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Herz Diagnostik

-Nach dem Anamnesegespräch untersucht Sie der Arzt. Besonders wichtig ist das Abhören des Herzens und der Lunge mit dem Stethoskop
(Auskultation). Durch die körperliche Untersuchung gewinnt der Arzt einen generellen Eindruck Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. Manche
Ärzte werden auch vorsichtig auf ihren Brustkorb drücken um zu prüfen, ob nicht ein Problem des Bewegungsapparates (zum Beispiel eine
Wirbelsäulenerkrankung oder muskuläre Verspannungen) die Ursache für Brustschmerzen bei Ihnen ist.
Weitere Untersuchungen:
Ob eine Koronare Herzerkrankung vorliegt, kann vor allem durch gezielte Messungen und eine bildliche Darstellung des Herzens und seiner Gefäße
eindeutig beantwortet werden. Zu den weiteren Untersuchungen gehören:
Blutdruckmessung
Ein erhöhter Blutdruck (arterielle Hypertonie) ist ein entscheidender Risikofaktor für die Entstehung einer Koronaren Herzkrankheit. Nach
aktuellen europäischen Leitlinien ist der Blutdruck zu hoch, wenn er in Ruhe systolisch über 140 mmHg und diastolisch über 90 mmHg liegt (über:
1-KHK „140 zu 90“) - dann sollte eine medikamentöse Behandlung zur Senkung des Blutdrucks erfolgen.
Oft führen Ärzte auch eine Langzeit-Blutdruckmessung durch. Patienten bekommen hierfür ein Blutdruckmessgerät durch das Praxisteam angelegt
und gehen damit nach Hause. Dort misst das Gerät in regelmäßigen Abschnitten den Blutdruck. Eine Hypertonie liegt vor, wenn der
durchschnittliche Wert aus allen Messungen über 130 mmHg systolisch und 80 mmHg diastolisch liegt.
Blutuntersuchung:
Zum einen werden bei einer Blutuntersuchung die Blutfettwerte (Cholesterine, Triglyceride) bestimmt. Zum anderen kann der Arzt bei akuten
Brustschmerzen durch bestimmte Blutwerte (Marker: CK, CK-MB, Troponine) überprüfen, ob der Herzmuskel geschädigt wurde. Weitere
Parameter wie Nieren- und Zuckerwerte spielen hinsichtlich möglicher Begleiterkrankungen eine entscheidende Rolle.
Ruhe-Elektrokardiogramm (Ruhe-EKG)
-Eine Basisuntersuchung ist das Ruhe-EKG. Dabei werden die elektrischen Erregungen des Herzens über Elektroden auf der Haut abgeleitet. Die
Koronare Herzkrankheit (KHK) kann manchmal typische Veränderungen im EKG aufweisen .
-Belastungs-Elektrokardiogramm (Belastungs-EKG) :Bei dieser Variante des EKGs werden die elektrischen Potenziale des Herzens nicht in Ruhe,
sondern während körperlicher Anstrengung meist auf einem Fahrradergometer aufgezeichnet. Dies ist sinnvoll, da sich einige im EKG erkennbare
krankhafte Veränderungen erst bei Anstrengung zeigen.
-Herzultraschall (Echokardiographie)  : Mit der Echokardiographie kann man die Herzgröße, die Bewegung des Herzmuskels und die Pumpfunktion
sowie eventuelle Herzklappenprobleme darstellen. Die Untersuchung kann sowohl bei körperlicher Ruhe (Ruhe-Echokardiographie), als auch bei
körperlicher Anstrengung (Belastungs-Echokardiographie) erfolgen. Ist zum Beispiel aufgrund einer stark ausgeprägten Koronaren Herzerkrankung
keine richtige Belastung des Patienten auf dem Fahrradergometer möglich, kann der Herzschlag auch durch die Gabe eines Medikaments
beschleunigt werden.
Myokard-Szintigraphie :Bei der Myokard-Szintigraphie wird eine schwach radioaktive Markersubstanz in die Vene injiziert. Diese Substanz
sammelt sich vor allem im gesunden Herzmuskelgewebe an. Die radioaktive Strahlung kann dann wie bei einem Foto aufgenommen werden. Diese
Untersuchung kann ebenfalls unter Belastung durchgeführt werden und ist damit eine Alternative zur Belastungs-Echokardiographie. Reichert sich
dann die radioaktive Substanz in manchen Herzmuskelabschnitten nicht richtig an, spricht das für eine Sauerstoffunterversorgung und damit für
eine Koronare Herzerkrankung.
Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie)  :Für die Koronare Herzkrankheit (KHK) stellt die Koronarangiographie („Herzkatheter“) eine der
wichtigsten Untersuchungen für die Diagnose und Behandlung dar. Ein dünner Schlauch (Katheter) wird über einen Zugang in der Leiste oder dem
Arm durch eine große Arterie bis zum Herzen vorgeschoben. Wenn die Katheterspitze an der richtigen Position liegt, wird daraus ein
Röntgenkontrastmittel freigesetzt und im gleichen Moment ein Röntgenbild angefertigt. In dieser Untersuchung sieht man die einzelnen
Herzkranzgefäße und mögliche Engstellen sehr genau. Außerdem können Ärzte die Pumpleistung des Herzens beurteilen. Therapeutisch kann bei
einer Engstelle (Stenose) beispielsweise auch gleich ein Stent (Röhrchen aus Metall) zum Offenhalten beziehungsweise Aufweiten der Engstelle
eingesetzt werden.
-Der Arzt erkundigt sich nach Beschwerden, Krankengeschichte und Risikofaktoren. Außerdem sieht er sich das Bein an, vergleicht es mit der
Gegenseite. Mit Ultraschalluntersuchungen lassen sich die Venen und der Blutfuss oft gut beurteilen.
-Weitere Hinweise kann eine Blutuntersuchung liefern: Finden sich D-Dimere, kann das für eine Thrombose sprechen. D-Dimere sind
Abbauprodukte des Gerinnungsstoffes Fibrin. Sie entstehen bei einer Thrombose vermehrt, weil der Körper versucht, das Blutgerinnsel abzubauen.
2-TVT
Der D-Dimer-Test kann aber auch aus vielen anderen Gründen auffällig sein. Er muss daher im Zusammenhang mit anderen
Untersuchungsergebnissen gesehen werden. Andere bildgebende Verfahren wie die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) oder die
Computertomografie (CT) sind vor allem geeignet, Blutgerinnsel in Organen, den Beckenvenen oder der Hohlvene sichtbar zu machen.
-Bei speziellen Fragestellungen kann die (Röntgen-)Phlebografie zum Einsatz kommen. Dabei spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in die betroffene
Vene und fertigt anschließend ein Röntgenbild an.
-Es soll betont werden, dass die Diagnose der PAVK in erster Linie eine klinische Diagnose ist. Durch die sorgfältige Erhebung
der Krankengeschichte (Anamnese) und die klinische Untersuchung - Inspektion, Pulspalpation (Abtasten der Pulse an den Beinen) und
Gefäßauskultation (Abhorchen der Gefäße zur Feststellung von Geräuschen, welche an Engstellen entstehen können) - können das Vorliegen einer
PAVK sowie Lokalisation und Schweregrad meist mit ausreichender Sicherheit diagnostiziert werden.
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Bei der Dopplerdruckmessung wird mittels einer Blutdruckmanschette und einer Ultraschallstiftsonde an den Beinen der Blutdruck in den Arterien
gemessen.
Unter den bildgebenden Verfahren, durch welche die Gefäße direkt dargestellt werden können, hat die farbkodierte Duplex-Sonographie (=
Farbduplex) derzeit die größte Bedeutung. Sie ermöglicht eine genaue Darstellung der Arterien in den Beinen, wodurch Engstellen und
Ablagerungen (so genannte Plaques) sichtbar werden.
Zusätzlich ermöglicht diese Untersuchung funktionelle Informationen über den Blutfluss. Diese Untersuchung wird auch im niedergelassenen
Bereich von Angiologen und Radiologen durchgeführt. In den letzten Jahren hat die nicht-invasive Magnetresonanz-Angiographie wegen der
zunehmenden Verfügbarkeit und verbesserten Bildqualität sehr rasch an Bedeutung gewonnen.
Bei Erstdiagnose einer PAVK sollten immer auch Laboruntersuchungen zum Nachweis von Risikofaktoren (z.B. Diabetes mellitus, Hyperlipidämie)
oder atherosklerotisch bedingten Organschäden (z.B. Nierenfunktion) veranlasst werden.
Als wichtigste Differentialdiagnosen (Abgrenzung einer Krankheit von Erkrankungen mit ähnlichem Erscheinungsbild) der PAVK sind Erkrankungen
anzuführen, welche ebenfalls intermittierende belastungsabhängige Beschwerden oder Schmerzen in Ruhe verursachen können. Dazu gehören in
erster Linie: neurologische Erkrankungen mit Irritation von Nervenwurzeln sowie orthopädische Erkrankungen: Abnützungserscheinungen im Hüft-
oder Kniegelenk Fußfehlhaltungen Wirbelsäulen-Veränderungen.
-EKG, Herz-Ultraschall, Blutuntersuchungen, Herzkatheteruntersuchung

4-MI
-Im Anamnese-Gespräch fragt der Arzt den Patienten unter anderem nach seinen Beschwerden und ob bereits Herzerkrankungen in der Familie
aufgetreten sind (genetische Prädisposition).
-Das Abhören der Herzaktivität mit dem Stethoskop liefert dem Arzt erste Hinweise auf einen Herzklappenfehler oder eine Herzmuskelschwäche.
Beim Abhören der Lunge ist ein rasselndes Geräusch ein Anzeichen für Herzinsuffizienz. Es weist auf Wassereinlagerungen in der Lunge hin.
Rasselgeräusche treten aber beispielsweise auch bei einer Lungenentzündung auf. Unter Umständen hört der Arzt auch einen dritten Herzton
(dieser ist sonst nur bei Kindern und Jugendlichen normal).
Bei Ödemen in den Beinen lassen sich sichtbare Dellen in die Haut drücken. Misst der Arzt den Puls, wechselt der möglicherweise mit jedem Schlag
seine Intensität (Pulsus alternans). Ferner erkennt der Untersucher hervortretende Halsvenen - Zeichen eines Blutrückstaus.
5-H.insuff Die Funktion des Herzens lässt sich mit einem Herz-Ultraschall (Echokardiographie) beurteilen. Dabei kann der Arzt sehen, ob Fehler an den
Klappen, an der Struktur der Herzwände oder in den Herzinnenräumen vorliegen. Auch eine verdickte Wandstruktur und die Auswurfleistung des
Herzens werden so sichtbar gemacht.
Der Blutstrom, der durch das Herz fließt, lässt sich mithilfe der Farbdoppler-Sonographie darstellen. Das ist eine besondere Form der
Ultraschalluntersuchung. Mit einem Ultraschallgerät sieht der Arzt zudem Flüssigkeitsansammlungen etwa im Bauchraum (Aszites) oder Brustkorb
(Pleuraergüsse). Gleichzeitig überprüft er die Hohlvene und Organe auf Stauungszeichen.
Herzrhythmusstörungen werden mit einem Langzeit-EKG am besten nachgewiesen. Dabei bekommt der Betroffene ein tragbares kleines Gerät mit
nach Hause. Es ist mit den Elektroden, die der Arzt über der Brust des Patienten anbringt, verbunden und zeichnet kontinuierlich die Herzaktivität
auf. Ein Langzeit-EKG läuft meist über 24 Stunden. Die Untersuchung ist schmerzlos und stellt keine Beeinträchtigung des Patienten dar.
Mit einer Herzkatheteruntersuchung kann der Arzt überprüfen, ob verengte Herzkranzgefäße die Herzinsuffizienz verursachen. Die Untersuchung
findet meist unter örtlicher Betäubung statt. Werden verengte Stellen entdeckt, können sie sofort aufgedehnt werden. Unter Umständen werden
Stents (Gefäßstützen) eingesetzt, um das Herzkranzgefäß dauerhaft offen zu halten. Ferner helfen Belastungsuntersuchungen(etwa auf dem
Fahrrad-Ergometer), das Ausmaß einzuschätzen. In manchen Fällen ist das Herz so schwach, dass diese Tests nicht mehr möglich sind.
Auch eine Blutdruckmessung wird bei Verdacht auf Herzinsuffizienz durchgeführt. Außerdem ordnet der Arzt verschiedene Urin- und
Blutuntersuchungen im Labor an. Unter anderem werden der Urinstatus und ein Blutbild angefertigt. Auch
die Elektrolyte (v.a. Natrium und Kalium) werden ermittelt. Ebenfalls gemessen werden verschiedene Organparameter wie Kreatinin, der
Nüchternblutzucker, die Leberenzyme mitsamt Gerinnungswerten und das Eiweiß Brain Natriuretic Peptid (BNP, auch NT-proBNP). Herzinsuffizienz
führt nämlich zu einer Erhöhung des BNP-Spiegels, da es bei Überdehnung und Belastung des Herzens freigesetzt wird. Dieser Wert hängt eng mit
der Schwere einer Herzschwäche (NYHA-Klassifikation) zusammen.
Mithilfe dieser Untersuchungen lassen sich auch beispielsweise Störungen der Leber, der Niere oder der Schilddrüse feststellen. Auch
erhöhte Blutfettwerte und ein Diabetes mellitus können so diagnostiziert werden.
Zusätzlich können Röntgenaufnahmen des Brustkorbs und eine Magnetresonanztomografie (MRT) die Herzinsuffizienz-Diagnose unterstützen

