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Neu: Schwule jetzt

auch konservativ
Rechtsrum
Wie weit geht Dr. Watson?
Sherlock Holmes
Nackte im Museum
Nude Visions
02_10_001_Cover Februar 26.01.2010 12:27 Uhr Seite 1
S A D E
DAS NEUE ALBUM
SOLDIER OF LOVE
AB 5. 2. ÜBERALL!
SADE publigayte_1/1_210x297_RZ.indd 1 18.01.10 16:59
editorial
Liebe Leser,
konservative Schwule gibt es seit jeher. Auch wenn man es in den ver-
gangenen 15, 20 Jahren vielleicht nicht so gemerkt hat. Da gaben ande-
re den Ton an, die sich selbst als progressiv stilisieren konnten, weil sie
mit einem politischen Tabu handelten. Während die studentisch gepräg-
te homosexuelle Emanzipationsbewegung der 70er-Jahre noch die Sys-
temfrage stellte, hatten die grün-orientierten Aktivisten später mit Kapi-
talismuskritik nicht mehr viel am Hut. Sie etablierten als Krönung ihrer
Bürgerrechtspolitik die Eingetragene Lebenspartnerschaft für Lesben und Schwule – ein historischer
Erfolg und ein großer Fortschritt gemessen an dem, was vorher war. Und doch nicht mehr als der
Rückgriff auf tradierte Muster der bürgerlichen Ehe. Ist das nun konservativ oder nicht? In unserem
Titelthema (ab Seite 8) stellen wir Schwule vor, die sich selbst so bezeichnen und mit der politischen
Linken nie wirklich etwas anfangen konnten. Obwohl sie von deren gesellschaftspolitischen Anstößen
profitierten und in deren Windschatten heute so präsent sein können wie nie zuvor.
Von Homosexualität als Normalfall sind wir gleichwohl weit entfernt. „Das Reden über schwules
Selbstbewusstsein, schwule Gleichberechtigung, schwule Macht dient wohl eher der Mehrheit, die
sich durch dieses Reden vor allem einer Sache versichern kann: Die sind die, und wir sind wir“, konsta-
tierten Christoph Cadenbach und Georg Diez unlängst im Magazin der Süddeutschen Zeitung und
zitierten die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun: „Sobald eine Minderheit es tatsächlich
schafft, einen gewissen Einfluss auszuüben, gewisse Positionen zu erringen, neigt die Mehrheitsge-
sellschaft dazu, diesen Einfluss überzubewerten und über öffentliches Gerede aufzublähen.“
Für derlei öffentliches Gerede, wenn auch nur auf Stammtischniveau, gibt es hierzulande die Bild-
Zeitung. Sie nahm den Neujahrsempfang der GAL im Hamburger Rathaus (Seite 20) einmal mehr
zum Anlass, eine Breitseite gegen die Homosexuellen abzufeuern. „Traditionsbewussten Hambur-
gern“ dürfte es angesichts der „Schwulen-Fete“ im Großen Festsaal „den Magen umdrehen“, fürch-
tete Lokalreporter Christian Kersting. Entsprechende Darmtätigkeiten sind zwar nicht überliefert.
Aber es ist doch immer gut zu wissen, wo der Feind steht.
Viel Spaß beim Lesen
Stefan Mielchen
Chefredakteur
Leserbriefe/Impressum 4
Stadtgeschichten 6
Titel 8
Hamburg 18
Mahlzeit 22
Kultur 24
Beautiful People 34
Szene 36
Programm 42
City Guide 56
Kleinanzeigen 66
Portfolio 68
Sex 70
Reise 72
Möbel und Einrichten 74
Fernsehen 78
Verlosung 80
Lange Reihe 82
8 20 24 70
Bis vor kurzem galt: Das schwule Herz
schlägt links. Wir stellen Schwule vor,
die den Gegenbeweis antreten.
Titel
Grüne Tradition: der Neujahrsemp-
fang für Lesben und Schwule im
Rathaus zieht Rechte wie Linke an.
Hamburg
Nackte Tatsachen: Eine Ausstellung in
Hamburg zeigt (schwule) Sichtweisen
auf den menschlichen Körper.
Kultur
Er weiß, was er tut: Christian aus
Hamburg ist das aktuelle Rolemodel
von „Ich weiß, was ich tu’“.
Sex
hinnerk 02/10 3
02_10_003_Editorial 26.01.2010 15:30 Uhr Seite 3
hinnerk 02/10 4
leserbriefe redaktion@hinnerk.de
Homos und Hunde
Doggystyle
So schwul war 2009
Rückblick
Heiße Nacht
imPornokino
Schnellfick
Zu „Mein Freund, der Hund“, hinnerk 01/10
Eine der schwächsten Titelgeschichten seit Langem.
Wer interessiert sich bitte für Hunde und die Freaks, die
meinen, in der Stadt ein Tier halten zu müssen??
GREGOR
Zu „Hamburg brummt“, hinnerk01/10
Ich zähle mich zwar mangels Masse an
Haaren und Körper selbst nicht zur
Bärenfraktion, möchte Euch aber ein
großes Kompliment für die Ankündi-
gung des Bärentreffens machen! Tolle
Fotos, vor allem weil sie auch Männer
zeigen, die nicht nur gerupft, gezupft
und magersüchtig daherkommen wie in
den meisten anderen Blättchen, son-
dern sich auch mal was trauen.
ANDREAS
Zu „Kusshemmungen“, hinnerk01/10
Wenn 11 Prozent der Bevölkerung Küsse
in der Öffentlichkeit ablehnen, heißt das
doch im Umkehrschluss, dass 89 Pro-
zent damit kein Problem haben. Also,
Mädels: wie wäre es mal mit spontanen
Kiss-Inns, um die Minderheit auch noch
davon zu überzeugen, dass weder ho-
mo- noch heterosexuelle Küsse eklig
sind? Schwule gelten als besser erzo-
gen und besser gebildet als die meisten
anderen. Da können wir unseren „Bil-
dungsauftrag“ doch auch mal in die Tat
umsetzen! OLIVER
Zu „Raucherposse“, hinnerk12/09
Ich kann es langsam nicht mehr hören,
wie auf den Rauchern rumgehackt wird.
Das, was jetzt als Kompromiss für Knei-
pen und Diskos verkauft wird, ist
Schwachsinn. Wenn die Politiker sich
einfach mal raushalten würden und den
Leuten selbst überlassen, wo sie hinge-
hen wollen und wo nicht, wäre viel er-
reicht. Dann sieht man ja, wo sich Nicht-
raucher gestört fühlen. Keiner wird ge-
zwungen, in bestimmte Kneipen zu ge-
hen, aber die Wirte sind auf die Gäste
angewiesen – gerade auch auf die, die
rauchen. CHRIS AUS BARMBEK
Zum Café Gnosa
Wenn ich Hamburg-Besucher am Cafe
Gnosa vorbeiführe, pflege ich zu sagen:
„Dies war früher mal ein schwules Cafe.“
Früher? Die Besitzer würden widerspre-
chen, laut Selbstdarstellung führen sie
das schwul/lesbische Kaffeehaus in
Hamburg. Nach meinem Eindruck
stimmt das schon seit einiger Zeit nicht
mehr. Denn mittlerweile haben vor al-
lem heterosexuelle Frauen das Gnosa
komplett für sich erobert. Letztens saß
ich eingekeilt zwischen Müttern, die über
Exfreunde auf der einen, über Schwan-
gerschaften auf der anderen Seite dis-
kutierten. Sonntags wollte ich im Gnosa
frühstücken. Das war ein naiver Plan,
wie sich herausstellte. Kinderwagen ver-
sperrten die engen Gänge, alle Bänke
wurden ausschließlich von heterosexuel-
len Männern und Frauen belagert. Nur
einen einzigen Schwulen konnte ich
identifizieren, einen Bekannten, der mir
einen hilfesuchenden Blick zuwarf, wäh-
rend er mit einem wildfremden Kind
spielen musste. Für die Besitzer verkom-
men Schwule und Lesben zum multi-
kulturellen Dekor, um mit der breiten
Masse ordentlich Kohle zu machen. Wir
sind nur noch das hippe Ambiente für
den weltoffenen Mainstream, das aufre-
gende Umfeld für das langweilige Leben
anderer. Tagsüber gibt es jetzt in Ham-
burg keinen Ort mehr, wo Schwule und
Lesben unter sich Kaffee trinken kön-
nen. Die schwule Wohnzimmerkultur
des Cafe Gnosa wurde zerstört. Ganz
ehrlich, so hab ich mir die Gleichstellung
nicht vorgestellt.
THOMAS MOHR, HAMBURG.
Zu den Hamburgern
Als Kleinverdiener und schon die bes-
seren Tage gesehen Habender habe ich
keine Möglichkeit, an „Events“ teilzu-
nehmen. Das Leben scheint ungerecht
zu sein. Du kriegst nie deinen Prinzen
mit den glänzenden Stiefeln. Ein paar
Versuche haben ergeben, dass der, die
große Hoffnung, bereits einen Partner
zu Hause hat. Soll ich da für eine Nacht
als Matratze zur Verfügung stehen? In
uns Schwulen steckt viel Promiskuität,
obwohl alle Männer dieselben Eier in der
Hose haben. Freundschaft, Brüderlich-
keit auch in schlechten Zeiten sollten
zählen. Als zugezogener skandinavi-
scher Hamburger gebe ich aber letzt-
lich eine gute Note an die Hamburger
Jungs, auch an die Heteros für Freund-
schaftlichkeit und Hilfsbereitschaft.
MIKA
hinnerk Verlag
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02_10_004_Leserbriefe 26.01.2010 9:54 Uhr Seite 4
Dokument 2 01.02.2010 14:18 Uhr Seite 1
Frank, „Der Hund von Baskerville“
ist über 100 Jahre alt. Passt Sherlock
Holmes noch in die Zeit?
Na klar. Ich bin ein großer CSI-Fan. Und
Sherlock Holmes geht ähnlich offen an
seine Fälle ran: Er schließt nichts aus und
nutzt die neuesten Techniken seiner Zeit.
Dr. Watson ist wesentlich pragmatischer –
aber nicht doof! In alten Filmen hat man oft
das Gefühl, dass Watson einen an der Mar-
mel hat. Aber Watson muss ja etwas bieten,
warum das Team klickt. Bei uns sieht man,
dass es eine große Freundschaft ist. Wobei
ich nicht glaube, dass die beiden was mit-
einander haben.
Hättest du als Kind gedacht, dass
du später mal ein Theater leitest?
Ich weiß noch genau, wie ich zu meiner
Schulfreundin Martina gesagt habe: Ich
werde mal Schauspieler, und du wirst meine
Schauspielerfrau. Das hat sich dann anders
ergeben. Nun habe ich meinen Schauspie-
lermann. Und ich hatte als Kind in meinem
kleinen Heimatdorf die größte Sammlung
an Kasperlefiguren.
Hast du denen schon damals die
Kostüme selbst genäht?
Nein, aber ich erinnere mich: Einmal waren
all meine Kasperlepuppen verschwunden.
Ein Alptraum! Aber Weihnachten saßen sie
alle unterm Tannenbaum und hatten etwas
Neues an. Meine Mutter hatte sich die Mühe
gemacht, für die knapp 40 Figuren neue
Kleider zu nähen. Und es gab einen neuen
Frosch dazu. (lächelt selig)
Warum kommen Leute ins
Krimitheater?
Sie wollen unterhalten sein und mitraten.
Und sie schwelgen gerne in guten alten Zei-
ten. Darum funktionieren die Edgar-Wal-
lace-Filme auch heute noch so gut: Sie sind
wie ein Otto-Katalog von 1950. Die sind so
perfekt in ihrer Zeit verhaftet, dass alle den-
ken, Wallace habe in den 50ern gelebt. Da-
bei ist er schon 1932 gestorben. Deshalb
machen wir Rückgriffe auf die 50er oder
20er Jahre, um das perfekte Ambiente für
die Stücke zu liefern.
Als ihr das Imperial übernommen
habt, hast du Musicals inszeniert, nun
Krimis. Was kommt in zehn Jahren auf
die Bühne?
Vielleicht 70er-Jahre-Krimis? Oder 80er-
Jahre-Soaps? Hauptsache, wir müssen
keine Krankenhausserie spielen. Was noch
fehlt, ist ein Hamburger Koteletten-Krimi.
Ich habe das Gefühl, er müsste auf dem
Kiez in den 70er Jahren spielen.
Der heutige Kiez vor eurer
Haustür ist vermutlich zu friedlich
für ein Kriminalstück
Ich liebe es! Denn ich wohne gleich um die
Ecke. Auf der Bühne kann geschossen, ab-
gestochen und ermordet werden – aber vor
unserer Tür soll es friedlich sein! Obwohl
ich mich regelmäßig in die Gedanken von
Mördern hineinversetze, kann ich es nur
schwer nachvollziehen, was da draußen
passiert. Ich will mir auch gar nicht vorstel-
len müssen, warum jemand mit einem But-
terfly-Messer über den Kiez geht. Dafür
komme ich wohl vom Dorfe.
INTERVIEW: PHILIP EICKER
„Der Hund von Baskerville“,
Premiere am 5.2., Do-Sa 20 Uhr,
Imperial Theater, www.imperial-theater.de
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stadtgeschichten
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Kasperles
Theater
Imperial-Intendant Frank Thannhäuser (46) leitet
Hamburgs einziges Krimitheater. Pünktlich zum
Kinostart von „Sherlock Holmes“ lässt er den
Meisterdetektiv auch auf der Bühne ermitteln
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02_10_006_Stadtgeschichten 26.01.2010 15:33 Uhr Seite 6
Dokument 2 01.02.2010 14:19 Uhr Seite 1
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titel
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02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:16 Uhr Seite 8
hinnerk 02/10 9
Es geschah während der Abschlusskundgebung zum
Christopher Street Day in Berlin. Nachdem das übli-
che Lamento über die noch immer deutschlandweit
verbreitete Diskriminierung der „lieben Lesben und
Schwulen“ (O-Ton der zu Tränen erschütterten Clau-
dia Roth) über die Bühne vor der Siegessäule ge-
schwappt war, trat ein wendiger kleiner Mann mit
Nickelbrille zum Mikrofon. Ehe er sich als treuer Sach-
walter der Community andienen konnte, erschollen
aus dem Publikum gutgelaunte „Stasi raus!“-Rufe.
Natürlich ließ sich ein Gregor Gysi von solchen his-
torischen Reminiszenzen nicht irre machen. Aber
symptomatisch war die kleine Episode dennoch. Hat-
ten hier Schwule womöglich einen linken Konsens
aufgekündigt? Dann aber wäre ein bestimmtes DDR-
und SED-Geflecht, für dessen finanziell erfolgreiche
Rettung in den Westen Gysi steht, ebenfalls „links“
gewesen – eine Absurdität, die inzwischen nicht ein-
mal mehr die wohlmeinendsten Naivlinge glauben.
Entscheidend ist ohnehin etwas anderes: Die Zwi-
schenrufer schienen sich nicht allein für „schwule
Identität“ zu interessieren, sondern auch für den
ethischen Zustand unseres Gemeinwesens. Paradox
genug und dennoch sinnig: Auch die Button-Träger
„Gays Against Guido“ haben alles andere als einen
kommunitaristischen Tunnelblick, sondern fürchten
vermutlich um die soziale Balance in der Bundesre-
publik. Schwule Manager mögen just dies gerade an-
dersherum sehen und für mehr Flexibilität streiten –
legitime Lobbyisten ihres Berufsstandes, in dem die
sexuelle Ausrichtung inzwischen weniger eine Rolle
spielt als noch in den Jahren zuvor.
Bürgerrechtsengagierte Grüne könnten nun mit
Recht fragen, welcher Partei denn dieses zivilisatori-
sche Plus einer langsam erfolgten Normalisierung
zu verdanken sei. Der historischen Gerechtigkeit hal-
ber sei es noch einmal vermerkt: Es war weder die
etatistische SPD noch die dubiose PDS, es war nicht
die lange Jahre bräsige CDU und schon gar nicht die
allein aufs Ökonomische schielende FDP, sondern
tatsächlich die Grünen, die hier Debatten angestoßen
und ab 1998 in Regierungsverantwortung emanzi-
patorische Gesetze verabschiedet haben. Wer sie
heute noch immer wählt, wird jedoch eher ökologi-
sche Gründe haben, so wie aus diversen Gründen
andere Schwule für andere Parteien votieren. Ist dies
nun ein Drall nach rechts?
Ganz zu schweigen von der Unsitte, sich mit kon-
servativen (oder schlicht nicht-linken) Positionen
nicht intellektuell auseinanderzusetzen, sondern sie
sogleich als „rechts“ zu brandmarken: Was ist
schlimm daran, wenn Schwule in ihrer politischen
Haltung, in ihren Lebensstilen und Einkommensver-
hältnissen genauso unterschiedlich nuanciert wer-
den wie die Mehrheitsgesellschaft? Wer dies beklagt,
fürchtet letztendlich Individualität und möchte eine
Herde – und sich und die Seinen natürlich als Herden-
führerpartei.
Wenn es jedoch einen Skandal gibt, dann liegt er
nicht im inzwischen weit gefächerten Wahl- und Poli-
tikverhalten, sondern in persönlichen Attitüden, die
sehr wohl Kritik hervorrufen müssten: Wenn etwa
linke Schwule auch in Zeiten von Klimawandel, Ter-
rorismus und der größten Wirtschafts- und Finanz-
krise in der Geschichte der Bundesrepublik noch im-
mer so argumentieren, als wären sie als Verdammte
dieser Erde die wichtigste Opfergruppe, die sich nun
(vorzugsweise „mit Wut und Zorn“) moralisch mo-
nopolisierend zu Wort melden solle, dann ist dies ge-
nauso peinlich und arrogant wie die Position so
manch geschniegelter konservativer Konvertiten.
Hand aufs kalte Herz: Ist das Kokettieren mit der
angeblich so subversiven „politischen Inkorrektheit“
nicht der alte abgespreizte kleine Zeigefinger, um
sich Distinktionsgewinn gegenüber anderen zu ver-
schaffen, denen es finanziell nicht so rosig geht wie
dem erfolgreichen Großstadt-Single? Wenn also Dis-
kussionssbedarf besteht, dann gewiss nicht über poli-
tische Präferenzen, sondern über die mitunter atem-
beraubend unangenehme Rechtfertigung derselben.
Apropos: Was ist davon zu halten, dass über be-
kennende schwule CDU- oder FPD-Wähler noch im-
mer die Nase gerümpft wird, die Szene (die es allen
Ausdifferenzierungen zum Trotz natürlich noch im-
mer gibt) dagegen höchstens im Wisperton über jene
ebenfalls urbanen Feingeister spricht, deren Fetisch
nicht nur in Leder- oder Latex-Kleidung besteht, son-
dern im fein abgeschirmten Herumstolzieren in NS-
oder NVA-Uniformen? Die Berliner Schriftstellerin
und Mare-Mitbegründerin Zora del Buono (übrigens
keine Vertreterin irgendeiner Minderheit) hat letz-
tes Jahr mit „Canitz‘ Verlangen“ über diese tatsäch-
lichen Perversitäten einen beunruhigend konkret re-
cherchierten Roman geschrieben. Er wurde aller-
dings sowohl im Feuilleton wie auch in den Szene-
Zeitschriften eher als literarisches Kleinod denn als
Weckruf wahrgenommen.
Letzte lohnende Frage: Wer angesichts der Opfer
verhöhnenden Widerlichkeit solcher Zirkel sich ein
bisschen genaueres Hinschauen von Seiten des Ver-
fassungsschutzes wünscht – wäre der nun ein altlin-
ker Spießer oder ein neokonservativer „Law and or-
der“-Fanatiker?
Wider das Moralmonopol
Bis vor Kurzem galt: Das schwule Herz schlägt links. Spätestens seit in Hamburg Schwarz-Grün
regiert, ist aber klar: Die anti-bürgerliche Koalition aus Linken und Homos ist Geschichte.
Schwule jeden Alters verstehen sich selbst als konservativ. hinnerk hat vier von ihnen
getroffen. Doch zunächst sortiert Marko Martin unnötige und notwendige Debatten
Marko Martin, 1970 im
sächsischen Burgstädt
geboren, verließ im
Mai 1989 die DDR.
Nach Aufenthalten in
Paris und San Francis-
co lebt Martin nun als
Schriftsteller und
Publizist in Berlin.
Zuletzt erschien im
Eichborn Verlag sein
Erzählungsband
„Schlafende Hunde“
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02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:16 Uhr Seite 9
hinnerk 02/10 10
titel
Die Gutmenschen von heute sind nicht mehr grün, sondern schwarz. Felix
Gedanke, Stadtplanungsstudent an der Hafencity-Universität, sitzt im Café
Stark auf St. Pauli und erläutert seine scharfkantigen Überzeugungen mit
einer buddhistisch anmutenden Sanftmütigkeit. Kaum zu glauben, dass er
dieselbe Partei vertritt, die Männer wie Roland Koch hervorgebracht hat. Vor
jeder Antwort versinkt er in Gedanken, erst dann lässt er seine Worte vorsich-
tig aus dem Mund perlen, so als könnten sie jemanden verletzen.
Und Verletzungen sind durchaus möglich. Denn Felix sagt Sätze wie: „Für
mich beginnt das Leben mit der Befruchtung der Eizelle. Ab dann ist jeder
Schwangerschaftsabbruch eine bewusste Tötung. Abtreibungen sind mir in
Deutschland zu leicht möglich.“ Und entschärft seine Aussage sofort mit ei-
nem Lächeln: „Aber ich weiß, dass ich mit dieser Meinung selbst in der CSU
in der rechten Ecke stehen würde.“
Beim Lebensschutz ist Felix konsequent – gegen die Parteilinie. Den Bun-
deswehreinsatz in Afghanistan hält er für „grundfalsch“. „Töten ist für mich
fast immer unverhältnismäßig. Man kann eine Terrororganisation nicht da-
durch bekämpfen, indem man die Zivilbevölkerung bombardiert.“ Als Be-
gründung zitiert Felix keinen Think-Tank-Bericht, sondern seinen Konfirma-
tionsspruch: „Sehet zu, dass keiner dem anderen Böses mit Bösem vergelte,
sondern jagt allezeit dem Guten nach, untereinander und gegen jedermann.“
Auf seiner Jagd nach dem Guten hat sich Felix schon früh der CDU ange-
schlossen. Mit 14 trat er der Jungen Union bei. Inzwischen sitzt er im Vor-
stand des Ortsverbandes Fuhlsbüttel. Dass Schwule in der Union Karriere
machen, ist nicht neu. Wohl aber, dass sie öffentlich über ihr Leben als „Lange-
Reihe-Tucke“ erzählen. „Ich war jedes Wochenende weg, habe meine tuntige
Phase ausgelebt und hatte mich völlig aus dem Hetero-Leben ausgeklinkt. Das
war eine unheimlich wichtige Erfahrung. Nun kenne ich die Szene und mag
die Szene – auch wenn ich nicht mehr jede Woche dort zu finden bin.“
Felix kämpft für die vollständige Gleichberechtigung von Lesben und Schwu-
len. Doch seine Einfühlsamkeit gilt auch ihren Gegnern. „Man muss sehen,
dass es vor allem Menschen in ländlichen Gebieten sind, die Probleme mit
Homosexualität haben. Die darf man nicht vor den Kopf stoßen. Es wird sofort
verurteilt, anstatt zu fragen: Wo liegen eure Ängste? Warum wollt ihr nicht, dass
Schwule Kinder adoptieren dürfen?“ Felix vergleicht die Diskussion mit der
Debatte um das Schweizerische Minarett-Verbot. „Da finde ich die Einstellung
von linken Parteien zum Thema Gleichstellung oft zu simpel. Befürworter des
Verbots werden zu schnell als faschistoide Arschlöcher abgestempelt.“
Felix will niemanden abstempeln, er will versöhnen statt spalten – einst ein
Slogan von Johannes Rau. Lachend weist Felix den Gutmenschen-Vergleich
zurück: „Gutmensch würde ja heißen, dass ich eine letztgültige Wahrheit für
mich in Anspruch nehme. Und ruhiges und vorsichtiges Vorgehen ist ja kein Pri-
vileg der Konservativen.“
„Mit dieser Meinung würde ich selbst in der
CSU in der rechten Ecke stehen“
Gut gegen
jedermann
Felix hat strikte Ansichten zum Thema Abtreibung.
Aber selbst diese trägt er so einfühlsam vor,
dass Claudia Roth ihn knuddeln müsste
Mit 16 tauchte Felix erstmals in die
schwule Szene ein: „Ich hatte mich
völlig aus dem Hetero-Leben
ausgeklinkt. Das war eine
unheimlich wichtige Erfahrung“
02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:17 Uhr Seite 10
Warum nicht Jerusalem bombadieren? Als jun-
ger Mann wollte Mirko Bott radikale Lösungen.
Angeregt durch die Lektüre von „Nathan der
Weise“ hoffte er auf eine Befriedung des Nahost-
konflikts von oben. „Ich lese als 16-jähriger im
,Nathan’, dass es um die Frage gehe, was wohl
die rechte Religion sei – und dann sehe ich die
Fernsehbilder der Intifada und frage mich: Wie
lange machen die das schon? Wer nimmt denn
mal drei Bomben und wirft sie auf die Grabes-
kirche, die Klagemauer und die Al-Aksa-Mo-
schee? Dann ist hoffentlich Ruhe da!“
Nein, typisch konservativ ist Mirko Bott nicht.
Dafür geht seine Religionskritik zu weit. Aber er
hat kein Problem damit, so eingeordnet zu wer-
den. „Ich bin sehr kon-
servativ, wenn es da-
rum geht, die Errun-
genschaften des Hu-
manismus zu bewah-
ren. Das sind ja sehr
alte Werte, die ich be-
wahren möchte.“ Für
erhaltenswert hält der 37-Jährige strenge Gren-
zen für Religionen. „Ich habe nichts dagegen,
wenn im stillen Kämmerlein gebetet wird, aber
gegen alles, was laut tönend der Missionierung
von Ungläubigen dient. Ich möchte nicht, dass
ein Muezzin seine Botschaften vom Turm schreit.
Genausowenig mag ich es, wenn mich sonntags
Glockengeläut aus dem Bett schmeißt.“
Sein Atheismus war auch ein Grund, warum
Mirkos Politikkarriere so plötzlich endete, wie sie
begann. Fünf Jahre hielt es ihn in Hamburgs FDP.
Immerhin brachte er es zum kulturpolitischen
Sprecher. Kein Wunder: Mirko ist Teil des Kiez-
Unterhaltungsimperiums Schmidts Tivoli, führt
Regie und schreibt Shows für die Aida-Schiffe.
Als nun Mirko in einer FDP-Pressemitteilung den
Papst kritisierte, unterband die Partei eine Ver-
öffentlichung. Begründung: kein Streit mit der
katholischen Kirche! „Da habe ich gedacht: Hier
bin ich falsch!“
Seine Ausbildung zum Humanisten hat in ei-
ner Klosterschule begonnen. Mit seinem Vater,
Betriebsratschef eines Essener Baukonzerns, war
Mirko aber auch auf Gewerkschaftsdemos. Und
als Statist am Essener Opernhaus kam er früh
in eine freizügige, auch homofreundliche Kunst-
szene. „Eine komische Biografie“, findet Mirko
und ist dankbar dafür. „Der Mensch unterschei-
det sich ja vom Tier, weil er die Gabe hat, selb–
ständig zu denken.
Dafür reicht es
nicht, nur mathe-
matische Formeln
zu bimsen. Wir ver-
spielen gerade die
Errungenschaften
der Aufklärung,
wenn wir Fächer wie Musik und Kunst vernach-
lässigen. Da bin ich sehr konservativ.“
„Hamburg geht es gut“, findet Mirko und
daran habe sich auch unter dem CDU-Senat
nichts geändert. Nur im Schanzenviertel dürfe
er noch härter durchgreifen. Wählen würde Mirko
am ehesten „eine echte liberale Partei“. Doch
die sieht er nicht. „Dadurch dass die FDP das
Wort versaut hat, will sich keiner mehr liberal
nennen“, meint Mirko. „Die meisten, die ich
kenne, würden sich eher als links bezeichnen.
Aber wenn man sich mit ihnen unterhält, hört
man viel liberales Gedankengut. Das ist oft nur
ein Definitionsproblem.“
„Ich möchte nicht, dass ein
Muezzin seine Botschaften
vom Turm schreit“
Mirko will alte Werte bewahren und hält das für sehr liberal
Aufgeklärt
02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:17 Uhr Seite 11
hinnerk 02/10 12 12
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Stolz auf eine Armee, die westliche
Werte im Ernstfall verteidigen kann:
Dennis Weiter vor dem von Ernst
Barlach geschaffenen Kriegerdenk-
mal auf dem Rathausmarkt
02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:18 Uhr Seite 12
Für Dennis Weiter gibt es zwei Sorten von Menschen:
„Die einen können sich nichts sagen lassen. Die an-
deren schon.“ Dennis rechnet sich zur zweiten Grup-
pe. Deshalb hat sich der 23-Jährige für eine Offi-
zierslaufbahn entschieden. Truppengattung: Panzer-
grenadiere. „Mich im Zivildienst um Kranke und Alte
zu kümmern, wäre nichts für mich gewesen.“ Die
Umstellung aufs Soldatenleben war hart: acht Mann
auf der Stube, kaum Privatsphäre, rauher Umgang-
ston. „Zuerst habe ich gedacht: Das packst du keine
neun Monate. Aber dann habe ich die Kameradschaft
beim Bund zu schätzen gelernt: Man hilft sich, auch
wenn man den anderen nicht sympathisch findet.
Auf diese Erfahrung möchte ich nicht mehr verzich-
ten!“
Bei aller Kameradschaft: Beim Coming-out hat
Dennis gezögert. „In den ersten drei Jahren habe ich
das unter den Teppich gekehrt.“ Erst seitdem Dennis
an der Bundeswehruniversität Politikwissenschaften
studiert, hat er sich bei einigen Kameraden geoutet.
Die Reaktionen: ausnahmslos freundlich. Gegenüber
Untergebenen will er auch künftig schweigen. „Ich
denke, dass eine gewisse Abneigung gegen Homo-
sexuelle immer und überall zu finden ist. Einerseits
weil sich Heteros bedroht fühlen. Oder einfach, weil
sie es so gelernt haben.“ Zum Beispiel Dennis‘ Va-
ter. Vor der letzten Wahl hat er mit seinem Sohn den
Wahl-O-Mat ausprobiert. Er wollte sehen, mit wel-
cher Partei er am ehesten übereinstimmt. Bei der
Frage nach dem Adoptionsrecht für Homo-Paare hat
Vater Weiter „Nein“ ausgewählt. Hinterher stellte ihn
Dennis zur Rede. „Da hat er einen roten Kopf be-
kommen, und ich habe ihn in Grund und Boden ar-
gumentiert.“
Dennis hat schwarz-gelb gewählt. Obwohl er mal
SPD-Mitglied war. „Von meiner Mutter habe ich die
Einstellung mitbekommen, dass es immer zuerst die
kleinen Leute trifft. Aber inzwischen sehe ich auch
die Arbeitgeberinteressen. Das hat auch mit der VWL-
Vorlesung zu tun, die ich gehört habe.“ In der Vorle-
sung hat er auch seine Austrittserklärung unter-
schrieben – „mit einem schwarzen Füller, um sie dann
in einen gelben Briefkasten zu werfen. Das war schon
sehr symbolträchtig.“
Dennis schätzt Symbole. Zum Beispiel die Natio-
nalhymne, die er mit seinen Kameraden nach dem
Batallionsappell singt. „Ich finde es gut, wenn man
zu Deutschland steht. Die NS-Zeit liegt weit hinter
uns. Es ist wichtig, dass man sich mit ihr auseinan-
dersetzt. Aber was Deutschland seitdem erreicht hat,
darauf darf man stolz sein.“ Einen „gesunden Natio-
nalstolz“ attestiert sich Dennis und zählt seine Grün-
de dafür auf: den Atomausstieg, die Vorreiterrolle
im Klimaschutz und eine Armee, die westliche Werte
zur Not auch verteidigen könne. Auch die sexuelle
Freiheit, die er mit den 68ern verbindet, sei eine Er-
rungenschaft. „Eine Gesellschaft entwickelt sich in
Phasen, mal schlägt das Pendel nach links, mal nach
rechts. Das zeigt, dass sich unsere Gesellschaft ver-
ändern kann. Und das ist auch gut so.“
Gesunder Stolz
Den 68ern verdankt Dennis seine sexuelle Freiheit. Zur Not will
der Panzergrenadier sie mit Waffengewalt verteidigen
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02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:18 Uhr Seite 13
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Als junger Mann hat Holger Doetsch mit Angela Mer-
kel zusammengearbeitet. Beide waren Sprecher im
letzten Regierungsteam der DDR. Merkel ist heute
Kanzlerin. In den 90ern hat Holger mit Hermann
Gröhe die Junge Union organisert. Gröhe ist heute
Generalsekretär der CDU. Merkel und Gröhe sind oben
angekommen, sie erfinden gerade den Konservati-
vismus neu. Holgers Parteikarriere ist versandet. Einer
der ersten offen schwulen CDU-Politiker hat es nicht
geschafft. War er zu schwul? Im Gegenteil: „Meine
Laufbahn hat nach dem Coming-out erst richtig be-
gonnen“, betont Holger. Mitte der 90er war er Spre-
cher der CDU-Fraktion im thüringischen Landtag, spä-
ter in Brandenburg.
