Sie sind auf Seite 1von 116
Liebe Hobie Freunde, JULI, die erste Hälfte des Segeljahres 2007 ist um, und der Sieger

Liebe Hobie Freunde,

JULI, die erste Hälfte des Segeljahres 2007 ist um, und der Sieger des Americas Cups steht fest.

Parralell konnte der Hobie16 auf der Kieler Woche punkten.

1. Ingo Delius und Katrin Wiese-Dohse

2. Dettlef Mohr und Karen Wichardt

3. Ulf Hahn und Maxi Jarling

Glückwunsch von RAUMSCHOTS.

Freut euch auff Artikel wie „Die Magie des Kreuzens“ und die Erfolge unserer Jugend im Youngstar-Teil. Leider gingeen zu dieser Ausgabe die Artikel zu den vergangenen Regatten sehr schleppend bis gar nicht ein. Somitt findet ihr die fehlenden Regattaberichte erst in der näch- sten Ausgabe.

Ich möchte noch darauf hinnweisen, dass Adress- und Bankdatenänderungen unverzüglich im Mitgliederportal geändert, oder an die Geschäftsstelle gemeldet werden müssen. Kontakt siehe Seite 66.

Have a hobie day

werden müssen. Kontakt siehe Seite 66. Have a hobie day Patrick Heilmann email: presse@hobie-kv.de Raumschots 3

Patrick Heilmann email: presse@hobie-kv.de

Die Deutsche Hobie Cat Klassenvereinigung sucht eine/n EDV-Referent/in Bei diesem Vorstandsamt handelt es sich um

Die Deutsche Hobie Cat Klassenvereinigung sucht eine/n

EDV-Referent/in

Bei diesem Vorstandsamt handelt es sich um eine zentrale Querschnittsfunktion für viele Geschäftsbereiche. Hierzu wurde in den letzten 3 Jahren weitestgehend ein Internetserver- gestütztes Datenbanksystem realisiert, auf das alle Vorstandsmitglieder online zugreifen können. Die verschiedenen Module ermöglichen z.B.

- die Mitgliederverwaltung

- per Schnittstelle zur Finanzverwaltung den Beitragseinzug

- die Erstellung des Regattakalenders bis zur Ausschreibung

- die Verarbeitung der Regattaergebnisse bis zur Erstellung von Ranglisten

- den Austausch von Daten und Artikeln für RAUMSCHOTS "print" und "online"

- die Vorbereitung des RAUMSCHOTS-Versand usw

Des weiteren kommuniziert das System mit den derzeit bestehenden Versionen unserer Homepa- ge und dem darin integrierten Mitgliederportal. Es ist auf dem Datenbanksystem MYSQL 5.0 und der Programmiersprache PHP 4/5 aufgebaut.

Da der bisherige EDV-Referent dieses immense Projekt mit den eingeschränkten ehrenamtlichen Möglichkeiten einer Person nicht weiter schultern kann, suchen wir gemeinsam eine/n Nachfol- ger/in. Selbstverständlich steht er als Programmierer weiterhin mit Rat und Tat helfend zur Verfü- gung. Neuentwicklungen nach eigenen Vorstellungen und gemeinsamer Konzeption stünden wir auch offen gegenüber.

Für diese interessante Funktion im Vorstand unseres Vereins mit rd. 1.500 Mitgliedern und einem Jahresetat von rd. 40.000,- Euro brauchen wir jemanden mit guten Kenntnissen in Anwendungs- programmierung, Datenbankmanagement und Internetgestützten Client-Server-Lösungen. Abge- sehen von den 2 festen Sitzungsterminen im Jahr erfolgt selbstständige Zeiteinteilung. Sofern Beschaffung oder Aufrüstung technischer Infrastruktur nötig wird, haben wir finanzielle Möglich- keiten. Die Wahl würde bei der nächsten Mitgliederversammlung erfolgen; bis dahin bietet sich eine kommissarische Bestellung durch den Vorstand an.

Interesse? Oder zunächst nur mal ein paar vorsichtige Fragen? Dann melde Dich bitte beim Vorsit- zenden oder beim Sekretär. Erreichbarkeit siehe Seite 66.

drehbare drehbare Kugellager Kugellager

Basis Basis

drehbare drehbare Kugellager Kugellager Basis Basis Mit vielen Vorteilen: Die Federfixierung verhindert ein

Mit vielen Vorteilen:

Die Federfixierung verhindert

ein Übergreifen der Feder auf den Block Edelstahl rostfrei: Feder, Federfixierung,

U-Adapter, 2 Schrauben und Muttern alle Metallteile sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt,

die Kunststoffe sind UV-beständig der montierte U-Adapter passt für viele Blöcke.

Wir empfehlen den Kugellager-Ratschblock von Sprenger. Damit verfügen Sie über die optimale Einheit definiert ratschend mit einstellbarem Druckpunkt:

Der Segler bestimmt, ob die Basis frei dreht oder wie stark gebremst wird. Dadurch wird verhindert bzw. eingeschränkt, dass die Basis ungebremst nach Lee läuft lieferbar mit kurzem oder hohem Ausleger.

Ferner ohne Block sowie mit montiertem Kugellager-Ratschblock für 6 - 10 mm Schotdurchmesser 2 Reihen Delrin Kugeln sorgen für leichtes Drehen und freien, ungehinderten Lauf - auch unter Belastung

40 oder 75 mm Höhe

Lauf - auch unter Belastung 40 oder 75 mm Höhe Die bewährte Camlan-Schotklemme ist für Schoten
Lauf - auch unter Belastung 40 oder 75 mm Höhe Die bewährte Camlan-Schotklemme ist für Schoten

Die bewährte Camlan-Schotklemme ist für Schoten von

8 bis 13 mm Durchmesser geeignet und kann wahlweise auf oder unter dem Ausleger montiert werden Durch den weiten und tiefen Ausschnitt kann die Schot ohne schamfilen direkt in die Schotklemme laufen

Auslegearm: hochwertiges, stabiles, schwarz eloxiertes

7 mm Aluminium. Optimaler Winkel, abgestimmt auf den Sprenger-Ratschblock

Herm. Sprenger GmbH Postfach 2453 • D-58634 Iserlohn Tel.: (02371) 9559-53/68 • Fax (02371) 9559-70 herm.sprenger@sprenger.de

www.sprenger.de

INHALT

Foto: Hardtwind-Regatta in Liedolsheim (Fotograf: unbekannt)

4

Stellenausschreibung

8

Service

8 Damals

1981

12

Neue Mitglieder

13

Segeln als Kampfsport

14

Die Magie des Kreuzens

17

Rückenschmerzen

18

Youngstars

18

LJM Saarland 2007

20

Frauenpower bei der LJM

23

3. Nationales Deutsches Jugendtraining

28

Regional

NORDEN

28 Hobie Treff in Bosau

30 Pfingstfest in Grömitz

36 Hohwacht, die traumhafte Bucht

40 Formula18 Party

OSTEN

42 Der Osten 2007

44 Schweriner Cat-Cup

Party OSTEN 42 Der Osten 2007 44 Schweriner Cat-Cup 8 Damals 1981 20 Frauenpower bei der

8

Damals

1981

20
20

Frauenpower bei der LJM

MITTE

48 Dümmer Dobben l

50 Dümmer Dobben II

SÜD-WESTEN

54 Hardtwind-Regatta

SÜDEN

59 Hinkelstein-Regatta

Dümmer Dobben II SÜD-WESTEN 54 Hardtwind-Regatta SÜDEN 59 Hinkelstein-Regatta 30 Pfingstfest in Grömitz 6 Raumschots

30

Pfingstfest in Grömitz

62
62

Laacher See

89
89

FX-ONE Training

SÜD-WESTEN

60 Bostal Kapp

WESTEN

62 Laacher See

INHALT

66 Vorstand

67 Hobie’s Gelbe Seiten

67

Händleradressen

68

Ergebnisse

78

Eventkalender FX-ONE

79

Abkürzungen

80

Regattakalender

88

FX-ONE

88 Kontakte / Ansprechpartner

89 Training mit Gebrüder Sach

98

Kleine Meldungen

109

Inserentenverzeichnis

109

Kleinanzeigen

114 Impressum

SERVICE

DAMALS

1981

1 9 8 1
1 9 8 1

25 Jahre Mitgliedschaft DHCKV: Heinz Georg Dimmel, Frank Göldner, Dieter Möller und Ingo Delius

SERVICE

DAMALS

1981

In die DHCKV eingetreten

und

25

Jahre dabei geblieben

immer noch dabei
immer noch dabei

Zur Mitgliederversammlung am 11. Februar in Wolfsburg konnte Ulf Hahn als Vorsitzender 35 Mitgliedeer einladen, die 1981 in unsere KV

eingetreten waren und sind.

Veranstaltung in Wolfsburg teil- nehmen. Viele aber haben sich für die ihnen zugedachte Ehrung bedankt. Hier einige Kostproben.

Hans Kemp aaus 41066 Mön- chengladbach (KV-Nr. 1290) schrieb:

Hier sollten sie für ihre Treue mit der Ehrennadel HOBIE-H- BRONZE ausgezeichnet wer- den. Vor Ort konnten dann unter großem Applaus geehrt werden Ingo Delius (KV-Nr. 1284), vormals Bad Salzuflen, jetzt Neubür- ger in Scharbeutz, amtieren- der Commodore Mitte, zudem eifriger und erfolgreicher 16er Regatta-Steuerkünstler, Heinz Georg Dimmel aus 27474 Cuxhaven

"Leider werde ich die Ehrung nicht in Empfang nehmen können, da ich als Rent- ner sehr viel Zeit in Spa- nien verbringe. Vor allem in den Wintermona- ten werden meine Familie und ich von der Sonne Spaniens magisch angezogen. - Für mei- nen Sohn und mich spielt der Hobie auch nach all der Zeit immer noch eine große Rolle, auch wenn wir nie die großen Regatta- segler waren, so sorgt der Hobie, frei nach dem Motto "Hobie way of life", für einen nicht wegzudenkenden Spaß- faktor in unserer Frei- zeit."

Raumschots

Raumschots

9

9

(KV-Nr. 1398), Frank Göldner aus 38122 Braunschweig (KV-Nr. 1458) und Dieter Möller aus 14542 Werder/Petzow (KV-Nr. 1479); siehe hierzu auch den Bericht in RS 2/07, Seite

27.

Aus verschiedenen Gründen konnte ein großer Teil der "Veteranen" nicht an der

SERVICE

DAMALS

1981

Egon Weber aus 46395 Bocholt (KV-Nr. 1296) schrieb:

"Habe mich riesig über die Einladung gefreut und würde sehr gerne kommen. Leider geht es mir gesundheitlich nicht so gut, um diese weite Fahrt machen zu können. Deshalb meine Absage. Der Mitgliederversammlung und den Ehrungen wünsche ich einen guten Verlauf. Ich werde am 11.2.07 in Gedanken dabei sein."

Volker Nanizzi von der Insel Wangerooge schriieb:

"Vielen Dank für die Ehrung. Gerne hätte ich die bronzene Ehrennadel persönlich entgegen genommen. Ich stand vor der Entscheidung Februar Wolfsburg oder Sonne jenseits des Atlantiks mit Hobie segeln. Ich hoffe, ihr habt Verständnis, dass ich mich für die Sonne ent- schieden habe, habe den Urlaub bereits gebucht. Wenn ich am 11.2. bei 30 Grad ohne Neo segle, denke ich an euch, versprochen. Habe mal zwei Bilder rausgekramt. Da liegen nun 25 Jahre zwischen. Die Anfänge mit dem Hobie 14 über den Hobie 16, der ist auch 25, und wir beide segeln immer noch zusammen. Der Hobie way of life, halt zeitlos bis ins hohe Alter."

Manfred Ochs aus 76706 Dettenheim (KV-Nr. 1383) schrieb:

"Herzlichen Dank für die Einladung. Hatte gehofft kommen zu können, muß aber nun aus betrieblichen Gründen leider absagen. Habe auch leider sehr wenig Zeit zum Segeln und kann aus gesundheitlichen Gründen fast nicht mehr Hobie segeln. Bin aber über die Raumschots immer noch im Bilde und hatte 2006 auch die Möglichkeit bei den Segelfreun- den Liedolsheim die Sommerwindregatta zu

leiten. Dieser jährliche Event ist auch immer noch der Kontakt zur Hobie Szene. Ich wün- sche eine gelungene Mitgliederversammlung und viele liebe Grüße sowie eine gute Segel- zeit'"

Wolf Ossner aus 82178 Puchheim (KV-Nr. 1490), von 1987 bis 1990 unser Commodore Süd, schrieb:

"Ich möchte mich ganz herzlich für die Einla- dung bedanken. Beim Lesen des Briefes wurde mir erst bewußt, wie lange ich schon dabei bin. Gott sei Dank stehe ich noch voll im Berufsleben und kann daher nicht kommen. Hobiegrüße aus dem schönen Bayernland!"

Martin Löpertz aus 45239 Essen (KV--Nr. 1533), immer noch heftiger und erfolgreicher 14er Regattasegler, amtierender Kapitän der Hobie-FFlotte 350 vom Baldeneysee schrieb:

"Gern erinnere ich mich an die Anfangszeiten vor 25 Jahren zurück. 1980 kaufte ich einen Hobie Cat 18 zu reinem Freizeitvergnügen. Unsere lieben Hobiepioniere Ernst Bartling und Ruth Rüssmann lockten mich zu dieser Zeit in die Deutsche Hobie Cat KV. Natürlich wurde ich von beiden dazu aufgerufen "komm doch zu unseren Regatten", wodurch ich dann den Hobie way of life in Reinstform kennenlernte. Aber nicht nur das Segeln bestimmte fortan meinen Jahreslauf, auch die Hobie-Karnevals- feten, KV-Mitgliederversammlungen, Winter- treffen, Urlaubsplanungen mit dem Hobie und

sonstige (Hobie) Aktivitäten. Seit 1990 bin ich Flottenkapitän am Baldeneysee. - In diesen 25 Jahren habe ich durch das Hobiesegeln viele

ich

Freunde und Kameraden gewonnen. Und

freue mich schon auf die nächsten 25 Jahre. - Auch danke ich dem Vorstand der Deutschen

SERVICE

DAMALS

1981

Hobie Cat Klassenvereinigung für seine hervor- ragende und ehrenamtliche Tätigkeit in all den Jahren. Und dem Redaktionsteam der Raum- schots ebenfalls Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit in der Vergangenheit und der Gegenwart und hoffentlich auch in der

Have a

Zukunft. Also, dann mal weiter so Hobie Day."

Ihr alle, danke für eure Treue zu unserer KV. Wir brauchen euch auch weiterhin! Der Vor- stand hat beschlossen, den "Jubilaren", die in Wolfsburg nicht dabei sein konnten, aber doch telefonisch oder schriftlich reagierten, die Ehrennadel HOBIE-H-BRONZE per Post zu sen- den.

