Sie sind auf Seite 1von 3

Hausaufgabe Biologie Jan Beckmann HS1b

zu 1.) Die Biomembran - Zellmembran

Die Biomembran umgibt einerseits die Zelle von außen, durchzieht aber auch ihr Inneres. Dort dient
sie als Trennschicht zwischen verschiedenen Bereichen. Sie dient nicht nur als passive Trennschicht,
sondern hat auch eine wichtige Rolle beim selektiven Transport von Molekülen und der Übermittlung
von Informationen zwischen den beiden Zellräumen, zwischen denen sich diese Biomembran
befindet.

Aufbau der Biomembran

Die Biomembran besteht aus Proteinen und Lipiden. An die Proteine können Kohlenhydratketten
geknüpft sein. Des Weiteren sind auf und innerhalb der Membran Proteine verteilt, welche die
aktiven Funktionen der Membran übernehmen. Verschiedene Arten von Membranproteinen, die in
die Lipiddoppelschicht eingelagert sind, sorgen für unterschiedliche Eigenschaften der
Biomembranen. Auch die beiden Seiten einer Biomembran können sich durch die Anordnung der
Membranproteine stark unterscheiden. Membranproteine sind nach dem Flüssigkeit-Mosaik-Modell
nicht starr in der Membran fixiert, sondern zu hochdynamischen Ortsveränderungen innerhalb der
Membran fähig. Der Lipidanteil bildet als Lipiddoppelschicht die Grundsubstanz der Membran und ist
für ihre besonderen Eigenschaften verantwortlich. Insbesondere wirkt diese Doppelschicht als
passive Trennschicht. Membranen sind aus drei Haupttypen von Lipiden aufgebaut:
Phosphoglyceride, Sphingolipide und Cholesterin. Die Lipiddoppelschicht einer Biomembran ist
normalerweise flüssig, also sind die Lipide und Proteine in der Ebene der Membran recht beweglich.
Wie flüssig die Lipiddoppelschicht ist, hängt vor allem von der Anzahl der Doppelbindungen in den
hydrophoben Kohlenwasserstoffketten der Lipide ab. Die Dichte liegt meist zwischen 1,12 und 1,22
g·cm3. Sie hängt vom Gewichtsverhältnis der Proteine zu den Lipiden ab.

Zu 2.)

1. Mikrotubuli

Mikrotubuli spielen für den Zellwachstum und während der Fortpflanzung eine extrem wichtige
Rolle.
Zum anderen sind sie in der Lage, die Bewegungen der Vesikel innerhalb der Zelle zu steuern

2. Vakuole
Die Hauptaufgabe der Vakuole ist die Erzeugung eines Zellinnendrucks, dem
sogenannten Turgor oder auch Turgordruck genannt.

3. Ribosom
Die Hauptaufgabe eines Ribosomes ist die Translation* während der Proteinbiosynthese.
*Translation = Synthese von Proteinen in den Zellen lebender Organismen.

4. Fetttröpfchen
Fetttröpfchen in den Zellen dienen als Zwischenlager für Proteine.

5. Tüpfel
Tüpfel dienen dem Stoffaustausch zwischen benachbarten Zellen
6. Zellkern
Die Hauptaufgabe des Zellkerns ist die Steuerung wichtiger Stoffwechselprozesse wie zum Beispiel
der Zellteilung und die Lagerung der Erbinformationen (DNA) in Form von Chromosomen. Der
Zellkern ist das größte Zellorganell einer pflanzlichen Zelle.

7. raues ER (Endoplasmatische Retikulum)


Das raue ER ist für die sogenannte Translation innerhalb der Proteinbiosynthese verantwortlich.

8. Mitochondrium
Ihre Hauptfunktion ist die Herstellung des Energiemoleküls ATP innerhalb der sogenannten
Atmungskette.

9. Chloroplast
Chloroplasten sind in der Pflanzenzelle für die Photosynthese zuständig.

10. Zellwand
Die Zellwand hat zwei wichtige Funktionen:
1. zum einen dient sie der Stabilität der Zelle.
2. zum anderen schützt sie das Innenleben der Zelle, z.B. vor Bakterien.

11. Dictyosom
Das Dictyosom hat drei zentrale Aufgaben:
1. Bildung von Vesikeln
2. Modifizierung von Proteinen
3. Bildung von Lysosomen

12. Lysosom
Ihre Hauptaufgabe ist die intrazelluläre Verdauung (Verdauung innerhalb der Zelle)

13. Zellmembran
Hauptaufgabe ist die Abgrenzung der Zelle gegen die Umgebung.

14. Mittellamelle
Die Mittellamelle dient als „Kleber“ zwischen zwei benachbarten Zellen.

zu 3.)
Unterschiede:
Chloroplasten:
 Kommen nur in pflanzlichen Zellen vor.
 Chloroplasten erzeugen mit Hilfe von Licht, Wasser und Kohlenstoff, Sauerstoff und Stärke
(Photosynthese), kurz gesagt sie erzeugen Energie. Im Chloroplast befindet sich das
Chlorophyll, welches der Pflanze den grünen Farbstoff verleiht. (Nur grüne Pflanzen können
die Photosynthese betreiben.)
Mitochondrien:
 kommen in tierischen Zellen vor.
 Mitochondrien ist der Ort für die Atmungskette. (Kraftwerke der Zelle) Sie verbrachen sehr
viel Energie.
 Mitochondrien haben keinen Einfluss auf die Farbe der Zelle bzw. des Körpers.
Gemeinsamkeiten:
 Beide besitzen eine eigene DNA/RNA und werden nicht von der Zelle erzeugt, sondern
vererbt. Zum Beispiel bei Tieren sind Mitochondrien in der Eizelle und werden von der
Mutter vererbt.
 Waren beide wahrscheinlich Bakterien, die mit der Zelle eine Symbiose bildeten.
 Beide haben eine Doppelmembran.

zu 4).
Ja, denn sie können mithilfe der Photosynthese selbst organisches Material aufbauen, sie brauchen
dazu nur Licht, Kohlendioxid und Wasser. Tiere und Pilze dagegen würden ohne Pflanzen verhungern,
da sie nur bereits aufgebaute organische Substanz verwerten können