Hastig, mit verklärtem Blick spricht Holger über je-
nen Sog, der ihn 1993 erfasst und in die Öffentlichkeit
katapultiert hat: Outing im Spiegel, Auftritt bei Stern
TV. „Ich bin damals als Exot durch die Sendungen ge-
reicht worden.“ Doetsch ist stolz, dass er damals für
eine vollständige Gleichstellung von Lesben und
Schwulen eingetreten ist – inklusive Adoptionsrecht.
Eine Frage, die seine Partei noch heute ungelenk um-
schifft. „Konservativ heißt: etwas bewahren und wei-
terentwickeln, ohne alles gleich umzuschmeißen“, do-
ziert Doetsch. „Deshalb habe ich die schwule Gruppe
in der CDU mitbegründet. Der Kampf für Gleichbe-
rechtigung ist ja kein linkes oder rechtes Thema, son-
dern etwas, was jeden vernünftigen Menschen be-
wegt.“
Seit seinem Ausstieg aus der Politik kann Doetsch
noch freier vorandenken. Statt um die Union küm-
Kein Schlips und trotzdem konservativ:
Holger Doetsch vor dem Kaiserporträt
im Hotel Atlantic
02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:35 Uhr Seite 14
hinnerk 02/10 15
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mert er sich nun um Studierende der Hamburger
Medien-Uni EMBA. Er unterrichtet Journalismus, Öf-
fentlichkeitsarbeit und PR. Und der Kommunikati-
onsfachmann stellt fest: „Wir Schwulen haben ein
Imageproblem. Die einzige Sendung, in der acht bis
neun Millionen heterosexuelle Menschen Schwule
sehen, ist die Tagesschau nach dem Kölner CSD. Ho-
mosexualität beschränkt sich in der Öffentlichkeit
auf diese Arschwackler.“
Holger Doetsch geht gerne auf CSDs, aber er ver-
misst andere Beispiele schwulen Lebens. Bürgerli-
che Beispiele. Konserva-
tive Beispiele. Nie hat er
sie mehr vermisst als in
jener Zeit, als er im ka-
tholischen Rheinland
aufwuchs. „1982 hatte
man mal was über Rosa
von Praunheim gehört, aber spätestens wenn man
ihn im Fernsehen gesehen hat, bekam man Angst.“
Holger hatte keine schwulen Vorbilder. Er verehrte
Helmut Schmidt, aber der wollte nie „Kanzler der
Schwulen“ sein.
Holgers Lebenspartner, der heute so alt ist, wie
Holger 1982 war, hat es da besser. „Der könnte dir
auf Anhieb Leute sagen, die er geil findet – auch weil
sie schwul oder lesbisch sind. Wir hatten sowas nicht!
Wenn Wilhelm Wieben damals gesagt hätte: Ich bin
schwul, aber ansonsten spreche ich die Tagesschau,
das wäre toll gewesen.“ Holger ist sich sicher: „Man-
ches Schwulenklischee wäre nicht entstanden, wenn
konservative Schwule schon früher gesagt hätten:
Ja, ich bin‘s auch.“
Holger hat sich geoutet. Aber er ist auch ein un-
gewöhnlicher Konservativer. Er trägt selten Krawatte,
oft Schlabberpulli, auch beim Tee in der Lobby des
Hotels Atlantic. Seine Fingernägel lässt er lange
wachsen. Trotzdem dauert es lange, bis sein form-
vollendeter Auftritt einen ersten Blick auf seine Ge-
fühle zulässt. Dann merkt man, wie viel Kraft seine
Rolle als schwuler Pionier in der CDU gekostet hat.
„Viel Dresche“ habe er für sein Coming-out bekom-
men, erzählt Holger und blickt in die Ferne. „Mir hat
kein Schwein geholfen, weder Ole von Beust noch
Matthias Wissmann.“ Die beiden Parteikollegen wa-
ren schon damals in einflussreichen Positionen, aber
ungeoutet. „Ich habe 1993 eine Hölle durchlitten, die
man sich heute nicht mehr vorstellen kann.“
Nun sprudelt es aus Holger Doetsch heraus. Es
sind keine flotten Sprüche mehr, wie sie der Politik-
Profi sonst routiniert vorträgt. Es sind harte Urteile
über Menschen, die ihn gemobbt oder im Stich gelas-
sen haben, in einem Moment, wo er Beistand ge-
braucht hätte. Man merkt, wie schwer es manchmal
ist, schwul zu sein. Vor allem, wenn man in einem
konservativen Umfeld aufwächst, sich selbst als kon-
servativ versteht. Denn das größte Problem der
Schwulen ist nicht ihr Image, sondern der Sex.
Über den hat Holger gerade wieder in seinem
neuen Buch geschrieben. Ein Roman über eine lange
Nacht, die er auch in einer Berliner Stricherbar ver-
bracht hat. Dort beobachtet er die Arschritze eines
jungen Mannes. Er würde sie gerne anfassen, malt
sich aus, wie er mit dem Finger an ihr entlang nach
unten fährt. „Das passt nicht zu dem, was sich Men-
schen unter konservativ vorstellen“, erklärt Holger.
„Aber ich habe es eben so gedacht in dieser Nacht.“
Holger spricht und schreibt über seine sexuellen
Träume und seine sexuelle Wirklichkeit. Vielleicht ist
es doch einer der Gründe, warum er nun Romane
schreibt, und nicht mit Hermann Gröhe das nächste
CDU-Programm verfasst.
Rechte reden nicht gerne über Sex. Und sie mögen
keine Menschen, die es tun. „Weil sie ein ganz plattes
Argument haben“, kritisiert Holger Doetsch. Und das
geht so: Wir reden nicht über Sex – das lassen wir
die anderen machen. „Die Schwulen, die in Saunen
vögeln, aber gegen Minarette sind, die treten halt
nicht auf“, stellt Holger fest. „Sie wollen nicht auf
ihre Sexualität beschränkt werden. Das kann ich gut
verstehen. Aber dann müssen wir uns auch nicht
über unser schlechtes Image wundern: konservativ
ist gleich Stoiber ist gleich gegen Sex.“
TEXTE: PHILIP EICKER
FOTOS: STEPHAN PFLUG
„Meine Laufbahn hat nach dem Coming-out
erst richtig begonnen“
Imageprobleme
Holger hätte beinahe in der CDU Karriere gemacht.
Aber er schreibt lieber Romane, in denen er das Wort „Arschritze“ verwenden darf
02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:35 Uhr Seite 15
16 hinnerk 02/10 16
titel
Wann bist du besonders
konservativ?
Wilton (37), Verwaltungsassistent: Als Honduraner ist mir der Zusammenhalt
der Familie sehr wichtig. Die Deutschen sind da manchmal etwas kalt.
Rebekka (35), Kriminalkommissarin:
Eine seltene Frage... Umgangsformen
sind mir nach wie vor wichtig. Bei Ver-
abredungen bin ich pünktlich, und ich
halte Termine ein.
Nikolaus (43), Künstleragent: Ich
halte Damen noch immer gerne die Türe
auf.
Maximilian (18), Abiturient: Bei der
Kindererziehung. Die Betreuer in Kinder-
gärten und Tagesstätten dürften wegen
mir ein bisschen konservativer agieren,
um die Kinder besser aufs Leben vorzu-
bereiten.
Ulli (29), Fundraising-Beraterin: Im
Job. Wenn ich mit Kunden umgehe,
klammere ich mein Privatleben konse-
quent aus.
Thomas (43), Diplom-Pädagoge: In
Freundschaften. Sie sind ein Geben und
Nehmen. Ich weiß, wann ich mich selbst
zurücknehmen und für meine Freunde
da sein muss.
Anne (25), Gesundheits- und Kran-
kenpflegerin: An Weihnachten. Dann
muss die ganze Familie zusammensein
– das ist meine einzige Bedingung für
diese Feiertage.
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02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:20 Uhr Seite 16
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1. Friedrich Alfred von Krupp
(1854-1902) Paradebeispiel des deutschen Untertanen: Versorg-
te das Reich mit Waffen und Panzern, saß dem Kaiser zuliebe
fünf Jahre im Reichstag, ohne sich einmal zu Wort zu melden.
Selbstmord nach Bekanntwerden seiner Lustreisen.
2. Philipp zu Eulenburg-Hertefeld
(1847-1921) genoss wie viele Schwule das Vertrauen des letzten
deutschen Kaisers, bis diese „Kamarilla von Kinäden“ (Maximi-
lian von Harden) zum Skandal wurde. Starb entkräftet 15 Jahre
nach seinem sozialen Tod.
3. Ernst Röhm
(1887-1934) sorgte als Chef der Nazi-Schlägertruppe SA dafür,
dass die Weimarer Republik unregierbar wurde. Röhms Affären
wurden ihm erst zum Verhängnis, als er nach der Machtüber-
nahme ein zu gefährlicher Konkurrent für Hitler wurde. In sei-
ner Gefängniszelle ermordet.
4. Heinrich von Brentano
(1904-1964). Deutschlands erster
schwuler Außenminister organisierte
als Chef der Unionsfraktion im Bun-
destag die Mehrheiten für Adenauer.
Erlag dem Krebs im Kreise seiner
Wahlfamilie.
5. Der eingefleischte Junggeselle
(geb. um 1930) durfte in der Bundesrepublik seit jeher
Politikkarriere machen, sogar Ministerpräsident werden –
solange er der Öffentlichkeit seine unglückliche Veranlagung
verschwieg. Heiratete bei Bedarf.
Rechte Kerle
Rechts und schwul – das passt in Deutschland seit jeher gut zusammen.
Die Top-Fünf der Deutschen, die viel Macht und trotzdem Sex mit Männern hatten
„Bei mir hat er es noch nit versucht“:
Adenauers Kommentare
über Heinrich von Brentano
sind längst geflügelte Worte
02_10_008-017_Titel 26.01.2010 15:20 Uhr Seite 17
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hamburg hamburg
Ab und an braucht Wolfgang Hahn „eine Dosis urbane Energie“. Dann
spaziert der 61-Jährige von seiner Wohnung in der ruhigen Stapel-
straße zum Siemersplatz. „Nur ein paar Schritte und ich komme von
der Beschaulichkeit ins tosende Leben!“ So gefällt es dem pensio-
nierten Radio- und Fernsehjournalisten, dessen sonore Stimme noch
viele im Ohr haben dürften – zuletzt von seiner Sendung „Golden
Memories“ auf NDR 90,3.
Seit einem Jahr genießt Wolfgang den „residentiellen“ Charme
seines neuen Wohnviertels. „Lokstedt ist nicht schick“, räumt er ein,
„aber es lässt sich hier in nächster Nähe zur Innenstadt sehr kom-
fortabel leben.“ Es gibt viele Apotheken, Drogerien, Fachärzte und
Cafés – „alles, was alte Menschen erfreut“, witzelt Wolfgang. „Es ist
nicht so, dass sich in Lokstedt Fuchs und Hase ,Gute Nacht’ sagen.“
Und: Lokstedt bietet viel fürs Auge. Im begehrten Zylinderviertel
zwischen Lokstedter Steindamm und Grandweg stehen dicht ge-
drängt üppig dekorierte Gründerzeithäuser in verwunschenen Gärten.
Am meisten mag Wolfgang eine schlichte vanillefarbene Villa. „Ich
finde diesen klaren Aufbau superschön. Sie könnte auch in Beverly
Hills stehen.“





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Urbane Energie
hinnerk-Leser stellen ihren Stadtteil vor: Wolfgang Hahn fühlt sich in Lokstedt fast wie in Beverly Hills
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02_10_018-021_Hamburg 26.01.2010 15:38 Uhr Seite 18
Dörflicher Charme
Seinen Kaffee trinkt Wolfgang gerne in der Confiserie Horn. „In schwachen Momenten esse ich auch einen
Mohnstreuselkuchen. Ich mag den fast dörflichen Charme in der Grelckstraße.“ In Lokstedts Fußgängerzone
ist jeden Mittwochvormittag Markt
Grelckstr. 10a, www.konditorei-horn.de
Seltene Augenweide
„Ich habe ein Faible für alles, was dem Auge wohl gefällt“, erklärt Wolfgang: „Schöne Häuser, schöne Autos
– und natürlich schöne Menschen.“ Auf seinen Kia ist er besonders stolz, denn der ist auch noch ungewöhn-
lich: das unbeliebteste Auto Deutschlands. Exakt zwölf Mal wurde der Opirus 2009 zugelassen.
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Schwules Lokstedt
02_10_018-021_Hamburg 26.01.2010 15:38 Uhr Seite 19
hinnerk 02/10 20
hamburg
Ehrwürdig
Bild schäumt – trotzdem 1 000 Gäste beim GAL-Neujahrsempfang
Mitte Januar lud die GAL-Fraktion zum stets schwul-lesbisch ge-
prägten Neujahrsempfang. Es gab Reden, Sekt – und Tanzmusik.
„Traditionsbewussten Hamburgern dürfte es den Magen um-
drehen“, lästerte Bild. Gegenbeweis: Tagesschau-Grandseigneur
Wilhelm Wieben (74) blieb gelassen.
Keynote-Speaker 2010 war der grüne Bundesvorsitzen-
de Cem Özdemir (44), der fast jeden Gast mit Hand-
schlag begrüßt hatte. Botschaft: mehr neue Energien,
bessere Kinderbetreuung.
Sportlich: „Sin With Sebastian“ Roth und Start-
schuss-Fußballchef Carsten Stock.
Eingeschüchtert? Nur wenige wagten ein
Tänzchen zu DJ Sunshines Diskomusik.
Traditionsbewusst: Aidspastor Detlev Gause und
Stolperstein-Initiator Ulf Bollmann.
Grandiose Optik, mäßige Akus-
tik. Über 1 000 Gäste lauschen
im Großen Festsaal – mehr oder
weniger aufmerksam – dem
Grußwort von Bügerschaftsab-
geordneten Farid Müller.
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02_10_018-021_Hamburg 26.01.2010 10:02 Uhr Seite 20
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Zuletzt wurde in der Bezirksversammlung Mitte
diskutiert. Dort setzten sich die Abgeordneten in
einer Anhörung mit dem Wunsch von SPD und GAL
auseinander, das von Schwarz-Grün im Rathaus
geplante schwule Jugendzentrum im Bezirk anzu-
siedeln. Viele Experten sind der Auffassung, ein
solches Zentrum müsse auf die bestehende Ju-
gendarbeit des MHC aufbauen. Das aber liegt in
Winterhude und damit nicht im Wahlkreis von Ini-
tiator Farid Müller (GAL). „Schwarz-Grün regiert
und nichts passiert“ kritisiert nun SPD-Bürger-
schaftsabgeordnete Gabi Dobusch. Eine angekün-
digte Evaluation habe zwar bereits im April 2009
stattgefunden, Ergebnisse wurden bisher aber
nicht bekannt: „Die müssen entweder sehr brisant
oder absolut mager sein, sonst würde der Senat
nicht derart heimlich tun“, so Dobusch. „Ich forde-
re den Senat auf, jetzt Entscheidungen zu treffen
und zu sagen, was er will.“ Sonst werde es bis zur
nächsten Wahl nichts mehr mit dem Zentrum.
Streit um schwules Jugendzentrum
Die Bürgerschaft hat beschlossen, verpartnerte Be-
amte des Landes rückwirkend zum 1. August 2001
mit den verheirateten Beamtinnen und Beamten
gleichzustellen. Bisher hat nur das Land Berlin seine
Beamten und Richter rückwirkend gleichgestellt, aller-
dings nicht ab dem Inkrafttreten des Lebenspartner-
schaftsgesetzes zum Jahr 2001, sondern erst ab dem
3. Dezember 2003. Bis zu diesem Datum hätte
Deutschland die Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/
78/EG in deutsches Recht umsetzen müssen.
Gleichgestellt
Die Queer Football Fanclubs (QFF) werden sich Anfang
September in Hamburg treffen – wo es mit dem FC St.
Pauli dann möglicherweise einen zweiten Erstligisten
aus der Hansestadt gibt. Zuletzt kamen rund 60 Fans
aus 17 europäischen Homo-Fußballfanclubs in Lever-
kusen zusammen. Die QFF werden immer größer, und
das hat Folgen: „Allen angeschlossenen Fanclubs ist
klar, dass dieses Netzwerk so groß ist, dass es nicht
mehr ohne eigene Geldmittel auskommt“, erklärt Spre-
cher Dirk Brüllau aus Hamburg. Bis zum Treffen an der Elbe
soll daher ein Finanzierungskonzept erarbeitet werden.
Fantreffen in Hamburg
02_10_018-021_Hamburg 26.01.2010 10:03 Uhr Seite 21
mahlzeit
„Wir machen hier keine Wissenschaft, Wein
soll schließlich Spaß machen“, sagt Raphael
Kansky, der mit seinem Kompagnon Heiko
Schlesselmann im Januar die Weinbar St.
Pauli eröffnet hat.
Keine elitäre Wichtigtuerei, bei der sich
Weinliebhaber die Zunge verknoten, um
über Nase oder Abgang eines Weines zu sin-
nieren – das passt nicht ins Schanzenvier-
tel, das passt nicht zu den Leuten. Damit
Weintrinker unprätentiös mehrere Weine ge-
nießen und probieren können, wird stan-
dardmäßig in 0,1-Gläsern (ab 1,90 Euro) aus-
geschenkt. Die Hürde, dass ein besonderer
Wein nur in ganzen Flaschen angeboten
wird, entfällt. Ausgewählt haben Kansky und
Schesselmann die Weine nach ihrem eige-
nen Geschmack. Einige Weingüter, von de-
nen sie Weine anbieten haben sie selbst be-
sucht.
Dazu gibt es Kleinigkeiten: Käseteller so-
wie Schinken und mediterraner Aufschnitt
werden mit fairen 5 Euro pro 100 Gramm
berechnet. Serviert wird, was dem Weintrin-
ker schmeckt und zum Wein passt. Verschie-
dene Käse von Ziege, Schaf und Kuh wech-
seln häufig, sodass man beim nächsten Be-
such den neuen leckeren Käse probieren
kann. Das liegt auch an der Beratung des
Käsehändlers im Viertel. Das Know-How des
Käsespezialisten wissen die beiden 37-Jähri-
gen ebenso zu schätzen wie die kurzen
Wege, denn die Zeit ist manchmal knapp.
Bevor die Weinbar nachmittags öffnet,
hat Heiko Schesselmann schon die ein oder
andere Quiche gebacken oder einen Kuchen
in den Ofen geschoben. Den kann man nach-
mittags zu einem Cappuccino genießen,
wenn man keine Lust auf Kaffee und Kuchen
vom nahe gelegenen Galao-Strich hat.
Einmal im Monat gibt es lockere Wein-
proben, die jeweils unter einem Motto ste-
hen, daneben sind auch Lesungen und Live-
Musik im Programm. Highlight im Februar:
Am 20. Februar um 20 Uhr liest Winzer An-
dreas Wagner aus seinen Krimis. Klar, dass
dazu seine Weine aus Rheinhessen probiert
werden können – für 10 Euro Eintritt – Wein-
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In der Weinbar St. Pauli soll sich niemand die Zunge verknoten
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Gut zwei Jahre ist es her, dass nicht
nur die ehemalige Talmud-Tora-Schule
im Grindelviertel wieder mit Leben er-
füllt wurde: Mit der Eröffnung des
Café Leonar bekam das Uni-Viertel
wieder ein jüdisches Kaffeehaus, das
sich nebenbei auch als Literaturhaus
und Gemeindezentrum versteht.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem
Frühstück (ab 5,10 Euro inkl. Heißge-
tränk), die einzelnen Kombinationen
sind nach berühmten jüdischen Stra-
ßen in Paris, New York, Prag, Tel-Aviv
und dem Hamburger Grindelviertel
benannt. Auch die von vielen als ty-
pisch amerikanisch empfundenen
Bagel gehören beim New Yorker Früh-
stück dazu und weisen auf die jüdi-
schen Wurzeln hin.
Wer lesen mag, nimmt sich eine ta-
gesaktuelle Zeitung von der Wand
oder stöbert in den Bücherregalen
der angeschlossenen Buchhandlung
Samtleben. Netter kann man kaum in
den Tag starten.
Café Leonar, Grindelhof 59.
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-24,
Fr 8-1, Sa 9-1 Uhr, So 9-23 Uhr
www.cafeleonar.de
Jüdische Wurzeln
Café Leonar: Mehr als ein gemütliches Café
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kultur: hamburg
Herbert List: Araber mit Steppen-
kerzen, Rückenakt, 1935. Herbert
List-Nachlass, Hamburg und
Münchner Stadtmuseum
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:30 Uhr Seite 24
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Nackt!
„Nude Visions“ im Museum für Kunst und Gewerbe
„Ohne Zweifel vermag nichts den Blick so auf sich zu lenken, wie der nackte mensch-
liche Körper“. Diese Äußerung des Fotojournalisten Kurt Freytag von 1909 hat bis
heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren: Die Ausstellung „Nude Visions“ im Museum
für Kunst und Gewerbe will den Besucher zu einer Reise durch eine Sammlung von
Körperbildern aus 150 Jahren Kunstgeschichte einladen. Dabei ist es um die Skan-
dalisierbarkeit einer solchen Schau heute schlecht bestellt. Was am Anfang des 20.
Jahrhunderts noch Anstoß erregte, moralische Bedenken und heikle Debatten aus-
löste, treibt heute kaum noch jemand die Schamesröte ins Gesicht. Nicht nur die
Motive haben sich verändert, auch die Reproduzierbarkeit der Bilder und ihre Ver-
breitung nehmen Einfluss auf die Wahrnehmung und Bedeutung von Nacktheit in der
Gesellschaft. „Nude Visions“ will zeigen, dass das Abbilden nackter Körper auch im-
mer etwas mit der Erforschung des (Selbst-)Verständnisses des Menschen und sei-
ner Rolle in der Gesellschaft zu tun hat. Zu sehen sind 250 Originalfotos von den An-
fängen der Aktfotografie, für die etwa Wilhelm von Gloeden und Guglielmo Plüschow
stehen, bis zu Will McBride oder Herbert Roettgen, die den nackten männlichen Kör-
per als künstlerisches Bekenntnis zu ihrer Homosexualität nutzten. SM
„Nude Visions. 150 Jahre Körperbilder in der Fotografie“.
Museum für Kunst und Gewerbe, bis 25. April. www.mkg-hamburg.de
André Gelpke: Angelique aus dem Salambo, St. Pauli/Hamburg, 1976.
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26 hinnerk 02/10
kultur: hamburg
Gute Geschäfte
„Pop Life“ zeigt Meisterwerke der Kommerzkunst in der Galerie der Gegenwart
Das wird ja spannend: Während das Museum für
Kunst und Gewerbe 250 Abbildungen nackter Körper
einfach so zeigt (siehe vorige Seite), ist der Besuch ei-
niger Ausstellungsräume in der Galerie der Gegen-
wart in den kommenden Monaten für Besucher un-
ter 18 Jahren nicht möglich... „Pop Life“ heißt die
Ausstellung, die das Who-is-Who der Kommerzkunst-
szene versammelt: Werke von einigen der bekanntes-
ten Künstler der vergangenen Jahrzehnte, die ihre
Kunst und ihre öffentliche Person mit verschiedenen
Strategien kalkuliert für die Medien inszenieren und
ihren materiellen Erfolg unverhohlen mit den Mit-
teln einer durch und durch kommerzialisierten Ge-
sellschaft anstreben. Der erste Teil der Ausstellung ist
Andy Warhol gewidmet, der sich selbst zum Marken-
zeichen entwickelte und mit den Reichen, den Stern-
chen und den Künstlern in New York zur Celebrity
stilisierte. Das Prinzip funktioniert bis heute, wie Jeff
Koons beweist, der mit der berüchtigten Serie „Made
in Heaven“ in der Ausstellung vertreten ist, die ihn
mit seiner Braut La Cicciolina zeigt. Warhols Maxime,
dass gute Geschäfte die beste Kunst seien, ist zum
Credo für eine Vielzahl jüngerer Künstler geworden.
Und so wird auch Keith Harings Pop Shop, in dem er
seine Graffiti und Tags wie eine Modekollektion ver-
marktete, in der Ausstellung samt eines eigenen Out-
lets rekonstruiert.
SM
„Pop Life: Warhol, Haring, Koons, Hirst, …”.
12. Februar bis 9. Mai, Galerie der Gegenwart
der Hamburger Kunsthalle.
www.hamburger-kunsthalle.de
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Andy Warhol: Self-Portrait in Drag (Platinum Pageboy Wig), 1981; Self-Portrait (with Black Wig), 1981/82; Self-Portrait in Drag, 1981/82
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:31 Uhr Seite 26
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Im Abseits
Schwule und Fußball: Tabuthema in den Kammerspielen
Der Deutsche Fußballbund meint es neuerdings richtig gut mit den Schwulen.
Nach dem Hamburger Aktionstag gegen Homophobie unterstützt die DFB-Kul-
turstiftung nun eine Inszenierung der Kammerspiele: „Seitenwechsel“, ein Mo-
nolog des britischen Autors Chris Chibnall, in dem Stefan Jürgens spielt. Im
Mittelpunkt steht Fußballtrainer George, dessen heile Welt wankt: der Familien-
vater trainiert eine Provinzmannschaft, die im Pokal gegen den berühmten FC
Liverpool spielt. Als Joker setzt George den jungen Spieler Darren ein. Dem
Triumph folgt der Skandal: der 17-Jährige gesteht dem Trainer nach dem Spiel
seine Liebe, küsst ihn – und ein Fotograf hält ausgerechnet diese Szene fest…
Die Regeln des Fußballs sind eindeutig. Wer sich in diese Männerwelt ein-
fügt, kann es weit bringen, wer sie bricht, fällt entsprechend tief. Chibnalls Stück
spürt der Frage nach, was aus echten Kerlen und Männerfreundschaften, aus
Schulterklopfen und Teamgeist wird, wenn der Verdacht des Schwulsseins die
Tabuzone durchdringt. Die DFB-Kulturstiftung hat in ihrer integrativen Zielset-
zung zwar den Kampf gegen Homophobie nicht ausdrücklich genannt, zeigt
sich aber mit ihrer Unterstützung des Stückes auf der Höhe der Zeit. Kam-
merspiele-Intendant Axel Schneider führt selbst Regie – und bringt ein weite-
res Stück mit Homo-Thematik auf seine Bühne. SM
„Seitenwechsel“ von Chris Chibnall, Regie Axel Schneider. Mit Stefan Jürgens.
Premiere: 9. Februar, Vorstellungen bis 28. März
www.hamburger-kammerspiele.de
Wechselt er die Seiten? Stefan Jürgens bewegt sich in der Tabuzone.
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:31 Uhr Seite 27
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Wenig Neues
kultur: musik genial ❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚mies
„Fa la la la la. Spring is in the air, and I
am a flower ... with nothing interesting
to say.” Mit solchen und ähnlichen Bot-
schaften aus dem tiefsten Provinz-
Winter von Minnesota unterhält Adam
Young seine Facebook-Fangemeinde.
Der Sage nach schraubt der 23-Jäh-
rige in einem finsteren Kellerloch an
den Songs seines Projekts Owl City,
die zuerst (wie sollte es anders sein)
über MySpace den Weg in die weite
virtuelle Welt fanden – bis im letzten
November die luftig-leichten „Fire-
flies“ urplötzlich an die Spitze der US-
Single-Charts flogen. Keine Eintags-
fliege: Das erste „offizielle“ Owl City-
Album ist bis zum Rand gefüllt mit ein-
gängigem Elektro-Pop, großen Melo-
dien und zuweilen arg versponnenen
Texten. Mehr davon! TORSTEN BLESS
www.owlcitymusic.com
Owl City : „Ocean Eyes” (Sky Harbour Rec./Universal)






Pop






Klassik






Cross-
over






Indie-
tronic
Eine Neuerscheinung mit Orchester-
arrangements aus 14 Musicals lässt
das schwule Herz höherschlagen: Von
„Showboat“ bis „Les Misérables“ gibt
es die Hits daraus im Orchesterge-
wand. Die Bearbeitungen, die Richard
Hayman für sein Orchester angefer-
tigt hat, gehen zuweilen in die Beine.
Mehr aber auch nicht! Vieles ist im Or-
chestersatz grobschlächtig und plump
geraten. „The Sound of Music“ wirkt
teils wie Kirmesgeklingel, die Melodie
von „Climb Every Mountain“ klingt
dick wie „Pomp and Circumstance“.
Und Lenny Bernsteins eigene Orches-
terfassung von Stücken aus „West
Side Story“ ist einfach viel raffinierter
als das, was Hayman daraus macht.
Schade! ECKHARD WEBER
www.naxos.com
Richard Hayman: „Broadway without Words” (Naxos)
Sie sind ein merkwürdiges Paar: zum
einen der vor allem mit seinen Film-
musiken bekannte englische Avant-
garde-Komponist Michael Nyman
(„Das Piano“, „Der Kontrakt des Zeich-
ners“), zum anderen der schwarze
schwule Soulsänger David McAlmont
mit seiner androgynen Falsett-Stim-
me. Gelungen ist ihnen ein höchst dra-
matisches Pop-Crossover-Album, bei
dem sich Nymans minimalistische
Kompositionen McAlmonts zwischen
Discodiva, dramatischem Counterte-
nor und herzzerreißendem Soul chan-
gierendem Gesang eine spannende
Fusion eingehen. Einen genaueren
Blick verdienen auch McAlmonts sati-
risch zugespitzten Songtexte, die von
Zeitungsschlagzeilen inspiriert sind.
Axel Schock
www.michaelnyman.com
McAlmont/Nyman „The Glare“ (Naxos)
The Go Find „Everybody Knows It’s Gonna Happen Only Not Tonight” (Morr Music)
Was war das für ein Fest, als
Sade, die 80er-Yuppie-Ikone
mit der cremigen Stimme, ihr
letztes Album „Lover‘s Rock“
veröffentlichte. Samtig-fette
Beats und geschmeidige Ar-
rangements katapultierten den
souligen High-Class-Bar-Sound der Band
ins neue Jahrtausend. Gespannt hielt
man den Atem an und harrte kommen-
der Produktionen aus dem Hause der
britisch-nigerianischen Sängerin und ih-
rer Band. Beinahe zehn Jahre lang. Mit
„Soldier Of Love“ ist es nun so weit: Sa-
des sechstes Studioalbum ist da. Und um
ehrlich zu sein, der angehaltene Atem
entweicht mit einem schlichten Seufzer.
„Soldier Of Love“ klingt ein bisschen wie
der Nachklappvon „Lover’s Rock“. Eine
klangliche Weiterentwicklung sucht man
vergebens, packendes Songwriting eben-
falls. Das heißt bei einer anspruchsvol-
len Künstlerin wie Sade zwar immer
noch mehr als bei vielen ihrer Kollegen.
Aber abgesehen vom mit Marschtrom-
meln akzentuierten Titelstück und dem
wirklich grandiosen, afrikanisch ange-
hauchten Popsong „Babyfather“ bleibt
das Album leider hinter den Erwartun-
gen zurück. KARL KEUN
Sade: „Soldier Of Love“ (Sony BMG)






Mit seinem dritten Album „Everybody
Knows It‘s Gonna Happen Only Not
Tonight” hat der Belgier Dieter Ser-
meus den 80er Jahre-Wave hinter
sich gelassen und scheint nun ganz zu
sich gefunden zu haben: einem ange-
nehm weichgespülten, fast zeitlosen
Indie-Pop- und LoFi-Sound, der sich
vielleicht zwischen Roxy Music und Pa-
vement verorten ließe. Dessen redu-
zierte Elektronik, unaufdringliche Ar-
rangements, smoothe Melodien und
die sanfte Stimme des Dieter Sermeus
versetzen den Hörer dabei in einen de-
zent melancholischen Glückzustand,
bei dem es sich stets bedächtig mit-
wippen lässt. Die ideale Musik für
Nachtfahrer und Spätaufsteher.