Ernst Bartling
Ernst Bartling
oder schriftlich reagierten, die Ehrennadel HOBIE-H-BRONZE per Post zu sen- den. Ernst Bartling Raumschots 11

SERVICE

NEUE MITGLIEDER

Petra Jochum

 

Stephan Gehmacher

Malte Ebbecke

 

66557

Illingen

10781

Berlin

23570

Lübeck

HC 16

4620

HC 16

4628

HC 16

4636

Felix Eisenlohr

Jan Hesters

Jürgen Langbein

69231

Rauenberg

47506

Neukirchen

25451

Quickborn

HC 16

4621

HC 16

4629

HC FXone

4637

Max Langer

Dr. Katrin Hesters

Sarah Prentkowski

69168

Wiesloch

47506

Neukirchen

24118

Kiel

HC 12

4622

HC Ti

4630

HC ?

4638

Andreas John

Dr. Christian Jansen

Marie Walter

22857

Hamburg

41169

Mönchen-Gladb.

30163

Hannover

HC Ti

4623

HC Ti

4631

HC 16

4639

Josef Hausknecht

Oliver Lamm

Tami Jörn

88046

Friedrichshafen

52078

Aachen

66127

Saarbrücken

HC ?

4624

HC 16

4632

HC 16

4640

Beate Adt

Frank Syring

Stella Jörn

88138

Hergensweiler

22145

Hamburg

66127

Saarbrücken

HC ?

4625

HC 16

4633

HC 16

4641

Markus Claus

Johanna Weckbach

 

88630

Pfullendorf

94032

Passau

HC 16

4626

HC 16

4634

Oliver Weiss

Thorben Wolkowski

78628

Rottweil

23617

Stockelsdorf

HC 16

4627

HC 16

4635

SSeeggeellnn aallss

SERVICE

DSV INFORMIERT

KKaammppffssppoorrtt??

Das DSV-Präsidium hat beschlossen, zu Regel 68 der Wettfahrtregeln Segeln (WR) folgenden Zusatz des DSV aufzunehmen: "Grundlegen- der Zweck dieser Wettfahrtregeln ist die Ver- meidung der Berührung zwischen Booten. Teil- nehmer willigen mit Ihrer Teilnahme in keinen Haftungsausschluss ein, auch nicht bei gering- fügigen Regelverletzungen." Regattaveranstal- ter sollten sowohl in der Ausschreibung als auch in der Segelanweisung die Geltung der Wettfahrtregeln inklusive der Zusätze des DSV festlegen.

Ziel des beschlossenen DSV-Zusatzes ist es, zu verdeutlichen, dass es sich beim Regattasegeln nicht um Kampfsport handelt.

In der Vergangenheit haben sich Fälle gehäuft, in denen Versicherungen und Gerichte die gegenseitige Haftung zwischen Regattateil- nehmern verneint haben. Sie berufen sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH), das die allgemein anerkannten Grund- sätze zur Inkaufnahme von Schädigungen bei regelgerechtem Kampfspiel grundsätzlich für anwendbar hält auf "Wettkämpfe mit nicht unerheblichem Gefahrenpotential, bei denen typischerweise auch bei Einhaltung der Wett- kampfregeln oder geringfügiger Regelverlet- zung die Gefahr gegenseitiger Schadenszufü- gung besteht". Insbesondere das OLG Karlsru-

he hat diesen Grundsatz auf den Segelsport angewandt und wegen der vermeintlichen Gefährlichkeit des Segelns einen stillschwei- genden Haftungsausschluss der Teilnehmer untereinander unterstellt.

Gemeinsam mit anderen Oberlandesgerichten hält der Deutsche Segler-Verband die Anwen- dung dieser Grundsätze auf den Segelsport für falsch. Die Wettfahrtregeln Segeln beinhalten umfangreiche und eindeutige Regeln, wie sich Boote in einer Wettfahrt zu verhalten haben, damit es nicht zu einer Kollision und damit zu einem Schaden kommt (Regeln 10-19 WR). Beim Einhalten dieser Regeln kann es daher typischerweise gerade nicht zu Schadenszufü- gungen kommen. Verstöße gegen die Aus- weichpflichten führen zu einer Disqualifikation oder Bestrafung des Teilnehmers, selbst wenn es zu keiner Berührung gekommen ist. Wenn es doch zu einer Berührung mit Schaden kom- men sollte, kann sogar derjenige bestraft wer- den, der Wegerecht hat (Regel 14 WR). Dies zeigt, dass das Regelwerk im Segelsport ein- deutig auf die Vermeidung von Berührungen ausgerichtet ist und die vom BGH aufgestell- ten Grundsätze zur Haftungsfreistellung auf den Segelsport keine Anwendung finden kön- nen. (Hamburg, 2. Februar 2007) Quelle DSV

SERVICE

DIE MAGIE DES KREUZENS

Die Magie des Kreuzens

1.Schritt: Windstärke Kleiner gleich 2,5 Bft. Dort wo der meiste Wind ist, möchte ich sein. Dreher sind neben- sächlich. Schnell will ich sein. Wenn ich einen Vorteil gegenüber dem Feld erlangt habe, kas- siere ich ab, dass heißt, ich platziere mich zwi- schen Luvtonne und Feld.

Ab2,5Bft.

Jetzt geht es darum die Winddreher richtig zu bekommen, da alle Cats über die gesamte Kreuz mehr oder weniger gleich schnell sind.

2. Schritt: Winddreher Zwei Windmuster unterscheide ich: Oszillieren- de Winde (Wind, der um eine mittlere Wind- richtung hin und her schwankt, z.B. plus minus 10 Grad) und permanente Winddreher.

Oszillierende Winde sind am wahrscheinlich- sten,

- wenn es ablandig weht,

- auf Binnenrevieren,

- wenn auf dem Wasser Böen zu sehen sind,

- nach einer Kaltfront (klare Luft, weite Sicht, gestochen klarer Horizont),

- wenn Cats hoch und tief auf beiden Seiten des Kurses kreuzen, - wenn Cats auf beiden Seiten des Kurses gewinnen wie auch verlieren,

- wenn die Kompasskurse auf beiden Bügen

innerhalb einer Spanne hin- und herschwan- ken,

- wenn die begünstigte Startlinieseite ständig

wechselt, ohne dass die Wettfahrtleitung die

Linie verändert.

Permanente Winddreher sind am wahrschein- lichsten,

- wenn der Wind auflandig ist,

- wenn das Wasser gleichmäßig aussieht,

- wenn eine Seite des Kurses mehr Wind hat

(z.B. Windkanten, die sich nicht fortsetzen),

- bei Thermik (i.d.R. dreht bei uns an der Ost- see der Wind mit der Sonne nach rechts),

- durch Ufereinflüsse (i.d.R. möchte der Wind

am liebsten im rechten Winkel das Ufer verlas- sen bzw. auf das Ufer treffen),

- je weiter ich auf eine Seite des Kurses fahre, umso mehr können die Cats anluven (die klas- sische Banane) bzw. abfallen,

- wenn auf einer Seite des Kurses die Cats

immer gewinnen bzw. verlieren,

- wenn die Kompasskurse auf beiden Bügen in

die gleiche Richtung tendieren,

- wenn die Kreuz immer stärker zum Streckbug

wird (Die Wettfahrtleitung versucht immer die Luvtonne so zu legen, dass beide Kreuzbüge

etwa gleich lang sind.).

Leitsätze für Kreuzen bei oszilliereenden Win- den:

- Wende bei Winddreher, bei denen Du abfal-

len musst (-> Abbacker). Kurz in die Bö rein- fahren, manchmal zahlt es sich auch aus kurz davor zu wenden. Entscheidend dabei ist die mittlere Windrichtung zwischen den Extremen

(genau genommen müsste es noch mit der Windrichtungsdauer gewichtet werden, was ich vernachlässige).

- Segele zuerst den längeren Schlag auf der Kreuz.

- Segele in Richtung von Konkurrenten, die

einen schlechteren Kurs zu Dir fahren (andere sagen: kassiere den Vorteil den Du hast. Du bist auf dem Lift).

- Wenn Du auf dem Lift bist (Dreher zu Deinem

Gunsten), dann gib Gas und ergötze Dich nicht an Deiner Höhe, da der nächste Dreher von der anderen Seite kommt und genau dort willst Du schnell hin.

- Lass keine Konkurrenten Dich kreuzen (also wenn ein Päckchen oder ein Konkurrent auf dem anderen Bug Dir begegnet, dann lege Dich in Lee mindestens auf gleicher Höhe).

- Läuft weit in Luv ein Konkurrent oder ein Cat aus dem vorausgegangenen Start auf gleichem Kurs deutlich mehr Höhe, wende und segle dem Dreher entgegen.

- Bleib in der Kursmitte, meide die Ecken und

die Anliegelinien (= Laylines) zur Luvtonne.

SERVICE

DIE MAGIE DES KREUZENS

- Wenn das gesamte Feld einen Bug vorzieht

und Du den anderen segelst, bist Du einer der wenigen Weisen. Aber davon gehe ich selten aus und wende auf den bevorzugten Bug zurück.

- Behandele den letzten Dreher wie einen per- manenten (!!) Winddreher.

Leitsätze für Kreuzen mit permanenten Wind- drehern:

- Segele deutlich in den Dreher hinein, bevor Du wendest. - Segele zuerst den kurzen Schlag auf der Kreuz.

- Segele zu Konkurrenten, die im Vergleich zu

Dir einen Super Kurs zur Luvtonne segeln.

- Sei bereit, Hecks von Konkurrenten zu passie- ren, um ihn kurz darauf zu überholen.

Super Kurs zur Luvtonne segeln. - Sei bereit, Hecks von Konkurrenten zu passie- ren, um ihn

SERVICE

DIE MAGIE DES KREUZENS

- Wenn weit in Luv ein Konkurrent oder ein

Cat aus dem vorausgegangenen Start stetig auf einem Bug über die gesamte Kreuz anlu- ven können, wende sofort und versuche die

Anliegelinie zu treffen. Im Zweifel zu früh wen- den (siehe weiter unten).

- In den Ecken wird der größte Vorteil einge-

fahren.

- Aus der Entfernung vorsichtig die Anliegelinie zur Luvtonne abschätzen, nicht überstehen. Beachte: Der Wind könnte noch weiter drehen.

Quintessenz Wenn Du die obigen Handlungsanweisungen mit einander vergleichst, stellst Du fest, dass wir genau das Gegenteil bei oszillierenden Winden und permanenten Winddrehern machen sollten. Das bedeutet, dass die richtige Einschätzung, was der Wind nach dem Start bzw. nach der Leetonnenrundung machen wird, entscheidend für die Race-Strategie (= schnellster Weg zur Luvmarke) sowie die Race-Taktik (= die richti- ge Positionierung im Vergleich zu den Geg- nern) ist. Gerade auf der ersten Kreuz nach dem Start fallen die Würfel für ein gutes Abschneiden bei der Wettfahrt, da alle Cats mehr oder minder gleichauf sind. Wer den ersten Vorteil erlangt, regiert irgendwann über seine Abwinde das Feld und das meistens bis zum Schluss, wenn keine größeren Fehler gemacht werden. Also, vor dem Start sauber einsegeln und ein Gefühl für den Wind bekommen. Kompass beobachten. Augen auf, was auf der anderen Kursseite, an der Luvtonne oder noch weiter in Luv (andere Segelboote - vorsichtig die fahren auch mal Raumschots mit dichten Segeln) vielleicht auch an Land (Rauch, Flaggen, Windanlagen) so passiert.

In der Hälfte aller Fälle habe ich beim Starten keinen genauen Plan. Ich bin mir noch unsi- cher und warte ab. Ich starte dann nicht extrem und bevorzuge eine Position, in der ich alle Handlungsoptionen habe (z.B. Wenden nach kurzer Zeit). Jetzt ist es entscheidend was in den ersten drei Minuten nach dem Start passiert, wie sich das startende Feld ver- schiebt. Sehr wichtig ist zu verfolgen, was in Luv achteraus passiert. In der Regel entscheide ich etwa drei Minuten nach dem Start welche Seite zieht, einen Vorteil hat und dann gibt es nur eins: mit Vollgas dort hin. Mit dieser Taktik halte ich erst einmal den Abstand zu den Füh- renden. Peu ä peu bekomme ich einen Plan, was gespielt wird und spiele obiges Spiel ohne viel zu riskieren. Derjenige gewinnt eine Wett- fahrtserie, der die wenigsten Fehler macht. Und nicht derjenige, der stur nach rechts oder links rausbricht. Vielleicht gewinnt der Ecken- heizer damit mal eine oder zwei Wettfahrten aber selten eine Serie. Ich versuche, die ande- ren die Fehler machen zu lassen. Selten fahre ich ein großes Risiko, da ich mögliche Fehler klein halten möchte, um wieder schneller ins Spiel, um die ersten Plätze zurückzufinden. Viele machen am Start den Fehler, dass sie auf ihren Plan bestehen und heizen ohne zu schauen, ihren Plan umsetzend. Nach sechs Minuten wird dann nach der Anliegelinie geschaut und entsetzt festgestellt, wie unge- recht der Wind war und wie weit die anderen vorne liegen. Fehleinschätzungen sich rechtzei- tig einzugestehen ist ein wichtiger Schlüssel.

Andreas John Mit freundlicher Genehmigung vom Autor und der Redaktion "Trampolin" der F18-KV.

SERVICE RÜCKENSCHMERZEN Weher Rücken kann niemand entzücken! Was sind die häufigsten Ursachen? Die Hauptursache für

SERVICE

RÜCKENSCHMERZEN

Weher Rücken

kann niemand entzücken!

Was sind die häufigsten Ursachen? Die Hauptursache für Rückenschmerzen ist, dass sich die Menschen zu wenig bewegen. Dadurch entwickeln sich muskuläre Ungleich- gewichte und Fehlhaltungen, die den Rücken belasten können. Außerdem können psychi- sche Belastungen am Arbeitsplatz Rücken- schmerzen verursachen.

Ab wann sollte man einen Arzt aufsuchen? Zunächst sollte man sich klar machen, dass die meisten Rückenschmerzen nach ein paar Tagen wieder abklingen und harmlos sind. Lassen sie allerdings nach drei Tagen nicht nach oder werden gar schlimmer, kommen Fie- ber oder Lähmungserscheinungen hinzu, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Was kann man unternehhmen, wenn man an Rückenschmerzen leidet? Bei den meisten Rückenbeschwerden reichen Krankengymnastik und Medikamente aus, um die Beschwerden zu beseitigen. Betroffene sollten so schnell wie möglich ihre täglichen Aktivitäten wieder aufnehmen. Normale kör- perliche Belastung schadet der Wirbelsäule nicht.

