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ostsee*

ostsee*

3,50 Euro

Magazin 2012

Promenaden, Promenaden, Hotels Hotels & & Seebrücken Seebrücken Die Die schönsten schönsten Projekte Projekte
Promenaden, Promenaden, Hotels Hotels & & Seebrücken Seebrücken
Die Die schönsten schönsten Projekte Projekte an an der der Ostsee Ostsee
128 128 Urlaubsideen Urlaubsideen
Eine Eine Ferienlandscha Ferienlandscha stellt stellt sich sich vor vor
Ausflüge Ausflüge übers übers Wasser Wasser
Mit Mit Seebäderschi Seebäderschi en en unterwegs unterwegs
Kiten, Kiten, Surfen, Surfen, Segeln Segeln
Tipps Tipps für für Wassersportler Wassersportler
Fisch-Lexikon Fisch-Lexikon
Was Was das das Meer Meer zu zu bieten bieten hat hat
Ihre Chance!
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2 Kurzurlaub
Kurzurlaub
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Personen
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osstssee*
zu gewinnen!

Mehr Zeit für die Familie!

Mehr Zeit für die Familie! Endlose Strände, reizvolle Dünen, fröhliches Kinderlachen – das ist Urlaub mit
Mehr Zeit für die Familie! Endlose Strände, reizvolle Dünen, fröhliches Kinderlachen – das ist Urlaub mit
Mehr Zeit für die Familie! Endlose Strände, reizvolle Dünen, fröhliches Kinderlachen – das ist Urlaub mit

Endlose Strände, reizvolle Dünen, fröhliches Kinderlachen – das ist Urlaub mit ITS im Wunnerland Schleswig-Holstein.

Carat Golf & Sporthotel öööö

z.B. im Juni & August bis Oktober

1 Woche im Doppelzimmer

Frühstück, eigene Anreise pro Person ab

ITS-Tipp: Kinder bis 11 Jahre gratis.

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pro Person ab

ITS-Tipp: ITS Red Star Award-Gewinner. Subtropisches Badeparadies, Abenteuer-Dschungelland.

Ferienpark Damp öööä

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Beratung und Buchung in Ihrem Reisebüro, unter Tel. 01805 670130* oder unter www.its.de

*€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, max. € 0,42/Min. aus den Mobilfunknetzen. Zwischenverkauf, Druckfehler und Preisänderungen vorbehalten. Stand September 2011.

Exklusiv für Kunden von ITS Autoreisen!

und Preisänderungen vorbehalten. Stand September 2011. Exklusiv für Kunden von ITS Autoreisen! Unser Partner:

Unser Partner:

und Preisänderungen vorbehalten. Stand September 2011. Exklusiv für Kunden von ITS Autoreisen! Unser Partner:
Claudia Drögsler Stellvertretende Geschäftsführerin Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. Liebe Leserin, lieber Leser, die

Claudia Drögsler Stellvertretende Geschäftsführerin Ostsee-Holstein-Tourismus e.V.

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Ostseeküste Schleswig-Holsteins ist eine faszinierende Region. Als Zugezogene freue ich mich immer wieder über die Weite und das klare Licht im nördlichsten Zipfel der Bundesrepublik. Besonders die Wolken hier faszinieren mich, denn ihre beeindruckenden Formationen lassen den Beobachter in eine ganz andere Welt abtauchen. Man muss diese Landschaft einfach lieben. Das geht nicht nur unseren Gästen so. Auch wir, die wir hier wohnen und arbeiten, empfinden das.

Sonne, Strand und Meer sind besonders wichtige Zutaten für einen gelungenen Urlaub an der Ostsee. Und da haben wir viel zu bieten: Die Region gehört zu den sonnenreichsten Gegenden Deutschlands, und der feinkörnige Sand der kilometerlangen Strände hat schon viele Urlaubergenerationen begeistert. Hier findet jeder schnell sein Lieblings-ostsee*Plätzchen.

Aber es sind auch die spannenden Plätze abseits des Strandlebens, die unsere Region ausmachen. In diesem Magazin stellen wir Ihnen einige davon vor: individuelle Plätze wie Wildgehege, Naturparks oder Herrenhäuser. Tauchen Sie ein in die interessanten Geschichten über typische Küstenköpfe und reizvolle Touren mit Bäderschiffen. Oder testen Sie Ihre Kenntnisse über Fisch in unserem Fischlexikon. Denn Fisch ist und bleibt ein Highlight unserer Region. Besonders Räucherfisch ist typisch für die ostsee* schleswig-holstein. Nicht umsonst feiern die Ostseebäder und die Orte der Holsteinischen Schweiz jährlich den „Weltfischbrötchentag“.

Viele Geheimtipps zu den besten ostsee*Plätzchen verraten wir im Heft. Einige sollten Sie selbst entdecken, denn das macht doch immer noch am meisten Spaß.

Viel Freude beim Lesen! Lassen Sie sich inspirieren!

Claudia Drögsler
Claudia Drögsler

WILLKOMMEN AN DER

OSTSEEKÜSTE

WILLKOMMEN AN DER OSTSEEKÜSTE SCHLESWIG-HOLSTEINS Sonnenanbeter? Strandkorb-Fan? Segler oder Müßiggänger? Entdeckertyp

SCHLESWIG-HOLSTEINS

Sonnenanbeter? Strandkorb-Fan? Segler oder Müßiggänger? Entdeckertyp oder Familienmensch? Wie immer Sie sich verstehen, an der Ostsee Schleswig-Holstein sind Sie richtig.

Erleben

Kein zweites Meer ist so familientauglich, keine andere Küstenlandschaft hat so viele Facetten zu bieten, nirgendwo sonst gibt es ein so schönes Binnenland.

Entspannen

Die Weite des Himmels über der Ostsee, die frische Luft und eine Vielzahl von Urlaubs- angeboten sind glänzend geeignet, Körper und Seele in Einklang zu bringen.

Genießen

Die Ostseeküste Schleswig-Holsteins und die Holsteinische Schweiz sind Wohlfühl- land. Wo es am Schönsten ist, wollen wir Ihnen in diesem Magazin zeigen.

Inhalt

wunnerland* Unsere Welt, wie sie euch gefällt:

Im Wunnerland warten große Abenteuer auf kleine Leute

34

Editorial

3

Willkommen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins

4

meer.zeit* An der Ostsee durch alle Jahreszeiten reisen

34

So findet man sich im Heft zurecht

7

Hohwachter Bucht/Selenter See Stille Landschaft mit ursprünglichem Charme

35

Lübecker Bucht

8

Ostseeferienland

10

Probstei

Holsteinische Schweiz

12

Viele spannende Wege

Heiligenhafen & Holsteiner Ostsee Land

14

führen an und auf das Wasser

36

Fehmarn

16

Fotowettbewerb ostsee* Plätzchen

18

Flaschenpost voller Küstenschönheiten

37

Hohwachter Bucht

19

Probstei

20

Eckernförde Ein idealer

Kieler Förde

22

Urlaubsplatz für Groß und Klein

38

Eckernförder Bucht

23

Ostseeord Schlei

24

Heiligenhafen

Flensburger Förde

25

Mit frischen Ideen in die Zukunft

39

Wasser & Wege

Fisch & Fleisch

Zukunft 39 Wasser & Wege Fisch & Fleisch Spazierfahrt auf dem Wasser Mit Seebäderschiffen durch

Spazierfahrt auf dem Wasser Mit Seebäderschiffen durch die Ostsee-Landschaft

26

Das Gold der Ostseeküste Schleswig-Holsteins Wie der Räucherfisch den richtigen Geschmack bekommt

40

Lübecker Bucht Am Horizont der vielen Wege

28

Die Steckrübe – norddeutsch genießen

42

Grömitz Ein Hafen mit ganz viel Abwechslung

30

Fehmarn Wo Angler stets erfolgreich sind

42

Ostseeferienland Auf zwei Rädern durch ein Erlebnisland

31

Das ServiceQ – Wohlfühlurlaub mit System

42

Großenbrode und Holsteiner Ostsee Land

 

Beste Ostsee in idyllischer Lage

32

Ostseeferienland

Fehmarn „Walking“ auf dem Wasser

32

So wird der Winter richtig schmackhaft

43

Strande Fürs Chillaxen gemacht

33

Kellenhusen Wo platte Fische die Hauptrolle spielen

43

Ostsee Resort Damp Der ideale Ort für alle Sport- und Wellnessfans

33

Kellenhusen Wenn der Wald im Mittelpunkt steht

43

meer.stil* Die Kunst des Reisens – Landlust, Meer und Shopping an der Ostsee genießen

44

Das Ostseegericht – So lecker schmeckt der Norden

44

Von den Schätzen des Meeres

46

Natur & Erlebnis

Von den Schätzen des Meeres 46 Natur & Erlebnis Ein tierisches Vergnügen Wo man dem Wild

Ein tierisches Vergnügen Wo man dem Wild besonders nahe kommt

48

Im Wohnmobil zum Golfplatz

50

Regatta-Ausfahrt für Skipper und alle, die es werden wollen

52

Golfküste Schleswig-Holstein Beste Aussichten für Golfer

53

Fehmarn Die Reiterinsel ist ein Paradies für große und kleine Pferdefreunde

54

Kellenhusen Discgolf – ein neuer Sport findet immer mehr Fans

54

Kellenhusen Ein Wald, in dem auch Denkmale wachsen

54

Geltinger Birk Wo wilde Pferde zu beobachten sind

55

Als Strandpate Leben retten

55

Probstei Rund ums Korn in der Probstei

55

Holsteinische Schweiz Radeln,Wandern, Kanufahren: Diese Urlaubslandschaft bietet einfach alles

56

Grömitz Feuer, Licht und Laser

57

Grömitz Immer neuer Freizeitspaß

57

Lensahn Ein sehr lebendiges Museum

58

Vom Priwall bis Holnis Gruber See Ruhe ist das große Gut der Region 58 Lensahn
Vom Priwall bis Holnis
Gruber See
Ruhe ist das große Gut der Region
58
Lensahn
Wunderschön träumen
im Bett aus Heu
75
Adler in Sicht
59
Alle Leuchttürme auf einen Blick
60
Ostseeferienland
Unvergessliche Hochzeitstage
75
Veranstaltungskalender
Konzerte, Events und andere Highlights
Ostsee-Fakten Wussten Sie schon
76
62
Stadt & Kultur
Service
An der Küste tut sich was
Millionenprojekte machen die
Urlaubsregion Ostsee Schleswig-Holstein
noch attraktiver
Qualitätsbewusst ankern
78
Und so finden Sie sich im Heft zurecht:
Elf Farben, die Ihnen weiterhelfen
Heiraten an der Ostsee
80
64
Segeln, Surfen, Tauchen
81
Holsteinische Schweiz Geschichtsträchtige
Residenzen zwischen Wäldern und Seen
66
Streckenplan von Bus und Bahn
82
Fehmarn Die Insellandschaft
begeisterte einen großen Maler
Fischers Fritz fischt frische Fische
83
66
Küsten-Köpfe: Typisch – alle drei!
84
Als Orientierungshilfe haben wir allen Re-
gionen vom Priwall in der Lübecker Bucht im
Süden bis Holnis in der Flensburger Förde im
Norden eine Kennfarbe gegeben. Diese elf
Farben finden Sie im Heft immer wieder. So
genügt stets nur ein Blick und Sie wissen,
über welche der elf Regionen am jeweiligen
Platz berichtet wird.
Cismar Ein Kloster, um das sich viele
Künstler versammelt haben
67
Suchen & Buchen
Lübecker Bucht
Dahme Ein Turm
mit atemberaubender Aussicht
Ostseeferienland
67
Urlaubskarte Ostsee
Schleswig-Holstein
88
Holsteinische Schweiz
Museen am Meer
Kulturelle Vielfalt an der Kieler Förde
68
Urlaubsangebote an der Ostsee
90
Ihre Urlaubsberater
96
Schlafen & Träumen
Heiligenhafen &
Holsteiner Ostsee Land
Die Ostsee für alle Smartphones
98
Fehmarn
Noblesse im Preis inbegriffen
70
Impressum
98
Hohwachter Bucht
Der richtige Platz für süße Träume
72
Probstei
Fehmarn
Ferien-Zuhause
für jeden Geschmack
Kieler Förde
72
Eckernförder Bucht
Glücksburg
Urlaub in maritimem
Ambiente und skandinavischem Flair
Ostseeord Schlei
74
Flensburger Förde
Ostseeferienland
Zwei exzellente Wohlfühlzentren
direkt am Meer
75

LÜBECKER BUCHT

Travemünde, Niendorf, Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Süsel, Neustadt i. H., Pelzerhaken, Bad Schwartau, Ahrensbök

Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Süsel, Neustadt i. H., Pelzerhaken, Bad Schwartau, Ahrensbök
Die Ostsee in ihrer ganzen Vielfalt genießen Feinsandiger Strand, endlos lang und ansehnlich breit, lebendige
Die Ostsee in ihrer ganzen Vielfalt genießen Feinsandiger Strand, endlos lang und ansehnlich breit, lebendige
Die Ostsee in ihrer ganzen Vielfalt genießen
Feinsandiger Strand, endlos lang und ansehnlich breit, lebendige Häfen, die noch immer Heimat vieler Fischer sind, und exklusive
Einkaufsmeilen gleich hinter der Promenade: Diese unvergleichliche Mischung heißt Lübecker Bucht. Sie ist Badeparadies, Eldorado für
Wassersportler und Landschaft für Genießer – dazu kommen First-Class-Hotels mit Blick aufs Meer. So kommen Natur, Noblesse und Tradition
auf ideale Weise zusammen: Shoppen und Surfen, Schlemmen und Schauen, die Lübecker Bucht demonstriert, wie gut sich dies ergänzt.
TIPPS Travemünde: Die neue Promenade freut sich auf Gäste · Timmendorfer Strand: Gleich hinterm Strand wartet eine exklusive Shopping-
meile · Niendorf: Ein höchst lebendigerTraditionshafen · Scharbeutz: Promenade mit besonderem Erlebniswert · Hansa-Park Sierksdorf: Deutsch-
lands einziger Erlebnispark am Meer · Pelzerhaken: Surf-City mit internationalem Ruf · Neustadt: Brauerei direkt am Hafen

Der lebendige Hafen von Niendorf ist ein beliebter Ort für Seh-Leute.

Ruf · Neustadt: Brauerei direkt am Hafen Der lebendige Hafen von Niendorf ist ein beliebter Ort

OSTSEEFERIENLAND

Grömitz, Kellenhusen, Dahme, Lensahn, Grube

Für Jung und Alt verlockend Ostseekenner beginnen schon zu schwärmen, wenn sie nur die Namen
Für Jung und Alt verlockend Ostseekenner beginnen schon zu schwärmen, wenn sie nur die Namen
Für Jung und Alt verlockend
Ostseekenner beginnen schon zu schwärmen, wenn sie nur die Namen der Badeorte hören: Ob Grömitz, Kellenhusen oder Dahme, alle drei haben
einen glänzenden Klang sowohl bei Aktivurlaubern als auch bei Müßiggängern, denn das Angebot überzeugt sie alle. Ob Fußballakademie, Was-
sersportschule oder Discgolf-Anlage, ob Erlebnispromenade oder Bummelmeile – alles ist da. Und dann diese Küste: Vom Sandstrand bis zum
Steilufer lässt sich die ganze Bandbreite der Natur erleben. Ergänzt durch das spannende Binnenland entsteht eine tolle Mischung. Kein Wun-
der, dass diese Reize viele Gäste anlocken.
TIPPS Grömitz: Mit einer Tauchglocke in die Unterwasserwelt · Cismar: Ein Kloster voller Kultur · Kellenhusen: Eine der schönsten Seebrücken
an der Ostsee · Lensahn: Auf einem Museumshof ist die Vergangenheit lebendig · Dahme: Strandspa für Leib und Seele · Grube: Naturparadies
auf dem Grund eines Sees

HOLSTEINISCHE SCHWEIZ

Eutin, Plön, Bad Malente, Preetz, Dersau, Bosau, Bösdorf, Ascheberg, Schönwalde

Wasser und Wälder formen eine ganze Landschaft Von der Eiszeit geformt hat diese Landschaft einen
Wasser und Wälder formen eine ganze Landschaft Von der Eiszeit geformt hat diese Landschaft einen
Wasser und Wälder formen
eine ganze Landschaft
Von der Eiszeit geformt hat diese
Landschaft einen lieblichen Reiz:
hügelig und voller Seen. Ergänzt
wird das von großen Buchenwäl-
dern, nostalgisch anmutenden
Städten und einem ausgesprochen
freundlichen Menschenschlag. So
hat es die Holsteinische Schweiz
zu vielen Stammgästen unter den
Urlaubern gebracht. Manche kom-
men schon seit Jahren und werden
nicht satt, diese Reize zu genie-
ßen. Sie befinden sich in guter Ge-
sellschaft, denn schon Kaiser
Wilhelm II. und Kaiserin Auguste
Viktoria gehörten zu den Stamm-
gästen.
TIPPS Bosau: Der stille Winkel des
Plöner Sees · Schwentine: Ein Pa-
radies für Paddler · Eutin: Fest-
spiele locken alljährlich ins Schloss
· Plön: Im Schloss warten herzögli-
che Paradezimmer · Bad Malente:
Gut Immenhof ist Originalschau-
platz der großen Filme

HEILIGENHAFEN & HOL

Großenbrode, Heiligenhafen, Oldenburg i. H., Heringsdorf, Neukirchen

STEINER OSTSEE LAND

Eine besondere Küstenlandschaft Hier hat das Wasser der Küste ganz besondere Formen gegeben. Zum Beispiel
Eine besondere Küstenlandschaft
Hier hat das Wasser der Küste ganz besondere Formen gegeben. Zum Beispiel
Graswarder, die unter Naturschutz stehende Halbinsel gegenüber dem leben-
dig-quirligen Heiligenhafen. Weil das Meer immer neuen Sand ablagert, ent-
stand dieser eigenartig geformte Landstrich mit zahlreichen Landzungen.
TIPPS Großenbrode: Hafenflair am Fehmarnsund · Neukirchen: Ungestörte
Campingfreuden · Heiligenhafen: Im Zickzack über die Ostsee spazieren · Ol-
denburg i. H.: St. Johannis ist eine der ältesten Backsteinkirchen Nordeuropas

FEHMARN

Hier sind Sonne und Wind besonders zuverlässig Unter Seglern und Surfern ist Feh- marn besonders
Hier sind Sonne und Wind
besonders zuverlässig
Unter Seglern und Surfern ist Feh-
marn besonders beliebt. Der Wind
lässt selten lange auf sich warten.
Da verwundert es nicht, dass die
See am Fehmarnbelt und am Feh-
marnsund oft voller bunter Segel
ist. Und weil die Sonne durch-
schnittlich 2200 Stunden im Jahr
und damit mehr als anderswo
scheint, ist das Vergnügen entlang
der 78 Kilometer langen Küstenli-
nie dieser Urlaubsinsel gleich dop-
pelt so schön. Aber nicht nur
Wassersportler sind hier gut aufge-
hoben. Die große Insel ist beliebt
bei Campern, Reitern, Feinschme-
ckern, Golfern und Naturfreunden.
TIPPS Burgstaaken: Erlebnishafen
zwischen Kuttern und Kais · Burg:
Die Inselhauptstadt lädt zum ge-
mütlichen Shoppen ein · Meeres-
zentrum Fehmarn: Das größte Hai-
fischzentrum Deutschlands · Putt-
garden: In 45 Minuten mit der
Fähre nach Dänemark

Fotowettbewerb

ostsee*Plätzchen Zeigen Sie uns Ihren Lieblingsort!

Das schönste ostsee*Plätzchen-Foto gewinnt eine Reise nach Fehmarn. 3 Übernachtungen für 2 Personen in einer
Das schönste
ostsee*Plätzchen-Foto
gewinnt eine Reise nach Fehmarn.
3 Übernachtungen für 2 Personen in
einer 3***-Ferienwohnung in der Vor-
oder Nachsaison (15.09.12 bis 15.06.13)
1x Eintritt für 2 Personen in die Badewelt
FehMare am Südstrand
1 Fehmarn-Souvenir,
Kurabgabe

Fotografieren Sie Ihr ostsee*Plätzchen, schreiben Sie uns, wo es liegt und warum Sie so gern dort sind. Die schönsten ostsee*Plätzchen veröffentlichen wir regelmäßig auf der Website www.ostsee- plätzchen.de und die allerschönsten im ostsee* Magazin 2013.

und die allerschönsten im ostsee* Magazin 2013. Wer Urlaub an der schleswig-hol- steinischen Ostseeküste

Wer Urlaub an der schleswig-hol- steinischen Ostseeküste macht, der

ist schon mal am richtigen Platz. Wel- ches dann das beste „Plätzchen“ ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Denn jeder verbindet mit „Urlaub“ etwas anderes, ganz eigenes. Der eine möchte etwas nicht Alltägliches erleben und viele Leute kennen lernen, der andere lieber die Ruhe oder das Rauschen des Meeres allein genießen.

Bitte schicken Sie Ihr Foto per E-Mail an:

info@ostsee-sh.de Stichwort „ostsee*Plätzchen“ Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an.

Abenteuer, Erlebnis, Entspannung oder alles zusammen – Platz gibt es reichlich und Plätzchen noch mehr. Am Strand, am See, im Wald oder auf den Hügeln der Holsteinischen Schweiz, zu Fuß, per Rad, mit Auto oder Bus und Bahn – machen Sie sich auf den Weg zu Ihrem Lieb- lingsplatz, dem ostsee*Plätzchen. Und zeigen Sie uns, wo es liegt.

Vielleicht hat man von dort den schönsten Blick. Oder kann besonders schön den Sonnenauf- oder -untergang genießen. Vielleicht ist es ein Angelplatz oder ein Campingplatz? Die Hängematte mit dem Urlaubs- krimi oder der Strandkorb neben den spielenden Kindern? Wer weiß?

Schicken Sie uns die Fotos jederzeit, spätestens jedoch am 31. August 2012. Die Auswahl des Gewinnerfotos erfolgt im September 2012. Der Gewinner wird danach schriftlich benachrich- tigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Ausgenommen sind die Mitarbeiter des Ostsee-Hol- stein-Tourismus e.V. und Mit- arbeiter dieses Magazins.

HOHWACHTER BUCHT

Hohwacht, Weissenhäuser Strand, Hohenfelde, Lütjenburg, Panker, Sehlendorfer Strand, Behrensdorf, Blekendorf, Selenter See

Sehlendorfer Strand, Behrensdorf, Blekendorf, Selenter See Familien herzlich willkommen Sie ist bekannt, beliebt und
Familien herzlich willkommen Sie ist bekannt, beliebt und dennoch ein Geheimtipp – an der Hoh-
Familien herzlich willkommen
Sie ist bekannt, beliebt und dennoch ein Geheimtipp – an der Hoh-
wachter Bucht finden sich einsame Strände und romantische Fleckchen,
aber sie ist auch ein Ziel für Familien. Das Binnenland bietet viele At-
traktionen: den Selenter See, die Herrenhäuser und nostalgische Dörfer.
TIPPS Nessendorf: Eselpark mit I-ah-Meisterschaften · Weissenhäuser
Strand: Kindervergnügen Dschungelland · Selenter See: Heimat der See-
adler · Hohwacht: Spaziergang auf der „Flunder“

PROBSTEI

PROBSTEI Schönberg, Schönberger Strand, Laboe, Stein, Wendtorf 20

Schönberg, Schönberger Strand, Laboe, Stein, Wendtorf

Ungewöhnliches gehört zum Alltag Urlaub in Kalifornien oder in Brasilien? Beides ist hier möglich. Denn
Ungewöhnliches gehört zum Alltag
Urlaub in Kalifornien oder in Brasilien? Beides ist hier möglich. Denn unweit desUrlaubermagnets Schönberger Strand gibt
es zwei Ortschaften mit diesen Namen. Es ist nicht das einzige Ungewöhnliche in der Probstei. Exotisch wirken auch die
alljährlichen Korntage. Dann messen sich die Bewohner der Ortschaften in der Fertigkeit, aus Stroh kunstvolle Figuren zu
bauen – zur Freude der Gäste, die diese Skulpturen bewundern können. Dass darüber hinaus die Strände locken, versteht
sich für eine Ostsee-Urlaubsregion von selbst.
TIPPS Schönberger Strand: Mehr Fischbrötchen gibt es nirgends · Schönberg: Eine Museumsbahn für echte Liebhaber ·
Passade: Eines der schönsten Dörfer im Land · Laboe: Marine-Ehrenmal mit 341 Stufen

KIELER FÖRDE

Heikendorf, Strande

Große Schiffe zu bestaunen Wenn allmorgendlich die riesigen Fähren aus Skandinavien einlaufen, bieten sie
Große Schiffe zu bestaunen
Wenn allmorgendlich die riesigen Fähren aus Skandinavien einlaufen, bieten sie Badeurlaubern eine imposante Kulisse und eine Extra-Portion
Wellengang dazu. Es sind nicht die einzigen großen Pötte, die vorbeischwimmen, denn der Weg zum Nord-Ostsee-Kanal führt ebenfalls hier
her. Das macht diese vielseitige Urlaubslandschaft besonders maritim. Am Ende der 17 Kilometer langen Förde liegt die Landeshauptstadt Kiel,
die jedes Jahr mit Großveranstaltungen am Hafen wie der Kieler Woche lockt.
TIPPS Heikendorf: Fünf Ortsteile mit viel Tradition direkt an der Förde · Strande: Weiße Strände und einsame Buchten, exklusives Segel-
Feeling · Leuchtturm Bülk: 25 Meter hohe Aussichtsplattform mit großartiger Aussicht · Museen am Meer: Acht Kleinode laden zum Besuch
Aussicht · Museen am Meer: Acht Kleinode laden zum Besuch Auf dem Weg nach Norden führt

Auf dem Weg nach Norden führt der Kurs der großen Fährschiffe direkt vor den Seh-Leuten entlang.

