Sie sind auf Seite 1von 48
4/2010 22. Jahrgang Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b., Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M ErsTE BiT

4/2010

22. Jahrgang

Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b., Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M
Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b.,
Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M
ErsTE BiT aLLE TiroLEr Für Musi­ kanT/innEn!
ErsTE
BiT
aLLE
TiroLEr
Für Musi­
kanT/innEn!

Ein Fest der Sieger –

Landeswertungsspiel 2010

Großartige Leistungen der Tiroler Musikkapellen und ein spannendes Finale beim internationalen Dirigentenwettbewerb „con brio“

Der Blasmusikverband Tirol entbietet allen Musikant/innen und Funktionär/innen ein gesegnetes und friedvolles W e
Der Blasmusikverband Tirol entbietet allen Musikant/innen und Funktionär/innen ein gesegnetes und friedvolles W e

Der Blasmusikverband Tirol

entbietet allen Musikant/innen und Funktionär/innen

Tirol entbietet allen Musikant/innen und Funktionär/innen ein gesegnetes und friedvolles W e i h n a
Tirol entbietet allen Musikant/innen und Funktionär/innen ein gesegnetes und friedvolles W e i h n a

ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest sowie ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2011

W e i h n a c h t s f e s t sowie ein
Thema Landeswertungsspiel 4-5 Con brio 6-7 Umfrage Landeswertungsspiel 8 Fragebogen/Preisausschreiben
Thema Landeswertungsspiel 4-5 Con brio 6-7 Umfrage Landeswertungsspiel 8 Fragebogen/Preisausschreiben

Thema

Landeswertungsspiel

4-5

Con brio

6-7

Umfrage Landeswertungsspiel

8

Fragebogen/Preisausschreiben

9

Aktuelles

Kapellmeistertag

11

Musik in kleinen Gruppen

12-13

Der BVT stellt sich vor

14-15

Ehrenamtlichkeit

16

Bezirksobleutetagung

17

Geburtstagsgratulationen

18

Tiroler Sieger

19

Blasinstrumentenausstellung

20

Mitteilungen

LV-Obmann

22-23

LV-Kapellmeister

24-25

LV-Geschäftsführer

26-28

LV-Stabführer

29-30

Jugendreferenten

31-33

Jugend im Gespräch

32-33

Bezirksmeldungen

35-39

Service

Ausschreibungen, Termine

41

Jugendreferententag, Kapellmeister gesucht

42

CD-Besprechungen und neue Noten

43-44

Hinweis auf Handreichung

45

In memoriam

45-46

Titelseite: Die Kapellmeister der siegreichen Kapellen in den vier Schwierigkeitsstufen beim Landeswertungsspiel (rechts unten: Seow Yibin, der Sieger des internationalen Dirigentenwettbewerbes).

EDiToriaL unD inhaLT

Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT,

unD inhaLT Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT, diese Ausgabe 4/2010 unserer Verbandsnach- richten wird –

diese Ausgabe 4/2010 unserer Verbandsnach- richten wird – und das ist ganz außergewöhnlich – zum ersten Mal jedem Blasmusikanten/jeder Blasmusikantin in Tirol in die Hand gelegt. Ein denkwürdiger Moment, denn wir, im Redakti- onsteam, besonders genießen. Ein kleiner Rückblick sei gewährt: Vom mit einfachsten Mitteln gefertigten Mitteilungsblatt, gestaltet von Andreas Bramböck, bis zur aktu- ellen Ausgabe ist unsere Tiroler Verbandszeitung stetig gewachsen, verknüpft mit dem steigenden Bedarf an Informationsfluss. Die Entwicklung hin zum Fachblatt, zur Ver- bandszeitung, hat die „Blasmusik in Tirol“ zu einem über Tirols Grenzen hinaus beachteten Medium werden lassen. Die elektronische Datenübermitt- lung kann eine Verbandszeitschrift nicht ersetzen, so wie auch ein Buch nicht ersetzbar ist. Die BiT ist eine bleibende Dokumentation unserer Kulturarbeit und die Gestaltung spiegelt hohe Qualitätsansprüche wider. Leider ist aber die Verteilungssituation bisher unbefriedigend. Nur weni- ge Exemplare werden gebündelt an die Musikkapellen versendet, außerdem erreicht die Verteilung lange nicht alle Musikant/inn/en. Diese BiT ergeht nun an rund 14.000 potentielle Leser und Leserinnen, was unsere Arbeit na- türlich wesentlich anspornt. Um weiterhin an der Entwicklung der BiT zu arbeiten, ist es für uns wichtig, die Lesermeinung kennenzulernen. Deshalb, geschätzte Leserinnen und Leser, bitten wir um Beantwortung einiger weni- ger Fragen. Die Einsendung ist über die Homepage des Landesverbandes zu tätigen, die Fragen finden sich auf Seite 9 dieser Ausgabe. Als Anreiz nehmen alle Einsendungen an einer Verlosung mit bemerkenswerten Preisen teil – es lohnt sich also, ein paar Minuten zu investieren. Diese denkwürdige Ausgabe unserer BiT gibt Anlass zu danken: Dem Redaktionsteam für die besonders intensive Arbeit, LV-Obmann Siegfried Knapp und LV-Geschäftsführer Roland Mair für die geschäftliche Anbah- nung und finanzielle Absicherung, dem Vorstand für die Unterstützung des Projekts. Mein Dank gilt auch allen Mitgestaltern im Lande, die durch ihre Beiträge die BiT zu einer echten Plattform der Tiroler Blasmusik machen. So wünsche ich nun viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe der BiT, gesegnete Weihnach- ten und ein erfolgreiches neues Jahr.

Viel Freude beim Lesen.

Euer Josef Wetzinger

neues Jahr. Viel Freude beim Lesen. Euer Josef Wetzinger Die nächste BiT erscheint im Februar 2011

Die nächste BiT erscheint im Februar 2011 Redaktionsschluss: 31. Dezember 2010

IMPRESSUM:

Medieninhaber und Herausgeber: Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen | Redaktion: Josef Wetzinger | Redaktionsteam: Siegfried Knapp, Hermann Pallhuber, Michaela Mair, Ursula Strohal, Roland Mair, Wolfram Rosenberger | Produktion: Ablinger.Garber, Medienturm, 6060 Hall i. T., www.ablinger-garber.at | Für den Versand verantwortlich:

Roland Mair Verband: Klostergasse 1, A-6020 Innsbruck, Tel.: 0512/572333, Fax: 0512/572333-60, E-Mail: redaktionBiT@blasmusikverband-tirol.at oder presse@blasmusikverband-tirol.at, www.blasmusikverband-tirol.at | LV-Büro: office@blasmusikverband-tirol.at | Jahresabogebühr e 15,- (ins Ausland plus Porto)

ThEMa | Landeswertungsspiel

ThEMa | Landeswertungsspiel präsentiert:

präsentiert:

ThEMa | Landeswertungsspiel präsentiert:
ThEMa | Landeswertungsspiel präsentiert: Ein Fest der Sieger Großartige Leistungen der Tiroler Musikkapellen im

Ein Fest der Sieger

Großartige Leistungen der Tiroler Musikkapellen im Landeswertungsspiel 2010

D as Landeswertungsspiel 2010 kann man ohne Einschränkungen als großen Höhepunkt betrachten. 24

Musikkapellen erreichten ganz bemerkens- werte Ergebnisse und waren, wie im Slogan von Rudolf Pascher vorhergesagt, wirkliche Sieger. Ein Sonntag der musikalischen Lei- stungsmessung und Leistungsfähigkeit mün- dete schlussendlich in ein begeistertes Mitei- nander, als am Abend, im gut besetzten Saal Tirol des Congress Innsbruck, die Ergebnisse bekanntgegeben wurden. Die höchsten Be- wertungen erzielten in Stufe A die Musikka- pelle Tumpen, in Stufe B die BMK St. Mar- garethen, in Stufe C die MK Hatting und in

Stufe D die MK Inzing.

Präludium

Lassen wir den 10. Oktober 2010 revue- passieren. Da kommen aus allen Teilen des Landes Musikkapellen in festlicher Tracht, eine harte Phase der Vorbereitung liegt hin- ter ihnen. Sie haben alle Zeit und Arbeitskraft in ihr Projekt investiert, haben andere Din- ge zurückgestellt. Motiviert von ihrem Ka- pellmeister und von ihrem Obmann, haben sie alle Höhen und Tiefen einer derartigen Proben-Phase überwunden und sind nun da, im Congress Innsbruck, gespannt darauf, was die Juroren, international anerkannte Fach- leute, zu ihrem Musizieren sagen werden. Da gesellt sich schon auch gesunder Ehrgeiz

dazu, zu den Besten zu gehören, sich Punkte zu holen, sich abzuheben aus dem Durch- schnitt. Ohne diese Zielsetzungen wäre ein Wertungsspiel wahrscheinlich eine fade An- gelegenheit, da würde wohl kaum Spannung aufkommen.

Spannung pur

In diesen Minuten, wenn der Kapellmei- ster den Taktstock zum Einsatz senkt, ent- lädt sich diese Spannung. Nun legen alle ihr Können und Wollen in eine Sache – ist das nicht ein bewegender Moment? Und dieser Augenblick kollektiven Gestaltens ist, was der Zuhörer wohltuend wahrnimmt: Das ist

ist, was der Zuhörer wohltuend wahrnimmt: Das ist kein beiläufiges Geplätscher, kein „sich von 4 BiT

kein beiläufiges Geplätscher, kein „sich von

Das ist kein beiläufiges Geplätscher, kein „sich von 4 BiT | Dezember Fotos: Foto Hofer und

4 BiT | Dezember

Fotos: Foto Hofer und Archiv Landesverband

präsentiert: Landeswertungsspiel | ThEMa

präsentiert:

Landeswertungsspiel | ThEMa

präsentiert: Landeswertungsspiel | ThEMa
präsentiert: Landeswertungsspiel | ThEMa einer Hürde zur anderen hangeln“. Nein, das ist Musizieren auf
präsentiert: Landeswertungsspiel | ThEMa einer Hürde zur anderen hangeln“. Nein, das ist Musizieren auf

einer Hürde zur anderen hangeln“. Nein, das ist Musizieren auf allerhöchstem Niveau, mit hoher Aussagekraft, wozu man jeder Teilnehmer-Kapelle gratulieren darf. Diese Entwicklung hin zu künstlerischer Qualität ist außergewöhnlich und vorbildhaft. Nach dieser Entladung setzte eine Art Re- prise ein, eine Reflexion über Gelungenes, Meisterliches oder auch nicht so ganz Op- timales. Ein schöner Moment, wenn sich die MusikantInnen um den Kapellmeister scharen, sein Erleben dieser Minuten hören wollen. Und dann die Entspannung, das Ge- meinschaftliche steht dabei im Vordergrund, die Gruppe lässt das Erlebnis auf sich wir- ken.

Preisverteilung

So war es an diesem Sonntag vielmals mit zu verfolgen, eine stringente Hochstimmung bis hin zum Abend baute sich auf. Im Saal Tirol traf man dann wieder um 19 Uhr zu- sammen, um nun endgültig den Festtag der Blasmusik abzuschließen, sich das Punkter- gebnis zu holen. Die Auftritte der Finalisten des Dirigenten- Wettbewerbs ließen dann die Spannung noch steigen, bis es endlich soweit war. Und nun spürte jeder im Saale, dass es keine Verlierer an diesem Tag gab, sondern nur Sieger. Die Freude über Punkteergebnisse zwischen 81 und fast 94 Punkten erschien gleich hoch –

zwischen 81 und fast 94 Punkten erschien gleich hoch – das Erlebnis zählte. Das Bemerkenswerte am
zwischen 81 und fast 94 Punkten erschien gleich hoch – das Erlebnis zählte. Das Bemerkenswerte am

das Erlebnis zählte. Das Bemerkenswerte am Ergebnis ist die Breite der Leistungsfähigkeit. Da zeigt die Musikkapelle aus der 400-Ein- wohner-Gemeinde beachtliches Können, ebenso wie die Musikkapelle aus einer Stadt. Das macht stolz, wie es auch dann in den Grußworten von Präsident LH Günther Plat- ter zu hören war. Die Spitze in der Tiroler Blasmusik ist breiter geworden, leistungsfä- hige Musikant/innen und ihre Kapellmeister haben Hervorragendes gezeigt – auch von den Juroren (Jonny Ekkelboom, Toni Scholl, Thomas Ludescher, Jan van der Roost, Mi- chael Antrobius, Thomas Doss) kam großes Lob. Bleibt nur, den teilnehmenden Kapellen von Herzen zu gratulieren und Dank auszu- sprechen, ihr Einsatz hat sich gelohnt. n JoWe

Ergebnisse Landes­ wertungsspiel 2010

Ergebnisse Landes­ wertungsspiel 2010 stufe a Punkte MK Tumpen 85,33 MK Biberwier 84,33 MK Namlos

stufe a

Punkte

MK Tumpen

85,33

MK Biberwier

84,33

MK Namlos

83,25

stufe B

Punkte

BMK St. Margarethen

93,25

Knappenmusik Schwaz

91,92

Bürgermusikkapelle Höfen

88,42

MK Nussdorf-Debant

84,83

MK Baumkirchen

83,92

MK Nikolsdorf

83,33

MK Patsch

83,17

MK Kappl

81,25

stufe C

Punkte

MK Hatting

92,42

MK Pinswang

91,25

Postmusik Imst

90,75

MK Natters

86,33

MK Heinfels

82,75

MK St. Anton am Arlberg

81,50

MMK Telfs

81,50

stufe D

Punkte

MK Inzing

91,50

Speckbacher Stadtmusik Hall

90,58

Swarovski Musik Wattens

90,50

MK Oberhofen

89,75

MK Prutz

89,08

STMK Amras

84,00

Musik Wattens 90,50 MK Oberhofen 89,75 MK Prutz 89,08 STMK Amras 84,00 Dezember | BiT 5

ThEMa | Con brio

ThEMa | Con brio präsentiert:

präsentiert:

ThEMa | Con brio präsentiert:
ThEMa | Con brio präsentiert: Con brio um die Wette dirigiert Internationale Beteiligung beim ersten

Con brio um die Wette dirigiert

Internationale Beteiligung beim ersten Dirigentenwettbewerb des Tiroler Blasmusikverbandes

C on brio“ heißt in der musikalischen Vortragsbezeichnung „mit Schwung“ und wird auch gern „mit Feuer“ über-

setzt. Beides brachten alle Beteiligten ein, um das Novum dieses Wettbewerbs erfolgreich über die Bühne zu bringen. Den ersten Preis gewann Seow Yibin (Singapur/Basel), den zweiten Sohrab Kashef (Wien/Teheran) und den dritten die Deutsche Julia Schlag. Juror Jan van der Roost summierte: „Keiner der Kandidaten war wirklich schwach.“ Und, wichtig für Selbstzweifler: „Profis unter den Dirigenten arbeiten nicht unbedingt besser als Nicht-Profis.“ Profimusiker wissen auch bei unbekannten Dirigenten sofort, wieviel es geschlagen hat, wer sich da vor ihnen ans Pult stellt. Blas- musikanten geht es nicht anders. Niemand in einem Orchester ist so erbarmungslos ausge- setzt wie der Dirigent. Er hält alle Fäden in der Hand, ist als Kommunikationsmittelpunkt in großen Ensembles und bei sehr schwierigen Aufgaben auch in kleinen unverzichtbar – und an (fast) allem schuld … Gute Dirigenten vor weniger leistungs- fähigen Musikern sind arm dran, errei- chen aber trotzdem relativ gute Ergebnisse.

6 BiT | Dezember

Schlimmer ist es, wenn der Dirigent dem Ensemble nicht genügen kann. Die Tiroler Blasmusik hat in den letzten Jahrzehnten vor allem durch das Musikschulwerk einen unge- heuren Aufschwung erreicht, die Musikanten und Musikantinnen werden gut ausgebildet und kommen mit steigenden Ansprüchen in die Probe. Der Dirigent, immer schon mit Er- wartungen überhäuft, muss zunehmend ein Alleskönner sein. Musikalisch, pädagogisch, sozial. Wer aber kümmert sich um ihn?

Sich internatonal messen

Landeskapellmeister Hermann Pallhuber hat die Kapellmeisterausbildung und -betreuung

des Landesverbandes neu ausgerichtet. Und nun einen Dirigentenwettbewerb gegründet, der erstmals am 9. und 10. Oktober parallel zum Landeswertungsspiel über die Bühne ging. Ungewohnt und lehrreich. Man war als ange- hender oder fertiger Kapellmeister nicht mehr unter sich. Konnte sich international messen – aber wichtiger war: Schaute zu, verglich, er- kannte Notwendigkeiten, konnte sich selbst einordnen und Entscheidungen treffen. Fragen wie: Was will ich, was brauche ich, was genügt oder eben nicht, bin ich dem gewachsen, auf welcher Stufe möchte ich arbeiten, ist das wirk- lich meins – solche Fragen beantworten sich nicht von selbst, es braucht die Anschauung.

dirigiert das Tirol LKPM Hermann Pallhuber Prüfungsorchester Bläserphilharmonie LH und BVT-Präsident Günther
dirigiert das Tirol
LKPM Hermann Pallhuber
Prüfungsorchester
Bläserphilharmonie
LH und BVT-Präsident Günther Platter
präsentiert: Con brio | ThEMa

präsentiert:

Con brio | ThEMa

präsentiert: Con brio | ThEMa

Überreichung der Partitur des

Fotos: Foto Hofer

Gemeindemarsches

der Partitur des Fotos: Foto Hofer Gemeindemarsches Erster Preis: Seow Yibin (Singapur/Basel) Die Jury Insofern

Erster Preis: Seow Yibin (Singapur/Basel)

Die Jury
Die Jury

Insofern waren die öffentlich zugänglichen, ganztägigen Durchgänge am 9. Oktober im ORF-Studio das Wesentliche dieses Wettbe- werbs. 32 Dirigentinnen und Dirigenten hat- ten sich beworben, die besten 16 waren zum Bewerb zugelassen. Es traten Kandidaten aus Österreich (darunter zwei Nordtiroler), Ita- lien (davon zwei Südtiroler), Deutschland, der Schweiz, der Niederlande, Singapur/Basel und Teheran/Wien an.

Die Pflichtstücke

Da begriff man im Zuschauerraum sehr schnell, was wichtig ist: Auftreten, der Ein- stieg ins Stück, an den Noten kleben oder Augenkontakt mit den Musikern halten, quatschen oder klare Anweisungen geben, ständig unterbrechen oder doch auch aus- spielen lassen, die Körpersprache. Die Diri- giertechnik beherrschen, gut hören, über der Technik Klang und Ausdruck nicht vergessen – vieles mehr. „Wenn der Dirigent uns ärgert, spielen wir, was er dirigiert“, droht ein alter Orchestermusikerspruch. Beim Wettbewerb war es gefordert: Die „Bläserphilharmonie Tirol“ hatte genau das zu spielen, was die Kandidaten dirigierten. Die jungen Musike- rinnen und Musiker waren großartig, hielten durch, gaben jedem die gleiche Chance. Vorzubereiten waren: Wolfgang Amadeus

die gleiche Chance. Vorzubereiten waren: Wolfgang Amadeus Zweiter Preis: Sohrab Kashef (Wien/Teheran) Dritter Preis:

Zweiter Preis: Sohrab Kashef (Wien/Teheran)

Amadeus Zweiter Preis: Sohrab Kashef (Wien/Teheran) Dritter Preis: Julia Schlag (Deutschland) Mozarts Serenade

Dritter Preis: Julia Schlag (Deutschland)

Mozarts Serenade Nr. 11 KV 375 (Oktettfas- sung), Philip Sparkes „Concert Prélude“, der Kaiserwalzer von Johann Strauß, die Nr. 1 aus Gustav Holsts „First Suite in Es“, Jan Bosvelds „Cobra“ und Teil I der „Armenian Dances“ von Alfred Reed. Für die Schlussrunde der drei Finalisten wurden die Stücke aus diesem Programm ausgelost. Als Prima vista-Stück des Wettbewerbs, das die Kandidaten erst 25 Minuten vor der Prüfung erhielten, wurde Leonard Bernsteins 5. Satz aus dem „Diver- timento for Symphonic Band“ ausgewählt, „Turkey Trot“, in dem ein Alla-breve-Takt mit einem ¾-Takt abwechselt. Rudi Pascher hatte mit Hermann Pallhuber den Bewerb vorbereitet und war organisie- rend allgegenwärtig. Seitlich vom ORF-Po- dium saß die Jury, neben Landeskapellmei- ster Hermann Pallhuber Thomas Doss aus Oberösterreich und Jan Van der Roost aus Belgien. Ihnen musste man nur in die Augen sehen: Da war Konzentration, Aufmerksam- keit – und manchmal auch ein Leuchten …

Das finale Blasmusikfest

Am Abend des 10. Oktober dann im Inns- brucker Congress das Finale, das der präzi- se Seow Yibin vor dem temperamentvollen Sohrab Kashef und der akuraten Julia Schlag gewann, wieder mit einsatzfreudiger Hilfe

Julia Schlag gewann, wieder mit einsatzfreudiger Hilfe der Bläserphilharmonie Tirol. Es war über- haupt ein Fest
Julia Schlag gewann, wieder mit einsatzfreudiger Hilfe der Bläserphilharmonie Tirol. Es war über- haupt ein Fest

der Bläserphilharmonie Tirol. Es war über- haupt ein Fest mit viel Spannung und Jubel, als dann auch die Ergebnisse des Landes- wertungsspiels bekannt gegeben wurden, die Musikkapelle St. Margarethen den ORF- Publikumspreis entgegen nehmen durfte und die Gemeinde Wildschönau mit einem nagelneuen Marsch von Hermann Pallhuber überrascht wurde.

n

U.St.

die Gemeinde Wildschönau mit einem nagelneuen Marsch von Hermann Pallhuber überrascht wurde. n U.St. Dezember |

ThEMa | Umfrage Landeswertungsspiel

ThEMa | Umfrage Landeswertungsspiel präsentiert:

präsentiert:

ThEMa | Umfrage Landeswertungsspiel präsentiert:

umfrage während des Landeswertungsspiels am 10. oktober im Congress innsbruck:

Wie erleben Sie das Landeswertungsspiel und den heutigen Tag?