Wie kann man Rückenschmerzen vorbeugen? Indem man aktiv ist. Jeder sollte seinen täg- lichen "Sitzmarathon" daraufhin überprüfen, wann Bequemlichkeit vermieden wird. Länge- res Sitzen sollte immer wieder durch Bewe- gungspausen unterbrochen werden. Kleine Kinder sind gute Vorbilder für den häufigen Haltungswechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. (Quelle: Deutsches Grünes Kreuz)

Adressen von Selbsthilfegruppen und Schmerz- spezialisten sind erhältlich bei:

Deutsches Grünes Kreuz e.V., Tel. 06421/293125, www.dgk.de

Schmerz- spezialisten sind erhältlich bei: Deutsches Grünes Kreuz e.V., Tel. 06421/293125, www.dgk.de Raumschots 17
L L J J M M Saarland 2007 Samstag 26.05 morgens : V i e

LLJJMM Saarland

2007

Samstag 26.05 morgens : Viel Sonnenschein und man wagt es kaum zu glauben! Wenig aber konstanter Wind!!!!! Samstag 12:30 (Steuermannsbesprechung):

Weniger Wind

Samstag 13:00 (Start):

null Wind und Start-

verschiebung!

Woher kennen wir das bloß???? Vielleicht von den vielen bisherigen Regatten die nicht viel windreicher verlaufen sind? Schon möglich! Für die meisten sah das Tagesergebnis so aus:

Nicht gesegelt aber reichlich Sonnenbrand! Aber auch nur für manche. Einige Hobies (es war ein Jugendevent mit Hobies, 420ern und Optis) tümpelten dauerhaft auf dem Wasser in der Hoffnung den Wind anzulocken. Auch meine Steuerfrau und ich fuhren erst spät wie- der an Land, und auch nur weil wir nach einer Meuteraktion von übermütigen Hobie-möchte- gern-Volleyballspielern doch etwas kalt hatten. An diesem Tag gab es leider keinen Start =(.

Sonnntag 27.05 morgens 9:00 Uhr : "Tata! Es hat WIND!!!!!!!!!!!!!!!!!"

Und sogar mehr als gedacht!!! Bei Lena&mir (ok wir auch nicht soo schwer) aber auch bei zahlreichen anderen Teams reichte der Wind prima zum Doppeltrapezsegeln und so wurden bei gutem Wind 3 kleine Läufe gefahren. Die

Regatta gewannen dann Christine und Tobias Renz knapp vor Lena und mir. Auf dem 3.Platz folgten Sauers. Die Regatta war toll organisiert trotz drei Startklassen. Ein Dankeschön hier an die Wett- fahrtleitung und alle Helfer und nicht zu ver- gessen die Teams vom Laacher See die fast die Hälfte des Feldes bildeten.

Have a hobie day Tatjana Lauck

Hälfte des Feldes bildeten. Have a hobie day Tatjana Lauck Steuerfrau Lena Klosen und Vorschoterin Tatjana

Steuerfrau Lena Klosen und Vorschoterin Tatjana Lauck

Die Sieger: Christine & Tobias Renz, Lena Klosen & Tatjana Lauck, Dominik & Moritz Saur
Die Sieger: Christine & Tobias Renz, Lena Klosen & Tatjana Lauck, Dominik & Moritz Saur

Die Sieger: Christine & Tobias Renz, Lena Klosen & Tatjana Lauck, Dominik & Moritz Saur

Die Sieger: Christine & Tobias Renz, Lena Klosen & Tatjana Lauck, Dominik & Moritz Saur
Frauenpower bei der LJM Saarland Nicht nur auf internationaler Ebene geben die deutschen Mädels den

Frauenpower

bei der LJM Saarland

Nicht nur auf internationaler Ebene geben die deutschen Mädels den Ton an. Auch auf der LJM am Bostalsee die am Pfingstwochenende am Bostalsee ausgesegelt wurde, standen die "Mädels ihre Frau" (… ok, klingt irgendwie saukomisch, trifft aber die Sache).

Einzig die Saur Jungs vom Bodensee (Platz 3) konnten bei den sonst klar dominierenden Damen einigermaßen mithalten.

Am Schluss konnten sich Vize-Commodorin und Vorjahressiegerin Christine Renz mit Bru- der Tobias (beide vom CCI) durchsetzen und landeten dicht gefolgt vor dem reinrassigen Damenteam Lena Klosen und Tatjana Lauck auf dem Siegerpodest.

Bis zum Platz 5 teilten sich punktgleich die "Westmädels" die Plätze (…. Schlinker-Power nennt man das wohl).

die "Westmädels" die Plätze (…. Schlinker-Power nennt man das wohl). F R A U E N

F

R

A

U

E

N

P

O

W

E

R

Dem Wind entgegen TEAM Saur Raumschots 21
Dem Wind entgegen TEAM Saur Raumschots 21

Dem Wind entgegen

Dem Wind entgegen TEAM Saur Raumschots 21

TEAM Saur

Für Wettfahrtleiter Detlef Neidhart und seine Mannschaft war das LJM-Wochenende aller- dings zunächst eine

Für Wettfahrtleiter Detlef Neidhart und seine Mannschaft war das LJM-Wochenende aller- dings zunächst eine "Zitterpartie". Am Samstag wartete man vergebens auf die anrückenden Sturmfronten. Erst nach der abgelaufenen Startbereitschft kamen auch die versprochenen "Windbewegungen". Eine kurze aber gewaltige Windbö zerlegte dann kurzerhand das bereitgestellte Festzelt. Alles weitere fand dann im Clubhaus statt.

Am Sonntag stellte sich dann der erwartete Wind ein und es konnten 3 Wettfahrten gese- gelt werden.

Eindrucksvoll zeigte die Laacher-See Jugend ihre Auffassung vom "Hobie Way of Life". Sie waren mit 4 Mannschaften angereist und haben so maßgeblich das Zustandekommen der LJM erst ermöglicht.

Fotos: Marianne Klein Text: Jürgen Klein

das Zustandekommen der LJM erst ermöglicht. Fotos: Marianne Klein Text: Jürgen Klein Siegerehrung 22 Raumschots

Siegerehrung

Nationales Deutsches 3 . Jugendtraining U21 in Bosau Auch dieses Jahr fand wieder das Jugendtrai-

Nationales Deutsches 3. Jugendtraining U21 in Bosau

Auch dieses Jahr fand wieder das Jugendtrai- ning (U21) in Bosau statt. Am Samstag kamen im Laufe des Tages alle 14er und 16er Segler gut gelaunt aus der Winterpause wieder und freuten sich auf eine Woche Wind, Wasser und Spaß. Sogar das Wetter spielte mit und wir konnten bei Sonnenschein die Boote abladen und notdürftig aufbauen. Danach ging es an die wiederentdeckten Tischtennisplatten, an denen wir den Rest des Tages verbrachten. Wir lernten im Laufe des Nachmittags unsere Zim- mergenossen kennen. Wir Mädels freuten uns, dass wir nur zu fünft waren, da wir somit jede Menge Platz hatten und kein Duschstress ent- stehen würde. Nach dem gemeinsamen Abendessen lernten wir uns bei einer kleinen Vorstellungsrunde kennen. Es wurden die letz- ten Formalitäten geklärt und der Ablauf des nächsten Tages bekanntgegeben. Danach hat- ten wir die Chance zu einer Willkommensparty in die hauseigene Disco zu gehen oder uns anderweitig zu beschäftigen. Nach diesem wirklich anstrengenden Tag fielen wir alle tot ins Bett.

Am nächsten Morgen begann nach dem Früh- stück das Trainingslager. Wir riggten zum ersten Mal unsere Boote auf, wobei die Erfah- reneren die Anfänger unterstützten. Danach sollte ein Bootscheck stattfinden, welcher dann doch eher durch lustige Gesprächsrun- den ersetzt wurde. Dadurch lernten die Trai-

ningsteilnehmer sich untereinander und ihren Trainer Roman kennen. Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen und anschließend durften wir endlich aufs Wasser gehen. Zum Einsegeln heizten wir bei angenehmen 3-4 Bft. übers Wasser. Danach sollten wir Starts und Dreiecke segeln, was allerdings nicht sooooo gut geklappt hat und wir stellten einen neuen Spätstarter-Rekord auf. Das erste Team war nach 46 Sekunden auch endlich mal über die Startlinie gefahren und somit erkannten wir, dass die Winterpause wirklich ein bisschen sehr lang war. Nachdem wir noch ein paar weitere Kurse und Starts (welche nicht viel besser verliefen als der erste) gefahren sind, flaute auch leider schon der Wind ab und wir kamen mit den letzten Böen ans Ufer. Als wir die Boote abgebaut hatten und fertig geduscht waren, konnten wir schon mal einen Vorgeschmack auf die Theoriestunden erha- schen. Roman wies uns auf unsere Fehler hin und gab uns Ratschläge, was wir anders machen sollten.

Um 18 Uhr gab es dann das lang ersehnte Abendessen. In der Stunde danach vertrieben wir uns die Zeit mit Basketball, Fußball, Tisch- tennis und dem "Wikingerspiel". Da Roman noch eine Herausforderung annehmen musste, wurde die Theoriestunde um eine Viertel Stun- de verschoben. Er erklärte uns die Startgrund- lagen und wir diskutierten über die Abkürzun-

Bloß nicht aus der Reihe tanzen! Chill out bei schönem Wetter 24 Raumschots
Bloß nicht aus der Reihe tanzen! Chill out bei schönem Wetter 24 Raumschots

Bloß nicht aus der Reihe tanzen!

Bloß nicht aus der Reihe tanzen! Chill out bei schönem Wetter 24 Raumschots

Chill out bei schönem Wetter

Die Teilnehmer am Jugendtraining in Bosau gen für Wertungen (DNF, DNS, usw.). Um halb 10
Die Teilnehmer am Jugendtraining in Bosau gen für Wertungen (DNF, DNS, usw.). Um halb 10

Die Teilnehmer am Jugendtraining in Bosau

gen für Wertungen (DNF, DNS, usw.). Um halb

10 entließ er uns endlich aus dem Unterricht

und wir machten noch bis 23 Uhr Party in der Disco. Danach mussten wir sie leider verlassen und da einige noch nicht genügend Party hat- ten, feierten sie noch "leise" in ihren Zimmern weiter. Doch auch in den Partyzimmern setzte bald aufgrund des anstrengenden Tages der Schlaf ein.

Am nächsten Morgen weckte Roman uns um 7.15 Uhr zum Frühsport. Der Schock saß tief. Kaum einer hatte Lust und Roman versuchte,

uns zu überreden. Nachdem dies nicht fruchte- te, drohte er uns mit Tischdienst, was einige dankend annahmen. Im Endeffekt sind wir mit

10 Leuten gelaufen und die restlichen Jugend-

lichen deckten den Tisch. Schon beim Früh- sport stellten wir fest, dass das Wasser spie-

gelglatt war und dies änderte sich auch den ganzen Vormittag lang nicht.

Am Dienstag aber war alles anders. Der Wind nahm zu bis zu 5 Bft. und alle gingen raus in die Kälte. Zum Warmwerden fuhren sich alle ganz normal ein. Die Anfänger, wie ich (Benno Hinrichsmeyer 14; Hobie Cat 14) einer bin, hatten viele Probleme bei dem starken Wind und den hohen Wellen, das Boot unter Kon- trolle zu halten. Denen, die schon Erfahrung hatten, ging es nicht besser. Dustin Heipel (17,HC16) , ist der Kenterkönig geworden. Er hat auf 2 verschiedenen Booten gesegelt und ist mit Kim Liedtke 3 mal gekentert und mit Daniel Wessel 2 mal. Er war jedoch nicht der einzige, jeder ging mindestens einmal Segel waschen. Später nahm der Wind immer mehr zu bis zu 6 Bft. Da war es fast für jeden erfah-

renen Segler schwer, das Boot aufrecht zu hal- ten. Bisher war Dienstag der Tag, and

renen Segler schwer, das Boot aufrecht zu hal- ten. Bisher war Dienstag der Tag, and dem alle am meisten Spaß hatten und nun warten wir alle auf den nächsten Tag.

Am Mittwoch war kaum Wind, deswegen konnten die Schotten und die Anfänger gut steuern und richtig Segeln lernen. Detlef Mohr, Andreas Martens, Harry Schlinker und Roman Weber, die uns auf den Motorbooten begleitet haben, waren sehr begeistert, da die Starts bei den Wettfahrten, im Gegensatz zu den Tagen davor, sehr gut gelangen. Detlef hat uns in den Theoriestunden sehr viele Tipps gegeben, die wir dann bei dem wenigen Wind gut umsetzen konnten. Außerdem fanden über den Tag ver- teilt auch die ersten fünf Wertungsläufe statt. Am Abend wurden bei der allabendlichen The- oriestunde die gefilmten Starts und Manöver analysiert. Danach durften wir unsere Segel- kenntnisse mit dem Segelsimulator "Virtual Skipper" testen. Doch wir alle unterlagen Roman Weber, der seine theoretischen Kennt- nisse an dem Simulator perfekt umsetzen konnte. Danach gingen die meisten schlafen, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Der Donnerstag überraschte uns wieder mit einem böigen aber sonnigen Wetter: auf dem Wasser waren viele Schaumkronen zu erken- nen, was Roman veranlasste, auf den Steg zu gehen und die Windstärke zu messen. Das Gerät zeigte 4,5 bis 5 Bft. an: - Uff, Gott sei Dank keine 7 Bft. - na gut, aber immer noch anstrengend genug. Also wurde entschieden, dass nicht alle rausgehen durften, sondern nur die Erfahreneren, die sich diesen Wind schon zutrauten. Am Anfang waren wir noch alle 16 draußen, am Ende waren wir dann nur noch

zu dritt. Es sind insgesamt drei Schiffe raus gefahren. Manöverdreieck stand auf dem Pro- gramm: es wurden also 3 Tonnen ausgelegt und um sie herum gefahren. Jedoch war dieses anfangs ein wenig chaotisch, da wir die Ton- nen aufgrund der Wellen nicht immer erken- nen konnten. Aber schließlich fanden wir uns doch zurecht. Die Manöver klappten mit der Zeit besser. Nach einer Stunde ging es dann zur Mittagspause rein. Am Nachmittag frischte der Wind weiter auf. Es sind dann auch nur noch drei Crews rausgegangen. Am Abend wurde dann eine kleine Runde Fußball auf dem Hof gespielt. Außerdem sind ein weiterer Trainer, Fritz-Rüdiger Klocke, und noch einige Nachzügler, die keine Ferien hatten, nachge- kommen. Fritz hat mit uns das Programm für die nächsten zwei Tage abgestimmt. Nach der gelungenen Arbeit guckten wir uns einen wohl verdienten Film an oder taten andere entspan- nende Dinge und gingen alle früh ins Bett, da so viel Wind echt anstrengend ist.