6- -Zur Diagnose der Endokarditis erkundigt sich der Arzt zunächst nach der Krankengeschichte (Anamnese). Er fragt zum Beispiel, ob dem Patienten
Endocarditis ein Herzfehler bekannt ist und ob eventuell ein Eingriff am Herzen stattgefunden hat. Aber auch andere Operationen (zum Beispiel beim Zahnarzt)
können wichtige Hinweise liefern. Dies gilt auch für vorangegangene Infekte, Autoimmunerkrankungen und Drogenkonsum. Bei der körperlichen
Untersuchung messen Ärzte zum Beispiel die Körpertemperatur und hören das Herz mit einem Stethoskop ab.
Bei Verdacht auf eine Endokarditis folgt eine Echokardiografie(auch Ultraschallkardiografie - UKG genannt). Das Herz wird durch den Brustkorb mit
einem Ultraschallgerät untersucht. Es folgen weitere Untersuchungen, wenn Auffälligkeiten feststellbar sind oder die betreffende Person ein
erhöhtes Endokarditisrisiko aufweist (zum Beispiel Patienten mit künstlichen Herzklappen). So liefert ein Herzultraschall, der durch
die Speiseröhre durchgeführt wird (transösophageales Echokardiogramm, TEE), ein noch genaueres Bild des Herzens. Daher gilt: sind im TEE keine
Auflagerungen an der Klappe zu sehen, ist eine Endokarditis sehr unwahrscheinlich.
Besonders wichtig ist auch die Blutuntersuchung des Patienten, denn sie kann Aufschluss über die Ursache geben. Das Blut wird hierfür im Labor
auf Krankheitserreger als mögliche Auslöser einer infektiösen Endokarditis untersucht (Blutkulturen). Findet man den Keim, kann er durch das
richtige Antibiotikum gezielt behandelt werden. Bleibt die Ursache der Endokarditis unklar, schließen sich weitere Untersuchungen an, zum
Beispiel eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder die Entnahme einer Gewebeprobe der Herzinnenhaut (Endokardbiopsie).
Ist die Endokarditis-Diagnose schwer zu stellen, führen Ärzte manchmal zusätzliche Untersuchungen wie eine Computertomographie (CT) oder
eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) durch. Damit sie besser einschätzen können, ob tatsächlich eine Herzklappenentzündung vorliegt,
sind in der Endokarditis-Leitlinie sogenannte Duke-Kriterien festgelegt. Liegt eine bestimmte Kombination dieser Kriterien vor, gilt eine
Endokarditis als gesichert.
Lungen
1-Pneumonie -Oft lässt sich eine Lungenentzündung bereits durch die typischen Beschwerden feststellen. Bei der körperlichen Untersuchung hört die Ärztin oder
der Arzt vor allem die Lunge mit dem Stethoskop gründlich ab und misst Puls und Blutdruck.
-Zusätzlich wird meist eine Röntgenaufnahme der Lunge gemacht. Auf den Röntgenbildern ist zum Beispiel sichtbar, wo und in welchem Umfang
das Lungengewebe entzündet ist. Manchmal ist eine erweiterte Röntgenuntersuchung nötig, die Computertomografie. Veränderungen im äußeren
Randbereich der Lunge lassen sich auch per Ultraschall erkennen.
-Außerdem wird Blut abgenommen, zum Beispiel um die Entzündungswerte zu messen. Bei einer bakteriellen Lungenentzündung ist die Anzahl
der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) stark erhöht.  Da die entzündete Lunge nicht mehr gut arbeitet, kann es nötig sein, den Sauerstoffgehalt
im Blut zu kontrollieren. Dies geht auch ohne Blutabnahme: Bei der sogenannten Pulsoxymetrie wird ein Clip mit einem Lichtsensor auf den Finger
gesteckt und der Sauerstoffgehalt optisch ermittelt.
Zur Bestimmung des genauen Krankheitserregers können Blut, Urin sowie abgehusteter Schleim im Labor untersucht werden. Legionellen können
im Urin (Urintest) nachgewiesen werden.
2-PNO Die Diagnose ergibt sich aus den typischen Symptomen und Ergebnissen der körperlichen Untersuchung. Auf der betroffenen Seite stellt der Arzt
bei größeren Luftansammlungen weniger Atembewegungen, abgeschwächte oder aufgehobene Atemgeräusche und sehr lauten Klopfschall fest.
Dieser klingt so, als würde eine leere Schachtel beklopft, weshalb ihn der Arzt auch "Schachtelton" nennt. Die Diagnose wird durch
Röntgenaufnahmen des Brustkorbs (Röntgenthorax) gesichert.
3- -Die Lungenkrebs-Diagnose wird oft erst spät gestellt.
Bronchialkarz -Brustkorb-Röntgen (Röntgen-Thorax), Computertomografie (CT), Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT), Untersuchung von
inom Gewebeproben (Biopsien), Positronen-Emissions-Tomografie (meist in Kombination mit CT als FDG-PET/CT), Blutuntersuchungen, Untersuchung
des Auswurfs, Untersuchung des "Lungenwassers" (Pleurapunktion)
-Bei Verdacht auf ein Lungenkarzinom dient eine Vielzahl der nötigen Untersuchungen nicht nur der Diagnosesicherung, sondern auch zur Klärung
der der Tumorform, seiner Ausbreitung und die Möglichkeiten der Operabilität.
-Bildgebende Diagnostik :Bei Verdacht auf Lungenkrebs veranlasst der Arzt Röntgenaufnahmen der Lunge. Tumoren zeigen sich u. a. als Rundherde
in der Lunge, als Verdichtungen des Lungengewebes oder als Atelektase (nicht belüfteter Lungenabschnitt) infolge einer Bronchusverlegung. CT
und Bronchoskopie erhärten die Verdachtsdiagnose eines malignen Tumors. Knochenszintigrafie und Ultraschall von Bauch und Leber dienen dem
Nachweis von Metastasen.
-Biopsie :Eine Gewebeprobe (Biopsie) muss zur Bestimmung des feingeweblichen Aufbaus aus dem Tumor entnommen werden. Hiervon hängt die
weitere Behandlung ab. Der Arzt entnimmt die Gewebeprobe entweder im Rahmen einer Bronchoskopie oder durch die operative Entfernung
eines vergrößerten Lymphknotens.
-Bluttests :Tumormarker im Blut sind für die Diagnose bedeutungslos. Eine Ausnahme ist die neuronspezifische Enolase (NSE), die recht zuverlässig
auf ein kleinzelliges Lungenkarzinom hinweist. Ansonsten spielen Tumormarker beim Lungenkarzinom eher eine Rolle bei der
Verlaufsbeobachtung.
4- *Antikörpertest auf der Haut, Bluttests, Röntgenbilder, direkter Bakteriennachweis*
LungenTuber -Da Tuberkulose in den meisten Fällen in der Lunge auftritt, untersucht der Arzt diese durch Abhören und Abklopfen.
kulose -Es gibt spezielle Tests, die helfen, eine Tuberkulose-Diagnose zu stellen.
-Tuberkulin-Hauttest (THT): Beim Tuberkulin-Test nach Mendel-Mantoux spritzt der Arzt dem Patienten eine kleine Menge an Eiweiß des Erregers
(Tuberkulin) unter die Haut. Das das Immunsystem Infizierter meist nach einigen Wochen spezielle Antikörper gegen die Erreger gebildet hat,
bildet sich bei Tuberkulose-Infizierten an der Einstichstelle eine gerötete Verhärtung.
Einen Beweis für oder gegen eine Infektion liefert der Test allerdings nicht. Erfolgt er zu früh nach der Infektion, oder ist das Immunsystem
geschwächt, bildet es (noch) nicht genügend Antikörper. Der Tuberkulose-Hauttest fällt denn trotz Infektion negativ aus.
-IGRA (Interferon-Gamma-Release-Assay): Bei diesem Test wird das Blut der Patienten untersucht. Ist ein Mensch mit Tuberkulose infiziert,
produzieren spezielle Abwehrzellen Interferon gamma, das bei dieser Untersuchung nachgewiesen werden kann.
Der Test ist genauer als der Hauttest. Momentan verwenden Ärzte ihn aber in erster Linie zusätzlich zum Tuberkulin-Hauttest (THT
-Direkter Erregernachweis :Zeigen sich beispielsweise im Röntgenbild Schatten im Lungengewebe und sind die Tbc-Tests positiv, müssen die
Tuberkulose-Bakterien direkt nachgewiesen werden. Untersucht werden Auswurf (Sputum), Magensaft, Urin, Monatsblut und Hirnwasser. In
manchen Fällen entnehmen Ärzte auch Gewebeproben aus der Lunge oder Lymphknoten (Biopsien).
5- -Blutgasanalyse
Lungenembol -Bluttests auf D-Dimere (Thrombosehinweis) und Marker, die auf eine akute Überlastung des Herzens hindeuten wie z. B. das natriuretische Peptid
ie BNP.
-Röntgenthorax
-EKG und Echokardiografie
-CT und Lungenszintigrafie
-Doppler- oder Farbduplexsonografie der Beinvenen (zum Nachweis einer Beinvenenthrombose als mögliche Ursache).
6-COPD  Lungenfunktionstest, Blutgasanalyse, Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (Röntgen-Thorax)
7-Asthma -im akuten Asthmaanfall stellt der Arzt die Diagnose meist schon anhand der typischen Haltung und der pfeifenden Atmung des Patienten. Die
körperliche Untersuchung zeigt den Schweregrad. Beim Abklopfen fällt ein heller (hypersonorer) Klopfschall (klingt ähnlich, als würde man auf eine
hohle Schachtel klopfen) infolge der Lungenblähung auf. Der Arzt hört bei der Auskultation (Abhören) der Lunge neben giemenden bzw.
pfeifenden Atemnebengeräuschen eine verlängerte Ausatmung. Je weniger Atemgeräusche zu hören sind, desto kritischer ist die Situation ("stille
Lunge"). Ferner dienen die Atemfrequenz und die Blutgasanalyse zur Einschätzung der Situation
-stützt sich die Diagnostik bei Verdacht auf Stabile Asthma auf 4 Pfeiler:
*Anamnese *Körperliche Untersuchung *Prüfung der Lungenfunktion, z. B. mittels Spirometrie *Ausschluss anderer Erkrankungen.
- Lässt sich eine Verengung der Bronchien auf diesem Weg nicht nachweisen, wird ein inhalativer Provokationstest durchgeführt. Dazu wird
beispielsweise ein rasch wirksames Beta-2-Sympathomimetikum verabreicht und nach 15–30 Minuten nach der Inhalation deren Auswirkung auf
die Lungenfunktion untersucht.
8- -Dazu gibt der Arzt dem Patienten leihweise Messgeräte mit nach Hause. Vor dem Zubettgehen legt sich der Betroffene nach Anleitung
Schlafapnoe Messsonden an. Sie registrieren in der Nacht den Atemluftstrom, Atembewegungen von Brust und Bauch, den Puls, die Sauerstoffsättigung des
Blutes, die Körperlage und teilweise auch die Schnarchgeräusche.
9-Malaria -Bei Verdacht auf Malaria muss der Betroffene sofort ins Krankenhaus, wo eine Blutprobe unter dem Mikroskop untersucht wird. Eventuell gelingt
der Nachweis nicht sofort, und die Untersuchung muss mehrfach wiederholt werden, da kleinere Blutmengen (wie die der Blutprobe) trotz einer
Infektion frei von Plasmodien sein können.
- bei Malariaverdacht ist die mikroskopische Untersuchung von Blutausstrichen. Zum Ausschluss einer Malaria muß hier mehrfach Blut
abgenommen werden, welches dann als Blutausstrich oder "dicker Tropfen" sofort unter dem Mikroskop betrachtet wird. Im Falle einer Malaria
erkennt man in den roten Blutkörperchen die Plasmodien.
GIT
patienten mit einer Refluxkrankheit leiden unter Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein, die sich im Liegen oftmals verschlimmern
Mithilfe einer 24-Stunden-pH-Metrie kann die Refluxkrankheit sicher diagnostiziert werden
-Bei typischer Anamnese und Klinik werden probatorisch Protonenpumpenhemmer (PPI) zur Diagnosis ex juvantibus verabreicht.
Zwar können Ösophagitis und Barrett-Dysplasien durch eine Endoskopie diagnostiziert werden, jedoch wird diese nur durchgeführt bei:
1-GOR
Vorliegen von Alarmsymptomen (Dysphagie, Odynophagie, Gewichtsverlust, Anämie bzw. gastrointestinale Blutverluste, Hinweisen auf
eine Raumforderung, eine Striktur oder ein Ulkus)
bei Risikofaktoren (positiver Familienanamnese für Malignome des oberen Gastrointestinaltraktes; langjährigen, schweren und v.a. nächtlichen
Symptome)
Bei endoskopischem Nachweis einer Refluxösophagitis ist keine weitere Diagnostik notwendig. Sind Ulzera, exophytische Läsionen oder Stenosen
erkennbar, müssen Biopsien entnommen werden.
Bei therapieresistentem GERD oder unklaren Symptomen kann eine 24-Stunden-pH-Messung bzw. pH-Metrie-Impedanz-Messung im Ösophagus
zur Registrierung von Refluxepisoden durchgeführt werden. 

