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Universität "Džemal Bijedić in Mostar

Fakultät der humanistischen Wissenschaften

Abteilung für Germanistik

Studienjahr 2016/2017

Unterrichtsfach: Syntax der deutschen Sprache

SEMINARARBEIT IN DER SYNTAX DER DEUTSCHEN SPRACHE


Thema: Satzwertige Infinitive

Mentorin: Studentin:
Doz. dr. Anisa Trbonja-Omanić Amra Elezović

Mostar, Avgust 2017


Inhaltverzeichnis
Einleitung .................................................................................................................................. 3
1.Komplexe Sätze ..................................................................................................................... 4
1.1.Parataxe............................................................................................................................................. 4
1.2.Hypotaxe ........................................................................................................................................... 4
2. Satzwertige Infinitive ........................................................................................................................... 5
3. Die Funktionen der Infinitivkonstruktionen ...................................................................................... 10
4.Beispiele aus dem Roman „Narziβ und Goldmund“ von Herman Hesse ........................................... 12
5. Schlusswort........................................................................................................................................ 21
6.Literaturverzeichnis ............................................................................................................................ 22

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Einleitung

In dieser Seminararbeit wird man sich mit dem Thema Satzwertige Infinitive befassen. Sie
besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Im theoretischen Teil werden Begriffe wie komplexer Satz und Unterordnung zuertst erklärt.

Die Unterordnung besteht aus abhängigen Strukturen, zu denen satzwertige Infinitive


gehören.

Das Ziel dieser Arbeit ist es die satzwertigen Infinitive zu definieren und anhand der
Beispiele aus dem Buch "Narziß und Goldmund" von Herman Hesse die satzwertigen
Infinitive näher zu beschreiben.

Einige der Grammatiken die dieser Seminararbeit dienten sind die von Karin Pittner und
Judith Berman ( 2., durchgesehen Auflage) „Einführung in die Satzanalyse die Bestimmung
der Satzglieder im Deutschen von Klaus Welke, „Deutsche Grammatik“ von Engel.

Beispiele werden mit Hilfe der Theorie aus dem ersten Teil genau analysiert werden.

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1.Komplexe Sätze

Nach Pittner/ Berman (2007: 96) ist die größte Einheit in der syntaktischen Beschreibung der
Satz. Es gibt einfache und komplexe Sätze. Ein komplexer Satz kann aus mehreren
Teilsätzen bestehen, dagegen besteht ein einfacher Satz nicht aus mehreren Teilsätzen.

Beispiel: Einfacher Satz: Eva schläft.

Komplexe Sätze: a) Eva liest, aber Frieda schläft.

b)Eva liest, weil Frieda schläft.

Komplexe Sätze können unterschiedlich aufgebaut sein. Im Satz a sind die Teilsätze
nebengeordnet, im Satz b sind die Teilsätze untergeordnet. Im Beispiel a haben wir eine
Parataxe, im Beispiel b eine Hypoaxe.

1.1. Parataxe
Pittner/Berman (2007: 96) nach werden strukturell gleichrangige Sätze bei einer Parataxe
(Satzreihung) verbunden. Dabei kann es sich um Hauptsätze handeln, aber auch um
Nebensätze.

Beispiele : a).Eva weint und Frieda lacht.

b) (Emil sagt), dass Eva weint und das Frieda lacht.

1.2. Hypotaxe

Nach Pittner/Berman (2007: 96) ist ein Teilsatz dem anderen untergeordnet (subordiniert),
bei einer Hypotaxe. Der übergeordnete ist der selbstständige Satz, der auch alleine auftreten
kann. Der Satz, der nicht aleine stehen kann, ist untergeordnet, d.h. dass er in einer engen
Beziehung zu dem übergeordneten Satz steht.

Beispiele :

a) Er weiß, dass sie kommt.

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b) Sie schläft, obwohl es erst 8 Uhr ist.

c) Die Studentin, die neben ihr sitzt, ist wirklich eingeschlafen.

In allen drei Fällen handelt es sich um einen komplexen Satz, der aus einem Hauptsatz und
einem Nebensatz besteht. Die Nebensätze haben jeweils eine syntaktische Funktion im
Hauptsatz. Im Satz a handelt es sich um einen dass Satz, der ein Akkusativobjekt des Verbs
wissen ist. Im Satz b haben wir einen obwohl Satz in der Funktion eines Adverbials. Im Satz c
haben wir einen Relativsatz, der Satz bezieht sich auf die Studentin.

