonin- Spiegels

Die natürliche Veränderung des Serum-Melatonin- Spiegels während eines Menschenlebens

ner Ernährung zu einer Unterversorgung kommen. Allerdings enthalten Algenpro- dukte, anders als von den Anbietern viel- fach behauptet, praktisch ausschließlich unwirksame Formen des Vitamins, die zudem die Aufnahme und den Stoff- wechsel von aktivem Vitamin B 12 blockieren können. Der Grund sind ana- lytische Probleme, die dazu führen, dass aktive und inaktive Formen nur unzurei- chend differenziert werden können.

Untersuchungen zeigen, dass verschiede- ne Produkte im Versuch mit Menschen keine Verbesserung der Vitamin-B 12 - Versorgung bewirkten, obwohl sie an-

Algen: frisch verzehrt durchaus gesund; als Trockenprodukt jedoch wenig sinnvoll. FOTO: PHOTODISC
Algen: frisch verzehrt
durchaus gesund; als
Trockenprodukt jedoch
wenig sinnvoll.
FOTO: PHOTODISC

geblich aktive Formen des Vitamins ent- hielten. Als überflüssig und in der Men- ge völlig zu vernachlässigen sind die Aminosäuren in Algenprodukten einzu- stufen, die zum Teil ebenfalls ausgelobt werden. Im Vergleich mit Fleisch, Käse oder anderen tierischen Produkten wird schnell klar, dass die Aminosäuremengen in Algenprodukten viel zu gering sind, um in irgendeiner Form Einfluss auf den Stoffwechsel zu nehmen. Der Eiweißge- halt der Algen spielt in Deutschland bei unserer ohnehin zu hohen Eiweißaufnah- me auch keine Rolle. Außerdem sollte man von hochwerti- gen Multi-Vitamin-Präparaten auch er- warten können, dass sie zumindest die einfache Tagesempfehlung der Vitalstoffe enthalten. Besonders deutlich wird dieses Defizit einiger Algenprodukte am Bei- spiel der Folsäure, die häufig nur zu einem Bruchteil der empfohlenen Dosis vorhanden ist. So liefert eine Chlorella- Algenart pro Portion unter 40 µg, während die empfohlene Tagesdosierung bei 400 µg liegt. Dies ist insofern be- denklich, da die Folsäureversorgung über die Nahrung ohnehin als kritisch gilt.

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da wir ständig bemüht sind, die MEDICOM zu verbessern, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.
Sagen Sie uns, wie Ihnen unsere Kundenzeitschrift gefällt. Einfach den Bewertungs-
bogen ausfüllen, ausschneiden und im frankierten Umschlag senden an:
Medicom Pharma AG, Sedemünder 2, 31832 Springe. Stichwort: „Umfrage“.
Sie können ihn auch gebührenfrei per Fax an 0800/7377700 senden.
Der wundersame Placebo-Effekt
N atürlich kann es sein, dass die ver-
sprochenen Wirkungen einiger
Als kleines Dankeschön erhalten Sie den schönen MEDICOM-Schlüsselanhänger mit praktischem
Einkaufs-Chip. Sie können den Chip im Supermarkt anstelle der üblichen 1-Mark-Münze in Ihrem
Einkaufswagen nutzen. So ersparen Sie sich zukünftig die mühsame Kleingeldsuche.
Produkte hin und wieder tatsächlich
auftreten, auch wenn das aus wissen-
schaftlicher Sicht nicht möglich ist.
Wie kommt das? In diesem Fall han-
delt es sich um den so genannten „Pla-
cebo-Effekt“. Das heißt, der Glaube an
die helfenden Eigenschaften eines
Präparates ist so groß, dass allein die-
ser Glaube ungeahnte Kräfte im Körper
des Betreffenden mobilisiert — auch
wenn das angebliche Wundermittel
völlig unbrauchbar ist.
Viele werden jetzt vielleicht den-
ken, dass es keine Rolle spielt, auf wel-
che Art und Weise eine Wirkung er-
zielt wird; Hauptsache ist doch, dass sie
erzielt wird. Das ist so nicht ganz rich-
tig, denn wenn einem Menschen ein
Präparat aufgrund des Placebo-Effek-
tes hilft, dann liegt das nicht an der
Substanz des betreffenden Mittels.
Sondern: Dieser Mensch hat sich durch
seinen Glauben an dieses Produkt qua-
si selbst geheilt. Weitere Personen, die
von diesem Erfolg beeindruckt sind,
werden sich das Wundermittel sicher
ebenfalls kaufen. Doch ob auch sie Er-
folg haben, hängt nicht vom Präparat
ab, sondern von der Fähigkeit der be-
treffenden Menschen, an die Wirkung
glauben zu können. Dieser Vorgang ist
jedoch sehr individuell, und weder ist
er wissenschaftlich zu überprüfen,
noch ist damit ein Behandlungserfolg
zu garantieren.
Die Wirkung eines solchen Präpa-
rates liegt an der Person selbst und
nicht an der Wirksamkeit der Inhalts-
stoffe. Die Wirkung könnte also eben-
so gut mit schön verpackten Süßstoff-
Dragees erzielt werden.
So bewerte ich den Inhalt der MEDICOM
Die Artikel in der MEDICOM finde ich zu lang
zu kurz
gerade richtig
Die Behandlung der Themen ist
zu oberflächlich
zu ausführlich
gerade richtig
Die Themenvielfalt ist zu gering zu groß ausgewogen
Die MEDICOM
ist zu umfangreich
ist gerade richtig
könnte umfangreicher sein
Die 1 / 4 jährliche Erscheinungsweise ist zu häufig
zu selten
genau richtig
So gefällt mir die Gestaltung der MEDICOM
Die optische Aufmachung
finde ich langweilig
ist normal
gefällt mir gut
Die Übersichtlichkeit
ist schlecht
geht so
ist gut
In einer Ausgabe lese ich
bis zu 30 Min.
bis zu 60 Min.
bis zu 90 Min.
länger
Meine MEDICOM lesen außer mir
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
mehr Personen
Die MEDICOM
hebe ich auf
gebe ich weiter
werfe ich weg
Ich lese noch andere Gesundheitstitel.
Nein
Ja, und zwar
Über folgende Themen würde ich gerne (mehr) lesen
Ich interessiere mich besonders für
medizinische Themen
Operationsmethoden
Neues aus der Forschung
Sport und Fitness
Ernährung & Gesundheit
gesundheitsrechtliche Themen
So beurteile ich die MEDICOM insgesamt
Alles in allem bekommt die MEDICOM
von mir die „Schulnote“
123456
Müsste man die MEDICOM
kaufen, hätte sie einen Wert von
1,00 DM
3,00 DM
5,00 DM
Ich benutze folgende MEDICOM-Produkte
Nobilin Q 10
Nobilin Lyco
Borretsch-Öl
Calcium Plus
Coenzym Q 10
Folsäure
Kieselerde
Lycopin
Magnesium
Multi-Mineral
Multi-Vital
Omega-3-Fettsäuren
Ginseng
Kur Biotin
Johanniskraut
Knoblauch
Kürbiskern
Vitamin C
Vitamin E
Vita-Venenkapseln
Vita-Venencreme
Melissen-Geist Franzbranntwein
Kreislauf-Kapseln
Baldrian Hopfen
Artischocke
Lacto-Aktiv
Nobilin Premium
Nobilin First
Bei MEDICOM erhalten Sie nur Produk-
te mit nachgewiesener und plausibler
Wirkung. Und keine teuren „Wunder-
mittel“, die keinen Nutzen bringen. Die
Medicom Pharma AG bietet in ihren
Produkten Vitamine, Mineralstoffe und
andere hochwertige Inhaltsstoffe nur in
definierter Menge an. Wir sind der Auf-
fassung, der Verbraucher sollte an Hand
der Mengenangaben nachvollziehen
können, welche gesundheitsfördernden
Substanzen und wie viel davon er mit
einem Vitalstoff-Präparat aufnimmt.
Auch diese Produkte sollten bei Medicom Pharma erhältlich sein
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Name, Vorname
Straße/Nr.
PLZ/Ort
Familienstand
ledig
verheiratet
verwitwet
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1
2
3
4
5
mehr als 5
Beruf/derzeitige Tätigkeit?
Arbeiter/in
Angestellte/r
Selbstständig
Hausfrau
Student/in
Ohne Beschäftigung
Im Ruhestand
Ich habe einen Computer.
Ja
Nein
Ich habe Internetzugang.
Ja
Nein
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als Kunde per Post
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FOTO: DPNY „ Das Alter ist ein höflicher Mann. Einmal übers andre klopft er an, aber

Das Alter ist ein höflicher Mann.

Einmal übers andre klopft er an, aber nun sagt niemand: Herein! Und vor der Tür will er nicht sein. Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, und nun heißt´s, er sei ein grober Gesell.

