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Bozen
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Mitteilungsblatt der Schützen der Alpenregion


Nr. 1 Bozen, Innsbruck, Weyarn, Kronmetz im Feber 2003 27. Jahrgang

Kerschbaumer-Gedenkfeier in St. Pauls… 5

Bischof Alois war besonders gerne in den Dörfern unseres Landes, wie hier in St. Veit i. Def., und war
dort auch ein gern gesehener Gast (Foto: Ottilie Stemberger)
Generalversammlung in Miesbach ……… 13

Ein Freund der Schützen -


»Hui & Pfui« ………………………………………… 8 der neue Erzbischof von Salzburg
Leserbriefe …………………………………………… 9
INNSBRUCK - Die Ernennung von Bischof Dr. Alois Kothgasser zum Erzbischof von Salz-
Bataillone und Bezirke ……………………… 10 burg hat unter den Katholiken der Diözese Innsbruck Betroffenheit ausgelöst.
Die Seite der Marketenderinnen Bischof Alois hat sich in den vergangenen fünf Jahren mit hohem persönlichen Einsatz um
und Jungschützen ……………………………… 12 das Vertrauen der Bevölkerung bemüht und dieses auch rasch erhalten. Er war in unserer Diö-
Wir gratulieren ……………………………………17 zese ein beispielgebender Seelsorger, dessen Sorge allen Menschen galt.
In allen Medienberichten und bei vielen Gesprächen zu seiner Berufung zum Erzbischof von
Gesamttiroler Schützenchronik ………… 20 Salzburg war die hohe Wertschätzung für Bischof Alois zu spüren und das Bedauern ist groß,
Totengedenken ………………………………… 30 dass wir ihn nun für uns verlieren.
Papst Johannes Paul II. ernannte Kothgasser am 10. Oktober 1997 zum Nachfolger von
Terminkalender 2003 …………………………31 Bischof Dr. Reinhold Stecher und damit zum dritten Bischof unserer Diözese, die vor 39 Jah-
Ehrungen für langjährige Treue ……… 32 ren gegründet wurde.
Er bezeichnet sich selbst als „Mann der Mitte“, der nach vorwärts geht, und stellte sein
bischöfliches Amt unter den Wahlspruch „Die Wahrheit in Liebe tun“.
2 Nummer 1 - Feber 2003

Bei seiner Bischofsweihe im November 1997 waren die Bundeslei-


tung mit Standarte, die Fahnenabordnungen des Baons Innsbruck und
Masken
als Ehrenformationen die Schützenkompanie Umhausen mit Musikka- von Landeskurat
pelle angetreten, um das hohe Fest zu verschönern. Josef Haselwanner
Kurze Zeit nach seiner Amtsübernahme trafen sich Mitglieder der
Bundesleitung mit Bischof Alois im Gasthof „Kronburg“, um sich Einmal im Jahr wer-
gegenseitig näher kennen zu lernen. Das Treffen verlief sehr freund- den bei uns im Lande
schaftlich. Pfarrer Franz Hirn von Fieberbrunn hat Kothgasser als die Masken aufgesetzt.
einen „Mann mit tiefem Glauben, mit einer umfassenden Bildung und Da sehen wir Perchten
einer liebevollen Menschlichkeit“ beschrieben. Genau diese Eigen- und Larven in wunder-
schaften hatten die Mitglieder der Bundesleitung bei ihrem ersten voller Gestaltung, wie
Zusammentreffen an ihrem Bischof entdeckt. sie eben im Brauchtum
Bei Firmungen, Einweihungen und Visitationen begegnete Bischof überliefert wurden. Bei
Alois vielen Schützen in den Städten und Dörfern unseres Landes. Bei Faschingsbällen,
der großen Feier „50 Jahre Bund der Tiroler Schützenkompanien“ im Gschnasfesten oder
Mai 2000 ging er in seiner Predigt auf diese Begegnungen ein und auch im häuslichen
sagte: „Mit Dankbarkeit und Sympathie nehme ich bei großen Fest- Bereich begegnen wir
lichkeiten in den Dörfern und Städten Tirols eure Ehrensalve, liebe allen möglichen Typen:
Schützen, entgegen und freue mich über eure aktive Beteiligung und Piraten, Prinzessinnen,
Mitgestaltung unserer Feste. Das vielfältige Brauchtum mehrt bei Musketieren, Clowns,
unterschiedlichsten Anlässen die bodenständige Kultur unseres Lan- verführerischen und Maske aus dem Imster Fasnachtmuseum
des“. (Der Inhalt der gesamten Predigt ist im Schützenkalender 2001 geheimnisvollen Da-
nachzulesen.) men, Figuren der Halb- oder Unterwelt, spanischen Kavalieren und
In der Sonderausgabe der Tiroler Schützenzeitung im Mai 2000, die Wüstenscheichs sowie vielen anderen.
an alle Haushalte Tirols ging, schrieb Bischof Alois Kothgasser den Warum tun wir das? Warum werfen wir uns in ein völlig fremdes
Artikel: „Die Treue zu Gott und dem Erbe der Väter“. Daraus einige Kostüm? Ich glaube, dass in uns allen der Wunsch liegt, einmal ein-
Gedanken: „. . . Schützen sind Christen, die eine Hoffnung in sich tra- fach anders zu sein, einmal die Grenzen zu überspringen, die uns täg-
gen und deswegen zuversichtlich und voller Freude alles Schöne und lich gesetzt sind. Entweder wir wollen schön und groß, reich und
Gute in dieser Welt annehmen und Feste feiern können, weil das Leben bewundert sein, so wie wir eben im Leben sein möchten, wo wir aber
Zukunft hat“ . . . „Das 50-jährige Bestehen des Bundes der Tiroler durch die Natur, durch die Umgebung, durch nicht vorhandene Vor-
Schützenkompanien ist Zeichen der Treue und der Hoffnung für unser aussetzungen daran gehindert werden. Aber einmal im Jahr, da dürfen
Land“. wir so sein. Oder wir schlüpfen in eine negative Rolle: Wir treten als
Ende Juni 2001 fand erstmals die österreichische Bischofskonferenz Sandler, als Sträfling oder in einer ähnlichen Kleidung auf. In diesem
in unserem Lande, im Bildungshaus St. Michael bei Matrei am Bren- Fall, meine ich, wollen wir einfach einmal aus unserer Ordnung aus-
ner, statt. Die Bischöfe feierten einen gemeinsamen Gottesdienst mit brechen, die uns der Alltag auferlegt. Denn da müssen wir ja pünkt-
der Bevölkerung und nachher wurden die hohen Gäste mit einem lan- lich, korrekt, freundlich, beherrscht, brav und viel mehr sein, da müs-
desüblichen Empfang begrüßt. Unter dem Kommando von LKdt. Mjr. sen wir unsere Gefühle unter Kontrolle und sogar verborgen halten.
HR Dr. Otto Sarnthein waren die Bundesleitung, die Bundesstandarte, Aber noch ein drittes könnte uns in die Verkleidung treiben: Wir wol-
die Fahnenabordnungen des Baon Wipptal sowie die Ehrenkompanie len einmal nicht erkannt sein. Wir sträuben uns, immer der Beobach-
Matrei unter Mjr. Paul Hauser mit Musikkapelle angetreten. tung und Beurteilung durch andere ausgesetzt zu sein.
An diesem Abend zeigten sich die Bischöfe über den herzlichen Es ist also in jedem der drei Fälle ein tiefer Wunsch des Menschen,
Empfang der Schützen, der Musik, der Bevölkerung und dem offiziel- die Grenzen des Alltags - wenn auch nur für kurze Zeit - zu über-
len Tirol begeistert. Wir konnten spüren, dass wir unserem Bischof schreiten. Wenn nun diese Sehnsucht in uns liegt, so dürfen wir auch
damit eine große Freude machten. hoffen, dass sie einmal erfüllt werden soll.
Beim 17. Alpenregionstreffen in Prutz im Sommer letzten Jahres Gott sagt zu uns, dass er uns nach seinem Bild geschaffen hat. Das
war es wiederum unser Diözesanbischof, der mit über 8.000 Schützen wiederum heißt, dass wir zutiefst in unserer Person herrlich, wunder-
der Alpenregion die Feldmesse feierte. In seiner Predigt, die zugleich bar, groß, reich und schön geschaffen sind, eben nach seinem Bild.
die Festrede des Tages war, ging Bischof Alois Kothgasser auf das Fun- Und als Christen dürfen wir auch glauben, dass er - der Herr - unser
dament und die Grundgedanken der vor 28 Jahren gegründeten ganzes Leben dabei ist, uns diesem Bild näher zu bringen, ihm selbst
Alpenregion der Schützen ein. Eine Botschaft dieser Worte hieß: „In ähnlich zu werden. Ich glaube sogar, dass er uns bereits in dieser Voll-
einer Zeit, in der viele von Entsolidarisierung und übertriebener Indi- endung vor Augen hat, dass er uns schon so sieht. Vor ihm brauchen
vidualisierung sprechen, wird es eure Aufgabe sein, das Netz des Mit- wir keine Maske mehr aufzusetzen, denn wir können so zu ihm kom-
und Füreinander in unseren Dörfern, Talschaften und Städten immer men, wie wir sind: in unserer Armseligkeit, unserer Bequemlichkeit,
neu zu knüpfen. Ich freue mich immer, wenn ich bei meinen Besuchen unserer Oberflächlichkeit, mit all unseren Fehlern und Flecken. Wir
in den Pfarrgemeinden vielen Gruppen und Vereinen begegne, von brauchen uns nicht zu verstellen. Er mag uns so wie wir sind, auch
denen das Schützenwesen eines der solidesten und tatkräftigsten ist“. wenn wir nicht perfekt sind, wenn wir mit keiner Leistung aufwarten
Bischof Alois Kothgasser wird uns Schützen sehr fehlen. Ein klei- können. Wir brauchen auch nicht unerkannt zu bleiben, weil er uns
ner Trost bleibt, denn der Großteil des Schützenviertels Unterland bis in die „Tiefen unserer Seele“ erkennt. Er beobachtet uns nicht, um
bekommt mit ihm einen Bischof, der wirklich „Freund der Schützen“ uns zu beurteilen und vor Gericht zu stellen, sondern sein liebevolles
genannt werden kann. Mit Bischof Alois Kothgasser verbindet uns Auge wacht über uns, damit wir nicht zugrunde gehen.
Schützen seit Beginn seiner Amtsführung gegenseitige Achtung, Und dieses Verhalten soll auch für uns eine Zielrichtung sein: Neh-
Respekt und Anerkennung. Sein Abschied von der Diözese Innsbruck men wir den anderen an, wie er ist, nicht wie wir ihn gerne haben
hinterlässt bei vielen von uns Wehmut und Traurigkeit. möchten, damit er keine Maske mehr aufzusetzen braucht. Und versu-
chen wir auch nicht zu werten, nicht zu urteilen und zu verurteilen,
BBO Mjr. Karl Pertl damit sich keiner mehr verstecken muss.
Nummer 1 - Feber 2003 3

diese Aktion ohne lange zu zaudern oder zu hinterfragen unterstützt


haben. Für manche reicht eben der Andreas-Hofer-Ausspruch: „Man-
der, es isch Zeit“. Zeit um etwas zu unternehmen. Zeit um zu helfen.
Ohne großes Wenn und Aber.

Vaterland in Not –
Spenden übergeben
BOZEN/ST. PÖLTEN - Anfang Dezember
war eine Delegation des SSB in Niederösterreich, um die gesammelten
Spendengelder der Aktion „Vaterland in Not“ zu übergeben.
Unter der Führung des niederösterreichischen Landesrates a. D.
Vinzenz Höfinger besuchte die Abordnung die verschiedenen Kata-
strophengebiete im Kamptal und wurde umfassend über die entstan-
denen Schäden der Flutkatastrophe, bereits angelaufenen Aufbaupro-
jekte und den Stand der Finanzierung selbiger informiert. Allgemein
beeindruckt war man dabei über die akribisch genaue Abwicklung und
Zuteilung der Gelder durch die zuständigen Bürgermeister Riedl und
Toms in den beiden Gemeinden Grafenwörth und Hadersdorf. Im
Anschluss an die Erläuterungen wurden den beiden Gemeinden insge-
samt 24.000,– Euro übergeben. BMjr. Luis Zingerle betonte dabei, dass
die gesammelten Gelder nicht von einer großen Institution, sondern
von deren einzelnen Mitgliedern kommen. Hier kommt klar die Ver-
bundenheit des südlichen Tirol mit dem Vaterland Österreich zum
Ausdruck – nebenbei geht es hier auch um eine Verpflichtung gegen-
Hptm. Werner Graus (l.), BGF Mjr. Klaus Holzbaur (3.v.l.) und LKdt. Mjr. Otto über Landsleuten, die damals in schwerer Zeit unser Land moralisch
Sarnthein überreichen den Scheck an den Leiter der Lebenshilfe Oberndorf aber auch finanziell entscheidend unterstützt haben. Dass die Gelder
Helmut Dienz. (2.v.l.)
dringend notwendig sind, war an den immer noch sichtbaren Schäden
im ganzen Gebiet klar zu erkennen; es konnten doch bis zum jetzigen
„Mander es isch Zeit“ Zeitpunkt aufgrund des enormen Schadens nur die absolut notwen-
Tiroler Schützen spendeten der Lebenshilfe digsten Projekte finanziert werden.
Oberndorf 14.208,– Euro Am 2. Tag wurde die Delegation schließlich von LHptm. Erwin Pröll
und von Landtagspräsident Edmund Freibauer im Landhaus empfan-
gen. Dabei brachte Pröll seine Freude über diese großartige Aktion
INNSBRUCK - Freude strahlend konnte der Leiter der Lebenshilfe
zum Ausdruck und bedankte sich bei allen, die diese Initiative unter-
Oberndorf bei St. Johann in Tirol, Helmut Dienz, dieser Tage ein ver-
stützt haben.
frühtes Weihnachtsgeschenk, das ihm von den Tiroler Schützen
In diesem Sinne bedankt sich auch die Bundesleitung des Südtiro-
gemacht wurde, entgegennehmen.
ler Schützenbundes mit einem herzlichen Vergelt`s Gott bei allen, die
Mit einer einzigartigen Spendenaktion lieferten Tirols traditions-
zum Erfolg der Spendenaktion beigetragen haben. Natürlich zu aller-
reichste Landesverteidiger den Beweis dafür, dass Kameradschaft und
erst bei den Spendern, aber auch bei all jenen, die Veranstaltungen
Nächstenhilfe nicht nur leere Worte für sie sind: Sie griffen der hoch-
abgehalten und Initiativen gestartet haben, deren Reinerlös direkt in
wassergeschädigten Lebenshilfe in Oberndorf bei St. Johann in Tirol
die Spendenkasse geflossen ist.
mit einem Beitrag von 14.208,– Euro unter die Arme.
Die Idee für diese Spendenaktion kam dem Hptm. der Kompanie
Mutters-Kreith, Werner Graus, im August, als er von den Überflutun-
gen im Land hörte. In einem Schreiben, das er an die Hauptleute der
232 Schützenkompanien Tirols versandte, machte er den Vorschlag,
einen Euro pro aktiven Mann für die Hochwasseropfer in Tirol zu
spenden und zwei Drittel der Tiroler Kompanien haben sich an dieser
Aktion beteiligt.
In Kartitsch haben Schützen sogar eine Dorfsammlung für Tiroler
Hochwasseropfer gestartet und von den knapp 1.000 Einwohnern
mehr als 2.200 Euro gesammelt. Und auch Tirols oberster Schütze,
LKdt. Otto Sarnthein, hat diese Aktion nicht nur für gut befunden,
sondern sie auch mit 1.000 Euro aus seiner Tasche unterstützt. „Und
die Kameraden aus dem Zillertal haben sich besonders hervorgetan.
Sie haben schon vor Erhalt des Schreibens zur Landessammlung
5.000,– Euro gesammelt und diese den St. Johannern als Soforthilfe
zur Verfügung gestellt“, erklärt Hptm. Graus. Insgesamt haben die
Tiroler Schützen also 20.000,– Euro zusammengebracht. Ein bemer-
Die Delegation des SSB beim niederösterreichischen Landeshauptmann: v.l.
kenswertes Ergebnis.
Hptm. Sigmar Stocker, Mjr. Hubert Straudi, Lt. Elmar Thaler, LR a.D. Vinzenz
Wenn Hptm. Graus auf das „Bitte“ im Schreiben zum Spendenauf- Höfinger mit Gattin, Bgm. Alfred Riedl, LHptm. Erwin Pröll, Mjr. Paul Bacher,
ruf vergessen hat, so möchte er auf ein großes „Vergelt’s Gott“ am Mjr. Werner Wenighofer, Mjr. Luis Zingerle, Mjr. Kurt Egartner, Mjr. Otto
Ende dieser erfolgreichen Aktion nicht verzichten. Es gilt all jenen, die Riffesser
4 Nummer 1 - Feber 2003

Spendenaktion Dresden
BRIXEN/DRESDEN - Neben der Spendenaktion „Vaterland in Not“
hat der Bezirk Brixen zusätzlich auch für die Hochwassergeschädigten
in Dresden einen größeren Betrag gespendet. Diese vom Bezirk Brixen
initiierte Spendenaktion kam laut Bez.-Kdt. Mjr. Sepp Kaser, aufgrund
einiger privater Bekanntschaften mit Betroffenen zustande und kann
sicher als nachahmenswerte Sache empfunden werden.

Besinnliches nach Weihnachten:


Nach der Heimkehr von der
„Guten Tat“
Akribisch genau erfolgt die Zuteilung der Gelder, jeder gespendete Euro Soeben habt ihr Licht im Vaterland Österreich angezündet: An die
erreicht sein Ziel 24.000,– Euro bauen Kirche und Kindergarten in der vom Regen
Gleich vor Ort wurde auch noch die Weiterführung der Spendenak- zerstörten Heimat auf. Der SSB hat Lichter angezündet.
tion beschlossen. Einiges ist zwar wieder aufgebaut und instand An Weihnachten denken wir weiter. „Wenn nicht der Herr das
gesetzt, vieles konnte aber weder durch öffentliche Gelder noch durch Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut. Wenn nicht
Spenden abgedeckt werden. Der Südtiroler Schützenbund ruft daher der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. Es ist
alle auf, weiterhin für die Hochwasseropfer zu spenden, Einzahlungen umsonst, dass wir früh aufstehen und uns spät erst niedersetzen,
können unter folgenden Bankdaten getätigt werden: Raiffeisen Lan- um das Brot der Mühsal zu essen. Denn der Herr gibt es den Sei-
desbank Südtirol K/K 1890-2 ABI 3493 CAB 11600, Kennwort Hoch- nen im Schlaf.“ (Psalm 127).
wasserhilfe. Vielleicht seid ihr erstaunt über ein solches Gebet. Ist es eine Auf-
Nachfolgend die Namen aller Spender in alphabetischer Reihenfol- forderung zum Nichtstun, gar zum Resignieren? Wie wenn einer
ge: Andergassen Julius und Renner Martha, Kaltern; Andergassen sagt: Es hat doch keinen Zweck, es kommt eben alles so wie es
Ludwig, Kaltern; Anesi Adriano und Di Stefano Anna; Astfelder kommt, wie Gott will. Der Beter meint keineswegs Resignation. Er
Oswald, Göflan; Bacher Paul, Bozen; Christmann Karl, Thaleisschwei- will uns auf ein aktuelles Problem aufmerksam machen: Dieses
ler; Dichristin Franz und Sölva Rosa, Kaltern; Dorfgemeinschaft Mon- verbissene Arbeiten und sich Absichern um jeden Preis, fast nichts
tan; Federspieler Martin, Lüsen; Gamper Hugo und Herta, Meran; mehr Kennen als Arbeit – soll man das tüchtig nennen und loben?
Gamper Markus, Meran; Graber Eduard, Lana; Graber Herbert, Schlan- Ich habe viel mehr den Verdacht, man traut Gott nichts mehr zu.
ders; Hinteregger Evelyn, Lüsen; Holzer Johann und Aloisia, Welsberg; Da, wo das Vertrauen zu ihm stehen sollte, klafft eine Lücke. In
Holzer Robert, Welsberg; Kaser Josef, Vintl; Kerschbaumer Maria, Bethlehem im Lande Juda, so glauben und bekennen wir, ist Gott
Innichen; Klammer Josef und Eleonore, Aicha; Kofler Friedrich, Kur- selbst Fleisch von unserem Fleisch geworden und Bein von unse-
tatsch; Kohlhaupt Franz, Urtijei-St. Ulrich; Liensberger Hermann, rem Bein. Seitdem glauben wir, dass er uns näher als Vater und
Montal; Micheletti Carlo; Morandell Alois, Eppan; Peer Wwe. Hofer Mutter und Bruder und Schwester geworden ist. Wo aber war Gott,
Anna, Partschins; Pfeifhofer Adolf, Sexten; Ploner Luis, Bozen; Rege- als die Wasser Kirche und Kindergarten fortrissen? Natürlich da,
le Christian Klaus, Terlan; Schützenkompanie Pichl Gsies; Schützen- wo er immer schon war und ist: Im Unvorstellbaren. „Wenn du ihn
bataillon Passeier; Schützenbezirk Bozen; Schützenbezirk Brixen; verstehst, so ist er nicht Gott“, sagt schon der hl. Augustinus. Ja,
Schützenbezirk Burggrafenamt; Schützenbezirk Vinschgau; Schützen- Gott ist größer! Er ist größer als all unsere Vorstellungen von ihm,
kompanie Alte Pfarre Natz; Schützenkompanie Auer; Schützenkompa- erst recht ist er größer als alle Pläne und aller Bachverbau.
nie Bozen Stadt; Schützenkompanie Brixen; Schützenkompanie Epp- Doch mit dem Weihnachtsfest feiern Christen überall auf der Erde
an; Schützenkompanie Glurns; Schützenkompanie Gries; Schützen- auch noch eine ganz andere Erkenntnis über Gott, die nach ihrem
kompanie Gummer; Schützenkompanie Jenesien; Schützenkompanie Credo in Bethlehem klein geworden ist wie ein Neugeborener. Seit-
Kaltern; Schützenkompanie Kastelbell; Schützenkompanie Klausen; dem ist er nicht mehr nur im Kosmos zu suchen, sondern zuerst
Schützenkompanie Kurtatsch; Schützenkompanie Lana; Schützen- und zuletzt bei den Schutzlosen zu finden, bei allen, die wir Men-
kompanie Latzfons; Schützenkompanie Lüsen; Schützenkompanie schen leiden lassen: Bei den Ungeborenen, den Alten, den Kran-
Margreid; Schützenkompanie Meransen; Schützenkompanie Mölten; ken, den Verzweifelten, den Gemarterten, den Gequälten, den Ver-
Schützenkompanie Oanach; Schützenkompanie Oberwielenbach; brennenden, den Verfolgten, den Rechtlosen, den vom Wasser
Schützenkompanie Partschins; Schützenkompanie Pfalzen; Schützen- Heimgesuchten.
kompanie Prad; Schützenkompanie Rein; Schützenkompanie Ritten; Am Tag, da Haus und Hof und Kindergarten den Bach hinab ran-
Schützenkompanie Schalders; Schützenkompanie Schenna; Schützen- nen, war Gott wieder, wo er in Jerusalem die Marter aller Welt auf
kompanie Schlanders; Schützenkompanie St. Gertraud; Schützenkom- sich genommen hat: Als Gott am Kreuz.
panie St. Johann; Schützenkompanie Steinegg; Schützenkompanie Diese Liebe ohne Maß, die mit seiner Menschwerdung in Bethle-
Sterzing; Schützenkompanie Terlan; Schützenkompanie Toblach; hem offenbar wurde, macht auch die zweite Weihnacht des neuen
Schützenkompanie Tramin; Schützenkompanie Tschars; Schützen- Jahrtausends zu seinem hellen Licht.
kompanie Untermais; Schützenkompanie Urtijei, St. Ulrich; Schützen- Der SSB hat im konkreten Fall weihnachtlich gehandelt!
kompanie Villnöss; Schützenkompanie Wolkenstein; Silgoner Josef, Der Landesschützenkurat
Bozen; Stocker Sigmar, Terlan; Straudi Hubert,Tramin; Südtiroler Dr. Paul Rainer
Schützenbund, Bozen; Volgger Alfons, Bruneck; Von Call Anton, Kal-
tern; Wirth Andergassen Frieda, Kaltern.
Nummer 1 - Feber 2003 5

