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1.

Einleitung

Romantik ist die Epoche, die viele berühmte Autoren mit wundebaren Werke
zur Welt brachte. Diese Epoche übt eine Faszination auf mich aus. Deswegen
wähle ich sie zu untersuchen und schreiben. Im Rahm einer Hausarbeit werde
ich drei folgende Richtungen gehen. Zuerst wird die Romantik darlegen durch
die Untersuchung auf den Begriff, historischen und gesellschaftlichen und
philosophischen Hintergründe, damit wir einen allgemeinen Einblick auf
Romantik haben. Danach werde ich über die berühmte Autorin Annette von
Droste Hülshoff schreiben. Sie zählt zu den größten deutschen Autorinnen mit
nationaler Bedeutung. Dort beschreibe ich ihr Leben und Kunstschaffung und
erkläre ich warum sie gilt als Vetreterin der Epoche Romantik. In der letzten
Richtung werde ich das berühmtes Werk von Annette „Walter“ analysieren.
Dadurch hoffe ich dass, ich die Shönheit im Annettes Werke zeigen kann.

2. Begriff

Der Begriff „Romantik“ leitet sich vom altfranzösischen romanz, romant oder
roman her, der alle in der Volkssprache abfassten Schriften bezeichnete und
umfasste den Zeitraum von 1975 bis 1830. Das Wort „Romantisch“ hatte in
der Sprache dieser Zeit mehrere Bedeutungen. Das Phantastische, Fremde,
Wunderbare, Unglaubliche, Sinnliche, Abenteuerliche und Schaurige waren
„Romantisch“.

3. Hintergründe
3.1. Historischer Hintergrund

Am 14.Juli 1789 läutete der Sturm der Volksmassen gegen die Bastille in
Paris die Französische Revolution ein. Diese Ereignis war ein Wendepunkt für
ganz Europa und führte zu den Beginn einer neuen Epoche- Romantik. Die
Formation eines neues gesellschaftliches Verhältnis hatte einen großen
Einfluss auf den Gedanke aller sozialen Schichten. Die Reaktion gegenüber

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Napoleonischer Krieg, Grenzverschiebungen, wirtschaftliche Instabilität, die
damalige Gesellschaft brachte Romantik hervor.

3.2. Gesellschaftliche und philosophisliche Hintergrund

Die Zeitraum ab 1800 war die Zeitraum der wirtschaftliche Revolution. Die
Handarbeit wurden von Maschinen ersetzt. Es gab weniger Freitzeit und aber
mehr Arbeit und Konkurrenzdruck wegen der zugenommenden Bedeutung
des Geldes. Die damalige Gesellschaft war die Industriegesellschaft. Die
Bürger müssten härter kämpfen um ihr Leben zu unterhalten und sie müssten
in industriellen Zentren, die keine menschliche Wärme hatten, sondern die
Kälte und Hässlichkeit lebten. Außerdem stellte die Gesellschaft vielen
starken Normen. Die Romantikern fühlten sich nicht wohl in dieser
Gesellschaft und möchten eine andere Welt suchen. Mit Romantik konnten
die Menschen dieser Zeit die Sehnsucht nach dem Verlorenen, nach einer
verloren Zeit, einer verlorenen Harmonie durch Romane, Erzählungen,
Gedichte und einige Dramen sich äußern oder mit der Welt artikulieren. Ihr
sehnsüchtiger Blick wendete sich einer noch shöneren Vergangenheit zu
( Mittelalter).

4. Die Phasen

Die Epoche Romantik setzt sich aus drei Strömmungen zusammen:


Frühromantik, Hochromantik und Spätromantik.

