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Sattelkupplung

SK-HD 38.36

Aufbau – Bedienung – Wartung


Sattelkupplung SK-HD 38.36

Montage- und Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis

1. Aufbauhinweise 3

2. Schmierung 6

3. Bedienungsanleitung 7 - 10

4. Wartung 10

5. Verschleißgrenzen 11

6. Spieleinstellung 12

7. Reparatur 13

8. Ersatzteilliste 14

9. Explosionszeichnung 15

2
Allgemeine Hinweise

Die Mißachtung dieser Instruktionen kann zu gefährlichen Betriebsbedingungen führen.


Bitte vor Aufbau und Anwendung der Sattelkupplung die Hinweise durchlesen und
entsprechend einhalten.

• Veränderungen jeglicher Art schließen Garantieansprüche aus und führen zum


Erlöschen der Bauartgenehmigung.
• Der Aufbau von Sattelkupplung, Montageplatte, Verschiebeeinrichtung und
Zugsattelzapfen sowie Instandsetzungsarbeiten dürfen nur durch Fachpersonal und in
geeigneten Werkstätten erfolgen.

1. Aufbauhinweise

- 3 -
• Für den Aufbau der Sattelkupplung sind die Aufbauhinweise von Georg Fischer und der
Fahrzeughersteller zu beachten.

• Im Normalfall wird die Sattelkupplung auf eine Montageplatte (verschiedene Bauhöhen)


montiert. Wir empfehlen die Verwendung von Georg Fischer Montageplatten und den
dazugehörigen Befestigungssatz.

• Montageplatte und Sattelkupplung sind auf das vom Fahrzeughersteller empfohlene


Sattelvormaß auszurichten.

• Die Ausführung der Montageplatte ist abhängig von der Rahmenbreite des Fahrzeuges
und von der gewünschten Gesamtbauhöhe.

• Die Sattelkupplung muß mit 12 Schrauben M16, Qualität 8.8, auf der Montageplatte
befestigt werden.
• Die Montageplatte muß mit mindestens acht Schrauben M20, Qualität 8.8, auf dem
Hilfsrahmen/Befestigungswinkel befestigt werden.

• Bitte die Vorgaben der Automobilhersteller bzgl. Anzugsmomente beachten!

Die von uns empfohlenen Anzugsmomente lauten:

190 Nm für M16-8.8 x 1,5 Sattelkupplung auf Montageplatte


350 Nm für M20-8.8 x 1,5 Montageplatte auf Hilfsrahmen

• Die Montageplatte kann in Fahrtrichtung, die Sattelkupplung in Längs- und Querrichtung


durch entsprechende Schubbleche gesichert werden.

• Generell gilt, daß im Klemmbereich der Schrauben die Schichtdicke des Lackaufbaus den
gesetzlichen Normen entsprechen muß, um den Kraftschluß nicht zu beeinträchtigen. Die
TÜV-Vorschriften über Schrauben und deren Sicherung im Kraftfahrzeugbau sind
einzuhalten.

• Auf die Forderungen des § 27 STVZO, hinsichtlich der Daten in den Fahrzeugpapieren,
wird hingewiesen.

• Die Sattelkupplung muß sich frei bewegen können.


- 4 -
• Beim Einbau der Sattelkupplungen sind die geltenden nationalen Zulassungsvorschriften
zu beachten.

• Neben der Sattellast ist der D-Wert ein Kriterium für die Belastbarkeit von
Sattelkupplungen und Montageplatten. Er errechnet sich laut DIN 74081 nach folgender
Formel:

Berechnungsbeispiel:

0,6 ⋅ mK ⋅ mA
D = g⋅ in kN
mK + m A - A

0,6 ⋅ 17 ⋅ 120
D = 9,81 ⋅ = 110,2 kN
17 + 120 - 28

Hier bedeuten:

mK = zulässiges Gesamtgewicht der Sattelzugmaschine in t


Geg: mK = 17 t
m A = Zulässiges Gesamtgewicht des Sattelanhängers in t
m A = 120 t
A = zulässige Sattellast in t
A = 28 t
g = Erdbeschleunigung mit 9,81 m/sec.²

Die zulässigen Belastungsdaten für +GF+-Sattelkupplungen und Montageplatten sind den


jeweiligen Prospektblättern zu entnehmen. Sie gelten für den Betrieb auf befestigten
Straßen und Transportverhältnissen, wie sie in Mitteleuropa üblich sind. Bei davon
abweichenden Einsatzbedingungen bitten wir um Nachfrage.