AXEL SCHOCK
www.thegofind.com
Das aktuelle Album von Sade kann nicht wirklich überzeugen
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:43 Uhr Seite 28
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25.02.10
BRAUNSCHWEIG
Jolly Joker
06.03.10
OLDENBURG
Kulturetage
07.03.10
HAMBURG
Markthalle
21.03.10
HANNOVER
Capitol
23.03.10
HAMBURG
Fabrik
21.04.10 HANNOVER
Capitol
23.04.10 HAMBURG
Große Freiheit 36
Cassandra
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arren Cann,
Chris Cross,
Billy Currie
"Return To Eden" Tour 2010
zum ersten Mal live
Bescheiden
bleiben
Sara Quin von Tegan & Sara
über Projektionen und
katholisches Schuldbewusstsein
„Sainthood“ ist bereits das sechste Album der les-
bischen Zwillinge Tegan und Sara Quin seit ihren
Anfängen in den späten 90er-Jahren in Calgary,
Alberta. Unser Autor Michael Ernsttraf Sara Quin
in Köln.
Sara, habt ihr schon in eurer Jugend von
einer Musikkarriere geträumt?
Nein, als Teenager passte die Musik weder kurz- noch
langfristig in meine Zukunftspläne. Ich hätte mir nie-
mals vorgestellt, dass ich mit knapp 30 Jahren immer
noch Musik machen würde. Anfangs standen nur Te-
gan und ich auf der Bühne und haben dabei genug
verdient, um damit unsere Miete zu bezahlen. Wir
sind jetzt zehn Jahre dabei, haben sechs Alben ver-
öffentlicht, es läuft gerade richtig gut für uns, und
es wird auch noch besser werden!
Spiegelt der Albumtitel „Sainthood“ euren
katholischen Hintergrund?
Ich wurde getauft, bin aber nie zur Kirche gegangen
und hab keine Erstkommunion empfangen. Ich war
fünf Jahre mit einer Katholikin zusammen. Sie und
andere praktizierende Gläubige, die ich kennen ge-
lernt habe, meinten immer, dass Tegan und ich dieses
katholische Schuldgefühl in uns trügen. Nicht, dass
wir wirklich Schuld im religiösen Sinne empfunden
hätten, aber sie sagten, wir würden uns so verhal-
ten, als ob wir dieses Verständnis aufgesogen hät-
ten. Die Vorstellung, ich könnte einen schlechten Ein-
druck hinterlassen, bringt mich um.
Und worin zeigt sich euer
Schuldbewusstsein heute?
Tegan und ich sprechen immer davon, dass wir vom
Glück verwöhnt und dafür ausgesprochen dankbar
sind. Sobald etwas gut läuft in unserem Leben, schrei-
ben wir uns das nicht selbst zu. Stattdessen machen
wir etwas Größeres dafür verantwortlich. Wir haben
uns als Künstler eine gewisse Bescheidenheit be-
wahrt. Man darf nicht vergessen, dass es schon ziem-
lich absurd ist, vor 2.000 Menschen aufzutreten, die
dich verehren.
Fat Mike, der Frontmann von NOFX, lässt in
seinem Song „Creeping Out Sara“ seinen Fan-
tasien über lesbische Zwillinge freien Lauf …
Ich habe den Song nicht als Angriff, aber als einen
plumpen, potenziell unverantwortlichen Witz auf un-
sere Kosten verstanden. Die denken überhaupt nicht
darüber nach, was sie da sagen. In diesem Fall ha-
ben wir uns überlegt: Lassen wir die Sache ruhen,
es lässt unser Publikum kalt, und die Anhänger von
NOFX haben sich auch wieder beruhigt. Also besser
nicht dran rühren. INTERVIEW: MICHAEL ERNST
Das Album „Sainthood“ ist bei Vapor/Sire/Warner
erschienen. Mehr unter www.teganandsara.com
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kultur: film
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Ein seltsames Paar
Guy Ritchies homoerotische Neuinterpretation des „Sherlock Holmes“
So kann‘s kommen. Erst posaunt Regisseur Guy Rit-
chie groß heraus, der Welt endlich mal zu zeigen wol-
len, dass Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht nur
die Verbrecherjagd vereinte. Dann aber drohten die
Erben von Arthur Conan Doyle für eine Fortsetzung
der neuen „Sherlock Holmes“-Verfilmung die Rechte
zu verweigern. Mag Ritchie in Interviews nun also
den Meisterdetektiv notgedrungen wieder hetero-
sexualisieren, in seinem Film bleibt Robert Downey Jr.
weiterhin ein zumindest verklemmt homoerotischer
und zutiefst eifersüchtiger Holmes. Denn sein Watson
(Jude Law) hat sich verlobt und will ihn verlassen.
Um ehrlich zu sein: Diese unterschwelligen Stiche-
leien eines zerstrittenen alten Ehepaares machen ei-
nen nicht unerheblichen Reiz der Neuverfilmung aus.
Sie teilen sich nicht nur die Klamotten, sondern auch
die dezent mit kleinen Männeraktplastiken dekorierte
Wohnung in der Baker Street 221 b. Der Fall hingegen
– eine mit allerlei Freimaurer-Verschwörung angerei-
cherte Serie von Ritualmorden – ist leidlich span-
nend, die ausufernden Action-, Explosions- und Mar-
tial-Art-Szenen hingegen wirken bei diesem eigent-
lich doch so schön antiquiert-britischem Stoff etwas
deplatziert. AXEL SCHOCK
„Sherlock Holmes“. Regie Guy Ritchie.
Mit Robert Downey Jr., Jude Law, Mark Strong, Eddie
Marsan. USA 2010, 128 min., Kinostart: 28. Januar
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Große Gefühle
Jim Carrey und Ewan McGregor: Romanze in der Gay-Filmnacht
Wir verlosen 5 x 2 Tickets für „I Love You Phillip Morris“ am 26.2. im CinemaxX Hamburg
Wandsbek. Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Phillip Morris“ an verlosung@hinnerk.de
Wie weit kann man für die Liebe gehen? Sehr weit,
wenn man der Geschichte von Ausbrecherkönig
Steven Russell glauben will, dessen romantische
Ader ihm immer wieder zum Verhängnis wird. In
„I Love You Phillip Morris“ spielt Jim Carrey die-
sen Hochstapler. Um niemals von der Liebe seines
Lebens getrennt zu werden ist er zu allem bereit.
Und das heißt vor allem, nicht zu viel Zeit im Ge-
fängnis zu verbringen, sondern das gemeinsame
Leben mit seinem Zellengenossen Phillip Morris
(Ewan McGregor) in Saus und Braus zu genießen.
Diese wahre Geschichte wurde von Glenn Ficarra
und John Requa inszeniert und läuft im Rahmen
der Gay-Filmnacht. Wir verlosen fünf mal zwei
Tickets für die Vorstellung in Hamburg (siehe
oben).
Die L-Filmnacht zeigt im Februar den Film „Alles
wird gut“ von Angelina Maccarone (Foto unten).
Nabou hat nur eines im Kopf: Sie will ihre Ex-
Freundin Katja zurück. Dafür nimmt sie sogar den
Job als Putzhilfe bei der Yuppie-Frau Kim an, die
ein Stockwerk unter Katja wohnt. Der Rest lässt
sich dann schon irgendwie deichseln, glaubt Na-
bou. Erst als sie am Ziel ist, bemerkt sie, dass es
gar nicht Katja ist, die sie will…
„I Love You Phillip Morris“. USA 2009, 102 Minuten,
Regie: Glenn Ficarra und John Requa. Mit Jim Carrey,
Ewan McGregor, Leslie Mann, Rodrigo Santoro.
CinemaxX Hamburg Wandsbek: 26.2., 20.15 Uhr;
weitere CinemaxX-Termine: Hannover: 19.2., Kiel: 21.2.,
Oldenburg: 28.2., jeweils 20 Uhr.
www.gay-filmnacht.de
„Alles wird gut“, D 1998. 88 Minuten, Regie Angelina
Maccarone. Mit Kati Stüdemann, Chantal De Freitas,
Isabella Parkinson, Pierre Sanoussi-Bliss, Aglaia
Szyszkowitz, Uwe Rohde
CinemaxX Hamburg Wandsbek: 19.2., 20.15 Uhr;
weitere CinemaxX-Termine: Hannover und Kiel: 26.2.,
20 Uhr; Oldenburg: 28.2., 17.30 Uhr
www.l-filmnacht.de
ZERRISSENE
UMARMUNGEN
Oscar
®
- Preisträgerin
PENÉLOPE CRUZ in
DER NEUE FILM VON PEDRO ALMODÓVAR
Ab 5. Februar auf DVD
und Blu-ray im Handel!
„Eine Liebeserklärung
ans Kino!“
DIE WELT
GROSSES KINO VON ALMODÓVAR -
BEREITS ERHÄLTLICH
Die grosse Edition
- 14 Filme von Almodóvar in einer Box!
www.universumfilm.de
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:34 Uhr Seite 31
kultur: buch
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Greg Gorman ist das, was man gerne als Starfotografen bezeichnet. Alles, was je in Los Angeles über
den roten Teppich geschritten ist oder in Hollywood Karriere machen sollte, hat er unter anderem
im Aufrag von „Vogue“, „GQ“ und „Vanity Fair“ abgelichtet. Weil Gorman nun einmal offen schwul
ist, haben es ihm junge, aufstrebende Männer besonders angetan. Bisweilen verströmen diese
kühlen, klassischen Porträts eine Form von Sexappeal, als hätte Leni Riefenstahl für Pin-Up-Ma-
gazine gearbeitet. In seinem Band „In Their Youth“ versammelt Gorman Aufnahmen von zumeist
leicht bekleideten Jünglingen, die unbekannt blieben oder – wie etwa Brad Pitt, Leonardo DiCaprio,
Rupert Everett und Jude Law (Foto) es durchaus zu etwas gebracht haben. AS
Greg Gorman: „In Their Youth“. Mit Texten von A. Wells und P. Weiermair. Damiani Editori, geb., 140 S., 39,90 Euro
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:35 Uhr Seite 32
hinnerk 02/10 33
Sein und Haben
Kristof Magnussons „Das war ich nicht“
Manchmal zeigt sich der Zeitpunkt
zum Aufbruch in ein anderes Leben
an ganz banalen Dingen. Zum Beispiel,
wenn sich die Gespräche der Freunde
um so wichtige Dinge wie Tisch-Salz-
mühlen mit Peugeot-Mahlwerk dre-
hen. Die Übersetzerin Meike greift hin-
gegen weiterhin zum gewöhnlichen
Salzsteuer, verlässt aber ihren Lebens-
gefährten samt Wohnung in Hamburg
und beginnt in der friesischen Einöde
von vorn. Vor allem aber wartet sie auf
den großen Roman des US-Autors
Henry LaMarck, den sie übersetzen
soll. Was weder sie noch sein Verlag
ahnen: LaMarck hat noch keine Zeile
davon geschrieben. Weil er wiederum
von seinem Lover verlassen wurde
und der Erwartungsdruck an das neue
Werk so groß geworden ist, verkriecht
er sich in einem Hotelzimmer. Rettung
in Form von Inspiration oder auch ei-
nes Liebesabenteuers verspricht er
sich von einem Wallstreet-Banker, den
er auf einem Zeitungsfoto entdeckt
hat. Was diese drei verbindet: Sie alle
setzen ihre gesamte Existenz auf Spiel.
Darüber hinaus aber bringt der schwu-
le Ex-Hamburger Kristof Magnusson
(„Zuhause“, „Männerhort“) seine drei
Helden auch im realen Leben zusam-
men und in abenteuerliche Abhängig-
keitsverhältnisse. Und so kracht in die-
sem temporeichen, satirischen Roman
sehr zum Vergnügen des Lesers nicht
nur die Börse zusammen, sondern
auch der eine oder andere Lebens-
plan.
AXEL SCHOCK
Lesungen am 2.2., 19.30 Uhr,
Hansa Kolleg Hamburg; 4. 2., 19 Uhr,
Uebel & Gefährlich Hamburg
Kristof Magnus-
son: „Das war ich
nicht“. 288 Seiten,
Kunstmann Verlag,
19,90 Euro.
Lebensmenschen
David Schalkos Heimatroman „Weiße Nacht“
Wie wir inzwischen höchstrichterlich
wissen, war der Kärntner VW-Phae-
ton-Fahrer Jörg Haider nicht homo-
sexuell, weshalb auch jegliche Ähn-
lichkeiten mit dem Politiker in David
Schalkos Roman nur rein zufällig sein
könnten. Der ist, zumindest in den Au-
gen seines Liebhabers Thomas, eine
wahre Lichtgestalt in Trachtenjanker,
Joop-Jeans und rosa Hemd. Ein durch-
trainierter, charismatischer Messias:
„Trotz härtester Ertüchtigung schwitz-
te er nicht.“ Seinem Wahlvolk ruft er
zu: „Wollt ihr das totale Glück? Wollt
ihr die bedingungslose gute Laune?“
Als Schlüsselroman, sagt Autor Da-
vid Schalko womöglich auch aus juris-
tischen Gründen, seien diese Geschich-
te einer innigen Männerfreundschaft
nicht gemeint. Vielmehr geht es ihm
um ein übergreifendes politisches Phä-
nomen: die „Vermengung von rech-
ten Inhalten, Esoterik und dem extre-
men Erlösergedanken“. Die zeichnet
sich für Schalko derzeit im Fall Berlus-
coni ebenso ab wie bei Sarkozy oder
Obama.
Wenn also nicht ausdrücklich ein
Haider-Buch, so ist dem österreichi-
schen TV-Satiriker Schalko in jedem
Falle ein ungewöhnliches satirisches
Experiment geglückt. Denn „Weiße
Nacht“ spielt auf unverfrorene Weise
mit der dampfenden Metaphorik von
Blut und Boden-Romanen und mit
dem Kitsch sülziger Trashprosa. So
werden dem Leser manch klebrig-
süße Sätze zugemutet. AXEL SCHOCK
David Schalko:
„Weiße Nacht.
Roman“, Czernin
Verlag, 120 S.,
geb., 16 Euro
02_10_024_033_Kultur 26.01.2010 11:35 Uhr Seite 33
Mike, Ben & Michael @ Bärenpadiiee
Stefan & Maximilian @ 136 Grad
Chris @ Wunderbar
Marcus & Paddy @ Generation Bar
Giorgio @ Wunderbar
Steve & Judy @ Generation Bar
Robert & Jens @ Bärenpadiiee
Diana & Ronny @ London Calling Marco @ Daniels Patrick & Marcel @ Bärenpadiiee
Daniel, Jean & Alex @ London Calling
Bastian @ Daniels
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beautiful people
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02_10_034-035_Beautiful People 26.01.2010 11:29 Uhr Seite 34
Torge & Mark @ Daniels
Alex, Chris, Basti, Ronny &Thomas @ Generation Bar
Jens, Alex, Felix & Moritz @ Bärenpadiiee
Robert & Peter @ London Calling
Patrick @ Daniels Marco @ 136 Grad
Peer & Philipp @ Wunderbar Shaun, Chris & Leo @ London Calling
Mario & Basti @ Generation Bar
Florian @ 136 Grad
Karim @ 136 Grad
Holger & Llywelyn @ Bärenpadiiee
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mehr partypics auf www.hinnerk.de
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Voll in ihrem Element: Marion (links) und Sonja, die 136-Grad-Perlen
szene
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Special Service
Der schönste Teil der Party ist immer in der Küche? Von wegen! Im Februar feiert der 136 Grad-Club seinen
zweiten Geburtstag. Neu im Team: Marion und Sonja, die auf dem stillen Örtchen ihre eigene Party feiern
Ihr habt ja einen ungewöhnlichen
Arbeitsplatz...
Marion: Ja, das ist kein Job wie jeder andere.
Sonja: Aber wir haben sofort ja gesagt, als man uns
gefragt hat. Ich finde diese Szene gut und ich mag
auch das Publikum hier sehr gerne.
Andere Leute liegen jetzt schon im Bett!
Marion: Wir sind ja noch jung und gehen auch sonst
ab und an auf Partys. Und dann machen wir ja auch
immer bis morgens durch.
Sonja: Der Montag ist für mich schlimm, dann bin ich
so richtig kaputt... Aber das macht doch auch den
Reiz aus: das Ambiente hier ist total klasse, die
Jungs...
Wie sind die Jungs?
Marion: Fast alle lieb, hübsch und witzig. Die behan-
deln uns auch nicht wie Klofrauen.
Sonja: Wir sind ganz beliebt, glaube ich. Ich könnte
mir gut vorstellen, mit einem von denen zusammen-
zuwohnen.
Hier stehen Haarspray und andere
Produkte. Macht ihr auch Typberatung?
Marion: Na, wenn wir sehen, dass die Jungs vor dem
Spiegel stehen und sich die Haare richten, dann ge-
hen wir schon hin und fragen, ob sie etwas brau-
chen.
Und wie sind die Reaktionen?
Sonja: Freudig – so‘n Service haben die noch nie ge-
habt...
Marion: Wir haben auch Bonschis...
Sonja: ...die werden super gerne genommen! Und
Trinkgeld gibt‘s auch!
Marion: Aber das sehen wir gar nicht so verbissen.
Wenn mal einer einfach an uns vorbeigeht, ist das
auch okay.
Ihr seid also eher Gästebetreuerinnen als
Putzfrauen?
Marion: Wir sind ja zu zweit, das ist ein Vorteil: die
eine kann sich um die Gäste kümmern und die an-
dere muss in der Zeit etwas mehr wischen...
Geht ihr nach Feierabend sofort ins Bett –
oder feiert ihr dann noch weiter?
Sonja: Im Moment nicht, da fahren wir sofort nach
Hause.
Marion: Aber im Sommer gehen wir bestimmt nach
Feierabend frühstücken! Wir haben unsere eigene
Party hier hinten. Hier sind ständig Leute, wir tanzen
hier, wir lachen, wir erzählen – was will man mehr?
Und man trifft auch immer wieder Leute, die man ir-
gendwo schon mal kennengelernt hat.
Das Klo als Kontaktbörse?
Marion: Tja, die sind nur leider alle schwul. Und ganz
ehrlich – für uns auch ein wenig zu jung. Aber Sonja
wäre schon fast dreimal zur Frau genommen wor-
den... INTERVIEW: STEFAN MIELCHEN
136 Grad – the Club. Reeperbahn 136
samstags ab 23 Uhr.
www.136grad.com
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Erste Mr. Leather-Wahl seit 16 Jahren
Der junge Mann links könnte als leuchtendes Vorbild
dienen: Jeffrey Payne ist der amtierende Internatio-
nal Mr. Leather. Drei Wahlen musste der Amerikaner
durchstehen: erst Dallas, dann Texas – und dann das
große Finale. Jeffrey setzte sich im vergangenen Mai
in Chicago gegen die internationale Konkurrenz durch
und repräsentiert seither weltweit die Lederszene. Die
muss schon seit geraumer Zeit ohne adäquate Kandi-
daten aus Hamburg auskommen: 1994 wurde nach An-
gaben von Spike e.V. in der Hansestadt der letzte Mr.
Leather gewählt und ins Rennen um die globale Krone
geschickt. Das soll nun wieder anders werden, denn der
Fetischverein will erstmals nach 16 Jahren wieder eine
Wahl durchführen. Sie soll im Rahmen der „Spike Night“
am 6. März im Kurhotel St. Pauli stattfinden. Allein, es wer-
den noch Kandidaten gesucht. Wer daran interessiert ist,
die Leder- und Fetischszene der Stadt würdig zu vertre-
ten, muss laut Spike drei Voraussetzungen mitbringen:
man sollte zu seinem Fetisch stehen, Zeit und Lust mit-
bringen, am Wahlwochenende anzutreten – und sich der
Szene in Hamburg und Norddeutschland verbunden
fühlen. Keine unüberwindbaren Hürden also. Ent-
scheiden wird ausschließlich das Publikum,
das als Jury fungiert. Wer die Gäste der
Spike-Night überzeugt, macht im günstigs-
ten Fall Karriere als Wanderpokal: der Sie-
ger fährt am 4. April zur Wahl des German
Mr. Leather nach Berlin, und auf die folgen der European und der
International Mr. Leather. Jeffrey Pane hat vorgemacht, wie‘s geht –
wer ihm nacheifern möchte, sollte sich mit Spike e.V. in Verbindung
setzen: Telefonisch unter ✆(040) 70 70 76 30 oder per eMail:
info@spike-hamburg.de
Hamburg
sucht den
Lederstar
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Camp77 im stylishen Ambiente an der Elbe
Alex Mory und seine Camp77-Crew lassen es auch in diesem Jahr wieder or-
dentlich krachen. Zum Jahresauftakt steht gleich eine Top-Location auf ih-
rer Agenda 2010: das Indochine Waterfront an der Elbe. Ein stylisher Club,
der schon im letzten September für eine ebensolche Party sorgte. Der
Gangs-of-Gaga-Floor etwa bietet den Gästen RnB und Black sowie einen
von Buddha-Statuen gesäumten 360-Grad-Blick auf Hafen und Elbe. Und
in der Crystall Hall sorgen riesige Kristallleuchter für Entzücken – das Auge
feiert ja schließlich mit. Die Ohren sowieso – es wird ein Fest! Djane Ellen
Pitches und Kilian aka Stamepede mit Partner Davide sowie DJ Berry E ge-
ben so richtig Gas: ein Cross-Over aus Nu Rave, Electro und House sowie Mi-
nimal bis in die frühen Morgenstunden. Und auch Arno von Dannen hat
noch das ein oder andere RnB- und Black-Wörtchen mitzureden. Es wird so
heiß, dass die Elbe nicht mal mehr dran denkt, noch zuzufrieren.
Camp77 Glücksmodul: 6. Februar, 23 Uhr, Indochine Waterfront, Neumühlen 11
www.camp77.com
Hot, hot, hot!
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szene
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Die Partyhühner sind auf dem Posten: der elektrische Zirkus schlägt mal
wieder seine musikalischen Zelte auf, und das bedeutet: Menschen, Mythen,
Mutationen. Oder so ähnlich, denn die Party hat sich im Laufe der Zeit einen
hervorragenden Ruf bei den Freunden animierender Balzbeschallung erwor-
ben. Und das liegt nicht zuletzt am geschulten Fachpersonal: Die Interna-
tionally Trained Bunnies, The Bearded Lady Roberta Jones, DJ Pasha und
DJ Dajimm legen am 20. Februar die Latte für die Tanzartisten mal wieder
verdammt hoch. Aber wer einmal darüber gesprungen ist, will und wird es
immer wieder tun.
Electric Circus: 20. Februar, 23 Uhr, Hühnerposten
Im Zirkus
Muss man sich Sorgen machen? Früher legte bei Mis-Shapes immer Resident
Johannes D. Täufer auf, mittlerweile nennt er sich Johannes D. Säufer. Aber
es gibt auch beruhigende Nachrichten von der Indie-Front: das Turmzimmer
im Uebel & Gefährlich steht hoch oben im vierten Stock des Feldstraßen-
bunkers ab Februar endlich wieder zur Verfügung. Neben dem erwähnten
Johannes wird auch Martha Hari dort am 19. Februar die musikalischen Kor-
ken knallen lassen. Die gleiche Besetzung wird schon 14 Tage zuvor, am 5. Fe-
bruar, das Molotow rocken, unterstützt von DJ Calixo aus der Berliner Indie-
Gay-Szene. www.mis-shapes.de
Mis-Shapes: 5. Februar, 23 Uhr, Molotow;
19. Februar, Uebel & Gefährlich, jeweils 23 Uhr
Im Türmchen
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Schwule Raucher sind ein Paradoxon. Wie kann
es sein, dass Menschen, die entkoffeinierten
Soja-Macchiato trinken, sich die Zähne bleechen
lassen und statt Kuchen lieber Reiscracker mit
Joghurtüberzug essen, ihr heiliges Hautbild
durch tödliche Verbrennungsdämpfe schädi-
gen? Frei nach dem Motto: „Meine Lunge habe
ich von Helmut Schmidt geerbt“ pafft die Homo-
Society zu allen Anlässen. Schwule Cafés und
Kneipen gleichen einem Douglas in Tscherno-
byl – süßlich duftend, aber giftig. Prada sollte
auf diesen Zug aufspringen und eine parfü-
mierte Designer-Kippe entwickeln: PRADA FOG
– Die Bio-Zigarette für Fitnessjunkies. Das lasse
ich mir patentieren.
Ein Samstagabend lässt sich anhand des Ge-
stanks meiner Klamotten genau rekonstruieren:
23 Uhr, Raucherpause im Foyer des Theaters.
24 Uhr: schwule Kneipe. Gespräche werden
nicht gesprochen, sondern gepafft. 2 Uhr: Die
Menschen auf der Straße meiden den stinken-
den Jungen aus der Homoecke. Ich kann sie
verstehen. 6 Uhr: Mein Pulli liegt im Nachbar-
raum. Sein Gestank kriecht unter der Schlaf-
zimmertür hindurch.
Dabei passt Rauchen nicht zu uns! Wir sind
doch die Ästheten, Künstler, und Saubermän-
ner. Wir haben es geschafft, dass Heteros uns
für reinlich halten, obwohl wir dauernd Analsex
haben. Wir rasieren unsere Eier, zupfen die Au-
genbrauen und benutzen täglich Mundwasser.
Und jetzt rauchen wir wie die letzten Dorfpro-
leten? Das ist unsexy. Die Durschnittstucke
wirkt beim Quarzen hilflos und zerbrechlich;
Als wäre die Zigarette die einzige Mahlzeit
ihres anorektischen Tagesplans, zieht sie
gierig am Glimmstengel und findet sich be-
sonders toll, wenn sie den Rauch anschlie-
ßend lässig durch die Nase auspusten kann,
ohne dabei wie ein Kindergartenkind zu
husten. Na Bravo!
Einzig der Malboro-Mann sieht beim
Quarzen geil aus. Ansonsten steht Rau-
chen niemandem. Wir brauchen ein
neues Laster!
durch die Szene mit Lukas Nimschek
szene
Hossa!
Sören Jannsen veranstaltet das Schlager Café in der
Schauspielhaus-Kantine. Top Act ist Wencke Myhre
Sören, was erwartet den
Besucher im Schlager-Café?
Ein toller Abend! Im Schlagercafé werden
sieben Live-Künstler auftreten, es wird
DJ-Musik geben, wir haben eine Tanz-
fläche und eine Art Chill-Out-Area. Und
es gibt natürlich jede Menge Kultschlager
sowie neuen deutschen Schlager.
Wo liegt da der Unterschied?
Kultschlager sind die Gassenhauer von
„Griechischer Wein“ bis Nana Mouskouri.
Das hat 1989 aufgehört. Neue deutsche
Schlager gibt es seit vielleicht zehn Jah-
ren, dafür stehen Künstler wie Helene
Fischer oder Olaf Henning…
…bei denen kaum noch jemand
mitgrölen kann. Muss man 90,3-
Hörer sein, um deren Lieder zu
kennen?
Ich glaube nicht. Die wenigsten wissen es,
aber 90,3 spielt ja auch Pet Shop Boys
oder Madonna. Und „Du hast mich 1000
Mal belogen“ kann jeder mitsingen!
Euer Top-Act ist Wencke Myhre.
Weiß sie, dass sie nicht auf der
großen Bühne auftritt, sondern in
der Schauspielhaus-Kantine?
Ja natürlich, sie wird ihr neues Album prä-
sentieren, das dann eine Woche später
erscheint: als einzige Künstlerin des
Abends übrigens live mit Band! Außer-
dem treten Newcomer auf wie Anna Kat-
harina Stoll, die schon bei Florian Silber-
eisen war und für den neuen Schlager
steht. Oder Klaus & Klaus, bei denen auch
jeder mitsingen kann.
Welche Gäste erwartest Du?
Eher die über 35 als die 20-Jährigen. Mir
ist gleich, ob es Frauen sind oder Männer,
ob schwul oder hetero – Hauptsache ist,
dass alle zusammen viel Spaß haben!
Schlager Café, 27. Februar, 21 Uhr (Einlass:
20.45 Uhr), Kantine im Deutschen Schau-
spielhaus. Mit: Destivo, Klaus & Klaus, Mar-
cus Luca, Wencke Myhre, Howie Nuvo,
Schwesterherz und Anna Katharina Stoll.
Moderation: Matthias Morr. Eintritt: 19 Euro
inkl. Begrüßungsgetränk.
Tickets: Schauspielhauskasse
oder www.ticketmaster.de
hinnerk verlost 2x2 Karten:
eMail mit dem Stichwort
„Hello again“ an verlosung@hinnerk.de
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✓ Fickstutenmarkt. Am 6. Februar wird im Slut Club wie-
der gewiehert und gewinselt. Einlass für Stuten von 17.30
Uhr bis 18.30 Uhr, für Hengste von 19 Uhr bis 20 Uhr.
✓Karnevalsparty. Schlager und Karnevalhits in Toms Dan-
cehall, dazu eine Karaokeanlage und Special Drinks am 13.
Februar ab 23 Uhr.
✓ Café Bukarest. Plattendrehen. Tanz. Croonerpop, Soul,
Homohiphop, Indietronics, RnB, Queerfolk & mehr – am 13.
Februar ab 22 Uhr in der Hasenschaukel, Silbersackstraße
17.
✓Gay Factory. Homos wie am Fließband: Die Fabriktore öff-
nen sich am 13. Februar um 22 Uhr, dann kann in den Va-
lentinstag gefeiert werden.
✓ Latino-Party. Es wird heiß im Toom Peerstall! Am 27. Fe-
bruar legt dort DJ LaBitcha (Latina Loca) ab 22 Uhr auf.
Places to be
Die „Sing Sang Show“ in der Wunderbar startet auch 2010 wieder durch: Am
5. Februar werden unter anderem Songs aus den Musicals „Elisabeth“,
„Aida“, „Tarzan“ und „Avenue Q“ performt. Christoph Kühn und sein Team
aus muscialbegeisterten Laien sowie Schauspielern und Sängern haben
sich mittlerweile eine große Fangemeinde ersungen. Rechtzeitig zu er-
scheinen macht also Sinn – denn bei der Musicalshow kann es ganz schön
eng werden. Los geht‘s bereits um 19.30 Uhr, und da Freitag ist, gibt‘s auch
eine richtige After-Show-Party: ab 23 Uhr legt DJ Mika auf. Einen Newslet-
ter kann man übrigens unter www.singsangshow.de abonnieren.
Sing Sang Show in der Wunderbar: 5. Februar, 19.30 Uhr
Sing
& Sang
02_10_036-041_Szene-Hamburg 26.01.2010 12:18 Uhr Seite 41
Polleschbisch
René Pollesch, derzeit bester schwuler Dramatiker
deutscher Sprache, verwurstet den Lesbenklassiker
„Mädchen in Uniform“. Am Ende wird die Auftrags-
arbeit fürs Hamburger Schauspielhaus wohl wieder
eine klamaukige Kapitalismuskritik. Hoffen lässt das
großartige Frauenensemble. Mit dabei: Sophie Rois.
25./27.2. und 5.3., 20 Uhr, www.schauspielhaus.de
Siegerhäppchen
Fünf Filme wurden auf den 20. Lesbisch Schwulen
Filmtagen ausgezeichnet. Am 5. Februar sind sie in
zwei Schritten zu sehen: zunächst die Doku „Edie und
Thea“, um 21.15 Uhr folgt das Aidsical „Fig Trees“. Vor
beiden laufen die besten Kurzfilme, darunter „Mother
Knows Best“ (Foto).
5.2., 19 und 21.15 Uhr, Metropolis, www.lsf-hamburg.de
Mix-Jake
Beim fulminantem Auftaktbesuch von Jake Basker –
alias Jake The Rapper – im August platzte das Fund-
bureau aus allen Nähten. Fans mit Jake-Masken ju-
belten dem DJ zu, der Techno mit Hiphop mischt. Mit
ihm machen Musik: Manès (Royal Electric, Kiel), Sven
Wegner und Wolfgang Klette.
