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Prüfung 3 August 2012, Fragen und Antworten - (SS 2012)

Strömungsmechanik I & Technische Strömungslehre (Rheinisch-Westfälische


Technische Hochschule Aachen)

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(Name, Matr.-Nr, Unterschrift)

Klausur „Strömungsmechanik I“ (Bachelor) & „Technische Strömungslehre“ (Diplom)

03.08.2012

1. Aufgabe (9 Punkte)

Durch ein Leck füllt sich der Ballasttank (Volumen VB ) eines U-Boots (Masse mU ), welches
aus Kabine und Ballasttank besteht, bei einer Tauchfahrt, so dass dieses auf dem Meeresboden
aufsetzt und teilweise im Bodenschlamm versinkt.
pa

TW = const z

g ρW (z)
H

mU

Ballasttank Leck

VB

Die Wasserdichte nehme aufgrund des Salzgehalts mit der Tiefe z linear zu:
z
ρW (z) = ρW0 + ∆ρ ·
H
Die Wassertemperatur TW ist über die gesamte Tiefe H konstant.

Das Leck wird von der Besatzung nun vollständig verschlossen.


a) Im Folgenden wird Luft aus Vorratsflaschen in den Ballasttank gepumpt, so dass Wasser
nach außen verdrängt wird. Hierbei bleibt die Gesamtmasse der Luft im U-Boot zu jeder
Zeit konstant. Welches Volumen VL muss die Luft einnehmen, damit das U-Boot gerade
vom Meeresboden abhebt?
b) Welche Luftmasse mL (z) muss in den Ballasttank gepumpt werden, damit in der Tiefe
z der Gleichgewichtszustand erreicht wird? Hierbei sorgen Ventile dafür, dass der Innen-
druck im Ballasttank auf jeder Höhe z dem Umgebungsdruck des U-Boots p(z) entspricht.
Gegeben:
VB , mU , H, ρW 0 , ∆ρ, pa , g, RL , TW = TL , A
Hinweis:
• Die Dichte des Wasser im Ballasttank sei immer ρW (z).
• Das Volumen der Kabine ist gegenüber dem Volumen des Ballasttanks zu vernachlässigen.
• Die Dichteänderung über die vertikale Ausdehnung des U-Boots ist zu vernachlässigen.
• Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse hinsichtlich der Plausibilität von Einheit und Vorzeichen!

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2. Aufgabe (8 Punkte)

Eine 2-Wege Turbine soll zu Forschungszwecken in einem Wellenkraftwerk genutzt werden.


Die Leistung P der Turbine ist dabei unabhängig von der Strömungsrichtung und proportional
zum Volumenstrom V̇ . Durch die Wellenbewegung ändert sich die Auslenkung ∆h des inneren
Schwimmkörpers und verdrängt bzw. saugt Luft durch Rohr und Turbine.
a
L pa
Turbine g rL
AR
L

i abgedichteter Schwimmer
Dh
A

Die Position des Schwimmkörpers kann mit

∆h(t) = hmax · sin(ωt)

beschrieben werden.
a) Bestimmen Sie die Leistung P (ω, t) der Turbine als Funktion der Winkelgeschwindigkeit
ω und der Zeit t für den Fall, dass Luft verdrängt wird. Nehmen Sie den oszillierenden
statischen Innendruck pi (ω, t) als gegeben an.
b) Skizzieren Sie den totalen und den statischen Druckverlauf entlang einer Stromlinie zwi-
schen den Punkten i und a für den Nulldurchgang sin(ωt) = 0 bzw. cos(ωt) = 1 des
Schwimmers.
Gegeben:
pa , ρL , AR , A mit A ≫ AR , L, hmax , g, pi (ω, t)
Hinweis:
• Der gesamte Strömungsvorgang ist verlustfrei.
• Die vertikalen Ausdehnungen vom Kolben und Turbine sind zu vernachlässigen.
• Die Beschleunigung aufgrund der Einläufe ist zu vernachlässigen.
• Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse hinsichtlich der Plausibilität von Einheit und Vorzeichen!