4.1. Frühromantik (1795-1804)

Die Frühromantik fand ihren Ursprung in der Stadt Jena statt, die zum
Herzogtum Sachsen- Weimar gehörte. Zu den Vertretern der Frühromantik
gehören die Vereinigung der Brüder August Wilhelm und Friedrich Shelegel,
Friedrich Wilhelm Schelling und der beiden Dichter Ludwig Tick und
Novalis. Das Ziel dieser Vereinigung war nicht nur die Erschaffung eines
neuen Kunstprogramms, sondern auch die Durchsetzung der Emanzipation

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der Frau und der freien Liebe. Durch die Werke der Frühromantik kann man
sehen, dass die Werke dieser Zeit von Sturm und Drang und Klassik
beeinflusst sind, jedoch lassen sich die Romantiker von der Wissenschaft in
hohen Maße leiten. Mit einem feien/ substilen Gefühl waren einige Dichter für
fremde Sprachen und Kulturen talentiert. Für Leserpuplikum war das sehr
erfreulich, weil dieses einen Einbick in andere „Kulturen“ hatte.

4.2. Hochromantik ( 1805-1814)

Der Mittelpunkt der Hochromantik war Heidelberger ab 1805, wo Joseph von


Eichendroff, Joseph von Görres, Achim und Bettina von Armin, Clemens
Brentano und die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm wirten. In dem Zeitraum
der Hochromantik wandte man sich dem Heilige Römische Reich Deutcher
Nation zu. Die Volkspoesie ( Sammlungen und Textausgaben von Märchen,
Sagen, Volksbüchern und Liedern) wurde durch die Zuwendung zur
altdeutchen Sprache und Literatur wieder ins nationalen Selbstbewußtseins
beitragen.

4.3. Spätromantik ( 1815-1835)

Das Zentrum der Spätromantik war Berlin ab 1815 und führende Köpfe waren
E.T.A. Hoffman, Adelbert von Chamisso, Friedrich de la Motte Fouqué...Die
Werke und Gedichte aus der Spätromantik waren bedeutend für die gesamte
Epoche.

5. Annette von Droste Hülshoff

Annette von Droste Hülshoff gilt als eines der größte deutsche Autorinnen mit
nationaler Bedeutung. Sie wurde am 12.Januar.1797 auf der westfälischen
Burg Hülshoff zwischen Havixbeck und Roxel bei Münster als schwache
siebenmonatige Tochter von Clemens August von Droste-Hülshoff und
Therese von Haxthausen geboren. Man nannte sie nur „Nette“ im Familien-
und Freudeskreis.

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Sie war ein hilfsbereiter, ernster, willensstarker aber auch humorvoller,
witziger Mensch. Ihre Familie stammte aus dem altwestfälischen katholischen
Adel. Deswegen hatten die streng katholische Erziehung, die Tradition des
Adels und die westfälische Heimat einen starken Einfluss auf ihre Lebenzeit
und ihren Lenbenswandel. In ihrer Kindheit und Jugend wurde sie zunächst
von ihrer Mutter in der Bibliothek unterrichtet und später von den Jahren 1812
bis 1819 von Professor Anton Matthias Sprickmann unterrichtet und gefördert
in alten und neuen Sprachen, Französisch, Naturkunde, Literatur, Religion
und Mathematik. Beachtlich hatte sie Sinn für Phantasie, Sensibilität und
besonders Naturliebe. Aber aufgrund ihrer schwachen Gesundheitszustand
war ihr Leben durch Verbote der Eltern beschränkt. Bereits als Kind schrieb
sie kleine Gedichte, die noch im Sinn biedermeierlicher Familienkultur. Nach
dem Tod ihres Vaters übernahm ihr Bruder Werner den Familiensitz. Diese
führte zu einem einscheidenen Veränderung in ihrem Leben weil sie so wie
ihre ältere Schwester mit ihrer Stiefmutter auf deren Witwensitz in das Haus
Rüschhaus bei Nienberg nicht weit von Münster zogen. Dieses Haus war eine
Mischung aus Bauernhaus und Herrensitz. Hier hatte sie sich in ihrem
„Schneckenhaus“, wie sie ihr Zimmer nannte, zurückgezogen. Dort musste sie
für einige Zeit ihr dichterisches und musikalisches Talent verlegen. In den
1830 Jahren unternah sie mehrere Reisen an den Rhein nach Köln, Bonn und
Koblenz, wo sie bei Verwandten lebten. Hier hatte sie die Verbindung zu
einigen Männern und Frauen, die ihre Begabung erkannten und sie zum
Dichten ermutigten und beteiligte sie sich ein gesellschaftlichen Leben. Der
Erfolg ihrer Dichtkunst stellte sich spät ein. Im Jahre 1835 kamn sie nach
Schloss Eppishausen in die Schweiz, wo ihre Schwester Jenny, die den
Freiherren Joseph von Laßberg geheiratet hatte-der sich mit mittelalterlicher
Literatur beschäftigte, wohnten. Diese Reise an Bodensee war eine
bedeutende Reise für ihr literarisches Wirken. Dort beschäftigte sie sich mit
Verfassung von Versepen, Verserzählungen, die noch dem biedermeierlichen
Zeitgeschmack entsprachen.. Mit Levin Schücking-ein Sohn einer Freundin,
die verstarb als Schücking 17 Jahre alt war, nicht nur knüpfte Annette seit