Am Freitag gingen wir dann direkt nach dem Frühstück auf das Wasser und übten noch ein- mal Starts, da diese das wichtigste in einer Regatta sind. Nach dem Essen gingen wir dann direkt ohne Pause wieder aufs Wasser und verbesserten unsere Manöver, indem wir in einem Dreieck möglichst oft wenden bzw. halsen mussten. Mit diesen Übungen wollte Fritz uns "ins Schwitzen bringen", was ihm gut gelang. Aufgrund der Anstrengung wurden es nach und nach immer weniger, daher beschlossen wir, mit den letzten 4 Booten einen Ausflug über den Plöner See zu machen. Als dann auch die letzen Boote ihre Kraft ver- loren hatten, fuhren wir gut gelaunt aber geschafft an Land und feierten dort unser

Durchhaltevermögen bis zum Essen. Danach fuhren wir erst einmal nach Plön, um uns für die nächsten Tage mit allem einzudecken, was man so in langen Nächten braucht ;-) Doch schon nach ein paar Stunden gemeinsamen Zusammensitzens und unseren Party-Spielchen war der Großteil der Vorräte vernichtet.

Da die Nacht bei den meisten sehr lang war, wirkte sich dieses auf den nächsten Tag aus. Schon beim Frühstück waren nur sehr wenige, müde Gesichter da. Der Rest war wohl noch süß am träumen. Obwohl auch viele von uns noch auf den Booten im Halbschlaf waren, fuhren wir recht gute Halbwind-Starts. Die up- and-down Kurse liefen dann aber nicht mehr ganz so gut, da uns der Wind im Stich ließ. Dann fuhren wir zum Essen rein. Als wir wie- der aufs Wasser sollten, fürchteten einige, dass

wir wie- der aufs Wasser sollten, fürchteten einige, dass der Wind noch mehr abflaut und blieben

der Wind noch mehr abflaut und blieben daher an Land, obwohl Andy Arbeit androhte. Diese Befürchtung war allerdings umsonst, da wir gut heizen konnten. Wir fuhren zum Abschied einmal in die Seitengewässer des Sees und ein Team von uns zerlegte sich noch einmal zum Abschluss die Ruderanlage. Die Offroadtour wurde zwischenzeitig etwas chaotisch, aber alle hatten ihren Spaß und es war klar, dass die Landeier etwas verpasst hatten. Als dann vor dem Abend alle Boote abgebaut und verladen wurden, machten wir noch eine Abschiedsparty.

Bericht von:

Benno Hinrichsmeyer, Dustin Heipel, Arnd Cor- des, Vivian Schlinker, Jens Modrozynski, Marie- Claire Kieffer, Stefan Thor

Schlinker, Jens Modrozynski, Marie- Claire Kieffer, Stefan Thor Gib Gummi! Der Dienstag hatte es in sich

Gib Gummi! Der Dienstag hatte es in sich

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

Hobie-Treff 2007

in

Bosau

Nach vier Jahren Hobie-Abstinenz waren wir wieder mal dabei. Bosau sollte als sicheres Revier mit neettem Rahmenprogramm Lust auf mehr machen und unseren neuen gebrauchten H16 testen.

Zwar waren diesmal nur 24 H16 am Start, aber das konnte die Stimmung bei rasch auf- klarendem Wetter nach einem regnerischen Morgen nicht trüben. Die Atmosphäre war ent- spannt und weil die Wettervorhersage für Sonntag "Flaute" lautete, wurden gleich drei Wettfahrten für den Samstag geplant.

Samstag war optimaler "Einsegelwind" mit 2- 4 Bft., heiteren und sonnigen Abschnitten bei gefühlten 20° C. Auch die Winddreher hielten sich, für die Verhältnisse in Bosau, mit inner-

hielten sich, für die Verhältnisse in Bosau, mit inner- Start der Hobie 16 Steuermannsbesprechung (Vorschoter

Start der Hobie 16

die Verhältnisse in Bosau, mit inner- Start der Hobie 16 Steuermannsbesprechung (Vorschoter dürfen auch zuhören)

Steuermannsbesprechung (Vorschoter dürfen auch zuhören)

halb 30° in Grenzen. Die Regattaleitung prä- sentierte sich professionell und gelassen bei kleineren Drehern und so war es tatsächlich möglich, drei volle Läufe durchzufahren. Den dritten Lauf hätte ich mir verkürzt gewünscht, was jedoch an den inzwischen ungewohnt schmerzhaften Bewegungen auf dem Boot lag. Das Segeln war trotz der verschiedenen Klas- sen auf der Bahn im Allgemeinen fair, bei mehr Booten sollte der SSCB aber gegebenenfalls über unterschiedliche Bahnmarken für die Klassen nachdenken.

Das Spanferkel am Abend war wie immer lek- ker und Windstille, angenehme Temperaturen und nette Leute ließen den Tag optimal aus- klingen.

Der Sonntag hielt dann leider, was er ver- sprach und nach einigen Stunden entspannter "Startbereitschaft" (ich sah kein Segel oder Trockenanzug) fand dann die Siegerehrung statt. Fazit: Einige Dinge ändern sich zum Glück nicht und so können wir auf ein schönes Regattawochenende zurückblicken und wer- den nächstes Jahr sicher wieder dabei sein.

Hier noch einige Eckwerte der Regatta:

Vorne fuhren wieder die "üblichen Verdächti- gen" (siehe gelbe Seiten), was zeigt, dass tat- sächlich alles mit rechten Dingen zuging. Der Stunt des Tages wurde von Christian Die- derich und Katharina Rek an der Luvtonne gefahren (ich hatte völlig vergessen, dass man auch bei Windstärke drei mit dem H16 einen Überschlag fahren kann).

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

Überschlag fahren kann). HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN Sieht doch hübsch aus, oder? Die H16 schafften

Sieht doch hübsch aus, oder?

Die H16 schafften es mit etwas Unterstützung der Regattaleitung (Lage der Starttonne), den einzigen Gesamtrückruf zu verursachen.

Text: Arne Baggesen Fotos: SSCB - Segel Sport Club Bosau

den einzigen Gesamtrückruf zu verursachen. Text: Arne Baggesen Fotos: SSCB - Segel Sport Club Bosau Raumschots

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

PPFFIINNGGSSTTFFEESSTT

in Grömitz

Die Regatta in Grömitz war wohl die gelun- genste Veranstaltung, die ich je erlebt habe. Die Veransttalter haben eine super Regatta auf die Beine gestellt, bei der es an wirklich nichts fehlte.

Mal abgesehen von dem mangelnden Wind am Sonntag. Die neue Erfahrung der "Welle ohne Wind" war eine interessante und durch- aus spaßbringende Erfahrung, die mich zunächst mit Angst, danach aber mit Freude erfüllte. Der Freitag als Anreisetag ist sicherlich für die meisten von uns sehr von Vorteil, um sich schon einmal auf die neue Situation und die Örtlichkeiten einzustimmen. Für manche, die nun nicht gleich um die Ecke wohnen, son- dern aus dem Raum Mitte kommen und das Steinhuder Meer oder den Dümmer See als ihre Heimatreviere ansehen, war es schon eine lange Fahrt bis nach Grömitz. Aber an dieser Stelle muss man sagen, dieser lange Weg nach Grömitz hat sich wirklich gelohnt.

Der Samstag war ein schöner Tag zum Segeln. Leider waren es nur zwei Wettfahrten, die allerdings durch eine kreative Gestaltung des Zieles in der Windabdeckung der Seebrücke für die Zuschauer wirklich toll anzuschauen waren. Der DRLG Rettungsschwimmer, der die Zieltonne mit der blauen Flagge halten mus-

ste, schien genauso viel Spaß an der Sache zu haben, wie wir Fahrer. Das Würfelspiel was sich leider daraus ergab, war allerdings nicht gerade von Vorteil für jene, die sich nicht mit solchen Bedingungen auskannten. Daher habe ich bei beiden Wettfahrten gleichermaßen ein bis zwei Plätze durch dieses unter Land liegen- de Ziel verloren. Im ersten Lauf dann noch Platz fünf. Darüber habe ich mich gefreut, da ich sonst eher die hinteren Ränge belegte. Jedoch war für mich der erste Tag durchaus vielversprechend und zeigte, dass auch Anfän- ger, die in der Klasse noch nicht so lange segeln, sich vorne im Feld wieder finden kön- nen.

Der Samstagabend wurde durch ein leckeres Essen, was aus allerlei Nudeln mit verschiede- nen Soßen bestand, zu einem runden Abschluss gebracht. Das Essen war wirklich reichlich, obwohl ein paar Segler nicht mehr die Nudeln bekamen, die sie gerne noch pro- biert hätten. Das Ambiente in dem Lokal war sehr ansprechend und alleine deswegen hat sich die Reise schon fast gelohnt.

Aber da kam ja noch der Sonntag. Morgens früh gab es wie auch an den anderen Morgen, ein leckeres Frühstück mit Brötchen, so viel man essen konnte. Eine wirklich wichtige

Mahlzeit, wenn man bedenkt, dass man den gesamten Tag auf dem Wasser sein wird. "Klar zum Segel setzen!" hieß es nach dem Waschen und Anziehen. Die Boote wurden von den Mannschaften klar gemacht und es wurde nur noch auf das Signal zum Ablegen gewar- tet. Für mich eine beängstigende Situation, da es über Nacht zu einer für mich hohen Welle gekommen war. Diese Gefahr der Welle und die Angst gleich beim Rausfahren schon zu kentern, haben mir doch sehr große Probleme bereitet. Als erster ging ich allerdings doch aufs Wasser, weil ich ja wusste, dass die DLRG mich schon retten würde, wenn ich "platsch" mache. Es war alleine schon ein Kampf, durch die Dünung hindurch zu kommen, was ich dann nach ein, zwei Minuten Rückwärtsfahren allerdings doch schaffte. Aber dann merkte ich, dass es doch nicht so schlimm war wie ich dachte. Die Welle war zwar da, aber nicht so

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

gefährlich und schlimm wie erwartet. Kurze Zeit später stand ich im Trapez und ein Lächeln war auf meinem Gesicht.

Beginn der Wettfahrten. Überschattet von nicht startenden 14ern und mal wieder von Fehlstarts der 16er, die es wie auch schon am Vortag nicht schafften, passend über die Linie zu gehen. Mal wieder ein Gesamtrückruf, so dass es für uns 14er, die sich ja beherrschen können, zu einer langweiligen Warterunde kam. Die Fahrer der 16er - 40 Schiffe waren am Start - wurden jedoch ausgebremst durch das schwarze Kreuz auf schwarzem Grund. Die Black Flag war gezogen worden. Von außen betrachtet, war einer der Starts so vorsichtig gewählt, dass das gesamte Feld der 16er viel zu weit weg von der Linie war. Start der 14er:

Dieser Start gelang wieder einmal unseren besten Seglern Andreas und Niklas Martens

gelang wieder einmal unseren besten Seglern Andreas und Niklas Martens Nudelschlacht in der Strandhalle Raumschots 31

Nudelschlacht in der Strandhalle

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN (3 Punkte) und dann kam die Abdeckung und Jörg Stoltenberg optimal.

(3 Punkte) und dann kam die Abdeckung

und Jörg Stoltenberg optimal. Sie machten auch die ersten drei Plätze am Ende der Wett- fahrttage unter sich aus. Aber auch Jörgs Sohn Oliver war mit dabei im vorderen Feld, was man bestimmt nicht unterschlagen sollte.

Die wohl lustigste Wettfahrt war die zweite an diesem Tage. Die 14er waren gerade durchs Ziel, als schon die Sammelflagge herunterge- zogen wurde und kurze Zeit später schon die 5 Minuten und somit die Klassenflagge für die 14er hochging. Viele waren gerade erst auf dem Rückweg vom Zieleinlauf zum Start. Die 5 Minuten vergingen so schnell, wie noch nie.

zum Start. Die 5 Minuten vergingen so schnell, wie noch nie. Noch eine Bö kurz vorm

Noch eine Bö kurz vorm Ziel

Jedoch klappte bei den meisten der Start ein- wandfrei und sie begaben sich auf den Weg durch das mittlerweile ins Ziel fahrende 16er Feld. Für die Zuschauer mit Sicherheit span- nend zu betrachten, aber für die Segler nicht sehr gelungen. Leider war dieser Tag für mich irgendwie verhext und ich wurde immer wie- der auf den Raumkursen überholt. Also dufte ich mit einem weiteren Teilnehmer hinter all den anderen herfahren. Ich habe dann ange- fangen, auf dem Raumkurs nachzuzählen, auf welchem Platz ich liegen würde, und war über- rascht. Zu dem Zeitpunkt lag ich auf 5 oder 6. Was war passiert, dachte ich, weil ich doch nun wirklich schlecht war an dem Tag. Und dann sah ich, wie Jörg, Arndt, Michael und Jür- gen in aller Ruhe noch am Strand lagen oder bereits schon wieder raus gefahren waren und sich um das Startschiff gruppierten. Am Abend berichteten sie dann, was geschehen war. Die 4 waren an Land gefahren, um Trimm zu ver- ändern oder um einfach die Zeit zu überbrük- ken. Allerdings dachten sie, dass die Wettfahrt- leitung die 14er genauso starten würde wie sonst auch. Erst 16 dann 14. Leider war dies

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN Die Boys von der Band rocken Grömitz nicht der Fall und

Die Boys von der Band rocken Grömitz

nicht der Fall und die vier kamen nicht mehr rechtzeitig raus, um noch an der Wettfahrt teil- zunehmen. Aber wir restlichen sechs waren auch nicht besser, da wir zwar eine 7, für Kurs Nummer 7 am Startschiff gesehen hatten, aber doch eine verkürzte Bahn fahren wollten. Vom Anleger aus wurde uns allen dann zugerufen, dass wir noch eine Runde zu fahren hätten. Also kann man sagen, dass dieser vierte Lauf irgendwie verzwickt gewesen war.

Dann geschah es, dass sich der Wind drehte und die Tonnen umgelegt wurden. So einen langen Kurs war ich noch nie abgesegelt. Aber ich muss sagen, es war eine schöne und ansprechende Kreuz. Leider war für uns 14er der Downkurs wieder einmal langweilig, weil wir ja nur platt vor Laken fahren. Eine Innova- tion würde da vielleicht schon ein Spinnaker sein, den wir vielleicht an das Boot bauen könnten. Damit hätte man auf dem Kurs etwas zu tun und würde nicht fast einschlafen. Alles in allem waren die zwei Tage, an denen wir segeln konnten, sehr gut und schön. Aller- dings, als wir an Land fuhren, frischte gerade

der Wind wieder auf. Schade eigentlich, dass wir so früh raus gefahren waren und nicht am Morgen noch eine Stunde länger hatten schla- fen können.