2. Satzwertige Infinitive

Nach Pittner / Berman, (2007: 107-108) haben Infinite Sätze haben nur infinite Verbformen.
Infinite Sätze sind entweder uneingeleitet oder sie werden durch die Infinitivkonstruktionen
(an)statt, ohne, um eingeleitet.

Beispiele:

1 a) Er versprach, zu essen.

b) Er ging weg, ohne zu essen.

c) Er ging weg, anstatt zu essen.

In infiniten Nebensätzen kann kein Subjekt auftreten:

2 a) Er versprach ihr, bald zu kommen.

b) Er versprach ihr, er bald zu kommen.

Obwohl das Verb kommen einwertig ist und ein Subjekt verlangt, ist der Satz (2a) nicht
ungrammatisch, da das Subjekt des Hauptsatzes zugleich als Subjekt des infiniten Satzes
verstanden wird. Dieses Phänomen wird Kontrolle genannt. Man unterscheidet zwischen
Subjekt- und Objektkontrolle, je nachdem welche Ergänzung des Hauptsatzes das Subjekt des
infiniten Verbs kontrolliert, z.B.:

3) a. Er versprach ihr, zu kommen.- Subjektskontrolle

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b.Er überedete sie, zu kommen.-Objektskontrolle

Ob Subjekts- oder Objektskontrolle vorliegt, ist eine lexikalische Eigenschaft der Verben, die
einen infiniten Komplementsatz einbetten, der so gennanten Kontrollverben.

Da die Infinitivphrase kein finites Verb enthält und das Subjekt nicht realisiert ist, wird sie
als ein satzwertiger Infinitiv bezeichnet. Ein satzwertiger Infinitiv ist ein Teil eines
komplexen Satzes und enthält ein eigenständiges Prädikat.

Die satzwertigen Infinitive unterscheiden sich von den finiten Nebensätzen. Sie können
nämlich auch in der Funktion Subjekt oder Objekt auftreten:

Beispiel:

Natürlich ist, zu viel essen, äußerst ungesund.

Die satzwertigen Infinitive (inkohärente Infinitive) sind jedoch von den so genannten
kohärenten Infinitiven zu unterscheiden. Das sind Infinitive, die zusammen mit dem finiten
Verben das Prädikat eines (Teil-)Satzes bilden.

Beispiele:

a. Er will ein Haus bauen.

b. Er wird bald da sedin.

Man kann schwer unterscheiden ob die Infinitivphrase satzwertig ist oder nicht..Eine
satzwertige Infinitivphras enthält immer einen zu-Infinitiv. Reine Infinitive, wie Im Satz a,
sind nie satzwertig.

Nach Engel (1994: 207-208) haben Infinitivkonstruktionen kein finites Verb. Das
regierende Verb steht immer im Infinitiv. Dieser Nukleus der Konstruktion steht, wie das
finite Verb des Nebensatzes, am rechten Ende des rechten Rahmenteils:

Beispiele:

Ich hoffe, euch alle in eniem Jahr gesund wiederzusehen.

Es ist keine Heldentat, ihn auszumanövrieren.

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Der Infinitiv erscheint häufig mit vorangestelltem zu, in bestimmten Konstruktionen (vor
allem in Verbindung mit Modalverben) jedoch ohne zu.

Ein kleiner Teil der Infinitivkonstruktionen weist ein Einleiteelemnt auf. Es kommen vor
allem anstatt, ohne und um in Frage:

Faß lieber mit an, anstatt hier herumzukommandieren.

Sue lernten leiden, ohne zu klagen.

Ich will alles tun, um den Schaden wiedergutzumachen.

Nach Welke (2007:42-43) werden Infinitiv und Partizipialkonstruktionen, was ihre innere
syntaktische Struktur betrifft, in der Satzgliedanalyse, und Grammatiken überhaupt wie Sätze
behandelt. In der Satzgliedanalyse heißt das, dass man wiederum nach Satzgliedern 1. Grades
analysiert und nicht nach Gliedkern und Attributen.