Bernhard rainer kapellmeister der Mk Pinswang: „Dieser Tag ist ein Höhepunkt für die Blasmusik. Man

Bernhard rainer

kapellmeister der Mk Pinswang:

„Dieser Tag ist ein Höhepunkt für die Blasmusik. Man bereitet sich darauf intensiv vor, der Wettbewerbsgedanke tritt in den Hintergrund, wichtig ist die Bewertung durch Fachleute. Auf dieser Basis baut man neu auf.“

durch Fachleute. Auf dieser Basis baut man neu auf.“ Franz Troppmair Musikkapelle Baumkirchen „Es ist ein

Franz Troppmair

Musikkapelle Baumkirchen

„Es ist ein Erlebnis, wenn viele Musi- kanten zusammenkommen. Im Herbst gibt es weniger Aufgaben, da ist ein Landeswertungsspiel eine gute Gelegen- heit, sich ein Ziel zusetzen und daran zu arbeiten. Mit einem Ziel kommen die Musikanten auch lieber zur Probe.“

einem Ziel kommen die Musikanten auch lieber zur Probe.“ Florian Pedarnig ehemaliger Landeskapellmeister: „Ein

Florian Pedarnig

ehemaliger Landeskapellmeister:

„Ein großes Erlebnis, von dem ich immer ein Vertreter war, das profiliert und durch Musik Bestätigung bringt. Dass auch kleine Kapel- len aus 500-Einwohner-Orten dabei sind, freut mich ganz besonders, aber natürlich ebenso auch die Kunststufe. Ich bin glück- lich, weil ich auch für die Blasmusik lebe.“

Bernadette Zangerl schriftführerin Musikkapelle inzing „Ein sehr emotionaler Tag, ein Höhe- punkt. Es gibt keine

Bernadette Zangerl

schriftführerin Musikkapelle inzing

„Ein sehr emotionaler Tag, ein Höhe- punkt. Es gibt keine Wertung, wo wir nicht mitmachen. Man kriegt das Feed- back, was man verbessern kann. Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so gut abschneiden.“

Thomas­Josef File Musikkapelle Telfes: „Ich erlebe mit Faszination und Begeisterung die verschiedenen Kriterien von

Thomas­Josef File

Musikkapelle Telfes:

„Ich erlebe mit Faszination und Begeisterung die verschiedenen Kriterien von Blasmusik und wie sich die Regio- nen unterscheiden und im Wettbewerb schlagen.“

die Regio- nen unterscheiden und im Wettbewerb schlagen.“ stefan köhle kapellmeister Musikkapelle oberhofen „Das

stefan köhle

kapellmeister Musikkapelle oberhofen

„Das ist eine sehr beeindruckende Vorstellung der Blasmusik. Musikalisch bringt einen das immer weiter.“

Fotos: Archiv Landesverband

Fragebogen/Preisausschreiben | ThEMa

Die „Blasmusik in Tirol“ – für alle Musikant/innen!

Lieber Leser, liebe Leserin der BiT,

zum ersten Mal ist es möglich, jedem Musikanten und jeder Musikantin in Tirol das eigene Exemplar der BiT zuzusenden. Damit ist für uns im Redaktionsteam ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen und wir hoffen, dass diese „Vorweihnachtsüberra- schung“ auch gut ankommt.

Die BiT erhält viel Lob, österreichweit und auch darüber hinaus, hat aber bisher inner- halb der Blasmusikszene eigentlich zu we- nig Verbreitung erhalten. Es ist uns wichtig, dass „Mitteilungen“ jene Personen erreichen, für die sie gedacht sind. Daher freuen wir uns, dass die Bemühungen von LV-Obmann Siegfried Knapp und LV-Geschäftsführer Roland Mair dieses Pilotprojekt ermögli- chen. Natürlich ist es unser Bestreben, die Direktzusendung auch weiterhin vorzusehen.

Deshalb bitten wir um euer „feed back“ bis 7. Jänner 2011, indem ihr ein paar Fragen auf der Homepage des Landesverbandes www.blasmusikverband-tirol.at beantwortet.

4/2010 22. Jahrgang ERSTE BIT FÜR ALLE TIROLER MUSI- KANT/INNEN! Ein Fest der Sieger –
4/2010
22. Jahrgang
ERSTE
BIT FÜR ALLE
TIROLER MUSI-
KANT/INNEN!
Ein Fest der Sieger –
Landeswertungsspiel 2010
Großartige Leistungen der Tiroler Musikkapellen und ein spannendes
Finale beim internationalen Dirigentenwettbewerb „con
brio“

Mit der Beantwortung dieses online­Fragebogens ist man Teilnehmer einer Verlosung mit ganz bemerkenswerten Preisen:

1. Eine Klarinette im Wert von € 1500,-

PrEis:

zur Verfügung gestellt von der Fa. Hammerschmidt

2. Ein Notengutschein im Wert von € 200,-

zur Verfügung gestellt vom TSS-Musikverlag 3.­10. PrEis: CD „Tirol terra fortis“ der Stadtmusikkapelle Wilten

herzlichen Dank den großzügigen Preisgebern!

PrEis:

herzlichen Dank den großzügigen Preisgebern! PrEis: hast du die „Blasmusik in Tirol“ schon früher einmal
herzlichen Dank den großzügigen Preisgebern! PrEis: hast du die „Blasmusik in Tirol“ schon früher einmal
herzlichen Dank den großzügigen Preisgebern! PrEis: hast du die „Blasmusik in Tirol“ schon früher einmal

hast du die „Blasmusik in Tirol“ schon früher einmal gelesen?

oft

manchmal

nie

ist es deiner Meinung nach wichtig, dass jede(r) Musikant(in) in Tirol „seine (ihre)BiT“ erhält?

ja

nein

Enthält die BiT für dich wissenswerte Mitteilungen?

ja

teilweise

nein

sind die Fachbeiträge und Berichte für dich interessant?

ja

teilweise

nein

sind deiner Meinung nach die Musikkapellen ge­ nug in der BiT vertreten?

ja

könnte mehr sein

nein

Liest du andere Blasmusik­Fachzeitschriften?

ja

nein

Welche anregungen für die Gestaltung möchtest du uns geben?

Fragebogen auf der homepage www.blasmusikverband­tirol.at zum ausfüllen und senden

RUNDEL REPERTOIRE TIPP www.rundel.at • Konzert AKADEMISCHE FESTOUVERTÜRE · J.Brahms · arr. S.Goldhammer FRYDLANT
RUNDEL
REPERTOIRE TIPP
www.rundel.at
• Konzert
AKADEMISCHE FESTOUVERTÜRE · J.Brahms · arr. S.Goldhammer
FRYDLANT SUITE · Teil 1 und 2 · Pavel Stanék
SILVA NIGRA · Szenen aus dem Schwarzwald · Markus Götz
LICHTBLICKE · Rays of Hope · Kurt Gäble
A DAY OF HOPE · Rhapsodie · Fritz Neuböck
SPASSVOGEL-VARIATIONEN · Solo · Alfred Bösendorfer
• Musik zur Weihnachtszeit
SCHLITTENFAHRT IN DEN ALPEN · Alfred Bösendorfer
KINDERAUGEN · Eine Weihnachtsgeschichte · Kurt Gäble
VENITE ADOREMUS · Herbei, O Ihr Gläubigen · Heinz Briegel
LITTLE DRUMMER BOY FANTASY · Thomas Berghoff
BETHLEHEM · Eine Weihnachtsgeschichte · Kurt Gäble
• Musik für Jugendblasorchester
CHECKPOINT · A „Youngstars“ Overture · Fritz Neuböck
THE GOLDEN LION · A Chinese Impression · Markus Götz
DONA NOBIS PACEM · Gib uns Frieden · Alfred Bösendorfer
• Easy Listening: Swing · Rock · Pop · Film
WADE IN THE WATER · Gospel Rock · Markus Götz
YOU RAISE ME UP · Pop Ballade mit Gesang (ad lib.) · arr. H.Briegel
WHAT A WONDERFUL WORLD · arr. Heinz Briegel
NINETEEN-FIFTY-EIGHT (1958) · Kurt Gäble
STRANGER ON THE SHORE · Solo für Klarinette · arr. Eric Morena
• Compact Disc (CD)
SINFONISCHE BLÄSERMUSIK 3 · LJBO Sachsen · Peter Vierneisel
Toccata und Fuge d-moll - Akademische Festouvertüre -
Tuba Concerto - Huldigungsmarsch - Frydlant Suite (Teil 1 und 2)
Weitere Infos:
Musikverlag RUNDEL GmbH · D-88430 Rot an der Rot
TEL 0049-8395-94260 · FAX 0049-8395-9426890
EMAIL info@rundel.de · INTERNET www.rundel.at
•Mayrhofen •Schlitters •Kufstein •St. Johann •Rattenberg •Innsbruck •Pertisau In unserer Zentrale in
•Mayrhofen
•Schlitters
•Kufstein
•St. Johann
•Rattenberg
•Innsbruck
•Pertisau
In unserer Zentrale in Schlitters
erhalten Sie auch handgemachte
Originaltrachten aus allen
Regionen Tirols.
Tel.: 05288 /
87117
www.trachtenwelt.com

10 BiT | Dezember

Kapellmeistertag | akTuELLEs

AUFgespürt – AUFgegriffen – Tiroler Blasmusik im Aufwind

Tiroler kapellmeistertag 2010

Die Plansee Werksmusik unter der Leitung von Kpm. Richard Wörle fungierte beim heurigen Kapellmeistertag als Praxiskapelle

Völs – Alljährlich am ersten Samstag im November findet nunmehr seit über 30 Jahren der Tiroler Kapellmeistertag statt. Auch in diesem Jahr folgten weit über 100 TeilnehmerInnen dem Ruf des Landeska- pellmeisters Hermann Pallhuber in die Blai- ke Völs. Er und seine beiden Stellvertreter Rudi Pascher und Werner Mayr hatten nach dem Motto des Tages „Tiroler Blasmusik im AUFwind“ ein abwechslungsreiches Pro- gramm vorbereitet. Norbert Rabanser, Dozent am Tiroler Lan- deskonservatorium und am Mozarteum, stell- te unter dem Thema „AUFgeschlagen“ das Schlagwerk in der Blasmusik in das Rampen- licht. Diesmal im Mittelpunkt die „Basics“ – Große Trommel, Becken und Kleine Trommel. Nach dem Motto „AUFgetischt“ konn- te der Landeskapellmeister am inzwischen ebenfalls bereits zur Tradition gewordenen Runden Tisch diesmal Experten der Tirole- risch-Böhmischen-Mährischen Blasmusik begrüßen. In einer anregenden Inter- viewrunde bewiesen Florian Pranger, Norbert Rabanser, Mathias Rauch und Engelbert Wörndle ihr großes Exper- tenwissen zur Thematik und nah- men auch dazu Stellung, wie Inntalermusik oder Böhmisch-Mährische Blasmusik mit einem großen Blasmusikorchester umgesetzt werden könnte. Erwähnt wurde auch, wovon man besser die Finger lassen sollte …

wurde auch, wovon man besser die Finger lassen sollte … Fachmänner auf dem Gebiet tirolerisch- böhmische

Fachmänner auf dem Gebiet tirolerisch- böhmische Musik: Mathias Rauch, Engel- bert Wörndle, Florian Pranger und Norbert Rabanser im Round-Table-Gespräch mit LKPM Hermann Pallhuber

Rabanser im Round-Table-Gespräch mit LKPM Hermann Pallhuber Die jungen Tiroler Komponisten Martin Rainer und Günter

Die jungen Tiroler Komponisten Martin Rainer und Günter Dibiasi mit LKPM Hermann Pallhuber und LKM Stv. Werner Mayr nach der Vorstellung ihrer neuesten Werke

Fotos: Archiv Landesverband

Im Tagesordnungspunkt „AUFbereitet“ wurde die neue Broschüre „Blasmusik in Gottes Dienst“ (sic!), ein Weg zur richtigen Gottesdienstgestaltung, vom Team des Refe- rates „Kirchenmusik“ vorgestellt. Zweifellos ein besonderer Höhepunkt die praktische Vorstellung einzelner neuer Blasmusik- sätze, die im Zuge der Erstellung der Broschüre ebenfalls entstanden sind, durch die Plansee Werksmusik unter der Leitung von Kpm. Richard Wör- le. Dem Team Hans Eller, Rai- mund Walder, Albert Knapp und Norbert Matsch ist mit dieser verständlichen, praxis- orientierten Broschüre ein großer Wurf gelun- gen. Die tägliche Arbeit des Kapellmeisters wird dadurch wieder ein bisschen leichter!

Nach der Mittagspause zeigte Herr Dr. Ste- fan Schwalgin, wie man mit der Notationssoft- ware FINALE innerhalb kürzester Zeit hervor- ragende Ergebnisse erzielen kann, wenn man sie geschickt einsetzt. Am Stand der Firma Klemm (Finale) war der Firmeninhaber Herr Karlheinz Klemm persönlich anwesend. So konnten Interessierte sofort weitere Informati- onen aus erster Hand einholen. Anschließend stellte das Landeskapellmeisterteam neue Lite- ratur für die Leistungsstufen A, B und C vor. Der letzte Punkt der Tagung war noch ein ganz besonderer: Die beiden jungen Tiroler Komponisten Martin Rainer und Günter Dibiasi stellten mit der Werksmusik Plansee ihre neuen Werke vor und gaben einen rei- chen Einblick in ihr Schaffen. So stellten einige BesucherInnen am Ende der Veranstaltung fest: „Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt!“

Werner Mayr

n

Was ist drin und dran an unseren Schlaginstrumenten? – Norbert Rabanser weiß Genaueres

Dezember | BiT 11

m&m’s drops

MTC Klarinettentrio Posaunenquartett Zillertal
MTC Klarinettentrio
Posaunenquartett Zillertal
Wanted Schubumkehr Fotos: Privat
Wanted
Schubumkehr
Fotos: Privat

Die zehn Ensembles mit den meisten Punkten stellten sich der erweiterten Finaljury, die die besten fünf Ensembles ermittelte:

Ensemble

Punkte Wettbewerb (samstag)

Finalrunde

(sonntag)

Brass Boys (Stufe B) aus Kärnten

100,0

1. Preis

110 T-bones (Stufe S) aus der Steiermark

98,3

2. Preis

MTC Klarinettentrio (Stufe B) aus Tirol

96,0

3. Preis

Sixteens (Stufe A) aus Niederösterreich

92,0

4. Preis

Acoustic art percussion (Stufe C) aus Niederösterreich

98,3

5. Preis

Der Landesverband gratuliert allen Teilnehmern recht herzlich zu ihrem musikali- schen Erfolg. Allein schon die Teilnahme, bzw. Qualifikation zum Bundeswettbewerb zeigt deutlich, dass jeder, der hier zugelassen wurde, schon ein Sieger ist. Oft geht es bei den Entscheidungen nur noch um wenige Zehntelpunkte und musika- lische Nuancen, die darüber entscheiden, wer in die Finalrunde einzieht. Wir können alle auf die musikalischen Leistungen unserer Jugend stolz sein!

akTuELLEs | Musik in kleinen Gruppen

Jugend stolz sein! akTuELLEs | Musik in kleinen Gruppen Bundeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ MTC
Jugend stolz sein! akTuELLEs | Musik in kleinen Gruppen Bundeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ MTC

Bundeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“

MTC Klarinettentrio aus Tirol erspielte sich in Tulln den 3. Platz.

D er Gesamtsieg ging nach Kärnten zu den „Brass Boys“, das Ensemble 10-T-Bones aus der Steiermark ge-

wann den 2. Platz mit kräftiger musikalischer Unterstützung des Osttirolers Andreas Ob- lasser auf der 1. Posaune. Tulln. Alle zwei Jahre wird rund um den Österreichischen Nationalfeiertag der Bun- deswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ der Österreichischen Blasmusikjugend ver- anstaltet. Dieses Jahr wurde er am 23. und 24. Oktober nach 22 Jahren wieder vom Nie- derösterreichischen Blasmusikverband aus- getragen und fand im Minoritenkloster, im Stadtsaal und in der städtischen Musikschule statt. Mehr als 250 Musiker/innen und somit 47 Ensembles aus ganz Österreich, Südtirol und Liechtenstein haben sich durch die er- folgreiche Teilnahme bei den Bezirks- und Landeswettbewerben für das Bundesfinale qualifiziert. Sie stellten sich einer hochwer- tigen Jury, die die Vorträge nach verschie- denen Kriterien wie Ton- und Klangqualität, Tempo, technische Ausführung, etc. in fünf verschiedenen Stufen bewertete. n

12 BiT | Dezember

Musik in kleinen Gruppen | akTuELLEs

Aus Tirol waren fünf Ensembles beim Wettbewerb vertreten.

Sie erspielten sich folgende Punkte:

stufe

Ensemble

Punkte

 

Wanted

89,3

a

Julian ritsch, Trompete, Musikkapelle Arzl Johannes reder, Trompete, Musikkapelle Allerheiligen antonia kapelari, Trompete, Musikkapelle Allerheiligen

2.

Platz in der Stufe A

Blech

 

MTC klarinettentrio

Christian spitzenstätter, Klarinette, Bundesmusikkapelle Bruckhäusl Thomas Wibmer, Klarinette, Stadtmusikkapelle Wörgl Mathias spitzenstätter, Klarinette, Bundesmusikkapelle Bruckhäusl

96,0

B

1.

Platz in der Stufe B

Holz und Finalist

 

schubumkehr Georg Pranger, Posaune, Musikkapelle Trins

C

Benjamin kandler, Posaune, Musikkapelle Obernberg Benedikt Eller, Posaune, Musikkapelle Schmirn Manuel nocker, Tuba, Tirol Musikkapelle Trins

91,0

 

m&m’s drops

Manuel Plattner, Schlagwerk, Musikkapelle Pfunds David heiß, Schlagwerk, Musikkapelle Prutz Michael Moritz, Schlagwerk, Musikkapelle Pfunds

90,7

D

1.

Platz in der Stufe D

Schlagwerk

 

Posaunenquartett Zillertal Fritz Joast, Posaune, Musikkapelle Zell am Ziller

92,0

s

simon Wildauer, Posaune, Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach Georg h otte r, Posaune, Musikkapelle Hart roland Wildauer, Posaune, Musikkapelle Hippach

2.

Platz in der Stufe S

Blech

Hart roland Wildauer , Posaune, Musikkapelle Hippach 2. Platz in der Stufe S Blech Dezember |

akTuELLEs | Der BVT stellt sich vor

Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen

Zum ersten Mal erreicht das offizielle Mitteilungsblatt des Tiroler Blasmusikverbandes Blasmusik in Tirol, kurz BiT, alle aktiven Tiroler BlasmusikantInnen – Anlass, den Landesverband kurz vorzustellen, die wichtigsten Fakten, Kontaktdaten und Namen zu nennen und sich die Frage zu stellen: Was macht eigentlich der Landesverband?

Frage zu stellen: Was macht eigentlich der Landesverband? Das Verbandsbüro Öffnungszeiten: Montag bis

Das Verbandsbüro

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag:

7:30 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Unsere Sekretärin Judith Stauber steht Euch in dieser Zeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Geschäftsführer Roland Mair ist jeweils vormittags im Verbandsbüro anzutreffen.

kontakt:

Klostergasse 1, 6020 Innsbruck www.blasmusikverband-tirol.at Tel.: 0512/572333 Fax: 0512/572333-60 office@blasmusikverband-tirol.at

Geschäftsführer Roland Mair Tel.: 0512/572333-13 roland.mair@blasmusikverband-tirol.at

Tel.: 0512/572333-13 roland.mair@blasmusikverband-tirol.at Sekretärin im Büro des Landesverbandes: Judith Stauber F

Sekretärin im Büro des Landesverbandes:

Judith Stauber

Foto: Privat

14 BiT | Dezember

Der LV­Vorstand

Der BVT stellt sich vor | akTuELLEs

Bei der Generalversammlung am 7. März 2010 wurde folgender Vorstand gewählt:

Präsident LH Günther Platter buero.landeshauptmann@ tirol.gv.at

Präsident LH Günther Platter buero.landeshauptmann@ tirol.gv.at LH Günther Platter buero.landeshauptmann@ tirol.gv.at

LV­obmann Siegfried Knapp siegfried.knapp@ blasmusikverband-tirol.at Siegfried Knapp siegfried.knapp@ blasmusikverband-tirol.at

LV­obmann stv. Richard Wasle r.wasle@tsn.at

LV­obmann stv.

Richard Wasle

r.wasle@tsn.at

LV­Geschäftsführer Roland Mair roland.mair@ blasmusikverband-tirol.at Roland Mair roland.mair@ blasmusikverband-tirol.at

LV­Jugendreferent Wolfram Rosenberger wolfram.rosenberger@magibk.at

LV­Jugendreferent Wolfram Rosenberger wolfram.rosenberger@magibk.at Wolfram Rosenberger wolfram.rosenberger@magibk.at

LV­Jugendreferent stv. Martin Rabl m.rabl@lms.tsn.at Martin Rabl m.rabl@lms.tsn.at

Landeskapellmeister Hermann Pallhuber hermann.pallhuber@chello.at

Landeskapellmeister Hermann Pallhuber hermann.pallhuber@chello.at

Landeskapellmeister stv. Werner Mayr w.mayr@tsn.at

Landeskapellmeister stv. Werner Mayr w.mayr@tsn.at

Landeskapellmeister stv. Rudi Pascher r_pascher@hotmail.com

Landeskapellmeister stv. Rudi Pascher r_pascher@hotmail.com

LV­Finanzreferent Markus Schlenck markus.schlenck@rlb-tirol.at

LV­Finanzreferent Markus Schlenck markus.schlenck@rlb-tirol.at

LV­schriftführer, EDV­ref. Hannes Schuster info@zillertal-online.at

LV­schriftführer, EDV­ref. Hannes Schuster info@zillertal-online.at

LV­Medienreferent, BiT­red. Josef Wetzinger j.wetzinger@aon.at

LV­Medienreferent, BiT­red. Josef Wetzinger j.wetzinger@aon.at

LV­stabführer Gerald Embacher g.embacher@tirol.gv.at

LV­stabführer Gerald Embacher g.embacher@tirol.gv.at Gerald Embacher g.embacher@tirol.gv.at

Christian Zoller

c.zoller@tsn.atGerald Embacher g.embacher@tirol.gv.at Christian Zoller LV­stabführer stv. Beirat Hannes Apfolterer Beirat

LV­stabführer stv.

