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• Würde der Frauen ist ein 1795

von Friedrich Schiller geschriebenes


Gedicht. Die sechszeiligen Strophen
mit dem leichteren daktylischen
Metrum sind dem Lobe der Frauen
gewidmet, während in den
achtzeiligen mit dem ernsteren
trochäischen Versmaß das Streben des
Mannes charakterisiert wird. Die Frau,
vor allem die deutsche, steht als
ruhender Pol im Gegensatz zum
umherschweifenden Mann und als
Hüterin der Sitten. Das Wesen und die
eigentliche Bestimmung der Frauen
wird dargestellt als Ergänzung zum
kämpferischen aber auch oft
maßlosen Wirken des Mannes, der nur
durch eine Vereinigung mit einem
weiblichen Wesen in eine enger
begrenzte Sphäre zurückgeführt zu
werden vermag.
• Prometheus wird oft als Schöpfer
der Menschen und Tiere bezeichnet.
Das Gedicht um Mythologie von
Prometheus dient möglicherweise als
ein allgemeines Beispiel für die
Rebellion gegenüber fester Regeln und
einem festen Regiment im Leben. Das
lyrische ich äußert spöttisch seine
Verachtung gegenüber Zeus und allen
anderen Göttern, so erschafft
Prometheus Menschen, die ihm gleich
sind und die Götter verachten. Goethe
will durch Prometheus
veranschaulichen, dass die Bürger ihre
Gefühle und Empfindungen nutzen
sollen, um sich gegen den
Absolutismus zu stellen.