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AUSGABE

2008

DACH

FASSADE

AUSBAU

A U S G A B E 2 0 0 8 DACH FASSADE AUSBAU PLANUNG UND

PLANUNG UND ANWENDUNG ETERNIT FASSADEN MIT FASERZEMENT

A U S G A B E 2 0 0 8 DACH FASSADE AUSBAU PLANUNG UND
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden 1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden 2. Porsche
1 2 3 Großformatige Fassaden
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Großformatige Fassaden

1. Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden

2. Porsche Arena, Stuttgart Arch.: asp Architekten, Stuttgart

3. Zentrale Polizeitechnische Dienste, Duisburg Arch.: Schuster Architekten, Düsseldorf

4 5 6 Deutscher Fassadenpreis 2004
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Deutscher Fassadenpreis 2004

4. Schwabengalerie, Stadtteilzentrum, Stuttgart-Vaihingen Arch.: Leon Wohlhagen Wernik Arch., Berlin (CD)

5. Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft e.V. Arch.: Heinle, Wischer + Partner, Dresden

6. Bürogebäude, Remscheid Arch.: Feuerstein + Gerken, München

7 8 9 Schiebeläden / Balkonplatten
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8
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Schiebeläden / Balkonplatten

7. Wohn- und Geschäftshaus Frauenfeld Arch.: Arnold Ansler, Winterthur

8. Modernisierung Studentenappartements, Wuppertal, Bauherrenpreis 2001 Arch.: Karl-Heinz Petzinka, Thomas Pink, Düsseldorf, in Partnerschaft mit Michael Müller, Christian Schlüter, Wuppertal

9. Sanierung Wohnhochhäuser, Berlin Arch.: Edwin Busch, Berlin

10 11 12 Innenräume
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11
12
Innenräume

10. Küchenwerkstatt, Hamburg Arch.: Planungsbüro Goss, Hamburg

11. Haus der Geschichte, Stuttgart Wilford Schupp Archizekten GmbH, Stuttgart

12. Showroom Arch.: Astrid Bornheim, Berlin

Titelbild:

Objekt: Porsche Service Center, Stuttgart Arch.: Dierig Architekten, Ravensburg

Service-Line 01805-651 651 (0,14 e/Min.)

2

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Vorwort

Fassaden

und

Balkone

mit

Eternit

 

Seit mehr als 100 Jahren haben Architek- ten richtungsweisende Architektur mit Fassaden von Eternit realisiert. Viele die- ser Bauten haben inzwischen ihren festen Platz in der Architekturgeschichte, andere wurden mit wichtigen Architekturpreisen ausgezeichnet. Neue Entwicklungen von Eternit bieten interessante Möglichkeiten, diese gute Architekturtradition fortzu- schreiben. Die nicht brennbaren Faserzementtafeln von Eternit (Baustoffklasse A2) eignen sich für jede Gebäudeart und -höhe und als Balkonplatten. Es gibt sie in durchgefärbt, mit matter Farblasur (Natura) und mit kräftig deckender Farbbeschichtung (Textura). Darüber hinaus stehen varian- tenreiche Befestigungssysteme zur Verfü- gung. Die Tafeln lassen sich auch kleben oder nicht sichtbar mit Hinterschnitt- dübeln (Eternit-Tergo) montieren. Auf den folgenden Seiten finden Sie Anre- gungen für den Entwurf und einen prakti- schen Leitfaden für die Konstruktion und Realisierung. Ob Verwaltungsbau, Labor- gebäude, Schule, Kindergarten oder Wohnhaus – die gezeigten Projekte über- zeugen in ästhetischer, konstruktiver und wirtschaftlicher Hinsicht. Auch in der Gebäudesanierung erweist sich die vorge- hängte hinterlüftete Fassade mit Faserze- menttafeln als zuverlässiges System mit günstigen bauphysikalischen Eigenschaf- ten und herausragenden gestalterischen Qualitäten.

Die vorgestellten Projekte sind durch de- taillierte Fassadenschnitte und zahlreiche Konstruktionsdetails in den Maßstäben 1 : 5 und 1: 2,5 dokumentiert. Als vernetzte Planungsunterlage konzipiert, finden sich in dieser Dokumentation. Im Internet kön- nen unter www.eternit.de zahlreiche wei- terführende Informationen, Ausschrei- bungstexte und CAD-Details heruntergela- den werden. Darüber hinaus bieten qualifizierte Fassa- denexperten eine individuelle objektbezo- gene Beratung – am Telefon oder vor Ort. Insbesondere in Fragen der Detailplanung, Ausschreibung und Wirtschaftlichkeitsop- timierung unterstützen wir Sie in allen Phasen des Bauprozesses. Nutzen Sie unser Knowhow für zukunftsweisende Fassadensysteme. Wir sind offen für Ihre Ideen.

Eternit AG Vertrieb Fassade und Ausbau

Alle Fassadentafeln der Eternit AG sind als um- welt- und gesundheits- verträgliche Baupro- dukte bewertet

Alle Fassadentafeln der Eternit AG sind als um- welt- und gesundheits- verträgliche Baupro- dukte bewertet und zertifiziert.

 

Wir sind Mitglied im

 

Technischer Stand 2008 Alle Hinweise, technische und zeichnerische Angaben, ent- sprechen dem derzeitigen technischen Stand sowie unseren darauf beruhenden Erfahrungen. Die beschriebenen Anwendungen sind Beispiele und berücksichtigen nicht die besonderen Gegebenheiten im Einzelfall. Die Angaben und die Eignung des Materials für die beabsichtigten Verwendungszwecke sind in jedem Fall bauseitig zu über- prüfen. Eine Haftung der Eternit AG hierfür ist ausgeschlos- sen. Dies betrifft auch Druckfehler und nachträgliche Ände- rungen technischer Angaben.

AG hierfür ist ausgeschlos- sen. Dies betrifft auch Druckfehler und nachträgliche Ände- rungen technischer Angaben.
AG hierfür ist ausgeschlos- sen. Dies betrifft auch Druckfehler und nachträgliche Ände- rungen technischer Angaben.

Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V.

Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) www.fvhf.de

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Objektbeispiele

Isocolor ® Durchgefärbt Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Isocolor ®
Durchgefärbt
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

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TergoNaxoStülp- schalung

SanierungGestaltungs- themen

GrundlagenVerlegungStandard- lösungen

Balkon- platten

Liefer- programm

Themenüberblick

Fassaden

mit

Eternit

Objektbeispiele

Objektdetails

Planungsgrundlagen

Lieferprogramm

Anhang

Bild links:

Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden Natura, beige N 891 und grau N 291 Foto: Grit Dörre, Dresden

Fassadentafeln / Textura Balkonplatten

 

6

Fassadensysteme und Gestaltungsthemen

 

7

Textura / Textura Balkonplatten

 

8

Natura

 

10

Natura

12

Fassadensystem Tergo / Naxo

 

16

Stülpschalung

 

20

Profile / Pfosten-Riegel Konstruktionen

 

22

Materialkombinationen an der Fassade

 

24

Sanierung Wohnungsbau

 

26

Balkonplatten

 

28

Fassadensystem Tergo / Naxo

 

30

Stülpschalung

 

40

Sanierung Wohnungsbau

 

45

Profile / Pfosten-Riegel Konstruktionen

 

49

Struktur und Tiefe

 

52

Materialkombinationen an der Fassade

 

56

Produktbeschreibung / Anwendungsbereiche

60

Technische Daten / Rechenwerte / Regelwerke 62

Anforderungen / Standsicherheitsnachweise Brand- und Schallschutz

64

66

Tauwasser-, Wärme- und Wetterschutz Bearbeitung Verlegung auf Holz-UK

 

67

 

68

 

70

Verlegung auf Aluminium-UK Rasterplanung Die 10 wichtigsten Hinweise Standardlösungen Fassadensystem Tergo

 

76

 

84

 

86

 

88

 

93

Pfosten-Riegel Konstruktion

 

97

Fassadengestaltung Naxo

 

98

Stülpschalung

 

99

Klebetechnik

 

102

Textura Balkonplatte

 

104

Textura / Natura

 

112

Elementa / Dachuntersichten

 

114

Textura Balkonplatte

 

116

Zubehör

 

117

Bestellformular Zuschnitte / Bohrungen

 

119

Konstruktionsprinzip VHF

 

120

Bezugsquellen

 

121

Service

 

122

Farbtöne

 

123

Faxinfo

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Impressum:

Eternit AG · Vertrieb Fassade und Ausbau Redaktion: Jan R. Krause und Stephan Schreiber Sitz der Gesellschaft:

Eternit AG · Im Breitspiel 20 · 69126 Heidelberg Handelsregister: Mannheim HRB 337456

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Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassaden

mit

Eternit

Fassadentafeln

und

Textura ® Balkonplatten

 
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1. Textura, Textura Balkonplatte, kräftig deckende Farbbeschichtung
1. Textura, Textura Balkonplatte, kräftig deckende Farbbeschichtung

1. Textura, Textura Balkonplatte, kräftig deckende Farbbeschichtung

2. Natura, matte Farblasur

3. Natura, Farbton Anthrazit mit transparenter Oberflächenbeschichtung

   

4. Natura, Farbton Naturgrau

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5. Elementa, Farbgrundierung zur bauseitigen Endbeschichtung

   

6. Dachuntersichten, Dachabschlüsse und Attika

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Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassaden

mit

Eternit

Fassadensysteme

und

Gestaltungsthemen

 
Fassadensysteme und Gestaltungsthemen   1. Eternit-Tergo, System zur nicht sichtbaren Befestigung mit Eternit
Fassadensysteme und Gestaltungsthemen   1. Eternit-Tergo, System zur nicht sichtbaren Befestigung mit Eternit
1. Eternit-Tergo, System zur nicht sichtbaren Befestigung mit Eternit Hinterschnittdübeln

1. Eternit-Tergo, System zur nicht sichtbaren Befestigung mit Eternit Hinterschnittdübeln

2. Klebetechnik, Klebesystem „SikaTack-Panel“

3. Eternit-Naxo, Befestigungselemente und Fugenbänder aus geschliffenem Edelstahl

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geschliffenem Edelstahl 1 2 3 6 7 8 9 10   6. Stülpschalung, Struktur und Tiefe
geschliffenem Edelstahl 1 2 3 6 7 8 9 10   6. Stülpschalung, Struktur und Tiefe
geschliffenem Edelstahl 1 2 3 6 7 8 9 10   6. Stülpschalung, Struktur und Tiefe
6. Stülpschalung, Struktur und Tiefe mit Streifen aus großformatigen Faserzementtafeln
6. Stülpschalung, Struktur und Tiefe mit Streifen aus großformatigen Faserzementtafeln

6. Stülpschalung, Struktur und Tiefe mit Streifen aus großformatigen Faserzementtafeln

7. Profile / Pfosten-Riegel Konstruktionen, Fassadengliederung durch verdeckte Fugen

8. Materialkombinationen, lebendiges Fassaden- bild durch Kombinatio mit Holz, Metall, Putz

9. Sanierung, Wirtschaftlichkeit und bauphy- sikalische Sicherheit

10. Textura Balkonplatte

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Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassadentafeln

Textura

und

Textura

Balkonplatte

 

Werkstoff: Faserzement (EN 12467)

