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Gibt Glück? es eine

Glück!

Anleitung zum

FOTO: DPNY, M. P. KAGE /OKAPIA

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Glück! Anleitung zum FOTO: DPNY, M. P. KAGE /OKAPIA NEWS GESUNDHEIT TIPPS AKTUELLE INFORMATIONEN FÜR KUNDEN

GESUNDHEIT

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AKTUELLE INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER

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Prophylaxe, Prophylaxe, Therapiemöglichkeiten Therapiemöglichkeiten

und und Tipps Tipps

Neues aus der Forschung:

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FITNESS

auf auf dem dem Vormarsch Vormarsch FITNESS ERNÄHRUNG MEDICOM . 10. Ausgabe, April 2000

ERNÄHRUNG

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

E s ist Frühling. Die Tage sind schon wieder um einiges länger geworden, und in
E s ist Frühling. Die Tage sind schon wieder um einiges länger geworden, und in

E s ist Frühling. Die Tage sind schon wieder um einiges länger geworden,

und in der Natur beginnt es zu blühen. Gute Bedingungen für lange Spaziergän- ge und sportliche Betätigungen im Freien. Welche große Rolle die Bewegung bei der Vorbeugung von Erkrankungen spielt, erfahren Sie auch in unserer Titelge- schichte: „Osteoporose — das unerkannte Volksleiden“. Auf vielfachen Leserwunsch haben wir die Krankheit einmal genauer untersucht. Immerhin ist jede 3. Frau davon betroffen, und jährlich erleiden zwischen 70.000 und 80.000 Menschen in Deutschland einen durch Osteoporose bedingten Oberschenkelhalsbruch. Wie Sie der Erkrankung vorbeugen, wie Sie die Symptome erkennen und wie Sie die Beschwerden lindern können, all das können Sie ab Seite 24 nachlesen.

Welche Möglichkeiten Hightech-Operati- onsverfahren wie „MIC“ (minimal invasi- ve Chirurgie) bieten, darüber berichten wir ab Seite 16. Die speziellen endoskopi- schen Verfahren der minimal invasiven Chirurgie ermöglichen nicht nur einen Einblick in das Innere des menschlichen Körpers. Auch große Narben und lange

Krankenhausaufenthalte könnten dank MIC bald ganz der Vergangenheit an- gehören. Chancen und Risiken dieser Operationstechniken und was Sie beden- ken müssen, wenn Sie sich minimal inva- siv operieren lassen möchten — all das können Sie unserem Artikel „Schlüssel- loch-Chirurgie – Hightech-Operationsver- fahren auf dem Vormarsch“ entnehmen. Sind Sie glücklich? Diese Frage leitet unseren Artikel „Auf der Suche nach dem Glück“ ein. Und es hat uns bei der Arbeit an diesem Thema überrascht, festzustellen, wie viele verschiedene Ansichten zum „Glück“ die Menschheitsgeschichte bereits hervorgebracht hat. Über 1.000 derzeit erhältliche Bücher beschäftigen sich mit dem Thema Glück — versuchen, es be- greiflich zu machen, wollen Anleitungen geben oder mühen sich um wissenschaft- liche Definitionen. Dabei könnte alles so einfach sein: Schon ein Spaziergang durch die Natur ist Balsam für die Seele. Den Menschen, die den Schlüssel zum Glück gefunden haben, genügt dies voll- auf, echte Glücksgefühle zu empfinden. Ob es wirklich eine Anleitung zum Glück- lichsein gibt und was Sie dazu tun kön- nen, lesen Sie ab Seite 30.

Diese Themen und noch vieles mehr fin- den Sie in dieser Ausgabe der Medicom. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, einen wunderschönen Frühling und schon jetzt ein gesegnetes Osterfest.

Frühling und schon jetzt ein gesegnetes Osterfest. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Petra Wons Vorstand der

Mit freundlichen Grüßen, Ihre

ein gesegnetes Osterfest. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Petra Wons Vorstand der Medicom Pharma AG INHALT

Petra Wons

Vorstand der Medicom Pharma AG

INHALT Kurzmeldungen Harninkontinenz ist nicht nur eine Frage des Alters Selenmangel: Ursache für unfruchtbare
INHALT
Kurzmeldungen
Harninkontinenz ist nicht nur eine Frage des Alters
Selenmangel: Ursache für unfruchtbare Spermien?
8
Seite 8
8
Bewegung & Fitness
Golf: Der grüne Ausgleichssport
10
Gesundheit & Recht
Krankenkassen 2000: Was hat sich verändert?
12
Seite 10 Seite 10
Neues aus der Forschung
Hightech-Operationsverfahren auf dem Vormarsch
16
MEDICOM informiert
Olivenölkapseln, Sexualtonika & Co. — sinnvoll
oder bedenklich?
Seite 24
19
Titelthema
Osteoporose — das unerkannte Volksleiden
Prophylaxe, Therapiemöglichkeiten und Tipps
24
29
Körper & Seele
Auf der Suche nach dem Glück
30
Essen & Trinken
Vitalstoff-Rezept: Balkan-Geflügeltopf
Seite 33
33
Rubriken
Editorial
3
Impressum
34
Leserbriefe
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Rätselseite
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++++++++++++++++ „Viagracreme“ – bald in Deutschland erhältlich Seit Viagra ist die erektile Dysfunktion
++++++++++++++++ „Viagracreme“ – bald in Deutschland erhältlich Seit Viagra ist die erektile Dysfunktion
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„Viagracreme“ – bald in
Deutschland erhältlich
Seit Viagra ist die erektile Dysfunktion
(Impotenz) kein Tabuthema mehr. Die
Forschung bemüht sich, Präparate zu
entwickeln, die vielfältigere Anwen-
dungsformen erlauben. In der 8. MEDI-
COM-Ausgabe berichteten wir bereits
über zwei neue Produkte, Topiglan und
Uprima. Was Viagra als Pille bewirkt,
leistet Topiglan als Gel zum Einreiben.
Nach wie vor ist das Präparat jedoch
nur in den USA erhältlich. Wann das
Produkt auf dem deutschen Markt zu
bekommen sein wird, ist noch immer
nicht absehbar. Absehbar ist aber die
Zulassung von Uprima (vorgesehene
Warenbezeichnung für Apomorphin-
Sublingual-Tabletten). Eingesetzt wird
Uprima bei Erektionsstörungen, die auf
einer psychischen Ursache beruhen.
Bisher ist auch dieses Präparat nur in
den USA erhältlich. Jedoch bemüht
sich die Takeda Pharma GmbH um die
Zulassung. Ende dieses Jahres ist mit
dem Vertriebsstart in deutschen Apo-
theken zu rechnen. Was Apomorphin
kosten wird, steht noch nicht fest.

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Tee schützt vor Arterienverkalkung

Teetrinken ist gut für das Herz und für die Arterien. Laut einer Studie erkranken Tee- trinker seltener an Arteriosklerose als Nicht-Teetrinker. Die Forscher fanden heraus, dass allein der Genuss von zwei Tassen Tee das Risiko einer Erkrankung um 46 Prozent senken kann; bei 4 Tassen sinkt es sogar um 69 Prozent. Für den positiven Effekt des Tees sind nach Mei- nung der Wissenschaftler vermutlich die im Tee enthaltenen Farbstoffe, die so genannten Flavonoide, verantwortlich. Diese Flavonoide sind Stoffe mit einer antioxidativen Wirkung, die den Körper vor dem „Rosten“ schützen können. Sie sind in der Lage, freie Radikale abzu- wehren und zu zerstören. Wegen seines hohen Gehaltes an Flavonoi- den ist besonders der grüne Tee sehr zu empfehlen.

KörperbelastungKörperbelastung ErholungsphaseErholungsphase Atmung Herzfrequenz Körpertemperatur Beginn der
KörperbelastungKörperbelastung
ErholungsphaseErholungsphase
Atmung
Herzfrequenz
Körpertemperatur
Beginn der Belastung
Ende der Belastung
GRAFIK: DPNY

Bei Beginn einer Trainingseinheit steigen die Atmungs- und die Herzfrequenz recht schnell, damit eine aus- reichende Sauerstoffversorgung der Muskulatur gewährleistet werden kann.

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Bessere Leistung durch richtiges Laufen

D ie Temperaturen steigen und viele Freizeitsportler beginnen wieder ihre

schweißtreibende Beschäftigung in freier Natur. Meist ist nach einer längeren Lauf- pause ein Muskelkater die Folge der Wiederaufnahme des Trainings. Das muss nicht sein, und es ist zudem auch nicht gesund. Stichproben bei Freizeitläufern haben ergeben, dass viele im anaeroben Bereich laufen. Was heißt das? Die Ener- giegewinnung des Körpers aus Fetten mit Hilfe von Sauerstoff ist die effektivste, aber auch die langwierigste. Schneller geht die Energiegewinnung ohne Zuhilfe- nahme von Sauerstoff aus Glucose – also anaerob. Allerdings werden die Energie- lieferanten des Körpers hierbei nicht voll ausgenutzt, und der Körper kann die so erbrachte Leistung nicht lange aufrecht- erhalten. Denn als Abfallprodukt dieser sauerstofflosen (anaeroben) Energiege- winnung fällt Milchsäure (Lactat) an, die den Muskel „säuert“. Und je höher die Übersäuerung, um so schlechter wird die Muskelleistung. Für kurze, schnelle und schwere Belastungen nutzt der Körper am liebsten diese anaerobe Energiegewin- nung, da sie eben am schnellsten Energie bereitstellt. Für lang andauernde und eher geringe Belastungen ist die Energiege- winnung mit Hilfe von Sauerstoff (aerob) effektiver. Das bedeutet, bei einem Lauf- training trainiert man die Sauerstoff-

Variante der Energiegewinnung. Wer je- doch ständig am oder über dem Leis- tungslimit läuft, gerät leicht in eine Sauer- stoffschuld. Es wird zu viel Energie verlangt. Die langsamere aerobe Energie- gewinnung kann diese nicht schnell genug bereitstellen. Warum ist das ein Problem? Sinn und Zweck eines Lauf- trainings ist es, die Arbeit von Herz und Kreislauf zu verbessern. Wenn der Kör- per jedoch ständig auf anaerobe Energie- gewinnung umschalten muss, werden die Komponenten, die an der Energiege- winnung mit Sauerstoff beteiligt sind, nicht wirklich trainiert. Eine Leistungs- steigerung, der Abbau von Fett und eine Verbesserung der Organfunktion bleiben aus. Viele Menschen neigen besonders am Anfang oder bei Wiederaufnahme einer sportlichen Betätigung dazu, zu viel des Guten zu tun. Beginnen Sie behutsam, und überfordern Sie sich nicht. Steigern Sie die Intensität Ihres Trainings lang- sam. Viel wichtiger, als sofort Höchstlei- stungen anzustreben, ist es, sich regel- mäßig zu bewegen.

Hier ein paar Tipps, die Ihnen beim Ein- stieg in ein Lauftraining helfen können.

Laufen Sie, ohne zu schnaufen. Wer beim Joggen nicht mehr reden kann, läuft eindeutig zu schnell.

helfen können. Laufen Sie, ohne zu schnaufen. Wer beim Joggen nicht mehr reden kann, läuft eindeutig
helfen können. Laufen Sie, ohne zu schnaufen. Wer beim Joggen nicht mehr reden kann, läuft eindeutig

FOTO: DPNY

FOTO: Dr. Dennis Kunkel/CNRI/PHOTOTAKE NYC INDEX FOTO: DPNY Die „4-Schritt-Regel“. Sie laufen rich- tig, wenn

FOTO: Dr. Dennis Kunkel/CNRI/PHOTOTAKE NYC INDEX

FOTO: DPNY

Die „4-Schritt-Regel“. Sie laufen rich- tig, wenn Sie auf je vier Schritte einmal ein- beziehungsweise ausatmen. Diese Methode ist eine gute Kontrolle für das Lauftempo.

Die Faustregel für den Pulsschlag während der Dauerbelastung lautet: „180 minus Lebensalter“. Zur Erleichterung der Messung gibt es Pulsuhren, die während der Dauerbelastung lautet: „180 minus Lebensalter“. Zur Erleichterung der Messung gibt es Pulsuhren, die im Sporthandel erhältlich sind.

Um einen gesundheitlichen Nutzen zu erzielen, sollte mindestens zweimal wöchentlich trainiert werden.

sollte mindestens zweimal wöchentlich trainiert werden. Achten Sie darauf, dass Sie sich aus- reichend mit
sollte mindestens zweimal wöchentlich trainiert werden. Achten Sie darauf, dass Sie sich aus- reichend mit
sollte mindestens zweimal wöchentlich trainiert werden. Achten Sie darauf, dass Sie sich aus- reichend mit

Achten Sie darauf, dass Sie sich aus- reichend mit Vitalstoffen versorgen. Be- sonders die Vitamine C und E, der Mine- ralstoff Magnesium und vor allem auch das Vitaminoid Coenzym Q10 sind bei sportlicher Betätigung sehr wichtig.

Damit Sie jetzt beschwerdefrei loslaufen können, sollten Sie sich noch vergewis- sern, dass Sie auch in der richtigen kör- perlichen Verfassung sind. Wer über 35 ist und bisher nicht viel von Sport ge- halten hat oder über gesundheitliche Probleme klagt, sollte sich vorher von seinem Haus- oder Sportarzt untersu- chen lassen. Wenn Ihr Arzt Ihnen grünes Licht gibt, kann es losgehen. Doch ver- suchen Sie nicht zu viel auf einmal. Und denken Sie daran: Auch der Spaß beim Sport ist als Gesundheitsfaktor nicht zu unterschätzen.

Sport ist als Gesundheitsfaktor nicht zu unterschätzen. Die Hefe enthält ein Protein, das wirksam gegen

Die Hefe enthält ein Protein, das wirksam gegen Pilzinfektionen eingesetzt werden kann.

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Neue Eiweißverbindung gegen Pilzinfektionen

Forscher der Universität Saarbrücken entdeckten in Hefezellen ein Protein, das gezielt die Hülle von Pilzen zerstören kann. Bisher müssen die Patienten bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen noch mit erheblichen Nebenwirkungen rechnen, weil die Wirkstoffe der Medika- mente auch körpereigene Zellen angrei- fen. Das neue Pilzmittel unterscheidet jedoch genau zwischen Pilzen und Kör- perzellen und greift nur die Parasiten an. Der Wirkstoff befindet sich derzeit in der Testphase. Bis zur endgültigen Zulassung eines Medikamentes mit diesem Wirk- stoff werden allerdings noch mindestens 5 Jahre vergehen.

++++++++++++++++++++++++++++++++++ Optimismus als effektive Krebstherapie F ür den Krankheitsverlauf bei Brustkrebs
++++++++++++++++++++++++++++++++++
Optimismus als effektive Krebstherapie
F ür den Krankheitsverlauf bei
Brustkrebs spielt die Einstellung
der Betroffenen eine wichtige Rolle. So
lautet ein Ergebnis einer groß angeleg-
ten psychologischen Studie britischer
Mediziner. Die Forscher beobachteten
578 Frauen, bei denen die Diagnose
Brustkrebs bereits in einem frühen Sta-
dium gestellt wurde. Fünf Jahre nach
der Krebstherapie lebten aus der Grup-
pe der Frauen, deren Haltung durch
der Experten,
wie wichtig es
ist, Angst und
Hoffnungslosig-
keit zu erken-
nen und sie den
Betroffenen zu
nehmen. Hierbei
Die Mammographie ist
das klassische Verfahren
Hoffnung und Optimismus geprägt
war, noch 77 Prozent. Aus der Gruppe
der ängstlichen und depressiven Teil-
nehmerinnen der Studie waren da-
gegen nur noch 50 Prozent am Leben.
Diese Ergebnisse zeigen nach Ansicht
zur Früherkennung von
Brustkrebs. Die Abb. zeigt
sind neben der
Familie und den
Freunden ins-
besondere die
Ärzte gefragt.
eine Brustdrüse mit Zyste.
Denn eine ge-
zielte Psychotherapie kann den Patien-
tinnen helfen, diese Gefühle nach und
nach zu kontrollieren und abzubauen.
FOTO: Camacine/Science Source/OKAPIA

AUS DER NATUR

MEDICOM-TIPP

Lavendel:

riecht gut, tut gut

V iele von uns kennen diesen Anblick von Urlaubsreisen ins Mittelmeer-

gebiet: Felder in leuchtendem Violett, so weit das Auge schaut. Auch bei uns ziert der Lavendel so manchen Garten, aber am besten gedeiht er in wärmeren Regionen mit felsigem Untergrund oder trockenen Kiesböden. Der Laven- del, den wir in Deutschland kaufen können, stammt größtenteils aus Frank- reich, Jugoslawien, Bulgarien und Spanien. Geerntet wird er von Juli bis September, die Büschel werden im Schatten getrocknet, danach werden die Blüten durch Reiben herausgelöst. Wegen seines Wohlgeruchs wird der Lavendel besonders gern in der Parfümerie eingesetzt, für Seifen und für Bade-Essenzen. Aber auch in der Naturheilkunde hat Lavendel einen festen Platz. Seine Hauptwirkstoffe sind ein ätherisches Öl sowie Gerb- und Bitterstoffe. Das aromatische Öl wirkt krampflösend, antiseptisch, fördert die Durchblutung und wird auch bei Verdauungsstörun- gen, Blähungen und Appetitlosigkeit gern eingesetzt. Bei diesen Beschwer- den kann eine Tasse Lavendeltee schnell Linderung bringen. Für die Zu- bereitung einfach 1 bis 2 Teelöffel La- vendelblüten mit einer Tasse kochen- dem Wasser überbrühen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Bei Erschöp- fungszuständen empfiehlt sich ein warmes Vollbad, versetzt mit einigen Tropfen Lavendelöl. Besonders beliebt sind die mit Lavendelblüten gefüllten kleinen Kissen, die – unters Kopfkissen gelegt – für einen ruhigen Schlaf sorgen sollen oder im Schrank der Wäsche einen frischen Duft verleihen. Angenehmer Nebeneffekt: Der La- vendelgeruch schützt auch zu- verlässig vor Motten und vertreibt lästige Mücken.

Angenehmer Nebeneffekt: Der La- vendelgeruch schützt auch zu- verlässig vor Motten und vertreibt lästige Mücken.
FOTO: PhotoDisc Zu hoher Blutdruck kann nach neuesten For- schungsergebnissen durch die Einnahme von Vitamin

FOTO: PhotoDisc

Zu hoher Blutdruck kann nach neuesten For- schungsergebnissen durch die Einnahme von Vitamin C gesenkt werden.

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Vitamin C hilft gegen zu hohen Blutdruck

Die tägliche Gabe von Vitamin C kann den Blutdruck senken. Das besagt eine Studie, die am Boston Medical Center in Massachusetts, USA, durchgeführt wurde. Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Joseph A. Vita verabreichte etwa gleichaltrigen Bluthochdruckpatienten während der Untersuchung über einen Zeitraum von 30 Tagen 500 Milligramm Vitamin C. Das Ergebnis: Die Blutdruckwerte der Patienten, die Vitamin C zu sich nahmen, sanken durchschnittlich um neun Prozent — verglichen mit den Werten in der Kontrollgruppe, die kein Vitamin C zu sich genommen hatte. Bei den Probanden der Kontrollgruppe blieb der Blutdruck konstant. Ob dieser positive Effekt auf zu hohen Blutdruck auch bei kontinuierlicher Gabe von Vitamin C aufrechterhalten werden kann, müssen weitere Studien zeigen.

Schon jetzt kann jedoch gesagt wer- den, dass die Einnahme von Vitamin C sicher nicht die Therapie mit Arznei- mitteln ersetzen kann; sie kann jedoch als gesunde Nahrungsergänzung die Behandlung mit Medika- menten gegen Bluthoch- druck unterstützen.

Zähneknirschen –

Ursache für Migräne?

A chtzehn Millionen Deutsche knirschen mit den Zähnen. Meist bringt ein

Zahnarztbesuch die sichtbaren Folgen des nächtlichen Knirschens ans Licht:

Abriebgebiss, abgeschliffene Schneide- zahnflächen, Scharten und Risse in der Zahnsubstanz. Die geschädigten Stellen bieten Bakterien eine gute Angriffsfläche. Außerdem kann das Mahlen mit den Zäh- nen zu Spannungskopfschmerzen, Migrä- ne, Tinnitus und sogar zum Zahnausfall führen. Bedenkt man, dass die Kiefer- muskeln einen Druck von 80 Kilogramm erzeugen können, erstaunt das nicht.

Starke Anspannungen wirken sich auf unser Nervensystem aus. Der Mund ist durch viele Erregungsleitungen mit dem Zentralen Nervensystem verbunden. In der Nacht, wenn der Körper zur Ruhe kommt, verarbeiten wir unsere täglichen Eindrücke. Ist die Flut der zu verarbeiten- den Reize zu groß, werden bei manchen Menschen die Signale vom Gehirn an die Kaumuskulatur weitergeleitet, und der Stress wird durch das Kauen und Knir- schen abreagiert. Viel Stress bedeutet intensives Zähnemahlen, das sich regel- mäßig wiederholt. Nach einiger Zeit

FOTO: PhotoDisc
FOTO: PhotoDisc

Röntgenaufnahme der oberen und der unteren Zahnreihe. In der Übersicht lassen sich Fehlstellungen und Schädigungen der Zähne diagnostizieren.