Laut Welke (2007:44) ist die Prädikationsstruktur von Infinitivkonstruktionen und


Partizipialkonstruktionen ist reduziert. Sie enthalten kein Subjekt. Ihr Prädikat wird nicht
durch ein finites Verb gebildet, sondern durch einen infinitve Verbform: einen Infinitiv oder
ein Partizip. Infinitiv -und Partizipialkonstruktionen besitzen jedoch eine intonatorische und
syntaktische Abgesonderheit. In Grammatiken werden Infinitiv und Partizipialkonstruktionen
daher auch gelegentlich verkürzte Nebenätze genannt.

Nicht jeder Infinitiv und nicht jedes Partizip bildet eine Infinitivkonstruktion oder eine
Partizipalkonstruktion. Die Kriterien der Satzwertigkeit müssen erfühlt sein.

Nach Welke (2007:46) Bei Infinitivkonstruktionen haben wir die Abgrenzung zu komplexen
Prädikaten aus Verb + Infinitiv.

Beispiele

a) Emil droht, Anita zu verlassen.

b) Die Brücke droht einzustürzen.

Es gibt eine ganze Reihe von Unterschieden zwischen Satz a und b. Wir setzen z.B. einmal
setzt man ein Komma, das andere Mal nicht.

Den Satz a verstehen wir so, dass Emil die Drohung äußert, Anita zu verlassen. Im
übertragenen Sinne handelt es sich um eine Art der Gefahr. Im Satz b, kann man deutlich
sehen, dass die Brücke fast eingestürzt ist. Es besteht die Drogung das sie einstürzen wird.

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Emil droht, Anita zu verlassen.

Im Beispiel kann man sehen, dass Anita zu verlassen eine Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Akkusativobjekts ist.

Die Entscheidung über die Existenz einer Infinitivkonstruktion hängt nicht davon ab, ob es
sich um einen "erweiterten" Infinitiv handelt. Der Terminus ist nur wichtig für die
Interpunktion.

Beispiele:

a) Es ist wichtig zu protestieren.

b) Es ist wichtig, zu betonen, dass wir protestieren."

Im Satz a ist die Infinitivkonstruktion [zu protestieren] Subjekt. Eine Bestimmung als
Prädikat erübrigt sich, weil dieses Prädikat allein steht. Im Satz b hängt vom Infinitiv der
Nebensatz als Objekt ab. Der Infinitiv ist das Prädikat zu diesem Objekt. Das Ganze ist
Subjekt.

Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen haben kein Subjekt.

Beispiele:

a) Emil verspricht Egon, die Vorlesung zu besuchen.

b) Emil empfiehlt Egon, die Vorlesung zu besuchen.

c) Emil ist wichtig, die Vorlesung zu besuchen.

Das Verb besuchen behält auch als Infinitiv seine Valenz. Es verlangt eine weitere
Ergänzung. Der Hörer muss wissen, wer die Vorlesung brauchen soll. Aber in Infinitiv- und
Partizipialkonstruktionen kann man kein Subjekt realisieren.

Sie gelten daher als gewissermaßen verkürzte Nebensätze.

Beispiele:

a) Emil verspricht Erna, die Vorlesung zu besuchen.

b) Emil empfiehlt Erna, die Vorlesung zu besuchen.

c) Emil verspricht Erna, dass er die Vorlesung besucht.

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d) Emil empfiehlt Erna, dass sie die Vorlesung besucht.

Man kann in diesem Zusammenhang von grammatischem und logischem Subjekt sprechen.
Man sagt, dass in dem Satz „Emil verspricht Egon, die Vorlesung zu besuchen“ das Subjekt
des übergeordneten Satzes das logische Subjekt zum Infinitiv ist und im Satz „Emil empfiehlt
Egon, die Vorlesung zu besuchen“, das Objekt des übergeordneten Satzes. Dagegen ist im
Satz „Emil ist wichtig, die Vorlesung zu besuchen“ weder ein grammatisches noch ein
logisches Subjekt vorhanden. Für logisches Subjekt können wir auch sagen "Subjekt nicht im
grammatischen, sondern im semantischen Sinne".

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3. Die Funktionen der Infinitivkonstruktionen:

Die Infinitivkonstruktionen können mehrere Funktionen haben, einige davon sind:


Infinitivkonstruktion als Subjekt, Gleichsetzungsnominativ, Infinitivkonstruktion als Objekte,
Infinitivkonstruktion in der Rolle des stellvertretenden Umstandes, finale, konsekutive,
eliptische weiterführende Infinitivkonstruktionen.