Beirat Hannes Apfolterer

Hannes Apfolterer

Beirat LV­stabführer stv. Beirat Hannes Apfolterer Klaus Köck Beirat Helmut Schmid Wusstest Du schon,

Klaus Köck

Beirat Helmut Schmid

Helmut Schmid

Wusstest Du schon, dass …

• im Blasmusikverband Tirol in 19 Musik-

bezirken 302 Musikkapellen vertreten sind – außerdem haben wir eine Partner- kapelle in Dreizehnlinden/Brasilien

• es somit mehr Musikkapellen als Ge- meinden in Tirol gibt

• der Blasmusikverband Tirol Mitglied im Österreichischen Blasmusikverband (ÖBV) und im internationalen Musikbund (CISM) ist

• im Mitgliederverwaltungsprogramm

15.638 aktive Mitglieder erfasst sind

• der Blasmusikverband Tirol 8.443 Mit- glieder bis zum 30. Lebensjahr (davon 4.273 weiblich, das sind um 103 mehr als männliche) und 6.911 Mitglieder ab dem 31. Lebensjahr (davon 681 weib- lich) zählt

• zurzeit 8.250 in Ausbildung stehen (Musikschule, Privatunterricht und Kon- servatorium), davon sind bereits 4.050 Musikantinnen und Musikanten aktive Mitglieder einer Musikkapelle

• im abgelaufenen Musikjahr in den Ka- tegorien „Junior“ 67, in „Bronze“ 911, in „Silber“ 393 und in „Gold“ 91 Jung- musikerleistungsprüfungen abgelegt wurden

• im abgelaufenen Musikjahr 37 Musiker­ leistungsabzeichen in „Bronze“, 31 in „Sil- ber“ und 11 in „Gold“ erworben wurden

• im Jahr 2010 zehn neue Kapellmeister ihr Abschlussdiplom im BVT erhielten

• im Jahr 2010 dreizehn Jugendreferenten die Ausbildung zum Dipl.- Jugendreferen- ten erfolgreich abgeschlossen haben

• unsere Musikkapellen durchschnittlich 69 Proben im Jahr abhalten (Gesamt- und Teilproben)

• unsere Musikkapellen durchschnittlich 41-mal im Jahr ausrücken

• 8 Musikbezirke und 220 Musikkapellen eine eigene Homepage betreiben

• die Tiroler Musikkapellen 5,8 Millionen Euro in einem Jahr selbst erwirtschaften

• im heurigen Jahr fünf Marschbewertun-

gen und fünf Konzertwertungsspiele so- wie ein Landeswertungsspiel abgehalten wurden

• alle fünf Jahre ein Landeskonzertwer- tungsspiel und alle 10 Jahre ein Landes- musikfest vom BVT veranstaltet wird

• ca. 1.500 E­Mails und 11.000 Postaus- sendungen im Jahr vom Landesverbands- büro an die Kapellen verschickt werden und dass ca. 4.500 E-Mails im Jahr im Verbandsbüro eintreffen

• die Verbandszeitschrift „Blasmusik in Ti- rol“ (kurz BiT) das offizielle Mitteilungs- blatt des BVT ist und viermal jährlich mit vielen lesenswerten Artikeln erscheint. (Kommentare, Veranstaltungsberichte, Interviews, Beiträge aus den Musikbe- zirken bzw. Musikkapellen und vieles mehr)

• viele interessante Informationen und Neuigkeiten aus dem Verbandsleben auf unserer neu gestalteten Homepage www. blasmusikverband-tirol.at abrufbar sind

akTuELLEs | Ehrenamtlichkeit

akTuELLEs | Ehrenamtlichkeit Unter den schmucken Hüten und blitzenden Instrumenten der tausenden Tiroler Blasmusikanten

Unter den schmucken Hüten und blitzenden Instrumenten der tausenden Tiroler Blasmusikanten verbirgt sich unschätzbares ehrenamtliches Engagement.

Foto: MK Telfes i. St.

2011 Jahr der Freiwilligentätigkeit

Landeshauptmann und BVT-Präsident Günther Platter:

„Was Ehrenamtliche leisten, könnte das Land unmöglich ersetzen.“

D as ehrenamtliche Engagement vie- ler ist die Voraussetzung dafür, dass in unserem Land so vieles reibungs-

los funktioniert und dass es so selten echte Krisen gibt“, sagt LH Günther Platter, der sich als Landeshauptmann an die Spitze von Vereinen und Verbänden stellt, wo unzählbar viel Freiwilligentätigkeit geleistet wird. Bei Vereinsfesten und den jährlichen Tagen des Ehrenamtes werden jene vor den Vorhang geholt, die sonst im Hintergrund wichtige Arbeit leisten. Heuer zeichnete Platter von Mitte September bis Mitte November in zehn Veranstaltungen 862 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer in ganz Tirol für ihr En- gagement aus. Die Europäische Union hat das Jahr 2011 zum „Europäischen Jahr der Freiwilligentä- tigkeit“ ausgerufen. Den Wert der Freiwilli- gentätigkeit hat das Land Tirol schon lange

16 BiT | Dezember

erkannt. „Es ist eine gute Tiroler Tradition, dass man einander hilft, wann und wo immer das nötig ist. Dieses Engagement zeigt sich besonders in Krisen oder Katastrophenfällen. Da können wir uns immer auf einander ver- lassen. Viele andere Länder beneiden uns um die selbstverständliche Bereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger, in den zahllosen Vereinen für das Gemeinwohl, den Schutz, die Kultur und Tradition unserer Heimat eh- renamtlich zu arbeiten. Die dabei erbrachten Leistungen gehen volkswirtschaftlich gese- hen in die Milliarden. Ideell betrachtet sind sie einfach unbezahlbar“, ist der Landes- hauptmann und Blasmusikpräsident stolz auf die unzähligen Freiwilligen im Land. Eine gar nicht erfassbare Zahl von Men- schen engagiert sich unentgeltlich, ob im Sicherheitsbereich, im Sozial- und Gesund- heitswesen, in der Kirche, in der Traditions-

pflege, in der Jugendarbeit oder eben, wie die Tausenden Musikanten im Land, in der Kul- tur. Sie arbeiten in den 8.500 Tiroler Vereinen oder als Einzelpersonen. Studien gehen davon aus, dass die Frei- willigenarbeit fünf bis sieben Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Umgelegt auf Tirol würde das allein für unserer Bun- desland einen Wert der Freiwilligenarbeit von 1,6 Milliarden Euro ergeben. „Was Eh- renamtliche leisten, könnte das Land un- möglich ersetzen“, zollt LH Günther Platter der Freiwilligenarbeit höchste Anerken- nung. Ehrenamtliche sind wesentliche Ge- stalter des Lebensumfeldes und durch ihre Werthaltungen Vorbild für andere, gerade für Jugendliche. Der von der UN beschlossene Internatio- nale Tag des Ehrenamtes wird seit 1986 jähr- lich am 5. Dezember begangen. (TL/u.st.) n

In einer gemütlichen Stube geht es an die Tagesordnung. Fotos: Archiv Landesverband Wissenswertes bei der

In einer gemütlichen Stube geht es an die Tagesordnung.

Fotos: Archiv Landesverband

Wissenswertes bei der Obleutetagung 2010

strass – Der BVT lud am 11. September 2010 die Bezirksobleute zur nun alljährlich stattfindenden Arbeitstagung in das Cafe Zillertal nach Strass. Eine Reihe interessanter Tagesordnungspunkte wurde abgearbeitet. Wichtige Informationen sowie eine Vielzahl anregender Fragen prägten die Tagung. Einen der Schwerpunkte bildete die neue Homepage unseres Landesverbandes. EDV- Referent Hannes Schuster gewährte anhand eines von ihm ausgearbeiteten Behelfs für die Bezirke Einblick in die Möglichkeiten, Veranstaltungen und Projekte selbst ins Netz zu stellen und zu warten. Zudem wurde auf die Bedienerfreundlichkeit unserer neuen Homepage hingewiesen. Weiters wurde über eine höhere Deckung und Ausweitung der Haftpflichtversiche- rung berichtet. Eine Vereinfachung gibt es zukünftig auch bei der Funktionärsversiche- rung. Breiten Raum nahm das Thema Subventi- onen ein. An einigen Beispielen wurde dieses Problem vom LV-Obmann Stellvertreter

Beispielen wurde dieses Problem vom LV-Obmann Stellvertreter Landesobmann Siegfried Knapp begrüßt die 19

Landesobmann Siegfried Knapp begrüßt die 19 Bezirksobmänner.

Richard Wasle und Geschäftsführer Roland Mair behandelt.

Siegfried Knapp

n

Bezirksobleutetagung | akTuELLEs

Konzerte T 05242 / 62 708 E info@hacklmusic.com W www.hacklmusic.com Studio Komposition Unterricht Verleih
Konzerte T 05242 / 62 708 E info@hacklmusic.com W www.hacklmusic.com Studio Komposition Unterricht Verleih
Konzerte T 05242 / 62 708 E info@hacklmusic.com W www.hacklmusic.com Studio Komposition Unterricht Verleih
Konzerte
T
05242 / 62 708
E
info@hacklmusic.com
W
www.hacklmusic.com
Studio
Komposition
Unterricht
Verleih
Generalvertrieb
Verkauf
Reparatur
Eigenbau

akTuELLEs | Geburtstagsgratulationen

Herbert Ebenbichler 75 Jahre

| Geburtstagsgratulationen Herbert Ebenbichler 75 Jahre Ein Kenner und Könner der Tiroler und internationalen

Ein Kenner und Könner der Tiroler und internationalen Blasmusik

K aum zu glauben, doch wahr: Herbert Ebenbichler, uns allen im Bewusst- sein als hochaktiver Musiker und

Funktionär, hat im Oktober dieses Jahres sei- nen 75. Geburtstag gefeiert.

Unser Ehrenobmann ist nach wie vor ein sehr aktives Mitglied seiner Speckbacher und

zeigt am Geschehen in „seinem“ Verband re- ges Interesse. Bis März dieses Jahres hat er ja ebenso hingebungsvoll wie tatkräftig das Ge- schehen in der Blasmusikszene Tirols mitge- staltet, sich einen Namen als „der Obmann“ gemacht. Die Musik spielt in seinem Leben eine große Rolle, ist ihm „Lebenselexier“, zu Zeiten, als er noch in seinem Beruf das Recht pflegte ebenso wie heute, da er sich singend wie spielend ausschließlich der Mu- sik widmen kann. Bewundernswert ist für uns alle seine Vielseitigkeit, seine jugend- lich anmutende Begeisterung für Verände- rungen und das stete Streben nach Erneue- rung. So hat er der Blasmusik immer wieder Impulse geschenkt, die ihm nicht nur als eifrigem Funktionär, sondern viel mehr als Fachmann und Visionär Hochachtung ein- gebracht haben.

als Fachmann und Visionär Hochachtung ein- gebracht haben. Nach über 55 Jahren immer noch ein begeisterter

Nach über 55 Jahren immer noch ein begeisterter Speckbacher

Fotos: Innsbrucker Promenadenkonzerte

Aus diesem Bewusstsein heraus gratulieren wir, der Blasmusikverband Tirol, respektvoll unserem Herbert Ebenbichler und wünschen ihm noch viele Jahre in Gesundheit.

n

Herbert Eberl – ein unermüdlicher Pionier der Blasmusik wird 70

Zahlreiche Gratulanten aus Blasmusik und Politik würdigten den Jubilar anlässlich seiner Geburtstagsfeier. Fotos:
Zahlreiche Gratulanten aus Blasmusik und Politik würdigten den
Jubilar anlässlich seiner Geburtstagsfeier.
Fotos: Bezirksblätter Stubai/Wipptal
Herbert Eberl dirigiert
seine MK Schönberg,
die er 15 Jahre lang als
Kapellmeister anführte

Seinen Musikverlag und sein Tonstudio stubai führt er seit 1989. Musik aus Tirol stellt den Schwerpunkt des Verlagsprogrammes dar, allerdings haben sich inzwischen auch internationale Komponisten in das Verzeich- nis eingetragen. Ca. 4000 Werke von rund 160 Komponisten wurden aufgelegt.

Herbert Eberl ist bis heute unermüdlich tätig, er schreibt oft im Morgengrauen Noten aus Handschriften, arbeitet an neuen Werk- ausgaben. Die Musik trägt sein Leben mit. Am 24. Oktober gratulierten ihm die Mu- sikkapelle Schönberg und der Musikbezirk Wipptal Stubai, deren Ehrenkapellmeister er ist. Auch der Blasmusikverband Tirol stellt sich als Gratulant ein, wünscht alles Gute, verbunden mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit zum Wohle der Blas- musik in Tirol.

n

H erbert Eberl, heute Musikverleger für viele Tiroler Komponisten, hat sich schon sehr früh mit dieser

Materie beschäftigt. Als Musikant begann der bei der Musikkapelle Aldrans 1955, 1960 wurde er Mitglied der Militärmusik Tirol,

bis 1974. Besondere Verdienste erwarb sich als Kapellmeister, wobei mit pädagogischem Gespür und

hoher Motivation seine Kapellen

zu Höchstleistungen führte. Ei

nige Jahre in Sellrain, dann über viele Jahre führte er den Takt- stock in Schönberg. Mit seinen „Europabrücklern“ hat er große Erfolge erzielt. In Mieders im Stubaital wohnhaft, stellte er sich auch der Bezirksarbeit zur Verfügung. Zunächst arbeitete er im Bezirksjugendreferat, brachte da die ersten Generationen von Musi- kanten zur Ablegung des Leistungsabzeichens. Durch 12 Jahre war er dann Bezirkskapell- meister im MB Wipptal Stubai und hat auch in dieser Funktion seine Motivationsfähigkeit eingebracht.

18 BiT | Dezember

Martin Knapp,

Michael Wurzer, Andreas

Verena Trockenbacher,

l. n. r.: Reheis,

v.

Sabrina

Foto: Clarisonus

Oblasser mit der Goldenen Dohle

Andreas

Foto: Intermusica

der Preisverleihung.

bei

Tiroler Sieger | akTuELLEs

Fat Lips Foto: Fat Lips Rainer
Fat Lips
Foto: Fat Lips
Rainer
Tiroler Sieger | akTuELLEs Fat Lips Foto: Fat Lips Rainer Tiroler Sieger Clarisonus gewinnt den ersten

Tiroler Sieger

Clarisonus gewinnt den ersten internationalen Wettbewerb „ClariArts“

hartberg – Clarisonus, das junge, renom- mierte Tiroler Klarinettenquintett, nahm am 3. und 4. September 2010 beim Klarinette- nensemble-Wettbewerb „ClariArts“ im Zuge des Klarinettenfestivals „ClariArte“ in Hart- berg/Steiermark teil. Vierzig Teilnehmer, unter anderem aus Slowenien, Deutschland, Spanien und Ja- pan, nahmen am Festival teil. Darunter stell- ten sich drei Klarinettenquartette und Cla- risonus als Quintett dem Wettbewerb. Nach zwei gelungenen Wettbewerbsrunden konn- ten Andreas Knapp, Sabrina Reheis, Martin Rainer, Verena Trockenbacher und Michael Wurzer mit ihrem Gesamtprogramm über- zeugen. Vor allem die Eigenkompositionen von Martin Rainer und Andreas Knapp, sowie die Eigenarrangements des Ensembles be- eindruckten die hochkarätige Jury, bestehend aus Prof. Dir. Josef Pöttler, Cynthia Liao und Wolfgang Meyer (D).

Fat Lips begeistern in Passau

Passau – Alle zwei Jahre findet in Passau ein internationaler Wettbewerb für Blechbläse-

rensembles statt. Vom 5. bis zum 7. Novem- ber spielten wieder internationale Ensembles um die begehrten Preise in der Kategorie „Amateure“ und „Professionals“. Dieses Jahr nahm auch das Tubaquartett „Fat Lips Tu- bas“ in der Kategorie „Professionals“ teil. Das Tiroler Ensemble konnte sich erfolgreich für das Finale qualifizieren und erspielte sich ei- nen Förderpreis der Stadt Passau. Den ersten Preis teilten sich zwei ungarische Profien- sembles – das Corpus Trombone Quartett und „In Medias Brass“. Der dritte Preis ging an das bekannte amerikanische Quintett „Axiom Brass“. Die „Fat Lips Tubas“, die es als einziges österreichisches Ensemble in die Finalrunde geschafft haben, ruhen sich nicht auf ihrem Erfolg aus. Das Ensemble bereitet sich mo- mentan auf seine dritte CD-Aufnahme vor. Weiters stehen für die nächste Zeit weitere Wettbewerbe, wie die „International Tuba and Euphonium Conference“ in Linz, auf dem Programm. Mehr über „Fat Lips“ auf der Website: http://www.fatlips.at

Goldene Dohle für Andreas Oblasser

Birkfeld – Der Osttiroler Posaunist siegte bei INTERMUSICA 2010. Im Oktober fand

die Intermusica, ein internationaler So- listenwettbewerb in Birkfeld in der Steier- mark, statt. Insgesamt 35 Teilnehmer/innen aus aller Herren Länder zeigten Qualität auf höchstem Niveau. Der Sieg und damit die „Goldene Dohle“ ging an den Osttiroler Po- saunisten Andreas Oblasser, 26, Mitglied der Musikkapelle St. Johann im Walde. Er konn- te im Finale gegen vier KonkurrentInnen mit seiner Interpretation des Pflichtstücks, dem Konzert für Posaune und Orchester von Launy Grøndahl, die internationale Jury überzeugen. Der Tiroler studiert seit Herbst 2004 Or- chesterinstrument Posaune und seit 2006 IGP Posaune bei o. Univ.Prof. Carsten Svanberg an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Von Dezem- ber 2007 bis November 2009 war Andreas Oblasser Akademist bei den Münchner Philharmonikern. Orchestererfahrung konnte er auch beim Münchner Rundfunk- orchester, beim European Philharmonic Orchestra, bei der Jungen Philharmonie Wien sowie bei “recreation“ (Großes Or- chester Graz) sammeln. Unter anderem ist er Mitglied des Posaunenquartetts „110-T- Bones“, des Tuba-Quartetts FAT LIPS sowie der Austrian Brass Band. n

Rudolf Tutz erprobt in seiner Werkstatt eine Klarinette. Fotos: Stadtarchiv
Rudolf Tutz erprobt in seiner Werkstatt
eine Klarinette.
Fotos: Stadtarchiv

„Ein Instrument muss den Klang einer Blumenwiese haben“, sagt Tutz, dessen Instru- mente von Solisten und Orchestern in aller Welt geschätzt sind. Sein Name ist mit der hi- storischen Aufführungspraxis Alter Musik auf das engste verbunden, seine profunde Fach- kenntnis, sein Forschungsdrang und seine innovativen Lösungen im Instrumentenbau finden in Musikerkreisen und bei führenden Wissenschaftern weltweit Beachtung.

Die Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmu- seum in der Innsbrucker Badgasse 2 ist bei freiem Eintritt bis 14. Jänner Montag bis Frei- tag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Im Rahmenprogramm werden Führungen angeboten. Franz Gratl, Musikkustos des Ti- roler Landesmuseums, berichtet im Begleit- heft über den Blasinstrumentenbau in Inns- bruck und die Werkstatt Tutz. n

akTuELLEs | Blasinstrumentenausstellung

Rudolf Tutz, der Klangmeister

| Blasinstrumentenausstellung Rudolf Tutz, der Klangmeister Von der prunkvollen Brezentrompete gibt es weltweit nur drei

Von der prunkvollen Brezentrompete gibt es weltweit nur drei Exemplare. Rechts ein Nach- bau von Rudolf Tutz. Oben ein Basschalumeal.

D as Innsbrucker Stadtarchiv/Stadt- museum zeigt in Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen zum

70. Geburtstag des Innsbrucker Pioniers und Spezialisten für Instrumentenbau, Prof. Ru- dolf Tutz, die Ausstellung „Rudolf Tutz, der Klangmeister“. Die Schau vermittelt einen Einblick in das Wirken der Instrumenten- bauer-Dynastie Tutz, erlaubt einen Blick in die Werkstatt und zeigt historische und mo- derne Holz- und Blechblasinstrumente, die zum Teil auch angegriffen und gespielt wer- den können.

Frisch. Aus der Natur. Zillertal Bier. Quellfrisch! www.zillertal-bier.at
Frisch. Aus der Natur.
Zillertal Bier. Quellfrisch!
www.zillertal-bier.at

20 BiT | Dezember

Euregio | BEZahLTE anZEiGE

Ernst Hutter stellt seine neue CD „Lebensfreude“ vor – Ensemble eröffnet Euregio Festival 2011

Bei der Vorstellung der neuen CD „Lebensfreude“ in Nesselwang von links Bürgermeister Franz Erhart, Ernst
Bei der Vorstellung der neuen CD „Lebensfreude“ in Nesselwang
von links Bürgermeister Franz Erhart, Ernst und Uschi Hutter, sowie
Euregio-Projektleiter Simon Gehring.