Am Abend gab es Musik von der Liveband United Four, die uns kräftig einheizte. Der ein- setzende Regen, war allerdings ein bisschen problematisch, weil er den Vorplatz auf dem die Band spielte, unter Wasser setzte. Nach der Pause, die die Liveband gemacht hatte, war auch der Regen weg und der Platz war, dank einer Wasserpumpe, wieder trocken. Die Stim- mung unter den Seglern und Kurgästen war richtig gut. Eine Sache, die mir persönlich an der Szene gefällt. Ich habe von anderen Klas- sen gehört, dass sich jeder nach der Wettfahrt zurückzieht und für sich alleine ist. Nicht aber bei den Hobie Seglern. Wir sind eine Klasse und sind auch nach der Wettfahrt zusammen. Alleine das ist es, warum ich der Klasse auch treu bleiben werde. Allerdings gibt es bei uns 14ern immer wieder das Problem, eine Rangli- ste von 10 Schiffen zusammen zu kriegen. In Grömitz hat es gerade so gereicht und es hat dadurch auch hingehauen.

Alles in allem war das Wochenende für mich eines der besten, was ich je erlebt habe. Die Veranstaltung, die Örtlichkeiten, das Essen und die Leute waren einfach sehr gut. Ich kann nur jedem empfehlen, sich nächstes Jahr wieder oder überhaupt dort einzufinden. Für mich, der die Klasse HC 14 noch nicht so lange segelt, wird es auch nächstes Jahr wieder diese Wett- fahrten geben.

Text: Philip Schnier Fotos: Holger Widera

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN Die Logenplätze für die Sehleute gab es auf der Seebrücke Die

Die Logenplätze für die Sehleute gab es auf der Seebrücke

AUS DEM NORDEN Die Logenplätze für die Sehleute gab es auf der Seebrücke Die glorreichen Sieger

Die glorreichen Sieger

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOHWACHT,

die traumhafte Bucht

und für mich immer verbunden mit freund- lichen Veranstaltern, die über viele Jahre auf hohem Nivveau liebevoll eine solche Veranstal- tung ausrichten. Auf diesem Wege noch mal ein ausdrückliches DAANKE SCHÖN vorweg.

In und vor Hohwacht gab es ein stark besetz- tes 14-er Feld. Von der 2006er Rangliste, waren die ersten fünf Top-Segler am Start. Ins- gesamt 13 Starter.

Die Windprognosen waren einfach wirr. Wan- derungen von Tiefs, Winddrehungen von 90 bis 135 Grad in vielen Vorhersagegebieten und der NDR sagte für die Nacht von Freitag auf Sonnabend Tiefsttemperaturen von 1 Grad vor- aus. Was also war zu erwarten?

von 1 Grad vor- aus. Was also war zu erwarten? Jürgen probt schon mal den Steuerbordstart

Jürgen probt schon mal den Steuerbordstart

Erfreulich: Von den erfahrenen und so man- ches Mal schon vermissten Seglern tauchten auf: Hermann Angerhausen und Arndt Lange, neu für mich dabei Philip Schnier und Nils Kar- dinal. Tanja Bartels und Michael Peltzer melde- ten, waren aber leider nicht dabei. Ingo Bielenberg war dabei - mit seinem bun- ten Segel, das mich immer wieder an die Flo- wer-Power-Zeit erinnert. In "bunt" jetzt auch Niklas Martens. Oliver Stoltenberg, der oft gut mitmischte, aber dann doch irgendwie zu oft abschmierte. Ich bin davon überzeugt, dass das aber noch was wird. Achtung!

Wir entschieden uns jedenfalls angesichts der Wettervorhersagen, unser Zelt nicht aufzubau- en, sondern die Nächte im Wohnwagen am Plöner See zu verbringen und die 40 km zu pendeln. Zu den nächtlichen Aktivitäten kann ich also nichts berichten.

Dass die Masten von Christian Diederich und Jochen Sierck auf der Straße einen verbrau- cherunfreundlichen Knick durch ein auffahren- des Fahrzeug bekamen, gehört hier vielleicht nicht her, aber nachdem Jochen schon im Jahr zuvor Schaden abbekommen hatte, wurde man schon etwas nachdenklich.

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN Die letzte Minute läuft für die Sechzehner Volker Lorenzen, dem Samstag

Die letzte Minute läuft für die Sechzehner

Volker Lorenzen, dem Samstag sichtlich beides auf den Magen schlug: Sein altes Segel benut- zen zu müssen und seine Enttäuschung über sein neues Segel.

Spannung nach dem ersten Tag. Bei schwäche- ren Winden auf den ersten drei Plätzen: Jörg Stoltenberg, Andreas Martens und Fritz Weller mit jeweils 6 Punkten, nur noch mit kühnster Phantasie war für die nachfolgenden etwas nach vorn zu machen.

Steuerbordstarts: Lange Startlinie und die 14er versuchen es immer wieder. Nach meiner Beobachtung war die Tonne bis auf einmal immer - teils deutlich - bevorzugt. Aber welche Seite der Kreuz? Die 14er haben's wirklich leicht, können sie doch meistens die komplette erste Kreuz der Tiger beobachten und ihre Schlüsse ziehen. Vor Hohwacht konnte es 10 Minuten später schon wieder anders ausse- hen. War es die rechte Seite und wann (wo) sollte man wenden? Alles so Fragen. "Wir ken-

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

nen alle Windlöcher mit Namen." oder ähnli- che Kommentare - immer wieder zu hören. Aber warum fahren immer dieselben auf die vorderen Plätze? An eine Situation erinnere ich mich noch deutlich, als ich auf der rechten Kreuzseite vielleicht 50 Meter über Broder Die- drichsen lag und so richtig schönen Trapez- wind hatte. Broder saß gemütlich (oder eben auch nicht) auf seinem Boot und es wollte sich einfach nichts tun. Glück und Pech lagen dicht beieinander.

Nun Eigenlob: mein Steuerbordstart war wirk- lich gelungen, die Seite richtig und so wurde ein Start-Ziel-Sieg daraus. Und das erste Mal ein erster Platz in einer gewerteten Ranglisten- regatta. Lange gedauert - endlich gut.

Der Sonntag sollte die Entscheidung bringen. Nichts wurde einfacher. Etwas mehr Wind als am Sonnabend. Laut Ergebnisliste 3-4 Bft Jörg Stoltenberg legte zwei blitzsaubere 1. Plätze hin, das war der Gesamtsieg. Platz 2 und 3 Andi Martens und Fritz Weller. Weitere Platzie- rungen unter raumschots.de oder in den gel- ben Seiten.

Für mich war Hohwacht trotz mancher windi- ger Widrigkeiten ein schöner Saisonauftakt.

Text: J. Brecht Fotos: HoYC - Hohwachter Yachtclub

Text: J. Brecht Fotos: HoYC - Hohwachter Yachtclub Nick und Flo Bostelmann konnten sich in Hohwacht

Nick und Flo Bostelmann konnten sich in Hohwacht für die ISAF Jugend WM in Kanada qualifizieren

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN Jörg und Arne Gosche gewannen die Tiger-Konkurrenz mit Abstand Raumschots 39

Jörg und Arne Gosche gewannen die Tiger-Konkurrenz mit Abstand

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

Eine IDEE wurde geboren

Sicherlich haben einige schon von der legen- dären Party im Mittelweg in Hamburg gehört. Trotz Polizeiaufgebot und Konzessionsentzugs- wahrnungen war diese Party bisher nicht zu stoppen. Aus unserem Regattakalender ist sie in jedem Fall nicht mehr heraus zu denken.

Besonders gefreut hat uns im letzten Jahr die Teilnahme einiger Hobie KV-Mitglieder, die unser 2. Vorsitzender, Oliver Jakobitz, für die Party begeistern konnte.

Wie es so ist kommt man natürlich schnell mit- einander ins Gespräch, denn ganz unbekannt sind die Gesichter ja nicht. Die Mannen um Kerstin Wichardt schlugen vor: "Warum ladet Ihr die Hobie's nicht dazu auch mal ein, ist doch eine gelungene Party!"

Wie gesagt so getan. Wir sind nun schon wie- der mitten im Jahr und die Vorbereitungen für den Saisonausklang laufen auch schon wieder auf Hochtouren; schniiiffff!

Nun gut, hier meine ganz persönliche und herzliche Einladung zu unserer SFP (Saison Final Party) im Mittelweg 127, 20148 Ham- burg, am Samstag den 27. Oktober 2007 ab 18:30UHR, direkt nach dem Messebesuch.

Über zahlreiches Erscheinen würde ich mich ganz persönlich freuen.

Leider, wie bei jedem Wettbewerb, sind die Teilnehmerzahlen begrenzt. Daher bitten wir um verbindliche Meldung und Zahlung des Meldegeldes, denn unser Frank Blohm muss ja auch planen! Einzelheiten hierzu findet Ihr in der offiziellen Einladung.

Eine schöne Segelsaison wünscht Euch

Christian Rocholl 1. Vorsitzender DF18 KV.e.V.

HOBIE REGIONAL

AUS DEM NORDEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM NORDEN Raumschots 41

HOBIE REGIONAL

AUS DEM OSTEN

DDeerr OOsstteenn 22000077

Die Mitgliederversammlung in Wolfsburg ist vorbei und ich bin wohl mal wieder 2 Jahre lang verantwortlich für das seglerische Wohler-

Auftakt ist das Berlin Race am Wannsee und

auf dem Wannsee. Vorteile kann sich jeder schon mal beim Revierstudium anlässlich des Berlin Races verschaffen.

gehen der Region Ost. So ist das, wenn man nicht nein sagen kann. Nun ja, die Vorarbeit für dieses Jahr ist größtenteils schon gemacht und wir brauchen nur noch das richtige Wetter um die Saison zu beginnen.

gleich eine Woche später starten wir beim Kat Cup in Schwerin. Wem es auf dem Schweriner See gefallen hat, der bekommt Anfang Juni Gelegenheit seine Gewinnchancen bei Regat- ten deutlich steigern, wenn er bei dem Regat- tatraining mit Helge Sach dabei ist.

Wer die Ostsee als Segelrevier schätzt, der sollte im September nach Kühlungsborn zur Klubregatta kommen. Leider haben wir dieses Jahr keinen Termin für eine Ranglistenregatta in K-born finden können, aber wer schon ein- mal bei dieser Klubregatta dabei war, der wird die Ranglistenpunkte sicher nicht vermissen.

Saisonende ist dann wie immer am Berliner Müggelsee anlässlich der Berliner Meister- schaft, die wieder vom CSCM ausgerichtet wird.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Ostseetour mit dem Hobie 16. Nachdem es uns im vorigen Jahr an die Küste Däne-

Wer noch Ideen und Anregungen für diese Saison hat, oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich jederzeit bei mir melden.

marks verschlagen hat, wollen wir Deutsch- land wiederum verlassen und uns die polni- schen Gestade ein wenig genauer angucken. Wer dabei sein möchte, der sollte sich mög-

Na dann wünsche ich allen eine erfolgreiche und spannende Saison und warte dann schon mal am Wannsee auf euch.

lichst zeitig bei mir melden. Start wird voraus- sichtlich Mitte Juli in der Nähe der Insel Use- dom sein.

Hendrik Gorek

Commodore Ost

Der Höhepunkt für unsere Seglerjugend wird im August die IDJM in Berlin sein. Ausrichter ist der Potsdamer Yachtclub und gesegelt wird

HOBIE REGIONAL

AUS DEM OSTEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM OSTEN Hendrik und Ulli mit frisch Infizierten in Wolgast Michael Hahn Raumschots

Hendrik und Ulli mit frisch Infizierten in Wolgast

HOBIE REGIONAL AUS DEM OSTEN Hendrik und Ulli mit frisch Infizierten in Wolgast Michael Hahn Raumschots

Michael Hahn

HOBIE REGIONAL

AUS DEM OSTEN

SCHWERINER CAT-CUP

22000077

Am Wochenende vom 21.-22.04.2007 (also noch kurz nach dem seglerischem Winter) war es mal wieder soweit zur Regatta in Schwerin. Die Tage vorher ließen uns festlegen, gezeltet oder geschlafen im Auto wird nicht, da die Nächte noch so um Null grad liegen. Für uns ist diese Regatta der eindeutig frühesste Termin im Jahr, der Cat gerade mal aus dem Winter- schlaf geweckt und vielleicht 2 bis 3 mal im Wasser bewegt.

Anders sieht es da mit Frühtrainieren und Cat- Urlaubern auf Mallotze aus, die der kalten Jah- reszeit hier entfliehen und schon mal in war- men Gefilden segeln gehen (natürlich auch in anderen Orten).

Am Freitag hatten wir schon mal unseren Cat aufs schöne Gelände des Schweriner Yacht- clubs gelegt und aufgebaut, so findet man auch noch einen guten Stellplatz für den Trai- ler. Bekannter Maßen wird es hier immer recht voll, da auch noch die Tornados, die 18-er, die A-Kats und diesmal auch die Top-Cats die Gelegenheit für eine 1. Regatta nutzen bzw. zeigen wollen, was ein Wintertraining bringt. Hendrik und Sebastian hatten sich per Funk gemeldet, dass sie noch auf der Autobahn im Stau stehen und wohl erst im Dunkeln ankom- men werden. Michael und Doreen wollten Sonnabend kommen. Gordon und Familie hat- ten sich auch angekündigt und Ulli konnte wegen häuslichem Stress nicht kommen. Wir

sind dann erst mal in unser warmes Quartier gefahren, da es schon deutlich kühl wurde. Am Sonnabend hatten sich dann auch so ca. 45 Katamarane aller Klassen versammelt. Bei der Eröffnung hatte uns die Wettfahrtleitung eindeutig zu verstehen gegeben, dass pünkt- lich 11.30 Uhr gestartet wird. 4 Wettfahrten waren angesetzt und das Wetter ließ mit Sonne und leichtem Wind auf einen schönen Regattatag hoffen. Da wir unseren Cat schon gestern aufgebaut hatten, konnten wir uns in Ruhe zur Regatta klar machen. Andere waren dann noch echt im Stress, um sich und ihr Material zu ordnen. Man muß aber auch bedenken, dass viele eine weite Anreise haben, und nicht jeder schon am Freitag los fahren kann. Da haben wir es mit 45 Minuten wirklich kurz.

schon am Freitag los fahren kann. Da haben wir es mit 45 Minuten wirklich kurz. Schweriner