Drei typische Anzeichen weisen auf nächtliches Zähneknirschen hin

können sich dann Symptome wie Migrä- ne und Tinnitus einstellen. Bei Kindern und insbesondere bei Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren ist das Zähneknirschen besonders häufig die Ursache für Kopfschmerzen.

Das permanente Kauen führt zu einer verhärteten Kaumuskulatur, was Sie leicht durch Abtasten feststellen können.

Die Girlandenzunge. Die Spuren des nächtlichen Kaueinsatzes hinterlassen einen Abdruck am Zungenrand, weil die Zunge dabei intensiv ans innere Zahnge- nächtlichen Kaueinsatzes hinterlassen einen Abdruck am Zungenrand, weil die Zunge dabei intensiv ans innere Zahnge- wölbe gepresst wird.

Das klassische Abriebgebiss an Schnei- de- und Eckzähnen. Im Zweifelsfall kann Ihnen Ihr Zahnarzt bei der nächsten Un- tersuchung sicher Gewissheit verschaffen.

Die Zahl der Zähneknirscher hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Pro- fessor Bücking, stellvertretender Vorsit- zender der Zahnärtzekammer in Tübin- gen, sieht als Ursache den zunehmenden Stress, unter dem viele Menschen leiden.

den zunehmenden Stress, unter dem viele Menschen leiden. Was kann man gegen das Zähneknirschen tun? Bewährt

Was kann man gegen das Zähneknirschen tun?

Bewährt hat sich eine so genannte Auf- biss-Schiene. Mit ihr können fast 60 Pro- zent aller Kopfschmerzen geheilt werden. A & O ist es jedoch, den verursachenden Stress auszuschalten. Parallel zur zahn- ärztlichen Behandlung sollte man daher mit Maßnahmen zur Stressbewältigung beginnen. Hier bieten sich zum Beispiel das autogene Training, Meditation und Atemübungen an — einfach alles, was Ihrem Körper und Geist über den Schlaf hinaus Ruhe beschert.

Meditation und Atemübungen an — einfach alles, was Ihrem Körper und Geist über den Schlaf hinaus
und Atemübungen an — einfach alles, was Ihrem Körper und Geist über den Schlaf hinaus Ruhe

FOTO: DPNY

GRAFIK: DPNY +++++++++++++++++++++++++++++++++++ Coenzym Q10 – ein wahrer Alleskönner D ie Rolle von Coenzym Q10

GRAFIK: DPNY

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Coenzym Q10 – ein wahrer Alleskönner

D ie Rolle von Coenzym Q10 im Ener- giestoffwechsel und als Antioxidans

sind weitgehend bekannt. Doch Coen- zym Q10 hat noch andere Qualitäten.

Coenzym Q10 nimmt wichtige Aufgaben bei der Energiegewinnung in jeder Zelle des menschlichen Körpers wahr. Es ist bedeutender Teil des Stoffwechselprozes- ses, der die in den Lebensmitteln gebun- dene Energie in eine für den Körper nutzbare Form umwandelt. Auch als so genanntes Antioxidanz, das die Zellen im Zusammenwirken mit Vitaminen vor schädigenden Einflüssen freier Radikale schützt, hat das Coenzym Q10 große Bedeutung im menschlichen Körper.

Diese vorgenannten Eigenschaften des Coenzym Q10 sind weitgehend bekannt. Relativ unbeachtet blieb bislang die Rol- le des Coenzyms Q10 in den Membranen der Körperzellen. Zum einen schützt es

hier mit seinen antioxidativen Fähigkei- ten vor der Verletzung der Zellmembran durch freie Radikale. Zum anderen verbessert das Coenzym Q10 mit seiner besonderen chemischen Struktur die Beweglichkeit von Membranen.

chemischen Struktur die Beweglichkeit von Membranen. So liegt Coenzym Q10 zwischen den Phospholipid- schichten

So liegt Coenzym Q10 zwischen den Phospholipid- schichten der Zellmembran. Coenzym Q10 neutra- lisiert bereits hier freie Radikale – noch bevor sie in die Zelle eintreten können.

Die Geschmeidigkeit von Zellmembranen wird durch zahlreiche Faktoren beein- flusst. In die Membran eingelagerte Moleküle wie Cholesterin und Proteine geben der Membran zwar eine gewisse Festigkeit, vermindern aber auch ihre Be- weglichkeit. Coenzym Q10 trägt zur „Unordnung“ und zur Auflockerung der Membranstruktur bei. Eine solchermaßen optimal bewegliche Zellmembran ge- währleistet einen reibungslosen Transport von Nähr- und Vitalstoffen in und aus den Zellen. Darüber hinaus kann Coenzym Q10 zur Regulation von Stoff- wechselprozessen beitragen, bei denen die Kommunikation zwischen dem Zellinne- ren und dem Zelläußeren eine Rolle spielt.

Auch die rasche Wirksamkeit von Medikamenten hängt vermutlich von einer optimalen Zusammensetzung der Zellmembran ab, denn je schneller der Wirkstoff eines Medikamentes in die Zellen eindringen kann, umso schneller setzt natürlich die erwünschte Wirkung und damit die Linderung der Beschwer- den ein.

Sonnenschutz von innen Jetzt auf den Sommer vorbereiten! Die vitalisierende Kraft der Sonne stärkt unser
Sonnenschutz von innen
Jetzt auf den Sommer vorbereiten!
Die vitalisierende Kraft der Sonne stärkt unser Im-
munsystem, fördert die Durchblutung der Haut und
sorgt für gute Laune. Doch die Sonnenstrahlung hat
auch ihre „Schattenseiten“. Und damit aus dem Son-
nengenuss von heute kein Hautproblem von morgen
wird, ist der bewusste Umgang mit der Sonne der beste
Schutz. Für zusätzlichen Schutz von innen sind Vital-
stoffe schon lange ein bewährtes Mittel. Sie können
Ihrem Körper helfen, sich vor den gesundheitlichen
Ihre Gesundheit
ist unsere Aufgabe
Belastungen des Sommers zu schützen. MEDICOM
Sonne, eine Kombination von Vitalstoff-Präparaten,
speziell für den sonnenbeanspruchten Körper, liefert
genau die richtigen Vitalstoffe für die heiße Jahres-
zeit. Auch wegen der erhöhten sommerlichen Luftver-
schmutzung durch Ozon wird Ihnen Ihr Organismus
die sinnvolle Nahrungsergänzung mit MEDICOM
Sonne danken. Auf Seite 12 des Kataloges finden Sie
weitere Informationen zu MEDICOM Sonne.
DPNY

FOTO: DPNY

FOTO: DPNY GARFIK: DPNY ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Harninkontinenz ist nicht nur eine Frage

GARFIK: DPNY

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Harninkontinenz ist nicht nur eine Frage des Alters

H arninkontinenz — der ungewoll- te Harnabgang — ist immer noch

ein Tabuthema. Die Inkontinenz ist weder eine Krankheit, noch ist sie eine Erscheinung, die dem natürli- chen Alterungsprozess zuzuschrei- ben ist. Ebenso wenig ist Harnin- kontinenz ein Zustand, der als hoffnungslos hingenommen werden muss. Weil die meisten Betroffenen nicht über ihr Leiden sprechen, ge- schweige denn zum Arzt gehen, gibt es wenig Zahlen, die das wirkliche Ausmaß der Probleme bei Männern und bei Frauen widerspiegeln. Nach Schätzungen des Klinikums der Jo- hann-Wolfgang-Goethe-Universität besteht bei fast jeder zweiten Frau über 50 Jahren eine Inkontinenz, und etwa 15 Prozent der Betroffenen sind mindestens einmal in ihrem Leben aus diesem Grund operiert worden.

Wann besteht Harninkontinenz?

kontrollierbarer Harnverlust in bestimm- ten Situationen immer wieder auftritt. Der Harnverlust kann durch eine körper- liche Belastung wie Sport, schweres Tragen oder auch durch Lachen, Niesen und Husten ausgelöst werden — und

das, ohne dass ein Harndrang besteht. Bei regelmäßiger Wieder- kehr von Harnverlust spricht man von einer Stressinkontinenz. Eine echte Inkontinenz liegt vor, wenn immer wieder plötzlich ein starker Harndrang einsetzt, der nicht kontrollierbar ist.

Was sind die Ursachen?

Harnleiter Harnblase Muskel- schicht Harnröhre Prostata Beckenboden- muskulatur
Harnleiter
Harnblase
Muskel-
schicht
Harnröhre
Prostata
Beckenboden-
muskulatur

Längsschnitt durch die Blase. Die Beckenbodenmuskulatur ist eine besondere Schwachstelle bei Harninkontinenz.

Haben Sie nur hin und wieder, also selten, unwillkürlichen Harnabgang in minimaler Menge, dann können Naturprodukte wie Kürbiskernöl unterstützend wirken. Von einer durch einen Arzt zu behandelnden Harninkontinenz spricht man, wenn nicht

Die Ursachen sind sehr vielfältig. Zunächst gilt es abzuklären, ob Erkrankungen vorliegen. So können Diabetes mellitus und Morbus Parkinson Auslöser sein. Verletzun- gen des Rückenmarks können neu- rogene Blasenfunktionsstörungen verursachen. Weitere Ursachen können sein: häufige Schwanger-

schaften und Geburten, eine Gebär- muttersenkung, eine untrainierte Beckenbodenmuskulatur und ein Hormondefizit nach den Wechsel- jahren. Bekannt ist auch, dass bestimmte Medikamente wie Antidepressiva, Sedati- va (Beruhigungsmittel), Antihypertensiva (Blutdrucksenkungsmittel) und Antieme- tika (Mittel gegen Erbrechen und Übel- keit) Harninkontinenz auslösen können. Die Symptome der Harninkontinenz

Es gilt zu unterscheiden zwischen einer ge- ringfügigen Bla- senschwäche und Harnin- kontinenz.

der Harninkontinenz Es gilt zu unterscheiden zwischen einer ge- ringfügigen Bla- senschwäche und Harnin- kontinenz.
++++++++++++++++ Selenmangel lähmt nicht nur Spermien Das Spurenelement Selen ist ein uner- lässlicher Mineralstoff,
++++++++++++++++
Selenmangel lähmt
nicht nur Spermien
Das Spurenelement Selen ist ein uner-
lässlicher Mineralstoff, der in Verbin-
dung mit einem Enzym als Zellschutz-
faktor dient. Schon länger ist bekannt,
dass Spermien Selen in sehr hoher
Konzentration enthalten und dass ein
Mangel an diesem Spurenelement zu
Unfruchtbarkeit führt: Die Spermien-
zellen werden unbeweglich und sind
dann nicht mehr in der Lage, die
Eizelle zu erreichen. Wissenschaftler
gingen bisher davon aus, dass Selen
ausschließlich die Keimzellen (Sper-
mien) schützt. Jetzt haben sie heraus-
gefunden, dass Selen als Baustein im
Seleno-Enzym eine wichtige Rolle
schon bei der Reifung von Samenzel-
len spielt — und damit für die männ-
liche Fruchtbarkeit. Im Verlauf der
Spermienreifung verliert das Seleno-
Enzym seine biologische Aktivität als
Zellschutz und übernimmt eine voll-
ständig neue Funktion. Es wird zu
einem wesentlichen Bestandteil der
reifen, funktionsfähigen Samenzelle.
Besteht ein Selenmangel, kann sich
die funktionsfähige Spermienstruktur
nicht bilden, und die Spermien sind
unfruchtbar. Selen spielt unter ande-
rem auch eine wichtige Rolle bei der
Stimulierung des Immunsystems und
bei der Umwandlung und Aktivierung
der Schilddrüsenhormone. Aus diesem
Grund ist auf eine ausreichende Selen-
versorgung zu achten. Selenmangel-
Risikogebiete sind: die mitteleuropäi-
schen Länder, Skandinavien, China
und Neuseeland.
Gesunde Spermien (männliche Keimzellen)
unter dem Mikroskop.
FOTO: Y. NIKAS/TONY STONE

Kürbiskernöl, ein bewährtes Mittel aus der Natur bei Reizblase.

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können sich durch die starke psychische
Belastung zusätzlich verschlechtern.
Angesichts der vielfältigen Ursa-
chen, die zu einer Harninkontinenz
führen können, ist es in jedem Fall not-
wendig, einen Urologen aufzusuchen. Er
wird durch eingehende Untersuchungen
feststellen, welche Maßnahmen ergriffen
werden können. Denn man muss sich mit
Harninkontinenz nicht abfinden, es gibt
durchaus Therapien, die erfolgverspre-
chend sind.
Medicom Pharma AG, Sedemünder 2, 31832 Springe. Stichwort: „Umfrage“.
Sie können ihn auch gebührenfrei per Fax an 0130/168 160 senden.
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ist gerade richtig
könnte umfangreicher sein
Die 1 / 4 jährliche Erscheinungsweise ist zu häufig
zu selten
genau richtig
WISSENSWERT
So gefällt mir die Gestaltung der MEDICOM
Therapiemöglichkeiten
Die optische Aufmachung
finde ich langweilig
ist normal
gefällt mir gut
Stressinkontinenz beziehungsweise
Belastungsinkontinenz
Die Übersichtlichkeit
ist schlecht
geht so
ist gut
Mindestens 3 Monate Beckenboden-
training. Gestärkt wird die Becken-
bodenmuskulatur, die innerhalb des
Beckens, entlang des Beckenbodens
verläuft und nur durch spezielle
Übungen trainiert werden kann.
In einer Ausgabe lese ich
bis zu 30 Min.
bis zu 60 Min.
bis zu 90 Min.
länger
Meine MEDICOM lesen außer mir
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
mehr Personen
Die MEDICOM
hebe ich auf
gebe ich weiter
werfe ich weg
Ich lese noch andere Gesundheitstitel.
Nein
Ja, und zwar
Operative Behandlung. Eine Gebär-
muttersenkung kann zum Beispiel
operativ behoben werden durch die
Verkürzung des Band- und Halteappa-
rates der Gebärmutter.
Über folgende Themen würde ich gerne (mehr) lesen
Ich interessiere mich besonders für
medizinische Themen
Operationsmethoden
Neues aus der Forschung
Sport und Fitness
Ernährung & Gesundheit
gesundheitsrechtliche Themen
Inkontinenz durch Harndrang
So beurteile ich die MEDICOM insgesamt
Mindestens 3 Monate Miktionstrai-
ning. Die Blasenmuskulatur wird durch
gezieltes Zurückhalten und Fließenlas-
sen des Harns trainiert.
Alles in allem bekommt die MEDICOM
von mir die „Schulnote“
123456
Müsste man die MEDICOM
kaufen, hätte sie einen Wert von
1,00 DM
3,00 DM
5,00 DM
Therapie mit Antispasmodika —
Präparaten, die die Muskelspannung
erhöhen.
Ich benutze folgende MEDICOM-Produkte
Nobilin Q 10
Nobilin Lyco
Borretsch-Öl
Calcium Plus
Coenzym Q 10
Folsäure
Kieselerde
Lycopin
Magnesium
Multi-Mineral
Multi-Vital
Omega-3-Fettsäuren
Ginseng
Kur Biotin
Johanniskraut
Knoblauch
Kürbiskern
Vitamin C
Vitamin E
Vita Venenkapseln
Vita-Venencreme
Melissen-Geist Franzbranntwein
Unter Harninkontinenz Leidende sollten
in jedem Fall ihre Scheu überwinden und
einen Urologen beziehungsweise Uro-
gynäkologen aufsuchen. Wenn sich nach
Beginn einer Therapie erste Erfolge
zeigen, werden sich sicher auch Probleme,
die durch die Inkontinenz bedingt waren,
lösen. Psychische Belastungen und
eine möglicherweise daraus resultierende
soziale Isolation können überwunden
und das Leben kann wieder lebenswerter
werden.
Übrigens: Scham braucht man bei einem
Urologen nicht zu haben, er hat tagtäg-
lich mehrere Harninkontinenz-Patienten,
für ihn ist das nichts Besonderes.
Kreislauf-Kapseln
Baldrian Hopfen
Artischocke
Auch diese Produkte sollten bei Medicom Pharma erhältlich sein
Persönliches (freiwillige Angabe)
Name, Vorname
Straße/Nr.
PLZ/Ort
Familienstand
ledig
verheiratet
verwitwet
Wie
viele Personen leben in Ihrem Haushalt?
1
2
3
4
5
mehr als 5
Beruf/derzeitige Tätigkeit?
Arbeiter/in
Angestellte/r
Selbstständig
Hausfrau
Student/in
Ohne Beschäftigung
Im Ruhestand
Ich habe einen Computer.
Ja
Nein
Ich habe Internetzugang.
Ja
Nein
Ich bekomme die MEDICOM
als Kunde per Post
von Freunden/Verwandten
1166

Hinweis zum Datenschutz:

Selbstverständlich werden Ihre persönlichen Angaben streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Ergebnisse dieser Umfrage dienen lediglich der Ermittlung von Durchschnittsgrößen und deren statistischer Auswertung.

FOTO: BLV Verlag

der Welt möchten sie einen anderen Sport betreiben. Kein anderer Sport vereint Kör- per und Geist auf diese Weise. Der Unge- duldige lernt, sich zu konzentrieren; der Fahrige sammelt sich; der Angespannte findet Entspannung. Der Grund dafür liegt im Golfschwung. Was so spielerisch ein- fach aussieht, ist eine höchst anspruchs- volle Bewegung. Der Schwung fordert Geist und Körper voll und ganz. Wer ein- fach mit Kraft draufhaut, lernt nie das Ge- heimnis des richtigen Golfschwungs. Doch wenn Sie erst einmal erlebt haben, wie sich ein Schläger anfühlt, wenn Sie den Ball richtig getroffen haben, wenn Sie zum ersten Mal dieses typische Abschlag- geräusch hören, das einen gut geschla- genen Ball in den Himmel begleitet, und wenn Sie dieses Glücksgefühl erstmalig erleben, den Ball genau dorthin geschla- gen zu haben, wo er hin sollte — dann packt sicher auch Sie das Golffieber.

Golf: ein Volkssport

Über 20.000 Männer, Frauen und Kinder treten jedes Jahr einem der rund 600 Golfclubs Deutschlands bei. Damit sind aber noch nicht alle Golffreunde gezählt, denn man muss nicht erst einem Club beitreten, um Golf zu spielen. Die große Nachfrage hat viele neue Anlagen und große Konkurrenz auf dem Golfmarkt ge- schaffen. Das kommt Einsteigern zugute. Vorbei sind die Zeiten, als vor wenigen elitären Clubs lange Schlangen standen. Heute werben die Clubs mit attraktiven Angeboten um Neumitglieder und bieten neben den regulären Mitgliedschaften auch Jahres- und Schnuppermitglied- schaften an. Schnupperkurse sind hervor- ragend geeignet, den Sport kennen zu ler- nen; sie werden von fast allen Clubs durchgeführt. Die „Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG)“ ist ebenfalls eine interessante und preisgünstige Einstiegs- variante. Auch auf dem Ausrüstungs- markt hat sich viel getan. Schläger und Schuhe werden immer günstiger. Eine Golfausrüstung für den Anfänger (halber Schlägersatz, Schuhe und Bälle) muss nicht mehr kosten als 500 DM.

Die ersten Schritte

Sie sind neugierig geworden? Der Club in Ihrer Nähe freut sich sicher darüber, dass Sie sich über die Möglichkeiten als Anfän- ger informieren wollen. Sprechen Sie mit dem Clubsekretariat. Dort wird man Ihnen umfassende Auskünfte geben. Treffen Sie den „Pro“ (so heißen Golftrainer). Von ihm erfahren Sie alles über Schnupperkurse und Anfängertraining. Und die Ausrüs-

über Schnupperkurse und Anfängertraining. Und die Ausrüs- den Schwung erleben Sie möchten mehr Sport treiben? Sie
über Schnupperkurse und Anfängertraining. Und die Ausrüs- den Schwung erleben Sie möchten mehr Sport treiben? Sie

den Schwung erleben

Sie möchten mehr Sport treiben? Sie lieben die Natur und sind gern draußen? Dann könnte Golf der ideale Ausgleichssport für Sie sein.

Was macht Golf so gesund?

E s ist die Verbindung zweier Aspekte, die Golf gesundheitlich so wertvoll

machen: Es ist einerseits eine sehr ge- lenkschonende Ausdauerbelastung — das Laufen über den Platz — und andererseits beinhaltet es eine Bewegung, die höchste Ansprüche an die Koordination stellt – den Golfschwung. Noch dazu zählt Golf zu den Sportarten mit geringstem Verlet- zungsrisiko. Lediglich für den Bereich der Wirbelsäule ist ein Verletzungsrisiko

vorhanden. Golf ist vor allem geeignet, Konzentration und Koordination zu fördern. Es dient unter anderem auch der psychischen Entspannung. Golf eignet sich hervorragend für Herz- und Kreis- laufpatienten sowie für Menschen mit leichten Rückenproblemen. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Sport positiv auf die Psy- che des Menschen auswirkt. Golf ist da keine Ausnah- me. Es wirkt stresslö- send und beruhigt die Seele.