E inen schöneren Start für unser Eu- regio Musikfestival im Jahr 2011 – als ein Konzert mit den original

Egerländer Musikanten – können wir uns gar nicht vorstellen“, so begeistert klang Euregio-Projektleiter Simon Gehring bei der Vorstellung der neuen Egerländer-CD jüngst in Nesselwang. Dieses Konzert wird am Sonntag, den 9. Januar 2011, um 15 Uhr in der Kemptener bigBOX stattfinden. Kein geringerer als der Chef der Egerländer, Ernst Hutter, kam mit seiner Frau Uschi nach Nesselwang, um zusammen mit den Euregio-Vertretern die neue CD „Lebens- freude“ vorzustellen. Dass das Ensemble eng mit der Euregio verbunden ist, zeigt alleine schon die Tat- sache, dass auf der neuen CD „Lebens- freude“ auch der 2009 exklusiv kompo- nierte „Euregio-Walzer“, der aus der Feder von Ernst Hutter stammt, zu finden ist. Als Vorgeschmack auf das Konzert in Kemp- ten stellte Hutter den neuen Tonträger mit Tonbeispielen vor. Es ist unumstritten, dass die Egerländer Musikanten zu den Hochkarätern der Blas- musikszene gehören und weltweit gefragte Musiker sind. Die Präsentation fand aus einem guten Grund in Nesselwang statt, denn die Markt- gemeinde ist 2011 Schauplatz der 12. Eu- ropäischen Meisterschaften der böhmisch-

der 12. Eu- ropäischen Meisterschaften der böhmisch- von links: Euregio-Projekt- leiter Simon Gehring, Mo-

von links: Euregio-Projekt- leiter Simon Gehring, Mo- derator Rudi Gamper aus Südtirol und Kapellmeister Günther Klausner aus Wattens/Tirol Fotos: Euregio

Günther Klausner aus Wattens/Tirol Fotos: Euregio mährischen Blasmusik (2. bis 5. Juni), verbunden mit

mährischen Blasmusik (2. bis 5. Juni), verbunden mit Wertungsspielen und einer „Böhmischen Musikanten-Nacht“. „Wir freuen uns riesig, dass dieses Großereignis bei uns stattfindet“, betonte Bürgermeister Franz Erhart. anmeldungen zur EM bis spätestens 25. Februar 2011 unter: www.euregio-festival. de oder per E-Mail: euregio@azv.de

Rudi Gamper – „Die Stimme Südtirols“ im Allgäu

M it dem herausragenden Tiroler

Blasorchester, der Swarovski

Musik Wattens, fand ein Benefiz-

Gala-Konzert in Immenstädter Hofgarten

aus Anlass des 650-jäh- rigen Stadtjubiläums

statt. Dieses Konzert war ein Geschenk der Euregio via salina an Immenstadt als Zeichen der Verbundenheit zur Region. Dieses Kon- zert wurde durch den bekannten Südtiroler Modertor Rudi Gam- per in fachmännischer

Weise moderiert. Ab 1966 wer er Radio- und TV- Sprecher und ab 1998 Inten- dant des RAI-Senders Bozen. Zu dem war er Moderator bei Sendungen von ORF, SF und

vor allem im ZDF. Seit 2006 in Gamper in Pension, aber seit 2009 Prä- sident der Rundfunkanstalt Südtirol RAS, die für die Ausstrahlung von Fernsehsen- dungen aus dem deutschen Kulturraum für Südtirol verantwortlich. Er wird als „Die Stimme Südtirols“ bezeichnet, freute sich Organisator Simon Gehring beim Zusam- mentreffen, das zugleich der Geburtstag des Moderators war.

Termine 2011:

so., 9. Jänner 2011:

konzert „Lebensfreude“ Die original Egerländer Musikanten, 15.00 uhr Kempten bigBOX, unter der Leitung von Ernst Hutter

Fr., 28. Jänner 2011:

Eröffnung/neujahrsgalakonzert, Dietmannsried, 20.00 uhr mit dem Polizeiorchester Bayern,

so., 30. Jänner 2011:

Benefiz­kirchen­konzert, 16.00 uhr mit der Brass Band Oberschwaben- Allgäu, Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist Oberstdorf

samstag, 26. März 2011:

internationale Militär­Musikparade, 14.30 uhr BigBox Kempten

MiTTEiLunGEn | LV-Obmann

Sitzung des erweiterten Landesverbandsvorstandes

Am samstag, dem 5. Feber 2011, findet im Tiroler Bildungsinstitut Grillhof in Innsbruck/Vill eine Sitzung des erweiterten LV-Vorstandes statt.

Beginn: 9:00 uhr, Ende: 13:00 uhr

Im Anschluss an die Sitzung sind die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Der erweiterte Vorstand setzt sich aus dem LV-Vorstand, den Mitgliedern des Musikbeirates und je vier Mitgliedern aus den Bezirksverbänden (Obmann, Kapellmeister, Jugendreferent, Stabführer – bei Verhinderung aus Vertretern dieser Funktionäre) zusammen.

Die Tagesordnung für das Plenum und die arbeitkreise wird im Jänner zugesandt.

Für den LV-Vorstand:

Siegfried Knapp, LV-Obmann

LH Günther Platter, LV-Präsident

Terminaviso 20. März 2011: Generalversammlung des BVT in Absam 1. oktober 2011: Landesbewerb „Musik in Bewegung“ in Schwaz

RAUMAKUSTIK

))) Planung ))) Beratung ))) Montage

® Foto: Konzertsaal Altheim (OÖ)
®
Foto: Konzertsaal Altheim (OÖ)

Of

FOX HOLZ GesmbH Molkereiweg 3 4912 Neuhofen i. I. AUSTRIA Tel.: +43 (0) 7752 70 222-0 | office@fox.at | www.fox.at

22 BiT | Dezember

Siegfried Knapp Rückblick LV-Obmann | MiTTEiLunGEn Verbreitung der Verbandszeitung Liebe Tiroler Musikant/innen, ihr

Siegfried Knapp

Rückblick

LV-Obmann | MiTTEiLunGEn

Verbreitung der Verbandszeitung

Liebe Tiroler Musikant/innen, ihr habt alle die 4. Ausgabe des Jahrgangs 2010 unserer Ver- bandszeitung „Blasmusik in Tirol“ erhalten. Wir haben uns zu diesem einmaligen Versuch entschlossen, um Rückmeldungen von euch zu erhalten (siehe Fragebogen). Wenn es die finan- zielle Situation erlaubt und die Akzeptanz laut eingehender Fragebögen entsprechend hoch ist, denken wir in Zukunft an eine Zusendung der BiT an alle Mitglieder. Ich möchte an dieser Stelle auch besonders auf die neue Homepage des Blasmusikverbandes Tirol (www.blasmusik- verband-tirol.at) hinweisen. Die BiT ist auch auf der Homepage abrufbar.

Zum Ende des Musikjahres

Ein Musikjahr mit vielen Höhepunkten in den einzelnen Musikkapellen, auf Bezirks- und Landesebene geht dem Ende zu. Die Gene- ralversammlungen, in denen die erbrachten Leistungen im Vereinsjahr noch einmal in Er- innerung gerufen, Musikant/innen und Funk- tionär/innen für ihren Einsatz bedankt und geehrt werden, stehen an. Den neu gewählten Funktionär/innen sowie den neu eintretenden Musikant/innen wünschen wir viel Freude, Einsatz und Durchhaltevermögen. Großer Dank gebührt allen Musikkapellen und Bezirken, die durch besondere Initiativen und Projekte zur Qualitätssteigerung und -si- cherung der Blasmusik in Tirol ihren Beitrag geleistet haben. Viele Musikkapellen pflegen freundschaft- liche Kontakte in benachbarten Bundesländern oder im Ausland. Musikkapellen sind bei Wett- bewerben außerhalb Tirols angetreten und ha- ben unser Bundesland hervorragend vertreten. Auch dafür großen Dank und Gratulation. Für das kommende Musikjahr 2011 laufen ja schon die Vorbereitungen. Ich wünsche al- len gutes Gelingen der geplanten Vorhaben sowie großen musikalischen Erfolg!

Aus der Verbandsarbeit

Das abgelaufene Verbandsjahr hat viele Hö- hepunkte gebracht. Ich möchte mich bei allen

Vorstandsmitgliedern und beim Verbandsbü- ro für den immensen Arbeitsaufwand herzlich bedanken. Es ist auch immer unser Bestreben, zu besonderen Anlässen Vertreter des BVT zu entsenden. Deshalb ein Dank auch an die Vorstandsmitglieder für die Verbundenheit mit den Kapellen und Musikbezirken.

Ich möchte einige Highlights Revue passieren lassen:

• Von den Ausscheidungen in den Bezirken über den Landesbewerb bis hin zum Bundeswettbe- werb haben Musikant/innen beim Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ ausgezeichnete Leistungen erbracht und den hohen Stellenwert der Blasmusik in Tirol dokumentiert.

• Überzeugende Leistungen bot auch der MB Telfs beim österreichischen Blasmusikfest in Wien in der Marschwertung. Noch einmal Gratulation des Verbandes. Übrigens: Für den 1. Oktober 2011 ist der erste Landesbe- werb „Musik in Bewegung“ in Schwaz gep- lant. Die Vorbereitungen laufen bereits.

• Die alljährlich durchgeführte „Bläserwoche“ im Grillhof gehört zu den nicht mehr weg- zudenkenden Projekten im Veranstaltungs- kalender des BVT.

• „Blasmusik in Gottes Dienst“ nennt sich eine kirchenmusikalische Handreichung, erarbeitet vom Ref. 6 des Musikbeirates, die allen Kapellmeistern, Obleuten und Jugend- referenten sowie den Pfarren übermittelt worden ist. Diese Ausarbeitung behandelt das Thema Kirchenmusik und Blasmusik als Teil der Liturgie. • Den Höhepunkt bildete wohl das Landes- wertungsspiel im Congress Innsbruck, das zu einem großartigen Fest der Blasmusik wurde. Besonders den teilnehmenden Ka- pellen gebühren für die hervorragenden Leistungen großer Dank und besondere An- erkennung, frei nach dem Motto „Jeder, der mitmacht, ist ein Sieger“! • Großes Echo sowie hervorragende Leis­ tungen erbrachte auch der parallel zum Landeswertungsspiel durchgeführte Diri- gentenwettbewerb. • Ein besonderer Gruß in der Blasmusikfamilie gilt der neu gegründeten Bundesmusikka- pelle Ramsau i. Z., die am 5. September 2010 ihr Gründungsfest gefeiert hat. Herzlich will- kommen im Blasmusikverband Tirol! n Euer LV-Obmann Siegfried Knapp siegfried.knapp@blasmusikverband-tirol.at

Herz der Alpen www.ledernagele.at Jutta Nagele Tel.: 0664.9469807 Ranzenstickerei
Herz der Alpen
www.ledernagele.at
Jutta Nagele
Tel.: 0664.9469807
Ranzenstickerei

MiTTEiLunGEn | LV-Kapellmeister

MiTTEiLunGEn | LV-Kapellmeister Hermann Pallhuber Aktuelles und Vorausschau 2011 Sehr geehrter Kapellmeister! Sehr

Hermann Pallhuber

Aktuelles und Vorausschau 2011

Sehr geehrter Kapellmeister! Sehr geehrter Obmann! Liebe Musikantin und lieber Musikant!

I ch hoffe, das Jahr 2010 ist für dich glück- lich verlaufen und du kannst auf eine er- eignisreiche Zeit mit deiner Musikkapelle

zurückblicken. In unserem Jahr des Landeswertungsspiels haben die teilnehmenden Musikkapellen im Land ein besonders prominentes Ziel er- reicht, nämlich vor einer internationalen Jury mit erfahrenen Blasmusikexperten ih- ren musikalischen Leistungsstand zu präsen- tieren. Ich denke, es war in vieler Hinsicht für alle erfolgreich und wir konnten gemein- sam wichtige Erlebnisse und Erfahrungen für die Zukunft gewinnen. Mich jedenfalls hat das Wochenende um den 10. Oktober außerordentlich gefreut und ich habe die gesamte Veranstaltung als bereichernd für unser Blasmusikleben in Tirol empfunden. Die positive Stimmung und die Freude über die Konzertauftritte haben sich offensicht- lich auf alle übertragen und haben diesen Tag wohl einzigartig werden lassen. Es war beeindruckend! Auch wenn sich mancher den einen oder anderen Punkt mehr im Ergebnis der Jury erhofft hätte, ist doch zu bemerken, wie hoch der Leistungsstand aller teilnehmenden Mu- sikkapellen war, zumal die Kapellen, die be- reit sind, sich einer Wertung zu stellen, und sich dafür aufwändig vorbereiten, für mich zu den „Spitzenkapellen“ des Landes zählen – unhabhängig vom Punkteergebnis. Das erreichte Punktespektrum der Bewer- tungen deckte sich beim heurigen Landes- wertungsspiel mit den Ergebnissen unserer Bezirkswertungen. Bezirks- und Landeswer- tungen sind somit auch bei wechselnden Ju- rymitgliedern kompatibel. Ich bin froh, dass sich damit nun die vor einigen Jahren einge-

24 BiT | Dezember

führte Marke mit 85 Punkten für eine sehr gute Leistung allgemein durchgesetzt hat, auch gut verstanden wurde und nun auch von den Teilnehmern und Juroren akzeptiert ist. Der erste Tiroler Dirigentenwettbewerb „Con brio“ hat ebenso seine Feuertaufe aus unserer Sicht gut bestanden und brachte ein wenig „Internationalität“ auf die Bühne des Congress Innsbruck, was meiner Meinung nach nicht schadet, sondern über den be- rühmtem Tellerrand hinausblicken lässt. Der Erfolg und auch das Medienecho, das dieser Wettbewerb hervorgerufen hat, kommen letztlich der ganzen Tiroler Blasmusikwelt zu gute und lassen aufhorchen, was in der Blas- musikwelt mit etwas Courage und Fantasie dann doch machbar ist. Für das kommende Jahr gibt es auch wieder einiges an Angeboten für dich, die du ganz nach deinen Interessen nützen kannst:

Das erneuerte Bildungssystem des Tiroler Blasmusikverbandes wurde bereits vor drei Jahren installiert:

Die drei Säulen der musikalischen Fortbildung im Blasmusikverband sind:

• Der Kapellmeisterlehrgang des BVT (heuer in Form einer Modulreihe als Fortbildungs- angebot)

• Der Tiroler Kapellmeistertag (immer am Samstag nach Allerheiligen)

• Die Tiroler Bläserwoche mit Orchester, Komposition und Dirigieren im Juli in der ersten Ferienwoche am Grillhof

n

Euer Landeskapellmeister Hermann Pallhuber hermann.pallhuber@chello.at

Kapellmeisterlehrgang des BVT – neue Modulreihe ab Herbst 2010

des BVT – neue Modulreihe ab Herbst 2010 In diesem Herbst hat eine neue Reihe von

In diesem Herbst hat eine neue Reihe von einzelnen Fortbildungsmodulen und Schnup- perkursen des BVT begonnen, in denen sich einerseits bereits tätige Kapellmeister neue Anregungen für ihre Arbeit holen können, und andererseits ein „Schnupperkurs“ für Kapellmeister-Aspiranten angeboten wird, wo die Teilnehmer einen ersten Einblick in die Welt des Kapellmeisterns gewinnen können. Das Echo und das interesse waren enorm:

Insgesamt nehmen 53 Teilnehmer von die- sem neuen Angebot Gebrauch. Unterrichtet wird Literatur- und Musikkunde, Dirigieren und Ensembleleitung. Außerdem steht den Teilnehmern an jedem Termin das Kursblas- orchester zur Verfügung, um die Realsituati- on vor einer Musikkapelle üben zu können. Viele bekannte Tiroler Blasmusikexperten geben ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter:

Hannes Buchegger, Peter Kostner, Wolfgang Kostner, Stefan Köhle, Florian Pranger, Florian Scharmer, Gerhard Guggenbichler, Markus Oberladstätter, Wolfgang Schnirzer und Lkpm. Hermann Pallhuber. Der erste Modultag war der 30.10.10. Wei- tere Termine sind der 4.12.10, 15.1.11, 26.2.11, 26.3.11 und der 18.6.11. Der Unterricht findet von 9-16.30 Uhr in der Städtischen Musikschule Hall statt.

Die Tiroler Bläserwoche mit der Tiroler Orchesterwoche am Grillhof (11. bis 15. Juli 2011)

Für Musiker/innen, Kapellmeister/innen und/oder Komponist/inn/en aller Alters- gruppen zwischen 16 und 96 Jahren. Diesmal mit dem Schwerpunkt GrossEs BLasorChEsTEr stargast steven Mead, Euphonium Der Virtuose gibt eine Masterclass für Tenorhorn und Euphonium

Die Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2011. Du kannst Dich zum Komponieren anmelden. Du kannst Dich zum Dirigieren anmelden. Du kannst Dich als Holzbläser, Blechbläser oder Schlagwerker zum großen Blasorchester der Bläserwoche anmelden.

Die traditionelle Bläserwoche für Einzel- und Gruppenunterricht – heuer mit dem Schwerpunkt Großes Blasorchester – fin- det wie gewohnt am Grillhof statt. Sie wird wieder in ihrer Form mit instrumen- talem Gruppen- und vor allem diesmal mit Orchesterunterricht durchgeführt. Es können Interessierte darüber hinaus auch wieder Dirigier- und Komponierunterricht nehmen. Diesmal eingeteilt in Einsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene. Dieser inter- essante Teil der Woche nennt sich TRIAN- GEL (Komponieren-Dirigieren-Orchester).

anmeldungen unter office@blasmusikverband-tirol.at

Steven Mead Foto: Privat
Steven Mead
Foto: Privat

LV-Kapellmeister | MiTTEiLunGEn

Tiroler Kapellmeistertag am Samstag, 5. November 2011

Diese groß angelegte Veranstaltung findet immer am Samstag nach Allerheiligen

statt und wird von den drei Landeskapell- meistern vorbereitet und durchgeführt. Ziel ist, unsere Tiroler Kapellmeister und ihre Stellvertreter, sowie Obleute, Jugend- referenten und alle Musikinteressierten an einem Tag

zusammenzu-

bringen, ihnen

ein informatives

und unterhalt-

sames, ab-

wechslungsrei-

ches Programm zu bieten, das keinesfalls be- lehrend, sondern anregend für die Praxis in den Tiroler Musikka- pellen sein soll.

zu bieten, das keinesfalls be- lehrend, sondern anregend für die Praxis in den Tiroler Musikka- pellen
keinesfalls be- lehrend, sondern anregend für die Praxis in den Tiroler Musikka- pellen sein soll. Dezember

MiTTEiLunGEn | LV-Geschäftsführer

MiTTEiLunGEn | LV-Geschäftsführer Roland Mair Die neugestaltete Homepage des BVT www.blasmusikverband-tirol.at •

Roland Mair

Die neugestaltete Homepage des BVT

www.blasmusikverband-tirol.at

neugestaltete Homepage des BVT www.blasmusikverband-tirol.at • aktuelle Informationen • Wissenswertes für jeden

• aktuelle Informationen

• Wissenswertes für jeden Fachbereich

• Ehrungsordnungen und ­anträge

• Subventionsanträge

• BiT online lesen

• neuer Login­Bereich für interne Angelegenheiten

• Termine, Kalender

• Bezirksverbände

• direkter Einstieg ins Mitgliederver­ waltungsprogramm

AKM-Indexanpassung der Kopfquote

Die AKM teilt mit, dass sich aufgrund der Indexklausel im Punkt 19 des bestehenden Vertrages nach drei Jahren der Index um mehr als 5 % erhöht hat. Deshalb ergeben sich ab 1. Jänner 2011 folgende neue Pauschalbeträge:

• je Einzelmitglied und Jahr € 7,01 (bisher € 6,66)

• Jugendkapellen je Einzelmitglied und Jahr € 3,52 (bisher € 3,34)

• in Gemeinden bis 500 Einwohner je Einzelmitglied und Jahr € 4,91 (bisher € 4,66)

Wir sind überzeugt davon, dass die wei- terhin geltende Anwendung der „Kopfquote“ eine insgesamt bessere finanzielle Rahmen- bedingung für unsere Mitglieder darstellt als eine komplizierte und administrativ auf- wändige Abrechnung nach Einzelveranstal- tungen.

n

Weihnachtsurlaub

Unser Verbandsbüro bleibt vom 24. Dezember 2010 bis einschließlich 9. Jänner 2011 wegen Urlaubes geschlossen. In wichtigen Verbandsangelegenheiten steht Geschäftsführer Roland Mair unter Tel.: 0650/344 78 86 zur Verfügung.

Adressen

Aufgrund unvollständiger Adressen- eingaben im Mitgliederverwaltungs- programm konnte das vorliegende Mitteilungsblatt des Blasmusikverban- des Tirol „Blasmusik in Tirol“ an 784 Mitglieder nicht ausgesandt werden!

Mit der Bitte, die falschen oder man- gelhaften Eintragungen zu korrigieren, werden die betreffenden Kapellen demnächst verständigt.