Kerschbaumer-Gedenkfeier -
ein beeindruckendes Bekenntnis
ST. PAULS - Über 1.500 Schützen wohnten der diesjährigen
Gedenkfeier für Sepp Kerschbaumer und seine Mitstreiter in St. Pauls
bei. Aus allen Landesteilen waren sie gekommen, um diese Menschen
zu würdigen, aber auch um ein klares Bekenntnis zu deren Zielen,
heute, 38 Jahre nach Sepp Kerschbaumers Tod, abzulegen. Pater
Rainald Romaner OFM, begann seine Predigt mit einem Auszug aus
der letzten Strophe des allseits geläufigen „Ach Himmel es ist verspielt
- O, liabe Frau i bitt, verlass den Sandwirt nit“ und wollte damit zum
einen auf den 8. Dezember, Hochfest der „ohne Erbsünde empfange-
nen Gottesmutter Maria“ hinweisen, zum anderen käme die Verbin-
Über 1.500 Schützen kamen nach St. Pauls, um Sepp Kerschbaumer und sei-
dung zwischen Andreas Hofer und Sepp Kerschbaumer in dieser Stro- ner Mitstreiter zu gedenken.
phe besonders zum Ausdruck. „Das Wort vom Vertrauen in Gott, in
ihre Lieben, in ihre Mitstreiter“ so Romaner, „das die beiden Tiroler Dr. Martha Stocker, Landesrat a.D. Dr. Alfons Benedikter, Eppans Bür-
Helden in ihrem Tun, Denken und Handeln stets getragen hat, nicht germeister Franz Lintner, die höchsten Chargen des Südtiroler Schüt-
nur in Zeiten des Erfolgs, nein, auch in Zeiten der Not, auch in zenbundes, des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, des Welschti-
schlechten Zeiten“. roler Schützenbundes sowie des Gesamttiroler Schützenbundes den
Südtiroler Freiheitskämpfern die Ehre.

Landesleitungssitzung
des Gesamttiroler Schützenbundes
BRIXEN - Im Schützenheim der Kompanie Brixen trafen sich
unlängst die Delegierten der drei Schützenbünde zur Landesleitungs-
sitzung des Gesamttiroler Schützenbundes. Obmann Mjr. Hermann
Huber berichtete umfangreich über die Tätigkeit seit seiner Wahl im
Vorjahr. Am wichtigsten war ihm dabei, das fehlende Vertrauen unter-
einander und in die Institution als solche wieder herzustellen und vor-
handene negative Emotionen beizulegen. Dies, so Huber in seinem
Bericht, ist auch gelungen, die Arbeit im Vorstand war stets konstruk-
tiv und geprägt vom Vorhaben, gemeinsam für das Schützenwesen
und das Wohl des gesamten Landes zu arbeiten. Unterstreichen lasse
Die LKdt. Mjr. Carlo Cadrobbi und Mjr. Paul Bacher und EMjr. Alt-LHptm. sich dies durch die gelungenen Ausstellungen „Einst Feinde - heute
Dipl.-Ing. Dr. Alois Partl (v.l.) beim Abschreiten der Front.
Freunde“ und die Herausgabe des begleitenden Buches dazu. Ein erster
Zum „Kassensturz“, natürlich im übertragenen Sinn, rief Pater Meilenstein im Bestreben um das gemeinsame Bemühen um Einheit
Rainald weiters auf, die Karten offen zu legen, ja „die moralische der Bünde sei auch durch die Gespräche zur Harmonisierung der Sta-
Integrität solle ein jeder bei sich selbst suchen, jeden Tag aufs Neue. tuten erreicht worden. Zentrale Themen der Arbeit im Gesamttiroler
Überprüfen, ob das, was man sagt , eigentlich nicht nur Schönwetter- Schützenbund waren weiters die Regelung der Angelegenheit Herz-
reden sind, überprüfen, ob man hinter dem, was man sagt, ob man Jesu-Fond, mit dessen Führung in Zukunft der SSB beauftragt sein
dann auch wirklich dahinter steht“. Abschließend gab Romaner den wird, die Sicherheitsfragen zum Waffentragen, Fragen zur Topono-
Gläubigen noch die Worte von Jörg Klotz, einem Mitstreiter von Sepp mastik und zum Friedensplatz in Bozen, sowie die Unterstützung des
Kerschbaumer auf den Weg, „Tue Recht und scheue niemand“, im Welschtiroler Schützenbundes in speziellen Angelegenheiten wie Sta-
wahrsten Sinne des Wortes, „zuerst tue Recht, dann brauchst du auch tuten, Führungsstrukturen und Waffentragen. Insgesamt, so Huber, sei
Niemand zu scheuen, dann wirst du auch ernst genommen werden“.
Kein Geringerer als Alt-LHptm. EMjr. Dipl.-Ing. Dr. Alois Partl hielt
dann auf dem Friedhof die Gedenkrede. Er zeichnete in seiner patrio-
tisch gehaltenen Rede den Weg der Südtiroler Freiheitskämpfer, insbe-
sondere jenen von Sepp Kerschbaumer nach. Er würdigte ihren Einsatz
für die Grundrechte der Menschen in Südtirol und verteidigte das Tun
jener Männer. Er erinnerte vor allem aber auch an die Familien der
Freiheitskämpfer und insbesondere daran, dass alles umsonst gewesen
wäre, ohne den festen Selbstbehauptungswillen der Süd-Tiroler. „Es
liegt jetzt an der heutigen Jugend, möglichst viele Gemeinsamkeiten
für Tirol zu entwickeln und eine gute Zeit zu schaffen. Als Grundlage
dazu soll die Geschichte des Landes als Erbe und Auftrag dienen“. Die
Schützenkompanie Sepp Kerschbaumer Eppan war es dann, die unter
dem Kommando von Hptm. Reinhard Gaiser die „General-de-Charge“
durchführte, ehe die Musikkapelle Frangart das Lied vom „Guten
Kameraden“ spielte. Mit ihrer Anwesenheit erwiesen neben dem Fest-
redner Alt-LHptm. von Tirol, Alois Partl, auch Kulturlandesrat Dr. Bru-
no Hosp, die Abgeordneten zum Südtiroler Landtag Dr. Eva Klotz, Obmann Hermann Huber und sein Stellvertreter Karl Pircher (v.l.)
6 Nummer 1 - Feber 2003

der Gesamttiroler Schützenbund immer noch als Institution zu wenig


bekannt und die Schützen über dessen Ziele und Aufgaben zu wenig
informiert. Die LKdt. ihrerseits lobten in ihren anschließenden Berich-
ten übereinstimmend die spürbar besser gewordene Zusammenarbeit
zwischen den Bünden und gaben einen kurzen Einblick in die getane
Arbeit bzw. über geplante Projekte.
Im Rahmen der Landesleitungssitzung hielt Dr. Norbert Hölzl vor
den Delegierten einen Vortrag über den Freiheitskrieg von 1703,
gedacht als Einstieg auf die 300. Wiederkehr des Bayerischen Rummels
in diesem Jahr. Kernaussage hierbei war, dasd die übrigen Nationen
ihrer Siege gedenken, Italien sogar Siegen, die gar nie stattgefunden
haben. Österreich und Tirol gedenken hingegen meist nur der Nieder-
lagen. Anders in diesem Falle, war dieser Sieg doch die Bestätigung
einer einzigartigen demokratischen Organisation in jener Zeit, die
heute noch Bestand hat.
Mjr. Peter Piock stellte in diesem Zusammenhang anschließend das
Projekt des Gesamttiroler Schützenbundes „Gedenkstelen für 1703“
vor. Sie sollen an allen wichtigen Kampfstellen jener Zeit aufgestellt
werden und eben an den Bayerischen Rummel das ganze Jahr hin-
durch erinnern.

Konstituierende Sitzung
des Bundesausschusses des SSB Grab einer „Kleinen Schwester“ in El Galea – Saharaoase

KALTERN - Am 30. November hat in Kaltern die konstituierende


Sitzung des Bundesausschusses des SSB stattgefunden. Das im Vorjahr
„Denk daran, dass du Staub bist und
im Zuge einer Vereinheitlichung der Führungsorganen aller im
Gesamttiroler Schützenbund vertretenen Mitgliedsbünde geschaffene
zum Staube zurückkehrst.“
Gremium, hatte vor allem das Arbeitsprogramm des heurigen Jahres Mit diesen Worten werden wir erinnert an den Beginn der Fasten-
zu erarbeiten und festzulegen. Nach ausgiebiger Erläuterung der zeit. Und vordergründig hört sich dieses Wort aus den ersten Seiten der
Zuständigkeiten und Aufgaben des Bundesausschusses gab es hierbei Bibel fast zynisch und grausam an: Der Mensch, wertlos, nichtig und
teils heftige, aber auf alle Fälle auch fruchtbringende Diskussionen. gering wie etwas, das man mit Füßen tritt; millionenfach, anonym,
LKdt. Mjr. Paul Bacher brachte dabei auch seine Genugtuung darüber bloß eine Nummer, ein Nichts. Scheint es nicht auch ein gefährliches
zum Ausdruck, dass nun wirklich die Basis vermehrt in Entscheidun- Wort, auf das sich Zyniker und Machtprotze so gerne berufen. Die
gen eingebunden werden kann und somit hoffentlich auch der einge- Menschen als Staub. Und das heißt für sie: Man braucht auf den Ein-
schlagene Weg bei den maßgeblichen Entscheidungen noch stärker als zelnen nicht die geringste Rücksicht zu nehmen. Menschen sind pla-
bisher mitgetragen wird. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Ver- stisches Material, formbar in den Händen fremder Zielsetzungen und
abschiedung einer neuen Schießordnung, welche in den Punkten, wo Absichten. Und schüchtert man das Lebewesen Mensch nur genügend
die gesetzlichen Möglichkeiten hierzu bestehen, vom BTSK übernom- ein, so wird man alles aus ihm machen können.
men wurde. Zu den Schwerpunkten im kommenden Jahr wurden die Wenn dieses „Denk daran, dass du Staub bist“, nur solches bedeu-
erforderlichen Grundsatzbeschlüsse von den Delegierten gefasst, die tet, dann wären es bitterharte und schmerzhafte Worte. Worte, die sich
nötigen Kommissionen eingesetzt, welche Details dazu ausarbeiten, gegen die Menschenwürde und gegen die Größe des Menschen richten,
die sie dann der Bundesleitung zur Beschlussfassung vorlegen. Eine von der die Bibel doch immer wieder spricht. Und so gesehen wären
nächste Zusammenkunft des Bundesausschusses wird es im Hinblick es die Worte des Herrn, die er zum Menschen spricht, als dieser sich
auf die Bundesversammlung, welche im Mai 2003 in Bozen stattfin- von ihm lossagt und trennt.
det, im Frühjahr geben. Sollen wir aber am Beginn der Fastenzeit wirklich an diesen Fluch
Gottes erinnert werden und wäre es christlich, so zu denken? Nie und
nimmer! Denn diese Worte werden uns gesagt am Aschermittwoch
unter dem Segenszeichen des Kreuzes. Und die Kirche versteht es als
Zeichen des Vertrauens und der Hoffnung, das wir einander zu schen-
ken vermögen. Es ist wie bei der Krankensalbung, wie bei der Hand-
auflegung.
„Denk daran, dassdu Staub bist“ - nicht ein Wort, das an das Ende
des Lebens gemahnt, sondern vielmehr an die Weise, mit sich selbst
und mit anderen umzugehen.
Ich weiß - so könnte dieses Wort als Segen gesprochen dem ande-
ren mitteilen - ich weiß um die Stunden, da du dich selber ausgewa-
schen und leer wie ein vom Regen gehöhlter Stein fühlst. Ich weiß um
die Stunden, wo du dich fühlst wie ein Brocken Erde, preisgegeben
dem Wind und dem Wasser, der Hitze und dem Frost. Und doch möch-
te ich dir im Namen Gottes sagen, dass du nie mehr ganz allein sein
wirst in deiner Müdigkeit, nie gänzlich ungeschützt in deiner Einsam-
Die Delegierten zum Bundesausschuss legten die Weichen für das Arbeitspro- keit, nie ganz verlassen im Gefühl deiner Leere.
gramm im heurigen Jahr. Und wenn du glaubst, deine eigenen Hände wären zu schwach zu
Nummer 1 - Feber 2003 7

schützen, zu helfen und zu geleiten, dann denk daran, es gibt auch das
andere Wort in der Bibel aus dem Buch der Psalmen wie ein Verspre-
Schwerpunkte des Südtiroler
chen, wie ein Vermächtnis über unser Dasein. „Gott denkt daran“, so
heißt es dort, „dass wir nur Staub sind. Er vergibt dir deine Schuld. Er
Schützenbundes im Jahr 2003
macht deine Zerbrochenheit heil.“ (Psalm l03 ). BOZEN - Der Südtiroler Schützenbund wird seine umfangreiche
Von ihm also, der uns aus dem Staub geformt und gebildet hat, der Kultur und Bildungstätigkeit im neuen Jahr verstärkt fortsetzten.
um uns weiß und uns kennt, können wir lernen, verständnisvoll und Im Sinne einer Hilfestellung für alle Verantwortlichen innerhalb der
gütig miteinander zu sein im Segenszeichen des Aschenkreuzes. Es Kompanien laufen zur Zeit bereits die Seminare zur Rede- und Orga-
wenigstens zu versuchen und immer wieder zu wagen, da wir ja alle nisationsschulung in den sieben Bezirken. Zusätzlich wird im Novem-
miteinander nur Staub sind und keinen Grund haben, uns voreinander ber auf der Haselburg bei Bozen ein Einführungsseminar für Neumit-
zu schämen oder groß zu tun. glieder und übergetretenen Jungschützen in die Kompanie stattfinden.
Landeskurat Josef Haselwanner Schwerpunkte dabei werden Themen mit organisatorischen, kultur-
historischen und ideellen Inhalten sein. Dieses Seminar soll als Schu-
Ein Freund ist von uns gegangen: lung beim Eintritt als aktiver Schütze in die Kompanie angesehen wer-
den.
Monsignore Lorenzo Dalponte † Zur 200. Wiederkehr des Geburtstages von Julius Mosen, dem Dich-
TRIENT - Am 9. September 2002, seinem Geburtstag, ist Monsig- ter des Andreas-Hofer-Liedes wird der SSB im Rahmen eines Festak-
nore Lorenzo Dalponte, der hochverehrte Feldkurat der Trentiner tes und der Enthüllung einer Gedenktafel beim Sandwirt in Passeier im
Schützen, sanft entschlafen. Er hatte am 9. September 1921 in Vigo März seiner gedenken. Vielleicht ergibt sich dadurch schließlich bei
Lomaso das Licht der Welt erblickt. Sein Studium der Theologie den verantwortlichen Politikern die Bereitschaft zum Entschluss, das
schloss er im Seminar von Trient ab und empfing die Priesterweihe am Andreas-Hofer-Lied endlich zur offiziellen Landeshymne zu erheben.
17. März 1945 in Cles. Dann war er Hilfspfarrer in Cunevo und „80 Jahre Faschismus in Südtirol“ so lautet das Jahresthema für
besuchte in der Folge die Universitäten Zürich und Freiburg i. B. An 2003.
der Universität in Mailand setzte er sein Studium der Germanistik fort Seit dem Marsch auf Rom am 28. November 1922 ist den Tirolern
und promovierte zum Doktor der Philosophie. Vom Jahre 1951 an war südlich des Brenners bis heute viel Leid und Unrecht erfahren. Auch
er Direktor, Professor und Leiter des erzbischöflichen Kollegs in Trient. keine demokratisch gewählte Regierung in Italien war seit dem Ende
Es war der Wunsch des Erzbischofs von Trient, Monsignore Luigi Bres- des Regimes bereit, sich für die offensichtlichen Verletzungen der
san, am 11. September die Totenmesse für Monsignore Dalponte im Menschenrechte zu entschuldigen, wieder gut zu machen und dem
Dom zu zelebrieren. An den Begräbnisfeierlichkeiten nahmen nicht Faschimus glaubhaft abzuschwören. Im Gegenteil, nationalitalophiles
nur Kollegen, Verwandte und Freunde teil, sondern auch viele ehema- Gedankengut wird in Südtirol geduldet und der irredentistische Geist
lige Schüler und einige Vertreter der in die Schweiz Emigrierten, die aufrechterhalten.
Don Lorenzo in der Nachkriegszeit als Priester begleitet hatte. Es Der Südtiroler Schützenbund will im Sinne der Pflege des
waren viele Behördenvertreter der Provinz, der Region und der Geschichtsbewusstseins und der Identität des südlichen Tirol und sei-
Gemeinden zugegen, um jenes Mannes zu gedenken, der stets auf der nes angestammten Volkes dieser Ereignisse gedenken und daraus die
Suche nach den wahren Werten und den authentischen Wurzeln des erforderlichen Folgerungen für die Zukunft unserer Heimat ziehen.
Trentiner Volksstammes gewesen war, nicht nur mit einem Blick Am 24. April beginnt das Programm mit einer Großkundgebung auf
zurück in die Vergangenheit, sondern auch voraus Richtung Zukunft. dem Waltherplatz in Bozen „Tirol unterm Beil - 80 Jahre Faschismus
"Lasst uns danken für diesen wahren Freund, unseren wertvollen gei- in Südtirol“. Das Programm wird mit zwei wissenschaftlichen Tagun-
stigen Führer, für diesen Menschen, dessen Liebe der Geschichte galt, gen am 31. Mai und am 15. Oktober in der Brixner Cusanus Akademie
die aus dem demütigen Volke gewachsen war." Monsignore Dalponte fortgesetzt. Das Programm zum Jahresthema findet seinen Abschluss
lehrte seine Schüler, sich ernsthaft dem Studium zu widmen, keine in einer Wallfahrt auf dem „Europa Besinnungsweg“ nach St. Cyrill bei
Mühen zu scheuen, Achtung vor sich selbst zu haben, sich ein freies Brixen.
und reines Gewissen zu bewahren und niemals den Mut zu verlieren. Schlussendlich, und dies soll vor allem in der Öffentlichkeit Anlass
In seinen Pensionsjahren lenkte er seine besondere Aufmerksamkeit zum Nachdenken geben, ist es im Jahr 2003 achtzig Jahre her, dass der
auf die lokale Geschichte, und zwar jener der Bauern und Bergbewoh- unvergessene Kanonikus Michael Gamper im Volksboten rät, „dem aus
ner während der Jahre des Krieges und der Armut. Er studierte die der Schule verbannten Deutschunterricht in den Katakomben eine
Geschichte des Tiroler Volkes rund um die Figur des Andreas Hofer Zufluchtstätte zu schaffen“. Die daraufhin gegründeten Katakomben-
und die Entstehung der Tiroler Schützenkompanien. Für diese Freiwil- schulen, deren Name an die Urchristen und deren heimliche Treffen
ligen war Dalponte der beliebte und geschätzte geistige Führer. Sein zur Zeit der Christenverfolgung erinnert, waren wohl nach dem end-
stets entschlossenes und überzeugendes Wort hörte sich wie eine Bot- gültigen Verbot der deutschen Schule im südlichen Tirol Mitte der 20er
schaft an, die an das Gute mahnte, zu Treue und Hingabe aufrief. Jahre ein klares und vor allem auch überlebensnotwendiges Bekennt-
Die letzten Lebensjahre des Monsignore Dalponte waren gekenn- nis unserer Vorfahren. Beherzten Frauen und Männern ist es zu ver-
zeichnet von seiner Krankheit, die ihn danken, dass sich damals der Faschismus nicht definitiv durchsetzten
jedoch nie seiner Heiterkeit beraubte. konnte, was mit dem „Lex Corbino“ und „Lex Gentile“ für immer
Er war ein alter Patriarch, der immer besiegelt sein sollte. Allen Katakombenlehrerinnen und Lehrern und
wieder an Pflicht und Ehre erinnerte, ihrem Wirken will der SSB im heurigen Jahr deshalb besonders geden-
die beiden Lichtstrahlen, die einem ken.
auch Nachts weiterhelfen. Die Schüt- Unter dem Deckmantel des friedlichen Zusammenlebens wird der
zen danken ihrem Feldkuraten und Immersionsunterricht heute als Allheilmittel angepriesen. In Wirklich-
werden ihn stets als großen Freund keit stellt er jedoch im speziellen Fall „südliches Tirol“ nur ein Mittel
und verlässlichen Führer in Erinne- zum Zweck dar, Tatsachen, die der Faschismus nicht zuwege gebracht
rung behalten. hat, heute endgültig auf legalem Wege zu verwirklichen.
Bleiben wir deshalb wachsam. Heute mehr den je.
Fortunato Turrini (aus dem italienischen
Monsignore Lorenzo Dalponte † übersetzt von Prof. Dr. Herzberger) Lt. Elmar Thaler
8 Nummer 1 - Feber 2003