Schweriner Kat Cup 2007

Zur ersten Wettfahrt mussten wir über den gesamten See fahren, was ja auch schon mal ein Trainingsschlag ist. Den Rat der Wettfahrt- leitung früh loszufahren (da ja auch nur 2 Slipps da sind), haben einige nicht so recht bedacht .Das halbe Feld stand noch an Land, da war die Zeit zum ersten Start schon heran, vielleicht waren einige doch noch im Winter- schlaf. Die Wettfahrtleitung mußte dank dre- hender Winde ihren Kurs neu bauen, anson- sten hätten viele alt ausgesehen und den ersten Start deutlich verpasst. Ralf und ich wollten diesmal gute Starts hinlegen, was uns auch bei immerhin 3 Wettfahrten gelingen sollte. Durch die stark drehenden Winde, waren die Wettfahrten in weiten Teilen reine Lotteriespiele. Glück für denjenigen, der sich so von hinten nach vorn hangeln konnte, Pech oft für die vorn liegenden. Wir konnten in den ersten beiden Wettfahrten ein Lied davon sin- gen, mal fuhr unser Boot gleich schnell mit den Favoriten, mal ließen uns alle stehen, und wir konnten nichts entdecken, was wir gerade falsch machten. Es muß aber doch einiges richtig gewesen sein, denn in der ersten und zweiten Wettfahrt landeten wir auf Platz 5, nach einem Mischmasch aus falscher und rich- tiger Seite und einigen Adrenalinstößen, wenn sich das Feld gerade neu ordnete. Für uns "Mittelplätzlern" ist es nur erstaunlich, die guten Segler sind immer vorn. Gehört sich ja auch so, aber bei solchen Wechselwinden ?? Da der Wind zwischen durch auch auffrischte, machte das Segeln Spaß und wir waren ange- heizt auf die dritte Wettfahrt. Hier konnten wir leider nicht gut mithalten, haben auch mehr die falsche Seite erwischt und wurden nur 6. von hinten (11.). Eindeutig war aber auch, unsere Manöver, gerade die Wende, müssen

HOBIE REGIONAL

AUS DEM OSTEN

gerade die Wende, müssen HOBIE REGIONAL AUS DEM OSTEN Schweriner See mit 16ern obendrauf wir noch

Schweriner See mit 16ern obendrauf

wir noch reichlich üben. In der Tageswertung behielten wir den 6. Platz, doch zum Glück von vorn. Nun hieß es für uns, am Sonntag gut segeln, damit der 11. der Streicher wird. Der Punkteabstand zu den vor uns liegenden war gering. Nach einem üppigen Spätmittag, kamen die Kräfte wieder und auch die Wärme in den Körper. Denn es war noch nicht Som- mer, und manchmal waren meine Füße auf dem Wasser eiskalt. Am Abend werteten wir den letzten Winter aus (leider kein Eis zum Eis- segeln) und für die neue Saison wurde von Hendrik und Micha eine neue östliche Ostsee- tour beplant. Da wir uns ja für ein warmes Quartier entschieden hatten, wurde der Abend für uns nicht so lang, da Autofahren mit Bier nicht drin ist. Auf der Rückfahrt zitterten wir mit einer mutigen Tigercrew mit, die im Hellen noch ein Zelt aufgebaut hatte, denn das Auto- thermometer zeigte gerade 1° an.

Am Sonntag stellte sich aber heraus, sie hatten doch noch eine Pension bezogen. Der für uns entscheidende Sonntag war nun da. Wind und Wetter waren gut, und wir mussten versuchen, einen guten Platz vom Vortag zu wiederholen.

HOBIE REGIONAL

AUS DEM OSTEN

Unser Start und die erste Kreuz gelangten uns noch, aber dann segelten wir konstant und zwar konstant nach hinten. Keinen günstigen Winddreher konnten wir abfassen, an jeder Tonne zählten wir mehr Boote vor uns, und nach fast jeder Wende drehte der Wind falsch. Der Frust lässt dann noch mal einige Manöver nicht klappen und wir ernteten die rote Later- ne. Unseren guten Platz konnten wir damit dann abschreiben. Da wir weit hinter dem Feld waren, ließen wir uns bei der Rückfahrt richtig Zeit und segelten noch mal am herrlichen Schweriner Schloß vorbei. Die Kulisse bei Sonne ist einfach Klasse. Das größte Gedrän- gel an den Slips war nun auch schon vorbei

und wir konnten gemütlich einpacken, da die Weitangereisten automatisch schnell einpak- ken. Bei der guten Mischung des Feldes in den einzelnen Wettfahrten, überraschte uns die Platzliste bei der Siegerehrung dennoch. Den 6. Platz konnten wir noch halten, zumal wir punktgleich mit dem 7. waren, aber einen bes- seren Einzelplatz hatten. Da kam bei uns echt Freude auf, und die für uns frustige vierte Wettfahrt schien nicht mehr ganz so schwarz. Da war doch noch ein Licht im Tunnel, zumal der Sonntagnachmittag richtig schön sonnig war. goode winde

Michael Ranis & Ralf Dörge

richtig schön sonnig war. goode winde Michael Ranis & Ralf Dörge Kat cup Schwerin 2007 46

Kat cup Schwerin 2007

HOBIE REGIONAL

AUS DEM OSTEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM OSTEN Das Siegerboot D.Mohr & K Raumschots 47

Das Siegerboot D.Mohr & K

HOBIE REGIONAL

AUS DER MITTE

Dümmer Dobben 2007

Der Hobie 14 ist wieder dabei

Nachdem 2006 nur 1 Hobie 14 am Start war, konnte es in diesem Jahr wieder losgehen. Termine führten im letzten Jahr zum Ausfall der Ranglistenregatta. Ich denke für die Zukunft ist dieses Problem gekllärt. Also wie- der 12 Schiffe am Start und alles sollte gut werden. Die Hobie 16 haben allerdings niicht sehr viel dazu gelernt, mußten sie doch wieder mal eine Rangliste parallel mit Berlin durch- fühhren.

Bei traumhaftem Wetter konnten wir am Samstag 3 und Sonntag die 4. Wettfahrt segeln. Unglaublich, was das Wetter dieses Jahr für uns zu bieten hatte. Für die 14er war es wirklich ein spannendes Wochenende. Jörg Stoltenberg, mein Sohn Niklas und ich mit einem Punkt Unterschied nach 3 Läufen auf der Siegerstraße. Unser Fritz Weller hat seine Knie-OP gut überstanden, wir waren alle froh, ihn so schnell wieder auf dem Wasser zu sehen. Sicherlich wird er in den nächsten Ren- nen wieder vorn dabei sein. Den 4. Lauf konn- te er schon wieder gewinnen. Lieber Fritz, gute Besserung von dieser Stelle. Dank seiner Arbeit hatten wir auch wieder zwei Nachwuchssegler am Start. Dank an Nils und Philip für ihren Ein- satz. Wir werden euch auch in Zukunft weiter- helfen, das nächste Training kommt bestimmt. Für Broder war wohl noch etwas wenig Wind, um richtig zum Zug zu kommen.

Handicap-Segler Volker Lorenzen hatte mit sei- nem Material (Neues Segel) keine Möglichkeit, auch nur annähernd etwas zu bewegen. Die- ses Flop-Segel wurde schon auf dem Trainings- lager in Bosau getestet und unsere Befürch- tungen in der Regatta bestätigt. Viele 14er Segler sind sich nicht im klaren, was sich die Werft bei dieser Neuentwicklung gedacht hat. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen.

Vielleicht hat der alte Hobie 14 aber am Düm- mer jetzt doch noch seine Geschichte geschrie- ben: Wann haben Sohn und Vater in einer Ein- hand-Klasse jemals den 1. und 2. Platz auf einer Ranglistenregatta erreicht. Altersunter- schied fast 30 Jahre, genau das macht die 14er Klasse aus. Bitte helft mir weiter, wenn ihr so etwas schon erlebt habt. Oder ist das wirklich einmalig?!

Ich danke dem SCC, allen Helfern für die tolle Veranstaltung. Es ist wohl an der Zeit, 2008 den KV-Jugendtrailer zu packen (Platz für 6 Hobie 14), um für Nachschub in der 14er Szene zu sorgen.

Also Jugendsegler rechtzeitig anmelden, sonst ist der Hänger voll.

Gruß. Andy Martens

HOBIE REGIONAL

AUS DER MITTE

SonnenschutzwarangesagtbeimDümmerdobben
SonnenschutzwarangesagtbeimDümmerdobben
HOBIE REGIONAL AUS DER MITTE SonnenschutzwarangesagtbeimDümmerdobben

HOBIE REGIONAL

AUS DER MITTE

Dümmer Dobben 2007:

ja ist denn schon Sommer?

AUS DER MITTE Dümmer Dobben 2007: ja ist denn schon Sommer? Da weiß man gar nicht,

Da weiß man gar nicht, wenn man so einen Bericht schreiben soll, wo man anfangen soll. Noch Wochen später denke ich mit Kopfschüt- teln zurück an das Wochenende 14./15. April 2007. Und ich muss mir immer wieder sagen:

es war Mitte April.

Nasskaltes Wetter mit Hagel- und Graupel- schauer, das war das, was uns der Dümmer Dobben in vielen Fällen schon geboten hatte. Da so niemand gern in die Saison startet, fuh- ren auch in diesem Jahr Horden an den Garda- see, an die cote d'azur oder anderswohin, wo der Frühling erste Fühler hin ausstreckt. Dieje- nigen, die vor und über Ostern nicht wegka- men, mussten sich auch in diesem Jahr auf den Weg zum Dümmer See machen, um in die Saison zu starten. Und sie wurden das Gefühl

nicht los, dass die cote d'azur vor Osnabrück liegt und der Monte Baldo Teil des Wiehenge- birges ist. Nun gut, so richtig azurblau ist das Wasser des Dümmer Sees nicht, und auch gibt es im Wiehengebirge keine Gondelbahn auf einen Berg wie den Monte Baldo. Aber es war warm wie an der cote d'azur, und - das war das dollste - es war "thermisch" wie am Gar- dasee.

Die Wettervorhersagen hatten die Wärme angekündigt. Wohl auch deshalb machten sich in diesem Jahr viel mehr Segler auf den Weg zum Dümmer See als im Vorjahr. Erstmalig dabei waren auch FX-One-Segler, die das Feld der 14er und 16er komplettierten. Wie im Vor- jahr blieb es aber bei einer reinen Hobie-Ver- anstaltung.

Lediglich mit den Windvorhersagen haderten vielleicht einige in der Woche nach Ostern. Nur 2 bis 3 Bft. waren für das Wochenende ange- kündigt. Und so war es denn auch, als wir Samstagvormittag anreisten. Aber wodurch auch immer ausgelöst nahm der Wind den Tag über stetig auf gute 4 Bft. zu. So hatten wir am Samstag Traumbedingungen, die sich am Sonntag mit ein ganz bisschen weniger Wind fortsetzten. Schöner kann es auch im Hoch- sommer nicht sein.

Im Vorfeld genauso unvorstellbar war, dass wir am Samstagabend im Freien zusammensaßen. Das hatte ich noch nicht erlebt, zumindest nicht in Erinnerung, was sicherlich auch an meinem Alter, aber auch daran liegt, dass ich meine erste Regatta auf dem Dümmer See vor 27 Jahren segelte. So genossen wir Segler die Gastfreundschaft des SCC, die genau so herz- lich herüberkam wie in den Jahren zuvor.

genau so herz- lich herüberkam wie in den Jahren zuvor. Knuddel (Knud Jansen) HOBIE REGIONAL AUS

Knuddel (Knud Jansen)

HOBIE REGIONAL

AUS DER MITTE

lich herüberkam wie in den Jahren zuvor. Knuddel (Knud Jansen) HOBIE REGIONAL AUS DER MITTE Ralf

Ralf Dahmen

HOBIE REGIONAL

AUS DER MITTE

HOBIE REGIONAL AUS DER MITTE Jörn Knop / FX-ONE Unser aller Segler Dank gilt dem Segel

Jörn Knop / FX-ONE

Unser aller Segler Dank gilt dem Segel Club Clarholz, der auf dem Wasser und an Land mit allen Kräften, gleich ob sie im Vorder- oder im Hintergrund wirkten, dazu betrugen, dass der Saison-Auftakt ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird. Auch an dieser Stelle gratulieren wir noch einmal herzlich zum anstehenden 50. Gründungstag des Vereins. Zur offiziellen Feier im nächsten Jahr werden wir sicherlich einen kleinen Beitrag leisten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf dem Dümmer See im nächsten Jahr!

Ingo Delius

p.s.: Sorry, dass keine Bilder abgedruckt sind, aber Katrins Kamera ist verschwunden. Wer Bilder hat, mag sie mir bitte zuschicken, damit wir in der nächsten Raumschots eine Bilder- nachlese bringen können.

p.s.s: Die Raumschotsredaktion hat auf ihre Kamera gut aufgepasst und kann daher mit Bildern aushelfen.

hat auf ihre Kamera gut aufgepasst und kann daher mit Bildern aushelfen. Sonnenanbeterin Anja Eichelbauer 52

Sonnenanbeterin Anja Eichelbauer

HOBIE REGIONAL AUS DER MITTE

HOBIE REGIONAL

AUS DER MITTE

HOBIE REGIONAL AUS DER MITTE
HOBIE REGIONAL AUS DER MITTE

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

Hardtwind-Regatta

in Liedolsheim

Und wieder eine Regatta mit Wind! Jetzt wohne ich schon ein halbes Jahr im Süd- westen und die Befüürchtungen haben sich nicht bestätigt, ja, auch auf einem Baggersee kann man im Doppeltrapez segeln!!

Nachdem es die ganze Woche zuvor schon gestürmt hatte, ohne Ende, so dass wir uns schon ernsthaft Sorgen gemacht hatten, ob die Regatta am kommenden Wochenende für uns überhaupt segelbar sein würde, weil meine Schottin Kristina noch nie Trapez gesegelt war, flaute der Wind am Freitag wieder auf verträg- liche Stärken ab.

Freitag Mittag fuhren wir dann mit Dominik zusammen zum Vereinsgelände der Segel- freunde Liedolsheim (eigentlich könnte ich jetzt auch sagen, zu unserem Gelände, wo ich doch jetzt stolzes Mitglied geworden bin), damit waren wir die ersten und gemütlich

anfangen die Boote und unser Zelt aufzubau- en. Irgendwann kam der Commodore der auch nach, so dass man Freitag Nachmittag anfangs noch mit drei Booten anfangen konnte ein paar Runden um den See zu segeln. Es zeigte sich, dass der Wind bis zum Abend immer wei- ter abflaute, so dass gerade wir zwei ideale Trainingsbedingungen für das Trapezsegeln hatten, schön böig, drehend und gerade stark genug.