Euer LV Geschäftsführer Roland Mair roland.mair@blasmusikverband-tirol.at

26 BiT | Dezember

LV-Geschäftsführer | MiTTEiLunGEn

Terminübersicht (stand september 2010)

Für DEn oBMann/DiE oBFrau DEr kaPELLE bis spätestens 15.01.: Jahresbericht für Bezirksobmann freischalten bis spätestens 31.03.: Ehrungsanträge an Bezirksobmann bis spätestens 31.03.: Subventions- ansuchen an Bezirksobmann

Für DEn JuGEnDrEFErEnTEn/DiE JuGEnDrEFErEnTin DEr kaPELLE bis spätestens 31.10.: JMLA-Prüfungen ins Mitgliederverwaltungsprogramm eintragen

Für DEn BEZirksJuGEnDrEFErEn­ TEn/DiE BEZirksJuGEnDrEFErEnTin bis spätestens 31.10.: JMLA-Prüfungen im Mitgliederverwaltungsprogramm über- prüfen, ob eingetragen

Für DEn BEZirksoBMann bis spätestens 25.01.: Jahresbericht freischal- ten und an den Landesverband weiterleiten

31.03.: Anträge für Beihilfen zur Durch- führung von Fortbildungs-Veranstaltungen im Bezirk an den Landesverband senden 1 Monat nach Fortbildungs­Veranstal­ tung: Vorlage der Verwendungsnachwei- se für Aus- und Fortbildungsveranstal- tungen im Bezirk 15.04.: Ehrungsanträge der Musikkapel- len mit den Sammellisten an den Landes- verband senden 30.04.: Subventionsansuchen der Musik- kapellen an den Landesverband senden unmittelbar nach Terminfixierung:

Bezirksmusikfest, Marschmusikwertung, Konzertwertungen – an den Landesver- band senden

Achtung! Unterfertigte Original-Auszahlungs- belege für leistungsorientierte Jungbläserför- derung vom BO 7 Jahre aufzubewahren!

ÖBV-Auszeichnungen sind nicht termingebunden!

Anmeldungen zu Kursen und Seminaren nach den jeweiligen Ausschreibungen im Mitteilungsblatt „Blasmusik in Tirol“ mittels Anmeldeformular (siehe Home- page)

sonsTiGE TErMinE spätestens 3 Wochen vor der Veranstal­ tung: Veranstaltungsmeldung an AKM lt. AKM-Richtlinien

unmittelbar nach Änderung: Funktionär- sänderung (Obm., Kpm., JR etc.) – Erfas- sung über das Mitgliederverwaltungspro- gramm

laufend während des Jahres: Sämtliche Änderungen bei Funktionären und Mit- gliedern sind über das Mitgliederverwal- tungsprogramm zu erfassen – wichtig für den Jahresbericht (z. B. neuer Funktionär, Adresse, Telefon, E-Mail-Adresse, Kurs- besuche, Ehrungen etc.)

Ergebnisse der Konzertwertungen in den Bezirken 2010

unterinntaler Musikbund

MK Huben i. Ötztal MK Rietz stufe D MK Umhausen

84,83

stufe B MMK Brixlegg BMK Kundl stufe C BMK Brandenberg BMK Reith im Alpbachtal BMK Mariatal STMK Rattenberg-Radfeld BMK Breitenbach am Inn

Punkte

11. april 2010 in unterlangkampfen

83,58

82,50

stufe B BMK Vorderthiersee BMK Bruckhäusl STMK Wörgl stufe C BMK Hinterthiersee BMK Angerberg-Mariastein BMK Erl BMK Unterlangkampfen stufe D BMK Söll

Punkte

Punkte

79,25

85,58

80,58

Punkte

84,75

 

89,00

 

82,67

Musikbezirk Brixental

84,00

Punkte

18. april 2010 in reith bei kitzbühel

82,25

87,50

stufe B MK Hopfgarten i. Brixental

Punkte

82,25

85,33

82,83

81,75

83,58

Trad. Bergknappenmusik Jochberg 81,17

 
 

82,00

BMK Aschau b. Kirchberg MK Aurach stufe C MK Brixen i.Thale MK Itter MK Reith b. Kitzbühel MK Kirchberg i. T. MK Westendorf

80,83

Musikbezirk s t. Johann i. T. 30. Mai 2010 in st. ulrich am Pillersee

Punkte

78,75

88,25

Punkte

stufe a MK St. Jakob i. Haus stufe B Knappenmusikk. Fieberbrunn MK Oberndorf MK Waidring stufe C MK St. Ulrich am Pillersee MK Kirchdorf i. T. stufe D

Punkte

 

89,25

84,75

 

Musikbezirk silz, 17. april 2010 in Ötz

86,33

Punkte

stufe a

Punkte

83,75

87,17

MK Tumpen

82,83

83,67

86,00

stufe B

Punkte

82,08

83,50

MK Längenfeld

87,17

 

Punkte

 

MK Mötz

81,33

Musikbezirk rattenberg u. umgebung 25.april 2010 in kundl

88,83

MK Sölden

77,50

85,33

stufe C

Punkte

stufe a

Punkte

Punkte

MK Haiming

87,42

MK Strass im Zillertal

83,92

BMK St. Johann i. T.

86,33

akTuELLEs | LV-Geschäftsführer

Ergebnisse der Marschmusikbewertung in den Bezirken 2010

außerferner Musikbund 18. Juli 2010 in Weißenbach a Musikkapelle Berwang

 

Musikkapelle Hägerau Bürgerkapelle Vils

89,76

Musikkapelle Erlauf (NÖ)

86,09

87,88

 
 

Punkte

Musikkapelle Schattwald

87,64

Musikbezirk Zillertal

 

86,42

E

25.

Juli 2010 in Gerlos

B

Harmoniemusik Lechaschau Musikkapelle Nasserreith

88,90

B

Musikkapelle Heiterwang Musikkapelle Grän Musikkapelle Bichlbach Musikkapelle Holzgau Musikkapelle Pflach Bürgermusikkapelle Reutte Musikkapelle Vorderhornbach Musikkapelle Bach Musikkapelle Stockach Musikkapelle Forchach Musikkapelle Lähn Musikkapelle Elmen

91,96

88,80

Musikkapelle Stumm

87,87

90,30

Musikkapelle Finkenberg Musikkapelle Hippach

86,81

90,15

Musikbund schwaz

86,36

90,00

4. Juli 2010 in Vomp

Musikkapelle Hart i.Z.

86,36

90,00

B

Musikkapelle Ried-Kaltenbach

86,21

89,54

BMK Weer Stadtmusikkapelle Schwaz

90,15

D

88,93

88,93

Musikkapelle Fügen

86,88

88,93

BMK Terfens Knappenmusikkapelle Schwaz BMK Weerberg BMK Pill BMK Eben am Achensee BMK Wiesing

87,57

E

88,48

87,27

Musikverein Maria Neustift (OÖ)

88,30

88,33

86,66

 
 

88,33

86,51

Musikbezirk Wipptal­stubai

 

87,87

85,75

27.

Juni 2010 Gschnitz

Bundesmusikkapelle Ehenbichl Musikkapelle Lermoos

87,72

84,24

B

87,12

E

Bundesmusikkapelle Navis

87,27

C

BMK Stans

88,50

Musikkapelle Vals - St. Jodok

86,06

Musikkapelle Elbigenalp Musikkapelle Nesselwängle Musikkapelle Biberwier Musikkapelle Namlos Musikkapelle Tannheim Musikkapelle Häselgehr

90,93

Musikkapelle Schönberg Musikkapelle Obernberg

85,90

90,80

Musikbezirk Telfs

85,45

90,66

11. Juli 2010 in Pettnau

C

90,53

B

Musikkapelle Fulpmes Musikkapelle Neustift i. St.

89,59

90,53

Musikkapelle Mieming

88,33

88,66

90,26

Musikkapelle Obsteig

86,96

D

Bürgermusikkapelle Weißenbach Musikkapelle Jungholz Musikkapelle Musau Bürgermusikkapelle Ehrwald Musikkapelle Steeg Musikkapelle Stanzach

90,13

C

Musikkapelle Gries a. Br. Musikkapelle Trins Musikkapelle Ellbögen Musikkapelle Schmirn

89,29

89,86

Musikkapelle Ranggen Musikverein Zirl

89,73

89,05

89,33

87,73

88,70

88,80

D

88,35

88,40

Marktmusikkapelle Telfs

87,41

E

87,33

Musikkapelle Wildermieming

87,29

MK Matrei-Mühlbachl-Pfons Musikkapelle Telfes i. St. Musikkapelle Steinach a. Br.

87,59

D

E

87,00

Bürgermusikkapelle Höfen Musikkapelle Pinswang

92,11

Musikkapelle Hatting

90,09

85,69

91,29

Musikkapelle Inzing

89,69

Herbert Eberl erhielt am 19. September 2010 im Schloss Tirol bei Meran das Verdienstkreuz des

Herbert Eberl erhielt am 19. September 2010 im Schloss Tirol bei Meran das Verdienstkreuz des Landes Tirol aus den Händen von LH Günther Platter und LH Luis Durnwalder

Wir gratulieren zur Landesauszeichnung 2010

Verdienstkreuz des Landes Tirol

herbert Eberl

Ehrenbezirkskapellmeister des MB Wipptal-Stubai

Verdienstmedaille des Landes Tirol

DEisEr alois GraMshaMMEr karl hausEr otto Mair hans MEisTEr Josef oBErkoFLEr hermann rEiTEr stefan riEF Wolfgang WETT karl

Bundesbahn-Musikkapelle Innsbruck und MK Thaur BMK Vomp Bezirksobmann MB Rattenberg und Umgebung BMK Münster BMK Eben am Achensee MK Zams Bezirkskapellmeister MB Brixental MK Ehenbichl MK Pfaffenhofen

28 BiT | Dezember

Gerald Embacher LV-Stabführer | MiTTEiLunGEn Tiroler Musikkapelle für den Bundeswettbewerb „Musik in Bewegung“

Gerald Embacher

LV-Stabführer | MiTTEiLunGEn

Tiroler Musikkapelle für den Bundeswettbewerb „Musik in Bewegung“ gesucht!

V on Freitag, 8. Juli, bis Samstag, 9. Juli 2011, findet in Flachau und Bi- schofshofen der 3. Bundeswettbe-

werb „Musik in Bewegung“ statt. Nachdem 2007 die Musikkapelle Haiming und 2009 die Musikkapelle Oberhofen unser Bundesland vertreten haben, wird für 2011 noch eine Mu- sikkapelle aus Tirol gesucht. Der Bundeswettbewerb ist in zwei Teile geteilt. Am Freitag wird am Kunstra- senplatz in Flachau der erste Teil ausge- tragen. Dieser entspricht der Stufe „D“. Am Samstag findet im Auslauf der Schi- sprungschanze Bischofshofen der Show- wettbewerb statt. Aufzuführen ist eine Rasenshow mit einer Länge von acht bis zehn Minuten, in der die Musikstücke drei unterschiedliche Charaktere aufweisen müssen. Quartier- und Verpflegungsko- sten werden vom Veranstalter getragen. Die Buskosten trägt der Landesverband zu den üblichen Tarifen. Interessierte Kapel- len melden sich bitte bis 15. Jänner 2011 beim Landesstabführer, der auch gerne beratend zur Verfügung steht.

Landeswettbewerb „Musik in Bewegung“ 2011

Erstmals wird in Tirol 2011 eine Landes- bewertung „Musik in Bewegung“ durchge- führt. Austragungsort am 1. Oktober 2011 ist das Fußballstadion in Schwaz. Es kann in den Stufen B bis E nach dem Statut des ÖBV angetreten werden. Als Bewerter fungieren die Landesstab- führer von Salzburg, Südtirol und Vorarl- berg. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Musikbezirkes Schwaz versuchen wir für euch auch ein entsprechendes Rahmenpro- gramm zusammenzustellen, damit dieser Tag zu einem Erlebnis für alle Teilnehmer wird. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Anmeldeschluss (BVT-Hompage www. blasmusikverband-tirol.at) ist der 10.3.2011.

www. blasmusikverband-tirol.at) ist der 10.3.2011. Der Tirol-Block vor dem Schloss Schönbrunn

Der Tirol-Block vor dem Schloss Schönbrunn

Stabführerausbildung 2011

Wie in den vergangenen beiden Jahren findet auch 2011 bei entsprechender Teilnehmerzahl wieder eine Stabführerausbildung, geteilt in zwei Module, statt. Der Anfängerkurs wird ganztags am 12. März 2011, und der Fortgeschrittenen- kurs am 26. März 2011 abgehalten. Anmelde- schluss: 1. Februar 2011. Die genaue Ausschrei- bung sowie das Anmeldeformular findet ihr auf der Homepage des Landesverbandes.

Bundesmusikfest Wien 2011

Für das Jahr 2011 wurde der Musikbezirk Rattenberg mit den Musikkapellen Ratten- berg, Brixlegg und Kramsach betraut, Tirol beim Bundesmusikfest in Wien zu vertreten. Der „Tirol-Block“ tritt am Freitag, den 3. Juni um 16 Uhr am Vorplatz des Schloss Schön- brunn in der Stufe E zur Marschmusikbewer- tung an. Höhepunkt am Samstag um 15 Uhr ist der Festzug über die Ringstraße zum Wie- ner Rathaus sowie die Gesamtaufführung mit mehr als 1.000 Mitwirkenden. Wir wünschen den Musikkapellen viel Erfolg.

Neue Auflage des Buches „Musik in Bewegung“

Nach längerer Wartezeit ist die 4. Aufla- ge des Buches „Musik in Bewegung“ fertig.

Foto: Archiv BVT

Diese Ausgabe enthält viele Neuerungen und soll in Zukunft als Ausbildungsunterlage die- nen. Erhältlich ist das Buch beim Tuba-Verlag in Oberwart. Genaueres in der nächsten Aus- gabe der ÖBZ.

Landesmusikfest des VSM in Meran 2010

Beim Südtiroler Landesmusikfest in Me- ran beteiligten sich zwei Tiroler Musikka- pellen bei der Marschmusikbewertung. Wir gratulieren der Stadtmusikkapelle Allerhei- ligen, die unter der Stabführung von Ulrike Pietersteiner in der Stufe C 85,86 Punkte, und der Musikkapelle Hatting, die unter der Stabführung von Christian Zoller in der Stufe E 89,00 Punkte erreichte.

Wir wünschen allen StabführerInnen, MusikantInnen und Marketenderinnen viel Schwung für das Jahr 2011, das mit dem er- sten Landeswettbewerb in Tirol und einem Bundeswettbewerb ganz im Zeichen der „Musik in Bewegung“ steht. n

Eure Landesstabführer Gerald Embacher & Christian Zoller gerald.embacher@tirol.gv.at

MiTTEiLunGEn

MiTTEiLunGEn

| |

LV-Stabführer

Jugendreferenten

Musik in Bewe

ErsTEr LanDEsBEWErB samstag, 1. oktober 2011 Fußballstadion schwaz mit erlebnisreichem rahmenprogramm Der
ErsTEr LanDEsBEWErB
samstag, 1. oktober 2011
Fußballstadion schwaz
mit erlebnisreichem rahmenprogramm
Der Blasmusikverband Tirol und der Musikbund schwaz
laden zur ersten Landesmarschmusikbewertung ein.
Die Teilnahme ist in den Stufen B bis E möglich.
Anmeldungen über die Homepage des Landesverbandes
bis spätestens 10. März 2010.
Musik in BeweGunG

Musik in Bew

„Musik in Bewegung“ „Musik in BEWEGunG“

Musik in BeweGunG Musik in Bew „Musik in Bewegung“ „Musik in BEWEGunG“ Musik in Bewegung 3

Musik in Bewegung

30 BiT | Dezember

Jugendreferenten | MiTTEiLunGEn

Jugendreferenten | MiTTEiLunGEn Wolfram Rosenberger Musik in kleinen Gruppen Liebe Musikantinnen und Musi- kanten! Liebe

Wolfram Rosenberger

Musik in kleinen Gruppen

Liebe Musikantinnen und Musi- kanten! Liebe Jugendreferentinnen und Jugendreferenten!

Am 23. und 24. Oktober fand wieder der Bundeswettbewerb „Musik in kleinen Grup- pen“ statt. Die Teilnahme führte die fünf Tiro- ler Ensembles in den Osten Österreichs nach Tulln (NÖ). Das Landesjugendreferat – beste- hend aus den zwei Landesjugendreferenten sowie den 19 Bezirksjugendreferent/innen – freut sich über die jungen Musikant/innen, deren Mitwirkung aus Tiroler Sicht wieder hervorragende Ergebnisse erbrachte (siehe Beitrag unter Aktuelles). Der Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ ist eine sinn- und wertvolle Ergänzung zum Orchestermusi- zieren. Dieser von der österreichischen Blas- musikjugend auf Bezirks-, Landes- und Bun- desebene ausgeschriebene Wettbewerb für Ensembles wurde im Jahr 2010 mit großem Erfolg durchgeführt. Ganz besonders freut es uns, dass das Trio „MTC“ mit den Musikern Christian Spitzenstätter, Matthias Spitzenstät- ter und Thomas Wibmer den 3. Preis erspielen konnte. Das Ensemble „110-T-Bones“ aus der Steiermark, das mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde, spielte mit einer musikalischen Ver- stärkung aus Osttirol. Im kommenden Jahr findet der im Zwei- jahresrhythmus ausgeschriebene Wettbe- werb für Jugendblasorchester am 9. und 10. April 2011 statt. Nach dem sehr erfolgreichen Wettbewerb im Jahr 2009 (über 2.400 Tiroler Jugendliche haben sich in über 40 Orchestern beteiligt!) wird dieser Wettbewerb für das Jahr 2011 neu ausgeschrieben. Ein Dank im Voraus gilt den Verantwortlichen der beiden Austragungsorte. Der Musikbezirk Imst ist mit der MK Tarrenz gemeinsamer Veranstal-

Imst ist mit der MK Tarrenz gemeinsamer Veranstal- Die Landesjugendreferenten Wolfram Rosenberger und Martin

Die Landesjugendreferenten Wolfram Rosenberger und Martin Rabl

Foto: Blasmusikverband Tirol

ter (9. April 2011 in Tarrenz) und die Landes- musikschule St. Johann mit dem Musikbund St. Johann (10. April 2011). Der Blasmusik- verband und das Land Tirol übernehmen wieder die Kosten für eine Verpflegung am Veranstaltungsort, sowie einen Zuschuss für den Bus. Über zahlreiche Teilnahme aus al- len Regionen Tirols würden wir uns wieder freuen.

Diplomierter Jugendreferent/ Diplom für die Jugendarbeit

Die Österreichische Blasmusikjugend bietet eine Seminarreihe zum ausgebildeten

Jugendreferenten mit einem umfangreichen Ausbildungsprogramm im pädagogischen, künstlerischen und organisatorischen Be- reich an. Am Sonntag, dem 26. September 2010, bekamen in Wesenufer, Seminarkul- tur an der Donau, 51 Personen, davon 13 aus Tirol (aus den Bezirken Rattenberg und Umgebung, Unterinntal, St. Johann, Imst, Brixental, Zillertal, Silz, Innsbruck Stadt und Innsbruck Land) das Zertifikat zum diplomierten Jugendreferenten überreicht. Die Ausbildung zum diplomierten Jugend- referenten beinhaltet entwicklungspsycholo- gisches Grundwissen, die rechtliche Situation

MiTTEiLunGEn | Jugendreferenten, Jugend im Gespräch

MiTTEiLunGEn | Jugendreferenten, Jugend im Gespräch Die Tiroler Absolventen mit Bundesjugendreferent Hans Brunner, dem

Die Tiroler Absolventen mit Bundesjugendreferent Hans Brunner, dem Vizepräsidenten des ÖBV, Elmar Rederer, und dem Tiroler Landesjugendreferent Wolfram Rosenberger

der ehrenamtlichen Jugendarbeit, das Leiten von Bläserensembles bis hin zur Erstellung eines Jahresprogramms. Abgerundet wird der Besuch des Seminars durch eine eine schriftliche Arbeit über ein jugend- oder musikbezogenes Thema. Das nächste Semi- nar beginnt mit der Ausbildung im Bereich West (Tirol und Vorarlberg gemeinsam) im Herbst 2011. Des Weiteren startet im Herbst

Foto: Österreichische Blasmusikjugend

2012 das Seminar zum Diplomierten Jugen- dorchesterleiter, gemeinsam veranstaltet von der ÖBJ mit Tirol, Vorarlberg und Südtirol. Alle Informationen werden rechtzeitig auf der Homepage des Verbandes angekündigt.

AufZAQ-Zertifizierung

Die österreichischen Landesjugendreferate und das Amt für Jugendarbeit Südtirol zerti-

fizieren mit „AufZAQ“ Lehrgänge im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit als beruflich qualifizierende Bildungangebote. Beide Se- minare (Diplomierter Jugendreferent und Diplomierter Jugendorchesterleiter) konnten eine AufZAQ-Zertifizierung erhalten. Damit gelten beide Kurse auch als berufsbegleitende Fortbildung für alle Bundesländer Österrei- chs. Die Expertenkommission hat die Inhalte der Kurse mit 9 ECS – Punkten (= 6 Seme- sterwochenstunden) gleichgesetzt.

Tiroler Jugendreferententag 2011 in Innsbruck und Osttirol

Am 29. Jänner findet in Innsbruck, so- wie am 30. Jänner in Osttirol (Lienz) der 1. Tiroler Jugendreferententag statt. Beginn ist um 9.30 Uhr in den Ursulinensälen am Innrain und in der Musikschule der Stadt Innsbruck, bzw. der Landesmusikschule Lienzer Talboden am 30. Jänner. Näheres findet ihr in der Ausschreibung unter „Ser- vice“ in dieser BiT. Die Einladung und der Info-Folder werden in Kürze verschickt, bzw. auf die Homepage gestellt. Eingela- den dazu sind alle Jugendreferent/innen und deren Stellvertreter, sowie interessierte Nachwuchsmusiker und Leiter von Jugend- blasorchestern.