Johann Wolfgang von Goethe

D ie „Wechseljahre“ des Menschen — von Frauen wie von Männern — waren von der
D ie „Wechseljahre“ des Menschen — von Frauen wie von Männern — waren von der
D ie „Wechseljahre“ des Menschen — von Frauen wie von Männern —
waren von der Evolution eigentlich nicht geplant. Noch vor einigen
Mögliche Beschwerden
beim Mann
hundert Jahren erreichten die meisten Menschen gar nicht das erfor-
derliche Alter. Erst eine zunehmend bessere Versorgung führte dazu,
dass die durchschnittliche Lebenserwartung so enorm anstieg. Heutzu-
tage wird die große Mehrheit der Bewohner der Industriestaaten alt
genug, um das Ereignis Wechseljahre überhaupt zu erleben. Die Verän-
derung des Stoffwechsels, die in dieser Zeit bei Frauen wie bei Männern
stattfindet, ist zu einer normalen Sache geworden, die den Übergang in
einen neuen Lebensabschnitt markiert.
1
Hitzewallungen
2
Herz-Kreislauf-Beschwerden
3
Nachlassen der Muskelkraft
4
Gewichtszunahme
5
Verkleinerung der Hoden
6
Knochenschwund
(Osteoporose)
Wechseljahre und Wechseljahres-
Beschwerden sind nicht das Gleiche.
Dass Männer wie Frauen in die Wech-
seljahre kommen, ist logisch, denn so-
wohl Frauen als auch Männer werden äl-
ter. Jünger ist diese Erkenntnis selbst.
Viele Jahre wurde die Veränderung beim
Mann schlicht nicht zur Kenntnis ge-
nommen. Man(n) hatte „sich zusammen-
zureißen“. Gab es dennoch männliche
„Ausfallerscheinungen“ oder Besonder-
heiten, wurde das vornehm „Midlife-
Crisis“ genannt. Dieser Begriff musste
auch als Ausrede für auffällige Verhal-
tensänderungen (Seitensprünge!) oder
für das Sportcoupe bei Sechzigjährigen
herhalten. Das Gleiche galt natürlich
auch für sexuelle Störungen. Dass der
Mann ganz ähnliche klimakterische
Störungen wie die Frau empfinden kann,
das ist nur deswegen so „neu“, weil man
offiziell nicht darüber sprach.
langsamer vor sich. Hier siedelt man die
Wechseljahre zwischen dem 30. und dem
90. Lebensjahr an. Selbstverständlich
spielen auch beim Mann individuelle
Aspekte — wie die Lebenssituation, die
persönliche Lebensphilosophie, die gei-
stige Flexibilität und die Gesundheit —
eine Rolle.
1
Hier äußern sich mögliche
Beschwerden
2
W enn es zu Wechseljahres-
Beschwerden kommt, kön-
3
nen sie sich wie markiert äußern
Mögliche Beschwerden
bei der Frau
4
1 Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
2 Hitzewallungen im Bereich von
Gesicht und Oberkörper
Wann kommen Frauen und
Männer in die Wechseljahre?
3 Herz-Kreislauf-Beschwerden
4 Knochenschwund
Grundsätzlich ist es individuell verschie-
den, wann die Wechseljahre einsetzen.
Nur: Drum herum kommen wir alle
nicht. Bei den Frauen sind die Wechsel-
jahre kürzer und komprimierter, was bei
ihnen zu deutlicheren Symptomen
führen kann, als sie bei den Männern
üblich sind. Bei der Frau spricht man
von einer Zeitspanne von etwa 10 Jah-
ren, gewöhnlich zu erwarten zwischen
dem 45. und dem 55. Lebensjahr. Dabei
muss jedoch zwischen den Vorläufern
und den ersten Symptomen der Wech-
seljahre unterschieden werden. Der Alte-
rungsprozess der Eierstöcke und damit
die Vorbereitung der Wechseljahre kann
bei Frauen schon ab dem 30. Lebensjahr
beginnen. Dabei spielen biologische,
soziale, psychische Faktoren sowie
Lebensgewohnheiten und insbesondere
das Risikoverhalten eine Rolle. Bei
Männern geht die Umstellung
(Osteoporose)
1
5
5 Rückbildung der
Schleimhaut in der
Scheide
2
6
3
4
5
GRAFIK: DPNY

FOTO: DPNY

FOTO: DPNY Wechseljahre: Wechseljahre: Und was kommt dann? GRAFIK: DPNY Die Wechseljahre der Frau M it

Wechseljahre:Wechseljahre:

Und was kommt dann?

GRAFIK: DPNY

Die Wechseljahre der Frau

M it dem Begriff Wechseljahre der Frau, auch: Klimakterium, wird ein

Lebensabschnitt beschrieben, der unter anderem durch den dauerhaften Rück- gang der Produktion der Hormone Östro- gen und Gestagen geprägt ist. Dies führt zur sogenannten Menopause — das ist der Fachbegriff für das Aufhören der Monatsblutung in den Wechseljahren. Sie liegt zeitlich in den Wechseljahren. Die Blutungen können schon Jahre vorher unregelmäßig werden, auch in den Zeit- abständen.

Abgesehen von den unmittelbaren kör- perlichen Auswirkungen, zumal dem Verlust der Gebährfähigkeit, stellen die Wechseljahre natürlich auch eine psychi- sche Umstellung für die Frauen dar. Man-

che Frauen setzen die Tatsache, bald nicht mehr fruchtbar zu sein, mit der Einschät- zung gleich, jetzt zum „alten Eisen“ zu gehören, nicht mehr anziehend und be- gehrenswert zu sein. Je nach dem, wie sich die Frau in ihrem Leben eingerichtet hat, kann sie diese Phase auch als etwas sehr Positives erleben. Viele Frauen sind zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere und freuen sich beispielsweise darüber, keine Menstruati- on mehr zu haben. Die Beschwerden der Wechseljahre sollten jedoch unbedingt ernst genommen werden, von den Betrof- fenen wie von den Familienangehörigen. Zum einen können die Beschwerden auch auf andere Erkrankungen hinweisen, und zum anderen lässt sich eine Menge dage- gen unternehmen.

Die Wechseljahre der Frau lassen sich in 4 Abschnitte einteilen. Prämenopause: Die Prä- menopause ist
Die Wechseljahre der Frau lassen
sich in 4 Abschnitte einteilen.
Prämenopause: Die Prä-
menopause ist die Zeit,
in der die Ausschüt-
tung von Gesta-
gen (Gelbkörper-
hormon) langsam
abnimmt. Die Aus-
schüttung von FSH
(Follikelreifungshor-
mon) nimmt zu. In die-
ser Zeit treten die mei-
sten Blutungen auf. Die
Prämenopause liegt
meistens zwischen dem 40. oder dem
45. und dem 50. Lebensjahr
Menopause: Die Menopause ist die
endgültig letzte Regelblutung. Hier liegt
das durchschnittliche Alter bei 50 Jah-
ren.
Perimenopause: Die Perimenopause
erstreckt sich auf ein bis zwei Jahre vor
und nach der Menopause. In diesem
Zeitrahmen können mögliche Be-
schwerden einsetzen.
Postmenopause: der Zeitraum nach
der Perimenopause, bis etwa zum 65.
Lebensjahr. Erst hinsichtlich dieser Pha-
se spricht man vom beginnenden Alter.
Zur Erklärung lesen Sie bitte auch „Das Hormonsystem der Frau“
Phasen der Wechseljahre
Menopause
Klimakterium
Perimenopause
Prämenopause
Postmenopause
40 45
50
51
Lebensalter (Jahre)
65

Es ist nicht schwierig zu altern,

wenn man seit Jahren nichts anderes

zu tun hat.

Willy Millowitsch

Typische Wechseljahres- Beschwerden der Frau

Folgende Beschwerden gelten als ty- pisch — was aber nicht heißt, dass sie auftreten müssen. Ein Drittel aller Frauen hat überhaupt keine Beschwerden, ein weiteres Drittel nur leichte, und lediglich das Rest-Drittel leidet unter den typi- schen Wechseljahres-Beschwerden:

Jede dritte Frau leidet unter Wechseljahres- Beschwerden. Mollige Frauen bleiben eher davon verschont , weil
Jede dritte Frau leidet
unter Wechseljahres-
Beschwerden. Mollige
Frauen bleiben eher
davon verschont , weil
Fettzellen weiterhin
Östrogen bilden.
FOTO: PHOTODISC

Steigender BlutdruckFettzellen weiterhin Östrogen bilden. FOTO: PHOTODISC Hitzewallungen, bei denen die Haut be- sonders im Bereich

Hitzewallungen, bei denen die Haut be- sonders im Bereich von Gesicht und Oberkörper rötlich und warm wirdÖstrogen bilden. FOTO: PHOTODISC Steigender Blutdruck Schweißausbrüche Herzklopfen Kopfschmerzen

SchweißausbrücheBereich von Gesicht und Oberkörper rötlich und warm wird Herzklopfen Kopfschmerzen Schwindelgefühl Schlafstörungen

Herzklopfenund Oberkörper rötlich und warm wird Schweißausbrüche Kopfschmerzen Schwindelgefühl Schlafstörungen Subjektives

Kopfschmerzenrötlich und warm wird Schweißausbrüche Herzklopfen Schwindelgefühl Schlafstörungen Subjektives Missempfinden

Schwindelgefühlund warm wird Schweißausbrüche Herzklopfen Kopfschmerzen Schlafstörungen Subjektives Missempfinden wie Krib- beln,

SchlafstörungenHerzklopfen Kopfschmerzen Schwindelgefühl Subjektives Missempfinden wie Krib- beln, Taubheit in

Subjektives Missempfinden wie Krib- beln, Taubheit in Körperzonen, Bren- nen oder SchmerzHerzklopfen Kopfschmerzen Schwindelgefühl Schlafstörungen Mögliche psychische Beschwerden Stimmungslabilität

Mögliche psychische Beschwerden

StimmungslabilitätBren- nen oder Schmerz Mögliche psychische Beschwerden Reizbarkeit Konzentrationsschwäche Leistungsabfall Angst

ReizbarkeitSchmerz Mögliche psychische Beschwerden Stimmungslabilität Konzentrationsschwäche Leistungsabfall Angst Depression

Konzentrationsschwächepsychische Beschwerden Stimmungslabilität Reizbarkeit Leistungsabfall Angst Depression Übersteigerte Aktivität

LeistungsabfallStimmungslabilität Reizbarkeit Konzentrationsschwäche Angst Depression Übersteigerte Aktivität Unruhe Mit

AngstReizbarkeit Konzentrationsschwäche Leistungsabfall Depression Übersteigerte Aktivität Unruhe Mit

DepressionReizbarkeit Konzentrationsschwäche Leistungsabfall Angst Übersteigerte Aktivität Unruhe Mit fortschreitendem Alter

Übersteigerte AktivitätKonzentrationsschwäche Leistungsabfall Angst Depression Unruhe Mit fortschreitendem Alter kann es unter anderem zur

UnruheLeistungsabfall Angst Depression Übersteigerte Aktivität Mit fortschreitendem Alter kann es unter anderem zur

Mit fortschreitendem Alter kann es unter anderem zur Rückbildung der Schleim- häute in der Scheide, zur Hauterschlaf- fung, zum Knochenschwund (Osteoporo- se), zu Herz- und Kreislaufbeschwerden und zum Herzinfarkt, zur Schwächung der Beckenbodenmuskulatur, zu Inkonti- nenz, zu nachlassendem Haarwuchs und Haarausfall kommen.

Diese Beschwerden sind jedoch allesamt nicht zwangsläufig; gegebenenfalls kön- nen sie durch Prophylaxe oder Therapie vermieden oder gelindert werden.

FOTO: DPNY GRAFIK: DPNY Die Wechseljahre des Mannes D ie männlichen Wechseljahre werden als „Klimakterium

FOTO: DPNY

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Die Wechseljahre des Mannes

D ie männlichen Wechseljahre werden als „Klimakterium virile“, „Männli-

ches Klimakterium“ oder „Andro-Pause“ bezeichnet. Oft wird bei Männern in die- sem Lebensabschnitt auch von der „Mid- life-Crisis“ gesprochen — ein Begriff, der

Männer nicht so sehr wie Opfer des Nach- lassens ihrer Hormonproduktion aussehen lässt. Aber gerade das kann bei Männern wie bei Frauen eine wichtige Veränderung sein. Im Gegensatz zur Frau, bei der die Hormonproduktion in den Wechseljahren

relativ abrupt beendet wird, vollzieht sich dieser Vorgang beim Mann über einen wesentlich längeren Zeitraum. Die Sexual- hormonproduktion nimmt etwa bis zum

30.