Wir waren damit aber auch die ersten die wie- der an Land fuhren, mit Training kann man es

schließlich auch übertreiben

nicht nach dem ersten Mal Trapez einige blaue Flecke

und wer hatte

Gegen Abend kamen dann auch immer mehr bekannte Gesichter herangefahren, so dass man schließlich den Abend im Vereinshaus nett ausklingen lassen konnte.

so dass man schließlich den Abend im Vereinshaus nett ausklingen lassen konnte. 5454 RaumschotsRaumschots

5454

RaumschotsRaumschots

HOBIE REGIONAL AUS DEM SÜD-WESTEN Erwähnenswert hierbei ist noch, dass man sich (anscheinend wie immer,

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM SÜD-WESTEN Erwähnenswert hierbei ist noch, dass man sich (anscheinend wie immer, ich
HOBIE REGIONAL AUS DEM SÜD-WESTEN Erwähnenswert hierbei ist noch, dass man sich (anscheinend wie immer, ich

Erwähnenswert hierbei ist noch, dass man sich (anscheinend wie immer, ich war ja das erste Mal dabei) auf eine Brötchenliste eintragen konnte, um am nächsten Morgen garantiert nicht verhungern zu müssen! Kaffee, Kuchen, und eigentlich auch sonst alles andere trug man auch in eine Liste ein, so dass man nach der Regatta bequem insgesamt abrechnen konnte, ein tolles System!

Am nächsten Tag hieß es dann aufstehen, frühstücken und dann den anderen beim Arbeiten an de Boote zusehen. Besonders Tine Renz hatte gut zu tun, immerhin waren die Beams ihres neuen Boots schon befestigt,

wenn auch sonst noch eine Menge zu tun war, von Trampolin bis Ruderanlage So schaffte sie es dann trotz gutem Wind auch nicht mehr rechtzeitig zum ersten Start.

, wie am Freitag morgen, ich weiß es nicht, aber Böen bis 7 Bft waren ausreichend um den einen oder anderen zum kippen zu bringen. ( Wir haben das vorm Start gleich mal hinter uns gebracht, um dann im Rennen nicht aus Solidarität mit der Mehrheit mit zu kentern.) Dazu kam dann noch, dass man nie genau wusste, woher die Böe, die man da anrasen sah denn kommen würde, von Luv, von Lee

vielleicht war er nicht so stark

Ja, der Wind

Raumschots

Raumschots

55

55

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

mit Pech letzteres, so dass man aus dem Dop- peltrapez gleich baden ging. Da ich ja zum Glück nicht am Meer aufgewachsen bin (Ja! auch im Norden gibt es Binnengewässer. ;) ), war das zwar herausfordernd aber nicht ver- nichtend.

Bei diesem Wind konnten dann alle drei ange- setzten Wettfahrten gefahren werden ( Meine Schottin nach der ersten Runde: "Oh Gott, jetzt noch 8 davon

Der Kurs war relativ ungewohnt, weil er ja möglichste die gesamte Fläche des Sees aus- nutzen musste. Dadurch fuhren wir nicht nur generell rechtsherum, sondern auch um eine kleine Insel herum, nach dem Vorwind erstmal auf einen netten ( man berücksichtige den Wind!) Flieger um dann im Windschatten einer Halbinsel wieder an die Kreuz zu gehen und sich langsam wieder an die Windkante heran zu tasten, in der Hoffnung, dass man nicht zu hoch fuhr, so dass die erste Böe richtig kam. Alles in allem: segelbar! :)

die erste Böe richtig kam. Alles in allem: segelbar! :) Am Abend gab es dann ein

Am Abend gab es dann ein tolles Essen, gemacht von Freiwilligen Helfern, handge-

schabte Spätzle waren dabei ( auch wenn ich mich in der regionalen Küche immer noch

wo ist denn jetzt der

Unterschied zwischen geschabten und gepres-

sten

etwas überfordert fühle

naja

).

Am Sonntag morgen vergaß dann der Wind leider mit uns aufzustehen.

Zuerst die Frage, bauen wir das Boot über-

haupt auf? Dann stellte die Wettfahrtleitung

klar, ja, es gibt wann.

einen Start die Frage ist nur

Allzulange haben wir nicht gewartet, ein bis- schen Wind kam, gerade genug um zu segeln, nur dass er aus einer Richtung kam, die es unmöglich machte den Kurs so zu legen, dass man nicht mit einem Anlieger vom Start an die erste Tonne fuhr, ein wenig befremdlich, aber schon vom Bostalsee bekannt, wo es dieses Jahr ja auch so einen Start gab.

Man hätte nur leider (worüber hinterher noch viel diskutiert wurde) gleich nach der ersten Runde den Zieldurchgang machen müssen, danach würde der Wind so schwach und so unregelmäßig, dass sich die ersten drei Boote mit einer halben Stunde Vorsprung absetzen konnten und hinten hin und her gewürfelt wurde, der Wettfahrtleiter erkannte dies und schoss ab. Da der Wind auch nicht mehr stär- ker wurde war damit die Regatta zuende. Schade, dass es nur einen Wettfahrttag gab, dafür war dieser dann aber kräftig genug und drei Wettfahrten sind besser als nichts!

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM SÜD-WESTEN Raumschots 57

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

Boote abbauen, Zelt zusammenrollen, die übli- che Routine, dann die Siegerehrung:

Es gibt in Liedolsheim keine Pokale! Jeder bekam zwei Päckchen frischen Spargel mit nach Hause und die ersten drei, sowie der Älteste und der Jüngste wurden mit Sachprei- sen bedacht, als da wären: Eine Reisetasche, eine Segeltasche und Trampolintaschen. Ich schreibe das deshalb hier so ausführlich, weil ich dieses System ziemlich gut finde, Pokale sind teuer, stauben nur im Regal vor sich hin und wenn es zu viele werden, dann wandern sie auf den Dachboden. Mit Sachprei- sen kann man fast immer etwas anfangen, und wenn nicht, dann kann man sie ja, wie Jürgen gleich während der Siegerehrung, weiterschenken. Ich empfehle das also zur Nachahmung. :)

So, nicht ganz zuletzt:

Auf einer Regatte gibt es natürlich auch einen Sieger, in diesem Fall Klaus Fischer mit seiner jungen Schottin Caro Tancredi, gefolgt von Jür- gen Klein und Marianne Klein, danach kamen Kristina und ich.

Noch eine kleine Zusammenfassung:

Die Hardtwind-Regatte in Liedolsheim war durch und durch gelungen und das Wetter hat auch noch mitgespielt, also bis zum nächsten Mal! :)

Christian Wiese

durch gelungen und das Wetter hat auch noch mitgespielt, also bis zum nächsten Mal! :) Christian

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

E

i

n

e

r

k

a

m

d

u

r

c

h

-

H I N K E L S T E I N R E G A T T A

2 0 0 7

Der Frühjahrsklassiker am Ammersee machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre, da diese Ver- anstaltungg in den letzten Jahren immer wieder durch Wetterextreme geprägt war. Im statisti- schen Durchschnittt sind die bayerischen Seen eigentlich ein Revier mit brauchbaren Winden. Die Verteilung lässt jedochhnöftr zu wünschen übrig.

Samstag mit einem DNS abschliessen durften. Da nützten auch die regulären Ammerseebe- dingungen am Sonntag nicht mehr viel, die zwar mehrere Wettfahrten zuliessen, die Hel- den vom Samstag jedoch nicht gefährden konnten. So bewahrheitete sich wieder einmal, dass sich bloßes Mitsegeln durchaus lohnen kann.

So fielen auch am Regattawochenende Böen mit knapp 40 Knoten auf den Teich, was eigentlich unkritisch ist, wenn die Drücker nicht innerhalb von Sekunden aus unterschied- lichen Richtungen auf die Seeoberfläche geknallt wären. Das Auslaufkommando für den ersten Start der Regatta, die für Hobie 16, Hobie Tiger und Topcat ausgeschrieben ist, erfolgte erst., nachdem sich der Commodore zusammen mit Christian Stoll aus der Bucht herausgewagt und den See für befahrbar erklärt hatte. Ein Fehleinschätzung, wie sich bald herausstellen sollte. Der geplante Start der Wettfahrten sollte in der Reihenfolge Hobie Tiger/Topcat K1 und Hobie 16/Topcat K2, K3 stattfinden. Von den ausgelaufenen 18 Fuß- Schiffen erreichten jedoch nur vier Hobie Tiger die Startlinie, alle anderen Schiffe lagen entweder auf der Seite oder hatten sich zurück in den Hafen geflüch- tet, sobald sie die Leeabdeckung verlassen hatten. Von den 16 -Fuß Schiffen erreichte ein einsamer Hobie 16 die Startlinie, segelte drei Runden mit ungefähr 12 Kenterungen und sicherte sich somit einen uneinholbaren Vor- sprung vor allen anderen Booten, die den

Leider zeigte sich an diesem Wochenende jedoch auch, dass diejenigen Segler, die auf Hobie 16 Spi umgestiegen sind, für die Rangli- stenregatten grösstenteils verloren sind. Zum gleichen Termin fand nämlich am Starnberger See die Regatta "Hägars's Axt" statt, eine offene Catstick Veranstaltung des Yachtclubs Sankt Heinrich. Die Meldezahlen der Hinkelst- einregatta bewegten sich aufgrund dieser Überschneidung deutlich unterhalb der Rangli- stenanzahl. Bis auf eine Ausnahme waren nämlich alle bayerischen HC16 Spi Segler auf der offenen Regatta zu finden, wo jedoch angesichts der Wetterverhältnisse den Genn- acker meistens in der Tüte blieb. Mittlerweile haben die meisten aktiven HC16 Regattasegler in Bayern ihr Schiff mit drei Segeln ausgestattet, eine Entwicklung, die zumindestens im südlichsten Bundesland nicht ignoriert werden kann. Da die Klassenvereini- gung eine Heimat für alle Hobiesüchtigen bie- ten soll und um diesen Seglern auch eine Plattform bieten, wird in Bayern ab 2008 eine HC16 Spi Rangliste eingeführt.

Tom König

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

BBOOSSTTAALL KKAAPPPP

Eeeeeeeees ist soweit. Endlich hat das triste Dasein ein Ende und die Regattasaison im Südwesten beggonnen. Bei strahlendem Son- nenschein und sommerlichen Temperaturen trafen sich 25 hoch motivierte HHobie 16 Crews. Alle hatten letztendlich nur ein Ziel vor Augen: Den Sieg! Und damit die Ehre den beggehrtesten Wanderpreis der Südwestlichen Cat - Hemisphäre, "Die Kapp on ed Kiddel- schäz", wenigstenss für ein Jahr ihr eigen nen- nen zu dürfen. Doch es kann nur eine geben, der diese die Ehre gebührt und somit in die Hall of Fame der Hobieisten empor steigt.

Samstag:

13 Uhr Startbereitschaft. Die Boote alle fertig

aufgeriggt, die Crews in voller Kampfmontur, kaum Wind und braten in der Sonne. Man ver- süßt sich die Zeit durch schwatzen, witzeln, blödeln und lachen. Wenige wagemutige getrauen sich in nahezu Halsbrecherischer Manier auf die fast spiegelglatte See.

17 Uhr. Der Wind ist etwas konstanter, etwa

um 1Bft. und auch die Richtung nicht mehr ganz so wankelmütig. Also kommt es, dass nun die meisten Crews die Gunst der Stunde nutzen um noch ein wenig zu segeln.

17:30 Uhr. Woran niemand mehr glaubte geschieht. Die Startverschiebung wird aufge- hoben, ein Lauf gestartet und der Kampf der Titanen um die Krone der Wanderpokale "Die Kapp on ed Kiddelschäz" beginnt. War da ein Schuss? 5 Minuten? Keine Ahnung, hab nichts gehört. Wie viel Zeit ist noch? Weiß nicht! 2 Minuten noch. Kann nicht sein, die Flaggen! Mist nur noch eine Minute. Chaos! "Dicht, dicht die Schoten dicht, Fahrt aufneh- men".

Die Uhr läuft ab. "10, 9, 8, dicht, dicht 7, 6, 5, mist, die Startlinie noch so weit weg", dabei hatten wir das am Wochenende zufror so oft geübt. "4, 3, Raaaauuum, Raaaauuum" es wird enger ganz offensichtlich haben auch noch andere den Start ein wenig verpennt "2, 1 Peng" und noch immer nicht an der Linie. Endlich die Linie, start aus der zweiten Reihe. Mist! Dennoch nicht aufgeben, Kampf um jede Position, um jeden Zentimeter. Gewichtstrimm. Das Boot läuft gut. Erstaunlich gut. Hab wir zufälliger weise den richtigen Segeltrimm für diesen Wind (auch ein blinder Hahn wie ich findet mal ein Korn) oder beflügeln uns "der Geist, der neuen gebrauchten Ruderblätter" die ich von Daniel habe?

Erster an der ersten Tonne. Zweite Tonne, dritte Tonne. Noch immer vorne!? Schleife, gut so, weiter. Nächstes Dreieck. Wir können`s kaum fassen, noch immer an der Spitze. Jetzt bloß keine Fehler machen. Wende versauen und einparken oder so. Gewichtstrimm, auf die Fäden achten, Laufen lassen. Letzte Tonne, noch immer vorne. Auf zur Zielkreuz (anlieger) bloß nicht knüppeln, weiter laufen lassen. Ziel- linie 100 Meter, 50 Meter und noch immer niemand vor uns. Ziellinie, "Peng" erster. Boo- oohh Wahnsinn!!!

Am Abend ging es dann weiter mit dem Seglerhock. Hier wurde nicht nur zünftig gefeiert, sondern auch weiter gesegelt, getrimmt und bis in die frühen Morgenstunden kräftig diskutiert. Fällt eine volle Ramazottiflasche genau so schnell zu boden, wie eine leere? Spielt beim freien Fall die Masse eines Gegen- standes eine rolle, oder nicht? Wenn Ja, Nein warum? Ist das nicht alles nur vom Luftwieder- stand abhängig? Detaillierte Lösungsvorschläge bitte in der nächsten Raumschots veröffentlichen.

Sonntag:

10 Uhr Startbereitschaft, was früh aufstehen hieß und sichtlich nicht nur mir Kopfschmerzen bereitete. Gegen 11 Uhr war es dann soweit und ein weiterer Lauf wurde gestartet. Der verlief aber relativ unspektakulär. Die Positionen auf dem Wasser wurden mehr oder weniger gewürfelt. Jede Crew durfte einmal in einem Windloch parken und als ausgleichende Gerechtigkeit bekam auch jede einmal ihre "Privatböe".

HOBIE REGIONAL

AUS DEM SÜD-WESTEN

Nach gut einer Stunde Durchgrillens auf dem Wasser versammelten wir uns mehr oder weni- ger alle an einer hübschen roten Tonne auf dem Wasser und harrten des Windes welcher aber nicht kam. Wettfahrtleiter Erwin Backes hatte nun ein Einsehen mit uns und schoss den Lauf ab.

Ein Fluchen, Keuchen und Stöhnen hallte nun über das Spiegelglatte Bosener Meer und eine Armada von Hobies schob sich gemächlich paddelnd Richtung Marina.