Die sportliche Leistung darf dabei nicht unterschätzt werden. Immerhin dauert eine Runde über 18 Löcher vier Stunden oder mehr! Dabei verbraucht der Golfer rund 1.200 Kalorien. Wissenschaftliche Untersu- chungen beweisen außerdem, dass Golf- spieler eine 20 % höhere Leistungsfähig- keit als untrainierte Menschen besitzen. Spätestens wenn Sie eine Platzrunde im Clubhaus ausklingen lassen, werden Sie merken, dass Golf ein Sport ist! Schließlich werden beim Golfschwung 124 (von insgesamt 434) Muskeln bewegt und koordiniert. Die Pulsfrequenz kann Spitzenwerte von bis zu 150 Schlägen pro Minute erreichen. Der Cholesterinspiegel fällt nach 18 Löchern um durchschnittlich 15 %, und das Körpergewicht reduziert sich um ca. 1 Kilogramm. Kein Wunder, denn immerhin legt man als Golfer bei einer vollständigen Runde 7 bis 10 Kilo- meter zurück.

Der Schwung

Golf macht süchtig, sagen begeisterte Spieler. Sie stehen um fünf Uhr früh auf, um die Ersten zu sein, die den Ball weit in den Morgennebel schlagen. Um nichts in

fünf Uhr früh auf, um die Ersten zu sein, die den Ball weit in den Morgennebel

FOTO: MEV FOTOCLIP

FOTO: BLV Verlag

FOTO: BLV Verlag tung? Darüber brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, die stellt der Club.

tung? Darüber brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, die stellt der Club. Ein paar Sportschuhe und bequeme Klei- dung, mehr brauchen Sie nicht für die ersten Versuche.

Die Regeln

Das Prinzip ist einfach: Golf spielen heißt, einen Ball durch einen Schlag oder aufeinander folgende Schläge in Übe- reinstimmung mit den Regeln vom Ab- schlag in das Loch zu spielen.

Die Ausrüstung
Die Ausrüstung

Schlägervom Ab- schlag in das Loch zu spielen. Die Ausrüstung Nicht mehr als 14 Schläger darf

Nicht mehr als 14 Schläger darf jeder Golfer mit auf die Runde nehmen – das schreiben die Regeln vor. Man unter-

GARFIK: DPNY
GARFIK: DPNY

Die Grafiken 1-3 zeigen die unterschiedlichen

Flugbahnen

Hölzer,

2. mittlere Eisen 5-7, 3. 8-Sand-Wedge.

für

Eisen

und

Hölzer.

1.

scheidet dabei Hölzer (für den Abschlag und die weiten Bälle), Eisen (für das Spiel auf den Fairways) und Putter (zum Einlochen des Balles). Für 600 bis 800 Mark erhalten Sie gute Anfängersätze im Handel. Putter gehören nicht zum Schlä- gersatz, sie müssen extra gekauft werden und kosten zwischen 50 und 200 Mark. Viele Einsteiger entscheiden sich zu- nächst für einen halben Schlägersatz. Die Anschaffung ist natürlich günstiger. Der Nachteil ist jedoch, dass sich ein halber Schlägersatz schlecht wieder verkaufen bzw. nachrüsten lässt.

Schuheschlecht wieder verkaufen bzw. nachrüsten lässt. Der Anfänger braucht für das Üben auf der DRIVING RANGE

Der Anfänger braucht für das Üben auf der DRIVING RANGE lediglich Sportschuhe oder feste Schuhe mit Profilsohlen. Sobald es allerdings auf den Platz geht, werden Golfschuhe notwendig. Dabei setzen sich immer mehr Schuhe mit Softspikes durch, die den notwendigen Halt geben, aber – im Gegensatz zu den Metallspikes – die Grüns, Holzbrücken und Wege sowie Bodenbeläge

im Clubhaus und auf den Terrassen scho- nen. Bequemlichkeit steht natürlich bei der Wahl der geeigneten Schuhe im Vorder- grund. Sie erinnern sich: Bei einer Runde Golf über 18 Löcher gilt es, 7 bis 10 km zurückzulegen. Zu Preisen ab DM 100,– er- halten Sie gute Golfschuhe.

HandschuheZu Preisen ab DM 100,– er- halten Sie gute Golfschuhe. Der Golfhandschuh wird (bei Rechts- händern)

Der Golfhandschuh wird (bei Rechts- händern) an der linken Hand getragen. Er vermittelt einen besseren Halt, und Empfindliche bekommen nicht so schnell Blasen an den Fingern und auf der Handfläche. Lederhandschuhe sind grif- fig und fühlen sich angenehm an. Stoff- handschuhe haben dagegen den Vorteil, dass sie günstiger sind und auch im Regen getragen werden können. Ein Handschuh kostet ca. 25 Mark.

Bällegetragen werden können. Ein Handschuh kostet ca. 25 Mark. Wählen Sie als Anfänger so genannte „Two

Wählen Sie als Anfänger so genannte „Two Piece“-Bälle: Sie verzeihen kleine Fehler und haben eine hohe Lebens- dauer. Allerdings werden Sie schnell merken, dass die Lebensdauer nicht die entscheidende Rolle spielt. Als Golfer gewinnt man schon mal den Eindruck, dass Bälle magisch von Wasserhin- dernissen und hohem Gras an- gezogen werden – was sie in der

Regel unauf-

findbar macht.

werden – was sie in der Regel unauf- findbar macht. 2-Piece-Ball mit einem Kunststoffkern und einer

2-Piece-Ball mit einem Kunststoffkern und einer Schale aus Surlyn.

Der Golfball rollt überall

Golf ist eines der weltweit verbreitetsten Spiele. Und: Überall wird nach den glei- chen Regeln gespielt. Mit der Green-Card des VcG (Vereinigung clubfreier Golfspie- ler) können Sie zum Beispiel bundesweit auf ca. 500 Plätzen spielen. Die Mitglied- schaft im VcG kostet DM 430,– im Jahr, die Green-Card-Prüfung DM 130,–.

Ob auch eine andere als die heimische Platzerlaubnis auf dem Platz, auf dem Sie spielen möchten, anerkannt wird, sollten Sie erfragen. Bisweilen ist diese Erlaubnis auch gar nicht erforderlich. Eine halbe Stunde Golfunterricht kostet in Deutschland ca. DM 30,–. Die Green- fee-Gebühr variiert von DM 50,– bis 80,– für einen ganzen Tag in der Woche. Am Wochenende zahlen Sie zwischen DM 70,– und 100,–.

KLEINER WORTSCHATZ FÜR DEN GOLFPLATZ So ganz nebenbei lernt der engagierte Golfer auch noch einige
KLEINER WORTSCHATZ
FÜR DEN GOLFPLATZ
So ganz nebenbei lernt der engagierte
Golfer auch noch einige englische Vo-
kabeln.
So zahlen Sie, um einen fremden Platz
bespielen zu dürfen, ein GREENFEE. Sie
schlagen den Ball zunächst auf der
DRIVING RANGE (Übungsfeld) ab, um
dann auf dem FAIRWAY (Spielbahn)
und im GREEN (kurzgeschnittene Rasen-
fläche um das Loch) weiter Ihr Glück
zu versuchen. Wenn Sie sich vor dem
Schlag völlig auf den Ball konzentrieren,
„sprechen“ Sie den Ball „an“. Der erste
Abschlag erfolgt vom TEE (ein Holz-
oder Plastikstift, auf den man den Ball
zum Abschlag aufsetzt). Der PRO (Golf-
trainer) zeigt Ihnen dabei das COCKING
(Anwinkeln des linken Handgelenks
beim Rückschwung). Schlagen Sie
einen Ball quer, senden Sie einen FORE
(Warnruf, mit dem andere Spieler auf ei-
nen Ball mit unvorhersehbarer Flugrich-
tung aufmerksam gemacht werden).
Jetzt packen Sie Ihr GOLFBESTECK
(Schläger), ziehen weiter und machen
Ihren ersten PUTT (Schlag auf dem Grün
in Richtung Loch). Hinterlassen Sie da-
bei eine PITCHMARKE (Schlagloch im
Boden), lag das am SCLAFFING (der
Schlägerkopf berührt den Boden, bevor
er den Ball trifft), und die Etikette ver-
langt nun, dass Sie das Gras fein säuber-
lich wieder in den Rasen zurückstopfen.
Achten Sie auf das PAR (je nach der
Länge des Fairway vom Abschlagpunkt
bis zum Loch festgelegte Anzahl von
Schlägen), denn aus den SCORES
(Anzahl der Schläge, die Sie benötigen),
errechnet sich Ihr HANDICAP (eine vom
Spielausschuss für jeden Spieler festge-
legte Vorgabe; sie ist die Differenz zwi-
schen dem PAR des Platzes und der
durchschnittlichen Zahl von Schlägen,
die der Spieler für diesen Platz benötigt).
BUCH-TIPP A. Kölbing/ A. Steinfurth: „Richtig Golf – länger und genauer.“ BLV Verlag, 1999, 126
BUCH-TIPP
A. Kölbing/
A. Steinfurth:
„Richtig Golf –
länger und
genauer.“
BLV Verlag,
1999, 126 Seiten,
24,90 DM.
Krankenkassen 2000: Was hat die Gesundheitsreform verändert? Die Gesundheitsreform 2000 hatte es von Beginn an

Krankenkassen 2000:

Was hat die Gesundheitsreform verändert?

Krankenkassen 2000: Was hat die Gesundheitsreform verändert? Die Gesundheitsreform 2000 hatte es von Beginn an schwer.

Die Gesundheitsreform 2000 hatte es von Beginn an schwer. Die Änderungen des Gesundheitssystems durch die neue Bundesregierung ernteten viel Kritik, und es gab wenige konstruktive Vorschläge. Die Situation im deutschen Bundestag mit einer starken Opposition und einer oft gespaltenen Koalition bot keine guten Voraussetzungen für eine wirkliche Optimierung der Reform.

A ngetreten war die Gesundheitsminis- terin mit dem Versprechen, einen tief

greifenden Strukturwandel im Gesund- heitswesen einzuleiten. Insbesondere sollten die Patienten wieder in den Vordergrund gestellt werden — und nicht die Behandlungskosten. Eine Jahrhun- dertreform sollte es werden. Was tatsäch- lich am 17. Dezember 1999 verabschiedet wurde, erfuhr nicht nur im Bundestag, sondern auch in den Medien und von

Unternehmens-, Ärzte- sowie Patienten- seite herbe Kritik. Ein heftiger Streit um die Reform konzentrierte sich insbesondere auf eine neue Arzneimittelgesetzgebung. Geplant war eine Positiv-Liste, die verschrei- bungsfähige Medikamente und Natur- heilmittel vorgibt. Ebenso sollte die Finanzierung der Klinik-Investitionen künftig von den Ländern auf die Kranken-

kassen übergehen. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die Kassen den Kliniken, die hohe Behandlungskosten produzieren, zukünftig Verträge verweigern könnten. Das eigentliche Ziel dieser Maßnahme ist eine Erweiterung der ambulanten Versor- gung und eine schrittweise Umstellung der Klinikfinanzierung auf ein Verfahren, das an wirtschaftlichen Gesichtspunkten orientiert ist. Was die GKV, die Gesetz- liche Krankenversicherung, skeptisch stimmte, war der Passus, der festlegt, dass die Letztentscheidung nach wie vor bei den Ländern bleiben sollte. Das hätte be- deutet: Die Kassen bezahlen, die Länder entscheiden. Der neue Gesetzentwurf traf nicht nur beim Koalitionspartner SPD auf Wider- stand, sondern auch bei der Ärzteschaft, den Kliniken und der Pharmaindustrie. Die einzigen Fürsprecher waren zunächst

die Kassen. Skeptisch geworden, veran- lasste die AOK Baden-Württemberg eine Untersuchung, die die Wirkungen der Lei- stungsverbesserungen in den Bereichen Patientenberatung, Kuren und Zahnersatz bewerten sollte. Das Ergebnis war ernüch- ternd. Es ergaben sich Mehrausgaben in Milliardenhöhe. Die Folge wäre eine Steigerung des Beitragssatzes von 13,6 Prozent auf 14,4 Prozent. Der AOK-Studie zufolge wäre ohne eine Gegenfinanzie- rung spätestens in der ersten Jahreshälfte 2000 mit einer Beitragserhöhung zu rechnen. Ob dies der Fall sein wird, werden die nächsten Monate zeigen.

Die wichtigsten Neuerungen

Was hat sich tatsäch- lich verändert?

Ausbau der Prävention und der Gesundheitsförderung

Maßnahmen, die die alte Bundesregie- rung gestrichen hatte, werden jetzt wieder gefördert. So können die Krankenkassen den Versicherten wieder gesundheitsför- dernde Maßnahmen zur Vorbeugung ge- gen Krankheiten anbieten. Kurse, die un- ter anderem die körperliche Fitness und eine gesunde Ernährung fördern. Eben- falls sieht das Budget wieder die Unter- stützung von Selbsthilfegruppen vor für Menschen, die zum Beispiel an Mager- sucht oder an Alkoholismus erkrankt sind.

Ambulante Soziotherapie

Darunter ist die Einführung von ambu- lanten Therapiegruppen zu verstehen. Psychisch schwer Erkrankten können so lange Krankenhausaufenthalte erspart werden; zum Teil können stationäre Be- handlungen auch gänzlich entfallen und durch die „ambulante Soziotherapie“ er- setzt werden.

Reduzierung der Zuzahlung bei Rehabilitations-Maßnahmen

Das neue Zuzahlungsmodell ist eine der greifbaren Verbesserungen für die Versi- cherten. Im Westen hat sich die Zuzah- lung von 25 auf 17 Mark reduziert, im Osten ist sie von 20 auf 14 Mark gesun- ken. Was die Regeldauer für stationäre Re- habilitations-Maßnahmen betrifft, so kann diese jetzt flexibler gehandhabt werden.

die Regeldauer für stationäre Re- habilitations-Maßnahmen betrifft, so kann diese jetzt flexibler gehandhabt werden.
Neu ist die Zuzahlung für ambulante Rehabilitations-Maßnahmen; sie wurde in die Härtefallregelung mit einbezogen.

Neu ist die Zuzahlung für ambulante Rehabilitations-Maßnahmen; sie wurde in die Härtefallregelung mit einbezogen.

Hausarztmodell

Dem Hausarzt soll wieder eine bedeuten- dere Funktion in der Versorgung zukom- men. Bisher entscheidet der Patient, ob er zum Hausarzt oder gleich zum Fach- arzt geht. Daran wird sich auch in Zu- kunft nichts ändern. Mit der Reform wird dem Versicherten aber eine besondere Dienstleistung angeboten. Der Versicher- te hat die Möglichkeit, einen Hausarzt zu wählen, der ihn wie ein Lotse durch die Facharztwelt führt. In der Praxis lässt sich der Patient nur noch durch seinen Hausarzt an Fachärzte überweisen. Dies hat den Vorteil, dass die ärztliche Versor- gung besser koordiniert werden kann. Lästige Doppeluntersuchungen, zum Bei- spiel in den Bereichen Röntgen und La- bor, können vermieden werden; gleich- zeitig bedeutet das eine Kostenersparnis und entlastet die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten.

Gruppenprophylaxe in der zahnärztlichen Versorgung

Die Rede ist vom Ausbau der Gruppen- prophylaxe. Besonders bei Kindern, bei Jugendlichen und Behinderten besteht ein überdurchschnittliches Kariesrisiko. Aus diesem Grund soll an Schulen und Behin- derteneinrichtungen die Gruppenprophy- laxe bis zum 16. Lebensjahr weitergeführt werden. Vorbeugen ist besser als heilen. Schwerer wiegende zahnärztliche Eingrif- fe könnten vermieden oder hinausgezö- gert werden. Lässt sich ein Zahnersatz nicht umgehen, dann hat der Patient das Recht auf einen gebührenfreien „Heil- und Kostenplan“, den der Zahnarzt vor der Behandlung erstellt. Auch wer bereits einen kompletten Zahn- ersatz besitzt, eine Vollprothese, kann Geld sparen: Einen Bonus — zwischen 10 und 15 Prozent — gewähren die Kassen bei Ersatz oder Reparatur der 3. Zähne, wenn Vollprothesenträger regelmäßig einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen. Erreicht werden soll mit dieser Maßnahme ein rechtzeitiges Erken- nen von Erkrankungen der Mundhöhle.

Integrierte Versorgung

Ähnlich dem Hausarztmodell bietet die Einführung der integrierten Versorgung eine bessere Betreuung des Versicherten. Sie stellt ein Netzwerk dar, das über- greifende Verträge zwischen den Kran-

kenkassen und zum Beispiel Gemein- schaftseinrichtungen von Ärzten, zu- gelassenen Krankenhäusern und Rehabili- tations-Einrichtungen ermöglicht. Daraus

ergibt sich ein sehr effektives Netzwerk, das dem Versicherten, der sich frei- willig einem solchen Netzwerk anschlie-

ßen kann, eine noch effektivere medizini- sche Versorgung ge- währleistet.

vorsorge und eine optimal abgestimmte Behandlung im Erkrankungsfall sowie auch danach bedeuten für den Versicher- ten eine noch bessere medizinsche Be-

treuung.

Versicher- ten eine noch bessere medizinsche Be- treuung. Fortsetzung auf Seite 14 Zuzahlungen im Vergleich Es

Fortsetzung auf Seite 14

Zuzahlungen im Vergleich

Es gibt Veränderungen in der Einkommensgrenze für die Zuzahlung zu kassenärztlichen Leistungen in West- und
Es gibt Veränderungen in der Einkommensgrenze für die
Zuzahlung zu kassenärztlichen Leistungen in West- und
Ost-Deutschland. Die Bemessungsgrundlage ist das
monatliche Bruttoeinkommen der Familie.
WEST
OST
1999
2000
1999
2000
Familie
2 Personen
1.764,—
1.792,—
1.484,—
1.456,—
+
1. Person
661,50
672,—
556,50
546,—
+
2. Person
441,—
448,—
371,—
364,—
+ ∞
GRAFIK: DPNY

Zieht man ein Fazit, dann zeigt sich, dass die Gesundheitsre- form 2000 für den Versicherten Vorteile bringt. Hervorzuhe- ben ist in jedem Fall das verbesserte Mit- spracherecht der Ver- sicherten. Das stärkt das Vertrauen in das Gesundheitswesen, es fördert das Vertrauen zwischen dem Patien- ten und dem Arzt. Prävention, Maßnah- men zur Gesundheits-

Quelle: Informationsblatt der AOK Baden-Württemberg

Zuzahlungen zu kassenärztlichen Leistungen

Chronisch Kranke sowie Versicherte mit geringem Einkommen sind auch weiterhin ganz oder teilweise von Zuzahlungen
Chronisch Kranke sowie Versicherte mit geringem Einkommen sind auch weiterhin
ganz oder teilweise von Zuzahlungen befreit. Lediglich die Einkommensgrenzen
haben sich geändert.
Vollständig befreit …
Teilweise befreit …
… sind Versicherte, deren Bruttoein-
kommen 1.792 Mark (West) oder
1.456 Mark (Ost) im Monat nicht
überschreitet, von Zuzahlungen für
folgende Leistungen:
… sind Versicherte, deren Eigenbetei-
ligung bei
Arzneimitteln,
Fahrtkosten,
Heilmitteln,
Arzneimittel;
Einlagen, bestimmte Bandagen,
Kompressionsstrümpfe;
Fahrtkosten;
Heilmittel;
Mütterkuren;
stationäre Versorgung und Rehabi-
litationsmaßnahmen;
Verbandmittel;
Zahnersatz;
ambulante Rehabilitationsleistungen.
Verbandmitteln
zwei Prozent ihrer jährlichen Brutto-
einnahmen übersteigt. Darüber lie-
gende Zuzahlungen werden am Ende
des Kalenderjahres zurückerstattet.
Weiterhin vorgesehen ist der Famili-
enabschlag: Abhängig von der Zahl
der im gemeinsamen Haushalt leben-
den Angehörigen des Versicherten
kann sich die Eigenbeteiligung redu-
zieren. Bei der Leistung für Zahnersatz
existieren Sonderregelungen.
GRAFIK: DPNY

Quelle: Informationsblatt der AOK

FOTO: DPNY Ein weiterer Vorteil, der besonders durch die „integrierte Versorgung“ ermöglicht wird, ist die

FOTO: DPNY

Ein weiterer Vorteil, der besonders durch die „integrierte Versorgung“ ermöglicht wird, ist die Kostenübersicht, die zu sinnvollen Therapien sowie zu Ein- sparungen und, auf Dauer gesehen, zu stabileren Krankenversicherungsbeiträ- gen beiträgt.

