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Prüfungsfragen aus Neurologiepflege für GuK – Prüfung

1. Beschreiben Sie den Stationsaufbau und die Raumgestaltung einer Neurologiestation,


Stroke Unit und Rehabilitationszentrum und deren wesentlichen Unterschiede?

2. Beschreiben Sie die „pflegerischen Grundlagen“ der Neurologiepflege?

3. Beschreiben Sie das organisatorische Vorgehen und die Patientenbereuung für die
EEG Untersuchung?

4. Was ist beim Schlafentzug EEG alles zu berücksichtigen?

5. Lumbalpunktion: (Punktions) Vorbereitung, Assistents, Nachbereitung?

6. Beschreiben Sie den Ablauf der Lumbalpunktion und die Patientenbetreuung während
des gesamten Untersuchungsvorganges und was wissen Sie über Komplikationen?

7. Wo findet die Lumbalpunktion im Normfall statt, was wissen Sie über die
Patientenaufklärung und über den hygienischen Ablauf?

8. Wie sollte der Ablauf der Patientenbetreuung bei der Lumbalpunktion optimal von der
Indikationsstellung bis nach der Punktion ablaufen? Können bei der LP Komplikation
auftreten, wenn ja, welche?

9. Was wissen Sie über Morbus Parkinson? Patientenbeschreibung (Aussehen),


Symptome, Wissenswertes über die (Medikamentöse) Therapie?

10. Beschreiben Sie die Pflege von Morbus Parkinson Patienten?

11. Angehörigenbetreuung, Patientenvorbereitung für die Zeit währen und nach dem
Krankenhausaufenthalt bei Morbus Parkinson?

12. Wie kann man Morbus Parkinson Patienten aus Ihrer Sicht im pflegerischen Alltag im
Krankenhaus, zu Hause, in der Übergangspflege und in seinem sozialen Umfeld
unterstützen (orientieren Sie sich an die LA`s)?

13. Apallisches Syndrom: Anhand der amerikanischen Patientin Terry Shavio wurde dies
Erkrankung im Unterricht besprochen! Was waren die pflegerischen Kernpunkte, die
zur Diskussion standen?

14. Was wissen Sie über das Bobath Konzept? Beschreiben Sie die grundlegenden
Ansatzpunkte (zB: Umgang mit den Patienten, Lagerungshilfsmittel,....)?

15. Was soll bei der Anwendung mit dem Bobath Konzept angewendet werden und was
darf auf keinen Fall durchgeführt und gemacht werden?

16. Beschreiben Sie den Vorgang des Bodycheck nach Bobath und erklären Sie den Sinn
und Effekt dieser pflegerischen Handlung?

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17. Beschreiben Sie die Rückenlage und den Längssitz nach Bobath?

18. Wie gehen Sie als Pflegekraft mit dem mehr betroffenem Arm/Körperhälfte um und
was beachten Sie bei Lagerungen und Transfer?

19. Könnte man einen Patienten im Längssitz auch „Waschen“ und wenn ja wie
(Lagerung und Ablauf)?

20. Könnte man einen Patienten im Längssitz auch „Essen“ verabreichen und wenn ja wie
(Lagerung und Ablauf)?

21. Was wissen Sie über Epilepsie, kann diese Erkrankung auch mit anderen
Krankheitsbildern in Erscheinung treten zum Beispiel als Symptom, wenn ja, welche?
Wie würden Sie einen klassischen Grand Mal Anfall, einer auszubildenden
Krankenschwester auf der Neurologiestation beschreiben?

22. Was tun Sie bei einem epileptischen Anfall als Pflegekraft?

23. An was denken Sie bei Epilepsie noch (differentialdiagnostische Erkrankungen) und
was wissen Sie über die Vorsorgung aus pflegerischer Sicht beim Status epileptikus?

24. Was ist bei der medikamentösen Therapie mit Antiepileptika alles zu berücksichtigen
und wie gehen Sie mit Patienten mit Verdacht und mit bekannter Epilepsie auf der
Station um?
25. Was raten Sie einem Epileptiker in Hinblick auf die Lebensführung und wie würden
Sie den Angehörigen den „Grand Mal Anfall“ erklären?

26. Einer 20-jährigen Studentin wurde mitgeteilt, dass Sie an Epilepsie erkrankt ist! Was
tun Sie als Pflegekraft mit dieser Patientin, nach dem Aufklärungsgespräch mit dem
Arzt und was ist zu berücksichtigen, in Hinblick auf die Lebensführung der jungen
Frau?

27. Einem hauptberuflichen LKW-Fahrer wurde die Diagnose Epilepsie mitgeteilt! An


was hat man in diesem Fall als Pflegekraft zu denken und kann dieser Mann seinen
Beruf weiterhin durchführen?

28. Was ist im Rahmen der Epilepsie alles zu bedenken in Hinblick auf das soziales
Umfeld, Familie und Freunde? Was muss alles vermieden werden und womit muss
man vorsichtig und umsichtig sein?