13.2., 24 Uhr, Fundbureau, www. jakelovesyou.com
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Vier Wochen Programm in Hamburg
Februar
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Sein 40. Geburtstag macht ihm Angst: Dabei surft Star-Regisseur Guido Contini
(Daniel Day-Lewis) gerade auf einer Erfolgswelle. Aber nun droht eine Schaf-
fenskrise. Also lässt Contini noch einmal die wichtigsten Frauen des Lebens an
sich vorbeidefilieren.
Bei seiner Verfilmung des Broadway-Musicals „Chicago“ hatte Rob Marshall
vorgemacht, wie man Bühnenästhetik kongenial auf die Leinwand überträgt.
Das gleiche Muster wendet er nun auch bei „Nine“ an, Maury Yestons Musical-
Adaption von Fellinis Filmklassiker „8
1
/2“.
Daniel Day-Lewis singt leidlich, Judy Dench ist großartig, Sophia Loren gut ge-
liftet und Fergie als rothaarige Schlampe eine Wucht. Doch alle Musical-Fans
aufgepasst: Weil‘s in diesem Drama um eine Midlife-Crisis geht, muss man sich
tendenziell auf eine eher gedrückte Stimmung gefasst machen. AS
„Nine“ (USA 2009), Regie: Rob Marshall. Mit Daniel Day-Lewis,
Marion Cotillard, Sophia Loren, Judi Dench, Penelope Cruz,
Nicole Kidman, Fergie, Kate Hudson, 118 Min., Kinostart: 28.1
Achteinhalb Frauen
Starke Diven, gute Musik: das Film-Musical „Nine“
02_10_042-043-Pro-Aufmacher 26.01.2010 11:06 Uhr Seite 42
Thomas Manns „Tod in Venedig“ ist derzeit gleich in zwei Versionen auf der Bühne der Staatsoper zu
erleben: als „Death In Venice“ von Benjamin Britten und in der Ballettversion von John Neumeier zu
Musik von Johann Sebastian Bach und Richard Wagner. In beiden Fällen haben sich zwei schwule
Ausnahmekünstler des schwulen Literaturklassikers angenommen. Von Britten (1913-1976) wissen
wir, dass seine Oper über den alternden Schriftsteller, der sich in einen schönen Jüngling verliebt,
durchaus als ein spätes musikalisches Coming-out gedacht war. Unterschiede und Gemeinsamkeiten
der beiden Inszenierungen sind Thema einer Einführungsveranstaltung in der Opera Stabile.
„Death In Venice“: 21./26./28.2., 19.30 Uhr, „Tod in Venedig“: 12./13.3., 19.30 Uhr,
Einführung: 25.2., 20 Uhr, Opera Stabile
Matronenbomben
Zum Abschluss des Wintersemesters noch eine fulminante „Action Lecture“, die Bachelor- und Mas-
ter-Stress vergessen lässt: Die Dozentinnen-Darstellerinnen Blessless Mahoney und Didine van der Pla-
tenvlotbrug referieren über „Neuronen, Mesonen und Matronen“ und beschließen damit – für diese
Vorlesungszeit – die Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“. Deren Publikum dürfte in-
zwischen kritikfähig genug sein, um zu wissen: Nicht alle, die am Rednerpult stehen, verkünden eine
endgültige Wahrheit – selbst wenn sie einen Fummel tragen.
3.2., 19 Uhr, Uni Hamburg, Raum 0079, http://agqueerstudies.de
Doppelter Tod
Programmadressen Seite 55 hinnerk 02/10 43
www.ardvideo.de
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Montag 1
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar „Ficken“ Zwei
Euro. Start in die Woche
Kultur
17.00 Metropolis
Der Blaue Engel. Charakterstu-
die von Emil Jannings u.a. mit
Marlene Dietrich und Hans
Albers. Regie Josef von Stern-
berg (D ‘30)
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Kabale und Liebe. Von
Friedrich Schiller
21.15 Metropolis
Cruising. Thriller über Homo-
sexuellenmorde in New York.
U.a. mit Al Pacino (USA ‘70)
Lust
19.00 Dragon Sauna Kostenloses
Pastabuffett (bis 21 Uhr)
Community
10.00 Kleiner Saal Offenes
Frühstück der Aids-Seelsorge
18.00 Lesbenverein Intervention
Offener Ü-20 Treff
19.00 MHC
Die Kunstgruppe. Kontakt:
Florian ✆42913755
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.30 MHC-Café Montagstreff.
Freizeitgruppe für Schwule ab
30. Constantin ✆55583694
19.30 MHC Schola Cantorosa.
Männerchorprobe
19.30 MHC Selbsthilfegruppe
schwuler Alkoholiker
19.30 MHC-Café Schachgruppe
19.30 MHC Gruppe für Schwule und
Lesben mit Kinderwunsch
20.00 Oase Leder Positiv. Offener
Stammtisch für Schwule aus
der Lederszene
20.00 Willi‘s am Rathaus
Leder-Positiv. Stammtisch
TV
15.10 Das Erste Sturm der Liebe
(1004) (Serie, D ‘09)
22.55 ZDF Theaterkanal
The Universe of Keith Haring
(Dokumentation, F/I ‘08)
Dienstag 2
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar Zauberhaft.
Selten. Schön. Blond
Kultur
17.00 Metropolis Der Blaue Engel.
Charakterstudie von Emil
Jannings u.a. mit Marlene
Dietrich und Hans Albers. Regie
Josef von Sternberg (D ‘30)
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt„)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
20.00 Deutsches
Schauspielhaus
Zigeunerjunge. Ein musikali-
scher Abend von Erik Gedeon
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
21.15 Metropolis
Cruising. Thriller über Homo-
sexuellenmorde in New York.
U.a. mit Al Pacino (USA ‘70)
Lust
13.00 Dragon Sauna Single-Tag
Community
10.00 Ambulanzzentrum UKE
Regenbogencafé. Frühstück der
Aids-Seelsorge
16.00 Lesbenverein Intervention
Offener Junglesbentreff
(bis 20 Uhr)
18.15 MHC Single-Tanzkurs
Standard und Latein. Tanzkurz
für Anfänger. Anmeldung bei
uta.grafelmann@gmx.de
18.30 Lesbenverein Intervention
Jules im Netz. Gesprächsrunde
über das Internet und Erfah-
rungen mit Dating im Netz
19.00 MHC Lesben-Gesprächsrunde
19.30 Café Sternchance
Stammtisch der Motoboys (Old-
und Youngtimerfans, Neuwa-
genliebhaber)
20.00 MHC Gayandgray. Gruppen-
treff für Schwule über 40
20.00 MHC Single-Tanzkurs Stan-
dard und Latein. Tanzkurs für
Fortgeschrittene. Anmeldung
bei uta.grafelmann@gmx.de
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
20.15 3sat
Reine Geschmacksache
(Spielfilm, D ‘06, s. auch
S. 78/79)
20.15 ProSieben
Unser Star für Oslo (Show,
D ‘10, s. auch S. 78/79)
Mittwoch 3
Party
17.00 Generation Bar
Happy Hour. Jeder Cocktail für
4,70 €
20.00 Slut Club
Cheap and sexy wednesday.
Halbe Getränkepreise bis
23 Uhr. Kein dresscode
22.00 Wunderbar Salute Ragazzi!
23.00 Kir Love Pop. Schwul-lesbische
Party mit DJ Sven Enzelmann
(Pop, Charts, Black, Indiepop
und Rock)
Kultur
19.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
19.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Color Line Arena
ABBA – The Show. ABBA-Show
mit den größten Klassikern der
schwedischen Kultband
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Preview: Tanz und Akrobatik mit
Kiews führendem Tanzensem-
ble
20.30 Planetarium
Le voyage abstrait. Eine
abstrakte Reise in den Kosmos
mit Soundpilot Raphael
Marionneau
21.15 Metropolis
Cruising. Thriller über Homo-
sexuellenmorde in New York.
U.a. mit Al Pacino (USA ‘70)
Lust
13.00 Dragon Sauna
„40 up“ Ermäßigter Eintritt für
Gäste über 40
20.00 Sexplosion Horny!
Underwear-Party. Dresscode:
Underwear, Jocks, SportsGear
20.00 Strictly Men
Die 1 Euro Sexy-Party
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Alle Sinne
Sechs Männer und sieben Frauen aus
den führenden Tanzensembles und
Artistikschulen der Ukraine präsentieren
eine explosive Show mit modernem Tanz
und Akrobatik. Der irreführend prag-
matische Titel: „6&7“. Dreizehn Artisten,
die sich – im wahrsten Sinne des Wortes
– für ihr Publikum überschlagen. Und ein
Genuss für alle Sinne, schließlich kann
man sich in den Fliegenden Bauten
während der Vorstellung ein komplettes
Menü servieren lassen. Freitags und
samstags gibt’s im Anschluss eine After
Show Lounge mit DJane Irina und den
Artisten.
3.-28.2., 20 Uhr (So 19 Uhr),
www.fliegende-bauten.de
Big Gay Al Pacino
Das Metropolis Kino ehrt Al Pacino im
Februar mit einer Filmreihe. Eine gute
Gelegenheit, um den bald 70-jährigen
Hollywood-Star in seinen beiden schwul-
sten Filme zu bewundern – und zwar im
Originalkinogefühl jener Zeit, in der sie
gedreht wurden. Den Auftakt macht
„Cruising“ von 1980: Pacino ermittelt
verdeckt in der schwulen SM-Szene New
Yorks (Foto). An Originalschauplätzen
und mit Unterstützung zeigefreudiger
Ledermänner kurz vor der Aidskrise
gedreht, gilt der Film heute als Zeit-
dokument. Mitte Februar folgt das Gei-
seldrama „Hundstage“.
Cruising: 1. -3.2., 21.15h, Hundstage: 15.2.,
21.15h, 20./24.2., 17h, Metropolis 1 3
Museen, Galerien, Theater, Musicals
Pop Life
Eine Ausstellung über Künstler, deren PR ebenso
beeindruckt wie ihr eigentliches Werk. Mit dabei:
Andy Warhol und Keith Hearing (siehe Seite 26).
12.2.-9.5., Galerie der Gegenwart,
www.hamburger-kunsthalle.de
Hamburger Ansichten
Die Ausstellung „Hamburger Ansichten“ zeigt, wie
verschiedene Maler die Stadt sahen, darunter große
Künstler wie Max Lieberman, Lovis Corinth, Emil Nolde
und Max Slevogt.
bis 14.2., Di-So 10-18 Uhr, Do bis 21 Uhr, Kunsthalle
Nude Visions
Eine Anderthalbjahrhundertausstellung: Aktbilder von den
Anfängen der Fotografie bis heute. Mit dabei schwule
Geschmacksbildner wie Herbert List und Will McBride
bis 25.4., Museum für Kunst und Gewerbe,
www.mkg-hamburg.de
Glorious!
Florence Foster Jenkins war als Möchtegern-Opern-
sängerin so schlecht, dass es schon wieder gut war.
Johanna von Koczian spielt den ersten Camp-Star der
Popgeschichte.
bis 14.3., www.komoedie-winterhuder-faehrhaus.de
Tarzan
Die Geschichte des Affenmenschen als Musical, nacher-
zählt von Disney, durchkomponiert von Phil Collins. Wer
keinen Schmusepop mag, kommt dank spektakulärer
Artistik auf seine Kosten.
Neue Flora, Stresemannstr. 163, U/S Holstenstraße.
Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr
Ich war noch niemals in New York
Die Ohrwürmer von Udo Jürgens verpackt in eine hafen-
stadtgerechte Musical-Story. Immerhin mit schwuler
Nebenhandlung – denn dies ist ja ein ehrenwertes
Operettenhaus!
TUI Operettenhaus, Spielbudenplatz 1, U St. Pauli.
Di, Do, Fr 20, Mi 18.30, Sa 15 und 20, So 14.30 und 19 Uhr
König der Löwen
Der Dauerbrenner im Theater im Hafen: Dank der Musik
von Elton John und perfekter Disney-Inszenierung läuft das
Ethno-Tier-Musical noch immer im „Ewigen Kreis“
Theater im Hafen, Norderelbstr. 6, U Landungsbrücken.
Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr
02_10_044-055_Programm 26.01.2010 13:32 Uhr Seite 44
Programmadressen Seite 55 • ProgrammNorddeutschland: www.hinnerk.de
Community
11.00 Aids-Hilfe
Regenbogen-Kantine Kochen
und Essen in Gemeinschaft (mit
Voranmeldung, bis 13 Uhr).
NachTisch - Nachmittagstreff
17.00 MHC Lesbenberatung.
✆2790049 (bis 19 Uhr)
18.00 MHC Dancing Deerns.
Susanne ✆(0172) 4167069
18.00 MHC
Tischtennis und Kicker. Offene
Freizeitgruppe für Frauen
18.30 MHC-Café
FrauenLesben-Stammtisch
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.00 Cafee mit Herz Spieltreff für
Menschen mit HIV und Aids
Sonstiges
19.00 Universität Wiwi-Bunker
(Raum 0079) AG Queer Studies.
„Neuronen, Mesonen und Ma-
tronen – Die Götter im Nacken
des Unbewussten“. Die Bedeu-
tung des Paralellwelt-Seins
20.00 Tanzsalon
Schwullesbischer Standardtanz
Infos bei Eike. ✆30036686
TV
12.45 HR In aller Freundschaft:
Starke Söhne (Serie, D ‘06)
20.15 ProSieben Desperate
Housewives: Die ewigen
Kritiker (Serie, USA ‘09)
22.55 EinsFestival
The Judy Garland Show
(Show, OmU, USA ‘63)
01.25 Arte Mika in Concert 2009
(Musik, D ‘09, s. auch S. 78/79)
Donnerstag 4
Party
18.00 Bellini
Pink Donnerstag. Stammtisch
19.00 Toom Peerstall
Beta Bar. Ladies Night
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
21.00 Generation Bar
Blond am Donnerstag
22.00 Wunderbar
Schrill, schräg und sexy
Kultur
19.00 Kino 3001
Das Fischkind. Lesbisches
Liebesdrama von Lucia Puenzo
(ARG, E, F ‘09, OmdtU)
19.00 Hamburger Kunsthalle
Hamburger Ansichten. Maler
sehen die Stadt. Mit Werken
u.a. von Lovis Corinth, Max
Liebermann und Emil Nolde.
Kuratorenführung
19.00 Uebel&Gefährlich
(Ballsaal) Ham.Lit. Hamburger
Literaturabend u.a. mit Kristof
Magnusson („Das war ich
nicht“, s. auch S. 33)
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
20.00 B-Movie
Empire St. Pauli – von Perlen-
ketten und Platzverweisen.
Gentrifizierung in St. Pauli:
Bewohner, Investoren, Künst-
ler, Sozialarbeiter über den
Wandel des Stadtteils. Film von
Irene Bude und Olaf Sobczak
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 CCH
Jacko – A Tribute to Michael
Jackson. Die größten Jackson-
Hits mit Tej’ai Sullivan, Liveband
und Backgroundsängern
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Premiere: Tanz und Akrobatik
mit Kiews führendem Tanzen-
semble
20.15 Kulturhaus Eppendorf
„Marias letzte Reise“. Film mit
Monica Bleibtreu über den
Unsinn in der medizinischen
Versorgung Krebskranker.
Anlässlich des Weltkrebstages
20.30 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
„Dritten Art“ – mit Astronau-
ten, Sternen und Space Rock
22.00 B-Movie
„Tarnation“. Gefilmtes Psycho-
gramm des Regisseurs Jona-
than Caouette (USA ‘03, OmU)
Lust
13.00 Dragon Sauna Mix-Tag
Wellness und Erotik für gay, bi,
hetero und Paare (bis 24 Uhr)
20.00 Slut Club Sleazy and Easy.
Naked Sex-Party bis 0 Uhr
(Einlass 20-22 Uhr, ab 0 Uhr
Barbetrieb)
Community
10.00 Aids-Seelsorge
Frauenfrühstück für HIV-
positive Frauen
16.30 Lesbenverein Intervention
Das Lesbentreff-Café
19.00 Café Leben Süd-Gays.
Harburger Freizeitgruppe
19.00 Lesbenverein Intervention
Politische Aktionsgruppe
19.00 MHC Transliebchen.
Gesprächsgruppe für Partner/
innen von Trans-Menschen
19.30 MHC Kulturbeutel. Schwule
Theatergruppe
19.30 Aids-Hilfe Fühl Dich nicht
allein. Selbsthilfegruppe für
Menschen, die erst kürzlich von
Ihrer Infektion erfahren haben
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
14.05 Vox The Guardian – Retter mit
Herz: Eine peinliche Geschichte
(Serie, USA ‘03-’04)
15.00 Sat.1
Richterin Barbara Salesch:
Das Strafgericht (Gerichtsshow,
D ‘10, s. auch S. 78/79)
16.10 Das Erste Verrückt nach
Meer: Flipper trifft Albatros
(Dokumentation, D ‘10)
18.00 Das Erste Verbotene Liebe
(3554) (Serie, D ‘09)
18.00 ZDF
SOKO Stuttgart: Entmündigt
(Serie, D ‘10, s. auch S. 78/79)
18.40 ProSieben Die Simpsons:
Homer und gewisse Ängste
(Zeichentrickserie, USA ‘97)
20.15 EinsFestival French and
Saunders (26+27/39) (Serie,
OmU, GB ‘87-’04)
Freitag 5
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Freitag Nacht
19.30 Wunderbar
Sing Sang-Show. Musicalsongs,
präsentiert von Laien, Schau-
spielern und Sängern. Ab 23
Uhr Party mit DJ Mika
21.00 Generation Bar Disco Night.
Mit DJ Arno von Dannen
21.00 Baladin Tanz am Freitag.
Standard/Lateinabend
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Toms Saloon Weekend-Star-
ter. Jeder Schnaps für 1,50€
22.00 Strictly Men
Good evening for all
22.00 Slut Club
Community Friday. Stammtisch
der Hanseatic Fetish Men
22.13 Irmgard Kruse „Crazy ist
normal!“ Party mit Mallorca-
Queen Saharaprinzessin Sarah
22.30 Toom Peerstall
Philly-Sound. Swing und
Schlagerperlen mit
Radiomoderator Mr. Philly
23.00 Molotow Mis-Shapes.
Schwul, lesbisch, scheißegal –
queere Indie-Pop-Elektro-Party
mit DJ’s Calixo, Martha Hari
und Johannes D. Täufer.
23.00 Shake Future Front. Front-
Party 2010 mit Musik aus
Detroit, Chicago und Berlin
programm@hinnerk.de
hinnerk 02/10 45 45
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MKG
Museum für Kunst und Gewerbe
Hamburg, Steintorplatz, mkg-hamburg.de
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150 Jahre Körperbilder in der Fotografie
29.01. – 25.04.2010
Kulturpartner
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unlersuchung
und -diognose
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Fosy Life, Hoorinlegrolion, Hoorweoving - bei fehlendem
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und Kopfhoul|ucken sowie zur Pfege und Frhollung
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Erste Kamera
Besser als jedes Reality-TV: Der Film
„Tarnation“ ist das gefilmte Psycho-
gramm seines Regisseurs. Seit seinem
elften Lebensjahr filmt sich Jonathan
Caouette bei allem, was er tut. Mit Super
8-, Video- und Mini-DV-Kamera geht er
auf sein junges Leben los. Das ist ge-
prägt von der psychischen Krankheit
seiner Mutter und der Kindheit bei den
texanischen Großeltern. Als „Tarnation“
2004 erscheint, ist Jonathan erst 20
Jahre alt. Im Laufe des Films wird klar:
Die strenge Selbstbeobachtung per
Kamera hat dem schwulen Jonathan
einen starken Halt geboten.
4.2., 22 Uhr, 14./18./27.2.,
jeweils 20 Uhr, B-Movie 4
02_10_044-055_Programm 26.01.2010 13:32 Uhr Seite 45
hinnerk 02/10 46
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Schwule Offensive
Die 90er waren ein Jahrzehnt der
schwulen Offensive: Hape Kerkeling wird
geoutet und Patrick Lindner adoptiert
ein Kind. Schwule Figuren erobern die
Vorabendserien, Telefonsex und Porno-
Industrie boomen. Und: Erstmals können
HIV-Positive auf eine effiziente Therapie
hoffen. Hein & Fiete und der Buchladen
Männerschwarm präsentieren den
neusten Band der „Chronik der Schwu-
len“. In Wort und sehr viel Bild stellt
Herausgeber Dieter Kreuzer sein Werk
vor und blickt dabei weit zurück in die
70er und 80er Jahre. Ein Ausflug in die
jüngere schwule Geschichte.
6.2., 19 Uhr, Hein & Fiete,
www.maennerschwarm.de 6
Kultur
19.00 Kino 3001
Das Fischkind. Lesbisches
Liebesdrama von Lucia Puenzo
(ARG, E, F ‘09, OmdtU)
19.00 Metropolis LSF-Sonderveran-
staltung. Die Lesbisch schwu-
len Filmtage zeigen einige
Gewinnerfilme der LSF 2009:
„Edi und Thea“ (Dokula-Publi-
kumspreis), „Fig Trees“ (Jury-
Preis) sowie einige Kurzfilme
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Hamburger Engelsaal
Die Haifischbar. Die Legende
lebt – Folge 2
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und D.
Watson. Von Sir Arthur Conan
Doyle (Premiere)
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Opernloft Eilbek
Das Tagebuch der Anne Frank.
Gastspiel des Antares Musik-
theaters
20.15 Lichthof Theater
Improshow. Spannende Ge-
schichten aus dem Stegreif. Mit
musikalischer Begleitung
22.00 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
Dritten Art mit Astronauten,
Sternen und Space Rock
Lust
13.00 Dragon Sauna Partnertag
19.00 Sexplosion
Nackt! Naked-Sex-Party
Community
16.00 Lesbenverein Intervention
Golden Girls. Salon für die
Lesbe ab 50
17.00 MHC Boyfriends. Schwule
Jugendgruppe für Jungs bis 19
19.00 MHC Belle Alliance.
Schwullesbischer Chor
20.00 Frauencafé endlich
Thanks Venus – It’s friday
20.00 Willi‘s am Rathaus
Gay Trekking. Stammtisch
Sonstiges
20.00 Tanzsalon Schwullesbischer
Standardtanz. Infos bei Eike.
✆30036686
20.00 Frauencafé endlich
Singletresen
TV
17.30 EinsFestival
Der Bug (Talk, D ‘10)
18.00 Das Erste Verbotene Liebe
(3555) (Serie, D ‘09)
20.15 ProSieben
(T)raumschiff Surprise –
Periode 1 (Komödie, D ‘03)
00.55 Arte Die Geierwally (Komödie,
D ‘83, s. auch S. 78/79)
Samstag 6
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Samstag Nacht
21.00 Indra
Deaf St.Pauli. Schwul-lesbische
Party für Hörgeschädigte und
Hörende mit gehörlosem Show-
Theater
21.00 Generation Bar
Big City Beats. Das Beste aus
Rock, Pop, und R’n’B mit DJ
Arno von Dannen
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Störtebecker
Standortschutz-Party. Party für
Schwule, Lesben, Bisexuelle,
Transgender mit DJs Pauli-
perlen, Der Rattenchor, Noah
Grain, RattenAllStars, Schieres
und Carla Interceptor
22.00 Toom Peerstall Feel the
Music. Das Schönste aus 3
Generationen mit DJ Silvano
22.00 Toms Saloon Cruise&Fun
22.00 Wunderbar
Muschipop. Mit DJane Shari
22.30 La Strada
Musik ist Trumpf. Schlager und
mehr mit Mister Philly
23.00 136°
136° – The Club. Schwule Hou-
separty mit DJ Micky Friedmann
23.00 Indochine Camp 77 Gluecks-
modul. Gaylectic Camp: Schwu-
le Party mit 4 DJs (Ellen Pitches
und Davide, Berry E., Arno von
Dannen; Electro, House, R’n’B
und Black, Minimal), 3 aeras,
2 floors und 1 Icebar. Visuals
von 105 VJs
00.00 Slut Club Slut Club Non Stop.
Die Gay Fetish-Party
05.00 Astoria Frühclub (mixed)
05.00 Location 1 Frühclub (mixed)
Kultur
15.00 Hamburger Kunsthalle
Hamburger Ansichten. Maler
sehen die Stadt. Mit Werken
u.a. von Lovis Corinth, Max
Liebermann und Emil Nolde.
Öffentliche Führung
15.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
15.00 Hamburger Engelsaal
Die Fledermaus. Operette von
Johann Strauß
15.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.00 Kino 3001
Das Fischkind. Lesbisches
Liebesdrama von Lucia Puenzo
(ARG, E, F ‘09, OmdtU)
19.00 Hein&Fiete
Die Neunziger Jahre: Pillen,
Promis und Paraden. Aus der
Reihe „Die Chronik der Schwu-
len“ von und mit Dietmar
Kreutzer in Bild und Ton
19.30 Hamburger Engelsaal
Die schöne Galathée. Operette
von Franz von Suppé
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.00 echtzeit Studio „Adressat
unbekannt“. Theater nach dem
Briefroman von Kressmann
Taylor. U.a. mit Peter G. Dir-
meier (s. hinnerk 07/09 S. 6)
20.15 Planetarium
Jean Michel Jarres AERO. Die
größten Hits als 360-Grad
Klang- und Bildlandschaften
21.30 Planetarium
The Cosmic Wall. A Monument
to Pink Floyd unter der
Sternenkuppel in 360- Grad-
Multimedia-Choreographie
22.45 Planetarium
Dark Side of the Moon. Perfor-
mance mit Bildern, 3-D-Welten,
Sternen und Lasereffekten in
Echtzeit als Ausflug ins
Universum von Pink Floyd
00.00 Schmidt Theater
Schmidt Mitternachtsshow
Lust
17.30 Slut Club Fickstutenmarkt.
(Einlass Stuten 17.30-18.30
Uhr, Einlass Hengste 19-20
Uhr)
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Incognito! Masken-Sexparty.
Dresscode: Nackt mit Maske
21.30 Strictly Men
The Fetisch Night
05.00 Slut Club
FrühFickClub. Kein Dresscode
06.00 Dragon Sauna Kostenloses
Frühstück (bis 8 Uhr)
Community
16.00 Hein&Fiete Offener Treff für
Männer jeden Alters
TV
05.15 Sat.1 Will & Grace: Viel oder
wenig? (Sitcom, USA ‘01)
05.40 Sat.1 Will & Grace: Willst du
mein Mann werden? (Sitcom,
USA ‘01)
23.45 rbb Zeugin der Anklage
(Spielfilm, USA ‘57)
Sonntag 7
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
22.00 Wunderbar Reste finden
Kultur
12.00 Hamburger Kunsthalle
Hamburger Ansichten. Maler
sehen die Stadt. Mit Werken
u.a. von Lovis Corinth, Max
Liebermann und Emil Nolde.
Öffentliche Führung
14.00 Museum für Kunst und
Gewerbe Nude Visions. 150
Jahre Körperbilder in der Foto-
grafie. Öffentl. Führung (s. S. 24)
18.00 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
18.00 echtzeit Studio „Adressat
unbekannt“. Theater nach dem
Briefroman von Kressmann
Taylor. U.a. mit Peter G. Dir-
meier (s. hinnerk 07/09 S. 6)
19.00 Indra
Sängerknaben & Sirenen. Song-
writer präsentieren ihre Musik
19.00 Kino 3001
Das Fischkind. Lesbisches
Liebesdrama von Lucia Puenzo
(ARG, E, F ‘09, OmdtU)
19.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
19.15 Planetarium
Voices in the Dark. Magisches
audiovisuelles Universum
19.30 Hamburger Engelsaal
Die Nacht ist nicht allein zum
Schlafen da. Die Engelsaal-
Revue
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
Lust
16.00 Sexplosion
Sonntags-Sex-Party. Eintritt von
16 bis 18 Uhr. Dresscode: mind.
freier Oberkörper, Underwear
oder nackt
18.00 Slut Club
Cocksucker Club. Einlass 18-20
Uhr. Dresscode: Nackt. (Ab 22
Uhr Barbetrieb)
19.00 Strictly Men
FFisten mit Klasse
22.00 Slut Club
Fuck The Rest. Die Party geht
weiter, kein Dresscode.
Community
18.00 Basisgemeinde MCC
Gottesdienst
Sonstiges
09.00 Frauencafé endlich
Frühstücksbuffet. Bis 14 Uhr
TV
18.50 Das Erste Lindenstraße
(1262) (Serie, D ‘10)
22.15 Timm
Schau mir in die Augen, Kleiner
(Dokumentation, D/F/NL ‘07)
Montag 8
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar „Ficken“ Zwei
Euro. Start in die Woche
Kultur
19.00 Kino 3001
Das Fischkind. Lesbisches
Liebesdrama von Lucia Puenzo
(ARG, E, F ‘09, OmdtU)
20.00 Thalia Theater
Woyzeck. Nach Georg Büchner.
Songs und Liedtexte Tom Waits
und Kathleen Brennan
20.00 Thalia in der Gaußstraße
Invasion! Wer bin ich? Und wie
viele? Theater über die Identi-
tätssuche zwischen den Kultu-
ren. Von Jonas Hassen Khemiri
Lust
19.00 Dragon Sauna Kostenloses
Pastabuffett (bis 21 Uhr)
Community
10.00 Kleiner Saal Offenes
Frühstück der Aids-Seelsorge
18.00 Lesbenverein Intervention
Offener Ü-20 Treff
19.00 MHC Die Kunstgruppe.
Florian ✆42913755
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.30 MHC Schola Cantorosa
Männerchorprobe
19.30 MHC Selbsthilfegruppe
schwuler Alkoholiker
19.30 MHC-Café Schachgruppe
20.00 Oase Leder Positiv. Offener
Stammtisch für Schwule aus
der Lederszene
20.00 Willi‘s am Rathaus
Leder-Positiv. Stammtisch
TV
23.10 Vox Boston Legal: Denny for
President (Serie, USA ‘08, s.
auch S. 78/79)
Dienstag 9
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar Zauberhaft.
Selten. Schön. Blond
Kultur
14.00 St. Georgskirche Kulturzeit
der Aidsseelsorge. Thema
heute: „Fenomen IKEA“. Eine
Führung im Museum für Kunst
und Gewerbe
19.00 Kino 3001
Das Fischkind. Lesbisches
Liebesdrama von Lucia Puenzo
(ARG, E, F ‘09, OmdtU)
20.00 Thalia Theater
Woyzeck. Nach Georg Büchner.
Songs und Liedtexte Tom Waits
und Kathleen Brennan
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
Lust
13.00 Dragon Sauna Single-Tag
Community
10.00 Ambulanzzentrum UKE
Regenbogencafé. Frühstück der
Aids-Seelsorge
16.00 Lesbenverein Intervention
Offener Junglesbentreff
(bis 20 Uhr)
16.00 Lesbenverein Intervention
Stencils (Graffitis)
18.15 MHC Single-Tanzkurs
Standard/ Latein für Anfänger.
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19.00 MHC Switch. TS-Gruppe
20.00 MHC Gayandgray. Gruppen-
treff für Schwule über 40
20.00 MHC Single-Tanzkurs Standard
und Latein für Fortgeschrittene.
Anmeldung bei uta.grafel
mann@gmx.de
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
16.00 RTL 2 Hinterm Sofa an der
Front: Coming Out … Coming
In (Sitcom, USA ‘05-‘07)
20.15 ProSieben Unser Star für
Oslo (2) (Show, D ‘10)
Mittwoch 10
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70 €
20.00 Slut Club
Cheap and sexy wednesday.
Halbe Getränkepreise bis 23
Uhr. Kein dresscode
22.00 Wunderbar Salute Ragazzi!
23.00 Kir Love Pop. Schwul-lesbische
Party mit DJ Sven Enzelmann
(Pop, Charts, Black, Indiepop
und Rock)
Kultur
19.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
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19.30 Hamburger Engelsaal
Heimweh nach St. Pauli.
Operette von Lotar Elias mit
Hamburg-Liedern
20.00 Hamburg Dungeon
Hamburger Gruselgeschichten.