Beschichtung: kräftig deckend, Verwendung UV-beständiger, umweltverträglicher Farbpigmente, mehrfache Reinacrylat-

Beschichtung: kräftig deckend, Verwendung UV-beständiger, umweltverträglicher Farbpigmente, mehrfache Reinacrylat- beschichtung mit Fillite-Eintrag, TopCoat-Oberflächenversie- gelung, heißverfilmt

Oberfläche: körnig, geringe Schmutzhaftung

Farben: 15 Standardfarben und freiwählbare Sonderfarben nach technischer Machbarkeit

Dicken: 8 mm, 12 mm, Balkonplatten 10 mm

Format: max. Nutzmaß 3100 x 1500 mm

Baustoffklasse: nicht brennbar, A2 nach DIN 4102-1 (A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1)

Anwendung: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden für alle Gebäudearten und -höhen. Balkonplatten für alle Gebäude- arten und -höhen

Befestigung auf Aluminium-UK: Eternit Fassadenniet, Eternit-Tergo, Eternit-Naxo, Klebesystem

Befestigung auf Holz-UK: Eternit Fassadenschraube, Eternit- Naxo

Die gleichmäßige Farbbeschichtung der Textura Fassadentafel ermöglicht eine interessante Fassadengestaltung mit kräftig deckenden Farben. Kleinste Fillite- Kügelchen in der Oberfläche bewirken eine äußerst geringe Schmutzhaftung. Sie brechen die Oberflächenspannung des Regenwassers und lassen es abperlen und nicht wie an glatten Flächen in Schlieren herunterlaufen.

des Regenwassers und lassen es abperlen und nicht wie an glatten Flächen in Schlieren herunterlaufen.
des Regenwassers und lassen es abperlen und nicht wie an glatten Flächen in Schlieren herunterlaufen.

Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft, Dresden Architekten: Heinle, Wischer und Partner Produkt: Textura schwarz TA 001 Fassadenpreis: 2004 Foto: Bernadette Grimmenstein, Hamburg / FVHF

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Objektbeispiele

Textura Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Textura
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

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Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassadentafeln

 

Natura

 

Werkstoff: Faserzement (EN 12467)

Beschichtung: farbig oder transparent lasiert, Verwendung UV-beständiger und umweltverträglicher Farbpigmente,

Beschichtung: farbig oder transparent lasiert, Verwendung UV-beständiger und umweltverträglicher Farbpigmente, mehrfache Reinacrylatbeschichtung in Walz-Gieß-Technik, heißverfilmt

Oberfläche: glatt, gleichmäßig durchscheinende Struktur des Faserzements

Farben: 43 Standardfarben und freiwählbare Sonderfarben nach technischer Machbarkeit

Dicken: 8 mm, 12 mm

Format: max. Nutzmaß 3100 x 1250 mm. Die Kanten sind mit Luko-Kantenversiegelung zu imprägnieren

Baustoffklasse: nich tbrennbar, A2 nach DIN 4102-1 (A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1)

Anwendung: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden für alle Ge- bäudearten und -höhen, sowie Innenausbau

Befestigung auf Aluminium-UK: Eternit Fassadenniet, Eternit-Tergo, Klebesystem Eternit-Naxo

Befestigung auf Holz-UK: Eternit Fassadenschraube, Eternit- Naxo

Die Natura Tafel wird im Walz-Gieß-Verfahren beschichtet. Die neuen 43 Farben gliedern sich wie folgt:

4

Farben mit transparenter Lasur beschichtet auf durchgefärbten Faserzement.

9

Farben mit farbiger Lasur beschichtet auf naturgrau durchgefärbten Faser-

zement. 30 Farben mit farbiger Lasur beschichtet auf anthrazit durchgefärbten Faser- zement. Die farbige und transparente Lasur lässt die Struktur des Faserzements durch- scheinen. Unregelmäßigkeiten, unterschiedliche Färbungen und Spuren des Her- stellungsprozesses sind charakteristisch.

 

Wohn- und Geschäftshaus, Dresden Arch.: Rohdecan-Architekten, Dresden Produkt: Natura beige N 891 und grau N 291 Foto: Grit Dörre, Dresden

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Objektbeispiele

Natura Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Natura
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

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Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassadentafeln

Natura

Anthrazit, Rubin

und

Cremeweiß

 

Werkstoff: Faserzement, durchgefärbt (EN 12467)

Beschichtung: transparente Oberflächenbeschichtung, UV-beständig

Beschichtung: transparente Oberflächenbeschichtung, UV-beständig

Oberfläche: glatt

Farben: Anthrazit, Rubin und Cremeweiß

Dicken: 8 mm, 12 mm

Format: max. Nutzmaß 3100 x 1250 mm Die Kanten sind mit Luko-Kantenversiegelung zu imprägnieren

Baustoffklasse: nicht brennbar, A2 nach DIN 4102-1 (A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1)

Anwendung: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden für alle Ge- bäudearten und -höhen sowie Innenraum

Befestigung auf Aluminium-UK: Eternit Fassadenniet, Eternit-Tergo, Eternit-Naxo, Klebesystem

Befestigung auf Holz-UK: Eternit Fassadenschraube, Eternit-Naxo

Die durchgefärbte Fassadentafel von Eternit vollzieht die Einheit von Werkstoff und Farbe. Ihre homogene Durchfärbung eröffnet eine neue Dimension in der Fassadengestaltung mit Faserzementtafeln – insbesondere in Randbereichen, an Fassadenöffnungen und Gebäudeecken. Eine transparente Reinacrylatbeschich- tung gewährleistet Witterungsbeständigkeit und UV-Stabilität. Unregelmäßigkei- ten, unterschiedliche Färbungen und Spuren des Herstellungsprozesses sind charakteristisch.

Adelenstift, Dresden Arch.: Westphal + Partner Architekten Produkt: Natura Anthrazit Foto: Klemens Ortmeyer

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Objektbeispiele

Natura Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Natura
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

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Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassadentafeln

Natura

Naturgrau

 

Werkstoff: Faserzement, durchgefärbt (EN 12467)

Oberfläche: transparente Oberflächenbeschichtung, UV-beständig

Oberfläche: transparente Oberflächenbeschichtung, UV-beständig

Farbe: Naturgrau

Dicken: 8 mm, 12 mm

Format: max. Nutzmaß 3100 x 1250 mm. Die Kanten sind mit Luko-Kantenversiegelung zu imprägnieren

Baustoffklasse: nicht brennbar, A2 nach DIN 4102-1 (A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1)

Anwendung: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden für alle Gebäudearten und -höhen sowie Innenraum

Befestigung auf Aluminium-UK: Eternit Fassadenniet, Eternit-Tergo, Eternit-Naxo, Klebesystem

Befestigung auf Holz-UK: Eternit Fassadenschraube, Eternit- Naxo

Natura, Farbe Naturgrau, ist die großformatige Faserzementtafel für eine materi- albewusste Fassadengestaltung. Die naturbelassene Zementstruktur verleiht der Tafel ihre eigenständige Materialidentität. Leichte Unregelmäßigkeiten und unterschiedliche Graufärbungen des Zements sind ebenso charakteristisch wie Spuren des industriellen Herstellungsprozesses.

Ehem. „Ledigenwohnungen“ Darmstadt Mathildenhöhe Architekten: Ernst Neufert / Karle + Buxbaum, Darmstadt Produkt: Natura Naturgrau Foto: Thomas Eicken, Mühltal

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Objektbeispiele

Natura Naturgrau Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Natura
Naturgrau
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

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Tergo

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassadensysteme

Gestaltungssystem

Eternit-Tergo ®

 
Eternit-Tergo ist ein Fassadensystem zur rückseitigen, nicht sichtbaren Befestigung auf Unterkonstruktion aus Aluminium.

Eternit-Tergo ist ein Fassadensystem zur rückseitigen, nicht sichtbaren Befestigung auf Unterkonstruktion aus Aluminium. Das System umfasst neben den hochwertigen, individuell zugeschnittenen und werkseitig mit hinterschnittenen Bohr- löchern versehenen Fassadentafeln auch die speziellen Eternit-Hinterschnittdübel und die passenden Schrauben mit Unterlegscheiben. Die bauaufsichtliche Zulassung für Eternit-Tergo ermöglicht Gestaltungsfreiheit bis zur vollen Formatgröße von 3100 x 1500 mm für Textura bzw. 3100 x 1250 mm für Natura Fassadentafeln. Die rückseitige Befestigung der 12 mm dicken Tafeln erfolgt wahlweise mit Agraffen oder mit Plattentragprofilen auf einer Aluminium-Unterkonstruktion.

Rot lasierte Natura Tafeln wurden beim Landesamt für Umweltschutz in Augsburg mit dem Fassadensystem Eternit- Tergo rückseitig befestigt. Architekten: Kaup, Scholz, Jesse + Partner, München.

Über den aufgespreizten Eternit- Hinterschnittdübel im vorgebohr- ten Sackloch an der Rückseite der 12 mm dicken Faserzement- tafel erfolgt die formschlüssige Kraftübertragung.

ten Sackloch an der Rückseite der 12 mm dicken Faserzement- tafel erfolgt die formschlüssige Kraftübertragung.
ten Sackloch an der Rückseite der 12 mm dicken Faserzement- tafel erfolgt die formschlüssige Kraftübertragung.
ten Sackloch an der Rückseite der 12 mm dicken Faserzement- tafel erfolgt die formschlüssige Kraftübertragung.
ten Sackloch an der Rückseite der 12 mm dicken Faserzement- tafel erfolgt die formschlüssige Kraftübertragung.

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Objektbeispiele

Eternit-Tergo ® Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Tergo
Eternit-Tergo ®
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Tergo

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Naxo

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Fassadensysteme

Eternit-Naxo ®

 
Eternit-Naxo ist die Kombination zweier hochwertiger Werk- stoffe: Faserzement und Edelstahl. Zur Befestigung auf Holz-

Eternit-Naxo ist die Kombination zweier hochwertiger Werk- stoffe: Faserzement und Edelstahl. Zur Befestigung auf Holz- oder Aluminiumunterkonstruktionen dienen jeweils ein massi- ves Naxo-Element und eine Edelstahlschraube bzw. ein Edelstahl-/ Aluminiumniet. Die Faserzementtafeln werden von Fugenbändern aus geschliffenem Edelstahl umrandet. Das Spektrum der geometrischen Formen der Naxo-Elemen- te ist offen. Über die hier gezeigten Formen hinaus sind wei- tere Varianten realisierbar.

Eternit-Naxo Elemente akzentuieren die Faserzementfassade an diesem Wohn- und Geschäftshaus in Hamburg. Architekt: Architektenbüro Horst Reincke, Hamburg.