29. Was wissen Sie über die Probleme Rund um die Blase bei MS – Patienten, wo liegt bei
diesem Thema das Hauptaugenmerk? Kann man dieses Wissen und die Pflege auch an
andere neurologische Erkrankungen anwenden und wenn ja, welche?

30. Was wissen Sie über Darmstörungen bei MS – Patienten, wo liegt bei diesem Thema
das Hauptaugenmerk? Kann man dieses Wissen und die Pflege auch an andere
neurologische Erkrankungen anwenden und wenn ja, welche?

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31. Wie würden Sie einem Leihen die Erkrankung MS (Multiple Sklerose) einfach in
kurzen Sätzen erklären, wie ist die Prognose dieser Erkrankung und was ist bei der
Therapie (+ medikamentöse Th.) alles zu beachten?

32. Beschreiben Sie den Krankheitsverlauf der MS, wie kann Sie diese Erkrankung in
Zukunft als Pflegekraft betreffen und wie unterscheidet sich MS beim Mann zur Frau?

33. Was ist pflegerisch bei MS Patienten in Hinblick auf die LA´s im Krankenhaus –
Rehabilitationszentrum und Heim alles zu beachten?

34. Beschreiben Sie Krankheitsentstehung und die wesentlichen Symptome und Ursachen
des Schlaganfalles so, dass Sie der Patient und ein Leihe verstehen würde?

35. Nennen Sie die Risikofaktoren des Schlaganfalles und erläutern Sie die
Therapieansätze und deren pflegerische Unterstützung in der Lebensführung für den
Patienten im Akutfall im Krankenhaus und für später, auf längere Sicht zu Hause oder
im Pflegeheim (zB: Ernährung,....)?

36. Was sind die Erstmaßnahmen, das Notfallmanagement und die grundlegende Pflege
bei Verdacht auf akuten Schlaganfall?

37. Nennen Sie die typischen Fehlerquellen bei der Pflege von Schlaganfallpatienten?

38. Sie haben die ehrenvolle Aufgabe eine(n) neue(n) MitarbeiterIn auf der
Neurologiestation einzuarbeiten!
Was würden Sie dieser Person in Hinblick auf die Pflege bei Schlaganfall alles
erklären?

39. Nennen Sie die pflegerischen Grundsätze in Hinblick auf die LA´s bei der Pflege bei
Schlaganfall?

40. Was ist mit dem Umgang von Schlaganfallpatienten im Pflegealltag alles zu beachten
und was darf auf keinen Fall gemacht werden?

41. Was wissen Sie über die Epiduralblutung? Was ist bei dieser Erkrankung so gefährlich
und auf was muss man dabei als diplomierte(r) Krankenschwester und Krankenpfleger
achten?

42. Beschreiben Sie die Pflege eines verwirrten, desorientierten evt. im


Durchgangssyndrom befindlichen neurologischen Patienten? Auf was achten Sie als
Pflegeperson und was sollte man, wenn möglich vermeiden? Was würden Sie in den
Pflegealltag alles einfließen lassen, oder würden Sie bei diesem Patientenklientel das
sogenannte „Minimal Handling“ empfehlen?

43. Was bedeutet Aphasie? Wie würden Sie die verschiedenen Formen klar, einfach und
verständlich erklären? Kann die Berufsgruppe der Pflege den Patienten dabei
„pflegerisch“ unterstützen, fördern und beeinflussen, wenn ja wie und welche LA
würde dabei eine der wichtigsten sein?

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44. Auf der Neurologiestation befinden sich großteils ältere Patienten!
Was müssen Sie als aufmerksame diplomierte Krankenschwester bzw. Krankenpfleger
mit dem Umgang dieser Patienten alles berücksichtigen und beachten? Gibt es
Erkrankungen die zum Beispiel eine neurologische Erkrankung vortäuschen, aber
keine sind? Wenn ja, nennen sie ein Beispiel und begründen Sie ihre Überlegungen?

45. Die Pupillen spielen in der Neurologie eine ganz wichtige Rolle! Warum und
begründen Sie? Wie/Wann sollte die Pupillenkontrolle auf Station stattfinden?
Was wissen Sie über die Komoskala, für was wird diese benötigt und warum?

46. Somnolenz, Sopor, Koma und Benommenheit sind wichtige Begriffe in der
Neurologie! Erklären Sie die Einzellen Worte (wissen Sie den Überbegriff?), wenn
möglich mit einem Krankheitsbild zu jedem genanntem Wort?
Orientierung spielt in der Neurologie Pflege eine große Rolle!
Warum und wie würden Sie den Patienten fragen?

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Patientenbeispiele:
Lesen Sie sich die Frage in Ruhe durch! Überlegen Sie gut, welches Krankheitsbild
zutrifft und beantworten Sie die gestellten Fragen!

Sollten Sie eine der anderen zwei Fragen (1 bis 46) wählen, die konkret zu dem
Krankheitsbild passt, gestalten Sie die Beantwortung der Prüfungsfragen so, dass alle
wesentlichen pflegerischen Aspekte besprochen werden und alle wichtigen Punkte
beantwortet werden!