Grusel- und Schauergeschich-
ten aus der Hamburger Chro-
nik. Mit musikalischer Beglei-
tung. Lesung mit Holger Wem-
hoff
20.00 Imperial Theater „Morden
im Norden“. Improkrimi mit
dem Theater Steife Brise
21.00 Planetarium The Cosmic Wall.
A Monument to Pink Floyd unter
der Sternenkuppel in 360- Grad-
Multimedia-Choreographie
Lust
13.00 Dragon Sauna
„40 up“ Ermäßigter Eintritt für
Gäste über 40
20.00 Strictly Men
Die 1 Euro Sexy-Party
Community
11.00 Aids-Hilfe Regenbogen-
Kantine Kochen und Essen in
Gemeinschaft (mit Voranmel-
dung, bis 13 Uhr)
17.00 MHC Lesbenberatung.
✆2790049 (bis 19 Uhr)
18.00 MHC Dancing Deerns.
Susanne ✆(0172) 4167069
18.00 MHC Tischtennis und Kicker.
Offene Freizeitgruppe für
Frauen. Kontakt Felicitas:
Felicitas_g@freenet.de
18.30 MHC-Café
FrauenLesben-Stammtisch
18.30 MHC Andersrum. Gruppe für
schwule Männer mit
psychischen Themen
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.00 Cafee mit Herz Spieltreff für
Menschen mit HIV und Aids
20.00 Willi‘s am Rathaus
Café-First. Der Ehemaligen-
Stammtisch
Sonstiges
20.00 Tanzsalon
Schwullesbischer Standardtanz
Infos bei Eike. ✆30036686
TV
18.00 Das Erste Verbotene Liebe
(3558) (Serie, D ‘09)
18.25 Das Erste Marienhof (3760)
(Serie, D ‘09, s. auch S. 78/79)
19.40 RTL Gute Zeiten, schlechte
Zeiten (4427) (Serie, D ‘10)
20.15 ProSieben Desperate
Housewives (Serie, USA ‘09)
20.15 Timm Nach einer wahren
Geschichte (Dokumentation,
NL ‘05, s. auch S. 78/79)
21.45 BR Bleib bei mir (Spielfilm,
D ‘09, s. auch S. 78/79)
22.10 Arte
Wenn die Füße Flügel hätten
(Dokumentation, F/D/FIN ‘06)
22.55 EinsFestival
The Judy Garland Show (Show,
OmU, USA ‘63)
23.10 Arte Pasolinis tolldreiste
Geschichten (Spielfilm, F ‘71,
s. auch S. 78/79)
23.40 BR Reine Geschmacksache
(Spielfilm, D ‘06)
02.00 Timm
Caravaggio (Spielfilm, GB ‘86)
Donnerstag 11
Party
18.00 Bellini
Pink Donnerstag. Stammtisch
19.00 Toom Peerstall
Beta Bar. Ladies Night
21.00 Generation Bar
Blond am Donnerstag
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar
Schrill, schräg und sexy
Kultur
19.00 Hamburger Kunsthalle Pop
Life. Mit Werken u.a. von
Warhol, Haring, Koons.
Ausstellungseröffnung
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
20.00 Thalia in der Gaußstraße
Ernst ist das Leben (Bunbury).
Lustprinzip und Hedonismus.
Von Oscar Wilde in einer
zugespitzten Fassung von
Elfriede Jelinek
20.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
Lust
13.00 Dragon Sauna Mix-Tag
Wellness und Erotik für gay, bi,
hetero und Paare (bis 24 Uhr)
20.00 Slut Club
Sleazy and Easy. Naked Sex-
Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22
Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)
Community
16.30 Lesbenverein Intervention
Das Lesbentreff-Café
19.00 Café Leben Süd-Gays.
Harburger Freizeitgruppe
19.30 MHC Lesbischwule Fotogrup-
pe für Hobbyfotografen.
Brigitte ✆830 19 101
19.30 MHC Kulturbeutel. Schwule
Theatergruppe
19.30 Lesbenverein Intervention
Thanatea. Ein Treffen für Lesben
und Frauen, die sich mit Sterben,
Tod und Trauer beschäftigen
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
18.00 Das Erste Verbotene Liebe
(3559) (Serie, D ‘09)
18.25 Das Erste Marienhof (3761)
(Serie, D ‘09)
20.15 EinsFestival
French and Saunders (28+29/
39) (Serie, OmU, GB ‘87-’04)
01.25 Arte Mika in Concert 2009
(Musik, D ‘09)
01.30 Comedy Central
The New Adventures Of Old
Christine: Joe Undercover
(Serie, USA ‘06)
Freitag 12
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Freitag Nacht
21.00 Generation Bar Disco Night.
Mit DJ Arno von Dannen
21.00 Baladin Tango Fatal. Queer
Tango Argentinoabend
22.00 Daniel‘s Dance-Party. Mit
Kult-DJ Matthias
22.00 Toms Saloon Weekend-Star-
ter. Jeder Schnaps für 1,50€
22.00 Strictly Men
Good evening for all
22.00 Wunderbar OHRale
Höhepunkte. Mit DJane Shari
22.00 Slut Club Community Friday.
Biker Fetish Night. Stammtisch
der Hamburg Gay Biker
22.30 Toom Peerstall Sündhaft
gute Popmusik. Mit DJ DaMichi
23.00 Kir Love Pop Weekend.
Lesbisch-schwule Party. Pop,
Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de
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hinnerk 02/10 47 47
02_10_044-055_Programm 26.01.2010 11:50 Uhr Seite 47
Programmadressen Seite 55 • ProgrammNorddeutschland: www.hinnerk.de
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Rock, Dance, Classics mit DJ’s
Sven Enzelmann und Nils
Grundmann
Kultur
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Hamburger Engelsaal
Die Drei von der Tankstelle.
Filmoperette von Richard
Heymann
20.00 Thalia in der Gaußstraße
Ernst ist das Leben (Bunbury).
Lustprinzip und Hedonismus.
Von Oscar Wilde in einer
zugespitzten Fassung von
Elfriede Jelinek
20.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
22.00 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
dritten Art mit Astronauten,
Sternen und Space Rock
Lust
13.00 Dragon Sauna Partnertag
20.00 Sexplosion
Nackt! Naked-Sex-Party
Community
16.00 Lesbenverein Intervention
Golden Girls. Salon für die
Lesbe ab 50
17.00 MHC Boyfriends. Schwule
Jugendgruppe für Jungs bis 19
19.00 MHC Belle Alliance.
Schwullesbischer Chor
20.00 Frauencafé endlich
Thanks Venus – It’s friday
21.00 Willi‘s am Rathaus
Clubabend des Spike e. V.
Sonstiges
20.00 Tanzsalon
Schwullesbischer Standardtanz
Infos bei Eike. ✆30036686
20.00 Frauencafé endlich
Singletresen
TV
14.35 Kabel1 Rules of Engagement:
Mein schwuler Freund (Sitcom,
USA ‘09, s. auch S. 78/79)
14.45 Arte Monpti (Spielfilm, D ‘57)
20.15 ProSieben
Der Schuh des Manitu – Extra
Large (Komödie, D ‘01)
20.40 Arte Metropolis (Stummfilm,
D ‘26, s. auch S. 78/79)
22.55 Vox Law & Order: Special
Victims Unit: Das Opfer
(Serie, USA ‘01)
23.10 Arte Die Reise nach
Metropolis (Doku, D ‘09)
00.02 MDR Kommissar Beck – Die
neuen Fälle: Die Todesfalle
(Serie, S ‘97)
03.00 Arte
Die Geierwally (Komödie, D ‘83)
Samstag 13
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Samstag Nacht
21.00 Generation Bar Big City
Beats. Das Beste aus Rock,
Pop, und R’n’B mit DJ Arno von
Dannen
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Slut Club Slut Club Non Stop.
Die Gay Fetish-Party
22.00 Toom Peerstall Von Puhdys
bis Prodigy. Mit DJ Biggo
22.00 Fabrik Gay Factory. Die
schwullesbische Tanznacht mit
DJ Frau Hoppe
22.00 Hasenschaukel
Café Bukarest. Eklezistisches
Plattendrehen: Tanz, Crooner-
pop, Soul, Disco, Homohiphop
und mehr
22.00 Toms Saloon Cruise&Fun
22.00 Wunderbar I Heart Beats.
Mit DJane Shari
23.00 136°
136° – The Club. Schwule
Houseparty mit DJ Jan Fischer
und DJane Beau (Los Angeles)
23.00 Toms Dancehall
Karneval in Hamburg. Schlager
und Karnevalhits als Alterna-
tive zum Kölner Karneval. Mit
Karaoke und „Überlebens-
paket“ für kostümierte Gäste
23.00 Rote Flora Bob-Marley-
Birthday-Dance. Flora Soli-
Party mit Mighty Dubcafé
Allstars, Crucial Vibes und
Magnificient One (mixed)
00.00 Fundbureau Kapri. Mit Jake
The Rapper. Minimal, Techno und
Electro (mixed)
05.00 Astoria Frühclub (mixed)
05.00 Location 1 Frühclub (mixed)
Kultur
15.00 Hamburger Kunsthalle
Hamburger Ansichten. Maler
sehen die Stadt. Mit Werken
u.a. von Lovis Corinth, Max
Liebermann und Emil Nolde.
Öffentliche Führung
15.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
20.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.15 Planetarium
Voices in the Dark. Magisches
audiovisuelles Universum
21.30 Planetarium Jean Michel
Jarres AERO. Die größten Hits
als 360-Grad Klang- und
Bildlandschaften
22.00 B-Movie
Berlin Calling. Erfundenes
Musikerporträt im Berlin von
heute über Kunst und Wahn-
sinn, Rausch und Ekstase,
Musik und die Lust am Leben
22.45 Planetarium
Dark Side of the Moon. Perfor-
mance mit Bildern, 3-D-Welten,
Sternen und Lasereffekten in
Echtzeit als Ausflug ins
Universum von Pink Floyd
00.00 Schmidt Theater
Schmidt Mitternachtsshow
Lust
21.30 Strictly Men
The Fetisch Night
05.00 Slut Club
FrühFickClub. Kein Dresscode
06.00 Dragon Sauna Kostenloses
Frühstück Bis 8 Uhr
Community
16.00 Hein&Fiete Offener Treff für
Männer jeden Alters
20.00 Hein&Fiete Golden Boys.
Schwule und Ihr Recht –
Änderungen im LPartG (in
Kooperation mit dem LSVD)
20.00 Willi‘s am Rathaus
LCH-Fahrrad-Stammtisch
TV
05.15 Sat.1
Will & Grace: Eine kalte Dusche
für Grace (Sitcom, USA ‘01)
05.35 Sat.1 Will & Grace: Der
Wahlkampf (Sitcom, USA ‘01)
06.35 ProSieben
Muppets: Der Zauberer von Oz
(Komödie, USA ‘05)
14.40 RTL 2 Boat Trip (Komödie,
USA/D ‘02)
20.15 Timm Im Himmel ist die Hölle
los (Spielfilm, D ‘84, s. auch S.
78/79)
22.45 Super RTL
Golden Girls: Die Schwester
der Braut (Sitcom, USA ‘90)
01.35 NDR Pension Schmidt (1): Der
Liebeshunger (Theater, D ‘08)
03.35 NDR Pension Schmidt (2): Die
Promi-Party (Theater, D ‘08)
Sonntag 14
Party
17.00 Generation Bar Be My
Valentine. Valentinstag-Party
18.00 Bellini Valentines Special –
Love Hearts
22.00 Wunderbar Reste finden
Kultur
12.00 Hamburger Kunsthalle
Hamburger Ansichten. Maler
sehen die Stadt. Mit Werken
u.a. von Lovis Corinth, Max
Liebermann und Emil Nolde.
Öffentliche Führung
12.00 Hamburger Kunsthalle
Pop Life. Mit Werken u.a. von
Warhol, Haring, Koons. Öffent-
liche Führung (s. Seite 26)
14.00 Museum für Kunst und
Gewerbe Nude Visions. 150
Jahre Körperbilder in der Foto-
grafie. Öffentl. Führung (s. S. 24)
15.00 Hamburger Engelsaal
Komm ein bißchen mit nach
Italien. Heitere Musikrevue der
großen, alten Zeit des
deutschen Schlagers
15.30 Kulturladen St.Georg
„Feminine Frauenwelten“.
Bilder von Dana Agusta.
Ausstellungseröffnung im
Rahmen des Frauenfestivals
mit musikalischer Begleitung.
(Ausstellung bis 12.03.10)
18.00 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
hinnerk 02/10 48
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Theaterlokal
täglich ab 17.00 Uhr
Montag Ruhetag
Mundsburger Damm 63
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Fax 040/22 75 77 93
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den Nachwuchs
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Öffnungszeiten
Mo. - Fr.: 10:00 - 19:00 Uhr
Sa.: 10:00 - 18:00 Uhr
02_10_044-055_Programm 26.01.2010 11:51 Uhr Seite 48
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Große Oper
„Die Lissabonner Traviata“ macht einen
Ausflug ins Bergedorfer „Haus im Park“.
In dem Vier-Personen-Drama glänzen
Roland Renner und Gustav-Peter Wöhler
als verschrobene schwule Kumpels, die
eine Leidenschaft für Maria Callas teilen.
Doch als der von Renner verkörperte
Stephen feststellt, dass sein Partner
einen jüngeren Lover hat, bricht seine
Welt zusammen. Da kann selbst Kumpel
Mendy (Wöhler) nicht weiterhelfen. Der
Konflikt zwischen den beiden Männern
steigert sich bis zum Gewaltakt – ganz
große schwule Oper.
16.2., 20 Uhr, Theater Haus am Park,
www.theater-bergedorf.de
16
Nach dem Roman von Sven
Regener
19.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
19.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
19.30 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
„Dritten Art“ - mit Astronauten,
Sternen und Space Rock
19.30 Hamburger Engelsaal
Das macht die Berliner Luft.
Vergnügliche Berlin-Revue
20.00 B-Movie
„Tarnation“. Gefilmtes Psycho-
gramm des Regisseurs Jona-
than Caouette (USA ‘03, OmU)
20.00 Opernloft Eilbek
Das Tagebuch der Anne Frank.
Gastspiel des Antares
Musiktheaters
22.00 B-Movie SubBerlin. Film über
die Geschichte des Berliner
Techno-Clubs „Tresor“ vom
Mauerfall bis 2005 und die
Entwicklung des Techno
zwischen Detroit und Berlin
Lust
16.00 Sexplosion
Sonntags-Sex-Party. Eintritt von
16 bis 18 Uhr. Dresscode: mind.
freier Oberkörper, Underwear
oder nackt
18.00 Slut Club Sloppy Hole. Die
Fist & Fuck Party (Einlass bis 20
Uhr, ab 22 Uhr Barbetrieb)
19.00 Strictly Men
Feet, Socks & Sneaker’s
22.00 Slut Club
Fuck The Rest. Die Party geht
weiter, kein Dresscode.
Community
11.00 MHC Workshop Porträt-
fotografie. Bildentwicklung und
-optimierung mit dem
Programm Lightroom. Mit Karl
Mai. Anmeldung ✆2790069
18.00 Basisgemeinde MCC
Gottesdienst
Sonstiges
09.00 Frauencafé endlich
Frühstücksbuffet. Bis 14 Uhr
10.45 Hauptbahnhof (vor dem DB
Reisecenter) Winterwanderung
mit Startschussdurch den
Sachsenwald (19 km).
Info ✆2290461
TV
18.50 Das Erste Lindenstraße:
Speed-Dating (Serie, D ‘10)
22.15 Timm
Looking for Langston (Spielfilm,
GB ‘88, s. auch S. 78/79)
23.35 3sat
Nicht der Homosexuelle ist
pervers, sondern die Situation,
in der er lebt (Spielfilm, D ‘70,
s. auch S. 78/79)
00.00 BR Spion in Spitzenhöschen
(Spielfilm, USA ‘65)
Montag 15
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70 €
20.00 Toom Peerstall
Köl‘sche Jeckenparty
20.00 Willi‘s am Rathaus
Rosenmontags-Party. Das
originellste Kostüm wird mit
einer Flasche Champagner
prämiert
20.00 La Strada
Faschingsparty. Partymucke
und Kostüme mit Mister Philly
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar „Ficken“ Zwei
Euro. Start in die Woche
Kultur
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Jan Plewka singt Rio
Reiser. Es spielt die Schwarz-
Rote Heilsarmee
19.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
21.15 Metropolis
Hundstage. Film über Geisel-
drama nach Banküberfall, der
die Geschlechtsumwandlung
eines Transsexuellen finan-
zieren sollte. U.a. mit Al Pacino
(USA ‘75)
Lust
19.00 Dragon Sauna Kostenloses
Pastabuffett (bis 21 Uhr)
Community
10.00 Kleiner Saal Offenes
Frühstück der Aids-Seelsorge
18.00 Lesbenverein Intervention
Offener Ü-20 Treff
19.00 MHC Die Kunstgruppe.
Florian ✆42913755
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.30 MHC Schola Cantorosa.
Männerchorprobe
19.30 MHC Selbsthilfegruppe
schwuler Alkoholiker
19.30 MHC-Café Schachgruppe
19.30 MHC-Café Montagstreff.
Freizeitgruppe für Schwule ab
30. Constantin ✆55583694
20.00 Oase Leder Positiv. Offener
Stammtisch für Schwule aus
der Lederszene
TV
17.05 Kabel1 Two and a Half Men:
Tausche Rezept gegen Mutter
(Serie, USA ‘07)
22.15 ZDF
Die Tote im Sumpf (Spielfilm,
USA ‘02, s. auch S. 78/79)
Dienstag 16
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar Zauberhaft.
Selten. Schön. Blond
Kultur
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Kabale und Liebe. Von
Friedrich Schiller
20.00 Thalia in der Gaußstraße
Invasion! Wer bin ich? Und wie
viele? Theater über die
Identitätssuche zwischen den
Kulturen. Von Jonas Hassen
Khemiri
20.00 Theater Haus im Park
Die Lissabonner Traviata. Stück
über vier homosexuelle
Männer, die Liebe, und ein
einzigartige Freundschaft. Von
Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
20.30 Deutsches Schauspiel-
haus Federn Lassen. Bilanz
der Identitätssuche dreier
Frauen, 30 Jahre nach ihrer
Revolte.
Lust
13.00 Dragon Sauna Single-Tag
Community
10.00 Ambulanzzentrum UKE
Regenbogencafé. Frühstück
der Aids-Seelsorge
16.00 Lesbenverein Intervention
Offener Junglesbentreff
(bis 20 Uhr)
18.15 MHC Single-Tanzkurs
Standard und Latein. Tanzkurs
für Anfänger. Anmeldung bei
uta.grafelmann@gmx.de
18.30 Lesbenverein Intervention
Mitbestimmungsplenum – Das
JungLesbenZentrum wird 12
19.00 MHC Lesben-Gesprächsrunde
20.00 MHC Gayandgray. Gruppen-
treff für Schwule über 40
Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de
02_10_044-055_Programm 26.01.2010 11:51 Uhr Seite 49
Programmadressen Seite 55 • ProgrammNorddeutschland: www.hinnerk.de hinnerk 02/10 50
20.00 MHC Single-Tanzkurs Stan-
dard und Latein. Tanzkurs für
Fortgeschrittene. Anmeldung
bei uta.grafelmann@gmx.de
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
18.00 Das Erste Verbotene Liebe
(3560) (Serie, D ‘09)
18.25 Das Erste Marienhof (3762)
(Serie, D ‘09)
20.15 ProSieben Unser Star für
Oslo (3) (Show, D ‘10)
Mittwoch 17
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70 €
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wednesday. Halbe Getränke-
preise bis 23 Uhr. Kein
dresscode
22.00 Wunderbar Salute Ragazzi!
23.00 Kir Love Pop. Schwul-lesbische
Party mit DJ Sven Enzelmann
(Pop, Charts, Black, Indiepop
und Rock)
Kultur
19.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
19.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
19.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.00 Hamburger Engelsaal
My Fair Lady. Generalprobe:
Singspiel von A. J. Lerner &
F. Loewe
19.15 Planetarium
Voices in the Dark. Magisches
audiovisuelles Universum
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing“. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.30 Thalia Theater Jackie. Ein
Prinzessinnendrama. Jackie
Onassis: Glamour und Glanz
von weiblichen Superstars im
20. Jhd. Von Elfriede Jelinek
20.30 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
dritten Art mit Astronauten,
Sternen und Space Rock
Lust
13.00 Dragon Sauna
„40 up“ Ermäßigter Eintritt für
Gäste über 40
20.00 Strictly Men
Die 1 €-Sexy-Party
Community
11.00 Aids-Hilfe Regenbogen-
Kantine Kochen und Essen in
Gemeinschaft (mit Voranmel-
dung, bis 13 Uhr). NachTisch –
Nachmittagstreff
14.00 Lesbenverein Intervention
Offener Arbeitskreis anders
altern
17.00 MHC Lesbenberatung.
✆2790049 (bis 19 Uhr)
18.00 MHC Dancing Deerns.
Susanne ✆(0172) 4167069
18.00 MHC Tischtennis und Kicker.
Offene Freizeitgruppe für
Frauen
18.30 MHC-Café
FrauenLesben-Stammtisch
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.00 Cafee mit Herz Spieltreff für
Menschen mit HIV und Aids
Sonstiges
20.00 Tanzsalon
Schwullesbischer Standardtanz
Infos bei Eike. ✆30036686
TV
17.05 Kabel1 Two and a Half Men:
Schwul ist cool (Serie, USA ‘07)
19.40 RTL Gute Zeiten, schlechte
Zeiten (4432) (Serie, D ‘10)
20.15 ProSieben Desperate
Housewives: Die Hauslehrerin
(Serie, USA ‘09)
20.15 Timm Schwule Subkultur im
18. Jahrhundert – Georgian
Underworld (Dokumentation,
GB ‘03, s. auch S. 78/79)
23.15 rbb
La vie en Rose (Spielfilm, F ‘07)
Donnerstag 18
Party
18.00 Bellini
Pink Donnerstag. Stammtisch
19.00 Toom Peerstall
Beta Bar. Ladies Night
21.00 Generation Bar
Blond am Donnerstag
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar
Schrill, schräg und sexy
Kultur
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
12.00 Hamburger Kunsthalle
Pop Life. Mit Werken u.a. von
Warhol, Haring, Koons. Öffent-
liche Führung (s. Seite 26)
19.30 Hamburger Engelsaal
My Fair Lady. Premiere: Sing-
spiel von A. J. Lerner & F. Loewe
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.00 B-Movie
„Tarnation“. Gefilmtes Psycho-
gramm des Regisseurs Jona-
than Caouette (USA ‘03, OmU)
20.00 Monsun Theater
Cash for Bukowski. Songs von
Johnny Cash und Texte von
Bukowki. Lesung, Konzert und
szenische Darstellung
20.30 Planetarium
Dark Side of the Moon. Perfor-
mance mit Bildern, 3-D-Welten,
Sternen und Lasereffekten in
Echtzeit als Ausflug ins
Universum von Pink Floyd
Lust
13.00 Dragon Sauna Mix-Tag
Wellness und Erotik für gay, bi,
hetero und Paare (bis 24 Uhr)
20.00 Slut Club
Sleazy and Easy. Naked Sex-
Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22
Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)
Community
10.00 Aids-Seelsorge
Frauenfrühstück für HIV-
positive Frauen
16.30 Lesbenverein Intervention
Das Lesbentreff-Café
18.00 MHC-Café
Gay Cops. Schwule und Lesben
bei der Polizei. Torsten
✆(0173) 1358553
19.00 Café Leben Süd-Gays.
Harburger Freizeitgruppe
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Alte Bekannte
Der Engelsaal wagt sich an einen der
größten Musical-Erfolge des 20. Jahr-
hunderts: „My Fair Lady“ feiert am 18.
Februar Premiere in Hamburgs wahrem
Operettenhaus. Auch wenn sich der
frauenverachtende Professor Higgins
am Ende doch als verklemmter Hetero
herausstellt: Die Ohrwürmer von Fre-
derick Loewe – darunter „Ich hätt ge-
tanzt heut nacht“ und „Es grünt so grün,
wenn Spaniens Blüten blühen“ – lassen
schwule Herzen höher schlagen. Engel-
saal-Prinzipal Karl Heinz Wellerdiek steht
auf der Bühne, die musikalische Leitung
hat Herbert Kauschka.
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19.30 MHC Kulturbeutel. Schwule
Theatergruppe
19.30 Aids-Hilfe Fühl Dich nicht
allein. Selbsthilfegruppe für
Menschen, die erst kürzlich von
Ihrer Infektion erfahren haben
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
14.40 Kabel1 Rules of Engagement:
Finger weg! (Sitcom, USA ‘09)
18.00 Das Erste Verbotene Liebe
(3561) (Serie, D ‘09)
18.25 Das Erste Marienhof (3763)
(Serie, D ‘09)
19.40 RTL Gute Zeiten, schlechte
Zeiten (4433) (Serie, D ‘10)
20.15 Arte Die Sehnsucht der
Veronika Voss (Spielfilm, D ‘82,
s. auch S. 78/79)
Freitag 19
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Freitag Nacht
21.00 Generation Bar Disco Night.
Mit DJ Arno von Dannen
21.00 Baladin Tanz am Freitag.
Standard/Lateinabend
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Toom Peerstall
Ein Kessel Buntes – in den
Schleudergang. Mit DJ Dotti
22.00 Toms Saloon Weekend-Star-
ter. Jeder Schnaps für 1,50€
22.00 Strictly Men
Good evening for all
22.00 Wunderbar
Rock ab! Mit DJ Frau Hoppe
22.00 Slut Club
Community Friday. Black Leat-
her Night. Stammtisch des LCH
23.00 Uebel&Gefährlich
(Ballsaal) Mis-Shapes. Schwul,
lesbisch, scheißegal – queere
Indie-Pop-Elektro-Party mit
DJ’s Martha Hari und Johannes
D. Täufer. Visuals: Maria
Madalena
Kultur
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
19.30 Hamburger Engelsaal
My Fair Lady. Singspiel von A. J.
Lerner & F. Loewe
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Törless. Nach „Die
Verwirrungen des Zöglings
Törless“ von Robert Musil
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Thalia Theater
Woyzeck. Nach Georg Büchner.
Songs und Liedtexte Tom Waits
und Kathleen Brennan
20.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.15 Cinemaxx Wandsbek
L-Filmnacht. „Alles wird gut„.
Film von Angelina Maccarone
über eine Lesbe, die ihre Ex
zurück gewinnen will (D ‘98)
22.00 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
dritten Art mit Astronauten,
Sternen und Space Rock
Lust
13.00 Dragon Sauna Partnertag
20.00 Sexplosion
Nackt! Naked-Sex-Party
Community
16.00 Lesbenverein Intervention
Golden Girls. Salon für die
Lesbe ab 50
17.00 MHC Boyfriends. Schwule
Jugendgruppe für Jungs bis 19
18.00 MHC-Café SBH: Schwul und
behindert Hamburg. Selbst-
hilfegruppe für Schwule mit
Behinderung, deren Partner
und Freunde. Reto ✆(04321)
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19.00 MHC Belle Alliance.
Schwullesbischer Chor
20.00 Frauencafé endlich
Thanks Venus – It’s friday
20.00 Willi‘s am Rathaus
Nordbären-Stammtisch
Sonstiges
20.00 Tanzsalon Schwullesbischer
Standardtanz. Infos bei Eike.
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20.00 Frauencafé endlich
Singletresen
TV
09.10 Vox The Guardian – Retter mit
Herz: Jake unter Druck (Serie,
USA ‘03-’04, s. auch S. 78/79)
17.05 Kabel1 Two and a Half Men:
Stur, zwanghaft und unflexibel
(Sitcom, USA ‘03)
19.40 RTL Gute Zeiten, schlechte
Zeiten (4434) (Serie, D ‘10, s.
auch S. 78/79)
22.00 MDR Die größten Grand-Prix-
Hits aller Zeiten (Musik, D ‘07)
00.10 Arte Zwischen Klapperstorch
und Retorte (Dokumentation,
OmU, F ‘06)
Samstag 20
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Samstag Nacht
21.00 Generation Bar Big City
Beats. Das Beste aus Rock,
Pop, und R’n’B mit DJ Arno von
Dannen
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Slut Club Slut Club Non Stop.
Die Gay Fetish-Party
22.00 Toom Peerstall Feel the
Music. Das Schönste aus 3
Generationen mit DJ Silvano
22.00 Toms Saloon Cruise&Fun
22.00 Wunderbar Never Stop the
Music. Mit DJ Sunshine
23.00 136°
136° – The Club. Schwule
Houseparty mit DJane Sharon
O Love
23.00 Hühnerposten
Electric Circus. EC feiert 1. Ge-
burtstag mit DJs Internatio-
nally Trained Bunnies, The
Bearded Lady Roberta Jones,
Pascha&Dajimm
23.00 Grünspan Special Needs.
Schwul-lesbisch-Bi-hetero-
Party. Rock, Britpop, Metal,
Electronica (mixed)
05.00 Astoria Frühclub (mixed)
05.00 Location 1 Frühclub (mixed)
Kultur
15.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
15.00 Hamburger Engelsaal
My Fair Lady. Singspiel von A. J.
Lerner & F. Loewe
15.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
15.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
21.15 Metropolis
Hundstage. Film über Geisel-
drama nach Banküberfall, der
die Geschlechtsumwandlung
eines Transsexuellen finanzie-
ren sollte. U.a. mit Al Pacino
(USA ‘75)
19.15 Planetarium
Voices in the Dark. Magisches
audiovisuelles Universum
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing“. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
19.30 Hamburger Engelsaal
My Fair Lady. Singspiel von A. J.
Lerner & F. Loewe
20.00 Kellertheater
Das Kuckucksei. Tragikomödie
in 3 Akten von Harvey Fierstein.
Schwuler Travestiekünstler
schlägt sich durchs Leben
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Törless. Nach „Die
Verwirrungen des Zöglings
Törless“ von Robert Musil
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Thalia Theater
Woyzeck. Nach Georg Büchner.
Songs und Liedtexte Tom Waits
und Kathleen Brennan
20.00 B-Movie Empire St. Pauli –
von Perlenketten und Platzver-
weisen. Gentrifizierung in St.
Pauli: Bewohner, Investoren,
Künstler, Sozialarbeiter und
ihre Sicht auf den Wandel des
Stadtteils. Film von Irene Bude
und Olaf Sobczak
20.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
20.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und D.
Watson. Von Sir Arthur Conan
Doyle.
20.30 Planetarium Jean Michel
Jarres AERO. Die größten Hits
als 360-Grad Klang- und
Bildlandschaften
21.30 Planetarium
The Cosmic Wall. A Monument
to Pink Floyd unter der
Sternenkuppel in 360- Grad-
Multimedia-Choreographie
22.00 B-Movie SubBerlin. Film über
die Geschichte des Berliner
Techno-Clubs „Tresor“ vom
Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de
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Mauerfall bis 2005 und die
Entwicklung des Techno
zwischen Detroit und Berlin
22.45 Planetarium
Dark Side of the Moon. Perfor-
mance mit Bildern, 3-D-Welten,
Sternen und Lasereffekten in
Echtzeit als Ausflug ins
Universum von Pink Floyd
00.00 Schmidt Theater
Schmidt Mitternachtsshow.
Moderation: Ades Zabel
Lust
21.30 Strictly Men
The Fetisch Night
05.00 Slut Club
FrühFickClub. Kein Dresscode
06.00 Dragon Sauna Kostenloses
Frühstück Bis 8 Uhr
Community
16.00 Hein&Fiete Offener Treff für
Männer jeden Alters
TV
20.15 Timm Felix (Spielfilm, F ‘99)
23.10 Arte 24. Teddy Awards (Gala,
D ‘10, s. auch S. 78/79)
03.30 Timm When I’m 64 – Späte
Liebe (Spielfilm, GB ‘04)
Sonntag 21
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70 €
22.00 Wunderbar Reste finden
Kultur
12.00 Hamburger Kunsthalle
Pop Life. Mit Werken u.a. von
Warhol, Haring, Koons. Öffent-
liche Führung (s. Seite 26)
14.00 Museum für Kunst und
Gewerbe Nude Visions. 150
Jahre Körperbilder in der Foto-
grafie. Öffentl. Führung (s. S. 24)
14.30 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
15.00 Hamburger Engelsaal
Die Haifischbar. Die Legende
lebt – Folge 2
18.00 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
18.00 Kulturladen St.Georg
„La mala educacion“. Film von
Pedro Almódovar (E ‘04)
19.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
19.00 Altonaer Theater
Herr Lehmann. Komisches
Portrait eines Lebenskünstlers
im Vorwende-Berlin der 80er.