- 5 -
2. Schmierung
Inbetriebnahme

Die Georg Fischer Sattelkupplungsplatte,


Schloßstück sowie der Verschleißring müssen vor
dem ersten Aufsatteln und dann regelmäßig alle
5´000 km ausreichend mit Langzeit-
Hochdruckfett* versehen werden.

Der Verschluß ist mit zwei Schmierstellen


versehen, welche von außen her, bei
aufgesatteltem Fahrzeug, geschmiert werden A
müssen (siehe A).

Anschluß für Zentralschmierung ist möglich

* Empfohlen wird ein Langzeit Hochdruckfett (NLGI Klasse 2) mit MoS2 oder Graphitzusätzen (z.B.
MOTOREX MOLY 218, SHELL RETINAX HDX2, Renolit LZR 2 H (geeignet für Zentralschmieranlagen),
Renolit FG 150). Bei Verwendung anderer Schmiermittel sind die Schmierintervalle entsprechend
anzupassen. Bei Verwendung mit Zentralschmieranlagen sind die Angaben des Herstellers zu
beachten.

Zentralschmierung

Es ist zu beachten, dass die Funktion und die Bewegungsfreiheit der Sattelkupplung durch
das Anbringen der Zentralschmierung nicht beeinträchtigt wird.

- 6 x Schmieranschlüsse M8 x 1
- 2 x Verteilerbefestigung

- 6 -
3. Bedienungsanleitung

3.1 Aufsatteln
Der Auflieger muß gesichert und abgestützt sein.

1. Der Verschluß ist in geöffneter Position.

Die Sattelkupplung muß einfahrbereit, d.h. der


Entriegelungsgriff muß ganz nach außen
gezogen sein.

2. Die Aufliegerplatte muß ca. 5 cm tiefer stehen als die Sattelkupplungsplatte. Mit der Zugmaschine
langsam unter den Auflieger fahren. Der Verschluss verriegelt automatisch.

3. Anfahrruck in kleinem Gang durchführen.

Sicherung:

4. Das Einhängen des Karabinerhakens, neben dem


Entriegelungsgriff, dient zur Verschlußkontrolle.
Wenn dies nicht möglich ist, muß der
Aufsattelvorgang wiederholt werden.

- 7 -
Achtung: In jedem Falle ist zu kontrollieren, ob die
Sattelkupplung richtig geschlossen und gesichert ist

3.2 Absatteln

Sattelanhänger durch Unterlegkeile und Feststellbremse sichern.

Sattelanhänger auf festem ebenen Untergrund sicher abstützen.

Alle Verbindungskabel zwischen Zugmaschine und Auflieger sind zu lösen.

Verschluß der Sattelkupplung öffnen.

z Karabinerhaken aushängen 1
3
z Entriegelungsgriff nach hinten schwenken 2
nach außen ziehen 3 und mit der Nase am
Plattenrand einhängen 4 & 5
2

1
4 5

Mit der Zugmaschine ausfahren.

- 8 -
Die Sattelkupplung ist automatisch wieder einfahrbereit.

3.3 Umbau 3 1/2“ auf 2“ und umgekehrt

Die Sattelkupplung kann im aufgebauten Zustand


innerhalb weniger Minuten umgebaut werden.

Aus- und Einbau Schloßstück

• Entriegelungsgriff ganz nach außen ziehen B


(Verschluß geöffnet) (A) Mit Nase am
Plattenrand einhängen .
• Feder vom Schloßstück an Platte aus-
hängen (B).