Junior – JMLA Leistungsabzeichen für Tenorhorn und Tuba:

Derzeit findet eine Überarbeitung der JMLA-Junior-Literaturliste statt, die bis Ende

Jugend im Gespräch

 

Hetzenauer Josef

schule/Lehre: Neun Jahre Pflichtschule, Lehre zum Installateur (4 Jahre), ab Herbst 2010 Militärmusik Tirol. Schrei- ben einer Diplomarbeit zum Diplomier- ten Jugendreferenten

Trägst du gerne eine Tracht? Ja, in meiner Tracht trage ich unsere Tra- dition, und unser Land Tirol! So kann ich mich überall identifizieren!! Bist du noch bei anderen Vereinen? Landjugend, Kirchenchor (Kössen und Schwendt), Schützenkompanie Kössen, Big Band der LMS St. Johann i.T., und kleine Blaskapelle namens d’Kropfeza Was macht dir Mut? Leute, die hinter mir stehen, an mich glauben und mir nach jeder überstande- nen Prüfung, dem Auftritt wieder neuen Mut geben.

alter: 18 Wohnort: Kirchgasse 6, 6385 Schwendt Blasmusikkapelle:

BMK Schwendt instrument/e:

alter: 18 Wohnort: Kirchgasse 6, 6385 Schwendt Blasmusikkapelle: BMK Schwendt instrument/e:

Was gefällt dir an deiner Musikkapelle? Das Zusammenkommen von Jung und Alt, die unwahrscheinlich gute Stim- mung und Hilfsbereitschaft von allen. Die Arbeit mit den Kindern zur Vorberei- tung zum Eintritt in die Musikkapelle Welche Musik spielst du am liebsten? Alles, von Blasmusik/Volksmusik, Sinfoni- sches Orchester, Ensemblespiel, Big Band!

Trompete/Flügelhorn Funktionen: Noten- wart, Instrumentenwart, Homepagewartung, Jugendreferent, Bezirksjugendreferent hobbies: Schwimmen, Skifahren, Musik spielen

Foto: Privat

32 BiT | Dezember

2010 fertig sein wird. Diese wird neben der

Veröffentlichung auf der Homepage der ös- terreichischen Blasmusikjugend www.wind- s4you.at auch auf der Homepage des Tiroler Verbandes veröffentlicht.

Jeunesse – Vorkonzert im Jänner:

Sax´n Socks

Das Ensemble Sax´n Socks, das beim Lan- deswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“

2010 ebenfalls hervorragend abgeschnitten

hatte, jedoch aufgrund der Bestimmungen für die Entsendung leider nicht zum Bun- deswettbewerb fahren konnte, erhielt eine Einladung der Jeunesse Innsbruck. Das Sa- xophon-Ensemble mit den Musiker/innen Janine Habringer, Christian Spitzenstätter, Andreas Mader und Yvonne Moriel wird als Vorgruppe zu dem mittlerweile international gastierenden Ensemble VIENNA CLARI- NET CONNECTION ein buntes Programm präsentieren. Das Konzert findet am Diens- tag, den 18. Jänner 2011, statt. Beginn ist um 19.15 Uhr im Saal des Tiroler Landeskonser- vatoriums.

Wir wünschen allen einen besinnlichen Advent und frohe Weihnachten. n

Eure Landesjugendreferenten Wolfram Rosenberger und Martin Rabl

Wolfram.rosenberger@chello.at

m.rabl@lms.tsn.at

Wolfram.rosenberger@magibk.at

Jugendreferenten, Jugend im Gespräch | akTuELLEs

FÖRG RGRG
FÖRG
RGRG

FÖRG

Ö

R

G

F

FÖRG

Blechblasinstrumente

Fragensteinweg 1

A-6170 Zirl

www.musik-foerg.zirl.at

Jugend im Gespräch

Aumüller Ursula

Jugend im Gespräch Aumüller Ursula Foto: Privat alter: 16 Jahre Wohnort: Schönwies Blasmusikkapelle: MK Schönwies

Foto: Privat

alter: 16 Jahre Wohnort: Schönwies Blasmusikkapelle:

MK Schönwies instrument/e: Horn, Klavier hobbies: Musik, Freunde, Spaß haben und Lachen schule/Lehre: KORG mit Instrumental- fach in Zams

Was gefällt dir an deiner Musikkapelle? Die Gemeinschaft, die Atmosphäre, die gute Laune, und die Verbindungen, die durch das Musizieren entstehen Was magst du dort nicht so gern? Das etwas unterbesetzte Hornregister Welche Musik spielst du am liebsten? Filmmusik, im sinfonischen Orchester Welche Musik interessiert dich sonst noch? Hauptsächlich Pop, aber eigent- lich braucht es nur die richtige Musik in der richtigen Situation Trägst du gerne eine Tracht? Ja, mit der Tracht verbinde ich sowohl

ein gewisses Heimatgefühl als auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Bist du noch bei anderen Vereinen? Ja bei einigen anderen Orchestern und Ensembles und bei der Schülerunion Wenn du allmächtig wärst, was wür­ dest du ändern auf der Welt? Hunger, Krieg, Krankheit und die Über- heblichkeit anderer stoppen. Was Macht dir angst? Das Alter Was macht dir Mut? Familie, Freunde, Musik

BEZahLTE anZEiGE

NEUJAHRSKONZERT 2011

6. Jänner 2011, 11.00 Uhr, Großes Festspielhaus, Salzburg

Kristalle der Musik aus Böhmen und Wien

Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg Konzertmeister: Wenzel Fuchs, 1. Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker Dirigent: Hansjörg Angerer

Mit „Kristallen der Musik aus Böhmen und Wien“ hat Chefdirigent Hansjörg Angerer für seine renommierte, international besetzte Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg für das Neujahrskonzert 2011 ein unver- wechselbares Programm zusammengestellt – zwischen Jauchzen und Melancholie sowie im Zeichen der wunderbaren böhmischen Landschaft und Naturverbundenheit. Die ausgesuchten musikalischen Schätze und Besonderheiten entstammen dem legendär- en kulturellen Großraum der Donaumonar- chie mit ihren Wäldern und Fluren.

Obgleich all die beschwingten Ouvertüren, Märsche, Polkas und Walzerfolgen vor allem mit den Namen Johann, Josef und Eduard Strauß in Verbindung gebracht werden, wäre die bekannte und beliebte Unterhaltungs- musik der Habsburgermonarchie ohne die eigenständigen Beiträge ihrer verschiedenen Völker unvollständig. An herausragender Stelle ist dabei an die böhmische Musik zu denken, die das Erwachen und den Aufstieg des tschechischen Nationalgefühls mit der großartigen Musik eines Bedrich Smetana, Antonin Dvorak oder Leos Janacek begleitete.

Programm

Jaroslav Labský

Olympiade Marsch

Franz von Suppé

Banditenstreiche, Ouvertüre

(1875 – 1949)

(1819-1895)

J. Kaspar

Elbewellen, Walzer

Bedrich Smetana

aus der Oper:

Julius Fucik (1872 – 1916)

Miramare, Ouvertüre

(1824 – 1884)

Die verkaufte Braut Polka Furiant Tanz der Komödianten

Josef Strauß II (1827 – 1870)

Frauenherz, Polka mazur, op. 166

Johann Strauß II

Ein Herz, ein Sinn, Polka mazur, op. 323

Oskar Nedbal (1874 – 1930)

Krakowiak, Polka

Antonin Dvorak (1841 – 1904)

Slawischer Tanz, Nr. 8, op. 46

Josef Hellmesberger (1855 – 1907)

Kleiner Anzeiger

Johann Strauß II

Stürmisch in Lieb und Tanz, Polka schnell,op.393

Johann Strauß II (1825 – 1899)

Bei uns z`Haus, Walzer, op. 361

Julius Fucik

Einzug der Gladiatioren, Marsch, op. 68

- Pause -

Johann Strauß II

Wein, Weib und Gesang, Walzer, op. 333

34 BiT | Dezember

Die Konzerte der Bläserphilharmonie Mo- zarteum Salzburg werden vom Publikum und den Kritikern regelmäßig als Hör- und Klangerlebnisse der besonderen Art gefeiert. „Melodisch frisch, ungeniert romantisch und wirklich zündend“, urteilte die Presse über das Ausnahmeorchester mit Musikern aus 24 Nationen. Unter den 13 grandiosen CDs der Bläserphilharmonie Mozarteum Salz- burg wurde die jüngste CD-Box mit sechs brillanten Live-Einspielungen („Gold Edition“) von den Kritikern als „Olymp der Bläsersym- phonik“ bezeichnet.

Karten:

1. Kategorie: Euro 39,-/ermäßigt Euro 29,-

2. Kategorie: Euro 29,-/ermäßigt Euro 19,-

3. Kategorie: Euro 19,-/ermäßigt Euro 10,-

erhältlich im Polzer Travel und Ticketcenter Tel: +43 662 8969, E-Mail: office@polzer.com und an der Tageskasse

10,- erhältlich im Polzer Travel und Ticketcenter Tel: +43 662 8969, E-Mail: office@polzer.com und an der
10,- erhältlich im Polzer Travel und Ticketcenter Tel: +43 662 8969, E-Mail: office@polzer.com und an der

Innsbruck-Land, Innsbruck-Stadt | BEZirksMELDunGEn

Blasmusikbezirkübergreifende Hochzeit

ranGGEn – Die Musikkapellen von Ranggen und Oberperfuss rückten am 21. August 2010 zu einer ganz besonderen Gele- genheit aus: Bei strahlendem Sonnenschein gaben sich Maria Gratl, Jugendreferentin der MK Ranggen, und Gerhard Schmid, Obmann der Peter-Anich-Musikkapelle Oberperfuss, in der Pfarrkirche Ranggen das Ja-Wort. Nach der kirchlichen Trauung, die u. a. von einer Oberperfer Bläsergruppe umrahmt wurde, formierten sich die Kapellen zum gemeinsamen Marschständchen. Das Be- sondere daran: Ranggen und Oberperfuss sind zwar unmittelbare Nachbargemeinden am Eingang des Sellraintales, doch gehö- ren die Kapellen seit Jahrzehnten zu den unterschiedlichen Musikbezirken Telfs und Innsbruck Land. So wurde diese Hochzeit auch zu einem fröhlichen blasmusikbezirk- überschreitenden Musikfest. n

fröhlichen blasmusikbezirk- überschreitenden Musikfest. n Das Brautpaar mit den Kapellmeistern und Marketenderinnen

Das Brautpaar mit den Kapellmeistern und Marketenderinnen der MK Ranggen und

Oberperfuss

Foto: Die Fotographen

Hermann Töpfer 75 Jahre

naTTErs – Am 30. Juli 2010 feierte Hermann Töpfer in bester Gesundheit seinen 75. Geburtstag.
naTTErs – Am 30. Juli
2010
feierte Hermann Töpfer
in bester Gesundheit seinen 75.
Geburtstag. Töpfer ist seit 1950
aktives Mitglied bei der Musik-
kapelle Natters.
Er belegte zahlreiche Funk-
tionen in der Kapelle, deren
Ehrenmitglied er auch ist. Von
1957
bis 1965 war er und seit
Hermann Töpfer
1983
ist er wieder Chronist der
Foto: Privat

Kapelle. Im Bezirk belegte er von 1958 bis 1961 das Amt des Schrift- führers, war von 1985 bis 1989 Obmann Stellvertreter und von 1990 bis 2000 stand

er als Obmann dem Musikbe- zirk Innsbruck Land vor. 2001 wurde er aufgrund seines Ein- satzes zum Ehrenmitglied des Musikbezirkes Innsbruck Land ernannt. Nach der Obmannschaft war er für zwei Perioden Schriftführer- Stellvertreter. 2007 zog er sich aus dem aktiven Bezirksge-

schehen zurück. 2003 erhielt Hermann für sei- nen unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Blasmusik das Ehrenkreuz des ÖBV in Silber und 2006 die CISM Verdienstme-

daille des internationalen Musikbundes. Auch im Landesverband hatte Hermann sein Wissen und seine Fähigkeiten einge- bracht und war immer ein gern gesehener und geschätzter Gast bei diversen Veran- staltungen. Der Bezirksverband Innsbruck Land gra- tuliert seinem Ehrenmitglied zum 75. Ge- burtstag herzlich und wünscht für die Zu- kunft alles Gute und viel Gesundheit. Im Sinne der Blasmusik wünschen wir noch viele Stunden im Kreise der Kapelle, wobei dieses Unikat mit seinem unverkennbaren Humor noch vieles zur Unterhaltung beitra- gen wird.

n

Polizei­Kapellmeister Eberl ausgezeichnet

innsBruCk – Der Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen hat dem Kapellmeister der Polizeimusik Tirol, Gruppeninspektor Werner Eberl, für seine

Verdienste um die Tiroler Blasmusik sowie seine langjährige Musiker- und 20-jährige Kapellmeistertätigkeit das Silberne Ver- dienstzeichen verliehen. Die hohe Auszeichnung wurde ihm vom Obmann des Musikbezirkes Innsbruck- Stadt, Markus Schlenck, am 30. August

2010 im Europahaus Mayrhofen im Bei-

sein von Landespolizeikommandant Ge-

neralmajor Mag. Helmut Tomac und dem Musikoffizier, Oberstleutnant Manfred Dummer, feierlich überreicht. Die Polizeimusik Tirol gab im frisch reno- vierten Europahaus ihre schon traditio- nelle Gala. Wieder einmal war der Saal bis zum letzten Platz gefüllt, zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Poli- tik, Verwaltung und öffentlichem Leben waren unter den Konzertbesuchern. Die ehrenvolle Überraschung erreichte den Zillertaler Werner Eberl in der Konzert- pause.

n

den Zillertaler Werner Eberl in der Konzert- pause. n v.l.n.r.: Bezirksobmann des Blasmusikbe- zirkes

v.l.n.r.: Bezirksobmann des Blasmusikbe- zirkes Innsbruck-Stadt Markus Schlenck, Kapellmeister Werner Eberl und Landes- polizeikommandant GenMjr Mag. Helmut Tomac

Foto: LPK Tirol

BEZirksMELDunGEn | Landeck, Imst

Bläserphilharmonie Landeck erstmals aufgetreten

Landeck – Das neugegründete Bezirks- blasorchester des Musikbezirkes Landeck, die „Bläserphilharmonie“, hat im Septem- ber in Kappl und Schönwies die ersten Konzerte bestritten. Als Dirigent konnte der Oberländer Stefan Köhle gewonnen werden, der seit 1994 an der Landesmu- sikschule Landeck Klarinette und Dirigieren unterrichtet. Köhle studierte mit den 53 jungen Musikanten und Musikantinnen ein anspruchsvolles Programm internationaler sinfonischer Literatur ein. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Orchesterprojekt war das Silberne bzw. Goldene Leistungsabzeichen. „Wir haben in den Kapellen sehr viele gute Jugendor- chester, allerdings waren die jungen Leute,

die auf hohem Niveau musizieren, bisher oftmals zu wenig gefordert. Mit der Bläser- philharmonie soll diese Lücke geschlossen werden“, betont der Jugendreferent des Musikbezirkes Landeck, Gotthard Prax- marer aus Feichten, der das Orchester ins Leben rief. Parallel zum Orchesterprojekt wurden Marschierproben für junge Musikant/innen angeboten. Die Leitung hatten Bezirkska- pellmeister Florian Pittl aus Serfaus, dessen Stellvertreter Mario Moosbrugger aus Stren- gen und Florian Wolf aus Tobadill inne. „Die Teilnehmer haben ein tolles Programm einstudiert und mit ihren Darbietungen be- geistert“, zollte Bezirksobmann Mag. Elmar Juen aus Zams breites Lob.

zollte Bezirksobmann Mag. Elmar Juen aus Zams breites Lob. Die neugegründete Bläserphilharmonie Landeck unter der

Die neugegründete Bläserphilharmonie Landeck unter der Leitung von Stefan Köhle.

Foto: Paul Schranz

Das Orchester- und das Marschierprojekt sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

n

Jubiläumsjahr und Kapellmeisterwechsel

imsterberg – Bereits seit 185 Jahren erfreut sich das kleine Dorf Imsterberg am Fuße des Venet an seiner Musikkapelle, die zu kirchlichen und kulturellen Anlässen Jahr ein, Jahr aus ihr Bestes gibt. 2010 feierte die Kapelle ihr Jubiläum mit vielen musikalischen Höhepunkten. Grund genug, für einen kleinen Jahresrückblick und eine Vorschau. Ersten Aufzeichnungen zufolge soll die Musikkapelle Imsterberg im Jahre 1825 auf Initiative einer Bayrischen Besatzungs- macht ins Leben gerufen worden sein. Mit dem Bau des ersten Probelokals 1960 ging die Entwicklung steil bergauf. Die Musikkapelle Imsterberg zählt derzeit rund 50 aktive Mitglieder, einen Fähnrich, drei Marketenderinnen und viele weitere helfende Hände im Hintergrund. Ab 2007 herrschte Kapellmeister Bernhard Bartl über den Taktstock, Obmann Ferdinand Röck belegt sein Amt seit 2004. Das Jubiläumsjahr 2010 brachte viel Ak- tivität. Schon die Probenphase zum Früh- jahrskonzert am 1. Mai war intensiv, und dieses von Erfolg gekrönt. Bartls Augen- merk lag darauf, die Musik an sich wirken zu lassen, er verzichtete auf Lichteffekte und Showeinlagen. Mit Stücken wie „Ori- on“, „Verwehte Blumen“, „The Olympic Spirit“ und „A Klezmer Karneval“ traf er wieder den Geschmack der Zuhörer. Dem Kapellmeister liegt die Förderung junger Ta - lente besonders am Herzen, einige durften ihr Talent solistisch unter Beweis stellen.

einige durften ihr Talent solistisch unter Beweis stellen. Jubiläumskonzert in der Brennbichler Kirche in Imst Foto:

Jubiläumskonzert in der Brennbichler Kirche in Imst

Foto: Privat

So begeisterten Karin Gasteiger als Sänge- rin, Tobias Vögele und Walter Gasteiger auf der Trompete und Bertram Schnegg im Duett mit Karin Reiter mit „Up Where We Belong“. Im Sommer folgten, alle unter Besucheran- sturm, drei Platzkonzerte im eigenen Dorf und eines in Schönwies, sowie ein Aus- flug nach München, ein stimmungsvolles Kirchtagskonzert in Karres mit Gesangsein- lagen und einem atemberaubendem Solo von Schlagzeuger Benedikt Neurauter und Bassist Manuel Praxmarer sowie ein Som- merkonzert in Ladis. Ein Höhepunkt für die Musikkapelle war das Konzert am 7. August zum 175-jäh- rigen Jubiläum der Bürgerkapelle Bruneck in Südtirol, das nicht nur die Besucher, sondern auch die Brunecker Musikanten begeisterte. Eine weitere Einladung für 2011 wurde ausgesprochen.

Die Cäciliamesse am 13. November wurde sehr feierlich gestaltet. Stolz können die Mitglieder der MK Imsterberg also auf das Jubiläumsjahr 2010 zurückblicken. Doch trotz der schönen, erfolgreichen Zeit trübt etwas die Stimmung: Kapellmeister Bernhard Bartl legte mit Ende des Musik- jahres 2010 sein Amt als Kapellmeister ab. Drei Jahre lang hat er die Geschicke der MK Imsterberg geleitet, strebte musikalische Hö- hepunkte an, förderte Talente, setzte Akzente. Was er an Motivations- und Organisationsar- beit geleistet hat, setzt Maßstäbe. Fakt ist, dass die Musikkapelle unter seiner Leitung sehr viel dazu gelernt hat und sich musika- lisch enorm steigern konnte. Bei einem ein- maligen Herbstkonzert am 20. November 2010 im Gemeindesaal Imsterberg stand Bernhard Bartl ein letztes Mal am Dirigen- tenpult und übergab den Taktstock seinem Nachfolger Clemens Pohl aus Roppen. n

36 BiT | Dezember

Imst, Pustertal | BEZirksMELDunGEn

Einzigartig: Twentyfive und Freunde

imst – Vor fünf Jahren gründete Bernhard Bartl das Ensemble „twentyfive” – genau die Anzahl der ursprünglich beteiligten Musikantinnen und Musikanten. Ein Ziel der Gründung war die musikalische Um- rahmung von kirchlichen Trauungen und Messgestaltungen. Mittlerweile wurde das Ensemble zu einem Blasorchester mit über 67 musikbegeisterten Damen und Herren aus 17 Tiroler Gemeinden, dirigiert und organisiert von Bernhard Bartl. Das Re- pertoire reicht von weltlicher bis moderner Blasmusikliteratur. Unter dem Motto „The Power of Love” fand am Sonntag, dem 30. Mai, in der Brenn- bichler Kirche (Imst) das Jubiläumskonzert „5 Jahre twentyfive & friends“ statt. Was den über 800 Konzertbesuchern geboten wurde, konnte sich wahrlich hören, se- hen und spüren lassen. Musik auf hohem Niveau. Twentyfive steht für Spielfreude, Ausdruck und Feingefühl und bot ein Pro- gramm, das dem Ensemble Standing Ova- tions bescherte. Bartl lud auch weitere Musikgruppen zu dem Konzert ein. Der Kirchenchor aus Tar- renz, Geigerin Bettina Lehr, Christine Nie-

aus Tar- renz, Geigerin Bettina Lehr, Christine Nie- Die Musikkapelle Imsterberg unter der musikalischen von Kpm.

Die Musikkapelle Imsterberg unter der musikalischen von Kpm. Berhard Bartl

derbacher mit ihrem Vocalensemble sowie einige ihrer Schüler glänzten mit ihren Dar- bietungen. Ein weiteres Highlight war An- gela Köck, die in Zürich studiert, auf ihrem Marimbaphon. Als Moderator begeisterte mit Feingefühl und Eleganz Roland Pfeifer aus Telfs. Ein Konzertabend der vielen lange in Er- innerung bleiben wird. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für eine Fortsetzung! The Power of Love 2!