ECKERNFÖRDER BUCHT

Schwedeneck, Eckernförde

Hier reicht der Hafen bis ins Stadtzentrum Es ist die enge Verzahnung zwischen Stadt und
Hier reicht der Hafen bis ins Stadtzentrum
Es ist die enge Verzahnung zwischen Stadt und Ostsee, die Eckernförde ganz im Inneren der Bucht so unverwechselbar macht. Ein beliebter
Platz bei den Urlaubern – nicht zuletzt, weil Eckernförde auch eine Stadt der Fischer ist. Wer am Hafen flaniert, der kann sie beim Anlanden
des Fischs beobachten. Frischeres Meeresgetier gibt es nirgends. Besonders bekannt ist eine Räucherfischspezialität, die als Kieler Sprotten welt-
weit berühmt wurde. Ihren Namen bekamen sie vom Versendebahnhof Kiel, hergestellt werden sie aber in Eckernförde.
TIPPS Ostsee Info-Center: Hier erfährt man alles übers Meer · Windebyer Noor: 405 Hektar großer Binnensee gleich hinter dem Zentrum von
Eckernförde · Naturpark Hüttener Berge: Wind- und Wassermühlen prägen das Land

OSTSEEFJORD SCHLEI

Damp, Schleswig, Kappeln, Süderbrarup, Geltinger Bucht, Schleidörfer, Hasselberg-Kieholm, Steinbergkirche, Maasholm, Schönhagen

Romantikurlaub in einer einmaligen Landschaft Ein 42 Kilometer langer Meeresarm, gemütliche Gasthäuser, die kleinste
Romantikurlaub in einer einmaligen Landschaft
Ein 42 Kilometer langer Meeresarm, gemütliche Gasthäuser, die kleinste Stadt Deutschlands, romantische Dörfer und ein Museum, in dem man
lebt wie einst die Wikinger, das alles kennzeichnet die ungewöhnliche Landschaft entlang der Schlei. Es ist eine Welt, in der Bootsbauer, Fi-
scher und Urlaubsgäste in behaglicher Symbiose zusammenleben.
TIPPS Haithabu: Heimat der alten Wikinger · Schleswiger Holm: Fischersiedlung mitten in der Stadt · Lindaunis: Wo die TV-Serie „Der Land-
arzt“ zu Hause ist · Schloss Gottdorf: Eines der bedeutendsten Museen Deutschlands · Maasholm: Spannendes Naturerlebniszentrum · Damp:
Wo Wellness groß geschrieben wird

FLENSBURGER FÖRDE

Glücksburg, Holnis

Eine Landschaft, die bereits skandinavisch wirkt Die Förde ist gleichsam auch Gren- ze zwischen Deutschland
Eine Landschaft, die bereits
skandinavisch wirkt
Die Förde ist gleichsam auch Gren-
ze zwischen Deutschland und Dä-
nemark. Hier mischen sich Sprache
und Emotionen. Das macht die Be-
gegnung mit den Menschen zu
einem besonderen Erlebnis. Gele-
genheit dazu gibt es reichlich:
beim Angeln auf Dorsch oder
Meerforelle, beim Golfen oder
beim Reiterurlaub, beim Besuch
der reizvollen Sommerkonzerte
oder einer der vielen Wellnessoa-
sen, die man hier findet. So wird
der nördlichste Teil der deutschen
Urlaubslandschaft gleichsam zum
Entdeckerland.
TIPPS Glücksburg: Schneeweißes
Wasserschloss · Harrislee: Museum
in einer Kupfermühle · Holnis: Eine
Landzunge für Ruhesuchende ·
Ochseninseln: Wo Dänemark be-
ginnt · Unewatt: Ein ganzes Dorf als
Museum
Spazierfahrt auf dem Wasser Mit Seebäderschiffen durch die Ostsee-Landschaft Wenn das Wetter gut ist, kommt

Spazierfahrt auf dem Wasser

Mit Seebäderschiffen durch die Ostsee-Landschaft

Wenn das Wetter gut ist, kommt Stefan Nelius kaum aus dem Grüßen heraus. Segler, Motorbootfahrer, auch Paddler und Ruderer begegnen dem Kapitän der „Wappen von Schleswig“, während er sich zu seiner Reise Richtung Missunde oder auch nach Schleimünde aufmacht. So mancher Schleswiger Freizeitskipper ist dann auch auf dem Wasser. Und wer wie Nelius seit eh und je am letzten Zipfel der Schlei zu Hause ist, der hat in dem 24.000 Einwohner zählenden Städtchen viele Freunde und Bekannte. Von Ende April bis Anfang Oktober legt er mit seiner „Wappen“ regel- mäßig von der Schleihallenbrücke unweit der Schleswiger Innenstadt ab. Die Schlei, mit rund 40 Kilometern die längste Förde an der Ost- seeküste, ist zugleich die schmalste von allen. Das lässt sie in be- stimmten Abschnitten wie einen ruhigen Fluss erscheinen, besonders in Missunde, gut eine Stunde Schifffahrt von Schleswig entfernt. Da misst die Schlei gerade mal 135 Meter. Aber erst einmal nimmt die „Wappen von Schleswig“ Kurs auf die Kleine und die Große Breite. Hier liegen zwischen beiden Ufern bis zu vier Kilometer. Doch die Fahrrinne ist schmal

und windet sich durch das flache Wasser. Wäh- rend es sich die Passagiere auf dem Sonnen- deck gemütlich machen, die frische Luft genießen und die Landschaft aus Feldern und

Wäldern an sich vorbeiziehen lassen, muss Ka- pitän Nelius sich deshalb präzise an den roten und grünen Tonnen orientieren. „Meine ‚Wappen‘ hat zwar nur einen Tiefgang von ein Meter fünfzig“, sagt er, während er heftig am hölzer- nen Rund des Steuerrads dreht, um die Enge zwischen Kleiner und Gro-

ßer Breite sicher zu passieren, „aber es gibt eben auch viele Untiefen. Dort würden wir auf Grund laufen.“ Es ist viel los an diesem Tag. Im Heckwasser des Schiffs kreuzt ein Am- phibienauto, Backbord stampft ein Dampfboot auf dem Weg zum Ve- teranentreffen in Schleswig vorbei, ein Vierer mit Steuermann zeigt recht präzise Rudermanöver, querab von Borgwedel versammeln sich gut zwei Dutzend Mini-Segler zu einer Regatta. Währenddessen nä-

hert sich die „Wappen von Schleswig“ ihrem ersten Ziel: Missunde. Sie ist ein schönes Schiff – eine betagte Lady zwar, aber gerade das macht sie attraktiv. Ihr genieteter Rumpf hat noch die klassischen Linien, die Nostalgiedampfer auszeichnen: Das Heck ist elegant geschwungen, die Seitenlinie steigt im langen Bogen zum Bug hin an. „Wir hängen an ihr“, berichtet der Kapitän. „Sie gehört sozusagen zur Familie.“ Und das schon seit fast 30 Jahren. Das Schiff ist aber bedeutend älter. 1926 in Königsberg vom Stapel ge- laufen, hat es in Ostpreußen zunächst als Eisbrecher und Schlepper ge- arbeitet. Schon bald wurden aber die ersten Passagiere – Werftarbeiter auf dem Weg zu ihren Arbeitsplätzen – trans-

portiert. Viele Jahre blieb das so. Dann folgte wohl der dramatischste Einsatz. Mit 250 Men- schen an Bord wagte die „Wappen von Schles- wig“ kurz vor Kriegsende die Flucht über die

Ostsee. Alle trafen wohlbehalten in Travemünde ein. Nach Kriegsende wechselte das stabile Schiff häufig den Besitzer und mit ihnen das Fahrgebiet. Es war in Kiel im Einsatz, auf dem Rhein, auf der Nordsee und auf der Havel. Dort, in Berlin, wurde die alte Dampf-

„Unser altes Schiff gehört sozusagen fest zur Familie“

maschine durch einen Schiffsdiesel ersetzt, der seither die Schraube mit 240 PS dreht und es auf siebeneinhalb bis acht Knoten bringt. 1966 kam die alte Dame schließlich auf die Schlei – zunächst im Auf- trag eines Berliner Reeders, der aber sechs Jahre später in die Pleite fuhr. Da griff Anton Bischoff zu. Der Großvater von Stefan Nelius hatte bis zu fünf Schiffe im Linienverkehr. Sein Enkel: „Aber das waren an- dere Zeiten. Da waren die Schiffe so etwas wie der Nahverkehr in un- serer Region. Sie transportierten Käse und Milch, Getreide, Mehl und natürlich auch Pendler auf ihrem Weg zur Arbeit.“ Diese Zeiten sind vorbei. Heute teilen sich hier Schiffe aus drei Reedereien den Verkehr auf der Förde. Und es sind natürlich fast nur noch Touristen, die sich durch die schöne Landschaft schippern lassen. Gleich nach dem Fähranleger von Missunde macht die „Wappen von Schleswig“ fest. So mancher steigt hier aus und fährt nicht weiter mit bis nach Ulsnis - so gewinnt man eine Stunde Pause an Land. Eine gute Zeit, die man unter Kastanien vorm Fährhaus bei Kaffee und Torte ver- bringen kann. Prachtvolle Stücke übrigens. Und während die fruchtige Erdbeersahne-, die mächtige Marzipantorte und all die anderen süßen Kreationen die Genießer erfreuen, zieht in nur wenigen Metern eine schier endlose Kette von Seglern und Motorbooten vorbei. Später kann man von der hölzernen Bank des Anlegers aus die Schlei hinab Richtung Ostsee in Augenschein nehmen, bis das weiße Schiff hinter einer Waldecke auftaucht, den Bogen der Fahrrinne ausfährt und sich sachte dem Anleger nähert. Am Bug steht Herta Nelius, die Mut- ter des Kapitäns, mit dem Tampen und macht das Schiff fest. Die Ree- derei – ein Familienbetrieb im ureigenen Sinn des Wortes. Er ist bei weitem nicht der Einzige. Viele kleine Reedereien lassen ihre Schiffe

Attraktionen auf dem Wasser Schwimmen tun sie alle. Aber es gibt unter den Seebäderschiffen an
Attraktionen auf dem Wasser
Schwimmen tun sie alle. Aber es gibt unter
den Seebäderschiffen an der Ostseeküste
Schleswig-Holsteins ein paar ganz besondere
Schiffe.
Der Raddampfer
Die „Schlei Princess“ ist ein ungewöhnliches
Schiff. Als einziges in Schleswig-Holstein
wird sie von einem Heckschaufelrad ange-
trieben. Von Mai bis Oktober startet die
„Schlei Princess“ montags bis samstags zwei-
mal pro Tag zu zweistündigen Rundtouren ab Kappeln Nordhafen. Sonntags bietet die
Reederei eine so genannte Erlebnisrundreise an – eine kombinierte Fahrt mit Schiff,
Bus und der Angelner Dampfeisenbahn. Mehr unter www.schleirundfahrten.de
Das Nostalgieschiff
An der Flensburger Dampferbrücke liegt mit dem Salondampfer „Alexandra“ das letzte
seegehende Passagierdampfschiff Deutschlands, ein Wahrzeichen der Stadt. Das 1908
in Hamburg gebaute Schiff hat keinen festen Fahrplan, unternimmt aber regelmäßig
Fördefahrten und ist ansonsten zu Sondereinsätzen unterwegs.
Mehr unter www.dampfer-alexandra.de
Das Segelschiff
Die knapp 16 Meter lange Gaffelketsch „Gefion“ macht Passagiere zu Mitseglern, wenn
das rote Schiff zu seinen regelmäßigen Kurztouren vom Laboer Gewerbehafen aus ab-
legt. „Mitmachen kann man, muss man aber nicht“, erklärt Kapitän Thomas Kanne-
gießer. Nach etwa zwei Stunden kehrt die „Gefion“ wieder in den Hafen zurück. Der
Fahrplan des Seglers wird vom Wetter bestimmt. Mehr unter www.gefion-info.de
Die Süßwasser-Routen
Ein ganz anderes Schiffserlebnis sind die Fahrten über die Süßwasserseen der Holstei-
nischen Schweiz. Stets in Ufernähe, begleitet von Wiesen, Wäldern und Feldern, erle-
ben die Passagiere eine besondere Kulisse. Am bekanntesten sind wohl die 5-Seen-
Fahrt, zu der man z. B. in Bad Malente starten kann, und die Große Plöner See-Rund-
fahrt, zu der man am besten in Plön-Fegetasche zusteigt.
Mehr unter www.großeploenersee-rundfahrt.de und www.5-seen-fahrt.de

Wenn Stefan Nelius mit seiner „Wappen von Schleswig“ auf der Schlei unterwegs ist, freut er sich immer über Besuch auf der Brücke. Die jüngsten Passagiere dürfen dann auch mal ans Ruder. Natürlich achtet der Kapitän darauf, dass auch der richtige Kurs gehalten wird.

an der Ostseeküste entlangschippern. Daneben gibt es aber auch ein paar große Reedereien, die mit ihren Schiffen ein ganzes Liniennetz bedienen. Schwerpunkte sind neben der Schlei noch die Lübecker Bucht, die Flensburger Förde und die Kieler Förde. Auch von Grömitz, Fehmarn, Heiligenhafen oder Schönberger Strand legen in der Saison regelmäßig Seebäderschiffe ab. Manche fahren im festen Fahrplan von Anleger zu Anleger, andere machen Ausflüge auf die Ostsee. Auf man- chen gibt es Kaffee und Kuchen oder auch kleine Snacks, auf anderen muss man sich sein Picknick mitbringen. Aber eines bieten alle: eine Ausfahrt mit Muße, frischer Ostseeluft und Perspektiven, die man noch lange in Erinnerung behält.

Mehr Infos auch zu vielen anderen Linien unter www.bäderschiffe.de

Wasser & Wege

Lübecker Bucht

Am Horizont der vielen Wege

An der Lübecker Bucht empfiehlt sich genüssliches Mäandern zwischen Binnenland und Waterkant. Mal liegen die Schätze direkt vor Augen, dann wieder verstecken sie sich hinter Dünen, knorrigen Knicks oder auch einer unauffälligen Haustür.

Neustadt: Hafenstadt verliebt in den Wassersport

Durchstreift man die wunderschöne Ferienlandschaft der Lübecker Bucht von Nord nach Süd, ist das maritime Städtchen Neustadt mit sei- nem verträumten Ostseebad Rettin und dem Wassersport-Eldorado Pel- zerhaken der Startpunkt. Seit jeher schlägt hier das Herz einer ganzen

platz, bei Wanderungen an der Steilküste oder einer Landpartie. Über- all riecht man das Korn, den Raps, auch wilde Blumen, deren feiner und zugleich herber Duft die Nase kitzelt. Aber Sierksdorf verzaubert nicht nur große Maler, sondern auch die kleinen Gäste. Bei ihnen sorgt das Vergnügen „Hansa Park“ für leuchtende Augen. An Strand und Steilküste gibt es reichlich Platz und Sportliche finden ihren Lieblings- weg – vielleicht mit Inline-Skates – immer nur am Wasser lang.

Baden und chillen in Scharbeutz

Tagsüber lebendig, abends malerisch - der Hafen von Neustadt

Region. Zwei Mal wöchentlich ist Markttag und man trifft sich nicht nur, um das Beste für den heimischen Herd mit nach Hause zu neh- men – klönen, gucken und entdecken sind fast genauso wichtig. Vom

Marktplatz lässt man sich am besten durch die Gassen treiben, erkun- det den Pagodenspeicher, das einzige erhaltene Stadttor Ostholsteins mit seinem „zeiTTor“, stößt auf das postkartenverdächtige Binnen- wasser – und natürlich den romantischen Hafen. Er ist heute Heimat des ZDF-Traumschiffs sowie der „Albatros II“ der Fernsehserie „Küs- tenwache“ und gleichzeitig lebendiges Drehkreuz eines der bedeu- tendsten Segelsportzentren Schleswig-Holsteins. Traditionssegler, moderne Yachten, Fischkutter – all das sieht man auf einem idyllischen Hafenspaziergang, bei dem man natürlich am Kai auch einkehren

kann. Wer fit bleiben möchte, macht sich auf nach „Surfcity“: Segeln, Surfen, Kiten stehen hier auf dem Programm und beim neuen Stand-Up-Paddling lernt man das Gleiten über die Ostseewellen schon am ersten Tag!

Haffkrug und Scharbeutz:

Tradition und Lässigkeit

Der Radweg Richtung Süden führt direkt am Küstensaum entlang in eines der ältesten Seebäder der Ostsee. So manches schöne Haus ist im traditionsreichen Fischerort Haffkrug noch reetgedeckt und entlang der Strandallee verbergen sich hinter vielen Türen kleine Frischfisch- und Räucherfischparadiese. Sie versprechen feinsten kulinarischen Ge- nuss auf norddeutsche Art. Vorbei an Dünen und Stränden führt der Weg den Gast schon bald ins quirlige und doch ent- spannte, aufregende und trotzdem lässige See-

Der Strand von Sierksdorf lädt zu ausgedehnten Spaziergängen
Der Strand von Sierksdorf lädt zu
ausgedehnten Spaziergängen

bad Scharbeutz. Hier lässt es sich leben und erleben. Es gibt Salsa am Strand, ein Straßen- künstlerfestival auf der Promenade, Themen- strände für Wellness, Kultur, Sport und vieles mehr. Die Einladung Neuland zu betreten kommt von Herzen und sie gilt das ganze Jahr. Ein besonderes Geschenk hat das trendige See- bad sich und seinen Gästen mit der Dünen- meile gemacht, auf der man sich gern zum Schlendern, Schaufensterbummeln, zu Gau- menfreuden und weitem Meerblick verführen lässt. Gosch aus Sylt hat hier eine Dependance, das „Café Wichtig“ lädt zum Sehen und gese- hen werden. Oder geht man doch weiter die geschwungene Promenade entlang? Von der Seebrücke schließlich sieht man die schöne Küste in voller Länge und weiß: Gemeinsam erst ist dies ein Ganzes. Die Lübecker Bucht – am Horizont der vielen Wege.

Mehr Infos unter www.luebecker-bucht-ostsee.de

Sierksdorf: Besuch bei einer Ostseeperle

Doch Meer und Strand sind an der Lübecker Bucht nur eine Seite der Medaille. Auf der an- deren findet man windschiefe Alleen, die sich durch die Farbenpracht der Felder ziehen, grüne Wälder, alte Gutshöfe, Herrenhäuser oder stille Wasserläufe. Schließlich führt der Weg die ländliche Dünung hinab zur kleinen Ostseeperle Sierksdorf. Einfach malerisch - das dachte sich nicht nur der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff, als er sich das kleine Fischerdorf als ständiges Som- merdomizil und Inspirationsquelle auserkor. Hier findet jeder zu sich, genießt und atmet auf, ob beim abendlichen Entspannen am Fischer-

Grömitz Ein Hafen mit ganz viel Abwechslung Ein Hafen, in dem auch Seh-Leute vor Anker

Grömitz

Ein Hafen mit ganz viel Abwechslung

Ein Hafen, in dem auch Seh-Leute vor Anker gehen können? Das gibt es – in Grömitz nämlich, wo sich am Ufer des Yachthafens eine maritime Erlebnispromenade entlang schlängelt. Wellenförmig gestaltet und von imposanten Großsegelskulpturen gesäumt, lädt sie Segler und Land-

Der Grömitzer Südmolensteg lädt zu Spaziergängen über die Ostsee

ratten zugleich ein. Nicht zuletzt deshalb gilt der Grömitzer Yachthafen als einer der schönsten an der Ostsee.

Es sind nicht allein Architektur und Landschaftsgestaltung, die über- zeugen. Dieser Weg am Meer hat einfach mehr: einladende Relaxzonen, Eiscafé und Cocktailbar, kleine Boutiquen und natürlich ein vielseitiges gastronomisches Angebot. Und natürlich gibt es auch eine urige Ha- fenkneipe und einen Grillplatz. Dass der komplette Hafen zu- gleich WLAN-Hotspot ist, macht ihn zusätzlich attraktiv. All das hat die Erlebnispromenade binnen kurzem zu einem ech- ten Publikumsmagneten gemacht. Und gerade auch die Was- sersportschulen tragen viel zum maritimen Hafenleben bei. Die Segelschule „Blauer Peter“ im Herzen des Hafens bietet alles, was das Seglerherz begehrt. Die Surfschule mit ihrem neuen „Surfer´s Deck“ liegt am Südstrand von Grömitz gleich neben dem Yachthafen und ist Treffpunkt für coole Wasser- sportler. Beide Schulen sind interessante Anlaufpunkte für Neulinge, sie haben Schnupper-, Anfänger- und Fortge- schrittenenkurse von segeln und surfen über Katamaran fah- ren bis hin zur Trendsportart Stand-up-paddling im Angebot. Der „Blaue Peter“ bietet außerdem allen Interessenten beim Mitseglerservice die Chance, einmal auf den Planken einer schönen Yacht in die Ostsee zu stechen.

Mehr Informationen unter www.yachthafen-groemitz.de

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Ostseeferienland

Auf zwei Rädern durch ein Erlebnisland

Ausflug in die Unterwasserwelt - die Grömitzer Tauchgondel

Ausflug in die Unterwasserwelt - die Grömitzer Tauchgondel Kaum zu verfehlen - der Leuchtturm Dahmeshöved

Kaum zu verfehlen - der Leuchtturm Dahmeshöved

Ostseeferienland ist Fahrradland mit Routen voller Erlebnisse und Ein- drücke. Eine ganz besonders schöne Tour führt von Dahme im Norden über Kellenhusen bis nach Grömitz im Süden. Sie beginnt an der Schleuse zum Oldenburger Graben. Eigentlich wäre schon hier ein Ab- stecher fällig. Denn der Naturerlebnisraum Oldenburger Graben, mit 5.000 ha die größte Niederung mit Mooren, Wiesen und Wäldern im Nordosten Schleswig-Holsteins, lockt mit zahlreichen Rundwegen durch Feuchtgebiete und Gutslandschaften. Vorbei am Eurocampingplatz Ze- dano geht es weiter Richtung Süden. Der Platz ist ein Paradies für Cam- per, sehr komfortabel und gleich hinterm Deich ideal gelegen. Die Strandpromenade von Dahme ist gerade mal 400 Meter entfernt. Dahme selbst überzeugt mit einem vielseitigen Angebot. Erwähnt sei hier nur das StrandSPA, das neue Sport- und Gesundheitszentrum des Ostsee- heilbades, mit Meerwasser-Schwimmbad, Saunalandschaft mit Bio-, Dampf- und Finnischer Sauna, dem Floatarium und einer Salzgrotte. Lohnenswert sind auch ein Besuch der Seebrücke, des Leuchtturms Dahmeshöved und natürlich immer auch ein Blick von der Steilküste. Die nächste Station auf der Tour an der Küste entlang ist Kellenhusen, das die Radler mit seinem Naturstrand und seinem Aussichtsturm be- grüßt. Wer ihn besteigt, wird mit einem grandiosen Panaromablick bis hin zu den gegenüberliegenden Küsten belohnt. Für Kellenhusen sollte man sich ein wenig Zeit nehmen. Wie wäre es mit einem erfrischenden Sprung ins Wasser im Meerwasserhallen- und -freibad? Oder einer Rast auf dem Vorplatz der imposanten Seebrücke, die von zwei künstlichen Inseln gesäumt ist. Auf der einen lässt sich bestens relaxen, die andere bietet mit Brettern, Kuben und Mauern viele Möglichkeiten zu spek- takulären Sprüngen ins Ostsee-Nass. Empfehlenswert ist auch ein Aus- flug auf Schusters Rappen über die neue Promenade, „Lady Prom“ genannt. Sie hat sich wegen ihrer reizvollen Gestaltung binnen kür- zester Zeit zum Publikumsliebling entwickelt. Fantasievoll und ver- spielt schlängelt sich der Spazierweg direkt am Strand entlang – begleitet von kleinen Wasserläufen und massigen Findlingen, mit Ru-

hebuchten und künstlichen Dünen, mit Irrgarten, Springbrunnen und drei riesigen Fischstatuen. Am Nordwind Surfcenter, einem zweiten Aussichtsturm und der beliebten Discgolf-Anlage vorbei geht es wei- ter Richtung Süden. Wer will, kann dort seine Geschicklichkeit aus- probieren und die Wurfscheibe mit möglichst wenig Versuchen nacheinander in 22 Körbe werfen. Es ist übrigens die größte Discgolf- Anlage Deutschlands und die einzige direkt am Meer. Mit kräftigem Tritt in die Pedale geht es über den Uferweg am Kloster- see mit seinem Naturstrand und dem angrenzenden Vogelschutzgebiet vorbei zum Lensterstrand, einem Vorort des Ostseebades Grömitz. Das Campingparadies am idyllischen Naturstrand erhält erstmals ein at- traktives Zentrum, welches sich wunderbar in die Naturbelassenheit des Ortes einfügt. Da sind der Ostsee Kletterpark, die Minigolfanlage, ein Aussichtsturm mit Rutsche und auch eine neue Tourist-Information mit Naturcafé. Weiter geht es mit einem Spaziergang über die Prome- nade von Grömitz mit schönstem Ostseeblick oder einem Besuch am Strandhaus, denn dort wartet eine spektakuläre Riesenwasserrutsche. Dreizehn Meter über dem Strand liegt die Startplattform. Wer dort oben steht, verspürt ein Kribbeln im Bauch, bevor er sich auf die ra- sante Reise begibt. Schließlich erreicht man das Zentrum des mondä- nen Ostseebades. Von der Seebrücke kann man zu Ostseetörns mit dem Traditionssegler oder per Seebäderschiff starten. Besonderes Aufsehen erregt nach wie vor die Grömitzer Tauchgondel, die ihre Passagiere bis auf den Grund des Meers befördert und sie in die spannende Unter- wasserwelt eintauchen lässt. Bevor die Radtour zu Ende geht, rollt man am Brandungsbad Grömitzer Welle vorbei bis in den modernen Yacht- hafen mit seinem neuen Südmolensteg, auf dem man die Schiffe beim Ein- und Auslaufen direkt an der Hafeneinfahrt beobachten kann. Wer dann noch weiter radeln möchte, dem sei eine Tour auf der natürlichen Steilküste entlang empfohlen.

Mehr Informationen unter www.ostseeferienland.de

Wasser & Wege

Wasser & Wege Großenbrode und Holsteiner Ostsee Land Beste Ostsee in idyllischer Lage Von der verwunschenen

Großenbrode und Holsteiner Ostsee Land

Beste Ostsee in idyllischer Lage

Von der verwunschenen Reetdachkate bis zum eleganten Hotel direkt am Meer – wer Großenbrode und das Holsteiner Ostsee Land ansteuert, wird für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas finden. Und zugleich erreicht man damit das Urlaubsidyll auf der Halbinsel Wagrien. Frische Luft, weitläufige Strände, eine hügelige Landschaft und kulturelle Se- henswürdigkeiten lassen sich hier, weitab aller Alltagshektik, genießen und Körper und Geist ganz auf Urlaub einstimmen. Die zentrale Zim- mervermittlung erreichen Interessierte unter Tel. 0 43 67- 99 71 13.

Mehr Informationen unter www.ostsee-pur.info und www.grossenbrode.de

Fehmarn

„Walking“ auf dem Wasser

Auf dem Wasser stehen und paddeln – das ist auf der Sonneninsel Feh- marn an vielen Orten möglich. Die Idee ist nicht neu, aber sie wurde jetzt wieder entdeckt und macht seit geraumer Zeit eine steile Karriere. Schon die alten pazifischen Völker bewegten sich in ihren Atollen auf Brettern, auf denen sie standen und paddelten. Das Prinzip ist gleich geblieben und der Name eigentlich auch. „Stand Up Paddling“, kurz SUP, nennt man diese ungewöhnli- che Sportart. Auf Fehmarn haben fast alle Surf- und Kiteschulen SUP im Programm – nicht nur als Alternative, wenn der Wind einmal ausbleibt. Sie ver- leihen Bretter und Paddel und zei- gen, wie man optimal das Gleich- gewicht hält und vorwärts kommt. Wer erst einmal auf den Brettern steht, merkt schnell, wie vielseitig sie sind. Man kann schnell und komfortabel Wellen jeder Größe neh- men, sogar windsurfen, aber natürlich auch gemütlich tourenpaddeln. Dass man das Ganze auch im Sprint oder über lange Distanzen machen kann, versteht sich fast von selbst.

Mehr Informationen unter www.sup.fehmarn.de oder www.supcenter.de

Distanzen machen kann, versteht sich fast von selbst. Mehr Informationen unter www.sup.fehmarn.de oder www.supcenter.de 32
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Distanzen machen kann, versteht sich fast von selbst. Mehr Informationen unter www.sup.fehmarn.de oder www.supcenter.de 32

Strande

Fürs Chillaxen gemacht

Ruhe und Natürlichkeit sind Trumpf im Ostseebad Strande, wo Badestrand, Yachthafen und Fischersteg eng beisam- men liegen. Früher ausschließlich Ort der Fischer, besticht Strande bis heute durch seinen dörflichen Charme und sein mari- times Ambiente. Hektik findet hier nicht statt. Von den Strandterrassen und der Strandpromenade hat man den besten Blick über eines der bekanntesten Segel- reviere der Welt. Segel- und Fährschiffe ziehen vorbei, während man sich seine leckeren Speisen und Getränke aus dem Verzehrkorb servieren lässt oder aber fangfrischen Fisch fürs spätere Essen gleich nebenan vom Kutter holt. Wer neben Sonnenbaden am Badestrand oder Chillen im Strandkorb noch die reizvolle Landschaft des Dänischen Wohlds und seine Steilküste genießen oder den 25 Meter hohen Bül- ker Leuchtturm und den Kählerwald erkunden möchte, dem steht ein Netz idyllischer Wander- und Radwege zur Verfügung. Im Übrigen hat die Strander Bucht vielen etwas zu bieten: egal ob Jogger, Walker oder Golfer, ob Surfer, Segler oder Angler.