Anamnese
Endoskopie: Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD)
Nachweis von Helicobacter pylori
*Goldstandard in der Diagnostik ist die Gastroduodenoskopie. Dabei kann die Diagnose durch Entnahme
von Probeexzisionen histologisch gesichert werden.
2-Ulcus -Bei einem Ulcus ventriculi sind mindestens 6 Probeexzisionen aus unterschiedlichen Arealen des Ulkus zu entnehmen (Ausschluss
Magenkarzinom). -Im Rahmen der Gastroduodenoskopie kann zusätzlich der Nachweis von Helicobacter pylori erfolgen (Urease-Schnelltest).
Der Helicobacter-Nachweis kann zusätzlich durch den 13C-Atemtest, Nachweis von spezifischen Antikörpern und Antigennachweis im Stuhl
erbracht werden.
Sind diagnostisch und anamnestisch keine Hinweise auf eine Infektion mit Helicobacter pylori oder Einnahme von NSAR zu gewinnen, sollte nach
selteneren Ursachen der gastoduodenalen Ulkuskrankheit gefahndet werden.

-Ulcus duodeni : -Abdomineller Schmerz im Oberbauch +Nüchternschmerz +Nachtschmerz


-Ulcus ventriculi :Besserung nach NahrungsaufnahmeDas klinische Bild kann variieren. Im Vordergrund stehen dumpfe oder
brennende Schmerzen im Epigastrium, die in der Regel im zeitlichen Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auftreten. In manchen Fällen wird
der Schmerz durch die Nahrungsaufnahme ausgelöst, in anderen wird
*Arzt-Patient-Gespräch (Anamnese), körperliche Untersuchung, Blutuntersuchung, Ultraschall, Magenspiegelung (Gastroskopie), Atemtest er
durch sie vermindert. Die Schmerzen können in Richtung Sternum, Unterbauch oder auch in den Rücken ausstrahlen
-Patientengespräch (Anamnese), körperliche Untersuchung, Blutuntersuchung (Bauchspeicheldrüsenenzyme, Kalzium, Gamma-GT, alkalische
Phosphatase, Leberwerte etc.), Stuhluntersuchung, bildgebende Verfahren (Ultraschall, Röntgen, evtl. Kernspintomografie, Computertomografie),
Gallenspiegelung (ERCP)
-Nach dem Gespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Der Arzt wird Sie bitten, den Bauch frei zu machen. So kann der Arzt prüfen, ob Sie einen
elastischen und prall gespannten „Gummibauch“ haben - ein häufiges Anzeichen für eine akute Pankreatitis. Außerdem ist der Bauch dann oft sehr
3-Pankreatitis schmerzempfindlich. Die Patienten winkeln deshalb oft ihre Beine an, um so den Schmerz etwas zu lindern.
Bei der körperlichen Untersuchung achtet der Arzt zudem auf Blutergüsse in den seitlichen Flanken und um den Bauchnabel herum und überprüft,
ob sich das Weiße der Augen und die Haut gelb verfärbt haben.
Blutwerte liefern Hinweise
-Eine Blutuntersuchung kann erhöhte Enzymwerte ergeben. Aussagekräftig ist insbesondere der Lipase-Wert. Die Zahl weißer Blutkörperchen und
weitere Entzündungszeichen können auffällig sein.
Sind die Blutwerte SGOT, Gamma-GT, Alkalische Phosphatase und Bilirubin erhöht, deutet das auf einen Gallestau hin. Das wiederum lässt
vermuten, dass ein Stein in den Gallenwegen eine Bauchspeicheldrüsenentzündung verursacht haben könnte.
Starke Abweichungen bei CRP, Blutzucker, Hämatokrit oder Kalzium sind möglich Zeichen eines schweren Verlaufs.
Auffälligkeiten bei einzelnen Laborwerten sind aber nur begrenzt aussagefähig. Sie müssen immer im Zusammenhang mit weiteren
Untersuchungsergebnissen beurteilt werden.
Bildgebende Untersuchungsverfahren
Mit einer Ultraschall-Untersuchung verschafft sich der Arzt einen Eindruck von der Struktur der Bauchspeicheldrüse. Manchmal kann er
Gallensteine in den Gallenwegen entdecken, die als Ursache der Entzündung infrage kommen.
Einen genaueren Blick auf die Bauchspeicheldrüse liefert die Endosonografie. Dabei führt der Arzt den Ultraschallkopf über einen dünnen Schlauch
(ein Endoskop) über die Speiseröhre besonders nahe an die Bauchspeicheldrüse heran.
Bilder liefern auch Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie, insbesondere die Magnetresonanz-Cholangiopankreatikografie
(MRCP). Mit dieser Methode lassen sich die Gallen- und Pankreasgänge beurteilen.
ERC kann Gallensteine aufzeigen – und beseitigen
Vermutet der Arzt, dass Gallensteine Auslöser für die Bauchspeicheldrüsenentzündung sind, kann eine ERC (Endoskopisch retrograde
Cholangiografie) genaueren Aufschluss bringen. Dabei wird ein Endoskop über die Speiseröhre bis zum Dünndarm vorgeschoben – bis zu der Stelle,
an der Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang gemeinsam in den Darm münden.
Der Arzt spritzt Kontrastmittel in den Gallengang und beurteilt ihn auf dem Röntgenschirm. Engstellen oder Blockaden – zum Beispiel durch Steine
– werden sichtbar. Der Mediziner kann Steine nun über besondere Instrumente in der gleichen Sitzung entfernen und damit den Auslöser der
Pankreatitis beheben.
Funktionstests
Verschiedene Test dienen dazu, die Funktionsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse zu überprüfen. Zum Beispiel kann die Menge des Enzyms Elastase
aus der Bauchspeicheldrüse im Stuhl gemessen werden. Ist die Enzymmenge auffällig niedrig, kann das dafür sprechen, dass das Pankreas nicht
mehr genug Verdauungsenzyme herstellt. Das ist aber nur nach einer sehr schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung oder bei der chronischen
Bauchspeicheldrüsenentzündung zu erwarten
4- Der Arzt befragt den Patienten zu seinen Beschwerden und seiner Krankengeschichte. Dann nimmt er eine körperliche Untersuchung vor. Oft stellt
Cholezystitis er dabei beim Patienten einen typischen Druckschmerz im rechten Oberbauch fest (Murphy-Zeichen).
Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung kann der Arzt eine Cholezystitis meist nachweisen. Sichtbares Zeichen ist eine verdickte Wand der
Gallenblase. Oft sind auch Steine zu erkennen oder erweiterte Gallengänge.
Außerdem sucht der Arzt nach bestimmten Veränderungen im Blut. Zeichen für eine Entzündung sind eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit,
vermehrt weiße Blutkörperchen und ein hohes CRP. Marker, die auf einen Gallestau hinweisen können, sind Gamma-GT, AP und Bilirubin sowie
andere Leberwerte.
Vermutet der Arzt Steine in den Gallengängen, sind weitere Untersuchungen notwendig. Ein mögliches Verfahren ist die Endosonografie, also
eine Ultraschalluntersuchung durch die Darmwand. Der Arzt führt dazu die flexible Ultraschallsonde durch die Speiseröhre ein und schiebt sie
durch den Magen bis in den Darm vor. So ähnlich verläuft eine ERC (endoskopisch retrograde Cholangiografie). Das ist eine Form
der Endoskopie mit Kontrastmitteldarstellung der Gallenwege (siehe Abschnitt Behandlung einer Entzündung der Gallenwege). Eine neuere
Methode ist eine Kernspintomografie der Gallenwege, eine sogenannte MRC (Magnetresonanzcholangiografie).

5-Morbus Anhand einer Darmspiegelung kann er die Diagnose sichern; Körperliche Untersuchung: Der Arzt (am besten ein Gastroenterologe) tastet unter
Crohn +Colitis anderem den Bauchraum ab. Klagt der Untersuchte dabei über Druckschmerzen im rechten Unterbauch, stellt dies einen ersten Hinweis dar.
Manchmal kann der Arzt beim Abtasten auch eine Verhärtung fühlen. Außerdem untersucht er sorgfältig den After, um zum Beispiel nach Fisteln
oder Fissuren zu suchen.
-Blutabnahme und Laborwerte: Nach der Tastuntersuchung nimmt der Arzt Blut ab. Liegt Morbus Crohn vor, lassen sich im Blutbild verschiedene
Veränderungen beobachten. Ist das C-reaktive Protein (CRP) erhöht, weist dies auf akute Entzündungsprozesse hin, wie sie bei der Crohn-
Krankheit vorliegen. Gleichzeitig ist oft die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) erhöht, ebenso wie die Zahl der weißen Blutkörperchen
(Leukozyten). Häufig besteht eine Blutarmut (Anämie). Stellt der Arzt im Blutbild einen Mangel an wichtigen Nährstoffen fest –
insbesondere Folsäure, Vitamin D und Vitamin B12 – deutet dies ebenfalls auf Morbus Crohn hin.
Untersuchung des Magen-Darm-Trakts: Besteht der Verdacht auf Morbus Crohn, wird eine Darmspiegelung nötig. Der Gastroenterologe führt
dabei über den After eine Art Schlauch mit einer eingebauten Minikamera (Endoskop) in den Dickdarm ein. So kann er die Darmschleimhaut von
innen betrachten. Bei Morbus Crohn zeigen sich charakteristische Gewebeveränderungen. Entdeckt er solche, entnimmt der Arzt mit Hilfe des
Endoskops Gewebeproben, die im Labor untersucht werden. Anhand einer Gewebeprobe lässt sich Morbus Crohn oft, aber nicht immer von
der Colitis ulcerosa abgrenzen. Es gibt jedoch einige andere Unterscheidungsmerkmale: Das Befallsmuster sieht verschieden aus. Bei Colitis
ulcerosa schreitet die Krankheit kontinuierlich vom After aufwärts, beim Morbus Crohn sind nur kurze Darmabschnitte (segmental) betroffen.
Komplikationen wie Fisteln und Stenosen (verengte Stellen im Darm) treten zudem bei Morbus Crohn auf, aber fast nie bei Colitis ulcerosa.
Zusätzlich kommt meist der Ultraschall zum Einsatz. Mit einem Ultraschallgerät kann der Magen-Darm-Spezialist überprüfen, ob die Darmwand
verdickt ist. Dies ist bei Morbus Crohn häufig der Fall. Da die Krankheit den gesamten Verdauungstrakt betreffen kann, wird unter Umständen auch
eine Magenspiegelung nötig, ebenso wie bildgebende Verfahren (zum Beispiel die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT)).