• Zapfen (C), mit Inbusschlüssel SW 19mm D


bzw. SW 17 mm nach oben herausdrehen. C
• Schloßstück mit Feder entnehmen
• Fettfreies Säubern der Zapfengewindegänge
sowie der entsprechenden Gewindebohrungen
in der Kupplungsplatten-Unterseite.

- 9 -
• Auftragen von “Loctite“ in die
Gewindegänge der Bohrungen.
• Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Zapfen mit Anzugsmoment anziehen (C)

SW 19mm = 320 SW 17mm = 400

“Loctite “Loctite

Aus- und Einbau Verschleißring

D
• 4 Zyl.-Schrauben mit I-6-kt. SW 8 mm
entfernen. (D)
• Verschleißring entfernen (um 90° drehen).
• Neuen Verschleißring an den
bearbeiteten Stellen mit Langzeit-
Hochdruckfett bestreichen, einsetzen
und um 90° drehen.

Achtung:
Mit neuen selbstsichernden (bzw. “Loctite 243“) Zylinderschrauben festschrauben:
46 Nm beim Verschleißring 662 111 319 + 662 111 250
70 Nm beim Verschleißring 662 111 342 + 662 111 343

- 10 -
Verschleißring 2“ 662 111 319

• Vor Ausbau , Schiebestück in Pos. 1 schieben.

• Nach Einbau , Schiebestück in Pos. 2 bringen,


und darauf achten , daß die Schmierleitung in
das Schiebestück gleitet .

Vor Inbetriebnahme neu einfetten und Typenschild wechseln!

4. Wartung
Verschiedene Teile unterliegen im Fahrbetrieb einem normalen Verschleiß, der aber durch
sachgemäße Wartung auf ein Minimum reduziert werden kann.
Deshalb sind bei jedem Wartungsdienst die folgenden Punkte zu beachten:

• Auflageflächen von Sattelkupplung und Auflieger-platte, sowie den Zugsattelzapfen auf


Beschädigungen prüfen und diese gegebenenfalls beheben (siehe auch
„Verschleißgrenzen“).

• Abgenützte oder beschädigte Teile sind durch Georg Fischer Original-Ersatzteile zu


ersetzen.

• Die Sattelkupplung muß entsprechend dem Fahrbetrieb und der


Beanspruchung,spätestens nach 50.000 KM auf Ihre Funktion überprüft werden.

5. Verschleißgrenzen

Zu kontrollieren sind:

1. Abnutzung der SK-Platte


2. Verschluß
3. Zugsattelzapfen

- 11 -
Kupplungsplatte
Sichtkontrolle
Wenn bei Abnutzung der Platte an einer
Stelle die Vertiefung der Schmiernut erreicht
ist, muß die Platte ausgetauscht werden.

Kupplungsverschluß

2"
Mit der Schieblehre die Abnützung auf
Verschleißmaße am Verschluß überprüfen.
65

Wenn der Verschluß ganz nachgestellt ist


und die Verschleißmaße erreicht sind,
müssen Verschleißring und Schloßstück
ersetzt werden.

Siehe Spieleinstellung!

2“-Zugsattelzapfen
Sind die Maße 71 bzw. 49 erreicht, ist der
Zugsattelzapfen unbedingt auszutauschen.
Neu = 73 bzw. 50,8

3 1/2“-Zugsattelzapfen
Sind die Maße 112 bzw. 87 erreicht, ist der
Zugsattelzapfen unbedingt auszutauschen.
Neu = 114 bzw. 88,9

- 12 -
6. Spieleinstellung
Der Verschluß einer Sattelkupplung unterliegt je
nach Fahreinsatz und Wartung einem gewissen
Verschleiß.
Die Georg Fischer Sattelkupplung, Typ SK-HD
38.36 ist mit einer Nachstellung für den
Spielausgleich ausgerüstet.

Die Nachstellung dient dazu, eine Abnützung an


den Kupplungsteilen auszugleichen, nicht aber
jene des Zugsattelzapfens!