Fotos: Gasteiger und Schnegg

Der Reinerlös dieses einzigartigen Konzerts – die Vorbereitungen für „Power of Love 2“ sind angelaufen – kam kam zwei besonde- ren Menschen, die mit schwerer Behinderung leben müssen, zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen 100 Mitwirkenden, allen Besuchern und den Sponsoren Sparkasse Imst Privatstif- tung, Tiroler Wasserkraft, Druckerei Pircher, Intersport XL Imst, Stadtgemeinde Imst, Land Tirol Kulturabteilung, Gasthaus Alpenrose Im- sterberg sowie dem Kabel TV Imst-Team. n

Ehrenfeier für Franz Wieser

strassen – Die Bundesmusikkapelle Strassen machte ihren Dirigenten, OSR Franz Wieser, Kapellmeister durch 48 Jah- re, zum Ehrenkapellmeister. Die Gemeinde verlieh ihm die Ehrenbürgerschaft. Zu einem besonderen Festabend in Tas- senbach lud die Musikkapelle Strassen zahlreiche Gäste, die Gemeindebevölke- rung und die Dorfvereine am 4. Septem- ber 2010 ein. Die beiden Musikkapellen Strassen und Innervillgraten eröffneten die Empfangszeremonie mit einem zünftigen Marsch und die Schützenkompanie feuerte eine Ehrensalve ab. Der musikalische Festteil war in ein Kurz- konzert der MK Strassen eingebettet, de- ren erste Darbietungen noch Kapellmei- ster Franz Wieser selber dirigierte; später wechselten sich in der Leitung Kpm.-Stv. Hermann Ritsch und Alexander Bodner ab. Obmann Anton Schett begrüßte die zahlreichen Ehrengäste und erinnerte in seiner Festrede an Wiesers musikalische Karriere. Als 14-Jähriger lernte Franz bei seinem Vater Josef Wieser, dem legendären

Kapellmeister von 1920-1950, Flügelhorn und Trompete und setzte diese Ausbildung beim Lehrerstudium und am Konservato- rium in Innsbruck fort. 1963 begann er seine Lehrertätigkeit an der Volksschule Strassen und übernahm auch gleichzeitig die Musikkapelle, die er bis heute leitet. Damit ist er der dienstälteste Kapellmei- ster von Tirol, in Österreich gibt es nur einen noch länger dienenden Kollegen. 1967 wechselte Wieser an die Hauptschu- le Sillian, war dort Lehrer und Direktor und leistete auch Pionierarbeit beim Aufbau der Musikhauptschule. Ein paar Jahre leitete er die Innervillgratner Kapelle. Intensive Jugendarbeit, Chorgründungen, aktives Musizieren in Ensembles und im Sillianer Kirchenorchester: Wiesers Verdienste auf vielen Gebieten sind herausragend, und sei- ne Musikkapelle ernannte ihn nun deshalb zum Ehrenkapellmeister. Florian Pedarnig hat ihm zu diesem Anlass den Marsch „Mein Pustertal“ geschrieben. Der Landesobmann der Tiroler Blasmusik- kapellen, RR Siegfried Knapp, veranschau-

Tiroler Blasmusik- kapellen, RR Siegfried Knapp, veranschau- Der längstdienende Tiroler Kapellmeister Franz Wieser wird

Der längstdienende Tiroler Kapellmeister Franz Wieser wird zum Ehrenkapellmei- ster ernannt

Foto: Privat

lichte den Zeitaufwand für Probenarbeit und Auftritte durch 48 Jahre und kam dabei auf die stolze Zahl von 7.680 Stunden, was etwa 960 Arbeitstagen entspricht. Bundes- rätin Elisabeth Greiderer hob in Vertretung von LH Günther Platter Wiesers Begeiste- rungsfähigkeit, den sozialen Zusammenhalt und Vermittlung von Werten in der Musik- kapelle hervor. Als Dank der Gemeinde für sein ebenso umfangreiches politisches und soziales Wirken verlieh Bürgermeister Franz Web- hofer Franz Wieser die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde.

n

BEZirksMELDunGEn | Schwaz, Lienzer Talboden, Rattenberg und Umgebung

Musik und Spiele

Jenbach – Am Samstag, den 2. Okto- ber, fand am Tennisplatz Jenbach ein Vergleichskampf der Musikkapellen des Musikbundes Schwaz statt. Zu Beginn der Wettkämpfe gab es ein Gesamtspiel aller teilnehmenden Musiker/innen mit dem 47er Regimentsmarsch unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Werner Kreidl. Im Anschluss daran wurden die Instrumente gegen Tennisschläger, Dartpfeile und Wat- terkarten getauscht. Eine Musikkapelle bestand aus 12 Teilneh- mern: 2 x 2 Tennisspieler, 2 x 2 Watterspie-

ler, 2 x 2 Dartspieler. Jeder Punkt musste hart erkämpft werden. Alle Punkte wurden zusammengezählt und durch neun Musikka- pellen dividiert. Sieger war, wer der Durch- schnittspunktezahl am nächsten kam. Das Ergebnis: 1. BMK Eben, 2. BMK Wie- sing, 3. BMK Weer, 4. BMK Vomp, 5. BMK Weerberg, 6. BMK Jenbach, 7. BMK Stans, 8. BMK Pill, 9. Stadtmusik Schwaz Der Musikbund Schwaz bedankt sich herz- lich beim TC-Jenbach für den reibungslosen Turnierablauf sowie die kostenlose Nutzung der Anlage.

n

Turnierablauf sowie die kostenlose Nutzung der Anlage. n die siegreiche Mannschaft der BMK Eben mit Bezirksobmann

die siegreiche Mannschaft der BMK Eben mit Bezirksobmann Gustl Rappold

Foto: Privat

Franz Lackner zum 75. Geburtstag

Gustl Rappold Foto: Privat Franz Lackner zum 75. Geburtstag Ausklang im Tirolerhof/Dölsach v. l. Bez.Obm Dr.

Ausklang im Tirolerhof/Dölsach v. l. Bez.Obm Dr. Klaus Köck, Gabi Maier, Obm der Musikkapelle Dölsach Franz Mo- ser, Franz Lackner, Kpm Siegfried Moser,

Bgm. Josef Brunner

Foto: Brunner Image

Lienzer Talboden – Am 7. Oktober

2010 feierte Franz Lackner bei guter Ge- sundheit seinen 75.Geburtstag. Dies nah- men die Stadtmusik Lienz und die Musik- kapelle Dölsach zum Anlass, um gemein- sam ihrem verdienten Ehrenkapellmeister

ein Ständchen darzubringen. Gleichzeitig gratulierten auch der Musikbezirk Lienzer Talboden und die Musikkapelle Gaimberg. In den Gratulationsworten des Bezirksob- mannes Dr. Klaus Köck, der Obmänner der Stadtmusik Lienz und der Musikka- pellen Dölsach und Gaimberg, Rein- hard Wilhelmer, Franz Moser und Franz Webhofer, sowie des Bürgermeisters der Gemeinde Dölsach, Josef Mair, kam die hohe Anerkennung seines reichhaltigen und vielfältigen musikalischen Schaffens im Dienste der Volks- und Blasmusik zum Ausdruck. Besonders hervorgehoben wurden die be- achtlichen Erfolge bei Marsch- und Kon- zertwertungen, die Aus- und Fortbildung der Musikanten und die Heranbildung von Jungmusikern sowie der Mut, neue Wege zu gehen und moderne, zeitgenössische Kompositionen in die Konzertprogramme aufzunehmen.

Franz Lackner trat 1954 in die Musikkapel- le seiner Heimatgemeinde Dölsach ein und war von 1958 bis 1963 deren Kapellmei- ster. 1964 führte ihn der berufliche Weg nach Seefeld, wo er 1965/66 die Musikka- pelle und den Kirchenchor leitete. 1967 nach Lienz zurückgekehrt, trat er der Stadtmusik bei und war von 1974 bis 1989 deren Kapellmeister. 1974 bis 1998 leitete er auch die Musikkapelle Dölsach, vorüber- gehend war er auch Kapellmeister in Gaim- berg. Mit viel Idealismus und großem Ein- satz übte Lackner 1981-2000 die Funktion des Bezirkskapellmeisters aus. Sein musikalisches Leben hat in hohen Aus- zeichnungen des Landes Tirol sowie des Tiro- ler und Österreichischen Blasmusikverbandes seine Würdigung gefunden. Der Musikbezirk Lienzer Talboden, die Stadtmusik Lienz und die Musikkapellen Dölsach und Gaimberg wünschen Franz Lackner weiterhin alles Gu- te, Freude, Zufriedenheit und Gesundheit. n

Seltenes Jubiläum in Alpbach

alpbach – Die Musikkapelle Alpbach freut sich über ein seltenes Jubiläum. Der Klarinettist Josef Bletzacher, auch Schatz- berg Josef genannt, wurde für 65-jährige Mitgliedschaft bei der Kapelle geehrt. Josef Bletzacher ist ein Musikant, der Generatio- nen von Mitgliedern kommen und gehen sah, ein Vorbild an Vereinstreue und Ge- meinschaftssinn. Er ist auch ein überaus fleißiger Mann, dem die Musik enorm viel bedeutet und der es auch immer verstand und auch heute noch versteht, seine Begeisterung

38 BiT | Dezember

für die Musik an andere weiterzugeben. Dies kommt vor allem dadurch zum Ausdruck, dass auch seine sechs Söhne und bereits sechs seiner Enkelkinder der Kapelle angehören. Für so viel Treue zur Musik erhielt er bereits 1998 die Vereins- nadel in Gold für besondere Verdienste um die Musik. Lieber Josef, die Musikkapelle Alpbach will Dir zu diesem großartigen Jubiläum mit einem GUT KLANG! auf das Herzlichste gratulieren und hofft, Dich noch möglichst lange in ihren Reihen zu haben! n

Dich noch möglichst lange in ihren Reihen zu haben! n Josef Bletzacher und Ministerin Schmid beim

Josef Bletzacher und Ministerin Schmid beim Bezirksmusikfest in Rattenberg im Juli 2010

Foto: Schneider

Außerfern, Hall | BEZirksMELDunGEn

Das große Fest im Außerfern

WEissEnBaCh – Es war ein Fest der Blasmusik, eingebettet in die wunderbare Kulisse des Lechtales: Das 61. Außerferner Bundesmusikfest in Weißenbach am Lech vom 16. bis 18. Juli 2010 hatte alles, was ein blasmusikalisches Erlebnis der Extra- klasse braucht. Allem voran hervorragende Stimmung und unvergleichliche Kamerad- schaft unter den Musikanten aus den 5 Talschaften und den Gastkapellen. Am Samstag wurde mit dem Einmarsch des Talschaftsblockes „Unteres Lechtal“ das Bundesmusikfest offiziell unter der Stabführung von Kapellmeister Michael Tschiderer eröffnet. Über 150 Musikanten/ Innen aus den Musikkapellen Ehenbichl, Höfen, Weißenbach am Lech, Forchach, Stanzach, Namlos, Elmen und Vorderhorn- bach in ihren farbenprächtigen Trachten prägten den Einzug. Anschließend fand das Galakonzert der Ehrenbundeskapelle Memhölz (ASM) unter der musikalischen Leitung von Johannes Hörburger statt. Am Sonntag konnten nach dem Fest-

Johannes Hörburger statt. Am Sonntag konnten nach dem Fest- Die Musikkapelle Heiterwang unter der Stabführung von

Die Musikkapelle Heiterwang unter der Stabführung von Melanie Berktold bei der Marschmusikwertung

Foto: AMB Archiv, Fotostudio René

gottesdienst bei prächtigem Wetter von Bundesobmann Horst Pürstl zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft be- grüßt werden. Schon 30 Mal war Josef Linder, ehemaliger Stv.-Präsident des All- gäu Schwäbischen Musikbundes, bei un- seren Musikfesten zu Gast und betonte in seiner Ansprache, dass er es nie als Last, sondern immer als große Freude und Ehre

empfunden habe, bei seinen Freunden im Außerfern zu sein. Diese Freude war allen Anwesenden an- zusehen. Die Musikkapelle Weißenbach am Lech verstand es prächtig, das Fest zu veranstalten. Unter Obmann Johann Wech- selberger und Kapellmeister Michael Tschi- derer waren die Musikanten/Innen und die vielen freiwilligen Helfer mit Eifer bei der Sache. Landesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader mein- te in ihren Grußworten, dass unsere Mu- sikkapellen ein wichtiger Bestandteil der Volkskultur seien und alle für die Pflege und Erhaltung dieses Kulturgutes verant- wortlich seien. Wie ernst die Marschmusikbewertung von den Kapellen genommen wurde, da- von konnte Bundesobmann Horst Pürstl berichten. Eine Kapelle rückte nach einer Marschmusikprobe und einer anschließen- den genauen Analyse gegen 2 Uhr in der Früh noch einmal zu einer Marschmusik- probe durch das Dorf aus! n

Adi Rinner komponierte für den Papst

durch das Dorf aus! n Adi Rinner komponierte für den Papst Adi Rinner übergibt seine Komposition

Adi Rinner übergibt seine Komposition persönlich Pabst Benedikt

Foto: Privat

Vils Die Außerferner Musikkapelle Vils war mit einer großen Delegation, an der Spitze der Bürgermeister, in Rom und spielte am 18. August 2010 bei der päpstlichen Audienz auf. Gekonnt wurde Adi Rinners Kompositi- on „General Audienz“, eine Papsthymne mit Choral, intoniert. Anschließend konnte Adi Rinner bei einer Privataudienz die Partitur mit persönlicher Widmung Papst Benedikt XVI. übergeben, welcher sichtlich gerührt war. Der Heilige Vater hat sich über die Komposition gefreut und bedankte sich vielmals. „Dies war für mich bestimmt ein Lebenshöhepunkt, so- wie auch in meinem kompositorischen Schaf- fen“, sagte Adi Rinner anschließend. n

100. Musikjahrtag der Bürgermusikkapelle Absam

absam – Am 12. September rückte die Bürgermusik Absam mit den Fahnenabord- nungen der Absamer Traditionsvereine vom Feuerwehrhaus zur Basilika aus, um ihren Musikjahrtag im 100. Vereinsjahr mit einer Messe feierlich zu beginnen. Beim Festgot- tesdienst wurde die eigens von Kapellmei- ster Matthias Fischler dafür komponierte Messe uraufgeführt. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde beim Kriegerdenkmal der verstorbenen Mitglieder gedacht. Dann wurden die zahlreichen Ehrengäste mit flotten Märschen zum Kultur- und Veran- staltungszentrum KIWI begleitet. Beim Festakt sind die Leistungsabzeichen des Tiroler Blasmusikverbandes in Bronze, Silber und Gold an junge Musikantinnen und Musikanten verliehen worden. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielten Theresa Menghin (Horn), Katha- rina Steinlechner (Querflöte), Viktoria Kahn (Querflöte) und Stefanie Repolusk (Querflö- te). Das Silberne Leistungsabzeichen konn- te an Stefan Schöch (Tuba), Katrin Holz- hammer (Klarinette), Magdalena Repolusk (Klarinette), Jakob Jehle-Heidegger (Klari- nette), Georg Platzer (Klarinette), Christoph Repolusk (Schlagzeug) und Linda Waldner

(Querflöte) sowie das Goldene Leistungs- abzeichen mit ausgezeichnetem Erfolg an Anna Fischler überreicht werden. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft und ihr Engagement bei der Bürgermusik Absam wurde Alois Fischler und Arno Pauli die Sil- berne Verdienstmedaille des Tiroler Blasmu- sikverbandes verliehen. Von der Gemeinde Absam erhielt die Bürgermusik zu ihrem Jubiläum noch ein Instrument. Die neue Trompete wurde von Bürgermeister Arno Guggenbichler Festakt an Bernhard Schöch übergeben. Mit einem geselligen Nachmittag mit der Tiroler 7er Musig ließ die Bürgermu- sik ihren 100. Musikjahrtag ausklingen. n

die Bürgermu- sik ihren 100. Musikjahrtag ausklingen. n Obmann Manfred Repolusk und Bernhard Schöch von der

Obmann Manfred Repolusk und Bernhard Schöch von der Bürgermusik freuten sich über das von Bgm Arno Guggenbichler überreichte Instrument. Foto: Privat

akTuELLEs | Musik in kleinen Gruppen Ihr Tiroler Notenhändler · Blasorchesterliteratur über 1500 Werke ständig
akTuELLEs | Musik in kleinen Gruppen
Ihr Tiroler
Notenhändler
· Blasorchesterliteratur über
1500 Werke ständig lagernd
· NEU: Schauraum in Neu-Rum
Noten aller in- und ausländischen
Verlage lagernd bzw. lieferbar.
Weitere Informationen 0664 / 4503916
Filiale Innsbruck
Innrain 5 (neben Musikschule)
Mo-Fr 10–18.30, Sa 10–13 Uhr
Tel. und Fax 0512 / 266 408
Horch die Vielfalt der Musik
Musikalien und Notenhandel
Gerhard Mayr
Ihr Profi für CD-Produktionen
• CD-Produktionen ab 300 Stück
Tel. und Fax 0512 / 266 608
• Mobiles Aufnahmestudio
• günstiger, als man denkt!
e-mail: promusica@mayrmusic.at
• erfahrene Aufnahmeleiter
• professionelles grafisches
Design
Die Top-Marken in Sachen Blasmusik EXKLUSIV IN UNSEREN GESCHÄFTEN Wattens - Innsbruck - Imst -
Die
Top-Marken
in Sachen Blasmusik
EXKLUSIV IN UNSEREN GESCHÄFTEN
Wattens
-
Innsbruck
-
Imst
-
Hippach
www.hammerschmidt.info

40 BiT | Dezember

Ausschreibungen, Termine | sErViCE

Ausschreibungen: Weisenbläser­ und Tanzlmusigseminar

Ausschreibungen: Weisenbläser­ und Tanzlmusigseminar Die Telfer Weisenbläser Die Gemeinde Mieders, der

Die Telfer Weisenbläser

Die Gemeinde Mieders, der Blasmusikbe- zirk Wipptal/Stubai sowie der Tiroler Volks- musikverein laden zum Weisenbläser- und Tanzlmusigseminar am 8. und 9. April 2011 ins Stubai ein. Nach zwei Tagen intensiver Probenarbeit mit fachkundigen Referenten wird rund um den beschaulichen Kalvarienberg in Mieders zum Abschluss „A Weis’ fürs Dorf“ erklingen.

Ablauf:

Freitag: musikalisch begleitetes Eröffnungs- referat zum Thema „Tanzlmusig“ (Beset- zungsvarianten, Instrumentenwahl, Litera-

Foto: Privat

tur) mit Stefan Neussl und seinen Tiroler Tanzmusikanten, anschließend Unterricht samstag: Unterricht; 18 Uhr „A Weis‘ fürs Dorf“, Weisenblasen rund um den Kalva- rienberg in Mieders; 20.00 Uhr Volksmu- sikabend und gemütlicher Ausklang im Hotel Bergkranz/Mieders mit der Stubaier Freitagsmusig

Zielgruppe: bestehende Weisenbläser- und Tanzlmusiggruppen in den verschiedensten Besetzungen referenten: Stefan Neussl, Robert Schwär- zer, Peter Hausberger, Gerhard Hausberger, Roland Wildauer

kursbeitrag: e 55,- pro Teilnehmer (inklusive Mittag – und Abendessen, sowie Kaffe und Kuchen/Jause) Termin: Freitag, 8. April (19.00 Uhr), Samstag, 9. April (ganztägig). ort: Mieders im Stubaital übernachtungsmöglichkeit:

Hotel Bergkranz, Tel: 05225/62520

anmeldung: schriftlich bei Sonja Steusloff-Margreiter, Serlesweg 30, A-6142 Mieders; Tel.: 0676 / 50 74 677 oder per Mail an peter.margreiter@tsn. at oder über die Homepage des Musikbe- zirkes Wipptal/Stubai www.mbwist.at

anmeldeschluss: 1. Feber 2011 Die Anmeldung verpflichtet zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer! n

zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer! n Termine auf einen Blick (zum Vormerken) sa, 5. Februar
zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer! n Termine auf einen Blick (zum Vormerken) sa, 5. Februar
zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer! n Termine auf einen Blick (zum Vormerken) sa, 5. Februar

Termine auf einen Blick (zum Vormerken)

sa, 5. Februar 2011:

Sitzung des erweiterten Landesverbandsvorstandes 9 Uhr, Grillhof Innsbruck/Vill so, 20. März 2011:

Generalversammlung des Landesverbandes in Absam 8:30 Uhr Messe, 10 Uhr Vollversammlung sa, 9. april 2011:

Landesjugendblasorchester-

Wettbewerb in Tarrenz/Imst

so, 10. april 2011:

Landesjugendblasorchester-Wettbewerb in St. Johann in Tirol 15. bis 17. Juli 2011:

Konferenz der Bezirksjugendreferenten der Österreichischen Blasmusikjugend in Schladming/Steiermark september 2011:

Seminar für JugendorchesterleiterInnen Süd sa, 1. oktober 2011:

Landeswettbewerb „Musik in Bewegung“, Fußballstadion Schwaz

Prüfungstermine für Jungmusiker­ leistungsabzeichen in Gold:

26. März 2011: in Innsbruck

Anmeldeschluss: 28. Februar 2011

15. Juni 2011: in Lienz

16. Juni 2011: in Kitzbühel

17. Juni 2011: in Landeck

18. Juni 2011: in Innsbruck

Anmeldeschluss: 29. April 2011

sErViCE | Jugendreferententag, Kapellmeister gesucht

Tiroler Jugendreferententag 2011

Zum ersten Mal findet 2011 ein Informati- onstag für Jugendreferent/innen und deren Stellvertreter/innen, sowie interessierte Ju- gendorchesterleiter/innen statt. Natürlich sind auch alle anderen Angehörigen der Musikkapellen eingeladen, der Veranstal- tung beizuwohnen. Das Programm umfasst folgende Themen- punkte: Einleitungsreferat über die Öster- reichische Blasmusikjugend, Aufgaben eines Jugendreferenten/in und das Musik- schulwesen in Tirol. Weiter geht es mit der YAMAHA-Bläserklasse. Hierzu werden uns die Moitzbichler Bläserschlümpfe unter der Leitung von Bundesjugendreferent Mag. Hans Brunner eine musikalische Kostprobe geben, sowie das Modell der Bläserklassen erklären. Nach der Mittagspause werden drei Ab- solvent/innen des letzten diplomierten Jugendreferentenseminars West – Anita Schneider, Theresia Wartlsteiner und Alex- ander Pletzer (in Osttirol ersatzweise Josef Hetzenauer) – ihr Thema der Abschlussar- beit vorstellen und darüber ein Kurzreferat halten. Anschließend sind Fragestellungen zu diesen Themen gewünscht. Mit Horst Lehner wurde ein erfahrener Re-

Themen gewünscht. Mit Horst Lehner wurde ein erfahrener Re- Das Saxophonquartett „Saxn Socks“ sorgt für die

Das Saxophonquartett „Saxn Socks“ sorgt für die musikalische Unterhaltung

Foto: Privat

ferent der Jugendarbeit im Allgemeinen ge- wonnen. Er berichtet aus seiner Arbeit mit Jugendlichen und zum Schluss wird uns das dynamische und schwungvolle Saxo- phonquartett „Saxn Socks“ aus Tirol, mit seinem begeisternden Programm den Tag ausklingen lassen. Beginn ist um 9.30 Uhr, das Ende wird um ca. 17 Uhr sein. Es wird eine große Noten- und Instrumen- tenausstellung geben, die speziell auf die Jugend abgestimmt ist. Viel Literatur für Jugendblasorchester wird hier aufgelegt werden, zudem werden Kinderinstrumente

präsentiert. Der detaillierte Zeitplan wird rechtzeitig ausgesandt bzw. auf der Home- page veröffentlicht.