Genießer nehmen im Verzehr-Strandkorb Platz
Genießer nehmen im Verzehr-Strandkorb Platz

Zur sanften Erholung, zur Gesundung und Entspannung zu jeder Jah- reszeit lassen sich norddeutsche Gastlichkeit und Lebensart in Strande und damit an einem der schönsten Küstenabschnitte Schleswig-Hol- steins genießen.

Mehr Informationen unter www.strande.de

Ostsee Resort Damp

Der ideale Ort für alle Sport- und Wellnessfans

Schon die Lage ist beneidenswert: Damp liegt direkt am vier Kilome- ter langen, kurtaxenfreien Strand und bietet mit einem Ostseehotel und Ferienhäusern für jeden Gast die passende Unterkunft. Weil sich Damp

auch für Nordic Walking, Aqua Jogging oder für einen Trommel Work- Out entscheiden. Die Lage direkt am Wasser begünstigt die natürliche Wirkung von Thalassoanwendungen. Bäder, Massagen und Ganzkör- peranwendungen gehören hier ins Pro- gramm. Abgerundet wird das Wellness- angebot durch verschiedene asiatische Wohlfühlkünste. Dass Damp daneben eine Menge Freizeit- spaß zu bieten hat, macht das Angebot des Ostseebads so richtig rund und schließlich auch familientauglich. Vor allem für die Kleinsten sind der Indoor-Spaßpark, das Fun & Sportcenter und das Kinderparadies ideal. Hier können bereits Kinder ab dem ersten Lebensjahr betreut werden. Und für die Kids? Sie müssen sich zwischen dem Skatepark fürs Inline-Skaten und Wavebo- arden oder dem Freeclimbingtower ent- scheiden, wo sie von professionellen Helfern sicher in höchste Höhen begleitet werden. Ganz neu: Strandspaß zu jeder Jahreszeit. Die Fun & Beach Halle lädt zum Beachvolleyball und -soccer spielen ein sowie zum Beachminton unter dem Hallendach.

Mehr Info unter www.ostsee-resort-damp.de

AufJogging und Sauna folgt Entspannung mit Meerblick
AufJogging und Sauna folgt
Entspannung mit Meerblick

vor allem auf Sport und Wellness eingerichtet hat, ist es natürlich für aktive Gäste besonders empfehlenswert. Überzeugend ist zum Beispiel die 4.000 Quadratmeter große Well- nessanlage im Vital Centrum. Die Saunalandschaft hat acht Saunen – einige davon bieten beste Aussicht aufs Meer. Wer sich in Form bringen will, auf den wartet ein Fitness-Gerätepark. Er kann sich aber

Wasser & Wege

Unsere Welt, wie sie euch gefällt: Im Wunnerland warten große Abenteuer auf kleine Leute

Wikinger treffen, eine Partie Dünengolf spielen, auf große Piratenfahrt gehen und in einer Tauchglocke die Meeresbewohner besuchen – im wunnerland* zeigen Nils und Nele euch ihre Welt, wie sie euch gefällt. Der alte plattdeutsche Ausdruck bringt die einzigartige Mischung aus Wundern, Kuriosem, Skurrilem, Traditionellem und Modernem auf den Punkt, die zwischen Flensburg ganz oben im Norden und Lübeck im Süden auf kleine und große Entdecker wartet. Im wunnerland* Schleswig-Hol- stein dreht sich alles um Fami- lien, denn Urlaubszeit ist Fa- milienzeit. Zusammen auf Fahr- rädern die Sonneninsel Fehmarn erkunden, den Weg aus dem riesigen Mais-Labyrinth finden oder den Nervenkitzel auf der Achterbahn im Hansa-Park teilen – die wunner- land*-Angebote sorgen für unvergessliche gemeinsame Erlebnisse mit höchsten Qualitäts- und Servicestandards für Familien. Wenn sich ein- mal eine Wolke am Ostseehimmel zeigt, laden aufregende Museen und Freizeiteinrichtungen zu Entdeckungen ein: Im Sea Life Center Tim- mendorfer Strand kann man Haie treffen, in der Kerzenscheune eigene

Strand kann man Haie treffen, in der Kerzenscheune eigene Kerzen ziehen oder im warmen Wasser der

Kerzen ziehen oder im warmen Wasser der Ostseetherme abtauchen. In Neustadt öffnet sogar das Studio 1 der beliebten Fernsehserie „Küs- tenwache“ seine Türen für kleine und große Besucher. Erstklassige Qualität und herausragender Service stehen im wunner- land* an oberster Stelle. Die Qualität aller Angebote wurde daher nach strengen Richtlinien überprüft. Das gilt auch für die Unterkünfte von Hotels über Ferienwohnungen, Pensionen und Jugendherbergen bis zu Campingplätzen und Bauernhöfen: Handtuchhaken in Kinderaugen- höhe, Babyfon, Flaschenwärmer, individuelle Check-In- und Check- Out-Zeiten oder kinderfreundliche Gastronomie – mit einer wunnerland*-Urkunde ausgezeichnete Betriebe bieten Familien einen individuellen und sehr persönlichen Service, ein sicheres Umfeld und eine Ausstattung mit hochwertigen, natürlichen Materialien zu einem angemessenen Preis.

Alle Familien-Angebote finden Sie im Internet auf www.wunnerland.de.

Alle Informationen zum Familien-Urlaub in Schleswig- Holstein sind außerdem erhältlich bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH), Tel. 04 31/60 05 83, info@sht.de, www.sh-tourismus.de

An der Ostsee durch alle Jahreszeiten reisen

Sind Sie ein Sommerfrischler oder Gar- tenträumer, ein Fitmacher oder Topfgu- cker? Oder vielleicht ein Neuland-Ent- decker? Welcher Urlaubstyp Sie auch sind – an der Ostsee finden Sie das pas- sende Arrangement für die besten Tage des Jahres. Hier warten Radtouren durch verträumte Gärten, köstliche regionale Spezialitäten, naturkundliche Führungen zu Hühnergöttern und Bernsteinen oder adlige Begegnungen in Schlössern und Herrenhäusern. Wenn die Herbstsonne die Ostseeküste in ein goldenes Licht taucht und die salzige Seebrise sich mit dem würzigen Herbstduft mischt, ist die schönste Zeit für die Entdeckung der Küsten-Kultur. Ein Herbsttag an der Ostsee wird mit dem Besuch eines renommierten Museums wie Schloss Gottorf, einem ausgiebigen Strandspaziergang und fangfri- schem Ostseefisch zu einem unvergesslichen Genuss. Freunde der TV- Serie „Der Landarzt“ kennen die gelb blühenden Rapsfelder rund um den Drehort am Ostseeord Schlei im Frühjahr. Speziell für den Frühling/Sommer und den Herbst/Winter stehen maß- geschneiderte Urlaubsarrangements für jeden Urlaubstyp bereit. Erle- ben Sie die einzigartige Kultur und Traditionen der Ostsee, bummeln Sie im Winter über den berühmten Lübecker Weihnachtsmarkt oder lassen Sie sich von der maritimen Fischer’s Wiehnacht am Hafen von Niendorf

der maritimen Fischer’s Wiehnacht am Hafen von Niendorf verzaubern. Oder genießen Sie die ers- ten

verzaubern. Oder genießen Sie die ers- ten Frühlingssonnenstrahlen auf einer Paddel-Partie über den wildromanti- schen „Heiligen Fluss“, der sich durch die sanften Hügel der Holsteinischen Schweiz schlängelt. Ob Fahrrad-Tour, Entspannung in der Wellness-Oase, Schlemmen am knisternden Kamin oder Aufwachen mit Meerblick im gemütli- chen Hotelzimmer - alle Gastgeber haben sich einer besonderen Qualität und einem besonderen Service für Rei- sende in den besten Jahren verschrieben. Gewerbliche und private Un- terkünfte sind mit mindestens zwei Sternen von DeHoGa oder DTV klassifiziert oder einem der beiden Qualitätslabel Bett & Bike oder Via- bono. Alle Betriebe haben einen eigenen Internetauftritt und beant- worten Buchungsanfragen innerhalb von 24 Stunden.

Den unterhaltsamen Urlaubstypen-Test und alle meer.zeit*- Angebote finden Sie im Internet unter www.sh-meerzeit.de

Alle Informationen rund um die Kunst des Reisens in Schleswig-Holstein sind außerdem erhältlich bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH), Tel. 04 31/60 05 83, info@sht.de, www.sh-tourismus.de

Hohwachter Bucht/Selenter See

Stille Landschaft mit ursprünglichem Charme

Es ist der Weitsicht der Gemeindeväter zu verdanken, dass sie sich dem Bauboom der 60er und 70er Jahre widersetzten. So blieb der Charak- ter des Fischerdorfs Hohwacht bis heute weitgehend erhalten. Kein Haus überragt die Kronen der Bäume über der berühmten Steilküste und doch bietet der Ort das gesamte Programm von der Reetdachkate am Meer bis zum Luxus-Hotel mit großer Well- nesslandschaft, natürlich auch eine Boulebahn und einen Golfplatz. Sehens- und besuchenswert ist ein neues Bau- werk direkt am Küstensaum. Dort, in Sicht- weite der ursprünglichen Badehütten vor der kleinen Promenade, ist eine Plattform über der Ostsee entstanden, die wegen ihrer ovalen Form vom Volksmund mit dem Kosenamen „Flunder“ getauft wurde. Diese Flunder wurde wegen ihrer spektakulären Lage und der Ver- anstaltungen, die vor und auf ihr stattfinden, schnell zu einem Publikumsmagneten. Es ist der Ort Hohwacht, der dieser Region ihren Namen gab. Aber es gibt dort noch viele Nachbarn, die für Touristen von besonderem Interesse sind: Behrensdorf und Hohenfelde

zum Beispiel, die Campingfreunde ebenso rei- zen wie Bauernhof-Fans und Reit-Enthusias- ten. Behrensdorf lockt darüber hinaus mit einem ganz besonderen Naturschutzgebiet, den Salzwiesen am „Kleinen Binnensee“, die Hei- mat eines reichen Vogellebens sind. In Hohenfelde trifft man auf frei laufende Strauße mit ihrem gefiederten Nachwuchs.

Lebendiges Zentrum der Region ist die 800 Jahre alte Stadt Lütjenburg mit ihrem historischen Marktplatz, dem barocken Rathaus und einem besonders sehenswerten Standesamt. Es ist im ehemaligen Färberhaus hinter einer reich verzierten Tür untergebracht. Genauso bemerkenswert ist der Nachbau einer Turmhügelburg, wie sie einst typisch für Nord- deutschland war. Lohnenswert ist auch ein Besuch auf Gut Pan- ker. Der 500 Jahre alte, schneeweiße Bau ist der Wohnsitz des Landgrafens Moritz von Hes- sen. Die ganze Anlage wirkt wie ein kleines Dorf mit Läden, einem schönen Gasthaus und einer hofeigenen Kapelle. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Ostsee- küste erwartet die Ferienregion Selenter See Urlaubsgäste. Die Umgebung des zweitgrößten Sees im Land hat viel zu bieten: Herrenhäuser, gemütliche Dörfer wie Fargau, Salzau, Pratjau, Bellin und Stoltenberg, Landgasthäuser, Zim- mer auf Bauernhöfen und attraktive Ferien- häuser. Einmal angekommen darf man eines auf keinen Fall verpassen: ein gutes Mahl mit Fisch aus dem Selenter See – am besten mit

einer Maräne, die nur in sehr sauberen Gewäs- sern vorkommt. Im Übrigen lädt die beschauliche Landschaft zum Wandern, Radfahren oder einfach nur zum Faulenzen ein.

zum Wandern, Radfahren oder einfach nur zum Faulenzen ein. Hein Lütt am Brunnen vor dem Färberhaus

Hein Lütt am Brunnen vor dem Färberhaus in Lütjenburg

Mehr Informationen unter www.hohwachterbucht.de

Laboes Hafen zählt zu den Schönsten an der Kieler Förde Die Seebrücke am Schönberger Strand

Laboes Hafen zählt zu den Schönsten an der Kieler Förde

Die Seebrücke am Schönberger Strand ist beliebter Startpunkt für Ausflüge aufs Meer

Probstei

Viele spannende Wege führen an und auf das Wasser

Es ist ein mächtiger Turm aus Backstein, der als Landmarke eine ganze Region prägt: das 85 Meter hohe Marineehrenmal direkt an der Wasser- kante von Laboe. Davor liegt der Rumpf eines U-Boots, die stählerne Hülle eines ganz besonderen Museums, denn man kann die U 995 von innen bestaunen. Diese zwei markanten Punkte sind bei weitem nicht die einzigen Reize, die das Ostseebad Laboe zu bieten hat. Eindrucksvoll sind auch die beidenYachthäfen, die amAusgang der Kieler Förde einen idea- len Platz haben. Im Fischereihafen kann man das Anlanden des frischen Fangs miterleben und ganz nebenbei frischesten Fisch erstehen. Der Ha- fengeburtstag wird alljährlich im Juni gebührend gefeiert.

Ein anderes beliebtes Ziel ist das Ostseebad Schönberg mit seiner 260 Meter langen Seebrücke. Diese Promenade über den Ostseewellen lockt mit regelmäßigen Konzerten und Märkten auf ihrem Vorplatz. Das ganz große Seebrückenfest startet immer im Juli. Und wer die Landschaft von See aus betrachten will, ist hier ebenfalls richtig. Von den zwei Anlegern der Seebrücke am Schönberger Strand starten im Juli und August Schiffe zu ihren Ausflugsfahrten.

Mehr Infos unter www.schoenberg.de, www.probstei.de und www.laboe.de. Alle Termine unter www.veranstaltungen.probstei.de.

Es lohnt sich, auf die vielen Extras bei der Hausauswahl zu achten: Ferienhaus für 6
Es lohnt sich, auf die vielen Extras
bei der Hausauswahl zu achten:
Ferienhaus für 6 Personen
Häuser im skandinavischen Stil, aus-
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NOVASOL : Von Haus aus schöne Ferien!

Private Ferienhäuser an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins

Buchungen per Telefon 040 / 23 88 59 82, im Reisebüro oder unter www.novasol.de

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an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins Buchungen per Telefon 040 / 23 88 59 82, im Reisebüro oder

Flaschenpost voller Küstenschönheiten

Neuer Imagefilm wirbt mit ungewöhnlichen Aufnahmen und Ideen für die Ostsee Schleswig-Holstein

Hier kann man den Film sehen

Die bezaubernde Geschichte vom Groß- vater und seiner Enkelin und die damit verbundene Reise entlang der schles- wig-holsteinischen Ostseeküste und in der Holsteinischen Schweiz kann man sich ansehen unter www.ostsee-schleswig-holstein.de

Alles beginnt mit einer Flaschenpost, die ein kleines Mädchen und ihr Großvater bei einem Spaziergang am Strand einer dänischen Insel fin- den. Der Brief darin fasziniert beide, denn er berichtet von den Schön- heiten der Ostseelandschaft im nahen Schleswig-Holstein. Reise- und Abenteuerlust machen sich breit. Und die beiden lassen sich gern verführen. Gut vier Minuten dauert die Filmreise der beiden. Sie entdecken zahlreiche kulturelle und landschaftliche Schönhei- ten der schleswig-holsteinischen Ostsee- küste. Die vom Ostsee-Holstein-Touris- mus e.V. in Auftrag gegebene Produktion stellt viele spannende Freizeitangebote und quirlige Ostseebäder vor. Die emo- tionale Bildsprache und die sie beglei- tende, eigens komponierte Musik faszinieren kleine und große Betrachter und machen Lust auf Urlaub. Schon die Art der Reise ist faszinierend, denn die beiden stechen mit einem Segelboot in See und werden per Anhalter von einem schicken Oldtimer mitgenommen. Immer wieder finden sie Hinweise, die sie ihrem Ziel näher bringen, radeln mit dem Fahrrad weiter und erleben

eine unbeschwerte Zeit an der Ostsee Schleswig-Holstein. Der Film, der in Kooperation mit dem dänischen Partner Østdansk Tu- risme entstand, wurde von der Firma nord-TV aus Bovenau bei Kiel produziert. Regisseur Andreas Knuffmann, der Grimme-Preisträger ist, und Produzent Reinhard Kraft investier- ten viel Zeit für die Vorbereitungen. Ei- nerseits mussten die richtigen Drehorte gefunden werden, andererseits die glaubhaftesten Schauspieler. Knuffmann:

andererseits die glaubhaftesten Schauspieler. Knuffmann: „Wir haben uns mehr als 80 Kinder und über 70 mögliche

„Wir haben uns mehr als 80 Kinder und über 70 mögliche Großväter angeschaut, bis dann Friedrich Hildebrandt vor mir stand. Da wusste ich gleich: Das ist der Richtige. Als er dann berichtete, dass er seit Jahren mit seiner Enkelin die Ostseeküste bereist, wurde ich natürlich hellhörig und wollte die Kleine kennen lernen. Und auch Lucia erwies sich als Idealbesetzung. Die Vertrautheit, mit der die beiden miteinander umgingen, wäre anders auch nie möglich gewesen.“

der die beiden miteinander umgingen, wäre anders auch nie möglich gewesen.“ www.ostsee-schleswig-holstein.de I 37
Eckernförde Ein idealer Urlaubsplatz für Groß und Klein Es ist nicht nur die malerische Lage

Eckernförde

Ein idealer Urlaubsplatz für Groß und Klein

Es ist nicht nur die malerische Lage am Ende der Eckernförder Bucht, mit der das
Es ist nicht nur die malerische
Lage am Ende der Eckernförder
Bucht, mit der das namensge-
bende Städtchen zwischen Kiel
und der Schlei für sich werben
kann. Eckernförde hat so viele
Attraktionen für Groß und Klein,
dass zwei Wochen Familienur-
laub wie im Fluge vergehen. Ob
Sonne oder Regen, alle die ein-
mal auf das glitzernde Ostsee-
wasser in der Bucht geschaut
und den flach abfallenden wei-
ßen Sandstrand gesehen haben,
werden sich in das Ostseebad
verlieben. Ein solcher Strand ist
Ein endlos
langer Strand
und gleich
dahinter eine
spannende
Stadt – das
macht die
Eckernförder
Bucht so
interessant
einfach zum Spielen und Bud-
deln gemacht – und das nicht nur für die Kleinen. Die gemütlichen
Strandkörbe werden schnell zum Mittel- und Treffpunkt des Familien-
urlaubs. Wenn man sich mal vom schönen Strand losreißen kann, gibt
es zahlreiche Vergnügungsmöglichkeiten. In Eckernförde locken zahl-
reiche Restaurants und Geschäfte, aber auch das Meerwasser Wellen-
bad mit großer Rutsche und neuer Saunalandschaft. Wer schon immer
mal einen Krebs streicheln
wollte, kann das im Fühlbecken
des Ostsee Info-Centers. Hier
lernt man die Bewohner der Ost-
see auf andere Art und Weise
kennen. In der Eichhörnchen-
schutzstation werden die Wap-
pentiere der Stadt gehegt und
gepflegt und dürfen gerne be-
sucht werden. Lust auf Aben-
teuer? Dann ist das Piraten-
spektakel im August das richtige.
Hier donnern die Kanonen und
entern die Piraten. Ein echtes
Highlight. Auch die Umgebung
hat einiges zu bieten. Der Tier-
park Gettorf mit seinen exoti-
schen Tieren, Spielplätzen und dem verrückten Haus in dem alles auf
dem Kopf steht, ist immer eine Reise wert. Hoch hinaus geht es im
Hochseilgarten Eckernförde. Bis zu 25m hoch sind die 10 Strecken, die
aber auch viel Platz für die Kleineren bieten.
Mehr Informationen www.ostseebad-eckernfoerde.de

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Mit dem Nahverkehr auf Entdeckungsreise

Anzeige Mit dem Nahverkehr auf Entdeckungsreise Grünes Land und blaues Meer, fantasti- sche Strände,

Grünes Land und blaues Meer, fantasti- sche Strände, idyllische Ortschaften und lebendige Städte – in Schleswig-Holstein gibt es viel zu erkunden, Autokraft und die Regionalbahn Schleswig-Holstein bringen Sie hin. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an die Ostseeküste und durch die Holsteinische Schweiz reisen möchte, den erwarten gute Anbindun- gen von Bus und Bahn.

Mit einer Fahrkarte für Bus und Bahn durch ganz Schleswig-Holstein

Verschiedene Angebote für die Reise al- lein oder in der Gruppe bietet der Schles- wig-Holstein-Tarif (SH-Tarif). Ein einzi- ges Ticket gilt in allen Nahverkehrszügen und Bussen bei Fahrten im schleswig-holsteinischen Nahverkehr und sogar bis nach Hamburg. Fahr- karten gibt es bei den Busfahrern, den Vorverkaufsstellen der Verkehrs- unternehmen und an den Automaten. Das Portal www.nah.sh bietet in einfacher und übersichtlicher Form alle Tarifinformationen für Bus und Bahn. Unter www.bahn.de/autokraft und unter www.bahn.de/regio-sh findet man alle weiteren Informationen sowie interessante Ausflugsziele,

Fahrpläne, Produkte und vieles mehr für die Planung eines abwechslungsreichen Tagesausfluges.

Mobil durch die Region

Neben den ganzjährigen Verbindungen hat der Nahverkehr für die Ausflugs- gäste von Frühjahr bis Herbst viele Zu- satz-Angebote im Programm. Ob zum Baden an den Strand oder die Wander- schuhe schnüren – die besonderen An- gebote von MitteApril bis Ende Oktober machen Appetit auf Unternehmungen an der frischen Luft. Je nach Lust und Laune fährt man mit dem Bäderbus der Autokraft oder dem Hamburger Strand- Express der Bahn an die Ostseestrände – zum Wandern bringt einen der Holsteinische-Schweiz-Express der Bahn. Saisonal fahren die Züge am Wochenende und den Feiertagen ein- mal vor- und nachmittags, der Bäderbus fährt zwei Mal täglich. Der große Vorteil: Entspanntes Reisen durch schöne Landschaften, günstige Tarife für Einzelreisende, Paare oder Gruppen und das alles ohne Auto!

Mehr Informationen zum Streckennetz und den Angeboten auf Seite 82

An der neuen Binnensee-Promenade kann man tagsüber wunderbar bei einem Fischbrötchen entspannen

Heiligenhafen

Mit frischen Ideen in die Zukunft

Direkt an der Ostsee, nur zehn Kilometer vor der Insel Fehmarn, liegt Heiligenhafen. Mit ihrer über 700-jährigen Seefahrt- und Fischereitra- dition geht die kleine Stadt sehr zielstrebig in die Moderne. Die neue Erlebnispromenade lädt zum Flanieren ein. Einzigartig ist Heiligenha- fens „Graswarder“, eine Halbinsel, die unter Naturschutz steht und auf der man zum Beispiel Gänsesä- ger oder Kormorane hautnah beobachten kann. Wer das Fern- glas dabei hat, erspäht Ausflugs- schiffe und Traditionssegler, denn der Hafen liegt direkt ge- genüber, ganz geschützt vom „Graswarder“. Wirklich noch ein Hafen voller Leben. Wenn die Fischer morgens mit ihren Kuttern ankommen, kann man sogleich fangfrischen Fisch erstehen. Seinen Lieblingsfisch erschmeckt man in einem der

kleinen Restaurants, und zu

einer spannenden Hafenfüh- rung gehört natürlich auch ein leckeres Fischbrötchen. Des Fischers Freund ist sein Kutter, des Seglers Freund ist sein Boot. Nur wenige Schritte sind es vom Hafen zur 5-Sterne-Marina, dem zwei- ten Zuhause für so manchen Wassersportler. 1.000 Liegeplätze machen sie zur zweitgrößten in Schleswig-Holstein und ihr Service spricht für

sich: Überdachte Grillplätze, moderne Sanitärgebäude und ein Spiel- platz für Minimatrosen sind nur einige Punkte des Leistungsumfangs.

Ausschlaggebend fürs Festmachen ist bei den Seglern aber die schöne Atmosphäre und eines der besten Segelreviere vor der „Haustür“. Im Jahr 2012 feiert Heiligenhafen mit der Fertigstellung seiner Erlebnis- Seebrücke ein ganz besonderes Highlight. Zum Sommer präsen- tiert sich die 440 Meter lange Brücke als einzigartiges Bauwerk mit einer Zick-Zack-Form an der Ostseeküste. Großzügige Decks und diverse Liegen für die Gro- ßen und Spielbereiche für die Kleinen sorgen für eine einma- lige Auszeit auf dem Wasser. Wer mit seiner Familie in Heili- genhafen festmacht, findet im „Aktiv-Hus“ des Ferienparks eine eigene Freizeitwelt mit Beachsportarena, Meerwasser-

Schwimmbecken und exklusi- vem Spa-Bereich. Dazu erleben die Kleinen in der „Schatzinsel“ span- nende Abenteuer. Das „Aktiv-Hus“ ist an der Ostsee die richtige Adresse, wenn die Sonne mal ein paar Tage Urlaub nimmt.

Im Zick-Zack-Kurs über die Ostsee spazieren:
Im Zick-Zack-Kurs über die Ostsee spazieren:

die neue Erlebnis-Seebrücke macht es ab Sommer 2012 möglich

Mehr Infos unter www.heiligenhafen-touristik.de

Fisch & Fleisch

Fisch & Fleisch Die großen, silbrig glänzenden Lachse werden in Kote- letts zerteilt, ehe Detlef Herbst

Die großen, silbrig glänzenden Lachse werden in Kote- letts zerteilt, ehe Detlef Herbst sie in einen der gro- ßen Räucheröfen hängt. Dort reifen sie über der Glut aus Buchenholz zu wunderbar goldbraunen Leckerbissen heran.

