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DIN EN ISO 11666:2011-04

Nationales Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 11666:2010) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 121 „Schweißen“, dessen
Sekretariat vom DIN (Deutschland) gehalten wird, in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee
ISO/TC 44 „Welding and allied processes“ im Rahmen der Wiener Vereinbarung erarbeitet.

Das zuständige deutsche Gremium ist der NA 062-08-23 AA „Ultraschallprüfung“ im Normenausschuss


Materialprüfung (NMP).

Der Norm-Entwurf prEN 1712:2007 wurde als ISO/DIS 11666:2008 unverändert übernommen.

Die im Normtext zitierten Internationalen Normen ISO 17635, ISO 17640 und ISO 23279 sind ebenfalls
Übernahmen Europäischer Normen. Dabei wird

EN 1713 zu EN ISO 23279


EN 1714 zu EN ISO 17640
EN 12062 zu EN ISO 17635

Für die in diesem Dokument zitierten Internationalen Normen wird im Folgenden auf die entsprechenden
Deutschen Normen hingewiesen:

ISO 5817 siehe DIN EN ISO 5817


ISO 17635 siehe DIN EN ISO 17635
ISO 17640 siehe DIN EN ISO 17640
ISO 23279 siehe DIN EN ISO 23279

Änderungen

Gegenüber DIN EN 1712:2002-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Abschnitt 3 wurde in die neuen Abschnitte 3 „Messung der Länge von Anzeigen“ und 4 „Schwellen und
Grenzen“ umgearbeitet;

b) Abschnitt 4 wurde zum neuen Abschnitt 5 umgearbeitet;

c) die Bilder in Anhang A wurden vollständig neu gezeichnet;

d) Tabellen A.1 bis A.3 wurden neu aufgenommen.

Frühere Ausgaben

DIN EN 1712: 1997-09, 2002-09

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DIN EN ISO 11666:2011-04

Nationaler Anhang NA
(informativ)

Literaturhinweise

DIN EN ISO 5817, Schweißen — Schmelzschweißverbindungen an Stahl, Nickel, Titan und deren
Legierungen (ohne Strahlschweißen) — Bewertungsgruppen von Unregelmäßigkeiten

DIN EN ISO 17635, Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißverbindungen — Allgemeine Regeln für
metallische Werkstoffe

DIN EN ISO 17640, Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißverbindungen — Ultraschallprüfung — Techniken,


Zulässigkeitsgrenzen und Bewertungskriterien

DIN EN ISO 23279, Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißverbindungen — Ultraschallprüfung —


Charakterisierung von Anzeigen in Schweißnähten

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DIN EN ISO 11666:2011-04

— Leerseite —

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EUROPÄISCHE NORM EN ISO 11666
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Dezember 2010

ICS 25.160.40 Ersatz für EN 1712:1997

Deutsche Fassung

Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißverbindungen —


Ultraschallprüfung —
Zulässigkeitsgrenzen
(ISO 11666:2010)

Non-destructive testing of welds — Contrôle non destructif des assemblages soudés —


Ultrasonic testing — Contrôle par ultrasons —
Acceptance levels Niveaux d’acceptation
(ISO 11666:2010) (ISO 11666:2010)

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 14. Dezember 2010 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN-CENELEC oder bei jedem CEN-
Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen,
Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn, dem Vereinigten
Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2010 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN ISO 11666:2010 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
DIN EN ISO 11666:2011-04
EN ISO 11666:2010 (D)

Inhalt Seite

Vorwort ................................................................................................................................................................3
1 Anwendungsbereich .............................................................................................................................4
2 Normative Verweisungen ......................................................................................................................4
3 Messung der Länge von Anzeigen.......................................................................................................4
4 Empfindlichkeitsschwellen und -grenzen ...........................................................................................5
5 Zulässigkeitsgrenzen ............................................................................................................................5
5.1 Allgemeines............................................................................................................................................5
5.2 Anzeigen in Längsrichtung...................................................................................................................6
5.3 Anzeigen in Querrichtung .....................................................................................................................6
5.4 Zusammenfassung von Anzeigen........................................................................................................6
5.5 Gesamtlänge zulässiger Anzeigen.......................................................................................................7
Anhang A (normativ) Schwellen und Grenzen .................................................................................................9
Anhang B (normativ) Auswertetechnik mit fester Amplitudenschwelle .....................................................21

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EN ISO 11666:2010 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 11666:2010) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 121 „Schweißen“, dessen
Sekretariat vom DIN gehalten wird in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee ISO/TC 44 „Welding
and allied processes“ im Rahmen der Wiener Vereinbarung erarbeitet.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Juni 2011, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis Juni 2011 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Texte dieses Dokuments Patentrechte berühren können.
CEN [und/oder] CENELEC sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu
identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt EN 1712:1997.