Nach dem Roman von Sven
Regener
19.00 Schmidt Theater
Villa Sonnenschein. Sex and
Crime im Altersheim
19.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.30 Hamburgische Staatsoper
Death in Venice. Oper von
Benjamin Britten über die
Inspiration durch die Jugend,
apollinische Unschuld und
dionysisches Begehren
19.30 Hamburger Engelsaal
Die schöne Galathée. Operette
von Franz von Suppé
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
Lust
16.00 Sexplosion Sonntags-Sex-
Party. Eintritt von 16 bis 18 Uhr.
Dresscode: mind. freier Ober-
körper, Underwear oder nackt
18.00 Slut Club
Pitch Black Party. Naked Sex-
Party im Dunklen. Grubenlam-
pen werden gestellt. (Einlass
bis 20 Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)
19.00 Strictly Men
Bondage & Spanking
00.00 Slut Club
Fuck The Rest. Die Party geht
weiter, kein Dresscode.
Community
14.00 Lesbenverein Intervention
Mitgliederversammlung
15.00 MHC-Café Walzercafé. Mit
Janina (Walzer, Tango, Foxtrott)
18.00 Basisgemeinde MCC
Gottesdienst
Sonstiges
09.00 Frauencafé endlich
Frühstücksbuffet. Bis 14 Uhr
TV
22.15 Timm Paris war eine Frau
(Doku, GB/USA/D ‘95)
Montag 22
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70 €
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar „Ficken“ Zwei
Euro. Start in die Woche
Kultur
20.00 Schmidt Theater
Hidden Shakespeare. Improvi-
sationstheater. Das Publikum
liefert die Stichworte
20.00 Große Freiheit 36
La Roux. Konzert der britischen
Synthie-Popperin
19.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
Lust
19.00 Dragon Sauna Kostenloses
Pastabuffett (bis 21 Uhr)
Community
10.00 Kleiner Saal Offenes
Frühstück der Aids-Seelsorge
18.00 Lesbenverein Intervention
Offener Ü-20 Treff
19.00 MHC Die Kunstgruppe.
Florian ✆42913755
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.30 MHC Schola Cantorosa.
Männerchorprobe
19.30 MHC Selbsthilfegruppe
schwuler Alkoholiker
19.30 MHC-Café Schachgruppe
20.00 Oase Leder Positiv. Offener
Stammtisch für Schwule aus
der Lederszene
20.00 Willi‘s am Rathaus
Leder-Positiv. Stammtisch
Dienstag 23
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
21.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar Zauberhaft.
Selten. Schön. Blond
Kultur
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Hamburger Engelsaal
Die Nacht ist nicht allein zum
Schlafen da. Die Engelsaal-
Revue
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
Lust
13.00 Dragon Sauna Single-Tag
Community
10.00 Ambulanzzentrum UKE
Regenbogencafé. Frühstück
der Aids-Seelsorge
16.00 Lesbenverein Intervention
Offener Junglesbentreff (bis 20
Uhr)
18.15 MHC Single-Tanzkurs Standard
und Latein Anfänger. Anmeldung
bei uta.grafelmann@gmx.de
18.30 Lesbenverein Intervention
Spielabend! Mit Therapie,
Poker, Twister und vieles mehr
20.00 MHC Gayandgray. Gruppen-
treff für Schwule über 40
20.00 MHC Single-Tanzkurs Stan-
dard und Latein für Fortge-
schrittene. Anmeldung bei
uta.grafelmann@gmx.de
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
Next Sample
Kaum hat das Synthiepop-Duo La Roux
Brit Awards abgeräumt und viel Medien-
echo ausgelöst, schon verkündet es die
eigene Neuerfindung. „Ich höre nicht
mehr diese Art von 80er-Jahre-Musik“,
verkündete Sängerin Elly Jackson,
gerade als sich Hinz und Kunz über das
nächste Erasure-Klon gefreut hatten.
Nach ihrem Willen soll Produzent Ben
Langmaid den La-Roux-Klang nun in
Richtung Italo-Disco weiterentfrickeln.
Das bedeutet: Die beiden werden die
Popmusik nicht neu erfinden. Aber so
sampeln, dass wir einen glücklichen
Abend verbringen.
22.2., 20 Uhr, Große Freiheit 36 22
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HIV kann man nicht sehen. Umso wichtiger ist es, das Virus
nicht zu ignorieren. HIV kann AIDS auslösen und AIDS ist
immer noch tödlich. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen hat sich
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Mittwoch 24
Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
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dresscode
22.00 Wunderbar Salute Ragazzi!
23.00 Kir Love Pop. Schwul-lesbische
Party mit DJ Sven Enzelmann
(Pop, Charts, Black, Indiepop
und Rock)
Kultur
21.15 Metropolis
Hundstage. Film über Geisel-
drama nach Banküberfall, der
die Geschlechtsumwandlung
eines Transsexuellen finanzie-
ren sollte. U.a. mit Al Pacino
(USA ‘75)
19.00 Schmidt Theater Schmidt in
Love. Eine Revue mit Liebe
19.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Thalia in der Gaußstraße
Invasion! Wer bin ich? Und wie
viele? Theater über die Identi-
tätssuche zwischen den Kultu-
ren. Von Jonas Hassen Khemiri
20.00 Imperial Theater
Improslam. Die Kultshow vom
Kiez
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.30 Planetarium
Dark Side of the Moon. Perfor-
mance mit Bildern, 3-D-Welten,
Sternen und Lasereffekten in
Echtzeit als Ausflug ins
Universum von Pink Floyd
Lust
13.00 Dragon Sauna
„40 up“ Ermäßigter Eintritt für
Gäste über 40
20.00 Strictly Men
Die 1 €-Sexy-Party
Community
11.00 Aids-Hilfe Regenbogen-
Kantine Kochen und Essen in
Gemeinschaft (mit Voranmel-
dung, bis 13 Uhr)
17.00 MHC Lesbenberatung.
✆2790049 (bis 19 Uhr)
17.00 Aids-Hilfe Für Sie. Ein Ange-
bot für HIV-positive Frauen
18.00 MHC Dancing Deerns.
Susanne ✆(0172) 4167069
18.00 MHC Tischtennis und Kicker.
Offene Freizeitgruppe für
Frauen
18.30 MHC-Café
FrauenLesben-Stammtisch
18.30 MHC Andersrum. Gruppe für
schwule Männer mit psychi-
schen Themen
19.00 MHC Schwulenberatung.
✆2790069 (bis 21 Uhr)
19.00 Cafee mit Herz Spieltreff für
Menschen mit HIV und Aids
19.30 M+V Gaststätte
Schwuso-Stammtisch
Sonstiges
20.00 Tanzsalon Schwullesbischer
Standardtanz Infos bei Eike.
✆30036686
TV
20.15 Timm Walk Like A Man – Der
Kampf um den World Cup of
Gay Rugby (Dokumentation,
USA ‘08, s. auch S. 78/79)
00.35 Das Erste
Intimacy (Spielfilm, F ‘01)
Donnerstag 25
Party
18.00 Bellini
Pink Donnerstag. Stammtisch
19.00 Toom Peerstall
Beta Bar. Ladies Night
21.00 Generation Bar
Blond am Donnerstag
22.00 Strictly Men
Small Talk & More
22.00 Wunderbar
Schrill, schräg und sexy
Kultur
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Hamburger Engelsaal
Die Drei von der Tankstelle.
Filmoperette von Richard
Heymann
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing“. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
19.30 Hochschule für Musik
und Theater Ärger im Para-
dies. Zwei Operneinakter über
die Liebe zwischen zwei Schä-
fern („Bastien und Bastienne“
von Mozart) und einem alten
Ehepaar („Trouble in Tahiti“ von
Bernstein). Musiktheaterabend
12.00 Hamburger Kunsthalle
Pop Life. Mit Werken u.a. von
Warhol, Haring, Koons. Öffent-
liche Führung (s. Seite 26)
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Mädchen in Uniform –
Wege aus der Selbstverwirk-
lichung. Theaterstück von René
Pollesch über die Liebe eines
Mädchens im Internat zu ihrer
Lehrerin
20.00 Hamburgische Staatsoper
Zweimal Tod in Venedig.
Thomas Manns Novelle als
Ballett von John Neumeier und
als Oper von Benjamin Britten.
Unterschiede und Gemeinsam-
keiten
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Schmidt Theater Schmidt in
Love. Eine Revue mit Liebe
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.30 Planetarium
Voices in the Dark. Magisches
audiovisuelles Universum
22.00 B-Movie
Berlin Calling. Erfundenes
Musikerporträt im Berlin von
heute über Kunst und Wahn-
sinn, Rausch und Ekstase,
Musik und die Lust am Leben
Lust
13.00 Dragon Sauna Mix-Tag
Wellness und Erotik für gay, bi,
hetero und Paare (bis 24 Uhr)
20.00 Slut Club
Sleazy and Easy. Naked Sex-
Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22
Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)
Community
16.30 Lesbenverein Intervention
Das Lesbentreff-Café
19.00 Café Leben Süd-Gays.
Harburger Freizeitgruppe
19.30 MHC Kulturbeutel. Schwule
Theatergruppe
Sonstiges
16.00 Hein&Fiete Anonyme HIV-
Testsprechstunde (bis 18 Uhr)
TV
01.20 Arte
Die Geierwally (Komödie, D ‘83)
Freitag 26
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Freitag Nacht
21.00 Generation Bar
Karaokeparty. Mit Can und
Prämierung der besten Sänger
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Toms Saloon Weekend-Star-
ter. Jeder Schnaps für 1,50€
22.00 Strictly Men
Good evening for all
22.00 Wunderbar Bauch, Beine, Po.
Mit DJ Frau Hoppe
22.00 Slut Club
Community Friday. Stammtisch
der Gayromeo-Community
22.30 Toom Peerstall Sündhaft
gute Popmusik. Mit DJ DaMichi
Kultur
18.30 Lesbenverein Intervention
Die Golden Girls zeigen den
Kultfilm „Grüne Tomaten“
(Spielfilm, USA ‘91)
19.30 Hamburgische Staatsoper
Death in Venice. Oper von
Benjamin Britten über die
Inspiration durch die Jugend,
apollinische Unschuld und
dionysisches Begehren
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
19.30 Große Freiheit 36
Dieter Thomas Kuhn&Band.
Konzert und Performance für
Schlagerfans
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Thalia in der Gaußstraße
Invasion! Wer bin ich? Und wie
viele? Theater über die Identi-
tätssuche zwischen den Kultu-
ren. Von Jonas Hassen Khemiri
20.00 Planetarium Jean Michel
Jarres AERO. Die größten Hits
als 360-Grad Klang- und
Bildlandschaften
20.00 Schmidt Theater Schmidt in
Love. Eine Revue mit Liebe
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
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Bildungs- und Tagungshaus
37130 Reinhausen bei Göttingen
Tele 0 55 92 fon 92 77- 0 fax 92 77-77
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von 18 bis 30
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02_10_044-055_Programm 26.01.2010 12:07 Uhr Seite 53
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hinnerk 02/10 54
Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.15 Cinemaxx Wandsbek
Gay Filmnacht. „I Love You
Phiipp Morris“. Film über den
bisexuellen König der Ausbre-
cher und eine Liebesgeschichte
im Knast (USA ‘09, dt. Fas.)
20.30 Deutsches Schauspiel-
haus Federn Lassen. Bilanz
der Identitätssuche dreier
Frauen, 30 Jahre nach ihrer
Revolte.
20.30 Thalia Theater P(o)ur Brel!
Theatersolo und Liederabend
mit Alexander Simon, Merlin
und Kerstin Kenan
21.15 Planetarium
The Cosmic Wall. A Monument
to Pink Floyd unter der
Sternenkuppel in 360- Grad-
Multimedia-Choreographie
22.30 Planetarium
Dark Side of the Moon. Perfor-
mance mit Bildern, 3-D-Welten,
Sternen und Lasereffekten in
Echtzeit als Ausflug ins
Universum von Pink Floyd
Lust
13.00 Dragon Sauna Partnertag
20.00 Sexplosion
Nackt! Naked-Sex-Party
Community
11.00 St. Georgs Kirchhof Vetera-
nentreffen der Aids-Seelsorge.
Gemeinsames Frühstück für
langzeitpositive Männer
17.00 MHC Boyfriends. Schwule
Jugendgruppe für Jungs bis 19
19.00 MHC Belle Alliance.
Schwullesbischer Chor
21.00 Willi‘s am Rathaus
Gay-Bikers-Stammtisch
Sonstiges
20.00 Tanzsalon Schwullesbischer
Standardtanz Infos bei Eike.
✆30036686
TV
20.15 Timm
Fur TV – Rollige Puppen (Serie,
GB ‘08, s. auch S. 78/79)
Samstag 27
Party
18.00 Bellini Gay Happening. Warm
Up für die Samstag Nacht
21.00 Generation Bar Disco Night.
Mit DJ Arno von Dannen
21.00 Kantine im Schauspiel-
haus Schlager-Café. Party mit
deutschen Schlagern, Discofox
und Pop. Mit Live-Künstlern und
Moderation (Matthias Morr)
(mixed)
22.00 Daniel‘s Dance-Party.
Mit Kult-DJ Matthias
22.00 Slut Club Slut Club Non Stop.
Die Gay Fetish-Party
22.00 Komet Tante Paul. Schwules-
bitchqueerkiezparty. Rock, Elek-
tro, Wave, Country mit DJ Ge-
vatter Stock und Alexx Ex Friend
22.00 Toom Peerstall Latino-Party.
Mit DJ LaBitcha (LaTina Loca)
22.00 Toms Saloon Cruise&Fun
22.00 Wunderbar Queer Beats.
Mit DJ Sunshine
23.00 136°
136° – The Club. Schwule
Houseparty mit DJ Tom Shark
(WMC Miami)
23.00 Toms Dancehall
Après-Ski-Party. Mit Skihütten-
deko, Schneehasen, Schneema-
schine und DJ Trouper (Feten-
hits von DJ Ötzi bis Marianne
Rosenberg)
05.00 Astoria Frühclub (mixed)
05.00 Location 1 Frühclub (mixed)
Kultur
15.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
15.00 Hamburger Engelsaal
Komm ein bißchen mit nach
Italien. Heitere Musikrevue der
großen, alten Zeit des
deutschen Schlagers
15.00 Hamburger Kunsthalle
Pop Life. Speakers Corner.
Kunst kontrovers. Mit Werken
u.a. von Warhol, Haring, Koons
15.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
19.30 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.30 Hamburger Engelsaal
Die Fledermaus. Operette von
Johann Strauß
19.30 Theater an der Mar-
schnerstraße „Much Ado
About Nothing„. Komödie von
William Shakespeare. Aufge-
führt in englischer Sprache von
den Hamburg Players e.V.
19.30 Hochschule für Musik
und Theater Ärger im Para-
dies. Zwei Operneinakter über
die Liebe zwischen zwei Schä-
fern („Bastien und Bastienne“
von Mozart) und einem alten
Ehepaar („Trouble in Tahiti“ von
Bernstein). Musiktheaterabend
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Mädchen in Uniform -
Wege aus der Selbstverwirk-
lichung. Theaterstück von René
Pollesch über die Liebe eines
Mädchens im Internat zu ihrer
Lehrerin
20.00 Hamburger Kammer-
spiele Die Lissabonner Travia-
ta. Stück über vier homo-
sexuelle Männer, die Liebe, und
eine einzigartige Freundschaft.
Von Terence McNally u.a. mit
Gustav Peter Wöhler.
20.00 Schmidt Theater Schmidt in
Love. Eine Revue mit Liebe
20.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und
D. Watson. Von Sir Arthur
Conan Doyle.
20.00 B-Movie
„Tarnation“. Gefilmtes Psycho-
gramm des Regisseurs Jona-
than Caouette (USA ‘03, OmU)
20.30 Thalia Theater P(o)ur Brel!
Theatersolo und Liederabend
mit Alexander Simon, Merlin
und Kerstin Kenan
20.30 Planetarium
Voices in the Dark. Magisches
audiovisuelles Universum
22.00 Planetarium Deep Space
Night 3.1. Die Begegnung der
dritten Art mit Astronauten,
Sternen und Space Rock
00.00 Schmidt Theater Schmidt
Mitternachtsshow. Moderation:
Ades Zabel
Lust
21.30 Strictly Men
The Fetisch Night
22.00 Catonium
„Kunst und Sünde – Wir wollen
Orgien“ Die Fuck-Gender-Party
05.00 Slut Club
FrühFickClub. Kein Dresscode
06.00 Dragon Sauna Kostenloses
Frühstück Bis 8 Uhr
Community
16.00 Hein&Fiete Offener Treff für
Männer jeden Alters
21.00 Kyti Voo
Clubabend des Spike e. V.
TV
16.00 Timm Ein Papa, zwei Mamas -
Ein komplizierter Dreier
(Dokumentation, AUS ‘07)
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Neues Leben
Oscar Wildes Komödie „The Importance
Of Being Ernest“ ist an ihrem eigenen
Erfolg erstickt. Im Londoner West End
wird sie noch immer zu Tode gespielt.
Anna Bergmanns neue Inszenierung von
„Ernst ist das Leben“ versucht dem
Stück Leben einzuhauchen: Die Über-
setzung von Elfriede Jelinek ist so zotig
und sprachverliebt, wie es Wildes Text
zu seiner Zeit war. Und das nur aus
Männern bestehende Ensemble bietet
all seine Weiblichkeit auf, um die
Homoerotik des Stücks zur Geltung zu
bringen – Trash by Thalia.
28.2., 19 Uhr, Thalia Gaußstraße,
www.thalia-theater.de
28

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ProgrammNorddeutschland: www.hinnerk.de
programmadressen
• 136° Reeperbahn 136 • 3001 Kino
Schanzenstr. 75 • Abaton Allendeplatz •
Aids-Hilfe Lange Reihe 30-32 • Aids-
Seelsorge Spadenteich 1 • Ahoi Hafenstr.
• Altonaer Theater Museumsstr. 17 •
Ambulanzzentrum UKE Martinistr. 52 •
Apollo-Sauna Max-Brauer-Allee 277 •
AStA Von-Melle-Park 5 • Astoria Silber-
sackstr. 27 • Audimax Von-Melle-Park 6
• B-Movie Brigittenstr. 5 • Baladin Stre-
semannstr. 374 • Bellini Danziger Str. 63
• Bucerius Kunst ForumRathausmarkt
2 • Buchladen Männerschwarm Lange
Reihe 102 • Café Gnosa Lange Reihe 93
• Café Hensel Antonistr. 4 • Café Keese
Reeperbahn 19-21 • Café Leben Heimfel-
der Str. 21 • Café mit Herz Seewartenstr.
20 • Catonium Försterweg 163 •
Cinemaxx Wandsbek Quarree 8-10 •
Color-Line-Arena Sylvesterallee 10 •
CVJMAn der Alster 40 • Daniel‘s Kreuz-
weg 6 • Deutsches Schauspielhaus Kir-
chenallee 39 • Dragon Sauna Pulver-
teich 37 • echtzeitstudio Alsterdorfer
Straße 15 • Ex-Karstadt Große Bergstr.
172 • Fabrik Barnerstr. 36 • Festplatz
Nord Wandalenweg 7 • Flickenschildt
Mundsburger Damm 63 • Fliegende Bau-
ten Glacischaussee 4 • Frauencafé End-
lich Dragonerstall 11 • Fundbureau Stre-
semannstr. 114 • Generation Bar Lange
Reihe 81 • Goldbekhaus Moorfurthweg
9 • Große Freiheit 36 Gr. Freiheit 36 •
Grünspan Große Freiheit 58 • Hafen-
klang-Exil Große Bergstraße 178 • Ham-
burg Dungeon Kehrwieder 2 • Hamburg
Leuchtfeuer Bahrenfelder Str. 244 •
Hamburger Engelsaal Valentinskamp
40-42 • Hamburger Kammerspiele Har-
tungstr. 9-11 • Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5a • Hamburgische
Staatsoper Große Theaterstr. 34 • Ha-
ralds Lincolnstr. 6 • Hasenschaukel
Silbersackstr. 17 • Hauptkirche St.
Michaelis Englische Planke 1 • Haus 3
Hospitalstr. 107 • Hein & Fiete Pulver-
teich 21 • Heine Haus Elbchaussee 31 •
Hochschule f. Musik & Theater Harves-
tehuder Weg 12 • Hühnerposten Hühner-
posten 1 • Imperial Theater Reeperbahn
5 • Indochine Neumühlen 11 • Indra
Große Freiheit 64 • Irmgard Kruse Talstr.
4 • Juice-Club Stresemannstr. 206 •
Kampnagel Jarrestr. 20 • Kellertheater
Johannes-Brahms-Platz 1 • Kir Barnerstr.
16 • Kiss Gaußstr. 25 • Kleiner Saal St.
Georgskirchhof 19 • Komet Erichstr. 11 •
Komödie Winterhuder Fährhaus Hudt-
walckerstraße 13 • Knust Neuer Kamp
30 • Kulturhaus III&70 Schulterblatt 73
• Kulturhaus Eppendorf Martinistr. 40 •
Kulturladen Lange Reihe 111 • Kurt-
Schumacher-Haus Kurt-Schumacher-
Allee 10 • LAB Hansaplatz 10 • Laeisz-
halle Johannes-Brahms-Platz • La Stra-
da Rostocker Str. 8 • Lesbenverein In-
tervention e.V. Glashüttenstr. 2 Lichthof
Theater Mendelssohnstr. 15 • Literatur-
haus Schwanenwik 38 • Location 1 Gro-
ße Freiheit 27 • Logo Grindelallee 5 •
Louise Schroeder Schule Thedestr. 100
• Lounge Gerhardstr. 16 • M+V Gaststät-
te Lange Reihe 22 • Mathilde Bar Born-
str, 16 • Mathilde Café Bogenstr. 5 • MCC
Steindamm 87 • Metropolis Steindamm
54 • MHC Borgweg 8 • Monsun Theater
Friedensallee 10 • Moondoo Reeperbahn
136 • Mr. Chaps Greifswalder Straße 23 •
Museum für Kunst und Gewerbe Stein-
torplatz • Neidklub Reeperbahn 25 •
Neue Flora Stresemannstr. 159a • Oase
Ecke Knorrestr./Bülaustr. • Opera Stabi-
le Kleine Theaterstr. • Opernloft Eilbek
Conventstr. 8-10 • Operettenhaus Spiel-
budenplatz 1 • Piccadilly Silbersacktwie-
te 1 • Planetarium Hindenburgstr. 1b •
Polittbüro Steindamm 45 • Privileg Club
Mönckebergstr. 7 • Pulverfass Reeper-
bahn 147 • Q-Movie-Bar Brigittenstr. 5 •
Rathaus Altona Platz der Republik 1 •
Rote Flora Schulterblatt • Schmidts Ti-
voli Spielbudenplatz 27-29 • Seelsorge-
zentrum St. Petri Kreuslerstr. 6-8 • Sex-
plosion Kl. Pulverteich 23 • Slut Rosto-
cker Str. 20 • Staats- und Universitäts-
bibliothek Von-Melle-Park 3 • Stern-
chance Schröderstiftstr. 7 • St. Georgs-
kirche St. Georgs Kirchhof • St. Pauli
Theater Spielbudenplatz 79 • Störte-
becker Hafenstr. 126 • Strictly Men Dan-
ziger Str. 51 • Tanzsalon Lerchenstr. 16b
• Thalia in der Gaußstraße Gaußstr. 190
• Thalia Theater Alstertor 1 • Thalia
Theater Nachtasyl Alstertor 1 • Theater
an der Marschnerstr. Marschnerstr. 46
• Theater Haus im Park Gräpelweg 8 •
Toms Saloon und Toms Dancehall Pul-
verteich 17 • Uebel & Gefährlich Bunker
Feldstr. • ver.di center Besenbinderhof
56 • Waagenbau Max-Brauer-Allee 204
• Wäscherei Jarrestr. 58 • Willi‘s am
Rathaus Rathausstr. 12 • Witthüs Elb-
chaussee 499 • Wunderbar Talstr. 14 •
Zeise-Kinos Friedensallee 7-9
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Party
17.00 Generation Bar Happy Hour.
Jeder Cocktail für 4,70€
17.00 Baladin Tanzschwoof. Queer
Standard/Lateinabend
22.00 Wunderbar Reste finden
Kultur
12.00 Hamburger Kunsthalle
Pop Life. Mit Werken u.a. von
Warhol, Haring, Koons. Öffent-
liche Führung (s. Seite 26)
14.00 Museum für Kunst und
Gewerbe Nude Visions. 150
Jahre Körperbilder in der Foto-
grafie. Öffentl. Führung (s. S. 24)
14.30 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
18.00 Komödie Winterhuder
Fährhaus Glorious! Komödie
von Peter Quilter über Florence
Foster Jenkins („die schlech-
teste Opernsängerin der Welt“)
im New York der 1940er Jahre.
U.a. mit Johanna von Koczian
19.00 Thalia in der Gaußstraße
Ernst ist das Leben (Bunbury).
Lustprinzip und Hedonismus.
Von Oscar Wilde in einer
zugespitzten Fassung von
Elfriede Jelinek
19.00 Schmidt Theater Forever
Alive – 100 Jahre gute Laune.
Mit Emmi und Herr Willnowsky
19.00 Schmidts Tivoli
Heiße Ecke. Das Kiez-Musical
19.00 Hamburger Kammer-
spiele Seitenwechsel. Stück
über einen schwulen Profifuß-
baller und Homosexualität im
Leistungssport (s. Seite 27)
19.30 Hamburgische Staatsoper
Death in Venice. Oper von
Benjamin Britten über die
Inspiration durch die Jugend,
apollinische Unschuld und
dionysisches Begehren
19.30 Hochschule für Musik
und Theater Ärger im Para-
dies. Zwei Operneinakter über
die Liebe zwischen zwei Schä-
fern („Bastien und Bastienne“
von Mozart) und einem alten
Ehepaar („Trouble in Tahiti“ von
Bernstein). Musiktheaterabend
20.00 Deutsches Schauspiel-
haus Zigeunerjunge. Ein
musikalischer Abend von Erik
Gedeon
20.00 Color Line Arena Tokio
Hotel. Humanoid Tour 2010
20.00 Fliegende Bauten
„The Art of Dance and Artistic“.
Tanz und Akrobatik mit Kiews
führendem Tanzensemble
20.00 Imperial Theater
„Der Hund von Baskerville“.
Theaterklassiker des Detektiv-
duos Sherlock Holmes und D.
Watson. Von Sir Arthur Conan
Doyle.
22.00 B-Movie SubBerlin. Film über
die Geschichte des Berliner
Techno-Clubs „Tresor“ vom
Mauerfall bis 2005 und die
Entwicklung des Techno
zwischen Detroit und Berlin
Lust
16.00 Sexplosion Sonntags-Sex-
Party. Eintritt von 16 bis 18 Uhr.
Dresscode: mind. freier Ober-
körper, Underwear oder nackt
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All You Can Fuck. Von Nackt bis
voll in Leder. (Einlass bis 20 Uhr,
ab 0 Uhr Barbetrieb)
19.00 Strictly Men Golden Shower
23.00 Slut Club
Fuck The Rest. Die Party geht
weiter, kein Dresscode.
01.00 Strictly Men Sex-Session –
Die Nacht-Klappe
Community
18.00 Basisgemeinde MCC
Gottesdienst
18.00 St. Georgskirche
Aids- und Gemeindegottes-
dienst. Thema heute: „Manch-
mal Krücke, manchmal Brücke
– Aids bewirkt Lähmung und
Aufbruch“. Predigt: Pastor
Detlev Gause
Sonstiges
09.00 Frauencafé endlich
Frühstücksbuffet. Bis 14 Uhr
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Wittgenstein (Spielfilm, GB ‘93)
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Plan A (A1-A9)
Sehenswürdigkeiten
A Alter Elbtunnel, St. Pauli
B Chilehaus, City
C Deichstr., City
D Fernsehturm
E St. Pauli-Fischmarkt
F Hafen, St. Pauli
Hagenbecks Tierpark
G Krameramtsstuben, City
H St. Pauli-Landungsbrücken
I Museum für Hamburgische
Geschichte, Neustadt
J Museum für Kunst und
Gewerbe, St. Georg
K Planetarium, Winterhude
L Rathaus Hamburg, City
M Speicherstadt, City
N St. Katharinen-Kirche
O St. Michaelis-Kirche, City
P St. Nikolai Mahnmal, City
Q St. Petri-Kirche, City
Tourist Information Haupt-
bahnhof, St. Georg, Plan C 340
Tourist Information Landungs-
brücken, St. Pauli, Plan A8 341
Plan C St. Pauli Seite 60
PlanB St. Georg Seite 58
City Guide Der schwule Stadtführer für Hamburg
Der hinnerk City Guide ist der schwule Wegweiser und
Branchenführer für Hamburg. Hier können sich
Einheimische und Touristen schnell im Angebot der
schwulen Infrastruktur zurecht finden.
Der hinnerk City Guide ist nach den Rubriken ■Sze-
ne, ■Gay Business, ■Kultur und ■Rat&Tat sortiert.
Einträge in den Rubriken ■Szene, ■Kultur und ■Rat&
Tat sind ein kostenfreier Service für den hinnerk-Leser.
Einträge in der Rubrik ■Gay Businesssind geschäft-
liche Empfehlungen für die Community, kosten monat-
lich 16 Euro und sind im Voraus für ein Jahr zu bezahlen.
Für Anzeigenkunden, die mindestens einmal im Jahr
eine Anzeige (ab dem Format 1/8 Seite) im hinnerk schal-
ten, ist ein Eintrag in der Rubrik ■Gay Business ko-
stenfrei.
Der Vorteil für den Inserenten wie für den Leser: Der
hinnerk City Guide wird Monat für Monat aktualisiert
und ist deshalb wesentlich aktueller als halbjährlich er-
scheinende Publikationen. Wenn Sie Fragen zu Einträgen
im hinnerk City Guide haben, wenden Sie sich an die
hinnerk-Anzeigenabteilung, ✆(040) 284115-92 oder
anzeigen@hinnerk.de.