Lebensjahr zu, verläuft bis etwa zum

40.

Lebensjahr gleichbleibend und nimmt

danach häufig ab. Der Testosteronspiegel verringert sich nach dem 40. Lebensjahr um ein bis zwei Prozent jährlich. Das trifft allerdings nicht für jeden Mann zu. Bei manchen Männern ändert sich der Testo- steronspiegel auch in höherem Alter nur geringfügig. Versiegt die Testosteron- quelle jedoch, baut auch der Mann lang- sam ab. Die Muskeln und die Knochen- dichte nehmen ab, die Libido lässt nach. Wie bei den Frauen können auch bei den

Männern zudem psychische Beschwerden hinzukommen.

„Ich bin nicht mehr der Jüngste.“ Wer so redet, befindet sich in den Wechseljahren. Ihre psychische Seite wird tatsächlich vom Begriff „Midlife-Crisis“ am besten beschrieben. Der Mann, den sie trifft, blickt kritisch auf sein bisheriges Leben zurück. Häufiges Urteil: Das Lebensziel wurde verfehlt. Oft wird auch die Frage gestellt, was bisher im Leben erreicht wurde. Und die daraus häufig entstehen- den Frustrationen bringen die Betroffenen oft dazu, einschneidenden Änderungen in ihrem Leben vorzunehmen. Das kann die Trennung von der langjährigen Partnerin sein, kann ein Berufswechsel sein, das können riskante Abenteuer oder gründli- che Neuorientierungen sein. Paul Gau- guin war 43, als er seine Familie verließ und seine Laufbahn als Bankkaufmann aufgab, um nach Tahiti zu ziehen und dort seine berühmten Bilder zu malen. Wie der Mann mit dem Wechsel umgeht, das hat auch viel damit zu tun, wie be- wusst er sein Leben vorher geführt hat. Jemand, der auch schon in früheren Jah- ren gelernt hat, auf die Signale seines Körpers zu hören, wird es gar nicht so

Nachlassen der Muskelkraftdie Signale seines Körpers zu hören, wird es gar nicht so Zunehmende Rückenschmerzen Knochenschwund (Osteoporose)

Zunehmende Rückenschmerzenzu hören, wird es gar nicht so Nachlassen der Muskelkraft Knochenschwund (Osteoporose) Nachlassender Bartwuchs

Knochenschwund (Osteoporose)so Nachlassen der Muskelkraft Zunehmende Rückenschmerzen Nachlassender Bartwuchs Seltener sexuelle Phantasien

Nachlassender BartwuchsZunehmende Rückenschmerzen Knochenschwund (Osteoporose) Seltener sexuelle Phantasien Seltener morgendliche

Seltener sexuelle PhantasienKnochenschwund (Osteoporose) Nachlassender Bartwuchs Seltener morgendliche Erektionen Nachlassende

Seltener morgendliche ErektionenNachlassender Bartwuchs Seltener sexuelle Phantasien Nachlassende Erektionsfähigkeit - geringere Lust auf die

Nachlassende Erektionsfähigkeit - geringere Lust auf die Partnerin geringere Lust auf die Partnerin

DepressionenErektionsfähigkeit - geringere Lust auf die Partnerin Hitzewallungen Schweißausbrüche Schlafstörungen Da diese

Hitzewallungen- geringere Lust auf die Partnerin Depressionen Schweißausbrüche Schlafstörungen Da diese Beschwerden

Schweißausbrüchegeringere Lust auf die Partnerin Depressionen Hitzewallungen Schlafstörungen Da diese Beschwerden nach und nach auf-

Schlafstörungendie Partnerin Depressionen Hitzewallungen Schweißausbrüche Da diese Beschwerden nach und nach auf- treten, fällt es

Da diese Beschwerden nach und nach auf- treten, fällt es schwer, sie einzuordnen.

Dazu kommt, dass eine „Schwächung“ in jeder Hinsicht, eine „Schwächung“ sexuel- ler Natur jedoch ganz besonders auf Ab- lehnung bei den betroffenen Männern stößt. Verständlicherweise werden die Symptome demnach auch nicht gern zur Sprache gebracht; auch nicht beim Arzt. Da das Phänomen der männlichen Wech- seljahre noch nicht allen Männern be- kannt ist, wundern sich viele, was mit ihnen los ist.

weit gebracht haben, dass er jetzt ratlos vor seinen nachlassenden Kräften steht. Denn einen Vorteil hat das Alter auf jeden Fall: Es lässt uns Zeit, sich mit ihm anzu- freunden. Wenn man(n) es denn zulässt.

Jeder Mensch sollte sich zu einem be- stimmten Zeitpunkt seines Lebens einmal die Frage stellen: Was will ich vom Le- ben? Und was will das Leben von mir?

Dann sollte man sich einige Zeit zurück- ziehen und in aller Ruhe darüber nach- denken, eine Entscheidung treffen und

dann entsprechend handeln.

Rahel

Typische Wechseljahres- Beschwerden des Mannes

Auch hier gilt: Diese Beschwerden kom- men nicht automatisch bei jedem Mann vor. Und: Man kann etwas dagegen tun.

Lustlosigkeitbei jedem Mann vor. Und: Man kann etwas dagegen tun. Abgeschlagenheit Müdigkeit Gewichtszunahme Innere Unruhe

AbgeschlagenheitMann vor. Und: Man kann etwas dagegen tun. Lustlosigkeit Müdigkeit Gewichtszunahme Innere Unruhe Nachlassen der

MüdigkeitMan kann etwas dagegen tun. Lustlosigkeit Abgeschlagenheit Gewichtszunahme Innere Unruhe Nachlassen der

Gewichtszunahmeetwas dagegen tun. Lustlosigkeit Abgeschlagenheit Müdigkeit Innere Unruhe Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit

Innere UnruheLustlosigkeit Abgeschlagenheit Müdigkeit Gewichtszunahme Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit Verkleinerung der

Nachlassen der KonzentrationsfähigkeitAbgeschlagenheit Müdigkeit Gewichtszunahme Innere Unruhe Verkleinerung der Hoden Abnahme der Aktivität Schlechtere

Verkleinerung der HodenInnere Unruhe Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit Abnahme der Aktivität Schlechtere Befindlichkeit Geringeres

Abnahme der Aktivitätder Konzentrationsfähigkeit Verkleinerung der Hoden Schlechtere Befindlichkeit Geringeres Durchsetzungsvermögen

Schlechtere BefindlichkeitVerkleinerung der Hoden Abnahme der Aktivität Geringeres Durchsetzungsvermögen Zur Erklärung lesen Sie

Geringeres Durchsetzungsvermögender Hoden Abnahme der Aktivität Schlechtere Befindlichkeit Zur Erklärung lesen Sie bitte auch „Das Hormonsystem des

Zur Erklärung lesen Sie bitte auch „Das Hormonsystem des Mannes“.

Es geht mit

Geschichten wie mit vielen Menschen, sie werden mit zunehmen- dem Alter schöner, und das ist erfreulich.

zunehmen- dem Alter schöner, und das ist erfreulich. “ Hans Christian Andersen Hormonspiegel Mit den Jahren

Hans Christian Andersen

Hormonspiegel Mit den Jahren nimmt der Testosteronspiegel immer mehr ab 25 20 15 10 5
Hormonspiegel
Mit den Jahren nimmt der
Testosteronspiegel immer mehr ab
25
20
15
10
5
25-34
35-44
45-54
55-64
65-74
75-84
85-100
Lebensalter
Serum Testosteron (nmol/l)
30
Männer
um die 25 Jahre
Der Tages-
testosteronspiegel
25
20
Männer
15
um die 70 Jahre
Der Spiegel des
Testosterons im
Tagesverlauf
bei jüngeren
und bei älteren
Männern
8.00
12.00
16.00
20.00
24.00
4.00
8.00
Uhrzeit

Quelle: Deutsches Grünes Kreuz

Wechseljahre: Wechseljahre: Und was kommt dann? Die Hormonsysteme von Mann und Frau Das Hormonsystem der

Wechseljahre:Wechseljahre:

Und was kommt dann?

Die Hormonsysteme von Mann und Frau

Das Hormonsystem der Frau

1. Zyklushälfte: Hier dominiert das

Hormon Östrogen Bei der geschlechtsreifen Frau reifen alle vier Wochen ein oder auch mehrere Ei- bläschen (Follikel). Diese Eibläschen pro- duzieren das weibliche Geschlechtshor- mon Östrogen. Von diesem Hormon gibt es drei Arten. Das wichtigste Östrogen nennt sich Östradiol und dient dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Sie wird so im- mer wieder auf das mögliche Einnisten ei- ner befruchteten Eizelle vorbereitet. Östron spielt hauptsächlich nach den Wechsel- jahren eine Rolle; Östriol wirkt sich auf die Scheide und die Gebärmutter aus.

2. Zyklushälfte: Hier dominiert das

Hormon Gestagen Wenn das Eibläschen geplatzt ist und die befruchtungsfähige Eizelle freigegeben hat, bildet es sich rasch zum so genann- ten Gelbkörper um. Dementsprechend nennt man das von dem Gelbkörper ge- bildete Hormon Gestagen auch Gelbkör- perhormon. Das Gelbkörperhormon wird für die Umwandlung der Gebärmutter- schleimhaut gebraucht; es bewirkt eine Ruhigstellung der Gebärmutter. So wird der Gebärmutterhals wieder engergestellt und die Schleimproduktion vermindert,

das Eindringen von Samenzellen also zunehmend erschwert.

Kommt es nicht zur Einnistung einer be- fruchteten Eizelle, wird der Gelbkörper zurückgebildet, was zu einer raschen Sen- kung des Östrogen- und Gestagenspiegels führt. Das führt zu einer Mangelversor- gung der Gebärmutterschleimhaut, die dann ausgestoßen wird: Die Menstruati- onsblutung findet statt. In den Wechsel-

jahren kommen die Eibläschen immer sel- tener zur vollen Reife — bis schließlich gar keine Eizellen mehr reifen. Dementspre- chend sinkt die Produktion der Östrogene und der Gestagene. Die Blutungen werden seltener oder häufiger, schwächer oder stärker, weil das Zusammenspiel der bei- den Hormone in ihrer Wirkung auf die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr funktioniert. Bereits mit Anfang 40 lässt bei vielen Frauen die Östrogenproduktion allmählich nach. Gleichzeitig beginnen häufig die allgemeinen Beschwerden we- gen des ansteigenden Blutdrucks. Nach ca. sechs Jahren erfolgt dann die letzte Monatsblutung, die Menopause. Wieder- um sechs Jahre danach ist die Östrogen- bildung auf den niedrigsten Wert gesun- ken, auf dem sie fortan bleiben wird. Von da an verschwinden in der Regel auch al- le klimakterischen Beschwerden.