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,
Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei,
Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

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EN ISO 11666:2010 (D)

1 Anwendungsbereich
Diese Internationale Norm legt die Zulässigkeitsgrenzen 2 und 3 für die Ultraschallprüfung von voll durch-
geschweißten Schweißnähten in ferritischen Stählen fest, die den Bewertungsgruppen B und C von ISO 5817
entsprechen. Eine Zulässigkeitsgrenze entsprechend Bewertungsgruppe D von ISO 5817 wurde in diese
Norm nicht aufgenommen, da eine Ultraschallprüfung für Schweißnähte dieser Bewertungsgruppe im
Allgemeinen nicht verlangt wird.

Diese Zulässigkeitsgrenzen sind anwendbar für Prüfungen, die nach ISO 17640 durchgeführt werden.

Diese Internationale Norm ist anwendbar für die Prüfung von voll durchgeschweißten Schweißnähten in
ferritischen Stählen im Wanddickenbereich von 8 mm bis 100 mm. Sie kann auch für andere
Schweißnahttypen, andere Werkstoffe und Wanddicken über 100 mm angewendet werden, vorausgesetzt,
die Prüfungen wurden unter entsprechender Berücksichtigung von Geometrie und akustischen Eigenschaften
des Bauteils durchgeführt und es kann eine Prüfempfindlichkeit erreicht werden, mit der die
Zulässigkeitsgrenzen dieser Norm angewendet werden können. Die Nennfrequenz für die nach dieser
Europäischen Norm verwendeten Prüfköpfe liegt zwischen 2 MHz und 5 MHz, sofern nicht erhöhte
Schallschwächungen oder erhöhte Anforderungen an die Auflösung andere Frequenzen erfordern. Die
Anwendung dieser Zulässigkeitsgrenzen bei Prüfungen mit Frequenzen außerhalb des genannten Bereichs
bedarf zuvor einer kritischen Betrachtung.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten
Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte
Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).

ISO 5817, Welding — Fusion-welded joints in steel, nickel, titanium and their alloys (beam welding excluded)
— Quality levels for imperfections

ISO 17635, Non-destructive testing of welds — General rules for fusion welds in metallic materials

ISO 17640, Non-destructive testing of welds — Ultrasonic testing — Techniques, testing levels, and assess-
ment

ISO 23279, Non-destructive testing of welds — Ultrasonic testing — Characterization of indications in welds

3 Messung der Länge von Anzeigen


Die Länge einer Anzeige muss durch Messen derjenigen Strecke in Längsrichtung bestimmt werden, bei der
die Echohöhe die Beobachtungsschwelle überschreitet, wobei die Methode mit fester Amplitudenschwelle
nach Anhang B anzuwenden ist.

Für die Messung der Länge von Anzeigen dürfen, falls festgelegt, alternative Techniken angewendet werden.

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EN ISO 11666:2010 (D)

4 Empfindlichkeitsschwellen und -grenzen


Die Empfindlichkeitseinstellung darf nach einem der folgenden Verfahren durchgeführt werden. Für die
Empfindlichkeitseinstellung und die folgenden Prüfungen muss dieselbe Technik angewendet werden:

a) Technik 1: Beruhend auf Querbohrungen mit 3 mm Durchmesser;

b) Technik 2: Beruhend auf der Abstand-Verstärkung-Größe-(AVG)-Methode unter Verwendung von Flach-


bodenbohrungen;

c) Technik 3: Unter Verwendung der Bezugslinienkurve einer Rechtecknut von 1 mm Tiefe und 1 mm Breite;

d) Technik 4: Unter Verwendung der Tandemtechnik mit Bezug auf eine Flachbodenbohrung mit 6 mm
Durchmesser.

Wie in ISO 17640 festgelegt, werden in dieser Norm vier Schwellen und Grenzen angewendet:

1) Bezugsschwelle;

2) Beobachtungsschwelle;

3) Registrierschwelle (für zwei Zulässigkeitsgrenzen, Bezugsschwelle gleich Zulässigkeits-


grenze 4 dB);

4) Zulässigkeitsgrenzen (für zwei Bewertungsgruppen).