■Szene Seite 58
Der aktuelle Überblick zum Ausgehen:
schwule Cafés und Bars, Partylocations und
Restaurants, Saunen und Treffpunkte
■Gay Business Seite 59
Geschäftliche Empfehlungen für die Gay Community –
der schwule Branchenführer von A bis Z
■ Kultur Seite 64
Eine Auswahl der wichtigsten Bühnen, Kinos
und Ausstellungsräume für schwule und
schwul-lesbische Kultur in Hamburg
■Rat &Tat Seite 64
Beratungsstellen auf einen Blick,
Selbsthilfeorganisationen, Freizeitgruppen und
andere Initiativen sortiert nach Themen
02_10_056-065_CityGuide 26.01.2010 10:46 Uhr Seite 56
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02_10_056-065_CityGuide 26.01.2010 10:50 Uhr Seite 57
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Szene Hamburg
■Bars & Cafés
02 Angie’s Nightclub (mixed)
Spielbudenplatz 28, St. Pauli, ✆31778800, Plan C
… Aztec Cafe Stubbenhuk 38, (Am Baumwall)
✆23765554
64 Bellini Bar Danzigerstr. 63, St. Georg,
✆28003689, Plan B
… Bio Konditorei Eichel
Osterstr.15, ✆43193151
… Bistro Fröhlings
Brennerst. 15, www.bistro-froehlings.de
49 Café Bom Dia
Lange Reihe 51, St. Georg, Plan B
08 Café Central (mixed) Lange Reihe 50, St. Georg
✆28053704, Plan B
… Cafe Contrast
Fuhlsbüttler Straße 172a ✆65795503 (Barmbek)
… Cafe Eistraum Lämmertwiete (mixed)
Neue Straße 58 ✆772115 (Harburg)
… Café Ellmenreich (mixed)
Kirchenallee 39, St. Georg, ✆41924671, Plan B,
siehe 301
… Cafe Galeria (mixed)
Müggenkampstr. 7 ✆43214217
11 Café Geyer (mixed) Hein-Köllisch-Platz 5,
St. Pauli, ✆ 310313, Plan A7
12 Café Gnosa
Lange Reihe 93, St. Georg, ✆ 243034, Plan B
06 Café - Bistro Osito
Kanalstr. 9, ✆ 32963191, www.cafe-osito.de
16 Café Spund
Mohlenhofstr. 3, City, ✆326577, Plan A9
17 Café Uhrlaub (mixed)
Lange Reihe 63, St. Georg, ✆2802624, Plan B
21 Crazy Horst (mixed)
Hein-Hoyer-Str. 62, St. Pauli, ✆3192633, Plan
20 Cube
Lange Reihe 88, St. Georg, ✆24870707, Plan B
35 Daniel’s Company (mixed)
Kreuzweg 6, ✆ 249610, Plan B
25 Extratour
Zimmerpforte 1, St. Georg, ✆ 240184, Plan B
53 Geel Haus
Koppel 76, St. Georg, ✆2803660, Plan B
83 Generation Bar
Lange Reihe 81, St. Georg, ✆28004690, Plan B
… Goldbeker
Schinkestr. 20, ✆33428092, Winterhude
04 Haralds Lincolstr. 6, St. Pauli, Plan C
43 Hasenschaukel Silbersackstr. 17,
✆18012721, St. Pauli, Plan C
23 Hensel (mixed) Antonistr. 4,
✆40134965, St. Pauli, Plan A7
24 Herzblut (mixed)
Reeperbahn 50 ✆ 33396933, St. Pauli, Plan C
13 Klimperkiste (mixed)
Esplanade 18, ✆346350, Plan A
26 Kukuun (mixed)Talstr. 9, St. Pauli, Plan C
58 Kyti Voo (mixed)
Lange Reihe 8, St. Georg, ✆28055565, Plan B
19 La Luna Talstr. 12, St. Pauli, Plan C
01 La Strada Rostocker Straße, St. Georg, Plan B
45 M & V Gaststätte
Lange Reihe 22, St. Georg, Plan B
… mhc-Café Borgweg 8, Winterhude,
✆ 27877801, Plan A3, siehe 357
30 Orange Cafe (mixed)
Osterstr. 146 ✆43281651 (Eimsbüttel), Plan A4
38 Piccadilly
Silbersacktwiete 1, St. Pauli, ✆3192474, Plan C
41 Rudi‘s Nightclub
Steindamm 58, St. Georg, ✆247274, Plan B
71 S.L.U.T. Rostocker Str. 20, St. Georg, Plan B
57 Sommersalon
Spielbudenplatz, St.Pauli, Plan C
69 Sonntag’s
Schmilinskystr. 19, Ecke Koppel, St.Georg,
✆3192474, Plan B
05 Strictly Men
Danziger Str. 51, St. Georg, ✆2802512, Plan B
46 Thomaskeller
Hbf Nord
Hbf Süd
Haupt-
bahnhof
Museum
für Kunst
und Gewerbe
Zentraler
Omnibus-
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Pulverteich 17, St. Georg, ✆2803056, Plan B
29 Toom Peerstall
Clemens-Schultz-Str. 43, St. Pauli, Plan C
55 Winterhuder Kaffeehaus (mixed)
Winterhuder Markt 16, ✆478200, Plan A3
56 Wunderbar
Talstraße 14, St. Pauli, ✆3174444, Plan C
… Willis am Rathaus
Rathausstr.12, City, ✆326795, Plan A9, s. 109
■Discos & Partylocations
26 136° Reeperbahn 136, St. Pauli, Plan C
09 Astoria (mixed)Silbersackstr., St. Pauli, Plan C
36 Cafe Keese (mixed)
Reperbahn 19-21 ✆3199310, St. Pauli, Plan C
10 Cafe Schöne Aussichten (mixed)
Gorch-Fock-Wall, City, ✆4340113, Plan A8
… Edelfettwerk (mixed)
Schnackenburgallee 202, ✆545044, Eidelstedt
63 Fabrik Barnerstr. 36, Altona, Plan A7
44 Fundbureau
Stresemannstr. 114 ✆43251351, Plan A4
15 Kir Barner Str. 16, Altona, ✆ 438041, Plan A7
47 Location 1 (mixed), Plan C
Große Freiheit 27/27a, St. Pauli, ✆31793630
… Moondoo (mixed) Reeperbahn 136, St. Pauli
39 Purgatory (mixed)
Friedrichstr. 8, St. Pauli, ✆315807, Plan C
66 Rote Flora Schulterblatt 71, Schanze, Plan A5
31 Toms Dancehall
Pulverteich 17, St. Georg, ✆2803056, Plan B
■Restaurants
… Ackermann’s Vier Mahzeiten
Klosterallee 100, Eppendorf, ✆40187444
60 Brasserie la Provence
Eulenstraße 42, Altona, ✆30603407
… Cölln’s Restaurant
Brodschrangen 1-5, ✆ 364153 od. 35715833
… Engelke Pasta · Olio · Vino
Eppendorfer Baum 20, ✆ 63945857
… Flickenschildt - Theaterlokal
Mundsburger Damm 63, ✆ 2205152
80 Freudenhaus (deutsche Küche)
Hein-Hoyer-Str. 7-9, St. Pauli, ✆314642, Plan C
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■ Dienstleister
22 Gaststätte – Die neue Romanik
Steintorweg 15, ✆ 28803786, St. Georg
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Kirchenallee 37, ✆ 18067955, St. Georg, Plan B
67 Jolie Clemens-Schultz-Str. 42
✆ 33396857, St. Pauli, Plan C
… Kleines Gesellschaftshaus
Ehmschen 2, 25462 Rellingen
✆ (04101) 20 99 90
… Schanzenstern
Bio-Restaurant
Bartelstr. 12, ✆ 43290409
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Schauenburgerstr. 49, Mitte, ✆97074072
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Feldstraße 60, ✆437611
81 Mess
Turnerstr. 9, Karoviertel, ✆434123, PlanA8
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Lange Reihe 67, St. Georg, ✆2803305, Plan B
32 Vesper
Osterstr. 10, Eppendorf, ✆4917355, Plan A5
147Vietnam Smiling mixed
Markustr. 2, Neustadt, ✆ 35716446, Plan A8
14 Zaunkönig
Spadenteich 1, St. Georg, ✆246738, Plan B
… Zollenspieker Fährhaus
Zollenspieker Hauptdeich 143, ✆7931318
■Saunen
90 Apollo Sauna
Max-Brauer-Allee 277, Altona, ✆434811, Plan A4
91 Dragon Sauna
Pulverteich 37, St. Georg, ✆240514, Plan B
■Treffpunkte
… Autobahn 1 HH-Lübeck, Parkplätze zwischen
Stapelfeld und Ahrensburg (beide Richtungen)
95 BAT-Park
Dammtorstr./Esplanade, City, Plan A8
96 Blindengarten im Stadtpark,
Hindenburgstr., Winterhude, Plan A3
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tiologie; Priv.-Doz. Dr. med. Jan van Lunzen,
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Infektions- und Tropenkrankheiten, Hepatitis;
Universitätsklinikum Eppendorf, Martinistr. 52,
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Pneumologe, Internist, Allergologe,
Mörkenstr. 47, Altona, ✆3903534, Plan A7
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Landstr. 44, Eppendorf ✆4603463, Plan A2,
www.uro-eppendorf.de
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rapie, Ehrenbergstr. 70-72, ✆385966, Plan A7,
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… Hautarztpraxis am Grindel,Dr. med von Zim-
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105ICH Grindel, Dr. med. Thomas Buhk, Dr. med.
Stefan Fenske, Prof. Dr. med. Hans-Jürgen
Stellbrink, Innere Medizin, Grindelallee 35,
✆4132420, www.ich-hamburg.de, Plan A5
108ICH Mitte, Stefan Hansen, PD Dr. med. Christian
Hofmann, Praxisgemeinschaft, Innere Medizin,
Dammtorstr. 27, City, ✆63607963, Plan A8,
www. ich-hamburg.de
103ICH St. Georg, Dr. med. Axel Adam, Dr. med.
Carl Knud Schewe, Dr. med. Lutwin Weitner,
Allgemeine und Innere Medizin, Brennerstr. 71,
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Herthastr. 12, Bramfeld, ✆ 18206995,
www.urologe-hamburg.com
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Plettenberg, Andreas Prof. Dr., Stoehr,
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Buggisch, Peter Dr., HIV, Hepatitis, STD,
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Haut- und Lasertherapie, Heimhuder Str. 38,
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Warnstedtstr. 28-32, Stellingen ✆547534-0
… Willms, Uwe Arndtstr. 16, Uhlenhorst,
✆80797980, www.kanzlei-willms.de
287Zimmermann, Eva Maria
Osterstr. 81, ✆40173050, Plan A4
■Tanzschulen
… o33 Tanzwerkstatt Eifflerstr. 1, Altona ✆434340
www.033-tanzwerkstatt.de
… Baladin
Stresemannstr. 374, Altona, ✆898908
■Taxizentralen
… Hansa Taxi ✆ 211211
■Tischlereien
… Tischlerei Hartmut Best
Duvendahl 84, 21435 Stelle, ✆(04174) 650852,
www.moebel-best.de, hardo@moebel-best.de
■Transporte
… Adelante Umzugskollektiv
Bernstorffstr. 117, Altona, ✆43251617
■Versicherungen
… AXA Center St. Georg
Steffen Meyer, Soester Str. 55 ✆ 18009336,
steffen.meyer@axa.de
… Signal Iduna Thomas Wirtz, Kieler Straße 675
✆ 57148183, thomas.wirtz@signal-iduna.de
■Weinhandel
… Der Weinladen Dorfstraße 4a, Glinde,
✆7103920, www.weinladen-shop.de
… Reiner Wein Stellinger Weg 19, ✆40185302,
www.reinerwein-hamburg.de
… Weincontor im Centrumshaus
Am Centrumshaus 7, Harburg, ✆7655387
… WeinMagazin Hamburg
Dorotheenstr. 53, Winterhude, ✆27808037,
www.weinmagazinhamburg.de
… Vineyard Weinhandel
Eppendorfer Weg 64, ✆43213230
■Werbung
… Cartel X GmbH & Co.Kg
Zeißstr. 81, Altona, ✆39902771
293Dreistmedia Ohg Bachstr. 11, Barmbek-Süd,
✆28087010, Plan A6
210 Lange&Partner, Werbeagentur
Steindamm 11, ✆284115-0, Plan B
… pix & pinsel, Agentur für Kommunikations-
design, Kastanienallee 3, 22955 Hoisdorf,
✆ (04107) 330110, www.pixundpinsel.de
■Zahnärzte
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Lübeckertordamm 1/Kern 3, ✆24875912
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Jarrestr 44 b ✆22609760
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Ritterstraße 18, ✆2007631,
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www.zahnaerzte-eidelstedt.de
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Kultur Hamburg
■Bühnen (Auswahl)
300CCH
Marseiller Str., ✆35690, Plan A5
301Deutsches Schauspielhaus,
Kirchenallee 39, St. Georg, ✆24871-0, Plan B
312Imperial Theater
Reeperbahn 5, St. Pauli
302Kammerspiele Hartungstr. 9-11,
✆0800/4133440, Plan A5
303Kampnagel
Jarrestr. 20, ✆2709490, Plan A
... Komödie Winterhuder Fährhaus
Hudtwalker Straße 13, ✆48068013
304Neue Flora (Tarzan)
Stresemannstr. 159a, ✆431650, Altona, Plan A4
305Operettenhaus
Spielbudenplatz 1,
✆311170, St. Pauli, Plan C
323Polittbüro
Steindamm 45, ✆28055467
306Pulverfass Cabaret
Reeperbahn 147, St. Pauli, ✆249791, Plan C
308Schmidts Tivoli
Spielbudenplatz 27-28,
St. Pauli, ✆317788-0, Plan C
308Schmidt Theater
Spielbudenplatz 24, ✆31778899
309Staatsoper
Große Theaterstr. 25, ✆35680, City, Plan A8
310St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29, St. Pauli, ✆314344, Plan C
... Thalia Theater
Alstertor 1, City, ✆328140
307The English Theatre of Hamburg
Lerchenfeld 14, ✆2277089, Plan A6
... Tobi’s Wohnzimmershow
Müggenkampstr. 9, www.loft-im-hof.de
■Kinos (Auswahl)
3203001Schanzenstr. 75, ✆437679, Plan A5
321Abaton
Allende-Platz 3, Rotherbaum, ✆41320320,
Plan A5
322Metropolis
Steindamm 54, St. Georg, ✆342353, Plan B
... Passage Mönckebergstr. 17, ✆324139
... UCI Kinowelt
Othmarschen Park, Baurstr. 2, ✆881820
■Museen&Ausstellungen (Auswahl)
... Bucerius Kunst Forum
Rathausmarkt 2, ✆3609960 Plan A8 (s. 390)
330Deichtorhallen, City, ✆32103-0, Plan A9
331Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall, City, ✆24862612, Plan B
... Hamburg Museum
Holstenwall 24, ✆4284123-60
... Museum für Kunst & Gewerbe
Steintorplatz 1, St. Georg, ✆4285427-32
Rat&Tat Hamburg
■Hilfe&Beratung
350Aids-Hilfe Hamburg e.V.,
Lange Reihe 30, St. Georg, ✆2351990,
Beratungstel. 19411, Plan B
351Aidsseelsorge der ev.-luth. Kirche
www.aidsseelsorge.de, Spadenteich 1,
St. Georg, ✆ 2804462 Plan B
352Basis-Projekt Anlaufstelle für Stricher, St.
Georgs Kirchhof 26 St. Georg, ✆2801607, Plan B
370 Aids Beratung
im Centrum für Aids und sexuell übertragbare
Krankheiten Altona (CASA blanca) Max-Brau-
er-Allee 152, Altona, AIDS-✆ 42811-7777
… Ernährungsberatung der Verbraucher-
Zentrale, Kirchenallee 22,✆24832-240
354Hamburg Leuchtfeuer Psychosoziale
Betreuung, Steindamm 39, ✆38611055
Bahrenfelder Straße 244, Plan A7
Wohnrauminfo ✆38611075
Der Leuchtfeuer Laden ✆387380
Hamburg Leuchtfeuer Hospiz ✆317780-0
eMail: Betreuung@hamburg-leuchtfeuer.de
… Hamburger Zentrum für Essstörungen
e. V. Bundesstr. 14, ✆4505121
355Hein&Fiete Hamburgs schwuler Infoladen
Pulverteich 21, St. Georg, ✆240333,
Plan C, Mo.–Fr. 16–21 Uhr, Sa. 16–19 Uhr,
www.heinfiete.de
… Leschiak/Lesbisch-Schwuler
Internationaler Arbeitskreis
im Verband binationaler Familien und
Partnerschaften Iaf e.V., Eidelstedter Weg 64,
20255 Hamburg, ✆446938
… MERSI-Gruppe
Menschenrechte und sexuelle Identität; Themen-
gruppe der deutschen Sektion von amnesty inter-
national. Treffen jeden 1. Do. im Monat, Ort bitte
erfragen, www.mersi-hamburg.de
357 MHC-Beratungsstelle
Borgweg 8, Winterhude, Plan A3, Schwulenbe-
ratung ✆ 2790069, Lesbenberatung ✆ 2790049
… Polizei
Beauftragte für Opfer antischwuler Gewalt
• Polizeikommissariat 11 (St. Georg),
Steindamm 82, ✆428661149
(KHK Eckhard Carrie)
• Polizeikommissariat 14 (Innenstadt),
✆428651410 (POK Kai Brendling)
• Polizeikommissariat 33
(Wiesendamm 133, Stadtpark),
✆428653343 (PK Stefan Meierkord)
358Referent für Geschlechterpolitik
Arbeitsstelle Vielfalt, Armin Ketterer Justizbehör-
de, Dammtorwall 9-13, ✆428433588
… Schwub-Hamburg Beratungshotline
✆31993727, schwub@hamburg.de
… Sexualberatungsstelle des UKE
Poppenhusenstr. 12, Barmbek, ✆428030-2225
… Transsexuellenberatung
Psychiatrische Klinik, Martinistr. 50-52,
Eppendorf, ✆428030-2225
410Sucht & Wendepunkt e. V. Suchtbera-
tung, An der Alster 26, ✆28054389 Plan B,
Info@sucht-und-wendepunkt-ev.de
Gruppen&Vereine
■Aids
350Schwul & Positiv Gruppe ✆2351990355
Schwestern der Perpetuellen Indulgenz,
Haus Notre Dame Sainte Diana, c/o Hein&Fiete,
Plan B
■ Arbeit & Beruf
371Arbeitskreis Lesben&Schwule in ver.di
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg, Plan B
Kontakt: ✆(0179) 8828268, Marc Lienow
… BLSJ - Bund lesbischer und schwuler
Journalistinnen e. V., Regionalgruppe Nord,
c/o Martin Munz, hamburg@blsj.de, www.blsj.de
357Gay Cops – Schwule und Lesben in der
Polizei Hamburg
Kontakt: ✆(0173) 6449137 oder
info@gay-cops-hamburg.de. Stammtisch jd. 3.
Do. im mhc-Café ab 18 Uhr
… Hamburg Pride e. V.
Bei den Mühren 91, 20457 HH, ✆238058550,
Fax: 238 058 566, info@hamburg-pride.de
… Regionalgruppe schwuler Feuerwehr-
leute, hamburg@feuerwehr-gays.de oder
✆(0175) 7385848
… Verband lesb. Psychologinnen und
schwuler Psychologen (VLSP, Regionalgrup-
pe HH) c/o Uli Rimmler, Praxis für Psychothera-
pie, Karolinenstr. 5 ✆3191924, siehe 240, Plan A8
… Völklinger Kreis – Gay Manager e.V.,
Verband für schwule Führungskräfte
Kontaktadresse für Regionalgruppe Hamburg:
Kaiserdamm 31, 14057 Berlin, ✆(030) 30103880
www.vk-online.de, hamburg@vk-online.de
■Eltern
… BEFAH Hamburg
Kontakt Sabine Fischer, ✆27887862
info@befah-hamburg.de,
Treffen einmal im Monat im MHC
… Elterngruppe gleichgeschlechtlich
liebender Töchter und Söhne,
Kontakt ✆479662 (M. Ostendorf), Treffen im Ge-
meindesaal der Nikolaikirche, Abteistr. 38
… Kinder &Aids,
Arbeitsgemeinschaft Kinder- u. Jugendschutz HH
e. V. , Hellkamp 68, ✆410980-62
355 Schwule Väter und Ehemänner
Kontakt Thomas ✆(04121) 5797417,
info@schwule-vaeter.de, Treffen jd. 3. Mittwoch
im Monat bei Hein & Fiete
■Freizeit
siehe auch Jugend, Kultur und Sport
… Bridge over Troubled Water
schwuler Bridgekreis, c/o Buchladen
Männerschwarm, ✆436093
… Gay-Trekk
Outdoor-Freunde, bis 50 J., GT c/o Peters,
PF 304086, 20313 HH, pmac01@t-online.de
… Hamburg Gay Bikers
Motorradgruppe, c/o Detlef Mahn, Münteweg 2,
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schwule Männer ab 30. Konstantin ✆55583694,
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357Schachgruppe c/o MHC
… Schwul-lesbisches Preisskat,
c/o Schwub, viertel-jährlich,
357Schwule über 40 c/o MHC
… St. Pauli QUEERPASS schwul-lesbischer Fan
Club des FC St. Pauli www.queerpass-stpauli.de
… Süd-Gays
Klön- und Freizeitgruppe für Schwule
aus Harburg, Info bei H.-J. Paarmann ✆7682653
■Geschichte
355Arbeitskreis Schwule Geschichte
Hamburg c/o Hein&Fiete
… Gemeinsam gegen das Vergessen
Stolpersteine für Homosexuelle NS-Opfer
www.hamburg-auf-anderen-wegen.de
… Projektgruppe für die vergessenen Opfer
des NS-Regimes in Hamburg ✆43189224
■Jugend
357Boyfriends Gruppe für schwule Jungs bis 19. J.
Fr. 17 Uhr, mhc-Café. ✆ (0179) 7169883,
www.boyfriends-hamburg.de
357Jugendberatung im MHC ✆65055129
357Romeo&Julian Gruppe für schwule Jugendli-
che bis 25. Fr 19 Uhr, mhc-Café. ✆ (0179)
7169883, www.romeo-und-julian.de
■Kirche & Glauben
… Aids-Seelsorge Hamburg
Spadenteich 1, St. Georg, ✆2804462
www.aidsseelsorge.de
360Metropolitan Community Church
Hamburg (MCC) Steindamm 87, ✆515608,
■Kultur
… Cercle français
Café Koppel jd. 1. und 3. Di. 20h
357LesbiSCHwuler Chor Belle Alliance
Kontakt ✆39902011 oder www.belle-alliance.de
Fr. 18.30 bis 20.30 Uhr
… Querbild e.V. Lesbisch Schwule Filmtage
Schanzenstr. 45, ✆3480670,
www.lsf-hamburg.de
357Schola Cantorosa Schwuler Männerchor,
Wasserstieg 13, ✆5478418 (Rudolf Reimann)
www.schola-cantorosa.de
… Schwule Theatergruppe „Der Kultur-
beutel“ Info: Michael, ✆(0172) 7701599,
www.kulturbeutelhamburg.de
… Franz-Schubert-Chor Hamburg e.V.
Kontakt: Ines Lehmann ✆(04534) 8809
www.franz-schubert-chor.de
… Schwuler Literaturkreis ✆44465779
… Sweet Harmonies Vokalenensemble
✆783834
■Medien (kommerzielle)
siehe Gay Business
■Medienprojekte
… GayInternetRadio
Postfach 261544, 20505 Hamburg, ✆2009940
… Gay Web c/o Klaus Tillmann, Kl. Rainstr. 46,
✆395304, www. hamburg.gay-web.de
… Nordgay Radio, jd. 2. Mo. im Monat auf Tide
96.0, webmaster@nordgayradio.net,
www.nordgayradio.net, ✆(0176) 20701228
… Pink Channel Radio für Schwule&Lesben
Leverkusenstr. 13, ✆28051290,
info@pinkchannel.net
■Politik
siehe auch Arbeit&Beruf, Geschichte
… Hamburg-Pride e.V.
Bei den Mühren 91, ✆238058550,
info@hamburg-pride.de
… Deutsche Friedensgesellschaft,
Internationale der Kriegsdienstgegner e. V.,
Jungfrauenthal 37, ✆37453433,
e-Mail: mail@dfg-idk.de
… Die Linke Queer Hamburg,
Geschäftsstelle Kreuzweg 7, Kontakt Fred Jörke
✆27882445, Treffen 2. Mi 19 h, e-Mail:
die-ag-queer@linke-hh.de
390 GAL Abgeordnetenbüro Farid Müller
Rathaus, City, ✆32873279, e-Mail:
joerg.ebel@gal-fraktion.de, Plan A8
… Liberaler Arbeitskreis Homosexualität
Kontakt: ✆477611 (Martin)
… LSU Lesben- und Schwule in der CDU,
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355Lesben- u. Schwulenverband
in Deutschland e.V. (LSVD), Landesverband
Hamburg, c/o Hein&Fiete, Pulverteich 21,
Kontakt: Wolfgang Preussner ✆28050983
… Queer GAL
Netzwerk der lesbischen und schwulen
Grünen, Kontakt joerg.ebel@queergal.de
357Unabhängige Homosexuelle Alternative
e.V. (UHA), Trägerverein des MHC. Borgweg 8,
Winterhude, ✆27877800, Plan A3
391SPD Abgeordnetenbüro
Kurt-Schumacher Allee 10, 20097 Hamburg,
✆41001038
391Schwusos Arbeitsgemeinschaft
Lesben und Schwule in der SPD,
Kurt-Schumacher-Allee 10, ✆28084837
■Selbsthilfe
… Andersum-Treff offener Kontakt- und Bege-
nungstreff für schwule Männer mit Psychatrieer-
fahrungen. Jd. 2. u. 4. Mi. 18-20 Uhr. ✆2790069
… Anonyme Alkoholiker Meeting von Schwulen
und Lesben, AIDS-Seelsorge, Spadenteich 1,
✆85506534 (Roland), ✆43214904 (Luer)
395Arm&Warm für Schwule mit wenig Geld c/o
Hein&Fiete, Pulverteich 21, ✆3805635
… Bi-Stammtisch jd. 2. Di., 20h im mhc-Café.
Andreas ✆ 6929112
… Der neue Mann Beratungspraxis für Männer,
Bürgerweide 62 b, ✆ 258820
355Homan, Verband iranischer Schwulen
und Lesben, c/o Hein&Fiete
357Kinderwunschgruppe
Jd. 1. Mo. 19.30 h im mhc, ✆2790069
... Memento e. Verein für Trauerarbeit,
✆2804462, www.memento-hamburg.de
355No Alk, Selbsthilfe für alkoholabhängige
Schwule. Treffen jd. 2. u. 4. Di. bei Hein&Fiete.
✆ (0151) 20443755 oder no.alk@gmx.de
357SBH – Schwul und behindert
Gruppe für Schwule mit Behinderung, deren Part-
ner und Freunde. Jd. 3. Fr. 18 Uhr mhc-Café. Reto
(04321) 5594956
.... Schwule Väter und Ehemänner
Info: ✆(04121) 5797417 (Thomas), Treffen jd. 3.
Mittwoch bei Hein & Fiete www.schwule-
vaeter.de
357Selbsthilfegruppe schwuler Alkoholiker
Wir treffen uns immer montags 19.30 h im mhc-Café,
✆ 4101950 (Claus), 5004394 (Anselm + Helmut)
www.schwule-alkoholiker.de
357Switch Transsexuellen-Selbsthilfe
Gruppe für Tramssexuelle, Intersexuelle, An-
gehörige und Interessierte. Jd. 2. Di. 19 Uhr im
mhc. Pia ✆(0176) 29497323
398Transsexuellentreff
c/o Goldbekhaus, Moorfurthweg 9, Winterhude,
Do 18h, Plan A3, Treffen jd. 1. + 3. Do. ab 19 h
■Sport
357Jogging-Gruppe
Di. 19h im mhc-Café, ✆52179811 (Rüdiger)
355 Startschuss Schwul/Lesbischer Sport-
verein Hamburg e.V. Sparten: Badminton,
Basketball, Being-in-Balance, Fitness, Fußball,
Handball, Karate, Kung-Fu, Laufen/Frontrunners,
Outdoor, Rückengymnastik, Schwimmen, Segeln,
Tanzsport, Tischtennis, Volleyball, Yoga. c/o
Hein&Fiete, www.startschuss.org
… Rosa Radeln schwules Radfahren
✆ 4209253, rosaradeln@web.de
… Tendre à grande vitesse schwule
Rennradgruppe,
✆43252446 (Wolfgang) ✆3194451 (Christof)
… Pink Peloton Touren-u. RadSportGruppe,
✆ (0171) 2407600, deep.zone@t-online.de
357Tanzkurs für Anfänger&Fortge., c/o MHC
■Studenten
399Das LesBISchwulTranSM
polymorph perverses Referat, Von-Melle-Park 5,
✆45020437, Plan A5, Café: Di.+Do. 15.30-18 h,
Präsenz: Mo. 15-17 h, Di. 12-15.30 h, Mi. 16-18 h,
Fr. 12-13 h, www.lesbischwultransm.de
400 Schwule Gruppe der FH-Hamburg
c/o AStA der FH, Grindelhof 30, ✆440922
■Vorlieben
… abART-team e.V.
PF 763273, 22071 Hamburg,✆22041-55/-51
… Leder Club Hamburg (LCH) e.V
c/o Michael Tank, Daimlerstr. 14,
22763 Hamburg, info@lch-hamburg.de
… MSC Lederclub PF 303683, 20312 Hamburg
… Nordbären Hamburg ✆(0152) 09833261
(Dirk Schulz, Mo-Fr 14-18 Uhr)
… SPIKE Hamburg e. V.
Postfach 304950, 20316 Hamburg
■Wirtschaft
… SLW Schwul-Lesbischer Wirtschafts-
verband Hamburg e.V., Postf. 304171,
20324 Hamburg, www.slw-hamburg.de
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ausreichend frankiert weitergeleitet. Antwort-
brief in einen frankierten Blanko-Umschlag
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und die Anzeige somit nicht erscheinen kann,
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Gesuche, die kommerziellen Zwecken dienen
oder im Zusammenhang mit einer haupt- oder
nebenberuflichen Tätigkeit stehen. Gewerb-
liche Anzeigen werden farbig unterlegt und
kosten bis 50 Wörter 30 €. Jedes weitere
Wort 0,20 € zzgl. 19%MwSt. Annahme-
schluss ist der 15. des Vormonats. Der hinn-
erk-Verlag behält sich vor, die Veröffentlichung
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zeige in den Partnermagazinen des hinnerk
veröffentlichen will, kreuzt auf dem Kleinan-
zeigenauftrag den entsprechenden Titel an.
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zeige mal Anzahl der gewählten Titel.
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Bitte leserlich in Druckbuchstaben ausfüllen. Wir bitten um Verständnis, dass unleserliche Aufträge nicht ausgeführt werden können.
Rubrik
Zahlungsweise
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Wichtig: Bitte die Geschäftsbedingungen für Kleinanzeigen am Anfang der Kleinanzeigen lesen. Bei unvollständigen Angaben, Unterlagen oder Geldbeträgen erfolgt vom Verlag keine Benachrichtigung.
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02_10_066-067_CG-Kleinanz 26.01.2010 9:26 Uhr Seite 67
hinnerk 02/10 68
Grell und expressiv: das Werk des Malers Rainer Fetting
Farbrausch
portfolio
02_10_068-069_Portfolio 01.02.2010 14:37 Uhr Seite 68
hinnerk 02/10 69
Die einst international umjubelten „Jungen Wilden“ sind in-
zwischen in die Jahre gekommen. Mit ihrer expressiven figür-
lichen Malerei hatten sich die West-Berliner Künstler in den
80er Jahren zu Shootingstars des internationalen Kunst-
marktes entwickelt. Manch Stern ist inzwischen verblasst.
Rainer Fetting hingegen hat sich bis heute behaupten können,
wie auch sein zeitweiliger Lebensgefährte Wolfgang Ludwig
Cihlarz alias Salomé. Anlässlich seines 60. Geburtstages lässt
der in Wilhelmshaven geborene Fetting in seiner Werkmono-
grafie das künstlerische Werk Revue passieren: Stadtansich-
ten von Berlin und New York, Cops und immer wieder Männer-
akte und schwule Szenerien bis hin zu jüngsten Landschafts-
bildern von Sylt. Niemand kann auf ewig der „Junge Wilde“
aus der Punk- und Wave-Ära der Mauerstadt sein. Und ver-
ständlich auch, dass Fetting nicht immer nur auf den Plasti-
ker reduziert sein will, der für die Berliner SPD-Zentrale Willy
Brandt in Bronze gegossen hat. Mit dieser Retrospektive zeigt
sich, dass Fettings Malerei tatsächlich die Zeiten überdauert
hat, deren gestische Wucht und pulsierende Farbigkeit immer
noch zu faszinieren mag. AS
„Fetting“. 400 Seiten, gebunden, DuMont Verlag, 68 Euro
F
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I
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Im Atelier: Entstehung der Skulpture Rory
„Mann in Dusche IV“ (1981/82). © Rainer Fetting
„Ricky“ (1981). Dispersion auf Leinwand © Rainer Fetting
02_10_068-069_Portfolio 01.02.2010 14:37 Uhr Seite 69
sex
Ab Februar wird Christian Geilfuß sehr präsent sein.
Dann wirbt der 38-jährige Gebärdensprachlehrer in
Anzeigen und online für die Kampagne „Ich weiß was
ich tu“ (IWWIT). Er ist der erste Hamburger, der die
neue Safer-Sex-Botschaft der Deutschen Aidshilfe
im ganzen Land verbreitet. www.iwwit.de
Christian, die IWWIT-Models halten ja nicht
nur ihr Gesicht in die Kamera, sondern
erzählen, wie und warum sie Sex haben. Ist dir
das schwergefallen?
Nein, überhaupt nicht. Ich bin ein offener Mensch.
Du sprichst auch darüber, dass du manch-
mal unsafen Sex hast. Wann ist das der Fall?
Wenn ich ausgehe und getrunken oder etwas ge-
raucht habe. Wenn ich mich wohlfühle und den Kopf
abschalte.
Du bist seit deiner Geburt gehörlos.
Wie entscheidend ist das beim Daten?
Natürlich ist die Sprache sehr wichtig. Viele können
leider keine Gebärdensprache, aber dafür habe ich
immer Papier und Stift dabei.
Was ist anders, wenn zwei gehörlose
Männer Sex haben?
Ein großer Unterschied ist, dass es nicht dunkel sein
darf, denn ohne Licht können wir nicht sehen, was
wir uns sagen wollen.
Worauf musst du beim Sex mit einem
Hörenden achten?
Ich versuche mit ganz einfachen Gesten meinem
Partner zu zeigen, was ich möchte, so dass er mich
auch ohne Papier und Stift verstehen kann.