Gesundheitsreform 2000:

Interview mit Herrn Roland Sing, Vorstandsvor- sitzender der AOK Baden-Württemberg

Was die Gesundheitsreform 2000 wirk- lich bringt und ob sie letztendlich funk- tioniert, wird nur die Zukunft zeigen können. Die Ärzte- und Zahnärztever- bände sehen die Reform sehr kritisch und prophezeien massive Einschnitte in die Behandlung. Sie begründen dies mit dem Globalbudget. Das Ärzteglobalbud- get ist ein Planungs- und Zuteilungssy- stem, das ausschließlich in den Händen der Krankenkassen und der Aufsichts- behörden liegt. Die Verbände sehen im Globalbudget gleichzeitig das Risiko, dass die Arbeit der Kassen und Auf- sichtsbehörden nicht mehr transparent ist. Hinzu kommt, dass der Leistungs- katalog erweitert wurde, aber die Mittel für die Leistungen gesenkt wurden. Gemeint ist, dass man „für 100 Mark keine Leistung im Wert von 200 Mark kaufen“ könne.

Wird der erweiterte Leistungskatalog zu einer Beitagserhöhung bei den gesetzlichen Kranken- kassen führen?

Wie gut die Gesundheitsreform funktio- nieren wird, hängt zu einem Großteil auch von der Zusammenarbeit der Ärzte- und Zahnärzteverbände sowie der Kliniken mit den Krankenkassen ab — wie auch von der Aufklärung der Versi- cherten über die Möglichkeiten, die die Gesundheitsreform 2000 ihnen bietet. Je nach Problemstellung sollten sich die Versicherten individuell von ihrer Krankenkasse beraten lassen.

MEDICOM: Was ändert sich für den Ver- sicherten durch die Gesundheitsreform 2000? Was würden Sie hervorheben, was ist das Besondere?

Herr Sing: Es haben sich Veränderungen in Teilsegmenten ergeben. Die Zuzahlung zur Rehabilitation wird von 25 Mark auf 17 Mark pro Maßnah- mentag gesenkt; gleichzeitig besteht die Möglichkeit zu ambulanten Rehabilitati- ons-Maßnahmen am Wohnort. Unsere Verträge mit Hausärzten können künftig beinhalten, dass diese eine Art „Lotsenfunktion“ übernehmen. Im Rahmen einer Konzeption „Hausärztliche Versorgung“ kann den Versicherten ein Bonussystem angeboten werden. Aber diese Wege müssen erst noch beschritten werden. Das erfordert bei der AOK Baden-Württemberg eine Satzungsän- derung. Mittelfristig ist eine Veränderung für Arzneimittel geplant. Zum 1. Juli 2001 soll die Positiv-Liste in Kraft treten. Konkret bedeutet das aber für den Versi- cherten einen Leistungseinschnitt.

MEDICOM: Die Studie der AOK Baden- Württemberg von 1999 ergab, dass die Gesundheitsreform 2000 ohne eine Ge- genfinanzierung durch die Bundesregie- rung zu einer Beitragssatzerhöhung führt.

Herr Sing: Bundesweit betrifft das sicher viele gesetzliche Kassen. Die Beiträge werden infolge der Gesundheitsreform 2000 nicht gehalten werden können. Es gibt leider keine Gegenfinanzierung durch die Bundesregierung, sodass mit einem Anstieg der Beitragssätze um 0,5 Prozent für dieses Jahr gerechnet werden muss. Das ist aber nur eine Prognose!

MEDICOM: Ist die Reform eine wirkliche Verbesserung?

Herr Sing: Sie ist ein Stückwerk und nicht aus einem Guss, wie wir uns das gewünscht hätten. Wie schon gesagt, für den Versicherten hat sie in kleinen Teil- segmenten eine Verbesserung gebracht.

Roland Sing

Vorsitzender des Vorstandes der AOK Baden-Württemberg

Sing Vorsitzender des Vorstandes der AOK Baden-Württemberg MEDICOM: Es gibt Fusionsgerüchte. Die BKK hat fusioniert.

MEDICOM: Es gibt Fusionsgerüchte. Die BKK hat fusioniert. Werden weitere Fusionen folgen? Was wird die AOK tun?

Herr Sing: Die Techniker-Krankenkasse hat mit der Gärtner fusioniert, die Gmünder Ersatzkasse hat mit der Neptuner Ersatzkasse fusioniert. Von den gesetzlichen Kassen, wie Be- triebs- und Ersatzkassen, dürfen Fusio- nen vorgenommen werden. Der AOK ist es gesetzlich verboten, mit einer anderen Kassenart zu fusionieren. Die Fusion auf freier Basis bedeutet für die „freien“ Krankenkassen eine Verstärkung, diese Möglichkeit hat die AOK nicht.

MEDICOM: Was sind die Konsequenzen der Fusion für die Versicherten?

Herr Sing: Das ist von Fall zu Fall verschieden; es kann Kostenvorteile mit sich bringen, aber auch einen Identitäts- verlust bewirken, der bestehende Unter- schiede zwischen den Kassen verschwin- den lassen könnte.

MEDICOM: Auf was ist bei der Wahl/bei einem Wechsel der Krankenkasse zu achten?

Herr Sing: 1. Fragen sollten sich die Versicherten, wie ihre Kasse mit ihren Eltern, ihren Angehörigen und ihnen selbst im Schadensfall in der Vergangen-

heit umgegangen ist. Wie sah die Hilfe aus? Hat ihre Kasse alles schnell und gut gemanagt? 2. Stimmt der Service-Gedanke der Kasse? Welche Dienstleistungen hat sie zu bie-

ten: Vorsorge, Schutzimpfungen,

3. Und wichtig: Vergleichen Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis!

?

MEDICOM: Herr Sing, wir danken Ihnen im Namen unserer Leser für das Ge- spräch.

MEDICOM: Herr Sing, wir danken Ihnen im Namen unserer Leser für das Ge- spräch. 14 MEDICOM

DPNY

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Haut. Haut.

Trockene, schuppige Haut: Immer mehr Menschen klagen über Hautprobleme, denen sie oft ratlos gegenüberstehen. Dabei kann die Lösung so einfach sein. Eine bewährte und ganz natürliche Möglich- keit, die Hautgesundheit zu stärken, bietet Ihnen Borretsch-Öl mit Vitamin E. Denn Borretsch-Öl ist ein zuverlässiger und ganz natürlicher Lieferant der für die Hautgesundheit so unentbehrlichen Gamma-

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

Chirurgie gestern und heute: Noch vor 100 Jahren ging man mit eher grobschlächtigen Instrumenten „auf die Patienten los“. Heute operiert der Chirurg mit winzig kleinen Gerätschaften, die er unter Zuhilfenahme eines Video-Bildschirms steuert.

Ganze 600 µm im Durchmesser misst die Schiffs- schraube des Mini-U-Boots, mit dem Forscher künftig
Ganze 600 µm
im Durchmesser
misst die Schiffs-
schraube des
Mini-U-Boots,
mit dem Forscher
künftig den Kör-
per von innen
erkunden wollen.
0,1 mm
FOTO: PhotoDisc/Tony Stone/DPNY
FOTO: microTEC

Schlüsselloch-Chirurgie

Hightech-Operationsverfahren auf dem Vormarsch:

Große Operationen mit langen Krankenhausaufenthalten und auffälli- gen Narben könnten bald der Vergangenheit angehören. Das Zauber- wort heißt Schlüsselloch-Chirurgie, in Fachkreisen unter der Bezeich- nung „MIC – minimal invasive Chirurgie“ bekannt.

D urch minimal invasive Chirurgie können Krankenhausaufenthalte

kürzer gestaltet werden oder sogar durch eine ambulante Behandlung ersetzt wer- den. Dass der Patient dabei weniger Schmerzen zu erleiden hat und dass fast keine Narben zurückbleiben, sind weitere Verdienste von MIC. Noch vor zehn, fünfzehn Jahren war es undenkbar, schon wenige Stunden nach einer Blinddarmoperation wieder nach Hause entlassen zu werden. Heute ist dies nichts Ungewöhnliches mehr – ermöglicht durch Hightech-Chirurgie. Wofür steht nun „MIC“ oder „minimal invasive Chirurgie“? Minimal invasiv bedeutet: kleinstmögliches Eindringen in den Körper. Und damit natürlich auch:

kleinstmögliche Verletzung des Körpers. Zu diesem Zweck setzt der Chirurg ein bis zwei winzige Schnitte in die Haut des Patienten. Das genügt, um ein schmales Röhrchen von 1 cm Durchmesser, ein so genanntes Laparoskop, in den Körper ein- zuführen. Das Röhrchen enthält ein Glas- faserkabel zur Beleuchtung des Operati-

onsgebietes, eine Videokamera und einen Arbeitskanal, durch den der Chirurg die notwendigen Instrumente einführt. Die Aufnahmen der Videokamera werden auf einen Monitor übertragen und ver- größert. Mit Hilfe des Monitorbildes führt der Operateur den Eingriff von außen mit Miniaturinstrumenten durch.

Welche Vorteile bietet die minimal invasive Chirurgie? Geringere Verletzung des Körpers durch einen kleineren Eingriff
Welche Vorteile bietet die
minimal invasive Chirurgie?
Geringere Verletzung des Körpers
durch einen kleineren Eingriff
Kürzere Narkosezeiten (teilweise sogar
nur örtliche Betäubung notwendig)
Weniger Schmerzen
Schnellere Heilung
Kleinere Narben
Geringeres Infektionsrisiko
Kürzere Krankenhausaufenthalte
Auch unter kosmetischen Gesichts-
punkten bessere Ergebnisse

Für stark übergewichtige Menschen hat die minimal invasive Chirurgie einen weiteren Vorteil. Fettgewebe heilt schlecht, und da diese Methode das Ge- webe weniger verletzt, ist sie besonders für übergewichtige Patienten vorteilhaft.

Wo kann MIC angewendet werden?

Es gibt kaum noch einen medizinischen Bereich, in dem die minimal invasive Chirurgie nicht angewandt wird. Beson- ders häufig wird sie eingesetzt in der Frau- enheilkunde, in der inneren Medizin sowie bei Operationen am Knochen und an den Gelenken, auch in der Hirnchirurgie kommt MIC immer häufiger zum Einsatz. MIC wird auch Schlüsselloch-Chirurgie oder Endoskoptechnik genannt. Der Begriff Endoskop stammt aus dem Grie- chischen und bezeichnet ein Instrument mit Spiegel und elektrischer Lichtquelle zur Untersuchung von Körperhöhlen. Die Endoskopie wird in verschiedene Anwendungsbereiche unterteilt.

Laparoskopie

Bei der Laparoskopie wird zunächst ein Gas in die Bauchhöhle eingebracht; das Bauchfell hebt sich von den inneren Organen ab. Dies verbessert die Sicht durch das danach eingeführte Endoskop. Ähnlichem einem U-Boot-Periskop kann man sich mit dem Endoskop im Körper- inneren umsehen. Der Arzt führt das Laparoskop bis zum Krankheitsherd und kann beispielsweise einen entzündeten Blinddarm, Eierstockzysten, Myome

und kann beispielsweise einen entzündeten Blinddarm, Eierstockzysten, Myome 1 6 MEDICOM 10. Ausgabe, April 2000

FOTO: M. P. Kage/OKAPIA

FOTO: M. P. Kage/OKAPIA ohne einen weiteren äußerlichen Schnitt entfernen. Thorakoskopie 1910 wurde die erste

ohne einen weiteren äußerlichen Schnitt entfernen.

Thorakoskopie

1910 wurde die erste Thorakoskopie (Thorax: Brusthöhle), die erste Spiege- lung des Rippenfellraumes, vorgenom- men. Anfangs war sie eine rein diagno- stische Untersuchungsmethode, bei der unter örtlicher Betäubung durch einen kleinen Schnitt am Brustkorb ein kleines Röhrchen in den Rippenraum eingeführt wurde. Durch das Röhrchen konnten dann direkt die Lungenoberfläche und das Rippenfell inspiziert werden. Inzwi- schen wird die Thorakoskopie zur Spie- gelung von Rippenfell, Lunge, Brust- korbwand oder der Organe zwischen den beiden Lungenhälften sowie zur Gewe- beentnahme verwendet.

Arthroskopie

Mit der Arthroskopie (abgeleitet von Arth- rose: degenerative Gelenkerkrankung), kann der Ursache von Gelenkerkrankun- gen genau auf den Grund gegangen wer- den. Hauptsächlich wird sie zur Diagnose von Knie-, Schulter-, Hüft-, Hand- oder Sprunggelenksverletzungen eingesetzt. Sie bietet jedoch auch die Möglichkeit, abge- rissene Sehnen wieder anzunähen oder abgesplitterte Knochenteile zu entfernen.

Voraussetzungen für die ambulante Behandlung

Wenn Ihnen ein operativer Eingriff bevor- steht, wird Ihnen Ihr behandelnder Arzt sagen können, ob für Sie die minimal in- vasive Chirurgie in Frage kommt. Sollten Sie an Herzrhythmusstörungen, Diabetes oder schwerem Asthma leiden, ist es na- hezu ausgeschlossen, dass Ihr Arzt dieser Form der ambulanten Behandlung zu- stimmt. Wer bereits einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatte, muss sich in jedem Fall stationär im Krankenhaus behandeln lassen. Stimmt Ihr Arzt zu, dann müssen Sie sicherstellen können, dass man Sie nach einem ambulanten Eingriff abholt oder dass Sie von einem Krankentransport in Ihre Wohnung ge- bracht werden. Im Weiteren muss die häusliche Pflege gesichert sein.

Welcher Arzt darf ambulant behandeln?

Nicht nur der Patient, auch der Arzt muss einige Voraussetzungen erfüllen. Ambu- lante Eingriffe müssen in einem speziellen Operationsraum mit angeschlossenem Aufwachraum und natürlich den nötigen Sterilisationseinrichtungen vorgenom-

men werden. Der Operationsbereich muss vom normalen Praxisbereich getrennt sein, und der Eingriff muss von einem Narkosearzt überwacht werden.

Macht sich die minimal invasive Chirurgie selbstständig?

Die minimal invasive Chirurgie erobert immer mehr Bereiche der Medizin. Das hat jedoch nicht nur Vorteile. Die zuneh- mende Verbreitung der endoskopischen Techniken ist vielfach begleitet von dem Glauben, dass diese Verfahren einfach und ohne Risiken sind. Der Begriff „mini- mal invasive Chirurgie“ verführt dazu, die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen zu unterschätzen. Dabei birgt diese Thera- pieform ganz ähnliche Risiken wie jeder andere chirurgische Eingriff. So erfordert sie eine Narkose — schon dies ist ein Risiko, das nur eingegangen werden

sollte, wenn es unbedingt erforderlich ist. Die einzelnen Eingriffe selbst dauern länger als herkömmliche, und sie sind komplizierter. Dies und die erforderliche Technik machen den Eingriff als solchen erheblich teurer. Die minimal invasive Chirurgie erfordert eine aufwendige tech- nische Ausstat- tung und hoch spezialisierte Ärz- te, die mit dieser Technik auch um- gehen können. Spezielle Knoten- techniken und ei- ne andere Nadel- führung müssen von den Ärzten erst erlernt wer- den. Die ins- gesamt kürzeren

Krankenhausauf-

enthalte senken dennoch die Ge- samtkosten einer Behandlung. Das

Bundesministeri-

um für Bildung,

Wissenschaft, Forschung und Technologie förderte daher die Entwicklung der MIC mit 22 Millionen Mark. Damit die minimal invasive Chirurgie immer sinn- voll und kunstgerecht angewandt wird, besteht seit dem 1. Januar 1998 für Kran- kenhäuser die gesetzliche Verpflichtung zur Qualitätssicherung. Das bedeutet:

Die Kunstgerechtigkeit der Durchführung muss bewertet werden. Außerdem ist ein Vergleich der eigenen Daten mit den Ergebnissen aller Kliniken erforderlich.

Die Zukunft der Hightech- Chirurgie

Telemedizin soll es in Zukunft ermögli- chen, über weite Entfernungen Diagnosen zu stellen und Operationen mit Hilfe von ferngesteuerten Robotern durchzuführen. Auch der Einsatz von Lasern wird in Zu- kunft zum medizinischen Alltag gehören. Die Operationsroboter — also computer- gesteuerte oder -unterstützte Hilfssysteme — werden primär in der Hirnchirurgie eingesetzt werden, wo es auf besonders exakte Bewegungen ankommt. Bereits entwickelt ist ein nur 2 Millimeter großes „U-Boot“, das, mit Sensoren bestückt, durch unseren Körper fahren und nach möglichen Defekten suchen kann (siehe Ausgabe 5 der MEDICOM).

Was Sie vor einer Operation nach der mi- nimal invasiven Methode beachten soll- ten: Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt über die Vor- und Nachteile der minimal invasiven Chirurgie im Vergleich zu her- kömmlichen Techniken. Besprechen Sie auch die Kosten mit Ihrer Krankenkasse! Manche Spezialoperationen werden nicht oder nur teilweise von den Kassen bezahlt.

Dieses Gerät mit Mikromotor und Korallenkopf arbeitet sich wie eine Fräse durch das Innere einer Arterie und löst dabei arteriosklerotische Ablagerungen (Abb. sehr stark vergrößert).

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INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG

Nicht alles ist Gold, was glänzt

Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen pro Jahr auf den Werbeseiten von Zeitungen und Zeitschriften 2 bis 3 neue Substanzen auf, denen von den Anbietern fantastische Eigenschaften zugeschrieben werden. Wir beob- achten diese Entwicklung natürlich seit geraumer Zeit und halten es für angebracht, Sie – unsere Kunden – über den wissenschaftlichen Hinter- grund dieser Substanzen und Präparate zu unterrichten. Unsere Mitbewer- ber mögen uns verzeihen, doch wir möchten, dass unsere Kunden mit diesem wissenschaftlich überprüfbaren Wissen in der Hand selbst entscheiden können, ob sie den Aussagen zu besagten Präparaten Glau- ben schenken wollen oder nicht.

Damit Sie immer schnell und kompetent informiert sind, wollen wir Ihnen mit die- sem Merkblatt mitteilen, welche Produkte aus ernährungswissenschaftlicher Sicht unsinnig sind. Wir möchten Ihnen die wissenschaftlichen Hintergründe für die Entscheidung von MEDICOM mitteilen, bestimmte Produkte nicht zu verkaufen. Denn eines ist sicher: Qualität und Kun- denzufriedenheit sind unser oberstes Ziel.

Protein- und Aminosäure-Kapseln

I n jüngster Zeit werden zahlreiche Nah- rungsergänzungsmittel angeboten, die Proteine (Eiweiße) oder Aminosäuren ent- halten. Aminosäuren sind die Bau-

steine von Proteinen und werden von den Anbietern mit allerlei wundervol- len Eigenschaften bedacht. In den angebotenen Kapseln oder Tabletten sind aber – verglichen mit den Men- gen, die wir schon mit unserer Nah- rung aufnehmen – nur so minimale Mengen enthalten, dass sie erstens kaum geeignet sind, die Zufuhr an Aminosäuren nennenswert zu er- höhen und zweitens erst recht keine der wunderbaren Wirkungen ausüben können, die man ihnen zuschreibt. Darüber hinaus ist die Protein- und damit auch die Aminosäurezu- fuhr in Deutschland ohnehin eher zu hoch als zu niedrig. So zeigte eine groß angelegte wissenschaftliche Studie, dass die empfohlenen Zu- fuhrmengen an Proteinen und Ami- nosäuren bei weitem überschritten wer- den. Dies liegt nicht zuletzt an der relativ großen Menge an Lebensmitteln tieri- schen Ursprungs, die wir üblicherweise verzehren. Empfohlen wird täglich eine durchschnittliche Menge von etwa 48 Gramm Protein für eine 60 kg schwere Frau beziehungsweise 60 Gramm für einen 75 kg schweren Mann. Der Nutzen einer ergänzenden Aminosäurezufuhr ist daher sehr fragwürdig. Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, bei schwer erkrankten älteren Menschen, kann es zu Proteinmangelerscheinungen kommen.

M EDICOM bietet Ihnen nur wirklich sinnvolle, wissen-

schaftlich geprüfte Produkte. Denn wir scheuen weder Kosten noch Mühen, um unserem Motto „Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe“ gerecht zu werden. Nobilin Q 10 ist beispielsweise die erste und bislang einzige Nahrungsergänzung, die das Prüfsiegel des Instituts Fresenius tragen darf. In einem nicht nur lang- wierigen, sondern auch sehr kost- spieligen Verfahren wird jede einzel- ne Lieferung von Nobilin Q 10 vom Institut Fresenius überprüft und analysiert. Bei MEDICOM erhalten Sie eben nur Arzneimittel und Nah- rungsergänzungen, die einen we- sentlichen Beitrag zu Ihrer Gesund-

heit leisten. Und das in bester Qua- lität zu einem vernünftigen Preis. Denn wir wollen, dass Gesundheit keine Frage des Geldes ist. Vielleicht haben Sie sich aber auch schon einmal gefragt, warum

es bei MEDICOM bestimmte Produkte nicht gibt. Warum bietet MEDICOM zum Beispiel keine Apfelessig-Kapseln an? Wo man doch immer wieder liest, dass damit angeblich wahre Wunder erreicht werden sollen. Die Antwort ist ganz ein- fach und liegt in unserer Firmenphiloso- phie begründet: Bei MEDICOM erhalten Sie nur Produkte mit nachgewiesener und plausibler Wirkung. Und keine

FOTO: WDV
FOTO: WDV

Sinnvoll oder nutzlos? Viele Präparate halten nicht, was sie versprechen.

teuren „Wundermittel“, die in Wirklichkeit gar keinen Nutzen bringen. Genau zu diesen gehören leider auch die vielgeprie- senen Apfelessig-Kapseln. Doch nicht alles, was von anderen Herstellern angeboten wird, ist unsinnig und nutzlos. Aber oftmals gibt es ein- fach bessere Alternativen, die qualitativ hochwertiger sind. So finden Sie bei MEDICOM statt Nachtkerzen- oder Schwarzkümmelöl das wesentlich wert- vollere Borretsch-Öl, das einen weitaus höheren Anteil an Gamma-Linolensäuren aufweist als die beiden anderen Öle.