Entschädigt für all die Strapazen wurden wir aber wie immer köstlich mit Kaffe, Tee, Kuchen und sonstigen Leckereien. Hier ein Dank an alle Spender die dies ermöglicht haben und allen Seglern, welche dafür einen kleinen Obo- lus in unsere Jugendkasse entrichtet haben. Auch ein Dank an alle Helfer an Land und zu Wasser die eine solche Regatta überhaupt erst ermöglichen.

Von hier aus nochmals Hut ab und vielen Tau- send Dank allen Helfern für eure Bemühun- gen.

So kam es denn, dass mein Vorschoter Stefan und ich in die Hall of Fame der Hobieisten empor steigen und uns nun die Ehre gebührt den begehrtesten Wanderpreis der Südwest- lichen Cat - Hemisphäre, "Die Kapp on ed Kid- delschäz", wenigstens für ein Jahr unser eigen nennen zu dürfen.

Have a nice Hobie day!

Wolfgang Werkle

HOBIE REGIONAL

AUS DEM WESTEN

Bericht vom

L A A C H E R

S E E

HOBIE REGIONAL AUS DEM WESTEN Bericht vom L A A C H E R S E

Dieses Wochenende war es wieder soweit: der Eifelcup stand vor der Tür. Jens und ich plan- ten am Frreitag Abend loszufahren, jedoch wurde ich von einem Insekt am Fuß gesto- chen, so dass dieser anschwwoll. Es war der rechte Fuß, der dem eines Hobbits mehr ähnelte als einem normalen Menschenfuß. Nach etlichen Stunden des Kühlens beschlos- sen wir am Samstag morgen loszufahren.

Es sind ca. 150 km Fahrt, also ca. 2 bis 2 ½

Stunden, das ist gut zu schaffen

Stau wäre. Das war natürlich nicht der Fall: am

nächsten Morgen war der Fuß immer noch unverändert dick wie bei einem Hobbit. Nach einiger Beratung in einer Apotheke beschlos- sen wir trotzdem zu fahren, obwohl mir ein bissel flau um den Magen war. Gegen 10 Uhr sind wir dann auch abgefahren. Um 14 Uhr war der erste Start angekündigt. Natürlich

wenn kein

kamen wir in einen Stau, so dass wir erst gegen 13 Uhr beim Campingplatz eintrafen. Ein Blick auf den See verriet uns, dass wir uns nicht unbedingt beeilen mussten.

Der See war spiegelglatt und wenig später wurde Startverschiebung bekannt gegeben. So konnten wir in Ruhe melden, Zelt und Boot aufbauen und ein paar kleine Reparaturen am Schiff durchführen, bevor der Wind nach ca. 2std. Sich aufbaute. Es waren 16 Hobies und ca. 28 Tiger gemeldet. Der böige, stark drehen- de Wind wurde sofort für eine Wettfahrt genutzt, in der wir 2te wurden. Leider flaute dann der Wind wieder ab, sodass es zu keiner weiteren Wettfahrt kam.

Abends gab es dann leckeres Essen (inklusive Freibier) und ein gemütliches zusammen sitzen auf den Hobie Cats. Am nächsten morgen

ergab sich das gleiche Bild wie am Vortag: kein Wind. Also erst mal langsam aufgestanden

ergab sich das gleiche Bild wie am Vortag: kein Wind. Also erst mal langsam aufgestanden und gemütlich zum Klub geschlurft. Beim Auf- stehen, begutachtete ich meinen Fuß argwöh- nisch und konnte erfreulicherweise feststellen, dass die Schwellung stark abgenommen hatte. Das Frühstück war Klasse: früh morgens bei strahlendem Sonnenschein am See zu sitzen mit Brötchen, Marmelade, Kakao, einem Ei sowie Aufschnitt ist ein guter Start in den Tag.

HOBIE REGIONAL

AUS DEM WESTEN

ein guter Start in den Tag. HOBIE REGIONAL AUS DEM WESTEN Im Laufe des Tages baute

Im Laufe des Tages baute sich dann der Wind auf: diesmal war er etwas stärker als am Vor- tag, ca. 2-3 Bft, blieb jedoch weiterhin stark drehend. Hier wechselten die Platzierungen stark hin und her und das Feld zog sich mit der Zeit auseinander. Einige Tiger kenterten auf Grund der starken Dreher. Es wurden an die- sem Tag 2 Wettfahrten gesegelt. In der zwei- ten Wettfahrt sind wir gut weggekommen und wieder 2ter geworden, nachdem wir in der

In der zwei- ten Wettfahrt sind wir gut weggekommen und wieder 2ter geworden, nachdem wir in

HOBIE REGIONAL

AUS DEM WESTEN

letzten runde überholt wurden. In der dritten Wettfahrt starteten wir schlecht aber schafften es soweit nach vorne zu kämpfen, dass wir diesen Lauf gewannen. Vor der Siegerehrung gab es noch einmal Essen für alle Segler, damit man die Heimfahrt nicht mit leeren Magen antreten musste. Da es keine Proteste gab, erfolgte die Siegerehrung recht schnell nach der letzten Wettfahrt.

Dabei wurde eine Wette abgeschlossen: wenn bei der nächsten Regatta am Laacher See mehr Hobies als Tiger am Start sind, dann muss Martin ein Fass Bier ausgeben. Ich

denke, das bekommen wir hin. Alles in allem war das Wochenende am Laacher See gelun- gen.

Die Platzierungen der ersten drei sind wie folgt:

1. Stefan Thor, Jens Modrozynski

2. Mathias Stender, Florian Stender

3. Curt Reichert, Swen Brauner

Mast und Schotbruch wünschen euch

Stefan und Jens.

Florian Stender 3. Curt Reichert, Swen Brauner Mast und Schotbruch wünschen euch Stefan und Jens. 64

HOBIE REGIONAL

AUS DEM WESTEN

HOBIE REGIONAL AUS DEM WESTEN Raumschots 65
HOBIE REGIONAL AUS DEM WESTEN Raumschots 65
HOBIE REGIONAL AUS DEM WESTEN Raumschots 65
HOBIE REGIONAL AUS DEM WESTEN Raumschots 65

VORSTAND

HOBIE CAT KLASSENVEREINIGUNG

Ehrenvorsitzende:

Ernst Bartling, Tel.: 02234 / 169 13 Immanuel-von-Ketteler-Weg 3, 50226 Frechen

Mobil: 0172 / 271 72 88 Fax: 02234 / 271 53 7 Mail: ernst.bartling@datac-gmbh. de

 

Erwin Ocklenburg Tel.: 06321 / 487 34 9 Aspenweg 39, 67433 Neustadt / W.-Haardt

Mobil: 0171 / 492 35 60

Mail:

erwinocklenburg@aol.de

Vorsitzender:

Ulf Hahn Tel.: 0451 / 798 88 39 (d) Humboldtstraße 3a, 23564 Lübeck

Mobil: 0172 / 435 47 61

Mail: vorsitzender@hobie-kv.de

Stellv. Vorsitzender und Techn. Referent:

Knud Jansen Tel.: 0431 / 330 22 7 (p) Knivsberg. 41, 24106 Kiel

Mobil: 0170 / 762 45 55 Fax:

Mail:

techn.referent@hobie-kv.de

Sekretär und

Steffen Diebold Tel.: 0711 / 754 21 26 Paul-Gerhardt-Str. 3, 70771 Leinfelden

 

Gesschäftsstelle:

Fax: 02234 / 271 53 7 Mail: sekretaer@hobie-kv.de

Schatzmeister:

Odo W. Strieder Tel.: 02304 / 804 70 (p) In der Heide 15, 44267 Dortmund

Mobil: 0173 / 966 45 85

Fax: 02304 / 998 09 2 (p)

Mail:

finanzen@hobie-kv.de

Sportreferent:

Stefan Friedrich Tel.: 04122 / 470 66 Lohe 22, 25436 Uetersen

Mobil: 0175 / 574 18 23 Fax: 04122 / 985 68 5 Mail: sportreferent@hobie-kv.de

Pressereferent:

Patrick Heilmann Tel.: 02303 / 254 66 0 Lünerner Bahnhofstr. 44, 59427 Unna

Mobil: 0163 / 288 67 39

(Raumschots) kommissarisch

Fax:

02303 / 254 66 1 presse@hobie-kv.de

Mail:

EDV Referent

Internet Referent:

Dominik Wuttke Tel.: 0721 / 690 434 27 Fichtenweg 20, 76297 Stutensee

Mobil: 0171 / 958 89 75

Mail:

internet@hobie-kv.de

Jugend Obmann:

Albrecht Stöcker Tel.: 07021 / 448 76 (p) Bodelshoferweg 161 , 73230 Kirchheim

Mobil: 0171 / 320 79 11 Fax: 07021 / 464 06 Mail: jugend@hobie-kv.de

Commodore Mitte:

Ingo Delius Tel.: 04503 / 779 47 1 (d) Konsulweg 36, 23683 Scharbeutz

Mobil: 0172 / 943 94 92 Fax: 04503 / 779 47 3 (d)

Mail:

mitte@hobie-kv.de

Commodore Nord:

Kerstin Wichardt Tel.: 04381 / 953 6 Seestr. 1, 24321 Hohwacht

Mobil:

Fax: 04381 / 419 78 0 Mail: nord@hobie-kv.de

Commodore Ost:

Hendrik Gorek Tel.: 030 / 923 89 94 Schönstr. 25, 13086 Berlin

Mobil:

0179 / 219 67 86

Fax:

Mail: ost@hobie-kv.de

Commodore Süd:

Thomas König Tel.: 08144 / 997 89 9 St. Georg Str. 6, 82284 Grafrath

Mobil: 0172 / 430 67 66

Mail: sued@hobie-kv.de

Commodore Südwest:

Jürgen Klein Tel.: 07245 / 937 23 0 Akazienweg 6, 76448 Durmersheim

Mobil: 0177 / 615 16 17 Fax: 07245 / 937 23 1

Mail:

suedwest@hobie-kv.de

Commodore West:

Martin Lübbert Tel.: 0228 / 945 83 09 Anne-Frank-Str. 56, 53844 Troisdorf

Mobil: 0172 / 715 15 50 Fax: 02871 / 215 59 33 Mail: west@hobie-kv.de

Bankverbindung:

Beitragskonto: 360 4040 000 Dortmunder Volksbank (BLZ 441 600 14)

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE

Dümmer Dobben Hobie 14

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62924

1624

Andreas Martens

41225

120.000

2

62933

4048

Niklas Martens

33137

110.000

4

62929

1533

Martin Löpertz

2

5

4

4

10

90.000

6

2934

2634

Broder Diedrichsen

6

2

6

6

14

70.000

8

62746

4612

Nils Kardinal

8

10

DNS

7

25

50.000

10

GER 1

Volker Lorenz

7

8

dns

dnc

28

30.000

12

62070

4602

Philip Schnier

12

12

10

10

32

10.000

Flens Super Sail Hohwacht Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

5. Wettf.

6. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62465

2490

Jörg Stoltenberg

1

1

-4

4118

125.000

2

62924

1624

Andreas Martens

-4

2

3

1

2

2

10

115.385

4

62934

3939

Jürgen Brecht

5

-9

1

6

3

6

21

96.154

6

2934

2634

Broder Diedrichsen

6

-12

8

3

6

5

28

76.923

8

48867

4571

Oliver Stoltenberg

(DNF)

8

11

8

4

9

40

57.692

10

62727

144

Hermann Angerhausen

8

7

9

-11

10

8

42

38.462

12

62070

4602

Philip Schnier

12

4

6

10

(DNS)

DNS

47

19.231

Cat Spectaculum Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62063

1682

Peter Witt

1

5

1

6,5

120.000

2

50983

3876

Hannelore Schulze

5

4

2

11

110.769

4

62030

1682

Peter Witt

9

1

3

12,75

92.308

6

62085

Simon Strohall

3

12

6

21

73.846

8

62059

4147

Stefan Witt

7

6

9

22

55.385

10

61944

Klaus Damman

13

8

4

25

36.923

12

34501

Siegfried Richter

12

10

12

34

18.462

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE

Flens Super Sail Grömitz Hobie 14

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

5. Wettf.

6. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62924

1624

Andreas Martens

1

-5

11126

120.000

2

62465

2490

Jörg Stoltenberg

2

2

3

(DNC)

3

1

11

108.000

4

48867

4571

Oliver Stoltenberg

7

3

-9

3

4

3

20

84.000

6

62934

3939

Jürgen Brecht

3

8

5

(DNS)

7

4

27

60.000

8

62864

2347

Arndt Lange

6

7

7

(DNC)

6

6

32

36.000

10

42635

2591

Ingo Bielenberg

9

9

(RAF)

RAF

RAF

RAF

57

12.000

Dröppelmina Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4. Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62995

813

Friedhelm Weller

11113

115.000

2

62929

1533

Martin Löpertz

52237

103.500

4

63074

3091

Peter Meier

4

4

4

2

10

80.500

6

2924

Tom Käsler

7

8

8

4

19

57.500

8

62074

4307

Enno Brinkmann

8

6

7

9

21

34.500

10

61940

4388

Boris Walder

DNC

DNC

DNC

10

32

11.500

Hobietreff Bosau Hobie 14

 

Platz

Segel-Nr. KV-Nr.

Steuermann/frau

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

ges. P.

RL-P.

1

62934

3939

Jürgen Brecht

3

3

4

10

130.000

2

62465

2490

Jörg Stoltenberg

2

6

3

11

121.875

4

62660

3544

Tanja Rindt

4

8

2

14

105.625

6

48867

4571

Oliver Stoltenberg

12

4

6

22

89.375

8

61966

4421

Janina Hage

11

9

5

25

73.125

10

62746

4612

Nils Kardinal

7

10

10

27

56.875

12

62904

4130

Matthias Müller

5

13

13

31

40.625

14

61445

Markus Merten

14

11

15

40

24.375

16

42635

2591

Ingo Bielenberg

15

16

DNS

49

8.125

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE

Dümmer Dobben Hobie 16

Platz Segel-Nr. Steuermann/frau

Vorschoter

1.

2.

3.

4.

ges. P.

RL-P.

1

108750

Ingo Delius

Katrin Wiese-Dohse

11113

120.000

2

108761

Stephan Schubert

Tom Schreyack

23449

114.000

4

109614

Jochen Sierck

Maya Iversen

7

6

2

7

15

102.000

6

99763

Oliver Quakernack

Sandra Steinbrecher

6

10

8

2

16

90.000

8

104993

Björn Ruschepaul

Sophie Zimmermann

9

7

11

6

22

78.000

10

109461

Stefan Friedrich

Anke Delius

ocs

11

6

11

28

66.000

12

109564

Kerstin Wichardt

Anja Hafke

ocs

8

7

16

31

54.000

14

106806

Ralf Olbrich

Raphael Olbrich

13

17

dnf

8

38

42.000

16

101639

Frank Sasse

Clemens Dieckmann

11

14

14

13

38

30.000

18

105243

Patrick Heilmann

Oliver Lamm

14

16

17

19

47