das faschistische Regime in den 20-er Jahren des vorigen Jahrhunderts


Hui & Pfui hinweisen wollte. Ansonsten hätte man ruhig, wie beim Pflerscher
Höhenweg auch, bei Pflerscher Tribulaunhütte bleiben können.
Ach, wie ist er doch noch da, der geistige Grenzbalken am Brenner. Oder wollen wir uns in Zukunft gar mit einem
Da scheint jemand gar nicht mitbekommen zu haben, dass die Bevöl- österreichischen und einem italienischen Wipptal,
kerung im südlichen Teil Tirols eigentlich gar nicht stolz auf ihre mit einem österreichischen und einem italienischen
Zugehörigkeit zu Italien ist. Anders ist es nicht zu erklären, dass am Pustertal schmücken? Also, machen wir’s den
Obernberger See eine Hinweistafel zur „italienischen Tribulaunhütte“ Bozner Neofaschisten nicht zu leicht, seien wir
weist. sensibel, vor allem auch bei der Beschilderung
Ich hoffe nur, dass da jemand provokant auf die Enteignung der und Benennung der Wanderwege, - dies und ein
Schutzhütten des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins durch gutes neues Jahr wünscht euch euer

Raffl

– An unsere geschätzten Leser! –


Die Texte der Berichte für die TSZ sollten nach Möglichkeit per
e-mail oder auf Diskette (Word.doc) an die jeweiligen mail-
Adressen der Bünde gesendet werden, um die Arbeit der Text-
erfassung zu erleichtern. Die Qualität der Bilder wird durch
den Ausdruck von Digitalkameras leider immer schlechter.
Bitte unbedingt Originalfotos schicken.

Bei Fragen zu digitalen Daten:


Für den SSB - Tel. 00 39 / 0471 / 803 826
oder für den BTSK - 00 43 / (0) 512 / 345 440

Besuchen Sie uns im Internet: Die Alpenregion


Bund der Tiroler Schützenkompanien: Inn/Chiemgau
der Schützen Loisachgau
Rosenheim
Landkreis
Weilheim/Schongau Miesbach
Tölz
Mangfall/
Südtiroler Schützenbund: Regierungsbezirk
Leitzachgau
Mangfall/
Leitzachgau
Schwaben 3
Werdenfels
Werdenfels Isargau
Garmisch
Garmisch/
Partenkirchen
Partenkirchen
Vorarlberg
Viertel Unterland
4
Viertel Mitte
Anschriften der Schriftleiter:
Salzburg
OSR Mjr. Karl Pertl, Werth 21, A-6176 Völs, Innsbruck

Tel. 0512/303179, e-mail.: k.pertl@tirol.com


Viertel Oberland
Lt. Elmar Thaler, Schlernstr. 1, I-39100 Bozen,
Tel. 0471/974078, e-mail.: info@schuetzen.com
Hptm. Hans Baur, Schöttlkarstr. 7, D-82499 Wallgau, Tel. + 2
6 Unteres Viertel Osttirol
Fax 089/5469521, e-mail: Baur-Hans@t-online.de Wipptal Viertel Osttirol
Schweiz
Redaktionsschluss ist der jeweils 20. der Monate Feber, Pustertal
April, Juni, August, Oktober und Dezember.
Vinschgau Brixen
Fotos von Verstorbenen können auf ausdrücklichen Wunsch Brixen

retourniert werden. Namentliche Beiträge müssen nicht die Burggrafenamt-


Passeier
Meinung der Redaktion wiedergeben. Bozen
Bozen
Eigentümer und Herausgeber: Bund der Tiroler Schützen-
kompanien, Bozner Platz 6/III, Innsbruck, und Südtiroler
Südtiroler
Schützenbund, Schlernstr. 1, Bozen Unterland
Eingetragen beim Landesgericht Bozen, Nr. 6/77. Verant- 1
wortlicher Schriftleiter im Sinne des Pressegesetzes Hart-
muth Staffler. Die Tiroler Schützenzeitung versteht sich als Welschtirol

Mitteilungsblatt des Südtiroler Schützenbundes, des Trient


Welschtiroler Schützenbundes, des Bundes der Tiroler
Schützenkompanien und des Bundes der Bayerischen 5
Gebirgsschützenkompanien. Schriftleiter SSB: Elmar Tha-
ler; BTSK: OSR Karl Pertl; BGK: Hans Baur. Schrift: Rotis
Serif von Otl Aicher
Herstellung: dtp Tyrol, Klaus Leitner, Innsbruck
Druck: Fotolito Varesco, Auer
Nummer 1 - Feber 2003 9

Ansässigkeitsklausel und vieles mehr. Auch lässt diese Mitte-Rechts-


Leserbriefe Regierung keine Gelegenheit aus, uns hart erkämpfte Rechte, deren
Erlangung teilweise sogar mit Menschenleben bezahlt wurde, zu
schmälern oder gar zu nehmen. Ich bin überzeugt, dass auch Wien
Bei der Weihnachts- und Neujahrspost waren einige lobende Meldun- nicht uninformiert war über diese Umstände und trotzdem mit so einer
gen über die Schützenzeitung mit dabei. fragwürdigen Aktion aufgewartet hat. Wer immer dafür verantwort-
Stellvertretend für diese möchten wir folgende Zeilen in unserem Mit- lich ist hat unserer Heimat Tirol einen Bärendienst erwiesen.
teilungsblatt abdrucken. Für alle Mitarbeiter an unserer Zeitung möch-
te ich mich für die Anregungen, Kritiken und lobenden Worte bedan- Hptm. Walter Frick, Mölten
ken, verbunden mit der Bitte um weiterhin tatkräftige Mitarbeit. Vor
allem die Meinungen der Leser (Leserbriefe, positive sowie negative
Kritik etc.) sind für uns und die Leser der Tiroler Schützenzeitung
Suche Festschriften, Bücher, etc.
interessant. Die Redaktion Ich heiße Frank Wilbers, bin 22 Jahre und wohne in Kempen am
. . . ich gratuliere zum gelungenen und ansprechenden Erschei- Niederrhein im Großraum Düsseldorf. In meinem Hobby bin ich akti-
nungsbild der Tiroler Schützenzeitung, aber auch zu den sehr interes- ver Schütze der Christ-König Grüne Husaren Schützenbruderschaft
santen landeskundlichen und geschichtlichen Beiträgen. Ich freue 1963 Kempen e.V. und habe irgendwie dazu gefunden, Festschriften,
mich mittlerweile bereits über jede neue Ausgabe, die ich auch mit Bücher, Chroniken, Magazine, Ausschreibungen und Programmhefte
Freude aufbewahre, da es schade wäre, sie nach Durchsicht wegzu- über das Internationale Schützenwesen von Anlässen, wie jährliche
werfen. Weiter so! Schützenfeste, Fahnenweihe, Kompanieneugründungen, Jubiläums-
feste, besondere Schießsportereignisse, Bezirksschützenfeste,
Schiechtl Alfred, Obmann der Kompanie Imsterberg Gauschützenfeste usw., zu sammeln. Mittlerweile habe ich über 3.700
Hefte aus 14 verschiedenen Ländern, aber aus Tirol habe ich nur sehr
Gesamttiroler Schützenwallfahrt wenig Material in meiner Sammlung. Ich hoffe, dass sich dies durch
meinen Leserbrief ändert. Ich bin gerne bereit, Hefte & Bücher zu kau-
So wie alle Jahre bin ich auch heuer zur Gesamttiroler Schützen- fen und/oder Portokosten zu erstatten (ist ja im Eurozeitalter kein Pro-
wallfahrt nach Absam gefahren. An den Straßenrändern waren beson- blem mehr) und hoffe, dass ich auf diesem Wege einiges aus Nord-,
ders viele Zaungäste aus Nord-, Süd-, Ost- und Welschtirol zu sehen, Süd-, Ost- und Welschtirol sowie Bayern angeboten bekomme.
da ja unser Bischof Wilhelm Egger das erste Mal an einer Veranstal- Erreichbar bin ich unter der Adresse: Frank Wilbers, Elsa-Brand-
tung der Schützen teilgenommen hat. Gerade deshalb habe ich auch ström-Str. 10, D-47906 Kempen, Tel. für Tirol 00492152/510061, für
meine Erwartungen, eine sehr besinnliche Wallfahrt zu erleben, hoch Süd- & Welschtirol 004902152/510061, für Bayern 02152/510061 oder
gesetzt. Leider war das aber wohl nur eine Illusion von mir. per E-Mail unter Frank Wilbers@web.de.
Ich hatte die Ehre, mich gleich hinter den Bundesleitungsmitglie-
dern einreihen zu können, gerade das war eine riesige Enttäuschung.
Meine Andacht und Besinnung weichen dem Ärger, der in mir auf-
stieg, als ich sah, wie ein ehemaliges hochrangiges Mitglied des BTSK,
Frühjahrsreise nach Malta
jetzt „Ehrenchargenträger“, während des Bittgangs, wo normalerweise
der Rosenkranz gebetet werden sollte, eigens den Platz mit einem Das Bataillon Innsbruck organisiert vom 16. bis 23. 4. 2003 eine
anderen Major tauschte, um mit dessen Nachbarn besser schwätzen zu Reise nach Malta. Malta ist als Urlaubsinsel vor allem für Kurz-
können. Da halten wir unseren Schützen Vorträge und Moralpredig- reisen sehr beliebt. Nicht nur aktive Schützen, auch Angehörige,
ten, um sie vom Reden während des Marschierens abzuhalten, gleich- Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen.
zeitig legen unsere „Vorbilder“ ein derart beschämendes Benehmen an Hier die Inklusivleistungen und der Preis: Transfer zum öster-
den Tag. In der Hoffnung, dass sich ein solches Verhalten durch hoch- reichischen Abflughafen + retour, zentrale Zustiegsmöglichkeit,
rangige Offiziere nicht mehr wiederholt, verbleibe ich mit Tiroler Personal beim Check-In am Flughafen, Erfrischungsgetränk am
Schützengruß, Abflughafen, Flug mit der staatlichen Fluglinie Malta Air, Abho-
lung am Flughafen von Malta durch Christian’s-Rund-Reisen-
Eduard Graber, Bez.-Mjr.-Stv. Burggrafenamt Reiseleitung, Transfer zum wunderschönen 4****-Hotel, Sonnen-
liegen und Sonnenschirme kostenlos, Super-Pool-Anlage, alle
Ordensverleihung Zimmer mit Bad und WC, 7 x großes Frühstücksbüfett, 7 x aus-
gezeichnetes Abendessen, ein freies Getränk zum Abendessen,
Es ist kaum zu glauben, aber leider wahr. Unser Vaterland Öster- durchgehende Betreuung durch Christian’s-Rundreisen-Perso-
reich hat, vertreten durch den Bundespräsidenten Thomas Klestil und nal, 2 wunderschöne Ausflüge inklusive, geführter Rundgang
durch einen Teil der Bundesregierung, beim Staatsbesuch in Italien durch Bugibba, ein typisches maltesisches Souvenir, ein gemüt-
Mitgliedern der Mitte-Rechts-Regierung und allen voran AN-Chef licher gemeinsamer maltesischer Abend, kompetenter Vertrags-
Gianfranco Fini mit der zweithöchsten Auszeichnung, die Österreich arzt, großes Versicherungspaket (kleinere Programmänderungen
überhaupt vergibt, bedacht. Die Übergabe fand in geheimer Mission vorbehalten).
statt und wäre auch nicht ans Licht gekommen, wenn AN-Chef Fini Preis: 628,– Euro pro Person im DZ, EZ-Zuschlag 77,– Euro
nicht im Vorfeld der Kundgebung für den Siegesplatz seine „verdien- Anmeldungen bis spätestens 15. Feb. 2003 bei Erich Enzinger.
te“ Auszeichnung mit Genugtuung der Presse vorgestellt hätte. Die Nähere Informationen unter e-mail e.enzinger@chello.at oder
Verleihung von Orden durch unser Vaterland an Mitglieder dieser Par- unter Tel. 0512/936251.
tei verwundert umso mehr, da genau diese Leute alles unternehmen, Es wird gebeten die Schützenkameraden von der Möglichkeit der
um die Italianità Südtirols aufrecht zu erhalten, z.B. mit der Forderung Teilnahme an dieser herrlichen Reise zu informieren.
nach unveränderter Beibehaltung des Siegesdenkmals, der Beinhäuser,
Mit Schützengruß
der Inschriften am Gerichtsgebäude, der erfundenen italienischen
Mjr. Erich Enzinger, Baon-Kdt.
Ortsnamen, mit der Forderung nach Einführung des Immersionsunter-
richtes, Abschaffung des Proporzes, der schon aufgeweichten
10 Nummer 1 - Feber 2003

Regimentspokalschießen
Bataillone und Bezirke An einem Freitag und Samstag wurde auch heuer wieder im Rah-
men des Milizschießens in der Imster Au das Regimentspokalschießen
Baon-Schießen 2002 mit Großkaliber durchgeführt. Trotz Wochentag haben immerhin 38
Mannschaften zu je fünf Mann teilgenommen. Im Jahr 2000 waren es
der Sonnenburger in Sellrain 44 Mannschaften.

SELLRAIN - Im Oktober richtete die Schützenkompanie Sellrain das Regimentschronik


Baon-Schießen an ihrem Zimmergewehrstand aus. Rund 80 Schützen Von 29 Bänden sind derzeit 12 Bände auf CD gebrannt. Die CD
trafen sich, um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. beinhaltet ca. 7.500 Seiten mit 2.350 Bildern. Der Regimentsausschuss
Bestens organisiert verwandelte sich der Luftgewehrstand in ein hat beschlossen, eine CD zum Preis von 25,– Euro weiterzugeben.
sportliches Leistungszentrum. Hart, aber fair, wurde um Ringe Interessenten melden sich beim Regiments-Kdt. Mjr. Emmerich Stein-
gekämpft und beachtliche Leistungen erzielt. wender und bekommen die CD nach Bezahlung.

Andreas-Hofer-Film
Der Film ist sicher ein brauchbares Werk, allerdings mit groben
historischen Mängeln. Wer nicht ein wenig Geschichtskenntnis über
die Freiheitskriege hat, für den ist und bleibt der Film leider nur ein
blutrünstiger Historienfilm.

Sammlung für Hochwasser-Geschädigte


Der Grundgedanke war sehr gut. Die Organisation und der Aufruf
des Hptm. von Mutters war wohl etwas danebengegriffen. Der Aufruf
des SSB in der Schützenzeitung möge ihm zu denken geben. Der Spen-
deneingang lag ungefähr bei der Hälfte des Erwarteten.

Dank an alle
Ich danke allen Offizieren, Marketenderinnen, Jungschützen und
Schützenkameraden, besonders aber dem Regimentsausschuss für das
mir entgegengebrachte Vertrauen und für die geleistete Arbeit im
Preisverteilung in Sellrain: (v.l.) Hptm. Max Kofler, Josef Triendl, Herbert
abgelaufenem Jahr und bitte, auch im kommenden Jahr gleich weiter
Hagleitner, Herbert Gritsch und Baon-Kdt. Mjr. Anton Pertl.
zu arbeiten für das Schützenwesen im Tiroler Oberland.
Bekanntlich liegen im Sport Sieg und Niederlage eng beieinander: Mjr. Emmerich Steinwender, Regimentskommandant
Von den dreizehn teilnehmenden Kompanien, Natters ist nicht ange-
treten, holten sich im Mannschaftsbewerb die Schützen aus Sistrans Besuch am Truppenübungsplatz
mit 609 Ringen den Mannschaftssieg vor der gastgebenden Kompanie
Sellrain ebenfalls mit 609 Ringen (weniger 10er) und Grinzens (607). Hochfilzen
In der Einzelwertung ging die Bataillonskette an Josef Triendl
(Sistrans). HOCHFILZEN - Schon seit Jahren bestehen zwischen dem Bundes-
Die Preise wurden im November im Schützenlokal Sellrain durch heer des Truppenübungsplatzes Hochfilzen und dem Wintersteller
Baon-Kdt. Mjr. Anton Pertl, den Hptm. der veranstaltenden Kompanie Schützenbataillon gute freundschaftliche Verbindungen, die dazu
Max Kofler und den Schießleiter Herbert Gritsch überreicht. führten, dass die Nachbarkompanien St. Ulrich a. P. und Fieberbrunn
bei verschiedenen Festakten präsent waren. Die hervorragende Kame-
Harald Graus, Pressereferent des Baons Sonnenburg radschaftspflege beschränkte sich nicht nur auf den Ausrückungsbe-
reich, sondern auch auf sportliche Leistungsvergleiche und
Schießwettkämpfe. So kam es, dass die Marketenderinnen des Winter-
Schützenregiment Oberinntal steller Schützenbaons am 12. Oktober 2002 vom Stab des TÜPL zu
einem Besuch der neuen WM-Biathlonsportarena und Wettkampfstät-
PRUTZ - Am Sonntag, dem 20. Oktober 2002, versammelten sich ten eingeladen wurden.
die Vertreter der einzelnen Kompanien in Prutz zur Regimentsver-
sammlung. Gleichzeitig wurde auch die Viertelversammlung durchge-
führt. Vor Beginn der Versammlung wurde am Kriegerdenkmal für die
Gefallenen der beiden Weltkriege und die verunglückten und verstor-
benen Schützenkameraden unter Beteiligung der Schützenkompanie
Prutz/Faggen und einer kleinen Partie der Musikkapelle ein Kranz nie-
dergelegt. Bei dieser Versammlung wurde Regiments-Kdt. und Alt-
LKdt. Mjr. Emmerich Steinwender, der bereits 35 Jahre diese Funktion
innehatte, ebenso wie sein Stv. Mjr. Wolfram Vindl, wiedergewählt.