6-Reizdarm entzündliche Darmerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Magen-Darm-Infektionen, gynäkologischen Ursachen müssen für die
sd Diagnose eines Reizdarms ausgeschlossen werden (Ausschlussdiagnosen).
-Die Diagnose Reizdarm ist eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, der Arzt muss zunächst andere mögliche Ursachen für die
Beschwerden ausschließen, bevor man von einem Reizdarmsyndrom ausgehen darf.
7- Nach wie vor ist die klinische Untersuchung mit sorgfältger Palpation des Abdomens für die Diagnose der Appendizitis entscheidend, z.B. unter der
Appendizitis Nutzung von Score-Systemen (Eskelinen-Score). Die übrige Diagnostik der Appendizitis beinhaltet:
Fiebermessung (axillär-rektaler Temperaturunterschied > 1 Grad)
Labor: Blutbild, CRP, BSG; Normale Laborparameter schließen eine Appendizitis nicht aus.
Sonografie des Abdomens (vergrößerter Appendixdurchmesser > 6 mm, Wandverdickung, Kokardenphänomen, zirkuläre Flüssigkeitsansammlung
um das Organ)
Farbdoppler-Sonografie (Hyperämie) MRT, CT
Insbesondere die hochauflösende Sonografie hat in den letzten Jahren bei der Diagnose einer Appendizitis an Bedeutung gewonnen.
In Metaanalysen wird der Methode eine Sensitivität bis zu 87% und eine Spezifität bis zu 94% attestiert. Durch die Kombination
aus transvaginalem und transabdominalem Ultraschall lässt sich die Sensitivität auf rund 97% steigern.[1] Die diagnostische Treffsicherheit ist
jedoch von der Erfahrung des Untersuchers abhängig.
6 Typische Schmerzpunkte
Bei der Palpation des Abdomens gibt es eine Reihe von Schmerzpunkten bzw. Palpationszeichen, die typisch für die Appendizitis sind; eine
vollständige Übersicht findet sich unter den Appendizitiszeichen. Es kann auch eine Schmerzwanderung von epigastrisch bzw. periumbilikal in den
rechten Unterbauch im Verlauf einer typischen akuten Appendizitis auftreten, 
8- Wichtige Hinweise für die Diagnose einer Divertikulitis erhält der Arzt aus der Krankengeschichte (Anamnese). Er befragt den Patienten, wo genau
Divertikulitis die Schmerzen sitzen und wie sie sich anfühlen. Auch andere Beschwerden wie Fieber und Verstopfung sind wichtige Hinweise; ebenso die Frage,
ob ein solches Ereignis zuvor schon einmal aufgetreten ist. Manche Menschen wissen, dass sie Divertikel im Darm haben oder haben bereits eine
Divertikulitis durchgemacht. Nicht selten stellt der Arzt im Rahmen einer Darmspiegelung auch zufällig Divertikel fest.
Mitunter können Mediziner die entzündlichen Divertikel als verhärtete Struktur im linken Unterbauch tasten. Das Abtasten kann bei einer
Divertikulitis schmerzhaft sein. Zur körperlichen Untersuchung gehört auch, dass der Arzt den After mit dem Finger austastet, um Veränderungen
im Enddarm festzustellen (digital-rektale Untersuchung).
Bei der Blutuntersuchung fallen bei einer Divertikulitis häufig erhöhte Entzündungswerte auf – zum Beispiel eine erhöhte Anzahl weißer
Blutkörperchen (Leukozyten), eine veränderte Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit (BSG) und ein erhöhtes C-reaktives Protein (CRP). Ein
erfahrener Untersucher kann die entzündeten Divertikel auch im Ultraschall erkennen. Mittels einer Computertomografie (CT) oder einer
Magnetresonanztomografie (MRT) lässt sich die Divertikulitis aber viel genauer darstellen.
Manchmal ist zur Diagnose der Divertikulitis eine Röntgenaufnahme des Bauchs im Stehen notwendig: Reißt ein Divertikel, kann freie Luft in den
Bauchraum gelangen, die sich unter dem Zwerchfell ansammelt und auf dem Röntgenbild gut sichtbar ist.
Zudem wird der Arzt Sie fragen, ob sich Ihr Gewicht nach oben oder unten verändert hat. Erzählen Sie ihm auch, wenn Sie in letzter Zeit
unter Appetitmangel leiden oder sich die Farbe Ihres Stuhls und/oder Urins verändert hat. Ein wichtiger Hinweis kann auch eine erhöhte
Blutungsneigung sein. Sie kann etwa dadurch entstehen, dass die Leber aufgrund einer Erkrankung/Schädigung weniger Blutgerinnungsfaktoren
als normalerweise bilde
-Nach dem Anamnesegespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Dabei wird der Arzt unter anderem Ihren Bauch abtasten. Besteht ein
Druckschmerz im rechten Oberbauch, deutet dies auf eine mögliche Lebererkrankung hin. Beim Abtasten kann der Arzt auch feststellen, ob Leber
und/oder Milz vergrößert sind. Außerdem wird er bei der Untersuchung auf Anzeichen von Gelbsucht achten.
9-Hepatitis Blutuntersuchungen
*Durch Messung verschiedener Blutwerte lässt sich die Leistungsfähigkeit der Leber bestimmen. Typischerweise sind bei einer Leberentzündung
die Leberenzyme GOT (AST) und GPT (ALT) erhöht. Im Fachjargon heißen diese Leberenzyme auch Transaminasen.
Um festzustellen, ob es sich um eine Virusinfektion handelt, wird die Blutprobe auf Antikörper gegen Hepatitisviren (A, B, C, D und E) untersucht
(Hepatitis-Serologie). Das ist also ein indirekter Hepatitis-Test: Es wird nicht direkt nach den Erregern einer Virushepatitis gesucht, sondern nach
spezifischen Abwehrstoffen, die der Körper bei einer Infektion mit solchen Erregern produziert. Die Art der nachgewiesenen Antikörper zeigt
zudem an, wie weit die Leberentzündung bereits fortgeschritten ist.
Möglich ist auch ein direkter Hepatitis-Test: Dabei prüft man, ob sich im Blut des Patienten das Erbgut der verschiedenen Hepatitis-Viren
nachweisen lässt. Eventuell ist es dazu nötig, die kleinen Erbgut-"Schnipsel" mittels der sogenannten Polymerasekettenreaktion (PCR) zu
vervielfältigen, bevor man sie identifizieren kann.
*Der Verdacht auf eine Autoimmunhepatitis lässt sich bestätigen, wenn im Blut typische Auto-Antikörper gefunden werden, die das Lebergewebe
angreifen.

Ultraschall
-Eine Ultraschalluntersuchung kann dem Arzt helfen, Größe und Struktur der Leber zu erfassen. Bei einer chronischen Leberentzündung kann die
Untersuchung zudem Hinweise geben, ob die Erkrankung zu einer Schrumpfleber (Leberzirrhose) oder sogar zu Leberkrebs geführt hat.
Eine Leberzirrhose sowie ihr "Vorstufe" - die Leberfibrose - lassen sich auch mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung feststellen - der
sogenannten Elastografi
Gewebeprobe der Leber
-Generell bei Lebererkrankungen wird der Arzt in der Regel eine Gewebeprobe aus der Leber entnehmen (Leberbiopsie), um sie im Labor genauer
untersuchen zu lassen. So lässt sich der Verdacht einer Leberentzündung endgültig klären. Anhand der feingeweblichen (histologischen)
Untersuchung der Gewebeprobe kann man auch den Grad der Leberentzündung beurteilen.
-Anamnese: NSAR? Antikoagulation? Gerinnungsstörung? Lebererkrankung? (siehe auch Kap. GI-Blutung bei portaler Hypertension) • Labor:
Kreuzblut, Hb-Wert, Gerinnungsstatus und Thrombozytenza
10-OGI -Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese), körperliche Untersuchung, Magenspiegelung, Darmspiegelung (evtl. nur Enddarmspiegelung
= Rektoskopie), Doppelballon-Enteroskopie, Videokapselendoskopie, Ultraschall, nuklearmedizinische Verfahren, selektive Arteriografie, Blut-
und Stuhluntersuchung
Hämoccult-Test (fäkal okkulter Bluttest) +Blutdruck, Puls Hb-Bestimmung+ Gastroskopie,+ Koloskopieevtl+. explorative Laparotomie

11- Ihr Arzt versucht im Gespräch außerdem, die oben genannten Risikofaktoren für ein Ösophaguskarzinom abzuklären Auf die Anamnese folgt
Osophagus die körperliche Untersuchung. Dabei prüft der Arzt, ob Lymphknoten vergrößert sind oder an anderer Stelle Knoten zu tasten sind. Da die
karzinom Speiseröhre von außen nur sehr eingeschränkt beurteilbar ist, sind bei Verdacht auf Speiseröhrenkrebs in der Regel weitere Untersuchungen
notwendig.
Weitere Untersuchungen
Speiseröhre und die Fähigkeit zu Schlucken lassen sich aufgrund verschiedener Untersuchungen  beurteilen. Dazugehören die Ösophagoskopie,
ein Ultraschall der Speiseröhre (Endosonografie) und der sogenannte Röntgenbreischluck. Bei letzterem nimmt der Patient ein Kontrastmittel zu
sich, dass es dem Arzt ermöglicht, den Schluckvorgang genau zu verfolgen. Mit weiteren bildgebenden Verfahren wie
der Computertomografie (CT), der Magnetresonanztomografie (MRT) oder einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann die Ausbreitung
des Tumors im Körper ermittelt werden (Staging). Abhängig vom Resultat des Stagings erfolgt eine stadienabhängige Therapie .

12- -Anamnese + Ku /Als nächstes untersucht Sie der Arzt: Er hört unter anderem mit dem Stethoskop auf Ihren Bauch und tastet ihn mit den Händen
Kolokarzinom ab. Bei Darmkrebs kann die Tastuntersuchung manchmal schmerzhaft sein.
-Eine wichtige Untersuchung bei Verdacht auf Darmkrebs ist die sogenannte digital-rektale Untersuchung (DRU). Dabei führt der Arzt seinen
Finger in den After und tastet das Ende des Darms mit dem Finger ab. Ein dort sitzender Darmkrebs lässt sich auf diese Weise leicht ertasten (hart,
höckerig). Manchmal erkennt der Arzt nach einer DRU auch Blutreste am Handschuh.
Darmspiegelung (Koloskopie)
Sie ist die aussagekräftigste Untersuchung bei Verdacht auf Darmkrebs. Spezialisierte Ärzte (Gastroenterologen) untersuchen den Darm dabei mit
einem schlauchförmigen Instrument (Endoskop), das mit einer kleinen Kamera und einer Lichtquelle ausgestattet ist. Das Endoskop wird in den
Darm eingeführt. Das Darminnere wird dann über einen Monitor betrachtet.
Im Rahmen der Darmspiegelung kann der Arzt auffällige Darmpolypen direkt entfernen. Außerdem ist es möglich, Gewebeproben (Biospien) von
verdächtigen Stellen der Darmschleimhaut zu entnehmen. Sie werden anschließend feingeweblich (histologisch) untersucht. So lässt sich
Darmkrebs sicher erkennen oder ausschließen.
Test auf Blut im Stuhl
-Manchmal wird anhand einer Stuhlprobe untersucht, ob dem Stuhl Blut beigemengt ist, das nicht mit bloßem Auge sichtbar ist (okkultes Blut).
Dieser Test heißt fäkaler okkulter Bluttest (FOBT).
FOBTs sagen aber nichts darüber aus, wo genau es im Magen-Darm-Trakt blutet. Auch bei geschlucktem Blut, etwa bei Nasen-
oder Zahnfleischbluten kann der Test positiv ausfallen.
Umgekehrt bluten nicht alle Darmtumoren - oder zumindest nicht dauernd. Auch wenn der Test negativ ausfällt, können also Krebstumore im
Darm vorhanden sein (falsch-negatives Ergebnis). Eine Darmspiegelung ist daher immer die sicherere Alternative.
-Arztgespräch, körperliche Untersuchung und die Spiegelung der unteren Darmabschnitte sichern die Diagnose
Gerade in den frühen Stadien ist eine Hämorriden-Behandlung meistens unproblematisch und wirksam.
Ein weiterer wichtiger Grund spricht für einen frühzeitigen Arztbesuch: Beschwerden wie Juckreiz oder Nässen sind zwar häufig durch vergrößerte
Hämorriden verursacht. Öfter stecken jedoch andere Krankheiten dahinter, beispielsweise eine Analfissur oder ein Analekzem aufgrund von
Kontaktallergien, Pilzinfektionen oder anderen Hauterkrankungen. Hinter Symptomen wie Blutauflagerungen auf dem Stuhl kann sich in seltenen
13- Fällen sogar Darmkrebs verbergen. Dann ist eine frühe Diagnose und Therapie womöglich lebensrettend.
Hamorroiden Erster Ansprechpartner ist oft der Hausarzt. Er kann zum Spezialisten überweisen – zum Beispiel einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung
"Proktologie", einem Proktologen (Spezialist für Enddarm-Erkrankungen).
Arztgespräch und Untersuchung
Der Arzt erkundigt sich nach den Beschwerden, der Krankengeschichte und den Lebensgewohnheiten des Patienten. Er fragt zum Beispiel nach
Verdauungsbeschwerden oder nach Problemen beim Stuhlgang.
Dann folgt eine Tastuntersuchung der Analregion. Dabei können bereits Veränderungen, zum Beispiel Polypen oder Entzündungen auffallen. Stark
ausgeprägte Hämorriden sind eventuell bereits mit bloßem Auge erkennbar. Leicht vergrößerte Hämorriden kann der Arzt allerdings weder direkt
sehen, noch tasten. Deshalb folgt üblicherweise eine genauere Inspektion mit Hilfe optischer Geräte.
Endoskopie zur weiteren Abklärung
Endoskope ermöglichen dem Arzt eine exaktere Beurteilung des Analkanals (Proktoskopie) und des Enddarms (Rektoskopie). Die Untersuchung ist
üblicherweise nicht schmerzhaft, dauert nur wenige Minuten und kann meistens ambulant in der Praxis erfolgen. Eine Vorbereitung des
Enddarmes ist in der Regel für diese Untersuchungen nicht notwendig.
Bei Blutungen aus dem Darm, die sich nicht durch den Befund im Enddarm erklären lassen, wird der Arzt aber dazu raten, vorsichtshalber den
gesamten Dickdarm mittels Dickdarmspiegelung (Koloskopie) zu untersuchen. So lassen sich ernste Ursachen wie Darmkrebs ausschließen.
Ortho+Uro
1- -Neben der Krankengeschichte und Erfassung des Unfallhergangs (Anamnese) erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung. Dabei tastet der
Sprunggelenk Arzt das Sprunggelenk ab und achtet darauf, wie groß der Bluterguss und die Schwellung sind und ob sich Nervenschäden feststellen lassen.
fraktur Anschließend wird ein Rötgenbild vom Sprunggelenk angefertigt. Ergibt sich der Verdacht auf einen sogenannten "hohen" Bruch des Wadenbeins
(hohe Fibulafraktur, Maisonneuve-Fraktur) wird zusätzlich der Unterschenkel mit Knie geröntgt. Deutet das Röntgenbild auf einen Trümmerbruch
mit vielen Knochenstücken hin oder ist der Befund unklar wird zusätzlich eine Computertomographie-Untersuchung (CT) des Sprunggelenks
durchgeführt. Auch zur Operationsplanung kann ein CT hilfreich sein. Eine Magnetresonanztomographie-Untersuchung (MRT) kann
Weichteilschäden und Bandverletzungen sicher darstellen und wird bei entsprechender Fragestellung angewandt.
-Anschließend wird Sie der Arzt untersuchen. Dabei prüft er, wo der Bruch lokalisiert ist und ob auch Gefäße und Nerven verletzt wurden.
Zusätzlich kontrolliert der Arzt, ob Weichteile verletzt sind und wie stabil das obere Sprunggelenk ist. Dies ist wichtig, um die spätere Behandlung
zu planen. Der Arzt wird zudem prüfen, ob auch das Kniegelenk, der Unterschenkel oder der Fuß selbst verletzt wurde.
-Um eine Sprunggelenksfraktur zu bestätigen, wird der Fuß in zwei Ebenen geröntgt. Dabei wird eine Aufnahme von vorne mit 15 Grad
Innenrotation und eine von der Seite gemacht. Handelt es sich um einen Trümmerbruch, werden zusätzliche Computertomographie-
Untersuchungen (CT) durchgeführt. Besteht der Verdacht auf einen hohen Wadenbeinbruch, werden Aufnahmen des gesamten Wadenbeins in
zwei Ebenen gemacht. Eine zusätzliche Kernspintomographie (MRT) kann fragliche Band-, Weichteil- und Knorpelverletzungen abklären.
-Patientengeschichte: typischer Verletzungsmechanismus
-Körperliche Untersuchung: Lokalisation des Bruchs +Prüfen der Bandstabilitäten +Prüfen von Gefäß- und Nervenverletzungen
+Röntgen: Sprunggelenk und gesamter Unterschenkel
-Computertomographie (= CT): bei fraglichen Röntgenbefunden und zur OP-Planung
-Kernspintomographie (= MRT): Abklärung von Bandverletzungen; Weichteil- und Knorpelbeurteilung