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MEDICOM informiert MEDICOM informiert MEDICOM informiert In solchen Fällen ist allerdings eine Proteingabe über

In solchen Fällen ist allerdings eine Proteingabe über Nahrungsergänzungs- mittel auch nicht mehr ausreichend. Die dann nötigen hohen Mengen sind nur über eine ergänzende spezielle Trink- nahrung zu erreichen. Daher machen Aminosäuren und Proteine in Nahrungs- ergänzungsmitteln keinen Sinn, auch wenn die Anbieter für diese Produkte gern mit hochgegriffenen Versprechun- gen werben.

Glutathion

G lutathion ist eine Eiweißverbindung, die der Körper aus drei Aminosäuren

herstellt. Man bezeichnet es als Tripep- tid. Es ist Bestandteil der Glutathion- Peroxidase, eines Enzyms, das zur Ent- giftung des Körpers von freien Radikalen notwendig ist. Allerdings gibt es keine ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass die zusätzliche Gabe von Glutathion zu einer erhöhten Aktivität des Enzyms führt. Das heißt, durch die Einnahme von Glutathion wird der Schutz vor freien Radikalen nicht verbessert. Die Gluta-thion-Peroxidase ist allerdings ein selenabhängiges Enzym, sodass es besser ist, dem Körper für eine ausreichend hohe Enzymaktivität genügend Selen zur Verfügung zu stellen. In neuester Zeit versuchen jedoch bestimmte Hersteller, Glutathion als wissenschaftliche Neuentdeckung anzu- preisen — was es nicht ist. Denn die körpereigene Eiweißverbindung ist der Ernährungswissenschaft schon sehr lange bekannt. Auch die Versprechungen zu den Eigenschaften von Glutathion sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar.

Apfelessig

D as am weitesten verbreitete und am besten beworbene Mittel des

Schlankheitsmarktes. Zahlreiche Ver- sprechungen preisen Apfelessig und Apfelessig-Kapseln als das Wundermittel schlechthin an. So hart es für einige Leser klingen mag, aus wissenschaftlicher Sicht ist die schlankmachende Wirkung von Apfelessig leider frei erfunden, und wissenschaftlich ist sie in physiologischer Hinsicht absolut nicht nachvollziehbar. Wenn Apfelessig mit viel Wasser aufge- nommen wird, ist allenfalls durch die hohe Flüssigkeitszufuhr eine leicht appe- tithemmende, weil sättigende Wirkung möglich. Die Apfelessig-Kapseln sind in dieser Hinsicht erst recht völlig nutzlos. Auch die angeblichen positiven Wir- kungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Arteriosklerose-Vorbeugung und die säubernde Wirkung auf Gefäße sind wissenschaftlich absolut nicht haltbar. Die Säure, die angeblich wie ein Ent- kalker die Gefäße reinigen soll, kommt als solche gar nicht im Blut an. Wie auch die Magensäure wird sie bereits beim Eintritt des Nahrungsbreis in den Dünndarm durch Sekrete der Bauchspeicheldrüse neutralisiert. Denn der Körper verfügt über effektive Puffersysteme, die einer zu hohen Säurekonzentration vorbeugen. Auch die Hinweise auf den Vitamin-, Mi- neralstoff- und Ballaststoffgehalt von Ap- felessig oder Apfelessig-Kapseln sind irre- führend, weil im Vergleich zum ganzen Apfel hier nur noch geringe Spuren der Vitalstoffe enthalten sind. Sogar die gepriesene verdauungsfördernde Wirkung von verdünntem Apfelessig am Morgen ist ebenso gut durch Wasser oder ein Wasser-Saft-Gemisch zu erzielen.

Obst- und Gemüsekonzentrate

I n den Werbeaussagen zu solchen Kon- zentraten versuchen einige Hersteller den Anschein zu erwecken, als könnten diese Produkte es ersetzen, viel Obst und Gemüse zu verzehren. Die Wahrheit ist al- lerdings, dass man seinem Körper pro Kapsel nur eine verschwindend geringe Menge an Obst beziehungsweise Gemüse zuführt. Darüber hinaus verlieren die Konzentrate bei ihrer Herstellung große Mengen der wertgebenden Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spuren- elemente. Nicht umsonst führt kein Her- steller die tatsächliche Menge an Vitami- nen, sekundären Pflanzenstoffen oder Mi- neralien auf den Packungen an. Auch die Anmerkung, diese Kapseln enthielten Bal- laststoffe, ist fast eine Frechheit, denn der Ballaststoffanteil der Kapseln ist so ge- ring, dass eine einzige Weintraube bereits ballaststoffreicher ist.

Olivenöl-Kapseln

D ie Flut an unsinnigen Produkten ebbt so schnell nicht ab. Jedes Lebensmit-

tel, das beim Verbraucher mit positiven Assoziationen belegt ist, wird heutzutage in Kapseln verpackt und teuer verkauft. Der neueste Trend sind Olivenöl-Kapseln, die dieses Öl in konzentrierter Form enthalten sollen. Mittlerweile hat sich die wissenschaftliche Empfehlung, wenig Lebensmittel mit gesättigten Fettsäuren und viele Lebensmittel mit einfach unge-

sättigten Fettsäuren zu verzehren, he- rumgesprochen. Olivenöl ist ein solches Lebensmittel, denn es enthält große Men- gen einfach ungesättigter Fettsäuren. Man müsste allerdings etliche sündhaft teure Olivenöl-Kapseln einnehmen, um auf die- selbe Menge zu kommen, die man mit einem Salat aufnimmt. Greifen Sie also lieber zur großen Salatschale, und krönen Sie Ihren Salat noch mit einem Dressing aus gutem Essig und echtem Olivenöl.

WISSENSWERT Apfel und Apfelessig im Vergleich (ein mittelgroßer) (zwei Teelöffel) Apfel Apfelessig Protein 0,44
WISSENSWERT
Apfel und Apfelessig
im Vergleich
(ein mittelgroßer)
(zwei Teelöffel)
Apfel
Apfelessig
Protein
0,44 g
0,0 g
Gehalt eines mittelgroßen Ap-
fels im Vergleich zu zwei Teelöf-
feln Obstessig
Ballaststoffe
2,63 g
0,0 g
Calcium
9,23 mg
0,6 mg
Eisen
0,62 mg
0,06 mg
Quelle: Souci-Fachmann-Kraut: Die
Zusammensetzung der Lebensmit-
tel; Nährwerttabellen, med-
pharm GmbH Scientific
Publishers, Stuttgart
Natrium
3,9 mg
0,1 mg
Kalium
187,2 mg
10 mg
Fluor
8,58 µg
2 µg
Jod
1,40 µg
0,1 µg
(1994)
ß-Carotin
0,034 µg
0,001 µg
Vitamin C
15,6 µg
0,0 µg
Folsäure
15,6 µg
0,0 µg
20 MEDICOM 10. Ausgabe, April 2000
GRAFIK: DPNY

Carnitin

B ei Carnitin handelt es sich um eine Aminosäure. Sie wird vom Körper

in ausreichender Menge hergestellt. Aus- gangsstoffe für die Bildung von Carnitin sind zwei andere Aminosäuren. Aufgabe des Carnitins im menschlichen Körper ist, die Nahrungsfette in die Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zellen“, zu schleusen, wo die Fette dann verbraucht werden.

Carnitin wird hierbei jedoch nicht zer- stört, sondern es kann immer wieder ge- nutzt werden. Der menschliche Körper nimmt Carnitin über die Nahrung auf,

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denn es ist in großen Mengen in tieri- schen Lebensmitteln wie Rindfleisch ent- halten. Die durchschnittliche Carnitinzu- fuhr mit der Nahrung liegt bei 32 mg pro Tag, die Eigenherstellung macht etwa 16 mg pro Tag aus. Die Anbieter von Carni- tin-Kapseln erwecken in ihrer Werbung häufig den Eindruck, eine zusätzliche Carnitingabe könne den Fettsäuretrans- port und damit den Verbrauch der Nahrungsfette steigern. Auf diese Weise soll Carnitin als Schlankheitsmittel wirken beziehungsweise seine Einnahme soll beim Sport leistungsfördernd sein.

Dehydroepiandrosteron (DHEA)

B ei DHEA handelt es sich um ein Hor- mon. Eine Vorstufe dieses Hormons

ist Cholesterin. DHEA entsteht als Zwi- schenprodukt bei der Bildung der männ- lichen und der weiblichen Sexualhormo- ne Testosteron und Östradiol. DHEA ist weder als Nahrungsergänzungsmittel noch als Arzneimittel in Deutschland zu- gelassen. Dennoch wird es aus dem Aus- land angeboten — und meist als Wunder- hormon angepriesen. Die Einnahme soll die Entstehung fast aller typischen Erkrankungen, die im höheren Lebensalter auftreten, unterbin- den. Besonders herausgehoben werden die angeblichen Wirkungen gegen Alz- heimer, Osteoporose, Diabetes oder auch Multiple Sklerose. Damit aber nicht ge- nug: DHEA soll auch das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit sowie das Konzen- trationsvermögen steigern und zu guter Letzt wird auch noch ein Lustgewinn in der Liebe versprochen. Tatsächlich sind die Aussagen der An- bieter keinesfalls ausreichend erforscht. Die vorliegenden Studien konnten die angepriesenen Wirkungen nicht bewei- sen. Zudem sind auch die Risiken bei län- gerer Einnahme von DHEA noch völlig unbekannt. In jedem Fall sind die mögli- chen Gefahren einer Einnahme höher einzuschätzen als der Nutzen. Denkbar ist vor allem, dass hormonabhängige Tu- morarten, wie Brust- oder Prostatakrebs, durch die Gabe von DHEA zum Wachs- tum angeregt werden.

Schlankheitsmittel

A ls Schlankheitsmittel werden die ver- schiedensten Produkte angeboten. In

den meisten Fällen handelt es sich leider auch hier nur um leere Versprechungen. So zum Beispiel bei einem Arzneimittel, das in Anzeigen als die Tablette, die Fett auflöst, angepriesen wird. Das Medika-

ment enthält tatsächlich ein fettspalten- des Enzym, doch bedeutet das nicht, dass man bei Einnahme der Tabletten automa- tisch abnimmt. Denn aus wissenschaftli- cher Sicht kann ein solches Enzym allen- falls die Fettaufnahme erhöhen, da es die Aufspaltung des Fettes im Verdauungs- trakt fördert; es kann aber auf keinen Fall zur Gewichtsabnahme führen. Die Steuerung des Stoffwechselvor- gangs „Fett abbauen“ oder „Fett anlegen“ liegt nicht in der Hand dieses Enzyms. Denn ein Enzym ist lediglich ein Werk- zeug. Das ist so, als würde man Ihnen versprechen: Je mehr Schraubenzieher Sie kaufen, desto leichter werden sich Ihre Schrauben lösen lassen. Auch die in vielen Illustrierten bewor- benen Zitronenkapseln, Apfelessigkap- seln und andere den Verbraucher täuschende Mittelchen entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und schmälern nur den Geldbeutel des Verbrauchers, aber leider nicht seine Taille oder andere Problemzonen. Obwohl viele Verbraucherverbände und andere Institutionen gegen solche Produkte vorgehen, um die haarsträu- benden Werbeaussagen zu unterbinden, sprießen täglich neue Anzeigen für ähn- liche Produkte wie Pilze aus dem Boden. Die Vertreiber solcher Mittel kalkulieren ein Verbot des Produktes bereits bei dessen Erstellung ein, wissend, dass die Mühlen des Gesetzes langsam mahlen und sie in der Zwischenzeit mit ihren überteuerten Produkten hohe Gewinne machen können. Es schert diese Anbieter natürlich nicht, dass die gesamte Branche, unter anderem so seriöse Unternehmen wie die MEDICOM, unter solchen Prakti- ken leidet und Nahrungsergänzungs- Präparate insgesamt in Verruf gebracht werden. Die Anbieter von zweifelhaften Präparaten sind nicht am Wohle des Kunden, sondern ausschließlich an der schnellen Mark interessiert. Letztlich sind Abführmittel, Enzyme oder Appetitzügler auch keine Lösung zur Gewichtsabnahme. Hierzu ist eine Verminderung der Energiezufuhr uner- lässlich – Aussicht auf einen anhaltenden Erfolg bietet nur eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Schlankheitsmittel können bei länge- rer Anwendung sogar gefährlich werden. Dies gilt insbesondere für Appetitzügler; aber auch Abführmittel können bei lang- fristiger Anwendung die Darmfunktion beeinträchtigen und Nährstoffdefi- zite hervorrufen. Besonders ärgerlich sind auch die Versprechungen eines

Anbieters von sogenannten Schlank- pflastern: „Schlankwerden, ohne etwas dafür zu tun – einfach ein Pflaster auf- kleben, und die Pfunde schwinden wie im Schlaf.“ Sie können es sich sicher bereits denken: nichts als ein besonders dreistes Werbeversprechen. Und wissenschaftlich natürlich völlig unhaltbarer Unsinn. Es ist leider nicht ganz so einfach, über- flüssige Pfunde zu verlieren, sonst gäbe es sicher schon längst keine Menschen mit Übergewicht mehr. Wenn Ihnen An- zeigen auffallen, in denen Produkte be- worben werden, mit denen Sie angeblich

FOTO: PhotoDisc
FOTO: PhotoDisc

Nur durch dauerhafte Ernährungsumstellung nimmt man wirklich ab.

einen unglaublich schnellen Gewichts- verlust erzielen können, dann ist Vorsicht geboten. Auch wenn Erfolgsberichte oder die üblichen „Vorher-nachher-Bilder“ eingesetzt werden, sollten Sie einem sol- chen Produkt sehr kritisch gegenüberste- hen. Eine weitere Tatsache, die Sie stutzig machen sollte, ist die Angabe einer aus- ländischen Telefonnummer. Und auch wenn ein Herr mit weißem Kittel offensichtlich den Eindruck er- wecken soll, ein Arzt stehe dahinter, ist Vorsicht geboten. Denn es ist laut Wett- bewerbsrecht verboten, für Nahrungser- gänzungs-Präparate und Arzneimittel mit Medizinern zu werben. Es ist uns auch schon aufgefallen, dass derselbe „Arzt“ in verschiedenen Anzeigen mit unterschiedlichen Namen auftrat.

Wer abnehmen will, sollte seine Er- nährung umstellen. Da Fett der Haupt- energieträger unserer Nahrung ist, sollte in erster Linie Fett eingespart werden. Sie sollten nicht nur auf das Fett bei der Zubereitung der Mahlzeiten, sondern auch auf den natürlichen Fettgehalt der Lebens- mittel achten. Wir raten zum Austausch von fettreichen Milchprodukten und Wurstwaren gegen fettarme Varianten. Wir empfehlen eine kohlenhydratreiche Kost mit viel Gemüse und Obst sowie Vollkorngetreideprodukten. Kalorienreiche Lebensmittel wie Alkohol und Süßigkeiten sollten möglichst gemieden werden.

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MEDICOM informiert MEDICOM informiert MEDICOM informiert Und es wirkt doch … Der wundersame Placebo-Effekt N
Und es wirkt doch … Der wundersame Placebo-Effekt N atürlich kann es sein, dass die
Und es wirkt doch …
Der wundersame Placebo-Effekt
N atürlich kann es sein, dass die ver-
sprochenen Wirkungen einiger
Produkte hin und wieder tatsächlich
auftreten, auch wenn das aus wissen-
schaftlicher Sicht nicht möglich ist.
Wie kommt das? In diesem Fall han-
delt es sich um den so genannten „Pla-
cebo-Effekt“. Das heißt, der Glaube an
die helfenden Eigenschaften eines
Präparates ist so groß, dass allein die-
ser Glaube ungeahnte Kräfte im Körper
des Betreffenden mobilisiert – auch
wenn das angebliche Wundermittel
völlig unbrauchbar ist.
Viele werden jetzt vielleicht den-
ken, dass es keine Rolle spielt, auf wel-
che Art und Weise eine Wirkung er-
zielt wird; Hauptsache ist doch, dass sie
erzielt wird. Das ist so nicht ganz rich-
tig, denn wenn einem Menschen ein
Präparat aufgrund des Placebo-Effek-
tes hilft, dann liegt das nicht an der
Substanz des betreffenden Mittels –
sondern: Dieser Mensch hat sich durch
seinen Glauben an dieses Produkt qua-
si selbst geheilt. Weitere Personen, die
von diesem Erfolg beeindruckt sind,
werden sich das Wundermittel sicher
ebenfalls kaufen. Doch ob auch sie Er-
folg haben, hängt nicht vom Präparat
ab, sondern von der Fähigkeit der be-
treffenden Menschen, an die Wirkung
glauben zu können. Dieser Vorgang ist
jedoch sehr individuell, und weder ist
er wissenschaftlich zu überprüfen,
noch ist damit ein Behandlungserfolg
zu garantieren.
Die Wirkung eines solchen Präpa-
rates liegt an der Person selbst und
nicht an der Wirksamkeit der Inhalts-
stoffe. Die Wirkung könnte also eben-
so gut mit schön verpackten Süßstoff-
Dragees erzielt werden.
Bei MEDICOM erhalten Sie nur Produk-
te mit nachgewiesener und plausibler
Wirkung. Und keine teuren „Wunder-
mittel“, die keinen Nutzen bringen. Die
Medicom Pharma AG bietet in ihren
Produkten Vitamine, Mineralstoffe und
andere hochwertige Inhaltsstoffe nur in
definierter Menge an. Wir sind der Auf-
fassung, der Verbraucher sollte an Hand
der Mengenangaben nachvollziehen
können, welche gesundheitsfördernden
Substanzen und wie viel davon er mit
einem Vitalstoff-Präparat aufnimmt.

Melatonin

D as Hormon Melatonin darf in Deutsch- land wegen seiner unkalkulierbaren

Wirkungen nicht als Nahrungsergän- zungsmittel verkauft werden. Dennoch bieten dubiose Firmen dieses Hormon über ausländische Telefonnummern an. Es handelt sich bei Melatonin um einen Abkömmling der Aminosäure Trypto- phan, der in der Zirbeldrüse im Gehirn gebildet wird. Melatonin wird häufig als Wunder- hormon gegen Alterserscheinungen und zur Vorbeugung und Behandlung diverser Erkrankungen angepriesen. Außerdem soll es auch antioxidative Eigenschaften besitzen, also auch zur Abwehr freier Ra- dikale beitragen. Selbst Schlankheitskuren sollen unterstützt werden können, und Depressionen und AIDS sollen mit Mela- tonin zu behandeln sein. Hierbei handelt es sich jedoch um wildeste Spekulationen. Es sind keinerlei wissenschaftliche Belege für diese Behauptungen vorhanden. Bekannt wurde Melatonin vor allem dadurch, dass es den Tag-Nacht-Rhyth- mus des Menschen beeinflusst und daher die negativen Erscheinungen eines Jetlags mildern könnte. Beim Jetlag liegt eine Störung der biologischen Uhr vor, die häufig nach Fernreisen über unterschied- liche Zeitzonen hinweg auftritt. Melato- ningaben sollen darüber hinweghelfen und zur Förderung des Schlafes beitragen. Tatsache ist, dass Melatonin bereits in sehr geringen Mengen zu gravierenden Stoffwechseländerungen führen kann und in jedem Fall als Arzneimittel einzustufen ist. Schädigungen durch Fehlregulationen können nicht ausgeschlossen werden. Außerdem können die Wirkungen auf die biologische Uhr des Menschen zu Beein- trächtigungen der Reaktionsfähigkeit und damit beispielsweise auch der Fahrtüch- tigkeit führen. Da Melatonin bei Einnahme durch Schwangere auch auf den Fötus übertragen wird, sollten während der Schwangerschaft keinesfalls Melatonin- präparate eingenommen werden. Über die Auswirkungen auf die Kindesentwicklung liegen bisher keine Daten vor. Der Einsatz von Melatonin zu medizinischen Zwecken kann gerechtfertigt sein, darf jedoch grundsätzlich allein auf ärztliche Ver- ordnung erfolgen.