Auswahl von Eternit-Naxo Elementen:

 

Kegel, breit:

D 34/13 mm,

Kegel, breit: D 34/13 mm,
Kegel, breit: D 34/13 mm,
Kegel, breit: D 34/13 mm,

H

max. 24 mm

Kegel, schlank: D 20/13 mm,

 

H

max. 20 mm

Zylinder:

D 16 mm,

H

max. 25 mm

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Objektbeispiele

Eternit-Naxo ® Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Naxo
Eternit-Naxo ®
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Naxo

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Stülp- schalung

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Gestaltungsthemen

Stülpschalung

Die Stülpschalung ist eine Möglichkeit der Fassade optische Tiefe und Struktur zu verleihen. Die Gliederung

Die Stülpschalung ist eine Möglichkeit der Fassade optische Tiefe und Struktur zu verleihen. Die Gliederung der Stülp- schalung erfolgt in Tafelmaßen, die individuell gewählt werden können. Stülpschalungen zeichnen sich durch ihre außerge- wöhnliche Vielseitigkeit aus. Zahlreiche Varianten sind mög- lich. Durch kleine Veränderungen können gänzlich neue Wir- kungen erzielt werden. Die einfache horizontale Verlegung der Stülpschalung auf Aluminium- oder Holz-UK erinnert an traditionelle Formen ländlicher Bauten. Größere Tafeln unterstreichen den abstrak- ten Charakter eines Bauwerks. Mit Abstandhaltern lässt sich die horizontale Schattenfuge vergrößern.

Stülpschalungen lassen sich auf Aluminium- oder Holz-UK sicht- bar und verdeckt befestigen. Die plastische Wirkung der Fassade lässt sich durch eine erhöhte Schattenfuge steigern.

Nicht sichtbare

durch eine erhöhte Schattenfuge steigern. Nicht sichtbare   Sichtbare Befestigung   Nicht sichtbare  
 

Sichtbare

Befestigung

Sichtbare Befestigung
 

Nicht sichtbare

 

Befestigung

Befestigung

mit Schattenfuge

mit Schattenfuge

20

Objektbeispiele

Stülpschalung Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Stülp- schalung
Stülpschalung
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Stülp-
schalung

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Gestaltungs- themen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Gestaltungsthemen

Profile

/

Pfosten-Riegel

Konstruktionen

Die Fugengestaltung einer vorgehängten hinterlüfteten Fas- sade steht in direkter geometrischer Beziehung zu Gebäude-

Die Fugengestaltung einer vorgehängten hinterlüfteten Fas- sade steht in direkter geometrischer Beziehung zu Gebäude- kanten und Öffnungen und prägt den gesamten Charakter eines Gebäudes. Mit unterschiedlichen Profilen lassen sich Fassaden gliedern und strukturieren. Insbesondere für Pfosten-Riegel Konstruk- tionen eröffnen Faserzementtafeln von Eternit interessante Gestaltungsmöglichkeiten.

Bei dem Bürohaus in Albstadt wählten die Architekten hellbe- schichtete Aluminium-U-Profile. Sie überdecken die vertikalen und horizontalen Tafelstöße. Ohne Verschnitt wurden Textura Faserzementtafeln im Großformat 3100 x 1250 mm einge- setzt. Architekten: Jo Frowein, Markus Löffler, Stuttgart.

Eine Vielzahl von Profilen – z. B. aus Holz oder Aluminium – lassen

Eine Vielzahl von Profilen – z. B. aus Holz oder Aluminium – lassen    
 
Eine Vielzahl von Profilen – z. B. aus Holz oder Aluminium – lassen    
 
Eine Vielzahl von Profilen – z. B. aus Holz oder Aluminium – lassen    

sich einsetzen, um Fugen abzu- decken oder zu akzentuieren.

Aufgesetztes Rechteckprofil

Eingelegtes Rechteckprofil

Tafelbündige Fuge

Eingelegtes Rechteckprofil Tafelbündige Fuge U-Profil, schmal Doppel T-Profil, breit Eingelegtes
Eingelegtes Rechteckprofil Tafelbündige Fuge U-Profil, schmal Doppel T-Profil, breit Eingelegtes
Eingelegtes Rechteckprofil Tafelbündige Fuge U-Profil, schmal Doppel T-Profil, breit Eingelegtes

U-Profil, schmal

Doppel T-Profil, breit

Eingelegtes U-Profil

U-Profil, schmal Doppel T-Profil, breit Eingelegtes U-Profil Rundes Profil Einfassen der Fuge Vertiefte Fuge
U-Profil, schmal Doppel T-Profil, breit Eingelegtes U-Profil Rundes Profil Einfassen der Fuge Vertiefte Fuge
U-Profil, schmal Doppel T-Profil, breit Eingelegtes U-Profil Rundes Profil Einfassen der Fuge Vertiefte Fuge

Rundes Profil

Einfassen der Fuge

Vertiefte Fuge

22

Objektbeispiele

Profile / Pfosten-Riegel Konstruktionen Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Gestaltungs-
Profile
/
Pfosten-Riegel
Konstruktionen
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gestaltungs-
themen

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Gestaltungs- themen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Gestaltungsthemen

Materialkombinationen

an

der

Fassade

Ein besonderer Reiz in der Fassadengestaltung besteht in den Kombinationsmöglichkeiten von Eternit Faserzementtafeln mit anderen Fassadenwerkstoffen wie z. B. Putz, Glas, Metall, Holz oder Mauerwerk. Der Kontrast zwischen den unterschiedli- chen Oberflächen, Strukturen und Farben der eingesetzten Werkstoffe belebt die Fassade und verleiht dem Gebäude seine eigene, unverwechselbare Note.

Schwabengalerie, Stadtteilzentrum, Stuttgart-Vaihingen. Architekten: Leon Wohlhagen Wernik Arch., Berlin (CD).

Ziegelfassade und Fassadentafel:

Ziegelfassade und Fassadentafel:

 

Duisburg Innenhafen Arch.: gmp Von Gerkan Marg und Partner, Hamburg Faserzement und Mauerwerk:

Duisburg Innenhafen Arch.: gmp Von Gerkan Marg und Partner, Hamburg Faserzement und Mauerwerk:
Duisburg Innenhafen Arch.: gmp Von Gerkan Marg und Partner, Hamburg Faserzement und Mauerwerk:
Duisburg Innenhafen Arch.: gmp Von Gerkan Marg und Partner, Hamburg Faserzement und Mauerwerk:

Kindertagesstätte, Delitzsch. Arch.: RKW, Dresden. Faserzement und Naturstein:

Galerie für zeitg. Kunst, Leipzig. Arch.: Peter Kulka, Dresden/Köln

24

Objektbeispiele

Materialkombinationen an der Fassade Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Gestaltungs-
Materialkombinationen
an
der
Fassade
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gestaltungs-
themen

25

Sanierung

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Gestaltungsthemen

Sanierung

Wohnungsbau

 
Im Vordergrund der Fassadensanierung steht die Erhaltung der Bausubstanz und die Verbesserung der Wohnqualität. Die

Im Vordergrund der Fassadensanierung steht die Erhaltung der Bausubstanz und die Verbesserung der Wohnqualität. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade wird einem hohen Anspruch an den Fassadenentwurf gerecht und ist die nach- haltige Lösung, will man eine verbesserte Wärmedämmung in Verbindung mit bauphysikalischer Sicherheit erreichen. Über die Aluminium-Unterkonstruktion lassen sich Bauwerkstole- ranzen ausgleichen. Zum Austauschen einzelner Fassaden- tafeln eignet sich die farbgrundierte Elementa.

Bei der gezeigten Sanierung des Wohngebäudes am Platz der Vereinten Nationen in Berlin werden durch Farbakzente je zwei Fenster zu einem Band zusammengezogen. Die Balkone und Fassadenflächen unter den Fenstern sind, ebenso wie die Seitenwände, hell bekleidet. Die sechs gestaffelten Wohn- scheiben werden durch die Farbigkeit und Struktur der Textura Fassadentafeln in ihrer Körperlichkeit betont und zugleich, mit Hilfe der durchlaufenden Streifen, zu einem Ganzen verbunden. Farbdesign: Hans Albrecht Schilling, Bremen.

Beispielhafte Fassadensanierung:

 

Wohnhochhäuser

Fischerinsel,

Wohnhochhäuser Fischerinsel,
Wohnhochhäuser Fischerinsel,
Wohnhochhäuser Fischerinsel,

Berlin. Wohnsiedlung Mendelssohnvier- tel, Berlin.

26

Objektbeispiele

Sanierung Wohnungsbau Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Sanierung
Sanierung
Wohnungsbau
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Sanierung

27

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Balkon- platten

Gestaltungsthemen

Textura

Balkonplatten

Raffiniert erfolgt die Gliederung der Brüstungshöhe durch unterschiedlich farbige Balkonplatten und Glasfelder bei die-

Raffiniert erfolgt die Gliederung der Brüstungshöhe durch unterschiedlich farbige Balkonplatten und Glasfelder bei die- ser Sanierung eines Wohnhochhauses im Zentrum Berlins. Die nicht brennbaren Textura Balkonplatten eignen sich beson- ders für Bereiche mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz wie z. B. Hochhäuser. Architekt: Edwin Busch, Berlin

1. Befestigung an vertikal ange- ordneten Geländerholmen.

 

2. Einheitliche Materialität: Fas- sade, Balkonplatten und Sicht- blenden aus Faserzement.

2. Einheitliche Materialität: Fas- sade, Balkonplatten und Sicht- blenden aus Faserzement.
2. Einheitliche Materialität: Fas- sade, Balkonplatten und Sicht- blenden aus Faserzement.
2. Einheitliche Materialität: Fas- sade, Balkonplatten und Sicht- blenden aus Faserzement.

3. Kombination von Textura Balkonplatten mit Glasfeldern.

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Objektbeispiele

Sanierung Balkone Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Balkon- platten
Sanierung
Balkone
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Balkon-
platten

29

Natura, 12 mm Eternit-Hinterschnittdübel Plattentragprofil, vertikal Anschlusslasche Laschenprofil, beidseitig, horizontal Tragprofil, vertikal Wandhalter mit thermischem Trennelement Dämmstoff AL-Attikaabdeckung, beschichtet

Tergo

Maßstab: 1 : 5

05
06

08
09

03
04

01
02

07

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Tergo ®

Objektdetails Gestaltungslösung Eternit-Tergo ® Attikaabschluss Attikaabschluss 70 100 Sie können diese

Attikaabschluss

Attikaabschluss 70 100 Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname:
Attikaabschluss
70
100
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa001f.zip

30

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Tergo ®

Fenstersturz Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Fenstersturz 01 02 03 04
Fenstersturz
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fenstersturz
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
Natura, 12 mm
Eternit-Hinterschnittdübel
Plattentragprofil, vertikal
Anschlusslasche
Laschenprofil, einseitig, horizontal
Tragprofil, vertikal
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
Fenstersturz, innen
Fensteranschlusskasten, gedämmt
Fensterzarge
100≤
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa002f.zip
Tergo

31

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Tergo ®

Fensterbrüstung Tergo Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Fensterbrüstung 01 02 03
Fensterbrüstung
Tergo
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fensterbrüstung
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
100≤
11
12
Natura, 12 mm
Eternit-Hinterschnittdübel
Plattentragprofil, vertikal
Anschlusslasche
Laschenprofil, einseitig, horizontal
Tragprofil, senkrecht
Wandhalter mit thermischem Tragelement
Dämmstoff
Fensterbank
Fensteranschlsskasten, gedämmt
Dichtband, selbstklebend
Fensterzarge
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa003f.zip

32

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Tergo ®

Sockelabschluss Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Sockelabschluss 01 02 03 04
Sockelabschluss
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Sockelabschluss
01
02
03
04
05
06
07
08
09
70≥
10
Natura, 12 mm
Eternit-Hinterschnittdübel
Plattentragprofil, vertikal
Anschlusslasche
Laschenprofil, beidseitig, horizontal
Tragprofil, senkrecht
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
Perimeterdämmstoff
Sockelbekleidung
100≤
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa004f.zip
Tergo