2- -Durch die körperliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen kann der Arzt den Bruch feststellen
Polytrauma*F - Zunächst erkundigt sich der Arzt nach dem Unfallhergang und den Beschwerden (Anamnese). Anschließend sieht er sich das Handgelenk und den
ahrradunfall Unterarm an, um äußerliche Veränderungen wie beispielsweise eine Schwellung oder Fehlstellung zu erkennen. Außerdem prüft der Arzt, ob
Durchblutungsstörungen, Störungen in der Beweglichkeit oder des Fühlens (Sensibilität) bestehen. Er tastet die betroffene Region ab und sucht
nach weiteren Begleitverletzungen. Zur Sicherung der Diagnose wird eine Röntgenaufnahme des Unterarms und Handgelenkes mit
Handwurzelknochen erstellt. In dieser ist ein Knochenbruch fast immer sichtbar. Ergänzend können, beispielsweise bei vermuteten
Begleitverletzungen oder komplizierten Brüchen mit Beteiligung der Gelenkfläche, eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanz-
Untersuchung (MRT) notwendig sein. Eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) kommt nur bei speziellen Verletzungen zur Anwendung und gehört
nicht zur Standarddiagnostik.
Rippenfr :
-Die klinische Untersuchung umfasst zunächst die Palpation des betroffenen Bereichs. Ein Tastbefund mit starken Schmerzen und Krepitation bei
Bewegung führt schon ohne weitere Maßnahmen zur Diagnose. Apparativ werden Röntgenaufnahmen des Thorax in mehreren Ebenen oder
ein CT angefertigt. Auch im Ultraschall kann man eine Rippenfraktur nachweisen. Die bildgebenden Verfahren sind zur Beurteilung von
Rippenfrakturen aber nicht immer zuverlässig, so dass die Abgrenzung von einer Rippenprellung schwierig sein kann.
Da die Behandlung beider Krankheitsbilder sich kaum unterscheidet, ist der klinische Nachweis einer Fraktur jedoch in der Regel nicht relevant

3-Karpeltunel -Abfragen typischer Symptome und möglicher Risikofaktoren, Funktions- und Schmerztests, Messung der Nervenleitgeschwindigkeit
syndrom - Das Karpaltunnelsyndrom kann durch die Klärung der Vorgeschichte, durch Provokations- und Funktionstests sowie durch die Messung der
Nervenleitgeschwindigkeit des Medianusnervs diagnostiziert werden. Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen liefern zudem ein aussagekräftiges
Bild über die räumlichen Verhältnisse im Karpaltunne
-Bei diesem lässt sich der Allgemeinmediziner die Symptome (Zeitpunkt des Auftretens, Dauer und Intensität) genau schildern. Anschließend kann
ein Sensibilitätstest der Hand (zum Beispiel mit einem Wattebausch) oder ein Belastungstest durchgeführt werden, bei dem der Patient die Hand
etwa für eine Minute in einer bestimmten Position halten muss. 2
-Um ein Karpaltunnelsyndrom eindeutig zu diagnostizieren, sind verschiedene Untersuchungen notwendig. Der Arzt wird den Daumenballen der
betroffenen Hand auf Muskelschwund untersuchen und Tast-, Greif- und Empfindungssinn der Finger testen. Zu den weiterführenden
Untersuchungen gehören die Provokationstests.
*Hoffman-Tinel:Test Die Haut über dem Karpaltunnel wird durch Abklopfen auf das Auftreten von Schmerzen und Missempfindungen geprüft.
*Phalen-Zeichen: Der Patient legt seine Hände mit dem Handrücken aneinander. Durch die extreme Beugung des Handgelenks treten bei einem
Karpaltunnelsyndrom starke Schmerzen auf.
-Eine ganz sichere Diagnose ergibt der neurologische Karpaltunnelsyndrom-Test. Mittels der Elektroneurografie wird gemessen, wie schnell Reize
über den Armnerv auf die Muskulatur übertragen werden.
*Ein Vergleich mit einem gesunden Nerv gibt Aufschluss über die Schädigung des erkrankten Nerves. Per Ultraschall wird die Ausdehnung des
Karpaltunnels überprüft, bei einem Verdacht auf Artrose kann eine Röntgenaufnahme hilfreich sein.
*Die ersten Anzeichen eines Karpaltunnelsyndroms werden oftmals als Kleinigkeit angesehen, der Patient verzichtet auf einen Arztbesuch. Doch je
länger die Krankheit unbehandelt bleibt, desto stärker wird der eingeengte Nerv geschädigt und es treten immer wieder und immer öfter
Schmerzen auf. Normalerweise können die Beschwerden durch eine Operation vollständig ausheilen. Bei einer sehr starken Schädigung des Nerves
ist eine völlige Heilung nicht mehr möglich. Der Muskelschwund am Daumen und die Empfindungsstörungen in der Hand und den Fingern
verursachen eine ständige Bewegungseinschränkung im Alltag
4-HWS Untersuchungen: Körperliche und neurologische
Untersuchung, Computertomografie (CT), Kernspintomografie (MRT), Elektromyografie (EMG), Elektroneurografie (ENG), Laboruntersuchungen
5-Diskus Körperliche und neurologische
prolaps Untersuchung, Computertomografie (CT), Kernspintomografie (MRT), Elektromyografie (EMG), Elektroneurografie (ENG), Laboruntersuchungen
-im nächsten Schritt folgen körperliche und neurologische Untersuchungen. Der Arzt führt im Bereich von Wirbelsäule und Rückenmuskulatur
Tast-, Klopf- und Druckuntersuchungen durch, um Auffälligkeiten oder Schmerzpunkte zu entdecken. Er testet auch den Bewegungsumfang der
Wirbelsäule. Außerdem werden Muskelkraft, Gefühl in den betroffenen Armen oder Beinen sowie die Reflexe geprüft. Art und Lokalisation der
Beschwerden geben dem Arzt oft schon einen Hinweis, auf welcher Höhe der Wirbelsäule ein Bandscheibenvorfall vorliegt.
-Eine CT oder MRT ist nur dann notwendig, wenn Arztgespräch oder körperliche Untersuchung einen Hinweis auf einen klinisch bedeutsamen
Bandscheibenvorfall ergeben haben. Das ist etwa der Fall, wenn in einem Bein oder in beiden Beinen eine Lähmung auftritt, die Blasen- oder
Darmfunktion gestört ist oder trotz Behandlung über Wochen anhaltende starke Beschwerden bestehen. Dabei ist die MRT in der Regel die erste
Wahl.
Eine Bildgebung ist auch dann nötig, wenn Rückenschmerzen mit Symptomen einhergehen, die auf einen möglichen Tumor hindeuten (Fieber,
nächtliches Schwitzen oder Gewichtsverlust). In diesen seltenen Fällen ist eine Darstellung des Raumes zwischen Rückenmark und
Rückenmarkssack (Duralraum) mit einem Röntgenkontrastmittel notwendig (Myelografie oder Myelo-CT).
Messung der Muskel- und Nervenaktivität
Wenn in Armen oder Beinen eine Lähmung oder Gefühlsstörung auftritt und unklar ist, ob diese die direkte Folge eines Bandscheibenvorfalls ist,
kann die Elektromyografie (EMG) oder die Elektroneurografie (ENG) Gewissheit bringen. Mit dem EMG misst der behandelnde Arzt über eine
Nadel die elektrische Aktivität einzelner Muskeln.
In seltenen Fällen können bestimmte Infektionskrankheiten wie Borreliose oder Herpes Zoster (Gürtelrose) ähnliche Beschwerden wie ein
Bandscheibenvorfall hervorrufen. Wenn die Bildgebung keinen Befund zeigt, kann der Arzt deshalb dem Patienten eine Blutprobe und eventuell
auch eine Probe der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) entnehmen. Diese Proben werden im Labor auf Infektionserreger wie
Borrelien oder Herpes-Zoster-Viren untersucht.
Der Arzt kann auch die Bestimmung allgemeiner Parameter im Blut veranlassen. Dazu zählen unter anderem Entzündungswerte wie die Anzahl
der Leukozyten und das C-reaktive Protein (CRP). Diese sind zum Beispiel wichtig, wenn die Beschwerden auch von einer Entzündung der
Bandscheibe und angrenzender Wirbelkörper (Spondylodiszitis) herrühren könnten.