Infinitivkonstruktion als Subjekt:

Beispiel: Es freut mich, dich heute zu sehen.

Den gleichen Satz kann man auch anders formulieren, dann lautet es: Es freut mich, dass ich
dich heute sehen.

Dem Hauptsatz stellen wir die Frage wer, oder was freut mich- dich heute zu sehen (freut
mich). Im diesen Beispiel können wir sehen, dass es eine Infinitivkonstruktion ist in der Rolle
eines Subjektsatzes.

Infinitivkonstruktion als Gleichsetzungsnominativ:

Beispiel: Erfolg ist, die Agenda abzuschlieβen.

Die Funktion Infinitivkonstruktionen als Objekte:

 Akkusativobjekt: Ich bedauere es sehr, dir in dieser Angelegenheit ncht geholfen zu


haben.

Man kann diesen Satz auch umformulieren: Er kann sich nicht entsinnen, dass er diesen Brief
erhalten hat.

 Genitivobjekt: Er kann sich nicht entsinnen, diesen Brief erhalten zu haben.


 Präpositionalobjekt: Ich bin froh, in Zukunft nichts mehr damit zu tun zu haben. –
Worüber bin ich nicht froh? In Zukunft nichts mehr damit zu tun zu haben.

Es ist wichtig zu erwennen dass die sogenannte Infinitivkonjuktion ohne mit zu bereits eine
Negation ausdruckt, z.B: Er ging fort, ohne sich von uns verabschieden zu haben.

Infinitivkonstruktion in der Rolle des stellvertretenden Umstandes, die Form:


(an)statt...zu + Infinitiv, z.B: Ich ging ins Kino, anstatt für morgen zu lernen.

Finale Infinitivkonstruktionen: um... zu+ Infinitiv

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Ich gehe oft ins Stadtzentrum, um dort einzukaufen. Diesen Satz kann man auch
umformulieren: Ich gehe oft in die Stadt, damit ich dort einkaufe.

Konsekutive Infinitivkonstuktionen: um...zu + Infinitiv

In diesen Sätzen sind die Graduierungselemente (zu, allzu, genug, genügend) wichtig.

Er arbeitet zu/allzu schnell, um genau sein zu können.

Eliptische Infinitivkonstruktionen:

Der Trägersatz ist nicht vorhanden, deswegen nennen wir sie eliptische
Infinitivkonstruktionen.

Er hat, (ich sage dies), ohne ihn tadeln zu wollen, sein Versprechen nicht gehalten.

Weiterführende Infinitivkonstruktionen:

Beide Teile des Satzgefüges sind unabhängig.

Er ging in die Stadt, um dort von einem Auto überfahren zu werden.- Er ging in die Stadt und
wurde dort überfahren.

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4.Bispiele aus dem Roman „Narziβ und Goldmund“ von Herman Hesse

Modalsätze des fehlenden Umstandes:

1. Einen Arm um sie geschlungen, ging er mit ihr weiter, ohne zu sprechen, ohne zu fragen;
wohin? (S, 87) ( Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenedn
Umstandes)

2. Kann man den denken, ohne sich etwas dabei vorzustellen? (S, 284) (Infinitivkonstruktion
in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenden Umstandes)

3. [...] und sich mit vielem Staub und Blut beschmutzen könne, ohne doch klein und gemein zu
werden, [...] (S, 306) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenden
Umstandes)

4. Er hatte recht mit seinen Vorwürfen, und Goldmund hörte sie auch schweigend an, ohne
sich zu rechtfertigen. (S, 164) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des
fehlenden Umstandes)

5. [...], er entsetzte sich nicht, ruhig hörte er zu, ernst und freundlich tadelte er und mahnte,
ohne an eine Verdammung zu denken. (S, 151) (Infinitivokonstruktion in der Rolle eines
Modalsatzes des fehlenden Umstandes)

6. Aber er wußte freilich: vielleicht konnte er lang im Walde weitergehen, heut und morgen
und noch manchen Tag, ohne jemand zu begegnen. (S, 92) (Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Modalsatzes des fehlenden Umstandes)

7. Und jetzt, mein Lieber, hast du dich, ohne es zu wissen, mitten in die Philosophie begeben,
[...](S, 277) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenden Umstandes)