Alpenregionsfest
Der Höhepunkt im Jahre 2002 war sicherlich das Alpenregionsfest,
welches die Kompanie Prutz/Faggen durchgeführt hat. Die Beteiligung
war mit 8.000 Schützen und Musikanten überaus groß. Es erhob sich
bei den LKdt. die Frage, wie groß an Stärke ist ein solches Fest über- Die drei Erstplazierten des Schießbewerbes: Nicole Zott (Scheffau), Josef
haupt verkraftbar. Abschließend bedankte sich Steinwender bei den Ehammer, (Hopfgarten), Sabine Streif (Brixen) (v.l.), mit TÜPL-Kdt. Oberst
Organisatoren für Vorbereitung und Durchführung des Festes. Friedrich Bieler, OStv. Martin Wimmert und dem Schießbeauftragten.
Nummer 1 - Feber 2003 11

OStv. Martin Wimmert, zugleich Bildungsreferent der Fieberbrun- Demonstrationen für Schützen in Tracht verboten. In seiner Rück-
ner Kompanie, meldete an Kdt. Oberst Bieler die Anwesenheit der Mar- schau nahm der Viertel-Kdt. auch ausführlich zum Thema Sicherheit
ketenderinnen, die dann von diesem in einem Lichtbildervortrag über Stellung.
die Entstehung des Truppenübungsplatzes und dessen derzeitigen Ver- Weitere Themen waren: Neues aus dem Bundesausschuss, Auftre-
wendungszweck informiert wurden. ten, Ordnung und die Vorbereitungen zur Ausstellung „Einst Feinde -
Nach dem Mittagessen wurden den Marketenderinnen, die von Heute Freunde“ vom 3. bis 18 Mai 2003.
einigen Schützenkameraden begleitet wurden, bei einem Rundgang Über Neuerungen informierte Mjr. Klaus Riepler. Den Schwerpunkt
sämtliche militärischen Einrichtungen und Arbeitsbereiche sowie die bildeten die Änderungen, die das neue Vereinsrecht für die Kompani-
für die Biathlon-Weltmeisterschaft errichteten Kampfstätten gezeigt. en und ihre Gemeinnützigkeit bringen.
Anschließend wurde der mit Spannung erwartete Schießwettbewerb Mjr. Bertl Jordan referierte in gewohnt trefflicher Art über das
durchgeführt. Geschossen wurde mit dem Sturmgewehr 77 auf eine Erscheinungsbild der Schützen in der Öffentlichkeit. Er zeigte in
Distanz von 200 Metern. Das Ergebnis der von Oberst Bieler vorge- humorvollen Worten auch gewisse Schwächen und Fehler auf, nicht
nommenen Preisverteilung des Schießwettbewerbes lautete wie folgt: ohne geeignete Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.
Sieger wurde Josef Ehammer, Hopfgarten, gefolgt von Nicole Zott Bildungsreferent Mjr. Anton Wolsegger berichtete über die Akti-
(Scheffau) und Sabine Streif (Brixen im Thale). Die Erstplazierten vitäten zur Aktion „Arbeitsfeier Sonntag“, den Stand der Vorbereitun-
erhielten vom Kdt. Oberst Bieler ein wertvolles Erinnerungsgeschenk. gen und der noch notwendigen Maßnahmen zur Ausstellung im Mai
Die Baons-Marketenderin Monika Obermoser aus St. Ulrich a. P. 2003 und brachte noch einige Anliegen und Anregungen vor.
dankte den verantwortlichen Offizieren des Truppenübungsplatzes für Mjr. Anton Huber strich besondere Gefahrenquellen hervor und
die Gestaltung des inhaltsreichen Tages. beleuchtete die Bedeutung der Exerziervorschrift aus verschiedenen
Blickwinkeln. Bundeswaffenwart Mjr. Heinz Woschitzky führte in
EHptm. Wörgötter, Pressereferent des Baons einem Nebenraum eine Schulung und Betreuung der Waffenwarte
durch.
Bildungstag der Frau Bgm. Helga Machné lobte in ihrer Grußansprache die gute
Zusammenarbeit der Osttiroler Schützen mit den Gemeinden und der
Osttiroler Schützenführungskräfte Stadtgemeinde Lienz im Besonderen. Sie zeigte ihre Begeisterung über
den „Tirolerball“ in Wien und den Rahmen der Radwegeröffnung, der
LIENZ - Am Samstag, dem 19. November 2002, versammelten sich durch die Mitwirkung der Schützen aus ganz Osttirol für die auswär-
die Führungskräfte der Osttiroler Schützen in der Haspinger-Kaserne tigen Gäste zu einem Erlebnis mit besonderem Erinnerungswert wur-
in Lienz zum jährlichen Bildungstag. Das gute Zusammenwirken zwi- de.
schen dem österreichischen Bundesheer und dem Schützenviertel Ost-
tirol wurde auch durch den Referenten und Hausherrn Oberst Richard Mag. Anton Wolsegger
Pettauer unterstrichen. Er dokumentierte mit herrlichen Bildern das
Arbeitsfeld und die Einsatzkräfte des Jägerbataillons 24 von den
Kasernen über die Grenzsicherung bis zum UNO-Stützpunkt am Bataillon Innsbruck
Golan.
INNSBRUCK - Am 28. November 2002 fand im Schützenheim Wil-
ten die Jahreshauptversammlung 2002 statt. Baon-Kdt. Mjr. Erich
Enzinger konnte (fast) alle Funktionsträger und Offiziere des Baons
begrüßen, besonders jedoch Frau Amtsdirektorin Veronika Schaller
von der Sicherheitsdirektion für Tirol, Viertel-Kdt. BMjr. Mag Fritz
Tiefenthaler und Alt-Bgm. EMjr. Romuald Niescher.
Frau Schaller referierte eingehend über das Vereinsgesetz 2002. Die
aufmerksamen Zuhörer mussten dabei feststellen, dass wohl bei allen
Kompaniestatuten Änderungen bzw. Ergänzungen durchzuführen sein
werden. Allgemein konnte man bemerken, dass das neue Gesetz posi-
tiv angenommen wird.
Mjr. Enzinger brachte den Bericht über seine umfang- und arbeits-
reiche Tätigkeit im vergangenen Schützenjahr zum Vortrag. In der
Landeshauptstadt Innsbruck sind immer Veranstaltungen oder Emp-
fänge, bei denen der Einsatz von Schützen notwendig oder gewünscht
wird.
Der Baon-JS-Betr. stellte nach seinem Bericht seine Funktion aus
Meldung bei der Radwegeröffnung auf dem Stadtplatz von Lienz familiären Gründen zur Verfügung. Fhr. Martin Kapferer von der Kom-
panie St. Nikolaus/Mariahilf konnte für diese verantwortungsvolle
Funktion in den Baon-Ausschuss kooptiert werden. Dem scheidenden
Nach einem Gebet für die verstorbenen Schützenkameraden und Baon-JS-Betreuer Lt. Gruber wurde für seine Tätigkeit mehrfach
deren Angehörigen ging Schützenkurat Eduard Niederwieser in seinen gedankt.
Ausführungen auf das Jahresthema „Arbeitsfreier Sonntag“ ausführ- BMjr. Mag. Fritz Tiefenthaler sprach vor allen Dingen über die Aus-
lich ein. Ein besonderes Anliegen ist ihm, den Kommunionempfang in stellung „Einst Feinde - Heute Freunde“. Die Ausstellung ist für 19.
den Einteilungen bei Kirchenbesuchen und Feldmessen zu ermögli- März bis 6. April 2003 im Großen Landhaussaal in Innsbruck vorge-
chen. Mehrere Kompanien haben bereits seit einigen Jahren geeignete sehen. Die Kompanien sind aufgefordert, hiezu Schaustücke, histori-
Regelungen mit den Ortspfarrern getroffen. sche Ausstellungsstücke und dergleichen zur Verfügung zu stellen.
Viertel-Kdt. BMjr. Hermann Huber lobte die Organisation und Dis- Diese Exponate aus der engeren Region sollen die Wanderausstellung
ziplin, die bei den verschiedenen Festen an den Tag gelegt wurden. Er bereichern.
verwies auf die neue Vorgangsweise, die im Falle von Demonstratio-
nen zu wählen ist. Noch immer sind parteipolitisch motivierte Ing. Sepp Dag, Hptm., Baon-Pressereferent
12 Nummer 1 - Feber 2003

Haller und Brixner xen, Barbara Michaeler, lud deshalb die Marketenderinnen des Schüt-
zenbezirkes Hall in Nordtirol zu uns nach Südtirol ein. Am Samstag,
Marketenderinnen in Rodeneck 26. Oktober trafen sich dann die Marketenderinnen des Bezirkes Bri-
xen mit jenen von Hall zu einer gemeinsamen Besichtigung des
RODENECK - Idee und Sinn dieses Treffens ist das gegenseitige Schlosses Rodenegg. Unter einer fachkundigen Führung erfuhren wir
Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und das Zusammenwachsen zwi- dann sehr viel über die Geschichte dieses Schlosses, das 1140 erbaut
schen Nord- und Südtirol. Die Bezirksmarketenderin des Bezirkes Bri- wurde. Anschließend besuchten wir noch die Grabstätte der Herren des
Schlosses und das Kriegerdenkmal.
Der Bürgermeister von Rodeneck, Gottfried Silgoner, hieß uns im
Gemeindehaus herzlich willkommen und erklärte kurz die Entste-
hungsgeschichte von Rodeneck. Er gab uns auch einen Einblick, wie
Rodeneck heute in Bezug auf Tourismus, Handwerk, Handel und
Lebensweise steht. Dazu überreichte er an die beiden Bez.-Mjr. Flori-
an Fischler (Hall) und Sepp Kaser (Brixen) jeweils ein Buch zur
Gemeinde Rodeneck.
Mjr. Florian Fischler vom Schützenbezirk Hall bedankte sich in sei-
nen Grußworten für die Einladung in der Hoffnung, dass das nun
geknüpfte Band mit dem Schützenbezirk Brixen und der Gemeinde
Rodeneck dauerhaft anhält.
Nach diesem offiziellen Teil und einer Stärkung ging es in den
Schießstand von Rodeneck, wo sich alle Marketenderinnen in der
Kunst des Luftdruckgewehrschießens übten und einen Wettkampf aus-
trugen. Die Preisverteilung fand dann bei einem gemütlichen Törgge-
len beim Gasthof „Sonnegg“ in Schabs statt. So klang dieser Tag mit
dem gegenseitigen Versprechen, sich wieder einmal zu treffen, aus.
Mjr. Sepp Kaser (l.) bedankt sich bei der Gemeinde und der Schützenkompa-
nie Rodeneck für die Organisation dieses Treffens und überreicht Bürger-
meister Gottfried Silgoner einen Schützenkalender. Margareth Schrott, Bezirkspressereferentin

Die Seite der Jungschützen und Marketenderinnen


Adventsingen im Krankenhaus Primar Dr. Christian Wenter hat unsere Jungschützen und Jung-
marketenderinnen bei der Realisierung der Initiative unterstützt und
Begeisterung bei den Patienten und bei den Jung- war auch persönlich anwesend, um unseren jungen Mitgliedern zu
schützen und Jungmarketenderinnen! danken.
Dieses Erlebnis wird uns allen noch lange in guter Erinnerung blei-
ben.
MERAN - „Gutes tun und nicht darüber reden!“, das wollten die
Jungschützen und Jungmarketenderinnen der Schützenkompanie
Hptm. Roman Grossteiner, Kompanie Meran Stadt
Meran Stadt.
Dass die Weihnachtsaktion dann ganz
anders verlief als gedacht wurde, lag auch
an den Patientinnen und Patienten der
Geriatrie „König Laurin“ des Meraner Kran-
kenhauses, die mit ihren Reaktionen auf
das abgehaltene Adventsingen den vergan-
genen Goldenen Sonntag zu etwas ganz
Besonderem werden ließen.
Mit Blockflöten, Gitarren, selbst
gemachten Tischlaternen und Weihnachts-
karten ausgerüstet gingen die jungen Men-
schen als „Christkindln“ ans Werk. Sie
wollten den Patientinnen und Patienten
durch das Spielen von Weihnachtsweisen
und vor allem auch mit viel Zeit für ganz
persönliche Gespräche eine Freude bereiten
und waren selbst sehr berührt von der
großen Freude der Beschenkten. „Wir alle
sind sehr glücklich über diesen Nachmittag.
Es war schön, mit den alten Herrschaften
einige Zeit zu verbringen. Was uns auch
sehr überrascht hat war die große Begeiste-
rung, mit der die Aktion aufgenommen Die Meraner Jungschützen und Jungmarketenderinnen konnten den Patientinnen und Patienten der Geriatrie
worden ist!“ des Meraner Krankenhauses viel Freude zu Weihnachten bereiten.
Bayerische Gebirgsschützen
Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien

Festliches Adventsingen der


Gebirgsschützen
ROTTACH-EGERN - In der Pfarrkirche St.
Laurentius in Rottach-Egern wurde die Tradi-
tion der Adventsingen des Bundes der
Bayerischen Gebirgsschützenkompanien fort-
gesetzt. Einheimische und Gäste, vor allem
aber die Gebirgsschützen, füllten die Pfarrkir-
che bis auf den letzten Platz.
Es wurde eine Stunde der Besinnung und
des Hörens, wie es sich für eine „staade“ Zeit
gehört. Nachdem Pfarrer Xaver Gröppmair
und Hauptmann Fredi Baier die Kirchenbesu-
cher begrüßt hatten, durfte man dem klaren
Klang der Blechinstrumente, der Bläsergrup-
pe, der Musikkapelle, der Kompanien Tegern-
see, den beschaulichen Weisen der Stuben-
musik der Geschwister Wackersberger, den
fast fröhlichen Melodien der Tegernseer
Die Kreisstadt Miesbach ist Veranstaltungsort der Bundesgeneral- Hausmusik mit Querflöte und Harfe, den von
versammlung 2003 der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien hellen Frauenstimmen vorgetragenen innigen
Adventliedern mit den Geschwistern Pfab,
Bundesgeneralversammlung in Miesbach dem deutlichen Männergesang der Reichers-
dorfer Sänger, den kernig angestimmten Lie-
MIESBACH - Die Gebirgsschützenkompa- Zentrum des oberbayerischen Kohlebergbaus dern des Tegernseer Zwaogsangs lauschen.
nie Miesbach-Parsberg-Wies ist am 30. März zum Mittelpunkt der bayerischen Viehzucht Die Zitherbegleitung der Gesangsgruppe hat-
2003 Gastgeber der Bundesgeneralversamm- und jetzt zur aufstrebenden Kreisstadt mit te Lenz Höss übernommen.
lung des Bundes der Bayerischen Gebirgs- florierendem Handwerk und Mittelstand
schützenkompanien. sowie zu einer Schulstadt mit allen weiter-
Die Kreisstadt Miesbach ist durch den führenden Schulen.
Zusammenschluss mit den Gemeinden Pars- Der Name Miesbach als Wiege der Trach-
berg und Wies im Zuge der Gemeindegebiets- tenbewegung ist untrennbar mit der weltbe-
reform entstanden und hat derzeit ca. 11.000 kannten „Miesbacher Tracht“ verbunden.
Einwohner. Miesbach trägt im ersten Die Gebirgsschützenkompanie Miesbach-
Anschein so gar nichts Besonderes in sich, Parsberg-Wies, deren erste Wurzeln bis in das
macht - eingebettet in die sanften Hügel des Jahr 1632 zurückgehen durch die Bildung der
Oberlandes - eher einen etwas verträumten „Landwehrgebirgsschützen“ durch den
Eindruck, ein Fleck, an dem allein altherge- Reichsgrafen Georg von Maxlrain, wurde
brachte Tradition und bayerische Gemütlich- 1979 wiedergegründet.
keit den Lauf der Dinge bestimmen, so möch- Die Kompanie wird derzeit von Hptm.
te man meinen. Josef Nowak geführt. Sie umfasst 280 Mit-
Aber mit dem Namen Miesbach verbindet glieder, davon ca. 100 Aktive. Die Kompanie
sich eine 900-jährige Geschichte, wie man sie betreibt seit 1992 einen eigenen unterirdi-
sich wechselvoller kaum vorstellen kann: schen 100-Meter-Schießstand, auf dem alle
Vom Lehen der Freisinger Bischöfe im 12. Kaliber geschossen werden können. Die
Jahrhundert zum reichsunmittelbaren Herr- Sportschützenabteilung der Kompanie hat ca.
schaftsgebiet unter den Maxlrainer Grafen - 700 Mitglieder, die aus dem gesamten ober-
erst seit 1734 zu Bayern gehörig, vom hart- bayerischen Raum kommen.
näckig verteidigten Protestantentum im 16.
Jahrhundert zum blühenden Wallfahrtsort Gebirgsschützenkompanie
der Barockzeit, vom hurtig gewachsenen Miesbach-Parsberg-Wies
14 Berichte aus Bayern Nummer 1 - Feber 2003

Historische Rarität:
Der Ringkragen
SCHLIERSEE - Der Ringkragen ist der letz-
te Rest der sog. „Halsberge“, d.h. eines kra-
genartigen metallenen Rüstungsstückes des
Mittelalters, das den Helm mit dem Brusthar-
nisch verband und den Hals „bergen“ (=
schützen) sollte. Noch im 17. Jahrhundert
diente der Ringkragen als Schutz für die
Brust und die Schultern. Im 18. Jahrhundert
trug man ihn mitten auf der Brust, allmählich
kam er höher, um schließlich ganz oben am
Halse zu sitzen.

Die Tegernseer Hausmusik

Mit viel Einfühlungsvermögen führte der die Feier. In der Gebirgsschützenhütte der
Chronist und Heimatkenner Beni Eisenburg Kompanie Tegernsee klang der Abend gesel-
durch das Programm und zeigte mit seinen lig aus.
Texten den religiösen Charakter des Advent-
singens auf. Der kirchliche Segen beschloss Adi Lintner

Rosenheimer Gebirgsschützen feierten 25-jähriges Jubiläum


ROSENHEIM - Mit Fackelzug, Kranznie- gen Kompanien bei. Die noch lebenden Grün-
derlegung und dreifachem Salut am Krieger- dungsmitglieder erhielten Erinnerungsme-
denkmal, daran anschließend eine Gedenk- daillen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde
messe für die Toten durch Pater Benno in der Oberleutnant Volker Zeller vom geschäfts- Die Fähnriche Ernst Hämmerle (Bild) und sein
Kapuzinerkirche beging die Gebirgsschützen- führenden Offizier des Bundes der Bayeri- Stellvertreter Markus Zankl, GSK Schliersee, tra-
kompanie Rosenheim den 25. Jahrestag ihrer schen Gebirgsschützen, Benno Lindner, gen das Zeichen ihres Amtes, den Ringkragen.
Wiedergründung. Dem Festakt in der Inntal- geehrt.
halle wohnten zahlreiche Ehrengäste und Die Übergabe einer neuen Standarte war Unter Friedrich d. Großen trugen ihn die
Abordnungen aller 16 im Chiemgau ansässi- ein Höhepunkt des Abends. Gottfried Kobold Infanterieoffiziere als Dienstabzeichen,
und seine Gattin hatten hauptsächlich auf Wache und zur Parade;
mit dieser Stiftung die einen praktischen Zweck hatte er nicht. All-
Rosenheimer Gebirgs- mählich war er zu einem kleinen halbmond-
schützen überrascht. förmigen Schilde zusammengeschrumpft.
Die Standarte zeigt die Von den Offizieren der Bayerischen Armee
gleichen Symbole wie wurde der Ringkragen noch 1866 getragen.
die Kompaniefahne: Die 1898 erhielten die Fahnenträger des Deut-
Patrona Bavariae und schen Heeres Ringkragen als besonderes Fah-
das Rosenheimer Stadt- nenträgerabzeichen. In der Wehrmacht tru-
wappen. gen die Fahnen- und Standartenträger, die
Zum Wiedergrün- Straßenstreifen der Kommandantur Berlin
dungsfest wurde auch und später die Angehörigen der Feldgendar-
eine Chronik verfasst, merie während ihres Dienstes Ringkragen als
die Historisches und Abzeichen.
Zeitgeschichtliches ver- Heute tragen nur noch die Fähnriche der
eint. Beim Betrachten Gebirgsschützenkompanie Schliersee diesen
der drei Hauptmänner Ringkragen, der von zwei Löwenköpfen
Jakob Steidl, Manfred geziert das Wappen des Königreichs Bayern
Mikno und Heinz Lan- trägt, so wie es ab 1835 gültig war. Auf
ner fällt auf, dass ein einem alten Foto aus dem Buch „In Treue
„Schnauzer“ offensicht- fest“ von Paul Ernst Rattelmüller sieht man
lich Voraussetzung für auch einen Fähnrich der Kompanie Benedikt-
dieses Amt ist. beuern mit einem Ringkragen.
Nummer 1 - Feber 2003 Berichte aus Bayern 15

Generationswechsel bei der GSK Traunstein


TRAUNSTEIN - Seit der Wiedergründung Auch Gau-Hptm. Toni Greimel vom
im Jahr 1985 stand Georg Schießl an der Bataillon Inn-Chiemgau hob die große Leis-
Spitze der Gebirgsschützenkompanie Traun- tung von Georg Schießl hervor und erinnerte
stein. Nunmehr legte er sein Amt in jüngere daran, dass der Bund der Bayerischen
Hände. Die Mitglieder wählten seinen bishe- Gebirgsschützenkompanien dieses Wirken
rigen Stellvertreter Olt. Paul Walde einstim- bereits mit der Verleihung der Goldenen Ver-
mig zum Nachfolger. Georg Schießl wurde dienstmedaille gewürdigt hat.
für seinen Einsatz von allen Seiten gelobt. Der neue Hptm. Paul Walde warb mit den
Der Oberbürgermeister der Stadt Traunstein, Worten „Ein Hauptmann kann nur so gut sein
Fritz Stahl, würdigte ihn in einem persönli- wie die Kompanie“ für die Unterstützung sei-
chen Schreiben und nannte das Amt des ner Arbeit und eine rege Beteiligung bei den
Hauptmannes der Gebirgsschützenkompanie Veranstaltungen. Wer die bayerische Heimat
Traunstein eine unverzichtbare Säule für das und den christlichen Glauben verteidigen
gedeihliche Zusammenleben in einer Stadt will, so Walde, dürfe darüber nicht nur reden,
umso mehr in Zeiten, die Individualität und sondern müsse danach auch handeln. Die
Egoismus betonen und das Miteinander ver- Wahl von Olt. Walde zum Hptm. löste weite-
nachlässigen. re Wahlen aus. Neuer Olt. wurde der bisheri-
Sepp Öllinger spielte ihm zu Ehren auf sei- ge Fhr. Sebastian Knittler, Fhr. wurde Fah-
ner Ziach den „Traunsteiner Gebirgsschüt- nenjunker Sepp Schmuck, für ihn wurde
zenmarsch“ und die Kompanie ernannte ihn Reinhold Macho Fahnenjunker. Dessen Amt Der Fotograf Walter Salomon
zum Ehrenhauptmann. als 2. Schießmeister fiel an Hans Schallinger.
Georg Schießl wird weiterhin für das
bayerische Brauchtum streiten und sich im
Verein „Baierische Sprache und Mundart im
Was man weiß -
Bild unten: Die neue Führung der GSK Traunstein
Chiemgau“ für das Kulturgut einsetzen, das
uns als Baiern ausweist: Die Sprache.
EHptm. Georg Schießl, der neue Hptm. Paul N. was man wissen sollte
Walde und der neue Olt. Sebastian Knittler (v.l.)