Das Gold der Ostseeküste Schleswig-Holsteins

Wie der Räucherfisch den richtigen Geschmack bekommt

Detlef Herbst kommt meistens schon vom Angeln, wenn er so gegen halb sechs in der Frühe die ersten Feuer unter den russschwarzen Räu- cheröfen von Henning Schierbaum anfacht. Und wenn er am Nach- mittag den Traditionsbetrieb am Hemmelsdorfer See verlässt, weil Feierabend ist, dann geht er wieder angeln. „Er ist Fisch-verrückt“, sagt sein Chef und lächelt zufrieden. Einen besseren Mitarbeiter kann sich der Räuchereibesitzer kaum vorstellen. Dreißig Jahre lang arbeitet Detlef Herbst schon bei Schierbaum. Drei Jahrzehnte Erfahrung, die dem Räucherfisch sehr zugute kommen. Nicht umsonst hat das Ladengeschäft zahlrei- che Stammkunden. Vom Rollmops bis zum

Bückling, vom Karpfen bis zum Aal, die Aus- wahl ist groß, die Geschmacksvarianten reich- lich. Eines aber eint sie alle: Es ist die goldgelbe Farbe, die sich die butterzarten Fische beim

Heißräuchern in den beiden Öfen holen. Und für die sorgt eben Detlef Herbst. Sein Arbeitstag zwischen Holzvorräten und Räucheröfen beginnt mit dem Trocknen der gewürzten Fische. „Wenn ich sie schön in Reih und Glied aufgehängt habe, dann mache ich bei offener Ofentür Feuer.“ Die Hitze der Flammen entweicht zügig und nimmt die überschüssige Feuchte mit, die an den frischen Schillerlocken und Lachskoteletts klebt. Zwei, drei Stunden geht das so, dann erstickt Herbst die Flam-

men mit Buchenspänen und kleinem Geäst. Knickholz nennt Herbst das, weil die dünnen, kurz gehackten Äste aus den berühmten Feldhe- cken des Landes stammen. Holz und Späne glimmen heftig und rau- chen noch mehr. Herbst schließt die Metalltüren seiner Öfen, drinnen steigt die Temperatur schnell auf 70 Grad und höher. Jetzt kommt es darauf an, dass die jeweils gewünschte Temperatur eingehalten wird. „Wenn zum Beispiel Makrelen zu heiß werden, dann platzen sie und keiner will sie haben“, weiß der gelernte Fischwirt und darf während

der folgenden zwei, drei Stunden – bei Aalen sogar fünf bis sechs Stun- den – die Öfen nicht aus dem Blick lassen. Bei Schierbaum wird noch auf die traditionelle

Art geräuchert. Herzstück des Betriebs sind die so genannten Altonaer Räucheröfen. Henning Schierbaum: „So weit ich weiß, sind wir einer der ganz wenigen Betriebe an der schleswig-

holsteinischen Ostseeküste, die noch so verfah- ren.“ Andernorts hängen die Fische über einem Gasfeuer. Der Rauch wird künstlich erzeugt und dem Ofen zugeführt. „Man merkt es am Geschmack“, stellt Schierbaum fest. „Unsere Fische schmecken besonders würzig.“ Da hat er Glück. Denn seine traditionelle Räuchermethode über dem of- fenen Holzfeuer wird heute praktisch nicht mehr neu zugelassen. Ver-

schärfte Umweltvorschriften und die unvermeidlichen Geruchs- und

Bei Henning Schierbaum rauchen noch die Öfen

Rauchbelästigungen verhindern dies. Außerdem sind die modernen Methoden weniger zeitaufwändig, das macht sie kostengünstiger. Schierbaum: „Da stellt man die Temperatur, die Stärke des Rauches und die Räucherzeit ein, dann kann man die Öfen sich selbst überlassen.“ Am Hemmelsdorfer See gilt aber eben noch die gute alte Zeit. Dieses Traditionsbewusstsein passt in die Landschaft der Ostseeküste in Schleswig-Holstein, in der das Räuchern schon immer eine große Rolle spielte. Und dabei geht es nicht allein um Fisch. Auch die Räucher- schinken der Region, ungewöhnlich zart und immer sehr saftig, sind legendär. Nicht umsonst werden diese Schinkenräuchereien gern von den touristischen Gästen angesteuert. Oft kommen sie mit dicken Tüten wieder aus dem Laden. Aber zurück zu Detlef Herbst und Henning Schierbaum. Als dessen Ur- großvater aus der Uckermark an den Hemmelsdorfer See zog, war er nur Fischer. Seine Fänge lieferte er bis nach Berlin. Schierbaum: „Sie wurden zum Verschicken auf Eis gelagert.“ Und auch das kam aus dem See. Im Winter wurde es in großen Blöcken ausgesägt und im Eiskeller gestapelt, wo sich die Kälte monatelang hielt. Die Räucherei richtete erst sein Vater Walter nach dem Krieg ein. „Da- mals gab es noch so reichlich Makrelen, dass die Angler kamen, um ihren Fang räuchern zu lassen. Mit den Anglern hat er das damals so ge- regelt: Das Räuchern ist kostenlos, dafür darf er die Hälfte des Fisches behalten.“ So kamen etliche dieser attraktiv marmorierten Tiere in sei-

Heißräuchern: Wie geht das? Von Heißräuchern spricht man, wenn die Temperatur im Ofen 50 Grad
Heißräuchern: Wie geht das?
Von Heißräuchern spricht man,
wenn die Temperatur im Ofen 50
Grad übersteigt. Der Fisch wird
dann nicht nur durch den vorbei
streichenden Rauch gewürzt, son-
dern auch gegart. Das macht ihn
zart und saftig. Unterschiedliche
Fische brauchen unterschiedlich
hohe Temperaturen, um einerseits
gar zu werden und andererseits
unbeschädigt zu bleiben. Grund-
sätzlich sind heißgeräucherte Fi-
sche zum alsbaldigen Verzehr
bestimmt.
Fi- sche zum alsbaldigen Verzehr bestimmt. nen Verkaufstresen. Auch heute kommen gelegentlich Angler
Fi- sche zum alsbaldigen Verzehr bestimmt. nen Verkaufstresen. Auch heute kommen gelegentlich Angler
Fi- sche zum alsbaldigen Verzehr bestimmt. nen Verkaufstresen. Auch heute kommen gelegentlich Angler
Fi- sche zum alsbaldigen Verzehr bestimmt. nen Verkaufstresen. Auch heute kommen gelegentlich Angler

nen Verkaufstresen. Auch heute kommen gelegentlich Angler vorbei. „Meist mit ein paar Aalen. Die hänge ich dann mit unseren in den Rauch. Auf ein, zwei Fische kommt es da ja nicht an.“ Viel öfter aber schauen Badegäste vorbei, die sich ihren frisch geräu- cherten, aromatischen Fisch mit an den Strand nehmen und so für ein zünftiges Mittagessen sor- gen, während sie den Ostseewellen lauschen. Schierbaum freut sich: „Nach Timmendorf sind es ja “

auch nur ein paar Minuten

Während der Chef erzählt, ist Detlef Herbst im Betrieb aktiv. Er behält die Öfen im Auge, reinigt frische Aale und bereitet große, silbrige Lachsleiber auf die Veredelung vor. Auch ein paar Roll- möpse kommen mit in den Rauch, Herbsts Lieblingsfisch. „Wir legen die gerollten Heringe vorher eine halbe Stunde lang in Essigwasser. Säure und Rauch – für mich die ideale Kombination.“ Wenn dann mittags die ersten Gäste erscheinen, neigt sich der Ar- beitstag des Fischwirts langsam dem Ende zu. Anschließend will er na- türlich angeln gehen. Die Wathosen kann er dann gleich anlassen. Wenn er Glück hat, beißt ein Hecht. Wenn nicht? – Na, dann am nächs-

ten Tag, oder am übernächsten.

Fisch & Fleisch

Die Steckrübe – norddeutsch genießen

Es ist das klassische Wintergemüse des Nordens: die Steckrübe. Sie lie- fert eine ordentliche Portion Folsäure, Kalium, Calcium und Ballast- stoffe – und ist dabei auch noch schmackhaft. Die vielfältigen Möglichkeiten der Zubereitung zeigt der DEHOGA jährlich von Sep- tember bis November mit der Aktion „Nordische Steckrübentage“. Hier ein einfaches, traditionelles Rezept zum Nachkochen.

Das Logo der Nordischen Steckrübentage © hansen/voldewraa

Gestovte Steckrüben Für 4 Personen:

1 kg Steckrüben 1/2 Gemüsezwiebel 3/4l Milch 70g Butter Salz, Pfeffer und Mehl, Muskatnuss nach Geschmack

Steckrüben schälen, in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden und in leicht gesalzenem Wasser ca. 30 Minuten kochen lassen. Butter im Topf zer- lassen, gewürfelte Zwiebel glasig anschwitzen und mit Mehl bestäu- ben. Auffüllen mit der vorher erwärmten Milch. Unter ständigem Rühren ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Steckrübenwürfel ab- tropfen lassen und hinzugeben. Abschmecken. Mit ein paar Frikadellen nach Großmutters Rezept und einem frischen Flensburger Pils servieren – guten Appetit!

einem frischen Flensburger Pils servieren – guten Appetit! Zeit für die Sinne PURER GENUSS MIT 5
einem frischen Flensburger Pils servieren – guten Appetit! Zeit für die Sinne PURER GENUSS MIT 5

Zeit für die Sinne

PURER GENUSS MIT 5 STERNEN

Lassen Sie den Alltag hinter sich und gönnen Sie sich eine Auszeit in traumhafter Umgebung. Seit über 10 Jahren steht das Alter Meierhof Vitalhotel für exklusiven Service, Wellness auf höchstem Niveau und Kulinarik der Spitzenklasse.

Genießen Sie Ihren Besuch mit allen Sinnen: Es erwarten Sie kulinarische Entdeckungen in unserem Gourmet-Restaurant „Meierei Dirk Luther“ (2 Sterne Guide Michelin), zauberhafte Ausblicke auf die Flensburger Förde, entspannende, wohlduftende Massagen im SPA-Bereich „Hof-Therme“ – untermalt von zarter Musik oder dem ruhigen Plätschern der Wellen.

Uferstraße 1 · 24960 Glücksburg · Tel. +49 4631 6199-0 · Fax +49 4631 6199-99 info@alter-meierhof.de · www.alter-meierhof.de

Fehmarn

Wo Angler stets erfolgreich sind

Wenn frühmorgens die Angelkutter in den Häfen von Fehmarn able- gen, herrscht an Bord meist gute Stimmung. Immerhin weiß man, dass man sich auf den Weg in eine der fischreichsten Regionen vor der Ost- seeküste macht, wo noch jeder einen Fisch gefangen hat. Besonders erfolgreich ist man aber in den Monaten Februar bis Mai und Septem- ber bis Dezember. Was die Hochseeangler begeistert, das reizt auch die Petrijünger, die lieber in der Brandung angeln. Dabei können sie sowohl beim Spinn- als auch beim Fliegenfischen auf gute Fänge hoffen. Fragt man die Fach- leute vor Ort, schwören sie am ehesten auf Pilker, Blinker und Natur- köder wie Watt- oder Seeringelwurm. Wo so viel Fisch quasi vor der Haustür schwimmt, sind natürlich auch professionelle Fischer zu Hause. Die Fischergenossenschaft zählt 22 Mitgliedsbetriebe. Vorzugsweise stellen sie Dorsch, Hering, Sprotte, Scholle, Flunder und Aal nach. Ihr Fang wandert direkt in die Fischlä- den der Insel oder in die Räuchereien. Beides sind besonders beliebte Touristenziele.

Mehr Informationen unter www.fehmarn.de

Das ServiceQ – Wohlfühlurlaub mit System

www.fehmarn.de Das ServiceQ – Wohlfühlurlaub mit System Wer Urlaub macht, möchte die schönsten Tage des Jahres

Wer Urlaub macht, möchte die schönsten Tage des Jahres rundum genießen. Dazu gehört nicht allein der richtige Urlaubsort, sondern natürlich auch ein freundlicher und aufmerksamer Service zufrie- dener Mitarbeiter.

Auf dieses Zeichen sollten Gäste achten

Dafür, dass die guten Geister „einfach immer bes- ser“ werden, sorgt die bundesweite Initiative „ServiceQualität Deutsch- land“, an der sich auch in Schleswig-Holstein immer mehr Betriebe beteiligen. Vom Familienunternehmen in Hotellerie und Gastronomie bis hin zum Einzelhandel – die Anbieter kommen aus den verschie- densten Branchen. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: das Qualitäts- bewusstsein zu steigern und das Serviceangebot ständig zu verbessern. Um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, haben die zertifizierten Be- triebe ausgebildete Qualitäts-Coaches, Ansprechpartner in Schleswig- Holstein ist das Institut für Management und Tourismus der FH Westküste in Heide. Die „Wohlfühl“-Betriebe, die den Kun- den mit ihrer Servicequalität begeistern wollen, erkennt man auf den ersten Blick an dem führenden Siegel – dem ServiceQ in Deutschlandfarben.

auf den ersten Blick an dem führenden Siegel – dem ServiceQ in Deutschlandfarben. www.servicequalitaet-deutschland.de

www.servicequalitaet-deutschland.de

Ostseeferienland

So wird der Winter richtig schmackhaft

Da sind Gaumenfreuden garantiert: Je ein kulinarisches Highlight pro Monat erwartet die Gäste des Ostseeferienlandes im Winter von No- vember bis einschließlich März. Es wird immer ein anderer Ort des ost- holsteiner Urlaubslandes zu Tisch bitten. Damit ist auf der „kuli- narischen Winterreise“ Abwechslung sicher. Sie beginnt im November im Gruber Hof in Grube mit einem Geschichtenerzähler. Anschließend wird deftiger Grünkohl gereicht. Einen Monat später, im Dezember, bit- tet Kellenhusen zu einem kulinarischen Dorfspaziergang und verspricht seinen Gästen „Winterliche Genüsse“ bei einem Menü in vier Gängen. Im Januar trifft man sich in Dahme zur Leuchtturmführung, der sich ein Steilküstenspaziergang anschließt. Er führt zum Restaurant Blöser, in dem ein winterliches Menü auf die Besucher wartet. Ganz traditio- nell geht es im Februar in Lensahn auf dem Museumshof zu. Auf dem Programm: ein plattdeutscher Abend mit echtem Holsteiner Abend- brot. Bei selbst gebackenem Brot, dazu Käse- und Wurstspezialitäten aus der Region, werden Geschichten aus dem Holsteiner Landleben „vertellt“. In Grömitz hat man sich für den März etwas ganz Besonde- res ausgedacht: ein kulinarischer Streifzug durch die Grömitzer Gas- tronomie, auf dem immer in einem anderen Restaurant jeweils einer von insgesamt 5 Gängen eines aufeinander abgestimmten Menüs ser- viert wird. Zwischen den Gängen spaziert man gemeinsam durch den

wird. Zwischen den Gängen spaziert man gemeinsam durch den Phantasievolle Gerichte präsentieren die Köche des
wird. Zwischen den Gängen spaziert man gemeinsam durch den Phantasievolle Gerichte präsentieren die Köche des

Phantasievolle Gerichte präsentieren die Köche des Ostseeferienlands das ganze Jahr über - die kulinarische Winterreise ist nur ein kleiner Ausschnitt des vielfältigen Programms

Ort zum nächsten Lokal und hört dabei humorvolle Geschichten aus der fabelhaften Märchenwelt.

Mehr Informationen unter www.ostseeferienland.de.

Kellenhusen

Wo platte Fische die Hauptrolle spielen

Kellenhusen Wo platte Fische die Hauptrolle spielen Wenn der Sommer vor der Tür steht, dann bekommt

Wenn der Sommer vor der Tür steht, dann bekommt man Appetit auf Fisch. Scholle, Butt und Seezunge schmecken dann besonders gut. Für die Kellenhusener ein guter Grund, die „Platt- fischtage“ zu feiern – in der kommenden Saison immer- hin schon zum zwölften Mal. Vom 6. bis zum 12. Mai steht dann ein buntes Programm ins Haus. Kellenhusens Käpt’n Kelli reist gemeinsam mit seinen Ostseenixen dann im geschmückten Fischerboot an, um an der offiziellen Eröffnung auf der Fischerwiese teilzunehmen. Außerdem stehen maritime Konzerte, Strandentde- ckungstouren und Krabbenpulwettbewerbe auf dem Programm. Und ganz nebenbei gibt es allerlei Wissenswertes über die Fische zu erfah- ren, Gäste können sogar ihr Räucherdiplom erwerben. Natürlich zaubert Kellenhusens Gastronomie anlässlich der „Platt- fischtage“ jede Menge Fisch und Meerestiere auf die Tische. Und wer um die Künste der Köche weiß, dem läuft schon jetzt das Wasser im Mund zusammen.

Mehr Informationen unter www.kellenhusen.de

Kellenhusen

Wenn der Wald im Mittelpunkt steht

Kellenhusen Wenn der Wald im Mittelpunkt steht In einem Ort mit dem größten zusammenhängenden Waldge-

In einem Ort mit dem größten zusammenhängenden Waldge- biet an der Ostseeküste Schles- wig-Holsteins ist es nahe lie- gend, den Gästen ein besonde- res Wildbret-Angebot zu ma- chen. Deshalb werden in Kellenhusen regelmäßig „Hu- bertuswochen“ organisiert. Vom 6. bis zum 27. Oktober 2012 steht das Ostseebad zum 18. Mal ganz im Zeichen des Schutzheiligen der Jäger. Dass die heimische Gastronomie ihre Speisekarten in diesen Wochen ganz auf Wild ausgerichtet hat, versteht sich beinahe von selbst. Aber das ist nicht alles, was in diesen Herbsttagen nach Kellenhusen lockt. So wird Revierförster Thomas Tiede die Gäste mit einem Waldspaziergang, einer Frühpirsch und einer Nachtwanderung mit seinemArbeitsgebiet vertraut machen. Es gibt z.B. Schnitzeljagd, eine Fahrrad-Waldrallye, eine Baum- pflanzaktion, einen Lampionumzug und eine Kräuterwanderung. Höhe- punkt ist wohl der Hubertusausritt im Wald und am Wellenschlag am 6. Oktober. Angesichts dieser Vielfalt ist es wenig überraschend, dass die „Hubertuswochen“ bei den Kellenhusener Gästen besonders beliebt sind.

Mehr Informationen unter www.kellenhusen.de

Fisch & Fleisch

Die Kunst des Reisens

Landlust, Meer und Shopping an der Ostsee genießen

Schlemmen im Sterne-Restaurant oder sich der Landlust im urigen Dorfkrug hingeben, erst- klassige Ausstellungen besuchen oder den Geist im Spa wiederbeleben, in exklusiven Boutiquen shoppen oder mit einem Glas Champagner im Strandkorb träumen – die Auszeit an der Ost- see ist ein Genuss für alle Sinne. Küste, Kultur und Kulinarik gehen hier eine un- widerstehliche Verbindung ein. Weite, weiße Strände mit feinstem Sand laden bei sanftem Wellenrauschen zum Entspannen ein. Wer mag, lässt sich in der Hohwachter Bucht einen Tag lang vom Champagner-Frühstück bis zum Sun-Downer am Abend im Strandkorb verwöhnen. Bei einem Abstecher nach Gut Panker im sanft hügeligen Hinterland sitzt bei der Tea Time vielleicht der europäische Hochadel am Nachbartisch. In Timmendorfer Strand locken Strand, Shopping und Szene-Treffs und Travemünde verführt anspruchsvolle Genießer mit dem Charme des mondänen Kurbades, in dem schon Tho- mas Mann die Sommerfrische verbrachte. In Manns Heimatstadt Lü- beck laden das Buddenbrookhaus, Günter Grass-Haus, die Kunsthalle St. Annen oder das Behnhaus Drägerhaus Kultur-Liebhaber ein. Shop- ping-Freunde finden in den gemütlichen Gassen der zum UNESCO Weltkulturerbe ernannten Altstadt exklusive und individuelle Bou- tiquen. Jedes Jahr im Herbst ist die „Königin der Hanse“ Gastgeberin

Jahr im Herbst ist die „Königin der Hanse“ Gastgeberin der Nordischen Filmtage, eines internationalen Filmfestes

der Nordischen Filmtage, eines internationalen Filmfestes rund um die skandinavischen und baltischen Länder. Eine filmreife Landschaft verzaubert zwischen Ostseeord Schlei und Flensburg Fjord. Zahlrei- che Regisseure erzählen ihre Geschichten vor der Kulisse gelber Rapsfelder, reetgedeckter Fi- scherhäuser, wildromantischer Steilküsten und idyllischer Häfen. Die Landlust befriedigen die idyllischen Dorfkrüge zwischen Schleswig und Schleimünde. Im individuellen Country-Stil ge- nießen Besucher saisonale und regionstypische Köstlichkeiten, mit frischen regionalen Produkten wie Schleswiger Gal- loway-Biorindfleisch, Göthebyer Kartoffeln oder fangfrischem Schlei- fisch zubereitet. Gourmets kommen in Glücksburg bei den exquisiten Köstlichkeiten von Sterne-Koch Dirk Luther auf ihre Kosten.

Exklusive Genießer-Angebote finden Sie im Internet auf www.sh-tourismus.de unter meer.stil*.

Alle Informationen rund um die Kunst des Reisens in Schleswig-Holstein sind außerdem erhältlich bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH), Tel. 04 31/60 05 83, info@sht.de, www.sh-tourismus.de

Das Ostseegericht

So lecker schmeckt der Norden

Dorsch auf Ostseekurs - so hieß der Sieger des Ostseegerichtes 2011

Gaumenfreuden zum kleinen, einheitlichen Preis – das bietet das in- zwischen schon traditionelle ostseegericht*. Die teilnehmenden Res- taurants servieren ihren Gästen Speisen von ausgesuchter Qualität mit Zutaten aus der Region. Alle Gerichte sind preisgekrönt, denn es sind die besten Ergebnisse eines Kochwettbewerbs, den der Ostsee-Hol- stein-Tourismus e.V. (OHT) und der Hotel- und Gaststättenverband DE- HOGA Kreisverband Ostholstein jährlich veranstalten. Dabei kommt nicht nur Gutes aus dem Meer oder den Süßwasserseen der Holsteinischen Schweiz auf den Tisch, sondern auch das, was auf den saftigen Weiden des Landes heranwächst. Kleine Ferkeleien, Kalbs- keulen und warmes Roastbeef, Rindfleischstreifen und Frisches aus den Wäldern. Die phantasievollen Namen machen neugierig und das liebe- volle Anrichten auf dem Teller erfreut Auge und Gaumen gleicherma- ßen. Kein Wunder, dass diese Kreationen so beliebt sind. Allein im vergangenen Jahr servierten die beteiligten Restaurants rund 75.000 ostseegerichte*. Wer sie selbst kochen will, findet die Rezepte unter www.ostsee-schleswig-holstein.de/de/ostseegericht. 2012 feiert das ostseegericht* übrigens Jubiläum. Im März wird es zum 30. Mal gekrönt.

Mehr Infos unter www.ostsee-schleswig-holstein.de

Willkommen im Norden. Genuss erleben. Flensburger www. ens.de
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Fisch & Fleisch

Wer an der Ostsee Schleswig-Holstein Urlaub macht, dem steht zumeist der Sinn nach Fisch. Ob geräuchert oder gedämpft, gebraten oder frittiert, es gibt viele Schätze der Ostsee, aus denen sich ein Genuss für den Gaumen zubereiten lässt. Wir stellen hier einmal die Wichtigsten vor.

Von den Schätzen des Meeres

Die Ostsee ist ein ungewöhnliches Meer. Weil sie nur eine schmale Verbindung zur Nordsee und damit zum Atlantik hat, andererseits aber durch Oder, Weichsel, Newa und die vielen Flüsse Skandinaviens mit reichlich Süßwasser versorgt wird, ist ihr Wasser weniger salzhaltig. In manchen Buchten und Förden, etwa in der Schlei, leben deshalb vornehmlich Fische, die eigentlich aus dem Süßwasser stammen. Die Seefi- sche wie Flunder, Dorsch und Hering hingegen sind darauf angewiesen, dass ab und an ein Nordseesturm einen Schwall Salzwasser durch Skagerak und Kattegat drückt. Auf jeden Fall kommt so eine eher ungewöhnliche Meeresfauna zusammen.

Dorsch In der gesamten Ostsee kommt der Dorsch mit seinem stromlinienför- migen Körper vor. Sein Name leitet sich von Dörrfisch ab. Früher waren luftgetrocknete Fische wichtige Nahrungs- und Handelsfische für die nordischen Völker. Mehrere tausend Tonnen holen Fischer jedes Jahr aus der Ostsee. Und wenn an Land sein zartes weißes Fleisch sanft gedünstet auf dem Teller landet, ist für man- chen Fisch-Gourmet der Tag gelungen.

landet, ist für man- chen Fisch-Gourmet der Tag gelungen. Hering Die silbrigen Fische schwimmen dicht beieinander
landet, ist für man- chen Fisch-Gourmet der Tag gelungen. Hering Die silbrigen Fische schwimmen dicht beieinander
landet, ist für man- chen Fisch-Gourmet der Tag gelungen. Hering Die silbrigen Fische schwimmen dicht beieinander

Hering Die silbrigen Fische schwimmen dicht beieinander mit mehreren tau- send Artgenossen. Das verwirrt die Fraßfeinde und erschwert damit deren Jagd, ist aber für Fischer um so vorteilhafter. In einem Fang kön- nen sie einige hundert Tonnen aus der Ostsee ziehen. Der Hering ist einer der wichtigsten Fangfische in der Ostsee. Ange- landet kann er viererlei Gestalt annehmen: Jung, leicht gesalzen und fermentiert heißt er Matjeshering, kommt er ganz frisch in die Pfanne, spricht man vom grünen Hering. Geräuchert wird der Fisch zum Bück- ling. Und dann gibt es noch den Brathering, den Salzhering und den im Essigsud marinierten, zarten Bismarckhering – vielseitiger ist wohl kaum ein anderer Fisch.

Sprotte Zumeist kommt der kleine Fisch aus der Heringsfamilie geräuchert als Kieler Sprotte daher und täuscht damit seine Liebhaber. Denn die meisten Sprotten an der Ostsee werden in Eckern- förde geräuchert. Dass sie einst vornehmlich vom Kieler Bahnhof aus verschickt wurden, verhalf den Tierchen zu dem irreführenden Namen.

wurden, verhalf den Tierchen zu dem irreführenden Namen. Flunder Die Flunder ist der am meisten verbreitete
wurden, verhalf den Tierchen zu dem irreführenden Namen. Flunder Die Flunder ist der am meisten verbreitete

Flunder Die Flunder ist der am meisten verbreitete Plattfisch der Ostsee. Ihr Le- bensraum reicht von der Gezeitenzone bis in 30 m Tiefe. Sie wird nicht sehr groß, Exemplare über 30 Zentimeter sind eine Seltenheit. Auf dem Teller machen sich deshalb zwei Exemplare für einen Esser ganz gut.

Scholle Sozusagen eine Cousine der Flunder – nur runder in der Form und au- ßerdem auch seltener. Schollen sind raffiniert, denn zur Tarnung kön- nen sie ihre Farbe ändern und sich der Umgebung anpassen, in der sie sich gerade befinden. Das unterstützt die Tarnung ebenso wie die An- gewohnheit, sich mit kräftigen Flossenschlägen eine feine Sandschicht auf ihren Körper zu wedeln. Nur die knopfartigen Augen ragen dann noch auf und suchen nach Beute oder Räubern. Dem Gast begegnen Schollen meist in gebratener Form – oft deftig mit einer Portion Speck.

Steinbutt Auch der Steinbutt ist ein Plattfisch – und zwar ein besonders pracht- voller. Das gilt für Größe und Geschmack gleichermaßen. Der schup- penlose, sehr geschätzte Speisefisch erreicht einen durchschnittlichen Durchmesser von 50 bis 70 Zentimeter. Filetiert und auf vielfältige Weise zubereitet, gehört der wegen seiner Qualität hoch geschätzte Fisch häufig zu den Angeboten der gehobenen Gastronomie.

Lachs Der Lebenszyklus der Lachse beginnt und endet in den Zuflüssen der Ostsee. Sie bringen ihren Nachwuchs dort zur Welt, weil er schnell flie- ßendes, kaltes Wasser benötigt. Dieses enthält mehr Sauerstoff und ist sauberer. Kleine Larven wachsen dort zu Junglachsen heran; danach wandern sie für zwei bis drei Jahre über die Flüsse in die Ostsee. Zum Laichen kehren sie wieder in ihre Heimat- flüsse zurück. Auf dem Weg dort- hin wird so mancher

Aal Es gibt keine Räucherei, die nicht zahllose Aale in ihren Öfen hängen hat. Die meisten der schlangenförmi- gen, leckeren aber fetten Fische neh- men ihren Weg auf den Teller über einen Umweg durch den

men ihren Weg auf den Teller über einen Umweg durch den Lachs gefangen, denn sein rosa

Lachs gefangen, denn sein rosa Fleisch ist begehrt. Man kann es po- chieren oder braten, räuchern oder grillen und sogar roh essen – zum Beispiel als Sushi. Die Wildlachspopulation ist allerdings gefährdet. Man sollte besser auf Zuchtlachse ausweichen.

Rauch. Man kann Aal aber auch bra- ten und es gibt in Norddeutschland sogar eine
Rauch. Man kann Aal aber auch bra-
ten und es gibt in Norddeutschland
sogar eine Tradition, aus Aalfilets
eine Suppe zu kochen. Ebenfalls ty-
pisch norddeutsch ist das Gericht
„Aal in sauer“.