Einstellen des Sattelkupplungs-Verschlusses

Der Einstellvorgang hat mit einem NEUEN


ZUGSATTELZAPFEN zu erfolgen.
Sicherungs- Verschlußnachstellung
schraube M 10 Position 1 - 5 • Die Inbusschraube M 10 SW 8 an der
Nachstellgabel soweit lösen, daß die Gabel
1 5 verschoben werden kann. Das Verstellen um eine
Raste ergibt eine Nachstellung um 0,5 mm.
Schraube wieder eindrehen und mit 46 Nm
festziehen.

• Bei erneuter Nachstellung diesen Vorgang


entsprechend wiederholen.

Achtung:

Bei der Einstellung des Sattelkupplungsverschlusses


ist darauf zu achten, daß der Zugsattelzapfen im
Verschluss der Sattelkupplung ein Spiel von mind. 0,5
mm aufweist. Gegebenenfalls eine oder mehrere
Stufen zurückstellen, bis das Spiel stimmt.

Das Einhängen des Karabinerhakens nach dem Auf-


satteln dient der Verschlusskontrolle.

- 13 -
Wenn dies nicht möglich ist, muß der Verschluß um eine oder mehrere Stufen zurückgestellt
werden. Wenn keine Nachstellung mehr möglich ist, müssen Schloßstück und Verschleißring
erneuert werden (siehe Verschleißgrenzen).

Bei Unterschreitung der Minimalwerte am Zugsattelzapfen (siehe Seite 11) ist dieser zu
ersetzen.

7. Reparatur
7.1 Auswechseln der Lagereinsätze

1. Alle acht 6-kt.-Schrauben (23) der Lagerbockbefestigung herausschrauben.

2. Die Sattelkupplung von den Lagerböcken abheben und auf den Arbeitstisch auf zwei 10cm
hohe Vierkanthölzer legen. Die Lagerböcke bleiben auf dem Fahrzeug bzw.
Montageplatte.

3. Lagereinsätze (15) mit dem Schraubenzieher herausnehmen.

7.2 Lagereinsatz ersetzen

z Lagertaschen reinigen .
23
z Lagereinsätze (15) einlegen, gegebenenfalls mit dem
Gummihammer einschlagen.

7.3 Montage der Sattelkupplung auf die Lagerböcke

1. Die Kupplungsplatte auf die Lagerböcke absetzen. (4,6).

2. Gummidämpfung (13) in die Spannbügel einlegen. 15


Dabei auf die richtige Lage der Gummidämpfung achten.

3. Die Schrauben montieren (23)


4,
6
4. Nach jeder Reparatur sind neue selbstsichernde
Schrauben zu verwenden.
Alle acht 6-kt.-Schrauben ( SW 30 ) der Lagerbock-

- 14 -
Befestigung festschrauben mit 400 Nm.

8. Ersatzteile zu Sattelkupplung SK-HD 38.36

Ausführungen: 662 111 065 3 1/2“ 150 mm


662 111 066 3 1/2“ 190 mm
662 111 085 2“ 150 mm
662 111 074 2“ 190 mm

Pos Bezeichnung. Stk. Bestell-Nr.