GERETSRIED - Der Journalist Walter Salo-


mon aus Geretsried, der viel über Veranstal-
tungen der bayerischen Gebirgsschützen
berichtet, hat aufgrund seine Erfahrungen
wertvolle Hinweise im Sinne einer guten
Öffentlichkeitsarbeit gegeben. Hauptleute,
Kompanieschreiber und alle, die mit der
Organisation von Veranstaltungen und Fes-
ten betraut sind, sollten diese Ratschläge
beherzigen:
Vor der jeweiligen Veranstaltung sollte
eine fundierte Liste der zu ehrenden Personen
(in ausreichender Zahl von Ausfertigungen)
zur Verfügung gestellt und übergeben werden
(evtl. im Festbüro vorrätig). Zu nennen wären
(unbedingt!) volle (auch Vor-) Namen, Grund
der Ehrung, Funktion bzw. Titel und Wohn-
sitz bzw. Benennung der entsprechenden
Kompanie. „Die Presse“ ist bei solchen in
aller Regel sehr rasch zu erledigenden Aufga-
ben an Kopien - wenigstens der wichtigsten
„Knecht Ruprecht, du altmodisch G’stell“ Reden (Begrüßungsrede, Festrede, Grußworte)
- sehr stark interessiert. Den Redaktionen und
LENGGRIES - Zum Artikel „Kinder rufen: Santa Claus, komm’ heraus“ im Tölzer Kurier vom
freien Journalisten sollten Unterlagen mit
11. Dezember:
Zugfolge und Lageplan zur Verfügung
„Von drob'n, von Lenggries komm ich her; ich muß euch sagen, staad war’s nicht sehr! All-
gestellt und am besten gleich mit der Einla-
überall auf den Tannenspitzen sah ich Cola-Dosen blitzen und vor dem alten Rathaustor
dung zugeschickt werden. Damit sichert man
stand ein roter US-Truck davor.
sich auch eine perfekte Ankündigung.
Und wie ich strolcht’ durch den Christmas-Gesang, rief mich per Handy der Santa Claus an:
»Knecht Ruprecht«, rief er, »du altmodisch G’stell, heb’ deine Beine und go shopping ganz
Ein Dankeschön an Walter Salomon für
schnell«.
den guten Rat!
Die Kerzen fangen zum Weinen an, bei so viel heimatlichem Klang. Das Himmelstor ist auf-
getan, die Kids scheinen happy, die Alten aber sind arm dran . . .
Von drauß’ vom Walde komm’ ich her: Las Vegas lässt grüßen, es weihnachtet sehr!“
Frei nach Theodor Storm aus der Feder von Hermann Schinner, Kreisheimatpfleger Greiling
16 Berichte aus Bayern Nummer 1 - Feber 2003

Hptm. Gerhard Rehme und seine Gattin Genoveva


überreichen dem Gewinner des Jubiläums-
schießens, Josef Eimansberger, die Ehrenscheibe.

Hptm. Gerhard Rehme -


Ehrung für den Staufenecker Dreigsang, v.l.: Hptm. Hans Doll, LHptm. Karl Steininger, Anni Heigl, Nan-
nerl Enzensberger, Ludwig Zauner, Gau-Hptm. Benedikt Demmel (Fotos: Wolfgang Madl)
50 Jahre
REICHERSBEUERN - Die Familie, Freunde
Ehrung für Staufenecker Dreigsang und Geschwister Öttl und seine Schützen hatte Gerhard Rehme in
das Schützenhaus nach Reichersbeuern zur
ENDORF - Das alpenländische Singen der Franz Huber bildet mit seinen zwei Feier seines 50. Geburtstages eingeladen.
Gebirgsschützenkompanie Endorf nahm Schwestern Theresa Huber und Irmi Ober- In den Mittelpunkt des Ablaufs seines
LHptm. Karl Steininger zum Anlass, zusam- mayer einen Dreigesang, der sich nach dem Ehrentages hatte er ein Schießen auf die
men mit dem Kuratoriumsmitglied Gau- Hausnamen Öttl nennt. Sie stammen aus Berg Ehrenscheibe gestellt. Zugleich feierte er
Hptm. Benedikt Demmel dem Staufenecker bei Griesstätt. Die Geschwister Öttl singen auch noch seine Silberne Hochzeit und so
Dreigsang und den Geschwistern Öttl die und spielen seit vielen Jahren bei der überreichten Gerhard Rehme und seine Gat-
Kiem-Pauli-Medaille zu überreichen. Diese gemeinsamen Bergmesse der Kompanien tin Genoveva gemeinsam dem Gewinner
Auszeichnung wird für besondere Leistungen Wössen-Achental und Endorf auf der Dalsen- Josef Eimansberger die Ehrenscheibe. Weite-
auf dem Gebiet der echten alpenländischen Alm und wirken auch bei den Adventsingen re Schützen wurden für ihre Leistungen mit
Volksmusik verliehen. und anderen Veranstaltungen der Kompanien einem Silbernen Erinnerungszeichen belohnt
Beim Staufenecker Dreigsang aus Pieding mit. und weil die Reichersbeurer bekannt gute
singen der Vollblutmusikant Ludwig Zauner, Mit dem Erhalt von Musik und Volkslied Schützen sind, haben sie diese Zeichen fast
Anni Enzensberger und Anni Heigl. Seit 20 wird auch – so LHptm. Steininger – die ausschließlich unter sich verteilt. Nur Niko-
Jahren wirken diese immer mit, wenn die bayerische Sprache erhalten und gepflegt. laus Riesch aus Wackersberg konnte da mit-
Gebirgsschützenkompanien Endorf und Rei- halten und so die Ehre der Gäste retten.
chenhall zur Maiandacht oder zum Advent- Begleitet von der Schützenkapelle Rei-
singen laden. Ludwig Zauner ist Gründungs- chersbeuern wurde ein Fest gefeiert, das zu
mitglied der GSK Reichenhall. Gerhard Rehme passt: Kernig und bayerisch.

Termine 2003
20. Februar: 75. Geburtstag S.E. Friedrich Kardinal Wetter
19. März: Eröffnung der Wanderausstellung „Einst Feinde - Heute Freunde“
in Innsbruck
30. März: Bundesgeneralversammlung in Miesbach
4. Mai: Patronatstag in Rottach-Egern, ausgerichtet von der GSK Tegernsee
17. Mai: 10. Alpenregionsschießen in Hötting/Nordtirol
15. Juni: Bataillonsfest des Bataillons Inn-Chiemgau in Verbindung mit dem
50-jährigen Wiedergründungsfest der GSK Flintsbach
14. Juli: 70. Geburtstag S.K.H. Herzog Franz von Bayern
31. August: Isarwinkler Schützenwallfahrt in Ellbach/Tölz (nur Isargau)
14. September: Fahnenweihe der Gebirgsschützenkompanie Waakirchen
21. September: Oktoberfest - Trachten- und Schützenzug
26.–28. September: 41. Bundesschießen in Bad Tölz und Kreuth
8. Dezember: Adventsingen des BBGSK
Irmi Obermayer von den Geschwistern Öttl nimmt 12. Dezember: 50 Jahre Kiem-Pauli-Stiftung des Bundes der Bayerischen
auch stellvertretend für ihre Geschwister die Aus- Gebirgsschützenkompanien
zeichnung entgegen. Links Benedikt Demmel,
rechts Hptm. Hans Doll, GSK Endorf.
Nummer 1 - Feber 2003 17

Viele Jahre war Cilli aktiv in der Kompanie dabei und ist auch jetzt
Wir gratulieren . . . noch in Treue den Schützen verbunden.
Der Ausschuss dankte der Jubilarin und überreichte im Namen der
Kompanie ein kleines Geschenk.
EOlt. Hannes Hundegger - 99 Jahre
Ing. Sepp Dag, Hptm., Baon-Pressereferent
IGLS/VILL - Am 21. Dezember 2002 wurde EOlt. Hannes Hundeg-
ger 99 Jahre alt.
68 Jahre ist Hannes bei den Schützen und in seiner Kompanie Franz Ram feierte 85sten . . .
nimmt er nach Möglichkeit immer wieder an Veranstaltungen teil.
Er ist wie eine Legende, geliebt und geachtet und es ist bemerkens- MÜNSTER - Mit einem Erinnerungsteller stellte sich der Kompa-
wert, immer noch versteht es Hannes Hundegger, Freude zu bereiten - nieausschuss beim Jubilar am 5. 10. 2002 ein und bedankte sich herz-
selbst dann, wenn er einmal schimpfen sollte. lich für sein fast 40-jähriges Wirken als Lademeister und Mitglied im
So wünschen ihm für die Zukunft die gesamte Kompanie Igls/Vill Kompanieausschuss. Franz Ram zieht sich aus dem „Aktivstand“
und auch das zurück, unterstützt aber weiterhin die Kompanie.
Baon Innsbruck
alles, was gut und
schön ist. Beson-
ders wünschen wir
ihm weiterhin
Gesundheit und
dass er über das
100ste Lebensjahr
hinaus der älteste
Österreicher wird.
Da hat er noch
viel Zeit vor sich,
um schöne Stun-
den mit seinen
geliebten Schüt-
zen zu verbringen.
Schützenheil
Dem Jubilar Franz Ram werden von Hptm. Erich Wohlfahrtstätter (l.) und
entbieten das
Obm. Olt. Josef Zeindl im Namen der Kompanie die Glückwünsche zu seinem
Baon Innsbruck Geburtstag überbracht.
und die Kompanie
Igls/Vill.

Ing. Sepp Dag,


Hptm., Baon-
EOlt. Hannes Hundegger - 99 Jahre „jung“ Pressereferent

Geburtstagsfeier für Cilli Tusch


INNSBRUCK/ARZL - Am 11. Oktober 2002 traf sich der Ausschuss
der Speckbacher-Schützenkompanie Innsbruck Arzl mit der ehemali-
gen Marketenderin Cilli Tusch im Gasthof Stern zur Geburtstagsfeier.

Obm. Stv. Peter Kostenzer, Jubilar Albert Mühlbacher, Hptm. Erich Wohlfahrt-
stätter und Fourier Franz Josef Hacher (v.l.)

. . . und Albert Mühlbacher


seinen 80. Geburtstag
Albert Mühlbacher feierte am 26. 10. 2002 seinen 80er.
Vertreten durch eine Abordnung gratulierte die Kompanie Münster
Albert Mühlbacher zu seinem Geburtstag und bedankte sich beim
Jubilar, der 1958 der Kompanie beitrat und bis 1994 aktiv dabei war.
Davon war er über zwei Jahrzehnte Kassier und Ausschussmitglied.
Cilli Tusch mit Zgf. Alois Lintner, ELt. Rudolf Unsinn, Hptm. Hans Sparber, Albert Mühlbacher wird die Kompanie weiterhin als förderndes Mit-
Lt. Gerhard Scherer (v.l.) glied unterstützen.
18 Nummer 1 - Feber 2003

Schützenhochzeit in Salzburg
ALDRANS/BERGHEIM - Am 21. September 2002 gaben sich Mag.
Monika Gaurek und der langjährige und eifrige Schütze Dipl.-Ing.
Markus Brunner in der Pfarrkirche Bergheim/Salzburg das Ja-Wort.
Mit einer Ehrensalve und einem Kanonensalut gratulierte eine
Abordnung der Schützenkompanie Aldrans, angeführt vom Hptm.
Sebastian Wolf, dem Hochzeitspaar.
Die Schützen wünschen dem glücklichen Paar alles Gute für die
gemeinsame Zukunft.

LA Andreas Pöder und seine Frau Anita schreiten die Ehrenformation der
Kompanie Lana, die zu ihrer Hochzeit angetreten war, ab.

Schützenkameraden zum wichtigsten Tag in seinem Leben eingeladen.


Zahlreich waren sie dann auch gekommen. Nach der Trauung standen
die Lananer Offiziere vor dem Hauptportal mit ihren Säbeln Spalier
und das frisch vermählte Brautpaar musste durch den Schützengang
gehen.
Anschließend wurde vor der Kirche eine Ehrensalve abgefeuert und
das Brautpaar schritt die Front ab. Nach mehreren Absperren wurde
dann in der Fahlburg in Prissian bis in die Morgenstunden gefeiert.
Die Schützen aus Aldrans mit ihrer mächtigen Kanone bei der Hochzeit ihres
Dem Brautpaar Andreas und Anita wünschen die Schützenkamera-
langjährigen Kameraden in Salzburg. den aus Lana noch viel Glück, viel Sonnenschein und viel Freude für
die gemeinsame Zukunft!
Hochzeitsglocken und Böllerschüsse
Schützenkompanie „Franz Höfler“ Lana
IMSTERBERG - Hochzeitsglocken und Böllerschüsse, diese seltene
Klangwolke zog am 31. August 2002 durchs Kaunertal. Hochzeiten in St. Andrä
In der bekannten Oberländer Wallfahrtskirche Kaltenbrunn gab die
langjährige Marketenderin der Schützenkompanie Imsterberg und ST. ANDRÄ - Die Schützenkompanie St. Andrä gratuliert ihrem Fhr.
Viertelmarketenderin Birgit Frischmann ihrem Heiko das Wort fürs Rudolf Plattner mit Maria Ramoner und dem Schützen Thomas Pro-
Leben. Mit dabei waren der Ausschuss der Schützenkompanie und ihre fanter mit Margit Agreiter zur Hochzeit.
Wegbegleiterin Sonja Schiechtl.

Die Gratulanten mit dem Brautpaar: Sonja Schiechtl, Werner Thurner, Heiko
und Birgit Heiseler, Siegmund Bartl, Michael Schatz (v.l.)

Hochzeit in Lana
LANA - Am 7. Dezember 2002 gaben sich der Landtagsabgeordne-
te Andreas Pöder und Anita Hammerle in der Pfarrkirche von Nieder-
lana das Ja-Wort.
Getraut wurden Andreas und Anita vom Onkel des Bräutigams
Peter Pöder, ehem. Dekan von Kaltern. Andreas Pöder, aktiver Schüt-
Die Schützenkompanie St. Andrä gratuliert ihrem Mitglied Thomas Profanter
ze bei der Schützenkompanie „Franz Höfler“ Lana, hatte all seine
und seiner Frau Margit . . .
Nummer 1 - Feber 2003 19

Olt. Dr. Hans Berger - 75 Jahre


OBERMAIS - Am 14. Oktober 2002 feierte unser Olt. Dr. Hans Ber-
ger seinen 75. Geburtstag.
Zu diesem
Anlass war die
Kommandant-
schaft der Kompa-
nie angetreten, um
ihm zu gratulie-
ren. Auch eine
Abordnung der
Bürgerkapelle war
gekommen, um
den Jubilar durch
einige aufgespielte
. . . sowie dem Fhr. Rudolf Plattner und seiner Frau Maria. Märsche zu ehren.
Als Geburtstags-
Beide Paare haben in der wunderschönen Kirche von St. Leonhard
geschenk, aber
bei Brixen die Trauung vollzogen. Sie wurden von der Schützenkom-
auch als Dank für
panie beim Einzug begleitet, welche vor der Kirche Spalier stand. Nach
seinen Einsatz bei
der Trauung wurde zu Ehren der Brautpaare jeweils eine Ehrensalve
den Schützen,
abgefeuert. Die Schützenkompanie gratuliert ganz herzlich und
überreichte ihm
wünscht alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg.
unser Hptm. das
„Berger Wappen“.
Schützenkompanie St. Andrä
Bei der Laudatio
wurde dem Hans
Balthasar Gasser - 80 Jahre gratuliert und
Der Jubilar Dr. Hans Berger
gleichzeitig auch
LATZFONS - Am 26. Oktober 2002 konnte der noch immer aktive gedankt für all
Schütze Balthasar Gasser seinen 80. Geburtstag feiern. das, was er zum Wohle der Schützen, für Obermais und für die Heimat
Zu diesem Anlass besuchte ihn die Kommandantschaft der Schüt- getan hat. Ebenfalls gedankt wurde ihm für das großzügige Essen und
zenkompanie Latzfons mit Bez.-Mjr. Sepp Kaser beim „Obergostner- für die Einladung an die ganze Kompanie zu einem Frühschoppen im
hof“ in Pardell und gratulierte ihm zu diesem freudigen Ereignis. Hotel „Angelika“.
Er trat 1950 der Möge der Herrgott dem Hans weiterhin viel Ausdauer und Gesund-
Schützenkompa- heit geben, dass er noch viele Jahre als Aushängeschild der Kompanie
nie Latzfons bei. in unseren Reihen sein kann.
In seinen vielen
Jahren in der Hansmichl Weger
Kommandant-
schaft, davon
zwei Jahre als
Hptm., bewegte
und lenkte er die
Geschicke der 1. Du sollsch lei an oan Tirol glabn
Kompanie nach- 2. Du sollsch in Noumen Tirol nit veruneahrn
haltig.
Aufgrund seiner 3. Du sollsch die Feiertig noch Votrsbrauch holtn
Verdienste wurden 4. Du sollsch die Muatrsproch eahrn
ihm die Verdienst-
medaille des Lan- 5. Du sollsch s’Leben hoachholtn
des Tirol und die 6. Du sollsch in dr Natur koan Gwolt ountean
Andreas-Hofer-
Langjährigkeits- 7. Du sollsch nit van an oundern Sproch
medaille über- Wörter stehln
reicht. 8. Du sollsch nit die Hoamet verleignen
Die Schützenkom-
panie Latzfons 9. Du sollsch nit begearn a frömi Oart
Ein rüstiger 80er: Balthasar Gasser
bedankt sich 10. Du sollsch nit begearn öppes schianers
nochmals auf die- als Tirol
sem Wege für die vielen Jahre der Unterstützung, Hilfe und Begleitung
mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ und wünscht noch viele gesun-
Franz Hauser (im Gedenkjahr 1984)
de und gute Jahre im Kreise der Familie und Dorfgemeinschaft.