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3. Aufgabe (12 Punkte)

An einem Triebwerksprüfstand werden Testmessungen an einem Flugzeugtriebwerk durchge-


führt. Hierfür wird das Triebwerk fest an einer Halterung befestigt. Durch Geschwindigkeits-
messungen werden die Luftgeschwindigkeiten am Triebwerksauslass und am Querschnitt (*)
bestimmt.

pa , ρ
R2
r
R u1 (r) u2 (r)
x

Die Geschwindigkeit am Triebwerksauslass u1 (r) kann mit folgender Formel dargestellt wer-
den:

r2
 
u1 (r) = umax,1 1 − 2 0≤r≤R
R
a) Bestimmen Sie die Leistung des Triebwerks.
b) In einiger Entfernung vom Triebwerksauslass entwickelt sich am Querschnitt (*) ein Ge-
schwindigkeitsprofil, das sich mit folgender Formel beschreiben lässt:

r2
 
u2 (r) = umax,2 1 − , 0 ≤ r ≤ R2
4R22
Berechnen Sie den Radius R2 .
Gegeben:
R, ρ, umax,1
Hinweis:
• Zur Berechnung der Leistung soll die mittlere Geschwindigkeit um am Triebwerksauslass
benutzt werden!
• Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse hinsichtlich der Plausibilität von Einheit und Vorzeichen!
• Die Mischung des austretenden Strahls und der Umgebungsluft ist zu vernachlässigen!

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4. Aufgabe (13 Punkte)

Ein Gerinne (Dichte ρ, Breite B) mit konstantem Volumenstrom V̇ wird durch ein Wehr auf die
Wassertiefe z1 angestaut. Hinter dem Wehr befindet sich ein Wassersprung.

pa g
V Wassersprung
r
z1
y
x

1 2 3 4 5

a) Ist die Froude Zahl F r1 der Anströmung für die abgebildete Gerinneströmung größer oder
kleiner als 1? Begründen Sie kurz (ohne Rechnung) ihre Behauptung.
b) Leiten Sie die minimale Energiehöhe Hmin und die dazugehörige Wassertiefe zgr als
Funktion des Volumenstroms V̇ , der Kanalbreite B und der Erdbeschleunigung g her.
c) Skizzieren Sie sorgfältig das Energiehöhendiagramm H/Hmin über z/zgr . Tragen Sie die
fünf repräsentativen Zustände der Strömung 1 - 5 ein.
d) Bestimmen Sie die Froude Zahl F r4 zwischen dem Wehr und dem Wassersprung in Ab-
hängigkeit der gegebenen Größen, wenn die Spiegelhöhe einem Viertel der Anströmung
entspricht z4 = 14 z1 .

e) Bestimmen Sie für eine Anström-Froude Zahl von F r1 = 81 und für ein Spiegelhöhenver-
hältnis von z4 = 14 z1 die horizontale Kraft FW , die in Strömungsrichtung vom Fluid auf
das Wehr wirkt.

Gegeben:

ρ, V̇ , g, B, z1 mit z1 = 4z4
Hinweis:
• Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse hinsichtlich der Plausibilität von Einheit und Vorzeichen!

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5. Aufgabe (9 Punkte)

Betrachtet wird die ausgebildete Strömung eines Newtonschen Fluids zwischen zwei koaxialen
Zylindern

u(r)
R r
a
x

a) Leiten Sie die Differentialgleichung für die Verteilung der Schubspannung τ (r) und der
Geschwindigkeit u(r) her.
b) Mit welcher Geschwindigkeit ua = u(r = a) in x-Richtung muss sich der innere Zylinder
bewegen, damit die Strömung auf den inneren Zylinder keine Kraft ausübt.
Gegeben:
dp
R, a, η, dx

Hinweis:
• Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse hinsichtlich der Plausibilität von Einheit und Vorzeichen!

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6. Aufgabe (9 Punkte)

a) Geben Sie den Zusammenhang zwischen der Prandtlschen Mischungsweghypothese und


der turbulenten Schubspannung an.
b) Erläutern sie die physikalische Bedeutung des Prandtlschen Mischungswegs.
c) Für welche Fälle ist das universelle Widerstandsgesetz nach Prandtl definiert?
d) Welche Proportionalität zwischen Rohrreibungsbeiwert und der Reynoldsschen Zahl be-
schreibt die Näherungformel von Blasius?
e) Wie ist die Schubspannung in Rohren für turbulente Strömungen definiert? Skizzieren Sie
diese und das Verhältnis der einzelnen Terme in der Gleichung.
f) Zeigen Sie, dass unter der Berücksichtigung der Reynoldsschen Mittelung f g = f g+f ′ g ′
gilt.

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Klausur „Strömungsmechanik I“ (Bachelor) & „Technische Strömungslehre“ (Diplom)

03. 08. 2012

1. Aufgabe
P
a) Kräftegleichgewicht zur Auftriebsberechnung: F = 0 => FA = mU · g + GW s
Z H  H
z2
GW s =A·g ρw (z)dz + pa A = A · g ρW0 z + ∆ρ + pa A
0 2H 0
 