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1837 eine Dichterfreundschaft, sondern auch hatte sie einen literarischen
Ansprechpartner. Seitdem Jahr 1841 wohnte sie meist bei ihrem Schwager auf
Schloss Meersburg am Bodensee. Auf der Meersburg fertigte sie so viele
Gedichte. Vor allem wurde sie bekannt durch die Erzählung „Die
Judenbuche“-ein Kriminalnovelle und auch die einzigste geschriebene
Novelle, die man dadurch als ihr Lebenswerk beschreiben könnte. Ingesamt
drei Mal kam sie zur Meersburg. Annette bezeichnete sie als ihre zweite
Heimat weil dort sie sich verbunden fühlte und ihre Lust an Dichterabfassung
weckte und viele Inspriration fand. Am frühen Nachmittag des 24. Mai 1848
starb sie auf Schloss Meersberg am Bodensee wegen einer schweren
Lungenentzündung. Ihr Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof.

Im Lauf ihres Leben nahm sie ihre literarische Arbeit sehr ernst. Sie
konzentierte sich auf die erzählen Prosa, die weltlichen und geistlichen Lyrik
und den Roman in ihrem Schaffen. Sie bildete ihren persönlichen sprachlichen
Ausdruck in Verpesen auch. Religiöse Werte spielten in vielen ihrer Gedichte
eine wichtige Rolle. Sie widmete sich auch der Naturlyrik in ihrem späten
Gedichtschaffen.

Viele Werke von Annette wurde bis heute in alle Weltsprache übersetzt. Ihr
dichterisches Selbstverständnis hat die Autorin einmal so formuliert: „Ich mag
und will jetzt nicht berühmt werden, aber nach hundert Jahren möchte ich
gelesen werden“. Dies hat sie zweifellos erreicht und ihre Werke haben einen
größen Wirkung auf die literarische Schaffung in der Epoche Romantik.

6. Walter

Der folgende Text stellt eine Interpretation des Gedichtes „Walter“, welches
von Annete von Droste Hülshoff geschrieben wurde, dar. „Walter“ zählte zu
den berühmten romantischen Gedichte von der Droste. In diesem Gedicht
kann man ihre Suche nach dem Ich durch ihre Erinnerung an der Vorzeit und
ihre Naturliebe erkennen.

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Die Gedichtart ist Sonett und besteht aus 14 metrisch gegliederten Verszeilen,
die in vier kurze Strophen eingeteilt sind: zwei Quartette und zwei sich daran
anschließende Terzette. Dies besitzt das Gedicht ein sinkendes und
rhythmisches Metrum. In dem Gedicht wurden wenig Fremdwörte, sondern
viele Aussagesätze verwendet.