Alle Schwellen und Grenzen sind mit den Bezugsreflektoren nach Tabelle A.1 verbunden.

Anhang A spezifiziert die Schwellen.

5 Zulässigkeitsgrenzen

5.1 Allgemeines

Der Zusammenhang zwischen den Zulässigkeitsgrenzen, den Prüfklassen und den Bewertungsgruppen sind
in ISO 17635 angegeben (siehe auch Tabelle 1).

Tabelle 1 — Ultraschall-Echoimpulstechnik (UT)

Bewertungsgruppe nach Prüftechnik und -klasse Zulässigkeitsgrenze nach


ISO 5817 nach ISO 17640a ISO 11666
B Mindestens B 2
C Mindestens A 3
D Mindestens A 3b
a Falls die Charakterisierung von Anzeigen gefordert wird, muss ISO 23279 gelten.
b UT ist nicht zu empfehlen, kann aber in einer Spezifikation festgelegt sein (mit den gleichen Anfor-
derungen wie Bewertungsgruppe C).

Die Zulässigkeitsgrenzen in diesem Dokument gelten für alle in ISO 17640 festgelegten Prüfklassen und
Techniken einschließlich der Prüfungen mittels Senkrechtprüfköpfen.

Falls eine Charakterisierung nach ISO 23279 festgelegt wurde, sind flächige Anzeigen unzulässig und für
nicht flächige Anzeigen gelten die im vorliegenden Dokument angegebenen Zulässigkeitsgrenzen.

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EN ISO 11666:2010 (D)

Falls eine Charakterisierung nicht festgelegt wurde, gelten die im vorliegenden Dokument angegebenen
Zulässigkeitsgrenzen für alle Anzeigen.

5.2 Anzeigen in Längsrichtung

Tabelle A.1 enthält Angaben zu den Techniken, die zur Bewertung der Anzeigen nach ISO 17640 verwendet
werden unter Einbeziehung der zugehörigen Bewertung und der Zulässigkeitsgrenzen. Tabelle A.2 legt die
Zulässigkeitsgrenzen für die Technik 2 unter Anwendung von Transversalwellen fest. In Tabelle A.3 sind die
Zulässigkeitsgrenzen für die Technik 2 unter Anwendung von Longitudinalwellen festgelegt.

Für Techniken 1 (Querbohrungen) und 3 (Rechtecknut), siehe Bilder A.1 bis A.4.
Für Techniken 2 (Kreisscheibenreflektoren) und 4 (Tandemtechnik), siehe Bilder A.5 bis A.8.

Alle Anzeigen mit einer Echohöhe unterhalb der Zulässigkeitsgrenze, deren Länge (über der Beobachtungs-
schwelle) jedoch größer als die Wanddicke t ist, müssen im Wanddickenbereich 8 mm d t < 15 mm oder für
alle anderen Wanddickenbereiche bei t/2 oder 20 mm, je nachdem, welcher Wert größer ist, weiteren
Prüfungen unterzogen werden. Bei diesen zusätzlichen Prüfungen muss ein/müssen mehrere weitere Ein-
schallwinkel und, sofern festgelegt, die Tandemtechnik angewendet werden.

Die abschließende Bewertung erfolgt anhand der gemessenen maximalen Werte für Echohöhe und Länge.

5.3 Anzeigen in Querrichtung

Wenn die Bewertung von Anzeigen in Querrichtung festgelegt ist, sind die in 5.2 angegebenen Zulässig-
keitsgrenzen anwendbar.

5.4 Zusammenfassung von Anzeigen

Die Zusammenfassung basiert auf der Länge und der Trennung von zwei zulässigen Anzeigen, deren Echo-
höhen die Registrierschwelle überschreiten. Die Länge einer Gruppe darf nicht für eine weitere Zusammen-
fassung angewendet werden.

Zur Bewertung muss eine Gruppe von Anzeigen als einzelne Einheit betrachtet werden, wenn:

a) der Abstand, dx, kleiner als das Doppelte der Länge der längsten Anzeige ist (siehe Bild 1);

b) der Abstand, dy, kleiner als die Hälfte der Wanddicke, jedoch nicht größer als 10 mm ist;

c) der Abstand, dz, kleiner als die Hälfte der Wanddicke, jedoch nicht größer als 10 mm ist.

Die kombinierte Länge beträgt:

l12 l1  l2  dx

(siehe Bild 2).