Seriennummer:
von 40001055 bis 40001144
von 40001195 bis 40001216
ab 40001301
1 Kupplungsplatte 1 662 111 254 662 111 254
2 Entriegelungsgriff 1 662 111 276 662 111 276
4 Lagerbock 150 mm 2 662 111 293 662 111 293
6 Lagerbock 190 mm 2 662 111 256 662 111 256
9 Schloßstück 2“ 1 662 111 249 662 111 249
9 Schloßstück 3 1/2“ 1 662 111 247 662 111 247
10 Riegel kpl. 1 662 111 239 662 111 239
10a Exzenter kpl. 1 662 111 322 662 111 322
10b Schmierleitung 1 662 130 118 659 144 106
11 Zapfen 2 662 111 316 662 111 344
12 Verschleißring 2“ kpl. 1 662 111 319 662 111 342
12 Verschleißring 3 1/2“ 1 662 111 250 662 111 343
13 Gummidämpfung 2 662 111 259 662 111 259
14 Spannbügel 2 662 111 258 662 111 258
15 Lager 2 662 111 264 662 111 264
16 Zugfeder 1 662 126 410 662 126 410
16a Zugfeder 1 662 111 130 662 111 130
17 Karabinerhaken m. Kette 1 662 100 574 662 100 574
18 Zyl.Schrauben m. I-6kt. 4 659 112 363 659 112 624
19 Bolzen 1 662 126 449 662 126 449
19a 6-kt. Schraube 3 662 126 172 659 112 359
20 U-Scheibe 1 662 126 175 662 126 175
22 Schmiernippel 2 662 126 224 662 126 224
23 6-kt. Schraube 8 659 112 510 659 112 510
24 Fabrikschild 1 659 120 380 659 120 380
26 Halbrund-Kerbnagel 2 662 126 173 662 126 173
28 Hammerschlagniet 1 662 126 151 662 126 151
29 Schmierleitung 1 662 111 289 659 144 106
30 Feststellmutter 2 662 126 176
31 Schottverschraubung 2 662 126 465
35 Sicherungslasche 1 662 111 281 662 111 281
36 Zyl.Schrauben m. I-6kt. 2 659 112 358 659 112 358
37 Rohrklammer -1 15 - 662 111 345
38 Stopfen 1 662 111 346
9. Explosionszeichnung SK-HD 38.36

- 16 -
Zusatzinformationen

Haben Sie noch Fragen oder Wünsche? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Unsere Firmenanschrift ist:

Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH


Julius-Bührer-Str. 12
78224 Singen

Unseren zentralen Kundendienst erreichen Sie unter


Tel.: (+49)7731 / 886-0
Fax: (+49)7731 / 886-704

Hier hilft man Ihnen auch schnell, den richtigen Spezialisten für Ihre Frage zu finden.

Besuchen Sie uns im Internet unter:

http://www.vkt.georgfischer.com

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Produkten. Ausserdem können Sie online
unsere Ersatzteillisten und technischen Daten abrufen.

Diese Druckschrift enthält keine Garantiezusagen, sondern soll lediglich technische


Informationen vermitteln. Wir verweisen auf unsere Verkaufsbedingungen.

746 / 18.11.04 © Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH

- 17 -
Fifth Wheel

SK-HD 38.36

Mounting – Operation – Maintenance


Fifth wheel SK-HD 38.36

Mounting and Operating Instructions

List of contents

1. Mounting Instructions 3

2. Lubrication 6

3. Operating Instructions 7 - 10

4. Maintenance 10

5. Wear Limits 11

6. Adjusting Play 12

7. Repair Instructions 13

8. Spare Parts List 14

9. Exploded-view drawing 15

2
General Information
Failure to observe these instructions can lead to dangerous operating conditions. Please
read through and carefully follow these instructions before mounting the fifth wheel and
using it for the first time.

• Modifications of any kind will invalidate warranty claims and result in the cancellation of
the design approval.

• The mounting of fifth wheels, mounting plates, sliders and kingpins, as well as repair
work, may only be carried out by trained personnel or in suitable workshops.

1. Mounting Instructions

- 3 -
• When mounting fifth wheels, please follow the relevant mounting instructions as provided
by Georg Fischer and the vehicle manufacturer.

• The fifth wheel will usually fitted on a mounting plate We recommend the use of George
Fischer mounting plates and the respective mounting kit.

• The mounting plate and the fifth wheel must be positioned to the articulation point
recommended by the vehicle manufacturer.

• Thrust plates can be used to secure the mounting plate in the direction of travel and the
fifth wheel in the longitudinal and transverse directions.

• The mounting plate must be selected depending on the width of the vehicle frame and the
desired overall height.

• The fifth wheel must be attached to the mounting plate with twelve screws M16, grade 8.8.