33

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Tergo ®

Gebäudeinnenecke Tergo Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Gebäudeinnenecke 01 02 03
Gebäudeinnenecke
Tergo
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeinnenecke
01
02
03
04
05
06
07
Natura, 12 mm
Eternit-Hinterschnittdübel
Plattentragprofil, vertikal
Laschenprofil, beidseitig, horizontal
Tragprofil, vertikal
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
50≥
100≤
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa005f.zip

34

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Tergo ®

Gebäudeaußenecke Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Gebäudeaußenecke 01 02 03 04
Gebäudeaußenecke
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeaußenecke
01
02
03
04
05
06
07
Natura, 12 mm
Eternit-Hinterschnittdübel
Plattentragprofil, vertikal
Laschenprofil, beidseitig, horizontal
Tragprofil, vertikal
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
≤100
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa006f.zip
Tergo

35

Naxo

Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa012f.zip

Holzunterkonstruktion

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

auf

Vertikalschnitt

im

Fuge

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Naxo ®

Objektdetails Gestaltungslösung Eternit-Naxo ® Fuge im Vertikalschnitt auf Holzunterkonstruktion 01 02 03

Fuge

im

Vertikalschnitt

auf

Holzunterkonstruktion

01 02 03 04 05 06 Natura, 8 mm Naxo-Element, Kegel, Edelstahl, geschliffen 240, Ø
01
02
03
04
05
06
Natura, 8 mm
Naxo-Element, Kegel, Edelstahl, geschliffen 240,
Ø 34x13 mm mit Flachkopfspezialschraube 5,5x60 mm
Naxo-Fugenband, Edelstahl, geschliffen 240, 70x0,8 mm
Traglattung, vertikal
Konterlattung, horizontal
07
Lattung, horizontal
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 5
240, 70x0,8 mm Traglattung, vertikal Konterlattung, horizontal 07 Lattung, horizontal Dämmstoff Maßstab: 1 : 5 36

36

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Naxo ®

Gebäudeinnenecke auf Holzunterkonstruktion Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeinnenecke
auf
Holzunterkonstruktion
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeinnenecke
auf
Holzunterkonstruktion
01
02
03
04
05
06
07
Natura, 8 mm
Naxo-Element, Kegel, Edelstahl, geschliffen 240
Ø 34x13 mm mit Flachkopfspezialschraube 5,5x60 mm
Naxo-Fugenband, Edelstahl, geschliffen 240, 70x0,8 mm, vertikal
Naxo-Fugenband, Edelstahl, geschliffen 240, 70x0,8 mm, horizontal
Traglattung, vertikal
Lattung, horizontal
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa013f.zip + pafa011.zip
Naxo

37

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Naxo ®

Gebäudeinnenecke auf Unterkonstruktion aus Aluminium Naxo Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit
Gebäudeinnenecke
auf
Unterkonstruktion
aus
Aluminium
Naxo
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeinnenecke
auf
Unterkonstruktion
aus
Aluminium
01
02
03
04
05
Natura, 8 mm
Wandhalter mit thermischem Trennelement
AL-Tragprofil
Naxo-Element, Kegel, Edelstahl, geschliffen 240,
Ø 34x13 mm mit Spezialniet
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa015f.zip

38

Objektdetails

Gestaltungslösung

Eternit-Naxo ®

Fuge im Horizontalschnitt auf Unterkonstruktion aus Aluminium Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit
Fuge
im
Horizontalschnitt
auf
Unterkonstruktion
aus
Aluminium
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fuge
im
Horizontalschnitt
auf
Unterkonstruktion
aus
Aluminium
01
02
03
04
05
06
Natura, 8 mm
Wandhalter mit thermischem Trennelement
AL-Tragprofil
Naxo-Element, Kegel, Edelstahl, geschliffen 240,
Ø 34x13 mm mit Spezialniet
Naxo-Fugenband, Edelstahl, geschliffen 240, 70x0,8 mm
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 5
Sie können diese Zeichnungen im Internet unter www.eternit.de herunterladen. Dateiname: pafa016f.zip
Naxo

39

Objektdetails

Stülpschalung

Attikaabschluss Stülp- schalung Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Attikaabschluss 01
Attikaabschluss
Stülp-
schalung
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Attikaabschluss
01
02
03
04
05
Natura, 8 mm
AL-Stülpschalungsprofil
AL-Tragprofil
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 10

40

Objektdetails

Stülpschalung

Fenstersturz Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Fenstersturz 01 02 03 04
Fenstersturz
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fenstersturz
01
02
03
04
05
06
07
08
09
Natura, 8 mm
AL-Stülpschalungsprofil
AL-Tragprofil
AL-Verbindungswinkel
Farbiger Fassadenniet
AL-Fensteranschlussprofil
AL-Tragprofil, unterer Abschluss
AL-Haltewinkel für Sturzbekleidung
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 5
Stülp-
schalung

41

Objektdetails

Stülpschalung

Fensterbrüstung Stülp- schalung Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Fensterbrüstung
Fensterbrüstung
Stülp-
schalung
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fensterbrüstung
01
02
03
Natura, 8 mm
AL-Stülpschalungsprofil
AL-Tragprofil
04
05
06
07
08
09
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
Verbindungsmittel, (B)
AL-Winkel, (A)
AL-Tragprofil, oberer Abschluss
AL-Winkel, (C)
Maßstab: 1 : 5

42

Stülp- schalung

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Sockelabschluss

Objektdetails

Stülpschalung

Faserzement Sockelabschluss Objektdetails Stülpschalung Sockelabschluss 01 02 03 04 Natura, 8 mm

Sockelabschluss

01 02 03 04 Natura, 8 mm AL-Stülpschalungsprofil AL-Tragprofil AL-Tragprofil, unterer Abschluss 05 06
01
02
03
04
Natura, 8 mm
AL-Stülpschalungsprofil
AL-Tragprofil
AL-Tragprofil, unterer Abschluss
05
06
AL-Lüftungsprofil
Dämmstoff
Maßstab: 1 : 5

43

Objektdetails

Stülpschalung

Fensterleibung Stülp- schalung Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Fensterleibung 01
Fensterleibung
Stülp-
schalung
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fensterleibung
01
Natura, 8 mm
02
AL-Stülpschalungsprofil
03
04
05
06
07
08
AL-Winkel, (A)
Farbiger Fassadenniet
U-Profil, ungleichschenklig
AL-Winkel, (C)
Dämmstoff
Verbindungswinkel, (B)
Maßstab: 1 : 5

44

Objektdetails

Sanierung

Wohnungsbau

Attikaabschluss WBS 70 Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Attikaabschluss WBS 70
Attikaabschluss
WBS
70
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Attikaabschluss
WBS
70
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
Textura, 8 mm
Farbiger Fassadenniet
Wandhalter mit thermischem Trennelement, Gleitpunkt
Wandhalter mit thermischem Trennelement, Festpunkt
Tragprofil
Gleitprofil
Dämmstoff
Frontdrempel
Dach-Kassettenplatte
Lüftungsöffnung Ø 100 mm pro Meter, nachträglich erstellt
Maßstab: 1 : 10
Sanierung

45

46

70

WBS

Sockelabschluss

Wohnungsbau

Sanierung

Objektdetails

Sockelabschluss Wohnungsbau Sanierung Objektdetails 5:1Maßstab: mm8Textura,01 FassadennietFarbiger02

5:1Maßstab:

mm8Textura,01

FassadennietFarbiger02

GleitpunktTrennelement,thermischemmitWandhalter03

Tragprofil04

Gleitprofil05

Dämmstoff06

Abdichtung07

Perimeterdämmstoff08

AL-Lüftungsprofil09

mm12Textura,10

Perimeterdämmstoff08 AL-Lüftungsprofil09 mm12Textura,10 70WBSSockelabschluss

70WBSSockelabschluss

FaserzementmitFassadenEternit·2008Anwendung&Planung

Sanierung

47

Wohnungsbau

Sanierung

Objektdetails

Sanierung

70WBSFensterleibung Fensterleibung WBS 70 mm8Textura,01 FassadennietFarbiger02
70WBSFensterleibung
Fensterleibung
WBS
70
mm8Textura,01
FassadennietFarbiger02
TrennelementthermischemmitWandhalter03
untereinander2mit02vonBefestigungzurLasche04
Verankerungselementenliegenden
untereinanderVerankerungselemente205
Tragprofil06
Gleitprofil07
mm50x40x2AL-WinkelEckverbinder,08
Dämmstoff09
U-Anschlussprofil10
Fensterbank11
5:1Maßstab:

FaserzementmitFassadenEternit·2008Anwendung&Planung

Sanierung

Objektdetails

Sanierung

Wohnungsbau

Gebäudeaußenecke WBS 70 Textura, 8 mm Farbiger Fassadenniet Wandhalter mit thermischem Trennelement Tragprofil

Gebäudeaußenecke

WBS

70

Textura, 8 mm Farbiger Fassadenniet Wandhalter mit thermischem Trennelement Tragprofil Gleitprofil Eckverbinder, AL-Winkel L = 50x40x2 mm Verankerungskonsole Dämmstoff

Maßstab: 1 : 5

06
07

08

04
05

02
03

01

Eckverbinder, AL-Winkel L = 50x40x2 mm Verankerungskonsole Dämmstoff Maßstab: 1 : 5 06 07 08 04
Eckverbinder, AL-Winkel L = 50x40x2 mm Verankerungskonsole Dämmstoff Maßstab: 1 : 5 06 07 08 04
Eckverbinder, AL-Winkel L = 50x40x2 mm Verankerungskonsole Dämmstoff Maßstab: 1 : 5 06 07 08 04
Eckverbinder, AL-Winkel L = 50x40x2 mm Verankerungskonsole Dämmstoff Maßstab: 1 : 5 06 07 08 04

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

70

WBS

Gebäudeaußenecke

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement 70 WBS Gebäudeaußenecke 48
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement 70 WBS Gebäudeaußenecke 48

48

Textura, 8 mm Dämmstoff AL-Kassette Riegelprofil Pfostenprofil Abdeckkappen

Maßstab: 1 : 5

05
06

03
04

01
02

Gestaltungs- themen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Konstruktion

Pfosten-Riegel

Objektdetails

Gestalten

mit

Profilen

Faserzement Konstruktion Pfosten-Riegel Objektdetails Gestalten mit Profilen Pfosten-Riegel Konstruktion 49

Pfosten-Riegel

Konstruktion

Faserzement Konstruktion Pfosten-Riegel Objektdetails Gestalten mit Profilen Pfosten-Riegel Konstruktion 49

49

Objektdetails

Gestalten

mit

Profilen

Gebäudeaußenecke und Fuge mit Profil aus Holz Gestaltungs- themen Planung & Anwendung 2008 · Eternit
Gebäudeaußenecke
und
Fuge
mit
Profil
aus
Holz
Gestaltungs-
themen
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeaußenecke
und
Fuge
mit
Profil
aus
Holz
01
02
03
04
05
06
07
Textura, 8 mm
Dämmstoff
AL-Fugenband
Traglattung, vertikal
Farbige Fassadenschraube
Fugendeckleiste aus geho-
beltem Nadelholz der
Resistenzklasse 2 oder 3
nach DIN 6836, Kanten
gebrochen, allseitige Ober-
flächenbehandlung siehe
Merkblatt „Anstriche für
Wetterbeanspruchte
Holzoberflächen“, der
Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.,
40474 Düsseldorf
Holzschraube, nichtrostend
Maßstab: 1 : 5