Hecht Dies ist nun ein Vertreter der Süßwasserfraktion. Ein imposanter Fisch, dessen Schnauze an einen Entenschnabel erinnert. Hechte fres- sen viel und wachsen schnell. Fische, Frösche, Mäuse, Wasservögel und sogar seine eigenen Artge- nossen stehen auf seiner Speisekarte. Hechtweibchen können bis zu ein- einhalb Meter lang werden und bis zu 30 Kilogramm auf die Waage bringen. Männchen wer- den nur halb so groß. In der Küche ist der Hecht wegen seines gesunden, fettar- men Fleischs ein gern gesehener Fisch. Allein seine ungewöhnlichen, ypsi- lonförmigen Gräten schrecken manchen Genie- ßer ab. Ist er aber zu den berühmten Klößchen verarbeitet, muss man sich darüber keine Gedanken machen.

verarbeitet, muss man sich darüber keine Gedanken machen. Fisch-Nachrichen Es ist die maritime Delikatesse
verarbeitet, muss man sich darüber keine Gedanken machen. Fisch-Nachrichen Es ist die maritime Delikatesse
verarbeitet, muss man sich darüber keine Gedanken machen. Fisch-Nachrichen Es ist die maritime Delikatesse
Fisch-Nachrichen Es ist die maritime Delikatesse schlechthin: das Fischbrötchen. Es ist sogar so beliebt, dass
Fisch-Nachrichen
Es ist die maritime Delikatesse
schlechthin: das Fischbrötchen. Es
ist sogar so beliebt, dass es seinen
eigenen Weltfischbrötchentag
bekommen hat. Am 12. Mai 2012
ist es wieder soweit: Dann zeigen
Fischbudenbesitzer zwischen Lü-
beck und der dänischen Grenze,
wie viele Möglichkeiten es gibt,
Matjes, Aal und Krabbe schmack-
haft zwischen zwei Brötchenhälf-
ten zu platzieren. Aber so ein
Fischbrötchen schmeckt natürlich
das ganze Jahr über.
Wo man es jederzeit in welcher
Qualität bekommt, zeigt der
„Fischbrötchen-Report“ mit
den besten Bistros, Imbissen und
Fischbuden in Schleswig-
Holstein.
Dass Fisch tatsächlich zu jeder
Jahreszeit aktuell ist, beweist der
Online-Fischkalender, auf dem
man auf 12 Seiten alles über Fisch
erfahren kann. Zum Beispiel nimmt
ein Eckernförder Fischer Gäste im
Juni mit auf Fangfahrt und im Juli
präsentiert Heiligenhafen „Fische
und Schiffe mit Musik“. Man fin-
det den Kalender unter
www.ostsee-fischkalender.de

Zander & Barsch Eine ganze Fischfamilie, die eigentlich im Süßwasser lebt. Die größte Art, der europäische Zander, wird 130 cm lang, toleriert leichte Salz- gehalte im Wasser und kommt deshalb vor allem in den Buchten der Ostsee vor. Ein zartes Zanderfilet steht für manchen Gourmet auf dem Lieblingsspeisezettel ganz oben. Auch der ganz normale, bis zu 50 Zen- timeter lange Flussbarsch ist, wenn auch wenig bekannt, eine Delika- tesse, wenn seine Filets in Butter gebraten frisch aus der Pfanne kommen.

Hornhecht Hornhechte sind sehr schlanke Oberflächenfische. Sie haben ein pin- zettenartiges, verlängertes Maul mit
Hornhecht
Hornhechte sind sehr schlanke Oberflächenfische. Sie haben ein pin-
zettenartiges, verlängertes Maul mit zahlreichen, nadelartigen Zähnen.
Auffallend sind ihre grünen Gräten. Hornhechte sind gewaltige Fische,
denn sie können bis zu zwei Meter lang werden. Ihre Population wächst
seit einiger Zeit. Frisch gefangen landen die pfeilartigen Fische am bes-
ten direkt in der Pfanne.

Natur & Erlebnis

Ein tierisches Vergnügen

Wo man dem Wild im Wald besonders nahe kommt

Der dunkelgrüne Pickup rollt im ersten Gang durch den schmalen Wald- weg, biegt dann nach links ab, bis zur Linken ein grobmaschiger Zaun auftaucht: das Wildgehege. Jetzt ist es Zeit für Joachim Domniks Lock- ruf: „Komm, komm, komm, kohomm“, ruft er energisch in den Bu- chenwald. „Komm, komm, komm, kohomm“, gleich mehrfach. Ein paar Spaziergänger scheinen irritiert, die Wildschweine hinterm Zaun we- niger. Die Rotte – ein Keiler, zwei Bachen und sieben Frischlinge – füh- len sich ganz offenbar angesprochen. Sie streben dem Platz zu, an dem Domnik sein Auto schließlich parkt. Der Mann ist hauptberuflich Poli- zist, aber mindestens ebenso engagiert ist er als Jäger unterwegs. Er

mindestens ebenso engagiert ist er als Jäger unterwegs. Er liebt den Wald und die Schweine lieben

liebt den Wald und die Schweine lieben ihn. Das liegt vermutlich we- niger an der markanten Stimme, sondern eher an dem Plastikeimer, den er auf der Ladefläche seines Autos stehen hat – eine gute Portion di- cker, gelb-weißer Maiskörner. Die Schweine wissen: Da kommt jetzt etwas auf sie zu. Der Futterplatz liegt gleich hinterm Zaun. Domnik klettert hinüber. Er hat die Tiere im Griff, selbst der mächtige Keiler zeigt Respekt – aber er ist auch gierig. Wenn ihn ein paar Körner reizen, dann wirft er ein, zwei seiner kleinen Nachkommen auch mal mit seinem kräftigen Rüs- sel im hohen Bogen zur Seite. Die quieken dann – und der Keiler kaut

genüsslich mit offenem Maul. Schließlich hat er ja hier das Sagen – zu- mindest, wenn Domnik nicht dabei ist. Der 53-jährige ist im Auftrag der Kurverwaltung von Kellenhusen un- terwegs. Jeden Mittwoch ab halb vier ist er so etwas wie eine Attrak- tion. Das Seebad, das mit dem Slogan „Zwischen Wald und Wellen“ wirbt, hat neben einem zwei Kilometer langen, feinsandigen Strand mit dem 572 Hektar großen Forst das größte zusammenhängende Wald- gebiet an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Mächtige Eichen, dicke Buchen und prächtige Eschen prägen den Forst. 40 Kilometer Wanderwege warten auf die Gäste, sowie ein von Förster Thomas Thiede ausgesprochen interessant gestalteter Waldlehrpfad und das Wildgehege. Es existiert schon seit Jahrzehnten. Joachim Domnik: „Es kommen manchmal Besucher, die zeigen es ihren Kindern und erin- nern sich daran, dass sie selbst als Kind schon hier waren.“ Während

„Als Wildschweinexperte kommt man dann zurück an den Strand“

Domnik seine Schweine füttert, verkauft seine Frau Kaffee und Ku- chen an die Zuschauer. „Bis zu hundert sind es schon gewesen“, sagt er und ist vor allem zufrieden, weil er hier „Informationen über den Wald an interessierte Leute weitergeben kann“. Die meisten wissen nichts über Wildschweine. Domnik: „Aber wenn sie von uns zurück an den Strand kommen, dann können sie als Wildschweinexperten glänzen“, sagt er und lacht. Es macht ihm Spaß, das sieht man. Das geht einem anderen Tierfreund ganz ähnlich: Günter Kurz aus Zar- nekau vor den Toren Eutins. Der gelernte Optiker hat seit Jahren vor allem Uhus im Blick: „Die großen Eulenvögel waren seit 1840 ausge- storben. Heute leben wieder über 350 Brutpaare in Schleswig-Hol- stein.“ Kurz ist für manche so etwas wie Vater oder Großvater. Begonnen hat alles mit der Nachzucht und großen Freiflugvolieren, in denen sich die jungen Uhus auf das Leben in Freiheit vorbereiten konn-

ten. Kurz lächelt, wenn er von der Anfangszeit berichtet. Er – wie Domnik ein passionierter Jäger – sollte die Volieren „nur für ein Vierteljahr betreuen“. Das ist jetzt 30 Jahre her. Und immer noch spielen die Eulen in seinem Leben eine bedeutsame Rolle. Allerdings hat sich die Arbeit verändert. Heute sind es kranke oder verletzte Tiere, die sich in den Volieren ober- halb des Zarnekauer Schießplatzes erholen, um später wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Nicht nur Uhus, mit bis zu 70 Zentimetern Körperlänge die größten heimischen Eulen, warten hier auf ihre Gene- sung. Gleich nebenan in einer zwei- ten Voliere haben Waldkäuze und Waldohreulen ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Günter Kurz, der auch das Wildge- hege in Malente-Gremsmühlen mit seinem Rotwild, Damwild und Schwarzwild betreut, arbeitet weit- gehend außerhalb der Öffentlich- keit. Die Volieren sind gut gesichert und nur in Begleitung des 68-jähri- gen zu besichtigen. Dazu muss man Günter Kurz aber erst einmal anru- fen – 0 45 21 - 24 16. Kurz: „Wann immer es möglich ist, machen wir dann einen Termin.“ Meist ist es möglich, eigentlich kein Wunder, wenn man sieht, wie engagiert der Mann zu Werke geht

Wo sich außerdem noch Tiere beobachten lassen An der Ostseeküste Schleswig- Holstein gibt es noch
Wo sich außerdem noch
Tiere beobachten lassen
An der Ostseeküste Schleswig-
Holstein gibt es noch einige andere
Stellen, an denen man Tieren be-
sonders nahe kommen kann. Hier
ein paar Beispiele:
Arche Warder Hier leben auf 40
Hektar rund 800 Tiere – allesamt
Haustiere, die vom Aussterben be-
droht sind. www.arche-warder.de
Grömitzer Zoo Arche Noah
Ein 10-Hektar-Zoo zum Anfassen
und Lernen. Man kann die täg-
lichen Fütterungen beobachten.
www.zoo-arche-noah.de
Eselpark Nessensdorf Rund
100 Esel warten hier auf Besucher.
www.eselpark.de
Tierpark Gettorf Freifluganlagen
und begehbare Gehege ermög-
lichen den direkten Kontakt zu
zahlreichen Tierarten.
www.tierparkgettorf.de
Vogelpark Niendorf
Rund 1000 Vögel aus 250 ver-
schiedenen Arten leben hier in ei-
nem herrlichen Schilf- und Sumpf-
gebiet unweit der Ostsee.
www.vogelpark-niendorf.de
Schwentinepark Raisdorf-Nord
Hier kann einheimisches Wild be-
obachtet und gefüttert werden.
www.schwentinental-inside.de
Seit mehr als 30 Jahren betreut Günter Kurz die Volieren am Stadtrand von Eutin, in
Seit mehr als 30 Jahren
betreut Günter Kurz die Volieren
am Stadtrand von Eutin, in
denen erkrankte Eulen – vom Uhu
bis zum kleinen Kauz – wieder
so aufgepäppelt werden, dass man sie
in die Freiheit entlassen kann.
Auf Anfrage führt Kurz Touristen
gern zu seinen Schützlingen.
entlassen kann. Auf Anfrage führt Kurz Touristen gern zu seinen Schützlingen. www.ostsee-schleswig-holstein.de I 49
entlassen kann. Auf Anfrage führt Kurz Touristen gern zu seinen Schützlingen. www.ostsee-schleswig-holstein.de I 49
entlassen kann. Auf Anfrage führt Kurz Touristen gern zu seinen Schützlingen. www.ostsee-schleswig-holstein.de I 49
Im Wohnmobil zum Golfplatz Spirituskocher, Ameisen im Schlafsack, ein Urlaubsleben auf Knien – das war

Im Wohnmobil zum Golfplatz

Spirituskocher, Ameisen im Schlafsack, ein Urlaubsleben auf Knien – das war einmal. Wer heute Campingurlaub an der Ostsee Schleswig-Holstein macht, der genießt viel Komfort.

Es war eher zufällig, dass Alexander Fenßner den Campingplatz Wul- fener Hals auf Fehmarn entdeckte. „Eine Kollegin meiner Frau schwärmte davon“, erzählt Fenßner. „Da sind wir dann auch hierher gefahren.“ Das war vor neun Jahren. Seither heißt es für die Familie aus Kassel in jedem Sommer wie selbstverständlich: Rein ins Wohn- mobil und rauf nach Fehmarn. Für sie gibt es nichts anderes. Es sind nicht allein die weite Landschaft und die vielen Sonnenstunden auf der Insel, die sie reizen. Es ist auch der Campingplatz Wulfener Hals – ein Platz, zu dem eine Surfschule ebenso gehört wie drei gemütliche

zu dem eine Surfschule ebenso gehört wie drei gemütliche Restaurants, ein großzügiger Swimmingpool, ein Zirkuszelt

Restaurants, ein großzügiger Swimmingpool, ein Zirkuszelt für ein um- fangreiches Kinderanimationsprogramm und – einmalig in Deutschland – ein Golfplatz mit neun Löchern. Eine ideale Anlage auch für Anfän- ger, denn dort darf man auch dann spielen, wenn man die so genannte Platzreife noch nicht erworben hat. Dies und viele andere Merkmale wie großzügige Waschräume, einer sogar speziell für Kinder, der sinnvoll gestaltete Empfangsbereich, die Freundlichkeit der Servicekräfte – all dies hat den ADAC veranlasst, dem Platz am Wulfener Hals gleich gegenüber

Inselgolfen mit Ostseeblick

Fehmarn

ohne Platzreife.

Einmaliger Gutschein*/Person

im Golfpark

Anmeldung unter Tel. 04371-6969

nur für Drivingrange

Golfinteressierte

www.golfpark-fehmarn.de

gilt unserer

DR-Bälle auf

30 Gutschein

für

*Der

gilt unserer DR-Bälle auf 30 Gutschein ✁ für *Der Die Golfschläger sind stets im Gepäck, wenn

Die Golfschläger sind stets im Gepäck, wenn sich Paulina und Alexander Fenßner per Wohn- mobil auf die Reise nach Fehmarn machen.

18 Löcher – gleich nebenan Für alle Golferinnen und Golfer des großen Campingareals, die bereits
18 Löcher – gleich nebenan
Für alle Golferinnen und Golfer des
großen Campingareals, die bereits
im Besitz der Platzreife sind, steht
gleich nebenan der Golfpark Feh-
marn mit seinem 18-Loch-Platz zu
besonderen Konditionen zur Ver-
fügung. Die Greens – allesamt mit
traumhaften Aussichten auf Ostsee
und Burger Binnensee – sind be-
sonders abwechslungsreich und

deshalb bei Golfern aus ganz Deutschland beliebt. Ein weiterer Vorteil: Die Drivingranch ist ohne Fee zu benutzen. Außerdem bietet der Golfpark eine Vielzahl Fun- und Weiterbildungskurse an, die vom irischen Headpro David Sten- son entwickelt wurden.

Camping-Infos auf einen Blick Die Ostseeküste Schleswig-Hol- steins ist ein Paradies für Camper und Caravaner. Weitere Infos findet man im Flyer Campingküste unter www.ostsee-schleswig-holstein.de in der Rubrik Service.

Abschlag vor imposanter Kulisse: Die Fehmarnsundbrücke, wegen ihrer Konstruktion auch Kleiderbügel genannt, hat man auf den Abschlägen des Golfparks Fehmarn stets im Blick.

Burgstaaken das Attribut „Superplatz“ zu verleihen. Eine hohe Aus- zeichnung, denn es gibt nur vierzehn deutsche Campingplätze auf die- ser Bestenliste. Dass drei davon auf Fehmarn liegen – neben Wulfener Hals auch der Platz „Insel-Camp“ in Meeschendorf und der Platz „Cam- ping Ostsee“ in Katharinenhof –, unterstreicht die Bedeutung Feh- marns als Camping-Insel. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass die gesamte Küstenlinie zwischen Glücksburg und Travemünde ein sehr umfangreiches Angebot für Camper und Caravaner bereit hält. Dazu mehr im nebenstehenden Kasten. Aber zurück zum Wulfener Hals. Für Alexander Fenßner und seine Frau Tanja ist er nicht nur zweite Heimat geworden, er hat die beiden

auch zu Golfern gemacht. „Ich spiele nur hier“, sagt der Mann aus Kas- sel, „dann aber mit Leidenschaft.“ Und weil

Paulina, ihr Töchterlein, angesichts des Ani- mationsprogramms mit Akrobatikkurs, Bo- genschießen und Theaterkurs voll ausge- lastet ist, können die Fenßners ihr Hobby

auch ungestört und gelassen genießen. „Wir sind wirklich etwas Besonderes“, stellt Andreas Sewald, der Mar- ketingmanager des Platzes, fest. „Schon die Lage auf der kleinen Halb- insel trägt dazu bei. Auf der einen Seite liegt der extrem flache Burger Binnensee als ideales Surfrevier für Anfänger, auf der anderen die weite

Ostsee, wo sich Könner und Segler (Katamarane kann man hier übri- gens auch mieten) mit Wind und Wellen auseinandersetzen.“ Ja und die dritte Seite? „Das ist der Golfplatz“, sagt Sewald und lächelt ange- sichts dieses Pfunds, mit dem kein anderer wuchern kann. Sein Chef Volker Riechey hatte seinerzeit die Idee und wurde selbst zum Golfer. Riechey: „Heute habe ich Handicap 23.“ Seine Passion hat letzten Endes auch zu dem großen 18-Loch-Platz geführt, der nicht zum Platzgelände gehört, von den Campern aber genutzt werden kann. Andreas Sewald: „So weit ich weiß, gab es hier ein großes Loch im In- selboden, weil hier Sand für den Bau der Fehmarnsundbrücke ent- nommen wurde. Und dann hörte man, dass hier eine Müllkippe entstehen sollte. Da hat Herr Riechey gesagt: Mit mir nicht. Ich habe

’ne bessere Idee.“ So kam es zum Golfplatz. „1987 haben wir ihn er- öffnet“, sagt Riechey und freut sich noch heute. „Damals war das auf der Insel noch ziemlich exotisch.“ Sagt’s und fährt mit seinem elektrischen Golf-Caddy davon. Hier sieht der Chef selbst nach dem Rechten, auch das ist typisch für diese Anlage. Dass die Zeiten der zeltenden Cam-

per so ziemlich vorbei sind, lässt sich auf allen Campingplätzen an der Ostseeküste beobachten. Sewald: „Von hundert Gästen kommt einer mit einem Zelt.“ Für manchen überraschend

mag aber sein, dass es auch Camper gibt, die weder mit Wohnwagen, noch mit Zelt oder Wohnmobil erscheinen. Wie andernorts auch bietet man für sie am Wulfener Hals Miet-

campingwagen an, mit und ohne Vorzelt. „Insgesamt sind es 110“, sagt der Marketingmanager, was zeigt, dass solche Camper keineswegs die Ausnahme sind. Denn bei 800 Stell- plätzen insgesamt ist das doch eine beachtliche Zahl. Und dann gibt es da noch die Dauercamper, rund 300 sind es. „Ein hoher Prozentsatz“, erläutert Andreas Sewald, „die haben wir uns alle durch überdurchschnittliche Leistung erarbeitet.“ Dem

Management soll es recht sein. So ist eine Grundaus-

lastung gesichert. Und es bleiben ja noch knapp

400 Plätze für Caravans und Wohnmobile,

die neu an der Rezeption auftauchen.

Allerdings tun Gäste gut daran, sich

einen davon rechtzeitig zu re-

servieren.

„So weit ich weiß, gab es hier nur ein “

großes Loch

Natur & Erlebnis

Regatta-Ausfahrt für Skipper und alle, die es werden wollen

Die Ostsee nicht von Land, sondern ein- mal von der Seeseite sehen und die Fas- zination des Segelsports erleben - nur wie? Beim FriendSHiP-Cup laden deut- sche und dänische BalticSailing-Partner- häfen angehende Skipper und Interes- sierte zur grenzüberschreitenden Re- gatta ein. Der Cup kann auf einen erfolgreichen Start zurückblicken. 2010 zum ersten Mal stattgefunden, waren vergangenes Jahr bereits 167 Schiffe und 583 Segler auf dem Wasser. Termin für die kom- mende Saison ist der 24. Juni 2012. Nach der Begrüßung und Akkreditie- rung um 10.00 Uhr in der zuständigen Hafenmeisterei gibt es das Briefing für die Ausfahrt. Skipper und Crew werden einander vorgestellt und auf die Boote verteilt, wetterfeste und segeltaugliche Kleidung gehört natürlich dazu. Endlich an Bord vermit- teln Segelboot-Eigner und Skipper Know-How und Begeisterung für die große Leidenschaft. Alle Noch-Nicht-Segler gestalten die Fahrt aktiv mit und werden Teil der Faszination Segeln. Die Regattafelder verteilen sich über weiteTeile der schleswig-holsteini- schen Ostseeküste. Ob Heiligenhafen, Fehmarn, Großenbrode, Grömitz

Ob Heiligenhafen, Fehmarn, Großenbrode, Grömitz oder Travemünde, gestartet werden kann an vielen Marinas

oder Travemünde, gestartet werden kann an vielen Marinas entlang der Ost- seeküste. Die Regatta umfasst fünf See- meilen, Zeit spielt für viele dabei nur eine untergeordnete Rolle. Mit einem gemütlichen Beisammensein und der Verleihung der Teilnahmeurkunden klingen die erlebnisreichen Segeltörns in Ostholstein und Lübeck aus. An Bord eines Segelbootes sind schon so manche Freundschaften entstanden. Daher verspricht das Motto des größten Hafenverbundes in Europa nicht zu viel. „Freunde treffen Freunde“, sagt Sandra Belka von der BalticSailing-Geschäfts- stelle in Oldenburg, verantwortlich für die Organisation der Regatta. „Der FriendSHiP-Cup verbindet den Was- ser- und Landtourismus auf einzigartige Weise.” DieTeilnahme für alle interessierten Skipper und Mitsegler ist kostenfrei. Die Anmeldung kann bei den Hafenmeistern der BalticSailing-Partner- häfen, in der BalticSailing-Geschäftsstelle (Tel. 0 43 61/620 806) oder online abgegeben werden.

Mehr Informationen unter www.friendshipcup.de

werden. Mehr Informationen unter www.friendshipcup.de Loch 9, die Insel auf der Insel Inselgolfen mit Ostseeblick
werden. Mehr Informationen unter www.friendshipcup.de Loch 9, die Insel auf der Insel Inselgolfen mit Ostseeblick
werden. Mehr Informationen unter www.friendshipcup.de Loch 9, die Insel auf der Insel Inselgolfen mit Ostseeblick
werden. Mehr Informationen unter www.friendshipcup.de Loch 9, die Insel auf der Insel Inselgolfen mit Ostseeblick

Loch 9, die Insel auf der Insel

Inselgolfen mit Ostseeblick

Loch 9, die Insel auf der Insel Inselgolfen mit Ostseeblick 18-Loch-Anlage (Par 72) Öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz (Par

18-Loch-Anlage (Par 72)Loch 9, die Insel auf der Insel Inselgolfen mit Ostseeblick Öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz (Par 56) Öffentliche

Öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz (Par 56)Insel Inselgolfen mit Ostseeblick 18-Loch-Anlage (Par 72) Öffentliche Drivingrange mit 24 Übungsabschläge

Öffentliche Drivingrange mit 24 Übungsabschläge(Par 72) Öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz (Par 56) Golfakademie Restaurant mit Terrasse Schnupper- und

Golfakademie(Par 56) Öffentliche Drivingrange mit 24 Übungsabschläge Restaurant mit Terrasse Schnupper- und Aufbaukurse Golfshop

Restaurant mit TerrasseDrivingrange mit 24 Übungsabschläge Golfakademie Schnupper- und Aufbaukurse Golfshop / Leihmaterial g n u

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Golfpark Fehmarn | Wulfener Hals Weg | 23769 Fehmarn, Wulfen www.golfpark-fehmarn.de | info@golfpark-fehmarn.de Telefon: 04371-6969 | Fax: 04371-6330

Golfküste Schleswig-Holstein

Beste Aussichten für Golfer

Ob Anfänger oder erfahrener Golfer, Schleswig-Holstein hat für alle, die sich für den grünen Sport begeistern, ein vielfältiges Angebot auf den 64 Anlagen des Landes. Das fängt mit der Lage der Plätze an. Ab- schläge mit Aussichten direkt auf die Ostsee, Greens direkt an der Schlei – wer an der Ostseeküste einputten möchte, der kann mit den besten Aussichten rechnen. Besonders interessant ist die Region für Einsteiger. Denn viele Plätze bieten ganz unverbindlich Schnupper- kurse an. Hat einem die Probestunde ge- fallen, geht es ganz unkompliziert weiter. Zunächst steuert man die DGV-Platzreife an. Sie lässt sich auf allen Anlagen Schles- wig-Holsteins erwerben. Dann ersteht man für nur 29 Euro pro Jahr eine play golf* Karte und schon steht einem der große Golfhimmel im Norden offen. Denn über 30 Anlagen bieten den Karteninha- bern die Möglichkeit, als Gastspieler ganz ohne Mitgliedschaft nur gegen Greenfee zu spielen. Die Karte kann man übrigens bei allen teil- nehmenden Golfanlagen oder direkt bei der „Golf in Schleswig-Holstein GmbH“ er- werben. Mit diesem Angebot wurde Schleswig-Holstein das erste Bundesland, in dem man ohne den Nachweis einer Clubmitgliedschaft Golf spielen kann. An die erfahrenen Golfer wendet sich ein anderes, nicht minder interessantes Ange- bot. Mit der golfküsten*-card und der golfküsten*-card flexi hat man die beste Gelegenheit, die vielseitigen Golfanlagen unproblematisch für sich zu erschließen. Aus über 40 Anlagen kann sich der Besit-

zer einer solchen Karte seine fünf Lieblingsplätze aussuchen und je 18 beziehungsweise 9 Löcher spielen. Das Ganze kostet nur 169 bezie- hungsweise 99 Euro. Auch diese Karten lassen sich vor Ort bei allen teilnehmenden Golfan- lagen erstehen. Oder man bestellt sie direkt per Internet unter www.golfkueste.de.

Die Leistungen der golfküsten*-card

5 x 18 Löcher auf einer Auswahl von über 40 Golfanlagen in ganz Schleswig-Holstein

Jeweils eine 18-Loch-Runde pro Golfrunde (auf 9-Loch-Anlagen zwei Runden)

Gültigkeitsdauer: 12 Monate ab erster Runde. Maximal 24 Monate ab Verkauf

Preis: 169 Euro

Die Leistungen der golfküsten*-card flexi

5 x 9 Löcher auf einer Auswahl von über 40 Golfanlagen in ganz Schleswig-Holstein

Maximal zwei 9-Loch-Runden pro Golfanlage (zu einer 18-Loch-Runde kombinierbar)

Gültigkeitsdauer: 12 Monate ab erster Runde. Maximal 24 Monate ab Verkauf

Preis: 99 Euro

12 Monate ab erster Runde. Maximal 24 Monate ab Verkauf • Preis: 99 Euro www.ostsee-schleswig-holstein.de I

Natur & Erlebnis

Fehmarn

Die Reiterinsel ist ein Paradies für große und kleine Pferdefreunde

Es ist keineswegs ungewöhnlich, dass Fehmarn-Gäste mit einem An- hänger anreisen. Denn die große Ostsee-Insel hat sich schon lange zu einem Mekka der Reiter entwickelt. Und da kommen viele mit dem ei- genen Pferd. Es findet auf einem der schönen Inselhöfe ganz sicher eine passende „Ferienwohnung“.