• The specified tightening torques are:


190 Nm for M16x1,5 fifth wheel on mounting plate
350 Nm for M20x1,5 mounting plate on subframe

• The thickness of the paint layer in the locking region of the bolts must comply with
standards prescribed by law so as not to impair the clamping pressure. Compliance with
Governmental inspection regulations on bolts and the locking of these in vehicle
construction is required.

• It is a requirement that the technical data be entered into the appropriate Vehicle
Registration Documents in accordance with the local Vehicle Registration Regulations
(e.g. §27 of the Regulations Governing the Registration of Road Vehicles in Germany).

• In the area of the brackets, mounting plates must be sportingly reinforced, in particular
flat ones and those with a height of 22 mm.

• The fifth wheel must be able to move freely, and may not touch either the mounting plate
or parts of the frame or auxiliary frame when used for its foreseen application.

• When mounting fifth wheels, all actual and national registration regulations must be
considered.

• If the fifth wheel is mounted on a slider, the relevant mounting instructions must be
followed.

- 4 -
• Beside the superimposed load, the criterion for determining the max. permissible load for
a fifth wheel and mounting plate is the D-value, which can be calculated according to DIN
74081, with the following formula:

Example of a calculation:

0,6 ⋅ mK ⋅ mA
D = g⋅ in kN
mK + m A - A

0,6 ⋅ 17 ⋅ 120
D = 9,81 ⋅ = 110,2 kN
17 + 120 - 28

Key:

mK = permissible gross weight of the tractor in t


Example: mK = 17 t
m A = permissible gross weight of the semitrailer in t
m A = 120 t
A = permissible vertical load on the tractor in t
A = 28 t
g = Earthgravitation 9,81 m/sec.²

The data for permissible loads for Georg Fischer fifth wheels and mounting plates can be
found on the respective pages in the brochure. These data apply for use on paved roads and
transport conditions as customary in Central Europe. Please enquire for conditions of use
other than these.

- 5 -
2. Lubrication
Before putting the fifth wheel into operation, and
then regular every 5´000 km, apply ample coatings
of long-life, high-pressure grease* to the surface of
the Georg Fischer fifth wheel plate, the locking parts
and the wearing ring.

• The locking mechanism is equipped with two


grease nipples on the plate, which must be
greased from the outside, even with coupled
semi-trailer (see A).

* We recommend using a long-time hight pressure lubricant (NLGI class 2) with MoS2 or
graphite additives, e.g. MOTOREX MOLY 218, SHELL RETINAX HDX2, Renolit LZR 2
(suitable for central lubrication systems), Renolit FG 150. If other lubricants are used, the
lubrication intervals are to be adapted accordingly. When used with a central lubrication
system obey the instructions of the manufacturer.

Connection to central greasing installation is possible.

Central lubrication

Ensure that the operation and freedom of movement of the fifth wheel are not affected by the
connection of a central lubrication system.

-6 no. M8 x 1 lubricating point connections


-2 no distributor attachments

- 6 -
3. Operating Instructions

3.1 Coupling
The semitrailer must be secured and supported .

1. The locking mechanism is in the open position

The Fifth wheel must be ready for coupling, i.e.


the unlocking handle must be fully extended.

2. The semitrailer plate must be approx. 5 cm lower than the Fifth wheel coupler plate. Reverse with
the tractor slowly under the semitrailer. The locking mechanism engages automatically

3. Start-up jerk to be made in low gear.

Securing:

4. Inserting the hook into the slot beside the


operating handle provides a check if the
mechanism is properly locked. If the hook
does not klick, the coupling operation must
be repeated.

- 7 -
ATTENTION: In any case, it must be made sure
that the Fifth wheel is properly locked and secured.

3.2 Uncoupling

Secure the wheels of the semi-trailer with chocks.

Raise the semi-trailer using the landing gear until sufficient relief is given to the suspension of the
towing vehicle.

Disconnect the supply cables.

Open the locking mechanism.

z Disengage snap hook 1


3
z Swivel the unlocking handle to the rear 2
pull it out 3 and hook its lug onto the
edge of the plate 4 & 5
2

1
4 5

Drive the tractor out.