50

Objektdetails

Gestalten

mit

Profilen

Gebäudeaußenecke und Fuge mit Profil aus Aluminium Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit
Gebäudeaußenecke
und
Fuge
mit
Profil
aus
Aluminium
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeaußenecke
und
Fuge
mit
Profil
aus
Aluminium
01
02
03
04
05
06
07
Textura, 8 mm
Farbiger Fassadenniet
AL-Hutprofil, beschichtet
AL-Tragprofil, vertikal
Wandhalter mit thermischem
Trennelement
Dämmstoff
AL-Profil, beschichtet
Maßstab: 1 : 5
Gestaltungs-
themen

51

Objektdetails

Struktur

und

Tiefe

auf

Unterkonstruktion

aus

Aluminium

Tiefenversatz im Horizontalschnitt Gestaltungs- themen Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit
Tiefenversatz
im
Horizontalschnitt
Gestaltungs-
themen
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Tiefenversatz
im
Horizontalschnitt
01
02
03
04
05
06
07
Natura, 8 mm
AL-Tragprofil
AL-Rohr
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Dämmstoff
Fensterzarge
AL-Profil, Zäsur
Maßstab: 1 : 5

52

Objektdetails

Struktur

und

Tiefe

auf

Unterkonstruktion

aus

Aluminium

Fensterleibung Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Fensterleibung 01 02 03 04
Fensterleibung
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Fensterleibung
01
02
03
04
05
06
07
Natura, 8 mm
Fensterzarge
AL-Rohr
AL-Winkel
Dämmstoff
Wandhalter mit thermischem Trennelement
AL-Profil, Zäsur
Maßstab: 1 : 5
Gestaltungs-
themen

53

Gestaltungs- themen

Fensterbrüstung

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

und

Fenstersturz

Objektdetails

Struktur

und

Tiefe

auf

Unterkonstruktion

aus

Aluminium

Tiefe auf Unterkonstruktion aus Aluminium Fenstersturz und Fensterbrüstung 01 02 Natura, 8 mm

Fenstersturz

und

Fensterbrüstung

01 02 Natura, 8 mm Fensterzarge 03 04 Dämmstoff AL-Tragprofil, vertikal Maßstab: 1 : 10
01
02
Natura, 8 mm
Fensterzarge
03
04
Dämmstoff
AL-Tragprofil, vertikal
Maßstab: 1 : 10

54

Objektdetails

Struktur

und

Tiefe

auf

Unterkonstruktion

aus

Aluminium

Zäsur und Sockelabschluss Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Zäsur und
Zäsur
und
Sockelabschluss
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Zäsur
und
Sockelabschluss
01
02
03
04
05
06
07
Natura, 8 mm
AL-Profil, Zäsur
AL-Tragprofil
Dämmstoff
Lüftungsgitter
AL-Gesimsblech
Perimeter-Dämmstoff
Maßstab: 1 : 10
Gestaltungs-
themen

55

Objektdetails

Materialkombinationen

Vertikaler Übergang Putz/VHF Gestaltungs- themen Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Vertikaler
Übergang
Putz/VHF
Gestaltungs-
themen
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Vertikaler
Übergang
Putz/VHF
01
02
03
04
05
06
07
08
09
Textura, 8 mm
Dämmstoff
AL-Tragprofil
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Farbiger Fassadenniet, Kopfdurchmesser 11 mm
WDVS Dichtband
Sockelschiene
AL-Blech, pulverbeschichtet
WDVS
Maßstab: 1 : 5

56

Objektdetails

Materialkombinationen

Vertikaler Übergang VHF/Putz Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement Vertikaler Übergang
Vertikaler
Übergang
VHF/Putz
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Vertikaler
Übergang
VHF/Putz
01
02
03
04
05
06
07
08
Textura, 8 mm
Dämmstoff
AL-Tragprofil
Wandhalter mit thermischem Trennelement
Farbiger Fassadenniet
Lüftungsgitter
WDVS Dichtband
WDVS
Maßstab: 1 : 5
Verlegung
Gestaltungs-
themen

57

Objektdetails

Materialkombinationen

Gebäudeaußenecke Gestaltungs- themen Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeaußenecke
Gestaltungs-
themen
Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement
Gebäudeaußenecke
01
02
03
04
05
06
Textura, 8 mm
Dämmstoff
AL-Tragprofil
Wandhalter mit thermischem
Trennelement
Farbiger Fassadenniet
VHF, fugenlos mit Bluclad
Putzträgerplatte
Maßstab: 1 : 5

58

Textura, 8 mm Dämmstoff AL-Tragprofil Wandhalter mit thermischem Trennelement Farbiger Fassadenniet WDVS Dichtband WDVS

Maßstab: 1 : 5

05
06

03
04

01
02

07

Gestaltungs- themen

VHF/Putz

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Übergang

Horizontaler

Objektdetails

Materialkombinationen

Fassaden mit Faserzement Übergang Horizontaler Objektdetails Materialkombinationen Horizontaler Übergang VHF/Putz 59

Horizontaler

Übergang

VHF/Putz

Fassaden mit Faserzement Übergang Horizontaler Objektdetails Materialkombinationen Horizontaler Übergang VHF/Putz 59

59

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Produktbeschreibung

Werkstoff

Faserzement

Faserzement ist ein moderner, armierter Werkstoff aus natürlichen und umweltneutra- len Rohstoffen. Die Summe der positiven Eigenschaften erfüllt konstruktiv und gestalte- risch die hohen Anforderungen unserer Zeit. Die Technologie kann inzwischen auf mehr als 25 Jahre Entwicklung, Beobachtung und Erfahrung in kompromisslosen Labor- und Zeitraffer-Tests sowie auf entsprechend langjährige, reale Beanspruchung an Objekten zurückblicken. Seit 1980 sind viele Millionen Quadratmeter Faserzementprodukte für Dach und Fassade verlegt worden, die selbst extre- men klimatischen Belastungen gerecht wer- den. Großformatige Faserzementtafeln für vor- gehängte hinterlüftete Fassaden haben sich in der Praxis bestens bewährt. Sie bestehen aus einem nicht brennbaren, hochverdichteten Werkstoff aus mit Fasern armiertem Zement-

stein, der im erhärteten Zustand form- und witterungsbeständig ist. Den größten Roh- stoffanteil bildet das Bindemittel Portland- Zement, das durch Brennen von Kalkstein und Tonmergel hergestellt wird. Zur Optimierung der Produkteigenschaften werden als Zusatz- stoffe z.B. Kalksteinmehl und gemahlener Faserzement (Recycling) beigegeben. Als Armierungsfasern werden synthetische, organische Fasern aus Polyvinylalkohol ver- wendet. Es sind Fasern, die in ähnlicher Form in der Textilbranche für Oberbekleidung und Schutzgewebe, für Vliesstoffe und für medizi- nische Nähfäden verwendet werden. Von größter Wichtigkeit ist ihre physiologische Unbedenklichkeit. Während der Herstellung von Faserzement dienen Prozessfasern als Filterfasern. Es sind hauptsächlich Zellstoff-Fasern, wie sie auch in der Papierindustrie verwendet werden.

In Form von mikroskopisch kleinen Poren ist auch Luft vorhanden. Durch dieses Mikro- poren-System entsteht ein frostbeständiger, feuchtigkeitsregulierender, atmungsaktiver und dennoch wasserdichter Baustoff. Produkte aus Faserzement verhalten sich gegenüber elektromagnetischen Wellen und Strahlungen völlig neutral, so dass Funkwel- len, Infrarot-Anlagen, Personensuchanlagen und Radarstrahlen nicht beeinträchtigt wer- den. Die industriell aufgebrachte mehrfach heiß- verfilmte Oberfläche gewährleistet ein gleich- bleibend hohes Qualitätsniveau der Fassa- dentafeln. Sie ist lichtecht und UV-stabil. Die Tafelrückseite ist mit einer physikalisch gleichwertigen Rückseitenversiegelung verse- hen. Alle Fassadentafeln der Eternit AG sind als umwelt- und gesundheitsverträgliche Baupro- dukte bewertet und zertifiziert.

Herstellung von Faserzement Zusatz- Ablaufdiagramm für die Herstellung von großfor- matigen Fassadentafeln im
Herstellung
von
Faserzement
Zusatz-
Ablaufdiagramm für die Herstellung von großfor-
matigen Fassadentafeln im „Hatschekverfahren“.
Grundlagen

Werkstoffeigenschaften

Textura, Natura Farbbeschichtete Fassadentafeln aus gepress- tem, normal erhärteten Faserzement verfügen über ein ideales statisches Profil und sind

– nicht brennbar (Baustoffklasse A2 nach DIN 4102)

– fäulnissicher

– schlagzäh

– witterungs- und frostbeständig

– stoßfest und UV-beständig.

– wasserundurchlässig

Nachweis

der

Verwendbarkeit

(Allgemeine

bauaufsichtliche

Zulassungen)

 

Textura Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-31.1-34: „Die Faserzementtafeln Textura dürfen für Außenwandbekleidungen nach DIN 18516-1, – Außenwandbekleidungen, hinter- lüftet; Anforderungen, Prüfgrundsätze –, als nicht brennbarer Baustoff (Klasse A2 nach DIN 4102-1 verwendet werden.“ Die Dicke beträgt 8 oder 12 mm. Natura Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Nr.

Z-31.1-34: „Die Faserzementtafeln Natura dürfen für Außenwandbekleidungen nach DIN 18516-1. – Außenwandbekleidungen, hinter- lüftet; Anforderungen, Prüfgrundsätze –, als nicht brennbarer Baustoff (Klasse A2) nach DIN 4102-1 verwendet werden.“ Die Dicke beträgt 8 mm oder 12 mm. Eternit-Tergo Für die rückseitige Befestigung mit Eternit- Hinterschnittdübel im System Eternit-Tergo

liegt die allgemeine bauaufsichtliche Zulas- sung Nr. Z-21.9-1534 vor. Textura Balkonplatten Die Sicherheit von Balkongeländerbekleidun- gen mit Textura Tafeln (10 mm) für alle Gebäudearten und -höhen ist durch folgende ETB-Prüfzeugnisse nachgewiesen:

MPA Hannover Nr.: 123/87 MPA Hannover Nr.: 592/94 MPA Hannover Nr.: 1611/95

60

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Anwendungsbereiche

Anwendungsbereiche

Großformatige Faserzementtafeln werden vor- zugsweise verwendet für:

Die Verwendung großformatiger Faserze- menttafeln als vorgehängte hinterlüftete Fassade bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Vollgeschossen oder bei anderen Gebäuden ist nur dann zulässig, wenn für die Faserzement- tafeln und diesen Anwendungsbereich eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt worden ist bzw. die „Zustimmung im Einzel- fall“ der zuständigen Bauaufsichtsbehörde für den bestimmten Ausführungseinzelfall vor- liegt. Die Standsicherheit der Außenwandbeklei- dung muss nachgewiesen werden oder nach- weisbar sein.