**in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten fragt der Arzt nach den genauen Beschwerden. Außerdem erkundigt er sich nach
eventuellen Vorerkrankungen und früheren Eingriffen, die als Ursache der Beschwerden in Frage kommen könnten.
So kann zum Beispiel eine Verengung der Harnröhre nicht nur durch eine Prostatahyperplasie bedingt sein, sondern auch auf einer
vorausgegangenen Entzündung oder einen Katheter beruhen. Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Morbus Parkinson oder Herzschwäche
(Herzinsuffizienz) können mit ihren Symptomen dem Beschwerdebild einer benignen Prostatahyperplasie teilweise ebenfalls ähneln. In manchen
Fällen sind bestimmte Medikamente (Anticholinergika, Antidepressiva, Neuroleptika) die Auslöser der Symptome.
Abschätzung  des Schweregrades der Symptome
6-BPH -Um das Ausmaß der Symptome objektiv bewerten zu können, nimmt der Arzt den „International Prostate Symptome Score“ (IPSS) zur Hilfe. Dabei
wird der Patient zu insgesamt 7 typischen Symptomen der BPH (wie Restharngefühl, nächtlicher Harndrang etc.) befragt: Auf einer Skala von 0 bis
5 soll er angeben, wie stark er die einzelnen Beschwerden empfindet. Je ausgeprägter ein Symptom, desto höher die vergebene Punktezahl. Das
Gesamtergebnis kann also maximal 35 betragen.
Die digital-rektale Untersuchung (DRU)
Die wichtigste körperliche Untersuchung zur Abklärung einer Prostatahyperplasie ist die sogenannte digitale-rektale Untersuchung, kurz DRU.
Dabei führt der Arzt seinen Finger (lat. digitus) in den Mastdarm (Rektum) des Patienten ein und ertastet die Prostata, die sich direkt vor dem
Mastdarm befindet.
*Wenn eine benigne Prostatahyperplasie vorliegt, dann kann das mit Hilfe der DRU festgestellt werden, sofern sich die Prostata bereits
ausreichend vergrößert hat. Die Prostata fühlt sich dann in der Regel prall-elastisch und glatt an. Im Gegensatz dazu erscheint sie bei einer
Prostatavergrößerung durch Krebs meist steinhart und uneben.
(Die DRU dient nur zur groben Orientierung; ihr Ergebnis hängt immer auch von der Erfahrung des Arztes ab. Auf keinen Fall kann alleine durch
den Befund einer DRU die Diagnose einer benignen Prostatahyperplasie gestellt werden.)
1- Der Arzt erkundigt sich zunächst nach den aktuellen Beschwerden und nach der Krankengeschichte des Betroffenen. Er fragt nach bereits
bekannten Erkrankungen der Harnwege und der Nerven. Außerdem ist von Interesse, welche Medikamente der Patient einnimmt.
Anschließend tastet der Mediziner die Prostata vom Darm her mit dem Finger ab. Zwar haben Studien gezeigt, dass bei dieser digital-rektalen
Untersuchung die Größe der Prostata oft deutlich unterschätzt wird. Ihre Konsistenz und Form lässt sich jedoch gut ermitteln. Stellt der Arzt
beispielsweise Knoten oder Verhärtungen fest, könnten das Hinweise auf einen gleichzeitig vorliegenden Prostatakrebs sein.
Eine Untersuchung des Urins zum Ausschluss einer Infektion der Harnwege gehört zu den Routineuntersuchungen.
Zwingend ist beim Arzt eine Bestimmung des sogenannten PSA-Wertes im Blut. Verdächtig ist ein erhöhter PSA-Wert. Er kann auf
eine Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs hinweisen, aber auch harmlose Ursachen haben. So kann der PSA-Wert zum Beispiel nach dem
Radfahren oder der digital rektalen Untersuchung erhöht sein – weshalb Blut für die Bestimmung dieses Wertes nie direkt nach der Abtastung der
Prostata abgenommen werden sollte.
( Rektale Untersuchung: Die Prostata kann vom Arzt mit dem eingeführten Finger vom Darm ausgehend untersucht werden. Dazu wird der Finger
durch den Anus eingeführt und die Prostata durch die Wand des Mastdarmes abgetastet. Durch die Beurteilung von Größe und Beschaffenheit der
Vorsteherdrüse können Hinweise auf bösartige oder gutartige Veränderungen gefunden werden.)
-Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie): Patienten urinieren in ein spezielles Gerät. Dabei wird von Sensoren gemessen, wie hoch die
Fließgeschwindigkeit des Urins ist.
-Harnblasenspiegelung: Mit Hilfe eines Endoskops wird die Harnblase von innen betrachtet. Dazu werden die nötigen Instrumente über die
Harnröhre eingeführt. Im Bereich des Harnröhrenaustritts kann der Arzt einen Teil der Prostata beurteilen. Er sieht mittels Harnblasenspiegelung
außerdem, ob sich ein Tumor in den Harnwegen gebildet hat, was sich unter anderem durch Blut im Urin bemerkbar machen kann.
7-Prostata Beim Verdacht auf Krebs der Vorsteherdrüse wird der Arzt zunächst wie bei der Früherkennungsuntersuchung die Prostata über den Enddarm
karzinom untersuchen (digital-rektale Untersuchung). Blut für die Bestimmung des PSA-Wertes sollte auf keinen Fall gleich anschließend, sondern entweder
vor der Tastuntersuchung oder bei einem gesonderten Termin abgenommen werden. 
Liegt ein begründeter Verdacht auf ein Prostatakarzinom vor, so kann letztlich nur eine Gewebeentnahme (Biopsie) diese Befürchtung bestätigen
oder die Diagnose Krebs mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Heute sollte jedoch vor der Biopsie eine Kernspin-Untersuchung ("multiparametrische Magnet-Resonanz-Tomographie", kurz mpMRT) der
Prostata durchgeführt werden. Diese ermöglicht eine bessere Aussage, ob ein bösartiger Prostatakrebs, eine Entzündung oder eine gutartige
Vergrößerung vorliegt. So kann manchem Patienten, dessen Prostataveränderung sich als doch nicht krebsverdächtig entpuppt die Biopsie erspart
werden. Auch ermöglicht die Kernspin-Untersuchung die genaue Lokalisation des verdächtigen Bezirkes innerhalb der Prostata, aus dem dann die
Proben punktgenau entnommen werden können.
Falls tatsächlich ein Prostatakrebs vorliegt, ermitteln die Ärzte als nächstes mit verschiedenen weiterführenden diagnostischen Maßnahmen,
welche Größe der Tumor bereits erreicht und wohin er sich vielleicht schon verbreitet hat. Zusätzlich versuchen sie abzuschätzen, wie bösartig der
Tumor ist.
Die Biopsie
Bei der Biopsie wird vom Enddarm – gelegentlich auch vom Damm – aus eine Stanznadel in unterschiedliche Teile der Prostata gestochen. Es
werden mindestens sechs, meist jedoch zehn bis zwölf Gewebeproben entnommen. Mit Hilfe einer Ultraschallsonde, die über den After in den
Enddarm eingeführt wird, kann der Arzt die Prostata und umliegende Gewebestrukturen auf einem Bildschirm sichtbar machen
(transrektaler Ultraschall – TRUS) und so die Entnahme von Prostatagewebe gezielt steuern.
Beim Vorliegen einer Kernspintomographie der Vorsteherdrüse kann der in der Prostata vermutete Krebsherd mittels einer sogenannten
Fusionsbiopsie punktiert werden. Die bei dem vorausgegangenen MRT ermittelten Daten werden in das zur Biopsie verwendete Ultraschallgerät
eingespielt, und dann kann dieser Herd oder auch mehrere Herde, genau getroffen werden. Diese Fusionsbiopsie mittels eines speziellen
Ultraschallgeräts geht deutlich schneller als eine Biopsie direkt im MRT-Gerät und ist somit schonender für den Betroffenen.
/ Ergänzend führt er einen Transrektalen Ultraschall (TRUS) durch, um genauer beurteilen zu können, ob der Prostatakrebs bereits über die
Vorsteherdrüse hinausgewachsen ist.
Liegt der Verdacht auf Prostatakrebs vor, lässt der Arzt die PSA-Werte im Blut bestimmen./
8-Urolithiasis -Eine gängige Methode zur Diagnose von Nierensteinen ist die Ultraschalluntersuchung des Urogenitaltrakts, die häufig mit
einer Röntgenuntersuchung von Nieren, Harnleitern und Blase kombiniert wird.
Ein weiteres Diagnoseverfahren ist die Ausscheidungsurografie von Niere und ableitenden Harnwegen mit Röntgenkontrastmittel. Die
Kontrastmittelgabe ist bei Menschen mit Kontrastmittelallergie oder vorbestehender Nierenfunktionseinschränkung nicht ohne aufwändige
Schutzmaßnahmen möglich. Deshalb wird immer häufiger das Spiral-CT empfohlen, eine moderne Form der Computertomografie (CT). Diese
Technik kommt ohne Kontrastmittel aus und kann alternativ zur Urografie eingesetzt werden.
Je nach Einzelfall sind weiterführende Untersuchungen zur Nierenstein-Diagnose notwendig, so zum Beispiel eine Blasenspiegelung mit
Röntgendarstellung der ableitenden Harnwege von der Blase aus (retrograde Ureteropyelografie) oder eine Szintigrafie (ein nuklearmedizinisches
Untersuchungsverfahren).
Zusatzuntersuchungen
Bei Verdacht auf ein Nierenleiden wird der Urin auf Blut, Infektionen und chemische Veränderungen untersucht. Dabei wird auch mindestens
einmal Urin über 24 Stunden gesammelt, um die Tagesausscheidung bestimmter Stoffe berechnen zu können. Blutuntersuchungen helfen,
die Nierenfunktion einzuschätzen sowie Begleitentzündungen und mögliche Stoffwechselerkrankungen als Ursache der Nierensteine zu erkennen.
9-Gicht Diagnostik: erhöhter Harnsäurespiegel, in späteren Stadien Gelenkschäden, Nierenschäden
Nach der Anamnese findet eine körperliche Untersuchung statt. Dabei tastet der Arzt die Gelenke, den Bauch und die Unterbauchorgane ab, um
Druckempfindlichkeiten oder Schmerzen lokalisieren zu können. Unter Umständen entdeckt er dabei knotige Gewebsveränderungen über den
Gelenken (sogenannte Gichttophie), die für Gicht typisch sind.
Mit Bewegungstests kann der Arzt Bewegungseinschränkungen der Gelenke feststellen. Vor allem ein Anfall von Gicht im Fuß muss außerdem von
anderen Verletzungen wie Sportverletzungen oder Umknicken abgegrenzt werden.
Harnsäurespiegel
Mit einer Blutuntersuchung lässt sich unter anderem ein erhöhter Harnsäurespiegel feststellen. Bei einem gesunden Menschen liegen die
Harnsäurewerte zwischen drei und sechs Milligramm pro 100 Milliliter Blutserum. Ab Werten von über 6,5 Milligramm pro 100 Milliliter Blutserum
spricht man von einer Hyperurikämie.
Nach einem akuten Gichtanfall sinkt die Konzentration der Harnsäure wieder auf normale Wert ab. Daher lässt sich Gicht nicht sicher ausschließen,
selbst wenn die Werte normal sind.
Entzündungsmarker im Blut
Bestimmte Entzündungsmarker im Blut liefern weitere Hinweise auf Gicht. Dazu gehören
erhöhter Wert des C-reaktiven Proteins (CRP-Wert)
erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten)
erhöhte Blutkörperchensenkgeschwindigkeit (BSG)
Um die Gicht-Diagnose abzusichern wird zusätzlich eine Probe der Gelenkflüssigkeit untersucht. Lassen sich hier Harnsäurekristalle nachweisen,
handelt es sich sehr wahrscheinlich um Gicht.
Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen
Anhand von Röntgenbildern kann der Arzt feststellen, welche Schäden die Gicht an den Gelenken verursacht hat. Ergänzend wird manchmal auch
ein Ultraschall durchgeführt. Eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmitteln kann klären, ob die Nieren durch die Erkrankung geschädigt wurden.
Nierenfunktionstest
Mit einem Nierenfunktionstest lässt sich feststellen, ob und wenn ja wie stark die Leistung der Nieren beeinträchtigt ist.
10- Bei Verdacht auf eine Gonarthrose wird der Arzt den Patienten zuerst bitten, seine Beschwerden genau zu schildern. Er fragt auch nach
Gonarthrose eventuellen Verletzungen oder Erkrankungen, die aktuell bestehen oder in der Vergangenheit auftraten. Beispielsweise kann ein Meniskusschaden
oder eine Gelenkentzündung (Arthritis) eine Kniegelenksarthrose begünstigen.
Im nächsten Schritt wird der Arzt das Kniegelenk untersuchen und seine Beweglichkeit prüfen. Eine Röntgenuntersuchung und andere bildgebende
Verfahren unterstützen die Abklärung einer Gonarthros
- Am Beginn des Arztbesuches steht in der Regel eine ausführliche Befragung des Patienten: Der Arzt ermittelt Eckdaten wie
Krankheitsvorgeschichte und bisher erfolgte Therapien. Er erkundigt sich nach Einschränkungen im Alltag oder im Beruf. Der Mediziner wird auch
nach etwaigen vorangegangenen Unfällen oder Verletzungen fragen.
Untersuchung
Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung. Dabei prüft der Arzt zunächst Gang und Haltung, um mögliche Fehlstellungen wie einen
Beckenschiefstand, Muskelschwächen oder Schonhaltungen zu erkennen. Im Rahmen der sogenannten Palpation tastet er mit den Händen die
Gelenke ab und untersucht, ob und welche davon druckempfindlich oder geschwollen sind. Nach der Palpation wird die Beweglichkeit der Gelenke
überprüft. So lässt sich eingrenzen, ob und inwieweit die Arthrose bereits zu Beeinträchtigungen führt. Schließlicht überprüft er die Stabilität der
Bänder des Kniegelenks und testet die Menisken.
Röntgenuntersuchung
Hat sich der Verdacht auf eine Arthrose des Kniegelenks erhärtet, wird der Arzt ein Röntgenbild des Kniegelenks veranlassen. Ist der Abstand
zwischen den Gelenkflächen verschmälert, ist das ein typisches Zeichen für den Verschleiß des Knorpels. Je kleiner der Gelenkspalt, desto
ausgeprägter die Arthrose. Sind die Knorpelschäden allerdings noch gering, können sie im Röntgenbild meist nicht erkannt werden.
Ultraschalluntersuchungen
Eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) kann eine Ergänzung zur Röntgenuntersuchung sein, da sich mit Ultraschall die Weichteile
wie Muskeln und Kapsel gut darstellen lassen. Anders als beim Röntgen sind also nicht nur knöcherne Strukturen zu erkennen. Eine Sonografie ist
damit zum Beispiel optimal dafür geeignet, um einen Kniegelenkserguss zu erkennen.
Magnetresonanztomografie
Bei Beschwerden am Kniegelenk wird häufig auch eine Magnetresonanztomografie durchgeführt, da mit dieser Technik Schäden an Bändern,
Sehnen oder Menisken des Knies optimal darzustellen sind. Liegt aber eindeutig eine Gonarthrose vor, ist diese Untersuchung meist nicht mehr
erforderlich.
Gelenkpunktion
Liegt ein Gelenkerguss vor, kann mit einer Punktion die angesammelte Gelenkflüssigkeit entfernt werden. Die Untersuchung der Flüssigkeit liefert
auch Hinweise auf mögliche Krankheitserreger und entzündlich-rheumatische Zustände, falls ein dahingehender Verdacht besteht. Darüber hinaus
hat die Punktion therapeutische Effekte: Sinkt der Druck im Inneren des Kniegelenks, wirkt das entlastend und schmerzlindernd.