Margareth Schrott
20 Nummer 1 - Feber 2003

Gesamttiroler Schützenchronik
Schützenfest in Schabs
SCHABS - Am 7. September 2002 feierte die Schützenkompanie
„Peter Kemenater“ Schabs im Rahmen eines Schützenfestes, dessen
Reinerlös einer vom Hochwasser geschädigten Familie in Oberöster-
reich gespendet wird, die Angelobung sechs neuer Mitglieder, die
Ehrung verdienter Mitglieder für 25-jährige treue Mitgliedschaft und
die Unterstützer beim Gewehrankauf.
Nach dem gemeinsamen Einzug der Schützenabordnungen des
Bezirkes Brixen, der Musikkapelle Schabs, der Schützenkompanie
Peter Kemenater und der Ehrengäste zum Dorfplatz wurde dort vom
Hptm. Roland Seppi an LKdt. Mjr. Paul Bacher die Meldung gemacht Die Geehrten der Kompanie Latzfons
und die Ehrengäste begrüßt. Die anschließende Angelobung der neu-
en Mitglieder Dr. Florian Gasser, Florian Unterkircher, Manuel Unter- Die Kompanie konnte auch heuer wieder ein neues Mitglied in ihrer
kircher, Thomas Zingerle, Philipp Seppi und Stefanie Oberhober nahm Mitte aufnehmen, und zwar die Marketenderin Monika Überwasserer.
der LKdt. vor. Er ermahnte in seinen Worten die Anwesenden, die Tiro- Olt. Georg Rauter bedankte sich auch noch bei allen, besonders bei
ler Werte wie Glaube, Heimat und Identität hochzuhalten und nicht zu Hptm. Martin Pfattner. Dieser hatte sicher keinen leichten Einstand. Es
vergessen, dass Tirol noch immer geteilt ist und es unsere historische ist ein großes Glück, wenn es noch Personen gibt, die sich so für eine
Pflicht ist, an der geistig-kulturellen und politischen Einheit zu arbei- Sache engagieren. Dabei geht der Dank auch gleichzeitig an Martins
ten und uns dafür einzusetzen. Er sprach der örtlichen Schützenkom- Ehefrau Paula, denn sie ist das Rückgrat und die Stütze eines guten
panie für ihren Einsatz in dieser Hinsicht ein besonderes Lob aus. Die Hauptmanns.
Ehrung für 25-jährige treue Mitgliedschaft (siehe letzte Seite!) nahm
Bez.-Mjr. Sepp Kaser und Hptm. Seppi vor. Bez.-Mjr.-Stv. Lt. Günther Margareth Schrott
Ploner verlas anschließend die Liste jener Personen, die die Kompanie
beim Ankauf der Gewehre unterstützt haben und dankte ihnen allen
herzlich dafür. Diese Unterstützung seitens der Bevölkerung ist ein
deutlicher Beweis für die Verwurzelung des Tiroler Schützenwesens Ausflug nach Lusern und Asiago
mit unserem Land.
LANA - Am Seelensonntag, dem 3. November 2002 fand der all-
jährliche Kompanieausflug, zugleich auch Bildungsfahrt, der Lananer
Martinifeier in Latzfons Schützen nach Lusern und Asiago statt.
Begleitet wurden sie vom Bezirksobmann des Heimatpflegeverban-
LATZFONS - Wie alle Jahre konnte die Schützenkompanie Latzfons des Georg Hörwarther, der als geschichtliche und landeskundliche
auch im Jahr 2002 wieder die aktiven Schützen und Marketenderin- Führung diente.
nen, Ehrenmitglieder und unterstützende Mitglieder, deren Ehefrauen Erstes Ziel war die Besichtigung des Österreich-Ungarischen Solda-
sowie Vertreter aus der Politik, dem Schützenbezirk Brixen und den tenfriedhofes „Slaghenaufi“, wo ein Kranz niedergelegt und ein Gebet
Vereinen von Latzfons zur alljährlichen Martinifeier willkommen für alle Verstorbenen des I. Weltkrieges gesprochen wurde.
heißen. Anschließend wurde das Festungsmuseum „Gschwent“, die einzig
Hptm. Martin Pfattner betonte, dass diese Feier vor allem eine Dan- intakte Festung im Bereich des Frontabschnittes vom I. Weltkrieg, in
kesfeier ist, wo auch den Ehefrauen und den vielen Gönnern und der Nähe von Lusern, besichtigt. In den Jahren zwischen 1909 und
Freunden für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft gedankt sein soll. 1912 von den Habsburgern erbaut, wurde diese Festung vor einigen
Im vergangenen Jahr konnte die Schützenkompanie wieder eine Jahren saniert und ein umfangreiches Museum jener Zeit eingerichtet.
große Tätigkeit aufweisen, etwas Besonderes waren sicher das Aus-
rücken mit den Gewehren und Abfeuern von Ehrensalven und die
Ausrichtung des 7. Heimatfernentreffens.
Die Ehrengäste gingen in ihren Grußworten auf die zahlreichen
Einsätze der Schützen für den Erhalt von Brauchtum, Glaube und Tra-
dition in- und außerhalb des Dorfes lobend ein. Bez.-Mjr. Sepp Kaser
freute sich, dass nach dem Rücktritt von Georg Rauter nun mit Mar-
tin Pfattner ein so dynamischer und junger Hptm. nachgerückt ist.
Ein Höhepunkt dieser Feier waren sicherlich die Ehrungen, die der
Hptm. zusammen mit dem Bez.-Mjr. vornehmen konnte. Für 25 Jahre
treue Mitgliedschaft wurden heuer zwei Kameraden mit einer Urkun-
de und Medaille ausgezeichnet (siehe letzte Seite!). Zum einen ist dies
Olt. Georg Rauter. Er ist 1977 der Kompanie beigetreten und wurde
1983 zum Oj. gewählt. Ab 1990 stand er der Kompanie für 12 Jahre
als Hptm. vor, wo er sehr viel bewegte und auch veränderte. Die
Erneuerung der Trachten, die Restaurierung der alten Fahne und das
positive Auftreten der Kompanie auch nach außen hin sind nur eini-
ge seiner Verdienste. Jetzt unterstützt er die Kompanie als Olt. und ist Die Teilnehmer der Kompanie Lana gedachten beim Ausflug nach Lusern und
auch im Bezirk und im Bundesausschuss vertreten. Asiago auch der Gefallenen des I. Weltkrieges.
Nummer 1 - Feber 2003 21

Die Festung zeugt und beleuchtet somit ein eher unerfreuliches Kapi- Amraser Schützen im Stift Wilten
tel Zeitgeschichte des vergangenen Jahrhunderts. Lusern ist zudem
eine der intaktesten Sprachinseln im Gebiet von Alt-Tirol. Hart an der INNSBRUCK/AMRAS - Rund vierzig Teilnehmer, Schützen,
Sprachgrenze und früher an der Landesgrenze gelegen, war dieser Angehörige und Freunde, trafen sich am Samstag, dem 9. November
Siedlungsgemeinschaft am Rande des Astachtales ein hartes und 2002 zur Besichtigung des Chorherrenstiftes Wilten, dem die Amraser,
widerwärtiges Schicksal auferlegt. die seit Jahrhunderten von dort geistlich betreut werden, sehr verbun-
Danach ging die Lehrfahrt weiter über den Vezzenapass bis nach den sind.
Asiago, in dessen Gebiet sich noch einige Sprachinseln, die sieben Die Führung, welche in fast professionell abgestimmter „Doppel-
zimbrischen Gemeinden, befinden. Leider hat sich dort der alt-deut- conférence“ von Ehrenmitglied ELt. Univ.-Prof. Dr. Franz-Heinz Hye
sche Dialekt sehr zurückgebildet, doch war der Besuch dieser Siedlun- und Kompaniekurat Diakon Nikolaus Albrecht OPraem. gehalten wur-
gen in alpiner karger Landschaft ein beeindruckendes Erlebnis. de, war hoch interessant und bot selbst für geschichtlich versierte Teil-
Spät am Nachmittag wurde dann in Fotza in geselliger Runde aus- nehmer eine Fülle von neuen Detailinformationen.
giebig gegessen. Abends ging die Rückreise der Schützen dann über Der überaus große Erfolg ermutigt die Schützenkompanie Amras,
Enego in das Suganertal, weiter nach Primolano, Borgo, Trient und diese jährlich zwei Mal stattfindenden Bildungsveranstaltungen weiter
schließlich nach Südtirol zurück. zu führen.
Allen Organisatoren und Teilnehmern ist von Herzen zu danken
und möge ihnen dieser Tag noch lange in guter Erinnerung bleiben.

R. Andergassen

Wallfahrt übern „Kofel“


AINET - Am 8. September 2002 wurde bei herrlichem Spätsommer-
wetter die schon des öfteren durchgeführte Wallfahrt über den soge-
nannten „Kofel“ durchgeführt.
Der Einladung der Schützenkompanie Ainet folgten 36 Männer,
Frauen und Kinder. Sehr erfreulich war auch, dass sechs Mitglieder der
befreundeten Kompanie Oberndorf an der Wallfahrt teilnahmen. Treff-
punkt war beim „Luggauer Brüggele“ und pünktlich um 6.00 Uhr war
Abmarsch zum Wallfahrtsort Maria Luggau.

Kurat Diakon Nikolaus Albrecht und ELt. Univ.-Prof. Dr. Franz-Heinz Hye lei-
teten die Führung der Amraser im Stift Wilten

Krippenausstellung in Arzl
INNSBRUCK/ARZL - Die Speckbacher-Schützenkompanie Inns-
bruck-Arzl hatte für 7. und 8. Dezember 2002 im Vereinsheim Arzl zur
1. Krippenausstellung eingeladen.
Mehr als 25 Krippen aus Arzl in unterschiedlichster Gestaltung
wurden gezeigt; tirolische und orientalische Krippen waren aufgestellt.
Figuren von namhaften Tiroler Schnitzern wie Baldemair und Giner
sind beeindruckende Zeugnisse einer in Tirol alten Tradition.
Im großen Saal des Vereinsheimes waren alle Krippen liebevoll auf-
gebaut und für die zahlreichen interessierten und fachkundigen Besu-
Die Teilnehmer der Wallfahrt nach Maria Luggau
cher zur Besichtigung frei gegeben.

Nach zweieinhalb Stunden Marsch über einen steilen Steig, erreich-


ten alle Teilnehmer die Kofelscharte in einer Seehöhe von fast 1.900
Metern und dort wurde eine wohlverdiente Rast eingelegt. Durch die
gute, selbst mitgebrachte Jause gestärkt, ging es dann talwärts weiter
zum Wallfahrtsort Maria Luggau. Wie es sich für richtige Wallfahrer
auch gehört, wurden drei Rosenkränze gemeinsam gebetet.
Nach einer gesamten Wanderzeit von fünfeinhalb Stunden kam die
Wallfahrergruppe müde, aber zufrieden und gesund, am Wallfahrtsort
an, wo man gemeinsam mit anderen Wallfahrern in der Wallfahrtskir-
che an einer heiligen Messe teilnahm. Die Rückfahrt nach Ainet
erfolgte mit Privat-PKW. Ich darf allen Teilnehmern, besonders aber
den „Oberndorfern“, recht herzlich für das Mitgehen und Mitbeten bei
dieser Wallfahrt danken und würde mich freuen, wenn wir uns im
nächsten Jahr wieder zur gemeinsamen Wallfahrt zusammenfinden
würden.
Peter Meilinger, Obmann Eine der wunderschönen Krippen, die bei der Ausstellung zu sehen waren
22 Nummer 1 - Feber 2003

Zum größten Teil werden die Krippen von Laien, von keinen vor- auch die Mjr. Jordan und Obrist sowie Bez.-Mjr. Richard Stoll aus dem
oder ausgebildeten Künstlern angefertigt. Zu Weihnachten möchte Pustertal und die Fahnenvertretung von St. Lorenzen mit Hptm. Franz
jeder Eigentümer seine Krippe zu Hause haben und in seiner Stube Kammerer gekommen. Nach dem Gottesdienst gedachten die angetre-
neben dem Christbaum für den weihnachtlichen Zauber wirken lassen. tenen Formationen beim Kriegerdenkmal der gefallenen und vermiss-
Es ist zu verstehen, dass bei diesen vorweihnachtlichen Vorarbeiten ten Soldaten, anschließend fand die Jahreshauptversammlung statt.
das Modewort „Stress“ keine Gültigkeit hat, dafür aber adventliche Die Kontakte zu den auswärtigen Mitgliedern, die in der Gemeinde
Stille einzieht. aufwuchsen und damals der Schützenkompanie beitraten, werden
besonders gepflegt. Die Schützenkompanie versteht sich als Brücke zur
Ing. Sepp Dag, Hptm., Baon-Pressereferent Heimat. Runde Geburtstage und Familienereignisse der Mitglieder
werden von der Vereinsführung wahrgenommen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden verdiente Schüt-
Schützenjahrtag im O-Dorf zen für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet (siehe
letzte Seite!).
INNSBRUCK/ALTER SCHIESSSTAND - Am 20. Oktober 2002 führte
die Speckbacher-Schützenkompanie „Alter Schießstand“ den Schüt-
zenjahrtag durch. Beim „Speckbacher-Gedenkstein“ vor der Mehr-
zweckhalle gedachte man in einem kurzen Festakt und mit einer
Ehrensalve der Verstorbenen der Kompanie. Anschließend feierten
Schützen und Gäste gemeinsam mit der Bevölkerung in der Kirche
Pius X. den Gottesdienst.
Im Gasthaus „Stern“ in Arzl konnte Hptm. Ing. Sepp Dag Hw. Kom-
paniekurat Cons. Karl Plangger, Hw. Pfarrer Mag. Josef Scheiring,
Baon-Kdt. Mjr. Erich Enzinger mit Gattin Anny, den LGF des Öster-
reichischen Schwarzen Kreuzes Hans Ullmann, Gemeinderat Christoph
Kaufmann und Vertreter der Vereine von Neuarzl/Olympisches Dorf
begrüßen.

Die ausgezeichneten Schützen mit den Ehrengästen (v.l.) Peter Weitlaner,


Bgm. Josef Mair, Leopold Leiter Konrad Wurzer, Heinrich Bachmann jun.,
Otto Weitlaner, Bez.-Mjr. Bertl Jordan, Heinrich Bachmann sen., Johann Tro-
jer, Leopold Walder, Andreas Weitlaner, Pfarrer Josef Mair, Ruth Mühlmann,
Bez.-Mjr. Richard Stoll, Hptm. Konrad Mühlmann, Baon-Kdt. Hans Obrist

Das Marketenderinnen-Verdienstzeichen überreichte man Ruth


Mühlmann und Irmgard Bodner (geb. Wurzer) für mehr als fünfjähri-
ges Ausrücken mit den Schützen.
Bez.-Mjr. Bertl Jordan sprach als mahnendes Gewissen in seinem
Kurzreferat über Treue und Verantwortung der Schützen. Wenn man
in den freiwillig übernommenen Grundsätzen nachsieht, kommt das
Auszeichnung durch das Österreichische Schwarze Kreuz: V.l. LGF Hans Ull- Wort Treue mehrmals vor und zählt zu den Grundhaltungen in kirch-
mann, Uj. Neuner, Hofer, Uj. Parth, Zgf. Mitterer, Hptm. Ing. Sepp Dag lichen und weltlichen Belangen der Schützen. Weiters wird von den
Schützen auch Verantwortung gegenüber unserer Gemeinschaft gefor-
Die Jungschützen und die Schützen, welche die besten Schießer- dert. Verantwortung haben sie auch dann, wenn es darum geht, gutes
gebnisse des Jahres erreichen konnten, wurden mit wertvollen Preisen Altes zu erhalten, zu mahnen, wenn die Sonntage nicht mehr als Tage
bedacht. Die Schützenkette mußte Uj. Christoph Neuner an Uj. Walter des Herrn gefeiert werden, aber auch Verantwortung gegenüber den
Parth abgeben. Es konnten auch einige goldene und grüne Schützen- Mitmenschen, der Natur und Umwelt zu übernehmen.
schnüre vergeben werden. Mit Freude konnte Hptm. Dag fünf neue
Schützen angeloben, welche die Eidesformel auf die Fahne ablegten.
(Langjährigkeitsehrungen siehe letzte Seite!) Rollstuhl für das Altenwohnheim
Leider war Gerti Wenger erkrankt, der Bronzene Ehrenschild der FIEBERBRUNN - Die „Christian Blattl“ Kompanie Fieberbrunn
Kompanie konnte ihr erst zu einem späteren Termin überreicht wer- beabsichtigte, am Sonntag, dem 1. September 2002, eine öffentliche
den. Dabei lobte Hptm. Dag den jederzeitigen großen Einsatz und die Tombolaverlosung zu Gunsten des Altenwohnheimes in Fieberbrunn
Mitarbeit von Gerti zum Wohle der Kompanie. durchzuführen.
Ing. Sepp Dag, Hptm., Baon-Pressereferent Die ungünstigen Witterungsverhältnisse machten dem Vorhaben
aber einen Strich durch die Rechnung. Ungeachtet der ungünstigen
Witterungsverhältnisse ließen sich die „Christian-Blattl-Schützen“
Jahrtag in Ausservillgraten nicht beeinflussen und verkauften mit großem Erfolg die Tombolalose
an die Bevölkerung. Mit dieser Geste wurde das soziale Engagement
AUSSERVILLGRATEN - Traditionell am Seelensonntag rückt die der Schützen wieder unter Beweis gestellt. Die Vertreter und Bewoh-
Schützenkompanie mit der Musikkapelle zum gemeinsamen Kirch- ner des Altenwohnheimes Fieberbrunn freuten sich über diese Spende
gang aus. Der Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Schüt- von 730,– Euro, welche vom Obmann der Kompanie Olt. Georg Fleckl
zenkameraden wurde von Pfarrer Josef Mair zelebriert und vom im Namen der Marketenderinnen und Schützen am 18. Oktober über-
Männergesangsverein gestaltet. Zum gemeinsamen Kirchgang waren bracht wurde.
Nummer 1 - Feber 2003 23

Das Fest begann, wie in Tirol üblich, mit einer von Pfarrer Rudolf
Silberberger zelebrierten Feldmesse, an der die Bevölkerung und die
angereisten Schützenkameraden aus allen Teilen Tirols und Bayern
teilnahmen. Die Ehrensalve wurde von der Kompanie Vintl ausgeführt.
In den Festansprachen wurde an die Gründung der Partnerschaft
vor 20 Jahren erinnert.
Ein weiterer Höhepunkt des Festaktes war die Ehrung verdienter
Schützenkameraden: Alt-Hptm. Wilfried Stern wurde EHptm., Lt. Sig-
mar Span zum ELt. ernannt.

Schützentag in Imsterberg
IMSTERBERG - Der Seelensonntag 2002 war Schützentag in
Imsterberg. Nach dem Besuch des Gottesdienstes durch die gesamte
Kompanie fand am Kriegerdenkmal die traditionelle Heldenehrung
statt. Die Ehrensalve der fast vollständig angetretenen Kompanie für
die Gefallenen beider Weltkriege war mustergültig.
Der Obmann der Christian Blattl Schützenkompanie Olt. Georg Fleckl bei der Anschließend an das gemeinsame Mittagessen im Schützenheim
Übergabe des Schecks an die Heimbewohner. wurde die Jahreshauptversammlung mit den periodischen Neuwahlen
abgehalten. Dabei löste Matthias Schnegg den erkrankten Olt. Helmut
Mit diesem Betrag wurde ein Rollstuhl angeschafft. Die Vertreter Grässle ab, welcher zum EOlt. befördert wurde. Die übrigen Chargen
des Altenwohnheimes bedankten sich persönlich im Namen der Heim- wurden bestätigt.
bewohner für die großzügige Spende.

Wörgötter EHptm., Pressereferent des Baons

Ein Fest der Partnerschaft


FULPMES - Am Sonntag, dem 18. August 2002, veranstaltete die
Schützenkompanie Fulpmes, unter Hptm. Gotthard Pfurtscheller, aus
Anlass der 20-jährigen Partnerschaft zwischen der ortsansässigen und
der Kompanie Vintl „Bartlmä von Guggenberg“ aus Südtirol, ein
großes Schützenfest.