Für Außenwandbekleidungen mit Elementen aus 6 mm dickem Dachuntersichten mit > 0,4 m 2 Fläche oder > 5 kg Eigengewicht ist die „Zustimmung im Einzelfall“ der zuständi- gen Bauaufsichtsbehörde erforderlich.

– vorgehängte hinterlüftete Außenwand- bekleidungen nach DIN 18516-1

– Ausfachungen bei Pfosten-Riegel Kon- struktionen

– Stülpschalungen

 

– äußere Beplankung vorgefertigter Verbundelemente (Sandwichelemente)

– Gesimsabdeckungen

– Bekleidungen von Fensterleibungen

– Bekleidungen von Fenster- und Türstürzen

– Bekleidungen von Innenwänden

– Ortgang- und Traufabschlüsse

– Dachuntersichten

– Balkonbekleidungen

Textura

und

Natura

Tafeldicke

8

mm

Standardkonstruktionen für Außenwandbe- kleidungen auf Holz- und Aluminium-Unter- konstruktionen. Befestigung auf Holz-Unter- konstruktion mit nichtrostenden, farbigen

Fassadenschrauben. Befestigung auf Unter- konstruktionen aus Aluminium mit farbigen Aluminium-Fassadennieten. Die Tafeln sind zwängungsfrei zu montieren. Die Bohrlöcher in

den Tafeln sind größer gegenüber dem Schaft- durchmesser der Befestigungselemente her- zustellen. Es sind zugelassene Eternit Befesti- gungselemente zu verwenden.

Textura

und

Natura

 

Tafeldicke

12

mm

Nicht sichtbare, rückseitige Befestigung mit Eternit-Hinterschnittdübeln, System Eternit- Tergo ® .

Fassadenbekleidungen in besonders stoß- gefährdeten Bereichen.

Textura

(8

mm)

und

Dachuntersichten

(6

mm)

Anwendungen, z.B. Dachuntersichten, Ort- gang- und Traufabschlüsse, Attikabekleidun-

gen, Beplankungen von Verbundelementen

6 mm dicke Isocolor Tafeln sind nicht für die Außenwandbekleidung vorgesehen.

und

andere

sind

möglich. Großformatige,

Textura

Balkonplatten

10

mm

Mit beidseitig beschichteten Textura Balkon- platten werden nicht brennbare Balkon-

bekleidungen für alle Gebäudearten und -höhen ausgeführt. Weitere Anwendungen wie

z. B. Balkontrennwände, Geländerfüllungen, Sonnenschutzlamellen und andere sind möglich.

61

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Technische

Daten

/

Rechenwerte

Technische Daten / Rechenwerte Technische Daten Rohdichte Biegefestigkeit ≥ 1,65 g/cm 3

Technische

Daten

Rohdichte

Biegefestigkeit

1,65 g/cm 3

II 17 N/mm 2 24 N/mm 2

Biegefestigkeit ≥ 1,65 g/cm 3 II 17 N/mm 2 24 N/mm 2 Rechenwerte für Gemäß Zulassung
Rechenwerte für Gemäß Zulassung Eigenlasten Bemessungswerte des Trag- Elastizitäts- Temperatur-

Rechenwerte

für

Gemäß Zulassung Eigenlasten Bemessungswerte des Trag- Elastizitäts- Temperatur- Faserzementtafeln modul kN/m 2
Gemäß Zulassung
Eigenlasten
Bemessungswerte des Trag-
Elastizitäts-
Temperatur-
Faserzementtafeln
modul
kN/m 2
widerstandes für Biegung
MN/m 2
dehnzahl
MN/m 2
10 -6 K -1
Z-31.1-34
Natura /
0,18
6,0 · g F 1)
15.000
10
Textura /
8 mm
Z-31.1-34
Natura /
0,28
6,0 · g F 1)
15.000
10
Textura /
12 mm
Textura
Balkonplatten 10 mm
0,23
6,0 · g F 1)
15.000
10
1) g F = 1,5
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
10 mm 0,23 6,0 · g F 1) 15.000 10 1) g F = 1,5 Bemessungswerte
Bemessungswerte des Befestigungselement zulässige Querkraft zulässige Zugkraft Tragwiderstandes kN kN mittig kN

Bemessungswerte

des

Befestigungselement zulässige Querkraft zulässige Zugkraft Tragwiderstandes kN kN mittig kN am Rand für
Befestigungselement
zulässige Querkraft
zulässige Zugkraft
Tragwiderstandes
kN
kN mittig
kN am Rand
für
Befestigungselemente
von
Eternit
Farbige Eternit
Fassadenschraube 5,5 x 35
0,33 · g G
2)
0,32 · g Q
3)
0,30 · g Q
3)
Es dürfen nur diese bauaufsichtlich zugelas-
senen Befestigungselemente der Eternit AG
verwendet werden.
a min ≥ 20 mm
für d = 8 mm
Farbiger Eternit Fassadenniet
4
x 18-K 15 mm für d = 8 mm
0,67 · g Q
3)
0,56 · g Q
3)
0,82 · g G
2)
4
x 25-K 15 mm für d = 12 mm
t min ≥ 1,8 mm
a min ≥ 30 mm
a min = kleinster vorgesehener Randabstand der Faserzementtafeln quer zur Unterkonstruktion.
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm.
t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus Aluminium.
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus
Randabstand in Profil- oder Lattenrichtung 80 - 160 mm. t min = Mindestflanschdicke der Unterkonstruktion aus

2) g G = 1,35

3) g Q = 1,5

62

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Plaungsgrundlagen

Technische

Daten

/

Regelwerke

Stanzkanten. Zulässige Maßabweichungen Stanzkante Nutzmaß Liefermaß Schnittkante Stanzkanten Die

Stanzkanten.

Zulässige

Maßabweichungen

Stanzkante

Nutzmaß Liefermaß Schnittkante
Nutzmaß
Liefermaß
Schnittkante

Stanzkanten Die Lieferung der Tafeln erfolgt grundsätzlich wie abgebildet mit Stanzkanten. Tafeln mit Stanzkanten müssen vor der Anwendung all- seitig ca. 15 mm besäumt werden. Bei Natura Tafeln müssen nach bauseitigem Zuschnitt die Schnittkanten bei +5° bis +25° C imprägniert werden. Werkseitig zugeschnit- tene Natura Tafeln sind ab Werk mit Luko- Kantenversieglung imprägniert.

 

Tafeln mit Stanzkante

 

Tafeln mit Schnittkante

Länge mm

Breite mm

Länge mm

Breite mm

Textura

3130

± 12

1530

± 6

3100

± 1

1500

± 1

Natura /

3130

± 12

1280

± 6

3100

± 1

1250

± 1

Textura

       

2530

± 12

1280

± 6

2500

± 1

1250

± 1

Tafeldicke: 8 mm (± 0,6 mm) oder 12 mm (± 0,9 mm). Balkonplattendicke: 10 mm (+ 1,0 / – 0,5 mm).

Zu

beachtende

Vorschriften,

jeweils

in

der

aktuellen

Fassung

   
 

Landesbauordnungen VOB Teil C, ATV DIN 18351

Verdingungsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Fassadenarbeiten. Außenwandbekleidungen, hinterlüftet; Anforderungen, Prüfgrundsätze. Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken. Einwirkungen auf Tragwerke – Windlasten. Einwirkungen auf Tragwerke – Grundlagen der Tragwerksplanung, Sicherheitskonzept und Bemessungsregeln. Bänder und Bleche aus Aluminium und Aluminium-Knetlegierungen mit Dicken über 0,35 mm; Eigenschaften. Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit – Teil 1: Nadelschnittholz Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen. Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten. Faserzementtafeln; Produktspezifikationen und Prüfverfahren. Wärmeschutz im Hochbau; klimabedingte Feuchteschutz-Anforderungen und Hinweise für Planung und Ausführung. Schallschutz im Hochbau; Anforderungen und Nachweise. Aluminium; Konstruktionen unter vorwiegend ruhender Belastung. Wärmedämmstoffe für Gebäude. Toleranzen im Hochbau; Bauwerke. Verdingungsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten. Bauakustische Prüfungen: Luft- und Trittschalldämmung. Holzschutz im Hochbau. Regeln für Deckungen mit Faserzement, Teil 2; Außenwandbekleidungen, Zentralverband des Dachdeckerhandwerks e.V. Blitzschutz baulicher Anlagen; allgemeine Grundsätze. Ersatz für E DIN VDE 0185-100 Richtlinie für die Planung, Ausführung und Pflege von Fassadenbegrünungen mit Kletterpflan- zen, FVHF e.V., Berlin, und FLL e.V., Bonn. Fachveröffentlichungen des FVHF e.V., Berlin.

 

DIN 18516-1

DIN 1052

DIN 1055-4

DIN 1055-100

DIN 1745-1

DIN 4074-1 DIN 4102-1 DIN EN 13501-1 DIN EN 12467 DIN 4108-3

 

DIN 4109 DIN 4113-1 DIN EN 13162 DIN 18202 VOB Teil C, ATV DIN 18338

DIN 52210 DIN 68800-1, -2, -3 und -5 Fachregeln

DIN V ENV 61024-1 Fassadenbegrünungsrichtlinie

 

FVHF-FOCUS ® 1–27

 

Bei Planung und Ausführung von Balkonen sind folgende Normen und Richtlinien zu beachten:

 

ATV DIN 1833 ATV DIN 18360 DIN 1055-3 DIN 4103-1 DIN 18800-1 DIN 18800-7 DIN 55928-4

Stahlbauarbeiten. Metallbauarbeiten. Einwirkungen auf Tragwerke – Eigen- und Nutzlasten für Hochbauten. Nichttragende innere Trennwände; Aforderungen, Nachweise. Stahlbauten; Bemessung und Konstruktion. Stahlbauten; Herstellen, Eignungsnachweise und Schweißen. Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtung und Überzüge; Vorbereitung und Prüfung der Oberflächen. Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtung und Überzüge; Beschichtungsstoffe und Schutzsystem. ETB Richtlinie, Bauteile die gegen Absturz sichern. Bemessungsverfahren für Dübel zur Veran- kerung im Beton, Ausg. 6/93, DIBt. Berufsgenossenschaftliche Unfallverhütungsvorschriften.

DIN 55928-5

Landesbauordungen

Dies ist ein Auszug aus den zu beachtenden Vorschriften und Normen. Diese Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

63

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Anforderungen

Bauphysikalische

Anforderungen

(Be-,

Ent-

und

Hinterlüftung)

Beim Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brand- schutz ist das Zusammenwirken der Außen- wand mit der Außenwandbekleidung zu berücksichtigen. Zur sicheren Ableitung der Bauwerksfeuchte, zur Ableitung von eventuell eindringendem Niederschlag, zur kapillaren Trennung der Bekleidung von der Wärmedämmung bzw. der

Wandoberfläche und zur Ableitung von Tauwasser an der Innenseite der Bekleidung, ist in der Regel eine Hinterlüftung erforder- lich. Die Fassadenbekleidung soll in einem Abstand von mindestens 20 mm von der Wärmedäm- mung bzw. der Wandoberfläche angeordnet werden. Der Abstand darf z. B. durch die

Unterkonstruktion oder durch Wanduneben- heiten örtlich bis auf 5 mm reduziert werden. Um eine dauerhaft sichere Funktion der Fassadenbekleidung zu gewährleisten, sind Be- und Entlüftungsöffnungen mit Quer- schnitten von mindestens 50 cm 2 je 1 m Wandlänge vorzusehen.