- 8 -
The Fifth wheel is automatically ready for coupling again.

3.3 Conversion 3 1/2“ to 2“ and vice-versa


Even in mounted condition, the Fifth wheel
can be converted within a few minutes.

Dis- and Reassembly of Coupler jaw


B
• Pull the Unlocking handle fully towards
the outside (locking mechanism open)
(A). Hook its lug onto the edge of the
plate.
• Unhook the spring of the Coupler jaw
A
on the coupler plate (B).

• Unscrew the pin ( C ) 17mm across flats or


19 mm across flats upwards with a hollow
D
screw wrench.
C
• Take off coupler jaw with spring.
• Degrease and clean pin threads as well as res-
pective threads of the tapped holes in the
coupler plate.

• Apply “ Loctite“ to the threads of the


- 9 -
tapped holes.
• Install in reverse order; tightening torque for the
pin ( C ).

320 Nm 400 Nm

“Loctite “Loctite

Dis- and Reassembly of Wearing ring

• Unscrew all 4 fillister socket head screws


SW 8 mm (D). D
• Remove the Wearing ring (turning it about 90°)

• Clean and coat the machined surfaces of the


new wearing ring with multi-purpose
grease, and insert, turning it about 90°,
into the final position.

Attention:
Use new self securing fillister head screws (“Loctite 243“) and tighten them with a torque of:
46 Nm for the wearing ring 662 111 319 + 662 111 250
70 Nm for the wearing ring 662 111 342 + 662 111 343

- 10 -
Wearing ring 2“ 662 111 319

• Prior to disassembling , push slider to pos.1

• After reassembling , push slider to pos.2 and


make sure , that the grease pipe slides into the
plastic slider .

Before starting operation: Coat again with multi-purpose grease and replace
the manufacturer’s plate!

4. Maintenance
Various parts are normally subject to wear during operation; this can, however, be reduced to
a minimum by proper maintenance. The following points must therefore be observed before
putting the Fifth wheel into operation and each time it is serviced:

• We recommend that the bearing surfaces of the Fifth wheel and the semi-trailer plate as
well as the King pin be checked for damage each time they are serviced and repaired
where necessary (see "Wear Limits").
• The functionality of the fifth wheel must be checked depending on the working
conditions, however at the latest every 50,000 km.
• Replace worn or damaged parts by original George Fischer spare parts.
• Important: Each Fifth wheel is provided with a Serial Number, which is stated on both the
type plate and in addition the coupler plate's edge. It is important for clear identification of
spare parts.

5. Wear Limits
The following must be checked:

1. Wear on Fifth wheel plate


2. Locking mechanism
3. King pin

- 11 -
Fifth wheel plate

Visual check
The coupler plate must be replaced when it is
worn down to the bottom of the lubrication groove.

Fifth wheel locking mechanism 2"

Use the limit gauge to check wear on the locking 65


mechanism.
If the locking mechanism is fully adjusted, and
the wearing marks are reached, then both, the
Wearing ring and the Coupler jaw must be
replaced.

See "Play adjustment"

2" King pin


If the dimensions 71 resp. 49 are reached, the
King pin must imperatively be exchanged.
New = 73 resp. 50,8

3 ½" King pin


If the dimensions 112 resp. 87 are reached, the
King pin must imperatively be exchanged.
New = 114 resp. 88,9

- 12 -
6. Adjusting play

The locking mechanism of a Fifth wheel is subject to a certain degree of wear, depending
upon mileage and maintenance. The George Fischer Fifth wheel type SK-HD 38.36 is
equipped with an adjusting mechanism to compensate for play. This mechanism is intended
to compensate for wear on the coupling parts, but not on the King pin!

Adjusting the Fifth wheel's locking mechanism

The adjustment must be carried out with a NEW KING PIN.

locking- lock-adjustment
Loosen the Fillister screw M10 SW 8 on the Fork so that
screw M 10 Position 1 - 5
the Fork can be moved. The regulation by one notch is
equal to an adjustment of 0,5 mm. Re-tighten the screw
1 5 with a torque of 46 Nm.