V.l. Fhr. Gabriel Schnegg, Waffenmeister Michael Schatz, Hptm. Hugo


Schnegg, Obm. Lt. Alfred Schiechtl, Schriftführer Harald Krajic, Kassier
Richard Baumgartner, Bgm. Alois Thurner, Olt. Matthias Schnegg

Die organisatorische Führung übernahm Lt. Alfred Schiechtl. Sein


Stv. wurde Werner Thurner; Kassier: Richard Baumgartner; Schrift-
führer: Harald Krajic; Waffenmeister: Michael Schatz; JS-Betr.: Olt.
Matthias Schnegg. Das Schützenheim betreuen weiterhin die Marke-
tenderinnen Sonja Schiechtl und Christina Gassner.
Erst am Abend konnte der neue Obmann das Schützenheim wieder
abschließen. Ein langer Schützentag und ein schönes Schützenjahr
fanden sein Ende.
Ehrung von verdienten Schützenkameraden der Kompanie Fulpmes mit Fah-
nenpatin KR Loni Mussmann EHptm. Alt-LR Alois Bassetti, EHptm. Wilfried Ausflug zum Monte Piano
Stern, Hptm. Gotthard Pfurtscheller (oben).
Die Schützenkompanie Vintl „Bartlmä von Guggenberg“ bei der Ehrensalve KAPPL - Strömender Regen und alles andere als gute Wetteraus-
am Kirchplatz (unten).
sichten konnten 23 Kappler Schützen und Marketenderinnen nicht
abhalten, schon um 6 Uhr früh Richtung Südtirol aufzubrechen, um
ein Stück Tiroler Geschichte zu besichtigen - das Freilichtmuseum am
Monte Piano.
Doch Petrus meinte es gut mit den Schützen und je weiter wir Rich-
tung Süden kamen, umso besser wurde das Wetter. Am Misurinasee
angekommen strahlte schließlich die Sonne vom Himmel. Nach der
Auffahrt zur Bosihütte erkundeten wir auf einem dreistündigen Rund-
gang die italienischen und österreichischen Stellungen auf diesem
einst so heftig umkämpften Berg. Für viele unserer Kameraden war es
der erste handfeste Kontakt mit den Geschehnissen des 1. Weltkrieges.
Alle waren sehr beeindruckt von den Mühen und Gefahren des
Gebirgskrieges, und der Wahnsinn des Krieges wurde allen nur zu
deutlich bewusst. Nach einer Stärkung auf der Bosihütte besichtigten
24 Nummer 1 - Feber 2003

wir noch die österreichische Festung Landro im Höhlensteintal, am


Fuße des Monte Piano. Die Kameradschaft wurde natürlich am Abend
auch noch beim gemütlichen Zusammensein gepflegt und Jung und
Alt genossen den Kurzurlaub. Am nächsten Tag stand noch eine klei-
ne Dolomitenrundfahrt auf dem Programm, bevor wir wieder müde,

Hptm. Johann Prantl überreicht Ehrengeschenke an die hübschen Marketen-


derinnen (Fotos: Schäffauer)

geweiht werden, an dieser Feier nahmen 15 Fahnenabordnungen des


Baons Schwaz teil.
Auch die Jungschützen waren rege tätig. Neben den Ausrückungen
Die Kriegsstellungen am Monte Piano beeindruckten die Kameraden der Kom- mit der Kompanie beteiligten sie sich am Baonsschirennen in Maurach
panie Kappl. und konnten schöne Erfolge verzeichnen. Auch am Bataillons-JS-
Schießen wurde teilgenommen, drei Mauracher Jungschützen fuhren
aber um einige tiefe Eindrücke reicher, die Heimfahrt antraten. Wer zudem nach Osttirol zur Landesmeisterschaft.
sich noch ein paar Bilder von unserem Ausflug ansehen will, kann Neben Ehrungen für langjährige treue Mitgliedschaft (siehe letzte
dies auf der Homepage der Schützenkompanie Kappl tun: http://mem- Seite!) konnten noch einige goldene, silberne und grüne Schützen-
bers.aon.at/schuetzen-kappl. schnüre vergeben werden.

Otto Siegele, Obmann Ramsauer Schützenjahrtag


Vollversammlung und Ehrungen RAMSAU i.Z. - Am Sonntag, dem 3. November 2002, feierten die
Ramsauer Schützen ihren mittlerweile traditionellen Schützenjahrtag
MAURACH a.A. - Nach dem Gottesdienst und der Kranzniederle- mit an-schließender Jahreshauptversammlung.
gung beim Kriegerdenkmal lud die Schützenkompanie Eben-Maurach,
die von Hptm. Johann Prantl kommandiert wird, zur diesjährigen Jah-
reshauptversammlung in das Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Maurach.
Neben zahlreichen Schützenkameraden konnte Obm. Josef Sattler
unter den zahlreichen Ehrengästen Bgm.-Stv. Johann Walser, den
Hptm. der Schützenkompanie Pertisau Hubert Wöll, die Ehrenkranz-
träger Joschi Kirchmair und Hans Rieser begrüßen. Ein besonderer
Gruß galt Klaus Gindl, der die Fahrt zum Oktoberfest nach München
organisierte.
Neben zahlreichen Ausrückungen zu kirchlichen und weltlichen
Anlässen ist besonders die Teilnahme an der Eröffnungsfeier zur Euro-
pameisterschaft im Wintertriathlon, Bundesheerangelobung in Perti-
sau und der Oktoberfesteinzug in München zu erwähnen. Zur großen
Freude aller Schützenkameraden konnte auch die neue Schützenfahne

Leistungsabzeichenschießen in Aschau/Thurnbach: V.l. Bgm. Franz Rauch,


Egger Silvia, Manfred Pfister, Michael Klammer, Tanja Huber, Hptm. Georg
Huber

Mit einer Stärke von 45 Schützen und sieben Marketenderinnen


wurde in der Ramsauer Kirche der bereits verstorbenen Schützen
gedacht. Die Messe wurde von Pfarrer Dr. Ignaz Steinwender zelebriert
und von der Bläsergruppe der Bundesmusikkapelle Hippach musika-
lisch umrahmt.
Anschließend wurden am Engelbert-Kolland-Platz den Ehrengästen
sowie der anwesenden Bevölkerung die Ehrensalven gewidmet.
Die anschließende Jahreshauptversammlung fand auch in diesem
Jahr wieder beim Gasthof „Theresia“ in Bühel statt.
Bgm.-Stv. Johann Walser, Hptm. Pertisau Hubert Wöll, Zgf. Christian Obrist Hptm. Georg Huber begrüßte die anwesenden Ehrengäste, unter
und Hptm. Eben-Maurach Johann Prantl (v.l.) ihnen: Bgm. Franz Rauch, Alt-Bgm. Johann Steiner, OSR Dir. Friedrich
Nummer 1 - Feber 2003 25

von Schützenkameraden und die Neuwahl auf dem Programm. Die


vom BMjr. Hans Steiner geleitete Neuwahl ergab die Wiederwahl des
bisherigen Kdt. Hptm. Alois Foidl und seines Stv. Alfred Foidl. Die
restlichen Funktionen ergaben ebenfalls keine Änderung. Die ermuti-
gende Aufwärtsentwicklung der Kompanie bestätigte die Angelobung
der neu eingetretenen Schützen Günther Huber, Robert Steger, BH HR
Dr. Hans Heinz Höfle und David Hass. Der Kdt. des Kameradschafts-
bundes St. Johann, Vizelt. i.R. Sepp Dessl und Kapellmeister der Bun-
desmusikkapelle St. Johann Wilhelm Kröll wurden für besondere Ver-
dienste um das St. Johanner Schützenwesen mit der Bronzenen Fel-
lermedaille ausgezeichnet.
Befördert zum Ptf. wurde Florian Hirschbichler, der Dienstgrad Uj.
wurde Georg Lindner zuerkannt. Hans Unterberger wurde zum Oj.
befördert. Der Hausherr Bgm. Sepp Grander betonte in seiner Kurzan-
sprache die Reife und das Verantwortungsbewusstsein der Feller
Einmarsch in die Ramsauer Kirche zum Schützenjahrtag
Schützen und nannte es ein Symbol der Wehrhaftigkeit und den Inbe-
griff unserer Heimat. Mit Freude erwarte er die „50 Jahr-Feier“ der Fel-
Neuner, und den Obm. der Bundesmusikkapelle Hippach Franz Rauch. ler Schützen, die im Rahmen des Baon Schützenfestes ihre Wieder-
Der Bericht des Hptm. (Obm.) Georg Huber umfasste eine Aufzäh- gründung feiern.
lung der im abgelaufenen Schützenjahr angefallenen Aktivitäten bzw. Wörgötter, EHptm., Pressereferent des Baons
Ausrückungen der Schützenkompanie Ramsau. Besonders zu erwäh-
nen ist hier die Engelbert-Kolland-Prozession, die seit Gründung der
Schützenkompanie im Jahr 1994 zu einem festen Bestandteil im Ram- Ehrungen bei der Reimmichl
sauer Kirchenjahr geworden ist. Schützenkompanie St. Veit i. Def.
Am Kleinkaliber-Stand in Aschau/Thurnbach erreichten heuer fol-
gende Marketenderinnen sowie Schützenkameraden das Leistungsab- ST. VEIT i. DEF. - Alljährlich am Seelensonntag nach dem hl. Amt
zeichen des Schützenregimentes Zillertal in Gold, Silber und Bronze: für verstorbene Mitglieder der Schützenkompanie und Musikkapelle
Marketenderin Silvia Egger - Gold, Hptm. Georg Huber - Silber, Peter mit Gefallenenehrung fand im Reimmichl-Saal die Jahreshauptver-
Huber - Silber, Michael Klammer - Bronze (mit Lorbeerkranz), Marke- sammlung statt.
tenderin Tanja Huber - Bronze, Manfred Pfister - Bronze Begrüßen konnte der Obmann unter anderem Bgm. Vitus Monitzer,
Baon-Kdt. Mjr. Klaus Riepler, Ehrenmitglied Alt-Bgm. Rudolf Obkir-
Manfred Pfister, Schriftführer cher sowie zahlreich erschienene Schützenkameraden.
Nach den Tätigkeitsberichten von Haupt- und Obmann wurden ver-
Schützenjahrtag der Feller Schützen dienstvolle Mitglieder geehrt (siehe letzte Seite!).
Für seine geleistete Arbeit in der Kompanie wurde der Waffenwart
Rieger Ernst mit der Bronzenen Verdienstmedaille des Bundes der
ST. JOHANN - Die festlich geschmückte Marktgemeinde St. Johann
Tiroler Schützenkompanien ausgezeichnet.
stand am 17. November 2002 im Zeichen des Schützenjahrtages mit
Gratulieren konnte die Kompanie Rudolf Obkircher und Alois Ort-
einer Kranzniederlegung als ehrendes Gedenken an die in beiden Welt-
ner zum 70. Geburtstag. Ihnen wurde ein Geschenk überreicht.
kriegen Gefallenen und Verstorbenen.
Die Schützenkompanie zählt derzeit 50 Mitglieder, die an zahlrei-
Die Feller Schützenkompanie, benannt nach dem Freiheitskämpfer
chen Ausrückungen teilnahmen.
Andreas Feller, hielt nach dem Gedenkgottesdienst in der Dekanats-
Hervorzuheben ist besonders die Karfreitag-Grabwache. Schützen
kirche, der vom Baons-Schützenkurat Dekan Dr. Josef Trausnitz zele-
bewachen alljährlich symbolisch das hl. Grab in der Kirche.
briert und von der Bundesmusikkapelle St. Johann musikalisch
Zum Schluss bedankte sich der Obmann noch einmal bei allen recht
umrahmt wurde, die Generalversammlung ab. Im Mittelpunkt der Jah-
herzlich für ihre geleistete Arbeit und lud zu einer Jause in kamerad-
reshauptversammlung standen Ehrungen, Beförderungen, Angelobung
schaftlicher Runde ein.
Franz Tegischer, Obmann

Ereignisreiches Jahr in Tulfes


TULFES - Am 3. November feierte die Speckbacher Schützenkom-
panie Tulfes ihren traditionellen Schützenjahrtag, der mit einer
Gedenkmesse, zelebriert von Pfarrer Florian Schomers (musikalisch
umrahmt von der Musikkapelle Tulfes), Kranzniederlegung und einer
Salve zu Ehren der Gefallenen beider Weltkriege begann.
Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung im Gasthaus
Neuwirt begrüßte Hptm. Dr. Ludwig Kössler die Marketenderinnen und
alle Schützenkameraden sowie im Besonderen die Ehrengäste, unter
ihnen Pfarrer Dr. Florian Schomers, Bez.-Kdt. Mjr. Florian Fischler,
Schützenkamerad und Bgm. Josef Gatt, EHptm. Josef Reichler, EOlt.
Josef Arnold, Ehrenkranzträgerin und Fahnenpatin Irma Reichler,
Fahnenpatin Maria-Luise Junker und Prof. Dr. Franz-Heinz Hye, der in
Angelobung der neu eingetretenen Schützen Günther Huber, Robert Steger, seinem Referat auf die Grundsätze des Tiroler Schützenwesens ein-
BH HR Dr. Hans Heinz Höfle und David Rass mit Hptm. Alois Foidl ging.
26 Nummer 1 - Feber 2003

paniegründung „Viertl Reit“ immer eine Funktion in der Führung der


Kompanie und war seit 1995 Hptm.
Bei der Abstimmung wurde Georg Hasser einstimmig zum neuen
Hptm., Josef Wiedmayr zum Olt. gewählt.
Über Vorschlag des neu gewählten Hptm. Georg Hauser wurde
Georg Pendl einstimmig zum „EHptm.“ ernannt und ihm für die Ver-
dienste um die Kompanie mit stehendem Applaus gedankt.

Wörgötter, EHptm., Pressereferent des Bataillons

Schützenjahrtag der Senseler Volders


VOLDERS - Am Seelensonntag, dem 3. November 2002, hielt die
Senseler Schützenkompanie Volders ihren traditionellen Schützenjahr-
tag ab. Nach dem Gedenkgottesdienst für die gefallenen und verstor-
Der geehrte Zgf. Helmut Arnold (Silber) mit Urkunde mit den Gratulanten
Obm. Hermann Junker, Hptm. Ludwig Kössler und Bez.-Kdt. Mjr. Florian
benen Schützenkameraden, der von der Senseler Musikkapelle Volders
Fischler (v.l.) musikalisch gestaltet wurde, fand am Dorfplatz die Heldengedenkfeier
mit General-de-Charge und Kranzniederlegung statt. Im Anschluss
Obm. Hermann Junker berichtete über die Aktivitäten des Jahres, daran hielt die Kompanie im Gasthof „Jägerwirt“ ihre Jahreshauptver-
wobei besonders zu erwähnen ist, dass die Einnahmen vom Krapfen- sammlung ab, bei der Hptm. Ing. Peter Rathgeber zahlreiche Ehrengäs-
verkauf bei der Speckbacher Gufelmesse (Voldertal) den österreichi- te willkommen heißen konnte, besonders den Bgm. von Volders, Dir.
schen Hochwasseropfern zugute gekommen ist. Max Harb, die Ehrenkranzträger Emmi Konzert, Alt-Bgm. Erwin Posch
Auch sportlich konnten die Tulfer Schützen überzeugen, bei den und MR Dr. Franz Laimer, den Obm. der Senseler Musikkapelle Gerald
Gesamttiroler- Schützenschimeisterschaften in Thaisten wurde man in Prenn und den Kdt. des Schützenbaons Rettenberg, Mjr. Manfred
der Mannschaftswertung guter Zweiter, und in den Einzelwertungen Sparber.
wurden ebenfalls mehrere Spitzenplätze erreicht.
Auch das Fußball-Dorfturnier haben die Schützen souverän
gewonnen.
Ein besonderer Punkt aber waren die Beförderungen und Ehrungen.
Mit der Silbernen Verdienstmedaille des Bundes der Tiroler Schüt-
zenkompanien wurde Zugführer Helmut Arnold für 30 Jahre Schrift-
führer (1971-2001) und mit der Bronzenen Verdienstmedaille des Bun-
des der Tiroler Schützenkompanien wurde Uj. Franz Reichler für 18
Jahre Fähnrich und jetzt Zeugwart ausgezeichnet.

Manfred Arnold, Schriftführer

Georg Pendl wird EHptm.


REITH - Im Mittelpunkt der 33. Jahreshauptversammlung der
Schützenkompanie „Viertl Reit“ stand die Neuwahl des Hptm. und der
Kommandantschaft. Hptm. Georg Pendl kandidierte nicht mehr. Pendl
Die ausgezeichneten Schützenkameraden mit Bgm. Hptm. Rathgeber
ist seit 1958 im Schützenwesen tätig, war zuerst bei der Feller Kom-
panie St. Johann aktiv, kam 1969 nach Reith und hatte seit der Kom-
Im Rahmen dieser Generalversammlung wurden auch Ehrungen
und Beförderungen langjähriger, aktiver Kompaniemitglieder vorge-
nommen (siehe letzte Seite!).
Befördert wurden Georg Erler, Franz Gabt und Andreas Klingen-
schmid zu Uj., Erwin Niederhauser zum Zgf.
Bei der heurigen Jahreshauptversammlung standen auch Neuwah-
len der Kompanieführung auf der Tagesordnung.
Hptm. Peter Rathgeber wurde in geheimer Wahl einstimmig wie-
derbestätigt. Alle übrigen Funktionsträger wurden per Akklamation
einstimmig gewählt.
Es sind dies Olt. Erich Klingenschmid, Lt. Hans Tschugg, Fhr. Wal-
ter Frischmann, DF Oj. Anton Thaler.
Martina Gabi, Verena Frischmann, Barbara Klingenschmid und
Claudia Kingenschmid sind als Marketenderinnen aufgenommen wor-
den.
Die bisher langgedienten Marketenderinnen Monika Klingenschmid
und Barbara Klingenschmid wurden mit Dankesworten des Hptm. und
einem Blumengruß in harmonischer Weise verabschiedet.
Der neue EHptm. Georg Pendl mit Baon-Kdt. Mjr. Josef Pockenauer und dem Mit Fahneneid feierlich angelobt wurde der heuer eingetretene
neuen Hptm. Georg Hauser (v.l.) Schützenkamerad Andreas Schmid.
Nummer 1 - Feber 2003 27

Jahresrückblick am Weerberg
WEERBERG - Die Schützenkompanie hielt am Sonntag, dem 9.
November 2002, ihre alljährliche Hauptversammlung mit Schützen-
jahrtag ab.
Obm. Hermann Schiffmann und Hptm. Willi Schößer konnten dabei
auf ein reges Schützenjahr zurückblicken. Die Kompanie nahm im
Jahr 2002 insgesamt an die ca. 50. Termine (Sitzungen, Ausrückungen
usw.) wahr und folgte allen Einladungen des Baons. Der Höhepunkt
des Jahres war natürlich das 54. Bataillons-Schützenfest, welches am
Weerberg durchgeführt wurde und mit großem Erfolg über die Bühne
ging. Gleichzeitig wagte Schiffmann Hermann auch einen kleinen
Ausblick in das nächste Schützenjahr. Die Kompanie wird im Jahr
2003 einen Ausflug in die Steiermark unternehmen und dort bei einer
Ausrückung die Weerberger Tracht präsentieren.
Ein sehr erfreulicher Tagespunkt waren natürlich auch heuer wie-
der die Ehrungen (siehe letzte Seite!).
Eine besondere Urkunde konnte Obm. Schiffmann und Hptm.
Schößer der langjährigen Marketenderin Monika Kreidl überreichen.
Sie bekam eine Auszeichnung für besondere Verdienste als langjähri-
ge Marketenderin.

Hptm. Johann Kirchmair, Obm. Lt. Markus Hölzl, Baon-Kdt. Mjr. Josef
Pockenauer mit den Geehrten Christian Pöll, Lisbeth Pöll, Annemarie Hölzl
und Walter Angerer (v.l.)

Jahrehauptversammlung
in Westendorf
WESTENDORF - Die „Andreas Hofer Schützenkompanie“ Westen-
dorf hielt am 3. November ihre Jahreshauptversammlung ab, wobei die
Wahl des Hauptmannes, Ehrungen und Angelobungen im Mittelpunkt
standen.
Hptm. Johann Kirchmair trat 1973 in die Kompanie ein, ist seit dort
im Ausschuss tätig und seit 1993 Hptm. der Kompanie. Seine Vertrau-
ensstellung als Kdt. bewirkte auch bei dieser Wahl ein einstimmiges
Ergebnis. Auch die anderen Funktionäre wurden mit keiner Stimm-
Ein Fototermin im Anschluss an die Ehrungen: (v.l) Obm. Hermann Schiff-
enenthaltung bestätigt. Die stärkste Jungschützengruppe des Baons
mann, Monika Kreidl, Hptm. Willi Schößer, Johann Kreidl, Bgm. Hans konnte sich durch die Angelobung von weiteren drei Jungschützen in
Tipotsch, Johann Danler dieser Position festigen. Mit der Marketenderinnen-Brosche ausge-
zeichnet wurden die langjährigen Marketenderinnen Lisbeth Pöll und
Annemarie Hölzl (siehe auch letzte Seite!). Einen besonderen Stellen-
Als Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich der
wert der Versammlung erreichte der Leistungsbericht der Jungschüt-
Obmann nochmals für das pflichtbewusste Ausrücken ,jedes Einzelnen
zen unter ihrem JS-Betr. Johann Baumgartner, die bei der Erstellung
und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Ausschusses.
des Wintersteller-Kreuzes anlässlich der 50-Jahr-Feier des Bataillons
auf dem Kitzbüheler Horn besonders aktiv waren.

Wörgötter, EHptm., Pressereferent des Baons

Bürgermeisterin Maria Unterberger -


Ehrenkranzträgerin
MILS - Anlässlich des diesjährigen Schützenjahrtags der Schützen-
kompanie Mils wurde der Milser Bürgermeisterin Maria Unterberger
der Ehrenkranz des Bundes überreicht.
Maria Unterberger war bis zu ihrer Hochzeit mit ihrem leider früh
verstorbenen Gatten und Schützen Marketenderin der Kompanie, ist
dem Schützenwesen immer verbunden geblieben und hat vor allem in
ihrer Zeit als Bürgermeisterin die Kompanie in ihren Anliegen ideell
und materiell unterstützt. Ihre begeisterte Teilnahme als Marketende-
Hochzeitsglocken für Weerer JS-Betr. Hannes Schiffmann und seiner Barbara rin der Bürgermeisterkompanie anlässlich des 50-jährigen Bestands-
am 11. Oktober 2002. Die Kompanie gratulierte! jubiläums des Bundes der Tiroler Schützenkompanien war ein
28 Nummer 1 - Feber 2003

besonderer Höhepunkt Bei der Jahres-


der „Schützenkarrie- hauptversammlung
re“ der Milser Bürger- am 23. November
meisterin. 2002 wurde über ein
Der Schützenjahr- sehr intensives
tag, an dem auch heu- Arbeitsjahr berichtet:
er Abordnungen von Das Schützenjahr
drei Südtiroler Kom- wurde am Sebastian-
panien (Meransen, sonntag mit einem
Mölten und Vahrn) Kirchgang begonnen.
und aller Milser Kor- Neben den fünf tradi-
porationen teilnah- tionellen Prozessionen
men, bot auch Gele- und der Ausrückung
genheit, EHptm. Her- beim Kirchenpatrozi-
mann Tiefenthaler für nium am Marga-
seine 60-jährige Mit- rethentag und der
gliedschaft zur Schüt- Heldengedenkfeier
zenkompanie Mils nahmen die Schützen
auszuzeichnen und zu auch bei verschiede-
Ehrenkranzträgerin Maria Unterberger bedanken. nen Festlichkeiten in
anderen Orten teil, so EHptm. Hermann Trenkwalder
zum Beispiel beim
Renovierung des Kriegerdenkmales Baonfest in Telfs, beim Alpenregionstreffen in Prutz und beim Baons-
fest in Innsbruck-Pradl. Wir durften auch den langjährigen Ehrenbür-
ger unserer Gemeinde, Dr. Otto von Habsburg, herzlich willkommen
OBERPERFUSS - Die Schützenkompanie hat in unzähligen Arbeits- heißen. Unsere Kompanie hat sich auch wieder beim Baonsschießen in
stunden und ohne finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand das Polling beteiligt und konnte mit der Mannschaft wiederum den 1.
Kriegerdenkmal restauriert. Bei der Heldengedenkfeier am Seelen- Platz erreichen. Thomas Abenthung ist in der Einzelwertung als Sie-
sonntag 2002 wurde das gelungene Werk unter Mitwirkung der Peter- ger hervorgegangen. Herzliche Gratulation!
Anich-Musikkapelle, des Bgm. Ewald Spiegl und der Gemeinderäte Insgesamt sind wir ohne die Arbeiten des Waffenmeisters und Klei-
sowie der Schützenkompanie von Cons. Walter Czernohaus feierlich derwarts ca. 80 mal ausgerückt. Zum ersten Mal wurden unsere neu-
eingeweiht. Ab 2002 wird nun das Kriegerdenkmal jährlich von einer en Mitglieder, Anja Gritsch, Martina Schlögl, Helena Schmid und
anderen Schützenfamilie gepflegt. Manuel Spieg, feierlich angelobt.
Hptm. Hermann Trenkwalder hat auf Grund seiner beiden Knieope-
rationen seine Funktion nach 10-jähriger Tätigkeit zurückgelegt. Des-
halb wurden Anton Schmid zum Hptm., Gottfried Schlögl zum Olt.,
Alois Mair zum Kompanie-Lt., Thomas Hueber zum Fahnen-Lt., Tho-
mas Zangerl zum Fhr. sowie Angelika Abenthung zur Schriftführerin
mit jeweils großer Mehrheit gewählt.
In seiner Laudatio hat der neue Hptm. auf die Verdienste von Her-
mann Trenkwalder hingewiesen, z.B.: Ehrenkompanie in Grinzens,
Ranggen und Imst, 1997 Zeltfest anlässlich des 2. Kanonentreffens,
Ausbau des neuen Schützenlokals usw. Auf Antrag des Ausschusses
wurde der scheidende Hptm. von der Vollversammlung einstimmig
zum EHptm. ernannt.
Herbert Triendl, der nunmehr 50 Jahre Mitglied unserer Kompanie
ist, konnte ebenso einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt werden.
Der stellvertretende LKdt. Baon-Kdt. Mjr. Stefan Zangerl, GR
Johann Kirchmair, Gerhard Schmid als Obm. der Musikkapelle sowie
Kapellmeister Hermann Kuen gaben mit ihrer Anwesenheit und ihren
Grußworten unserer Jahreshauptversammlung die Ehre.
Unsere langjährige Marketenderin Andrea Gritsch, die unserer
Kompanie 14 Jahre treu zur Seite gestanden ist, wurde feierlich ver-
abschiedet. Ihre Verdienste für die Kompanie wurden 1999 mit dem
neu geschaffenen Ehrenzeichen für Marketenderinnen beim Batail-
lonsfest in Seefeld gebührend gewürdigt. Andrea, nochmals herzlichen
Dank für deine Verlässlichkeit, Treue und für die vielen Schnapsl’n!

Spende für den Gesundheits- und


Sozialsprengel
WEER - Es ist schon Tradition, dass sich die Schützenkompanie
Weer kurz nach dem Jahreswechsel beim Gesundheits- und Sozial-
Das Kriegerdenkmal in Oberperfuss nach der gelungenen Renovierung sprengel Weer und Umgebung mit einer Spende einstellt.
Nummer 1 - Feber 2003 29

Davon hat 500,– Euro eine Tiroler Familie mit sieben Kindern,
davon vier schwer krank, erhalten.
Eine Witwe im Unterland mit drei minderjährigen Kindern konnte
ebenfalls mit 500,– Euro unterstützt werden.
Der gesamte Weihnachtsmarkt wurde vom Hptm. der Sistranser
Schützenkompanie Adolf Raitmair perfekt organisiert. Neben der Aus-
schank von Kinderpunsch, Glühwein, Suppen und Würstln gab es an
den Standln der Schützen auch allerlei Gebasteltes und selbstgemach-
te Köstlichkeiten zu kaufen. Wie jedes Jahr fanden die Kekse, das
frisch gebackene Brot und die Zelten unserer Schützenfrauen reißen-
den Absatz und waren bald ausverkauft. Wie der Zufall so spielt, hat
der neu gewählte Obmann Andreas Kirchmair beim Kameradschafts-
schießen einen Geschenkskorb gewonnen und diesen spontan für den
wohltätigen Zweck spendiert.
Der Weihnachtsmarkt am Kirchplatz gehört mittlerweile zu Weih-
nachten wie das Christkind zum heiligen Abend. Aber dazu braucht es
viele Mithelfer, die einen Teil ihrer knapp bemessenen Zeit vor Weih-
Hptm. Herbert Schöffauer und Kassier Robert Jenewein bei der Übergabe der nachten opfern – ihnen allen gebührt ein herzliches „Vergelt’s Gott“.
Spende an Geschäftsführerin Elisabeth Meixner und Sprengelobm. Bgm.
Erwin Eberharter Andreas Kirchmair, Obmann
Nachdem der Harfinist Sepp Tatzreiter auf das Honorar für das
Musizieren beim Kameradschaftsabend der Kompanie zugunsten des
Sprengels verzichtet hatte, legten die anwesenden Schützenkameraden
ihre persönlichen freiwilligen Spenden dazu, sodass den fleißigen Hel-
fern des Sozialsprengels schließlich ein Scheck in der Höhe von Euro
500,– zum Ankauf wichtiger Pflegebehelfe übergeben werden konnte.
Sprengelobmann Bgm. Erwin Eberharter dankte dem Hptm. und sei-
nen Weerer Schützen für dieses Zeichen der Hilfsbereitschaft, das den
pflegebedürftigen Menschen der Region zugute kommen wird.

Sonnenburger Schützen Sistrans


spenden 1.000,– Euro
Der 5. Weihnachtsmarkt am 15. Dezember in Sistrans war wieder Dank der tatkräftigen Mithilfe der Schützenkameraden und ihrer Frauen
ein großer Erfolg. Die Schützenkompanie Sistrans konnte bei ihrem konnten am Verkaufs- und Verpflegungsstand der Sistranser Schützen 1.000,–
Standl einen Reinerlös von Euro 1.000,– erzielen. Euro Reingewinn für wohltätige Zwecke erzielt werden.

Vorankündigung:

Ausstellungen in Nord- und Osttirol


„Einst Feinde - Heute Freunde; Schützen der Alpenregion“

19. März 2003: Eröffnung der Ausstellung Innsbruck, E.-Wallnöfer-Platz 1-3,


19. März–5. April Neues Landhaus, Landhaussaal

3.–18. Mai Lienz, Kärntner Str. 8, BORG, Spitalskirche

23. Mai–15. Juni Landeck, Bezirksmuseum Schloss Landeck

13.–26. September Kufstein, Fischergries 2, Saal, Stadtwerke

11. –26. Oktober Schwaz, Franz-Josef-Str. 2, Rathaus

3.–23. November Imst, Rennstr., Schützenheim


30 Nummer 1 - Feber 2003

Wir gedenken unserer Verstorbenen


Drei Todesfälle Allen, die ihn gekannt haben,
ist er als angenehmer und gesel-
Liebe und Begeisterung eintrat.
Bei unzähligen Arbeitseinsätzen,
im Baon Lechtal liger Mensch in Erinnerung. Der wie Bau der Veitlkapelle, Ausbau
„Völkl Seppl“, wie man ihn des Schützenheimes, Erstellung
ELMEN/HOLZGAU/STEEG - früher nannte, war ein Kamerad, des Friedhofskreuzes der Pfarre
Das Baon Lechtal hat in den letz- der gerne plauderte und von sei- Reith bei Kitzbühel, bei den Aus-
ten Jahren drei Persönlichkeiten nen Erlebnissen, aus seinem rückungen und der Betreuung
verloren, die über 30 Jahre das großen Erfahrungsschatz als kranker Schützenkameraden
Schützenwesen im Lechtal ent- Bauer, der er mit Leib und Seele zeigte er seine Einstellung zum
scheidend mitgestaltet haben. war und als langjähriger Kdt. Schützenwesen.
und EKdt. der Freiwilligen Feu- Zgf. Lorenz Hochkogler wur-
erwehr von Elvas erzählte. Er de am 18. November 2002 auf
Hptm. Fritz wusste sich um eine gerechte dem Friedhof Kirchberg zur letz-
Eisnecker † Sache zu wehren, aber er konnte
auch zuhören. Die Schützenkom-
Hptm. Fritz Eisnecker war 14 Hptm. Hugo Bader † panie Alte Pfarre Natz verliert
Jahre Hptm. der Schützenkom- mit Josef Huber ein Gründungs-
panie Elmen, 24 Jahre Baon- mitglied und einen begeisterten,
aufzubauen. Eine Quote, die
Schriftführer und sieben Jahre bis zu seinem allzu frühen und
sicher nicht alltäglich ist.
Baon-Kassier. plötzlichen Tode aktiven und
treuen Schützenkameraden.
Olt. Bruno Gott schenke ihm ewigen
Geiger † Frieden und uns die Kraft, seiner
stets zu gedenken und die Erin-
nerung an ihn wach zu halten.
Olt. Bruno Geiger war 20 Jah- Der Friede sei mit dir!
re aktives Mitglied der Schützen-
kompanie Steeg und weitere 10
Jahre EObm. Er war ein angese-
hener, umsichtiger und großzü- Zgf. Lorenz Hochkogler †
giger Obmann.
ten Ruhe gebettet und von sei-
nen Kameraden mit einer
Ehrensalve verabschiedet.

Wörgötter, EHptm.
Hptm. Fritz Eisnecker † Pressereferent des Baons

Seine ruhige Art und seine


Besonnenheit verliehen seinem Qualität der Bilder
Wort Gewicht und so manche
Josef Huber †
Die Qualität der eingesandten
Unstimmigkeit konnte dadurch
Bilder wird zum Teil leider
schnell ausgeräumt werden.
immer schlechter. Diese Qua-
litätseinbußen rühren meistens
Hptm. Hugo Zgf. Lorenz auch nicht von den digitalen
Olt. Bruno Geiger † Kameras her (vorausgesetzt es
Bader † Hochkogler † wird eine hohe Auflösung ver-
Wir werden unsere Kamera- wendet), sondern vielmehr von
Hptm. Hugo Bader führte die den in guter Erinnerung behal- KIRCHBERG - Am 14. den Ausdrucken solcher Auf-
Kompanie Holzgau 32 Jahre ten und ihnen stets dankbar sein November 2002 verstarb nach nahmen, die in der Regel auf
lang. für alles, was sie für das Schüt- langer schwerer Krankheit der Tintenstrahldruckern (auch
Seinem schneidigen Auftreten zenwesen im Lechtal und darü- Zgf. der Kompanie „Viertl Reit“ Fotodrucker fallen darunter)
und seiner Begabung, das rechte ber hinaus geleistet haben. Lorenz Hochkogler. gemacht werden. Diese Aus-
Wort zur richtigen Zeit in ange- Er trat bereits im Jahre 1972 drucke wirken für das Auge
messenem Ton zu finden, war es in die Kompanie ein und wurde zwar einwandfrei, beim Scan-
zuzuschreiben, dass es ihm Josef Huber † im Laufe seiner Mitgliedschaft nen treten allerdings Probleme
gelungen ist, in einer kleinen zum Zgf. befördert. Lorenz durch Interferenzen auf. Wenn
Gemeinde mit 200 männlichen ELVAS - Unlängst verstarb in Hochkogler war stets ein treuer möglich, immer Originalfotos
Einwohnern eine Schützenkom- Elvas Josef Huber, „Kienast-Bau- Kamerad, der für die Ideale der den Artikeln beilegen.
panie mit 40 aktiven Schützen er“, im 76. Lebensjahr. Tiroler Schützen mit voller Kraft,
Nummer 1 - Feber 2003 31

Termine 2003
Welsch-, Süd- Ost-, Nordtirol und Bayern (siehe auch Terminkalender im Internet)
16. Feber: Andreas-Hofer-Landesfeier des WTSB
20. Feber: Andreas Hofer - gemeinsame Landesgedenkfeier am Bergisel
20. Feber: Andreas-Hofer-Gedenkfeier in Mantua
20. Feber: 75. Geburtstag S.E. Friedrich Kardinal Wetter
23. Feber: Andreas-Hofer-Landesfeier des SSB in Meran
19. März: Eröffnung der Ausstellung „Einst Feinde - Heute Freunde,
Schützen der Alpenregion“ in Innsbruck
30. März: Bundesgeneralversammlung des BBGSK in Miesbach
6. April: Bundesversammlung BTSK in Innsbruck
24. April: Kundgebung „Tirol unterm Beil - 80 Jahre Faschismus in Südtirol” in Bozen
3. Mai: Bundesversammlung des SSB in Bozen
4. Mai: Patronatstag des BBGSK in Rottach-Egern, ausgerichtet von der
Gebirgsschützenkompanie Tegernsee
25. Mai: 50-jähriges Wiedergründungsjubiläum der Kompanie Vahrn
17. Mai: Alpenregionsschießen in Innsbruck/Hötting
1. Juni: Bataillonsfest Wintersteller in St. Johann i. T.
1. Juni: 25-jähriges Wiedergründungsjubiläum Kompanie „Pater Haspinger“ Klausen
15. Juni: Bataillonsfest des Bataillons Inn-Chiemgau in Verbindung mit dem
50-jährigen Wiedergründungsfest der Gebirgsschützenkompanie Flintsbach
15. Juni: Gründungsfest der Kompanie Leifers
15. Juni: Bezirksschützenfest des Bezirks Pustertal in Pfalzen
22. Juni: Bataillonsfest Lienzer Talboden in Oberlienz
6. Juli: Bataillonsfest Imst-Petersberg
6. Juli: Bataillonsfest Sonnenburg in Völs
13. Juli: Bataillonsfest Oberes Zillertal in Mayrhofen
13. Juli: Bataillonsfest Schwaz in Jenbach
13. Juli: Bataillonsfest Kufstein in Schwoich
14. Juli: 70. Geburtstag S.K.H. Herzog Franz von Bayern
17.–20. Juli: JS-Zeltlager des SSB in Radein
20. Juli: Baonsfest des Bataillons Schlerngebiet/Grödnertal in Wolkenstein
20. Juli: Bataillonsfest Wipptal in Matrei a. B.
20. Juli: Bataillonsfest Hörtenberg in Mieming
20. Juli Bataillonsfest Ötztal in Längenfeld
20. Juli: Bataillonsfest Oberes Iseltal in Matrei i. O.
20. Juli: 300-Jahr-Feier der Sturmfahne Taufers im Pustertal in Sand in Taufers.
26. Juli: Annatag - Festakt bei der Annasäule in Innsbruck
27. Juli: 45-jähriges Wiedergründungsjubiläum Kompanie Kastelruth
27. Juli: Bataillonsfest Vorderes Zillertal in Uderns
27. Juli: Bezirksfest Reutte in Elbigenalp
1. August: Isarwinkler Schützenwallfahrt in Ellbach/Tölz (nur Isargau)
3. August: Bataillonsfest Oberland (Osttirol) in Innervillgraten
3. August: Regimentsfest Oberland in Imst
10. August: Talschaftsfest Paznaun in Galtür
10. August: Bataillonsfest Pitztal in Arzl
31. August: Bataillonsfest Innsbruck-Allerheiligen
7. September: Talschaftsfest Landeck-Umgebung in Landeck
14. September: Fahnenweihe GSK Waakirchen
21. September: Oktoberfest - Trachten- und Schützenzug
26.–28. September: 41. Bundesschießen in Bad Tölz und Kreuth
12. Oktober: Schützenwallfahrt in Absam
8. Dezember: Adventsingen des BBGSK
12. Dezember: 50 Jahre Kiem-Pauli-Stiftung des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien
32 Nummer 1 - Feber 2003

Für langjährige Treue zur Kompanie wurden geehrt:


Kompanie für 50 und mehr Jahre für 40 Jahre für 25 Jahre für 15 Jahre

Prettau Adolf Rubner, Oskar Mair,


Dietmar Rubner Johann Pipperger

„Blasius Trogmann“ Untermais Günther Weiss

„Peter Kemenater“ Schabs Manfred Pedevilla, Gregor Gasser,


Heinrich Lanz, Klaus Oberhuber,
Lt. Günther Ploner

Latzfons Olt. Georg Rauter,


Lt. David Unterthiner

St. Veit i. Def. Alt-Bgm. Rudolf Obkircher Michael Prast Hptm.-Stv. Hansjörg Berger, Josef Niederwanger,
(Ehrenmitglied), Johann Lt. Hermann Stemberger, Hubert Rieger,
Niederwanger, Alois Oswald Grimm, Herbert Stemberger
Ortner, Paul Obkircher, Josef Großlercher
Peter Monitzer

Fulpmes Mathias Denifl, Hptm. Gotthard Pfurtscheller,


Heinrich Raich Lt. Toni Erhard,
Meinrad Ennemoser

Volders DF. Oj. Anton Thaler Uj. Erwin Niederhauser Ptf. Georg Erler, Ptf. Franz Gabl,
Ptf. Andreas Klingenschmid
(Blaiken), Olt. Erich Klingenschmid

Westendorf Uj. Walter Angerer, Ptf. Christian Eberl


Uj. Christian Pöll

Ausservillgraten Heinrich Bachmann sen. Hptm.-Stv. Andreas Leopold Leiter, Johann Heinrich Bachmann jun.,
Weitlaner, Johann Trojer Mühlmann, Paul Walder, Leopold Walder, Otto
Peter Weitlaner Weitlaner, Konrad Wurzer

Achenkirch Lt. Friedrich Schweinberger Albert Grimm, Alfred Eder, Max Jaud, Josef Messner
Hubert Höllwart Walter Sarg

Weerberg Oj. Johann Kreidl Danler Johann

„Alter Schießstand“ EHptm. Ander Schweiger Hptm. Ing. Sepp Dag,


Innsbruck (70 Jahre) Dr. Paul Kummer,
Egon Stockner

Maurach a.A. Zgf. Christian Obrist Lt. Anton Brunner

Andreas-Hofer-Bild wieder erhältlich!


Aufgrund der starken Nachfrage war es notwendig, das im Herbst
2002 neu aufgelegte und binnen kurzer Zeit wieder vergriffene Bild
„Andreas Hofer (1767–1810), Oberkommandierender in Tirol 1809“
nach einem Ölgemälde von Franz von Defregger (1835–1921) nach-
zudrucken. Das Bild (48 x 60 cm, auf Kunstdruck 150 gr./m2) ist in
den jeweiligen Bundeskanzleien erhältlich:
SSB, Bozen, Tel. 0 471 / 97 40 78, Fax 98 21 14, e-mail:
info@schuetzen.com - WTSB, Carlo Cadrobbi, Mezzocorona, Tel.
0 461 / 60 28 86 - BTSK, Innsbruck, Tel. 0 512 / 56 66 10, Fax 58
17 67.