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Vorname: Kerstin Nachname: Hoffman

Alter : 37 Jahre Gewicht : Große: 182cm

Allergien / Unverträglichkeiten:

-Hausstaubmilben

- Meeresfrüchte – aüßert sich als Dyspepsie

Genussmittel/Drogen :

Nikotinabusus 12,5 PY (Anamnese: Seit 5 Jahren rauche ich nur 10 Zigaretten täglich, aber vorher
habe ich 10 Jahren doppelt geraucht). Sie trinke Alkohol gelegentlich ( Anamnese: „Ich trinke selten
Alkohol, aber wenn ich trinke ,dann trinke ich sehr viel“) und rauche Joint gelegentlich.

Sozialanamnese:

Die Patientin sei verheiratet, habe ein Copy-Shop, leide unter Stress, habe ein 4-jähriges Kind der an
ein Herzvitium leide. ( „ Anamnese: Der Sohn habe ein Loch in der Herzscheidewand“ )

Familienanamnese:

Der Vater sei vor 4 Monaten wegen rezidivierender Keratitis operiert worden ( Keratoplastik).
(Anamnese: Der Vater hat immer wieder Hornhautentzündung gehabt und hat eine Verpflanzung vor
4 Monaten gehabt“). Die Mutter leide unter Morbus Sudeck beim Z.n. Handgelenkfraktur. Die
Patientin habe keine Geschwister.

Anamnese:

Frau Hoffmann ist eine 37 jährige Patientin die sich wegen seit 3 Stunden akut aufgetretener
Faszikulationen ( Anamnese „Zukungen“) in Armen und Beinen und Photopsien vorstellte. Die
Patientin erzählte, dass sie gestern an der Feier der Firma teilgenommen habe und dort viel Alkohol
getrunken. Die Patientin berichtet, dass sie mit ihrem Mann gefrühstuckt habe und während des
Frühstucks habe sie einen starren Blick für eine Minute gehabt. Ferner sind der Patientin folgende
Symptome aufgefallen: Fatigue, Nausea, Kephalgie, innere Unruhe, Nervosität und Palpitationen. Die
vegetative Anamnese war unauffälig bis auf eine Insomnie. Wichtige Vorerkrankungen der Patientin
sind: Colon Irritable, retroauriculare Dermatitis rechts ( Anamnese: Es juckt hinter dem rechten Ohr,
ich weiß nicht genau was es ist, aber der Hausarzt hat gesagt dass es einen Pilz sein könnte ) ,
Azetabulumfraktur beim Z.n. Sportunfall (Anamnese: „Hüftpfannebruch bei Klettern“) ,
Alkoholintoxication mit 18 , Fieberkrampf mit 1 und chronische Gonalgie. Die Patientin nehme die
folgende Medikamente : Lygal ( Gel), Imodium ( Schmelztabletten), Ibuprofen (Gel) und Neoangin
Plus ( Lutschtabletten) ( Anamnese : Die Luft in der Copy-Shop ist sehr trocken, deswegen bekomme
ich hin und wieder Heiserkeit) bei Bedarf.

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen epileptischen Anfall bei
erstdiagnostizierte Epilepsie hin.

Alternativ kommen Apoplex, Meningitis und Subarachnoidalblutung im Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich folgende diagnostische Maßnahmen durchführen:


- Körperliche Untersuchung
- Laborchemisch: Blutbild, CRP, BSG,Electrolyte, Blutzucker, Nierenwerte, Leberwerte,
Gerinnungsparameter, Schilddrüsenwerte , U-Status
- EEG
- Ggf.cCT/MRT des Schädels

Sollte sich der Verdacht auf eine Epilepsie erhärten, würde ich eine Therapie mit einem
Antiepileptikum (Valproatsäure) durchführen.

3.Teil:

1. Der OA hat mir gesagt, dass Convulsionen besser als Faszikulationen gesagt wäre.

2. Hat die Patientin seine Zunge gebissen? War es einen Grand-Mal Anfall?

3.Wie lang hat die Party gedauert? Warum nimmt die Patientin Neoangin plus? Ist der Shop ihr
eigenes Shop oder ist sie nur einen Mitarbeiter? ( Achten Sie immer auf die Details in der
Anamnese!!)

4. Was beudeutet gelegentlich Drogenkonsum? Was ist ein Joint?

5. Verdachtsdiagnose? Warum? Was würden Sie als diagnostischen Maßnahmen machen?

6. Was können wir in dem EEG sehen?

7. Differenzialdiagnose : Symptomatischer Anfall bei Meningitis ( kein Fieber, Leukozyten,) oder


Subarachnoidalblutung ( CT und Lumbalpunktion)

8. Was würden Sie der Patientin empfehlen? Regelmäßige Kontrolle, vorsicht mit dem Medikation,
sie darf nicht Fahren, Alkohol-, Nikotin- und Drogenkarenz. Sie sollte kein Sport treiben ( Klettern),
weil es gefährlich ist. Es kann sein, dass sie neue Anfälle bekommt.

9. Wie lang darf sie nicht fahren? ( 6 Monaten wenn sie keine neue Anfälle bekommt)

10. Wie lang muss sie behandelt sein? ( Ein paar Jahren wenn sie keine neue Anfälle bekommt)

11. Wenn das EEG auffällig ist, was würden Sie machen? Behandlung starten.

In dem 1. Teil hat die Patientin sehr langsam und deutlich gesprochen. Sie versuchte mir immer zu
helfen, wenn ich etwas nachgefragt habe.

In dem 2. Teil durfen wir bis zur Familienanamnese nur Stichwörter schreiben.

Ich bin auch der Meinung, dass die medizinischen Kentnisse keine wichtige Rolle spielen, sondern die
Sprache. Es hat mir sehr geholfen, dass ich viel geübt habe. Wenn Sie schon eine Struktur im Kopf
haben,dann ist die Prüfung nicht so schwer.

Viel Erfolg!!