Inselhöfe ganz sicher eine passende „Ferienwohnung“. Die Reiterhöfe auf Fehmarn bieten jedem Reiter das richtige
Inselhöfe ganz sicher eine passende „Ferienwohnung“. Die Reiterhöfe auf Fehmarn bieten jedem Reiter das richtige

Die Reiterhöfe auf Fehmarn bieten jedem Reiter das richtige Pferd

Aber natürlich kommen auch viele Pferdefreunde ohne eigenen Vier- beiner – in der Gewissheit, dass Fehmarn ihnen viel Auswahl bietet. Und in der Tat findet hier jeder sein spezielles Glück auf dem Pferde- rücken, ob bei Schnupperstunden für den ersten Kontakt zwischen Mensch und Tier, bei Ausritten in der Gruppe, die besonders für An- fänger interessant sind, oder beim Galopp entlang blühender Felder, wo Fortgeschrittene ihr Pferd einmal so richtig laufen lassen können. Im Übrigen kann man in jedem Ort der Insel zu einem Ausritt starten und dabei ein Stück unverfälschte Natur oder auch spannende Küs- tenabschnitte kennen lernen. In jedem Jahr – immer Ende Juni – lockt Fehmarn auch jene Pferde- freunde an, die nicht selbst reiten, wohl aber die Kulisse interessanter Turniere genießen wollen. Denn dann heißt es: auf zum Fehmarn Pferde-Festival. Auf dem Parcours versammelt sich die Elite der Spring- reiter: Derbysieger, Landesmeister und sogar Olympiateilnehmer. Bei mehreren Turnieren an aufeinander folgenden Tagen messen sie ihr Können im Sattel. Wer den Dressursport vorzieht, ist hier ebenfalls richtig. Denn gegen Ende des Festivals steht ihre Prüfung auf dem Pro- gramm. Zugleich zeigt sich, dass Fehmarn viel von Gastfreundschaft versteht. Denn das riesige Rahmenprogramm begeistert in jedem Jahr wieder die zahllosen Gäste. Ob Party oder Kinderprogramm, alles wird geboten.

Mehr Informationen unter www.reiten.fehmarn.de und www.reiten-auf-fehmarn.eu

Kellenhusen

Discgolf – ein neuer Sport findet immer mehr Fans

Es sind keine kleinen Bälle, die man einputtet. Vielmehr zielt man mit speziellen Wurfscheiben auf speziell entwickelte Metallkörbe. Aber an- sonsten ähneln sich die Regeln von Golf und Discgolf sehr. Am Ende kommt es darauf an, alle Bahnen mit möglichst wenigen Würfen zu überwinden. Seit Kellenhusen seine Anlage auf 22 Bahnen erweitert hat, verfügt das be- liebte Ostseebad über die derzeit größte Disc- golf-Anlage Deutsch- lands, auf der kürzlich die Discgolf-Elite ihre Deutsche Meisterschaft ausgetragen hat. Au- ßerdem kann man eine Bahn direkt am Ostsee- ufer spielen – auch das ist einmalig. Kein Wunder, dass Kellenhusen unter der deutschen Discgolf-Elite ein beliebtes Ziel ist. Aber auch alle anderen Urlaubsgäste können auf der Anlage antreten – und zwar kostenlos. Leihscheiben und alles weitere Zubehör erhält man im Kurzentrum des Ortes. Und für Anfänger gibt es von April bis September immer mittwochs um 18 beziehungsweise 18.30 Uhr Kurse, die ebenfalls kostenlos sind. Wer diesem Sport näher gekommen ist, der wird sehr schnell feststellen, dass dieses Vergnügen im Einklang mit der Natur steht. Vor dem Wurf muss man sich mit der jeweiligen Bahn gedanklich auseinandersetzen und überlegen, wie man die vor- handenen natürlichen Hindernisse am besten überwindet.

handenen natürlichen Hindernisse am besten überwindet. Kellenhusen Ein Wald, in dem auch Denkmale wachsen Der

Kellenhusen

Ein Wald, in dem auch Denkmale wachsen

Der Kellenhusener Forst ist das größte zusammenhängende Waldge- biet an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. „Da bleibt für Seeadler, Füchse, Dachse, für das Rotwild und die Wildschweine genügend Rück- zugsraum, auch wenn dieser Wald bei den Touristen sehr beliebt ist“, stellt Förster Thomas Tiede fest. Begegnungen mit den scheuen Tieren sind natürlich dennoch nicht ausgeschlossen. Außerdem bietet Tiede fachkundige Führungen durch den Wald an. Es ist nicht allein die Fauna, die begeistert. Der Forst hat auch viele sehr imposante Bäume zu bieten. Manche sind längst so etwas wie höl- zerne Denkmale. Zum Beispiel die 350 Jahre alte Fünfmarkseiche, die einst Modell stand, als es um die Gestaltung einer Münze ging. Auch die Wasserstandseiche zählt dazu, auf der noch heute die 1872 ange- brachte Markierung über den höchsten Stand einer verheerenden Sturmflut zu sehen ist. Neuerdings sind einige (natürlich noch sehr junge) Denkmäler hinzugekommen. Etwa die Präsidenteneiche, die der damalige Bundespräsident Johannes Rau pflanzte, oder die Minister- präsidenteneiche, die von Landesvater Peter Harry Carstensen in die Kellenhusener Erde gesetzt wurde.

Mehr Informationen unter www.kellenhusen.de

Geltinger Birk

Probstei

Wo wilde Pferde zu beobachten sind

Eine der ursprünglichsten Landschaften Schleswig-Holsteins liegt ganz im Norden direkt an der Ostseeküste. Es ist das Naturschutzgebiet „Gel- tinger Birk“ am Ausgang der Flensburger Förde: 773 Hektar Dünen, ein sand- und geröllbedeckender Außenstrand, Salzwiesen, verlandete Schilfsümpfe, kleine Eichenkratts – eine besondere Form des Nieder- walds – und eine weit in die Geltinger Bucht reichende flache Seegras- wiese. Diese Landschaft ist wild und deshalb ein Paradies für 170 verschiedene Vogelarten, für Graugans und Kranich, für Eis- vogel, Schwarzspecht und Schleiereule. Damit sie unver- ändert bleibt, wurden im März 2002 Konik-Pferde auf der Geltinger Birk ausgewildert. Gemeinsam mit einer Herde Hochlandrinder sorgen sie dafür, dass die Weideflächen abgegrast werden und so der Charakter des faszinieren- den Gebiets erhalten bleibt. Zu jeder Jahreszeit gehören hier Wanderungen zu Fuß oder per Rad zu den schönsten Naturerlebnissen in Ostangeln. Besonders im Sommer werden geführte Ausflüge durch diese urige Weidelandschaft angeboten.

Ausflüge durch diese urige Weidelandschaft angeboten. Mehr Informationen unter www.ferienlandostsee.de Als

Mehr Informationen unter www.ferienlandostsee.de

Als Strandpate Leben retten

Rund ums Korn in der Probstei

Vier Wochen lang kann man in der Probstei mit besonders erstaunten Gesichtern rechnen – denn so mancher Gast wird höchst überrascht sein, wenn er bei einer Fahrt durch die Ferienlandschaft rund um Schönberg gewaltige Figuren aus Stroh findet. Ob Drachen oder Pferde,

Traktoren oder mächtige Leuchttürme, stolze Störche oder Fische – die Fantasie der Stroh-Künstler kennt (fast) keine Grenzen. Der Hintergrund für diese un-

Die Siegerinnen 2011: Eine Kornnatter in Begleitung von Kornkönigin und-prinzessin
Die Siegerinnen 2011:
Eine Kornnatter in Begleitung von
Kornkönigin und-prinzessin

gewöhnliche, alle Gäste begeis- ternde Schau: die Probsteier

Korntage, die vier Wochen lang vom 21. Juli bis zum 19. August 2012 die Landschaft bestimmen. Es ist Tradition, dass sich jeder Ort etwas Be- sonderes einfallen lässt und das gestaltete Ergebnis dann der Öffentlichkeit präsentiert. Dass es in diesem Strohfigu- renwettbewerb am Ende auch einen Sieger gibt, versteht sich natürlich von selbst. Und auch das bieten die Korn- tage: einige Dutzend unter- haltsame, lehrreiche und spannende Veranstaltungen rund ums Korn und als Repräsentanten eine Kornkönigin und eine Kornprinzessin. Wer die Landschaft lieber mit dem Rad als mit dem Auto erfahren möchte, ist in der Probstei ebenfalls bestens aufgehoben. Neben dem

Die DLRG Schleswig-Holstein wirbt um neue Strandpaten
Die DLRG Schleswig-Holstein
wirbt um neue Strandpaten

Man muss nicht Rettungsschwimmer werden, um entscheidend zur Si- cherheit an Badestränden beizutragen. Die Deutsche Lebens-Rettungs- Gesellschaft (DLRG) Landesverband Schleswig-Holstein e.V. bietet jetzt eine so genannte „Strandpatenschaft“ an – eine besondere Mitglied- schaft bei der Lebensretterorganisation. Der Strandpate übernimmt ganz einfach eine Patenschaft für einen Strand seiner Wahl und wird Fördermitglied in der örtlichen DLRG-Gliederung. Außer der Zahlung des Mitgliedsbeitrags gibt es keine zusätzlichen Verpflichtungen, aber einen besonders engen Kontakt zur DLRG: Eine persönliche Urkunde, regelmäßige Informationen über die Arbeit der DLRG und die Einla- dungen zu den Aktionen machen die Strandpatenschaft zu einem tol- len Angebot, das bereits viele Schleswig-Holsteiner und Gäste angenommen haben.

viele Schleswig-Holsteiner und Gäste angenommen haben. An Schönheiten wie der Krokauer Mühle vorbei führen die

An Schönheiten wie der Krokauer Mühle vorbei führen die Themenrouten für Radler in der Probstei

attraktiven Ostseeküsten-Radweg locken noch drei andere ausgeschil- derte Themen-Strecken: die Kultur-Route, die Natur-Route und die Maritim-Route. Dazu werden in der Saison auch geführte Radtouren sowohl ab Laboe als auch ab Schönberg angeboten. Ein besonderes Highlight im Jahr ist die Radtour „Fiefbergen-Rund“.

Mehr Informationen unter www.sh.dlrg.de/strandpaten

Mehr Infos unter www.schoenberg.de, www.probstei.de und www.laboe.de. Alle Termine unter www.veranstaltungen.probstei.de.

Natur & Erlebnis

Holsteinische Schweiz Radeln, Wandern, Kanufahren: Diese Urlaubslandschaft bietet einfach alles
Holsteinische Schweiz
Radeln, Wandern, Kanufahren:
Diese Urlaubslandschaft bietet einfach alles

Mit über 200 klaren Seen, sanften Hügeln und lichten Laubwäldern ist der Naturpark Holsteinische Schweiz eine der spannendsten Ge- genden des Landes. Einst formten gigantische Gletscher diese Land- schaft und schufen so einen Lebensraum auch für seltene Tier- und Pflanzenarten. Diese Region – mit 750 Quadratkilometern der größte Naturpark des Bundeslands – wartet geradezu darauf entdeckt zu wer- den. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Egal ob zu Fuß, per Rad, mit dem Kanu oder auf dem Pferderücken, jede Ausflugsform ist denkbar. Und jede ist in besonderer Weise erholsam. Ob in Grebin, Bösdorf, Dersau, Bosau, Eutin, Plön oder Malente, in jedem dieser Orte kann man zu solch reizvollen Ausflügen starten. Hier ein paar Beispiele:

Radeln Zwölf beschilderte Touren locken in die bäuerlich-naturnahe Landschaft, die hier und da überraschend hügelig daher- kommt. Dabei stehen die Tou- ren stets unter einem beson- deren Motto – etwa der Gü- ter-, Mühlen-, Städtchen-, Dörfer-, Berg-, Felder- und der Landroute. Die Distanzen variieren und liegen zwischen 24 und 57 Kilometern. Wer es geschickt macht, legt zwi- schendurch immer mal eine Pause an einem Badeplätz- chen ein.

Reiten Vor allem einige Orts- teile von Bad Malente und

auch das Mühlenörtchen Gre- bin stehen bei Reitern hoch im Kurs. Zahlreiche Reiterhöfe machen es leicht, die attraktive Landschaft hoch zu Ross zu erleben. Paddeln Bei so viel Wasser ist ein Ausflug per Paddelboot besonders empfehlenswert. Ob eine Tagestour auf einem See oder eine Wasser- wanderung auf der malerischen Schwentine, die Perspektiven, die sich per Boot erschließen, haben immer einen besonderen Reiz. Kanus las- sen sich in Eutin, Malente und Plön leihen. Mit dem eigenen Boot

kann man aber auch von Malente oder Bosau, von Bösdorf-Nieder- kleveetz oder Dersau aus starten. Ist man mehrere Tage unterwegs, kann man zur Nacht etliche Campingplätze und so manches Land- gasthaus ansteuern. Wandern Das weit verzweigte Wegenetz lässt jede Tourenlänge zu. Und wer es besonders bequem haben will, der steigt zwischendurch für eine Strecke auf eines der zahlreichen Schiffe auf den Seen um. Man kann sich aber auch für Höchstleistungen entscheiden – auf dem Europäischen Fernwanderweg 1/6, der durch die Region führt: von Preetz über Plön und Bösdorf bis nach Malente und Eutin und schließ- lich bis zur Ostsee. Schiffstouren Hier wartet eine große Auswahl: Die 5-Seen-Fahrt star- tet von Malente, Niederkleveetz, Timmdorf und Plön aus zu einer Reise über den Dieksee, den Langensee, den Behlersee, den Höftsee und den Ede- bergsee. Die Kellersee-Fahrt mit dem schönen Lustschiff „Luise“ umrundet das attrak- tive Gewässer und läuft dabei mehrere Anleger in Malente und in Eutin an. Die Große Plöner Seenfahrt erschließt mit dem größten Boot der Region den Ostteil des Sees bis nach Dersau und Asche- berg. Am Anleger Prinzenin- sel kann man zur Bosau-Fahrt umsteigen. Die Bosau-Fahrt verbindet mehrere Anlege- stellen Plöns mit dem romantischen Örtchen Bosau. Auf dieser Fahrt kann man auch sein Fahrrad mitnehmen. Die Große Eutiner Seenfahrt umkurvt die Liebes- und die Fasaneninsel. Kaffeetrinken ist an Bord oder auf halber Strecke am Redderkrug besonders schön.

Mehr Informationen unter www.holsteinischeschweiz.de und www.bad-malente.de

Zu Wasser und zu Lande: Radeln und Paddeln begeistern Besucher der Holsteinischen Schweiz
Zu Wasser und zu Lande:
Radeln und Paddeln begeistern
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TIERISCHE

Grömitz

Feuer, Licht und Laser

Er gehört inzwischen fest ins Jahresprogramm: der Grömitzer Lichter- Sommer. Im Schein von Feuer, Licht und Laser erstrahlt das Ostseebad vom 11. Juli bis zum 22. August 2012 in vollem Glanz. Das Programm ist umwerfend. Es bietet alles, was die Nacht verzaubern kann, mit Lichteffekten in vielen Variationen, die alle Gäste in dieser Zeit immer mittwochs genießen können. Die Idee ist erst zwei Jahre alt, aber sie war von Beginn an Publikumsmagnet. Ob stimmungsvolle Lichtinstal-

Auch das Kloster Cismar bildet jedes Jahr die malerische Kulisse einer Veranstaltung
Auch das Kloster Cismar bildet jedes Jahr die malerische Kulisse einer Veranstaltung

lationen im alten Klostergemäuer zu bezaubernder Klaviermusik oder ein schillerndes Feuerwerk zu rockigen Klängen am Lensterstrand, jeder Lichter-Sommer Abend hat seine ganz eigene Note und begeistert mit optisch-akustischen Meisterwerken. Krönender Abschluss wird auch in der kommenden Saison wieder das beliebte Höhenfeuerwerk „Ostsee in Flammen“ am 31. August sein.

Mehr Informationen unter www.lichter-sommer.de

Grömitz

Immer neuer Freizeitspaß

Urlaubsfreuden sind immer dann garantiert, wenn das Unterhaltungsangebot stimmt. Das wissen auch die Ferienmacher in Grömitz ganz genau und erweitern ihr Freizeitspaß- Angebot Jahr für Jahr. Brandneu sind drei tolle Projekte: der Boule- und Bewegungs- platz im Kurpark, am Lensterstrand der Aus- sichtsturm mit Blick hoch über den Deich sowie der spektakuläre Ostsee Kletterpark. In Höhen zwischen 4 und 10 Metern kann man gut gesichert zum Beispiel über wacke- lige Brücken spazieren, sich per Tampen von Stamm zu Stamm schwingen oder mit einer Seilbahn sanft auf den Boden zurückgleiten. Alle Freiluftangebote sind natürlich bei tro- ckenem Wetter ideal. Was aber bei Schietwetter tun? Auch da hat Grö- mitz vorgesorgt. Dann locken das Erlebnis-Meerwasser-Brandungsbad „Grömitzer Welle“ mit 1.000 qm Wasserfläche, die Indoor-Soccer-Halle, deren Dach bei Sonne zur Seite geschoben werden kann und die Tauch- gondel an der Seebrücke, mit der man auf den Grund der Ostsee vor- dringt und trotzdem trocken bleibt.

Mehr Informationen unter www.groemitz.de

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Kommen Sie nach Hamburg und lassen Sie sich in die Welt von Hagenbeck entführen. Erleben Sie, z. B. beim Füttern der Elefanten und Giraffen, Europas schönsten Tierpark mit mehr als 1.850 Tieren aller Kontinente. Oder gehen Sie im 8.000 m 2 großen Tropen-Aquarium auf Tropen-Expedition und verbringen einen aufregenden Tag rund um den Äquator. Die spektakuläre Einsicht in das Große Hai-Atoll werden Sie nicht vergessen. So wird Ihr Urlaub zum Erlebnis.

BAB 7 , Abfahrt HH-Stellingen

hagenbeck.de

Ostsee Magazin

Natur & Erlebnis

Lensahn

Ein sehr lebendiges Museum

Mehr als 4.000 alte Gerätschaften und Werkzeuge, viele landwirt- schaftliche Fahrzeuge vom Pferdewagen bis zum Trecker – so zeigt der Museumshof Lensahn seinen Besuchern, wie die Großeltern auf dem Land gelebt und gewirtschaftet haben. Und das Beste daran: Man darf alles nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und vieles sogar auch selbst ausprobieren. Das hat schon viele Besucher begeistert. Das ist aber noch längst nicht alles. So gibt es einen zweiein- halb Kilometer langen Naturlehr- pfad, der an Getreidefeldern, Teichbiotopen, einem spannen- den Labyrinth, einem Bauern- und Rosengarten und einer Allee

mit 235 Baumarten und 232

alten Obstsorten entlangführt. Auf dem Pfad lernt man unter anderem Flachs, Hanf und Tabak ken- nen. Außerdem lädt ein Aussichtsturm zum Hinaufklettern ein. Wie es sich für einen Hof gehört, findet man dort natürlich auch Tiere:

von Ponys, Ziegen, Schweinen und Geflügel bis hin zu Kaninchen, Schafen und zwei Hochlandrindern, die auf die Namen Rosa und Willi hören. Übrigens: Auf Wunsch wird auch auf plattdeutsch informiert.

Geschichte zum Anfassen auf dem Museumshof Lensahn

Mehr Informationen unter www.museumshof-lensahn.de.

Gruber See

Ruhe ist das große Gut der Region

Fernab vom Straßenverkehr liegt mit dem „Oldenburger Graben“ ein Kleinod der Natur, ein ideales Gebiet für Wanderungen. Wer hier auf- merksam unterwegs ist, der wird so manche seltene Pflanzen- oder Vo-

Ursprünglich und faszinierend schön: Die Landschaft bei Grube
Ursprünglich und faszinierend schön: Die Landschaft bei Grube

gelart entdecken. Dass „Meister Adebar“ hier seit Generationen zu Hause ist, spricht für sich. Das gewaltige Nest auf dem Schornstein der ehemaligen Meierei von Grube ist in jeder Saison besetzt. Wer auf der Suche nach guten Aussichtspunkten ist, dem sei der 6.700 qm große Paasch-Eyler-Platz bei Grube empfohlen. Dort überblickt man das ganze Areal des trocken gelegten Gruber Sees.

Mehr Informationen unter www.gemeinde-grube.de.

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Hotline: 01805-66 69 01 01
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Tel. 04502 - 888 432

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So findet man die Fernrohre Insgesamt drei Beobachtungs- plätze sind für Besucher eingerich- tet, zwei
So findet man die Fernrohre
Insgesamt drei Beobachtungs-
plätze sind für Besucher eingerich-
tet, zwei in Rathjensdorf und einer
in Barsbek. Sie sind in der Regel
von April bis Anfang Juli besetzt.
Rathjensdorf Anfahrt von Plön
über die B 430 Richtung Lütjen-
burg, nach etwa 3 Kilometern links
ab Richtung Lebrade, nach einem
weiteren Kilometer erneut links ab
Richtung Rathjensdorf. Am Orts-
eingang ist links ein Parkplatz ein-
gerichtet. Ein Schild weist den
richtigen Weg.
Barsbek Anfahrt von Kiel über die
B 502 über Mönkeberg und Lut-
terbek bis Barsbek. Am Dorfplatz
parken. Bei der Feuerwehr steht
eine große Infotafel. Der Platten-
weg von dort führt Richtung Ma-
rina Wendtorf. Nach rund 1.300
Metern erreicht man die Station.

Adler in Sicht

Jedes Jahr kommen ein paar tausend Besucher in die Beobachtungsstationen

Ob es stimmt, weiß der Himmel, aber die Geschichte ist unter Ornitho- logen ein Dauerbrenner. Sie erzählt von einem stattlichen Adlermänn- chen und einem noch stattlicheren Adlerweibchen. Er stand deutlich unter der Knute seiner Horstgenossin. Kam er als treu sorgender Vater mit einem Fisch nach Hause, musste er den Fang einfach nur abwerfen und ganz schnell wieder verschwinden. Doch eines Tages durfte er auf dem Nestrand sitzen, konnte sogar seine Gefährtin füttern, Frieden schien eingekehrt zu sein im Geäst der mäch- tigen Buche. „Aber es währte nur einen Tag“, erzählt Volker Latendorf. „Es war der Vatertag damals.“ Am nächsten Tag stellte die gefiederte Lady die alte Ordnung wieder her. Latendorf grinst und meint: „Zu- mindest erzählt man es sich so.“ Eines ist aber sicher: Wenn es sich so zugetragen hat, dann hat es auch jemand beobachtet, denn an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins sind Seeadler während der Brutzeit dauernd unter Beobachtung. Dafür sorgt der Verein „Projektgruppe Seeadlerschutz“, bei dem Latendorf ange- stellt ist. Er betreut die Beobachtungs- posten, die im gebührenden Abstand zum Adlerhorst Position bezogen haben. Denn Adlertrophäen sind beliebt und so mancher Eierdieb war in den Wäldern an der Ostseeküste und der Holsteinischen Schweiz schon unterwegs. Latendorf:

„Die Chance, unerkannt mit seiner Beute zu entkommen, ist nicht groß.“ Man sieht ihm an, dass ihn das freut. In den 80er Jahren war der Bestand hochgradig gefährdet. Und als man sich dann um ihren Schutz bemühte, geschah das in aller Heimlichkeit. Keiner sollte

wissen, wo sich die Horste befanden –

niemand sollte die Möglichkeit haben, die seltenen Gelege zu zerstören. Latendorf: „Und unser Schutz war sehr erfolgreich, der Bestand wuchs.“ Als dann aber ein Adlerpärchen seinen Horst in Sichtweite der Plöner Innenstadt anlegte, war Schluss mit dem Ausschluss der Öffentlichkeit. Latendorf: „Der Verein hat den Spieß einfach umgekehrt und drei Be- obachtungsstationen geschaffen, die jeder ansteuern kann.“ Das war

1991 – und seither ist die Zahl der Vogelbetrachter immer weiter ange- stiegen. Inzwischen sind es jährlich mehrere tausend, aus ganz Deutsch- land und sogar aus dem Ausland, die entweder nach Barsbek bei Kiel oder auch nach Rathjensdorf in der Nähe von Plön pilgern. Besonders beliebt ist ein Aussichts- punkt, der am Ortseingang von Rathjensdorf unübersehbar ausge- schildert ist. Schon nach 80 Metern

erreicht man die Fernrohre. Gleich nebenan steht der alte Wohnwagen am Waldrand, in dem die ehrenamtlichen Betreuer eine oder mehrere Wochen kampieren, um den Schutz des Adlerpärchens und seiner Jun- gen zu sichern, die sich rund 700 Meter weiter im Buchengeäst einge- richtet haben. Seeadler sind schon wegen ihrer Flügel- spannweite von bis zu knapp zweiein- halb Metern imposant. Die Schwingen wirken im Flug fast rechteckig. Und weil man dann die weißen Schwanzfedern kaum noch erkennen kann, sprechen Or- nithologen von ihnen als fliegende Ge- rüstbretter. Diese „Bretter“ bekommt man an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste und auch in der Holstei- nischen Schweiz heute wieder oft zu Ge- sicht. „Wir zählen wohl etwa 70 Reviere. Jedes ist jeweils mit einem Paar besetzt“,

sagt Volker Latendorf. Aber noch ist

Platz für Neulinge. „So etwa 100 Paare könnten hier wohl leben.“ Mit Zuwachs ist auch zu rechnen. Viele Paare ziehen erfolgreich Nachwuchs auf. Meist sind es zwei hungrige Schnä-

bel, die rund drei Monate lang zu versorgen sind. Dann fliegen die Jun- gen ihrer Wege.

zu versorgen sind. Dann fliegen die Jun- gen ihrer Wege. Die weißen Schwanzfedern sind ein typisches

Die weißen Schwanzfedern sind ein typisches Merkmal von Seeadlern. Allerdings erkennt man sie meist nur, wenn der mächtige Vogel sitzt

Mehr Informationen unter www.projektgruppeseeadlerschutz.de.

Alle Leuchttürme auf einen Blick Sie faszinieren und wecken Fernweh auf die große weite Welt:

Alle Leuchttürme auf einen Blick

Sie faszinieren und wecken Fernweh auf die große weite Welt: die Wegweiser der Kapitäne. Leuchttürme sind Symbol für Küste und Meer. Wir stellen fünfzehn von ihnen vor, die an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins zu finden sind.

Flensburger Förde, Geltinger Bucht, Steinkirchen 1963 löste der Leuchtturm Kalkgrund das gleichnamige Feu- erschiff ab, das dort seit 1910 verankert war, um den Schif- fen den Weg in die Flensburger Förde zu weisen und sie vom flachen Kalkgrund fernzuhalten.

Pommerby Den 1908 / 1909 gebauten und 24 Meter hohen Leuchtturm Falshöft (Foto) findet man an der Südseite der Einfahrt zur Flensburger Förde. Es handelt sich um einen weißen, gussei- sernen Turm mit rotem Band, der an Land steht. Von 1910 bis Anfang März 2002 war dieser Leuchtturm mit Quermarken- feuer aktiv. 2010 feierte der Turm sein 100-jähriges Beste- hen! Heute ist es möglich, hoch oben im Trauzimmer des Leuchtturmes zu heiraten.

Kappeln/Schlei Der weiße, runde Leuchtturm Schleimünde mit seinem schwarzen Band zeigt den Schiffen den Weg in die Schlei. Im Jahr 1871 wurde er in Betrieb genommen und hält seitdem einen außergewöhnlichen Rekord: Kein Leuchtturm wurde so oft gestrichen wie er!

Kieler Förde/Probstei Der Leuchtturm Kiel steht 4 Seemeilen von der Küste entfernt mitten in der Ostsee. Am 5. Juli 1967 ging der Leuchtturm, anstelle des Feuerschiffes »Kiel«, auch gleichzeitig als Lot- senstation in Betrieb. Der Leuchtturm Kiel ist der einzige heute noch besetzte Lotsenstation in Deutschland.

Kiel-Holtenau Der Holtenauer Leuchtturm an der Einfahrt zur Schleuse Kiel- Holtenau zählt zu den schönsten Leuchtfeuern an der deut- schen Küste. Eine Gedenktafel an seiner Außenwand erinnert an die Einweihung des Kanals 1895. Es gibt die Möglichkeit, sich im Leuchtturm trauen zu lassen.