8.[...]da ß ich sterben könnte, ohne ihre Figur gemacht zu haben; [...](S, 319)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des fehleneden Umstandes)

9. Er war, ohne es selbst zu wissen, bei jeder Geliebten gerade so, wie sie ihn wünschte und
ertäumte, [...](S, 104) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenden
Umstandes)

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10.Hier war ihm zu leben erlaubt, ohne Sünde sich hinzugeben, sein Herz einem bewunderten,
älteren, klügeren Freunde zu schenken, die gefährlichen Flammen der Sinne in edle
Opferfeuer zu verwandeln zu vergeistigen. (S,33) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Modalsatzes des fehlenden Umstandes)

11.Sie starb, ohne zu klagen,[...] (S,223)( Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes
des fehlenden Umstandes)

12.Er wurde entlassen, ohne Rüge, doch mit dem vorläufigen Verbot, den Kranken
aufzusuchen. (S,55) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenden
Umstandes)

13. Und jetzt, mein Lieber, hast du dich, ohne es zu wissen,[...] (S, 277) (Infinitivkonstruktion
in der Rolle eines Modalsatzes des fehlenden Umstandes)

Akkusativobjektsätze

1. Ich wünsche sehr, gnädiger Vater, Euch keine Sorge zu machen. (S,10)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

2. Er lernte auch, die Frauen in ihrer Mannigfaltigkeit zu sehen, zu fühlen, zu tasten, zu


riechen, [...](S, 105) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativbjektsatzes)

3. Auch ich möchte gern arbeiten und dir zeigen, was ich bin und kann, damit du sehen
kannst, ob es sich gelohnt hat, mich vom Galgen loszubitten. (S, 283) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

4. Ich versuche dir zu folgen. (S, 284) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Akkusativobjektsatzes)

5. Er versuchte, sich zusammenzunehmen. (S, 237) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines


Akkusativobjektsatzes)

6. Goldmund versprach ihm, ihn im Lautenspiel zu unterrichten, [...] (S, 289)


(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

7. Goldmund war sehr böse auf ihn, er bescloß, sich morgen von ihm zu trennen. (S, 140) (
Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

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8. Oft bat er ihn, ihm vom Meister Niklaus und von der Bischofsstadt zu erzählen, [...] (S,
289) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjeksatzes)

9. Goldmund beschloß, den Aufgang zum Lesepult und dieses selbst mit einer hölzernen
Schmuckverkleidung zu versehen, [...] (S, 290) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Akkusativobjektsatzes)

10. Bald wagte er kaum mehr, ihn du und "Natrziß" zu nennen. (S, 283) (Infinitivkonstruktion
in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

11. Es war ein Glück, ihren geneigten Hals zu bilden, [...] (S, 302) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

12. Leicht hatte er das gehabt, in ihren Gesprächen dem Freund zu scheinen, [...] (S, 307)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

13. Wieder wünschte er innig, dies schöne unbewegte Gesicht zum Sprechen zu bringen und
zur Preisgabe seines Ghemnisses zu zwingen. (S, 180) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Akkusativobjektsatzes)

14. Hätte jemand ihm damals gesagt, es werde ein Tag kommen, da würde Niklaus ihn als
seinesgleichen anerkennen und bei der Zunft für ihn den Meisterbrief verlangen, er hätte
geglaubt, alles Glück der Welt in Händen zu halten. (S, 184) (Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

15. Eines aber wußte er: der Mutter zu folgen, zu ihr unterwegs zu sein, von ihr gezogen und
gerufen zu werden, [...](S, 189) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Akkusativobjektsatzes)

16. Er würde also zuerst versuchen, den Priester für sich zu gewinnen. (S, 262)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

17. Er hatte eigentlich erwartet, daß Niklaus ihn wegen der verbummelten Tage etwas shelten
und ihm dann vorschlagen werde, als Gehilfe bei ihm zu bleiben. (S, 194)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

18. Es kränkt mich ja ein wenig, ich hatte gedacht, dir eine große Freude zu bereiten. (S, 194)
( Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

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19. Daß einer da aus dem verfluchten Pestloch eine Person mit herausbringe und daß man
ihm zumuten wolle, ihre Gesellschaft zu dulden, [...](S, 211) (Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Akkusativobjektsatzes)