∆ρ
GW s = A · g · H ρW 0 + + pa A
2
FA = ρW (H) · g · VL
 
∆ρ
(ρW0 + ∆ρ) · g · VL = mu · g + A · g · H ρW0 + + pa A
2
∆ρ

(mU + A · H ρW0 + pa · A
VL = 2
+ [m3 ]
(ρW0 + ∆ρ) g(ρW0 + ∆ρ)
X
b) F = 0, mu g = FA
m L = ρL · V L
VL · ρW (z) · g = mU · g
mU
VL =
ρW0 + ∆ρ Hz
p(z)
m L = ρL · V L , ρL =
RL · T W
Z z Z z
z z2
p(z) = pa + ρ(z)gdz = pa + g (ρW0 + ∆ρ )dz = pa + ρW0 · gz + ∆ρg
0 0 H 2H
z2
pa + ρW0 · gz + ∆ρg 2H
ρL =
RL T W
z 2
pa + ρW0 · gz + ∆ρg 2H mU
mL = ·  [kg]
RL T W ρW0 + ∆ρ Hz

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2. Aufgabe

P P
a) Leistung: P = V̇ ∆p0,T = V̇ ∆pT ⇒ ∆pT = =
V̇ Av i a
Bernoulli i → a : L
Z Turbine 3
a
ρL 2 ρL 2 ∂vR
pi (ω, t) + v = pa + ρL g · 2L + v + ∆pT + ρL ds
2 i 2 R i ∂t 2
L
AR
A
Konti: vi A = vR AR ⇒ vR = vi 1
AR i
Auslenkung (A.S.): h(t) = hi (t) = hmax · sin(ωt)
pa rL
dhi Dh
Geschwindigkeit: = vi (t) = hmax ω · cos(ωt)
dt A
dvi
Beschleunigung: = −hmax ω 2 · sin(ωt)
dt
 
ρL 2 ρL A 2 2 P dvR
⇒ pi (ω, t)+ vi = pa +ρL g·2L+ vi + +ρL 2L·
2 2 AR Avi dt

 2 !
P ρL A dvR
⇒ = pi (ω, t) − pa − ρL g · 2L + vi2 1 − − ρL 2L ·
Avi 2 AR dt
 2 ! !
ρL 2 A dvR
⇒ P = Avi pi (ω, t) − pa − ρL g · 2L + v 1− − ρL 2L ·
2 i AR dt
 2 !
ρL A
P = A · hmax ω · cos(ωt) pi (ω, t) − pa − ρL g · 2L + (hmax ω · cos(ωt))2 1 −
2 AR
    
A 1 N Nm
+ ρL 2L · hmax ω 2 · sin(ωt) m2 m ( 2 ) = = [W ]
AR s m s

b) Druckverlauf entlang der Stromlinie i → a

p I
Dp
II 2 2
pi I: rw h max /2
2 2 2
pa II: rw h max /2 (A/AR)

i 1 2 3 a s

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3. Aufgabe

a) Impulssatz in X-Richtung:

X Z
F~i = ~v (~v · ~n)dA
Z R
FH = 2πρ u1 (r)2 rdr KV
0
pa , ρ
Z R 
r2 r4 R1
= 2πρu2max1 1−2 2 + 4 rdr r R u1 (r) u2 (r)
0 R R x
 
R2 R4 R6
FH = 2πρu2max1 − +
2 2R2 6R4 FH

R 2
= πρu2max1
3
P = FH · um

Z R    
2 r2 umax R2 R2 umax1
um = 2 umax1 1− 2 rdr = 2 2 1 − =
R 0 R R 2 4 2
R2
⇒ P = πρu3max1 [W ]
6

b)

KV
pa , ρ
R1
r R u1 (r) u2 (r)
x

Kontinuitätsgleichung:
Z R   Z R1  
r2 r2
2π umax1 1 − 2 rdr = 2π umax2 1 − rdr
0 R 0 4R12
 2  Z R1  
R R2 r3
umax1 − = umax2 r− dr
2 4 0 4R12
 2  R1
R2 r r4 7
umax1 = umax2 − 2
= R12 umax2
4 2 16R1 0 16
7 R12
umax1 = umax2
4 R2

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Impulssatz in x-Richtung:
Z R  2 Z R1  2
2 r2 2 r2
2πρ umax1 1 − 2 rdr = 2πρ umax2 1 − rdr
0 R 0 4R12
 2  Z R1  
2 R R2 R2 2 r3 r5
umax1 − + = umax2 r− + dr
2 2 6 0 2R12 16R14
 2 
2 R2 2 R1 R12 R12
umax1 = umax2 − +
6 2 8 96
R2 2 37
umax1 = R12 u2max2
6 96

37 R1
umax1 = umax2
4 R

Einsetzen in Kontinuitätsgleichung:

37 R1 7R12
umax2 = umax2
4 R 4R2

37
⇒ R1 = R [m]
7

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4. Aufgabe

a) F r < 1 Die Spiegelhöhe nach dem Wehr ist niedriger als die der Anströmung.
b) Bernoulli:
ρ
ρgz + ρgy + v 2 = const
2
2
v v2 V̇
⇒ z+ + y = const mit H =z+ und v=
2g 2g Bz
V̇ 2
⇒ H =z+
2gB 2 z 2
s " 1/3 #
∂H V̇ 2 3 m 6 s2 1
Hmin : =0 ⇒ zgr = = [m]
∂z gB 2 s2 m m 2
s "r #
2
V̇ 3 3 V̇ 2 3 m s
6 2 1
⇒ Hmin = zgr + = = [m]
2gB 2 zgr
2 2 gB 2 s2 m m 2

c) Skizze:

H
H min
4 1
1,5
3 5
1

2
0,5

0 0,5 1 1,5 2 z/z gr

d) Konti:
z1
v4 z 4 B = v1 z 1 B ⇒ v4 = v1 = 4v1
z4
v4 v1 z1 v1 V̇
⇒ F r4 = √ =q = 8√ mit v1 =
gz4 g zz41 z1 z4 gz1 Bz1


⇒ F r4 = 8 √ [.]
Bz1 gz1

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e) Impulserhaltungssatz (Bilanzhülle):

pa

z1
y z4
x
F
1 W 4

Z z1 Z z4
−ρv12 z1 B −B p1 (z)dz + ρv42 z4 B +B p4 (z)dz + pa B(z1 − z4 ) + FW = 0
0 0

mit p1 (z) = pa + ρg(z1 − z) und p4 (z) = pa + ρg(z4 − z)


z12 z2
⇒ FW = ρv12 z1 B − ρv42 z4 B + Bρg − Bρg 4
2 2
   
2 2 z12 z12 15 2 2
⇒ FW = ρB v1 z1 − 4v1 z1 + g − g = ρB gz − 3 v1 z1
2 32 32 1
 
15 2 3 2
⇒ FW = ρB gz − gz
32 1 64 1
 
27 2 kg m 2
⇒ FW = ρBg z1 mm = [N ]
64 m 3 s2

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5. Aufgabe

τ+ dr
dr

u(r) dp
p p+ dx
r τ dx
a x

R dr
dx

∂p ∂p dp
a) τ = τ (r) = 0 → ∂x
∂y
= dx
X
Kräftegleichgewicht Fx = 0:
   
dp dτ
p · 2πrdr − p + dx 2πrdr + τ 2πrdx − τ + dr 2π(r + dr)dx = 0
dx dr
dp dτ τ 1 dτ 2
dr + dr + dr + dr = 0
dx dr r r dr
Vernachlässigung von Termen höherer Ordnung:
dp dτ τ dp 1 d(rτ )
+ + =0 =⇒+ =0
dx dr r dx r dr
du
Newton’sches Fluidmodell: τ = −η
dr
 
η d du dp
r − =0
r dr dr dx

b) Randbedingungen:
du
FR |r=a = 0 ⇔ τ |r=a = 0 ⇔ =0 (1)
dr r=a
u|r=R = 0 (2)
 
dp du
aus a): rdr = η · d r
dx dr
dp r2 du dp r du C1
· =η·r· + C1 =⇒ · =η· +
dx 2 dr dx 2 dr r
2
dp r
· = η · u(r) + C1 · ln(r) + C2
dx 4
dp a2 dp R2
mit (1): · = C1 mit (2): · − C1 · ln(R) = C2
dx 2 dx 4
  
1 dp r2 − R2 a2 R
u(r) = + ln
η dx 4 2 r
 2 2
   h i
1 dp a − R a2 R s kgm 1 2 m
ua = u|r=a = + ln m =
η dx 4 2 a kgm s2 m s

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6. Aufgabe

dū dū
a) τt = ρl2 | |
dy dy
b) Der Mischungsweg ist die Strecke in Richtung der Normalen, die ein sich mit seiner ur-
sprünglichen Geschwindigkeit bewegender Turbulenzballen zurücklegen muss, damit die
Differenz zwischen seiner Geschwindigkeit und der Geschwindigkeit der neuen Schicht
der gemittelten absoluten SchwankungsgröSSe entspricht.
c) Das universelle Wandgesetz von Prandtl ist für hydraulisch glatte und kreisförmige Quer-
schnitte definiert.
0,316
d) λ = √4
Re

e)
du
τ = τt + τl = −ρu′ v ′ + η
dr

Rohrwand
r
tl tt

t(r)

f) Z Z
1 1
f ·g = f gdt = (f + f ′ )(g + g ′ )dt
T T T T
Z
1
= (f g + f ′ g + f g ′ + f ′ g ′ )dt
T T
Z Z
1 ′
= fg + g f dt +f g ′ dt +f ′ g ′
T T
| {z } | T{z }
=0 =0

= f g + f ′g′

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