Bülk, Strande Der Bülker Leuchtturm ist 25,60 Meter hoch. Wer die 98 Stu- fen bis zur Plattform erklimmt, hat von dort einen herrlichen Blick über die Eckernförder Bucht und über die Kieler Förde. Bei guter Sicht kann man sogar einen Teil der Dänischen In- seln erkennen.

Hohwacht, Behrensdorf Der 1915/16 erbaute, 40 Meter hohe Leuchtturm Neuland schloss die Seezeichenlücke zwischen dem Fehmarnsund und der Kieler Förde. Bis 1982 taten hier zwei Leuchtturmwärter im 24-stündlichen Wechsel ihren Dienst. Der Leuchtturm ist weiterhin in Betrieb und gelegentlich besteigbar. Es ist mög- lich, sich dort trauen zu lassen.

Heiligenhafen Seit 1885 brannte an einem Fischerhaus eine einfache La- terne, sie war der erste Leuchtturm von Heiligenhafen und wies den Schiffen die Einfahrt in den dortigen Hafen. 1907 wurde dann ein 12 Meter hoher, runder Leuchtturm gebaut, der 1938 von dem heutigen viereckigenTurm abgelöst wurde.

Flügge, Fehmarn Der 37 m hohe Leuchtturm ist seit 1916 in Betrieb. Der Turm war zunächst gelb mit roter Laterne und trug von 1977 bis 2009 eine charakteristische rot-weiße Glasalplattenverklei- dung. Im Jahr 2009 wurde er durch Restaurationsarbeiten wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt

Westermarkelsdorf, Fehmarn Von Westermarkelsdorf an der nordwestlichsten Ecke Feh- marns weist der Leuchtturm den Schiffen im Fehmarnbelt den Weg. Hier hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Wet- terstation. Immer, wenn man im Radio oder Fernsehen das Wetter von Fehmarn hören oder sehen kann, kommt es aus dieser Wetterstation.

Marienleuchte, Fehmarn Der erste Leuchtturm im Nordosten von Fehmarn wurde 1832 in Betrieb genommen. Die Marienleuchte wurde nach der dä- nischen Königin Maria Sophie Friederike benannt. 1965/67 wurde nördlich des alten Turmes ein 33 Meter hoher Stahlbe- ton-Leuchtturm errichtet, der zusätzlich einen roten Warn- sektor für den Fähr-Querverkehr der Vogelfluglinie zeigt.

Staberhuk/Fehmarn Der 22 Meter hohe Leuchtturm Staberhuk im Südosten der Insel ist seit 1904 in Betrieb. Die Ostseite des Turmes besteht noch aus den original gelben Ziegeln, aus denen er seinerzeit errichtet wurde. Das Laternenhaus stammt vom alten Leucht- turm Helgolands.

Dahme Auf halbem Weg von Fehmarn nach Travemünde steht der Leuchtturm Dahmeshöved auf einer Geländehöhe ("höved"). Er dient der Schifffahrt in der Mecklenburger Bucht als Ori- entierungsfeuer. Im Wachturm beobachteten die Leuchtturm- wärter rund um die Uhr die Wetterlage. Von April bis Oktober kann der Leuchtturm besichtigt werden, freitags sind auch Trauungen möglich.

Neustadt Der Leuchtturm Pelzerhaken bei Neustadt an der Lübecker

Bucht wurde 1843 mit einer Höhe von 12 Metern erbaut. Bis

1864 war Neustadt der südlichste Ostseehafen Dänemarks,

und der Leuchtturmwärter war somit auch Zollassistent.1936 wurde der Leuchtturm dann auf seine heutige Größe von 19 Metern erhöht.

Travemünde

Der 31 Meter hohe alte LeuchtturmTravemünde wurde bereits

1539 von holländischen Maurern erbaut. Nur der hölzerne

Turmaufsatz fiel 1827 einem Blitzeinschlag zum Opfer und wurde nicht wieder hergestellt. Das Licht wurde dem Leucht- turm 1972 vom Maritim-Hochhaus ausgeknipst, das nun mit 119 Metern das höchste Leuchtfeuer der Welt darstellt.

Konzerte, Events und andere Highlights

Termine, die sie sich merken sollten

Sport, Kultur, Genießerfreuden – das Veranstaltungsangebot an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins und in der Holsteinischen Schweiz ist wahrhaft gigantisch. Die Redaktion hat hier die wichtigsten Termine zusammengefasst, damit jeder Leser sein Highlight findet. Die unterschiedlich farbigen Merkpunkte zeigen dabei an, in welchem der elf Feriengebiete die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

Januar

l

01.01. Hohwacht, Hohwachter Strandleuchten, Hohwachter Flunder

l

Januar-März 25. Schleswig-Holstein Gourmet Festival, verschiedene Orte

Februar

l

18.02. Fehmarn, Inselkarneval, Burger Marktplatz

l

26.02. Scharbeutz, Strandderby, Aktionsstrand Scharbeutz

März

l

26.03. Travemünde, 30 Jahre ostseegericht*, Maritim Hotel

l

29.03.-01.04. Laboe, 12. Dorschtage

April

l

07.-09.04. Heiligenhafen, Family Days, Binnensee bei der Segelschule Malicke

l

27.-29.04. Weissenhäuser Strand, Baltic-Soul Weekend

l

28.04.-01.05. Damp, Kite-Surf-Trophy

l

April Bunte Ostermärkte und lodernde Osterfeuer, verschiedene Orte

l

April Weissenhäuser Strand Eröffnung der Wakeboard- und Wasserskianlage

Mai

l

01.05. Gelting, Maifeier, Peter-Schwennsen-Haus

l

04.05.-06.05. Timmendorfer Strand, Sparkasse Holstein Beach Polo Masters, Strand Maritim Seebrücke

l

06.05. Grömitz, Grömitzer Sun Run, Promenade

l

12.05. 2. Weltfischbrötchentag, verschiedene Orte

l

12.-13.05. Damp, 8. Roll & Skate Ostseebad Damp

l

17.-20.-05. Neustadt-Pelzerhaken, Surffestival, Wassersportzentrum

l

17.-20.05. Plön, Plöner Jazz-Festival, Aula am Schiffsthal

l

17.-20.05. Eutin, BluesBaltica

l

17.-20.05. Kappeln,

Kappelner Heringstage, Hafenmeile

l

25. - 28.05. Eckernförde, Aalregatta, Hafen

l

26.-27.05. Lütjenburg, Wikingerlager, Turmhügelburg

l

26.05.-27.05. Scharbeutz, Open-Air Kino

l

26.-28.05. Fehmarn, Inselsommer –Saisoneröffnungsfest, Burgtiefe, Südstrand-Promenade

l

26.-28.05. Großenbrode, Kulinarische Meile,

Südstrand-Promenade

l

31.05.-02.06. Neustadt, Hanseboot ancora boat show, ancora marina Yachthafen

Juni

l

08.-10.06. Bad Malente-Gremsmühlen, 30. Internationales Musikfest, Kurpark

l

09.06. Kellenhusen, Seebrücke im Lichtermeer

l

09.06. Schönberg, Thing Tag am Probstei Museum

l

16.-24.06 Kiel, Kieler Woche, Kai/Hafen

l

22.-24.06. Fehmarn, Fehmarn Pferdefestival,

Burg, Tunierplatz

l

23.-24.06. Dahme, Shantychortreffen

l

23.06.-02.09. Bad Segeberg, Karl-May-Spiele mit dem Stück „Winnetou II“

l

24.06. Friendship-Cup, verschiedene Häfen entlang der Ostseeküste

l

Juni Selent, Motorradgottesdienst Selent, St. Servatiuskirche

Juli

l

01.07.- 31.10. Natur-Genuss-Festival - Stiftungsland Genießerland, verschiedene Orte

l

06.-08-07. Eckernförde, Sprottentage, Hafen

l

07.-09.07. Ahrensbök, Heimat- und Schützenfest,

Festplatz Langendamm

l

07.07.-26.08. Schleswig-Holstein Musik Festival

(Länderschwerpunkt China),

verschiedene Orte

l

11.07.-22.08. Grömitz, Grömitzer Lichter Sommer

l

13.07. Dahme, Seebrückenfest

l

13.-15.07. Großenbrode, Promenadenfest,

Südstrand-Promenade

l

13.-15.07. Schönberger Strand,

12. Schönberger Seebrückenfest, Seebrückenvorplatz, Promenade

l

13.-22.07. Heiligenhafener Hafenfesttage

l

14.07. Gelting, 12. Shanty-Chor-Treffen, Birkhalle

Änderungen vorbehalten

l

14.-22.07. Eutin, Kunst trifft Handwerk –

Feines und Originelles am Schloss

l

15.07. + 12.08. Behrensdorf, Leuchtturmtage

Behrensdorf, Leuchtturm Neuland

l

19.-22.07. Timmendorfer Strand,

Lansons Lukullische Meile, Kurpromenade

l

20.-22.07. Bad Malente, 6. Connemara Open Air

Folkfestival, Kurpark

l

20.-29.07. Travemünde, 123. Travemünder Woche

l

21.-22.07. Glücksburg, Piratenfest Glücksburg,

Kurpark, Strand Sandwig

l

27.-28.07. Süssau, Sussauer Sause,

Promenade Süssau

l

27.-29.07. Fehmarn,

Stand up Paddeling Festival, Burgtiefe,

Südstrand an der Westmole

l

27.-29.07. Lensahn,

Internationaler Triple Ultra Triathlon,

Waldschwimmbad und Schützenplatz

l

27.-29.07. Schleswig, Wikingertage, Königswiesen

l

29.07. Bad Segeberg, Entenrennen, Promenade des

Großen Segeberger Sees

l

30.07.-18.08. Hohwacht,

9. Hohwachter Boogie-, Blues- und Folknächte

l

Juli-August Eutin, Eutiner Festspiele,

Musiktheater im Schlossgarten

l

Ende Juli/Anfang August Hohwachter Bucht,

Hohwachter-Bucht-Piratenwoche

Lübecker Bucht

Ostseeferienland

Holsteinische Schweiz

Heiligenhafen & Holsteiner Ostsee Land

Fehmarn

Hohwachter Bucht

Probstei

Kieler Förde

Eckernförder Bucht

Ostseefjord Schlei

Flensburger Förde

Verschiedene Regionen

Schlei Flensburger Förde Verschiedene Regionen l Juli Piratenwoche auf der Ostsee, verschiedene Orte l Ende

l

Juli Piratenwoche auf der Ostsee,

verschiedene Orte

l

Ende Juli Sehlendorfer Strand, Großes Sommerfest

August

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02.-05.08. Scharbeutz, 10. Straßenkünstlerfestival

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03.-05.08. Eckernförde, Piratenspektakel, Hafen

l

03.08.-05.08. Niendorf,

Niendorfer Hafentage & Fischmarkt, Hafen

l

04.-05.08. Schönhagen, Strandfest Schönhagen, Strand

l

05.08. Glücksburg, OstseeMan Triathlon

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05.08. Dahme, Kurpark in Flammen

l

05.08. Steinberg, Flens-Jazzfrühschoppen

mit der Holiday Jazz-Band,

Gut Oestergaard

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10.-12.08. Plön, 6. Plöner Stadtbuchtfest,

l

10.-12.08. Strande, Strander Hafenfest, Hafen

l

10.-12.08. Cismar, Klosterfest, Klosterdorf Cismar

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11.-12.08. Glücksburg,

10. Strandmeile Glücksburg und 15. DLRG-

Förde-Crossing, Kurpark

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16.-19.08. Laboe, German Classics, Hafen

l

17.-19.08. Kappeln, Kappelner Hafenfest,

Hafenmeile

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17.-19.08. Schönberger Strand,

Westernfahrt mit Trapperlager, Museumsbahnhof

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23.-26.08. Timmendorfer Strand, Deutsche smart Beach-

Volleyball Meisterschaften, Maritim Seebrücke

September

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02.-05.09. Heiligenhafen, ISSA Shantyfestival, Hafen

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07.-09.09. Damp, Drachenfestival on Tour

l

08.09. Heiligenhafen, Traum-Konzert Seebrücke

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29.-30.09. Kellenhusen, 5. Kellenhusener Discgolf-Open

Oktober

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5.-7.10. Travemünde, Herbstdrachenfest, Strand

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06.-27.10. Kellenhusen, 18. Hubertuswochen

l

12.-14.-10. Grömitz, StrandFood – feines Strand Festival,

Strandbereich Seebrückenvorplatz

November

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04.11. Scharbeutz, Hundstag, Aktionsstrand

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16.-18.11. Weissenhäuser Strand, Rolling Stone Weekend

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30.11.-23.12. Neustadt, Riesen-Adventskalender,

Zeittor-Museum am Kremper Tor

Dezember

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25.12.-1.1.2013 Travemünde, Neujahrsgarten,

Brügmanngarten

l

Dezember Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte,

verschiedene Orte

Mehr Infos im aktuellen Veranstaltungskalender unter www.ostsee-schleswig-holstein.de (Rubrik „Suchen & Buchen“)

Die Hindernisbahn für Skater

und Station:

1.

für Radfahrer.

Hindernisbahn für Skater und Station: 1. für Radfahrer. An der Küste tut sich was Millionenprojekte machen

An der Küste tut sich was

Millionenprojekte machen die Urlaubsregion Ostsee Schleswig-Holstein noch attraktiver

Die Promenaden der Seebäder der Ostseeküste Schleswig-Holsteins verändern gründlich ihr Gesicht. Weil viele Menschen einen Spazier- gang am Meer als besonders reizvoll empfinden, entstanden sie einst. Promenaden waren und sind deshalb der Stolz der Badeorte. Aber sie sind längst mehr als bloße Spazierwege. Wer eine Promenade von heute entlang flaniert, der kommt von einem Erlebnis zum anderen. Dass man dabei auch stets die Ostsee und ihren Strand im Blick hat, ist Teil des besonderen Flairs. Was das heißt, zeigen wir mit einem Spaziergang über die Promenade von Scharbeutz, die für 2,2 Millionen Euro viele zusätzliche Attraktionen bekommen hat. Sie ist kein Einzelfall an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins.

Hier unser Schritt-für-Schritt-Protokoll:

Wer die Scharbeutzer Promenade betritt, den empfängt kein schnur- gerader Weg. Vielmehr schlängelt sich ein einladender Parcours – mal

gepflastert, mal mit Holzbohlen belegt – durch Dünen und am Strand- hafer entlang. Von Haffkrug aus kommt man so schnell an eine Hin- dernisbahn für Radfahrer und Skater. Dass viele Kids diese Disziplin glänzend beherrschen, kann man da hervorragend beobachten. Die Sitzreihen für Zuschauer sind also gute Investitionen. Gleich darauf folgen zwei Raststationen. Die eine hat die Form eines Se- gelschiffs (mit einem richtigen Steuerrad), die zweite bietet Erfri- schungen an und heißt deshalb auch zu Recht „Ostsee-Oase“. Frisch gestärkt kann man dann auf den Bahnen des Dünengolfs sein Geschick beweisen. Der interessant gestaltete Minigolfparcours mit seinen Kunstrasenbahnen ist ein reizvolles Ziel für Besucher jeden Alters. Ein paar Schritte weiter kommt man erst zu einer Eltern-Kind-Schau- kel und dann zum Wellness- und Theaterstrand. Wer Lust hat, kann sich in modernen XL-Strandkörben mit Massagen, Mani- und Pedikü- ren sowie mit Obst- und Gemüsedrinks verwöhnen lassen. Auf der an-

4. Schaukel für Station: kleine und Eine große Urlauber. Unser Bummel über die neue Promenade
4.
Schaukel
für Station:
kleine und
Eine große
Urlauber.
Unser Bummel über die neue Promenade von Scharbeutz
2. Station: Ein und
kleiner Kiosk. Hier kann man
verschnaufen
genießen zugleich.
3. Station: beim
Knifflige
Hindernisse warten auf die Mini-
golfspieler
Dünengolf.
5. Station:
als
Bühne. Ein Strand

64

schließenden Freiluftbühne gibt es in der Saison bis zu 30 Aufführun- gen. Eine bemerkenswerte Zahl. Mit Publikum rechnet man auch am Aktionsstrand. Dort gibt es viel Platz, um zum Beispiel den Beachvol- leyballern zuzuschauen. Dann sind es nur noch wenige Schritte bis zur Seebrücke mit ihrem attraktiven Vorplatz, auf dem kaum ein kulinari- scher Wunsch offen bleibt. Der Platz ist besonders attraktiv, weil sich dahinter der Kurpark erstreckt. Die schöne Grünanlage ist erst kürzlich mit einer neuen Minigolfbahn aufgewertet worden. Ganz in der Nähe der Seebrücke liegt ein besonderes Kinderparadies:

Gumdas Spielstrand. Darauf steht ein stolzes Segelschiff, auf dem die Jüngsten nach Lust und Laune herumklettern können. Bevor die letzte DLRG-Station an der Scharbeutzer Promenade erreicht wird, spaziert man noch am Fitness-Parcours vorbei. Fazit: Wer sich auf den Weg an der Scharbeutzer Wasserkante entlang macht, kann mit einer äußerst erlebnisreichen Strecke rechnen. Dieser Weg gleich hinterm Strand ist prototypisch. Denn so oder ähnlich sehen Promenaden von heute an vielen Orten der Ostseeküste Schleswig- Holsteins aus. Dazu kommen zahlreiche andere Attraktionen:

Spannende Abenteuer erwarten die Gäste, wenn in Grömitz im Orts- teil Lensterstrand neben dem bereits geöffneten Hochseilgarten auch ein 13 Meter hoher Aussichtsturm entstanden ist. Bis Ostern 2012 wer- den hier insgesamt 3,3 Millionen Euro für die Erneuerung der touristi- schen Infrastruktur investiert. In Lensahn wird das Waldschwimmbad mit einem Finanzaufwand von etwa 381.000 Euro vollkommen neu gestaltet. Mit einer Investition von rund 2 Millionen Euro bekam das Wikingermuseum von Haithabu nahe Schleswig ein noch attraktiveres Gesicht und vermittelt nun anschaulich das Leben der Nordmänner auf sehr moderne Art mit Multimediainstallationen. Zu nennen ist außer- dem das neue Routensystem durch die Hüttener Berge.

Promenaden und Seebrücken üben seit jeher eine starke Anzie- hungskraft auf die Gäste aus. Kein Wunder, dass gerade hier zwischen Travemünde und Glücksburg besonders viel investiert wird. So will Hei-

ligenhafen ab Herbst 2011 für rund 5,3 Millionen Euro eine 450 Meter lange Erlebnis-Seebrücke schaffen. Die Eröffnung ist für Juni 2012 ge- plant. Sierksdorf plant eine Promenade in der Nähe des Hansa-Parks und Eckernförde baut für rund 44 Millionen auf der Hafenspitze einen ganz neuen Stadtteil in 1A-Lage. Dies sind nicht die einzigen Pläne. Besonderes Augenmerk verdient das Konzept, in Timmendorfer Strand eine Seebrücke zu errichten, an deren Ende ein asiatisch wirkendes Teehaus stehen wird – einmalig an der Ost- seeküste Schleswig-Holsteins. Das Projekt soll mit einer mehrtägigen Feier vom 15. bis 17. Juni 2012 eröffnet werden. Bemerkenswert ist aber auch der Grömitzer Plan, die drei Kilometer lange Promenade mit der Erleb- nismeile bis auf dieAußenmole desYachthafens um einen weiteren Kilo- meter zu verlängern. Ähnliches hat auch Neustadt vor. Dort soll die Promenade bald bis nach Rettin reichen.

Neue Hotels und Ferienhäuser erhöhen ebenfalls dieAttraktivität der Region. Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung. So schafft zum Bei- spiel Heiligenhafen auf der Halbinsel Steinwarder ein Areal von 100.000 Quadratmetern in allerbester Lage – Platz für zwei Hotels und weitere Fe- rienappartements. Nach längerer Anlaufzeit soll 2012 auch das histori- sche Village Schloss Weissenhaus in Betrieb genommen werden – ein Fünf-Sterne-Hotel mit vielfältigen Veranstaltungs- und Tagungsräumen an der Hohwachter Bucht.Andere Planungen bestehen für das Ostseefe- rienland mit Grömitz, Dahme und Kellenhusen, für Großenbrode, Feh- marn und den Priwall beiTravemünde. Besonders interessant ist auch das Vorhaben, in Kappeln den denkmalgeschützten Getreidespeicher am neuenYachthafen zu einem Hotel umzubauen. Bemerkenswert sind auch das gegenwärtig entstehende Hotelprojekt Bloom am Südstrand von Feh- marn, an dessen Entwicklung der berühmte Architekt Matteo Thun be- teiligt ist, und der Plan auf dem ehemaligen Marinegelände von Port Olpenitz einen neuen Hafen, ein Hotel sowie Ferien- und Eigentums- wohnungen zu errichten. So tragen die Millioneninvestitionen an der Ostsee Schleswig-Holstein dazu bei, dass Besucher immer ein aktuelles Angebot vorfinden.

bei, dass Besucher immer ein aktuelles Angebot vorfinden. 8. Station: An Gumdas Spielstrand können Kids auf
8. Station: An Gumdas Spielstrand können Kids auf Reisen gehen. 10. ist Station: Zur Muskelstärkung
8. Station: An Gumdas Spielstrand
können Kids auf Reisen gehen.
10.
ist
Station: Zur Muskelstärkung
gedacht.
der Fitness-Parcours
Sorgt überall
für Si-
cherheit:
die DLRG.
6. Station: Für Spieler und Zuschauer
äußerst interessant:
der Aktionsstrand.
7. Station: Der Kurpark ist eine
grüne
Oase zwischendurch.
www.ostsee-schleswig-holstein.de I 65
9. Station:
der Ausflug
übers
Wasser
auf Ein
Seebrücke.

Stadt & Kultur

Holsteinische Schweiz

Geschichtsträchtige Residenzen zwischen Wäldern und Seen

Die beiden kleinen Städte Eutin und Plön haben eine malerische Alt- stadt und liegen direkt am See. Schmale Gassen, Marktplatz mit Kirche und Rathaus und zahlreiche weitere historische Einzelbauten wie Windmühle, Aussichtsturm oder Gartenhäuser prägen das Bild. Beide Orte haben jeweils ein prächtiges Schloss:

Das Plöner Schloss ist eines der größten Schlösser Schleswig-Holsteins. Der mächtige Renaissancebau wurde von 1633 bis 1636 errichtet und ist die einzige Höhenburg des Landes. Zuerst war es Sitz der Plöner Herzöge, ab 1840 die offizielle Sommerresidenz des dänischen Königs, dann preußische Kadettenanstalt und später Internat. Heute beher- bergt der Prachtbau eine Optikerakademie. Der Besuch des Schlosses (mit Anmeldung) ist sehr empfehlenswert. Das vierflügelige Eutiner Schloss gehört zu den bedeutendsten höfi- schen Profanbauten Schleswig-Holsteins. Konflikte zwischen den Lü-

Hoch über dem See mit weitem Blick über die Landschaft: das Plöner Schloss

becker Bischöfen und der Bürgerschaft sorgten dafür, dass die Bischöfe im 13. Jahrhundert eine Residenz in sicherer Entfernung zur Hanse- stadt in Eutin errichten ließen und auch zeitweise hierher umzogen. Später wurde es Wohnschloss der Großherzöge von Oldenburg. 1689 wurden die Stadt und das Schloss nach einem Brand auf den alten Grundmauern wieder aufgebaut. Das Schloss kann mit Führung oder Audioguide besichtigt werden. Natürlich gibt es in den beiden Schloss-Städtchen spannende Veran- staltungen. Die Plöner Schlosskonzerte, der Eutiner Konzertsommer, das Plöner Jazzfestival oder die Eutiner Festspiele im Schlossgarten am See unterstreichen die Rolle der beiden Städte als kulturelle Kleinode im Naturpark Holsteinische Schweiz.

Mehr Informationen unter www.holsteinischeschweiz.de
Mehr Informationen unter www.holsteinischeschweiz.de

Umgeben von Wasser: das Eutiner Schloss

Fehmarn

Die Insellandschaft begeisterte einen großen Maler

Vier Sommer verbrachte Ernst Ludwig Kirchner, der zu den bedeu- tendsten Malern Deutschlands zählt, zwischen 1908 und 1914 auf Feh- marn. In dieser Zeit soll er 120 Ölbilder geschaffen haben, das sind zehn Prozent seines Lebenswerks. „Ich fand mein irdisches Paradies mit wundervoller Küstenbildung, manchmal von Südseereichtum. Hier er- lebte ich die letzte Einheit von Mensch und Natur“, so dokumentierte er damals seine Gefühle. Dem Ernst Ludwig Kirchner Verein ist es zu verdanken, dass heute auf der Insel eine umfangreiche Dokumentation mit Reproduktionen von Kirchners wichtigsten Bildern und aufschlussreichen Fotografien exis- tiert. In der Ausstellung kann man dem Maler, dessen Werke in den bedeutendsten Museen der Welt hängen, auf diese Weise sehr nahe kommen. Zu finden ist diese Dokumentation in Burg, der Inselhaupt- stadt, in der Bahnhofstraße 47.

in Burg, der Inselhaupt- stadt, in der Bahnhofstraße 47. Aber Fehmarn hat natürlich noch mehr museale

Aber Fehmarn hat natürlich noch mehr museale Schätze zu bieten. Hochinteressant ist auch das Peter-Wiepert-Heimatmuseum im ältesten Haus der Insel. Das so genannte Pastoren-Witwen-Haus wurde bereits 1581 errichtet und ist allein schon wegen der eigenen Geschichte einen Besuch wert. Im vergangenen Jahrhundert haben Heimatfreunde damit begonnen, in den 23 Ausstellungsräumen jede Epoche des Insellebens zu veranschaulichen. Ob Erdgeschichte oder Geologie, Zeugnisse der fehmarnschen Seeleute, Fischereiutensilien oder interessante Schiffs- modelle, alles findet sich hier. Ein weiteres Museum ist unter anderem ebenfalls wegen seines Ge- bäudes bemerkenswert. Das Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum in Lemkenhafen kann eine der wenigen noch erhaltenen und voll funk- tionsfähigen Segelwindmühlen präsentieren. Man kann sie schon von Weitem sehen und so den Weg in dieses Museum nicht verfehlen. Im Südosten liegt das Freilichtmuseum Katharinenhof. Im Eingangsbe- reich finden die Besucher mechanische Musikspielgeräte, Marionetten und Spielsachen aus drei Jahrhunderten. Der Höhepunkt aber sind die historischen Werkstätten, die allesamt von Fehmarn stammen: eine hundertjährige Buchdruckerei, eine historische Schmiede, eine Schrei- nerei aus der Jahrhundertwende, eine Töpferei und eine Weberei, deren ältester Webstuhl aus dem Jahr 1648 stammt. Abgerundet wird das Angebot durch eine Rauchkate und ein Backhaus, in dem noch heute das bei den Gästen sehr beliebte Steinofenbrot gebacken wird.

Mehr Informationen unter www.museen.fehmarn.de

Cismar

Ein Kloster, um das sich viele Künstler versammelt haben

Das Kloster Cismar ist Zentrum einer bemerkenswerten Künstlerkolonie
Das Kloster Cismar ist Zentrum einer bemerkenswerten Künstlerkolonie

Gerade mal 400 Einwohner hat das kleine Dörfchen Cismar im Ostseeferienland zwischen den Seebädern Grömitz und Kellenhu- sen. Doch kulturell gesehen ist es ein Schwergewicht. Die Reste einer gewaltigen Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert und der darin enthaltene geschnitzte Flü- gelaltar, der kurz nach 1300 in einer Lübecker Schnitzerwerkstatt entstand, haben es dazu gemacht. Erstens handelt es sich um den äl- testen Flügelaltar, den die Kunst- geschichte kennt. Zweitens zählt das Gemäuer zu den eindrucks-

vollsten Beispielen norddeutscher Backsteingotik und drittens hat der bemerkenswerte Bau dazu geführt, dass sich rund herum Künstler, Kunsthandwerker und ein interessan- tes Naturmuseum angesiedelt haben. Das Haus der Natur nennt sich selbst gern „etwas anderes Naturmuseum“. Nicht zuletzt, weil es eine gigantische, 4.000 Exponate große Muschelsammlung beherbergt – in Deutschland gibt es keine größere. Insgesamt stellt das Museum Zehn- tausende von Einzelstücken aus. Das Klosterdorf beherbergt viele in- teressante Künstler. Einer davon ist Jan Kollwitz, der Keramiken in einem traditionellen japanischen Brennofen herstellt. Typisch für den holzgefeuerten Ofen ist, dass Brand und Feuerung in einer gemeinsa- men Kammer stattfinden. Die Keramiken werden unglasiert in den Ofen eingesetzt und dann vier Tage lang ununterbrochen gebrannt. Rund um die Uhr wird ca. alle drei Minuten Holz in den Ofen geworfen. Bei Temperaturen um 1.300° C verschmilzt die Flugasche mit dem Ton zu einer natürlichen Glasur, die je nach Standort des Gefäßes im Ofen von einem tiefen, klaren Grün bis zu einem hellen, matten Beige variiert.