20. Narziß bat ihn, sich zu schonen. (S, 317) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Akkusativobjektsatzes)

Finalsätze

1. [...]dich am Abend ins Shloß einschleichst, um der Geliebten des Grafen den Hof zu
machen, [...](S, 275)( Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

2. [...] er fand keine andere Weise, um Narziβ zu werben, als daβ er sich bis zur Übermüdung
bemühte, ein aufmerksamer und gelehriger Schüler zu sein. (S,21) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Finalsatzes)

3. Ihm schien, es bedürfe ja nur der Liebe, nur der aufrichtigen Hingabe, um aus zweien eins
zu machen, um Unterschiedene auszulöschen und Gegensätze zu machen, zu überbrücken.
(S,33) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

4. Beinah hätte ich Lust, dir eine Generalbeichte abzulegen und nach getaner Buße um die
Aufnahme als Laienbruder zu bitten. (S, 283) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

5. Er tat, was er unendlich lange nicht mehr getan hatte, er suchte einen Beichtstuhl auf, um
zu bekennen und sich strafen zu lassen.(S, 232) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

6. Dann ging der Alte fort, um sich zu Bett zu legen. (S,59) (Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Finalsatzes)

7.Er schloβ die Augen, um die Formen nur mit dem tastenden Fingern zu erfühlen, [...](S,76)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

8.Ich komme, um von dir Abschied zu nehmen. (S, 80) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

9. [...], und ich fühlte sogleich, daβ jetzt meine Mutter gekommen sei, um mich zu sich zu
holen. (S,81) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

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10. Er steckte die Hände aus, um sie zu fühlen, [...] (S, 87) (Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Finalsatzes)

11. [...] leichtsinnig genug, dich am Abend ins Schloß einschleichst, um der Geliebten des
Grafen den Hof zu machen, [...](S; 275) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

12. [...]sollte er von den Sinnen weg ins Geistige sterben, um sein Leben zu erhöhen und ihm
Sinn geben. (S,298) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

13. [...]er hielt sich brav zur Arbeit, um desto eher frei zu werden. (S, 32)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

14. [...] indem er plötzlich kam, um sich zu verabschieden. (S, 303) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Finalsatzes )

15. Würde auch sein heutiger Schmerz einmal verwelken und wertlos sein, seine Verzweiflung
darüber, daß der Meister tot und im Groll gegen ih gestorben war und daß keine Werkstatt
ihm offenstand, um das Glück des Schaffens zu kosten und sich die Bilderlast von der Seele zu
wälzen? (S, 239) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

16. [...] kam er zu Narziß, um Abschied zu nehmen. (S, 303) (Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Finalsatzes)

17. Jetzt kam er, um Lebewohl zu sagen, [...] (S, 303) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

18. Herzensangst und Sehnsucht Unzähliger sich werden konnte, um in ihnen Trost,
Bestätigung und Stärkung zu finden. (S, 307) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

19. Als Katharine am Fenster erschien und mit dem festen, etwas ferben Gesiht
herüberlächelte, als er schon die Hand austreckte, um ihr das gewohnte Zeichen zu geben,
[...][...](S, 191) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

20. Die Stunden dieser Nacht waren ihm gegeben, um es zu tun. (S, 259) (Infinitivkonstruktion
in der Rolle eines Finalsatzes)

21. Fiebernd hockte er nun am Tisch, genau überlegend, was er dem Priester zu sagen habe,
um ihn als Helfer zu gewinnen, [...](S, 264) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

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22. Er tat es am Abend, um in aller Frühe weggehen zu können. (S, 196) (Infinitivkonstruktion
in der Rolle eines Finalsatzes)

23. Mit unsicherer Hand griff er nach dem Leuchter, hob ihn auf und nährte ihn dem fremden
Gesicht, um die Augen darin sehen zu können.(S, 266) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Finalsatzes)

24. Goldmund und Lene gingen nach Streu, nach Frankfurt, nach Moos für Schlaflager, und
Robert zog sein Messer auf einem Feldkiesel ab, um Stämmchen für die Wand zu schneiden.
(S, 213)(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

25. Da erschien nun wie ein Gespenst im wunderlichsten Augenblick seines Lebens dieser
Narziß wieder, wahrscheinlich, um ihm das Leben zu retten, [...](S, 266)
(INfinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes)

26. [...]er mußte sich tief über sines Freundes Gesicht hinabbücken, um sie noch verstehen zu
können. (S, 320) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes )

27. Ich sage es nur, um dir die Situation klarzumachen. (S, 267) (Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Finalsatzes)

28. Er trat für einen Augenblich aus der Hütte, um Luft zu schöpfen und nach dem Himmel zu
sehen.(S, 221) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Finalsatzes )

Subjektsätze

1. Es war gut, das zu wissen. (S, 86) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

2. Aber dennoch-wie schwer war es, Abschied zu nehmen! (S, 86)(Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Subjektsatzes)

3. Plötzlich wurde es ihm unerträglich, hier zu bleiben. (S, 141) (Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Subjektsatzes)

4. Sie hieß Franziska, es tat ihm leid, sie zu verlassen. (S, 150) (Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Subjektsatzes)

5. Es war nicht gut, so lange in einem Kloster und bei lauter Männern zu leben.(S, 301)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

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6. [...], aber es gelang ihm, die alte Frau zu erweichen, [...] (S, 154) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Subjektsatzes)

7. Schön war es, sich dieser Frau zu zeigen und ihr den Kampf anzubieten. (S, 244)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

8. Schön war es, seine Freiheit an diese Schöne zu verlieren. (S, 244) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Subjektsatzes)

9. Endlich gelang es ihm, sich ins Innere zu schleichen und die Zofe Berta zu finden. (S, 255)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

10. Ja, und es war vielleicht nicht bloß kindlicher und menschlicher, ein Goldmundleben zu
führen, [...] (S, 306) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

11. Es war vielleicht schwerer, tapferer und edler, mit zerrissenen Schuhen durch die Wälder
und aud den Landstra ßen zu wandern, [...] (S, 306) (Infinitivjkonstruktion in der Rolle eines
Subjektsatzes)

12. Vielleicht war es also doch der Mühe wert, sein ganzes Leben in den Dienst der Kunst zu
stellen, auf Kosten der Freiheit, auf Kosten der großen Erlebnisse, nur um einmal etwas so
Shönes hervorzubringen, [...] (S, 180) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

13. Es rührte und entzückte ihn, sie seinetwegen so angstvoll und besorgt zu finden. (S; 255)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

14. [...], und es blieb Goldmund nichts übrig, als dem Fliehenden langsamer zu folgen.
(S,201) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

15. Es machte ihn traurig und verlegen, diesem Manne so gegenübersitzen zu müssen. (S,
194) (Infinitivkonstrutkion in der Rolle eines Subjektsatzes)

16. Schön war es, so zu warten und zu wissen, daß eine Frau unterwegs war und lauter Liebe
mitbrachte. (S, 102) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjeksatzes)

17. Jetzt galt es, Narziß aufzufinden. (S, 79) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Subjektatzes)

18. 13. Denn ihm lag es ferne, sich seinen Freund als Widerspiel und Gegenpol zu denken.
(S,33) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

18
19. Wie schön war das, Lydia, dich von fern reiten zu sehen, [...](S, 112)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Subjektsatzes)

20. Es macht mich glücklich, dich zu lieben, [...](S, 115) (Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Subjektsatzes)

Attributsätze

1. Seine Aufgabe war ihm klar: dies Gehemnis seinem Träger zu enthüllen, ihn von der Schale
zu befreien, ihm seine eigentliche Natur zurückzugeben. (S,34) (Infinitivkonstruktion in der
Rolle eines Attributsatzes)

2. [...]und wenige haben das Bedürfnis, dieser Empindungen bewußt zu werden. (S; 275)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

3. Auch wenn du morgen unser ganzes hübsches Kloster niederbrennen würdest oder
irgendeine tolle Irrlehre in der Welt verkündigen, ich würde keinen Augenblick bereuen, dir
auf den Weg dazu geholfen zu haben. (S,71) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Attributsatzes)

4. Dafür überraschte ihn eines Tages Goldmund mit der Bitte, ihm Beichte zu hören. (S, 291)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

5. „Gewiß, wenn mir nicht die Macht gegeben wäre, es zu verhindern. (S, 273)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

6. Schön und tief aufreizend war das Gefühl, sein Leben auf disesen einen Wurf zu setzen.(S,
244) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

7. Goldmunds Augen waren fleißig, er nahm die Gelegenheit wahr, das schöne Mädchen mit
dem vornehmen und etwas hochmütigen Gesicht genau zu betrachten, [...] (S, 179)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