Konstruktive

Anforderungen

Die Fassadenbekleidung ist zwängungsfrei zu montieren. Zwängungsbeanspruchungen infolge von Formänderungen dürfen an Ver- bindungs- und Befestigungsstellen keine Schädigungen der Bekleidung oder Unterkon- struktion verursachen. Die zwängungsfreie Lagerung der Fassadentafeln wird erreicht, wenn alle Bohrlöcher einer Tafel gegenüber dem Schaftdurchmesser der Befestigungs- elemente größer gebohrt werden und bei Al- Unterkonstruktionen zwei Festpunkte mittels Festpunkthülse je Tafel ausgebildet werden. Im Bereich von Bewegungsfugen im Bauwerk müssen in der Unterkonstruktion und in der Bekleidung die gleichen Bewegungen möglich sein. Dies gilt sinngemäß auch für Bewe- gungsfugen in der Unterkonstruktion. Damit durch Kopplung einzelner Tafeln über

vertikale Tragprofile aus Aluminium keine Zwängungen auftreten, dürfen keine Stöße dieser Profile zwischen Befestigungspunkten einer Tafel ausgeführt werden. Es sind Mindestrandabstände der Tafelboh- rungen von 20/80 mm bei Montage auf Holz- Unterkonstruktion und von 30/80 mm auf Unterkonstruktionen aus Aluminium einzuhal- ten. Bekleidungen müssen gewartet werden können. Für Standgerüste sind Verankerungs- möglichkeiten vorzusehen. Dämmstoffe sind dauerhaft, lückenlos und formstabil, auch unter Beachtung einer mögli- chen Feuchtebelastung durch Witterungsein- flüsse, anzubringen. Holz- und Holzwerkstoffe müssen nach DIN 68800-1, -2, -3 und -5 geschützt werden. Damit eine dauerhafte Durchfeuchtung verti-

kaler Traglatten aus Holz vermieden wird, müssen offene Fugen im Bereich der Holzlat- ten mit wasserundurchlässigen Bändern zwi- schen Holztraglatten und Faserzement hinter- legt werden. Durch konstruktive Maßnahmen und Wahl geeigneter Baustoffe muss sichergestellt sein, dass schädigende Einwirkungen z.B. verschie- dener Baustoffe untereinander – auch ohne direkte Berührung, insbesondere in Fließrich- tung des Wassers – ausgeschlossen sind.

Anforderungen für die Montage:

Die geometrischen Annahmen der statischen Berechnung sowie der Ausführungsplanung sind bei der Montage einzuhalten.

Natura

Oberfläche Natura Tafeln sind hochwertige Fassaden- tafeln aus Faserzement mit durchscheinender Flächenstruktur, auf ihre Sichtseite ist eine heißverfilmte Reinacrylatbeschichtung aufge- bracht (ähnlich einer Lasur). Damit wird der von Architekten und Bauherren vielfach gewünschte Effekt erzielt, dass der Charakter der Grundtafel in ihr Erscheinungs- bild einfließt. Verbunden mit diesem gewollten Bild ist die Tatsache, dass vorübergehende Veränderungen im Erscheinungsbild der Grundtafel auch an der Oberfläche sichtbar werden. Wenn das Material vom Rand her

Feuchtigkeit aufnimmt, erscheint es zwangs- läufig dunkler.

nicht erforderlich.

Kantenimprägnierung Da die dunkle Randbildung vorübergehend das Gesamtbild der Fassade stören kann, ist bei diesem Material vorgegeben, eine Kantenim- prägnierung (Luko-Kantenversiegelung) vor- zunehmen, die die Wasseraufnahme wesent- lich reduziert. Werkseitig zugeschnittene Natura und Tafeln sind ab Werk mit Luko- Kantenversiegelung imprägniert. Anhand der Erfahrung an einer Vielzahl ausgeführter Objekte ist eine Imprägnierung der Bohrlöcher

Bei nicht deckenden Beschichtungen (z.B. Natura) kann bei nasser Witterung die Feuchtigkeitsaufnahme an den Tafelrändern und Bohrlöchern als dunklere Tönung sichtbar werden. Abhängig von der Witterungslage innerhalb eines Jahreszyklus verflüchtigt sich diese Erscheinung durch trockene Witterung. Unregelmäßigkeiten, unterschiedliche Färbun- gen und Spuren des Herstellungsprozesses sind charakteristisch.

64

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Standsicherheitsnachweis

Allgemeines

Die Standsicherheit der Fassadenbekleidung muss nachgewiesen werden oder nachweis- bar sein. Die Verwendung großformatiger Faserzementtafeln als Fassadenbekleidung ist nur dann zulässig, wenn für die Faserzement-

tafeln und diesen Anwendungsbereich eine all- gemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt worden ist bzw. die „Zustimmung im Einzel-

Der Standsicherheitsnachweis ist gemäß der Landesbauordungen durch den Bauherren bzw. seine Gehilfen zu erbringen.

fall“

der zuständigen Bauaufsichtsbehörde für

den

bestimmten Ausführungseinzelfall vorliegt.

Voraussetzungen

Beim Standsicherheitsnachweis ist zur Be- rücksichtigung von Maßabweichungen der Außenwand ein Zuschlag von mindestens 20

mm

zum geplanten Abstand zwischen Außen-

kleinere Maßabweichungen festgestellt wor- den sind.

wand und Bekleidung anzusetzen. Davon kann abgewichen werden, wenn vor Ort

Formänderungen Formänderungen dürfen Fassadenbekleidungen in ihrer Funktion nicht beeinträchtigen.
Formänderungen Formänderungen dürfen Fassadenbekleidungen in ihrer Funktion nicht beeinträchtigen.

Formänderungen

Formänderungen dürfen Fassadenbekleidungen in ihrer Funktion nicht beeinträchtigen.

Rechenwerte,

Lastannahmen,

Lastfälle

Die Rechenwerte der Eigenlast, der zulässi- gen Bemessungswerte der Tragwiderstände, des Elastizitätsmoduls sowie der Temperatur- dehnzahl für die Faserzementtafeln sind den Zulassungen zu entnehmen. Die zulässigen Bemessungswerte der Tragwiderstände der Befestigungselemente sind den Zulassungen bzw. Prüfungszeugnissen zu entnehmen. Die Aufnahme der Windlasten für geschlosse-

und

dem

ne prismatische Baukörper nach DIN 1055-4

chung als Hauptlast zugrunde zu legen. Für Gebäude mit winddurchlässigen vor- gehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF) darf der sich aus dem Innendruck im Hinterlüf- tungsraum und dem Außendruck ergebende resultierende Winddruck mit einem Beiwert c p.net = ± 0,5 berechnet werden (DIN 1055- 4:2005-03, Abschnitt 12.1.10).

ist für alle Teile der Fassadenbekleidung nach- zuweisen. Dabei dürfen die Tafeln keine weiteren Lasten, z. B. aus Bauteilen für Werbung oder Fensteranlagen, aufnehmen. Sofern Haupt-

Zusatzlasten zu unterscheiden sind, sind

Standsicherheitsnachweis der Fassaden-

bekleidung die Eigen- und Windbeanspru-

Bemessung

Alle Teile der Fassadenbekleidung sind mit den Sicherheiten bzw. zulässigen Bemes- sungswerten der entsprechenden Normen oder bauaufsichtlichen Zulassungen zu bemessen. Die Tragfähigkeit von Befestigungen und Ver- bindungen, die nicht in den Normen oder bauaufsichtlichen Zulassungen geregelt sind, ist aufgrund von Prüfungen nach DIN

18516-1 nachzuweisen.

 

Bei

rechnerischer Ermittlung der Schnittgrö-

1. HILTI Deutschland GmbH, www.hilti.de 2. Artur Fischer GmbH & Co. KG www.fischer-befestigungstechnik.de

ßen

ist die DIN 18516-1 zu berücksichtigen.

Dübel, Ankerschienen usw. zur Verankerung

der

Unterkonstruktion in der Außenwand

dürfen nur angewendet werden, wenn deren Brauchbarkeit besonders nachgewiesen worden ist, z. B. durch eine allgemeine bau- aufsichtliche Zulassung.

 

65

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Brand-,

Schall-

und

Tauwasserschutz

Brandschutz

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) gehören traditionell zu den sichersten Konstruktionen von Außenwänden. Die gegenwärtigen Brandschutzanforderun- gen an vorgehängte hinterlüftete Fassaden lassen sich aus den jeweiligen Landesbau- ordnungen ableiten. Die Landesbauordnungen enthalten eine Viel- zahl von Bestimmungen, die unterschiedliche Anforderungen an die Baustoffklasse der Hauptbestandteile (Bekleidung, Dämmschicht, Unterkonstruktion) einer Fassadenkonstruk- tion (VHF) festlegen (z. B. Hamburg, sonstige Gebäude: „B1, Unterkonstruktion in B2 zuläs- sig, wenn Dämmschichten und Bekleidung in

A“). In Abhängigkeit von der Gebäudehöhe und -nutzung ergeben sich Anforderungen an die Baustoffklasse. Die Einteilung der Baustoffe in Baustoffklassen ist in DIN 4102-1 definiert. Fassadentafeln aus Faserzement können bei jeder Gebäudeart und -höhe für VHF eingesetzt werden. Textura, Textura Balkonplatten und Natura sind nicht brennbare Baustoffe (A2). Als Unterkonstruktion für Bekleidungen mit nicht brennbaren Fassadentafeln aus Faserze- ment (Baustoffklasse A2) müssen im Hochbau mindestens normalentflammbare Baustoffe (Baustoffklasse B2) verwendet werden. Somit bestehen in der Regel keine Bedenken gegen

die Verwendung der allgemein verbreiteten Unterkonstruktionen aus Holz. Nach Erfahrung des Verbandes der Sachversicherer und der befragten Feuer- wehren von Berlin und Hamburg wird das Risiko der Brandweiterleitung durch hinterlüf- tete Fassaden als gering eingestuft, wenn Bekleidung und Dämmschicht aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen.

Bei Hochhäusern und Gebäuden besonderer Art und Nutzung werden in der Regel nicht brennbare Baustoffe verlangt.

Schallschutz

Vor allem bei Krankenhäusern, Wohn- und Verwaltungsgebäuden werden in DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ hohe Anforderun- gen an die Luftschalldämmung von Außenbau- teilen gestellt. Die Tabelle 8 der DIN 4109 macht deutlich, dass z. B. bei Krankenhäusern, die in der Nähe von Hauptverkehrswegen lie- gen und die maßgeblichen Außenlärmpegeln von mehr als 71 dB (A) ausgesetzt sind, Schalldämmmaße der Fassade erforderlich sind, die über erf. R’ w, res = 50 dB liegen.

Für den rechnerischen Nachweis des Schallschutzes von Fassaden gegenüber Außenlärm lässt DIN 4109, Beiblatt 1, lediglich

den Ansatz der Schalldämmung der inneren Tragschale zu. Die Fassadenbekleidung wird dabei nicht in Rechnung gestellt.