Spirulina

B ei Spirulina handelt es sich um ein Algenprodukt, das wegen der enthal-

tenen Vitamine und Mineralstoffe als besonders hochwertig beworben wird.

Meeresalgen werden vorwiegend in Ja- pan und China als Lebensmittel verwen- det und teilweise in großen Mengen kul- tiviert. Algen haben als Lebensmittel und wichtige Eiweißquelle im asiatischen Raum eine große Bedeutung. Als Lebens- mittel verwendet, können Algen auch zur Ballaststoffzufuhr beitragen. Bei getrockneten Algenprodukten wie Spirulina-Tabletten ist der Ballaststoff- gehalt jedoch nur noch sehr gering, und es kommt zu großen Schwankungen bei den Inhaltsstoffen. Da der Eiweißgehalt in Deutschland bei unserer ohnehin zu hohen Eiweißaufnahme keine Rolle spielt und Mineralstoffe und Vitamine in sol- chen Tabletten nur in wechselnder Men- ge enthalten sind, ist eine gezielte Nah- rungsergänzung mit essenziellen Nähr- stoffen in definierter Menge in jedem Fall sinnvoller.

Pu-Erh-Tee-Kapseln

W erden seit geraumer Zeit als neues Wunderschlankheitsmittel ange-

priesen. Was ist aus wissenschaftlicher Sicht dazu zu sagen? Eine appetitzügeln- de Wirkung von Pu-Erh-Tee-Präparaten ist nie nachgewiesen worden. Als Fazit bleibt zu sagen, dass Kapseln mit Pu-Erh- Tee vor allen Dingen den Geldbeutel des Verbrauchers schlank machen. Eine Wir- kung ist weder nachweisbar noch plausi- bel. Denn die Pu-Erh-Tee-Kapseln können nicht mal mit der sättigenden Wirkung eines halben Liter Wassers konkurrieren.

Magnetbandagen

U m eine schnelle Mark zu machen, schrecken skrupellose Geschäftema-

cher wirklich vor nichts zurück. So wur- de in einer Anzeige eine Bandage bewor- ben, die 32 Magnete enthält, welche angeblich „die Schmerzen aus dem Kör- per ziehen“. Die Anzeige enthält außer- dem vermeintliche Erfolgsberichte von Betroffenen. Natürlich völliger Quatsch! Leider fallen immer wieder verzweifelte Menschen, die unter Schmerzen leiden, auf solche dubiosen Angebote herein. Und da es sehr viele Menschen gibt, die Gelenkbeschwerden haben und ständig mit Schmerzen kämpfen, greifen sie gern nach einem solchen Strohhalm, der Linderung verspricht. Deshalb gelingt es solchen unseriösen Anbietern meistens tatsächlich, einen fetten Gewinn auf Kosten der Schmerzgeplagten einzustrei- chen. Sprechen Sie lieber mit Ihrem Arzt, als solchen fragwürdigen Angeboten Vertrauen zu schenken.

22 MEDICOM 10. Ausgabe, April 2000

DPNY

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

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FOTO: S. Camazine/OKAPIA

OsteoporoseOsteoporose

dasdas unerkannteunerkannte VolksleidenVolksleiden

D ie wenigsten Menschen können sich unter dem Be- griff „Osteoporose“ etwas vorstellen. Dabei handelt

es sich um ein Volksleiden, von dem allein in Deutschland etwa 6 bis 8 Millionen Menschen betrof- fen sind. „Knochenschwund“, wie die Krankheit im Volksmund ge- nannt wird, ist eine schleichende Erkrankung, die häufig erst spät erkannt wird, nämlich dann, wenn bereits die ersten Folgeerschei- nungen auftreten. Lesen Sie auf den folgenden Seiten, wie Sie der Osteoporose vorbeugen, sie erken- nen und ihre Symptome lindern können.

vorbeugen, sie erken- nen und ihre Symptome lindern können. Links sehen Sie die Faktoren, die den

Links sehen Sie die Faktoren, die den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen – rechts diejenigen, die einen negativen Einfluss ausüben.

I rmgard erzählt: „Angefangen hat alles mit Rückenschmerzen — im oberen Bereich der Wirbelsäule —

I rmgard erzählt: „Angefangen hat alles mit Rückenschmerzen — im oberen Bereich der Wirbelsäule — aber erst, als ich in der Küche ausgerutscht bin und mir den Oberschenkelhals gebrochen habe, hat mir der Arzt im Krankenhaus gesagt, dass ich Osteoporose habe.“ So wie Irmgard geht es vielen. Jedes Jahr erleiden 70.000 bis 80.000 Menschen in Deutschland einen osteoporosebedingten Oberschenkelhalsbruch. Die Fraktur ist ein typisches Symptom für das fortge- schrittene Stadium einer Erkrankung, die noch viel zu oft unerkannt bleibt.

Was ist Osteoporose?

Ihren Namen erhielt die Krankheit im Jahr 1885 von dem Innsbrucker Arzt Gustav Pommer. Aus „os“, Knochen, und „porus“, das Loch, wurde Osteoporose. Kennzeich- nend für die Erkrankung sind der beschleunigte Verlust von Knochenmasse und die erhöhte Knochenbruchgefahr. Anfangs äußert sich der schleichende Abbau von Knochenmasse in Form von Knochenschmerzen im Rücken und als Rückgang der Körpergröße. Im fortge- schrittenen Stadium können unbemerkte Wirbeleinbrüche zum sogenannten „Witwenbuckel“ führen, einer schmerz- haften Deformation des Oberkörpers, die den Anschein erweckt, als sei der Kopf zwischen die Schultern gesunken. Später schließlich können bereits geringste Stürze und Verletzungen zu Knochen- brüchen führen, z. B. zum Bruch des Oberschenkelhalses.

Die Knochen – ständig im Wandel

Auch wenn das Größenwachstum unserer Knochen mit dem Ende der Pubertät abgeschlossen ist – unsere Knochensub- stanz verändert sich auch nach dieser Zeit ständig. Denn das Skelett ist kein statisches Gebilde, sondern vielmehr ein lebendiges Organ. Genauso, wie sich Haut und Haare beständig erneuern, wird auch die Knochensubstanz ständig ab- und wieder neu aufgebaut. Das macht es so wichtig, dem Knochengerüst ständig alle wichtigen Vitalstoffe zuzu- führen. Der Organismus tauscht ständig Teile der knöchernen Substanz aus. Osteoklasten (Fresszellen) tragen dabei alte Knochensubstanz ab, und Osteo- blasten (Bildungszellen) bauen neue Knochensubstanz auf. Ganz besonders braucht der Organismus hierfür Calcium,

Vitamin D und die Vitamine C und K. Darüber hinaus sind auch die Spurenele- mente Fluor, Mangan, Silicium und Zink für den Aufbau von Knochenmasse wichtig.

Beim Erwachsenen laufen die Ab- und Aufbauprozesse bis zum Alter von Mitte 30 mit derselben Geschwindigkeit ab. Danach verlangsamt sich der Wiederauf- bauprozess im Knochen allmählich. Die abgebaute Knochensubstanz wird nicht mehr vollständig ersetzt, die Knochen- masse nimmt ab. Eine gesunde Person verliert in der Regel zwischen 1 und 1,5 Prozent der Knochenmasse pro Jahr, also vom 40. bis zum 70. Lebensjahr etwa ein Drittel der gesamten Knochenmasse,

Osteozyt Knochen- zellen Markraum Osteoid
Osteozyt
Knochen-
zellen
Markraum
Osteoid

Gesundes Knochengewebe — normale Gewebestruk- tur. Auch die Verteilung der Knochen aufbauenden Zellen, der Osteoblasten, und der Knochenzellen, Osteozyten, ist normal.

Osteoklast Knochen abbauende Zelle Markraum Osteo- blast Knochen auf- bauende Zelle
Osteoklast
Knochen abbauende
Zelle
Markraum
Osteo-
blast
Knochen auf-
bauende Zelle

Osteoporotisches Knochengewebe. Die anorganische und die organische Knochenmasse sind verringert. Die Osteoblasten sind nur noch vereinzelt vorhanden und das Osteoid ist deutlich dünner.

ohne dass dieses eine Gefahr für das Skelett darstellt. Erst wenn der Knochen- abbau für die Altersgruppe unver- hältnismäßig schnell fortschreitet – die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierte einen Abbau von 2,5 Prozent pro Jahr als osteoporotisch — spricht man von einer krankhaften Veränderung.

Reine „Frauensache“?

Schätzungen zufolge erkrankt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens an Osteoporo- se. Dass es meistens das weibliche Ge-

schlecht trifft, und insbesondere Frauen in den Wechseljahren, hat einen bestimmten Grund: die Abnahme der Produktion weib- licher Hormone. Östrogene sind nämlich nicht nur für das weibliche Aussehen und die Fortpflanzungsfähigkeit verantwort- lich, sondern beeinflussen auch den Kno- chenstoffwechsel. Wenn die Hormonpro- duktion ab Mitte Vierzig nachlässt, wird mehr Calcium aus den Knochen freigesetzt. Da der erneute Knochenaufbau viel langsa- mer erfolgt, geht kontinuierlich Knochen-

masse verloren.

Fortsetzung auf Seite 26

Knochen- masse verloren. Fortsetzung auf Seite 26 WISSENSWERT Risikofaktoren für Osteoporose Eine
WISSENSWERT Risikofaktoren für Osteoporose Eine calciumarme Ernährung Erhält der Körper nicht genügend Calcium
WISSENSWERT
Risikofaktoren für Osteoporose
Eine calciumarme Ernährung
Erhält der Körper nicht genügend
Calcium aus der Nahrung, löst er das
gebundene Mineral aus den Knochen.
Außerdem entscheidend: eine ausrei-
chende Vitamin-D-Zufuhr, da dieses
fettlösliche Vitamin für den Calcium-
haushalt im Körper sehr wichtig ist.
Zigaretten und Alkohol
Nikotin und Alkohol wirken sich un-
mittelbar auf den Knochenstoffwechsel
aus. Sie rauben dem Körper die Vitami-
ne, die er so dringend für den Stoff-
wechsel braucht, und schädigen so die
Knochenzellen.
Bewegungsarmut
Mangelnde Bewegung beeinträchtigt
die Aktivität des Knochenstoffwechsels
und damit die Versorgung der Kno-
chenzellen mit Nährstoffen.
Calcium-Mangel
— etwa infolge einer gestörten Calcium-
Aufnahme aufgrund von Darmerkran-
kungen oder bei mangelhafter Zufuhr
durch die Ernährung — erschwert die
Versorgung der Knochenzellen mit dem
Aufbaustoff.
Vererbung
Das familiäre Erbe (Osteoporosefälle in
der Verwandtschaft) und eine grazile
Statur erhöhen das Osteoporose-Risiko.
Das steigende Lebensalter
Je älter man wird, desto größer ist der
Verlust an Knochenmasse.

FOTO: Will u. Deni McIntyre/OKAPIA

Osteoporose –

das unerkannte Volksleiden

Die Osteoporose-Gefährdung nimmt zu. Deshalb tritt Osteoporose am häufigsten bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Das bedeutet allerdings nicht, dass Osteoporose eine „reine Frauensache“ ist. Neben hormonellen Umstellungen existieren noch weitere, vom Geschlecht unabhängige Risikofaktoren.

Diagnose

„Osteoporose“ zu erkennen ist nicht ganz einfach, denn die Krankheit entwickelt sich schleichend und bleibt vom Betroffe- nen lange Zeit unbemerkt. Erst bei einem Verlust von mehr als einem Drittel der Knochenmasse kann man sicher von einer krankhaften Veränderung sprechen. Die besten Aussichten, der Osteoporose früh- zeitig Einhalt zu gebieten, hat „frau“, wenn sie sich spätestens nach den Wech- seljahren auf ihr Osteoporose-Risiko testen lässt – auch dann, wenn sie (noch) keine Beschwerden verspürt.

Knochendichte-Messung

Die Knochendichte-Messung ist das bekannteste Verfahren zur Diagnose von Osteoporose. Das Messgerät, das Osteo-

zur Diagnose von Osteoporose. Das Messgerät, das Osteo- Darstellung des Röntgenbildes eines Oberschenkels auf einem

Darstellung des Röntgenbildes eines Oberschenkels auf einem Computerbildschirm.

densitometer, funktioniert ähnlich wie ein Röntgengerät. Es misst die Strahlung, die das Knochengewebe durchlässt. Dabei gilt: Je dichter das Knochengewebe ist, desto weniger Strahlung lässt es durch. Per Computer wird dann anhand der Menge der durchgelassenen Strahlen die Knochendichte bestimmt. Gemessen wird im Bereich des Unterarmes, der Wirbel- säule oder des Oberschenkelhalses. Die Strahlenbelastung bei der Knochendichte- Messung ist geringer als beim Röntgen, und das Verfahren ist absolut schmerzfrei.

Ultraschall und Urin-Test

Ein verstärkter Knochenumsatz (Auf- und Abbau von Knochenmasse) oder vorge- schädigte Knochen lassen sich bis zu einem gewissen Grad auch durch Ultra- schall-Untersuchungen oder Urin-Tests nachweisen. Beide Methoden werden allerdings wegen der hohen Kosten und der hohen Schwankungen in den Messergebnissen zur Zeit noch nicht routinemäßig eingesetzt.

WISSENSWERT Testen Sie Ihr Osteoporose-Risiko Mit Hilfe dieser einfachen Checkliste können Sie sehr schnell erkennen,
WISSENSWERT
Testen Sie Ihr Osteoporose-Risiko
Mit Hilfe dieser einfachen Checkliste können Sie sehr schnell
erkennen, wie hoch Ihr persönliches Risiko ist, an Osteoporose zu
erkranken. Beantworten Sie die unten stehenden Fragen, und
zählen Sie dann die „Ja-Kreuze“ zusammen.
Wenig Bewegung
Ja
Nein
Abneigung gegen Milch & Milchprodukte
Ja
Nein
Sehr schlanke Figur
Ja
Nein
Über längere Zeit Ausbleiben der Regelblutung
Ja
Nein
Später Menstruationsbeginn (älter als 15 Jahre)
Ja
Nein
Früher Beginn der Wechseljahre (jünger als 45 Jahre)
Ja
Nein
Weiblich
Ja
Nein
Komplette Entfernung beider Eierstöcke
Ja
Nein
Knochenbrüche oder Osteoporose bei Blutsverwandten
Ja
Nein
Dauerhafte Behandlung mit Cortison oder Prednisolon
Ja
Nein
Älter als 50 Jahre
Ja
Nein
Auswertung: Schon ab 4x „Ja“ sollten Sie sich ausführlicher über Ihre Risikofaktoren
informieren und entsprechend vorbeugen. Ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt und die
Lektüre des Ratgebers „Osteoporose vorbeugen“ können Ihnen dabei helfen. Sie erhal-
ten den Ratgeber gegen Einsendung von DM 7,50 beim Kuratorium Knochengesundheit.
(Die Adresse finden Sie am Ende dieses Beitrages.)
Quelle: Kuratorium Knochengesundheit e.V.

Vorbeugen und behandeln

Schon vor dem 35. Lebensjahr kann man viel dafür tun, um im Alter nicht an Osteoporose zu erkranken.

Calcium & Bewegung – die Formel für starke Knochen

„Viel Calcium und viel Bewegung“ – mit diesen beiden Faktoren können Sie selbst am meisten zu Ihrer Gesundheit beitragen – am besten vorsorglich.

Calcium – Baustoff für starke Knochen

Der Mineralstoff ist der wichtigste Grund- pfeiler in der Vorbeugung und der Behandlung von Osteoporose. Wer früh im Leben starke Knochen aufbaut, läuft im Alter weniger Gefahr, an porösen Kno- chen zu leiden. Calcium spielt dabei die Rolle des Baustoffs. Es ist der Hauptbe- standteil des menschlichen Skeletts und sorgt für die Festigkeit der Knochen. Ob- wohl der Calcium-Gehalt im Blut des Menschen nur 0,1 g pro Liter Blut beträgt, speichert ein erwachsener Körper rund 1 bis 1,5 kg Calcium in seinem Knochen- gerüst. Dem Körper muss kontinuierlich Calcium über die Nahrung zugeführt wer- den. Der Calciumspiegel im Blut wird durch das Zusammenspiel verschiedener

FOTOS: arabella press FOTO: PhotoDisc Hormone konstant gehalten. Denn: Ist die Calcium-Menge im Blut zu

FOTOS: arabella press

FOTO: PhotoDisc

Hormone konstant gehalten. Denn: Ist die Calcium-Menge im Blut zu gering, be- ginnt der Organismus, das in den Knochen eingelagerte Calcium „herauszulösen“. Die regelmäßige Versorgung mit Calcium sorgt dafür, dass den Knochen stets genü- gend „Bausubstanz“ zur Verfügung steht, und verhindert, dass der Körper das wert- volle Mineral den Knochen entzieht. Wie wichtig eine ausgewogene Calciumzufuhr ist, belegte schon die 1997 im New Eng- land Journal of Medicine veröffentlichte Studie von Dawson-Hughes. Die Studie, an der ältere Menschen teilnahmen, hatte ergeben, dass die Zufuhr von Calcium in Kombination mit Vitamin D den Knochenmassenverlust signifikant redu- ziert. Wie viel Calcium unser Körper täg- lich braucht, ist abhängig von Alter und Gesundheitszustand: Heranwachsende benötigen z. B. mehr Calcium als Erwach- sene; Schwangere und ältere Menschen wiederum mehr als Heranwachsende. Empfehlungen gehen davon aus, dass ge- sunde Erwachsene täglich 1.000 mg Cal- cium zu sich nehmen sollten. Älteren Menschen und Risikogruppen (Schwan- geren) wird sogar zu einer täglichen Auf- nahme von 1.500 mg geraten.

WISSENSWERT Milchunverträglichkeit Wenn Sie eine Abneigung gegen Milch- produkte haben oder empfindlich auf
WISSENSWERT
Milchunverträglichkeit
Wenn Sie eine Abneigung gegen Milch-
produkte haben oder empfindlich auf
Milchzucker (Lactose) oder Milcheiweiß
reagieren, gestaltet sich die Calciumver-
sorgung schwieriger. Ungefähr 1 Liter
Milch müssen Sie täglich trinken, um
sich 1.000 mg Calcium zuzuführen. Den
gesamten Tagesbedarf an Calcium allein
durch den Verzehr von Gemüse (wie
Fenchel, Brokkoli) oder mit calciumrei-
chem Mineralwasser zu decken, ist aus-
gesprochen schwierig. Sprechen Sie mit
Ihrem Arzt über eine Nahrungsergän-
zung mit Calcium-Präparaten. Brause-
tabletten sind die häufigste Form der
Nahrungsergänzung mit Calcium. Sie
schmecken gut und decken leicht den
Tagesbedarf an Calcium.
FOTO: PhotoDisc
Querschnitt durch einen gesunden Wirbelknochen Querschnitt durch einen osteoporotischen Wirbelknochen Gesunder
Querschnitt durch einen
gesunden Wirbelknochen
Querschnitt durch einen
osteoporotischen Wirbelknochen
Gesunder Wirbelknochen mit normaler Knochen-
struktur. Schwammartiges Gerüst aus feinen
Knochenbälkchen (stark vergrößert).
Durch Osteoporose geschädigter Wirbelkno-
chen mit stark aufgelockertem Knochengewebe
(stark vergrößert).

So gehen Sie auf Nummer sicher, dass Ihr Organismus das wertvolle Knochen- mineral täglich in ausreichender Menge erhält.

Bewegung – Training für den Knochenaufbau

Wie stark die Knochen sind, das hängt unter anderem davon ab, wie viel man sich bewegt. Denn: Kräftige Muskeln regen die Tätigkeit der Knochen aufbau- enden Osteoblasten an. Wird der Muskel zu wenig bewegt, verlieren wir auch Kno- chenmasse. Deshalb ist Bewegung gleich nach einer ausreichenden Versorgung mit Calcium der wichtigste Faktor zur Pflege und zur Erhaltung der Knochenfestigkeit. Dabei muss es nicht gleich Hochleis- tungssport sein. Im Gegenteil: Schonende Übungen, die einen Schwerkrafteinfluss auf die Wirbelsäule haben, z. B. Walking, Treppensteigen oder Wandern, regen den Kreislauf an. Und das ist die beste Voraussetzung, um die Versorgung der Knochen mit Nährstoffen zu sichern.

Eine Studie der Tufts University zeigte, dass regelmäßiges Krafttraining die Knochen ganz besonders gut kräftigt. Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich hatten und ein Jahr lang jede Woche zwei 40-minütige Trainingseinheiten absolvierten, gewannen 1 Prozent an

Knochendichte hinzu, während die Frauen, die keine Trainingseinheiten ab- solvierten, 2 bis 2,5 Prozent verloren. Damit befanden sich die Frauen, die kein

Prozent verloren. Damit befanden sich die Frauen, die kein Krafttraining regt die Knochenbil- dung an und

Krafttraining

regt die

Knochenbil-

dung an und wirkt der Osteoporose entgegen.