Repeat this procedure as required when making further


adjustments.

WARNING

When adjusting the locking mechanism, ensure that the


King pin has a play of at least 0,5 mm in the locking
mechanism of the Fifth wheel. If necessary, adjust the
above play by one or more steps until this play is
reached.

Inserting the hook into the slot beside the operating


handle provides a check if the mechanism is properly
locked.

If this is not possible, return Fork by one or more


notches. If no further adjustment is possible, both
Coupler jaw and Wearing ring must be replaced (see
"Wear limits").

If the King pin reaches the minimum permitted limits


(see page 11), it must be replaced.

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7. Repair Instructions
7.1 Replacing the bearings

1. Unscrew all 8 hex.head screws (23) of the bracket assembly.

2. Lift the coupler plate off the brackets and place it on two wooden blocks of approx. 10 cm
height on the workbench. The brackets remain on the vehicle, i.e. on the mounting plate.

3. Pull the two bearings (15) out of the bearing pockets by means of a screw driver.

7.2 Assembling the new bearing

Press the new bearings (15) into the the bearing pockets of
the coupler plate until they are flush with the pocket webs.

23

7.3 Mounting the fifth wheel on the brackets

1. Place the coupler plate on the brackets (4,6). 1

2. Place the rubber cushions (13) in the correct position on


the tension bows (14).

3. Insert the screws (23) 15

4. New self-locking bolts must be used for


each mounting
Tighten all four ( 30 mm across flats ) hex.head 4,
screws (23) with a torque of 400 Nm. 6

13

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8. Spare parts for the SK-HD 38.36 fifth wheel
Type: 662 111 065 3 1/2“ 150 mm
662 111 066 3 1/2“ 190 mm
662 111 085 2“ 150 mm
662 111 074 2“ 190 mm

Pos. Description Quant. Type

Serial - number:
Up 40001055 till 40001144
Up 40001195 till 40001216
up 40001301
1 Coupler plate 1 662 111 254 662 111 254
2 Unlocking handle 1 662 111 276 662 111 276
4 Bracket 150 mm 2 662 111 293 662 111 293
6 Bracket 190 mm 2 662 111 256 662 111 256
9 Coupler jaw.assy. 2“ 1 662 111 249 662 111 249
9 Coupler jaw.assy 3 1/2“ 1 662 111 247 662 111 247
10 Locking hook 1 662 111 239 662 111 239
10a Eccenter. 1 662 111 322 662 111 322
10b Lubrication pipe 1 662 130 118 659 144 106
11 Pin 2 662 111 316 662 111 344
12 Wearing ring 2“ 1 662 111 319 662 111 342
12 Wearing ring 3 1/2“ 1 662 111 250 662 111 343
13 Rubber cushion 2 662 111 259 662 111 259
14 Tension bow 2 662 111 258 662 111 258
15 Bearing 2 662 111 264 662 111 264
16 Tension spring 1 662 126 410 662 126 410
16a Tension spring 1 662 111 130 662 111 130
17 Snap hook with chain 1 662 100 574 662 100 574
18 Fillister screw with hex. Socket 4 659 112 363 659 112 624
19 Pivot 1 662 126 449 662 126 449
19a Screw 3 662 126 172 659 112 359
20 Washer 1 662 126 175 662 126 175
22 Grease nipple 2 662 126 224 662 126 224
23 Screw 8 659 112 510 659 112 510
24 Manufacturer’s plate 1 659 120 380 659 120 380
26 Hemispherical ribbed nail 2 662 126 173 662 126 173
28 Hammer rivet 1 662 126 151 662 126 151
29 Lubrication pipe 1 662 111 289 659 144 106
30 Lock nut 2 662 126 176
31 Eyebolt 2 662 126 465
35 Safety flange 1 662 111 281 662 111 281
36 Fillister screw with hex. Socket 2 659 112 358 659 112 358
37 Pipe clamp 1 662 111 345
38 Plug 1 662 111 346

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9. Exploded drawing SK-HD 38.36

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