Rauch und Flammen hinterlassen rote und graue Färbungen auf den Gefäßen, an manchen Stellen im Ofen entsteht ein tiefes Blau. Im Schatten des ehrwürdigen Bene- diktiner-Klosters pflegt auch Han- nelore Fischer eine herausragende Kulturtechnik des ehemaligen Klosterlebens: die Gestaltung kunstvoller Schriften. Mit der Feder handgeschriebene Kostbar- keiten, wie Urkunden, Sinnsprü- che oder geschriebene Weishei- ten, führen in unserer hektischen Zeit wieder zu Ruhe und Samm- lung. Blattvergoldungen oder far-

big ausgeführte Buchstaben machen einzigartige Handschriften besonders kostbar. Wer diesen Künstlern und ihren Kollegen einmal über die Schulter schauen möchte, dem seien die Kunst- und Kulturtage empfohlen. Vom 17. bis 19. Juni 2012 öffnen alle Künstler ihre Ateliers und lassen sich für ihre Besu- cher an diesem Wochenende etwas ganz Besonderes einfallen. Zum Rahmenprogramm gehören u.a. ein Jazzkonzert im Innenhof der Klos- teranlage sowie eine geführte Fahrradtour unter dem Motto „Atelier- Hopping“. Der Höhepunkt in Cismar ist zweifelsfrei das Klosterfest, welches immer am zweiten August-Wochenende stattfindet. Seit mehr als 30 Jahren erwartet die Gäste ein buntes Markttreiben, wie man es wohl nur in Cismar findet. Übers Jahr verteilt werden verschiedene Konzerte in der Klosterkirche und im Innenhof veranstaltet. Besonders beliebt ist auch die Sonnenwendfeier im Juni mit der symbolischen Ver- treibung der Regenwolke durch die Klosterjäger.

Mehr Informationen unter www.cismar.de.

Dahme

Ein Turm mit atemberaubender Aussicht

Wer die 108 Stufen hinter sich hat, der mag vielleicht ein wenig nach Luft ringen, wirklich atemberaubend ist aber dann die Aussicht vom Rundumbalkon kurz unter der Spitze des alten Leuchtturms von Da- meshöved. Die ganze Lübecker Bucht liegt ausgebreitet vor einem, nach Norden kann man bis nach Fehmarn schauen und nach Westen geht der Blick weit übers schleswig-holsteinische Land. Mit anderen Worten:

Es lohnt sich wirklich, den 1878/79 errichteten achteckigen Turm zu erklimmen. Von April bis Oktober ist das täglich außer Samstag möglich. Die fach- kundigen Führungen dauern rund eine halbe Stunde. Maximal zwölf Personen dürfen hinauf ins Turmzimmer, in dem ehemals der Leucht- turmwärter untergebracht war und seine Wetteraufzeichnungen machte. Von dort aus sind es noch einmal 15 Stufen über eine steile

Stiege – dann steht man draußen und lässt sich den Ostseewind um die Nase wehen. Der Turm liefert bis heute der Seefahrt Lichtsignale – aber heute wird das Feuer des Turms automatisch gesteuert. Besuch im Turm gibt es nur, wenn Führungen sind und wenn ein Brautpaar sich sein Eheversprechen dort oben geben möchte. Die Termine, immer freitags, sind sehr gefragt, auch wenn die Hochzeitsgesellschaft nur klein sein kann. Mehr als sieben Gäste sind dort oben nicht zugelassen.

Mehr Informationen unter www.dahme.com.

Stadt & Kultur

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Antikensammlung in der Kunsthalle zu Kiel Die bereits 1843 gegründete Anti- kensammlung ist das einzige Haus in Schleswig-Holstein, das sich mit den antiken Kulturen des Mittel- meerraumes auseinandersetzt und eine Vielzahl von Originalwerken und Abgüssen ausstellt.

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Stadtmuseum Warleberger Hof Besucher wandeln in diesem historischen Adelshof auf den Spuren der frühen Stadtgeschichte und erleben zudem zahlreiche Wechselausstellungen zur Alltags- und Kulturgeschichte.

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Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung Ein ungewöhnliches Ausstellungsangebot erwartet die Besucher: Es reicht von einer Sammlung pathologischer Präparate und medizinischer Instrumente bis hin zu norddeutschen Apothekeneinrichtungen.

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Stadtgalerie Kiel Sie ist das Haus der jungen Gegenwartskunst. Zeitgenössi- sche regionale, aber auch in- ternationale Arbeiten haben hier ebenso Platz wie Kunst aus dem Ostseeraum und eine ständige Werkpräsentation des in Kiel geborenen Expressio- nisten Heinrich Ehmsen.

Museen am Meer Kulturelle Vielfalt an der Kieler Förde Über 300 Jahre Wissenschaft, Kunst von

Museen am Meer

Kulturelle Vielfalt an der Kieler Förde Über 300 Jahre Wissenschaft, Kunst von der Antike bis
Kulturelle Vielfalt an der Kieler Förde
Über 300 Jahre Wissenschaft, Kunst von der Antike bis zur Gegen-
wart, Wissen für Experten und Familien zum Anfassen und Erleben –
all das bieten die museen am meer ihren Gästen. Der Museumsverbund
besteht aus acht Häusern, die sich wie eine Perlenkette durch die Kie-
ler Innenstadt entlang der Förde ziehen und aufeinander abgestimmte
Ausstellungen präsentieren. Gäste und Urlauber erwarten bunte und
niveauvolle Mitmachprogramme für alle Altersklassen und überra-
schende Sichtweisen auf die kulturelle Vielfalt der maritimen Landes-
hauptstadt. Ob aktuelle nordische Kunst in der Stadtgalerie Kiel,
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Zoologisches Museum
Das Haus wartet mit einem Superlativ auf. Es präsentiert
die artenreichste Walausstellung Deutschlands, zu der
unter anderem 13 gewaltige Skelette dieser Meeressäu-
ger zählen. Im Übrigen lassen sich die aktuellsten Ergeb-
nisse der Meeres- und Evolutionsforschung hautnah
erleben.
Kunsthalle zu Kiel
Von der Dürerzeit bis in die Gegenwart reichen die
Zeugnisse darstellender Kunst. Die Sammlung umfasst
alle künstlerischen Gattungen, darunter Werke von An-
selm Feuerbach, Emil Nolde und Gerhard Richter.
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Aquarium Kiel Ein Heringsschwarm, Seehunde, aber auch exotische Meeresbewohner haben in den 16 Becken des Hauses Platz. Der dort geschaffene Lebensraum bildet die Be- dingungen in Ost- und Nordsee, aber auch des Nord- atlantiks und tropischer Gewässer ab.

Schifffahrtsmuseum In einer ehemaligen Fischhalle aus dem Jahr 1910 angemessen untergebracht, kann man hier die maritime Geschichte der Landeshauptstadt verfolgen.

maritime Geschichte im Schifffahrtsmuseum, antike Kleinkunst in der Antikensammlung, Stadtgeschichte im StadtmuseumWarleberger Hof, Kunst von der Dürerzeit bis zur Gegenwart in der Kunsthalle zu Kiel, Meereswissenschaften zum Staunen im Zoologischen Museum und im Aquarium Kiel oder die spannende Reise in dieVergangenheit der Hei- lung in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung: Die mu- seen am meer verbinden wissenschaftliche Präzision mit altersgerech- ten museumspädagogischen Konzepten. Umwerfend, vielfältig und lehrreich – so zeigt sich die Museumslandschaft in Kiel.

www.museen-am-meer.de

Schleswig-Holsteins Ostseeregion ist zugleich ein Land der Schlösser, Güter und Herrenhäuser. Manche sind weit über

Schleswig-Holsteins Ostseeregion ist zugleich ein Land der Schlösser, Güter und Herrenhäuser. Manche sind weit über die Region hinaus bekannt geworden wie das schneeweiße Glücksburger Schloss. Andere wurden erst spät wieder entdeckt und vor dem drohenden Verfall gerettet. Sehenswert sind alle. Und in manchen lässt es sich gut logieren. Wir haben eines dieser ganz besonderen Fleckchen Schleswig-Holsteins besucht.

Noblesse im Preis inbegriffen

Das Gutshaus erstrahlt in herrschaftlichem Weiß, die Buchsbäume davor sind mit der Heckenschere sorgfältig gestutzt und durch die alten Bäume schimmern die weißen Gatter der Pferdewiese. Gut Panker ist bekannt für seine Trakehnerzucht. Aber Panker ist mehr als nur ein Gut, es ist ein Dorf. Wirtschafts- und Wohngebiete arrondieren das En- semble ebenso wie eine eigene Kapelle, ein Design-Studio und ein sehr bemerkenswertes Hotel und Restaurant. Ist man an dem Herrenhaus mit seinen Vierkant-Türmen vorbei, rollt man alsbald vor den dreistöckigen Giebel der Olen Liese. So heißt das Restaurant und auch das angeschlossene Hotel. Den Namen verdankt das ehrwürdige Haus einem alten Gaul, den 1797 der damalige Guts- herr, ein Landgraf von Hessen-Kassel, seinem Reitknecht mit der Bitte

übergab, für dessen Gnadenbrot zu sorgen. Als Vergütung dieser Mühe erhielt der gute Mann eine Schankerlaubnis und taufte das Wirtshaus auf den Namen des Pferdes. So kommt es, dass die Ole Liese nun schon seit mehr als 200 Jahren existiert. Heute empfängt sie ihre Gäste mit floraler Pracht. Hortensien blühen am schmalen Hoteleingang, alte Rosen verströmen ihren Duft. Buchs- baum- und Buchenhecken sind präzise gestutzt. Es ist nicht protzig, nicht einmal prächtig und doch ausgesprochen gekonnt. Deshalb ist es besonders schön. Die Zimmer im ersten Stock heißen Chianti, Riesling oder Burgunder und unterstreichen das Besondere in einer Landschaft, in der man eher mit Kümmel und Korn oder vielleicht mit Dorsch und Scholle rechnet.

Herrschaftliche Häuser, die auf Besuch warten Herrenhaus Borghorst Als die Dressurreiterin Caroline Hatlapa Borghorst
Herrschaftliche Häuser,
die auf Besuch warten
Herrenhaus Borghorst
Als die Dressurreiterin Caroline Hatlapa
Borghorst 1995 kaufte, war der Bau in
einem schlimmen Zustand. Heute ist alles
gründlich renoviert und durch zwei an-
spruchsvolle 5-Sterne-Ferienwohnungen
ergänzt, die die Namen „Entenkoje“ und
„Parkwohnung“ tragen. Mehr unter www.borghorst.de
Hier kann ein Tag gemütlich ausklingen: das Kaminzimmer des Hotels
Das Haus ist in seiner noblen Zurückhaltung tatsächlich eigenartig –
und das im besten Sinne des Wortes. Doch gleichzeitig sind Panker und
die Ole Liese typische Erscheinungen in der schönen Parklandschaft
Schleswig-Holsteins.
Birthe Domnick, die Hotel und Restaurant seit 2007 gemeinsam mit
ihrem Mann Oliver betreibt, unterstreicht die enge Beziehung zur Re-
gion, indem sie auf die Eigenheiten der Speisekarte verweist. „Zwei
Restaurants stehen zur Wahl. Man kann im Schankraum Platz nehmen,
wo unsere Gäste eine bodenständige, frische Küche erwartet.“ Eine
Brotzeit steht auf der Karte, Wiener Schnitzel (Birthe Domnick: „Ein
Standard, der immer dabei ist.“), Oldenburger Ente oder auch Selenter
Edelmaräne. Die begleitenden Gemüse stammen nicht selten aus dem
hoteleigenen Garten, wo auf 2.000 Quadratmetern unter anderem dicke
Bohnen, Lauchzwiebeln, Spinat und Mangold gedeihen. Der Raum vor
der großzügigen Terrasse ist das Reich von Richard Kahl, dem Kü-
chenchef. Er bietet klassische französische Küche an, Gänseleber mit
Wintertrüffel und Fichtensprossen, bretonischen Kabeljau, Lamm mit
Olivenkraut. Dass dazu ein gut sortierter Weinkeller bereit steht, ver-
steht sich von selbst. Das Restaurant trägt den Namen „1797“, in Er-
innerung an das Gründungsjahr. Kommt der Gast anderntags zum
Frühstück in die Wirtsstube, erwartet ihn eine angenehm große Aus-
wahl. „Und wir servieren alles am Platz“, erklärt die Hotelchefin lä-
chelnd. Allein 12 Teesorten werden angeboten, Eiervariationen und
– besonders deftig – Ole Lieses Wurstsalat. Das Spezialrezept hat
viele Freunde.
Streng genommen ist die Ole Liese kein Hotel. Sie ist ein Hotelchen.
Nur sechs Zimmer befinden sich im Haupthaus. Und dazu eine Suite.
Aber seit 2003 gibt es Zuwachs. Damals ist die ehemalige alte Schule
gleich gegenüber von Grund auf renoviert worden. Heute fungiert sie
als Gästehaus und ergänzt das Hotelangebot um zwölf schöne Zimmer
und eine weitere Suite. Hier hat auch der Wellnessbereich mit seiner
Sauna Platz gefunden.
Wer in diesem wuchtigen Haus logiert, dessen Blick fällt auf das
schneeweiße, prächtige Torhaus mit seinem roten, mächtigen Mansar-
dendach. Davor erstreckt sich die Pferdeweide mit ihren Lattenzäunen.
Ihr strahlendes Weiß schimmert auch dann noch, wenn sich die Dun-
kelheit über Panker gelegt hat. Still ist es dann. „Man hört in der Tat
keinen Ton“, sagt Birthe Domnick zufrieden, „zumindest keinen, den
Menschen erzeugen.“ Sie ist mit ihrem Mann von Hamburg hierher ge-
zogen. Aus der Stadt ganz tief ins Land. Und sie genießt das Idyll. „Als
Loriot hier einmal abstieg, hat er gesagt: Hier möchte ich nie wieder
weg.“ Birthe Domnick geht es ganz genau so.
Herrenhaus Gelting
Die ehemaligen alten Angestelltenkaten sind vom Baronenpaar von Hobe-Gelting zu
gekonnt eingerichteten Ferienhäusern umgestaltet worden. Mit dem Begriff „Ferien-
häuser Schloss Gelting“ haben sie alle geadelt – die Müllerkate, das Charlottenhuus,
Helens Häuschen oder auch das Fürstenhäuschen, um nur einige zu nennen.
Mehr unter www.ferienhaeuser.schloss-gelting.de
Schloss Weissenhaus
Schon seit geraumer Zeit wird am prächtigen neobarocken Schloss und seinen vielen
Nebengebäuden in der Nähe von Weissenhäuser Strand gewerkelt. Wenn alles
klappt, wird ab 2012 die Sanierung endgültig abgeschlossen sein. Dann steht die
Fünf-Sterne-Lodge Village Schloss Weissenhaus Gästen zur Verfügung.
Mehr unter www.schloss-weissenhaus.de
Herrenhaus Ludwigsburg
Das herrschaftliche Gebäude zwischen Eckernförde und Waabs ist einer der schöns-
ten Barockbauten der Region. Seit das Hofcafé nach einer umfangreichen Sanierung
in der ehemaligen Räucherei entstand, kann man dort im rustikalen Stil feiern oder
auch einfach nur eine Tasse Kaffee trinken.
Mehr unter www.gut-ludwigsburg.net
Gut Altenhof
Seit dem Jahr 2007 haben Gäste die Möglichkeit, in diesem Herrenhaus unweit der
Eckernförder Bucht zu übernachten und sogar zu heiraten. Einige der Zimmer verfü-
gen über antike Himmelbetten. Im Übrigen prägt Mobiliar des ausgehenden 19.
Jahrhunderts die Einrichtung. Im Seitenflügel des Herrenhauses kann man
sich mittags und abends kulinarisch verwöhnen lassen.
Mehr unter www.gutaltenhof.de
Ein Rezept vom Küchenchef
Richard
Kahl,
ambitionierter
Küchenchef
im
Restaurant
Ole
Liese,
sich
mit
seiner
Kochkunst
einen
guten
Namen
gemacht.
seiner
Rezepte
verrät
er
hier:
Kürbis-Ingwer-Creme
150
Schalotten
in Eines gehackter zu geschnittene
25
g
– Ingwer
St.
entkernt,
fein
g
trockener
– Weißwein ist.
geschält
und
gewürfelt
Sahne
Gemüse-
oder
Fleischbrühe
Lorbeerblatt
1 40 120 300 350 300 1 Salz, eine
Mehr Infos unter www.ole-liese.de und www.hohwachterbucht.de
Schalotten,
Chilli
und
der
Ingwer
werden
der
Butter
glasiert.
dem
Weißwein
ablö-
schen
und
reduzieren
bis
die
Flüssigkeit
verkocht
Das
Kürbisfleisch
zugeben,
mit
www.ostsee-schleswig-holstein.de I 71
der
Sahne
und
der
Brühe
auffüllen.
Lorbeer
zugeben.
Bei
geringer
Hitze
kochen
bis
der
g ml g ml ml Küchenmaschine fein Butter Chillischote Pfeffer falls fein Kürbisfleisch Pfeffer
Mit gehackt pürieren, hat die
Kürbis
zerfällt.
Die
Mischung
in
geben
und
durch
ein
feines
Sieb
passieren
und
mit
Salz
und
abschmecken.
Falls
Suppe
zu
dick
ge-
raten
ist,
mit
etwas
Brühe
verlängern,
dünn
geraten,
weiter
reduzieren.
Die
Kür-
bissuppe
warm
stellen.
Der richtige Platz für süße Träume Reisen bedeuten zwangsläufig immer auch Bettenwechsel. Und weil es

Der richtige Platz für süße Träume

Reisen bedeuten zwangsläufig immer auch Bettenwechsel. Und weil es den schönsten Urlaubsgenuss vermiest, wenn man mit seiner Unterlage für die Nacht nicht recht zufrieden ist, sollte man schon wissen, was man bucht – denn Bett ist nicht gleich Bett. Das gilt nicht nur für die Matratzenqualität (nach der man sich üb-

rigens vor der Buchung ruhig mal erkun- digen sollte), das gilt vor allem auch für die Ausmaße. Wer gern kuschelt, der ist vermutlich mit einem Queen-Size-Bett gut bedient. Wer dagegen Freiheit unter der Bettdecke liebt, der sollte sich besser für eine King-Size-Version ent- scheiden. Auch die Bettenlänge ist wichtig. Denn wer möchte seine Urlaubs- nächte schon gern in einem Nachtlager verbringen, das sich nur mit

überhängenden Füßen benutzen lässt

das sich nur mit überhängenden Füßen benutzen lässt sondern eine durchgehende Matratze. Es folgt schließlich

sondern eine durchgehende Matratze. Es folgt schließlich das größte übliche Nachtlager, das King-Size-Bett. In aller Regel ist es 180 Zentimeter breit. Es gibt aber auch Zwei-Meter-Versionen, so dass für jeden mehr Platz bleibt als im norma- len 90 Zentimeter breiten Einzelbett. Damit ist man allerdings noch weit ent- fernt von jenen Betten, die man im 15. Jahrhundert in so manchem gut versorg- ten Haushalt fand. Die gewaltigen Lager- stätten wirkten fast wie ein Extra-Haus in der Schlafstube – groß genug, um ganze Familien darin aufzunehmen.

Die Längen-Maße: Waren früher 1,90 Meter die Standardlänge, so ist die in den vergangenen Jahrzehnten auf zwei Meter gewachsen. Es gibt auch Bettenversionen, die eine Länge von 210 oder 220 Zentimetern aufweisen – eine unausweichliche Entwicklung angesichts der Tatsache, dass die Durchschnittsgröße der Europäer über viele Generationen hin- weg immer weiter zugenommen hat. Die Bettenmaße werden übrigens stets von der Innenseite des Bettge- stells genommen. Insofern handelt es sich eigentlich um die Dimensionen der Matratzen. Mit anderen Worten: Es ist noch etwas mehr Platz da.

?

Die Breiten-Maße: Queen Size ist die Bezeichnung für das kleinste Doppelbett. Es misst gerade 150 Zentimeter. Es folgt das so genannte französische Bett, dessen Breitenmaß im Allgemeinen zehn Zentimeter größer ist. Im Gegensatz zum Queen-Size-Bett hat es aber keine zwei,

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04561-528 22 94 / 04561-528 22 95
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Fehmarn

Ferien-Zuhause für jeden Geschmack

Fehmarn Ferien-Zuhause für jeden Geschmack Von einem schönen Urlaubsauf- enthalt hat natürlich jeder

Von einem schönen Urlaubsauf- enthalt hat natürlich jeder seine eigene Vorstellung. Ganz wichtig ist dabei die Wahl der richtigen Unterkunft. Während der eine die Freiheit einer gemütlichen Ferienwohnung vorzieht, möchte der andere sich gern in einem komfortablen Hotel rundum ver- wöhnen lassen. Ideal für einen Urlaub mit Kindern sind Ferien auf dem Bauernhof, wo die Kin- der Tiere und Natur hautnah er- leben. Andere Gäste suchen sich dagegen gern eine kleine Pension, in der es ganz familiär zugeht. Be- liebt sind auch die Campingplätze auf der Insel, die in schönster Lage viel Komfort und Service bieten. Wie die Wahl auch immer ausfällt, eines steht fest: Fehmarn hat stets das richtige Bett für die individuellen Wünsche. Ist man am Ziel seiner Träume angekommen, merkt man schnell: Dies war ein geglückter Start in einen Urlaub.

Mehr Informationen unter www.fehmarn.de.

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Glücksburg Urlaub in maritimem Ambiente und skandinavischem Flair Es ist nicht nur das stilvolle maritime

Glücksburg

Urlaub in maritimem Ambiente und skandinavischem Flair
Urlaub in maritimem Ambiente und skandinavischem Flair

Es ist nicht nur das stilvolle maritime Ambiente, das Glücksburg aus- zeichnet – hier werden ganze Urlaubsträume wahr. Schon der Blick auf die glitzernde Flensburger Förde und das direkt gegenüberliegende Dä- nemark, die traumhafte Landschaft mit Sandstränden und wildroman- tischer Steilküste und nicht zuletzt das Wasserschloss mit seiner reichen deutsch-dänischen Geschichte sorgen für die richtige Urlaubsstimmung. Bei den Unterkünften hat man die Qual der Wahl: Soll es ein schönes Hotel mit Ostseeblick oder eine kuschelige Ferienunterkunft in der herr- lichen Naturlandschaft der Flensburger Förde sein? Zum Traumurlaub

gehören natürlich auch ausgezeichnete Restaurants, die sich auf leichte maritime Küche und regionale Spezialitäten verstehen. Davon hat Glücksburg ebenso viele wie es Ausflugsziele in der Umgebung hat: Be- sonders empfehlenswert sind Segeltörns ab Glücksburg auf einem der besten Segelreviere Deutschlands, der Flensburger Förde, sowie Aus- flüge ins benachbarte Dänemark, z.B. per Rad und Schiff. Entspannung schließlich finden die Gäste in den zahlreichen Wellnessoasen der Stadt.

Mehr Infos unter www.gluecksburg.de

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Ostseeferienland

Zwei exzellente Wohlfühlzentren direkt am Meer

Zwei exzellente Wohlfühlzentren direkt am Meer Wer einen Wohlfühltag erleben möchte, der kann im

Wer einen Wohlfühltag erleben möchte, der kann im Ostseeferienland gleich zwischen zwei höchst inte- ressanten Adressen aussuchen. Er hat die Wahl zwi- schen dem Wellarium, dem beliebten Thalasso- zentrum von Grömitz, oder dem Strandspa von Dahme, dem Sport- und Gesundheitszentrum des Ost- seeheilbades. Beide sind exzellente Adressen, wenn es ums körperliche und seelische Wohlbefinden geht.

Original Thalasso ist nur direkt am Meer möglich, denn die Anwendungen sind stets mit Salzwasser und seinen Inhaltsstoffen verbunden. Die ideale Lage hat das Wellarium zu einer ersten Adresse für Wellness an der Ostsee werden lassen. Es er- füllt alle Voraussetzungen, die der Verband deutscher Thalasso-Zen- tren 2002 ausgearbeitet hat. Da- nach darf solch ein Zentrum unter anderem nicht mehr als 300 Meter vom Meer entfernt liegen und es muss frisches, unbehandeltes Meerwasser für seine Therapien

verwenden. Das Wellarium rundet

dieses Angebot durch eine beeindruckende Saunalandschaft und ein

breit gefächertes Massage- und Beautyangebot ab, zu dem auch die

hawaiianische Lomi Lomi Nui-Massage zählt. Besu- cher spüren schon nach einer Stunde, dass sich aus- geglichene Zufriedenheit einstellt. Über Tage hinaus hält das körperliche und seelische Wohlgefühl an. Auf die Kräfte der Ostsee setzt auch das Dahmer Strandspa – wenn auch mit anderen Mitteln. Beson- ders erwähnenswert ist die Salzgrotte, ein mit 24 Ton- nen Salz ausgestatteter Raum, der so zur Ionisierung der Luft führt. Kombiniert mit dem erhöhten Salzge- halt entwickelt die Luft positive Wirkungen bei Atem- wegs- und sogar auch bei Herzerkrankungen. Salz spielt auch im Floatarium eine entscheidende Rolle. Dort „schwebt“ man in gesät- tigtem Solewasser, so dass sich alle Muskeln entspannen können. Er- gänzend dazu werden alle Umwelt- reize, also Geräusche, Berührungen, Licht oder auch Temperaturschwan- kungen, konsequent ausgeschlos- sen. Das führt zu einer einzigartigen Tiefenentspannung.

Durchatmen in der Meersalzgrotte im Strandspa von Dahme
Durchatmen in der Meersalzgrotte im Strandspa von Dahme

Mehr Informationen über www.groemitz.de und www.dahme.com

Lensahn

Wunderschön träumen im Bett aus Heu

www.dahme.com Lensahn Wunderschön träumen im Bett aus Heu Für diesen Urlaub braucht man einen Schlafsack, eine

Für diesen Urlaub braucht man einen Schlafsack, eine Taschenlampe und viel Lust am Entdecken. Auf duftendem Heu gebettet, eingeku- schelt in den Schlafsack träumen und entspannen die Gäste in der „Heuherberge Ostsee“ bei Familie Wendt in Riepsdorf bei Lensahn mitten im Ostseeferienland. In der aufwendig umgebauten Scheune gibt es fünf gemütliche Heukojen, die bei Bedarf auch beheizbar sind. Außerdem steht ein Schlafraum für Gruppen zur Verfügung, in dem sich bis zu zwölf kleine und große Urlauber wohl fühlen. Gefrühstückt wird gemeinsam im großen hellen Aufenthaltsraum. Dann geht es raus an die frische Ostseeluft. Die natürliche Atmosphäre auf dem Hof las- sen Groß und Klein den Alltag schnell vergessen.