Das Hormonsystem des Mannes

Die männlichen Geschlechtshormone werden als Androgene bezeichnet. Zu ih- nen gehören das Hormon Testosteron, das DHEA (Dehydroepiandrosteron), das DHEA-Sulfat und das Androstendion. Ei- nes der wichtigsten Androgene ist das Testosteron. Testosteron steuert mit Be- ginn der Pubertät den Stimmbruch, lässt den Bart wachsen und sorgt für typisch männliche Attribute wie entsprechende Körperproportionen, Muskeln und Brust- behaarung. Testosteron spielt eine große Rolle für das männliche Wohlbefinden. Es macht Männer insgesamt etwas ag- gressiver als Frauen und fördert das Durchsetzungsvermögen. Außerdem lässt es die Samenfäden reifen. Testosteron wird in den Leydigschen Zwischenzellen der Hoden gebildet.

Follikelpool

Zurückgebildete

Die Produktion von befruchtbaren Eibläschen (Follikel)

Follikelrest

Follikel

vor der Pubertät, in der geschlechtsreifen Phase und

Ovulationen

Wachsende Follikel

nach der Menopause. Eine Ovulation (Eisprung) findet nur in der geschlechtsreifen Phase statt.

Vor der

Geschlechts-

Nach der

Pubertät

reife Phase

Menopause

1 Hypo- thalamus GnRH Hypophyse Feedback- 5 Mechanismus LH-Ausschüt- tung lässt nach 2 LH Testosteron
1 Hypo-
thalamus
GnRH
Hypophyse
Feedback-
5
Mechanismus
LH-Ausschüt-
tung lässt nach
2 LH
Testosteron
4
3 Leydig-
Zellen in
den Hoden
Quelle: Dr. H. Hohmuth/www.wechseljahre-des-mannes.de
Kreislauf der Testosteronbildung
1 Die Befehle zur Produktion aller
Hormone im Körper werden erteilt
vom Hypothalamus, einem bestimm-
ten Teil des Zwischenhirns. So auch
der Befehl zur Produktion des Hor-
mons Testosteron. Alle zwei bis vier
Stunden wird im Hypothalamus das
Steuerungshormon GnRH (Gonadotro-
pin-Releasing-Hormon) ausgeschüttet,
das einen Kreislauf in Gang setzt.
GnRH aktiviert
nun seinerseits die
Hirnanhangsdrüse die Hypophyse,
die Botenstoffe
LH (luteinisierendes
Hormon) und
2
FSH (Follikelreifungs-
hormon) auszustoßen, die wiederum
andere Drüsen im Körper, unter ande-
rem die Leydig-Zellen in den Hoden,
dazu anregen, Hormone zu produzie-
ren, die ins Blut abgegeben werden.
Der Hypothalamus registriert anschlie-
ßend den gestiegenen Testosteronspie-
gel im Blut und drosselt daraufhin
die Produktion von GnRH. So wird
dafür gesorgt, dass sich der Hormon-
haushalt immer im Gleichgewicht
befindet. Bei älteren Männern ver-
ändert sich dieser Kreislauf. Ein er-
niedrigter Testosteronspiegel hat dann
keinen stimulierenden Effekt mehr auf
die Ausschüttung des Botenstoffes LH.
3
4
5
GRAFIK: DPNY

Es wäre falsch zu behaupten, dass nur

eine auschlaggebende

Wirkung auf das männliche Hormon- system hätte. Auch Östrogene spielen im männlichen Hormonhaushalt eine we- sentliche Rolle. Neben einem sinkenden Testosteronspiegel können auch Östroge- ne den Hormonhaushalt aus dem Tritt bringen — oder positiv regulieren.

das Testosteron

GRAFIK: DPNY
GRAFIK: DPNY
FOTO: DPNY Was können Männer und Frauen gegen Beschwerden tun? Was Frauen tun können Entscheidend

FOTO: DPNY

Was können Männer und Frauen gegen Beschwerden tun?

Was Frauen tun können

Entscheidend ist zunächst, eine gelassene Einstellung zu der neuen Lebensphase zu gewinnen und ihre positiven Seiten zu sehen. Untersuchungen haben ergeben, dass Frauen, die in dieser Phase ein gei- stig und sozial ausgefülltes Leben führen, kaum von Beschwerden reden können. Das gilt übrigens auch für Frauen aus anderen Kulturkreisen als dem unseren.

Neben der Tatsache, dass der monatliche Zyklus oftmals seine gewohnte Regel- mäßigkeit verliert, sind sicher die Hitze- wallungen das häufigste körperliche Symptom der von den Wechseljahres- Beschwerden betroffenen Frau. Psychisch haben Frauen in diesem Alter häufig mit Depressionen zu kämpfen. Andere klagen über Schwindelanfälle, Herzklopfen, Schlafstörungen und Muskel- und Ge- lenkschmerzen. Zum Glück sind all diese Erscheinungen nicht gefährlich; sie ver- schwinden spätestens am Ende der Wech- seljahre wieder von allein. Jedoch können die Symptome auch auf Krankheiten hinweisen; suchen Sie deshalb bitte auf jeden Fall einen Arzt auf. Um festzustel- len, ob eine Frau in den Wechseljahren ist, erfolgt als erstes ein ausführliches Gespräch. Daran schließt sich eine gründ- liche Untersuchung an. Auch der Hor- monspiegel sollte untersucht werden. Typisch für Frauen in den Wechseljahren ist eine Erhöhung der Werte für das Gonadotropin (ein Hormon, das sich auf die Keimdrüsen auswirkt), besonders der FSH-Spiegel. (FSH oder Follikelstimu- lierendes Hormon: Es bewirkt bei der Frau die Bildung von Östrogen und die Reifung der Eizellen im Eierstock. Beim Mann sorgt FSH für die Entwicklung der Spermien.) Sind die Beschwerden so stark, dass die betroffene Frau sehr darunter leidet und in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, ist eine Behandlung notwendig und hilfreich.

Therapie-Möglichkeiten für Frauen in Stichworten

HEP: Hormonersatztherapie in Form von Östrogentabletten, –pflastern oder GelTherapie-Möglichkeiten für Frauen in Stichworten DHEA: Das Hormon Dehydroepiandro- steron gilt in den USA

DHEA: Das Hormon Dehydroepiandro- steron gilt in den USA als „Anti-Aging- steron gilt in den USA als „Anti-Aging-

Hormon“ (englisch für Anti-Alte- rung); es kann in Tablettenform auf- genommen werden. Dies sollte aller- dings unbedingt unter ärztlicher Auf- sicht erfolgen. Auch wenn DHEA-Präpa- rate über das Ausland ohne Rezept bezo- gen werden können, sollten die mögli- chen langfristigen Folgen einer unkontrollierten Einnahme auf keinen Fall unterschätzt werden; daher sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Die Gefahren einer Einnahme können nämlich höher sein als ihr Nutzen. Hormonabhängige Tumorarten wie Brust- krebs können möglicherweise durch die Gabe von DHEA zum Wachstum angeregt werden.

Östrogenhaltige Zäpfchen oder Cremes gegen die Beschwerden an den Schleim- häuten der Scheide.

Naturheilverfahren wie zum Beispiel Akupunktur, klassische Homöopathie, Neuraltherapie (Ausschaltung von Stör- herden durch die Einwirkung auf das ört- liche Nervensystem), pflanzliche Präparate und spezielle Kräuterteemischungen. Pflanzliche Heilmittel wie Johanniskraut.gegen die Beschwerden an den Schleim- häuten der Scheide. Phyto-Östrogene, die z.B. in Sojaboh- nen enthalten

Phyto-Östrogene, die z.B. in Sojaboh- nen enthalten sind.

Phyto-Östrogene, die z.B. in Sojaboh- nen enthalten sind. Welche Therapie ist die richtige für mich? Diese
Phyto-Östrogene, die z.B. in Sojaboh- nen enthalten sind. Welche Therapie ist die richtige für mich? Diese

Welche Therapie ist die richtige für mich?

Diese Frage können Sie nur zusammen mit Ihrem Arzt beantworten. Wenn Sie unter Beschwerden leiden, muss zunächst festgestellt werden, ob es sich dabei tatsächlich um Beschwerden handelt, die darauf zurückgeführt werden können, dass Sie in den Wechseljahren sind. Dann kommt es auch auf Ihre persönliche Lebenssituation und Ihren körperlichen Zustand an. Zu guter Letzt spielen auch die einzelnen Symptome und deren Intensität eine Rolle. Viele Frauen greifen in dieser Zeit auf Hormonpräparate zurück. Diese Präparate können jedoch das Krebsrisiko erhöhen. Ganz sicher sollte nicht jede Frau in den Wechseljah- ren Hormone nehmen; bei manchen Frauen stellen sie jedoch eine große Hilfe dar. Hier müssen Risiko und Nutzen gut abgewogen werden. Bevor Sie ein Hor- monpräparat verwenden, sollten Sie sich

Es müssen nicht immer gleich Hormone sein. Auch andere Mittel können bei Wechseljahres- Beschwerden helfen. Calcium zum Beispiel kann der Osteoporose vorbeugen.

ausführlich über die Risiken aufklären lassen. Bis zu einer Dauer von fünf Jah- ren gilt die Hormonersatztherapie aller- dings als ungefährlich. Den betroffenen Frauen steht eine große Palette naturheil- kundlicher Mittel zur Verfügung, die, wenn sie richtig ausgesucht und ange- wandt werden, sogar den gleichen Effekt wie die Hormonbehandlung haben kön- nen. Auch eine Kombination aus Östro- genzäpfchen oder Cremes und Naturheil- mitteln ist denkbar. Lassen Sie sich aus- führlich beraten, und entscheiden Sie dann, was das Richtige für Sie ist. Am Ende des Artikels finden Sie die Kontakt- adressen und Telefonnummern, die wir für Sie zusammengestellt haben. An diese Institutionen können Sie sich gern wen- den, wenn Sie ein Beratungsgespräch oder Informationen wünschen.