Allerdings bildet sich ein Gelenkserguss bei Arthrose bald wieder nach. Eine Punktion ist also unter Umständen zur Klärung der Ursache des
Ergusses sinnvoll. Ständige Punktionen machen dagegen keinen Sinn, sondern erhöhen das Infektionsrisiko.
-Mittels bestimmter Untersuchungen überprüft der Arzt, ob das Kniegelenk tatsächlich ausgerenkt ist. Ein Beispiel ist der sogenannte
Apprehension-Test. Dabei übt der Arzt seitlichen Druck auf die Kniescheibe nach außen aus. Zeigt der Patient eine Abwehrhaltung oder reagiert
der Oberschenkelmuskel (Quadrizeps) vermehrt, ist dies ein Zeichen für eine Verrenkung.
Bildgebende Verfahren
11-Patella
Sie helfen, das Kniescheibengelenk und seine umgebenden Strukturen auf mögliche Begleitverletzungen zu untersuchen. Zum Einsatz kommt in
Luxation erster Linie eine Röntgenuntersuchung. In manchen Fällen ist auch eine Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT) oder eine
Gelenkspiegelung (Arthroskopie) nötig.
- Gelenkpunktion
Bei einem Erguss im Gelenk, kann eine Punktion sinnvoll sein. Dabei entnimmt der Arzt mit einer Hohlnadel Ergussflüssigkeit. Das entlastet das
Gelenk und ermöglicht es gleichzeitig, die Flüssigkeit genauer zu analysieren. Wenn sie blutig ist, deutet das oft auf gerissene Haltebänder
hin. Schwimmen zudem noch Fettaugen in der Ergussflüssigkeit, ist vermutlich auch noch ein Knochen im Bereich des Kniescheibengelenks
gebrochen (Fraktur).
Neuro
-Welche Behandlung der Arzt vornimmt, hängt von der Ursache der Synkope ab. Die Gründe für den kurzen Bewusstseinsverlust sollten noch vom
Notarzt beziehungsweise in der Notaufnahme abgeklärt werden.
Meist hilft dem Arzt bereits ein Patientengespräch (Anamnese), um mögliche Ursachen auszumachen.
Bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen wird die Herzaktivität des Patienten einige Zeit über Monitor kontrolliert und überwacht. Bestätigt sich
1-Synkope
der Verdacht, wird der Arzt bei Bedarf eine geeignete Behandlung vorschlagen (z.B. mit Medikamenten).
Bei Kreislauffunktionsstörungen (orthostatische Synkope) ist bei ansonsten gesunden Menschen meist keine spezifische Therapie nötig. Tritt eine
Synkope häufiger auf, kann der Arzt Medikamente dagegen verschreiben.

Schlaganfall-Test (FAST-Test): Bitten Sie den Patienten, nacheinander zu lächeln (F wie face), beide Arme gleichzeitig zu heben (A wie arms) und
einen einfachen Satz nachzusprechen (S wie speech). Hat er dabei Probleme, liegt wahrscheinlich ein Schlaganfall vor und Sie sollten schnell den
Notarzt alarmieren (T wie time).
F wie "face" (Gesicht): Bitten Sie den Patienten zu lächeln. Wenn das Gesicht dabei einseitig verzogen ist, deutet dies auf eine Halbseitenlähmung
infolge eines Schlaganfalls hin.
A wie "arms" (Arme): Bitten Sie den Patienten, die Arme gleichzeitig nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen.
Wenn er dabei Probleme hat, liegt vermutlich eine unvollständige Lähmung einer Körperhälfte infolge eines Schlaganfalls vor.
2-Apoplex S wie "speech" (Sprache): Bitten Sie den Patienten, einen einfachen Satz nachzusprechen. Ist er dazu nicht in der Lage oder klingt seine Stimme
verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung infolge eines Schlaganfalls vor.
T wie "time" (Zeit): Rufen Sie sofort den Notarzt! Der Notarzt wird noch vor Ort unter anderem Bewusstsein, Blutdruck und Herzfrequenz des
Patienten prüfen. Wenn dieser bei Bewusstsein ist, kann der Arzt ihn nach dem Geschehen und auftretenden Symptomen (wie Sehstörungen,
Taubheitsgefühle oder Lähmungen) fragen. Der Notarzt wird noch vor Ort unter anderem Bewusstsein, Blutdruck und Herzfrequenz des Patienten
prüfen. Wenn dieser bei Bewusstsein ist, kann der Arzt ihn nach dem Geschehen und auftretenden Symptomen (wie Sehstörungen,
Taubheitsgefühle oder Lähmungen) fragen.  
Nach der Einlieferung ins Krankenhaus ist ein Neurologe der zuständige Facharzt bei Verdacht auf einen Schlaganfall. Er führt eine neurologische
Untersuchung durch. Dabei prüft er zum Beispiel Koordination, Sprache, Sehen, Berührungsempfinden und Reflexe des Patienten.
In der Regel wird auch sofort eine Computertomografie des Kopfes (kraniale Computertomografie, cCT) gemacht. Die Untersuchung wird oft durch
eine Gefäßdarstellung (CT-Angiografie) oder eine Durchblutungsmessung (CT-Perfusion) ergänzt. Auf den Bildern aus dem Schädelinnern lässt sich
erkennen, ob ein Gefäßverschluss oder eine Hirnblutung für den Gehirnschlag verantwortlich ist. Außerdem kann man seine Lage und Ausdehnung
feststellen.
-Manchmal wird anstelle der Computertomografie eine Magnetresonanztomografie (MRT, auch Kernspintomografie genannt) angesetzt. Sie kann
ebenfalls mit einer Gefäßdarstellung oder Durchblutungsmessung kombiniert werden.
Bei manchen Patienten wird eine separate Röntgenuntersuchung der Gefäße (Angiografie) durchgeführt. Die Gefäßdarstellung ist wichtig, um zum
Beispiel Gefäßmissbildungen (wie Aneurysmen) oder Gefäßlecks festzustellen.
Zur Abklärung eines Schlaganfalls kann auch eine spezielle Ultraschall-Untersuchung (Doppler- und Duplexsonografie) der hirnversorgenden
Gefäße wie der Halsschlagader durchgeführt werden. Dabei kann der Arzt erkennen, ob an der Gefäßinnenwand "Verkalkungen"
(arteriosklerotische Ablagerungen) bestehen. Sie können der Entstehungsort eines Blutgerinnsels sein, das vom Blutstrom mitgerissen wurde und
den Schlaganfall verursacht hat.
-Eine Ultraschall-Untersuchung der Herzhöhlen (Echosonografie) kann Herzerkrankungen aufzeigen, welche die Bildung von Blutklümpchen
begünstigen, zum Beispiel Auflagerungen auf den Herzklappen. Manchmal werden dabei Blutklümpchen in den Herzhöhlen entdeckt. Sie könnten
einen weiteren Schlaganfall verursachen. Deshalb müssen dem Patient blutverdünnende Medikamente verabreicht werden, welche die
Blutklümpchen auflösen.
Eine weitere wichtige Herzuntersuchung nach einem Schlaganfall ist die Elektrokardiografie (EKG). Darunter versteht man die Messung der
elektrischen Herzströme. Manchmal wird sie auch als Langzeitmessung (24-Stunden-EKG oder Langzeit-EKG) durchgeführt. Anhand des EKGs kann
der Arzt eventuelle Herzrhythmusstörungen feststellen. Sie sind ebenfalls ein wichtiger Risikofaktor für einen ischämischen Insult.
Wichtig bei der Schlaganfall-Diagnostik sind auch Blutuntersuchungen. Bestimmt werden zum Beispiel Blutbild, Blutgerinnung,
Blutzucker, Elektrolyte und Nierenwerte. 
3-Borreliose Nachweis über Blut- und/oder Nervenwasseruntersuchungen (Liquoruntersuchung); seltener Proben aus Gelenk und Haut
- Zeckenstich - ja oder nein? Die Antwort auf diese Frage ist ein wichtiger Hinweis für den Arzt. Da erste Symptome einer Borreliose aber oft erst
Wochen oder Monate nach der Infektion auftreten, erinnern sich viele Patienten nicht mehr an den Zeckenstich oder haben ihn gar nicht erst
bemerkt. Sie können dann dem Arzt aber zumindest sagen, ob die Möglichkeit dazu bestand: Wer etwa öfters in Wäldern oder Wiesen spazieren
geht oder im Garten Unkraut jätet, kann sich leicht eine Zecke einfangen.
*Neben der Möglichkeit eines Zeckenstiches interessieren den Arzt auch die genauen Beschwerden des Patienten: Aussagekräftig in frühen
Krankheitsstadien ist vor allem die "Wanderröte". Auch über allgemeine Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen sollte man den Arzt
informieren. In späteren Krankheitsstadien berichten Patienten oft von anhaltenden Gelenkbeschwerden oder Nervenschmerzen.
Der Verdacht "Borreliose" lässt sich schließlich durch Laboruntersuchungen erhärten. Der Arzt kann etwa in einer Blut- oder Nervenwasserprobe
(bei Neuroborreliose) nach Antikörpern gegen Borrelien suchen. Allerdings ist die Interpretation solcher Laborergebnisse nicht immer einfach.
4-Epilepsie Nach dem Gespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Auch der Zustand des Nervensystems wird anhand verschiedener Tests und
Untersuchungen geprüft (neurologische Untersuchung). Dazu gehört eine Messung der Hirnströme (Elektroenzephalografie, EEG): Manchmal lässt
sich eine Epilepsie anhand typischer Kurvenveränderungen im EEG erkennen. Allerdings kann das EEG bei Epilepsie aber auch unauffällig sein.
Sehr wichtig bei der Abklärung eines epileptischen Anfalls ist die Magnetresonanztomografie (MRT oder Kernspintomografie). Dabei werden
detaillierte Schnittbilder des Gehirns erstellt. Darauf kann der Arzt eventuelle Schäden oder Fehlbildungen des Gehirns als mögliche Ursache des
Anfalls erkennen.
Ergänzend zum MRT wird manchmal auch ein Computertomogramm des Schädels (CCT) angefertigt. Vor allem in der Akutphase (kurz nach dem
Anfall) kann die Computertomografie helfen, um beispielsweise Hirnblutungen als Auslöser des Anfalls zu entdecken.
Bei Verdacht auf eine Gehirnentzündung (Enzephalitis) oder eine andere Grunderkrankung als Ursache des epileptischen Anfalls
können Laboruntersuchungen Klarheit bringen. So kann eine Blutuntersuchung Hinweise auf Entzündungen oder Stoffwechselveränderungen
geben. Wenn der Arzt Drogenkonsum als Auslöser des Anfalls vermutet, werden entsprechende Bluttests gemacht.
Außerdem kann der Arzt mithilfe einer feinen Hohlnadel aus dem Wirbelkanal eine Probe der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit entnehmen (Liquor-
oder Lumbalpunktion). Die Analyse im Labor hilft zum Beispiel, Hirn- oder Hirnhautentzündung (Enzephalitis, Meningitis) oder aber
einen Hirntumor nachzuweisen beziehungsweise auszuschließen.
 -anhand der typischen Symptome, Ausschluss anderer Erkrankungen durch bildgebende Verfahren (CT, MRT, Angiografie), EEG, Laborwerte etc.
-Der Arzt wird Sie zunächst zu Ihren aktuellen Beschwerden und eventuellen Vorerkrankungen befragen. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre
5-Migrane Symptome und deren Verlauf genau schildern. Besonders die Frage zur Medikamenteneinnahme sollten Sie präzise beantworten. Manchmal sind
Kopfschmerzen nämlich die Folge einer zu häufigen oder langen Medikamenteneinnahme Auf das Anamnesegespräch folgt die körperliche
Untersuchung. Dabei wird der Arzt die Funktion Ihres Nervensystems äußerlich überprüfen. Beispielsweise testet er die Sensibilität der Haut oder
die Muskelkraft. Außerdem überprüft er, ob der Gleichgewichtssinn normal ist und ob es Auffälligkeiten an den Augen gibt. Anzeichen dafür sind
beispielsweise eine veränderte Pupillenreaktion oder eine Bewegungsstörung der Augenmuskeln.
Normalerweise ist diese neurologische Untersuchung außerhalb eines akuten Anfalls vollkommen unauffällig. Findet der Arzt hingegen
neurologische Auffälligkeiten, spricht dies eher gegen eine Migräne und möglicherweise für eine andere Ursache der Kopfschmerzen.
Weiterführende Untersuchungen
Besonders wichtig ist es, die Migräne gegen andere Kopfschmerztypen und andere Erkrankungen abzugrenzen, da diese anders behandelt werden
müssen. Ähnliche Symptome wie die Migräne treten zum Beispiel bei Spannungskopfschmerzen und Clusterkopfschmerz auf. Ebenso muss der
Arzt Erkrankungen wie Tumore, Entzündungen oder Verletzungen im Kopfbereich ausschließen. Dazu sind in der Regel bildgebende Verfahren wie
eine Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Kopfes notwendig. Eine MRT ist beispielsweise sinnvoll, wenn:
die neurologische Untersuchung bislang unauffällig war
die Migräne erstmals nach dem 40. Lebensjahr auftritt
die Häufigkeit und/oder Intensität der Anfälle kontinuierlich zunimmt
in kurzen Abständen viele Auren (vor allem mit psychischen Auffälligkeiten) auftreten
die Begleitsymptome der Migräne sich plötzlich ändern
Elektroenzephalografie (EEG), Dopplersonografie
Auch eine Elektroenzephalografie (EEG) – also eine Messung der elektrischen Hirnaktivität – und eine spezielle Ultraschalluntersuchung der
hirnversorgenden Blutgefäße (Dopplersonografie) werden häufig durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Endo+Inf+All
gemeine
1-Dm - Messung von Blutzucker und HbA1c, oraler Glukosetoleranztest (oGTT), Test auf Autoantikörper (bei Diabetes Typ 1)
- Nüchtern bedeutet "ohne Aufnahme von Nahrungsmitteln" bzw. "mit leerem Magen". In Bezug auf Alkohol bedeutet nüchtern auch "ohne
Alkoholaufnahme" bzw. "nicht unter Alkoholeinfluss".
- Der orale Glukosetoleranztest, kurz oGTT, dient dem Nachweis einer gestörten Glukoseverwertung und der Frühdiagnostik des Diabetes mellitus.
Bei manifestem Diabetes mellitus ist er kontraindiziert.
Die orale Glukosebelastung wird in modifizierter Form auch zur Diagnostik weiterer endokrinologischer Störungen eingesetzt (STH-
Suppressionstest bei Akromegalie)
 Bewertung
 Befund  nüchtern  nach 120 min