Training absolvierten, mit dem gemesse- nen Schwund der Knochendichte an der Grenze des Wertes, den die WHO (Weltge- sundheitsorganisation) als Anzeichen einer krankhaften Veränderung der Knochen festgelegt hat. Personen, die Krafttraining betreiben, haben eine Knochendichte, die um bis zu 30 Prozent über der ihrer unsportlichen Mitmenschen liegt, bestätigt auch Gail Dalsky vom Health Center der University of Connec-

ticut. Wichtig sei allerdings, dass beim Krafttraining mit relativ hoher Belastung bei wenigen Wiederholungen (8 bis 10)

gearbeitet wird.

Fortsetzung auf Seite 28

bei wenigen Wiederholungen (8 bis 10) gearbeitet wird. Fortsetzung auf Seite 28 MEDICOM 10 . Ausgabe,

Osteoporose –

das unerkannte Volksleiden

FOTO: PhotoDisc
FOTO: PhotoDisc

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die aktuellen Therapiemöglichkeiten, nur er kann Sie richtig beraten.

Therapiemöglichkeiten

Was sich über lange Jahre unbemerkt entwickelt hat, muss leider auch langfristig behandelt werden. Je früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto besser sind die Chancen, dem Verlust von Knochensubstanz Einhalt zu gebieten. Denn: Hat die Osteoporose schon zu Knochenbrüchen geführt, ist sie meist nicht mehr zu heilen. Medikamente können das Fortschreiten der Erkrankung oft verhindern. Zu den Medikamenten, die am häufigsten zur Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, gehören die folgenden.

von Osteoporose eingesetzt werden, gehören die folgenden. Calcitonin ist ein Schilddrüsenhormon, das sich zur

Calcitonin ist ein Schilddrüsenhormon, das sich zur Kurzzeittherapie eignet. Es bewirkt eine Zunahme des Knochenmineralgehaltes und kann so das Knochenbruchrisiko mindern, jedoch keine neue Knochensub- stanz bilden. Calcitonin wirkt schmerz- lindernd und wird bei frischen Brüchen verschrieben. Mögliche Nebenwirkungen:

vorübergehende Übelkeit, Magen- und Darmbeschwerden, Blutwallungen.

Ipriflavon ist ein Pflanzenfarbstoff (Flavonoid), der sich positiv auf den Knochenstoffwechsel auswirkt. Zur Zeit werden ist ein Pflanzenfarbstoff (Flavonoid), der sich positiv auf den Knochenstoffwechsel auswirkt. Zur Zeit werden wissenschaft- liche Studien durchgeführt, um die Wirksamkeit von Ipriflavon zu belegen. Ipriflavon ist nur im europäischen Ausland als Arzneimittel erhältlich. Mögliche Nebenwirkungen:

keine bekannt.

erhältlich. Mögliche Nebenwirkungen: keine bekannt. Hormone Die Gabe weiblicher Hormone wie Östro- gen und

Hormone Die Gabe weiblicher Hormone wie Östro- gen und Gestagen schützt vor dem Knochenabbau und verringert das Knochenbruchrisiko. Gleichzeitig lindern

die Hormongaben typische Beschwerden der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Unterleibs- und Blasenbeschwerden sowie Depressionen. Die Hormondosis kann aber deutlich reduziert werden, wenn zusätzlich zu Östrogenen auch noch Cal- cium und Vitamin D eingenommen wer- den. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Nationalen Instituts für Gesundheit in Philadelphia. Die Vorteile einer Kombina- tionstherapie: die Nebenwirkungen einer Östrogenbehandlung, wie Gewichtszu- nahme, Stimmungsschwankungen und Spannungsgefühl in den Brüsten, lassen sich durch eine niedrigere Östrogendosie- rung deutlich mindern. Mögliche Nebenwirkungen:

Erhöhung des Thrombose-Risikos, Wie- dereinsetzen der Regelblutung.

des Thrombose-Risikos, Wie- dereinsetzen der Regelblutung. Biphosphonate Sie hemmen die Aktivität der Knochen ab-

Biphosphonate Sie hemmen die Aktivität der Knochen ab- bauenden Osteoklasten und bremsen so den gesteigerten Knochenabbau. Biphosphonate fördern die Zunahme der Knochenmasse und senken die Bruchhäufigkeit. Mögliche Nebenwirkungen:

Magen- und Darmbeschwerden.

28 MEDICOM 10. Ausgabe, April 2000

Fluoride fördern die Leistungsfähigkeit der Knochen aufbauenden Osteoblasten. Sie können ihre Wirkung jedoch nur im fördern die Leistungsfähigkeit der Knochen aufbauenden Osteoblasten. Sie können ihre Wirkung jedoch nur im Zusammenspiel mit Calcium entfalten. Fluoride dürfen nicht länger als drei Jahre eingenommen werden. Mögliche Nebenwirkungen:

Magen- und Darmbeschwerden, nach längerer Anwendung auch Gelenk- und Gliederschmerzen.

SERMS „Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren“, auch Anti-Östrogene genannt, bieten eine Alternative zur Hormontherapie nach den Wechseljahren. Wirkstoffe wie z. B. auch Anti-Östrogene genannt, bieten eine Alternative zur Hormontherapie nach den Wechseljahren. Wirkstoffe wie z. B. Raloxifen wirken ähnlich wie Östrogen und vermindern deutlich das Risiko von Knochenbrüchen. Sie verursachen ver- mutlich weniger Nebenwirkungen als die übliche Hormontherapie. Mögliche Nebenwirkungen:

erhöhtes Thrombose-Risiko, kurzfristig menopausale Symptome.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die richtigen Medikamente. Für alle Verord- nungen gilt: Achten Sie stets auf ausrei- chende Calcium-Zufuhr und auf körperli- che Aktivität. Sie sind wichtig, um gute Behandlungserfolge zu erzielen.

WISSENSWERT Frauen Männer Quelle: MSD Osteoporose betrifft auch Männer Jeder 6. Mann über 50 Jahre
WISSENSWERT
Frauen
Männer
Quelle: MSD
Osteoporose betrifft auch Männer
Jeder 6. Mann über 50 Jahre trägt das
Risiko, im Laufe seines Lebens einen
Osteoporose-bedingten Knochenbruch
zu erleiden. Auch junge Männer
können Osteoporose-Symptome ent-
wickeln. Ähnlich wie bei den Frauen
spielen auch hier Risikofaktoren wie
mangelnde Bewegung, Erkrankungen
des Magen-Darm-Traktes, die die
Calcium-Aufnahme erschweren, oder
entzündlich-rheumatische Krankheiten
eine Rolle für den Krankheitsausbruch.
Oftmals werden die Anzeichen für
eine bestehende Osteoporose allerdings
verkannt, weil viele Menschen immer
noch glauben, Osteoporose würde nur
Frauen betreffen.
GRAFIK: DPNY
FOTO: PhotoDisc MEDICOM-Tipps für gesunde Knochen Die wichtigsten Osteoporose-Tipps haben wir hier noch einmal für

FOTO: PhotoDisc

MEDICOM-Tipps für gesunde Knochen

Die wichtigsten Osteoporose-Tipps haben wir hier noch einmal für Sie zusammengefasst. Sie können Ihnen helfen, die Knochengesundheit zu erhalten, der Osteoporose vorzubeugen und bereits bestehende Symptome zu lindern.

FOTO: DPNY
FOTO: DPNY
und bereits bestehende Symptome zu lindern. FOTO: DPNY „Knochenfreundliche“ Ernährung Bringen Sie jeden Tag

„Knochenfreundliche“ Ernährung Bringen Sie jeden Tag eine Auswahl von Milchprodukten wie fettarme Milch, Joghurt und Käse auf Ihren Speiseplan. Auch Lauch, Brokkoli und Fenchel sind gute Calcium-Lieferanten. Männern und Frauen in der zweiten Lebenshälfte wird empfohlen, täglich 1.500 mg Calcium zu sich nehmen.

„Calciumkiller“ vermeiden Verzehren Sie möglichst wenig Fleisch- und Wurstprodukte, und meiden Sie auch Cola-Getränke. Sie enthalten viel Verzehren Sie möglichst wenig Fleisch- und Wurstprodukte, und meiden Sie auch Cola-Getränke. Sie enthalten viel Phos- phat, das Calcium bindet und es dadurch für die Knochen in eine „unbrauchbare“ Form bringt. Auch Lebensmittel, die Oxalsäure enthalten, wie Rhabarber und Spinat, bringen Calcium in eine unlös- bare Verbindung; sie sollten daher nur in Maßen genossen werden. Alkohol und Kaffee fördern die Calciumausscheidung über den Harn — auf sie sollte man am besten ganz verzichten.

den Harn — auf sie sollte man am besten ganz verzichten. Mineralwasser Calcium- und magnesiumreiche Mineral-

Mineralwasser Calcium- und magnesiumreiche Mineral- wässer sind geeignete Durstlöscher, wenn Sie Sport treiben und dabei viel schwit- zen. Aber auch ohne einen erhöhten Flüs- sigkeitsverlust durch sportliche Betäti- gung sollten Sie versuchen, möglichst 2,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Und achten Sie darauf, dass der Calciumgehalt des Mineralwassers mindestens 200 mg/l beträgt.

des Mineralwassers mindestens 200 mg/l beträgt. Körperliche Fitness Werden Sie aktiv! Gerade dann, wenn

Körperliche Fitness Werden Sie aktiv! Gerade dann, wenn Sie bereits die ersten Osteoporose-Symp- tome verspüren, ist Bewegung sehr wichtig. Ein tägliches Bewegungstrai- ning lässt sich mit nur wenig Aufwand auch in Alltagsaktivitäten integrieren:

Verzichten Sie so oft wie möglich auf den Fahrstuhl, und nehmen Sie stattdes- sen lieber die Treppe. Erledigen Sie kleinere Einkäufe schneller und gesund-

heitsfreundlicher zu Fuß. Treiben Sie mehr Sport! Wandern, Tanzen und Wal- king (siehe auch MEDICOM, Ausgabe 4) regen nicht nur den Knochenstoffwechsel an, sie halten auch Muskeln und Bänder elastisch und helfen so, Stürze und Knochenbrüche zu vermeiden.

und helfen so, Stürze und Knochenbrüche zu vermeiden. Laufen hält nicht nur fit, sondern regt auch

Laufen hält nicht nur fit, sondern regt auch den Knochenstoffwechsel an.

Vitamin C für festes Gewebe Achten Sie darauf, dass Sie sich gut mit Vitamin C versorgen. Denn das vielseiti- ge Achten Sie darauf, dass Sie sich gut mit Vitamin C versorgen. Denn das vielseiti- ge Vitamin C ist unter anderem auch für die Bildung von Kollagen erforderlich. Und es begünstigt die Entwicklung und Reifung des Knorpels. Neuesten Studien zufolge scheint Ascorbinsäure, so die chemische Bezeichnung des Vitamins, auch für die Knochendichte eine bedeu- tende Rolle zu spielen.

Sonne tanken Sonnenstrahlen helfen dem Körper bei der Bildung von Vitamin D, dessen Vorstufe in der Haut Sonnenstrahlen helfen dem Körper bei der Bildung von Vitamin D, dessen Vorstufe in der Haut nur unter der Einwirkung von UV-Licht in die aktive Vitaminform umgewandelt werden kann. Vitamin D verbessert die Calcium-Auf- nahme aus dem Darm und den Einbau

des Minerals in die Knochen. Besonders in Seefisch ist Vitamin D enthalten.

Richtig liegen – gesund schlafen Wählen Sie eine gute Matratze (am besten eine mittelharte) und nur ein Kopfkissen, um sich Wählen Sie eine gute Matratze (am besten eine mittelharte) und nur ein Kopfkissen, um sich bequem zu betten. So entlasten Sie Ihre Wirbelsäule während des Schlafs. Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, kann ein 3fach gefal- tetes Handtuch unter der Lendenwirbel- säule hilfreich sein.

Nahrungsergänzung Eine Nahrungsergänzung mit Calcium, Vitamin D und den Vitaminen C und K hilft, die Knochenzellen Eine Nahrungsergänzung mit Calcium, Vitamin D und den Vitaminen C und K hilft, die Knochenzellen gut mit diesen besonders wichtigen Vitalstoffen zu ver- sorgen. Ebenfalls für den Aufbau der Knochenzellen wichtig sind die Spuren- elemente Fluor, Mangan, Silicium und Zink sowie das Vitamin E und Biotin.

Eine Vielzahl von Vitalstoffen, die man selten in ausreichender Menge über die tägliche Nahrung zu sich nimmt. Hier ist eine Nahrungsergänzung eine wertvolle Unterstützung, um bei der täglichen Vi- talstoff-Versorgung auf Nummer sicher zu gehen.

INFO/BERATUNG Bei folgenden Beratungsstellen erhal- ten Sie umfangreiches Informations- material und erste
INFO/BERATUNG
Bei folgenden Beratungsstellen erhal-
ten Sie umfangreiches Informations-
material und erste Hilfestellungen
zum Thema Osteoporose.
Bundesselbsthilfeverband für
Osteoporose e.V.
Kirchfeldstraße 149
40115 Düsseldorf
Kuratorium Knochengesundheit e.V.
Leipziger Straße 6
74889 Sinsheim
Das Kuratorium ist Ihnen auch bei
der Suche nach einer Selbsthilfe-
gruppe in Ihrer Nähe gern behilflich.
Auf der Suche nach dem GlückGlück tergarten, der Anblick einer schönen Blume oder das Gebet
Auf der Suche nach dem GlückGlück tergarten, der Anblick einer schönen Blume oder das Gebet
Auf der Suche
nach dem
GlückGlück
tergarten, der Anblick einer schönen
Blume oder das Gebet genügen, um
Glücksgefühle zu erzeugen. Man lernt
diese Kleinigkeiten wieder zu schätzen.
Ein Klosterbesuch hilft bei der Rückbe-
sinnung auf das wirklich Wesentliche im
Leben – und es müssen nicht mehr das
neue Auto, der berufliche Erfolg oder der
teure Urlaub sein, die uns ein kurzfristi-
ges Glücksgefühl bescheren sollen.
Gibt es eine Anleitung zum Glücklichsein?
„ Es gibt kein unbedingtes
Sind Sie glücklich? Auf diese Frage reagieren sehr viele Menschen mit
einer ausschweifenden Erklärung. Eine klare Antwort: „Ja, ich bin
glücklich“, ist die Ausnahme. Warum ist diese Frage so schwer zu
beantworten? Ist Glück eine Momentaufnahme? Eine Frage der Ein-
stellung? Sind wir nie zufrieden mit dem, was wir haben? Was ist Glück?
und ungetrübtes Glück,
das länger als fünf Minuten dauert.
Theodor Fontane
M it dieser Frage beschäftigen sich
seit jeher Theologen, Philosophen,
Schriftsteller und Wissenschaftler. Eine
allgemein gültige Definition gibt es
jedoch bis heute nicht. Eine kleine Aus-
wahl von Meinungen, Erklärungsversu-
chen und Äußerungen zum Thema Glück
finden Sie auf den folgenden Seiten.
Die Erfahrung lehrt, dass Glücksgefühle
keiner Gesetzmäßigkeit unterliegen und
sich weder messen noch festhalten lassen.
Denn Glück ist eine subjektive Empfin-
dung. Das heißt, jeder empfindet Glück
anders, und auch die Auslöser für das
Glücksgefühl sind sehr unterschiedlich,
sehr individuell.
Was macht glücklich?
Anleitungen und Empfehlungen zum
Thema „Wie werde ich glücklich?“ sind
sehr facettenreich. Manche Menschen
finden die Stille und das
Glücklichsein im Kloster.
Für die einen ist es eine
Lebensentscheidung aus
religiösen Gründen, für die
anderen die Entscheidung,
wenigstens für zwei bis
drei Wochen pro Jahr dem
Alltag zu entfliehen, um
sich selbst und den inneren
Frieden wiederzufinden.
Das Kloster bietet Ruhe in
der Nähe zu Gott, Entspan-
nung und viel Zeit zum
Denken. Zeit, um sich auf
das Wesentliche im Leben
zu besinnen. Wenig spre-
chen, innere Einkehr und
Gebete schärfen die Auf-
merksamkeit. Zum Ende
einer solchen Klausur stellt
sich meist schon bei Klei-
nigkeiten ein freudiges
Gefühl ein. Schon der Spa-
ziergang durch den Klos-
Doch nicht nur der Geist, auch der Ma-
gen, das ergab eine japanische Studie,
beeinflusst das Glücksempfinden nach-
haltig. Die Forscher untersuchten die
menschlichen Essgewohnheiten und
stellten fest, dass Menschen, die sich ge-
sund ernähren und sich mit vielen Vital-
stoffen versorgen, sich nicht nur körper-
lich und geistig besser fühlen, sondern
auch glücklicher und erfolgreicher sind.
Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir,
wie Du bist. Ernährungsexperten zufolge
sollen Menschen, die viel Gemüse essen,
die reinsten Energiebündel sein und über
einen beruflichen Weitblick verfügen.
Fleischesser dagegen würden oft durch
aggressives Verhalten auffallen; sie seien
zwar beruflich meist erfolgreich, aber
nicht immer konsequent in der Durch-
führung von Projekten.
„ Sie streben nach dem Glück, sie
wollen glücklich werden und so
bleiben. Dies Streben hat zwei Seiten,
ein positives und ein negatives Ziel,
es will einerseits die Abwesenheit von
Schmerz und Unlust, andererseits das
Erleben starker Lustgefühle. Im enge-
ren Wortsinne wird „Glück“ nur auf
das Letztere bezogen.
Sigmund Freud
Soziales Engagement als
Glücksbringer
Glücksgeheimnis Kloster:
Nonnen beim täglichen Gebet.
Der Materialismus ist die treibende Kraft
unserer Gesellschaft. Je mehr man hat,
desto höher ist das Ansehen. So verwen-
den denn auch die meisten Menschen
FOTO: FRAU TROLL
Glück hat man nicht — Glück muss man wollen FOTO: dpa Oliver Bierhoff im „Flow“
Glück hat man nicht — Glück muss man wollen FOTO: dpa Oliver Bierhoff im „Flow“
Glück hat man nicht —
Glück muss man wollen
FOTO: dpa
Oliver Bierhoff im „Flow“ – in diesem Augenblick
zählt nur das Glücksgefühl über den gerade er-
zielten Torerfolg.
Psychologen bezeichnen Glücksgefühle
als „Flow“. Diese so genannten Fließerleb-
nisse, man könnte auch sagen: Hochge-
fühle, können in jedem Lebensbereich
auftreten — im Beruf oder in der Freizeit.
Ein Flow-Erlebnis entsteht, wenn Sie
Erfolg in einer Situation hatten, in der
eine ausgewogene Balance zwischen dem
Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe und
den eigenen körperlichen und geistigen
Fähigkeiten zur Bewältigung dieser Auf-
gabe bestand. Man tut etwas, was eine
echte Herausforderung darstellt, und es
funktioniert reibungslos – es „flutscht“.
Das Gefühl, das zum Beispiel Reinhold
Messner empfindet, wenn er einen Berg-
gipfel erklimmt. Oder das Gefühl, das
Oliver Bierhoff empfand, als er 1996 mit
einem „Golden Goal“ den entscheidenden
Treffer zum Gewinn der Fußball-Euro-
pameisterschaft erzielte. Diese Beispiele
beschreiben nicht gerade Alltagserlebnis-
se, doch mit ihnen lässt sich der „Flow“
am besten verdeutlichen. Professor Mihaly
Csikszentmihalyi beschreibt den von ihm
geprägten Begriff so: „Glück oder Flow ist
das Gefühl, wenn ein Mensch ganz in
seiner Tätigkeit aufgeht und die Welt um
sich herum vergisst.“
viel Energie darauf, ihr kleines bisschen
Reichtum zu vermehren. Denn alle sind
der Meinung: Hätten sie nur ein wenig
mehr als ihren jetzigen Besitz, dann
wären sie glücklich. Doch diese Spirale
„Gib und vergib von Herzen gern, das ist
des Glückes Keim und Kern.“
„ Es gibt niemanden, den das Glück
Allan Lukas, US-Wissenschaftler und
selbst Leiter einer Hilfsorganisation,
fasst seine Erfahrungen zusammen:
nicht mindestens einmal in seinem
Leben besucht. Aber wenn es ihn nicht
bereit findet zum Empfang, kommt es zur
Tür herein und geht zum Fenster hinaus.
„ Glück besteht aus einem
soliden Bankkonto,
einer guten Köchin und
einer tadellosen Verdauung.
„Soziales Engagement macht zufrieden
und glücklich. Menschen, die sich sozial
engagieren, bekommen durch die Aner-
kennung und durch das Gefühl, etwas
Kardinal Imperiali
Jean-Jacques Rousseau
endet nie, vom Bettler bis zum Milliardär
bekunden alle: „Das, was ich habe, und
noch dieses oder jenes, dann bin ich
glücklich!“ Doch wenn sie dieses zum
vermeintlichen Glück noch fehlende
Stück haben, fehlt wieder etwas anderes.
Trotz dieser aufs Ego ausgerichteten
Gesellschaftshaltung gibt es auch viele
Menschen, die ihr Glück darin finden,
sich ehrenamtlich für eine gute Sache zu
engagieren. Nicht das Geld, sondern die
Anerkennung, die Freude und die Zufrie-
denheit, die sich aus dieser Tätigkeit
ergeben, sind die Motivation für sozialen
Einsatz. Schon ein altes Sprichwort sagt:
wirklich Sinnvolles zu tun, in dieser
Tätigkeit einen physischen und psychi-
schen Kraftschub. Diese Menschen sind
gesünder und glücklicher.“
Das Jahr 2001 wurde von der UNO zum
Jahr der Freiwilligen erklärt. Vielleicht
Grund genug, schon in diesem Jahr den
eigenen Glücksfaktor mit einer ehren-
amtlichen Tätigkeit zu verbessern?
„ Begehre nicht, dass das, was
geschieht, nach Deinem Gutdünken
geschehe, sondern halte für gut,
wie es geschieht, und Du wirst
Viele Menschen bekommen häufiger ein
Flow-Erlebnis im Beruf als in der Freizeit.
Psychologen erklären dieses Phänomen
mit dem Hinweis auf den „Spielcharak-
ter“, den Arbeit hat: Man hat klare
Zielvorgaben zu erfüllen und erhält nach
vollbrachter Tat ein Erfolgs-Feedback.
Überforderung dagegen und ausbleibende
Anerkennung am Arbeitsplatz erzeugen
Unzufriedenheit. Die erste Reaktion, die
sich einstellt, ist Frustration; darauf folgt
Besorgnis, die sogar in Angst gipfeln
kann. Fazit: Die Arbeit macht keinen Spaß
mehr, die Motivation sinkt, und die Er-
glücklich leben.
Epiktet
gebnisse werden immer schlechter. Daher
ist man in den Chefetagen meist bemüht,
den Angestellten die Voraussetzungen für
Zufriedenheit oder
Fortsetzung auf Seite 32
vielleicht sogar Glück am Arbeitsplatz zu schaffen, denn zufriedene oder gar glück- liche Arbeitnehmer leisten
vielleicht sogar Glück am Arbeitsplatz zu schaffen, denn zufriedene oder gar glück- liche Arbeitnehmer leisten
vielleicht sogar Glück am Arbeitsplatz zu
schaffen, denn zufriedene oder gar glück-
liche Arbeitnehmer leisten bessere Arbeit.
MEDICOM-TIPP
„ Die Gaben des Glücks sind weniger
selten als die Kunst, sie zu genießen.
“ Was macht glücklich?
Vauvenargues
„ Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
hätte man es schon wieder vergessen,
noch schnell der Einkaufszettel ergänzt
Stellen Sie auf Ihren Schreibtisch
freundliche Bilder von den Menschen,
die Ihnen sehr nah sind, oder andere
Bilder, die bei Ihnen positive Gefühle
wecken.
Denn das Glück ist immer da.
Goethe
Versuchen Sie, sich auf nur eine
Sache zu konzentrieren und nicht
mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen.
„Es ist nicht entscheidend, was
man tut, sondern entscheidend ist,
wie man es tut.“
Nicht selten verläuft der ganze Tage nach
diesem Muster. Kein Wunder, wenn es
dann heißt: „Ich kann heute keinen klaren
Gedanken fassen.“ Häufig sind es die
kleinen Dinge, die eine große Wirkung
haben, die dem Tag gleich ein anderes
Gesicht geben und Hektik gar nicht erst
aufkommen lassen.
Gemeint ist: Wer sein Tagewerk mit Hin-
gabe verrichtet, der empfindet Glück da-
bei. Diese Redewendung verdeutlicht,
dass es nicht nur die Extreme sind, die
ein Glücksgefühl erzeugen können.
Wichtig ist, dass man sich bei ganz all-
täglichen Dingen auf das konzentriert,
was man gerade macht. Vielleicht haben
Sie sich selbst schon einmal dabei er-
tappt: Sie springen morgens aus dem
Bett, verschwinden sofort im Badezim-
mer und eilen dann, die Zähne bürstend,
in die Küche, um die Kaffeemaschine
vorzubereiten. Nebenbei wird in Gedan-
ken die Garderobe ausgewählt und, fast
„ dass alle Menschen gleich geschaffen
sind, dass sie von ihrem Schöpfer
mit unveräußerlichen Rechten
Überdenken Sie alte Überzeugun-
gen, Lebensgewohnheiten und Verhal-
tensmuster: Tun sie Ihnen gut? Oder
sollten Sie sie vielleicht ändern?
Machen Sie sich frei von den Über-
zeugungen anderer, die Sie zwar
angenommen haben, die Ihnen aber
nicht wirklich helfen.
ausgestattet sind, und dazu gehören:
Tun Sie nichts, was Ihnen oder ande-
das Leben, die Freiheit
und das Streben nach Glück.
Verfassung der USA
“ ren schadet. Tun Sie für sich und ande-
re nur Dinge, die Sie vor sich selbst mit
gutem Gewissen als wirklich „richtig“
empfinden.
Je öfter am Tag man ein Flow-Erlebnis
hat, als um so erfüllter und glücklicher
wird man sein Leben empfinden. So kom-
men auch Glücksforscher zu dem Schluss:
Verbringen Sie einige Zeit in „Klau-
sur“. Schotten Sie sich vom Alltag
ab, und gönnen Sie sich Ruhe, zum
Beispiel in einem Kloster.
„ Glück und Glas,
Probieren Sie aus, ob eine ehrenamt-
liche Tätigkeit in einer sozialen Organi-
sation etwas für Sie ist.
wie leicht bricht das.
Sprichwort
Der Mensch hat alles, was er braucht, um
glücklich zu sein. Und zu den glücklichen
Menschen gehören jene, die sich auch an
den „kleinen Dingen“ im Leben wirklich
erfreuen können – der schöne Sonnen-
aufgang, der gute Kaffee, das nette
Gespräch im Bus oder, oder, oder
INFO/BERATUNG
Klosterbesuch:
Synthetisches Glück?
In unserem Gehirn sind bestimmte Ner-
venzellen für die Bewertung äußerer
Reize zuständig. Wird ein Reiz als positiv
eingestuft, erzeugen diese Nervenzellen
Dopamin, das wiederum bewirkt, dass der
Körper Endorphine freisetzt, die dann
letztendlich ein wohltuendes Gefühl
erzeugen. Doch dieses Glück währt nicht
lange, ein Enzym baut die Glücksstoffe
schon nach
wenigen
Minuten wieder ab. Drogen, wie Alkohol,
Nikotin, Kokain oder Ecstasy zögern die-
sen Abbau hinaus. Diese synthetischen
Glücksdrogen haben jedoch einen ent-
scheidenden Nachteil: Der Körper ge-
wöhnt sich rasch an diese Glücksdrogen
und reduziert seine Empfindlichkeit. So
kommt es, dass Abhängige beständig die
Dosis ihres Suchtmittels erhöhen müssen,
um das ersehnte Hochgefühl zu erleben.
Nach einer gewissen Zeit brauchen Süch-
tige die Droge schon, um sich nur wohl zu
fühlen, denn durch das Suchtmittel ver-
lernt der Organismus die Herstellung der
echten körpereigenen Glücksboten. Das
Glück ist auf dem synthetischen Weg
nicht zu erreichen. Im Gegenteil: Dieser
Weg ist sehr zerstörerisch, denn schon
nach einer kurzen Zeit der regelmäßigen
Verwendung beginnen die Nebenwirkun-
gen der Droge, den Körper zu zerstören.
Kloster der Arenberger Dominikane-
rinnen, Kneipp-Sanatorium, Cherubine-
Willimann-Weg 1, 56077 Koblenz
Tel.: 02 61/64 01-300
Eine Liste mit weiteren Adressen von
Klöstern, die Gäste aufnehmen, können
Sie bei der Medicom unter der
Tel.: 01 30/168 165 anfordern.
Ehrenamtliche Tätigkeit:
Bundesarbeitsgemeinschaft Senioren-
büros e. V., Pfarrer-Byns-Straße 1,
53121 Bonn.
Internet: www.seniorenbueros.de
BUCH-TIPP
„Die neuen Freiwilligen“,
Gisela Notz, 2. Auflage 1999,
AG Spak Bücher, 76 Seiten,
11,50 DM.
FOTO: PhotoDisc
Vitalstoff-Rezept Zarte Hähnchenbrustfilets mit Gemüse und Vollkornnudeln er- geben ein vollwertiges un d sehr