Was Sie als Frau selbst tun können

An sich selbst denken: Jetzt können Sie Ihre gewonnene Lebenserfahrung an- wenden. Was tut Ihnen gut? Wie können Sie sich selbst helfen, mit der neuen Si- tuation am besten umzugehen?

Raus aus der guten Stube:

Bewegung an der frischen Luft stärkt die Knochen und macht gute Laune. Nach einem ausgiebigen Abendspaziergang können Sie auch

gut einschlafen. Doch damit sollte es nicht getan sein — Sport steht auf dem Tagesplan. Radfahren, Jog- gen, Schwimmen und Bodybuilding

es nicht getan sein — Sport steht auf dem Tagesplan. Radfahren, Jog- gen, Schwimmen und Bodybuilding

FOTO: PHOTODISC

Wechseljahre: Wechseljahre: Und was kommt dann? sind gute Wechseljahres-Sportarten, die die Knochen stabil und Sie

Wechseljahre:Wechseljahre:

Und was kommt dann?

sind gute Wechseljahres-Sportarten, die die Knochen stabil und Sie selbst gesund und fit erhalten. Was
sind gute Wechseljahres-Sportarten, die
die Knochen stabil und Sie selbst gesund
und fit erhalten.
Was Männer tun können
Ernährung: Es lohnt sich natürlich im-
mer, auf eine gesunde Ernährung zu ach-
ten. In diesem Lebensabschnitt kommt es
zudem darauf an, genug Calcium zu sich
zu nehmen. Milch und Milchprodukte
enthalten viel Calcium, das der Osteo-
porose entgegenwirken kann. Wenn Sie
keine Milch mögen oder vertragen, hilft
Calcium als Nahrungsergänzung. Mindes-
tens 1.000 mg Calcium sollten es pro Tag
sein. Da Sie diese Mengen nur sehr
schwer allein mit Milchprodukten auf-
nehmen können, sollten Brausetabletten
mit Calcium in Wasser aufgelöst unbe-
dingt zu Ihrem täglichen Speiseplan
gehören. Vitamine und andere Mineral-
stoffe sind in dieser Phase ebenfalls wich-
tig für Sie. Achten Sie darauf, dass Sie ge-
nug davon bekommen.
Phyto-Östrogene: Natürliche
Hormone aus Soja und Co
Japanerinnen kennen keine Wech-
seljahres-Beschwerden, sie neh-
men die Östrogene, die ihr Körper
nicht mehr selbst herstellt, einfach
über die Nahrung auf — in Form von So-
ja. Besonders Sojaprodukte enthalten so
genannte Phyto-Östrogene: Das sind
Pflanzen-Östrogene, die ähnlich wie die
menschlichen Östrogene aufgebaut sind.
Die japanische Küche verwendet reichlich
Soja. Besonders Leinsamenöl und Roggen,
aber auch Alfalfasprossen, Sonnenblu-
menkerne und Sesam enthalten diese
pflanzlichen Hormone. Phyto-Östrogene
zählen zu den so genannten sekundären
Pflanzenstoffen. Das Bemerkenswerte an
Phyto-Östrogenen: Sie zeigen sowohl in
ihrem chemischen Aufbau wie bei der
Wirkung eine enge Verwandtschaft zu den
menschlichen Hormonen. Ihre Wirkung
ist insgesamt gesehen milder, aber deut-
lich spürbar und auch messbar.
Spüren Sie, dass Sie „die Krise“ ereilt?
Sprechen Sie darüber! Männer wollen
ebenso verstanden werden wie Frauen.
Die beste Medizin ist manchmal eine ver-
ständnisvolle Umarmung oder dass einem
jemand zuhören kann — oder einfach in
Ruhe gelassen zu werden. Von Kindheit
an werden Männer dazu erzogen, ihre
Gefühle und körperlichen Schmerz unter
Kontrolle zu halten. „Ein Indianerherz
kennt keinen Schmerz“ und ähnliche
Weisheiten werden von vielen Männern
bis ins hohe Alter befolgt. Verständlich,
dass körperlichen und seelischen Bedürf-
nissen auch im Erwachsenenleben kaum
Raum gegeben wird. „Kleinigkeiten“ wie
gesundheitliche Störungen und Schlaf-
mangel werden genauso ignoriert wie
die Notwendigkeit einer gesunden Er-
nährung. Alkoholgenuss, Übergewicht
und unregelmäßige, oft übertriebene
sportliche Betätigung schwächen
das Immunsystem. Kein Wunder,
dass Männer eher sterben als
Frauen! Die Wechseljahre sind
eine Chance zum Umdenken. Häu-
fig besinnen sich Männer in diesen
Jahren noch einmal auf das Wesentliche.
Sie halten inne. Stand in der Vergangen-
heit die Karriere im Vordergrund, nehmen
sie sich jetzt Zeit, über sich selbst und ih-
re Wünsche nachzudenken. Männer kön-
nen die Vorstellung, von nachlassender
Hormonproduktion so tiefgreifend beein-
flusst zu werden, schwerer ertragen als
Frauen; gerade deshalb leiden viele Män-
ner so intensiv unter der Umstellung. Un-
auffällig, weil es kein deutliches körperli-
äußern sich die Wechseljahre beim Mann
in erster Linie durch Abgeschlagenheit
und Lustlosigkeit. Wer früher häufig aus-
gegangen ist und unternehmungslustig
war, wird nach und nach immer träger.
Lethargie und Unlust bestimmen den See-
lenzustand, das Fernsehprogramm diktiert
die Abendgestaltung. Doch auch der Kör-
per verändert sich. Die Muskelpakete von
einst — soweit vorhanden — verschwin-
den und machen Fettpölsterchen Platz.
Die Haare wachsen langsamer, die Haut
wird blasser und faltiger. Doch Vorsicht:
Nicht alle diese Symptome müssen Wech-
seljahres-Beschwerden sein. Hier können
auch Hinweise auf Krankheiten vorliegen.
Deshalb: Auf jeden Fall zum Arzt gehen.
Ein Urologe oder Frauenarzt sollte den
Hormonstatus untersuchen und feststel-
len, welche hormonelle Umstellung im
männlichen Körper begonnen hat. Eine
anschließende Therapie sollte eingehend
zwischen dem Arzt und dem Patienten
besprochen werden.
Therapie-Möglichkeiten
für den Mann in Stichworten
HET: Hormonersatztherapie in Form
von Testosteron-Pflastern, -Injektionen
und -Tabletten. Auch eine Östrogen-
Therapie für den Mann ist im Gespräch.
DHEA: Das Hormon Dehydroepiandro-
steron gilt in den USA als „Anti-Aging-
Hormon“ und kann in Tablettenform
aufgenommen werden. Dies sollte aller-
dings unbedingt unter ärztlicher Auf-
sicht erfolgen. Auch wenn DHEA-Prä-
parate über das Ausland ohne Rezept
bezogen werden können, sollten die
möglichen langfristigen Folgen einer
ches Zeichen gibt, setzen die Wechseljah-
re ein. Sie können bei Männern zu Be-
schwerden führen, die genauso leidvoll
sind wie die der Frauen. Und: Wie bei den
Frauen kommen manche Männer auch
ganz ohne Beschwerden davon. Neben
dem Nachlassen des Geschlechtstriebes
unkontrollierten Einnahme auf keinen
Fall unterschätzt werden; daher sollte
immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Die Gefahren einer
Einnahme können
nämlich höher sein als ihr Nutzen.
Hormonabhängige Tumorarten wie der
Prostatakrebs können möglicherweise
durch die Gabe von
DHEA zum Wachs-
Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
Testosteron-Injektion
Testosteron-Einnahme
Testosteron
Testosteron
nanomol/l
nanomol/l
35
35
tum angeregt werden.
Naturheilverfahren wie zum Beispiel
Akupunktur, klassische Homöopathie,
Neuraltherapie (Ausschaltung von Störher-
den durch die Einwirkung auf das örtli-
che Nervensystem), pflanzliche Präpara-
te und spezielle Kräuterteemischungen.
Pflanzliche Heilmittel wie Johanniskraut.
Hilfen bei erektiler Dysfunktion
12
12
Injektionen in den
Penis mit dem
2. Woche
4. Woche
6. Woche
1. Tag
2. Tag
3. Tag
Medikament Vividal
Viagra
Testosteron hat keine lange Halbwertszeit. Das bedeutet, es ist schwierig den Hormonpegel auf einem gleichbleiben-
den Niveau zu halten. Die beiden Abbildungen zeigen den Hormonspiegel bei einer Verabreichung von Testosteron
durch die Spritze und bei der Einnahme mit Tabletten. In beiden Fällen schwankt der Pegel erheblich.
Testosteron-Cremes
GRAFIKEN: DPNY
Welche Therapie ist die richtige für mich? Hier gilt das Gleiche wie bei den Frauen:

Welche Therapie ist die richtige für mich?

Hier gilt das Gleiche wie bei den Frauen:

Es gibt keine generell richtige Methode der Behandlung. Je nach dem Symptom, dem Ausmaß der Beschwerden, der Le- benssituation, der seelischen sowie der körperlichen Verfassung müssen der Arzt und der Patient gemeinsam entscheiden. Unbestritten ist: Hormonpräparate kön- nen Nebenwirkungen haben, sind aber auch gut wirksam. Zu bedenken ist je- doch, dass die HEP (Hormonersatzthera- pie) bei Männern noch in den Anfängen steht. Ein weiterer bedenkenswerter Punkt ist die Art der Anwendung. Leider ist Testosteron nicht so einfach einzunehmen wie Östrogen, weil die Einnahme in Kap- selform dreimal am Tag erfolgen müsste. Da die Halbwertszeit von Testosteron sehr kurz ist, ist es schwierig, den Spiegel auf gleich bleibendem Niveau zu halten. Testosteroninjektionen lassen den Spiegel zunächst steil ansteigen; nach und nach sinkt er wieder, was als unangenehm empfunden wird. Testosteronpflaster müssen am Hodensack aufgeklebt wer- den, was zu unangenehmen Hautreaktio- nen führen kann und insgesamt ziemlich umständlich ist. Dennoch gilt diese Form als die bewährteste Therapie. Testosteron- Cremes werden auf Bauch, Arm oder Oberschenkel aufgetragen. Nachteil: Sie können auch auf die Partnerin übertragen werden — mit unangenehmen Folgen für die Betroffene wie Bartwuchs, tiefere Stimme, Haarausfall und Akne. Schließ- lich kann in einem ambulanten Eingriff ein Testosteronimplantat eingesetzt wer- den. Aber auch hier droht eine Achter- bahnfahrt des Hormonspiegels.