Termine & orte:

samstag, 29. Jänner 2011:

Ursulinensäle (neben der Musikschule der Stadt Innsbruck), Innrain 7 oder Innrain 5, 6020 Innsbruck

sonntag, 30. Jänner 2011:

Vortragssaal der der LMS Lienzer Talboden, Messinggasse 24, 9900 Lienz n

Kapellen suchen

Die Musikkapelle Oetz

1824 gegründet, sucht mit ihrem neuen, jungen Ausschuss einen Kapellmeister. Der- zeit zählt die Kapelle 46 aktive Musikan- ten, davor 15 unter 25 Jahren, sowie vier Marketenderinnen und vier Ehrenmitglie- der. Gespielt werden hauptsächlich Stücke aus der Leistungsstufe A und B. Während des Jahres kommt unser Verein zwischen 30 und 35 Mal zum Einsatz. Neben zehn bis zwölf Platzkonzerten im Sommer stehen auch noch zehn kirchliche Ausrückungen auf unserem Terminkalender. Wir freuen uns, wenn sich einige Interes- senten bei uns melden!

kontakt:

Schriftführerin: Alexandra Swoboda alexandra.swoboda@oetztal.com zukünftige Obfrau: Elisabeth Jäger lisi.j@tsn.at

Musikkapelle Sellrain

Die Musikkapelle Sellrain ist auf der Suche nach einem Kapellmeister.

kontakt:

MK Sellrain, Obmann Paul Mutschlechner 6181 Sellrain, Tanneben 2 Tel.: 0650/8970501 paul.mutschlechner@ionicon.com

Marktmusikkapelle

Brixlegg

Ab sofort sucht die Marktmusikkapelle Brixlegg einen neuen Kapellmeister.

kontakt:

Rendl Bernhard, Obmann BMK Brixlegg Mühlbichl 38, 6230 Brixlegg

Tel.: +43/5338/200-2041 oder Handy: +43/664/6110402 Fax: +43/5338/6760-2041 Informationen über die Kapelle auf unserer Homepage: www.bmk-brixlegg.at

MK Schenna sucht

Die Musikkapelle Schenna (Südtirol) sucht eine Tiroler Musikkapelle, bei der sie im Sommer 2011 bei einem Musikfest ein Konzert geben kann. Würden die Übernach- tung selber bezahlen oder wären auch zu einem Austausch bereit. Grüße aus Südtirol!

kontakt:

Musikkapelle Schenna Markus Pircher Tel.: +39/339/5621398

n

42 BiT | Dezember

CD-Besprechungen und neue Noten | sErViCE

CD-Besprechungen und neue Noten | sErViCE se Euregio-Stücke und eine „CreaTon“ von Gottfried Veit. Wer sich

se Euregio-Stücke und eine „CreaTon“ von Gottfried Veit. Wer sich im Frühjahr 2011 im Tiroler Landestheater von dem Musical „Les Misérables“ angesprochen fühlt, kann auf dieser CD ein Blasorchester-Arrange- ment mit Vokalsolisten gustieren. (u.st.) n

Carl Michael Ziehrer Der Traum eines österreichischen Reservisten Postmusik Innsbruck | Ltg. Florian Pedarnig
Carl Michael Ziehrer
Der Traum eines österreichischen Reservisten
Postmusik Innsbruck | Ltg. Florian Pedarnig

CD­Besprechungen und neue Noten

Neue CD für Saxo­ phon und Klavier mit Play­Along Funktion

E ingespielte Literatur für die Über- trittsprüfung von der Unter- in die Mittelstufe bzw. Prüfung zum (Jung)

Musiker-Leistungsabzeichen in Bronze für SAXOPHON: Gemeinsam mit den beiden Musikern Markus Holzer, Saxophon, und Stefan Schön, Klavier, hat die Österreichi- sche Blasmusikjugend eine CD mit der ein- gespielten Literatur für die Übertrittsprüfung von der Unter– in die Mittelstufe bzw. Prü- fung zum (Jung)Musikerleistungsabzeichen in Bronze für Saxophon herausgebracht. Diese CD kann bzw. soll bei der Prüfung auch als Play-Along eingesetzt werden, falls keine Klavierbegleitung vor Ort ist. Die Interpretation kann an die der Künstler angepasst werden oder es kann ein eigener musikalischer Weg gefunden werden. Die CD ist um 15 Euro bei der Österreichi- schen Blasmusikjugend oder bei Markus Holzer erhältlich.

n

Grenzenloses Jubiläum

G renzenlos“ hieß das bayerische Projekt anlässlich des 10-Jahr- Jubiläums des Euregio Blasorche-

sters EBO, und „grenzenlos“ heißt auch die CD, auf der Johann Mösenbichler das EBO und das Musikkorps der Bayerischen Polizei dirigiert. Beide zeigen sich in be- ster Verfassung. Die Silberscheibe enthält laut Untertitel „Das Beste aus 10 Jahren“. Mit dabei die Memorial Suite und Teile der Missa Katharina von Jacob de Haan, die EBO-Signation von Alfred Reed, Philip Sparkes „Pantomime“ mit dem unvergleich- lichen Steven Mead am Euphonium, diver-

Weiter träumen

A b sofort ist „Der Traum eines öster-

reichischen Reservisten“ von Carl

Michael Ziehrer, auf CD eingespielt

von der Postmusik Innsbruck unter der Leitung von Kpm. Florian Pedarnig, wieder erhältlich. Preis pro CD 10 Euro, zusätz- lich Versand und Verpackung innerhalb Österreichs: 12 Euro. Bestellung unter:

obmann@postmusiktirol.at n

Bestellung bei:

Österreichische Blasmusikjugend Mag. Markus Holzer

office@winds4you.at

office@markusholzer.at Tel.: 04762 / 36 280 www.markusholzer.at, Bestellformular:

http://www.winds4you.at/obj/bestellung

Neuausgabe der Schubertmesse

Bearbeitung von stiftskapellmeister norbert Matsch

D er Wunsch der Stadtmusikkapelle Wilten, in Gottesdiensten in der Wil- tener Stiftskirche Schuberts „Deut-

sche Messe“ zu spielen und die gewünschte Beteiligung der feiernden Gemeinde waren im Jahr 2006 der Auslöser für die erste Bearbeitung der Messe durch den Wiltener Stiftskapellmeister Norbert Matsch. In dieser ersten Fassung waren nur das Gloria und das Sanctus enthalten, zwei Teile der Messfeier also, die von der Ge- meinde gesungen werden. Diese Bearbei- tung war nur für die Stadtmusikkapelle Wilten gedacht. In der Zwischenzeit hat Norbert Matsch auf mehrfachen Wunsch auch die anderen Teile der Deutschen

Messe von Franz Schubert neu bearbei- tet. Dabei hat er Tonarten gewählt, die für Blasorchester gut spielbar sind. Der origi- nale Schubertsatz blieb selbstverständlich unverändert. Der Herausgeber hat zudem versucht, in der Instrumentierung so nahe wie möglich am Original zu bleiben, nur die Dynamik wurde dezent an die Erfordernisse des Ge- meindegesangs angepasst. Jedem Abschnitt ist ein Vorspiel vorange- stellt. Die Vorspiele sind bewusst schlicht gehalten, um dem Original nichts Unpas- sendes an die Seite zu stellen. Sie sollen ausschließlich dem Anspruch, den man gemeinhin an ein Vorspiel stellt, entspre-

chen und die Gemeinde zum Singen ani- mieren. Die nach wie vor beliebten Messkompo- sitionen von Franz Schubert und Michael Haydn stellen eine Besonderheit im tradi- tionellen Blasmusikrepertoire dar, weil sie ohne Problem die Teilnahme der singenden Gemeinde ermöglichen. Daher sind sie auch in der erneuerten Liturgie ein Idealfall ge- meinsamen gottesdienstlichen Musizierens, wenn dazu wirklich gesungen wird. Beide Messkompositionen sind als Blasmu- sikausgaben zum Mitsingen in Bearbeitungen von Andreas Bramböck (Haydnmesse) und Norbert Matsch (Schubertmesse) beim TSS- Musikverlag Herbert Eberl erhältlich. n

sErViCE | Neue Noten

Neue Noten

„Jubelhymnus“ für Blasorchester

von Gottfried Veit

D er vor einigen Jahren als Auftrags- werk bei einer Bürgermeister-Ge- burtstagsfeier uraufgeführte „Jubel-

hymnus“ von Gottfried Veit ist nun beim Musikverlag Tatzer in Druck erschienen. Das Musikstück ist formal nach der be- währten Dreiteiligkeit A-B-A strukturiert. Währen die beiden fanfarenartigen Eckteile in gerader Taktart stehen, strahlt der ruhige choralartige Mittelteile eine kontrastreiche Ruhe im Dreivierteltakt aus. Es handelt sich um eine festliche Musik für Blasorchester, die ohne weiteres von Mu- sikkapellen ab dem guten mittleren Leis- tungsbereich spielbar ist. Besetzt sind alle im modernen Blasorchester anzutreffen-

den Instrumente, das Stück kann jedoch, der geschickten Instrumentierung zufolge, auch bei Weglassung von sogenannten Mangelinstrumenten aufgeführt werden. Dieser Jubelhymnus stellt eine Alterna- tive zum üblichen Marsch Nr. 0815 dar und unterstreicht die Wichtigkeit festlicher weltlicher und geistlicher Anlässe. n Walter Cazzanelli

„Jubelhymnus:

Musikverlag TATZER A-2263 Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at

Musikverlag TATZER A-2263 Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember
Waidendorf, Florianistrasse 13 Tel. 0043/02538/85464 Fax. 0043/02538/85595 musikalien@tatzer.at 4 4 BiT | Dezember

44 BiT | Dezember

Blasmusik in Gottes Dienst

kirchenmusikalische handreichung des Tiroler Blasmusikverbandes

N eben allgemeinen für Musikkapellen wichtigen Hinweisen gibt die neue Handreichung erstmals auch Vor-

schläge, wie man bisher gern verwendete Messkompositionen in der heutigen Liturgie richtig einsetzen kann. Als besonderes Ser- vice hat das Referat 6 für Blasmusik & Litur- gie auch eine modellhafte Notenausgabe als praktische Konkretisierung der in der Handrei- chung aufgezeigten Möglichkeiten vorgelegt. Die Notenausgabe (im Marschbuchformat!) mit dem Titel „Schützenmesse von Anton E. Kratz und liturgische Gesänge im Gottes- dienst“ gibt den Musikkapellen eine wertvol- le Zusammenstellung von gottesdienstlichen Musikstücken für den größten Teil des Kir- chenjahres. Sie ist beim TSS-Musikverlag von Herbert Eberl in Mieders erhältlich.

Hinweis auf Handreichung | sErViCE | in MEMoriaM

Hinweis auf Handreichung | sErViCE | in MEMoriaM Möge die neue kirchenmusikalische Hand- reichung und die

Möge die neue kirchenmusikalische Hand- reichung und die Neuausgabe der Schüt- zenmesse von Anton E. Kratz den Kapell- meistern und ihren Musikkapellen als Hilfe und Leitfaden dienen, damit die Blasmusik

nicht als irgendwelche musikalische Um- rahmung empfunden wird, sondern als wichtiger Rollenträger im Gemeindegottes- dienst erklingen kann.

n

In memoriam Walter Unterweger

A m 23. Oktober 2010 hat Walter Un-

terweger, langjähriger Bezirksobmann

und Ehrenobmann des Musikbezirkes

Lienzer Talboden, im Alter von 87 Jahren unse- re irdische Welt verlassen. Das Requiem in der Stadtpfarrkirche St. Andrä und die Verabschie- dung am Kirchplatz am 28. Oktober gestal- teten über 60 Musikantinnen und Musikanten des Musikbezirkes. Bezirksobmann Dr. Klaus Köck würdigte im Namen des Musikbezirkes Lienzer Talboden und auch im Namen des Tiroler Blasmusik- verbandes, der durch den Ehrenpräsidenten des Österreichischen Blasmusikverbandes Dr. Friedrich Weyermüller, durch den Ehren- landesobmann Dr. Herbert Ebenbichler, den Geschäftsführer Roland Mair und das Vor- standsmitglied Markus Schlenck überaus wür- dig vertreten war, die Person und die Verdienste Walter Unterwegers. Er sprach herzlichen Dank und Anerkennung für den jahrzehntelangen Einsatz im Dienste der Blasmusik aus. Der Name Walter Unterweger ist untrennbar mit der Geschichte und der steten Aufwärtsent- wicklung des Musikbezirkes Lienzer Talboden verbunden. Als seinerzeitiger Kulturreferent

der Bezirkshauptmannschaft Lienz war er ge- meinsam mit Pfarrer Otmar Pobitzer an dessen Gründung im Jahre 1949 maßgeblich beteiligt. Von 1952 bis 1993, sohin über 40 Jahre, hat er sich als Bezirksobmann mit viel Idealismus dem Aufbau der Musikkapellen gewidmet. Sein besonderes Anliegen galt der Organisation und der Durchführung von Jugendseminaren zur Jungmusikerausbildung. Unübertrefflich war sein Organisationstalent, das bedeutenden Veranstaltungen, aber auch der Geselligkeit zugute kam. Über 1.300 Sommer- konzerte organisierte er am Lienzer Hauptplatz. 1993 wurde Unterweger zum Ehrenbezirksob- mann ernannt. Mit großer Freude hat er den Marsch seines Freundes Florian Pedarnig, „Dem Land Tirol die Treue“, im Gesamtspiel der 15 Musikkapellen beim Bezirksmusikfest 2008 in Gaimberg als Geschenk zu seinem 85. Geburts- tag entgegen genommen. Auch heuer noch ließ er es sich nicht nehmen, das Bezirksmusikfest im August am Hauptplatz in Lienz zu besuchen. Sein vielseitiges Wirken hat in hohen Aus- zeichnungen des Landes Tirol, des Tiroler und Österreichischen Blasmusikverbandes und der Stadt Lienz seine Würdigung gefunden.

und der Stadt Lienz seine Würdigung gefunden. Walter war ein verlässlicher, herzlicher, fröh- licher

Walter war ein verlässlicher, herzlicher, fröh- licher Mensch, Eigenschaften, die unser Ge- meinschaftsleben mehr den je braucht. Seine große Liebe galt seiner Familie. Sein sonniges Gemüt und die frohen Stunden mit ihm wer- den in Erinnerung bleiben.

in MEMoriaM

Gedenken an Peter Ganner

A m 22. April 2010 erreichte uns die Botschaft vom tragischen Tod von Peter Ganner. Der erfahrene Alpinist

war bei der Abfahrt von einer Schitour in den Axamer Kalkkögeln von einer Lawine ver- schüttet worden. Tiefe Betroffenheit herrscht über die Landesgrenzen hinaus, da Peter Ganner ein erfahrener, humorvoller und ge- schätzter Musikkamerad, Musiklehrer und Berufsmusiker war. Peter Ganner begann mit 10 Jahren als Es- Trompeter bei der Musikkapelle Obertilliach in Osttirol, wo er später auch Flügelhorn, Te- norhorn, Posaune und Tuba spielte. Fünf Jahre war er Hornist bei der Militärmusik Salzburg und Innsbruck und studierte anschließend

Salzburg und Innsbruck und studierte anschließend am Konservatorium Innsbruck bei Prof. Erich Giuliani und

am Konservatorium Innsbruck bei Prof. Erich Giuliani und Hansjörg Angerer. 1980 folgte die Lehramtsprüfung und 1981 der Abschluss des Studiums mit ausgezeichnetem Erfolg. 30 Jahre lang war er Hornist im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. Als Kapellmeister war Gan- ner ein Jahr lang in Obertilliach, zehn Jahre in Längenfeld und ein Jahr in Axams tätig. Nach seiner Niederlassung in Aldrans wurde er Ka- pellmeister der dortigen Musikkapelle – mit Unterbrechungen 14 Jahre lang. Viele haben dort von seiner Musikalität lernen dürfen.

Außerdem gründete und leite- te er die Aldiger Böhmischen. Heuer wäre Peter Ganner für 50-jährige Mitgliedschaft beim Tiroler Blasmusikverband ge- ehrt worden. 2010 arrangierte Peter das Präludium aus Verdis Oper „Rigoletto“, das er noch für das Frühjahrskonzert einstudierte. Bei seinem Requiem gelangte das Präludium zur tragischen Uraufführung. Wir verabschie- deten uns von einem ausgezeichneten Musi- kanten und Kapellmeister, der für uns stets in Vorbild war. Vor allem aber verabschiedeten wir uns von einem Freund.

Nachruf auf Viktor Zolet

B lasmusik hat manchmal den Ruf, laute Klänge zu produzieren. Viktor

Zolet, Ehrenbezirksfähnrich des Musikbezirkes Landeck, hat „sein“ Instrument gespie- lt, das nicht hörbar ist und für sein Wirken typisch war. Denn er bevorzugte nicht das Laute, Vordergründige. Was seine Persönlichkeit noch auszeichnete: Er war bei den Veranstaltungen verlässlich zur Stel- le, wenn er gebraucht wurde. Das Archiv des Bezirksmusikverbandes ist voll mit Fotos der Gruppen bei den Jungmusikerseminaren –

voll mit Fotos der Gruppen bei den Jungmusikerseminaren – einmal hat er sogar Aufsicht gemacht, weil

einmal hat er sogar Aufsicht gemacht, weil die Jugend ihm ein besonderes Anliegen war. Er hat gewusst, Musik ist etwas vom Wertvollsten, mit dem sich ein junger Mensch beschäftigen kann und bedauerte es zutiefst, dass es ihm in seiner Jugend in einer sehr schwierigen Zeit nicht ermöglicht werden konnte. Als Fähnrich gab Viktor „sei- nem Instrument“ die Bedeutung, die es heute hat. Er wusste, dass die Öffent- lichkeit an einer Musikkapelle das Schneidige, Farbenprächtige besonders schätzt. Die Fahne einer Musikkapelle zeigt deren Präsenz nach

außen. Viktor gab den Fähnrichen unseres Be- zirkes Selbstbewusstsein. Für ihn gab es nichts Erhebenderes, als bei einem Bezirksmusikfest einem Fahnenmeer voranzuschreiten. Bei vielen Beerdigungen schrittest du mit der Fahnenabordnung des Musikbezirkes und zeig- test, wem Ehre gebührt. Nun war es bei dir so weit. Wir sind dankbar, dass du bei uns mitge- arbeitet hast. Du hast stets um das Positive ge- kämpft. Kameradschaft war dir das Wichtigste bei einem Verein und was wir stets in Erinne- rung bewahren werden, ist diese Einstellung. Du bist damit ein großes Vorbild gewesen und wirst es bleiben.

Deine Freunde des Musikbezirkes Landeck

Abschied von Rudi Ginner sen.

T raurige Anlässe haben das Vereinsjahr

der Stadtmusik Kufstein überschattet.

Wir haben unser Ehrenmitglied, un-

seren Ehrenringträger und Posaunisten Rudi Ginner sen. und unseren Altobmann und er- sten Hornisten Gerhard Scherbichler (Nachruf schon in letzter BiT) verloren. Rudi Ginner war ein Mensch, der Generati- onen verbunden hat. Seine lustige und gesellige Art, seine Geschichten von vergangenen Ausrü- ckungen und seine jahrzehntelange Treue zur Stadtmusik Kufstein waren es, die ihn für uns – alt und jung – unvergesslich machen. Beson- ders in Erinnerung bleibt Rudi der Stadtmusik

machen. Beson- ders in Erinnerung bleibt Rudi der Stadtmusik als langjähriges Mitglied im Ausschuss und als

als langjähriges Mitglied im Ausschuss und als Organisati- onstalent. Viele Konzerte und vor allem die Musikfeste wä- ren ohne seinen Einsatz nicht durchführbar gewesen. Nach einem Arbeitsunfall konnte er nicht mehr Klarinet- te spielen, worauf er Posaune gelernt hat, um weiterhin mit uns musizieren zu können. Nicht nur die Liebe zur Musik hat sein Leben geprägt, sondern vor allem die Liebe zu seiner Familie. In ihr fand er Rückhalt für die Motivation, möglichst lange

gegen seine Krankheit zu beste- hen. Wir durften am 24. Juli 2010 beim Promenadenkonzert in Innsbruck ein letztes Mal mit unserem Rudi auf der Bühne musizieren. Fast wäre ein Traum von ihm wahr geworden, und er hätte mit seinem Sohn Rudi jun. und seinem Enkel Rudi jjun. auf der Bühne gestanden, doch Rudi hat uns am 30. August 2010 im 76. Lebensjahr verlassen. Unser Mitgefühl gilt allen, denen er wertvoll war.

46 BiT | Dezember

Dezember | BiT 4 7