Das lyrische Ich ist die Droste selbst, die sich direkt ihre Gefühl durch Verse
mit Kreuzreimen äußerte. In der ersten Strophe zeigte sie ihr Gespür wenn sie
„schöne Blume pflücken wollte“. Denn das sind die Blume von Garten ihre
Erinnerung. „Dir“ ist vielleicht in diesem Fall eine Person, mit der sie sich
verbunden fühlte aber sie möchtete noch nicht klar zeigen, wer war „Dir“.
Deswegen bringt dies den Lesern die Neugier. In der zweiten Strophe hatte sie
eine Betonung für ein Name, der am Anfang der ersten Vers mit dem Wort
„Nur“ lag. Besonders ist, dass dieser Name noch ein Mal am Anfang der
ersten Vers in der dritten Strophe wiederholt wurde: „Nur eine Quelle“.
Obwohl kam vielleicht diese Quelle aus „dunkler Vorzeit“, hat sie Annette
nicht betrogen. Sie wurde stark wie der Rhein des Bodensees Wogen
beschrieben. Mit dieser Metapher kann man sehen, diese Quelle wie eine treue
Freundin für Annette. In der dritten Strophe wurde „Nur einen Namen“ und
„Nur eine Quelle“ klar zeigen. Das ist Börnlein. Dadurch kann man verstehen:
Annette möchtete ihre Liebe zu Natur benutzen um sich die Reaktion
gegenüber damalige Gesellschaft zu äußern.

Im Jahre 1818 bekam Annette Kontakt zu Wilhelm Grim. Er lobte sie beim
Sammeln westfälischer Volkslieder und Märchen und ermutigte sie, mit ihren
Studien fortzufahren. Zu diesem Zeitpunkt shrieb sie an dem Versepos
„Walter“ im Alter von 21. Das Gedicht war ihre erste Gefühle über die
Gesellschaft, die Epoche, in denen sie wohnte obwohl die damalige
Gesellschaft das Vorbring der Liebe oder das Beschreiben der Natur im
Literatur Bereich nicht erlaubte. Die Menschen müssten ihre Gefühl
verbergen, nicht zeigen.

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Nach mehrfachem Lesen und der Interpretation kann ich einen Bezug zu den
geschichtlichen Hintergründen und zu der Biographie der Droste finden.

7.Zusammenfassung

Romantik gilt als eine literarische Epoche, die nicht nur Ausdruck ihrer Zeit
ist, sondern auch Neues geschaffen hat. In der Epoche Romantik wurden die
Künstlern alle Freiheitsrechte zurückgegeben zur unbegrenzten Schöpfung.
Deswegen brachte Romantik viele berühmte Autoren mit wundebaren Werke
zur Welt. Annette gehört zu den bedeutenden Vertreter, die einen starken
Einfluss auf Romantik hatten. Obwohl sie- eine Frau in einer strengen
Gesellschaft wohnte und wurde eingeschränkt, hatte sie einen großen Beitrag
zur Entwicklung der Romantik. Mit „Walter“-eine von vielen berühmten
Gedichte von Annette kann man ihr Talent sehen und dadurch die Shönheit
der literarischen Schöpfung erkennen.

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8. Literaturverzeichnis

* http://de.wikipedia.org/wiki/Romantik ( Zugriff am 20.03.2010)

* Romantik (1798-1835).

URL: http://www.pohlw.de/literatur/epochen/romantik.htm ( Zugriff am


21.03.2010)

* http://www.schultreff.de/biographien/b0052t00.htm (Zugriff am 20.03.2010)

* Frankfurt am Main: Insel Verlag 1988. Annette von Droste-Hülshoff: Sämtliche


Gedichte.

URL: http://www.wortblume.de/dichterinnen/droste_t.htm (Zugriff am


25.03.2010)

* Anna Eckel. Annette von Droste-Hülshoff Werke. URL :


http://www.martinschlu.de/kulturgeschichte/neunzehntes/fruehromantik/droste/te
xte/start.htm ( Zugriff am 27.03.2010)

* Die deutsche Gedichtbibliothek.

URL: http://gedichte.xbib.de/gedicht_Droste-H%FClshoff.htm ( Zugriff am


27.03.2010)

* Biografie der Annette von Droste-Hülshoff.

URL:http://www.psychoanalyse-
laienforum.de/LitKreis_WS0304_biografie_A_von_D_H.htm ( Zugriff am
27.03.2010)

Inhaltverzeichnis

8
1. Einleitung
2. Begriff der Romantik
3. Hintergründe

3.1. Historischer Hintergrund

3.2.Gesellschaftlicher und philosophisliche Hintergrund.

4. Die Phasen

4.1. Frühromantik

4.2. Hochromantik

4.3. Spätromantik

5. Anneta von Droste Hülshoff

6. Gedichtinterpretation: “Walter“

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis