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12.4.

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Leitmotivische Dingsymbole
• Reisen
• Wasser
◦ Wo? -Garten (verwunschen, wunderschön)
◦ Wann? -Morgens, Nachts
◦ Gefühle des Taugenichts beim Anblick des Wassers?
-Sehnsucht, Melancholie, Gedankenverlorenheit, stille Erwartung, findet Lebensfreude
wieder, Rauschen des Wassers bereitet Vergnügen, Zukunftspläne, zufrieden
=> Rauschen des Wassers ist Konstante in einer sich verändernden Welt
• Geige
◦ Aufbruch aus der Heimat → einziger Reisebegleiter, „seine liebe Geige“
◦ verlässt Geliebte → einziger Reisebegleiter
◦ verirrt sich → Geige ist Trost, nimmt Einsamkeit
◦ Geige ist Grund für Kontakt mit Anderen
◦ sucht schöne Frau → Geige ist Erkennungszeichen / Signal
=> Begleitung in allen Gefühls- und Lebenslagen
=> ist „sein Instrument“, um Gefühle auszudrücken und Kontakte zu knüpfen

Die schöne Frau – Die Liebe des Taugenichts

Beschreibung der Frau Reaktion des Taugenichts Bedeutung für den Taugenichts
1. Szene • wunderschön • Bewunderung • ist sich der Standesgrenzen
• anmutig • drückt Liebe im Lied aus bewusst
• schüchtern • Anbetung • Ausgeschlossensein
• schweigsam • Scham und Schmerz • Glück und Leid
• Lilie in der Hand • weint
• weiße Hand / Haut
• wie ein Engel im Himmel
2. Szene • im Jagdhabit mit Federn • gesteht Liebe zu ihr (will • scheint Standesgrenzen
• tief in Gedanken ins Feuer springen, will vergessen zu haben
• trägt seinen ihr alles geben) • Liebe überwindet Hindernisse
Blumenstrauß • ist aus der Bahn • Glück
geworfen

Liebe ist für Taugenichts Gefühl pur, er empfindet sie als Glück und Leid,
Glück und Leid sind gleich stark und intensiv. Beide Gefühle überlagern sich
nicht, sondern treten nacheinander auf, werden als extrem wahrgenommen
(auch vom Leser), ändern sich sehr schnell.

• Motiv der Blumen:


◦ verdeutlichen Schönheit und Unschuld (weiße Lilie)
◦ verdeutlichen Jahreszeiten (Bezug zur Natur)
◦ verdeutlichen, dass Liebe gepflegt werden muss, sonst verwelkt sie
wie eine Blume
• Vergleich mit Engel:
◦ Schönheit wird hervorgehoben
◦ Reinheit und Unschuld
◦ Ferne und Unerreichbarkeit A King's Daughter,
J.W.Alexander
Die Zeitstruktur in Taugenichts
beginnt an einem Frühlingsmorgen, endet an einem Abend im Herbst
10 Kapitel, je zwei bilden eine der 5 Etappen:
1. + 2. Kapitel: Aufbruch, Schloss bei Wien
3. + 4. Kapitel: Maler, Reise
5. + 6. Kapitel: Schloss
7. + 8. Kapitel: Rom
9. + 10. Kapitel: Rückreise, Heirat mit Gräfin