Entsprechende Prüfberichte liegen bei der Eternit AG vor. Aus dem resultierenden Schalldämmmaß nach DIN 4109, Tabelle 8 ist unter Berücksichtigung der Raumgröße und des Flächenanteils dann die erforderliche Schall- dämmung der Fenster zu ermitteln. Im Regelfall wird man hierbei Fenster anstreben, die aus Kostengründen ein geringes Schalldämmmaß aufweisen. Durch das höhe- re Schalldämmmaß der VHF wird das resultie- rende Schalldämmmaß verbessert. Dies ergibt im Endergebnis durch die vorgehängte hinter- lüftete Fassade (VHF) eine wirtschaftlichere Konstruktion.

Durch Eignungsprüfungen (DIN 4109, Abs. 6.3) wird die tatsächliche Schalldämmung von Massivwänden mit vorgehängten hinterlüfte- ten Fassaden (VHF) ermittelt. Z. B. bei einer 200 mm dicken Porenbetonwand mit R w,R = 44 dB kann mit einer VHF mit 80 mm Dämmstoff und Bekleidung aus 8 mm dicken Faserzement eine Verbesserung der Luft- schalldämmung von 9 bis 11 dB erzielt wer- den (siehe unten).

Ergebnisse

der

Luftschalldämmmaß-Prüfungen

 

an

hinterlüfteten

Außenwandbekleidungen

mit

Faserzement

 

Produkt

Dicke

Gewicht

UK

Wärme-

Fugen

Rohwand

Bewertetes

Bewertetes

Rechenwert

Verbesserung

 

dämmung

Schalldämm-

Schalldämm-

 

maß Rohwand DIN 52 210

maß mit Bekleidung DIN 52 210 R(w,P) dB

nach

DIN 4109

 

[mm]

[kg/m 2 ]

[mm]

R(w) dB

R(w,R) dB

dB

Textura

8

13,6

Al

60

offen

Porenbeton

44

53

51

9

Textura

8

13,6

Al

60

Fugenblech

Porenbeton

44

54

52

10

Textura

8

13,6

Al

120

offen

Porenbeton

44

54

52

10

Textura

8

13,6

Al

120

Fugenblech

Porenbeton

44

55

53

11

Textura

12

20,4

Al

60

offen

Porenbeton

44

54

52

10

Textura

12

20,4

Al

120

offen

Porenbeton

44

58

56

14

Textura

8

13,6

Al

60

offen

KSV

54

62

60

8

Textura

8

13,6

Al

120

Fugenblech

KSV

54

62

60

8

Prüfbericht Nr. L 99a.93 - P 300/92 der Ingenieurgesellschaft für Technische Akustik mbH, 65205 Wiesbaden

 

66

Grundlagen

Planung & Anwendung 2008 · Eternit Fassaden mit Faserzement

Planungsgrundlagen

Wärme-

und

Wetterschutz

Tauwasserschutz

Der Tauwasserschutz ist eine wesentliche Voraussetzung für die Funktion der Wärme- dämmung einer Außenwand. Mit einer vor- gehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) kann der Tauwasserausfall an der Innenseite der Außenwand mit der Folge von Schimmelpilz- bildung vermieden werden. Die VHF ermöglicht problemlos einen bauphy-

sikalisch korrekten Außenwandaufbau mit nach außen abnehmendem Dampfdiffusions- widerstand der Schichten. Die Bau- und Wohnfeuchte wird über den Hinterlüftungs- spalt abgeführt, ohne dass Tauwasser im Inneren der Außenwand ausfällt. Das verbesserte Trocknungsverhalten von Außenwänden mit hinterlüfteten Fassaden

trägt zu einem gesunden Raumklima bei und begünstigt die Energiebilanz, da die sonst erhöhte Feuchtigkeit nur durch gesteigerte Fensterlüftung abgeführt werden könnte. Nachweismöglichkeiten für den Schutz gegen Tauwasserausfall sind in DIN 4108-3 und DIN 4108-5 aufgeführt.

Wärmeschutz/Dämmstoff

Der bauliche Wärmeschutz dient dem Schutz der Bauten vor thermischen Extremen und vor Feuchtigkeit. Er gewährleistet Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, den ungestörten Ablauf von Produktionsprozessen und den kli- matischen Schutz der Güter. Durch guten Wärmeschutz werden die Dauerhaftigkeit von Gebäuden erhöht und die heute sichtbar schwindenden Energieressourcen geschont. Energiesparender Wärmeschutz ist der Einstieg in das Konzept einer ökologisch nach- haltigen Bauwirtschaft. Durch Trennung der einzelnen Funktionen der Schichten von Außenwänden mit vorgehäng- ten hinterlüfteten Fassaden entsteht eine Konstruktion, welche die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz vorbildlich löst. Sie weist die geringste Schadensanfälligkeit unter allen Außenwandbauarten auf. Fast unabhängig von dem vorhandenen Wand- aufbau lassen sich mit der VHF gewünschte Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) rea- lisieren. Mineralische Dämmstoffe in nahezu beliebiger Dicke können zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung eingebaut werden. Der Mindestwärmeschutz nach den Landes- bauordnungen schließt neben den in § 3 for- mulierten Grundanforderungen auch den der Nutzung entsprechenden, hygienisch notwen- digen Wärmeschutz ein, wie er in DIN 4108 konkretisiert ist.

Der bauliche Wärmeschutz zur Energieein- sparung ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2002 geregelt, die auf der Grund- lage des Energieeinsparungsgesetzes von 1976 novelliert wurde. Zum zentralen Punkt der neuen Verordnung wurde das Zusam- menspiel zwischen dem Gebäude und seiner Heiztechnik gemacht, um eine weitere Ab- senkung des Heizenergiebedarfs wirtschaft- lich zu realisieren. Es können aber nur solche Maßnahmen zur Energieeinsparung gefordert werden, die nach dem Stand der Technik erfüllbar und für Gebäude gleicher Art und Nutzung wirtschaftlich vertretbar sind. Als wirtschaftlich vertretbar gelten Anforde- rungen, wenn generell die erforderlichen Auf- wendungen innerhalb der üblichen Nutzungs- dauer durch die eintretenden Einsparungen wieder erwirtschaftet werden. Unvermeidbare Wärmebrücken, die nach den geltenden technischen Bestimmungen be- rücksichtigt werden müssen, werden zuver- lässig bestimmt und mit Hilfe erprobter Rechenverfahren bei der Ermittlung des Wärmedurchganges erfasst. Die vom Verband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinter- lüftete Fassaden e. V. (FVHF) herausgegebene Richtlinie dient der objektiven Quantifizierung der wärmetechnischen Einflüsse von Wärme- brücken bei dem bauphysikalischen Nachweis der VHF.

Bei Niedrigenergiehäusern, die weitestgehend ohne Zusatzheizung auskommen sollen, wer- den besonders hohe Anforderungen an den Wärmeschutz der Gebäudehülle gestellt. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade leistet einen beispielhaften Beitrag in diesem energe- tisch ehrgeizigen Gesamtkonzept zur Ent- lastung der Umwelt. Dämmstoff Zur Wärmedämmung bei VHF sind minerali- sche Dämmstoffe nach DIN EN 13162 Typ WAB T3 WL(P) vorzusehen, Wärmeleitfähig- keitsgruppe 035 (0,035 W/[m*K]) oder 040 (0,040 W/[m*K]). In der Regel werden Dämmstoffdicken von 80 mm eingebaut. Fassadendämmplatten sind dicht gestoßen, im Verband und ohne Hohlräume zwischen Unter- grund und Dämmschicht normgerecht zu ver- legen. Sie sind durch im Mittel 5 Dämmstoff- halter je 1 m 2 mechanisch zu befestigen und dicht an begrenzende Bauteile anzuschließen. Die „Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH“ (www.rockwool.de) und die Saint-Gobain Iso- ver G+H“ (www.isover.de) bieten auch zuge- lassene Fassadendämmplatten die mit 2 Dämmstoffhaltern pro Platte befestigt werden an. Dies sind ca. 3 Befestiger pro m 2 .

Wetterschutz

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) gewährleistet einen dauerhaften Schutz der Bauten vor atmosphärischen Niederschlägen. Sie ist in DIN 4108-3 der höchsten Beanspru- chungsgruppe III, starke Schlagregenbean- spruchung, zugeordnet. Danach ergibt sich die VHF als besonders schlagregensicher. Auch in Gebieten mit hohen Jahresniederschlags-

mengen sowie in windreichen Gebieten wird durch die VHF das Eindringen des Wassers in Bauwerke verhindert, ohne dass die Feuchte- abgabe aus dem Bauwerksinneren beein- trächtigt wird.

schützt das Gebäude vor Witterungseinflüs- sen. Auskühlung und Wärmeverluste des Gebäudes im Winter sowie seine Aufheizung im Sommer werden vermieden. Im Inneren wird ein stabiles, behagliches Raumklima erreicht. Bauteile werden vor starken Tempe- raturbelastungen geschützt, was sich sehr positiv auf ihre Lebensdauer auswirkt.

Die konsequente Trennung der Fassaden-

bekleidung

von Tragwerk

und

Dämmstoff

67

Grundlagen

Planungsgrundlagen

Bearbeitung

Hinweise

für

die

Bearbeitung

von

Faserzementprodukten

auf

stationären

Trennanlagen

 

Sägeblätter

Allgemeines

 

Vorschubgeschwindigkeit:

Schnittgeschwindigkeit:

Siliciumcarbid-Schleifscheiben und Diamant- Trennscheiben sind für die Bearbeitung von Faserzementprodukten nicht zu verwenden. Das betrifft Trocken- sowie Nassschnitte. Begründung: Beide Scheibenarten erfordern hohe Schnittgeschwindigkeiten. Die dabei auftretenden hohen Schneiddrucke können

von 20 m/min (diamantbestückt) von 3,0-3,5 m/min (hartmetallbestückt)

60 m/s bei diamantbestückt, 2-2,5 m/s bei hartmetallbestückt Zur Erzielung einer ausreichenden Standzeit

des Sägeblattes und optimaler Schnittquali- tät ist eine Anpassung verschiedener Bedin- gungen erforderlich.

Sägeblätter hartmetallbestückt Für die Bearbeitung von Faserzement eignen sich am besten diamantbestückte oder hart- metallbestückte Sägeblätter der Zerspa- nungs- und Anwendungsgruppe K 10, DIN

zu

überdurchschnittlichen Materialbelastun-

t

 
 

Farbschicht

gen im Schnittkantenbereich führen. Die außerordentliche Staub- und Lärmbelästi- gung verbietet ebenfalls den Einsatz dieser Scheibenarten.

oben

Sägetisch

4990.

V f
V f
dieser Scheibenarten. oben Sägetisch 4990. V f Schnittqualität Gruppenzahnung Trapez-Flachzahn Maßgebend

Schnittqualität

Gruppenzahnung Trapez-Flachzahn
Gruppenzahnung
Trapez-Flachzahn
4990. V f Schnittqualität Gruppenzahnung Trapez-Flachzahn Maßgebend für einen ausrissfreien Schnitt ist eine geringe

Maßgebend für einen ausrissfreien Schnitt ist eine geringe Differenz zwischen Ein- (E) und Austrittswinkel (A) der Zähne an dem zu bear-

beitenden Produkt und dem Spanwinkel des Zahnes (t