Dennoch kann die Behandlung einem Mann, der sehr unter Beschwerden lei- det, helfen. Wie bei den Frauen ist auch die Kombination verschiedener Thera- piemethoden möglich. Nutzen und Risi- ken müssen gut abgewogen werden. Ein künstliches „Verjüngen“ durch hoch dosierte Hormongaben ohne wirkliche Notwendigkeit ist ganz sicher falsch. Denn: Dem Alter können wir eben nicht einfach davonlaufen.

Das können Sie als Mann selbst tun

Alles ist Ansichtssache! Jenseits der vier- zig läßt die Produktion des Hormons Testosteron nach, und die meisten Män- ner spüren, dass sie weniger Lust auf Sex haben. Die einen fürchten sich, damit an männlicher Ausstrahlung zu verlieren, die anderen begrüßen den gewonnenen inneren Abstand.

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Neuerung annehmen möchten oder lieber der Vergangenheit nachtrauern. Denn von Ihrer Einstellung hängt es ab, ob Sie leiden oder etwas für sich gewinnen. Gerade bei Potenzstörungen spielt auch die Psyche ei- ne große Rolle. Rund 30 % der Erektions- störungen sind psychisch bedingt. Gele- gentliches Schwächeln in Sachen Potenz ist normal. Wenn Sie der Meinung sind, dass Handlungsbedarf besteht, versuchen

Sie doch folgendes. Nahrung umstellen und das Rauchen einstellen: Fettes Essen und Rauchen wirken sich negativ auf die Blutversorgung aus. Freier Kopf durch Entspannung: Sport und meditative Übungen wie autogenes Training und Tai- Chi helfen beim Stressabbau. In bestimm- ten Fällen kann auch eine Psychotherapie helfen. Unten sehen Sie, wie Sie organi- sche und psychische Erektionstörungen unterscheiden.

Symptome von Erektionsstörungen

Psychisch bedingt

Treten akut auf

Treten nur bei einem bestimmten Ereignis auf

Treten nur bei einer bestimmten Person auf

Eine morgendliche Erektion ist vorhanden

Masturbation ist möglich

Organisch bedingt

Langsamer Erektionsbeginn

Schleichender Verlauf

Kontinuierliche Verschlechterung der erektilen Funktion

Seltene oder keine morgendliche Erektion

Masturbation ist nicht möglich

Wie Sie einem Hormonmangel vorbeugen können Körperliche Aktivität: Männer, die körperlich regelmäßig aktiv sind,
Wie Sie einem Hormonmangel vorbeugen können
Körperliche Aktivität: Männer, die körperlich regelmäßig aktiv sind, haben einen
höheren Testosteronspiegel als nicht aktive Männer. Fangen Sie frühzeitig an,
regelmäßig Sport zu treiben. Joggen, Radfahren und Body-
building sind ideal.
Sexuelle Aktivität: Die körpereigene Hormonproduktion
wird durch regelmäßige sexuelle Aktivität angeregt. Umge-
kehrt senkt sexuelle Inaktivität die Hormonproduktion.
Ernährung
- Ausgewogene und fettarme Kost hält schlank, das wirkt
sich positiv auf den Testosteronspiegel aus.
- Achten Sie auf eine gute Vitaminversorgung.
- Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich.
- Schränken Sie den Alkoholkonsum ein.
Und: Auf den Calcim-Haushalt achten! Der Kno-
chenabbau durch die Osteoporose ist auch bei
Männern verbreitet. Nahrungsergänzungsprodukte
mit Calcium können helfen.
FOTO: DPNY
INFO/BERATUNG FÜR DEN MANN Einen kleinen Ratgeber für Männer in den Wechseljahren bietet das Deutsche
INFO/BERATUNG
FÜR DEN MANN
Einen kleinen Ratgeber für Männer in den
Wechseljahren bietet das Deutsche Grüne
Kreuz an. Leider ist die Broschüre vergriffen.
Bei großem Interesse können Sie jedoch derzeit
gegen Einsendung eines frankierten Rückum-
schlages (drei Mark) eine Kopie der Broschüre
„Hormonmangel — ein kleiner Ratgeber für
Männer“ erhalten.
- München
Informationszentrum für Männer e.V.
Landwehrstr. 85, 80336 München
Tel.: 0 89/5 43 95 56, Fax: 0 89/5 43 96 62
Internet: www.maennerzentrum.de
- Berlin
Beratungsstelle „Mannege“
Tucholskystr. 11/Eingang: Johannisstr. 8,
10117 Berlin, Tel.: 0 30/28 38 98 61,
Internet: www.mannege.de
Deutsches Grünes Kreuz
Im Kilian, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg
Beratungsstellen für Männer
- Frankfurt/Main
Informationszentrum für Männerfragen e. V.
Sandweg 49, 60316 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69/4 95 04 46
FÜR DIE FRAU
Dachverband der Frauengesundheitszentren in
Deutschland e. V.
Goetheallee 9
37073 Göttingen
Tel.: 05 51/48 70 25
Fax.: 05 51/5 21 78 36

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FOTO: PHOTODISC Träume Das „Nachtleben“ unseres Geistes „Früher träumte ich regelmäßig, dass ich wegrennen

Träume

Das „Nachtleben“ unseres Geistes

„Früher träumte ich regelmäßig, dass ich wegrennen wollte, aber nicht von der Stelle konnte. Seitdem ich mit dem Joggen begonnen habe, ist dieser Traum verschwunden.“

dem Joggen begonnen habe, ist dieser Traum verschwunden.“ Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse W as

Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse

W as spielt sich während des Schlafs in unserem Geist ab? Verarbeiten

wir im Traum Ereignisse oder Probleme unseres Alltags? Welche Bedeutung ha- ben Träume? Fragen dieser Art sind wahrscheinlich so alt wie das menschli- che Bewusstsein. Antworten darauf dürf- ten seit jeher von Mythen und Spekula- tionen motiviert und begleitet gewesen

sein. Aber längst hat auch die Wissen- schaft das Reich der Träume entdeckt und einen neuen Forschungszweig her- vorgebracht: die Schlaf- und Traumfor- schung. Sie hat es — gestützt auch auf Experimente — zu vielen interessanten und wichtigen Erkenntnissen gebracht. Dennoch ließen sich nicht alle Fragen wissenschaftlich beantworten; ganz ent- rätseln konnte die Wissenschaft den Traum nicht.

Traumdeutung nach Freud

Sigmund Freud (1856 bis 1939) veröf- fentlichte im Jahre 1900 sein Buch „Die Traumdeutung“, mit dem er die Psycho- analyse begründete.

Die Vorgänge, die während des Schlafs den Traum bilden, nannte Freud ‚Traum- arbeit‘. Die Traumarbeit wird aus zwei Quellen gespeist: Die eine Quelle sind all die Dinge, Eindrücke und Erlebnisse un- seres Alltags, die wir bewusst wahrneh- men, die uns gedanklich beschäftigen und emotional beeinflussen. Es sind Re- gungen wie Gleichmut, Angst, Wut, Scham, Freude und so weiter. Diese Re- gungen bleiben aktiv und beschäftigen uns bis in den Schlaf hinein. Freud nann- te sie ‚Tagesreste‘. Die zweite Quelle der Traumarbeit sind verbotene triebhafte

Fantasien und verdrängte Erinnerungen, die ins Unbewusste verfrachtet wurden. Nach Freuds Theorie können diese unbe- wussten Triebimpulse allein keinen Traum hervorbringen. Die Leistung der Traumarbeit besteht darin, dass die Tagesreste sich mit einem unbewussten Wunsch verknüpfen. So wird es möglich, dass dieser Wunsch zu einem Traumge- danken verarbeitet werden kann. Die Tagesreste stellen das Material dieses Traumes dar, dessen Kern der triebhafte Wunsch ist. Unsere unterdrückten Wün- sche und Triebe erhalten also durch Träu- me eine zensierte Form, eine „Verklei- dung“ aus dem Material der Tagesreste. Die Tagesreste und Traumgedanken wer- den dabei umgestaltet. Gedanken werden in Bilder umgewandelt und Traumgedan- ken in eine plastische Situation übertra-

FOTO: R. NOWITZ/PHOTOTAKE/OKAPIA

FOTO: R. NOWITZ/PHOTOTAKE/OKAPIA gen. Sich ähnelnde Aspekte verschiede- ner Traumgedanken strömen hinzu und verdichten

gen. Sich ähnelnde Aspekte verschiede- ner Traumgedanken strömen hinzu und verdichten die Situation. Die Gewichtung der Traumgedanken wird verschoben:

Wichtige Aspekte werden als nebensäch- lich dargestellt, unwichtige dagegen überbetont — deshalb erscheinen Träume, wenn wir uns an sie erinnern, oft unver- ständlich. Des Weiteren wird der Traum in einem weiteren Schritt so bearbeitet, dass er logisch erscheint. Verborgene Inhalte von Symbolen werden in erkenn- bare Traumelemente übersetzt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Traum stellt keine kreative „Schöpfung“ aus dem Nichts dar, sondern er ist eine Verarbeitung unserer unbewussten Trie- be mit Hilfe dessen, was uns während eines Tages gedanklich und emotional beschäftigt hat. Ein Traum verpackt diese unbewussten Regungen und die aktiv gebliebenen Gedanken

des Tages; er hält also auf- wühlende Störungen von uns fern. Träume lassen uns — kurz gesagt — länger schlafen. Für Freud lag nun auf der Hand:

Entfernt man diese „Verkleidun- gen“, macht man die Traumzen- sur rückgängig, dann lassen sich auch die unerfüllten, verdrängten Wünsche und Ängste einer Per- son erkennen. Die Traumdeutung war für ihn deshalb der „Königs- weg zum Unbewussten“ in der Psychoanalyse. Nach Freuds Auf- fassung war es wichtig, mit Hilfe der Traumdeutung diese unbe- wussten Regungen zu entdecken, wiederzubeleben und durchzuar- beiten. Zur Therapie hieß Freud seine Patienten, sich auf der spä- ter viel zitierten Couch hinzu-

strecken, wo sie frei aussprechen sollten, was ihnen zu ihren Träu- men und zu besonderen Traumelementen jeweils einfiel — ungeachtet dessen, wie scheinbar unwichtig, unsinnig oder un- gehörig das war, was dieses „brainstor- ming“ ans Licht brachte. Freud fiel auf, dass seine Patienten zu Anfang der The- rapie meistens solche Assoziationen un- terdrückten, die für das Auffinden einer Verdrängung am wichtigsten waren. Es schien so, als wäre die Traumzensur auch im wachen Zustand noch aktiv. Je „schlimmer“ der verdrängte Wunsch war, desto strenger war die Traumzensur und