Die kombinierte Länge, l12, und die größere maximale Echohöhe der beiden Anzeigen müssen dann nach
den in Tabelle A.1 angegebenen anwendbaren Zulässigkeitsgrenzen bewertet werden.

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende

dx, dy, dz Abstand in x-, y- und z-Richtung


ln Länge der individuellen Anzeige n = 1 … 3

Bild 1 — Geometrische Anordnung von gehäuften Anzeigen

Legende

dx Abstand in x-Richtung
l1, l2 Länge der individuellen Anzeigen
l12 Kombinierte Länge der Anzeige

Bild 2 — Länge einer Gruppe von Anzeigen

5.5 Gesamtlänge zulässiger Anzeigen

Die Gesamtlänge aller zulässigen Einzelanzeigen oberhalb der Registrierschwelle wird für einen festgelegten
Abschnitt der Schweißnahtlänge als Summe der Längen sowohl der Einzelanzeigen als auch der aneinander-
gereihten Anzeigen der kombinierten Länge angegeben.

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Legende
lc kombinierte Länge
lc l2  l3  l45  l6
lw Schweißnahtlänge
ln mit n = 1 … 7, Einzelanzeigen

Bild 3 — Gesamtlänge der Anzeigen

In jedem Abschnitt einer Schweißnaht mit einer Länge, lw, darf die maximale Gesamtlänge aller zulässigen
Einzelanzeigen oberhalb der Registrierschwelle 20 % dieser Länge für die Zulässigkeitsgrenze 2 oder 30 %
dieser Länge für die Zulässigkeitsgrenze 3 nicht überschreiten, wobei im Wanddickenbereich t < 15 mm
lw 6 t und im Wanddickenbereich t t 15 mm lw 100 mm ist.

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EN ISO 11666:2010 (D)

Anhang A
(normativ)

Schwellen und Grenzen

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 2
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.1 — Schwellen für die Techniken 1 und 3 für Wanddicken von 8 mm bis 15 mm –
Zulässigkeitsgrenze 2

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Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 3
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.2 — Schwellen für die Techniken 1 und 3 für Wanddicken von 8 mm bis 15 mm –
Zulässigkeitsgrenze 3

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 2
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.3 — Schwellen für die Techniken 1 und 3 für Wanddicken von 15 mm bis 100 mm –
Zulässigkeitsgrenze 2

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 3
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.4 — Schwellen für die Technik 1 für Wanddicken von 15 mm bis 100 mm –
Zulässigkeitsgrenze 3

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Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 2
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.5 — Schwellen für die Technik 2 für Wanddicken von 8 mm bis 15 mm – Zulässigkeitsgrenze 2

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 3
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.6 — Schwellen für die Technik 2 für Wanddicken von 8 mm bis 15 mm – Zulässigkeitsgrenze 3

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 2
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.7 — Schwellen für die Technik 2 für Wanddicken von 15 mm bis 100 mm –
Zulässigkeitsgrenze 2

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DIN EN ISO 11666:2011-04
EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 2
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.8 — Schwellen für die Technik 4 für Wanddicken von 15 mm bis 100 mm –
Zulässigkeitsgrenze 2

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 3
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.9 — Schwellen für die Technik 2 für Wanddicken von 15 mm bis 100 mm –
Zulässigkeitsgrenze 3

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EN ISO 11666:2010 (D)

Legende
1 Bezugsschwelle
2 Zulässigkeitsgrenze 3
3 Registrierschwelle
4 Beobachtungsschwelle
H Amplitude
l Anzeigenlänge
n Multiplikator von t
t Dicke

Bild A.10 — Schwellen für die Technik 4 für Wanddicken von 15 mm bis 100 mm –
Zulässigkeitsgrenze 3

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DIN EN ISO 11666:2011-04
EN ISO 11666:2010 (D)

Tabelle A.1 — Zulässigkeitsgrenzen 2 und 3 für die Techniken 1, 2, 3 und 4

Technik Beobachtungsschwelle Zulässigkeitsgrenze 2 (AL 2) Zulässigkeitsgrenze 3 (AL 3)


(nach
ISO 17640) Für AL 2 Für AL 3 8 mm d t < 15 mm 15 mm d t < 100 mm 8 mm d t < 15 mm 15 mm d t < 100 mm

Für l d 0,5t: Für l d 0,5 t:


Für l d t:
Ho Ho 4 dB
Für l d t:
Ho 4 dB Für 0,5 t < l d t:
Ho
1 Für 0,5 t < l d t:
Ho 14 dB Ho 10 dB
(Querbohrungen) Ho 6 dB Ho 2 dB
Für l > t: Für l > t:
Ho 10 dB Ho 6 dB
Für l > t: Für l > t:
Ho 10 dB Ho 6 dB

Für l d 0,5 t: Für l d 0,5 t:


Für l d t: Ho 6 dB Für l d t: Ho 10 dB
2 Ho 8 dB Ho 4 dB Ho 2 dB Ho 6 dB
Für 0,5 t < l d t: Für 0,5 t < l d t:
(Kreisscheiben- nach Tabelle A.2 nach Tabelle A.2 Ho Ho 4 dB
reflektoren) oder A.3 oder A.3 Für l > t: Für l > t:
Ho 4 dB Für l > t: Ho
Für l > t:
Ho 4 dB Ho

Für l d t: Für l d t:
Ho 4 dB Ho
3 Ho 14 dB Ho 10 dB – –
(Rechtecknut) Für l > t: Für l > t:
Ho 10 dB Ho 6 dB

Für l d 0,5 t: Für l d 0,5 t:


Ho 8 dB Ho 4 dB

4 Für 0,5 t < l d t: Für 0,5 t < l d t:


Ho 22 dB Ho 18 dB – –
(Tandemtechnik) Ho 14 dB Ho 10 dB

Für l > t: Für l > t:


Ho 18 dB Ho 14 dB

Die Registrierschwellen liegen 4 dB unterhalb der entsprechenden Zulässigkeitsgrenzen.


Ho ist die Bezugsschwelle.

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EN ISO 11666:2010 (D)

Tabelle A.2 — Bezugsschwellen für die Zulässigkeitsgrenzen 2 und 3 bei Schrägeinschallung mit Transversalwellen für Technik 2

Nennfrequenz des Dicke des Grundwerkstoffs t


Prüfkopfes
8 mm d t < 15 mm 15 mm d t < 40 mm 40 mm d t < 100 mm
MHz
AL 2 AL 3 AL 2 AL 3 AL 2 AL 3

1,5 bis 2,5 – – DKSR 2,5 mm DKSR 2,5 mm DKSR 3,0 mm DKSR 3,0 mm

3,0 bis 5,0 DKSR 1,5 mm DKSR 1,5 mm DKSR 2,0 mm DKSR 2,0 mm DKSR 3,0 mm DKSR 3,0 mm

DKSR Durchmesser des Kreisscheibenreflektors

Tabelle A.3 — Bezugsschwellen für die Zulässigkeitsgrenzen 2 und 3 bei Schrägeinschallung mit Longitudinalwellen für Technik 2

Nennfrequenz des Dicke des Grundwerkstoffs t


Prüfkopfes
8 mm d t < 15 mm 15 mm d t < 40 mm 40 mm d t < 100 mm
MHz
AL 2 AL 3 AL 2 AL 3 AL 2 AL 3

1,5 bis 2,5 – – DKSR 2,5 mm DKSR 2,5 mm DKSR 3,0 mm DKSR 3,0 mm

3,0 bis 5,0 DKSR 2,0 mm DKSR 2,0 mm DKSR 2,0 mm DKSR 2,0 mm DKSR 3,0 mm DKSR 3,0 mm

DKSR Durchmesser des Kreisscheibenreflektors

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EN ISO 11666:2010 (D)

Anhang B
(normativ)

Auswertetechnik mit fester Amplitudenschwelle

Mit dieser Technik wird die Längsausdehnung einer Anzeige gemessen, deren Echohöhe die Beobachtungs-
schwelle erreicht oder überschreitet.

Zur Messung wird das Schallbündel über die Anzeige geführt und die Positionen des Prüfkopfes und der Lauf-
zeitbereich, bei denen die Echohöhe auf die Beobachtungsschwelle abgesunken ist, werden aufgeschrieben
(Positionen 1 und 2 in Bild B.1).

Die Längsausdehnung, l, ergibt sich dann aus dem Abstand der Positionen 1 und 2.

Legende
l gemessene Querabmessung der Anzeige
1, 2 Positionen, bei denen die Echohöhen gleich der Beobachtungsschwelle sind
a Maximales Echo
b Beobachtungsschwelle

Bild B.1 — Auswertetechnik mit fester Amplitudenschwelle unter Verwendung der Schallbündelachse

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