47. Ein 60-jähriger Patient kommt mit einem gebrochenem Unterarm in die
Unfallambulanz. Patient erklärt, dass er in letzter Zeit öfter gestürzt ist und auch alles
verschüttet, wie zB. den Frühstückskaffee. Seine Frau beschreibt ihren Mann in letzter
Zeit als sehr ungeduldig, leicht aggressiv und missmutig!
An was denken Sie in diesem Zusammenhang als Pflegepersonal und geben Sie einen
Überblick über diese Erkrankung?

48. Ein 50-jähriger Mann wird um 5 Uhr munter und kann sich kaum mehr bewegen,
spürt seine linke Körperhälfte nicht bzw. kann nicht sprechen! Irgendwie schafft er es
seine Frau zu wecken, diese wiederum verständigt sofort die Rettung. Als diese
schließlich nach gut 15 Minuten eintrifft, geht es dem Mann soweit wieder gut, er
kann alles bewegen und auch wieder sprechen!
Was hat der Man und wie verläuft das weitere Vorgehen, was wird im Krankenhaus
alles gemacht in Hinblick auf die Pflege und Untersuchungen, sofern er der Rettung
mitgenommen wird?

49. Eine 30-jährige Frau kann in letzter Zeit nicht mehr richtig lesen, da Sie zunehmend
mehr verschwommen sieht! Sie geht zum Augenarzt und gibt dort an, dass Sie auch in
letzter Zeit so ein komisches Gefühl wie „Ameisenlaufen“ sowie auch ein
vermindertes Berührungs- und Schmerzempfinden hat!
An welche Erkrankung denken Sie in diesem Fall, was wissen Sie darüber (Ursache,
Symptome,...)? Was wird der Augenarzt in weiterer Folge mit der Frau tun oder
bekommt die Dame lediglich eine Brille? Was ist bei dieser Erkrankung pflegerisch
besonders wichtig?

50. Eine 20-jährige Studentin wurde während einem Diskothekenbesuch regungslos auf
dem Boden der Damentoilette vorgefunden! Patienten kann sie an nichts mehr
erinnern, Sie klagt über starken Muskelkater und Muskelschmerzen, weiters hat Sie
eine Bisstelle an der Zunge !
Welche Erkrankung liegt hier vor, was könnte der Auslöser gewesen sein, wie wird die
Patientin weiter im Krankenhaus behandelt?

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Patientenbeispiele:
Lesen Sie sich die Frage in Ruhe durch! Überlegen Sie gut, welches Krankheitsbild
zutrifft und beantworten Sie die gestellten Fragen!

Sollten Sie eine der anderen zwei Fragen (1 bis 46) wählen, die konkret zu dem
Krankheitsbild passt, gestalten Sie die Beantwortung der Prüfungsfragen so, dass alle
wesentlichen pflegerischen Aspekte besprochen werden und alle wichtigen Punkte
beantwortet werden!

51. Eine 18-jähriger Student wurde während eines „Unifestes“ regungslos auf dem Boden
der Herrntoilette vorgefunden! Der junge Herr kann sich an nichts mehr erinnern, er
klagt über starken Muskelkater und Muskelschmerzen, weiters hat Sie eine Bisstelle
an der Zunge ! Welche Erkrankung liegt hier vor, was könnte der Auslöser gewesen
sein und wie wird der Patient weiter im Krankenhaus behandelt?

52. Eine 30-jährige Frau kann in letzter Zeit nicht mehr richtig lesen, da Sie zunehmend
mehr verschwommen sieht! Sie geht zum Augenarzt und gibt dort an, dass Sie auch in
letzter Zeit so ein komisches Gefühl wie „Ameisenlaufen“ sowie auch ein
vermindertes Berührungs- und Schmerzempfinden hat!
An welche Erkrankung denken Sie in diesem Fall, was wissen Sie darüber (Ursache,
Symptome,...)? Was wird der Augenarzt in weiterer Folge mit der Frau tun oder
bekommt die Dame lediglich eine Brille? Was ist bei dieser Erkrankung pflegerisch
besonders wichtig?

53. Ein 55-jähriger Mann wird um 5 Uhr munter und kann sich kaum mehr bewegen,
spürt seine linke Körperhälfte nicht bzw. kann nicht sprechen! Irgendwie schafft er es
seine Frau zu wecken, diese wiederum verständigt sofort die Rettung. Als diese
schließlich nach gut 15 Minuten eintrifft, geht es dem Mann soweit wieder gut, er
kann alles bewegen und auch wieder sprechen!
Was hat der Man und wie verläuft das weitere Vorgehen, was wird im Krankenhaus
alles gemacht in Hinblick auf die Pflege und Untersuchungen, sofern er der Rettung
mitgenommen wird?

54. Ein 70-jähriger Patient kommt mit einer Platzwunde in die Unfallambulanz. Patient
erklärt, dass er in letzter Zeit öfter gestürzt ist und auch alles verschüttet, wie zB. den
Frühstückskaffee. Seine Frau beschreibt ihren Mann in letzter Zeit als sehr
ungeduldig, leicht aggressiv und missmutig! An was denken Sie in diesem
Zusammenhang als Pflegepersonal und geben Sie einen Überblick über diese
Erkrankung?

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