Die moderne Traumforschung

Heutzutage ist man ein gutes Stück über die Thesen Freuds hinaus. „Das Träumen ist unseren Alltagsgedanken näher, als Freud das wahrhaben wollte“, erklärt Wolfgang Leuschner vom Sigmund- Freud-Institut Frankfurt. Der Traum ist nach Leuschner ein „Besorgnisprodukt“, in dem wir verschiedene Situationen, Verhaltensweisen und Reaktionen durch- spielen und nach Lösungen suchen. Es scheint so, als würden wir im Schlaf denken. Dies kann wohl jeder aus eige- ner Erfahrung bestätigen, denn gelegent- lich findet sich eine Stimmung oder Sze- ne aus dem Alltag, die man intensiv wahrgenommen hat, im Traum in verän- derter Form wieder.

besonders intensiv. Man entdeckte zu- dem, dass diese Phase charakteristischer- weise begleitet wurde von einer schnel- len Bewegung der Augen unter den ge- schlossenen Lidern. Sobald bei einem Probanden diese schnelle Augenbewe- gung bemerkt wurde, konnte man zuver- lässig annehmen, dass er sich gerade in jener besonderen Schlafphase befand. Diese Phase wurde nach ihrem äußeren Charakteristikum benannt: „rapid eye movement“-Phase (übersetzt: „Schnelle- Augenbewegungs-Phase“) oder kurz „REM-Phase“. Die Schlafforscher fanden unter anderem heraus, dass die Testper- sonen, die sie während der REM-Phase weckten, sich besonders gut an ihre Träume erinnern konnten.

Da der REM-Schlaf in bestimmten Hirn-

regionen ausgelöst wird, vermutete man bis vor kurzem, dass Menschen nicht träumen könnten, bei

denen diese Hirnregionen (zum Beispiel nach einem Schlagan- fall) ausgefallen sind. Inzwischen ist bekannt, dass beim Träumen auch noch andere Hirnareale ak- tiv sind. Man fand heraus, dass bei bestimmten Hirnschäden die Betroffenen zwar keinen REM- Schlaf mehr haben, aber trotz- dem träumen können. Die Hirn- forscher entdeckten, dass beim Träumen außerhalb der REM- Phase ein Hirnareal beteiligt ist, das das Verhalten bei Hunger, Durst und sexueller Erregung steuert — damit lässt sich Freuds These stützen, nach der es vor al- lem unterdrückte sexuelle Wün- sche sind, die von der Traumar- beit zensiert werden.

Können unmittelbare äußere Ein- flüsse unserer Umwelt den Inhalt des Traums beeinflussen? Die Schlaffor- scher gingen dieser Frage experimentell nach: Während die Probanden im Labor schliefen, spielte man neben ihnen einen Text vom Tonband ab, der eine bestimm- te Szene beschrieb. Wie sich nach dem Wecken in der Traumbeschreibung her- ausstellte, tauchten viele Elemente dieses Tonbandtextes wieder auf, wenn auch in leicht veränderter Form. Interessant, wenn auch noch nicht schlüssig zu interpretieren, ist die Tatsache, dass Frauen überwiegend in blau träumen, Männer dagegen in grün.

überwiegend in blau träumen, Männer dagegen in grün. Verkabelt und beobachtet: Proband im Schlaflabor Die
überwiegend in blau träumen, Männer dagegen in grün. Verkabelt und beobachtet: Proband im Schlaflabor Die

Verkabelt und beobachtet: Proband im Schlaflabor

Die Forschungsmethoden haben sich in den 100 Jahren seit Freuds Veröffentli- chung entwickelt, verändert und verfei- nert: In Schlaflaboratorien werden die Probanden während des Schlafs beob- achtet. Es werden Atmung, Körpertem- peratur, Gehirnaktivität usw. registriert und ausgewertet. In den 50er Jahren kam es auf diese Weise zu der interes- santen Beobachtung, dass im Lauf der Nacht verschiedene Schlafphasen einan- der abwechseln. Wie sich durch Messun- gen der Hirnströme herausstellte, waren die Träume in einer bestimmten Phase

umso entstellter träumte der Patient.

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC Traumdeutung Was kann sie leisten? Kamm scheren. Es kann nur eine indivi- duell spezifische

Traumdeutung

Was kann sie leisten?

Kamm scheren. Es kann nur eine indivi- duell spezifische Traumdeutung geben. Symbole sind nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich motiviert; auch für den Einzelnen variiert deren Bedeu- tung im Laufe des Lebens. Das heißt:

Auch die eigene Traumdeutung ist immer nur im aktuellen persönlichen Lebens- und Existenzzusammenhang zu sehen. Wer also einen Therapeuten einschalten möchte, um die eigenen Träume zu ver- stehen, der sollte sich bewusst machen, dass aus den eben genannten Gründen ein Therapeut nie die Analyse und Deutung der Träume vornehmen kann; er kann sei- ne Patienten nur darin unterstützen, dass sie sich ihrer eigenen Symbole und

Beziehungsmuster besser bewusst werden, dass sie mehr Klarheit über die Elemente ihres jeweiligen Trau- mes erhalten. Durch diese Anleitung können die Patienten dahin geführt werden, dass sie erkennen, was die- ser Traum möglicherweise mit ihrer gegenwärtigen Lebenslage zu tun haben könnte. Wie Freud schon an- nahm: Der Mensch weiß, was sein Traum bedeutet — nur weiß er nicht, dass er es weiß. Auf den oben ge- nannten Traum vom Zahnverlust bezogen: Ein Kind, das gerade seine Milchzähne verliert, hat einen ganz anderen Bezug zu diesem Traummo- tiv als jemand, der am folgenden Tag einen Termin beim Zahnarzt hat, wo ihn ein Re-Implantat oder eine Brücke erwartet; und ein Zahn- arzt wird zum Zahnverlust ebenfalls einen anderen Bezug haben als zum Beispiel ein Box-Profi.

Sehr aufschlussreich:

ein Traum-„Tage“-Buch

Wer fasziniert ist von der Welt der eigenen Träume, der sollte sich Papier und Stift griffbereit ans Bett legen und sich ange- wöhnen, unmittelbar nach dem Erwachen die Träume aufzuschreiben. Mit der Regel- mäßigkeit dieser Übung wird sich automa- tisch eine steigende Sicherheit beim Erinnern und Notieren einstellen. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen — je mehr uns über dieses „Nachtleben“ unseres Geistes bekannt ist, desto aufschlussrei- cher und nützlicher könnte es für unser Leben insgesamt sein.

I n unseren Träumen bearbeiten wir ge- rade Erlebtes, Vergangenes oder Bevor-

stehendes. Und durch die Außenreize, die auf uns während des Schlafs einwirken, kann der Inhalt eines Traumes mitunter beeinflusst werden. Ein immer wiederkeh- render Traum kann mit der Veränderung der Lebensweise verschwinden (siehe

Eingangszitat). Im Traum spielen und denken wir Situationen durch, die uns im Alltag widerfahren sind oder die wir erleben könnten — mögen die Traumbilder auch phantastisch sein.

Nun ist immer noch nicht die Frage beantwortet: Welche Bedeutung ha- ben unsere Träume? Anders gefragt:

Lassen sich unsere Träume konkret deuten?

Mancher mag die Erfahrung gemacht haben, dass dies möglich ist. Man denke an das probate Verfahren, wichtige Entscheidungen lieber noch einmal zu überschlafen, weil sich oft am nächsten Morgen ein Gedanken- blitz oder eine Empfindung einstel- len, die die Entscheidung erleichtern. Zuweilen wird auch von Träumen berichtet, die zuverlässig ein bevor- stehendes Ereignis angekündigt ha- ben: Der Träumende wurde konkret

im Traum vor einer Situation ge- warnt - was ihm später im wachen Zustand das Leben gerettet haben soll. Ein anderer hat angeblich die richtigen Lottozahlen im Schlaf vorhergesehen; sein Traum machte ihn später reich. So erstaunlich eine solche Art der Prophetie auch sein mag — wissenschaftlich beweis- bar sind solche Phänomene nicht. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein:

Unser Gehirn arbeitet im Schlaf weiter. Daher ist es gut möglich, dass sich man- che Zusammenhänge erst während der Nacht aus der Zusammenschau der ins Gedächtnis aufgenommenen Details er- schließen. Im Schlaf verbinden wir Ver- gangenheit, Gegenwart und Zukunft viel ungeordneter als während des Tages, un- sere Phantasie ist viel freier. So könnten

plötzlich Bilder der nahen Zukunft entste- hen, die vom Sinngehalt ihrer Aussage her sehr viel realistischer sind, als die Traumvision, in die sie gebettet sind, zunächst erkennen lässt.

Und was bedeuten unsere alltäglichen Träume? Gibt es allgemein gültige Muster

alltäglichen Träume? Gibt es allgemein gültige Muster Traumbilder sollten immer nur individuell gedeutet werden;

Traumbilder sollten immer nur individuell gedeutet werden; Traumbücher können dafür eine Anleitung sein.

oder Anleitungen, die bestimmte Bilder oder Situationen eines Traumes zuverläs- sig erklären können? Die Antwort lautet:

Die richtige Traumdeutung gibt es nicht. Auch wenn diverse Bücher zu diesem Thema es glauben machen wollen. In ih- nen wird zum Beispiel ein Traum, in dem man einen Zahn verliert, als generelle Angst gedeutet, an erotischer Energie zu verlieren. Doch diese Deutung ist ein Kli- schee. Wenn man bedenkt, dass Träume etwas Persönliches sind und dass man in ihnen die eigenen seelischen Belange ver- arbeitet, dann müsste deutlich werden:

Die Deutung von Traumelementen und Symbolen lässt sich nicht über einen

werden: Die Deutung von Traumelementen und Symbolen lässt sich nicht über einen 3 2 MEDICOM 15.
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Nobilin Q 10 als täglichen Begleiter schätzen. Vielen
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Mit Nobilin Q 10 auf dem Gipfel des Kilimand- scharo — dafür muss es den ersten Platz geben! Darüber war sich die gesamte Redaktion einig. Das Ehepaar Stüllein (64 und 60 Jahre) erklomm im Oktober 2000 die Spitze des höchsten freistehenden

im Oktober 2000 die Spitze des höchsten freistehenden Berges der Welt — alle Achtung! Temperatur- schwankungen

Berges der Welt — alle Achtung! Temperatur- schwankungen zwischen +40 ° und -15 °Celsius haben sie dabei — wie das Foto zeigt — mit einem Lächeln genommen. Und Nobilin Q 10 war dabei eine große Hilfe, schreibt uns Dr. Stüllein.