Vitalstoff-Rezept

Zarte Hähnchenbrustfilets mit Gemüse und Vollkornnudeln er- geben ein vollwertiges und sehr schmackhaftes Hauptgericht. Mit der Menge der Gewürze entscheiden Sie, wie „feurig“ Ihr Balkan-Geflügeltopf wird. Mögen Sie es besonders scharf, dann können Sie anstelle von edelsüßem Paprikapulver das extrascharfe Pulver nehmen und zusätzlich zum schwarzen Pfeffer mit einer Prise Cayennepfeffer würzen. Wir wünschen einen guten Appetit.

Balkan-Geflügeltopf

Wir wünschen einen guten Appetit. Balkan-Geflügeltopf (Für 2 Personen) Zubereitung Die Hähnchen- brustfilets

(Für 2 Personen)

Zubereitung

Appetit. Balkan-Geflügeltopf (Für 2 Personen) Zubereitung Die Hähnchen- brustfilets ganz kurz abspülen,

Die Hähnchen- brustfilets ganz kurz abspülen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden.

abspülen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden. Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Fleischstücke

Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Fleischstücke hineingeben und etwa 8 Minuten braten. Das Fleisch sparsam salzen, mit Pfeffer und Paprika würzen, herausnehmen und warm stellen.

Das Gemüse in die Pfanne geben, mit etwas Thymian oder Rosmarin bestreuen und schmoren lassen. 1/2 Tasse Gemüse- brühe angießen, und nach Geschmack mit Knoblauch würzen. Das Ganze bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze garen und dann ab- schmecken.

10 Minuten bei kleiner Hitze garen und dann ab- schmecken. ZUTATEN 200 g Hähnchenbrustfilets 100 g
ZUTATEN 200 g Hähnchenbrustfilets 100 g Paprika 100 g Mais 100 g Kidney-Bohnen 100 g
ZUTATEN
200 g Hähnchenbrustfilets
100
g
Paprika
100
g
Mais
100
g
Kidney-Bohnen
100
g
Bohnen (grün)
200
g
Vollkornnudeln
Evtl.1–2
Knoblauchzehen
Jodsalz, Pfeffer, Paprika;
Thymian oder Rosmarin
2 TL
Öl (10 g)
1 / 2 Tasse
Gemüsebrühe (instant)
1Bund
Petersilie
g) 1 / 2 Tasse Gemüsebrühe (instant) 1Bund Petersilie Währenddessen die Vollkornnudeln in kochendes Salzwasser

Währenddessen die Vollkornnudeln in kochendes Salzwasser ge- ben und in etwa 15 Minu- ten gar kochen.

Am Schluss das ge- bratene Fleisch zum Gemüse geben und das Mahl mit gehackter Petersilie bestreuen.

NÄHRWERTANGABEN (Pro Portion) Energie 597 kcal Proteine 44 g Fett 10 g Kohlenhydrate 80 g
NÄHRWERTANGABEN
(Pro Portion)
Energie
597
kcal
Proteine
44 g
Fett
10 g
Kohlenhydrate
80 g
Ballaststoffe
20 g
Vitamin B 1
Vitamin B 2
Vitamin B 6
Niacin
Folsäure
Pantothensäure
Vitamin C
Calcium
Magnesium
Jod
Cholesterin
0,9 mg
0,4 mg
1,2 mg
23 mg
124 µg
2,4 µg
97 mg
150 mg
220 mg
60
µg
66 mg

FOTOS: DPNY

Leserbriefe Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen?

Leserbriefe

Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen? Oder interessante Tipps zum Thema „gesund werden – gesund bleiben“ an andere Leser weitergeben? Dann schreiben Sie uns!

Unsere Anschrift lautet: MEDICOM-Redaktion, Sedemünder 2, Altenha- gen I, 31832 Springe.

Ihre Meinung

(MEDICOM, Februar 2000) Ich bin generell mit Ihren Ausführungen voll zufrieden. Besser kann man eine sol- che Zeitschrift nicht gestalten. Das trifft sowohl für den Inhalt als auch für die Gestaltung zu. Bleiben Sie bei diesem Stil, es lohnt sich. Die Informationen sind auch für Laien voll verständlich. Für mich selbst sind sie sehr informativ, und ich habe viele neue Erkenntnisse, Einsichten und Aufklärungen erhalten, die mein Wissen beträchlich vermehrten, obwohl ich als ausgebildeter Biochemiker ein gewisses Grundwissen besitze. Meine Ausbildung habe ich bereits vor Jahr- zehnten abgeschlossen, jetzt bin ich im Ruhestand. Umso schöner für mich, durch Ihre Zeitschrift auf den neuesten Stand der Medizin und Pharmakologie gebracht zu werden. Herzlichen Dank dafür.

Dr. U. Gerhardt, Bad Wildbad

Sehr geehrter Herr Doktor Gerhardt, wir haben uns sehr über Ihr Schreiben gefreut. Das Lob eines Fachmanns ist natürlich besonders erfreulich. Wir werden uns bemühen, unsere Leser weiterhin wis- senschaftlich und verständlich zu infor- mieren. Vielen Dank für Ihren netten Brief.

Der gläserne Patient

(MEDICOM, Dezember 1999) Ich lese Ihre Zeitschrift immer mit großer Aufmerksamkeit. Der Artikel über die mögliche Einführung eines Gentests zur Bestimmung der Höhe des Versicherungs- beitrags bei der Krankenversicherung hat mich sehr betroffen gemacht. Denn tatsächlich muss ja nicht jeder, der gene- tisch zu einer Erkrankung veranlagt ist, diese auch wirklich bekommen. Außerdem kann keiner bestimmen, mit welchen Genen er geboren wird. Würde diese Praxis Schule machen, würde doch keiner mehr in der Verantwortung für die eigene Gesund- heit stehen. Ich würde sofort die Kranken-

kasse wechseln, wenn man von mir verlan- gen würde, einen Gentest zu machen.

A. Schinkel-Schreyer, Verden

Wadenkrämpfe

(MEDICOM, Februar 2000) Ich leide seit Jahren unter Wadenkrämp- fen, sobald ich einige Züge im Schwimm- bad schwimme. Das ist sehr schmerzhaft. Da ich sehr gern schwimme und es mir auch sonst sehr gut geht, habe ich Ihren Artikel über Wadenkrämpfe mit großem Interesse gelesen. Sie weisen darauf hin, dass die Krämpfe auf Grund von Magne- sium- oder Calciummangel entstehen. Wie finde ich heraus, an welcher Mangeler- scheinung meine Wadenkrämpfe liegen?

E. Gefken, Weißwasser

Sehr geehrter Herr Gefken, in der Regel ist Magnesiummangel für solche Krämpfe verantwortlich. Sie sollten dieses Thema auf jeden Fall mit Ihrem Arzt besprechen, er wird Ihnen sicher sagen können, ob Ihre Wadenkrämpfe unter Umständen durch Calciummangel verur- sacht werden. Empfehlenswert wäre es, Ihre Magnesiumversorgung zu verbessern. Mit Vollkornprodukten, Milch und einer Nahrungsergänzung mit Magnesium könn- ten sich Ihre Beschwerden lindern lassen.

Impressum Herausgeber: Medicom Pharma AG Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Tel. (0 50 41)
Impressum
Herausgeber:
Medicom Pharma AG
Sedemünder 2, Altenhagen I
31832 Springe
Tel. (0 50 41) 78-0
Fax (0 50 41) 78-11 69
Verlag,
Redaktion,
Gestaltung:
DPNY communications
Druck:
Eller repro+druck
„MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der
Medicom Pharma AG und erscheint fünfmal
jährlich.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit
schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Stress

(MEDICOM, Dezember 1999) Ihren interessanten Ausführungen zur Stressbekämpfung möchte ich einen ganz persönlichen Tipp hinzufügen. Ich selbst habe lange Zeit extrem unter Stress gelit- ten und bin darüber sehr krank gewor- den. Lange Zeit war ich mir aber nicht darüber im Klaren, dass zwischen meiner Migräne und meiner Unfähigkeit, „Nein“ zu sagen, ein so großer Zusammenhang bestand. Seit ich gelernt habe, meine eigenen Bedürfnisse etwas ernster zu nehmen, kann ich viel besser mit meiner Migräne umgehen und habe viel weniger Beschwerden als früher. Jetzt gehe ich sogar regelmäßig zur Gymnastik und fahre im März mit meiner Freundin zwei Wochen in Urlaub. Auch meine Familie profitiert davon. Hier also mein Rat- schlag, mit dem ich selbst gut gefahren bin: Lassen Sie einfach mal etwas liegen, und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Am besten zu festgelegten Terminen. Der Artikel hat mich in diesen Erkennt- nissen bestärkt. B. Engelhardt, Delmenhorst

Der Fehlerteufel

Liebe Leser, in der letzten Ausgabe der MEDICOM hat sich bedauerlicherweise ein Fehler eingeschlichen. Im Artikel „Mistel unterstützt Krebstherapie“ auf der Seite 8 muss der Text wie folgt lauten: Geerntet wird die Mistel während der Blütezeit von März bis April oder im September und Oktober (in dieser Zeit jedoch ohne Blüten).

Hinweis

Die Gewinner des Kreuzworträtsels der Februar-Ausgabe der MEDICOM (Einsen- deschluss 15. April 2000) werden wir in der nächsten MEDICOM-Ausgabe vor- stellen.

Lösungen aus dem Februar-Heft

vor- stellen. Lösungen aus dem Februar-Heft 34 MEDICOM 10. Ausgabe, April 2000 Wir behalten uns
1. Preis: eine Schnupperwoche im GesundheitsCentrum Möhnesee GRAFIK: © CROSSWORD Lösung: Kreuzworträtsel Liebe
1. Preis: eine Schnupperwoche im GesundheitsCentrum Möhnesee GRAFIK: © CROSSWORD
1. Preis:
eine Schnupperwoche im
GesundheitsCentrum Möhnesee
GRAFIK: © CROSSWORD

Lösung:

GesundheitsCentrum Möhnesee GRAFIK: © CROSSWORD Lösung: Kreuzworträtsel Liebe Rätselfreunde, diesmal verbirgt

Kreuzworträtsel

Liebe Rätselfreunde, diesmal verbirgt sich hinter dem Lösungswort ein Präparat, das besonders wohltuend wirkt, wenn man es nach langem Stehen auf die Beine aufträgt. Tragen Sie einfach die Buchstaben in den nummerierten Feldern ein, und nehmen Sie an unserer Verlosung teil. Viel Glück! Diesmal gibt es vier tolle Gewinne.

eine

Schnupperwoche

Gesundheits-

Centrum Möhne- see 2. — 4. Preis: je ein Golf-Buch „Richtig Golf, länger und genauer“ aus dem BLV Verlag

im

1.

Preis:

Golf, länger und genauer“ aus dem BLV Verlag im 1. Preis: Und so können Sie gewinnen

Und so können Sie gewinnen

Haben Sie das richtige Lösungswort? Dann schreiben Sie es auf eine Postkarte, und schicken Sie diese an: MEDICOM Redaktion, Stichwort: „Preisrätsel“, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2000 (Datum des Post- stempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

SCHON GEWUSST? Kluge Affen Affen sind kultivierter als bisher an- genommen wurde. Und sie zeigen
SCHON
GEWUSST?
Kluge Affen
Affen sind kultivierter als bisher an-
genommen wurde. Und sie zeigen
sogar uns Menschen ähnliche Eigen-
schaften. Das brachte die bisher größte
Primaten-Studie ans Licht. Ein interna-
tionales Forscher-Team entdeckte bis
zu 39 typische Verhaltensweisen,
durch die sich die einzelnen Affen-
gruppen von anderen unterscheiden —
ähnlich wie bei Menschenfamilien.
Besonders eindrucksvoll ist das zu
beobachten, wenn Primaten um einen
Partner werben. Das Männchen
schält dann meist eine Frucht —
beispielsweise eine Orange
— und bietet sie dem Weib-
chen an. Eine eindeutige
Geste, die man mit der
Einladung zu einem
romantischen Abend-
essen bei Kerzen-
schein vergleichen
könnte. Na, wenn
das nicht men-
schelt …
FOTO: DPNY

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MEDICOM im Internet

Bei der folgenden Internetadresse erfahren Sie auch „im Netz“ alles über die Gesundheits- Produkte der Medicom Pharma AG.

www.medicom.de

abgestimmte Kombination aus 14 Vitalstoffen. Die MEDICOM-Forschung ermittelte diesen Vitalstoff-Komplex in Zusammenarbeit mit den ernährungswissenschaftli- chen Instituten deutscher Universitäten sowie dem Institut Fresenius.

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Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 27 MEDICOM-Produkten? Unter der gebührenfreien Telefonnummer erhalten Sie montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr fachkundige wissenschaftliche Beratung. Natürlich nimmt unsere Kundeninfor- mation auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

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