Deine erste Info über HIV hast du schon
1988 gelesen. Wie gut ist heute die Aids-Auf-
klärung für Gehörlose?
Schon viel besser! Mittlerweile gibt es Aufklärungs-
bücher und Filme für Gehörlose, außerdem eine Ho-
mepage, die mit Gebärdenfilmen die wichtigsten The-
men zu HIV zeigen. An der habe ich auch mitgear-
beitet. Sie heißt: www.gehoerlosen-aids-info.de
Am 6. Februar veranstaltet ihr mit „Deaf
St. Pauli“ wieder eine schwul-lesbische Party
für Hörgeschädigte und Hörende.
Was passiert dort?
Der Gebärdensprachperformer
Andreas Guardami wird im
Laufe der Nacht unter ande-
rem eine Parodie auf Lady
Gaga zum Besten geben.
Es handelt sich um Gebär-
densprachpoesie, ein rein
visuelles Schauspiel, das
zusätzlich musikalisch be-
gleitet wird.
Was zeichnet die Deaf St. Pauli aus?
Viele der Gäste werden entweder Gebärdensprache
beherrschen oder sie haben sonst keine Scheu, sich
mit Händen und Füßen zu verständigen. Dadurch,
dass die Deutsche Gebärdensprache DGS eine visu-
elle Sprache ist, sind auch Gespräche quer über die
Tanzfläche möglich – unabhängig von der Lautstärke
der Musik. Wer mit uns feiern will, muss aber nicht die
DGS beherrschen. Es gibt Zettel und Stift, um Lücken
zu füllen. Und erfahrungsgemäß mischen sich im-
mer auch viele Hörende mit Gebärdensprachkennt-
nissen unters Partyvolk, die gerne mal übersetzen.
Welche Musik spielt ihr?
In der Hauptsache House, Electro und Dance Clas-
sics. Auch wenn Gehörlose Musik nicht hören, so neh-
men sie diese dennoch ab einer bestimmten Laut-
stärke als Schwingung im Bauch wahr. Bei der Aus-
wahl der Musik vertraue ich ganz auf die langjährige
Erfahrung der beiden hörenden DJs, von denen
einer die Gebärdensprache kann. Sie haben
auch bei den vergangenen Partys die Tanz-
fläche immer zum Schwingen gebracht.
INTERVIEW: PHILIP EICKER
Der schwule Infoladen Hein & Fiete berät
auch in Deutscher Gebärdensprache. Mehr
Infos bei Kai Eckstein, www.heinfiete.de
6.2., 21 Uhr, Deaf St. Pauli, Indra,
www.deaf-stpauli.de
h
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Sex mit den Händen
Der erste IWWIT-Botschafter aus Hamburg: Christian Geilfuß über Sex mit hörenden Männern
70 hinnerk 02/10
02_10_070_Sex 26.01.2010 15:14 Uhr Seite 70
Dokument 2 01.02.2010 14:20 Uhr Seite 1
hinnerk 02/10 72
reise
ie ein Staat Pleite geht, hatte man vor
einem Jahr jeden Tag in den Nachrichten
mitverfolgen können. Das sonst so fried-
liche Volk der Isländer stand mit einem Male vor dem
Parlamentsgebäude in Reykjavík und probte den Auf-
stand. Die Zentrale der Kaupping-Bank, ein modernes
Glasgebäude mit Blick auf die Meeresbucht und die
Sprit fressenden Hummer-Limousinen auf dem An-
gestelltenparkplatz, glänzt immer noch schön in der
Sonne. Als habe es die Krise nie gegeben.
Zu spüren bekommen sie die Einheimischen, weil
durch die Inflation alles Importierte (und es wird so
ziemlich alles importiert) immens teuer wurde. Vor-
teil für die Euro-Europäer: Island wurde entsprechend
günstiger und nun auch erschwinglich.
Die 103 000 Quadratmeter Eis, Lava, Sand und
Berghänge mit ihren 750000 Schafen, 54000 Is-
landponys und 300000 Einwohnern sind kein Rei-
seziel für jedermann. Partyurlauber sind hier fehl am
Platz, Feinschmecker übrigens ebenso (gefüllter
Schafskopf und vergorener Hai bleiben nun mal Ge-
schmackssache). Und man muss sich schon für die –
auf den ersten Blick – karge und unwirtliche Land-
schaft begeistern können. Dann aber ist man nach
spätestens zwei Tagen völlig berauscht.
Wer mit dem Flugzeug im Westen der Insel landet,
wird erst einmal durch eine merkwürdige Mondland-
schaft fahren: kilometerweit Lavageröll, zwischen
dem sich riesige Felder von leuchtenden lila Lupinen
erstrecken. Wer hingegen mit dem Schiff in der klei-
nen idyllischen Hafenstadt Seydisfjördur anlandet,
ist umgehen von grasgrünen Berghängen, von de-
nen wilde Bäche stürzen. Zwischen solchen land-
schaftlichen Extremen bewegt man sich, wenn man
– das Land erkundet. Das geht am besten per Miet-
wagen mit einer Rundreise auf der einzigen befesti-
gen Straße rund um die Insel.
Mögen am Flughafen oder Hafen noch einige Hun-
dert Touristen zur gleichen Zeit angekommen sein,
hat man sich schnell aus dem Auge verloren. Hier
kann es einem leicht passieren, stundenlang durch
eine archaische Urlandschaft zu fahren oder wan-
dern, ohne auch nur einem Menschen zu begegnen.
Die kleinen Ortschaften bestehen meist aus nicht
mehr als einem Supermarkt, einem Briefkasten und
einer Handvoll Häuser. Dazwischen: Herden von Pfer-
den und freilaufenden Schafen, Schwärme von See-
vögeln, sich ständig verändernde Wüstenlandschaf-
ten, beweidete Gebirgshänge oder die Gletscherzun-
gen des Vatnajökulls, die sich zum Meer hinunter-
schieben.
Die ideale Reisezeit ist von Juni bis August, da
herrschen nicht nur milde Temperaturen, sondern
Dank der Mitternachtssonne kann man selbst zu
nächtlicher Stunde auf Sightseeing-Tour gehen. Oder
aber in Reykjavík das Nachtleben erkunden. „Föstu-
dagar er flöskugar“ (Freitag ist Flaschentag), da lässt
es der Isländer krachen und feiert heftig und ausge-
lassen, auch wenn Alkohol vergleichsweise teuer ist.
Die enge Geschäftsstraße Laugavegur ist das ei-
gentliche Zentrum der 300000-Einwohner-Stadt.
Hier cruist die jeunesse dorée mit ihren Landrovern
im Schritttempo, um in den Cafes und Restaurants
Freunde zu begrüßen oder gleich vom Wagen aus
ein Schwätzchen zu halten. Mittendrin: das Commu-
nitycenter von „Samtökin 78“, der isländischen Ho-
moorganisation. Die schwule Szene konzentriert sich
auf die Hauptstadt und ist der Einwohnerzahl ent-
sprechend recht überschaubar. Im Zweifelsfall feiern
Schwule, Lesben und Heteros auch zusammen. Hier
als schwules Paar zu reisen ist das selbstverständ-
lichste der Welt. Homo-Ehe, Antidiskriminierungs-
gesetz, Adoptionsrecht, kirchliche Segnungen – das
alles wurde hier ohne großes Aufhebens eingeführt.
Der Gay Pride in Reykjavík ist mit 40000 Besuchern
das größte Volksfest des Lands überhaupt. Und dass
die im Krisenjahr 2009 zur Ministerpräsidentin ge-
wählte Jóhanna Sigurdardóttir in einer eingetra-
genen Partnerschaft mit der Schauspielerin Jónína
Leósdóttir lebt, ist in den Medien kein großes Thema.
Schließlich gibt es wichtigeres im Lande zu diskutie-
ren: den geplanten EU-Beitritt, die Einführung des
Euro – und wer dieses Jahr Island beim Eurovision
Song Contest vertreten wird. AXEL SCHOCK
Unter Wikingern
Dank der Finanzkrise sind Reisen nach Island inzwischen erschwinglich geworden
Info Island
Infoseite über das schwule Island:
www.gayice.is
Zum Einlesen:
Ulrich Quack: „Island“, Iwanowski‘s Reise-
buchverlag, 19,95 Euro
Ursula Spitzbart: „Zwischen Licht und Dun-
kel. Abenteuer Alltag in Island“. Dryas Ver-
lag, 12,95 Euro
Wolfgang Müller: „Neues von der Elfenfront:
Die Wahrheit über Island“, Suhrkamp Verlag,
11 Euro
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Die weite Leere: Islands atemberaubende, archaische Vulkanlandschaft.
02_10_072-073_Reise 26.01.2010 11:17 Uhr Seite 72
hinnerk 02/10 73

Alles hübsch übersichtlich: Im Stadtzentrum von Reykjavík.
Ausflugsschiffe bringen die Touristen hinaus zu Seehundbänken.
Taghell auch nachts dank Mitternachtssonne: Die „Q Bar“ in Reykjavík.
Auch im Sommer: Eisberge auf dem Gletschersee Jökulsárlón.
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Dokument 2 01.02.2010 14:21 Uhr Seite 1
Dokument 2 01.02.2010 14:22 Uhr Seite 1
Dokument 2 01.02.2010 14:23 Uhr Seite 1
schleicher Vinzenz zu heiraten und lebt zurückge-
zogen in einer Berghütte. Ihre Liebe zum Bärenjo-
seph erscheint aussichtslos. Doch Missverständ-
nisse lassen sich ausräumen und Wally kann den
geldgierigen Vinzenz vom Hof vertreiben. Die kultig-
tuntige Komödie schlechthin, u. a. mit Christoph
Eichhorn, Elisabeth Volkmann, Ralph Morgenstern,
Barbara Valentin und Walter Bockmayer, der auch
die Regie führte.
Mo. 8.2., 23.10 Uhr, VOX
Boston Legal: Denny For President
(Serie, USA 2008). Bei einem ersten Testgespräch
mit Vertretern der Partei erweist Denny sich als
waschechter Republikaner – er mag keine Schwulen,
hasst Demokraten und liebt Waffen – und so wird
eine Benefizveranstaltung anberaumt, bei der Wahl-
kampfgelder gesammelt werden sollen. Was sich al-
lerdings dort ereignet, damit hätte wohl keiner der
Beteiligten gerechnet.
Mi. 10.2., 18.25 Uhr, Das Erste
Marienhof
(Serie, D 2009). Kerstin ist überfordert, als sie merkt,
dass sie sich in Juliette verliebt hat. Um ihrer Ge-
fühlsverwirrung Herr zu werden, sucht sie Rat bei
Lisa. Die empfiehlt ihr, erst mal abzuwarten, was
hinter dem Gefühl wirklich steckt.
Mi. 10.2, 20.15 Uhr, TIMM
Nach einer wahren Geschichte
(Dokumentation, NL 2005). Eine Dokumentation
über den spektakulären Banküberfall 1972, der spä-
ter zur Vorlage von Sidney Lumets Krimi „Hunds-
tage“ wurde. John Wojtowicz nahm in einer Bank in
Brooklyn acht Geiseln, um Geld für die Geschlechts-
umwandlung seines Lebensgefährten zu erpressen.
Mi. 10.2., 21.45 Uhr, BR
Bleib bei mir
(Spielfilm, D 2009). Durch einen glücklichen Zufall
lernt die arbeitslose Spitzenköchin Rosa den Schla-
gerstar Harry Hansen kennen. Der steckt seit dem
Tod seines Gesangs- und Lebenspartners in einer
tiefen Krise. Mit Herz und Witz gelingt es der boden-
ständigen Köchin, das Vertrauen ihres launenhaf-
ten Chefs zu gewinnen. Dann aber taucht überra-
schend Vivien, die Zwillingsschwester von Harrys
verstorbenem Partner, auf.
Mi. 10.2., 23.10 - 1 Uhr, Arte
Pasolinis tolldreiste Geschichten
(Spielfilm, F 1971). England im 14. Jahrhundert. Um
sich die lange Pilgerreise nach Canterbury unter-
haltsamer zu gestalten, erzählen sich die Reisen-
den insgesamt acht „tolldreiste Geschichten“ über
Sex, Ehebruch, Verrat und Habgier. Mit seinem der-
ben Erotikfilm sorgte Pasolini in seinem Heimatland
für soviel Wirbel, dass das Werk vorübergehend ver-
boten wurde. Dabei scheint insbesondere die Se-
quenz der öffentlichen Verbrennung eines Homo-
sexuellen auf dem Scheiterhaufen in ihrer Gestal-
tung wie eine filmische Vorahnung auf sein letztes
Meisterwerk „Die 120 Tage von Sodom“.
Fr. 12.2., 14.35 Uhr, Kabel Eins
Rules of Engagement: Mein schwuler Freund
(Sitcom, USA 2009). Jeff lernt im Fitnessstudio Brad
kennen, mit dem er sich auf Anhieb gut versteht.
Audrey merkt sofort, dass Brad schwul ist, was Jeff
allerdings nicht wahrhaben will. Bald stellt er fest,
dass er von Brad so einiges lernen kann.
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fernsehen
So. 14.2., 23.35 Uhr, 3sat
Nicht der Homosexuelle ist pervers,...
(Spielfilm, D 1970) ...sondern die Situation, in der er lebt. So holprig wie der Titel wirkt heute auch die TV-Do-
kumentation, die Rosa von Praunheim 1970 für den WDR drehen durfte. Erst 1973 wagte die ARD eine bundes-
weite Ausstrahlung. Eine schwule Geschichtsstunde.
Di. 2.2., 20.15 Uhr, 3sat
Reine Geschmacksache
(Spielfilm, D 2006). Handelsvertreter Wolfi Zenker
(Edgar Selge) hat keinen Führerschein mehr. Sohn
Karsten wird zwangsverpflichtet, Papa Wolfi samt
Frühjahrskollektion durch die Provinz zu chauffie-
ren. Gemeinsam auf Tour können die beiden ihre
sorgsam gehüteten Geheimnisse nicht mehr für sich
behalten: Wolfi ist so gut wie pleite und Karsten
schwul. Und nun verliebt er sich ausgerechnet in
den schärfsten Konkurrenten seines Vaters... Char-
mante Sommerkomödie von Ingo Rasper.
Di. 2.2., 20.15 Uhr, ProSieben
Unser Star für Oslo
(Show, D 2010). „Unser Star für Oslo“ ist der Titel der
acht Shows, in denen Stefan Raab zusammen mit
Das Erste, ProSieben und den jungen Wellen der ARD
den deutschen Teilnehmer für das Finale des „Eu-
rovision Song Contest 2010“ sucht. Die ersten fünf
Vorentscheidungsshows und das Halbfinale zeigt
ProSieben. Das Erste strahlt Viertelfinale und Finale
aus.
Mi. 3.2., 1.25 Uhr, Arte
Mika In Concert 2009
(Musik, D 2009). Vorspeise für Mika-Fans: Bevor der
Popstar am 23. März in Hamburg wirbelt, zeigt Arte
dessen Baden-Badener Pop-Party vom November
2009. Moderatorin Stephanie Tücking durfte Mika
hinter den Kulissen begleiten.
Do. 4.2., 15 Uhr, Sat.1
Richterin Barbara Salesch: Das Strafgericht
(Gerichtsshow, D 2010). Die hochschwangere Verena
hat ihren Mann Bastian beim Sex mit einem anderen
erwischt. Hat sie den jugendlichen Liebhaber ihres
Mannes brutal niedergemetzelt? Oder stammt der
wahre Täter aus der Schwulenszene? Die Mutter des
Opfers sagt aus: Mike hatte etliche Liebhaber gleich-
zeitig.
Do. 4.2., 18 Uhr, ZDF
SOKO Stuttgart: Entmündigt
(Serie, D 2010). Andreas Pfleiderer wird tot im Park
aufgefunden. Erst sieht es nach einem Raubüber-
fall aus. Doch dann findet die SOKO heraus, dass der
Park ein bekannter Cruising-Treffpunkt ist. So gerät
Jason unter Verdacht: Er soll seinen Freund aus
Eifersucht getötet zu haben.
Fr. 5.2., 0.55 Uhr, Arte
Die Geierwally
(Komödie, D 1983). Geierwally weigert sich, den Erb-
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Das komplette schwule TV-Programm: www.hinnerk.de
Fr. 12.2., 20.40 Uhr, Arte
Metropolis
(Stummfilm, D 1926). Arte überträgt die Urauf-
führung der rekonstruierten Fassung des legen-
dären Science-Fiction-Dramas „Metropolis“ – live
und in HD-Qualität direkt von der Berlinale 2010 aus
dem Friedrichstadtpalast. Im Anschluss dokumen-
tiert „Die Reise nach Metropolis“ (D 2009) die ver-
schlungenen Wege von Fritz Langs Meisterwerk. Die
Originalversion des 1927 uraufgeführten Klassikers
war 80 Jahre lang verschollen. Erst im Sommer
2008 spürten Mitarbeiter des Museo del Cine in Bu-
enos Aires ein 16-mm-Duplikatnegativ auf, das ei-
nen großen Teil des verloren geglaubten Materials
enthielt. Die spannende Geschichte eines filmischen
Meisterwerks und seiner Restaurierung.
Sa. 13.2, 20.15 Uhr, TIMM
Im Himmel ist die Hölle los
(Spielfilm, D 1984). Käseburg im Jahr 1988 – Die Pro-
vinz steht Kopf: Willi Wunder, Deutschlands belieb-
tester Showmaster, kommt mit seiner Quizsendung
nach Käseburg. Helmer von Lützelburgs musikali-
sche Kult-Persiflage auf die heile Welt des Unter-
haltungsfernsehens ist liebeswerter Trash vom
Feinsten.
So. 14.2., 22.15 Uhr, TIMM
Looking For Langston
(Spielfilm, GB 1988). Eine poetische Hommage an
den Schriftsteller Langston Hughes. Regisseur Isaac
Julien inszeniert den Star der Harlem Renaissance
als schwule Kulturikone vor einem atmosphärischen
Hintergrund, der das Harlem der 20er Jahre mit der
Clubkultur Londons in den 80ern vergleicht.
Mo. 15.2., 22.15 Uhr, ZDF
Die Tote im Sumpf
(Spielfilm, USA 2002). Provinz-Sheriff Darl (Billy Bob
Thornton) staunt nicht schlecht: Was zunächst als
ganz normaler Einsatz bei einem Verkehrsunfall be-
ginnt, weitet sich schnell zu einer brisanten Mord-
ermittlung aus: Am Rande der Straße wird die Leiche
einer schönen Transfrau gefunden.
Mi. 17.2., 20.15 Uhr, TIMM
Schwule Subkultur im 18. Jahrhundert
(Dokumentation, GB 2003). England im 18 Jahrhun-
dert: eine Mischung aus rationalem Gedankengut,
sozialer Etikette und aufrechter Moral. Verborgen
hinter dieser konservativen Kulisse entstand in jener
Epoche eine sexuelle Freizügigkeit, die bis dahin bei-
spiellos war. Neil Crombies Film dokumentiert das
Entstehen einer schwulen Identität, deren Zentrum
Londons Arbeiterviertel waren. „18th Century Gay
Underworld“ erzählt unter anderem von Lord Her-
vey, einem erfolgreichen Politiker, der die Beziehung
zu seinem Geliebten öffentlich lebte, und überrascht
mit den lesbischen Sehnsüchten von Queen Anne.
Do. 18.2., 20.15 Uhr, Arte
Die Sehnsucht der Veronika Voss
(Spielfilm, D 1982). Um an ihr Vermögen zu kommen,
richtet eine Nervenärztin die ehemalige Filmdiva
Voss systematisch zu Grunde. Der Versuch eines
Sportreporters, den Ufa-Star aus den Fängen der
durchtriebenen Ärztin zu befreien, scheitert. Rainer
Werner Fassbinders später Film bildet zwischen „Die
Ehe der Maria Braun“ und „Lola“ das Mittelstück sei-
ner 50er-Jahre-Trilogie, die sich mit dem Erbe der
Nazizeit auseinandersetzt. Nur vier Monate vor Fass-
binders Tod im Juni 1982 kam der mit dem Goldenen
Bären ausgezeichnete Film in die Kinos.
Fr. 19.2., 9.10 Uhr, VOX
The Guardian – Retter mit Herz:
Jake unter Druck
(Serie, USA 2003 - 2004). Der schwule Jake gerät an
einen Perversen, der ihn krankenhausreif schlägt.
Die Polizei hat den Schläger Addes seit Längerem
im Visier und hofft auf Jakes Mithilfe. Der jedoch
reagiert erst, als Addes ein Geständnis ablegen will,
um mit einem geringeren Strafmaß davonzukom-
men.
Fr. 19.2., 19.40 Uhr, RTL
Gute Zeiten, schlechte Zeiten
(Serie, D 2010). Carsten will immer noch nicht das
Geringste mit Lenny zu tun haben. Der macht ihm
sogar verzweifelt ein Liebesgeständnis, doch Cars-
ten bleibt unerbittlich. In seiner Verzweiflung ist es
ausgerechnet Emily, die Lenny tröstet und sich da-
bei dummerweise wieder Hoffnungen macht.
Sa. 20.2., 23.10 Uhr, Arte
24. Teddy Awards
(Gala, D 2010). Am 19. Februar 2010 ist es wieder so-
weit: Im Rahmen der 60. Internationalen Filmfest-
spiele Berlin wird der weltweit bedeutendste Queer-
Film-Award, der Teddy, verliehen. Arte zeigt die bes-
ten Momente der von Annette Gerlach präsentierten
Teddy-Gala im ehemaligen Paketpostbahnhof am
Berliner Gleisdreieck.
Mi. 24.2., 20.15 Uhr, TIMM
Walk Like A Man – Der Kampf um den World
Cup of Gay Rugby
(Dokumentation, USA 2008). „Walk Like a Man“ be-
gleitet zwei der weltbesten schwulen Rugby-Clubs,
San Francisco Fog und die Sydney Convicts, auf dem
Weg zum „World Cup Of Gay Rugby“. Das Turnier mit
30 internationalen Mannschaften findet seit 2002
zu Ehren von Mark Bingham statt. Der leidenschaft-
liche Rugby-Spieler gehörte am 11. September 2001
zu den Passagieren des Fluges 93, die durch den
Einsatz ihres Lebens verhinderten, dass Terroristen
die gekidnappte Maschine ins Weiße Haus lenken
konnten.
Fr. 26.2., 20.15 Uhr, TIMM
Fur TV – Rollige Puppen
(Serie, GB 2008). Britisch, schweinisch, deftig-ko-
misch und preisgekrönt – die unmögliche Puppen-
Comedy „Fur“: Lapeño, Mervin und Fat Ed erinnern
entfernt an die Muppets, haben ihren US-Verwand-
ten aber einiges an Schweinkram voraus. Das schwu-
le Paar von nebenan, Jim und Frank, ist natürlich
auch dabei.
Alle Angaben ohne Gewähr! Als Monatsmagazin sind
wir auf langfristige und mithin unsichere Angaben der
Sender angewiesen. Ferner liegt uns bei Redaktions-
schluss nicht der gesamte Programmablauf des
Folgemonats vor. Wir bitten um Verständnis.
Zusammenstellung der Texte und Fotos: Ulf Meyer
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verlosung
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All You Need Is Love
Chaotisch, witzig und verknallt bis über beide Ohren: Die musikalische WG
„Schmidt in Love“ präsentiert ab 24. Februar im Schmidt Theater wieder
eine Revue voller Liebe. Möchtegern-Macho Reiner steckt in einer Sinn-
und Sexualitätskrise, seine strebsame Freundin Juliane entdeckt ihre Lei-
denschaft für heißblütige Latin Lover, Landei Lukas sucht eine wie Mutti
und Quasi-Mitbewohnerin Sandy – die Gogo-Tänzerin von nebenan – den
Gepflegt ohne Schuppen
Von seiner Haarpflege darf man mit Fug und Recht
viel erwarten: eine gesunde Kopfhaut zum Beispiel
oder schuppenfreies, glänzendes Haar. Crisan hilft
dabei, effektiv und zuverlässig! Wir verlosen drei
Crisan-Anti-Schuppen-Produktsets mit einem edlen
schwarzen Handtuch sowie drei Crisan-Shampoos
mit patentierter 3-Fach-Wirkkomplex-Formel.
www.crisan.de
Stichwort: Du hast die Haare schön
Brunchen gehen
Wie ein Kaiser in den Sonntag zu starten
– wer wollte das nicht? Unter diesem
Motto lässt sich im „Goldbeker“ jedes
Wochenende herrlich brunchen. Im rusti-
kal-gemütlichen Ambiente am Goldbek-
platz finden die Gäste Bar und Restau-
rant in einem und auch einen täglich
wechselnden Mittagstisch. Wir verlosen
zwei Brunchgutscheine für je zwei Per-
sonen.
www.goldbeker-hamburg.de
Stichwort: Schlemmen wie ein Kaiser
Name
Straße
PLZ Ort
Telefon
Datum Unterschrift
Abo-Prämie im Februar
Wer jetzt hinnerk – das schwule Stadtmagazin – für ein Jahr
abonniert, bekommt nicht nur jeden Monat alle wichtigen
Geschichten und Termine rund um das schwule Leben in
Hamburg und Norddeutschland in seinen Briefkasten gesteckt.
Als Prämie gibt es in diesem Monat eine Ritex-Kulturtasche mit
der Produktinnovation Safety. Die Tasche ist nicht im Handel
erhältlich und hat einen Produktwert von 40 Euro.
Ja, ich will 12 Monate hinnerk abonnieren!
Im Inland kostet das Abo 45 Euro.
Einfach Coupon ausschneiden und unterschrieben an das
hinnerk-Büro, Steindamm 11, 20099 Hamburg schicken.
Bankverbindung:
Konto 1251 124671, BLZ 20050550, Hamburger Sparkasse
Nach Zahlungseingang gilt die Abo-Bestellung.
02_10_080-081_Verlosung 26.01.2010 11:10 Uhr Seite 80
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Phil Collins gedoubelt
Der Kanadier Martin Levac ähnelt Phil
Collins nicht nur äußerlich: er spielt sein
Schlagzeug ebenso linkshändig wie dieser.
Und auch seine Stimme klingt nahezu iden-
tisch. Mit „Dance Into The Line“ gastiert die
ultimative Phil-Collins-Show am 5. März im
CCH. Wir verlosen drei mal zwei Karten.
www.fkpscorpio.com
Stichwort: In The Air Tonight
Mehr Spaß beim Sex
Wer immer alles auf einmal möchte, wird von dem
neuen Billy-Boy-Fun-Pack begeistert sein. Hier
kommen Vibrationsring, Kondome, Gleitgel und
Frischetücher zusammen in einer Packung. Der
neue Vibrationsring hält die Stimmung beim
Liebesspiel mindestens 30 Minuten ganz oben.
Wir verlosen zehn Packs. www.billy-boy.com
Stichwort: Mit Sicherheit von hinten
Alles für die Leser
Bis zum 15. Februar 2010 eine ausreichend frankierte Postkarte mit
Stichwort an den hinnerk-Verlag, Steindamm 11, 20099 Hamburg, oder eine
eMail an verlosung@hinnerk.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mann fürs Leben... Alter und Aussehen egal heißt
das Motto – und das gilt natürlich auch für alle, die
Tickets gewinnen wollen: Wir verlosen drei mal zwei
Karten für den 24. Februar. www.tivoli.de
Stichwort: Die Liebe ist ein seltsames Spiel
02_10_080-081_Verlosung 26.01.2010 11:10 Uhr Seite 81
hinnerk 02/10 82
hinnerk, Februar 1999. Im Februar feierte die Salvation Party von
Alexander Mory im Pleasuredome am Berliner Tor Einjähriges.
Mory hatte zu den Fans des legendären Front gehört und dort er-
lebt, was der Cuxhavener Jung schon als 16-Jähriger auf Klas-
senfahrt in Hamburg ahnte: „Das ist mein schwules Eldorado, hier
will ich sein.“ Nach häufigen Hamburg-Trips ins Opera House, Cox
oder Front zog er 1992 in die Hansestadt und erlebte hier die Fas-
zination schwuler Feierkultur, vor allem im Front. Nachdem das
Front 1996 geschlossen hatte, ergriff Mory, als einer von vielen
akustisch Heimatlosen ein Jahr später mit dem Salvation Club die
Initiative. Als Resident DJs legten Michael Lange und Cajuan auf
und auch Boris Dlugosch schaute öfter vorbei. 2000 suchte Mory
nach neuen Wegen und startete „Camp 77 – Glücksmodul“ in der
„East Side Lobby“ auf der Großen Freiheit. Hinrich Lührs und Kalle
Schwenson hatten dort aus drei ehemaligen Tabledancebars eine
Partylocation gezimmert, darunter die „SM-Bar“, die auch schon
das „Familienkombinat“ und eine Filmtageparty beherbergte. Es
folgten die Banque National, die ehemalige Hamburger Filiale der
Banque de Paris und 2004 das „Lago“ an der Großen Elbstraße,
mit räudigem Charme und toller Hamburg-Kulisse. Und die Ku-
lisse bleibt: Am 6. Februar 2010 findet Camp 77 im „Indochine Wa-
terfront“ seine Fortsetzung. PEGE
Was den schwulen Hamburger bewegte
Der TOP!-Tipp im Februar von RICARDO M.
Stunde vor Beginn verbot die Polizei die er-
ste Wahl zum „Mr. Gay“ in China – ausge-
rechnet während des Antrittsbesuchs von
Außenminister Guido Westerwelle in Peking.
Die lokalen Behörden bemängelten Form-
fehler bei der Anmeldung der Veranstaltung.
www.gayographic.org/mgc
1
„Die wohlhabende
Hamburgerin ist ja
eine gelungene Mischung
aus Pferd und Frau.“
Modedesigner Wolfgang Joop (65) verscherzt es sich in Bild
mit einer wichtigen Klientel – und die reagiert
im Hamburger Abendblatt not amused.
Erstes Ja-Wort
lange reihe
Sehr verehrtes Publikum! Verkaufsrepräsentanz-Praktikanten für das Produkt-Segment „Reinigungs-
und Haushaltspflege-Produkte“ gesucht! Das TOP!-Thema in diesem Monat: Frühjahrsputz!
(Gratis-Info: februare ist lateinisch und heißt reinigen!) Da jeder Homosexuelle einer
guten Hausfrau nicht nur auf Stilettos Konkurrenz macht, wende ich mich bei meiner
Praktikanten-Suche explizit an Sie, liebe Leser! Ihr Bewerber-Profil: 1. Ein TOP!-ge-
pflegtes Äußeres! Sie verfügen u.a. über eine Trend-Frisur: ein frecher schräger
Schnitt kombiniert mit einer verrückten Tri-Koloration, die Sie zusammen mit Ihrer
tropischen Bräune zum echten Hingucker macht 2. Ein sexy Kleidungsstil! Mar-
ken wie VSCT oder Ed Hardy sind Ihnen in auch in Größe S ein Begriff.
3. Die repräsentative Wohnung! Für Produkt-Präsentationen@home
sind Sie mit Ihrer Wohnung Vorbild für Millionen von Kunden: Metall-
Design-CD-Ständer vor der Flower-Print-Rauhfaser leiten über zur
peppig mintfarbenen Dekor-Wand im Flur. Mein TOP!-Tipp an Sie:
sollten Sie tatsächlich hunderptozentig zum oben beschriebenen
Profil passen, bleibt Ihnen sowieso nichts anderes übrig: bewerben
Sie sich umgehend! Es schneidet Ihnen Ihre alten Zöpfe ab, Ihr RI-
CARDO M. www.ricardo-m.com
BINGO! mit RICARDO M. beim 35. Hamburger Theaterball, 30.1., 20 Uhr, CCH
Schanzen-BINGO! mit RICARDO M., 9.2., 21 Uhr, Kulturhaus III&70, Schulterblatt 73
F
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Sie waren die ersten: José Maria Di Bello (rechts) und Alex Freyre
feierten die schwule Hochzeitspremiere Lateinamerikas. Möglich wurde
dies, nachdem ein Verwaltungsgericht erklärt hatte, dass das Ehever-
bot für Homosexuelle diskriminierend sei. Der 41-jährige Soziologe und
der 39-jährige Sozialarbeiter kämpfen seit vielen Jahren für die Gleich-
stellung von Schwulen und Lesben in Argentinien.
02_10_82_Lange-Reihe 26.01.2010 16:02 Uhr Seite 82
Dokument 2 01.02.2010 14:24 Uhr Seite 1
Dokument 2 01.02.2010 14:25 Uhr Seite 1