2. Platz
2. Platz

Stillleben a la Nobilin Q 10 — einfach malerisch. Der Preisträger, Herr Braun, hat sich sogar um ein neues Packungsdesign verdient gemacht: Die 12 Monats- packung Nobilin Q 10 gibt es — bis jetzt — nur auf die- sem Foto. Unser Dank für die Anregung sowie der Gutschein über 100 DM gehen an Herrn Erich Braun.

sowie der Gutschein über 100 DM gehen an Herrn Erich Braun. 3. Platz „Ob Regen oder
3. Platz
3. Platz

„Ob Regen oder Sonnenschein — täglich Nobilin muss sein“ dichtete Frau Elisabeth Schuhmann gut beschirmt. Ein so sonniges Gemüt auch bei schlechtem Wetter verdient unserer Ansicht nach eine Belohnung. Und wird zur Nachahmung empfohlen! Frau Schuhmann ist die glückliche Gewinnerin des 3. Preises.

Schuhmann ist die glückliche Gewinnerin des 3. Preises. Impressum Herausgeber: Medicom Pharma AG Sedemünder 2,

Impressum

Herausgeber:

Medicom Pharma AG Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Tel. (0 50 41) 78-0 Fax (0 50 41) 78-11 69

Verlag,

Redaktion,

Gestaltung:

DPNY communications

Druck:

Eller repro+druck

„MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der Medicom Pharma AG; sie erscheint fünfmal jährlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Liebe Leser,

auch diesmal haben Sie sich wie- der selbst übertroffen! Es war gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen, so viele schöne und ori- ginelle Foto-Ideen waren dabei. Wir gratulieren allen Gewinnern recht herzlich und bedanken uns bei allen anderen Einsendern, die diesmal leider nicht dabei sind.

Der MEDICOM-Einkaufsgutschein im Wert von 150,– DM für den

Preis geht an das Ehepaar

Stüllein aus 18059 Rostock. Den

Preis, einen MEDICOM-Gut-

schein über 100,– DM, bekommt Herr Erich Braun aus 79199 Kirchzarten. Der 3. Preis, einen MEDICOM-Gutschein über 50,–

2.

1.

DM, bekommt Frau Elisabeth Schuhmann aus 71394 Kernen.

Teilnahmebedingungen

Bitte schicken Sie Ihre Fotos an

Medicom Pharma AG Kennwort „Fotowettbewerb“ Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe

Einsendeschluss für den nächsten Fotowettbewerb mit Nobilin Q 10 ist der 30. September 2001. Bitte schicken Sie keine Originale, da wir diese aus organisatorischen Gründen nicht zurückschicken können. Mit der Einsendung erklären Sie automatisch Ihr Einverständnis für eine Veröf- fentlichung in der MEDICOM. Die Gewinnerfotos erscheinen in der Ausgabe 17. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen leider nicht teilnehmen.

schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Leserbriefe Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen?

Leserbriefe

Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen? Oder interessante Tipps zum Thema „gesund werden — gesund bleiben“ an andere Leser weitergeben? Dann schreiben Sie uns! Unsere Anschrift lautet: MEDICOM-Redaktion, Sedemünder 2, Altenha- gen I, 31832 Springe.

MEDICOM XII

(MEDICOM, September 2000)

Ich kann Ihnen bestätigen, dass Sie so- wohl mit Nobilin Q10 als auch mit Ihrer Kundenzeitschrift voll ins Schwarze ge- troffen haben. Die Wirksamkeit Ihres Produktes hinsichtlich einer besseren Le- bensqualität kann ich bestätigen. Gleich- zeitig finde ich die wertvollen und ge- strafft dargestellten Informationen in Ih- rer Kundenzeitschrift nicht nur interes- sant, sondern wichtig für einen neuen Weg, den man im Alter gehen muss, um gesund zu bleiben. Ich bin Krebspatient und habe gerade eine 42 Tage dauernde Fastenkur nach Breuss hinter mir. Sie war für mich eine Alternative zu einer schwe-

ren Operation. Ihre Artikel haben meine Entscheidung bestätigt und mir noch un- bekannte wertvolle Hinweise gegeben.

H. Apelt, Henningsdorf

Sehr geehrter Herr Apelt, herzlichen Dank für Ihr Lob. Wir wünschen Ihnen auch weiterhin viel Kraft und alles Gute auf Ihrem „neuen Weg“.

Sucht

(MEDICOM, Dezember 2000)

Das Interview mit dem Suchttherapeuten, Herrn Peter Vent, veranlasst mich, mich an Sie zu wenden. Meine Tochter wurde durch Kaufsucht in einen finanziellen und gesundheitlichen Teufelskreis ge-

Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen kann keine Haftung übernommen werden.

Vitalstoff-Rezept

Kohlrouladen mit

Tomatensoße (Für 4 Personen)

Zubereitung

Strunk keilförmig aus dem Kohl entfer- nen. Kompletten Kohlkopf in kochendes Salzwasser (evtl. mit Kümmel) legen und garen, bis sich die einzelnen Blätter lösen.

Zwischenzeitlich Vollkornreis in Salzwas- ser kochen, Käse grob reiben, Zwiebeln würfeln, Möhren fein raspeln.

Alle Zutaten (Reis, Käse, Möhren, 1 Ei, Zwiebeln, Pfeffer, Salz) gut mischen. Auf jeweils 2 Kohlblätter die Füllung verteilen (zuerst 1 Kohlblatt füllen und rollen, dann versetzt in das zweite Kohlblatt einschlagen) und zu Rouladen zusam- menwickeln. Mit festem Küchengarn umwickeln Rouladen in heißem Öl anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Tomatenmark nach Ge- schmack hinzugeben. 40 Minuten ga- ren. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

FOTO: DPNY

bracht. Der Krankheit gingen zeit- weilige Schwindelanfälle voraus, die mit Psychopharmaka behandelt wurden. Doch Mobbing am Arbeitsplatz und familiäre Schwierigkeiten führten zu einer Unzufriedenheit, die meine Tochter kaufsüchtig machte. Ich deute dies als Ersatzbefriedigung. Leider hilft alles gute und böse Zureden gar nichts, da meine Tochter sich zwar einsichtig zeigt, ihr Verhalten jedoch nicht ändert. Kennt jemand einen ähnlichen Fall und kann mir mit Ratschlägen zur Seite stehen?

G. Brauer, Neuwied (Name von der Re- daktion geändert)

Sehr geehrte Frau Brauer, gern werden wir Briefe von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen an Sie weiterleiten. Oft kann auch die Erfahrung einer Selbsthilfegrup- pe hilfreich sein. Es gibt auch Gruppen für Angehörige von Suchtkranken. Bei der Nationalen Kontakt- und Informations- stelle zur Anregung von Selbsthilfegrup- pen (NAKOS) können Sie sich ganz allge- mein über Selbsthilfegruppen informieren und Infomaterial anfordern. Die Materia- lien sind gratis. Anfragen richten Sie bit- te schriftlich mit einem adressierten und frankierten Rückumschlag (Din A4, 3,- DM) an die NAKOS, Albrecht-Achil- les-Str. 65 in 10709 Berlin.

Zutaten 150 g Vollkornreis 150 g Emmentaler oder Greyerzer-Käse 250 ml Gemüsebrühe 2 Zwiebeln 2
Zutaten
150
g
Vollkornreis
150
g
Emmentaler
oder Greyerzer-Käse
250
ml Gemüsebrühe
2
Zwiebeln
2
Möhren, geraspelt
2-3 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer,
evtl. Kümmel, Petersilie
5 EL
Öl
1
Ei
1
Weißkohl
§
§
Nährwertangabe (Pro Portion) Energie 536 kcal Proteine 28 g Fett 28 g Kohlenhydrate 42 g
Nährwertangabe
(Pro Portion)
Energie
536 kcal
Proteine
28 g
Fett
28 g
Kohlenhydrate
42 g
Ballaststoffe
14 g
Vitamin A
2,2 mg
Vitamin C
157 mg
Calcium
960 mg
Cholesterin
115 mg
§
§
§
FOTO: DPNY 1. Preis: Eine Flußkreuzfahrt mit der „Donauprinzessin“ Kreuzworträtsel Liebe Rätselfreunde, Sie alle

FOTO: DPNY

1. Preis: Eine Flußkreuzfahrt mit der „Donauprinzessin“
1. Preis:
Eine Flußkreuzfahrt mit
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Kreuzworträtsel

Liebe Rätselfreunde, Sie alle kennen sie und wissen, wie wertvoll sie sind. Unser Lösungswort ist diesmal un- geheuer vielseitig und gesund. Tragen Sie einfach die Buchstaben in den numerierten Feldern in der richtigen Reihenfolge ein, und nehmen Sie an unserer Verlosung teil.

1. Preis: eine 7-tägigige Flußkreuzfahrt

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K. Hearne und D. Melbourne Lösungen aus dem Dezember-Heft Lösung: Und so können Sie gewinnen Haben

Lösung:

und D. Melbourne Lösungen aus dem Dezember-Heft Lösung: Und so können Sie gewinnen Haben Sie das

Und so können Sie gewinnen

Haben Sie das richtige Lösungswort? Dann schreiben Sie es auf eine Postkarte und schicken Sie diese an: MEDICOM Redaktion, Stichwort: „Preisrätsel“, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2001 (Datum des Post- stempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

SCHON

GEWUSST?

Warum die Teekanne tropft

Haben Sie sich auch immer schon ge- wundert, warum ein Teil des Tees aus ei- nigen Kannen partout nicht in die Tasse will? Besucherknie und Tischdecken üben eine besondere Anziehungskraft auf das Heißgetränk aus. Meistens dann, wenn die Kanne voll ist und der Tee langsam ausgegossen wird. Warum? Beim Einschenken trifft der Tee bei der Tülle auf ein Hindernis und wird zusam- mengedrängt. Dabei ändern sich die Druckverhältnisse. Der Tee läuft schnell an der Kanne entlang nach unten — auf

die Tischdecke, in der Regel. Marcus Rei- ner vom Technion-Institut in Israel und Joseph Keller von der New Yorker Universität haben den so genannten Bernoulli-Effekt bereits 1957 aufge- klärt. Neueste Erkenntnisse gibt es indes über die Teetrinkerin selbst. Sie ist weiblich, beamtet, wandert gern und wohnt in Bremen. Das erwiesen Studien des Deutschen Teeverbandes.

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