Normalbefund < 100 mg/dl < 140 mg/dl


< 5,6 mmol/l < 7,8 mmol/l

Gestörte Glucosetoleranz 100 - 125 mg/dl 140 - 199 mg/dl


5,6 - 6,9 mmol/l 7,8 - 11,0 mmol/l

Diabetes mellitus > 125 mg/dl > 199 mg/dl


> 6,9 mmol/l > 11,0 mmol/l

2 Hintergrund
Nüchternheit ist bei einigen Laboruntersuchungen wichtig, z.B. bei der Bestimmung der Blutfette oder des Blutzuckers. Die vorherige Aufnahme
von Nahrung erschwert die Vergleichbarkeit der Werte mit dem jeweiligen Referenzbereich, da sie nahrungsabhängig stark ansteigen können

*Zur Abklärung eines fraglichen Diabetes dient dem Arzt neben einer körperlichen Untersuchung der morgendliche Nüchternblutzucker, ermittelt
aus dem Blut der Fingerkuppe (kapillares Vollblut) oder einer Armvene (Grenzwerte).
Während der Nüchternblutzucker beim Typ-1-Diabetiker meist deutlich erhöht und die Diagnose deshalb rasch möglich ist, kann er beim Typ-2-
Patienten noch annähernd im Normbereich liegen, und auch eine Wiederholung des Tests keine Klarheit bringen.
Anschließend folgen weitere Untersuchungen zur Abklärung: Im Krankenhaus wird ein Blutzucker-Tagesprofil (BZ-Tagesprofil) erstellt, für das der
Blutzucker nüchtern, kurz vor und zwei Stunden nach jeder Mahlzeit ermittelt wird. Der nach dem Essen gemessene postprandiale
Blutzuckerwert (postprandial = nach einer Mahlzeit) ist bei einem manifestierten Typ-2-Diabetes infolge der gestörten Insulinausschüttung
praktisch immer erhöht.
Auch in der ambulanten Praxis durchführbar ist der orale Glukosetoleranztest (oGTT, [Blut]Zuckerbelastungstest). Er weist sicher nach, ob ein
Diabetes und/oder eine gestörte Glukosetoleranz – oft eine Vorstufe des Diabetes – besteht. Hierfür wird nach 12-stündigem Nahrungsverzicht
morgens zunächst der Nüchternblutzucker bestimmt und danach eine Zuckerlösung aus Glukose und Wasser getrunken. Nach zwei Stunden
bestimmt der Arzt erneut die Blutzuckerkonzentration (Werte).
Um Typ-1- von Typ-2-Diabetes zu unterscheiden, misst der Arzt ergänzend die Konzentration von C-Peptid, einem Einweißbruchstück, das bei der
Insulinbildung abgespalten wird. (Bei Typ-1-Diabetes ist der C-Peptid-Spiegel infolge des Insulinmangels erniedrigt, bei Typ-2-Diabetes ist er
dagegen aufgrund der gesteigerten Insulinproduktion meist erhöht.)
Beim Typ-1-Diabetes lassen sich zudem im Blut oft Autoantikörper als Zeichen des Autoimmunprozesses nachweisen, sowohl gegen Bestandteile
der Inselzellen (GADA, ICA, IA-2) als auch gegen Insulin (Insulinautoantikörper, IAA)
2- -Wichtigstes diagnostisches Verfahren ist die Bestimmung des Serumkaliums, gefolgt von der Suche nach der zugrundeliegenden Ursache
Kaliummange (Medikamentenanamnese, Bestimmung des Aldosteronspiegels etc.).
l (obstipation) *Blutuntersuchungen: Sie können beispielsweise Hinweise auf Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Elektrolytstörungen
geben.
Darmspiegelung (Koloskopie): vor allem bei Verdacht auf Darmausstülpungen (Divertikel), entzündete Darmausstülpungen (Divertikulitis),
Darmpolypen, Darmkrebs und Reizdarm
Ultraschalluntersuchung des Bauches (etwa bei Verdacht auf Divertikulose, Divertikulitis oder Morbus Crohn) oder der Schilddrüse (bei Verdacht
auf eine Schilddrüsenunterfunktion)
Stuhluntersuchung: Blut im Stuhl kann unter anderem bei Morbus Crohn, Divertikulitis, Darmpolypen und Darmkrebs auftreten

3- -Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion wird der Arzt zunächst im Gespräch mit Ihnen Ihre Krankengeschichte erheben (Anamnese): Er
Hyperthyreos erkundigt sich zum Beispiel genau nach Ihren Beschwerden, eventuellen Vorerkrankungen und ihrem Essverhalten (Jodmangel!). Auch für
e Schilddrüsenerkrankungen in Ihrer Familie interessiert er sich. Außerdem fragt er, welche Medikamente Sie einnehmen und ob bei Ihnen kürzlich
eine Kontrastmittel-Untersuchung (Röntgen, MRT) durchgeführt wurde.
Als nächster Schritt folgt eine körperliche Untersuchung. Dabei wird der Arzt unter anderem Ihren Hals abtasten. So prüft er, ob Ihre Schilddrüse
vergrößert ist und sich vielleicht knotig anfühlt. Er kann auch den Umfang des Halses messen
- Um die Schilddrüse besser begutachten zu können, kann der Arzt eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Halses machen. So kann er Lage,
Form, Größe und Struktur der Schilddrüse genauer beurteilen. Bei Verdacht auf Morbus Basedow werden auch die Augenhöhlen
mittels Ultraschall untersucht (von spezialisierten Augenärzten),
Deutliche Hinweise auf eine Hyperthyreose ergeben Blutuntersuchungen. Dabei wird die Konzentration der Schilddrüsenhormone T3 und T4 sowie
des TSH (Steuerhormon der Hirnanhangsdrüse) bestimmt. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist die T3- und T4-Konzentration erhöht, aber der
TSH-Spiegel erniedrigt. Weitere Untersuchungen helfen, die Ursache dieser Hormonstörung aufzudecken.
Bei Verdacht auf Morbus Basedow wird das Blut auf spezielle Antikörper gegen die Schilddrüse hin untersucht (zum Beispiel TSH-Rezeptor
stimulierende Antikörper = TRAK).
*Mithilfe der Schilddrüsen-Szintigrafie lässt sich die Funktion des Organs näher untersuchen. Dafür spritzt der Arzt dem Patienten eine radioaktive
Substanz, die sich der Schilddrüse anreichert, und zwar besonders in den aktiven, hormonproduzierenden Bereichen. Eine spezielle Kamera macht
anschließend Aufnahmen von der Schilddrüse, um die Anreicherung der radioaktiven Substanz in den verschiedenen Gewebebereichen sichtbar zu
machen. So kann der Arzt zwischen "heißen" und "kalten" Knoten unterscheiden:
"Heiße Knoten" sind Bereiche, die sehr aktiv sind (also viele Schilddrüsenhormone bilden) und deshalb viel von der radioaktiven Substanz
angereichert haben.
In den "kalten Knoten" hat sich dagegen weniger radioaktive Substanz angesammelt als im umliegenden Gewebe. Diese Bereiche sind deutlich
weniger stoffwechselaktiv als gesundes Gewebe. Der Grund ist meist eine harmlose Gewebsveränderung.
*Andere diagnose-Diagnosesicherung. Die Untersuchungen entsprechen denen der Abklärung eines Kropfs. Das TSH ist
erniedrigt, T3 und T4 sind erhöht. Ultraschall und Szintigrafie zeigen charakteristische Veränderungen und Anreicherungsbezirke. Bei
Verdacht auf Morbus Basedow werden die für die Krankheit verantwortlichen TSH-Rezeptor-Antikörper im Blut bestimmt. Eine
Augenbeteiligung muss vom Augenarzt geklärt und gegebenenfalls mit Kortison, Strahlentherapie und/oder operativ behandelt
werden.*

4- -Die Bestimmung des TSH- und der Schilddrüsenhormonspiegel geben Auskunft über die Schilddrüsenfunktion. Bei der primären Hypothyreose ist
Hypothyreose der TSH-Spiegel erhöht, bei der sekundären erniedrigt
* Bluttest auf Schilddrüsenwerte, Ultraschall, Szintigrafie

5-Angina Bei einer Angina sind die Mandeln entzündlich geschwollen, hochrot und haben einen weißen, gräulichen oder gelblichen Belag. Dieser Belag kann
Tonsillaris streifenartig, punktförmig oder zusammenhängend sein. Oft sind die Lymphknoten im Kieferwinkel und am Hals schmerzhaft geschwoll
. Die Unterscheidung zwischen Viren und Bakterien ist allerdings oft schwierig. Zur Abklärung kann daher ein Abstrich des Rachens, der im Labor
genau untersucht wird
Körperliche Untersuchung: Anschließend prüft der Arzt, ob an Rachen und Gaumenmandeln eine Rötung, Schwellung oder Belag zu erkennen sind.
Außerdem tastet er die Lymphknoten an Hals und Hinterkopf ab. Sie können bei einer Mandelentzündung angeschwollen sein.
- Rachenabstrich: Besteht der Verdacht, dass die Tonsilitis durch bestimmte Bakterien verursacht wird (beta-hämolysierende Streptokokken der
Gruppe A, kurz: GABHS), wird der Arzt einen Rachenabstrich machen. Dazu streicht er mit einem Wattetupfer an der hinteren Rachenwand
entlang, um eine Probe des dort befindlichen Speichels zu entnehmen. Mit einem Schnelltest oder im Labor können eventuell vorhandene
Streptokokken im Abstrich nachgewiesen werden: Das Ergebnis vom Schnelltest liegt schon nach wenigen Minuten vor

6-Morbus -Anamnese +KU:Dabei sucht der Arzt vor allem nach geschwollenen Lymphknoten. Da vergrößerte Lymphknoten nicht spezifisch für Morbus
Hodgkin Hodgkin sind und auch andere Ursachen haben können, erfolgt anschließend eine ausführliche Labordiagnostik. Außerdem wird der Arzt Leber und
die Milz abtasten, die bei Morbus Hodgkin ebenfalls vergrößert sein können
- Blutuntersuchung
Mit einer Blutuntersuchung lässt sich die Zahl der weißen Blutkörperchen bestimmen. Das typische Morbus-Hodgkin-Blutbild zeigt häufig eine
erhöhte Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit (BSG). Dabei wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der die festen Blutbestandteile in einem
Röhrchen absinken. Wie schnell das geschieht, hängt von der Oberfläche der Blutkörperchen ab. Bei Entzündungen oder Tumoren finden sich
vermehrt Eiweiße im Blut und an den Zelloberflächen. Dadurch haften die Blutkörperchen aneinander, bilden größere schwerere Einheiten, die
schneller absinken.
In fortgeschrittenem Stadium kann bei Morbus Hodgkin auch das Knochenmark befallen sein. Im Blutbild äußert sich das in Form einer Blutarmut
(Anämie) sowie einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und weißen Abwehrzellen (Leukozyten). Typisch für das Blutbild bei Hodgkin
Lymphom ist außerdem eine übermäßige Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen, der eosinophilen Granulozyten (Eosinophilie)
- Gewebeprobe Knochenmark & Lymphknoten
Besteht ein Verdacht auf Morbus Hodgkin, weil eine Lymphknotenschwellung ungeklärt ist und länger als vier Wochen besteht, wird zur Sicherung
der Diagnose ein kompletter Lymphknoten entfernt (Lymphknotenexstirpation) und unter dem Mikroskop untersucht (ein zweiter Pathologe soll
die Diagnose bestätigen). Bei Morbus Hodgkin entarten B-Lymphozyten zu sogenannten Hodgkin-Zellen, die regulär einen Zellkern besitzen.
Verschmelzen mehrere Hodgkin-Zellen, entsteht eine Sternberg-Reed-Zelle. Unter dem Mikroskop erkennt man dann sehr große Zellen mit
mehrere Zellkernen. Ihr Auftauchen gilt als Beweis für das Vorliegen eines Morbus Hodgkin.
Eine weitere Diagnosemöglichkeit liefern Gewebeproben aus dem Knochenmark (Biopsie). Die Probe zieht der Arzt mit einer Punktionsnadel aus
dem Mark des Beckenkamms heraus. Eine solche Knochenmark-Gewebeprobe kann ebenfalls entartete Zellen enthalten und so Hinweise auf
einen Morbus Hodgkin geben
-Bildgebende Untersuchungen wie Röntgenbild, Ultraschall, Computertomografie (CT), PET/CT oder Skelettszintigrafie helfen dabei, das Stadium
der Erkrankungen zu bestimmen und eventuelle Tochtergeschwulste (Metastasen) in anderen Organen aufzuspüren. Auch Sonografie und
Magnetresonanztomografie (MRT) sollten als Zusatzuntersuchungen bei Bedarf eingesetzt werden

7-  körperliche Untersuchung, Elektroneurografie (ENG), Elektromyografie (EMG), Blutuntersuchungen etc.


Polyneuropat
hie

8-
Kindermissbr
auch

9-
Hypoglykami
e