8. Es ist seit manchen Jahren mein liebster und geheiminvollster Traum gewesen, eine Figur
der Mutter zu machen,[...](S, 319) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

9. Der Orden hat mich einer Abordnung zugewiesen, die mit dem Grafen zu verhandeln hatte.
(S, 271) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Attributsatzes)

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Präpositionalobjektsätze

1.Er war zu guten, zu liebenswerten Menschen gekommen, und er war bereit, sie zu lieben
und um ihre Freundschaft zu werben. (S,18)( Infinitivkonstruktion in der Rolle eines
Präpositionalobjekts)

2. Es tat ihm leid, er hatte sich daran gewöhnt, mit dem Hunde zu sprechen,[...](S, 227)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle Präpositionalobjektsatzes)

3. Goldmund begann an sein Schicksal zu denken. (S, 129) (Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Präpositionalobjeksatzes)

4. [...], er wäre bereit gewesen, eine tüchtige Strafe dafür abzubüßen. (S, 151)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Präpositionalobjektsatzes)

5. Was er denn von ihm wolle, fragte der Herr zurück, und Goldmund hatte Mühe, sich zu
beherrschen und nur zu sagen, er habe einen Auftrag an ihn. (S, 153) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Präpositionalobjektsatzes)

6. "Warum saget Ihr mir das alles, wenn Ihr doch gar nicht daran denkt, mich in die Lehre zu
nehmen?" (S, 162) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Präpositionalobjektsatzes)

7. War der Mensch wirklich dazu geschaffen, ein geregeltes Leben zu führen? (S, 305)
(Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Präpositionalobjektsatzes)

8. Robert weigerte sich, die Stadt zu betreten, [...](S, 208) ( Infinitivkonstruktion in der Rolle
eines Präpositionalobjektsatzes)

Konsekutivsätze

1. Auf seinen Streifen hatte er ein junges Bauernmädchen namens Franziska gefunden, die
ihm sehr gefiel, so daß er sich Mühe gab, sie zu bezaubern. (S, 300) (Infinitivkonstruktion in
der Rolle eines Konsikutivsatzes)

Modalsätze

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1. Anderen Tages saß er in seiner Kammer über den Tisch gebückt und versuchte ein wenig zu
zeichnen, (S, 311) (Infinitivkonstruktion in der Rolle eines Modalsatzes)

5. Schlusswort

Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Thema satzwertige Infinitive. Für die Funktionen
der Sätze, entschied ich mich für Zilićs Syntax. Sie teilt die Funktionen in mehrere Gruppen:
die Infinitivkonstruktionen als Objekte; Akkusativobjekt, Präpositionalobjekt, Attributsätze,
Subjektsätze, final, modal und Konsekutivsätze .Die Theorie habe ich aus verschiedenen
Grammatiken und Autoren rausgenommen.

Die Beispiele für diese Seminararbeit habe ich aus dem Roman Narziß und Goldmund von
Hermann Hesse genommen, und diese in der folgenden Tabelle dargestellt.

Funktionen der Sätze Zahl der Beispielsätze Prozentueller Anteil


Modalsätze des fehlenden 13 13%
Umstandes
Akkusativobjektsätze 20 20%
Finalsätze 28 28%
Subjektsätze 20 20%
Attributsätze 9 9%
Präpositionalobjektsätze 8 8%
Konsekutivsätze 1 1%
Modalsätze 1 1%
Insgesamt 100 100%

Aus dieser Tabelle, kann man sehen, dass die Finaltsätze den größten prozentuellen Anteil
von 28 % haben. Akkusativobjektsätze und Subjektsätze haben einen Anteil von 20%, dann
kommen Modalsätze des fehlenden Umstandes mit 13%. Attributsätze erhalten eninen Anteil
von 9 %, und Präpositionalobjektsätze 8%. Den niedrigsten Anteil haben modal und
Konsekutivsätze.

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6.Literaturverzeichnis

Primärliteratur:
1. Hesse H., 1981. (Narziß und Goldmund) Dreizehnte Auglage,. Tausend.

Sekundärliteratur:
1. Engel, (1994) : Deutsche Grammatik
2. Welke, Klaus, (2007) : Einführung in die Satzanalyse, die Bestimmung der
Satzglieder im Deutschen
3. Pittner, Karin/ Berman, Judith (2007) : 2., durchgesegen Auflage

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